[0001] Die Erfindung betrifft eine Bodenplatte mit einem, vorzugsweise in der Draufsicht
rechteckigen, bevorzugt quadratischen, Plattenhauptkörper und mit aus dem Plattenhauptkörper
herausgetrennten Ankern, die zu einer Unterseite des Plattenhauptkörpers abgebogen
sind, so dass sie aus der Unterseite herauskragen, wobei an Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers
Randleisten angeordnet sind, die mit dem Plattenhauptkörper verbunden sind, insbesondere
von dem Plattenhauptkörper abgekantet sind und sich quer, insbesondere senkrecht bzw.
im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung des Plattenhauptkörpers in Richtung
der Unterseite des Plattenhauptkörpers erstrecken. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass die Anker aus dem Plattenhauptkörper herausgestanzt und/oder herausgeschnitten
sind. Zweckmäßigerweise sind die Anker einstückig mit dem Plattenhauptkörper ausgebildet.
[0002] Bodenplatten der vorstehend beschriebenen Art sind aus der Praxis in unterschiedlichen
Ausführungsformen grundsätzlich bekannt. Die Bodenplatten werden auch als Ankerplatten
bezeichnet und werden insbesondere für stark beanspruchte Böden, beispielsweise in
Lagerhallen, Werkstätten, Maschinenhallen und dergleichen, verwendet. Die Bodenplatten
werden in der Regel aneinander angrenzend verlegt, indem sie mit ihren Ankern und
ihren Randleisten in ein noch nicht vollständig ausgehärtetes Betonbett eingelassen
werden. Nach dem Aushärten des Betonbettes sind die Ankerplatten fest in dem Untergrund
verankert und bilden mit den Oberseiten ihrer Plattenhauptkörper eine ebene, befahrbare
und sehr belastbare Fläche. Die aus der Praxis bekannten Bodenplatten bzw. Ankerplatten
haben sich insoweit grundsätzlich bewährt. Bei den bekannten Bodenplatten hat sich
allerdings gezeigt, dass diese beim Verlegen aufgrund ihrer dem Standardmaß entsprechenden,
identischen Größe nur wenig flexibel einsetzbar sind. Dies kann beispielsweise in
Randbereichen der Verlegefläche zu Problemen führen, wenn etwa zur Vervollständigung
der Fläche eine Bodenplatte mit vom üblichen Maß abweichender Größe benötigt wird.
Die gesonderte Anfertigung von Bodenplatten mit von dem Standardmaß abweichender Größe
ist aufwendig und insbesondere kostenaufwendig. Insoweit besteht Verbesserungsbedarf.
[0003] Der Erfindung liegt demgegenüber das technische Problem zugrunde, eine Bodenplatte
der eingangs genannten Art anzugeben, mit der die vorstehend beschriebenen Nachteile
einfach und funktionssicher vermieden werden können und die insbesondere im Hinblick
auf den Verlegevorgang flexibel einsetzbar ist.
[0004] Zur Lösung des technischen Problems lehrt die Erfindung eine Bodenplatte mit einem,
vorzugsweise in der Draufsicht rechteckigen, bevorzugt quadratischen, Plattenhauptkörper
und mit aus dem Plattenhauptkörper herausgetrennten Ankern, die zu einer Unterseite
des Plattenhauptkörpers abgebogen sind, so dass sie aus der Unterseite herauskragen,
wobei an Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers Randleisten angeordnet sind, die mit
dem Plattenhauptkörper verbunden sind, insbesondere von dem Plattenhauptkörper abgekantet
sind, und sich quer, insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen
Erstreckung des Plattenhauptkörpers in Richtung der Unterseite des Plattenhauptkörpers
erstrecken. Die erfindungsgemäße Bodenplatte ist dadurch gekennzeichnet, dass der
Plattenhauptkörper an zumindest zwei gegenüberliegenden Umfangsseiten jeweils zumindest
einen, insbesondere von den Enden der jeweiligen Umfangsseite beabstandet angeordneten,
randleistenfreien Abschnitt aufweist, so dass sich zumindest ein Plattentrennbereich
zwischen den randleistenfreien Abschnitten der gegenüberliegenden Umfangsseiten ergibt.
[0005] Plattenhauptkörper meint im Rahmen der Erfindung insbesondere einen plattenförmigen
Hauptkörper der Bodenplatte. Die Begriffe Unterseite und Oberseite des Plattenhauptkörpers
beziehen sich insbesondere auf den verlegten Zustand der Bodenplatte, in dem die Oberseite
des Plattenhauptkörpers die befahrbare Fläche bildet, wobei die Unterseite des Plattenhauptkörpers
insbesondere dem Betonuntergrund zugewandt ist. Der Plattenhauptkörper ist vorzugsweise
in der Draufsicht rechteckig, bevorzugt quadratisch ausgebildet und weist dann vier
Umfangsseiten auf. Zweckmäßigerweise ist an allen Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers
jeweils zumindest eine Randleiste angeordnet. Bevorzugt sind an allen Umfangsseiten
des Plattenhauptkörpers jeweils zumindest zwei, insbesondere zwei Randleisten angeordnet
und besonders bevorzugt nebeneinander angeordnet.
[0006] Der Begriff randleistenfreier Abschnitt meint im Rahmen der Erfindung insbesondere
einen Abschnitt des Plattenhauptkörpers bzw. der Umfangsseite des Plattenhauptkörpers,
an dem keine Randleiste angeordnet ist bzw. dem keine Randleiste zugeordnet ist, so
dass sich in diesem Abschnitt an der entsprechenden Umfangsseite keine Randleiste
befindet. In dem randleistenfreien Abschnitt des Plattenhauptkörpers weist die Bodenplatte
also lediglich den Plattenhauptkörper und keine Randleiste auf. Mit dem Begriff Enden
der Umfangsseite sind im Rahmen der Erfindung insbesondere die den Ecken des Plattenhauptkörpers
zugeordneten Enden der Umfangsseite gemeint. Dass ein randleistenfreier Abschnitt
beabstandet von den Enden der jeweiligen Umfangsseite angeordnet ist, meint im Rahmen
der Erfindung insbesondere, dass sich der randleistenfreie Abschnitt nicht bis zu
einem Ende der Umfangsseite erstreckt und somit insbesondere das Ende der Umfangsseite
nicht mit umfasst.
