[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Textilmaschine,
insbesondere in Form einer Kämmereivorbereitungsmaschine oder Spinnmaschine, bei dem
die Textilmaschine Fasermaterial aus Behältern zur Bearbeitung erhält, bei dem anhand
einer Behälterkennung an den Behältern zumindest eine Kenngröße des im jeweiligen
Behälter enthaltenen Fasermaterials ermittelt wird und bei dem die Behälter an zumindest
einem Eingangsplatz der Textilmaschine zum Zuführen des Fasermaterials platziert werden.
[0002] Aus der
DE 40 15 826 A1 ist ein Verfahren offenbart, bei dem Produktionsinformationen von in Kannen enthaltenem
Fasermaterial mittels einer Speichereinheit an den Kannen bestimmt wird. Nachteilig
daran ist es, dass es dabei zu einem Vertauschen der Kannen kommen kann.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, ein verbessertes Verfahren bereitzustellen,
bei dem die Gefahr vermindert ist, dass falsches Fasermaterial an einer Textilmaschine
verarbeitet wird.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer Textilmaschine und
ein System mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0005] Vorgeschlagen wird ein Verfahren zum Betreiben einer Textilmaschine. Die Textilmaschine
kann beispielsweise die Form einer Strecke und/oder einer Karde aufweisen.
[0006] Beim Verfahren erhält die Textilmaschine Fasermaterial aus Behältern zur Bearbeitung
und/oder zur Verarbeitung. Beispielsweise bei einer Strecke als Textilmaschine erhält
diese strangförmiges Fasermaterial aus den Behältern, die auch Kannen genannt werden,
und verstreckt das Fasermaterial, wodurch das Fasermaterial homogenisiert wird. Daraufhin
kann es zur Weiterverarbeitung, beispielsweise zum Spinnen, wieder in dafür vorgesehene
Behälter abgelegt werden.
[0007] Weiterhin wird beim Verfahren anhand einer Behälterkennung an den Behältern zumindest
eine Kenngröße des im jeweiligen Behälter enthaltenen Fasermaterials ermittelt. Mit
Hilfe der Behälterkennung kann hierdurch beispielsweise eine Art, eine Festigkeit,
eine Feinheit, eine Farbe, ein Gewicht, eine Zusammensetzung und/oder ein Material
des Fasermaterials im Behälter ermittelt werden. Zusätzlich oder alternativ können
mittels der Behälterkennung auch Informationen über den Behälter selbst ermittelt
werden. Beispielsweise können die Behälterkennung und/oder die Kenngröße einen Lagerplatz
umfassen, an welchem der Behälter stand. Dies kann ausreichen, wenn bekannt ist, dass
an dem entsprechenden Lagerplatz Behälter mit einem bestimmten Fasermaterial stehen.
Anhand der Behälterkennung und/oder der Kenngröße kann aber auch ermittelt werden,
von welcher vorangegangenen Textilmaschine der Behälter stammt. Dies kann ebenfalls
ausreichen, um feststellen zu können, dass das korrekte Fasermaterial im Behälter
ist. Des Weiteren kann die Behälterkennung und/oder die Kenngröße ein Behältergewicht,
eine Form des Behälters und/oder eine Größe des Behälters umfassen. Die entsprechende
Kenngröße ist dabei natürlich wichtig, um das gewünschte Produkt am Ende eines Produktionsverfahrens
zu erhalten. An den Behältern können ferner mehrere Behälterkennungen angeordnet sein,
um sicherstellen zu können, dass stets eine Behälterkennung erfasst werden kann.
[0008] Außerdem werden beim Verfahren die Behälter an zumindest einen Eingangsplatz der
Textilmaschine zum Zuführen des Fasermaterials platziert.
[0009] Der Eingangsplatz ist die Stelle an der Textilmaschine, an der das Fasermaterial
der Textilmaschine zur Bearbeitung und/oder zur Verarbeitung zugeführt wird.
[0010] Erfindungsgemäß ist zumindest einem Eingangsplatz eine Platzkennung zugeordnet. Des
Weiteren beginnt die Textilmaschine die Bearbeitung und/oder die Verarbeitung des
Fasermaterials aus dem jeweiligen Behälter am Eingangsplatz erst dann, wenn ein Vergleich
der Kenngröße des im jeweiligen Behälter enthaltenen Fasermaterials mit der Platzkennung
ergibt, dass der Behälter das für den Eingangsplatz vorgesehene Fasermaterial enthält.
Hiermit kann sichergestellt werden, dass der Textilmaschine am entsprechenden Eingangsplatz
der korrekte Behälter bzw. das korrekte Fasermaterial bereitgestellt wird.
[0011] Zusätzlich oder alternativ kann auch die Textilmaschine die Bearbeitung und/oder
die Verarbeitung des Fasermaterials aus dem jeweiligen Behälter am Eingangsplatz erst
dann beginnen, wenn ein Vergleich der Behälterkennung des jeweiligen Behälters mit
der Platzkennung ergibt, dass der Behälter das für den Eingangsplatz vorgesehene Fasermaterial
enthält.
[0012] Infolgedessen beginnt die Textilmaschine die Verarbeitung des Fasermaterials aus
den bzw. dem Behälter am Eingangsplatz erst dann, wenn eine Übereinstimmung der Kenngröße
des Fasermaterials im Behälter mit der entsprechenden Platzkennung erkannt wird. Die
Textilmaschine beginnt die Verarbeitung des Fasermaterials somit erst dann, wenn das
korrekte Fasermaterial am Eingangsplatz vorliegt.
[0013] Insgesamt kann somit sichergestellt werden, dass auch bei einem manuellen Transport
der Behälter bzw. einem Austauschen von geleerten Behältern am Eingangsplatz durch
neue, volle Behälter das korrekte Fasermaterial der Textilmaschine bereitgestellt
wird. Menschliche Fehler durch ein Personal, welches die Behälter austauscht bzw.
transportiert, können somit vermieden bzw. erkannt werden.
