Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Staubabsauggerät für ein Elektrowerkzeug, mit einer eine
von einer Rückwand, einer Schmalwand und einer Arbeitsöffnung begrenzte Höhlung und
einen Absaugstutzen aufweisenden Haube, mit einem Wellenverlängerungsstück, das mit
einem Abtriebsende, an dem ein kreisscheibenförmiges Bearbeitungswerkzeug befestigbar
ist, in die Höhlung hineinragt, das mit einem Drehlager an der Rückwand drehbar befestigt
ist und das ein Abtriebsende aufweist, an dem eine Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges
befestigbar ist, und mit einem Drehsicherungselement, das am Elektrowerkzeug befestigbar
ist, um die Haube drehfest an das Elektrowerkzeug zu fesseln.
Stand der Technik
[0002] Die
US 2014/0271013 A1 beschreibt einen Winkelschleifer mit einer die Schleifscheibe überdeckenden Haube,
wobei die Schleifscheibe mit einem Verlängerungsstück mit einer Abtriebswelle des
Winkelschleifers verbunden ist.
[0003] Die
JP 6684006 B1 beschreibt einen Winkelschleifer mit einer topfförmigen Staubabsaughaube, die mit
einem an einem Kopf des Winkelschleifers befestigten Stab gegen eine Drehung gefesselt
ist. Ein haubenartiger Körper besitzt eine Rückwand, an der ein Drehlager befestigt
ist, in welchem einer Wellenverlängerung steckt. Ein Abtriebsende der Wellenverlängerung
ragt in das glockenartig ausgebildete Gehäuse. An einem Antriebsende des Wellenverlängerungsstücks
kann die Abtriebswelle eines Winkelschleifers befestigt werden. An dem Abtriebsende
kann eine Topfschleifscheibe befestigt werden, die durch eine der Rückwand gegenüberliegende
Arbeitsöffnung herausragt.
[0004] Aus der
US 2003/0224707 A1 ist eine Staubabsaughaube für eine Trennscheibe vorbekannt.
[0005] Die
EP 2 479 001 B1 beschreibt eine ähnliche Vorrichtung mit einem Gehäuse, in dem sich eine Topfschleifscheibe
drehen kann.
[0006] Eine Vorrichtung zum Fräsen von Nuten oder Schattenfugen wird in der
DE 37 22 818 A1 beschrieben. In einem Gehäuse befindet sich eine Frässcheibe, die von einem Winkelschleifer
drehangetrieben werden kann. Der Winkelschleifer ist mit einem Drehsicherungselement
an dem Gehäuse befestigt.
[0007] Die
US 2003/0224707 A1 beschreibt eine Staubabsaughaube, die als Zusatzgerät an einem Winkelschleifer befestigbar
ist.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Staubabsauggerät, bei dem die Haube
mit einem Drehsicherungselement mit einer Griffbefestigungsschraube des Elektrowerkzeuges
am Elektrowerkzeug befestigbar ist, gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei die
Unteransprüche nicht nur vorteilhafte Weiterbildungen der im Hauptanspruch angegebenen
technischen Lehre sind, sondern auch eigenständige Lösungen der Aufgabe darstellen.
[0010] Zunächst und im Wesentlichen wird vorgeschlagen, dass der winkelförmige Metallstreifen
eines ersten Schenkel aufweist, der mit einem in einen Bogenschlitz der Rückwand eingreifenden
Befestigungselement an der Haube befestigt ist und einen zweiten Schenkel aufweist
zum Durchtritt der Griffbefestigungsschraube. Der erste Schenkel kann kürzer sein
als der zweite Schenkel. Der Bogenschlitz kann sich um eine Drehachse erstrecken,
um die eine Trennscheibe oder dergleichen drehen kann. Das Befestigungselement ist
bevorzugt eine Befestigungsschraube, deren Kopf einen Vierkantabschnitt aufweist,
mit dem die Befestigungsschraube drehfest in den Bogenschlitz steckt.
[0011] Eine Aufgabe der Erfindung, ein Staubabsauggerät für ein Elektrowerkzeug derart gebrauchsvorteilhaft
weiterzubilden, dass es mit Trennscheiben oder dergleichen verwendet werden kann,
wird darüber hinaus auch dadurch gelöst, dass das Drehlager eine derartige Entfernung
zur Arbeitsöffnung aufweist, dass ein Segment des Bearbeitungswerkzeuges durch die
Arbeitsöffnung nach außen ragt. Die Arbeitsöffnung erstreckt sich in einer radialen
Entfernung von der durch das Wellenverlängerungsstück ausgebildeten Drehachse. Die
Haube besitzt eine Rückwand, die das Drehlager trägt. Die Haube bildet eine Schmalwand
aus, die den äußeren Rand des Bearbeitungswerkzeuges über einen Umfangswinkel von
mehr als 180 Grad umgibt. Die Arbeitsöffnung wird von der Schmalwand ausgebildet.