[0007] Erfindungsgemäß ergibt sich zwischen den randleistenfreien Abschnitten der gegenüberliegenden
Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers zumindest ein Plattentrennbereich. Mit gegenüberliegenden
Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers sind im Rahmen der Erfindung insbesondere direkt
gegenüberliegende Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers gemeint. Der Plattentrennbereich
ergibt sich aus den an gegenüberliegenden Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers angeordneten
randleistenfreien Abschnitten und verläuft somit auf dem Plattenhauptkörper bzw. entlang
des Plattenhauptkörpers. Die randleistenfreien Abschnitte spannen den Plattentrennbereich
demnach bevorzugt zwischen sich auf. In diesem Plattentrennbereich bzw. entlang dieses
Plattentrennbereiches ist es möglich, die Bodenplatte einfach und funktionssicher
zu zertrennen bzw. zu zerteilen, da aufgrund der Randleistenfreiheit in den randleistenfreien
Abschnitten beim Trennvorgang in dem Plattentrennbereich lediglich der Plattenhauptkörper
durchtrennt werden muss. Der Erfindung liegt insoweit die Erkenntnis zugrunde, dass
aufgrund der erfindungsgemäßen randleistenfreien Abschnitte eine sehr einfache Trennung
bzw. Teilung der Platte in dem zumindest einen Plattentrennbereich bzw. entlang des
zumindest einen Plattentrennbereiches erfolgen kann, wenn die Verlegesituation dies
erfordert.
[0008] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Plattenhauptkörper
an zumindest vier bzw. an allen Umfangsseiten jeweils zumindest einen, insbesondere
von den Enden des Plattenhauptkörpers beabstandet angeordneten, randleistenfreien
Abschnitt auf, so dass sich jeweils zumindest ein Plattentrennbereich zwischen den
randleistenfreien Abschnitten gegenüberliegender Umfangsseiten ergibt. Im Rahmen dieser
bevorzugten Ausführungsform weist der Plattenhauptkörper zweckmäßigerweise zumindest
vier randleistenfreie Abschnitte auf, wobei sich insbesondere an jeder Umfangsseite
des Plattenhauptkörpers zumindest ein randleistenfreier Abschnitt befindet. Aus den
randleistenfreien Abschnitten der paarweise gegenüberliegenden Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers
resultieren dann zweckmäßigerweise zumindest zwei Plattentrennbereiche auf dem Plattenhauptkörper
bzw. entlang des Plattenhauptkörpers. Dieser Ausführungsform liegt die Erkenntnis
zugrunde, dass bei einem rechteckigen, insbesondere bei einem quadratischen, Plattenhauptkörper
eine Trennung der Platte einfach und funktionssicher im Zuge des Verlegevorganges
durchgeführt werden kann, ohne dass die Platte vorher für die Trennung ausgerichtet
werden muss, da sich an jeder Umfangsseite zumindest ein randleistenfreier Abschnitt
befindet, dem ein gegenüberliegender randleistenfreier Abschnitt zugeordnet ist, so
dass der Trennvorgang an jeder Umfangsseite des Plattenhauptkörpers beginnend vorgenommen
werden kann.
[0009] Es ist bevorzugt, dass die den zumindest einen Plattentrennbereich aufspannenden
randleistenfreien Abschnitte von den Enden der jeweiligen Umfangsseite beabstandet
angeordnet sind. Es hat sich in diesem Zusammenhang besonders bewährt, dass die den
zumindest einen Plattentrennbereich aufspannenden randleistenfreien Abschnitte jeweils
in einem Bereich zwischen 20 % und 80 %, insbesondere zwischen 30 % und 70 %, vorzugsweise
zwischen 40 % und 60 % der Länge L der jeweiligen Umfangsseite angeordnet sind. Dies
meint insbesondere, dass die randleistenfreien Abschnitte vollständig innerhalb dieses
Bereiches angeordnet sind. Länge L der jeweiligen Umfangsseite meint im Rahmen der
Erfindung insbesondere die größte Erstreckung der Umfangsseite zwischen ihren Enden.
Gemäß ganz besonders bevorzugter Ausführungsform sind die den zumindest einen Plattentrennbereich
aufspannenden randleistenfreien Abschnitte jeweils umfangsseitenmittig bzw. im Wesentlichen
umfangsseitenmittig angeordnet. Diese Ausführungsform hat sich im Rahmen der Erfindung
besonders bewährt.
[0010] Eine ganz besonders empfohlene Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bodenplatte
ist dadurch gekennzeichnet, dass die den zumindest einen Plattentrennbereich aufspannenden
randleistenfreien Abschnitte direkt gegenüberliegend zueinander angeordnet sind und
insbesondere gegenüberliegend miteinander fluchten. Dass zwei randleistenfreie Abschnitte
gegenüberliegend miteinander fluchten, meint im Rahmen der Erfindung insbesondere,
dass diese randleistenfreien Abschnitte direkt gegenüberliegend zueinander angeordnet
sind und die gleiche Breite b bzw. im Wesentlichen die gleiche Breite b aufweisen.
Dabei meint die Breite b eines randleistenfreien Abschnittes insbesondere seine größte
Erstreckung entlang der entsprechenden Umfangsseite des Plattenhauptkörpers.
