Stand der Technik
Offenbarung der Erfindung
[0002] Es wird ein modulares Luftreinigungssystem mit zumindest einer, insbesondere werkzeugkofferartigen,
modularen Luftreinigungsvorrichtung, mit zumindest einem, insbesondere werkzeugkofferartigen,
Erweiterungsmodul, wobei die zumindest eine modulare Luftreinigungsvorrichtung zumindest
eine Strömungserzeugungseinheit, insbesondere zu einer Umgebungsluftansaugung aufweist,
und mit zumindest einer Kopplungseinheit zu einer Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
mit dem zumindest einen Erweiterungsmodul vorgeschlagen.
[0003] Das modulare Luftreinigungssystem ist insbesondere zumindest dazu vorgesehen, eine
Umgebungsluft zu reinigen. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt
und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten
Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese
bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt
und/oder ausführt. Das modulare Luftreinigungssystem ist vorzugsweise zumindest dazu
vorgesehen, eine Umgebungsluft anzusaugen, zu filtern und/oder zu reinigen, und die
gereinigte Luft in die Umgebung auszulassen. Insbesondere ist das modulare Luftreinigungssystem
dazu vorgesehen, ein sauberes Raumluftvolumen von zumindest 10 m
3, bevorzugt von zumindest 20 m
3, besonders bevorzugt von zumindest 30 m
3, zu erzeu gen. Unter einem "sauberen Raumluftvolumen" soll insbesondere ein Bereich
verstanden werden, in dem eine Luft eine Staubkonzentration aufweist, die unter dem
Arbeitsplatzgrenzwert von 1,25 mg/m
3 für A-Staub und/oder unter dem Arbeitsplatzgrenzwert von 10 mg/m
3 für E-Staub liegt. Das modulare Luftreinigungssystem ist bevorzugt zu einem Einsatz
in einer Umgebung mit einer verschmutzten Umgebungsluft vorgesehen, beispielsweise
auf einer Baustelle. Das modulare Luftreinigungssystem, insbesondere die modulare
Luftreinigungsvorrichtung, ist vorzugsweise tragbar ausgebildet. Besonders bevorzugt
ist das modulare Luftreinigungssystem, insbesondere die modulare Luftreinigungsvorrichtung,
akkubetrieben ausgebildet. Es ist jedoch grundsätzlich auch denkbar, dass das modulare
Luftreinigungssystem, insbesondere die modulare Luftreinigungsvorrichtung, kabelgebunden
und/oder stationär betreibbar ausgebildet ist. Das modulare Luftreinigungssystem umfasst
bevorzugt zumindest eine Antriebseinheit, die zumindest dazu vorgesehen ist, die modulare
Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere die Strömungserzeugungseinheit der modularen
Luftreinigungsvorrichtung, anzutreiben. Die Antriebseinheit ist vorzugsweise als ein
Elektromotor ausgebildet. Es sind jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Ausgestaltungen der Antriebseinheit denkbar. Die Strömungserzeugungseinheit
ist vorzugsweise zumindest dazu vorgesehen, eine Umgebungsluft anzusaugen. Das modulare
Luftreinigungssystem, insbesondere die Strömungserzeugungseinheit und/oder eine Luftreinigungseinheit
des Erweiterungsmoduls, weist/weisen vorzugsweise unterschiedliche Betriebsmodi auf.
Betriebsmodi können beispielsweise ein energiesparender Eco-Modus, ein besonders leistungsintensiver
Power-Modus, ein Ruhemodus, ein Ausgabemodus und/oder ein anderer, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinender Betriebsmodus sein. Die Strömungserzeugungseinheit ist
beispielsweise als Lüfter, als Ventilator, als Gebläse, als Kompressor oder dergleichen
ausgebildet. Das modulare Luftreinigungssystem begrenzt vorzugsweise einen Strömungskanal,
durch den ein Luftstrom führbar ist. Die Strömungserzeugungseinheit ist insbesondere
dazu vorgesehen, die angesaugte Luft durch den Strömungskanal zu bewegen. Die Strömungserzeugungseinheit
ist vorzugsweise zumindest teilweise innerhalb des Strömungskanals angeordnet. Zumindest
ein Teil des Strömungskanals ist bevorzugt von der modularen Luftreinigungsvorrichtung
begrenzt. Es ist denkbar, dass die modulare Luftreinigungsvorrichtung zumindest eine
Luftfiltereinheit umfasst. Die Luftfiltereinheit ist insbesondere dazu vorgesehen,
eine, bevorzugt die mittels der Strömungserzeugungseinheit angesaugte, verschmutzte
Umgebungsluft, zu filtern und/oder zu reinigen. Die Strömungserzeugungseinheit ist
bevorzugt dazu vorgesehen, der Luftfiltereinheit die angesaugte Luft zuzuführen und
insbesondere dazu vorgesehen, eine mittels der Luftfiltereinheit gereinigte und/oder
gefilterte Luft von der Luftfiltereinheit abzuführen. Es ist denkbar, dass die Luftfiltereinheit
als ein Membranfilter, ein Flüssigkeitsfilter oder dergleichen ausgebildet ist. Die
Luftfiltereinheit umfasst vorzugsweise zumindest ein Luftfilterelement. Das Luftfilterelement
kann beispielsweise als ein Reinluftfilter, ein Staubfilter, ein Partikelfilter, ein
Feinstaubfilter oder dergleichen ausgebildet sein.
[0004] Die modulare Luftreinigungsvorrichtung umfasst vorzugsweise zumindest eine Gehäuseeinheit.
Die Gehäuseeinheit ist insbesondere werkzeugkofferartig ausgebildet. Die Gehäuseeinheit
ist beispielsweise als ein Handwerkzeugkoffer ausgebildet, wie dem Fachmann bereits
aus
DE 10 2012 218 601 A1 bekannt. Die Gehäuseeinheit umfasst zumindest ein Grundgehäuse und zumindest einen
Gehäusedeckel. Das Grundgehäuse besteht vorzugsweise zumindest aus einer Bodenabdeckung
und Seitenwänden, die an der Bodenabdeckung angebracht sind. Die modulare Luftreinigungsvorrichtung
umfasst vorzugsweise zumindest eine Lagereinheit zu einer beweglichen Lagerung des
Gehäusedeckels an dem Grundgehäuse. Die Lagereinheit umfasst beispielsweise zumindest
ein Drehlager, insbesondere ein Scharnier, ein Linearlager oder dergleichen. Der Gehäusedeckel
ist vorzugsweise mittels der Lagereinheit beweglich an dem Grundgehäuse der Gehäuseeinheit
entlang und/oder um eine Lagerachse gelagert, beispielsweise mittels eines Scharniers
der Lagereinheit. Es ist denkbar, dass der Gehäusedeckel unlösbar oder lösbar an dem
Grundgehäuse angeordnet ist. Die Gehäuseeinheit umfasst vorzugsweise zumindest eine
Deckelschließe, mittels derer der Gehäusedeckel in einer geschlossenen Position an
dem Grundgehäuse fixierbar ist. Die Gehäuseeinheit weist vorzugsweise zumindest ein
Griffelement zu einem komfortablen Transport der modularen Luftreinigungsvorrichtung
auf. Es ist denkbar, dass das Griffelement beweglich an dem Grundgehäuse oder dem
Gehäusedeckel gelagert ist oder an dem Grundgehäuse oder dem Gehäusedeckel fixiert
ist.
[0005] Vorzugsweise umfasst das modulare Luftreinigungssystem mehrere Erweiterungsmodule.
Vorzugsweise sind/ist das Erweiterungsmodul und/oder die mehreren Erweiterungsmodule
werkzeugkofferartig ausgebildet. Vorzugsweise umfassen/umfasst das Erweiterungsmodul
und/oder die mehreren Erweiterungsmodule jeweils zumindest ein Modulgehäuse. Das Modulgehäuse
des Erweiterungsmoduls und/oder das jeweilige Modulgehäuse der mehreren Erweiterungsmodule
sind/ist beispielsweise als Handwerkzeugkoffer, wie dem Fachmann bereits aus
DE 10 2012 218 601 A1 bekannt, ausgebildet. Das Modulgehäuse umfasst beispielsweise zumindest ein Modulgrundgehäuse
und einen Modulgehäusedeckel, wobei der Modulgehäusedeckel beispielsweise beweglich
gelagert an dem Modulgrundgehäuse befestigt ist, besonders bevorzugt mittels eines
Scharniers oder dergleichen. Das Modulgrundgehäuse besteht vorzugsweise zumindest
aus einer Bodenabdeckung und Seitenwänden, die an der Bodenabdeckung angebracht sind.
Das Modulgehäuse umfasst vorzugsweise zumindest eine Deckelschließe, mittels derer
der Modulgehäusedeckel in einer geschlossenen Position an dem Modulgrundgehäuse fixierbar
ist. Es ist denkbar, dass der Modulgehäusedeckel lösbar oder unlösbar an dem Modulgrundgehäuse
angeordnet ist. Bevorzugt sind die modulare Luftreinigungsvorrichtung und das Erweiterungsmodul
und/oder die mehreren Erweiterungsmodule aufeinander stapelbar ausgebildet. Vorzugsweise
ist das Modulgehäuse des Erweiterungsmoduls und/oder das jeweilige Modulgehäuse der
mehreren Erweiterungsmodule passgenau zu der Gehäuseeinheit der modularen Luftreinigungsvorrichtung
ausgebildet.
[0006] Das Erweiterungsmodul umfasst beispielsweise die Luftreinigungseinheit, eine Energieversorgungseinheit,
eine Beleuchtungseinheit und/oder andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Einheiten zu einer Funktionserweiterung des modularen Luftreinigungssystems. Es ist
auch denkbar, dass an dem Erweiterungsmodul ein Staubsammelbehälter einer Staubsammeleinheit
des modularen Luftreinigungssystems angeordnet ist. Die Staubsammeleinheit ist vorzugsweise
dazu eingerichtet, Staub aus einer Umgebung aufzunehmen. Es ist denkbar, dass die
Staubsammeleinheit eine elektrostatische Abdeckung zum Auffangen von Staub umfasst,
bevorzugt als eine elektrostatische Bodenabdeckung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
und/oder des Erweiterungsmoduls ausgebildet ist. Die mehreren Erweiterungsmodule sind
vorzugsweise unterschiedlich ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass die mehreren Erweiterungsmodule
jeweils eine Strömungserzeugungseinheit umfassen. Die Luftreinigungseinheit ist beispielsweise
als ein Luftfilter, insbesondere ein Membranfilter, ein Flüssigkeitsfilter, insbesondere
ein Fliehkraftabscheider, oder dergleichen ausgebildet. Vorzugsweise umfasst die als
Membranfilter ausgebildete Luftreinigungseinheit zumindest ein Filterelement, das
als ein Reinluftfilter, ein Staubfilter, ein Partikelfilter, ein Feinstaubfilter oder
dergleichen ausgebildet ist. Es ist alternativ auch denkbar, dass das modulare Luftreinigungssystem,
insbesondere die modulare Luftreinigungsvorrichtung, filterfrei ausgebildet ist.
[0007] Die Energieversorgungseinheit ist vorzugsweise zumindest zu einer Energieversorgung
der modularen Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere der Antriebseinheit der modularen
Luftreinigungsvorrichtung, vorgesehen. Die Energieversorgungseinheit ist beispielsweise
als eine Batterie, ein Akkupack oder dergleichen ausgebildet. Es ist zusätzlich oder
alternativ denkbar, dass die Energieversorgungseinheit zu einem Laden von Werkzeugmaschinenakkus
oder dergleichen eingerichtet ist. Die Beleuchtungseinheit ist beispielsweise dazu
vorgesehen, einen Arbeitsbereich zu beleuchten. Die Energieversorgungseinheit ist
insbesondere dazu vorgesehen, die Beleuchtungseinheit mit elektrischer Energie zu
versorgen. Es ist alternativ auch denkbar, dass die Beleuchtungseinheit zumindest
ein Energieversorgungselement, beispielsweise eine Batterie, einen Akkupack, ein Solarmodul
oder dergleichen umfasst. Die Beleuchtungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest ein
Beleuchtungselement, beispielsweise eine Glühbirne, eine Halogenbirne, eine Xenonbirne,
eine LED oder dergleichen, besonders bevorzugt mehrere Beleuchtungselemente. Die Beleuchtungseinheit
ist bevorzugt ausrichtungsverstellbar ausgebildet. Besonders bevorzugt sind die Beleuchtungselemente
unabhängig voneinander in ihrer jeweiligen Ausrichtung verstellbar. Es ist denkbar,
dass die Beleuchtungseinheit stufenlos oder in Stufen verstellbar ist. Die Beleuchtungseinheit
ist insbesondere zumindest in einer Ausrichtungsebene ausrichtungsverstellbar oder
in zumindest zwei Freiheitsgraden ausrichtungsverstellbar. Vorzugsweise ist die Beleuchtungseinheit
beweglich an dem Modulgehäuse des Erweiterungsmoduls gelagert, insbesondere an dem
Modulgrundgehäuse und/oder an dem Modulgehäusedeckel.
[0008] Die Kopplungseinheit ist bevorzugt zumindest dazu vorgesehen, eine mechanische und/oder
elektrische Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere der Gehäuseeinheit,
mit dem Erweiterungsmodul und/oder den mehreren Erweiterungsmodulen, insbesondere
dem Modulgehäuse des Erweiterungsmoduls und/oder dem jeweiligen Modulgehäuse der mehreren
Erweiterungsmodule, herzustellen. Vorzugsweise ist eine mittels der Kopplungseinheit
erzeugte Kopplung zwischen der modularen Luftreinigungsvorrichtung und dem Erweiterungsmodul
und/oder den mehreren Erweiterungsmodulen lösbar. Die Kopplungseinheit umfasst beispielsweise
zumindest ein mechanisches und/oder ein elektrisches Kopplungselement. Vorzugsweise
ist die Kopplungseinheit zumindest teilweise an einer Gehäuseeinheit der modularen
Luftreinigungsvorrichtung und/oder an dem Modulgehäuse des Erweiterungsmoduls und/oder
an den Modulgehäusen der mehreren Erweiterungsmodule angeordnet, besonders bevorzugt
zumindest teilweise einstückig mit der Gehäuseeinheit und/oder dem Modulgehäuse des
Erweiterungsmoduls und/oder den Modulgehäusen der mehreren Erweiterungsmodule ausgebildet.
Darunter, dass zwei Einheiten "teilweise einstückig" ausgebildet sind, soll insbesondere
verstanden werden, dass die Einheiten zumindest ein, insbesondere zumindest zwei,
vorteilhaft zumindest drei gemeinsame Elemente aufweisen, die Bestandteil, insbesondere
funktionell wichtiger Bestandteil, beider Einheiten sind. Das mechanische Kopplungselement
kann beispielsweise dazu vorgesehen sein, die modulare Luftreinigungsvorrichtung,
insbesondere die Gehäuseeinheit der modularen Luftreinigungsvorrichtung, mit dem Erweiterungsmodul,
insbesondere dem Modulgehäuse des Erweiterungsmoduls, zu verrasten, zu verklemmen,
zu verschrauben oder dergleichen. Die Kopplungseinheit umfasst zur mechanischen Kopplung
beispielsweise Hinterschnitte, eine Gewindeverbindung, einen Drehverschluss, einen
Klickverschluss oder dergleichen. Das mechanische Kopplungselement kann beispielsweise
als eine Rastnase, eine Rastausnehmung, eine Schraube, ein Gewinde oder dergleichen
ausgebildet sein. Das elektrische Kopplungselement ist beispielsweise als ein Stecker,
ein Kabel, ein elektrischer Kontakt oder dergleichen ausgebildet. Die Kopplungseinheit
weist bevorzugt zumindest ein weiteres mechanisches Kopplungselement auf, das als
Gegenstück zu dem mechanischen Kopplungselement ausgebildet ist. Durch ein Zusammenwirken
des mechanischen Kopplungselements mit dem weiteren mechanischen Kopplungselement
ist eine mechanische Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung mit dem Erweiterungsmodul
erzeugbar, wobei insbesondere das mechanische Kopplungselement an der Luftreinigungsvorrichtung,
bevorzugt an dem Gehäusedeckel oder der Bodenabdeckung des Grundgehäuses, und das
weitere mechanische Kopplungselement an dem Erweiterungsmodul, insbesondere an dem
Modulgehäusedeckel oder an der Bodenabdeckung des Modulgehäuses, angeordnet ist. Die
Kopplungseinheit weist bevorzugt zumindest ein weiteres elektrisches Kopplungselement
auf, das als Gegenstück zu dem elektrischen Kopplungselement ausgebildet ist. Durch
ein Zusammenwirken des elektrischen Kopplungselements mit dem weiteren elektrischen
Kopplungselement ist eine elektrische Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
mit dem Erweiterungsmodul erzeugbar, wobei insbesondere das elektrische Kopplungselement
an der Luftreinigungsvorrichtung, bevorzugt an dem Gehäusedeckel oder der Bodenabdeckung
des Grundgehäuses, und das weitere elektrische Kopplungselement an dem Erweiterungsmodul,
insbesondere an dem Modulgehäusedeckel oder an der Bodenabdeckung des Modulgehäuses,
angeordnet ist. Es kann vorteilhaft eine Funktionalität eines Luftreinigungssystems
erweitert werden. Vorteilhaft kann eine Funktionalität eines Luftreinigungssystems
besonders flexibel angepasst werden. Es kann vorteilhaft ein Luftreinigungssystem
bereitgestellt werden, dessen Funktionalität besonders einfach an eine Einsatzumgebung
angepasst werden kann. Dadurch, dass eine Funktionalität des Luftreinigungssystems
besonders flexibel an eine Einsatzumgebung angepasst werden kann, kann ein besonders
effizienter Betrieb des Luftreinigungssystems gewährleistet werden.
[0009] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Strömungserzeugungseinheit mittels der
Kopplungseinheit mit zumindest einer, insbesondere der zuvor bereits genannten, Luftreinigungseinheit
des Erweiterungsmoduls, insbesondere strömungstechnisch, wirkverbindbar ist. Die Luftreinigungseinheit
ist insbesondere an dem Modulgehäuse, bevorzugt innerhalb des Modulgehäuses, angeordnet.