[0014] Durch den Vergleich der Platzkennung mit der Kenngröße des Fasermaterials und/oder
der Behälterkennung des Behälters am entsprechenden Eingangsplatz kann zusätzlich
oder alternativ auch festgestellt werden, dass der Textilmaschine beispielsweise das
korrekte Verhältnis aus verschiedenen Sorten Fasermaterial zugeführt wird. Sollen
durch die Textilmaschine beispielsweise zwei Sorten Fasermaterial, eine erste Sorte
A und eine zweite Sorte B, verarbeitet, d.h. beispielsweise miteinander vermischt,
werden, dann kann es unerheblich sein, an welchem Eingangsplatz welche der beiden
Sorten A oder B angeordnet ist, solange das Gesamtverhältnis der zugeführten Sorten
an Fasermaterial korrekt ist. So kann eine Platzkennung vorgeben, dass an dem zugeordneten
Eingangsplatz die Sorte A oder B das korrekte Fasermaterial ist, weil im Hintergrund
ermittelt wurde, dass damit das Verhältnis der zugeführten Sorten Fasermaterial noch
eingehalten wird. Vorteilhaft ist es, wenn das bearbeitete Fasermaterial von der Textilmaschine
an einem Verarbeitungsplatz der Textilmaschine in einen Behälter abgelegt wird, wobei
zumindest eine Kenngröße des Behälters ermittelt wird, in den das bearbeitete Fasermaterial
abgelegt wird. Die Kenngröße kann dabei anhand einer Behälterkennung am Behälter ermittelt
werden. Der Verarbeitungsplatz kann auch als Ablageplatz bezeichnet werden, da dort
das bearbeitete Fasermaterial in den Behälter abgelegt wird. Der am Verarbeitungsplatz
bzw. am Ablageplatz befindliche Behälter kann auch als Ablagebehälter bezeichnet werden,
da in diesen Behälter das bearbeitete Fasermaterial abgelegt wird. Ferner beginnt
die Textilmaschine die Bearbeitung des am Eingangsplatz im Behälter vorhandenen Fasermaterials
erst dann, wenn auch die Überprüfung, insbesondere der Behälterkennung, des Behälters,
in dem das bearbeitete Fasermaterial abgelegt wird, ergibt, dass am Verarbeitungsplatz
ein für die Ablage vorgesehener Behälter vorhanden ist. Anhand der Kenngröße des Behälters
im Verarbeitungsplatz kann beispielsweise festgestellt werden, ob der Behälter die
korrekte Größe, die korrekte Form oder den korrekten Füllstand aufweist. Die Kenngröße
kann beispielsweise mittels Sensoren ermittelt werden, also beispielsweise ob der
Behälter die korrekte Größe, Form oder Füllmenge, insbesondere ob er leer ist, aufweist.
Beispielsweise kann das Fasermaterial nicht in einen beliebig großen Behälter abgelegt
werden, da eine darauffolgende Maschine, durch die das Fasermaterial in dem Behälter
weiterverarbeitet wird, nur Behälter von einer bestimmten Größe erhalten kann. Wie
bereits beschrieben, kann die Kenngröße auch anhand der Behälterkennung des Behälters,
in den das Fasermaterial abgelegt wird, ermittelt werden.
[0015] Vorteilhafterweise kann jeder Behälter eine Behälterkennung aufweisen, um die Kenngröße
des darin enthaltenen Fasermaterials und/oder um eine Kenngröße des Behälters zu ermitteln.
Die Kenngröße kann dabei auch vorgeben, dass kein Fasermaterial im Behälter enthalten
ist, was dann vorteilhaft ist, wenn das Fasermaterial in den Behälter abgelegt wird.
[0016] Weiterhin können sich die Behälterkennungen von Behälter zu Behälter unterscheiden.
Die Behälterkennungen können somit unterschiedlich ausgebildet sein. Beispielsweise
können an einigen Behältern Barcodes angeordnet sein und an anderen Behältern können
RFID-Chips angeordnet sein. Natürlich können aber die Behälterkennungen auch gleich
ausgebildet sein.
[0017] Ist an einer Textilmaschine außerdem am zumindest einen Eingangsplatz ein Behälter,
der auch als Eingangsbehälter bezeichnet werden kann, und am Verarbeitungsplatz ein
Behälter, in den Fasermaterial abgelegt wird, angeordnet, können beide Behälter jeweils
eine Behälterkennung aufweisen, die gleich ausgebildet sind, also beispielsweise sind
beide Behälterkennungen RFID-Chips. Alternativ können natürlich auch beide Behälterkennungen
unterschiedlich sein. Weiterhin kann auf die Behälterkennung am Behälter am Verarbeitungsplatz
auch verzichtet werden, da beispielsweise mittels eines Sensors festgestellt werden
kann, ob der dortige Behälter leer oder die korrekte Größe oder Form aufweist.
[0018] Im Wesentlichen können die Behälterkennungen an den Behältern von beliebiger Form
bzw. Art sein (wenn die Behälter eine Behälterkennung aufweisen), da beim Betrieb
der Textilmaschine und insbesondere von mehreren Textilmaschinen eine Vielzahl an
Behältern verwendet werden, die ständig im Umlauf sind und an verschiedenen Orten
verwendet werden können. Es kann somit durchaus vorkommen, dass Behälter von anderen
Textilmaschinen verwendet werden, deren Behälterkennung eine andere Form bzw. Art
aufweisen. Des Weiteren können die Behälter auch zu verschiedenen Zeitpunkten angeschafft
worden sein, so dass sich je nach Modell der Behälter die Behälterkennungen unterscheiden
können. Mit Hilfe der im folgenden beschriebenen Lesegeräte können jedoch auch die
verschiedenartigen Behälterkennungen erfasst werden.
[0019] Von Vorteil ist es, wenn die Platzkennung mittels einem mobilen Lesegerät erfasst
wird. Zusätzlich oder alternativ wird die Behälterkennung mittels dem mobilen Lesegerät
erfasst. Das mobile Lesegerät kann beispielsweise ein Handscanner sein, mit dessen
Hilfe das Personal die Behälterkennung und/oder die Platzkennung erfasst. Mittels
dem mobilen Lesegerät kann über die Behälterkennung die Kenngröße des im Behälter
angeordneten Fasermaterials erkannt werden. Durch die weitere Erfassung der Platzkennung
kann der Vergleich zur Kenngröße durchgeführt werden.
[0020] Zusätzlich oder alternativ ist es von Vorteil, wenn die Behälterkennung mittels einem
dem Eingangsplatz zugeordneten Platzlesegerät erfasst wird. Das Platzlesegerät kann
dabei im Bereich des Eingangsplatzes angeordnet sein. Das Platzlesegerät kann ein
an der Textilmaschine angeordnetes und/oder verbautes Lesegerät sein, mit dem die
Behälterkennung erfasst wird, wenn der Behälter am Eingangsplatz angeordnet wird.
Das Platzlesegerät kann ferner fest an der Textilmaschine angeordnet sein.
[0021] Weiterhin zusätzlich oder alternativ kann die Behälterkennung mittels einem Maschinenlesegerät
erfasst werden. Das Maschinenlesegerät ist beispielsweise dort an der Textilmaschine
angeordnet, wo das bearbeitete und/oder verarbeitete Fasermaterial in die Behälter
abgelegt wird. Zusätzlich oder alternativ kann das Maschinenlesegerät auch dort angeordnet
sein, wo die mit dem bearbeiteten und/oder verarbeiteten Fasermaterial befüllten Behälter
die Textilmaschine verlassen. Beispielsweise ist das Maschinenlesegerät im Bereich
eines Ausgangs der Textilmaschine angeordnet. Mit Hilfe des Maschinenlesegeräts kann
beispielsweise erfasst werden, in welchem Behälter mit der entsprechenden Behälterkennung
welches Fasermaterial bzw. welches Fasermaterial mit welcher Kenngröße enthalten ist.