[0011] Es ist bevorzugt, dass die den zumindest einen Plattentrennbereich aufspannenden
randleistenfreien Abschnitte jeweils umfangsseitenmittig bzw. im Wesentlichen umfangsseitenmittig
angeordnet sind und außerdem direkt gegenüberliegend zueinander angeordnet sind, wobei
sie vorzugsweise gegenüberliegend miteinander fluchten. Der sich ergebende Plattentrennbereich
erstreckt sich dann zweckmäßigerweise parallel zu den beiden übrigen Umfangsseiten
des Plattenhauptkörpers. Wenn gemäß bevorzugter Ausführungsform an vier Umfangsseiten
bzw. an allen Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers randleistenfreie Abschnitte vorhanden
sind, sind diese randleistenfreien Abschnitte vorzugsweise jeweils umfangsseitenmittig
bzw. im Wesentlichen umfangseitenmittig angeordnet und außerdem bevorzugt jeweils
paarweise direkt gegenüberliegend zueinander angeordnet, wobei sie insbesondere paarweise
gegenüberliegend miteinander fluchten. Dann ergeben sich vorzugsweise zwei Plattentrennbereiche,
die sich jeweils parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu den beiden übrigen Umfangsseiten
des Plattenhauptkörpers erstrecken. Auf diese Weise ergibt sich bevorzugt ein Trennkreuz
für die Bodenplatte bzw. für den Plattenhauptkörper aus den zwei Plattentrennbereichen.
[0012] Es ist durch die vorzugsweise vorgesehene umfangsseitenmittige bzw. im Wesentlichen
umfangseitenmittige Anordnung der randleistenfreien Abschnitte im Übrigen möglich,
dass die Bodenplatte derart in den zumindest einen Plattentrennbereich bzw. entlang
des zumindest einen Plattentrennbereiches trennbar ist, dass nach der Trennung zwei
identische Plattenteile resultieren. Bei einem quadratischen Plattenhauptkörper resultieren
im Rahmen einer solchen Ausführungsform nach der Trennung der Bodenplatte zwei identische,
in der Draufsicht rechteckige Plattenteile. Die Plattentrennung erfolgt im Übrigen
empfohlenermaßen auf bzw. entlang einer Trennlinie, die innerhalb des Plattentrennbereiches
verläuft.
[0013] Erfindungsgemäß weist die Bodenplatte aus dem Plattenhauptkörper herausgetrennte,
insbesondere herausgeschnittene und/oder herausgestanzte, Anker auf, die zu der Unterseite
des Plattenhauptkörpers abgebogen sind, so dass sie aus der Unterseite herauskragen.
Dabei ergeben sich zweckmäßigerweise den Ankern zugeordnete Ankerlöcher in dem Plattenhauptkörper.
Es hat sich bewährt, dass die Anker gleichmäßig verteilt an dem Plattenhauptkörper
angeordnet sind. Es empfiehlt sich, dass die Anker derart verteilt an dem Plattenhauptkörper
angeordnet sind, dass sich bei einer Trennung der Bodenplatte zwei, insbesondere identische,
Plattenteile mit identisch verteilter Anordnung der Anker ergeben. Insoweit sind die
Anker zweckmäßigerweise in Bezug auf den zumindest einen Plattentrennbereich bzw.
auf eine in dem zumindest einen Plattentrennbereich verlaufende Trennlinie spiegelsymmetrisch
an dem Plattenhauptkörper verteilt angeordnet.
[0014] Es ist im Rahmen der Erfindung besonders bevorzugt, dass einseitig und/oder beidseitig
parallel neben dem zumindest einen Plattentrennbereich eine Ankerreihe aus Ankern
angeordnet ist. Innerhalb des Plattentrennbereiches sind vorzugsweise keine Anker
angeordnet. Dass die Ankerreihe bzw. die Ankerreihen parallel neben dem zumindest
einen Plattentrennbereich angeordnet sind, meint insbesondere, dass die Ankerreihe
bzw. die Ankerreihen parallel zu dem zumindest einen Plattentrennbereich und neben,
insbesondere direkt neben, dem zumindest einen Plattentrennbereich verlaufen. Dieser
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bodenplatte liegt die Erkenntnis zugrunde, dass
die einseitig und/oder beidseitig parallel neben dem zumindest einen Plattentrennbereich
angeordnete Ankerreihe nach der Trennung der Bodenplatte gleichsam als Ersatzrandleiste
wirkt. Bei der Trennung der Bodenplatte entlang bzw. innerhalb des zumindest einen
Plattentrennbereiches resultieren zwei Plattenteile, die an ihren sich im Zuge des
Trennvorganges bildenden Umfangsseiten keine Randleisten aufweisen. Die empfohlenermaßen
einseitig und/oder beidseitig parallel neben dem Plattentrennbereich angeordnete Ankerreihe
bzw. die Ankerreihen dienen dann bei den resultierenden Plattenteilen als Ersatz für
diese nicht vorhandenen Randleisten. Der bevorzugten Ausführungsform, bei der innerhalb
des Plattentrennbereiches keine Anker angeordnet sind, liegt die Erkenntnis zugrunde,
dass der Trennvorgang innerhalb bzw. entlang des Plattentrennbereiches dann sehr einfach
vorgenommen werden kann, weil dort weder Randleisten, noch Anker und/oder Ankerlöcher
vorhanden sind.