Das Modulgehäuse begrenzt bevorzugt zumindest einen Luftreinigungsbereich der Luftreinigungseinheit.
Die Kopplungseinheit ist bevorzugt dazu vorgesehen, den Luftreinigungsbereich der
Luftreinigungseinheit mit dem von der modularen Luftreinigungsvorrichtung begrenzten
Teil des Strömungskanals zu verbinden, insbesondere fluidtechnisch zu verbinden. Die
Kopplungseinheit weist vorzugsweise zumindest ein fluidtechnisches Kopplungselement
auf. Das fluidtechnische Kopplungselement kann beispielsweise als eine Strömungskanalöffnung
des Strömungskanals ausgebildet sein. Es ist auch denkbar, dass das fluidtechnische
Kopplungselement als ein Strömungskanalverbindungsstück, als ein Rohr, als ein Schlauch,
als ein Stutzen oder dergleichen ausgebildet ist. Die Kopplungseinheit weist bevorzugt
zumindest ein weiteres fluidtechnisches Kopplungselement auf, das als Gegenstück zu
dem fluidtechnischen Kopplungselement ausgebildet ist. Durch ein Zusammenwirken des
fluidtechnischen Kopplungselements mit dem weiteren fluidtechnischen Kopplungselement
ist eine fluidtechnische Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung mit dem
Erweiterungsmodul erzeugbar, wobei insbesondere das fluidtechnische Kopplungselement
an der Luftreinigungsvorrichtung und das weitere fluidtechnische Kopplungselement
an dem Erweiterungsmodul angeordnet oder ausgebildet ist. Es kann vorteilhaft eine
von der Strömungserzeugungseinheit angesaugte Luft mittels der Luftreinigungseinheit
des Erweiterungsmoduls gereinigt werden. Vorteilhaft kann die Luftreinigungseinheit
und/oder die Strömungserzeugungseinheit besonders komfortabel ausgetauscht werden,
insbesondere zu einer Reparatur und/oder Reinigung.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kopplungseinheit zumindest ein Poka-Yoke-Element
aufweist, das zu einer Kopplung mit dem Erweiterungsmodul dazu vorgesehen ist, mit
zumindest einem weiteren an dem Erweiterungsmodul angeordneten Poka-Yoke-Element der
Kopplungseinheit zusammenzuwirken. Vorzugsweise ist das mechanische Kopplungselement
als das Poka-Yoke-Element und das weitere mechanische Kopplungselement als das weitere
Poka-Yoke-Element ausgebildet. Vorzugsweise ist das Poka-Yoke-Element an der modularen
Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere an der Strömungserzeugungseinheit der modularen
Luftreinigungsvorrichtung, angeordnet. Es ist denkbar, dass das Poka-Yoke-Element
einstückig mit einem Bauteil der modularen Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere
einstückig mit einem Bauteil der Strömungserzeugungseinheit, ausgebildet ist. Unter
"einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden,
beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess
und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder
vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine
Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Vorzugsweise ist das weitere Poka-Yoke-Element
an dem Erweiterungsmodul, insbesondere an der Luftreinigungseinheit des Erweiterungsmoduls,
angeordnet. Es ist auch denkbar, dass das weitere Poka-Yoke-Element einstückig mit
dem Erweiterungsmodul, insbesondere einstückig mit einem Bauteil der Luftreinigungseinheit,
ausgebildet ist. Es kann vorteilhaft eine besonders komfortable Kopplung der modularen
Luftreinigungsvorrichtung mit einem Erweiterungsmodul zu einer Funktionalitätserweiterung
des modularen Luftreinigungssystems ermöglicht werden. Vorteilhaft kann einer falschen
Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung mit dem Erweiterungsmodul vorgebeugt
werden. Es kann vorteilhaft einer Beschädigung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
und/oder des Erweiterungsmoduls durch eine falsche Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
mit dem Erweiterungsmodul entgegengewirkt werden.
[0011] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die modulare Luftreinigungsvorrichtung zumindest
eine, insbesondere die zuvor bereits genannte, Gehäuseeinheit aufweist, an der die
Strömungserzeugungseinheit, insbesondere zu einer Anpassung einer Luftströmungsachse,
ausrichtungsverstellbar, insbesondere winkelverstellbar, gelagert ist. Die Strömungserzeugungseinheit
ist vorzugsweise zumindest entlang einer und/oder um die Lagerachse beweglich an der
Gehäuseeinheit, insbesondere an dem Grundgehäuse, gelagert. Die Lagereinheit ist zumindest
zu einer Lagerung der Strömungserzeugungseinheit an der Gehäuseeinheit, insbesondere
dem Grundgehäuse, vorgesehen, bevorzugt entlang der und/oder um die Lagerachse. Es
ist auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit zumindest teilweise einstückig
mit der Gehäuseeinheit ausgebildet ist. Die Strömungserzeugungseinheit umfasst bevorzugt
zumindest ein Strömungserzeugungselement, das beispielsweise als ein Lüfterrad oder
dergleichen ausgebildet ist. Die Luftströmungsachse der Strömungserzeugungseinheit
verläuft vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Rotationsachse des
Strömungserzeugungselements. Die Strömungserzeugungseinheit ist insbesondere stufenlos
und/oder in Stufen ausrichtungsverstellbar. Es ist denkbar, dass die Ausrichtung der
Strömungserzeugungseinheit zumindest in einer Ausrichtungsebene verstellbar ist. Es
ist jedoch auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit in zumindest zwei Freiheitsgraden
ausrichtungsverstellbar ist. Vorzugsweise ist die Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit,
insbesondere die Ausrichtung der Luftströmungsachse, durch eine Bewegung, insbesondere
Drehung, des Strömungserzeugungselements um die Lagerachse anpassbar. Es kann vorteilhaft
eine besonders effiziente Luftreinigung erreicht werden. Vorteilhaft kann besonders
komfortabel eine Luftabsaugung auf einen gewünschten Bereich gelenkt und/oder konzentriert
werden.
[0012] Zudem wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine Steuer-
und/oder Regeleinheit und eine, insbesondere die zuvor bereits genannte, Antriebseinheit
umfasst, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet ist, die Antriebseinheit
zu einer automatischen Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit anzusteuern. Die
Steuer- und/oder Regeleinheit umfasst insbesondere zumindest eine Steuerelektronik.
Vorzugsweise weist die Steuer- und/oder Regeleinheit zumindest eine Prozessoreinheit
und eine Speichereinheit auf, wobei bevorzugt in der Speichereinheit ein Betriebsprogramm
gespeichert ist. Die Steuer- und/oder Regeleinheit ist beispielsweise zumindest teilweise
in der modularen Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere zumindest teilweise an und/oder
innerhalb der Gehäuseeinheit der modularen Luftreinigungsvorrichtung, in dem Erweiterungsmodul
und/oder zumindest teilweise an einer externen Einheit angeordnet. Die externe Einheit
ist beispielsweise als Smartphone, als tragbare Werkzeugmaschine mit Kommunikationseinheit
oder dergleichen ausgebildet. Vorteilhaft kann eine Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit
zu einer effizienten Luftansaugung, Luftausgabe und/oder Luftreinigung besonders komfortabel
realisiert werden.
[0013] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die modulare Luftreinigungsvorrichtung zumindest
eine verstellbare, insbesondere klappbare und/oder teleskopierbare, Bodenabstandseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Gehäuseeinheit der modularen Luftreinigungsvorrichtung
von einem Untergrund zumindest teilweise zu beabstanden. Die Bodenabstandseinheit
ist vorzugsweise dazu vorgesehen, durch eine Beabstandung der Gehäuseeinheit von dem
Untergrund, eine Anordnung eines Staubsammelbehälters der Staubsammeleinheit oder
dergleichen unterhalb der Gehäuseeinheit, insbesondere unterhalb eines Grundgehäuses
der Gehäuseeinheit, zu ermöglichen. Die Bodenabstandseinheit ist bevorzugt an dem
Grundgehäuse der Gehäuseeinheit angeordnet. Die Bodenabstandseinheit ist beispielsweise
beweglich an der Gehäuseeinheit, insbesondere dem Grundgehäuse der Gehäuseeinheit,
angeordnet, bevorzugt mittels der Lagereinheit, besonders bevorzugt mittels zumindest
eines Scharniers oder dergleichen der Lagereinheit. Es ist denkbar, dass durch eine
Verstellung der Bodenabstandseinheit verschiedene Abstände zwischen der Gehäuseeinheit
und dem Untergrund einstellbar sind, insbesondere stufenlos oder in Stufen. Die Bodenabstandseinheit
umfasst bevorzugt zumindest ein Bodenabstandselement, besonders bevorzugt zumindest
zwei Bodenabstandselemente. Das Bodenabstandselement kann beispielsweise als Klappbein,
Teleskopbein oder dergleichen ausgebildet sein. Das Bodenabstandselement ist vorzugsweise
beweglich an der Gehäuseeinheit, insbesondere dem Grundgehäuse der Gehäuseeinheit,
gelagert. Vorzugsweise liegt die Gehäuseeinheit in einem eingefahrenen Zustand der
Bodenabstandseinheit auf dem Untergrund auf. Es ist denkbar, dass die Gehäuseeinheit,
vorzugsweise das Grundgehäuse, einen Aufnahmebereich für die Bodenabstandseinheit
umfasst, der insbesondere als zumindest eine Ausnehmung ausgebildet ist. Der Aufnahmebereich
ist bevorzugt dazu vorgesehen, die Bodenabstandseinheit, besonders bevorzugt zumindest
ein Bodenabstandselement, in einem eingefahrenen Zustand im Wesentlichen vollständig
aufzunehmen. Unter "zumindest im Wesentlichen vollständig" sollen insbesondere zumindest
50 %, bevorzugt zumindest 75 % und besonders bevorzugt zumindest 90 % eines Gesamtvolumens
und/oder einer Gesamtmasse eines Objekts, insbesondere des Bodenabstandselements,
verstanden werden. Es kann vorteilhaft eine zusätzliche Anpassung, insbesondere Höhenanpassung,
der modularen Luftreinigungsvorrichtung realisiert werden, um eine effiziente und/oder
gewünschte Absaugung zu erreichen. Es kann vorteilhaft ein Staubsammelbehälter besonders
komfortabel an der modularen Luftreinigungsvorrichtung angeordnet werden. Vorteilhaft
können Staubsammelbehälter unterschiedlicher Größe an der modularen Luftreinigungsvorrichtung
angeordnet werden.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Strömungserzeugungseinheit zumindest einen, insbesondere
den zuvor bereits genannten, Ausgabemodus aufweist, in dem die Strömungserzeugungseinheit
zu einer Luftausgabe vorgesehen ist. Vorzugsweise ist denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit
als Ventilator betreibbar ist. Bevorzugt ist die Strömungserzeugungseinheit in dem
Ausgabemodus zu einer Klimatisierung der Umgebungsluft vorgesehen. Es ist auch denkbar,
dass die Strömungserzeugungseinheit in dem Ausgabemodus dazu vorgesehen ist, eine
verschmutzte Luft, Schmutz und/oder Staub von einer Oberfläche fortzublasen. Ferner
ist denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit in dem Ausgabemodus zu einer Umgebungsluftbefeuchtung,
zu einer Duftstoffausgabe oder dergleichen vorgesehen ist. Vorzugsweise ist das Strömungserzeugungselement
zur Luftausgabe in dem Ausgabemodus nutzbar, wobei insbesondere eine Rotationsrichtung
des Strömungserzeugungselements in dem Ausgabemodus einer Rotationsrichtung des Strömungserzeugungselements
bei einem Ansaugen von Umgebungsluft entgegengerichtet ist. Es ist alternativ oder
zusätzlich denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit zumindest ein weiteres Strömungserzeugungselement
aufweist, welches insbesondere identisch zu dem Strömungserzeugungselement ausgebildet
ist. Vorzugsweise ist das weitere Strömungserzeugungselement derart an der modularen
Luftreinigungsvorrichtung angeordnet, insbesondere ist eine Rotationsrichtung des
weiteren Strömungserzeugungselements derart ausgerichtet, dass das Strömungserzeugungselement
zu einer Luftausgabe nutzbar ist. Vorteilhaft kann die Funktionalität des modularen
Luftreinigungssystems um eine Klimatisierungsfunktion erweitert werden. Es kann vorteilhaft
konstruktiv besonders einfach eine Funktionalität der modularen Luftreinigungsvorrichtung
erweitert werden. Vorteilhaft kann die Strömungserzeugungseinheit als ein Ventilator
genutzt werden. Es kann vorteilhaft ein Fortblasen von verschmutzter Luft, Staub und/oder
Schmutz von einer Oberfläche durch die Strömungserzeugungseinheit realisiert werden.
[0015] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere zumindest teilweise durch die Strömungserzeugungseinheit ausgebildete,
Schallreduzierungseinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, einem Umgebungslärm entgegenwirkende
Schallwellen zu erzeugen. Insbesondere ist die Schallreduzierungseinheit dazu vorgesehen,
einen Umgebungslärm für einen Benutzer in einem Wirkungsbereich der Schallreduzierungseinheit
zu reduzieren. Es ist denkbar, dass mittels der Strömungserzeugungseinheit, insbesondere
mittels einer Rotation des Strömungserzeugungselements, Schallwellen erzeugbar sind,
die einem Umgebungslärm entgegenwirken. Ferner ist denkbar, dass mittels der Steuer-
und/oder Regeleinheit eine Rotationsgeschwindigkeit der Strömungserzeugungseinheit,
insbesondere des Strömungserzeugungselements, zur Erzeugung, beispielsweise hinsichtlich
einer Lautstärke und/oder einer Frequenz, unterschiedlicher Schallwellen anpassbar
ist. Vorzugsweise umfasst die Schallreduzierungseinheit zumindest ein akustisches
Sensorelement, um zumindest eine Charakteristik, insbesondere eine Frequenz, eine
Lautstärke oder dergleichen, eines Umgebungslärms zu erfassen. Bevorzugt sind die
mittels der Schallreduzierungseinheit erzeugbaren Schallwellen in Abhängigkeit von
zumindest einer Charakteristik eines Umgebungslärms anpassbar, insbesondere in Abhängigkeit
von zumindest einer mittels des akustischen Sensorelements erfassten Charakteristik
eines Umgebungslärms. Es ist denkbar, dass ein mittels des akustischen Sensorelements
erfasstes Sensorsignal von der Steuer- und/oder Regeleinheit auswertbar ist. Alternativ
oder zusätzlich ist auch denkbar, dass die Schallreduzierungseinheit als eine andere,
einem Fachmann bekannte, Schallreduzierungseinheit ausgebildet ist. Vorteilhaft kann
das modulare Luftreinigungssystem konstruktiv einfach um eine Lärmschutzfunktion erweitert
werden.
[0016] Zudem wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere die zuvor bereits genannte, Staubsammeleinheit umfasst, die zumindest
einen, insbesondere den zuvor bereits genannten, Staubsammelbehälter und zumindest
ein Verschlusselement umfasst, das zu einem zumindest teilautomatischen Verschließen
des Staubsammelbehälters, insbesondere in Abhängigkeit von einer von der Strömungserzeugungseinheit
erzeugten Luftströmung, vorgesehen ist. Vorzugsweise weist der Staubsammelbehälter
zumindest eine Staubsammelbehälteröffnung auf, durch die der Staub in den Staubsammelbehälter
einbringbar ist. Es ist denkbar, dass die Staubsammelbehälteröffnung zu einer Leerung
des Staubsammelbehälters als Auslass vorgesehen ist. Das Verschlusselement ist vorzugsweise
an der Staubsammelbehälteröffnung des Staubsammelbehälters angeordnet. Das Verschlusselement
ist bevorzugt dazu vorgesehen, die Staubsammelbehälteröffnung des Staubsammelbehälters
zu verschließen. Das Verschlusselement ist beispielsweise als eine Klappe, ein Absperrschieber
oder dergleichen ausgebildet. Besonders bevorzugt ist der Staubsammelbehälter, insbesondere
die Staubsammelbehälteröffnung des Staubsammelbehälters, mittels des Verschlusselements
verschlossen, wenn keine Absaugung von Umgebungsluft durch die Strömungserzeugungseinheit
stattfindet. Bevorzugt ist der Staubsammelbehälter, bevorzugt die Staubsammelbehälteröffnung
des Staubsammelbehälters, mittels des Verschlusselements im Ausgabemodus verschlossen.
Vorzugsweise ist der Staubsammelbehälter, insbesondere die Staubsammelbehälteröffnung
des Staubsammelbehälters, zumindest während einer Absaugung von Umgebungsluft durch
die Strömungserzeugungseinheit nicht verschlossen, insbesondere nicht mittels des
Verschlusselements verschlossen. Bevorzugt ist das Verschlusselement beweglich an
dem Staubsammelbehälter angeordnet, insbesondere gelagert. Die Strömungserzeugungseinheit
ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das Verschlusselement mit einer Kraft, insbesondere
einer Luftströmungskraft, zu beaufschlagen, um die Staubsammelbehälteröffnung des
Staubsammelbehälters für einen Luft- und/oder Staubeinlass freizumachen. Bevorzugt
ist das Verschlusselement relativ zu der Staubsammelbehälteröffnung mittels einer
durch die Strömungserzeugungseinheit erzeugten Luftströmung bewegbar. Es ist denkbar,
dass an dem Verschlusselement ein Rückstellelement angeordnet ist, beispielsweise
eine Feder, ein Gummiband oder dergleichen, das das Verschlusselement mit einer Kraft
beaufschlagt, die das Verschlusselement in einer die Staubsammelbehälteröffnung des
Staubsammelbehälters verschließenden Position hält, insbesondere zumindest in einem
absaugfreien Zustand der Strömungserzeugungseinheit oder im Ausgabemodus. Es ist auch
denkbar, dass das Verschlusselement lediglich durch die Schwerkraft in einem die Staubsammelbehälteröffnung
des Staubsammelbehälters verschließenden Zustand haltbar ist, insbesondere zumindest
in einem absaugfreien Zustand der Strömungserzeugungseinheit oder im Ausgabemodus.