Der Rückwand kann eine Frontwand gegenüber liegen, die eine Seitenfläche des Bearbeitungswerkzeuges
nur geringfügig überdeckt. Die Haube kann aus Kunststoff, Blech oder einem Metallguss
bestehen und ist insbesondere mit einem winkelförmigen flachen Metallstreifen mit
dem Elektrowerkzeug verbindbar, sodass die Haube mit dem Gehäuse des Elektrowerkzeuges
drehfest verbunden ist. Das von dem Metallstreifen ausgebildete Drehsicherungselement
kann einerseits mit der Rückwand der Haube und andererseits mit einer Schraube mit
dem Elektrowerkzeug verbunden sein, mit der ansonsten ein Handgriff am Gehäuse des
Elektrowerkzeuges gehalten wird. Das Drehsicherungselement kann einen kurzen Schenkel
aufweisen, der an der Haube befestigt ist. Hierzu kann die Haube einen Längsschlitz,
beispielsweise einen Bogenschlitz aufweisen, durch den ein Befestigungselement, beispielsweise
der Schaft einer Befestigungsschraube, hindurchragt. Der kurze Schenkel kann eine
Öffnung aufweisen, durch die der Schaft der Befestigungsschraube hindurchragt, auf
den eine Mutter aufschraubbar ist. Der lange Schenkel kann ein Langloch aufweisen,
durch das die erwähnte Griffbefestigungsschraube hindurch greifen kann. Das Drehlager
kann in einem Lagerflansch angeordnet sein, der von der Rückwand in Richtung weg von
der Höhlung, in der sich das Bearbeitungswerkzeug drehen kann, abragt. Es kann eine
Wellenabdeckung vorgesehen sein. Die Wellenabdeckung ist an der Rückwand der Haube
befestigt und insbesondere am Lagerflansch. Die axiale Länge der Wellenabdeckung ist
so groß gewählt, dass eine Öffnung der Wellenabdeckung, die sich an einer Flanschfläche
des Elektrowerkzeuges, die die Abtriebswelle umgibt, abstützen kann oder auf einen
Flansch des Elektrowerkzeuges aufsteckbar ist, in axialer Richtung vom Antriebsende
der Wellenverlängerung beabstandet ist. Zwischen der Öffnung der Wellenabdeckung und
dem Abtriebsende befindet sich ein Freiraum, in den eine Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges
hineinragen kann, die mit dem Abtriebsende des Wellenverlängerungsstücks drehfest
verbindbar ist. Um das Staubabsauggerät an verschiedenen Elektrowerkzeugen, insbesondere
Winkelschleifern verwenden zu können, kann die Wellenabdeckung in axialer Richtung
längenveränderbar sein. Die Wellenabdeckung ist bevorzugt aus einem elastischen, insbesondere
gummielastischen Material und als Faltenbalg ausgebildet. Die Wellenabdeckung erstreckt
sich in einem entspannten Zustand, in dem das Staubabsauggerät nicht mit dem Elektrowerkzeug
verbunden ist, in axialer Richtung über das freie Ende des Antriebsendes hinaus, sodass
zwischen einer Öffnung der Wellenabdeckung und dem freien Ende des Antriebsendes des
Wellenverlängerungsstücks der Freiraum verbleibt, in den beim Kuppeln des Wellenverlängerungsstücks
mit der Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges die Abtriebswelle eintauchen kann, die
an ihrem freien Ende ein Gewinde aufweisen kann, das in ein Innengewinde des Antriebsendes
eingeschraubt werden kann. Das Wellenverlängerungsstück ist bevorzugt drehbar aber
axialfest in dem Drehlager befestigt. Das Abtriebsende des Wellenverlängerungsstücks
kann eine Stufe ausbilden, an der sich der Rand einer Befestigungsöffnung einer das
Bearbeitungswerkzeug bildenden Trennscheibe abstützen kann. Durch die Befestigungsöffnung
kann ein Außengewindeabschnitt des Abtriebsendes ragen, auf das eine Befestigungsmutter
aufgeschraubt ist. Um ein Schraubwerkzeug an der Befestigungsmutter ansetzen zu können,
weist eine Frontwand, die parallel zur Rückwand verläuft, eine zum Rand hin offene
Öffnung auf, die einen bogenförmigen beispielsweise einen sich auf geradlinigen Teilstrecken
erstreckenden Rand aufweisen kann. Durch diese Öffnung ist das Bearbeitungswerkzeug
sichtbar. Es kann eine Grundplatte vorgesehen sein, die sich in einer Erstreckungsebene
erstreckt, die rechtwinklig zur Drehebene des Bearbeitungswerkzeuges verläuft. Mit
einem Stift oder mit Schrauben oder dergleichen, die eine Schwenkachse ausbilden können,
kann die Grundplatte an der Haube befestigt sein. Die in der Schmalseite der Haube
angeordnete Arbeitsöffnung kann zur Grundplatte weisen. Die Grundplatte besitzt dort
eine Durchtrittsöffnung, durch die das Bearbeitungswerkzeug hindurchgreifen kann.
Die Größe des durch die Durchtrittsöffnung hindurchtretenden Segments des kreisscheibenförmigen
Bearbeitungswerkzeugs, welches bevorzugt eine Trennscheibe ist, kann durch den Schwenkwinkel
der Haube zur Grundplatte eingestellt werden. Hierzu kann die Grundplatte gegenüber
der Haube um die am schmalen Rand der Arbeitsöffnung angeordnete Schwenkachse verschwenkt
werden. Die Schwenkachse verläuft bevorzugt etwa in der Erstreckungsebene der Grundplatte
und parallel zur von der Drehachse des Wellenverlängerungsstücks ausgebildeten Achse.
Es kann ein Feststellmittel vorgesehen sein, mit dem die Schwenkstellung der Haube
gegenüber der Grundplatte fixiert werden kann. Das Feststellmittel kann ein Metallstreifen
mit einem Schlitz, insbesondere Bogenschlitz sein. In den Bogenschlitz kann ein Klemmelement
ragen. Bei dem Klemmelement kann es sich um einen Gewindeschaft einer Schraube handeln,
die drehfest in einer Bohrung der Rückwand steckt. Auf den Gewindeschaft der Schraube
kann eine Klemmmutter aufgedreht sein. Die Klemmmutter kann eine Flügelmutter sein.