[0015] Wenn gemäß bevorzugter Ausführungsform der Erfindung einseitig und/oder beidseitig
parallel neben dem zumindest einen Plattentrennbereich eine Ankerreihe aus Ankern
angeordnet ist, liegt es im Rahmen der Erfindung, dass die Anker der Ankerreihe bzw.
der Ankerreihen mit ihrer aus der Unterseite des Plattenhauptkörpers herausgetrennten
Ankerrückseite in Richtung des Plattentrennbereiches orientiert sind. Mit der Ankerrückseite
ist dabei insbesondere diejenige Seite der Anker gemeint, die zur Bildung der Anker
aus der Unterseite des Plattenhauptkörpers herausgetrennt ist. Dass eine Ankerrückseite
in Richtung des Plattentrennbereiches orientiert ist, meint im Rahmen der Erfindung
insbesondere, dass die Ankerrückseite dem der jeweiligen Ankerreihe zugeordneten Plattentrennbereich
zugewandt ist. Dieser Ausführungsform liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die einseitig
und/oder beidseitig parallel neben dem zumindest einen Plattentrennbereich angeordnete
Ankerreihe bzw. die Ankerreihen dann besonders effektiv und funktionssicher eine Ersatzrandleiste
bilden können.
[0016] Es hat sich im Rahmen der Erfindung besonders bewährt, dass die Anker in einer Seitenansicht
flach bzw. schwach S-förmig ausgebildet sind. Dieser Ausführungsform liegt die Erkenntnis
zugrunde, dass durch die flache bzw. schwache S-Form der Anker eine besonders funktionssichere
Verankerung der Bodenplatte in dem Untergrund erfolgen kann.
[0017] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bodenplatte ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Randleisten Verbindungsstege aufweisen, wobei die Randleisten
über die Verbindungsstege mit dem Plattenhauptkörper verbunden sind. Zweckmäßigerweise
ist in zumindest einer Randleiste, bevorzugt in allen Randleisten, jeweils zwischen
zwei Verbindungsstegen eine Randleistenausnehmung angeordnet. Es liegt im Rahmen der
Erfindung, dass die Verbindungsstege einstückig mit dem Plattenhauptkörper verbunden
sind. Der bevorzugten Ausgestaltung der Randleisten mit Verbindungsstegen und zwischen
den Verbindungsstegen angeordneten Randleistenausnehmungen liegt die Erkenntnis zugrunde,
dass die derart ausgestaltete Bodenplatte besonders einfach und funktionssicher in
ein noch nicht ausgehärtetes Betonbett eingedrückt werden kann, da der Beton beim
Eindrücken durch die Randleistenausnehmungen hindurchtreten kann. Die Verbindungsstege
der Randleisten stellen nichtsdestoweniger eine sehr funktionssichere Verbindung zwischen
der Randleiste und dem Plattenhauptkörper sicher. Es ist besonders bevorzugt, dass
die zumindest eine Randleistenausnehmung als Langloch ausgebildet ist, so dass vorzugsweise
schmale Verbindungsstege resultieren.
[0018] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass Außenseiten der Randleisten mit ihnen zugeordneten
Außenkanten des Plattenhauptkörpers fluchten. Außenseite einer Randleiste meint dabei
insbesondere die in Richtung der Bodenplattenaußenseite gewandte Seite der Randleiste.
Außenkante des Plattenhauptkörpers meint im Rahmen der Erfindung insbesondere die
in Richtung der Bodenplattenaußenseite gewandte Außenkante des Plattenhauptkörpers.
Vorzugsweise fluchten die Außenseiten aller Randleisten mit den ihnen zugeordneten
Außenkanten des Plattenhauptkörpers. Der bevorzugten Ausführungsform, bei der die
Außenseiten der Randleisten mit den ihnen zugeordneten Außenkanten des Plattenhauptkörpers
fluchten, liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Bodenplatten dann fugenlos bzw.
im Wesentlichen fugenlos und insbesondere Außenseite einer Randleiste an Außenseite
einer Randleiste und Außenkante eines Plattenhauptkörpers an Außenkante eines Plattenhauptkörpers
verlegt werden können. Es liegt im Übrigen im Rahmen der Erfindung, dass die Randleisten
nicht über die Oberseite des Plattenhauptkörpers hinausragen.
[0019] Es ist bevorzugt, dass die Höhe h der Randleisten 8 mm bis 30 mm, vorzugsweise 10
mm bis 25 mm, bevorzugt 12 mm bis 23 mm, besonders bevorzugt 14 mm bis 21 mm beträgt.
Gemäß einer Ausführungsform beträgt die Höhe h der Randleisten 14 mm bis 19 mm. Empfohlenermaßen
weisen alle Randleisten der Bodenplatte die gleiche Höhe h bzw. im Wesentlichen die
gleiche Höhe h auf. Höhe h einer Randleiste meint dabei insbesondere die größte Erstreckung
der Randleiste quer, insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen
Erstreckung des Plattenhauptkörpers von dem der Unterseite des Plattenhauptkörpers
abgewandten Ende der Randleiste bis zu der Unterseite des Plattenhauptkörpers. Dieser
Ausführungsform liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Höhe h der Randleisten in
diesem Bereich für eine ausreichende Stabilität der Bodenplatte und eine ausreichende
Verankerung in dem Untergrund sorgt, wobei die Bodenplatte nichtsdestoweniger relativ
flach ausgebildet ist.
[0020] Es hat sich bewährt, dass die Dicke d des Plattenhauptkörpers 1 mm bis 5 mm, vorzugsweise
2 mm bis 4 mm, bevorzugt 2,5 mm bis 3,5 mm beträgt. Dicke d des Plattenhauptkörpers
meint dabei die größte Erstreckung des Plattenhauptkörpers quer, insbesondere senkrecht
bzw. im Wesentlichen senkrecht zu seiner flächigen Erstreckung. Es ist bevorzugt,
dass die Randleisten die gleiche Dicke bzw. im Wesentlichen die gleiche Dicke wie
der Plattenhauptkörper besitzen.