Es kann vorteilhaft einer unbeabsichtigten Verunreinigung der Umgebungsluft, des Erweiterungsmoduls,
der modularen Luftreinigungsvorrichtung und/oder des Strömungskanals durch den im
Staubsammelbehälter aufgefangenen Staub entgegengewirkt werden. Es kann vorteilhaft
eine besonders effizienter Ausgabemodus der Strömungserzeugungseinheit realisiert
werden.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Staubsammeleinheit zumindest einen Bypass
umfasst, der dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von einem Betriebsmodus, insbesondere
in Abhängigkeit von einem, insbesondere dem zuvor bereits genannten, Ausgabemodus,
der Strömungserzeugungseinheit zumindest einen den Staubsammelbehälter umgehenden
Luftströmungsweg bereitzustellen. Beispielsweise umfasst der Bypass eine Klappensteuerung
oder dergleichen, um einen den Staubsammelbehälter umgehenden Luftströmungsweg bereitzustellen.
Es ist denkbar, dass der Bypass mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ansteuerbar
ist. Der Luftströmungsweg verläuft bevorzugt zumindest in dem Ausgabemodus nicht durch
den Staubsammelbehälter. Vorzugsweise ist der Staubsammelbehälter zumindest im Ausgabemodus
der Strömungserzeugungseinheit verschlossen. Es kann vorteilhaft eine besonders effiziente
Luftausgabe realisiert werden. Vorteilhaft kann einer ungewünschten Ausgabe von verschmutzter
Luft im Ausgabemodus der Strömungserzeugungseinheit entgegengewirkt werden.
[0018] Ferner wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere optische, akustische und/oder haptische, Nutzerinteraktionseinheit umfasst,
die zu einer Informationseingabe durch einen Nutzer und/oder zu einer Informationsausgabe
an einen Nutzer eingerichtet ist. Die Nutzerinteraktionseinheit kann beispielsweise
zumindest teilweise an dem Erweiterungsmodul und/oder an den mehreren Erweiterungsmodulen
und/oder an der modularen Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere an der Gehäuseeinheit
der modularen Luftreinigungsvorrichtung, angeordnet sein. Die Nutzerinteraktionseinheit
kann beispielsweise auch zumindest teilweise als eine externe Einheit ausgebildet
sein, beispielsweise als eine Fernbedienung oder dergleichen, und/oder zumindest teilweise
in ein externes Gerät, beispielsweise in ein Smartphone, in einen Computer oder dergleichen,
integriert sein. Die Nutzerinteraktionseinheit umfasst vorzugsweise zumindest einen
Bildschirm, einen Touchscreen, ein Tastenfeld, ein Mikrofon, einen Lautsprecher, ein
Vibrationselement oder dergleichen. Eine Informationseingabe kann beispielsweise eine
Filterwahl, eine Wahl des Betriebsmodus oder dergleichen sein. Eine Informationsausgabe
kann beispielweise ein Hinweis zu einem Filterzustand, zu einer Betriebstemperatur,
zu einer Umgebungscharakteristik, insbesondere einer Umgebungsstaubkonzentration,
einer Umgebungsstaubart, einer Luftfeuchtigkeit, einer Umgebungstemperatur oder dergleichen,
zu einem Füllstand des Staubsammelbehälters, zu den verwendeten Erweiterungsmodulen
oder dergleichen sein. Vorzugsweise ist die Nutzerinteraktionseinheit zumindest mit
der Steuer- und/oder Regeleinheit datentechnisch, insbesondere kabellos oder kabelgebunden,
verbunden. Ein Nutzer kann vorteilhaft besonders komfortabel eine Anpassung der Funktionen
des modularen Luftreinigungssystems vornehmen. Vorteilhaft kann ein Nutzer bei einer
Bedienung des modularen Luftreinigungssystems unterstützt werden.
[0019] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Nutzerinteraktionseinheit dazu eingerichtet
ist, zumindest einen Hinweis hinsichtlich einer Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
mit dem Erweiterungsmodul, insbesondere eine grafische Kopplungsanleitung, auszugeben.
Vorzugsweise ist die Nutzerinteraktionseinheit dazu eingerichtet, einen Hinweis hinsichtlich
einer Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung mit den mehreren Erweiterungsmodulen
und/oder hinsichtlich einer Kopplung der mehreren Erweiterungsmodule untereinander
auszugeben. Vorzugsweise ist die Nutzerinteraktionseinheit dazu eingerichtet, einen
Hinweis hinsichtlich der Kopplung bei einer korrekten Kopplung und/oder bei einer
inkorrekten Kopplung des Erweiterungsmoduls und/oder den mehreren Erweiterungsmodulen
mit der modularen Luftreinigungsvorrichtung auszugeben. Vorzugsweise gibt die Nutzerinteraktionseinheit
zumindest bei einer inkorrekten Kopplung die grafische Kopplungsanleitung aus. Alternativ
oder zusätzlich ist denkbar, dass die grafische Kopplungsanleitung manuell von einem
Nutzer aufrufbar ist. Es ist auch denkbar, dass die Kopplungsanleitung akustisch ausgebbar
ist. Vorteilhaft kann ein besonders hoher Bedienkomfort und Montagekomfort bei einer
Kopplung des Erweiterungsmoduls und/oder den mehreren Erweiterungsmodulen mit der
modularen Luftreinigungsvorrichtung ermöglicht werden. Es kann vorteilhaft einer unsachgemäßen
Nutzung des modularen Luftreinigungssystems entgegengewirkt werden.
[0020] Zudem wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere mit einer Werkzeugmaschine koppelbare, Schlaucheinheit und zumindest
eine Anschlusseinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, die Schlaucheinheit derart
strömungstechnisch mit der Strömungserzeugungseinheit zu koppeln, dass die Strömungserzeugungseinheit
gleichzeitig eine großflächige Umgebungsluftströmung und eine gerichtete Luftströmung
durch die Schlaucheinheit erzeugen kann. Die Schlaucheinheit umfasst vorzugsweise
zumindest einen Schlauch oder dergleichen, der mittels der Anschlusseinheit mit der
modularen Luftreinigungsvorrichtung oder dem Erweiterungsmodul und/oder zumindest
einem der mehreren Erweiterungsmodule koppelbar ist. Die Anschlusseinheit weist vorzugsweise
zumindest einen Schlauchanschluss zu einer mechanischen und/oder fluidtechnischen
Verbindung des Schlauchs mit der modularen Luftreinigungsvorrichtung und/oder dem
Erweiterungsmodul auf. Bevorzugt ist mittels der mit der Strömungserzeugungseinheit
gekoppelten Schlaucheinheit eine gerichtete Luftausgabe und/oder eine gerichtete Luftabsaugung
erzeugbar. Vorzugsweise ist die Schlaucheinheit in einem mit der Strömungserzeugungseinheit
und der Werkzeugmaschine gekoppelten Zustand zu einer gerichteten Luftabsaugung in
einem Bearbeitungsbereich der Werkzeugmaschine vorgesehen. Die Werkzeugmaschine ist
beispielsweise als eine Bohrmaschine, ein Bohrhammer, eine Schleifmaschine, ein Hobel,
eine Säge oder dergleichen ausgebildet. Insbesondere ist denkbar, dass die Schlaucheinheit
in einem mit der Strömungserzeugungseinheit und der Werkzeugmaschine gekoppelten Zustand
zu einer gerichtete Luftausgabe auf den Bearbeitungsbereich der Werkzeugmaschine vorgesehen
ist, beispielsweise um ein zu bearbeitendes Werkstück von Schmutz, Abtrag oder dergleichen
zu befreien. Es ist auch denkbar, dass nur eine großflächige Umgebungsluftströmung
oder nur eine gerichtete Luftströmung durch die Schlaucheinheit mittels der Strömungserzeugungseinheit
erzeugbar ist. Vorzugsweise ist die Strömungserzeugungseinheit derart verstellbar
und/oder einstellbar, dass eine gleichzeitige Erzeugung der großflächige Umgebungsluftströmung
und der gerichteten Luftströmung durch die Schlaucheinheit oder nur eine Erzeugung
der großflächigen Umgebungsluftströmung oder der gerichteten Luftströmung durch die
Schlaucheinheit erfolgt. Vorteilhaft kann eine Luftreinigung durch das modulare Luftreinigungssystem
unterschiedlich umgesetzt werden. Es kann vorteilhaft gleichzeitig eine gerichtete
Luftabsaugung und eine Umgebungsluftabsaugung erfolgen.
[0021] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Luftreinigungseinheit als ein Flüssigkeitsfilter
ausgebildet ist, wobei die Strömungserzeugungseinheit dazu vorgesehen ist, einen Luftstrom
zu erzeugen, der zumindest ein Flüssigkeitsfilterelement der Luftreinigungseinheit
zu einer Bewegung antreibt. Vorzugsweise ist der Flüssigkeitsfilter als ein Fliehkraftabscheider
ausgebildet. Es ist alternativ denkbar, dass der Flüssigkeitsfilter als ein Flüssigkeitsbadfilter
oder dergleichen ausgebildet ist. Der Flüssigkeitsfilter umfasst vorzugsweise zumindest
das Flüssigkeitsfilterelement. Das Flüssigkeitsfilterelement ist vorzugsweise als
Filterwalze ausgebildet. Das Flüssigkeitsfilterelement ist vorzugsweise innerhalb
des Modulgehäuses des Erweiterungsmoduls angeordnet. In einem verschlossenen Zustand
des Modulgehäuses ist das Flüssigkeitsfilterelement vorzugsweise zumindest im Wesentlichen
vollständig von dem Modulgehäuse umschlossen. Das Flüssigkeitsfilterelement weist
vorzugsweise eine Rotationsachse auf, um die das Flüssigkeitsfilterelement bewegbar
ist. Das Flüssigkeitsfilterelement ist vorzugsweise beweglich, bevorzugt zumindest
um die Rotationsachse des Flüssigkeitsfilterelements, in dem Modulgehäuse angeordnet,
insbesondere gelagert. Die Strömungserzeugungseinheit ist insbesondere dazu vorgesehen,
eine Drehung des Flüssigkeitsfilterelements um die Rotationsachse des Flüssigkeitsfilterelements
der Flüssigkeitsfilterelemente zu erzeugen. Vorteilhaft kann eine besonders leistungsstarke
Luftreinigung mittels des modularen Luftreinigungssystems erreicht werden. Vorteilhaft
kann konstruktiv einfach ein modulares Luftreinigungssystem mit einem Flüssigkeitsfilter
ausgestattet werden.
[0022] Ferner wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem eine einzelne,
insbesondere die zuvor bereits genannte, Antriebseinheit umfasst, die zu einem Antrieb
einer Mehrzahl von, insbesondere von unterschiedlichen modularen Luftreinigungsvorrichtungen
und/oder mehreren, insbesondere der zuvor bereits genannten mehreren, Erweiterungsmodulen
umfassten, Strömungserzeugungseinheiten vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Kopplungseinheit
dazu vorgesehen, mittels einer Kopplung der Mehrzahl von Strömungserzeugungseinheiten
mit der Antriebseinheit, einen Antrieb der Mehrzahl von Strömungserzeugungseinheiten
durch die einzelne Antriebseinheit zu ermöglichen. Vorzugsweise ist die Antriebseinheit
an der modularen Luftreinigungsvorrichtung, besonders bevorzugt innerhalb der Gehäuseeinheit
der modularen Luftreinigungsvorrichtung, angeordnet. Es ist alternativ denkbar, dass
das Erweiterungsmodul oder eines der mehreren Erweiterungsmodule die Antriebseinheit
umfasst. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet, einen
schwarmintelligenten Betrieb der Mehrzahl von, insbesondere von unterschiedlichen
modularen Luftreinigungsvorrichtungen und/oder der von mehreren Erweiterungsmodulen
umfassten, Strömungserzeugungseinheiten zu ermöglichen. Es kann vorteilhaft eine hohe
Funktionalität des modularen Luftreinigungssystems bei gleichzeitig niedrigen Herstellungskosten
realisiert werden. Vorteilhaft kann besonders kompakt ein Antrieb mehrerer Strömungserzeugungseinheiten
ermöglicht werden.
[0023] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere einstellbare, Getriebeeinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, zu einer
Realisierung verschiedener Strömungseigenschaften in unterschiedlichen Luftreinigungsbereichen,
zumindest eine Bewegungsgröße der Antriebseinheit unterschiedlich übersetzt an mehrere,
insbesondere die zuvor bereits genannten mehreren, Erweiterungsmodule zu übertragen.
Es ist denkbar, dass die Getriebeeinheit derart ausgebildet und/oder einstellbar ist,
dass in zumindest einem Luftreinigungsbereich ein hohes Luftvolumen bei niedriger
Geschwindigkeit umsetzbar ist. Es ist auch denkbar, dass die Getriebeeinheit derart
ausgebildet und/oder einstellbar ist, dass in zumindest einem weiteren Luftreinigungsbereich
in niedriges Luftvolumen bei hoher Geschwindigkeit umsetzbar ist. Die Luftreinigungsbereiche
sind vorzugsweise jeweils durch ein, insbesondere eine Luftreinigungseinheit umfassendes,
Erweiterungsmodul der mehreren Erweiterungsmodule definiert und/oder begrenzt, vorzugsweise
durch das Modulgehäuse des jeweiligen Erweiterungsmoduls der mehreren Erweiterungsmodule.
Alternativ oder zusätzlich sind auch weitere Strömungseigenschaften für die Luftreinigungsbereiche
denkbar, die mittels der Getriebeeinheit realisierbar sind. Vorteilhaft kann durch
eine Anpassung der Strömungseigenschaften in unterschiedlichen Luftreinigungsbereichen
eine besonders effiziente Luftreinigung realisiert werden.
[0024] Zudem wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine mit
der Strömungserzeugungseinheit strömungstechnisch gekoppelte Turbineneinheit umfasst,
die dazu vorgesehen ist, Strömungseigenschaften eines von der Strömungserzeugungseinheit
erzeugten Luftstroms in unterschiedlichen Luftreinigungsbereichen unterschiedlich
zu beeinflussen. Es ist denkbar, dass die Turbineneinheit alternativ oder zusätzlich
zu der Getriebeeinheit vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Turbineneinheit dazu vorgesehen,
zumindest die mittels der Getriebeeinheit erzeugbaren Strömungseigenschaften zu erzeugen.
Die Turbineneinheit ist beispielsweise als eine turbinenartige Geometrie ausgebildet,
die sich über die mehreren Erweiterungsmodule erstreckt und sich vorzugsweise je nach
gewünschten Strömungseigenschaften in dem jeweiligen Luftreinigungsbereich unterscheidet.
Es kann vorteilhaft eine besonders effiziente Luftreinigung ermöglicht werden. Es
können vorteilhaft unterschiedliche Strömungseigenschaften erzeugt werden bei Nutzung
einer einzelnen Antriebseinheit.
[0025] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Erweiterungsmodul zumindest eine Verpackungseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, zumindest ein Filterelement zumindest einer Luftreinigungseinheit
des Erweiterungsmoduls zumindest teilautomatisiert zumindest im Wesentlichen staubdicht
zu verpacken, insbesondere bei einem Filterwechsel. Vorzugsweise ist die Verpackungseinheit
an dem Modulgehäuse des Erweiterungsmoduls angeordnet. Die Verpackungseinheit umfasst
bevorzugt zumindest ein Verpackungselement. Das Verpackungselement ist beispielsweise
als ein Kunststoffbeutel oder dergleichen ausgebildet. Das als Kunststoffbeutel ausgebildete
Verpackungselement ist vorzugsweise dazu vorgesehen, das Filterelement bei einem Filterwechsel
aufzunehmen. Das Verpackungselement ist insbesondere derart relativ zu dem Filterelement
an dem Modulgehäuse angeordnet, dass sich das Verpackungselement bei einer Entnahme
des Filters zumindest teilweise automatisch über das Filterelement schiebt. Vorzugsweise
ist die Verpackungseinheit dazu vorgesehen, das Verpackungselement bei einer Entnahme
des Filterelements zu verschließen, beispielsweise mittels eines Klebestreifens oder
dergleichen. Es ist auch denkbar, dass die Verpackungseinheit dazu eingerichtet ist,
das Filterelement vor einer Entnahme aus dem Modulgehäuse derart mit einem Harz oder
dergleichen zu überziehen oder das Filterelement derart zu schmelzen, sodass dessen
Poren verschlossen sind. Es ist denkbar, dass gebrauchte und/oder verschlossene Filterelemente
recycelbar sind und/oder als Anzünder oder dergleichen verwendbar sind. Es kann vorteilhaft
ein modulares Luftreinigungssystem um eine Komfortfunktion erweitert werden, die insbesondere
einen besonders komfortablen Filterwechsel ermöglicht. Es kann vorteilhaft zumindest
bei einem Filterwechsel einer ungewünschten Verschmutzung des modularen Luftreinigungssystems
und/oder der Umgebung entgegengewirkt werden.
[0026] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Luftreinigungseinheit zumindest ein, insbesondere
das zuvor bereits genannte, Filterelement umfasst, das, insbesondere selbsttätig in
Abhängigkeit von einem Strömungsdruck, einstellbare Filterporen aufweist. Vorzugsweise
ist eine Größe der Filterporen einstellbar. Es ist auch denkbar, dass eine Anzahl
aktiver Filterporen einstellbar ist. Es kann vorteilhaft eine besonders effiziente
Luftreinigung mittels des modularen Luftreinigungssystems erreicht werden. Vorteilhaft
kann die Luftreinigungseinheit besonders einfach an einen Strömungsdruck zur Ermöglichung
einer optimalen Filterleistung angepasst werden.