Die Grundplatte kann aus zwei Elementen bestehen. Die Grundplatte kann einen Metallkörper
aufweisen, an dem die Haube befestigt ist. Der Metallkörper kann auf das zu bearbeitende
Werkstück aufgesetzt werden. Der Metallkörper kann aber auch in einer in einem Spritzgußverfahren
gefertigten Wanne aus Kunststoff angeordnet sein, die eine Auflagefläche ausbildet,
mit der die Grundplatte auf ein oberflächenempfindliches Werkstück aufgesetzt werden
kann. Alternativ dazu kann die Grundplatte aber auch nur von einem Kunststoffteil
ausgebildet sein. Bevorzugt besteht die Grundplatte aus einer insbesondere in einem
Spritzgußverfahren gefertigten Wanne aus Kunststoff, die eine Auflagefläche ausbildet,
mit der die Grundplatte auf ein Werkstück aufgesetzt werden kann. Die Kunststoffwanne
kann einen Rand aufweisen, der Rasthaken ausbildet. Innerhalb des Randes erstreckt
sich eine Metallplatte, die Lageraugen ausbildet, in die Lagerzapfen, beispielsweise
Lagerschrauben greifen, die die Schwenkachse ausbilden. Die Lageraugen können aus
der Metallplatte freigeschnittene Abschnitte sein, die rechtwinklig abgebogen sind.
Das Feststellmittel kann ein aus der Metallplatte freigeschnittener Streifen sein,
der im Wesentlichen rechtwinklig von der Kunststoffwanne weg gebogen ist. Die Ränder
der Metallplatte können von abgewinkelten Stegen ausgebildet sein, die von Rasthaken
übergriffen werden. Die Grundplatte kann einen im Wesentlichen rechteckigen Grundriss
aufweisen, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass ein Eckbereich dieses im Wesentlichen
rechteckigen Grundrisses ausgespart ist. Diese Eckaussparung kann zum Eintauchen eines
Griffs des Elektrowerkzeuges verwendet werden. Die Haube weist darüber hinaus einen
Absaugstutzen auf, der an der der Arbeitsöffnung gegenüber liegenden Schmalseite der
Haube angeordnet ist. An den Absaugstutzen kann ein Absaugschlauch eines Staubsaugers
angeschlossen werden, um bei der Verwendung des Bearbeitungswerkzeuges erzeugten Schleifstaub
abzusaugen. Die Wellenverlängerung kann an ihrem Abtriebsende ein Außengewinde aufweisen,
auf das eine Befestigungsmutter aufgeschraubt werden kann, mit der das Bearbeitungswerkzeug
drehfest mit dem Wellenverlängerungsstück befestigt werden kann. Das Antriebsende
kann ein Innengewinde aufweisen, in das ein Außengewinde einer Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges
eingeschraubt werden kann. Die Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges kann in einem Drehlager
gelagert sein, welches von einem Flansch umgeben sein kann, auf den die Wellenabdeckung
aufgeschoben werden kann.
[0012] Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Staubabsauggerät für ein Elektrowerkzeug
mit einer eine von einer Rückwand, einer Schmalwand und einer Arbeitsöffnung begrenzte
Höhlung und einen Absaugstutzen aufweisenden Haube, mit einem Wellenverlängerungsstück,
das mit einem Abtriebsende, an dem ein kreisscheibenförmiges Bearbeitungswerkzeug
befestigbar ist, in die Höhlung hineinragt, das mit einem Drehlager an der Rückwand
drehbar befestigt ist und das ein Antriebsende aufweist, an dem eine Abtriebswelle
des Elektrowerkzeuges befestigbar ist, und mit einer an der Rückwand befestigten hülsenartig
ausgebildeten Wellenabdeckung, in die das Antriebsende hineinragt und die eine erste
Öffnung aufweist, die von der Rückwand wegweist, dadurch gekennzeichnet, dass die
axiale Länge der Wellenabdeckung veränderbar ist.
[0013] Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Staubabsauggerät mit einer eine von einer
Rückwand, einer Schmalwand und einer Arbeitsöffnung begrenzte Höhlung und einen Absaugstutzen
aufweisenden Haube, wobei an einem der Rückwand zugeordneten Drehlager ein von einer
Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges um eine Drehachse drehantreibbares, kreisscheibenförmiges
Bearbeitungswerkzeug befestigbar ist, wobei die Drehachse des Drehlagers eine derartige
Entfernung zu der Arbeitsöffnung besitzt, dass ein Kreissegment des Bearbeitungswerkzeugs
durch die Arbeitsöffnung nach außen ragt, wobei eine eine Durchtrittsöffnung für das
Bearbeitungswerkzeug aufweisende Grundplatte um eine Schwenkachse schwenkbar an einem
Schmalrand der Arbeitsöffnung an der Haube derart befestigt ist, dass die Grundplatte
in verschiedenen Schwenkstellungen zur Haube fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Bereich der Rückwand, der bezogen auf die Drehachse der Schwenkachse
gegenüberliegt, Feststellmittel vorgesehen sind, mit denen die Schwenkstellung der
Haube gegenüber der Grundplatte feststellbar ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung das Staubabsauggerät des Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II in Figur 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Figur 2,
- Fig. 4
- eine Unteransicht,
- Fig. 5
- den Schnitt gemäß der Linie V-V in Figur 4,
- Fig. 6
- den Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Figur 5,
- Fig. 7
- den Schnitt gemäß der Linie VII-VII in Figur 2,
- Fig. 8
- eine Explosionsdarstellung der wesentlichen Merkmale des Staubabsauggerätes,
- Fig. 9
- eine Darstellung des Staubabsauggerätes mit einem Winkelschleifer 12,
- Fig. 10
- eine Rückansicht mit am Staubabsauggerät montierten Winkelschleifer 12 und
- Fig. 11
- den Schnitt gemäß der Linie XI-XI in Figur 10.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0015] Die Figuren zeigen ein Staubabsauggerät, das an einem Winkelschleifer 12 als zusätzliche
Schutzvorrichtung befestigbar ist. Ein Gehäuse, das eine Haube 1 ausbildet, die aus
Kunststoff gefertigt sein kann, umgibt ein als Trennscheibe ausgebildetes Bearbeitungswerkzeug
9. Die Haube 1 umfasst das Bearbeitungswerkzeug 9 mit einem Winkel von mindestens
180 Grad, bevorzugt mit einem Winkel von mindestens 220 Grad. Ein Teilbereich der
Umgebung des Bearbeitungswerkzeuges 9 ist nicht von einer Schmalwand 52 der Haube
umgeben. Dort bildet die Haube eine Arbeitsöffnung 4 aus, die einen derart geringen
Abstand zu einer Drehachse D des Bearbeitungswerkzeuges 9 besitzt, dass ein Kreissegment
9' des Bearbeitungswerkzeugs 9 aus der Haube herausragt. Das Bearbeitungswerkzeug
9 besitzt eine sich auf einer Kreisbogenlinie erstreckende Randkante, die ein abrasives
Material aufweist, sodass mit dem Bearbeitungswerkzeug 9 ein Schnitt in ein Werkstück
eingearbeitet werden kann oder von einem Werkstück ein Teil abgetrennt werden kann.