[0021] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Länge L einer Umfangsseite des Plattenhauptkörpers
150 mm bis 450 mm, vorzugsweise 200 mm bis 400 mm, bevorzugt 250 mm bis 350 mm, besonders
bevorzugt 280 mm bis 320 mm beträgt. Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Bodenplatte ist dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenhauptkörper in der Draufsicht
quadratisch ausgebildet ist und dass die Länge L der Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers
250 mm bis 350 mm, bevorzugt 280 mm bis 320 mm beträgt. Es liegt im Übrigen im Rahmen
der Erfindung, dass das Verhältnis der Breite b eines randleistenfreien Abschnittes
zur Länge L der ihm zugeordneten Umfangsseite des Plattenhauptkörpers b/L 1:42 bis
1:6, vorzugsweise 1:36 bis 1:12, bevorzugt 1:30 bis 1:18, besonders bevorzugt 1:26
bis 1:22 beträgt.
[0022] Zweckmäßigerweise beträgt die Breite b zumindest eines randleistenfreien Abschnittes,
vorzugsweise aller randleistenfreier Abschnitte des Plattenhauptkörpers 5 mm bis 20
mm, bevorzugt 7 mm bis 18 mm, besonders bevorzugt 9 mm bis 16 mm und ganz besonders
bevorzugt 10 mm bis 14 mm.
[0023] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Plattenhauptkörper an seiner Oberseite
Aufwölbungen aufweist. Die Aufwölbungen ragen zweckmäßigerweise konvex aus der Oberseite
des Plattenhauptkörpers heraus. Zweckmäßigerweise sind die Aufwölbungen als Prägungen
in der Unterseite des Plattenhauptkörpers ausgebildet, so dass die Unterseite des
Plattenhauptkörpers zu den Aufwölbungen komplementäre konkave Einbuchtungen aufweist.
Im Rahmen der Erfindung dienen die Aufwölbungen an der Oberseite des Plattenhauptkörpers
insbesondere dazu, die Trittsicherheit bzw. Rutschsicherheit der Bodenplatte zu gewährleisten.
Es hat sich bewährt, dass jedem Anker der Bodenplatte zumindest eine Aufwölbung zugeordnet
ist. Zweckmäßigerweise sind dazu die Ankerlöcher des Plattenhauptkörpers innerhalb
der Aufwölbungen vorgesehen.
[0024] Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Bodenplatte
zumindest 15, vorzugsweise zumindest 20, bevorzugt zumindest 25, besonders bevorzugt
zumindest 30 Anker auf. Die Bodenplatte ist im Rahmen der Erfindung auf Basis von
zumindest einem aus der Gruppe: "Stahl, Edelstahl, verzinkter Stahl" ausgewählten
Material ausgebildet. Es ist möglich, dass die Bodenplatte aus zumindest einem aus
der Gruppe: "Stahl, Edelstahl, verzinkter Stahl" ausgewählten Material besteht bzw.
im Wesentlichen besteht.
[0025] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bodenplatte ist dadurch
gekennzeichnet, dass an zumindest einer Umfangsseite des Plattenhauptkörpers, vorzugsweise
an allen Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers, zumindest zwei, insbesondere zwei,
Randleisten angeordnet sind, wobei bevorzugt zwischen den zumindest zwei Randleisten
einer Umfangsseite ein randleistenfreier Abschnitt angeordnet ist. Die zumindest zwei
Randleisten einer Umfangsseite des Plattenhauptkörpers sind im Rahmen dieser Ausführungsform
insbesondere nebeneinander angeordnet. Dann ist der randleistenfreie Abschnitt zweckmäßigerweise
als Lücke zwischen den beiden Randleisten der Umfangsseite des Plattenhauptkörpers
vorgesehen.
[0026] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die erfindungsgemäße Bodenplatte
hinsichtlich ihrer Stabilität und im Hinblick auf die Möglichkeit der Verankerung
in einem Untergrund allen Anforderungen genügt. Nichtsdestoweniger ist die erfindungsgemäße
Bodenplatte im Hinblick auf ihre Verlegung sehr flexibel einsetzbar. Die erfindungsgemäße
Bodenplatte kann insbesondere innerhalb bzw. entlang des zumindest einen Plattentrennbereiches
einfach und funktionssicher getrennt bzw. geteilt werden, so dass sich zwei Plattenteile
ergeben. Diese Trennung ist durch die randleistenfreien Abschnitte an zumindest zwei
gegenüberliegenden Umfangsseiten des Plattenhauptkörpers der Bodenplatte sehr einfach
und funktionssicher möglich. Wenn gemäß bevorzugter Ausführungsform einseitig und/oder
beidseitig parallel neben dem zumindest einen Plattentrennbereich eine Ankerreihe
aus Ankern angeordnet ist, dann kann diese Ankerreihe nach der Plattentrennung innerhalb
bzw. entlang des Plattentrennbereiches als Ersatzrandleiste wirken, so dass sowohl
die Stabilität der Bodenplattenteile nach der Trennung als auch eine sichere Verankerung
im Untergrund gewährleistet bleibt. Es ist weiterhin zu betonen, dass die erfindungsgemäßen
Maßnahmen wenig aufwendig und insbesondere wenig kostenaufwendig sind, so dass die
Bodenplatte trotz der beachtlichen Vorteile gegenüber den aus der Praxis bekannten
Bodenplatten sehr wirtschaftlich herstellbar ist.
[0027] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig.1
- eine perspektivische Oberansicht einer erfindungsgemäßen Bodenplatte,
- Fig. 2
- eine perspektivische Unteransicht einer erfindungsgemäßen Bodenplatte und
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Bodenplatte.
