[0001] Im Allgemeinen betrifft die Erfindung eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von
Oberflächen in Verbrennungsanlagen zur Verbesserung des Wirkungsgrads der Verbrennungsanlage.
[0002] Im speziellen betrifft die Erfindung eine Reinigungsvorrichtung zum Entfernen von
Ablagerungen, wie z.B. Ruß oder Asche von Oberflächen in Verbrennungsanlagen, z.B.
in einem Verbrennungsraum, einem Kessel, einem Rauchgaszug oder dergleichen zur Verbesserung
des Wirkungsgrads der Anlage, insbesondere für die Verbesserung des Wirkungsgrads
von in die Anlage integrierten Wärmeaustauschern.
[0003] Konkret betrifft die Erfindung eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eines Reinigungsbereichs
einer Verbrennungsanlage, z.B. eines Rauchgaszugs, eines Kessels oder dergleichen.
Diese Reinigungsvorrichtung umfasst einen Schlauch zur Zuführung eines Reinigungsmedium,
der an einem oberen Versorgungsende mit einem Reinigungsmedium gespeist wird und bevorzugt
auf einer Schlauchtrommel angeordnet ist, um den Schlauch auf- bzw. abzurollen, sich
entlang einer Schlauchlängsachse erstreckt bis zu einem Arbeitsende, an dem das Reinigungsmedium
austritt, sowie einem Düsenkopf, der über den Schlauch mit dem Reinigungsmedium versorgbar
ist und der bei einem Reinigungsvorgang in den Reinigungsbereich einbringbar ist,
um das Reinigungsmedium auf Innenwände des Reinigungsbereichs aufzubringen und diese
so zu reinigen.
[0004] Die Reinigung erfolgt mit einem ein Reinigungsmedium zuführenden Schlauch, der an
einem oberen Versorgungsende mit einem Reinigungsmedium versorgt wird und bevorzugt
auf einer Schlauchtrommel angeordnet ist, um den Schlauch auf- bzw. abzurollen. Der
Schlauch erstreckt sich entlang einer Schlauchlängsachse bis zu einem Arbeitsende,
an welchem das Reinigungsmedium, insbesondere Wasser, an einem Düsenkopf austritt,
um dieses das Reinigungsmedium auf Innenwände der zu reinigenden Oberflächen zu spritzen
bzw. diese mit der Reinigungsflüssigkeit zu besprühen.
Stand der Technik
[0005] Aus der
EP 1 660 835 B1 ist eine Vorrichtung bekannt, die bei laufendem Betrieb einer Verbrennungsanlage
arbeitet, was hier als online-Reinigung bezeichnet wird. Bei dieser Vorrichtung hängt
ein Düsenkopf am unteren Ende des Schlauches, der von oben in den Rauchgaszug herabgelassen
wird. Der Schlauch wird bei Nichtbenutzung der Vorrichtung außerhalb des Rauchgaszuges
über der Verbrennungsanlage auf eine Schlauchtrommel aufgerollt. Bei Inbetriebnahme
wird der Schlauch mit dem an seinem unteren Ende sitzenden Düsenkopf in den Rauchgaszug
abgelassen und gleichzeitig wird dem Düsenkopf über die Schlauchleitung oder den Schlauch
aus einem Vorratstank Reinigungsflüssigkeit zugeführt, die aus Sprühdüsen des Düsenkopfs
austritt und gegen die Kesselwände und die Einbauten gespritzt wird, sodass die durch
die Verbrennung verursachten Ablagerungen entfernt werden.
Nachteile am Stand der Technik
[0007] Der Düsenkopf spritzt die Reinigungsflüssigkeit an die zu reinigende Wand einer Verbrennungsanlage.
Aufgrund der Temperaturen in der Verbrennungsanlage erfolgt diese Reinigung regelmäßig
ohne Kenntnis über den genauen Ort des Düsenkopfs. Genaue Informationen, wo sich der
Düsenkopf befindet, lassen sich nur näherungsweise über die Länge des abgewickelten
Schlauches ermitteln. Genaue Kenntnis über die Verschmutzung und Beschaffenheit der
zu besprühenden und zu reinigenden Oberfläche fehlt bei bestehenden Reinigungsvorrichtungen
und lässt sich in der Regel nur bei einer Abschaltung der Anlage und Wartung ermitteln.