Das Bearbeitungswerkzeug kann aber auch eine Verzahnung aufweisen, beispielsweise
von einem Segmentblatt ausgebildet sein.
[0016] Es ist ein Absaugstutzen 5 vorgesehen, der die Höhlung 2 der Haube 1 begrenzt. Der
Absaugstutzen 5 schließt sich an die Schmalwand 52 an. Die Schmalwand 52 erstreckt
sich von einem Schmalrand 21 der Arbeitsöffnung 4 bis zum Absaugstutzen 5, welcher
sich wiederum bis zu einem gegenüberliegenden Schmalrand 20 der Arbeitsöffnung 4 erstreckt.
[0017] In der Schnittdarstellung gemäß Figur 5 dreht sich das Bearbeitungswerkzeug 9 im
Uhrzeigersinn, sodass von einem nicht dargestellten Werkstück abgetragene Partikel
oder abgetragener Staub in Richtung des Absaugstutzens 5 transportiert werden können,
an dem ein Staubsauger angeschlossen werden kann.
[0018] Der Figur 7 ist zu entnehmen, dass die Haube 1 eine Rückwand 3 aufweist, die die
rückwärtige Wand einer Höhlung 2 ausbildet, in der sich das Bearbeitungswerkzeug 9
drehen kann. Eine frontseitige Wand der Höhlung 2 wird von einer Frontwand 42 ausgebildet,
die die Höhlung nur bereichsweise nach außen begrenzt. Die Frontwand 42 besitzt eine
Öffnung 43.
[0019] An der Rückwand 3 ist ein Lagerflansch 16 befestigt. Der Lagerflansch 16 bildet eine
becherförmige Vertiefung 47 aus, in der zwei Kugellager oder Walzenlager nebeneinander
angeordnet sind. Diese Lager bilden ein Drehlager 10 aus, das eine Welle lagert. Die
Welle ist ein Wellenverlängerungsstück 7, mit dem eine Abtriebswelle 13 eines Winkelschleifers
12, die von einem Elektromotor drehantreibbar ist, verlängert werden kann. Hierzu
wird das Ende der Abtriebswelle 13, wie in der Figur 11 dargestellt, mit einem Antriebsende
11 des Wellenverlängerungsstücks 7 verbunden. An einem Abtriebsende 8 des Wellenverlängerungsstücks
7 ist das Bearbeitungswerkzeug 9 unter Zwischenlage einer Unterlegscheibe mit einer
Befestigungsmutter 44 befestigt, die auf ein Außengewinde des Abtriebsendes 8 aufgeschraubt
ist.
[0020] Das Wellenverlängerungsstück 7 ist, bezogen auf die Höhlung 2, von außen her in das
Drehlager 10 eingesteckt. Eine Ringsstufe 46 liegt an dem Drehlager 10 an. Auf dem
in die Höhlung 2 hineinragenden Abtriebsende 8 ist eine Ringnut vorgesehen, in die
zur axialen Sicherung ein Haltering 45 eingreift.
[0021] Eine aus Gummi oder einem anderen elastischen Werkstoff gefertigte Wellenabdeckung
15 besitzt eine Rohrform und ist in ihrer axialen Richtung gegen die Rückstellkraft
des elastischen Werkstoffs verkürzbar. Die Wellenabdeckung kann aber auch von mehreren
Hülsen ausgebildet sein, die teleskopartig gegeneinander verschiebbar sind. Eine Öffnung
15' besitzt einen radial nach außen ragenden Kragen 48 und bildet mit der Stirnfläche
des Kragens 48 eine Anlagefläche aus, mit der die Wellenabdeckung 15 gegen eine Flanschfläche
17 des Elektrowerkzeuges 12 anliegen kann. An die Öffnung 15' schließt sich ein zylindrischer
Innenabschnitt an, der auf einen Flansch des Elektrogerätes 12 aufgesteckt werden
kann. Die Wellenabdeckung 15 hat insgesamt die Gestalt eines Faltenbalges. Eine der
Öffnung 15' gegenüberliegende Öffnung 15" der Wellenabdeckung 15 steckt auf dem Lagerflansch
16, der das Drehlager 10 lagert. Die Länge L der Wellenabdeckung 15 kann durch axialen
Druck verkürzt werden. Die entspannten Länge L der Wellenabdeckung 15 ist derart bemessen,
dass sich zwischen der Öffnung 15' und einer Stirnfläche des Antriebsendes 11, in
der sich ein Innengewinde befinden kann, ein Abstandsfreiraum ausbildet, in den die
Abtriebswelle 13 des Elektrowerkzeuges 12 eingreifen kann.