[0027] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine
Stauberfassungseinheit umfasst, die dazu eingerichtet ist, eine Umgebungsstaubkonzentration
zu erfassen, in Abhängigkeit von der die Strömungserzeugungseinheit und/oder die Luftreinigungseinheit
ansteuerbar sind/ist. Die Stauberfassungseinheit ist vorzugsweise zumindest teilweise
an der modularen Luftreinigungsvorrichtung und/oder an dem Erweiterungsmodul und/oder
den mehreren Erweiterungsmodulen angeordnet. Es ist auch denkbar, dass die Stauberfassungseinheit
zumindest teilweise an der Werkzeugmaschine, an dem externen Gerät und/oder an einem
Kleidungsstück angeordnet ist. Beispielsweise ist die Stauberfassungseinheit als eine
Sensoreinheit ausgebildet, die zumindest dazu eingerichtet ist, eine Umgebungsstaubkonzentration
zu erfassen. Vorzugsweise ist die Stauberfassungseinheit datentechnisch mit der Steuer-
und/oder Regeleinheit verbunden und/oder zumindest teilweise von der Steuer- und/oder
Regeleinheit gebildet. Mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ist bevorzugt in
Abhängigkeit von einer mittels der Stauberfassungseinheit erfassten Umgebungsstaubkonzentration,
insbesondere in Abhängigkeit von einem Sensorsignal der als Sensoreinheit ausgebildeten
Stauberfassungseinheit, die Strömungserzeugungseinheit und/oder die Luftreinigungseinheit
ansteuerbar. Vorzugsweise ist ein Betriebsmodus des modularen Luftreinigungssystems,
insbesondere der Strömungserzeugungseinheit und/oder der Luftreinigungseinheit, automatisch
in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration einstellbar. Es ist
denkbar, dass in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration Strömungseigenschaften
mittels der Strömungserzeugungseinheit, der Getriebeeinheit und/oder der Turbineneinheit
anpassbar sind. Bevorzugt ist die Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit in Abhängigkeit
von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration automatisch verstellbar. Es ist denkbar,
dass die Luftreinigungseinheit automatisch in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration
zwischen verschiedenen Filterelementen zur Luftfilterung umschaltet. Mittels der Nutzerinteraktionseinheit
ist vorzugsweise die mittels der Stauberfassungseinheit erfasste Umgebungsstaubkonzentration
ausgebbar. Vorteilhaft kann ein modulares Luftreinigungssystem besonders präzise an
eine Umgebungsstaubkonzentration angepasst werden. Es kann vorteilhaft ein modulares
Luftreinigungssystem bereitgestellt werden, das durch eine Anpassung der Strömungserzeugungseinheit
und/oder der Luftreinigungseinheit an eine Umgebungsstaubkonzentration besonders effizient
arbeiten kann.
[0028] Zudem wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine Stauberfassungseinheit
umfasst, die dazu eingerichtet ist, Umgebungsstaubarten zu erfassen, in Abhängigkeit
von denen die Strömungserzeugungseinheit und/oder die Luftreinigungseinheit ansteuerbar
sind/ist. Umgebungsstaubarten können beispielsweise Gesamtschwebstaub, atembarer Staub,
E-Staub, A-Staub, Faserstaub, Holzstaub, Mehlstaub, Glasstaub, Asbeststaub, Tabakrauch
oder dergleichen sein. Vorzugsweise ist ein Betriebsmodus des modularen Luftreinigungssystems,
insbesondere der Strömungserzeugungseinheit und/oder der Luftreinigungseinheit, automatisch
in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubart einstellbar. Es ist denkbar, dass
in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubart Strömungseigenschaften mittels
der Strömungserzeugungseinheit, der Getriebeeinheit und/oder der Turbineneinheit anpassbar
sind. Vorzugsweise ist die Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit in Abhängigkeit
von der erfassten Umgebungsstaubart automatisch verstellbar. Die Luftreinigungseinheit
schaltet vorzugsweise automatisch in Abhängigkeit von einer Umgebungsstaubart zwischen
verschiedenen Filterelementen zur Luftfilterung um. Ferner ist auch denkbar, dass
die Filterporen des Filterelements automatisch in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubart
einstellbar sind. Mittels der Nutzerinteraktionseinheit ist vorzugsweise die mittels
der Stauberfassungseinheit erfasste Umgebungsstaubart ausgebbar. Vorteilhaft kann
eine Luftreinigung mittels des modularen Luftreinigungssystems besonders präzise an
eine Umgebungsstaubart angepasst werden. Es kann vorteilhaft ein modulares Luftreinigungssystem
bereitgestellt werden, dass durch eine Anpassung der Strömungserzeugungseinheit und/oder
der Luftreinigungseinheit an eine Umgebungsstaubart besonders effizient arbeiten kann.
[0029] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Stauberfassungseinheit, insbesondere in
zumindest einem Ausführungsbeispiel, staubsensorfrei ausgebildet ist. Vorzugsweise
ist die Stauberfassungseinheit zumindest teilweise durch die Steuer- und/oder Regeleinheit
gebildet. Die Stauberfassungseinheit umfasst beispielsweise zumindest eine Auswerteeinheit,
die insbesondere von der Steuer- und/oder Regeleinheit gebildet sein kann. Bevorzugt
ist die staubsensorfreie Stauberfassungseinheit, insbesondere die Auswerteeinheit
der staubsensorfreien Stauberfassungseinheit, dazu vorgesehen, anhand von Betriebsparametern
des modularen Luftreinigungssystems, Werkzeugmaschinendaten, Umgebungsparametern oder
dergleichen zumindest eine Staubkonzentration und/oder eine Umgebungsstaubart zu erfassen.
Betriebsparameter des modularen Luftreinigungssystems sind beispielsweise eine Betriebsdauer,
eine Betriebstemperatur, eine Strömungseigenschaft der Strömungserzeugungseinheit,
eine Einstellung der Luftreinigungseinheit oder dergleichen. Werkzeugmaschinendaten
sind beispielsweise eine Werkzeugdrehzahl, eine Werkzeugtemperatur, eine Werkzeuglautstärke
oder dergleichen. Umgebungsparameter sind beispielsweise eine Temperatur, eine Luftfeuchtigkeit
und/oder dergleichen. Es kann vorteilhaft eine Funktionalität des modularen Luftreinigungssystems
mit zumindest teilweise bereits vorhandenen Bauteilen um eine Stauberfassung erweitert
werden. Vorteilhaft kann eine Stauberfassungsfunktion besonders kostensparend bereitgestellt
werden.
[0030] Ferner wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere drahtlose, Kommunikationseinheit umfasst, die zu einem Datenaustausch,
insbesondere mit zumindest einer Werkzeugmaschine und/oder mit zumindest einer weiteren
modularen Luftreinigungsvorrichtung, eingerichtet ist. Die Kommunikationseinheit ist
beispielsweise als ein Funkmodul, als ein W-LAN-Modul, als ein Bluetooth-Modul und/oder
dergleichen ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass die Kommunikationseinheit zumindest
teilweise zu einem kabelgebundenen Datenaustausch eingerichtet ist. Es ist auch denkbar,
dass das modulare Luftreinigungssystem mittels der Kommunikationseinheit mit einem
Smartphone, einem Server oder dergleichen datentechnisch verbindbar ist. Es kann vorteilhaft
ein modulares Luftreinigungssystem mit einer Kommunikationsfunktion bereitgestellt
werden. Vorteilhaft können durch eine Übertragung und Auswertung von Betriebsdaten
des modularen Luftreinigungssystems beispielsweise Beschädigungen frühzeitig erkannt
werden.
[0031] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
insbesondere die zuvor bereits genannte, Steuer- und/oder Regeleinheit umfasst, die
dazu eingerichtet ist, in Abhängigkeit von empfangenen Werkzeugmaschinendaten und/oder
Luftreinigungsvorrichtungsdaten automatisch einen Betriebsmodus einzustellen, insbesondere
die Strömungserzeugungseinheit und/oder zumindest eine Luftreinigungseinheit des Erweiterungsmoduls
anzusteuern. Es ist auch denkbar, dass eine mittels der Kommunikationseinheit mit
dem modularen Luftreinigungssystem verbundene Werkzeugmaschine und/oder weitere modulare
Luftreinigungsvorrichtung, bevorzugt automatisch, in Abhängigkeit von zumindest einem
Betriebsmodus des modularen Luftreinigungssystems oder von zumindest einem Umgebungsparameter
einstellbar ist. Es ist auch denkbar, dass die Turbineneinheit und/oder die Getriebeeinheit
in Abhängigkeit von empfangenen Werkzeugmaschinendaten und/oder Luftreinigungsvorrichtungsdaten
automatisch mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit ansteuerbar sind/ist. Vorteilhaft
kann durch eine Kommunikation des modularen Luftreinigungssystems beispielsweise mit
einer Werkzeugmaschine, einer weiteren modularen Luftreinigungsvorrichtung oder dergleichen
eine besonders effiziente Arbeitsweise der genannten Parteien gewährleistet werden.
[0032] Zudem wird vorgeschlagen, dass das modulare Luftreinigungssystem zumindest eine,
vorzugsweise die zuvor bereits genannte, insbesondere selbstlernende, Steuer- und/oder
Regeleinheit umfasst, die dazu eingerichtet ist, Nutzeranforderungen zu erkennen und
die Strömungserzeugungseinheit und/oder die Luftreinigungseinheit in Abhängigkeit
von einer Auswertung der erkannten Nutzeranforderungen anzusteuern. Nutzeranforderungen
können beispielsweise eine gewünschte Filterleistung, ein Saugvolumen, ein Blasvolumen
oder dergleichen sein. Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu eingerichtet,
durch eine Auswertung von Betriebsdaten des modularen Luftreinigungssystems die Nutzeranforderungen
zu erkennen. Es ist alternativ oder zusätzlich auch denkbar, dass die Steuer- und/oder
Regeleinheit Werkzeugmaschinendaten und/oder Luftreinigungsvorrichtungsdaten von zumindest
einer weiteren modularen Luftreinigungsvorrichtung zur Erkennung von Nutzeranforderungen
auswertet. Es kann vorteilhaft besonders komfortabel und automatisch ein Betrieb des
modularen Luftreinigungssystems an einen Nutzer angepasst werden. Vorteilhaft kann
der Betrieb des modularen Luftreinigungssystems kontinuierlich und automatisch optimiert
werden.
[0033] Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer, insbesondere der zuvor bereits genannten,
modularen Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere für ein erfindungsgemäßes modulares
Luftreinigungssystem, mit zumindest einer, vorzugsweise der zuvor bereits genannten,
insbesondere werkzeugkofferartigen, Gehäuseeinheit. Vorteilhaft kann besonders komfortabel
eine Funktionalität des modularen Luftreinigungssystems angepasst und/oder erweitert
werden.
[0034] Ferner wird vorgeschlagen, dass die modulare Luftreinigungsvorrichtung zumindest
eine, insbesondere die zuvor bereits genannte, Strömungserzeugungseinheit umfasst,
die an einem, vorzugsweise dem zuvor bereits genannten, insbesondere schwenkbar gelagerten,
Gehäusedeckel der Gehäuseeinheit angeordnet ist. Die Strömungserzeugungseinheit ist
bevorzugt zumindest teilweise an dem Gehäusedeckel der Gehäuseeinheit angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich ist auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit zumindest
teilweise an dem Grundgehäuse der Gehäuseeinheit angeordnet ist. Besonders bevorzugt
ist das Strömungserzeugungselement an dem Gehäusedeckel der Gehäuseeinheit angeordnet,
besonders bevorzugt in den Gehäusedeckel integriert. Alternativ ist denkbar, dass
das Strömungserzeugungselement an dem Grundgehäuse der Gehäuseeinheit angeordnet ist
oder in das Grundgehäuse integriert ist. Es ist denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit
zumindest teilweise beweglich an dem Gehäusedeckel oder dem Grundgehäuse gelagert
ist. Vorzugsweise ist die Luftströmungsachse durch eine Bewegung des Gehäusedeckels
relativ zu dem Grundgehäuse anpassbar. Es ist auch denkbar, dass die Luftströmungsachse
durch eine Bewegung der Strömungserzeugungseinheit, insbesondere des Strömungserzeugungselements,
relativ zu dem Gehäusedeckel und/oder dem Grundgehäuse anpassbar ist. Vorteilhaft
kann konstruktiv einfach eine ausrichtungsverstellbare Strömungserzeugungseinheit,
insbesondere eine Anpassung der Luftströmungsachse, realisiert werden.
[0035] Weiterhin geht die Erfindung aus von einem, insbesondere dem zuvor bereits genannten,
Erweiterungsmodul, insbesondere für ein erfindungsgemäßes modulares Luftreinigungssystem,
mit zumindest einer, insbesondere der zuvor bereits genannten, Luftreinigungseinheit,
die zu einer Staubbindung und/oder zu einer Luftfilterung vorgesehen ist. Es kann
vorteilhaft eine Luftreinigungseinheit bereitgestellt werden, die besonders flexibel
und einfach eine Funktionalität eines modularen Luftreinigungssystems erweitern kann.
[0036] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Erweiterungsmodul zumindest eine, insbesondere
die zuvor bereits genannte, Verpackungseinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, zumindest
ein Filterelement der Luftreinigungseinheit zumindest teilautomatisiert zumindest
im Wesentlichen staubdicht zu verpacken, insbesondere bei einem Filterwechsel. Es
kann vorteilhaft einer unerwünschten Verschmutzung einer Umgebungsluft durch ein verschmutztes
Filterelement entgegengewirkt werden. Vorteilhaft kann ein besonders bedienerfreundlicher
Filterwechsel realisiert werden.
[0037] Das erfindungsgemäße modulare Luftreinigungssystem, die erfindungsgemäße modulare
Luftreinigungsvorrichtung und/oder das erfindungsgemäße Erweiterungsmodul sollen/soll
hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein.
Insbesondere können/kann das erfindungsgemäße modulare Luftreinigungssystem, die erfindungsgemäße
modulare Luftreinigungsvorrichtung und/oder das Erweiterungsmodul zu einer Erfüllung
einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von
einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen
bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten
Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
Zeichnungen
[0038] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes modulares Luftreinigungssystem in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße modulare Luftreinigungsvorrichtung des modularen Luftreinigungssystems
mit einer Bodenabstandseinheit,
- Fig. 3
- ein Teil einer Kopplungseinheit des erfindungsgemäßen Luftreinigungssystems,
- Fig. 4
- einen schematischen Luftströmungsverlauf in einem Strömungskanal der modularen Luftreinigungsvorrichtung,
- Fig. 5
- ein Erweiterungsmodul des modularen Luftreinigungssystems,
- Fig. 6
- ein als Membranfilter ausgebildetes erfindungsgemäßes Erweiterungsmodul,
- Fig. 7
- eine alternative Ausführung einer Bodenabstandseinheit einer erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung,
- Fig. 8
- eine erste alternative Ausführung einer Kopplungseinheit eines erfindungsgemäßen Luftreinigungssystems
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 9
- eine zweite alternative Ausführung einer Kopplungseinheit eines erfindungsgemäßen
Luftreinigungssystems in einer schematischen Darstellung, und
- Fig. 10
- eine dritte alternative Ausführung einer Kopplungseinheit eines erfindungsgemäßen
Luftreinigungssystems in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0040] Figur 1 zeigt ein modulares Luftreinigungssystem 10 mit zumindest einer modularen
Luftreinigungsvorrichtung 12. Das modulare Luftreinigungssystem 10 ist zumindest dazu
vorgesehen, eine Umgebungsluft anzusaugen, zu filtern und/oder zu reinigen, und die
gereinigte Luft in die Umgebung auszulassen. Das modulare Luftreinigungssystem 10,
insbesondere die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12, ist tragbar ausgebildet. Die
modulare Luftreinigungsvorrichtung 10 umfasst zumindest eine Gehäuseeinheit. Die Gehäuseeinheit
ist beispielsweise als ein Handwerkzeugkoffer, wie dem Fachmann bereits aus
DE 10 2012 218 601 A1 bekannt, ausgebildet. Die Gehäuseeinheit 30 umfasst zumindest ein Grundgehäuse 104
und zumindest einen Gehäusedeckel 72 (vgl. Figur 2). Das Grundgehäuse 30 besteht zumindest
aus einer Bodenabdeckung und Seitenwänden, die an der Bodenabdeckung angebracht sind.
Die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12 umfasst zumindest eine Lagereinheit 98 zu
einer beweglichen Lagerung des Gehäusedeckels72 an dem Grundgehäuse 30. Die Lagereinheit
98 umfasst beispielsweise zumindest ein Drehlager, insbesondere ein Scharnier, ein
Linearlager oder dergleichen. Der Gehäusedeckel 72 ist mittels der Lagereinheit 98
beweglich an dem Grundgehäuse 104 der Gehäuseeinheit 30 entlang und/oder um eine Lagerachse
96 gelagert, mittels eines Scharniers der Lagereinheit 98.
[0041] Es ist denkbar, dass der Gehäusedeckel 72 unlösbar oder lösbar an dem Grundgehäuse
104 angeordnet ist. Die Gehäuseeinheit 30 umfasst zumindest eine Deckelschließe (nicht
dargestellt), mittels derer der Gehäusedeckel 72 in einer geschlossenen Position an
dem Grundgehäuse 104 fixierbar ist. Die Gehäuseeinheit 30 weist zumindest ein Griffelement
120 zu einem komfortablen Transport der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 auf.
Das Griffelement 120 ist von dem Grundgehäuse 104 der Gehäuseeinheit 30 gebildet.
Es ist auch denkbar, dass das Griffelement 120 beweglich an dem Grundgehäuse 104 oder
dem Gehäusedeckel 72 gelagert ist oder an dem Grundgehäuse 104 oder dem Gehäusedeckel
72 fixiert ist. Das modulare Luftreinigungssystem 10 ist akkubetrieben ausgebildet.
Es ist jedoch alternativ oder zusätzlich denkbar, dass das modulare Luftreinigungssystem
10 ein elektrisches Anschlusselement, beispielsweise ein Kabel, eine Anschlussbuchse
oder dergleichen zu einem kabelgebundenen Betrieb umfasst.
[0042] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst drei Erweiterungsmodule 14, 22, 24.