[0028] Die Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Bodenplatte 1 mit einem vorzugsweise und
im Ausführungsbeispiel in der Draufsicht quadratischen Plattenhauptkörper 2 und mit
aus dem Plattenhauptkörper 2 herausgetrennten Ankern 3, die zu der Unterseite 4 des
Plattenhauptkörpers 2 abgebogen sind, so dass sie aus der Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers
2 herauskragen. Die Bodenplatte 1 besteht zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
aus Stahl. An den Umfangsseiten 5, bevorzugt und im Ausführungsbeispiel gemäß den
Figuren an allen vier Umfangsseiten 5 des Plattenhauptkörpers 2 sind Randleisten 6
angeordnet, die mit dem Plattenhauptkörper 2 verbunden und bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
von dem Plattenhauptkörper 2 abgekantet sind. Die Randleisten 6 erstrecken sich quer,
insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung des
Plattenhauptkörpers 2 in Richtung der Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2. Im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren sind an allen vier Umfangsseiten 5 des Plattenhauptkörpers 2 jeweils
zwei Randleisten 6 nebeneinander angeordnet.
[0029] Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel weist der Plattenhauptkörper 2 an seinen
vier Umfangsseiten 5 bzw. an allen Umfangsseiten 5 jeweils einen randleistenfreien
Abschnitt 8 auf, so dass sich jeweils zumindest ein Plattentrennbereich 9 zwischen
den randleistenfreien Abschnitten 8 gegenüberliegender Umfangsseiten 5 ergibt. Die
randleistenfeien Abschnitte 8 spannen bevorzugt und im Ausführungsbeispiel jeweils
paarweise gegenüberliegend einen Plattentrennbereich 9 zwischen sich auf. Dies ist
insbesondere in der Fig. 2 zu erkennen. Randleistenfreier Abschnitt 8 meint dabei
insbesondere einen Abschnitt des Plattenhauptkörpers 2 bzw. der Umfangsseite 5 des
Plattenhauptkörpers 2, an dem keine Randleiste 6 angeordnet ist bzw. dem keine Randleiste
6 zugeordnet ist.
[0030] Die randleistenfreien Abschnitte 8 sind bevorzugt und im Ausführungsbeispiel von
den Enden 7 der jeweiligen Umfangsseite 5 beabstandet angeordnet. Ende 7 einer Umfangsseite
5 meint dabei insbesondere die den Ecken des Plattenhauptkörpers 2 zugeordneten Enden
7 der Umfangsseite 5. Es ist besonders bevorzugt, dass die die beiden Plattentrennbereiche
9 aufspannenden randleistenfreien Abschnitte 8 jeweils vollständig in einem Bereich
zwischen 40 % und 60 % der Länge L der jeweiligen Umfangsseite 5 angeordnet sind.
Länge L der Umfangsseite 5 meint dabei insbesondere die größte Erstreckung der Umfangsseite
5 zwischen ihren Enden 7. Ganz besonders bevorzugt und im Ausführungsbeispiel gemäß
den Figuren sind die randleistenfreien Abschnitte 8 der Bodenplatte 1 jeweils umfangsseitenmittig
bzw. im Wesentlichen umfangsseitenmittig angeordnet.
[0031] In den Plattentrennbereichen 9 bzw. entlang der Plattentrennbereiche 9 ist es möglich,
die Bodenplatte 1 einfach und funktionssicher zu zertrennen bzw. zu zerteilen, da
aufgrund der Randleistenfreiheit in den randleistenfreien Abschnitten 8 beim Trennvorgang
innerhalb bzw. entlang des Plattentrennbereiches 9 lediglich der Plattenhauptkörper
2 durchtrennt werden muss. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel sind die die
Plattentrennbereiche 9 aufspannenden randleistenfreien Abschnitte 8 paarweise direkt
gegenüberliegend zueinander angeordnet und fluchten ganz besonders bevorzugt und im
Ausführungsbeispiel gegenüberliegend miteinander. Dazu weisen die randleistenfreien
Abschnitte 8 empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel jeweils die gleiche Breite
b bzw. im Wesentlichen die gleiche Breite b auf. Breite b eines randleistenfreien
Abschnittes 8 meint dabei insbesondere die größte Erstreckung des randleistenfreien
Abschnittes 8 entlang der zugeordneten Umfangsseite 5 des Plattenhauptkörpers 2. Im
Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren erstrecken sich die Plattentrennbereiche 9 jeweils
parallel bzw. im Wesentlichen parallel zu den beiden übrigen Umfangsseiten 5 des Plattenhauptkörpers
2. Auf diese Weise bildet sich ein Trennkreuz für die Bodenplatte 1 bzw. für den Plattenhauptkörper
2 aus den beiden Plattentrennbereichen 9. Die Trennung der Bodenplatte 1 kann im Rahmen
der Erfindung und im Ausführungsbeispiel derart erfolgen, dass nach der Trennung innerhalb
bzw. entlang eines der beiden Plattentrennbereiche 9 zwei identische Plattenteile
resultieren. Zweckmäßigerweise erfolgt die Trennung der Bodenplatte 1 entlang einer
innerhalb des Plattentrennbereiches 9 verlaufenden Trennlinie.
[0032] Die Anker 3 sind vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel derart verteilt an dem Plattenhauptkörper
2 angeordnet, dass sich bei der Trennung der Bodenplatte 1 insbesondere zwei identische
Plattenteile mit identisch verteilter Anordnung der Anker 3 ergeben. Insoweit sind
die Anker 3 bevorzugt und im Ausführungsbeispiel in Bezug auf zumindest einen Plattentrennbereich
9 bzw. auf eine innerhalb eines Plattentrennbereiches 9 verlaufende Trennlinie spiegelsymmetrisch
auf dem Plattenhauptkörper 2 verteilt angeordnet. Es liegt im Übrigen im Rahmen der
Erfindung, dass die Bodenplatte 1 zumindest 25, besonders bevorzugt zumindest 30 Anker
3 aufweist. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren weist die Bodenplatte 1 32 Anker
3 auf. Die Anker 3 der Bodenplatte 1 sind aus dem Plattenhauptkörper 2 herausgetrennt
und zur Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2 abgebogen. Dadurch ergeben sich zweckmäßigerweise
und im Ausführungsbeispiel den Ankern 3 zugeordnete Ankerlöcher 18 in dem Plattenhauptkörper
2.