[0022] Vorteilhaft ist es, wenn der Vergleich der Kenngröße mit der Platzkennung von einem
übergeordneten Steuerungssystem durchgeführt wird. Zusätzlich oder alternativ kann
der Vergleich auch vom mobilen Lesegerät durchgeführt werden. Zusätzlich oder alternativ
kann der Vergleich auch vom Platzlesegerät durchgeführt werden. Weiterhin kann die
Behälterkennung und die dazugehörige Kenngröße und/oder die Platzkennung im übergeordneten
Steuerungssystem, im mobilen Lesegerät und/oder im Platzlesegerät gespeichert sein.
Ferner wird die Kenngröße des Fasermaterials im Behälter und die erfasste Platzkennung
mit den gespeicherten Daten abgeglichen. Beispielsweise kann dabei festgestellt werden,
ob der Vergleich zwischen der Kenngröße des Fasermaterials im Behälter und der Platzkennung
einen Beginn der Bearbeitung und/oder Verarbeitung des Fasermaterials durch die Textilmaschine
zulässt. Zusätzlich oder alternativ kann das übergeordnete Steuerungssystem auch die
Kenngröße des Fasermaterials im Behälter und die Platzkennung an das mobile Lesegerät,
an das Platzlesegerät und/oder an die Textilmaschine übermitteln. Dabei überprüft
das mobile Lesegerät, das Platzlesegerät und/oder die Textilmaschine, ob die Kenngröße
des Fasermaterials und die Platzkennung übereinstimmen und veranlasst daraufhin den
Start der Bearbeitung und/oder der Verarbeitung des Fasermaterials.
[0023] Zusätzlich oder alternativ kann auch, wenn ein mit dem bearbeiteten und/oder verarbeiteten
Fasermaterial befüllter Behälter die Textilmaschine verlässt, die entsprechende Behälterkennung
mit der Kenngröße des darin enthaltenen, bearbeiteten und/oder verarbeiteten Fasermaterial
an das übergeordnete Steuerungssystem übermittelt werden. Im übergeordneten Steuerungssystem
ist somit ab diesem Zeitpunkt hinterlegt, in welchem Behälter mit der entsprechenden
Behälterkennung welches bearbeitete und/oder verarbeitete Fasermaterial enthalten
ist bzw. welche Kenngröße dieses Fasermaterials aufweist.
[0024] Vorteilhaft ist es, wenn mittels der Platzkennung erkannt wird, welche Kenngröße
das Fasermaterial am entsprechenden Eingangsplatz für die Bearbeitung und/oder Verarbeitung
aufweisen muss. Diese Erkennung kann dabei vom Steuerungssystem, dem mobilen Lesegerät
und/oder vom Platzlesegerät durchgeführt werden. Anhand der Platzkennung kann beispielsweise
ermittelt werden, dass am Eingangsplatz Baumwolle oder Kunstfasern als Fasermaterial
zur Bearbeitung und/oder zur Verarbeitung vorgesehen ist. Baumwolle oder Kunstfaser
ist hier ein Beispiel einer Kenngröße des Fasermaterials.
[0025] Von Vorteil ist es, wenn mit Hilfe der Platzkennung ermittelt und/oder erkannt wird,
welches Fasermaterial am Eingangsplatz zur Bearbeitung und/oder Verarbeitung zugeführt
werden soll. Im Steuerungssystem, im mobilen Lesegerät und/oder im Platzlesegerät
kann dazu eine Zuordnung hinterlegt sein, welcher Platzkennung welches Fasermaterial
zugeordnet ist.
[0026] Von Vorteil ist es, wenn die Textilmaschine eine Anweisung zum Beginn der Bearbeitung
und/oder zur Verarbeitung des Fasermaterials erhält. Dabei kann die Anweisung vom
Steuerungssystem stammen. Beispielsweise kann das übergeordnete Steuerungssystem die
Kenngröße des Fasermaterials mit der Platzkennung vergleichen und anhand dessen die
Anweisung übermitteln. Zusätzlich oder alternativ kann die Anweisung aber auch vom
mobilen Lesegerät stammen. In diesem Fall vergleicht das mobile Lesegerät die Kenngröße
mit der Platzkennung und übermittelt eine entsprechende Anweisung. Zusätzlich oder
alternativ kann die Anweisung auch vom Platzlesegerät stammen. Hier vergleicht das
Platzlesegerät die Kenngröße und die Platzkennung. Ferner ist es auch klar, dass die
Anweisung so lauten kann, dass die Textilmaschine die Bearbeitung und/oder die Verarbeitung
nicht beginnt. Dann verhindert, unterbricht und/oder stoppt die Textilmaschine die
Verarbeitung des Fasermaterials.
[0027] Vorteilhaft ist es, wenn das mobile Lesegerät, das Platzlesegerät, die Textilmaschine,
das Maschinenlesegerät und/oder das Steuerungssystem kabellos, insbesondere mittels
WLAN, Bluetooth und/oder Zigbee, miteinander kommunizieren. Dadurch können die besagten
Einheiten auf einfache Weise miteinander kommunizieren. Zusätzlich oder alternativ
ist es auch denkbar, dass das mobile Lesegerät, das Platzlesegerät, die Textilmaschine,
das Maschinenlesegerät und/oder das Steuerungssystem mittels Kabelverbindungen miteinander
verbunden sind. Beispielsweise kann das übergeordnete Steuerungssystem und die Textilmaschine
und/oder die Textilmaschine mit dem an der Textilmaschine angeordneten Platzlesegerät
und/oder dem Maschinenlesegerät mittels der Kabelverbindung miteinander verbunden
sein.
[0028] Von Vorteil ist es, wenn die Textilmaschine zumindest ein Signalelement aufweist,
mit dem ein Ergebnis des Vergleichs der Kenngröße mit der Platzkennung mitgeteilt
werden kann. Dabei kann mitgeteilt werden, ob beim Vergleich festgestellt wurde, dass
die Kenngröße zur Platzkennung passt oder dass die Kenngröße zur Platzkennung nicht
passt. Des Weiterein kann das zumindest eine Signalelement im Bereich des zumindest
einen Eingangsplatzes angeordnet sein, um direkt am entsprechenden Eingangsplatz signalisieren
zu können, ob das korrekte Fasermaterial vorliegt oder nicht. Wenn mehrere Eingangsplätze
vorhanden sind, kann auch jedem Eingangsplatz ein Signalelement zugeordnet sein. Außerdem
kann das zumindest eine Signalelement ausgebildet sein, ein optisches und/oder akustisches
Signal ausgeben zu können.