Es ist auch denkbar, dass das modulare Luftreinigungssystem 10 eine Anzahl von Erweiterungsmodulen
aufweist, die verschieden von drei ist, wobei das modulare Luftreinigungssystem 10
jedoch zumindest ein Erweiterungsmodul umfasst. Die Erweiterungsmodule 14, 22, 24
sind werkzeugkofferartig ausgebildet. Die Erweiterungsmodule 14, 22, 24 umfassen jeweils
zumindest ein Modulgehäuse 94. Die Modulgehäuse 94 der Erweiterungsmodule 14, 22,
24 sind beispielsweise als Handwerkzeugkoffer, wie dem Fachmann bereits aus
DE 10 2012 218 601 A1 bekannt, ausgebildet. Die Modulgehäuse 94 umfassen jeweils zumindest ein Modulgrundgehäuse
130 und einen Modulgehäusedeckel 132, wobei der Modulgehäusedeckel 132 beweglich gelagert
an dem Modulgrundgehäuse 130 befestigt ist, mittels eines Scharniers oder dergleichen
(vgl. Figur 5). Das Modulgrundgehäuse 130 besteht zumindest aus einer Bodenabdeckung
und Seitenwänden, die an der Bodenabdeckung angebracht sind. Die Modulgehäuse 94 umfassen
jeweils zumindest eine Deckelschließe (nicht dargestellt), mittels derer der jeweilige
Modulgehäusedeckel 132 in einer geschlossenen Position an dem jeweiligen Modulgrundgehäuse
130 fixierbar ist. Es ist denkbar, dass der jeweilige Modulgehäusedeckel 132 lösbar
oder unlösbar an dem Modulgrundgehäuse 130 angeordnet ist. Die modulare Luftreinigungsvorrichtung
12 und die Erweiterungsmodule 14, 22, 24 sind aufeinander stapelbar ausgebildet. Die
Modulgehäuse der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 ist passgenau zu der Gehäuseeinheit
30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 ausgebildet. Die modulare Luftreinigungsvorrichtung
12 umfasst zumindest eine Strömungserzeugungseinheit 16 (vgl. Figur 2). Die Strömungserzeugungseinheit
16 ist zumindest zu einer Umgebungsluftansaugung vorgesehen. Die Strömungserzeugungseinheit
16 ist als Lüfter ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit
16 als Ventilator, als Gebläse, als Kompressor oder dergleichen ausgebildet ist. Das
modulare Luftreinigungssystem 10 begrenzt einen Strömungskanal 76, durch den ein Luftstrom
führbar ist, der zumindest teilweise von der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12
und/oder den Erweiterungsmodulen 14, 22, 24 begrenzt ist. Die Strömungserzeugungseinheit
16 ist dazu vorgesehen, die angesaugte Luft durch den Strömungskanal 76 zu bewegen.
Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist zumindest teilweise innerhalb des Strömungskanals
76 angeordnet. Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst eine Antriebseinheit 36,
die dazu vorgesehen ist, die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12, insbesondere die
Strömungserzeugungseinheit 16 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12, anzutreiben.
Die Antriebseinheit 36 ist als ein Elektromotor ausgebildet. Die Antriebseinheit 36
ist innerhalb der Gehäuseeinheit 30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 angeordnet.
Es ist alternativ denkbar, dass eines der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 die Antriebseinheit
36 umfasst. Das modulare Luftreinigungssystem 10 weist unterschiedliche Betriebsmodi
auf, wie beispielsweise einen energiesparenden Eco-Modus, einen Power-Modus, einen
Ruhemodus, einen Ausgabemodus und/oder ein anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Betriebsmodus.
[0043] Das modulare Luftreinigungssystem 12 umfasst zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit
34. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 umfasst zumindest eine Steuerelektronik (nicht
dargestellt). Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 weist zumindest eine Prozessoreinheit
und eine Speichereinheit auf, wobei in der Speichereinheit zumindest ein Betriebsprogramm
gespeichert ist (nicht dargestellt). Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 ist zumindest
teilweise in der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12, insbesondere zumindest teilweise
innerhalb der Gehäuseeinheit 30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 angeordnet.
Es ist alternativ auch denkbar, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 zumindest
teilweise an den Erweiterungsmodulen 14, 22, 24 oder zumindest teilweise an einer
externen Einheit, beispielsweise einem Smartphone, einer Werkzeugmaschine mit Kommunikationseinheit
oder dergleichen, angeordnet ist. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 ist dazu eingerichtet,
einen schwarmintelligenten Betrieb einer Mehrzahl von, insbesondere von unterschiedlichen
modularen Luftreinigungsvorrichtungen (nicht dargestellt) und/oder von den mehreren
Erweiterungsmodulen 14, 22, 24 umfassten, Strömungserzeugungseinheiten 134 zu ermöglichen.
[0044] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Nutzerinteraktionseinheit
50, die zu einer Informationseingabe durch einen Nutzer und/oder zu einer Informationsausgabe
an einen Nutzer eingerichtet ist. Die Nutzerinteraktionseinheit 50 ist optisch, akustisch
und/oder haptisch ausgebildet. Die Nutzerinteraktionseinheit 50 ist an der Gehäuseeinheit
30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 angeordnet. Es ist auch denkbar, dass
die Nutzerinteraktionseinheit 50 zumindest teilweise an einem der Erweiterungsmodule
14, 22, 24 angeordnet ist, zumindest teilweise als eine externe Einheit ausgebildet
ist, beispielsweise als eine Fernbedienung oder dergleichen, und/oder zumindest teilweise
in ein externes Gerät, beispielsweise in ein Smartphone, in einen Computer oder dergleichen,
integriert ist. Die Nutzerinteraktionseinheit 50 umfasst beispielsweise zumindest
einen Bildschirm, ein Touchscreen, ein Tastenfeld, ein Mikrofon, einen Lautsprecher,
ein Vibrationselement oder dergleichen. Die Nutzerinteraktionseinheit 50 ist zumindest
mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 34 datentechnisch, insbesondere kabellos oder
kabelgebunden, verbunden.
[0045] Die Nutzerinteraktionseinheit 50 ist dazu eingerichtet, zumindest einen Hinweis hinsichtlich
einer Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 mit zumindest einem der
Erweiterungsmodule 14, 22, 24 auszugeben. Der Hinweis ist beispielsweise eine grafische
Kopplungsanleitung. Die Nutzerinteraktionseinheit 50 ist dazu eingerichtet, einen
Hinweis hinsichtlich der Kopplung bei einer korrekten Kopplung und/oder bei einer
inkorrekten Kopplung der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 mit der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12 und/oder der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 untereinander auszugeben. Die Nutzerinteraktionseinheit
50 gibt zumindest bei einer inkorrekten Kopplung die grafische Kopplungsanleitung
aus. Es ist denkbar, dass die grafische Kopplungsanleitung manuell von einem Nutzer
aufrufbar ist. Es ist auch denkbar, dass die Kopplungsanleitung akustisch ausgebbar
ist.
[0046] Die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12 umfasst zumindest eine Luftfiltereinheit
78. Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist dazu vorgesehen, der Luftfiltereinheit 78
die angesaugte Umgebungsluft zuzuführen. Die Luftfiltereinheit 78 ist dazu vorgesehen,
die, insbesondere mittels der Strömungserzeugungseinheit 16 angesaugte, verschmutzte
Umgebungsluft zu filtern und/oder zu reinigen. Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist
dazu vorgesehen, die mittels der Luftfiltereinheit 78 gereinigte und/oder gefilterte
Umgebungsluft von der Luftfiltereinheit 78 abzuführen. Es ist denkbar, dass die Luftfiltereinheit
78 als ein Membranfilter, ein Flüssigkeitsfilter oder dergleichen ausgebildet ist.
Es ist denkbar, dass die Luftfiltereinheit 78 zumindest ein Luftfilterelement umfasst.
Das Luftfilterelement kann beispielsweise als ein Reinluftfilter, ein Staubfilter,
ein Partikelfilter, ein Feinstaubfilter oder dergleichen ausgebildet sein.
[0047] Die Erweiterungsmodule 14, 22 umfassen jeweils zumindest eine Luftreinigungseinheit
20. Die Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 14 ist als Membranfilter ausgebildet
(vgl. Figur 6). Vorzugsweise umfasst die Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls
14 zumindest ein Filterelement 66, das als ein Reinluftfilter, ein Staubfilter, ein
Partikelfilter, ein Feinstaubfilter oder dergleichen ausgebildet ist. Es ist auch
denkbar, dass die Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 14 als Flüssigkeitsfilter,
als Fliehkraftabscheider oder dergleichen ausgebildet ist. Es ist alternativ denkbar,
dass das modulare Luftreinigungssystem 10, insbesondere die modulare Luftreinigungsvorrichtung
12, filterfrei ausgebildet ist. Das Erweiterungsmodul 24 ist als eine Energieversorgungseinheit
80 ausgebildet. Die Energieversorgungseinheit 80 ist zumindest zu einer Energieversorgung
der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12, insbesondere der Antriebseinheit 36 der
modularen Luftreinigungsvorrichtung 12, vorgesehen. Die Energieversorgungseinheit
80 ist als ein Akkupack ausgebildet. Es ist zusätzlich denkbar, dass die Energieversorgungseinheit
80 zu einem Laden von Werkzeugmaschinenakkus oder dergleichen eingerichtet ist. Es
ist alternativ oder zusätzlich auch denkbar, dass die drei Erweiterungsmodule 14,
22, 24 jeweils eine Luftreinigungseinheit, eine Energieversorgungseinheit, eine Beleuchtungseinheit
und/oder andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Einheiten zu einer Funktionserweiterung
des modularen Luftreinigungssystems 10 umfassen, wobei eine, vorzugsweise stufenlos
oder in Stufen ausrichtungsverstellbare, Beleuchtungseinheit insbesondere zumindest
ein Beleuchtungselement, beispielsweise eine Glühbirne, eine Halogenbirne, eine Xenonbirne,
eine LED oder dergleichen, bevorzugt mehrere Beleuchtungselemente umfasst. Ferner
ist denkbar, dass an zumindest einem der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 ein Staubsammelbehälter
einer Staubsammeleinheit 42 des modularen Luftreinigungssystems 10 angeordnet ist.
Die Staubsammeleinheit 42 ist dazu eingerichtet, Umgebungsstaub aufzunehmen. Es ist
auch denkbar, dass die Staubsammeleinheit 42 eine elektrostatische Abdeckung zum Auffangen
von Staub umfasst, bevorzugt als eine elektrostatische Bodenabdeckung der modularen
Luftreinigungsvorrichtung 12 oder als eine elektrostatische Bodenabdeckung zumindest
einer der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 ausgebildet ist.
[0048] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Kopplungseinheit 18 zu
einer Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 mit den Erweiterungsmodulen
14, 22, 24. Die einzelne Antriebseinheit 36 ist zu einem Antrieb der Mehrzahl von,
insbesondere von unterschiedlichen modularen Luftreinigungsvorrichtungen (nicht dargestellt)
und/oder von den mehreren Erweiterungsmodulen 14, 22, 24 umfassten, Strömungserzeugungseinheiten
134 vorgesehen. Die Kopplungseinheit 18 ist dazu vorgesehen, mittels einer Kopplung
der Mehrzahl von Strömungserzeugungseinheiten 134 mit der Antriebseinheit 36 einen
Antrieb der Mehrzahl von Strömungserzeugungseinheiten 134 durch die einzelne Antriebseinheit
36 zu ermöglichen. Die Kopplungseinheit 18 ist dazu vorgesehen, zumindest eine lösbare
mechanische und/oder elektrische Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12, insbesondere der Gehäuseeinheit 30, mit den Erweiterungsmodulen 14, 22, 24, insbesondere
den Modulgehäusen 94, herzustellen. Die Kopplungseinheit 18 ist zumindest teilweise
an der Gehäuseeinheit 30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 und an den Modulgehäusen
94 der Erweiterungsmodule 14, 22, 24 angeordnet. Es ist denkbar, dass die Kopplungseinheit
18 zumindest teilweise einstückig mit der Gehäuseeinheit 30 ausgebildet ist. Die Kopplungseinheit
18 umfasst zumindest ein mechanisches Kopplungselement 82, das als ein Poka-Yoke-Element
26 ausgebildet ist und zumindest ein weiteres mechanisches Kopplungselement 84, das
als ein weiteres Poka-Yoke-Element 28 ausgebildet ist. Die Kopplungseinheit 18 umfasst
zur mechanischen Kopplung einen Klickverschluss, der zumindest von dem mechanischen
Kopplungselement 82 und dem weiteren mechanischen Kopplungselement 84 gebildet ist
(vgl. Figur 3). Das mechanische Kopplungselement 82 ist dazu vorgesehen, die modulare
Luftreinigungsvorrichtung 12 mit dem Erweiterungsmodul 22, insbesondere durch ein
Zusammenwirken des mechanischen Kopplungselements 82 mit dem weiteren mechanischen
Kopplungselement 84, zu verrasten, wobei das mechanische Kopplungselement 82 an der
Luftreinigungsvorrichtung 12, insbesondere an dem Gehäusedeckel 72, und das weitere
mechanische Kopplungselement 84 an dem Erweiterungsmodul 22, insbesondere an der Bodenabdeckung
des Gehäusemoduls 94 des Erweiterungsmoduls 22, angeordnet ist. Das mechanische Kopplungselement
82 ist als eine Rastnase ausgebildet. Das weitere mechanische Kopplungselement 84
ist als Rastnasenaufnahme ausgebildet.
[0049] Alternativ ist auch eine Kopplungseinheit 18' denkbar, die zumindest ein Kopplungselement
82' und zumindest ein weiteres Kopplungselement 84' aufweist, die als zueinander korrespondierende
Hinterschnitte ausgebildet sind (vgl. Figur 8). Eine weitere alternative Kopplungseinheit
18" ist in Figur 9 dargestellt, die zumindest ein mechanisches Kopplungselement 82"
und zumindest ein weiteres mechanisches Kopplungselement 84" umfasst, die über eine
Drehung zueinander eine Kopplung einer modularen Luftreinigungsvorrichtung 12" mit
einem Erweiterungsmodul 22" ermöglichen, insbesondere einen Drehverschluss, vorzugsweise
einen Bajonettverschluss, bilden. Ferner ist alternativ auch eine Kopplungseinheit
18‴ denkbar, die zur mechanischen Kopplung einer modularen Luftreinigungsvorrichtung
12‴ mit einem Erweiterungsmodul 22‴ eine Gewindeverbindung aufweist (vgl. Figur 10).
Die Gewindeverbindung ist durch zumindest ein mechanisches Kopplungselement 82‴ und
zumindest ein weiteres mechanisches Kopplungselement 84‴ gebildet. Das weitere mechanische
Kopplungselement 84‴ ist als eine Schraube ausgebildet und das mechanische Kopplungselement
82‴ als ein zu der Schraube korrespondierendes Gewinde ausgebildet. Das als Gewinde
ausgebildete mechanische Kopplungselement 82‴ ist an der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12‴ angeordnet, vorzugsweise in einer Gehäuseeinheit 30‴ der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12‴ ausgebildet. Ein Modulgehäuse 94‴ des Erweiterungsmoduls 22‴ weist zumindest eine
Schraubenausnehmung 124‴ auf, durch die das als Schraube ausgebildete weitere mechanische
Kopplungselement 84‴ zu einer Kopplung mit dem mechanischen Kopplungselement 82‴ führbar
ist.
[0050] Die Kopplungseinheit 18 umfasst zumindest ein elektrisches Kopplungselement 90, das
beispielsweise als ein Stecker, Kabel, elektrischer Kontakt oder dergleichen ausgebildet
ist, wobei die Kopplungseinheit 18 zumindest ein weiteres elektrisches Kopplungselement
92 umfasst, das als Gegenstück zu dem elektrischen Kopplungselement 90 ausgebildet
ist. Das zumindest eine elektrische Kopplungselement 90 ist an dem Erweiterungsmodul
24, insbesondere an einem Modulgehäusedeckel des Modulgehäuses 94 des Erweiterungsmoduls
24, und das zumindest eine weitere elektrische Kopplungselement 92 ist an der modularen
Luftreinigungsvorrichtung 12, insbesondere an der Bodenabdeckung des Grundgehäuses
104, angeordnet, um eine elektrische Verbindung des Erweiterungsmoduls 24, insbesondere
der Energieversorgungseinheit 80, und der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12,
insbesondere der Antriebseinheit 36, zu ermöglichen.
[0051] Die Luftreinigungseinheiten 20 der Erweiterungsmodule 14, 22 sind an dem jeweiligen
Modulgehäuse 94 der Erweiterungsmodule 14, 22, bevorzugt innerhalb des jeweiligen
Modulgehäuses 94, angeordnet. Das jeweilige Modulgehäuse 94 begrenzt zumindest einen
Luftreinigungsbereich der Luftreinigungseinheiten 20. Die Strömungserzeugungseinheit
16 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 ist mittels der Kopplungseinheit 18
mit zumindest einer jeweiligen Luftreinigungseinheit 20 der Erweiterungsmodule 14,
22 wirkverbindbar. Die Luftreinigungseinheiten 20 der Erweiterungsmodule 14, 22 sind
jeweils zu einer Staubbindung und/oder zu einer Luftfilterung vorgesehen. Die Strömungserzeugungseinheit
16 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 ist mittels der Kopplungseinheit 18
mit der jeweiligen Luftreinigungseinheit 20 der Erweiterungsmodule 14, 22 strömungstechnisch
wirkverbindbar. Die Kopplungseinheit 18 ist dazu vorgesehen, den jeweiligen Luftreinigungsbereich
der Luftreinigungseinheiten 20 der Erweiterungsmodule 14, 22 mit dem von der modularen
Luftreinigungsvorrichtung 12 begrenzten Teil des Strömungskanals 76 fluidtechnisch
zu verbinden. Die Kopplungseinheit 18 umfasst zumindest ein fluidtechnisches Kopplungselement
86, das als eine Strömungskanalöffnung des Strömungskanals 76 ausgebildet ist. Die
Kopplungseinheit 18 weist zumindest ein weiteres fluidtechnisches Kopplungselement
88 auf, das korrespondierend zu dem fluidtechnischen Kopplungselement 86 ausgebildet
ist. Es ist auch denkbar, dass das fluidtechnische Kopplungselement 86 als ein Strömungskanalverbindungsstück,
als ein Rohr, als ein Schlauch, als ein Stutzen oder dergleichen ausgebildet ist,
das/der insbesondere dazu vorgesehen ist, zumindest zwei Strömungskanalabschnitte
des Strömungskanals 76 zu verbinden, die beispielsweise von der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12 und/oder einem der Erweiterungsmodule 14, 22 begrenzt sind und/oder dazu vorgesehen
ist, den Luftreinigungsbereich zumindest einer der Luftreinigungseinheiten 20 der
Erweiterungsmodule 14, 22 mit dem von der Strömungserzeugungseinheit 16 begrenzten
Strömungskanal 76 zu verbinden. Das zumindest eine fluidtechnische Kopplungselement
86 ist an der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 angeordnet und das zumindest
eine weitere fluidtechnische Kopplungselement 88 ist an dem Erweiterungsmodul 22 angeordnet,
um eine fluidtechnische Verbindung zwischen der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12, insbesondere der Strömungserzeugungseinheit 16, und dem Erweiterungsmodul 22,
insbesondere der Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 22, zu ermöglichen.