[0033] Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren ist beidseitig parallel
neben zumindest einem Plattentrennbereich 9, vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
neben beiden Plattentrennbereichen 9, jeweils eine Ankerreihe 10 aus Ankern 3 angeordnet.
Dabei sind zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel die Anker 3 der Ankerreihe
10 mit ihrer aus der Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2 herausgetrennten Ankerrückseite
11 in Richtung des der jeweiligen Ankerreihe 10 zugeordneten Plattentrennbereiches
9 orientiert. Dies ist insbesondere in der Fig. 2 zu erkennen. Ankerrückseite 11 meint
dabei insbesondere diejenige Seite der Anker 3, die zur Bildung der Anker 3 aus der
Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2 herausgetrennt ist. Dass eine Ankerrückseite
11 in Richtung eines Plattentrennbereiches 9 orientiert ist, meint im Rahmen der Erfindung
insbesondere, dass die Ankerrückseite 11 dem Plattentrennbereich 9 zugewandt ist.
Im Rahmen dieser Ausführungsform bilden die Ankerreihen 10 nach der Trennung der Bodenplatte
1 innerhalb bzw. entlang eines Plattentrennbereiches 9 gleichsam eine Ersatzrandleiste.
[0034] Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind die Anker 3 in einer Seitenansicht flach
bzw. schwach S-förmig ausgebildet.
[0035] Im Rahmen der Erfindung und im Ausführungsbeispiel weisen die Randleisten 6 Verbindungsstege
12 auf, wobei die Randleisten 6 über die Verbindungsstege 12 mit dem Plattenhauptkörper
2 verbunden sind. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel sind die Verbindungsstege 12
einstückig mit dem Plattenhauptkörper 2 verbunden. Empfohlenermaßen und im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren ist in allen Randleisten 6 jeweils zwischen zwei Verbindungsstegen
12 eine Randleistenausnehmung 13 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind die resultierenden
Randleistenausnehmungen 13 als Langloch ausgestaltet, so dass schmale Verbindungsstege
12 resultieren. Weiter bevorzugt und im Ausführungsbeispiel fluchten die Außenseiten
14 der Randleisten 6 mit den ihnen zugeordneten Außenkanten 15 des Plattenhauptkörpers
2. Außenseite 14 einer Randleiste 6 meint dabei insbesondere die in Richtung der Bodenplattenaußenseite
gewandte Seite einer Randleiste 6. Außenkante 15 des Plattenhauptkörpers 2 meint in
diesem Zusammenhang insbesondere eine in Richtung der Bodenplattenaußenseite gewandte
Außenkante des Plattenhauptkörpers 2.
[0036] Es ist bevorzugt, dass die Höhe h zumindest einer Randleiste 6 10 mm bis 25 mm, bevorzugt
12 mm bis 23 mm beträgt. Zweckmäßigerweise beträgt die Höhe h aller Randleisten 6
des Plattenhauptkörpers 2 10 mm bis 25 mm, bevorzugt 12 mm bis 23 mm. Im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren mag die Höhe h aller Randleisten 6 etwa 15 mm betragen. Höhe h einer
Randleiste 6 meint dabei insbesondere die größte Erstreckung der Randleiste 6 quer,
insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur flächigen Erstreckung des
Plattenhauptkörpers 2 von dem der Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2 abgewandten
Ende der Randleiste 6 bis zu der Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2. Dies ist
insbesondere in der Fig. 3 zu erkennen. Vorzugsweise beträgt die Dicke d des Plattenhauptkörpers
2 2 mm bis 4 mm. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren mag die Dicke d des Plattenhauptkörpers
2 etwa 3 mm betragen. Dicke d des Plattenhauptkörpers 2 meint dabei die größte Erstreckung
des Plattenhauptkörpers quer, insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht
zu seiner flächigen Erstreckung. Die Länge L einer Umfangsseite 5 des Plattenhauptkörpers
2 beträgt vorzugsweise 200 mm bis 400 mm. Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren
mögen die vier Umfangsseiten 5 des in der Draufsicht quadratisch ausgebildeten Plattenhauptkörpers
2 jeweils etwa eine Länge L von 300 mm aufweisen. Es liegt in diesem Zusammenhang
im Rahmen der Erfindung, dass das Verhältnis der Breite b eines randleistenfreien
Abschnittes 8 zur Länge L der ihm zugeordneten Umfangsseite 5 des Plattenhauptkörpers
2 b/L 1:30 bis 1:18, besonders bevorzugt 1:26 bis 1:22 beträgt. Im Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren mag das Verhältnis b/L etwa 1:24 betragen. Die Breite b eines randleistenfreien
Abschnittes 8 beträgt empfohlenermaßen 7 mm bis 18 mm, bevorzugt 9 mm bis 16 mm. Ganz
besonders bevorzugt und im Ausführungsbeispiel beträgt die Breite b aller randleistenfreien
Abschnitte 8 des Plattenhauptkörpers 2 etwa 12 mm.
[0037] Weiter bevorzugt und im Ausführungsbeispiel weist der Plattenhauptkörper 2 an seiner
Oberseite 16 Aufwölbungen 17 auf. Die Aufwölbungen 17 ragen zweckmäßigerweise und
im Ausführungsbeispiel konvex aus der Oberseite 16 des Plattenhauptkörpers 2 heraus.