Dieses ist aber aufwendig und deshalb kostspielig.
[0008] Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Reinigungsflüssigkeit die Effizienz eines
Kraftwerks, Wärmetauschers, eines Kessels negativ beeinflusst und deshalb grundsätzlich
so wenig Wasser/Reinigungsflüssigkeit wie möglich eingesetzt werden sollte. Wird zu
viel Wasser bei der Reinigung eingesetzt, entsteht mitunter auch "Matsche", eine Kombination
aus Asche bzw. Schlacke oder Ruß und Wasser, die sich an den Wänden absetzt und den
Wirkungsgrad der Verbrennungsanlage negativ beeinflusst.
Aufgabe
[0009] Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik liegt der Erfindung somit
die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung derart weiterzuentwickeln, dass diese
eine besonders effiziente und wassersparende Reinigung an möglichst genau den richtigen
Stellen ermöglicht, also kein überschüssiges Wasser eingesetzt wird, welches den Wirkungsgrad
der Verbrennungsanlage unnötig reduziert.
Erfindung
[0010] Erfindungsgemäß wird dieses bereits durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
gelöst. In den Unteransprüchen sind bevorzugte, aber nicht zwingende Merkmale wiedergegeben.
[0011] Erfindungsgemäß ist über ein Schlauchstück zu dem Düsenkopf beabstandet ein Informationsadapter
angeordnet, der ein als Schutzgehäuse dienendes Außengehäuse umfasst, welches eine
Kavität zur Aufnahme eines in dieses einsetzbaren Innengehäuses aufweist. In diesem
Innengehäuse ist kabellose Mess- und/oder Informationstechnik aufgenommen oder einsetzbar,
also eine Kamera, eine Leuchte, in Drucksensor, Temperaturmesstechnik sowie beliebige
Kombinationen derselben. Das Innen- und das Außengehäuse umfassen ferner mindestens
ein Fenster für die Kamera oder die Leuchte und das Außengehäuse ist ausgebildet um
die Kavität mit dem Reinigungsmedium zu durchspülen und damit zu kühlen.
[0012] Das Außengehäuse hat die Funktion eines äußeren Schutz- und Aufnahmegehäuses, welches
den Temperaturen und Bedingungen im Verbrennungsraum und beim Betrieb, insbesondere
bei der Bewegung durch ein Zuführrohr widerstehen kann und im Inneren die Kavität
oder Aufnahme definiert, in welche die Mess- und/oder Informationstechnik einsetzbar
ist und welche eingesetzt in die Kavität Informationen aus dem Reinigungsraum erfassen
und den Reinigungsprozess betrachten kann, also insbesondere das Aufsprühen und Auftragen
der Reinigungsflüssigkeit auf die zu reinigenden Bereiche, aber auch das Erfassen
von besonders verschmutzen Bereichen.
[0013] Die Kavität des Außengehäuses ist ein Raum definierter Größe, in dem das an die Geometrie
der Kavität angepasste Innengehäuse mit der darin aufgenommenen Betrachtungs- und/oder
Messtechnik sowie weiterer Technik eingesetzt positionierbar ist, z.B. eine Kamera
oder mehrere Kameras, auch ausgebildet als Infrarot-Kamera, und/oder eine oder mehrere
Leuchten zur Ausleuchtung der betrachteten Bereiche. Dieses wird nachfolgend zusammengefasst
mit "Einsatztechnik" bezeichnet.
[0014] Das Innengehäuse dient als vorzugsweise im Wesentlichen kastenartig ausgebildete
Halterung der Einsatztechnik und schützt die Elektronik der Einsatztechnik vor Wasser.
Damit die Messtechnik erfassen kann ist das Innengehäuse zumindest abschnittsweise
vorzugsweise vollständig durchsichtig ausgebildet und besteht besonders bevorzugt
aus Kunststoff.
[0015] Das Innengehäuse ist folglich größenmäßig angepasst an die Kavität, sodass diese
positionsgenau in die Kavität einsetzbar ist oder in dieser sitzt und damit eine genaue
Ausrichtung der Kamera oder Leuchte zu dem Fenster gewährleistet ist.