[0029] Vorteilhaft ist es, wenn beim Ablegen und/oder nach dem Ablegen des bearbeiteten
und/oder des verarbeiteten Fasermaterials die Behälterkennung des Behälters erfasst
wird, in den das Fasermaterial abgelegt wird und/oder wurde. Damit wird erfasst, in
welchen Behälter mit welcher Behälterkennung welches Fasermaterial mit welcher Kenngröße
abgelegt wird bzw. wurde. Des Weiteren kann im übergeordneten Steuerungssystem und/oder
im mobilen Lesegerät und/oder im Platzlesegerät die Behälterkennung zusammen mit der
Kenngröße des darin enthaltenen verarbeiteten Fasermaterial gespeichert werden. Dazu
kann die Behälterkennung zusammen mit der Kenngröße des darin abgelegten Fasermaterials
an das übergeordnete Steuerungssystem übermittelt werden. Zusätzlich oder alternativ
kann die Behälterkennung zusammen mit der Kenngröße des darin abgelegten Fasermaterials
auch an das mobile Lesegerät übermittelt und vorzugsweise dort gespeichert werden.
[0030] Von Vorteil ist es, wenn die Textilmaschine zumindest einen Verarbeitungsplatz aufweist,
an dem zumindest ein Behälter angeordnet ist, in dem das verarbeitete Fasermaterial
abgelegt wird. Zusätzlich oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn die Textilmaschine
zumindest einen Ausgangsplatz aufweist, an dem Behälter mit verarbeiteten Fasermaterial
zur Abholung bereitstehen. Zusätzlich oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn die
Textilmaschine zumindest einen Warteplatz aufweist, an dem leere Behälter zur Ablage
des verarbeiteten Fasermaterials bereitgehalten werden.
[0031] Vorteilhaft ist es, wenn die Behälterkennung des Behälters mit dem bearbeiteten und/oder
verarbeiteten Fasermaterial mittels dem mobilen Lesegerät und/oder dem Maschinenlesegerät
erfasst wird. Zusätzlich oder alternativ kann auch die Behälterkennung des Behälters
für das bearbeitete und/oder verarbeitete Fasermaterial (also von den noch leeren
Behältern) mittels dem mobilen Lesegerät und/oder einem Maschinenlesegerät erfasst
werden. Dies kann am Verarbeitungsplatz und/oder am Ausgangsplatz für die Behälter
mit dem bearbeiteten und/oder verarbeiteten Fasermaterial und/oder am Warteplatz für
die noch leeren Behälter erfolgen. Damit wird auch erfasst, in welchem Behälter welches
bearbeitete und/oder verarbeitete Fasermaterial ist und/oder in welchen Behälter welches
bearbeitete und/oder verarbeitete Fasermaterial erst noch abgelegt wird.
[0032] Vorgeschlagen wird ferner ein System zum Durchführen eines Verfahrens, wobei das
System ausgebildet ist, das Verfahren gemäß zumindest einem Verfahrensschritt der
vorangegangenen und/oder nachfolgenden Beschreibung auszuführen.
[0033] Das System umfasst eine Textilmaschine bzw. die Textilmaschine zum Verarbeiten des
Fasermaterials aus Behältern. Die Textilmaschine umfasst dabei zumindest ein in der
vorangegangenen und/oder nachfolgenden Beschreibung genanntes Merkmal. Außerdem ist
die Textilmaschine gemäß zumindest einem Verfahrensschritt der vorangegangenen und/oder
nachfolgenden Beschreibung betreibbar.
[0034] Das System umfasst ferner ein mobiles Lesegerät und/oder ein Platzlesegerät zum Erfassen
einer Behälterkennung an den Behältern mit dem Fasermaterial und/oder einer Platzkennung
an der Textilmaschine. Dadurch kann ermittelt werden, welche Kenngröße das Fasermaterial
im Behälter aufweist. Zusätzlich oder alternativ kann das System ein Maschinenlesegerät
umfassen, mittels dem die Behälterkennung an den Behältern erfasst wird, in welche
das verarbeitete Fasermaterial abgelegt wird.
[0035] Vorteilhafterweise umfasst das System ein übergeordnetes Steuerungssystem, mit dessen
Hilfe anhand der Behälterkennung die Kenngröße des im entsprechenden Behälter befindlichen
Fasermaterials ermittelt werden kann.
[0036] Mittels dem übergeordneten Steuerungssystem kann zusätzlich oder alternativ auch
anhand der Platzkennung das Fasermaterial ermittelt werden, welches am entsprechenden
Eingangsplatz zur Bearbeitung und/oder zur Verarbeitung vorgesehen ist.
[0037] Ein Vergleich zwischen der Kenngröße und der Platzkennung kann dabei vom mobilen
Lesegerät, dem Platzlesegerät und/oder von übergeordneten Steuerungssystem ausgeführt
werden. Ergibt der Vergleich, dass der Behälter das am Eingangsplatz vorgesehene Fasermaterial
beinhaltet, kann das mobile Lesegerät, das Platzlesegerät und/oder das übergeordnete
Steuerungssystem den Beginn bzw. den Start der Bearbeitung und/oder Verarbeitung des
Fasermaterials durch die Textmaschine veranlassen. Dazu ist das mobile Lesegerät,
das Platzlesegerät und/oder das übergeordnete Steuerungssystem derart ausgebildet,
dass diese den beschriebenen Beginn bzw. den Start der Textilmaschinen zur Bearbeitung
und/oder zur Verarbeitung des Fasermaterials veranlassen können.
[0038] Von Vorteil ist es, wenn die Behälterkennung und/oder die Platzkennung optische lesbare
Codes sind. Dabei kann es sich beispielsweise um Barcodes, Farbcodes, Textcodes und/oder
QR-Codes handeln. Damit kann auf einfache Weise die Behälterkennung und die entsprechende
Kenngröße ermittelt werden. Ebenfalls kann die Platzkennung auf einfache Weise erkannt
und der Vergleich zur Kenngröße durchgeführt werden.
[0039] Vorteilhaft ist es, wenn die Behälterkennung und/oder die Platzkennung in zumindest
einer elektronischen Einheit am Behälter und/oder an der Textilmaschine hinterlegt
sind. Die Behälterkennung, die Kenngröße und/oder die Platzkennung können beispielsweise
in der elektronischen Einheit abgespeichert sein. Die elektronische Einheit kann beispielsweise
ein Funk-Tag und/oder ein RFID- und/oder ein NFC-Chip sein. An den Behältern und/oder
im Bereich des zumindest einen Eingangsplatzes ist somit die zumindest eine elektronische
Einheit angeordnet, in welcher die Behälterkennung, die Kenngröße und/oder die Platzkennung
hinterlegt ist.
[0040] Von Vorteil ist es, wenn das System ein Funknetzwerk umfasst, welches die Textilmaschine,
das mobile Lesegerät, das Maschinenlesegerät, das Platzlesegerät und/oder das übergeordnete
Steuerungssystem miteinander verbindet.