Die Aufwölbungen 17 sind bevorzugt und im Ausführungsbeispiel als Prägungen in der
Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers 2 ausgebildet, so dass die Unterseite 4 des Plattenhauptkörpers
2 zu den Aufwölbungen 17 komplementäre, konkave Einbuchtungen aufweist. Dies verdeutlicht
insbesondere eine vergleichende Betrachtung der Figuren 1 und 2. Durch die Aufwölbungen
17 kann insbesondere die Rutschsicherheit bzw. Trittsicherheit der Bodenplatte 1 gewährleistet
werden. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel ist jedem Anker 3 der Bodenplatte
1 zumindest eine Aufwölbung 17 zugeordnet. Weiter bevorzugt und im Ausführungsbeispiel
sind dazu die Ankerlöcher 18 des Plattenhauptkörpers 2 innerhalb der Aufwölbungen
17 vorgesehen.
1. Bodenplatte (1) mit einem, vorzugsweise in der Draufsicht rechteckigen, bevorzugt
quadratischen, Plattenhauptkörper (2) und mit aus dem Plattenhauptkörper (2) herausgetrennten
Ankern (3), die zu einer Unterseite (4) des Plattenhauptkörpers (2) abgebogen sind,
so dass sie aus der Unterseite (4) herauskragen,
wobei an Umfangsseiten (5) des Plattenhauptkörpers (2) Randleisten (6) angeordnet
sind, die mit dem Plattenhauptkörper (2) verbunden sind, insbesondere von dem Plattenhauptkörper
(2) abgekantet sind, und sich quer, insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht
zur flächigen Erstreckung des Plattenhauptkörpers (2) in Richtung der Unterseite (4)
des Plattenhauptkörpers (2) erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenhauptkörper (2) an zumindest zwei gegenüberliegenden Umfangsseiten (5)
jeweils zumindest einen, insbesondere von den Enden (7) der jeweiligen Umfangsseite
(5) beabstandet angeordneten, randleistenfreien Abschnitt (8) aufweist, so dass sich
zumindest ein Plattentrennbereich (9) zwischen den randleistenfreien Abschnitten (8)
der gegenüberliegenden Umfangsseiten (5) ergibt.
2. Bodenplatte nach Anspruch 1, wobei der Plattenhauptkörper (2) an zumindest vier bzw.
an allen Umfangsseiten (5) jeweils zumindest einen, insbesondere von den Enden (7)
der jeweiligen Umfangsseite (5) beabstandet angeordneten, randleistenfreien Abschnitt
(8) aufweist, so dass sich jeweils zumindest ein Plattentrennbereich (9) zwischen
den randleistenfreien Abschnitten (8) gegenüberliegender Umfangsseiten (5) ergibt.
3. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die den zumindest einen Plattentrennbereich
(9) aufspannenden randleistenfreien Abschnitte (8) jeweils in einem Bereich zwischen
20 % und 80 %, insbesondere zwischen 30 % und 70 %, vorzugsweise zwischen 40 % und
60 % der Länge L der jeweiligen Umfangsseite (5) angeordnet sind.
4. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die den zumindest einen Plattentrennbereich
(9) aufspannenden randleistenfreien Abschnitte (8) direkt gegenüberliegend zueinander
angeordnet sind und insbesondere gegenüberliegend miteinander fluchten.
5. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei einseitig und/oder beidseitig
parallel neben dem zumindest einen Plattentrennbereich (9) eine Ankerreihe (10) aus
Ankern (3) angeordnet ist und wobei innerhalb des Plattentrennbereiches (9) vorzugsweise
keine Anker (3) angeordnet sind.
6. Bodenplatte nach Anspruch 5, wobei die Anker (3) der Ankerreihe (10) bzw. der Ankerreihen
(10) mit ihrer aus der Unterseite (4) des Plattenhauptkörpers (2) herausgetrennten
Ankerrückseite (11) in Richtung des Plattentrennbereiches (9) orientiert sind.
7. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Anker (3) in einer Seitenansicht
flach bzw. schwach S-förmig ausgebildet sind.
8. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Randleisten (6) Verbindungsstege
(12) aufweisen, wobei die Randleisten (6) über die Verbindungsstege (12) mit dem Plattenhauptkörper
(2) verbunden sind und wobei vorzugsweise in zumindest einer Randleiste (6), bevorzugt
in allen Randleisten (6), jeweils zwischen zwei Verbindungsstegen (12) eine Randleistenausnehmung
(13) angeordnet ist.
9. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei Außenseiten (14) der Randleisten
(6) mit ihnen zugeordneten Außenkanten (15) des Plattenhauptkörpers (2) fluchten.
10. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Höhe (h) der Randleisten (6)
8 mm bis 30 mm, vorzugsweise 10 mm bis 25 mm, bevorzugt 12 mm bis 23 mm, besonders
bevorzugt 14 mm bis 21 mm beträgt.
11. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Dicke (d) des Plattenhauptkörpers
(2) 1 mm bis 5 mm, vorzugsweise 2 mm bis 4 mm, bevorzugt 2,5 mm bis 3,5 mm beträgt.
12. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Plattenhauptkörper (2) an
einer Oberseite (16) Aufwölbungen (17) aufweist, wobei vorzugsweise jedem Anker (3)
der Bodenplatte (1) zumindest eine Aufwölbung (17) zugeordnet ist.
13. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Bodenplatte (1) zumindest
15, vorzugsweise zumindest 20, bevorzugt zumindest 25, besonders bevorzugt zumindest
30 Anker (3) aufweist.
14. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Bodenplatte (1) auf Basis
von zumindest einem aus der Gruppe: "Stahl, Edelstahl, verzinkter Stahl" ausgewählten
Material ausgebildet ist.
15. Bodenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei an zumindest einer Umfangsseite
(5) des Plattenhauptkörpers (2), vorzugsweise an allen Umfangsseiten (5) des Plattenhauptkörpers
(2), zumindest zwei, insbesondere zwei, Randleisten (6) angeordnet sind, wobei bevorzugt
zwischen den zumindest zwei Randleisten (6) einer Umfangsseite (5) ein randleistenfreier
Abschnitt (8) angeordnet ist.