[0016] In dem Außengehäuse ist ferner mindestens ein Fenster vorgesehen, durch welche die
Daten aus dem Verbrennungsraum durch die Einsatztechnik erfasst werden können.
[0017] Zur Kühlung der in der Kavität angeordneten kabellosen Einsatztechnik ist das Außengehäuse
ausgebildet, um die Kavität mit dem Reinigungsmedium zu umspülen, so dass also das
Reinigungsmedium gleichzeitig als Kühlmittel für die Kavität fungiert.
[0018] Dieses Umspülen kann so realisiert sein, dass in dem Außengehäuse um die Kavität
herum Strömungskanäle ausgebildet sind, durch welche das kühlende Reinigungsmedium
strömt. Bei dieser Ausführungsform muss nicht zwangsläufig ein Innengehäuse vorgesehen
sein, so dass die Einsatztechnik auch einfach nur in die Kavität eingesetzt sein kann,
z.B. in einer wasserdichten Tasche oder Ummantelung aufgenommen.
[0019] Bei einer anderen Ausführungsform ist zwischen dem Innengehäuse und dem Außengehäuse
ein Strömungsspalt ausgebildet, durch welchen das kühlende Reinigungsmedium strömt.
[0020] In allen Fällen wird durch das Umspülen der Kavität oder des Innengehäuses eine permanente
Kühlung der Einsatztechnik, so dass die Einsatztechnik keiner Temperatur oberhalb
von 50 Grad Celsius ausgesetzt wird und somit eine Beschädigung der Einsatztechnik
und deren lange Lebensdauer unter allen Bedingungen wirksam vermieden wird.
[0021] Durch die Erfindung kann somit der komplette Reinigungsprozess durch das Fenster
des Außengehäuses erfasst werden. Somit kann genau registriert werden, welche Bereiche
besonderer Reinigung bedürfen und wie diese einzelnen Bereiche gereinigt werden. Ferner
können das Feuer und dessen Erscheinung, die Stärke der Beläge an den Wänden und Rohren
sowie auch Temperaturen und Drücke im Rauchgas gemessen und erfasst werden. Auch das
Sprühbild kann erfasst werden, welches sich insbesondere auf dem Weg nach unten durch
Änderung der Druckverhältnisse ändert.
[0022] Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass man somit eine kabellose und deshalb
sehr einfache, also kostengünstige Kamera in dem Außengehäuse platzieren kann, also
keine Spezialkamera und keine Anschlusstechnik benötigt wird. Neben der Kamera, die
auch als Infrarot-Kamera ausgebildet sein kann, können in dem Informationsraum Vorrichtungen
zur Verbesserung der Bildqualität angeordnet werden, z.B. eine oder mehrere Leuchten.
[0023] Die Kamera kann bevorzugt in einer wasserdichten Schutzhülle sitzen, die ihrerseits
eingefasst ist von dem vorzugsweise kastenartigen Innengehäuse, welches die Kamera,
genauer genommen das objektiv der Kamera hinter eine Abdeckscheibe hält, die eine
Fensteröffnung in dem Außengehäuse verdeckt.
[0024] Zum Anschluss der Schläuche und Versorgung mit dem Reinigungsmedium umfasst das Außengehäuse
vorzugsweise Schlauchanschlüsse, mit welchen das die Kühlung bewirkende Reinigungsmedium
dem Außengehäuse zu und durch dieses durchgeführt werden kann.
[0025] Daneben wird die Aufgabe aber auch durch einen Informationsadapter für eine zuvor
beschriebene Reinigungsvorrichtung gelöst. Dieser Informationsadapter zeichnet sich
dadurch aus, dass dieser vorzugsweise an einem oberen Ende ein als Schutzgehäuse fungierendes
Außengehäuse aufweist, dass an einem oberen Ende des Außengehäuses ein oberer Schlauchanschluss
zum Anschluss eines Schlauchs für ein Reinigungsmedium vorgesehen ist, dass das Außengehäuse
eine Kavität zur Aufnahme eines in dieses einsetzbaren Innengehäuses aufweist, dass
eine Kamera eine Leuchte oder beides in das Innengehäuse einsetzbar oder eingesetzt
ist, dass in dem Außengehäuse mindestens ein Fenster für das objektiv der Kamera oder
die Leuchte vorgesehen ist, dass das Außengehäuse ausgebildet ist, um die Kavität
mit dem eingesetzten Innengehäuse mit dem Reinigungsmedium zu umspülen, dass das Außengehäuse
an einem unteren Ende einen unteren Schlauchanschluss für den Anschluss eines oberen
Endes eines unteren Schlauchstücks umfasst oder an dem ein oberes Ende eines unteren
Schlauchstücks befestigt ist und dass an einem unteren Ende des unteren Schlauchstücks
ein Düsenkopf angeordnet oder anordenbar ist.