[0052] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Getriebeeinheit 62, die
dazu vorgesehen ist, zu einer Realisierung verschiedener Strömungseigenschaften in
unterschiedlichen Luftreinigungsbereichen, zumindest eine Bewegungsgröße der Antriebseinheit
36 unterschiedlich übersetzt an die mehreren Erweiterungsmodule 14, 22 zu übertragen.
Die Getriebeeinheit 62 ist einstellbar ausgebildet. Es ist denkbar, dass die Getriebeeinheit
62 derart ausgebildet bzw. einstellbar ist, dass in zumindest einem Luftreinigungsbereich
ein hohes Luftvolumen bei niedriger Geschwindigkeit umsetzbar ist. Es ist auch denkbar,
dass die Getriebeeinheit 62 derart ausgebildet und/oder einstellbar ist, dass in zumindest
einem weiteren Luftreinigungsbereich in niedriges Luftvolumen bei hoher Geschwindigkeit
umsetzbar ist. Alternativ oder zusätzlich sind auch weitere Strömungseigenschaften
für die Luftreinigungsbereiche denkbar, die mittels der Getriebeeinheit 62 realisierbar
sind.
[0053] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst alternativ oder zusätzlich zu der Getriebeeinheit
62 zumindest eine mit der Strömungserzeugungseinheit 16 gekoppelte Turbineneinheit
74, die dazu vorgesehen ist, Strömungseigenschaften eines von der Strömungserzeugungseinheit
16 erzeugten Luftstroms in unterschiedlichen Luftreinigungsbereichen unterschiedlich
zu beeinflussen. Die Turbineneinheit 74 ist dazu vorgesehen, zumindest die mittels
der Getriebeeinheit 62 erzeugbaren Strömungseigenschaften zu erzeugen. Die Turbineneinheit
74 ist als eine turbinenartige Geometrie ausgebildet, die sich über die Erweiterungsmodule
14, 22 erstreckt und sich je nach gewünschten Strömungseigenschaften in dem jeweiligen
Luftreinigungsbereich gegebenenfalls unterscheidet.
[0054] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Schlaucheinheit 52. Die
Schlaucheinheit 52 ist beispielsweise mit einer Werkzeugmaschine koppelbar. Das modulare
Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Anschlusseinheit 54, die dazu vorgesehen
ist, die Schlaucheinheit 52 derart strömungstechnisch mit der Strömungserzeugungseinheit
16 zu koppeln, dass die Strömungserzeugungseinheit 16 gleichzeitig eine großflächige
Umgebungsluftströmung und eine gerichtete Luftströmung durch die Schlaucheinheit 52
erzeugen kann. Die Schlaucheinheit 52 umfasst zwei Schläuche 112, die jeweils mittels
der Anschlusseinheit 54 mit den Erweiterungsmodulen 14, 22 oder der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12 koppelbar sind. Die Anschlusseinheit 54 weist zumindest zwei Schlauchanschlüsse
122 auf zu einer mechanischen und/oder fluidtechnischen Verbindung der Schläuche 112
mit der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 und/oder den Erweiterungsmodulen 14,
22. Ein Schlauchanschluss 122 der zwei Schlauchanschlüsse 122 ist an dem Erweiterungsmodul
14 angeordnet. Ein weiterer Schlauchanschluss 122 der zwei Schlauchanschlüsse 122
ist an der modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 angeordnet. Mittels der mit der
Strömungserzeugungseinheit 16 gekoppelten Schlaucheinheit 52 ist eine gerichtete Luftabsaugung
und/oder eine gerichtete Luftausgabe erzeugbar. Die Schlaucheinheit 52 ist in einem
mit der Strömungserzeugungseinheit 16 und der Werkzeugmaschine gekoppelten Zustand
zu einer gerichteten Luftabsaugung oder zu einer gerichteten Luftausgabe in einem
Bearbeitungsbereich der Werkzeugmaschine vorgesehen. Es ist auch denkbar, dass nur
eine großflächige Umgebungsluftströmung oder nur eine gerichtete Luftströmung durch
die Schlaucheinheit 52 mittels der Strömungserzeugungseinheit 16 erzeugbar ist. Es
ist denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit 16 derart verstellbar und/oder einstellbar
ist, dass eine gleichzeitige Erzeugung der großflächigen Umgebungsluftströmung und
der gerichteten Luftströmung durch die Schlaucheinheit 52 oder nur eine Erzeugung
der großflächigen Umgebungsluftströmung oder der gerichteten Luftströmung durch die
Schlaucheinheit 52 erfolgt.
[0055] Die Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 22 ist als ein Flüssigkeitsfilter
56 ausgebildet, wobei die Strömungserzeugungseinheit 16 dazu vorgesehen ist, einen
Luftstrom zu erzeugen, der zumindest ein Flüssigkeitsfilterelement 58 der Luftreinigungseinheit
20 zu einer Bewegung antreibt. Das Flüssigkeitsfilterelement 58 ist als eine Filterwalze
60 ausgebildet. Der Flüssigkeitsfilter 56 ist als ein Fliehkraftabscheider ausgebildet.
Es ist auch denkbar, dass der Flüssigkeitsfilter 56 als ein Flüssigkeitsbadfilter
oder dergleichen ausgebildet ist. Das Flüssigkeitsfilterelement 58 ist innerhalb des
Modulgehäuses 94 des Erweiterungsmoduls 22 angeordnet. In einem verschlossenen Zustand
des Modulgehäuses 94 ist das Flüssigkeitsfilterelement 58 zumindest im Wesentlichen
vollständig von dem Modulgehäuse 94 umschlossen. Das Flüssigkeitsfilterelement 58
weist eine Rotationsachse 114 auf, um die das Flüssigkeitsfilterelement 58 drehbar
ist. Das Flüssigkeitsfilterelement 58 ist um die Rotationsachse 114 des Flüssigkeitsfilterelements
58 beweglich in dem Modulgehäuse 94 angeordnet. Die Strömungserzeugungseinheit 16
ist dazu vorgesehen, eine Drehung des Flüssigkeitsfilterelements 58 um die Rotationsachse
114 des Flüssigkeitsfilterelements 58 zu erzeugen.
[0056] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Stauberfassungseinheit
68, die dazu eingerichtet ist, eine Umgebungsstaubkonzentration zu erfassen, in Abhängigkeit
von der die Strömungserzeugungseinheit 16 und/oder die Luftreinigungseinheit 20 ansteuerbar
sind/ist. Die Stauberfassungseinheit 68 ist zumindest teilweise an der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12 angeordnet. Es ist auch denkbar, dass die Stauberfassungseinheit 68 zumindest teilweise
an zumindest einem der Erweiterungsmodule 14, 22, 24, an der Werkzeugmaschine, an
dem externen Gerät und/oder an einem Kleidungsstück angeordnet ist. Die Stauberfassungseinheit
68 ist datentechnisch mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 34 verbunden oder zumindest
teilweise durch die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 gebildet. Mittels der Steuer-
und/oder Regeleinheit 34 sind/ist in Abhängigkeit von einer mittels der Stauberfassungseinheit
68 erfassten Umgebungsstaubkonzentration die Strömungserzeugungseinheit 16, die Luftreinigungseinheit
20 von zumindest einem der Erweiterungsmodule 14, 22, die Getriebeeinheit 62 und/oder
die Turbineneinheit 74 ansteuerbar. Es ist denkbar, dass ein Betriebsmodus des modularen
Luftreinigungssystems 10 automatisch in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration
einstellbar ist. Es ist auch denkbar, dass in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration
Strömungseigenschaften mittels der Strömungserzeugungseinheit 16, der Getriebeeinheit
62 und/oder der Turbineneinheit 74 anpassbar sind. Ferner ist denkbar, dass eine Ausrichtung
der Strömungserzeugungseinheit 16 in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration
automatisch verstellbar ist. Mittels der Nutzerinteraktionseinheit 50 ist die mittels
der Stauberfassungseinheit 68 erfasste Umgebungsstaubkonzentration ausgebbar.
[0057] Die Stauberfassungseinheit 68 ist dazu eingerichtet, Umgebungsstaubarten zu erfassen,
in Abhängigkeit von denen die Strömungserzeugungseinheit 16, die Luftreinigungseinheit
20 von zumindest einem der Erweiterungsmodule 14, 22, die Getriebeeinheit 62 und/oder
die Turbineneinheit 74 ansteuerbar sind/ist. Ein Betriebsmodus des modularen Luftreinigungssystems
10 ist automatisch in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubart einstellbar.
Es ist denkbar, dass in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubart Strömungseigenschaften
mittels der Strömungserzeugungseinheit 16, der Getriebeeinheit 62 und/oder der Turbineneinheit
74 anpassbar sind. Ferner ist denkbar, dass die Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit
16 in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubart automatisch verstellbar ist.
Mittels der Nutzerinteraktionseinheit 50 ist die mittels der Stauberfassungseinheit
68 erfasste Umgebungsstaubart ausgebbar. Die Stauberfassungseinheit 68 ist staubsensorfrei
ausgebildet. Die Stauberfassungseinheit 68 umfasst beispielsweise zumindest eine Auswerteeinheit,
die von der Steuer- und/oder Regeleinheit 34 gebildet sein kann (nicht dargestellt).
Die Auswerteeinheit der staubsensorfreien Stauberfassungseinheit 68 ist dazu vorgesehen,
anhand von Betriebsparametern des modularen Luftreinigungssystems 10, Werkzeugmaschinendaten,
Umgebungsparametern oder dergleichen zumindest eine Staubkonzentration und/oder eine
Umgebungsstaubart zu erfassen. Alternativ ist denkbar, dass die Stauberfassungseinheit
68 als eine Sensoreinheit ausgebildet ist, die zumindest dazu eingerichtet ist, eine
Umgebungsstaubkonzentration zu erfassen. Mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit
34 ist in Abhängigkeit von einem Sensorsignal der als Sensoreinheit ausgebildeten
Stauberfassungseinheit 68 die Strömungserzeugungseinheit 16, die Luftreinigungseinheit
20 von zumindest einem der Erweiterungsmodule 14, 22, die Getriebeeinheit 62 und/oder
die Turbineneinheit 74 ansteuerbar.
[0058] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Kommunikationseinheit
70, die zu einem Datenaustausch eingerichtet ist. Die Kommunikationseinheit 70 ist
zumindest zu einem Datenaustausch mit der Werkzeugmaschine und/oder einer weiteren
modularen Luftreinigungsvorrichtung 12 eingerichtet. Die Kommunikationseinheit 70
ist drahtlos ausgebildet. Es ist zusätzlich oder alternativ denkbar, dass die Kommunikationseinheit
70 zu einer kabelgebundenen Kommunikation eingerichtet ist. Die Kommunikationseinheit
70 ist beispielsweise als ein Funkmodul, als ein W-LAN-Modul, als ein Bluetooth-Modul
oder dergleichen ausgebildet. Es ist denkbar, dass das modulare Luftreinigungssystem
10 mittels der Kommunikationseinheit 70 mit einem Smartphone, einem Server oder dergleichen
datentechnisch verbindbar ist.
[0059] Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 ist dazu eingerichtet, in Abhängigkeit von empfangenen
Werkzeugmaschinendaten und/oder Luftreinigungsvorrichtungsdaten automatisch einen
Betriebsmodus einzustellen, insbesondere die Strömungserzeugungseinheit 16, zumindest
eine Luftreinigungseinheit 20 der Erweiterungsmodule 14, 22, die Getriebeeinheit 62
und/oder die Turbineneinheit 74 anzusteuern. Es ist auch denkbar, dass eine mittels
der Kommunikationseinheit 70 mit dem modularen Luftreinigungssystem 10 verbundene
Werkzeugmaschine und/oder weitere modulare Luftreinigungsvorrichtung 12, insbesondere
automatisch, in Abhängigkeit von zumindest einem Betriebsmodus des modularen Luftreinigungssystems
10 oder von zumindest einem Umgebungsparameter einstellbar ist.
[0060] Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 ist selbstlernend ausgebildet. Die Steuer- und/oder
Regeleinheit 34 ist dazu eingerichtet, Nutzeranforderungen zu erkennen und die Strömungserzeugungseinheit
16, zumindest eine Luftreinigungseinheit 20 der Erweiterungsmodule 14, 22, die Getriebeeinheit
62 und/oder die Turbineneinheit 74 in Abhängigkeit von einer Auswertung der erkannten
Nutzeranforderungen anzusteuern. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 ist dazu eingerichtet,
durch eine Auswertung von Betriebsdaten des modularen Luftreinigungssystems 10 die
Nutzeranforderungen zu erkennen. Es ist alternativ oder zusätzlich auch denkbar, dass
die Steuer- und/oder Regeleinheit 34 Werkzeugmaschinendaten und/oder Luftreinigungsvorrichtungsdaten
von zumindest einer weiteren modularen Luftreinigungsvorrichtung (nicht dargestellt)
zur Erkennung von Nutzeranforderungen auswertet.
[0061] Figur 2 zeigt die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12 in einer schematischen Darstellung.
Die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12 weist zumindest die Gehäuseeinheit 30 auf,
an der die Strömungserzeugungseinheit 16 ausrichtungsverstellbar gelagert ist. Die
Strömungserzeugungseinheit 16 ist an der Gehäuseeinheit 30 zu einer Anpassung einer
Luftströmungsachse 32 ausrichtungsverstellbar, insbesondere winkelverstellbar, gelagert.
Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist zumindest um eine Lagerachse 96 beweglich an
der Gehäuseeinheit 30 gelagert. Es ist alternativ oder zusätzlich denkbar, dass die
Strömungserzeugungseinheit 16 entlang der Lagerachse 96 beweglich an der Gehäuseeinheit
30 gelagert ist. Die Lagereinheit 98 ist zu einer Lagerung der Strömungserzeugungseinheit
16 an der Gehäuseeinheit 30 um die Lagerachse 96 vorgesehen. Die Lagereinheit 98 umfasst
zumindest ein Drehlager oder dergleichen zur Lagerung der Strömungserzeugungseinheit
16 an der Gehäuseeinheit 30. Die Strömungserzeugungseinheit 16 umfasst zumindest ein
Strömungserzeugungselement 100, das als ein Lüfterrad ausgebildet ist. Eine Luftströmungsachse
32 der Strömungserzeugungseinheit 16 entspricht einer Rotationsachse 102 des Strömungserzeugungselements
100. Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist stufenlos und/oder in Stufen ausrichtungsverstellbar.
Die Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit 16 ist zumindest in einer Ausrichtungsebene
verstellbar. Es ist alternativ oder zusätzlich auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit
16 in zumindest zwei Freiheitsgraden ausrichtungsverstellbar ist. Die Ausrichtung
der Strömungserzeugungseinheit 16, insbesondere die Ausrichtung der Luftströmungsachse
32, ist durch eine Drehung des Strömungserzeugungselements 100 um die Lagerachse 96
anpassbar. Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist in dem Ausgabemodus zu einer Luftausgabe
vorgesehen. Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist als Ventilator betreibbar. Die Strömungserzeugungseinheit
16 ist in dem Ausgabemodus zu einer Klimatisierung der Umgebungsluft vorgesehen. Es
ist auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit 16 in dem Ausgabemodus dazu
vorgesehen ist, eine verschmutzte Luft, Schmutz und/oder Staub von einer Oberfläche
fortzublasen. Ferner ist denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit 16 in dem Ausgabemodus
zu einer Umgebungsluftbefeuchtung, zu einer Duftstoffausgabe oder dergleichen vorgesehen
ist. Das Strömungserzeugungselement 100 ist zur Luftausgabe in dem Ausgabemodus nutzbar,
wobei eine Rotationsrichtung des Strömungserzeugungselements 100 in dem Ausgabemodus
einer Rotationsrichtung des Strömungserzeugungselements 100 bei einem Ansaugen von
Umgebungsluft entgegengerichtet ist.
[0062] Es ist alternativ oder zusätzlich auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit
16 zumindest ein weiteres Strömungserzeugungselement aufweist, welches insbesondere
identisch zu dem Strömungserzeugungselement 100 ausgebildet sein kann. Vorzugsweise
ist das weitere Strömungserzeugungselement derart angeordnet, insbesondere ist eine
Rotationsrichtung des weiteren Strömungserzeugungselements derart ausgerichtet, dass
das weitere Strömungserzeugungselement zu einer Luftausgabe nutzbar ist.