[0041] Vorteilhaft ist es, wenn das System eine Verwaltungseinheit umfasst, die die Behälterkennung
und die Kenngröße des Fasermaterials im entsprechenden Behälter und/oder die Platzkennung
verwaltet.
[0042] Von Vorteil ist es, wenn die Textilmaschine mehrere Eingangsplätze, zumindest einen
Verarbeitungsplatz, zumindest einen Ausgangsplatz und/oder zumindest einen Warteplatz
aufweist. Am Verarbeitungsplatz wird das verarbeitete Fasermaterial abgelegt, am Ausgangsplatz
steht der volle Behälter zur Abholung bereit und am Warteplatz steht ein leerer Behälter
zur Befüllung bereit.
[0043] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht einer Textilmaschine mit mehreren Behältern, in denen Fasermaterial
für die Bearbeitung und/oder Verarbeitung durch die Textilmaschine angeordnet ist.
[0044] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Textilmaschine 1 mit mehreren Behältern
3, in denen Fasermaterial 2 für die Bearbeitung und/oder Verarbeitung durch die Textilmaschine
1 angeordnet ist. Der Übersichtlichkeit halber ist lediglich ein Behälter 3 mit einem
Bezugszeichen versehen. Des Weiteren ist der Einfachheit halber lediglich in diesem
Behälter 3 das Fasermaterial 2 mit einem Bezugszeichen versehen. Die hier gezeigte
Textilmaschine 1 weist beispielhaft die Form einer Strecke auf, wobei die Textilmaschine
1 zusätzlich oder alternativ auch die Form einer Kämmereivorbereitungsmaschine, einer
Spinnmaschine oder einer anderen Textilmaschine 1 aufweisen kann. Mittels der Textilmaschine
1 wird das in den Behältern 3 angeordnete Fasermaterial 2 be- und/oder verarbeitet,
wobei die Textilmaschine 1 das Fasermaterial 2 erhält, das sich in den Behältern 3
befindet. Dabei ist es natürlich sehr wichtig, dass der Textilmaschine 1 das korrekte
Fasermaterial 2 zugeführt wird. Ist die Textilmaschine 1 beispielsweise für die Bearbeitung
und/oder Verarbeitung von Baumwolle (anstatt von beispielsweise Kunstfasern) eingestellt,
muss der Textilmaschine 1 auch Baumwolle zugeführt werden. Somit muss sich in dem
zumindest einen Behälter 3 auch Baumwolle befinden. Ferner kann der Textilmaschine
1 in einem beispielhaften Szenario auch unterschiedliche Arten von Baumwolle zugeführt
werden, um beispielsweise eine besondere Mischung aus Baumwollarten auszubilden. In
diesem Fall ist es jedenfalls auch wichtig, dass das korrekte Fasermaterial bzw. die
korrekten Fasermaterialien der Textilmaschine 1 zugeführt werden.
[0045] Wenn durch die Textilmaschine 1 eine Mischung aus verschiedenen Sorten an Fasermaterial
2 bearbeitet werden soll, ist es auch sehr wichtig, dass das korrekte Verhältnis der
verschiedenen Sorten an Fasermaterial 2 der Textilmaschine 1 zugeführt wird. Dabei
kann es unerheblich sein, an welchem Eingangsplatz 5 welche Sorte Fasermaterial 2
zugeführt wird, solange das korrekte Verhältnis an Fasermaterial 2 zugeführt wird.
So kann beispielsweise ermittelt werden, dass an einem Eingangsplatz 5 die Sorte A
oder die Sorte B das korrekte Fasermaterial 2 ist, weil damit immer noch das korrekte
Verhältnis an Fasermaterial 2 erreicht wird oder werden kann. Erst nachdem beispielsweise
ein maximaler Anteil der Sorte A Fasermaterial 2 an den Eingangsplätzen 5 vorhanden
ist, können nur noch Behälter 3 mit der Sorte B an Fasermaterial 2 an die noch restlichen
Eingangsplätze 5 gestellt werden.
[0046] Des Weiteren weist die Textilmaschine 1 zumindest einen Eingangsplatz 5 auf, an dem
die Behälter 3 zum Zuführen des Fasermaterials 2 platziert werden. Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist die Textilmaschine 1 mehrere Eingangsplätze 5 auf, wobei
der Einfachheit halber lediglich ein Eingangsplatz 5 mit einem Bezugszeichen versehen
ist. Außerdem wird, wie in diesem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, an jedem Eingangsplatz
5 bzw. an dem zumindest einen Eingangsplatz 5 ein Behälter 3 angeordnet. Am zumindest
einen Eingangsplatz 5 wird somit das Fasermaterial 2 bzw. der Behälter 3 der Textilmaschine
1 zugeführt. Dabei kann jedem Eingangsplatz 5 das gleiche Fasermaterial 2 zugeführt
werden. Wenn dagegen eine Mischung aus verschiedenen Fasermaterialien 2 hergestellt
werden soll, können an den verschiedenen Eingangsplätzen 5 auch untereinander unterschiedliche
Fasermaterialien 2 der Textilmaschine 1 zugeführt werden. Dabei muss jedoch ebenfalls
sichergestellt werden, dass an den Eingangsplätzen 5 das korrekte Fasermaterial 2
zugeführt wird, auch wenn sich die Fasermaterialien unterscheiden.
[0047] Wie hier gezeigt ist, ist die Textilmaschine 1 eine Strecke, welche mindestens einen
Textilstrang 7 mit Hilfe eines Streckwerks 8 zu einen verstreckten Fasermaterial 9
verarbeitet und/oder bearbeitet. Das verstreckte Fasermaterial 9 ist hier als eine
im Vergleich zum noch unbearbeiteten und/oder unverarbeiteten Fasermaterial 2 dünnere
Linie dargestellt. Der Textilstrang 7 wird bei der Strecke aus dem zumindest einen
Behälter 3 zum Streckwerk 8 geführt, woraufhin es verstreckt wird. Die Behälter 3
können dabei von hier nicht dargestellten Personal an den zumindest einen Eingangsplatz
5 befördert werden. Dabei kann es natürlich, beispielsweise durch Unachtsamkeit, immer
vorkommen, dass ein Behälter 3 mit einem falschen Fasermaterial 2 an den Eingangsplatz
5 platziert wird. Außerdem kann es auch sein, dass von außen oder dass vom Aussehen
des Fasermaterials 2 nicht erkennbar ist, welches Fasermaterial 2 im Behälter 3 enthalten
ist. Es muss somit sichergestellt werden, dass das korrekte Fasermaterial 2 verarbeitet
wird, so dass beispielsweise Qualitätsvorgaben eingehalten werden können.