[0026] Mit diesem Informationsadapter wird also eine nachrüstbare Einheit bereitgestellt,
mit welcher auch eine bestehende Reinigungsvorrichtung in kürzester Zeit von unter
5 Minuten nachgerüstet werden kann, um die zuvor aufgezeigten Vorteile zu erzielen.
Dieses wird auch dadurch möglich, dass die Kamera und allgemein die Einsatztechnik
kabellos, also ohne kabelgebundene Energie- und Datenverbindung betrieben wird, so
dass die erfassten Daten also gespeichert oder per Funk übertragen werden. Aus diesem
Grund müssen keine Leitungen vorgesehen und geschützt werden. Für die Nachrüstung
muss also lediglich der bestehende Düsenkopf vom unteren Ende des Schlauches abgenommen
werden und der Informationsadapter dazwischengesetzt werden, wobei der Informationsadapter
also mit seinem oberen Schlauchanschluss mit dem unteren Ende des Schlauches verbunden
wird und der abgenommene Düsenkopf sodann am unteren Ende des Schlauchstücks befestigt
wird.
[0027] Das mindestens eine Fenster umfasst bevorzugt eine Fensteröffnung und eine diese
abdeckende Abdeckscheibe, die insbesondere aus feuerfestem Glas besteht. Die Befestigung
dieser Abdeckscheibe an dem Außengehäuse erfolgt vorzugsweise mit Schrauben oder anderen
geeigneten Befestigungsmitteln.
[0028] Es liegt im Rahmen der Erfindung mehrere Fenster in dem Informationsgehäuse vorzusehen,
so dass eine oder mehrere Kameras oder mehrere Leuchten den Reinigungsprozess Richtungen
gleichzeitig Erfassen und/oder Ausleuchten können. Denkbar ist auch ein sich um 360
Grad herum erstreckendes Rundfenster durch welches eine vollumfängliche Erfassung
und/oder Ausleuchtung möglich ist.
[0029] Bevorzugt ist das Außengehäuse ausgebildet, um das Reinigungsmedium möglichst großflächig
und möglichst vollumfänglich, also von allen Seiten um die Kavität zu umspülen. Dieses
erfolgt z.B. dadurch, dass zwischen dem äußeren Außengehäuse und dem in dieses lösbar
einsetzbaren Innengehäuses, ein umfänglich umlaufender, also an allen Seiten ein Strömungsspalt
ausgebildet ist, der von dem Reinigungsmedium durchströmt werden kann, so dass dieses
Innengehäuse also von allen Seiten gekühlt wird und von dem Außengehäuse ohne Wärmebrücken
entfernt ist.
[0030] Der Strömungspalt weist für die üblicherweise in Verbrennungsanlagen auftretenden
Temperaturen eine Spaltbreite von 1 bis 5 mm, insbesondere 3 bis 4 mm, besonders bevorzugt
3,5 mm auf.
[0031] Um die Einsatztechnik und/oder das Einsatzgehäuse in dem Außengehäuse zu fixieren
sind eventuelle Kontaktflächen jedenfalls auf ein Minimum reduziert, um hier keine
unerwünschten Wärmeübertragungsflächen, also Wärmebrücken zu bilden. Zweckmäßigerweise
wird dieses dadurch realisiert, dass die Einsatztechnik nur von an diese in Einbaulage
anliegenden Halterundungen der umgebenden Fügepartner berührt werden, womit gemeint
ist, dass der umgebenden Fügepartner, also das Außengehäuse, das Einsatzgehäuse, eine
Halteplatte oder dergleichen auf die Messtechnik, insbesondere die Kamera zu ragende
Haltevorsprünge oder Haltefinger mit Rundungen an den Kontaktflächen aufweisen, sodass
zumindest nur eine punktuelle Berührung vorliegt, also ein minimaler Kontakt zwischen
dem aufnehmenden Fügepartner und der aufgenommenen Einsatztechnik. Bevorzugt wird
an einem oberen Schlauchanschluss des Außengehäuses der die Reinigungsflüssigkeit
zuführende Schlauch angeschlossen und an den unteren Schlauchanschluss ein oberes
Ende des Schlauchstücks oder an dem ein oberes Ende eines Schlauchstücks befestigt
ist, wobei an dem unteren Ende des Schlauchstücks der Düsenkopf angeordnet oder befestigbar
ist, z.B. an einem weiteren Schlauchanschluss.