[0063] Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist an dem schwenkbar gelagerten Gehäusedeckel
72 der Gehäuseeinheit 30 angeordnet. Die Strömungserzeugungseinheit 16 ist zumindest
teilweise an dem Gehäusedeckel 72 der Gehäuseeinheit 30 angeordnet. Alternativ oder
zusätzlich ist auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit 16 zumindest teilweise
an dem Grundgehäuse 104 der Gehäuseeinheit 30 angeordnet ist. Das Strömungserzeugungselement
100 ist an dem Gehäusedeckel 72 der Gehäuseeinheit 30 angeordnet, insbesondere in
den Gehäusedeckel 72 integriert. Alternativ ist denkbar, dass das Strömungserzeugungselement
100 an dem Grundgehäuse 104 der Gehäuseeinheit 30 angeordnet ist oder in das Grundgehäuse
104 integriert ist. Der Gehäusedeckel 72 ist mittels der Lagereinheit 98 um die Lagerachse
96 beweglich an dem Grundgehäuse 104 der Gehäuseeinheit 30 gelagert, beispielsweise
mittels eines Scharniers der Lagereinheit 98. Es ist auch denkbar, dass die Strömungserzeugungseinheit
16 zumindest teilweise beweglich an dem Gehäusedeckel 72 oder dem Grundgehäuse 104
gelagert ist. Die Luftströmungsachse 32 ist durch eine Bewegung des Gehäusedeckels
72 relativ zu dem Grundgehäuse 104 anpassbar. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 34
ist dazu eingerichtet, die Antriebseinheit 36 zu einer automatischen Ausrichtung der
Strömungserzeugungseinheit 16 anzusteuern.
[0064] Die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12 umfasst zumindest eine verstellbare Bodenabstandseinheit
38, die dazu vorgesehen ist, zumindest die Gehäuseeinheit 30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung
12 von einem Untergrund zumindest teilweise zu beabstanden. Die Bodenabstandseinheit
38 ist klappbar ausgebildet. Die Bodenabstandseinheit 38 ist dazu vorgesehen, durch
eine Beabstandung der Gehäuseeinheit 30 von dem Untergrund, eine Anordnung eines Staubsammelbehälters
44 der Staubsammeleinheit 42 unterhalb der Gehäuseeinheit 30, insbesondere unterhalb
des Grundgehäuses 104, zu ermöglichen. Die Bodenabstandseinheit 38 ist an dem Grundgehäuse
104 der Gehäuseeinheit 30 angeordnet. Die Bodenabstandseinheit 38 ist mittels der
Lagereinheit 98 beweglich an der Gehäuseeinheit 30, insbesondere dem Grundgehäuse
104 der Gehäuseeinheit 30, gelagert, beispielsweise mittels zumindest eines Scharniers
oder dergleichen der Lagereinheit 98. Es ist denkbar, dass durch eine Verstellung
der Bodenabstandseinheit 38 verschiedene Abstände zwischen der Gehäuseeinheit 30 und
dem Untergrund einstellbar sind, insbesondere stufenlos oder in Stufen. Die Bodenabstandseinheit
38 umfasst zumindest zwei Bodenabstandselemente 106. Die Bodenabstandselemente 106
sind als Klappbeine ausgebildet. Die Bodenabstandselemente 106 sind beweglich an dem
Grundgehäuse 104 der Gehäuseeinheit 30 gelagert. Die Gehäuseeinheit 30 liegt in einem
eingefahrenen Zustand der Bodenabstandseinheit 38 auf dem Untergrund auf. Die Gehäuseeinheit
30, vorzugsweise das Grundgehäuse 104, weist einen Aufnahmebereich 108 für die Bodenabstandseinheit
38 auf, der als zumindest eine Ausnehmung ausgebildet ist. Der Aufnahmebereich 108
ist dazu vorgesehen, die Bodenabstandseinheit 38, insbesondere die Bodenabstandselemente
106, in einem eingefahrenen Zustand im Wesentlichen vollständig aufzunehmen.
[0065] Es ist alternativ auch eine Bodenabstandseinheit 38' einer modularen Luftreinigungsvorrichtung
12' denkbar, die teleskopartig ausgebildet ist (vgl. Figur 7), wobei die Bodenabstandseinheit
38' zumindest vier als Teleskopbeine ausgebildete Bodenabstandselemente 106' aufweist.
Die Bodenabstandseinheit 38' weist vorzugsweise mehrere Rastpositionen 136' für die
Bodenabstandselemente 106' auf, um eine Beabstandung einer Gehäuseeinheit 30' der
modularen Luftreinigungsvorrichtung 12' zu einem Untergrund einzustellen.
[0066] Die Staubsammeleinheit 42 umfasst zumindest ein Verschlusselement 46, das zu einem
zumindest teilautomatischen Verschließen des Staubsammelbehälters 44 vorgesehen ist.
Das teilautomatische Verschließen des Staubsammelbehälters 44 mittels des Verschlusselements
46 erfolgt in Abhängigkeit von einer von der Strömungserzeugungseinheit 16 erzeugten
Luftströmung. Der Staubsammelbehälter 44 weist zumindest eine Staubsammelbehälteröffnung
110 auf, durch die der Staub in den Staubsammelbehälter 44 einbringbar ist. Eine Leerung
des Staubsammelbehälters 44 ist durch die Staubsammelbehälteröffnung 110 möglich.
Das Verschlusselement 46 ist an der Staubsammelbehälteröffnung 110 des Staubsammelbehälters
44 angeordnet. Das Verschlusselement 46 ist dazu vorgesehen, die Staubsammelbehälteröffnung
110 des Staubsammelbehälters 44 zu verschließen. Das Verschlusselement 46 ist als
eine Klappe ausgebildet. Es ist alternativ auch denkbar, dass das Verschlusselement
46 als ein Absperrschieber oder dergleichen ausgebildet ist. Der Staubsammelbehälter
44, insbesondere die Staubsammelbehälteröffnung 110 des Staubsammelbehälters 44, ist
mittels des Verschlusselements 46 verschlossen, wenn keine Absaugung von Umgebungsluft
durch die Strömungserzeugungseinheit 16 stattfindet. Der Staubsammelbehälter 44, insbesondere
die Staubsammelbehälteröffnung 110 des Staubsammelbehälters 44, ist mittels des Verschlusselements
46 im Ausgabemodus verschlossen. Der Staubsammelbehälter 44, insbesondere die Staubsammelbehälteröffnung
110 des Staubsammelbehälters 44, ist zumindest während einer Absaugung von Umgebungsluft
durch die Strömungserzeugungseinheit 16 nicht verschlossen, vorzugsweise nicht mittels
des Verschlusselements 46 verschlossen. Das Verschlusselement 46 ist beweglich an
dem Staubsammelbehälter 44 angeordnet, insbesondere gelagert. Die Strömungserzeugungseinheit
16 ist dazu vorgesehen, das Verschlusselement 46 mit einer Kraft, insbesondere einer
fluidtechnischen Kraft, zu beaufschlagen, um die Staubsammelbehälteröffnung 110 des
Staubsammelbehälters 44 für einen Lufteinlass freizumachen. Das Verschlusselement
46 ist relativ zu der Staubsammelbehälteröffnung 110 mittels einer durch die Strömungserzeugungseinheit
16 erzeugten Luftströmung bewegbar. Es ist denkbar, dass an dem Verschlusselement
46 ein Rückstellelement angeordnet ist, beispielsweise eine Feder, ein Gummiband oder
dergleichen, die das Verschlusselement 46 mit einer Kraft beaufschlagt, die das Verschlusselement
46 in einer die Staubsammelbehälteröffnung 110 des Staubsammelbehälters 44 verschließenden
Position hält, insbesondere zumindest in einem absaugfreien Zustand der Strömungserzeugungseinheit
16 oder im Ausgabemodus. Es ist auch denkbar, dass das Verschlusselement 46 lediglich
durch die Schwerkraft in einem die Staubsammelbehälteröffnung 110 des Staubsammelbehälters
44 verschließenden Zustand haltbar ist, insbesondere zumindest in einem absaugfreien
Zustand der Strömungserzeugungseinheit 16 oder in dem Ausgabemodus.
[0067] Das modulare Luftreinigungssystem 10 umfasst zumindest eine Schallreduzierungseinheit
40, die dazu vorgesehen ist, einem Umgebungslärm entgegenwirkende Schallwellen zu
erzeugen. Die Schallreduzierungseinheit 40 ist zumindest teilweise durch die Strömungserzeugungseinheit
16 gebildet. Die Schallreduzierungseinheit 40 ist dazu vorgesehen, einen Umgebungslärm
für einen Benutzer in einem Wirkungsbereich der Schallreduzierungseinheit 40 zu reduzieren.
Mittels der Strömungserzeugungseinheit 16, insbesondere mittels einer Rotation des
Strömungserzeugungselements 100, sind Schallwellen erzeugbar, die einem Umgebungslärm
entgegenwirken. Es ist denkbar, dass mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 34
eine Rotationsgeschwindigkeit der Strömungserzeugungseinheit 16, insbesondere des
Strömungserzeugungselements 100, zur Erzeugung, beispielsweise hinsichtlich einer
Lautstärke und/oder einer Frequenz, unterschiedlicher Schallwellen anpassbar ist.
Vorzugsweise umfasst die Schallreduzierungseinheit 40 zumindest ein akustisches Sensorelement
(nicht dargestellt), um zumindest eine Charakteristik, insbesondere eine Frequenz,
eine Lautstärke oder dergleichen, eines Umgebungslärms zu erfassen. Bevorzugt sind
die mittels der Schallreduzierungseinheit 40 erzeugbaren Schallwellen in Abhängigkeit
von zumindest einer Charakteristik eines Umgebungslärms anpassbar, insbesondere in
Abhängigkeit von zumindest einer mittels des akustischen Sensorelements erfassten
Charakteristik eines Umgebungslärms. Es ist denkbar, dass ein mittels des akustischen
Sensorelements erfasstes Sensorsignal von der Steuer- und/oder Regeleinheit 34 auswertbar
ist. Alternativ oder zusätzlich ist auch denkbar, dass die Schallreduzierungseinheit
40 als eine andere, einem Fachmann bekannte, Schallreduzierungseinheit 40 ausgebildet
ist.
[0068] Die Staubsammeleinheit 42 umfasst zumindest einen Bypass 48, der dazu vorgesehen
ist, in Abhängigkeit von einem Betriebsmodus, insbesondere in Abhängigkeit von dem
Ausgabemodus, der Strömungserzeugungseinheit 16 zumindest einen den Staubsammelbehälter
44 umgehenden Luftströmungsweg bereitzustellen. Beispielsweise umfasst der Bypass
48 eine Klappensteuerung oder dergleichen, um einen den Staubsammelbehälter 44 umgehenden
Luftströmungsweg bereitzustellen. Es ist denkbar, dass der Bypass 48 mittels der Steuer-
und/oder Regeleinheit 34 ansteuerbar ist. Der Luftströmungsweg verläuft zumindest
in dem Ausgabemodus nicht durch den Staubsammelbehälter 44. Die modulare Luftreinigungsvorrichtung
12 umfasst zumindest einen Bypasslufteinlass 126. Der Bypasslufteinlass 126 ist an
der Gehäuseeinheit 30 der modularen Luftreinigungsvorrichtung 30 angeordnet. Über
den Bypasslufteinlass 126 ist mittels der Strömungserzeugungseinheit 16 eine Umgebungsluft
ansaugbar.
[0069] Figur 4 zeigt schematisch einen Strömungsverlauf im Ausgabemodus. Der Bypass umfasst
zumindest ein Bypasselement 128, das als Verschlussklappe oder dergleichen ausgebildet
ist. Das Bypasselement 128 ist zumindest dazu vorgesehen, den Bypasslufteinlass 126
zu verschließen oder freizumachen. Das Bypasselement 128 ist zumindest dazu vorgesehen,
den Bypasslufteinlass 126 im Ausgabemodus freizumachen. Im Ausgabemodus befindet sich
der Bypasslufteinlass 126 in einem geöffneten Zustand und die Staubsammelbehälteröffnung
110 in einem geschlossenen Zustand. Die gestrichelten Pfeile stellen eine Luftströmungsrichtung
im Ausgabemodus dar. Befindet sich die modulare Luftreinigungsvorrichtung 12 nicht
im Ausgabemodus, ist der Bypasslufteinlass 126 durch das Bypasselement 128 verschlossen.
[0070] Figur 6 zeigt das Erweiterungsmodul 14 in einem geöffneten Zustand. Das Erweiterungsmodul
14 umfasst zumindest eine Verpackungseinheit 64, die dazu vorgesehen ist, zumindest
das Filterelement 66 der Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 14 zumindest
teilautomatisiert zumindest im Wesentlichen staubdicht zu verpacken, insbesondere
bei einem Filterwechsel. Die Verpackungseinheit 64 ist an dem Modulgehäuse 94 des
Erweiterungsmoduls 14 angeordnet. Die Verpackungseinheit 64 umfasst bevorzugt zumindest
ein Verpackungselement 116. Das Verpackungselement 116 ist als ein Kunststoffbeutel
ausgebildet. Das Verpackungselement 116 ist dazu vorgesehen, das Filterelement 66
bei einem Filterwechsel aufzunehmen. Das Verpackungselement 116 ist derart relativ
zu dem Filterelement 66 an dem Modulgehäuse 94 angeordnet, dass sich das Verpackungselement
116 bei einer Entnahme des Filterelements 66 zumindest teilweise automatisch über
das Filterelement 66 schiebt. Das Verpackungselement 116 ist an einer Modulgehäuseöffnung
118 des Modulgehäuses 94 angeordnet, durch die das Filterelement 66 insbesondere aus
dem Modulgehäuse 94 entnehmbar und in das Modulgehäuse 94 einsetzbar ist. Die Verpackungseinheit
64 ist dazu vorgesehen, das Verpackungselement 116 bei einer Entnahme des Filterelements
66 zu verschließen, beispielsweise mittels eines Klebestreifens oder dergleichen.
Es ist auch denkbar, dass die Verpackungseinheit 64 dazu eingerichtet ist, das Filterelement
66 vor einer Entnahme aus dem Modulgehäuse 94 derart mit einem Harz oder dergleichen
zu überziehen oder das Filterelement 66 derart zu schmelzen, sodass dessen Poren verschlossen
sind. Es ist denkbar, dass gebrauchte und/oder verschlossene Filterelemente 66 recycelbar
sind und/oder als Anzünder oder dergleichen verwendbar sind.
[0071] Das Filterelement 66 der Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 14 weist
einstellbare Filterporen auf. Die Filterporen des Filterelements 66 sind selbsttätig
in Abhängigkeit von einem Strömungsdruck einstellbar. Ferner ist auch denkbar, dass
zumindest die Luftreinigungseinheit 20 des Erweiterungsmoduls 14 automatisch in Abhängigkeit
von der mittels der Stauberfassungseinheit 68 erfassten Umgebungsstaubkonzentration
und/oder Umgebungsstaubart zwischen verschiedenen Filterelementen zur Luftfilterung
umschaltet. Ferner ist auch denkbar, dass die Filterporen des Filterelements 66 automatisch
in Abhängigkeit von der erfassten Umgebungsstaubkonzentration und/oder Umgebungsstaubart
einstellbar sind.
1. Modulares Luftreinigungssystem (10) mit zumindest einer, insbesondere werkzeugkofferartigen,
modularen Luftreinigungsvorrichtung (12), mit zumindest einem, insbesondere werkzeugkofferartigen,
Erweiterungsmodul (14, 22, 24), wobei die zumindest eine modulare Luftreinigungsvorrichtung
(12) zumindest eine Strömungserzeugungseinheit (16), insbesondere zu einer Umgebungsluftansaugung,
aufweist, und mit zumindest einer Kopplungseinheit (18) zu einer Kopplung der modularen
Luftreinigungsvorrichtung (12) mit dem zumindest einen Erweiterungsmodul (14, 22,
24), wobei die modulare Luftreinigungsvorrichtung (12) zumindest eine Gehäuseeinheit
(30) aufweist, an der die Strömungserzeugungseinheit (16), insbesondere zu einer Anpassung
einer Luftströmungsachse (32), ausrichtungsverstellbar, insbesondere winkelverstellbar,
gelagert ist, gekennzeichnet durch zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit (34) und zumindest eine Antriebseinheit
(36), wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit (34) dazu eingerichtet ist, die Antriebseinheit
(36) zu einer automatischen Ausrichtung der Strömungserzeugungseinheit (16) anzusteuern.
2. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungserzeugungseinheit (16) mittels der Kopplungseinheit (18) mit zumindest
einer Luftreinigungseinheit (20) des Erweiterungsmoduls (14, 22), insbesondere strömungstechnisch,
wirkverbindbar ist.
3. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kopplungseinheit (18) zumindest ein Poka-Yoke-Element (26) aufweist, das zu einer
Kopplung mit dem Erweiterungsmodul (14, 22, 24) dazu vorgesehen ist, mit zumindest
einem weiteren an dem Erweiterungsmodul (14, 22, 24) angeordneten Poka-Yoke-Element
(28) der Kopplungseinheit (18) zusammenzuwirken.
4. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die modulare Luftreinigungsvorrichtung (12) zumindest eine verstellbare, insbesondere
klappbare und/oder teleskopierbare, Bodenabstandseinheit (38) aufweist, die dazu vorgesehen
ist, zumindest eine Gehäuseeinheit (30) der modularen Luftreinigungsvorrichtung (12)
von einem Untergrund zumindest teilweise zu beabstanden.
5. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungserzeugungseinheit (16) zumindest einen Ausgabemodus aufweist, in dem
die Strömungserzeugungseinheit (16) zu einer Luftausgabe vorgesehen ist.
6. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere zumindest teilweise durch die Strömungserzeugungseinheit
(16) ausgebildete, Schallreduzierungseinheit (40), die dazu vorgesehen ist, einem
Umgebungslärm entgegenwirkende Schallwellen zu erzeugen.
7. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest eine Staubsammeleinheit (42), die zumindest einen Staubsammelbehälter (44)
und zumindest ein Verschlusselement (46) umfasst, das zu einem zumindest teilautomatischen
Verschließen des Staubsammelbehälters (44), insbesondere in Abhängigkeit von einer
von der Strömungserzeugungseinheit (16) erzeugten Luftströmung, vorgesehen ist.
8. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubsammeleinheit (42) zumindest einen Bypass (48) umfasst, der dazu vorgesehen
ist, in Abhängigkeit von einem Betriebsmodus, insbesondere in Abhängigkeit von einem
Ausgabemodus, der Strömungserzeugungseinheit (16) zumindest einen den Staubsammelbehälter
(44) umgehenden Luftströmungsweg bereitzustellen.
9. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere optische, akustische und/oder haptische, Nutzerinteraktionseinheit
(50), die zu einer Informationseingabe durch einen Nutzer und/oder zu einer Informationsausgabe
an einen Nutzer eingerichtet ist.
10. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzerinteraktionseinheit (50) dazu eingerichtet ist, zumindest einen Hinweis
hinsichtlich einer Kopplung der modularen Luftreinigungsvorrichtung (12) mit dem Erweiterungsmodul
(14), insbesondere eine grafische Kopplungsanleitung, auszugeben.
11. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere mit einer Werkzeugmaschine koppelbare, Schlaucheinheit
(52) und zumindest eine Anschlusseinheit (54), die dazu vorgesehen ist, die Schlaucheinheit
(52) derart strömungstechnisch mit der Strömungserzeugungseinheit (16) zu koppeln,
dass die Strömungserzeugungseinheit (16) gleichzeitig eine großflächige Umgebungsluftströmung
und eine gerichtete Luftströmung durch die Schlaucheinheit (52) erzeugen kann.
12. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftreinigungseinheit (20) als ein Flüssigkeitsfilter (56) ausgebildet ist, wobei
die Strömungserzeugungseinheit (16) dazu vorgesehen ist, einen Luftstrom zu erzeugen,
der zumindest ein Flüssigkeitsfilterelement (58), insbesondere zumindest eine Filterwalze
(60), der Luftreinigungseinheit (20) zu einer Bewegung antreibt.
13. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine einzelne Antriebseinheit (36), die zu einem Antrieb einer Mehrzahl von, insbesondere
von unterschiedlichen modularen Luftreinigungsvorrichtungen und/oder mehreren Erweiterungsmodulen
(14, 22, 24) umfassten, Strömungserzeugungseinheiten (134) vorgesehen ist.
14. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere einstellbare, Getriebeeinheit (62), die dazu vorgesehen
ist, zu einer Realisierung verschiedener Strömungseigenschaften in unterschiedlichen
Luftreinigungsbereichen, zumindest eine Bewegungsgröße der Antriebseinheit (36) unterschiedlich
übersetzt an mehrere Erweiterungsmodule (14, 22) zu übertragen.
15. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine mit der Strömungserzeugungseinheit (16) strömungstechnisch gekoppelte
Turbineneinheit (74), die dazu vorgesehen ist, Strömungseigenschaften eines von der
Strömungserzeugungseinheit (16) erzeugten Luftstroms in unterschiedlichen Luftreinigungsbereichen
unterschiedlich zu beeinflussen.
16. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Erweiterungsmodul (14) zumindest eine Verpackungseinheit (64) aufweist, die dazu
vorgesehen ist, zumindest ein Filterelement (66) zumindest einer Luftreinigungseinheit
(20) des Erweiterungsmoduls (14) zumindest teilautomatisiert zumindest im Wesentlichen
staubdicht zu verpacken, insbesondere bei einem Filterwechsel.
17. Modulares Luftreinigungssystem (10) zumindest nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Luftreinigungseinheit (20) zumindest ein Filterelement (66) umfasst, das, insbesondere
selbsttätig in Abhängigkeit von einem Strömungsdruck, einstellbare Filterporen aufweist.
18. Modulares Luftreinigungssystem (10) zumindest nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zumindest eine Stauberfassungseinheit (68), die dazu eingerichtet ist, eine Umgebungsstaubkonzentration
zu erfassen, in Abhängigkeit von der die Strömungserzeugungseinheit (16) und/oder
die Luftreinigungseinheit (20) ansteuerbar sind/ist.
19. Modulares Luftreinigungssystem (10) zumindest nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zumindest eine Stauberfassungseinheit (68), die dazu eingerichtet ist, Umgebungsstaubarten
zu erfassen, in Abhängigkeit von denen die Strömungserzeugungseinheit (16) und/oder
die Luftreinigungseinheit (20) ansteuerbar sind/ist.
20. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 18 oder 19, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stauberfassungseinheit (68) staubsensorfrei ausgebildet ist.
21. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere drahtlose, Kommunikationseinheit (70), die zu einem
Datenaustausch, insbesondere mit zumindest einer Werkzeugmaschine und/oder mit zumindest
einer weiteren modularen Luftreinigungsvorrichtung, eingerichtet ist.
22. Modulares Luftreinigungssystem (10) nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch zumindest eine Steuer- und/oder Regeleinheit (34), die dazu eingerichtet ist, in
Abhängigkeit von empfangenen Werkzeugmaschinendaten und/oder Luftreinigungsvorrichtungsdaten
automatisch einen Betriebsmodus einzustellen, insbesondere die Strömungserzeugungseinheit
(16) und/oder zumindest eine Luftreinigungseinheit (20) des Erweiterungsmoduls (14,
22) anzusteuern.
23. Modulares Luftreinigungssystem (10) zumindest nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zumindest eine, insbesondere selbstlernende, Steuer- und/oder Regeleinheit (34),
die dazu eingerichtet ist, Nutzeranforderungen zu erkennen und die Strömungserzeugungseinheit
(16) und/oder die Luftreinigungseinheit (20) in Abhängigkeit von einer Auswertung
der erkannten Nutzeranforderungen anzusteuern.
1. Modular air cleaning system (10) comprising at least one, in particular toolbox-like,
modular air cleaning device (12), comprising at least one, in particular toolbox-like,
expansion module (14, 22, 24), wherein the at least one modular air cleaning device
(12) has at least one flow generating unit (16), in particular for ambient air intake,
and comprising at least one coupling unit (18) for coupling the modular air cleaning
device (12) to the at least one expansion module (14, 22, 24), wherein the modular
air cleaning device (12) has at least one housing unit (30), on which the flow generating
unit (16) is mounted, in particular for adapting an air flow axis (32), with an adjustable
orientation, in particular with an adjustable angle, characterized by at least one open-loop and/or closed-loop control unit (34) and at least one drive
unit (36), wherein the open-loop and/or closed-loop control unit (34) is designed
to control the drive unit (36) for automatically orienting the flow generating unit
(16).
2. Modular air cleaning system (10) according to Claim 1, characterized in that the flow generating unit (16) can be operatively connected, in particular in terms
of flow, to at least one air cleaning unit (20) of the expansion module (14, 22) by
means of the coupling unit (18).
3. Modular air cleaning system (10) according to Claim 1 or 2, characterized in that the coupling unit (18) has at least one poka-yoke element (26) which, for coupling
to the expansion module (14, 22, 24), is provided to interact with at least one further
poka-yoke element (28) of the coupling unit (18), the poka-yoke element being arranged
on the expansion module (14, 22, 24).
4. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized in that the modular air cleaning device (12) has at least one adjustable, in particular foldable
and/or telescopic, floor spacer unit (38), which is provided to at least partially
space apart at least one housing unit (30) of the modular air cleaning device (12)
from an underlying surface.
5. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized in that the flow generating unit (16) has at least one output mode, in which the flow generating
unit (16) is provided for air output.
6. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by at least one sound reduction unit (40), in particular at least partially formed by
the flow generating unit (16), which is provided to generate sound waves counteracting
an ambient noise.
7. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by at least one dust collection unit (42) which comprises at least one dust collection
container (44) and at least one closure element (46) which is provided for at least
partially automatically closing the dust collection container (44), in particular
depending on an air flow generated by the flow generating unit (16).
8. Modular air cleaning system (10) according to Claim 7, characterized in that the dust collection unit (42) comprises at least one bypass (48) which is provided
to provide at least one air flow path bypassing the dust collection container (44),
depending on an operating mode, in particular depending on an output mode, of the
flow generating unit (16).
9. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by at least one, in particular optical, acoustic and/or haptic, user interaction unit
(50) which is configured for information input by a user and/or for information output
to a user.
10. Modular air cleaning system (10) according to Claim 9, characterized in that the user interaction unit (50) is configured to output at least one notification
regarding coupling of the modular air cleaning device (12) to the expansion module
(14), in particular a graphical coupling instruction.
11. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by at least one hose unit (52), in particular couplable to a power tool, and at least
one connection unit (54) which is provided to couple the hose unit (52) in terms of
flow to the flow generating unit (16) in such a way that the flow generating unit
(16) can simultaneously generate a large area of ambient air flow and a directed air
flow through the hose unit (52).
12. Modular air cleaning system (10) according to Claim 2, characterized in that the air cleaning unit (20) is designed as a liquid filter (56), wherein the flow
generating unit (16) is provided to generate an air flow which drives at least one
liquid filter element (58), in particular at least one filter roller (60), of the
air cleaning unit (20) to move.
13. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by a single drive unit (36) which is provided to drive a plurality of flow generating
units (134), in particular comprised by different modular air cleaning devices and/or
a plurality of expansion modules (14, 22, 24).
14. Modular air cleaning system (10) according to Claim 13, characterized by at least one, in particular adjustable, gear unit (62) which is provided, for implementing
different flow properties in different air cleaning regions, to transmit at least
one movement variable of the drive unit (36) to a plurality of expansion modules (14,
22) with different transmission ratios.
15. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by at least one turbine unit (74) which is coupled in terms of flow to the flow generating
unit (16) and is provided to influence flow properties of an air flow generated by
the flow generating unit (16) differently in different air cleaning regions.
16. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized in that the expansion module (14) has at least one packaging unit (64) which is provided
to at least substantially dust-tightly package at least one filter element (66) of
at least one air cleaning unit (20) of the expansion module (14) in an at least partially
automated manner, in particular when changing a filter.
17. Modular air cleaning system (10) at least according to Claim 2, characterized in that the air cleaning unit (20) comprises at least one filter element (66) which has adjustable
filter pores, in particular adjustable automatically depending on a flow pressure.
18. Modular air cleaning system (10) at least according to Claim 2, characterized by at least one dust detection unit (68) which is designed to detect an ambient dust
concentration, depending on which the flow generating unit (16) and/or the air cleaning
unit (20) can be controlled.
19. Modular air cleaning system (10) at least according to Claim 2, characterized by at least one dust detection unit (68) which is designed to detect types of ambient
dust, depending on which the flow generating unit (16) and/or the air cleaning unit
(20) can be controlled.
20. Modular air cleaning system (10) according to Claim 18 or 19, characterized in that the dust detection unit (68) is designed without a dust sensor.
21. Modular air cleaning system (10) according to any of the preceding claims, characterized by at least one, in particular wireless, communication unit (70) which is configured
for data exchange, in particular with at least one power tool and/or with at least
one further modular air cleaning device.
22. Modular air cleaning system (10) according to Claim 21, characterized by at least one open-loop and/or closed-loop control unit (34) which is designed to
automatically set an operating mode depending on received power tool data and/or air
cleaning device data, in particular to control the flow generating unit (16) and/or
at least one air cleaning unit (20) of the expansion module (14, 22).
23. Modular air cleaning system (10) at least according to Claim 2, characterized by at least one, in particular self-learning, open-loop and/or closed-loop control unit
(34) which is designed to identify user requirements and to control the flow generating
unit (16) and/or the air cleaning unit (20) depending on evaluation of the identified
user requirements.
1. Système de purification d'air modulaire (10), comprenant au moins un dispositif de
purification d'air modulaire (12) de type boîte à outils, comprenant au moins un module
d'extension (14, 22, 24), en particulier de type boîte à outils, dans lequel ledit
au moins un dispositif de purification d'air modulaire (12) présente au moins une
unité de génération d'écoulement (16), en particulier pour aspirer l'air ambiant,
et comprenant au moins une unité de couplage (18) pour coupler le dispositif de purification
d'air modulaire (12) audit au moins un module d'extension (14, 22, 24), dans lequel
le dispositif de purification d'air modulaire (12) présente au moins une unité de
boîtier (30) sur laquelle est montée l'unité de génération d'écoulement (16), en particulier
pour adapter un axe d'écoulement d'air (32), de manière à permettre un réglage de
l'alignement, en particulier de manière à permettre un réglage de l'angle, caractérisé par au moins une unité de commande et/ou de régulation (34) et au moins une unité d'entraînement
(36), l'unité de commande et/ou de régulation (34) étant conçue pour piloter l'unité
d'entraînement (36) pour un alignement automatique de l'unité de génération d'écoulement
(16).
2. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de génération d'écoulement (16) peut être reliée de manière active, en particulier
fluidiquement, au moyen de l'unité de couplage (18) à au moins une unité de purification
d'air (20) du module d'extension (14, 22).
3. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité de couplage (18) présente au moins un élément Poka-Yoke (26) qui, en vue
d'un couplage au module d'extension (14, 22, 24), est prévu pour coopérer avec au
moins un autre élément Poka-Yoke (28) disposé au niveau du module d'extension (14,
22, 24) de l'unité de couplage (18).
4. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de purification d'air modulaire (12) présente au moins une unité de
garde au sol (38) réglable, en particulier rabattable et/ou télescopique, qui est
prévue pour écarter au moins partiellement du sol au moins une unité de boîtier (30)
du dispositif de purification d'air modulaire (12).
5. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'unité de génération d'écoulement (16) présente au moins un mode de sortie dans
lequel l'unité de génération d'écoulement (16) est prévue pour sortir de l'air.
6. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité de réduction sonore (40), en particulier réalisée au moins partiellement
par l'unité de génération d'écoulement (16), et qui est prévue pour générer des ondes
sonores neutralisant un bruit ambiant.
7. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité de collecte de poussière (42) qui comprend au moins un récipient
de collecte de poussière (44) et au moins un élément de fermeture (46) qui est prévu
pour une fermeture au moins semi-automatique du récipient de collecte de poussière
(44), en particulier en fonction d'un écoulement d'air généré par l'unité de génération
d'écoulement (16).
8. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'unité de collecte de poussière (42) comprend au moins une dérivation (48) qui est
prévue pour fournir au moins un trajet d'écoulement d'air contournant le récipient
de collecte de poussière (44) en fonction d'un mode de fonctionnement, en particulier
en fonction d'un mode de sortie, de l'unité de génération d'écoulement (16).
9. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité d'interaction utilisateur (50), en particulier optique, acoustique
et/ou haptique, qui est conçue pour une entrée d'informations par un utilisateur et/ou
pour une sortie d'informations à un utilisateur.
10. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'unité d'interaction utilisateur (50) est conçue pour émettre au moins une indication
concernant un couplage du dispositif de purification d'air modulaire (12) au module
d'extension (14), en particulier des instructions de couplage graphiques.
11. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité de tuyau (52), pouvant en particulier être couplée à une machine-outil,
et par au moins une unité de raccordement (54) qui est prévue pour coupler l'unité
de tuyau (52) fluidiquement à l'unité de génération d'écoulement (16) de telle sorte
que l'unité de génération d'écoulement (16) peut en même temps générer un écoulement
d'air ambiant sur une grande surface et un écoulement d'air directionnel à travers
l'unité de tuyau (52).
12. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de purification d'air (20) est réalisée sous la forme d'un filtre de liquide
(56), dans lequel l'unité de génération d'écoulement (16) est prévue pour générer
un flux d'air qui met en mouvement au moins un élément de filtre de liquide (58),
en particulier au moins un rouleau de filtre (60) de l'unité de purification d'air
(20).
13. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par une unité d'entraînement individuelle (36) qui est prévue pour entraîner une pluralité
d'unités de génération d'écoulement (134), comprenant en particulier différents dispositifs
de purification d'air modulaires et/ou plusieurs modules d'extension (14, 22, 24).
14. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 13, caractérisé par au moins une unité de transmission (62), en particulier réglable, qui, en vue de
réaliser différentes propriétés d'écoulement dans différentes zones de purification
d'air, est prévue pour transmettre au moins une grandeur de mouvement de l'unité d'entraînement
(36) avec des rapports de transmission différents à plusieurs modules d'extension
(14, 22).
15. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité de turbine (74) couplée fluidiquement à l'unité de génération
d'écoulement (16) et qui est prévue pour affecter différemment des propriétés d'écoulement
d'un flux d'air généré par l'unité de génération d'écoulement (16) dans différentes
zones de purification d'air.
16. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le module d'extension (14) présente au moins une unité d'emballage (64) qui est prévue
pour emballer au moins un élément de filtre (66) d'au moins une unité de purification
d'air (20) du module d'extension (14) de manière au moins semi-automatique et au moins
substantiellement étanche à la poussière, en particulier en cas de changement de filtre.
17. Système de purification d'air modulaire (10) au moins selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de purification d'air (20) comprend au moins un élément de filtre (66) qui
présente des pores de filtre réglables, en particulier automatiquement en fonction
d'une pression d'écoulement.
18. Système de purification d'air modulaire (10) au moins selon la revendication 2, caractérisé par au moins une unité de détection de poussière (68) qui est conçue pour détecter une
concentration en poussière ambiante, en fonction de laquelle l'unité de génération
d'écoulement (16) et/ou l'unité de purification d'air (20) peuvent être pilotées.
19. Système de purification d'air modulaire (10) au moins selon la revendication 2, caractérisé par au moins une unité de détection de poussière (68) qui est conçue pour détecter des
types de poussière ambiante, en fonction desquels l'unité de génération d'écoulement
(16) et/ou l'unité de purification d'air (20) peuvent être pilotées.
20. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que l'unité de détection de poussière (68) est réalisée sans capteur de poussière.
21. Système de purification d'air modulaire (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par au moins une unité de communication (70), en particulier sans fil, qui est conçue
pour un échange de données, en particulier avec au moins une machine-outil et/ou avec
au moins un autre dispositif de purification d'air modulaire.
22. Système de purification d'air modulaire (10) selon la revendication 21, caractérisé par au moins une unité de commande et/ou de régulation (34) qui, en fonction de données
de machine-outil et/ou de données de dispositif de purification d'air reçues, est
conçue pour régler automatiquement un mode de fonctionnement, en particulier pour
piloter l'unité de génération d'écoulement (16) et/ou au moins une unité de purification
d'air (20) du module d'extension (14, 22).
23. Système de purification d'air modulaire (10) au moins selon la revendication 2, caractérisé par au moins une unité de commande et/ou de régulation (34), en particulier à autoapprentissage,
qui est conçue pour identifier des besoins utilisateur et pour piloter l'unité de
génération d'écoulement (16) et/ou l'unité de purification d'air (20) en fonction
d'une évaluation des besoins utilisateur identifiés.