[0022] Der Abstand der ersten Öffnung 15' der Wellenabdeckung 15 und der Stirnfläche des
Antriebsendes 11 ist bevorzugt mehr als doppelt so groß wie die Länge L der Wellenabdeckung
15. Es kann vorgesehen sein, dass dieser Abstand so groß ist, dass eine aus einer
Flanschfläche 17 des Winkelschleifers 12 herausragende Abtriebswelle 13, die ein Außengewinde
aufweisen kann, vollständig innerhalb der Wellenabdeckung 15 liegt. Das Außengewinde
der Abtriebswelle 13 kann in ein Innengewinde des Wellenverlängerungsstückes 7 eingeschraubt
werden.
[0023] Die Rückwand 3 des Gehäuses bildet einen Bogenschlitz 28 aus. Bezogen auf die Drehachse
D des Wellenverlängerungsstücks 7 liegt der Bogenschlitz 28 der Arbeitsöffnung 4 gegenüber.
In dem Bogenschlitz 28 steckt eine Befestigungsschraube 29. Die Befestigungsschraube
29 besitzt einen Kopf 29' an den sich ein Vierkantabschnitt anschließt, mit dem die
Befestigungsschraube 29 drehfest im Bogenschlitz 28 steckt.
[0024] Der Gewindeschaft 29" der Befestigungsschraube 29 durchgreift einen Längsschlitz
50 eines kurzen Schenkels 27' eines Drehsicherungselementes 14. Das Drehsicherungselement
14 wird von einem L-förmigen Metallstreifen ausgebildet, dessen längerer Schenkel
27 ein Langloch 31 ausbildet, mit dem das Drehsicherungselement 14 an dem Elektrowerkzeug
12 befestigt werden kann, um das Staubabsauggerät drehfest mit dem Elektrowerkzeug
12 zu verbinden. Die Befestigung des Drehsicherungselementes 14 erfolgt bevorzugt
mit der Griffbefestigungsschraube 32, mit der ein Handgriff 33 am Elektrowerkzeug
12 befestigt ist. Die Griffbefestigungsschraube 32 durchgreift einen länglichen Handgriff
33 des Elektrowerkzeuges 12. Die Griffbefestigungsschraube 32 erstreckt sich in der
Achse des rotationssymmetrischen Handgriffs 33. Die Griffbefestigungsschraube 32 durchdringt
das Langloch 31 und ist in eine Gewindebohrung 34 eingeschraubt.
[0025] Die Haube 1 ist an einer Grundplatte 18 befestigt. Sie ist insbesondere an einem
Blechkörper 38 befestigt, der auch ohne die in den Zeichnungen dargestellte Kunststoffwanne
35 als Auflagefläche bei der Bearbeitung von Werkstücken verwendet werden kann. Die
Arbeitsöffnung 4 weist dabei in Richtung auf die Grundplatte 18. Während die Rückwand
3 unter Ausbildung eines im Wesentlichen geradlinig verlaufenden Randes an die Arbeitsöffnung
4 angrenzt, bildet die Frontwand 42 eine bogenförmige Öffnung 43, die an die Arbeitsöffnung
4 angrenzt. Durch die bogenförmige Öffnung 43 kann auf die Befestigungsmutter 44 zugegriffen
werden, um das Bearbeitungswerkzeug 9, das bevorzugt von einer Trennscheibe ausgebildet
ist, zu lösen und zu wechseln.
[0026] An einem Schmalrand 20 der Arbeitsöffnung 4 befindet sich ein Schwenklager, das eine
Schwenkachse S ausbildet, um die die Haube 1 gegenüber der Grundplatte 18 um einen
Schwenkwinkel α von mindestens 20 Grad geschwenkt werden kann, um so die Größe des
wirksamen Kreissegmentes 9' zu beeinflussen. Die Schwenkachse S wird von zwei miteinander
fluchtenden Schrauben 39 ausgebildet, die in Augen 41 eingesteckt sind. Die Schwenkachse
S kann aber auch von einer einzigen Schraube ausgebildet sein, die beispielsweise
durch beide Augen 41 hindurchgreifen kann. Die Augen 41 werden von der Grundplatte
18 ausgebildet. Es handelt sich hierbei um abgewinkelte freigeschnittene Bereiche
eines Blechkörpers 38 der Grundplatte 18. Die selbstschneidenden Gewindeabschnitte
der Schrauben 39 sind in Einschrauböffnungen der Haube 1 eingedreht. Die Augen 41
können aber auch mit dem Blechkörper 38 verschweißt sein oder von Böckchen ausgebildet
werden, die am Blechkörper 38 angeschraubt sind.
[0027] Die Schwenkstellung der Haube 1 gegenüber der Grundplatte 18 kann fixiert werden.
Hierzu greift eine Klemmschraube 25 in ein bogenförmiges Langloch 23 ein, das von
einem Metallstreifen 22 ausgebildet ist, der fest mit der Grundplatte 18 verbunden
ist. Die Klemmschraube 25 besitzt einen Kopf 25', der einen Vierkantabschnitt aufweist,
der in einer Vierkantbohrung der Rückwand 3 steckt, sodass die Klemmschraube 25 nicht
gedreht werden kann. Auf den Gewindeabschnitt 25" der Klemmschraube 25 ist eine Mutter,
im Ausführungsbeispiel eine Flügelmutter 26, aufgedreht. Die Klemmschraube 25 kann
einem zweiten Schmalrand 21 benachbart sein, der dem ersten Schmalrand 20 gegenüberliegt.