[0032] Bei der bevorzugten Ausführungsform umfassen die Schlauchanschlüsse komplementäre
Gewinde, also ein Außengewinde an einem Fügepartner und ein komplementäres Innengewinde
an dem anderen Fügepartner.
[0033] Zum Erleichtern des Nachrüstens sind die Schlauchanschlüsse gleich groß, was insbesondere
dann von Vorteil ist, wenn aus dem Stand der Technik bekannte Reinigungsvorrichtungen
um einen erfindungsgemäßen Informationsadapter ergänzt werden. Für das Nachrüsten
muss nämlich lediglich der bestehende Düsenkopf vom unteren Schlauchende gelöst, der
Informationsadapter mit dem Außengehäuse und dem daran befestigten Schlauchstück zwischengeschaltet
werden und der bestehende Düsenkopf mit dem Schlauchstück befestigt werden.
[0034] Bevorzugt können zur genauen Positionierung des Innengehäuses in der Kavität des
Außengehäuses Fixierungsmittel zwischen den beiden Fügepartnern vorgesehen sein, z.B.
von hinten durch das Innengehäuse in die Wand der Kavität eingedrehte Schrauben. Dabei
ist darauf zu achten, dass von diesen so wenig wie möglich eingesetzt werden, da diese
eine Temperaturbrücke zwischen Innen- und Außengehäuse bilden können.
[0035] Für den Zugang zur Kavität ist das Außengehäuse des Informationsadapters durch einen
abnehmbaren Verschluss oder einen Kavitätsverschluss verschließbar. Dieser Verschluss
ist vorzugsweise als abnehmbarer Teil des Außengehäuses ausgebildet.
[0036] Ausführungsformen umfassen die Ausbildung des Fensters in dem Verschluss des Außengehäuses,
jedoch liegt es auch im Rahmen der Erfindung, Fenster an anderen Stellen in dem Außengehäuse
vorzusehen als in dem Verschluss.
[0037] Zweckmäßigerweise wird auch der Verschluss zur Kühlung mit dem Reinigungsmedium durch-
oder hinterspült, so dass also auch an der Seite zwischen Innengehäuse und Verschluss
ein Strömungspalt oder ein Strömungskanal vorgesehen ist.
[0038] Alternativ können in dem Verschluss zu diesem Zweck auch Strömungskanäle und/oder
Strömungstaschen ausgebildet sein, welche von der Reinigungsflüssigkeit durchströmt
und somit gekühlt werden.
[0039] Der Verschluss kann eine Verschlussplatte umfassen, die auch mehrteilig ausgebildet
sein kann mit einer etwas schmaleren, äußeren Verschlussplatte sowie einer inneren,
gegenüber der schmaleren deutlich breitere innere Halteplatte. Bei dieser Ausführungsform
können die Strömungskanäle und/oder Strömungstaschen in der Halteplatte ausgebildet
sein, und die äußere Verschlussplatte hält eine Abdeckscheibe zur Verdeckung des Fensters
in der äußeren Verschlussplatte.
[0040] Ferner kann die insbesondere aus Metall bestehende Halteplatte eine Einsatzausnehmung
zum Einsetzen des Kameraobjektivs umfassen, welche somit das Objektiv der Kamera im
Verhältnis zu dem Fenster genau positioniert.