[0048] Dazu wird anhand einer Behälterkennung 4 an den Behältern 3 eine Kenngröße des darin
enthaltenen Fasermaterials 2 ermittelt. Die Behälterkennung 4 ist hier an einer Außenseite
11 des Behälters 3 angeordnet, so dass diese gut zugänglich ist. Die Behälterkennung
4 kann beispielsweise eine, insbesondere optische lesbare, Codierung umfassen, anhand
derer ermittelt werden kann, welche Kenngröße das im Behälter 3 enthaltene Fasermaterial
2 hat. Die Behälterkennung 4 kann außerdem beispielsweise optisch erfasst werden.
Die Behälterkennung 4 kann beispielsweise ein Farbcode, ein Textcode, ein Barcode
und/oder ein QR-Code sein. Zusätzlich oder alternativ kann die Behälterkennung 4 auch
eine elektronische Codierung, ein elektronisches Gerät und/oder ein elektronisches
Tag umfassen. Beispielsweise kann die Behälterkennung 4 einen RFID-Chip oder Ähnliches
umfassen.
[0049] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Behälterkennung 4 mit Hilfe eines
mobilen Lesegeräts 10 erfasst. Dieses kann beispielsweise die optische Codierung,
wie z. B. den Barcode oder den QR-Code, und/oder die elektronische Codierung erfassen.
Beispielsweise kann das mobile Lesegerät 10 die elektronische Einheit wie beispielsweise
den RFID-Chip der Behälterkennung 4 auslesen.
[0050] Ferner wird eine dem Eingangsplatz 5 zugeordnete Platzkennung 6 erfasst. Die Textilmaschine
1 beginnt erst dann die Bearbeitung und/oder Verarbeitung des Fasermaterials 2 aus
dem Behälter 3 am Eingangsplatz 5, wenn ein Vergleich zwischen Kenngröße und Platzkennung
6 ergibt, dass der Behälter 3 das für den Eingangsplatz 5 vorgesehene Fasermaterial
2 enthält. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das korrekte Fasermaterial 2 zur
Bearbeitung und/oder Verarbeitung am dafür vorgesehenen Eingangsplatz 5 bereitgestellt
wird. Ergibt dabei ein Vergleich zwischen Kenngröße und Platzkennung 6, dass der Behälter
3 ein für den Eingangsplatz 5 falsches Fasermaterial 2 enthält, wird die Bearbeitung
und/oder Verarbeitung des Fasermaterials 2 nicht begonnen.
[0051] Die Platzkennung 6, kann ebenfalls eine, insbesondere optische lesbare, Codierung,
beispielsweise den QR-Code und/oder den Barcode, und/oder die elektronische Codierung,
beispielsweise in Form des RFID-Chips, umfassen. Die Behälterkennung 4 und die Platzkennung
6 können ferner zueinander gleich ausgebildet sein, so dass zum Erfassen der Behälterkennung
4 und der Platzkennung 6 dasselbe mobile Lesegerät 10 verwendet werden kann.
[0052] Um die Behälterkennung 4 erfassen zu können, ist es vorteilhaft, wenn diese mit Hilfe
des mobilen Lesegeräts 10 erfasst wird. Das mobile Lesegerät 10 kann beispielsweise
ein Handscanner oder auch "industrial smartwatches" sein, die den Vorteil haben, dass
das Personal die Hände frei hat für Handhabungs- und Transportaufgaben. Zusätzlich
oder alternativ können auch Smartglasses bzw. sogenannte Head-mounted Displays als
mobiles Lesegerät 10 verwendet werden, durch die das Personal ebenfalls die Hände
frei hat. Es können auch Smartphones und Tablets verwendet werden, insbesondere, wenn
zusätzliche Visualisierungen erforderlich sind, z.B. für Fehlerbehebung oder Instandhaltung.
[0053] Mittels dem mobilen Lesegerät 10 kann der, insbesondere optische lesbare, Code bzw.
die Codierung, beispielsweise der QR- und/oder der Barcode, erfasst werden, mittels
dem die Kenngröße des im Behälter 3 enthaltenen Fasermaterials 2 ermittelt wird. Zusätzlich
oder alternativ kann mit Hilfe des mobilen Lesegeräts 10 auch die elektronische Einheit,
beispielsweise ein RFID-Chip, der Behälterkennung 4 ausgelesen werden, um die Kenngröße
des Fasermaterials 2 zu ermitteln. Auf gleiche Weise kann das mobile Lesegerät 10
auch die Platzkennung 6 erfassen. Vorteilhaft kann es sein, wenn das mobile Lesegerät
10 ein hier nicht gezeigtes Ausgabemittel umfasst, mittels dem dem Personal die Kenngröße
des Fasermaterials 2 im Behälter 3 mitgeteilt werden kann. Beispielsweise kann das
mobilen Lesegerät 10 eine Anzeigeeinheit, wie z. B. ein Display, umfassen. Mittels
dem mobilen Lesegerät 10 können natürlich die verschiedensten Daten dargestellt werden.
Mit Hilfe des mobilen Lesegeräts 10 kann dem Personal auch mitgeteilt werden, nachdem
das Personal die Platzkennung 6 erfasst hat, welches Fasermaterial 2 am entsprechenden
Eingangsplatz 5 zur Bearbeitung und/oder zur Verarbeitung bereitgestellt werden muss.
[0054] Zusätzlich oder alternativ kann mit Hilfe des mobilen Lesegeräts 10 auch die Platzkennung
6 erfasst werden. Das mobilen Lesegerät 10 kann daraufhin ermitteln, welches Fasermaterial
2 am entsprechenden Eingangsplatz 5 zur Verarbeitung benötigt wird. Stimmt die mittels
der Behälterkennung 4 im Behälter 3 ermittelte Kenngröße des Fasermaterials 2 mit
der Platzkennung 6 am Eingangsplatz 5 überein, kann die Textilmaschine 1 die Bearbeitung
und/oder die Verarbeitung beginnen. Stimmen die Kenngröße des Fasermaterials 2 und
die Platzkennung 6 nicht überein, kann die Textilmaschine 1 die Verarbeitung verhindern
und/oder unterbrechen.
[0055] Das mobile Lesegerät 10 kann die erfasste Behälterkennung 4 und/oder die erfasst
Platzkennung 6 vorteilhafterweise an ein übergeordnetes Steuerungssystem 12 übermitteln.
In diesem Steuerungssystem 12 kann die Behälterkennung 4 und die dazugehörige Kenngröße
des Fasermaterials 2 gespeichert sein, so dass anhand dessen die Kenngröße des Fasermaterials
2 im entsprechenden Behälter 3 ermittelt wird. Zusätzlich oder alternativ kann im
Steuerungssystem 12 auch die Platzkennung 6 gespeichert sein, womit dann ermittelt
werden kann, welches Fasermaterial 2 am Eingangsplatz 5 benötigt wird und/oder welche
Kenngröße das Fasermaterial 2 am Eingangsplatz 5 aufweisen muss. Auch damit kann die
Kenngröße des am Eingangsplatz 5 benötigten Fasermaterials 2 ermittelt werden.