Der Metallstreifen 22 kann ein abgewinkelter freigeschnittener Bereich des Blechkörpers
der Grundplatte 18 sein. Der Metallstreifen 22 kann aber auch mit dem Blechkörper
38 verschweißt sein oder verschraubt sein.
[0028] Die Grundplatte 18 hat einen im Wesentlichen rechteckigen Grundriss wobei innerhalb
des rechteckigen Grundrisses eine Eckaussparung 51 vorgesehen ist, in die ein Getriebegehäuse
des Elektrowerkzeuges 12 eintauchen kann, wenn es eine bestimmte Schwenkstellung gegenüber
der Haube 1 aufweist.
[0029] Der Grundplatte 18 ist eine Kunststoffwanne 35 zugeordnet. Die Kunststoffwanne 35
bildet die Bodenfläche aus, mit der das Staubabsauggerät auf eine Werkstückoberfläche
aufgesetzt werden kann. Innerhalb der Kunststoffwanne 35 befindet sich der Blechkörper
38. Die Kunststoffwanne 35 besitzt einen Rand 36, der einen von der Bodenfläche wegweisenden
Steg ausbildet. Innerhalb dieses Randes 36 erstreckt sich der Blechkörper 38, der
mit seinem Rand einen Steg 40 ausbildet, der an verschiedenen Abschnitten von Rasthaken
37 des Randes 36 übergriffen wird, sodass die Kunststoffwanne 35 rastend an der vom
Blechkörper 38 ausgebildeten Metallplatte gehalten ist.
[0030] Die Verwendung des Staubabsauggerätes erfolgt zusammen mit einem das Elektrowerkzeug
12 ausbildenden Winkelschleifer. Der Winkelschleifer besitzt ein längliches Gehäuse,
an dem ein Handgriff 33 mit einer Befestigungsschraube 32 befestigt ist, die in eine
Gewindebohrung 34 eingeschraubt ist. Die Abtriebswelle 13 des Winkelschleifers ragt
aus einem Flansch, an den sich eine ebene Flanschfläche 17 anschließt.
[0031] Zur Montage wird ein Außengewindeabschnitt der Abtriebswelle 13 in das ein Innengewinde
des Wellenverlängerungsstücks 7 eingeschraubt. Dabei legt sich der Kragen 48 an die
Flanschfläche 17 an. Indem die Abtriebswelle 13 in die Höhlung der Wellenabdeckung
15 eingreift, wird die Wellenabdeckung 15 gestaucht, sodass sich ihre Länge L verringert.
Das Material der Wellenabdeckung 15 ist derart elastisch, dass der Kragen 48 mit einer
beim Stauchen der Wellenabdeckung 15 aufgebrachten Kraft an der Flanschfläche 17 anliegt.
Das andere Ende 15" der Wellenabdeckung 15 ist fest mit dem Lagerflansch 16 verbunden.
Es kann dort reibschlüssig gehalten sein. Es kann aber auch auf die Zylindermantelfläche
des Lagerflansches 16 aufgeklebt sein.
[0032] Das Gehäuse des Winkelschleifers wird in eine geeignete Drehstellung gebracht. In
dieser Drehstellung wird das Gehäuse mittels der Griffbefestigungsschraube 32 am Drehsicherungselement
14 befestigt. Die Griffbefestigungsschraube 32 durchgreift hierzu das Langloch 31
und wird in die Gewindebohrung 34 eingeschraubt. Eine Fesselung des Drehsicherungselementes
14 an der Rückwand 3 erfolgt mittels der Mutter 30 und der Befestigungsschraube 29.
[0033] Die Rückwand 3 ist insbesondere so bemessen, dass der Abstand a zwischen Drehachse
D und dem an die Arbeitsöffnung 4 angrenzenden Rand der Rückwand 3 kürzer ist, als
der Durchmesser des Bearbeitungswerkzeuges 9. Der Abstand a ist insbesondere wesentlich
kürzer als der Abstand b der Drehachse D zu einer Schmalseite 52, die, bezogen auf
die Drehachse D, der Arbeitsöffnung 4 gegenüber liegt. Der Abstand a kann maximal
ein Drittel des Abstandes b betragen. Hierdurch ist sichergestellt, dass ein Kreissegment
9' des kreisscheibenförmigen Werkzeuges 9 permanent durch die Arbeitsöffnung 4 hindurchragt.
[0034] Die Figur 5 zeigt, dass die Länge der Arbeitsöffnung 4, also der Abstand der beiden
Schmalränder 20, 21 größer ist, als der Durchmesser des Bearbeitungswerkzeuges 9.
Die Länge der Arbeitsöffnung 4 ist insbesondere doppelt so groß, wie der Abstand b,
der die Entfernung der Innenwandung der Schmalseiten von der Drehachse D bezeichnet.
[0035] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils auch eigenständig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinationen
auch kombiniert sein können, nämlich:
[0036] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Drehachse D des Drehlagers
10 eine derartige Entfernung a zu der Arbeitsöffnung 4 besitzt, dass ein Kreissegment
9' des Bearbeitungs-werkzeugs 9 durch die Arbeitsöffnung 4 nach außen ragt.
[0037] Ein Staubabsauggerät, das gekennzeichnet ist durch eine Wellenabdeckung 15, die an
der Rückwand 3 befestigt ist und in die das Antriebsende 11 hineinragt.
[0038] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Drehlager 10 in einem
von der von der Höhlung 2 wegweisenden Lagerflansch 16 der Rückwand 3 sitzt, an dem
die Wellenabdeckung 15 befestigt ist.