[0041] Die bevorzugte Ausbildung sieht vor, das Außengehäuse oberhalb von dem Düsenkopf
anzuordnen, vorzugsweis in einer Entfernung von etwa 200 - 500 mm, besonders bevorzugt
250 mm zum Düsenkopf entfernt, um somit einen klaren Überblick über die Funktionsweise
und den Wirkungsort des Düsenkopfs zu erhalten. Gleichzeitig ermöglicht das zwischen
dem Außengehäuse und dem Düsenkopf vorgesehene elastische Schlauchstück das Einführen
der Reinigungsvorrichtung in Zuführungsrohre mit gekrümmten Abschnitten, also nicht
ausschließlich geraden Zuführungsrohren in die Verbrennungsanlage.
[0042] Um ein problemloses Absenken des Informationsgehäuses auch innerhalb eines gekrümmten
Zuführrohrs zu dem Verbrennungsraum zu ermöglichen ist es zweckmäßig, dass Außengehäuse
wie den Düsenkopf möglichst kantenfrei auszubilden, also bombenartig mit Wölbungen
an den oberen und unteren Enden, jedenfalls so, dass am oberen und unteren Ende keine
Kanten ausgebildet sind, die gegen Wände anschlagen könnten und hängen bleiben könnten.
[0043] Zur Realisierung eines problemlosen Durchgangs des Außengehäuses, auch durch ein
abschnittsweise gekrümmtes Zuführrohr in den Verbrennungsraum, ist das Außengehäuse
von der Geometrie und von der Größe vorzugsweise angepasst an die Größe und Geometrie
des Düsenkopfs.
[0044] Zweckmäßigerweise ist das Außengehäuse zu diesem Zweck "bombiert" ausgebildet, womit
gemeint ist, dass das Außengehäuse sich von unten nach oben erstreckend zunächst ausgehend
von dem unteren Schlauchanschluss in eine untere, kuppelartige Wölbung verbreitert,
wobei also der Außendurchmesser nach oben hin zunimmt bis zu einer maximalen Wölbung,
an welcher das Informationsgehäuse in einen äußeren zylindrischen Hauptabschnitt übergeht,
der sich über die wesentliche Länge des Außengehäuses mit konstanten Außendurchmesser
erstreckt und dann am oberen Ende wieder in eine obere, kuppelartige Wölbung, jetzt
aber nach oben mit abnehmendem Außendurchmesser übergeht bis zum oberen Schlauchanschluss.
[0045] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verschluss als Verschlussplatte ausgebildet,
die in einem Absatz oder in einer seitlichen Ausnehmung in der zylindrischen Mantelfläche
des zumindest abschnittsweise zylindrischen Außengehäuses aufgenommen oder einsetzbar
ist, so dass diese Verschlussplatte also seitlich versenkt in dem Außengehäuse angeordnet
ist und somit auch keine Kanten oder Ecken bildet, die bei der Bewegung des Außengehäuses
Probleme darstellen könnten.
[0046] Aus Gründen der Haltbarkeit besteht das Außengehäuse bevorzugt aus Stahl mit einer
Wandstärke von 40 bis 50 mm, vorzugsweise 45 mm. Durch die Kühlung kann das Innengehäuse
auch aus Stahl, aber auch aus Kunststoff bestehen, insbesondere aus durchsichtigem
Kunststoff.
[0047] Es liegt im Rahmen der Erfindung, mehr als einen Informationsadapter vorzusehen,
also mehrere Informationsadapter übereinander anzuordnen, z. B. einen ersten Informationsadapter
mit der Kamera-Technik und einen zweiten Informationsadapter mit der Lichttechnik.
[0048] Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, den Informationsadapter alleine zu betreiben,
also ohne einen angeschlossenen Düsenkopf. Bei dieser Ausführungsform ist dann anstelle
des Schlauchstücks in den unteren Schlauchanschluss eine Einsatzdüse eingesetzt, durch
welche das Reineinigungsmedium austritt.
[0049] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt und es wird im Nachfolgenden
im Einzelnen anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines Rauchgaszugs in Kombination mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
- Figur 2:
- eine Frontansicht des erfindungsgemäßen Informationsadapters;
- Figur 3:
- eine Seitenansicht des Informationsadapters gemäß Figur 2;
- Figur 4:
- einen seitlichen Längsschnitt des Informationsadapters entlang der Schnittline A -
A gemäß Figur 2;
- Figur 5:
- einen Schnitt entlang der Linie B - B gemäß Figur 3; und
- Figur 6:
- einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie C-C gemäß Figur 2.