[0056] Das übergeordnete Steuerungssystem 12 kann beispielsweise eine Verwaltungseinheit
13 umfassen, in denen die Daten zu den Behälterkennungen 4 und der entsprechenden
Kenngröße des Fasermaterials 2 und/oder Daten zu den Platzkennungen 6 hinterlegt sind.
[0057] Das mobile Lesegerät 10 und/oder das übergeordnete Steuerungssystem 12 können eine
Mitteilung und/oder eine Anweisung an die Textilmaschine 1 übermitteln, dass die Kenngröße
des Fasermaterials 2 im Behälter 3 und die Platzkennung 6 übereinstimmen, so dass
die Textilmaschine 1 die Bearbeitung und/oder Verarbeitung beginnen kann. Zusätzlich
oder alternativ kann die Anweisung und/oder die Mitteilung auch ein Nicht-Übereinstimmen
beinhalten, so dass die Textilmaschine 1 die Bearbeitung und/oder Verarbeitung verhindert,
unterbricht und/oder stoppt.
[0058] Die Textilmaschine 1 umfasst gemäß dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel eine Maschinensteuerung
14, welche die entsprechende Anweisung und/oder Mitteilung über das Übereinstimmen
oder Nicht-Übereinstimmen erhält, auswertet und/oder die Textilmaschine 1 daraufhin
entsprechend steuert.
[0059] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann das mobile Lesegerät 10, die Textilmaschine
1 und/oder das übergeordnete Steuerungssystem 12 mittels einem Funknetzwerk 15 miteinander
verbunden sein. Das Funknetzwerk 15 ist hier schematisch mittels Pfeilen dargestellt
und kann beispielsweise auf WLAN, Bluetooth und/oder Zigbee basieren. Zusätzlich oder
alternativ kann das mobile Lesegerät 10, die Textilmaschine 1 und/oder das übergeordnete
Steuerungssystem 12 auch mittels einer hier nicht gezeigten Kabelverbindung miteinander
verbunden sein.
[0060] Weiterhin ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel im Bereich des Eingangsplatzes
5 ein Platzlesegerät 20 angeordnet, mit dem die Behälterkennung 4 des Behälters 3
am entsprechenden Eingangsplatz 5 erfasst wird. Das Platzlesegerät 20 kann somit dem
Eingangsplatz 5 zugeordnet sein. Das Platzlesegerät 20 ist ein stationäres Lesegerät,
mittels der die Behälterkennung 4 erfasst wird, wenn der Behälter 3 an den entsprechenden
Eingangsplatz 5 angeordnet wird. Vorteilhaft ist es, wenn das zumindest eine Platzlesegerät
20 ebenfalls in das Funknetzwerk 15 eingebunden ist, um beispielsweise mit dem Steuerungssystem
12, mit dem mobilen Lesegerät 10 und/oder mit der Maschinensteuerung 14, kommunizieren
zu können. Zusätzlich oder alternativ kann das Platzlesegerät 20 auch eine Kabelverbindung
zum Steuerungssystem 12, zum mobilen Lesegerät 10 und/oder zur Maschinensteuerung
14 aufweisen.
[0061] Des Weiteren umfasst die hier gezeigte Textilmaschine 1 einen Verarbeitungsplatz
17, in den ein Behälter 3 angeordnet wird, in dem das verarbeitete Fasermaterial 2
abgelegt wird.
[0062] Außerdem kann die hier gezeigte Textilmaschine 1 einen Ausgangsplatz 18 aufweisen,
in den ein mit dem verarbeiteten Fasermaterial 2 befüllter Behälter 3 zur Abholung
bereitsteht.
[0063] Ferner kann die hier gezeigte Textilmaschine 1 einen Warteplatz 19 aufweisen, in
dem ein leerer Behälter 3 zur Befüllung mit dem verarbeiteten Fasermaterial 2 bereitsteht.
Der Warteplatz 19 kann auch ein Bevorratungsplatz sein.
[0064] Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Textilmaschine 1 eine Maschinenlesegerät
21 auf, mittels dem die Behälterkennung 4 am Behälter 3 erfasst wird, der sich im
Verarbeitungsplatz 17 befindet. Das Maschinenlesegerät 21 ist somit vorteilhafterweise
im Bereich des Verarbeitungsplatzes 17 angeordnet. Zusätzlich oder alternativ kann
auch ein hier nicht gezeigtes Maschinenlesegerät 21 im Bereich des Ausgangsplatzes
18 und/oder im Bereich des Warteplatzes 19 angeordnet sein, um die Behälterkennung
4 des entsprechend am Ausgangsplatz 18 und/oder am Warteplatz 19 angeordneten Behälters
3 zu erfassen. Auch das Maschinenlesegerät 21 kann im Funknetzwerk 15 eingebunden
sein. Mittels dem Maschinenlesegerät 21 kann die Behälterkennung 4 am Behälter 3 erkannt
werden, in den gerade bearbeitetes und/oder verarbeitetes Fasermaterial 2 abgelegt
wird und/oder bereits abgelegt wurde. Zusätzlich oder alternativ kann auch die Behälterkennung
4 am Behälter 3 erkannt werden, der für das verarbeitete Fasermaterial 2 vorgesehen
ist (wobei der Behälter 3 somit noch leer ist).
[0065] Weiterhin weist die Textilmaschine 1 des vorliegenden Ausführungsbeispiels zumindest
ein Signalelement 22 auf, mittels dem ein Ergebnis des Vergleichs zwischen Kenngröße
und Platzkennung 6 ausgegeben wird. Dies kann beispielsweise eine Übereinstimmung
oder eine Nicht-Übereinstimmung sein. Vorzugsweise ist das Signalelement 22 im Bereich
des Eingangsplatzes 5 angeordnet, so dass kenntlich gemacht werden kann, welcher Behälter
3 für den Eingangsplatz 5 das korrekte oder das falsche Fasermaterial 2 enthält. Des
Weiteren ist es vorteilhaft, wenn an jedem Eingangsplatz 5 ein entsprechendes Signalelement
22 angeordnet ist.