[0039] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die axiale Länge L der
hülsenartig ausgebildeten Wellenabdeckung veränderbar ist und eine erste Öffnung 15'
aufweist, die von der Rückwand 3 weg weist, eine zweite Öffnung 15" aufweist, die
auf den Lagerflansch 16 aufgesteckt ist, und/oder dass die erste Öffnung 15' einen
Kragen 48 aufweist, mit dem sich die Wellenabdeckung 15 an einer Flanschfläche 17
des Elektrowerkzeuges 12 abstützen kann.
[0040] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Wellenabdeckung 15
aus einem elastischen Werkstück, insbesondere Gummi ausgebildet ist und insbesondere
die Form eines Faltenbalges aufweist und/oder dass das Antriebsende 11 einen Abstand
zur ersten Öffnung 15' aufweist, der größer ist, als die Hälfte der Länge L der Wellenabdeckung
15 und/oder dass das Antriebsende 11 einen Abstand zur ersten Öffnung 15' aufweist,
der größer ist, als die Hälfte der Länge L der Wellenabdeckung 15.
[0041] Ein Staubabsauggerät, das gekennzeichnet ist durch eine Grundplatte 18, an der die
Haube 1 um eine Schwenkachse S befestigt ist, wobei die Grundplatte 18 eine Durchtrittsöffnung
19 für das Bearbeitungswerkzeug 9 aufweist, die zur Begrenzung des durch die Durchtrittsöffnung
19 hindurchragenden Kreissegmentes 9' des Bearbeitungswerkzeugs 9 in verschiedenen
Schwenkstellungen zur Haube 1 fixierbar ist.
[0042] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Schwenkachse S im
Wesentlichen parallel zur Erstreckungsebene der Grundplatte 18 und parallel zur Drehachse
D verläuft und die Haube 1 an einem Schmalrand 20 der Arbeitsöffnung 4 mit der Grundplatte
18 verbindet, wobei nahe dem der Schwenkachse S gegenüberliegenden Schmalrand 21 Feststellmittel
22 bis 26 vorgesehen sind, mit denen die Schwenkstellung der Haube 1 gegenüber der
Grundplatte 18 feststellbar ist.
[0043] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Drehsicherungselement
14 von einem winkelförmigen Metallstreifen gebildet ist, der einen kurzen Schenkel
27' aufweist, der mit einem in einen Bogenschlitz 28 der Rückwand 3 eingreifenden
Befestigungselement 29 an der Haube befestigt ist, und der einen langen Schenkel 27
aufweist, in dem sich ein Langloch 31 erstreckt, zum Durchgriff einer Griffbefestigungsschraube
32 des Elektrowerkzeugs 12.
[0044] Ein Staubabsauggerät, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Grundplatte 18 eine
Kunststoffwanne 35 ausbildet, in der sich ein Blechkörper 38 befindet, an dem die
Schwenkachse S ausbildende Mittel 41 und das Feststellmittel 22 befestigt sind, wobei
insbesondere vorgesehen ist, dass das Feststellmittel 22 ein aus dem Blechkörper 38
freigeschnittener Streifen 22 mit einem Langloch 23 ist, durch das ein an der Seitenwand
befestigtes Klemmelement 25" hindurchragt, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass
die Ränder 40 des Blechkörpers 38 in einer Richtung weg von der Kunststoffwanne 35
abgewinkelt sind und von Rasthaken 37 der Kunststoffwanne 35 übergriffen sind und/oder
dass die Schwenkachse S von in Befestigungsaugen 41 eingeschraubte Schrauben 39 ausgebildet
wird.
[0045] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale
eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische
Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche
Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich
ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern
versehene und/oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Erfindung
betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorstehenden Beschreibung
genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbesondere soweit sie erkennbar für
den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende
Mittel ersetzt werden können.
Liste der Bezugszeichen
| 1 |
Haube |
25" |
Gewindeschaft |
| 2 |
Höhlung |
26 |
Mutter |
| 3 |
Rückwand |
27 |
langer Schenkel |
| 4 |
Arbeitsöffnung |
27' |
kurzer Schenkel |
| 5 |
Absaugstutzen |
28 |
Bogenschlitz |
| 7 |
Wellenverlängerungsstück |
29 |
Befestigungsschraube |
| 8 |
Abtriebsende |
29' |
Schraubenkopf |
| 9 |
Bearbeitungswerkzeug |
29" |
Gewindeschaft |
| 9' |
Kreissegment |
30 |
Mutter |
| 10 |
Drehlager |
31 |
Langloch |
| 11 |
Antriebsende |
32 |
Griffbefestigungsschraube |
| 12 |
Winkelschleifer |
33 |
Griff |
| 13 |
Abtriebswelle |
34 |
Gewindebohrung |
| 14 |
Drehsicherungselement |
35 |
Kunststoffwanne |
| 15 |
Wellenabdeckung |
36 |
Rand |
| 15' |
Öffnung |
37 |
Rasthaken |
| 15" |
Öffnung |
38 |
Blechkörper |
| 16 |
Lagerflansch |
39 |
Schraube |
| 17 |
Flanschfläche |
40 |
Steg |
| 18 |
Grundplatte |
41 |
Befestigungsauge |
| 19 |
Durchtrittsöffnung |
42 |
Frontwand |
| 20 |
Schmalrand |
43 |
Öffnung |
| 21 |
Schmalrand |
44 |
Befestigungsmutter |
| 22 |
Metallstreifen, Feststellmittel |
45 |
Haltering |
| 23 |
Langloch |
46 |
Ringsstufe |
| 24 |
Klemmelement |
47 |
becherförmige Vertiefung |
| 25 |
Klemmschraube |
48 |
Kragen |
| 25' |
Schraubenkopf |
49 |
Innenabschnitt |
| 50 |
Längsschlitz |
a |
Abstand |
| 51 |
Eckaussparung |
b |
Abstand |
| 52 |
Schmalwand |
|
|
| |
|
L |
Länge |
| |
|
S |
Schwenkachse |
| |
|
D |
Drehachse |
| |
|
|
|
| |
|
α |
Schwenkwinkel |
1. Staubabsauggerät für ein Elektrowerkzeug (12), mit einer eine von einer Rückwand (3),
einer Schmalwand (52) und einer Arbeitsöffnung (4) begrenzte Höhlung (2) und einen
Absaugstutzen (5) aufweisenden Haube (1), wobei an einem der Rückwand (3) zugeordneten
Drehlager (10) ein von einer Abtriebswelle des Elektrowerkzeuges (12) um eine Drehachse
(D) drehantreibbares, kreisförmiges Bearbeitungswerkzeug (9) befestigt ist, wobei
die Haube (1) mit einem Drehsicherungselement (14) am Elektrowerkzeug (12) befestigbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das winkelförmige Drehsicherungselement (14) einen ersten Schenkel (27') aufweist,
der mit einem in einen Bogenschlitz (28) der Rückwand (3) eingreifenden Befestigungselement
(29) an der Haube (1) befestigt ist und einen zweiten Schenkel (27) aufweist zum Durchtritt
einer Befestigungsschraube (32).
2. Staubabsauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (27') kürzer ist als der zweite Schenkel (27) und zumindest einer
der beiden Schenkel (27', 27) ein Langloch (31) aufweist.
3. Staubabsauggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der kurze Schenkel (27') an der Haube (1) befestigt ist und der lange Schenkel (27)
das Langloch (31) aufweist.
4. Staubabsauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Bogenschlitz (28) um die Drehachse (D) erstreckt und das Befestigungselement
(29) eine Befestigungsschraube ist, deren Kopf einen Vierkantabschnitt aufweist, mit
dem die Befestigungsschraube (29) drehfest im Bogenschlitz (28) steckt.
5. Staubabsauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungselement (14) von einem Metallstreifen gebildet ist und/oder dass
das Drehsicherungselement (14) mit einer Griffbefestigungsschraube (32) des Elektrowerkzeuges
(12) am Elektrowerkzeug (12) befestigbar ist.
6. Staubabsauggerät insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Wellenverlängerungsstück (7), das mit einem Abtriebsende (8), an dem ein kreisscheibenförmiges
Bearbeitungswerkzeug (9) befestigbar ist, in die Höhlung (2) hineinragt, das mit einem
Drehlager (10) an der Rückwand (3) drehbar befestigt ist und das ein Antriebsende
(11) aufweist, an dem eine Abtriebswelle (13) des Elektrowerkzeuges (12) befestigbar
ist, und mit einer an der Rückwand (3) befestigten hülsenartig ausgebildeten Wellenabdeckung
(15), in die das Antriebsende (11) hineinragt und die eine erste Öffnung (15') aufweist,
die von der Rückwand (3) wegweist, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Länge (L) der Wellenabdeckung veränderbar ist.
7. Staubabsauggerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung (15') einen radial abragenden Kragen (48) aufweist, mit dem sich
die Wellenabdeckung (15) an einer Flanschfläche (17) des Elektrowerkzeuges (12) abstützen
kann und/oder dass die Wellenabdeckung (15) von einem Faltenbalg aus einem elastischen
Werkstoff ausgebildet ist.
8. Staubabsauggerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Antriebsendes (11) zur ersten Öffnung (15') größer ist als die Hälfte
der Länge (L) der Wellenabdeckung (15).
9. Staubabsauggerät nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine der ersten Öffnung (15') gegenüberliegende zweite Öffnung (15") der Wellenabdeckung
(15) auf einen von der Rückwand (3) abragenden Lagerflansch (16) aufgesteckt ist.
10. Staubabsauggerät insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (D) des Drehlagers (10) eine derartige Entfernung (a) zu der Arbeitsöffnung
(4) besitzt, dass ein Kreissegment (9') des Bearbeitungswerkzeugs (9) durch die Arbeitsöffnung
(4) nach außen ragt, wobei eine eine Durchtrittsöffnung (19) für das Bearbeitungswerkzeug
(9) aufweisende Grundplatte (18) um eine Schwenkachse (S) schwenkbar an einem Schmalrand
(20) der Arbeitsöffnung (4) an der Haube (1) derart befestigt ist, dass die Grundplatte
(18) in verschiedenen Schwenkstellungen zur Haube (1) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich der Rückwand (3), der bezogen auf die Drehachse (D) der Schwenkachse
(S) gegenüberliegt, Feststellmittel (22, 23, 24, 25, 26) vorgesehen sind, mit denen
die Schwenkstellung der Haube (1) gegenüber der Grundplatte (18) feststellbar ist.
11. Staubabsauggerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (18) um einen Schwenkwinkel von mindestens 20 Grad schwenkbar ist.
12. Staubabsauggerät nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein insbesondere von ein oder mehreren Schrauben (39) ausgebildeter Schaft der Schwenkachse
(S) an abgewinkelten freigeschnittenen Bereichen eines Blechkörpers (38) der Grundplatte
(18) gelagert ist.
13. Staubabsauggerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellmittel (22, 23, 24, 25, 26) eine in ein bogenförmiges Langloch (23)
eines fest mit der Grundplatte (18) verbundenen Metallstreifens (22) eingreifende
Klemmschraube (25) aufweisen, wobei der Metallstreifen (22) ein abgewinkelter freigeschnittener
Bereich des Blechkörpers der Grundplatte (18) ist.
14. Staubabsauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (18) eine Kunststoffwanne (35) ausbildet, in der sich der Blechkörper
(38) befindet.
15. Staubabsauggerät gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.