[0066] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0067]
- 1
- Textilmaschine
- 2
- Fasermaterial
- 3
- Behälter
- 4
- Behälterkennung
- 5
- Eingangsplatz
- 6
- Platzkennung
- 7
- Textilstrang
- 8
- Streckwerk
- 9
- verstrecktes Fasermaterial
- 10
- mobiles Lesegerät
- 11
- Außenseite
- 12
- Steuerungssystem
- 13
- Verwaltungseinheit
- 14
- Maschinensteuerung
- 15
- Funknetzwerk
- 16
- System
- 17
- Verarbeitungsplatz
- 18
- Ausgangsplatz
- 19
- Warteplatz
- 20
- Platzlesegerät
- 21
- Maschinenlesegerät
- 22
- Signalelement
1. Verfahren zum Betreiben einer Textilmaschine (1), insbesondere in Form einer Kämmereivorbereitungsmaschine
oder Spinnmaschine, bei dem die Textilmaschine (1) Fasermaterial (2) aus Behältern
(3) zur Bearbeitung erhält,
bei dem anhand einer Behälterkennung (4) an den Behältern (3) zumindest eine Kenngröße
des im jeweiligen Behälter (3) enthaltenen Fasermaterials (2) ermittelt wird, und
bei dem die Behälter (3) an zumindest einem Eingangsplatz (5) der Textilmaschine (1)
zum Zuführen des Fasermaterials (2) platziert werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einem Eingangsplatz (5) eine Platzkennung (6) zugeordnet ist, und
dass die Textilmaschine (1) die Bearbeitung des Fasermaterials (2) aus dem jeweiligen
Behälter (3) am Eingangsplatz (5) erst dann beginnt, wenn ein Vergleich der Kenngröße
des im jeweiligen Behälter (3) enthaltenen Fasermaterials (2) mit der Platzkennung
(6) ergibt, dass der Behälter (3) das für den Eingangsplatz (5) vorgesehene Fasermaterial
(2) enthält.
2. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bearbeitete Fasermaterial (2) von der Textilmaschine (1) an einem Verarbeitungsplatz
(17) der Textilmaschine (1) in einen Behälter (3) abgelegt wird, wobei, insbesondere
anhand einer Behälterkennung (4), zumindest eine Kenngröße des Behälters (3) ermittelt
wird, in den das bearbeitete Fasermaterial (2) abgelegt wird, und wobei die Textilmaschine
(1) die Bearbeitung des am Eingangsplatz (5) im Behälter (3) vorhandenen Fasermaterials
(2) erst dann beginnt, wenn auch die Überprüfung, insbesondere der Behälterkennung
(4), des Behälters (3), in dem das bearbeitete Fasermaterial (2) abgelegt wird, ergibt,
dass am Verarbeitungsplatz (17) ein für die Ablage vorgesehener Behälter (3) vorhanden
ist.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platzkennung (6) und/oder die Behälterkennung (4) mittels eines mobilen Lesegeräts
(10) erfasst wird, und/oder
dass die Behälterkennung (4) mittels eines an der Textilmaschine (1) angeordneten
und insbesondere dem Eingangsplatz (5) zugeordneten Platzlesegeräts (20) erfasst wird
und/oder
dass die Behälterkennung (4) mittels eines Maschinenlesegeräts (21) erfasst wird,
wobei mit dem Maschinenlesegerät (21) vorzugsweise die Behälterkennung (4) des Behälters
(3) erfasst wird, in dem das bearbeitete Fasermaterial (2) abgelegt wird oder wurde.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleich der Kenngröße mit der Platzkennung (6) von einem übergeordneten Steuerungssystem
(12), dem mobilen Lesegerät (10) und/oder dem Platzlesegerät (20) durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Platzkennung (6) erkannt wird, welche Kenngröße das Fasermaterial (2)
am entsprechenden Eingangsplatz (5) für die Bearbeitung aufweisen muss, wobei dies
vorzugsweise von dem Steuerungssystem (12), dem mobilen Lesegerät (10) und/oder dem
Platzlesegerät (20) durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Platzkennung (6) ermittelt und/oder erkannt wird, welches Fasermaterial
(2) am Eingangsplatz (5) zur Bearbeitung zugeführt werden soll, wobei im Steuerungssystem
(12), im mobilen Lesegerät (10) und/oder im Platzlesegerät (20) vorzugsweise eine
Zuordnung hinterlegt ist, welcher Platzkennung (6) welches Fasermaterial (2) zugeordnet
ist.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Textilmaschine (1) eine Anweisung für den Beginn der Bearbeitung des Fasermaterials
(2) erhält, wobei die Anweisung vorzugsweise vom Steuerungssystem (12), vom mobilen
Lesegerät (10) und/oder vom Platzlesegerät (20) stammt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das mobile Lesegerät (10), das Platzlesegerät (20), die Textilmaschine (1), das Maschinenlesegerät
(21) und/oder das Steuerungssystem (12) kabellos, insbesondere mittels WLAN, Bluetooth
und/oder Zigbee, miteinander kommunizieren.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Textilmaschine (1) zumindest ein Signalelement (22) aufweist, mit dem kenntlich
gemacht wird, ob der Vergleich zwischen Kenngröße und Platzkennung (6) positiv oder
negativ ist, wobei das Signalelement (22) vorzugsweise dem Eingangsplatz (5) zugeordnet
ist.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Ablegen und/oder nach dem Ablegen des bearbeiteten Fasermaterials (2) in den
Behälter (3) die Behälterkennung (4) dieses Behälters (3) erfasst wird und/oder dass
im Steuerungssystem (12) die Behälterkennung (4) zusammen mit der Kenngröße des darin
enthaltenen bearbeiteten Fasermaterials (2) gespeichert wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Textilmaschine (1) zumindest einen Ausgangsplatz (18) aufweist, an dem Behälter
(3) mit bearbeiteten Fasermaterial (2) zur Abholung bereitstehen, und/oder
dass die Textilmaschine (1) zumindest einen Warteplatz (19) aufweist, an dem leere Behälter
(3) zur Ablage des bearbeiteten Fasermaterials (2) bereitgehalten werden.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterkennung (4) des Behälters (3) mit dem bearbeiteten Fasermaterial (2)
und/oder für das bearbeitete Fasermaterial (2), insbesondere am Verarbeitungsplatz
(17), am Ausgangsplatz (18) und/oder am Warteplatz (19), mittels dem mobilen Lesegerät
(10) und/oder dem Maschinenlesegerät (21) erfasst wird.
13. System (16) zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche
mit der Textilmaschine (1) zum Bearbeiten des Fasermaterials (2) aus den Behältern
(3),
mit dem mobilen Lesegerät (10) und/oder dem Platzlesegerät (20) zum Erfassen der Behälterkennung
(4) an den Behältern (3) mit dem Fasermaterial (2) und/oder der Platzkennung (6) an
der Textilmaschine (1).
14. System nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das System (16) das übergeordnete Steuerungssystem (12) umfasst und/oder
dass das System (16) ein Funknetzwerk (15) umfasst, welches die Textilmaschine (1),
das mobile Lesegerät (10), das Maschinenlesegerät (21), das Platzlesegerät (20) und/oder
das übergeordnete Steuerungssystem (12) miteinander verbindet.
15. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 und 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterkennung (4) und/oder die Platzkennung (6) optisch lesbare Codes sind
und/oder dass die Behälterkennung (4) in zumindest einer elektronischen Einheit am
Behälter (3) und/oder die Platzkennung (6) in zumindest einer elektronischen Einheit
an der Textilmaschine (1) hinterlegt sind.