[0050] Gemäß Figur 1 der Zeichnungen weist die Verbrennungsanlage 1 in ihrem unteren Bereich
ein Feuerrost 2 auf, auf dem das Brenngut 3 verbrannt wird. Rauchgas steigt nach oben
auf und zieht durch einen Rauchgaszug 4 ab. Dabei strömen die Rauchgase an empfindlichen
Anbauten 5 sowie im Inneren des Rauchgaszugs vorgesehenen Einbauten 6, beispielsweise
Wärmeübertragungsrohren, vorbei.
[0051] Zur Reinigung des Rauchgaszuges dient ein Düsenkopf 7, der am unteren Ende eines
Schlauches 8 angeordnet ist, welcher hier die Versorgungsleitung bildet.
[0052] Das Abwickeln des Schlauchs 8 erfolgt über eine Trommel 9, welche den Düsenkopf 7
durch ein Zuführrohr 26 in die Verbrennungsanlage 1 einführt.
[0053] Figuren 2 bis 5 zeigen vergrößerte Ansichten des erfindungsgemäßen Informationsadapters
10.
[0054] Demnach umfasst der Informationsadapter 10 im Wesentlichen ein hier über ein Schlauchstück
12 oberhalb von dem Düsenkopf 7 angeordnetes Außengehäuse 11.
[0055] Das Außengehäuse 11 weist am oberen Ende einen oberen Schlauchanschluss 11d und am
unteren Ende einen unteren Schlauchanschluss 11e auf, die vorliegend als Gewindestutzen
ausgebildet sind, die in dem aus Edelstahl bestehenden Außengehäuse 11 sitzen.
[0056] Das Außengehäuse 11 ist von der Geometrie und der Größe ähnlich ausgebildet wie der
Düsenkopf 7, also bombenförmig oder "bombiert" gestaltet, weist also am oberen und
am unteren Ende jeweils eine auf die Schlauchanschlüsse zulaufende Abrundung oder
kuppelförmige Wölbungen 11a, 11b auf, die zwischen sich einen zylindrischen Hauptabschnitt
11c einschließen. Die Schlauchanschlüsse 11d, 11e sitzen in den oberen und unteren
Enden dieser Wölbungen 11a, 11b bzw. sind in diese eingefasst.
[0057] Die maximale Breite des Außengehäuses 11 und des Düsenkopfs 7 sind im Wesentlichen
gleich, so dass beide durch bestehende Zuführrohre 26 hindurchführbar sind, insbesondere
auch durch Zuführrohre 26 mit gekrümmten Abschnitten.
[0058] Gemäß der Querschnittszeichnung Figur 4 münden der obere Schlauchanschluss 11d und
der untere Schlauchanschluss 11e jeweils über Strömungskanäle 11f in die Kavität 11g
innerhalb des Außengehäuses 11, so dass also das in den oberen Schlauchanschluss 11d
einströmende Reinigungsmedium die Kavität 11g von allen Seiten umströmt und sodann
durch den unteren Schlauchanschluss 11e austritt, über das Schlauchstück 12 in den
Düsenkopf 7 strömt und aus dessen Düsen in bekannter Weise zur Reinigung des Reinigungsbereichs
austritt.
[0059] Der zylindrische Hauptabschnitt 11c des Außengehäuses 11 weist auf einer Seite in
der äußeren Mantelfläche eine Ausnehmung 11h zur Bildung einer Anlagefläche 11i auf,
die ober- und unterseitig von den Wölbungen 11a, 11b eingefasst oder umschlossen ist.
Auf diese Anlagefläche 11i in der Ausnehmung 11h ist eine Verschlussplatte 11j aufsetzbar
und mit der Anlagefläche 11i des Außengehäuses 11 mediendicht zum Verschließen der
Kavität 11g befestigbar, vorzugsweise mittels einer zwischengeschalteten Dichtung
und Schrauben.
[0060] Diese Verschlussplatte 11j weist eine hier kreisrunde, das Fenster bildende Kameraöffnung
11k auf, die ihrerseits außenseitig durch eine Abdeckscheibe 11m verschlossen ist,
die durch einen flanschartigen Scheibenhalter 11n außenseitig umfänglich gehalten
ist und bevorzugt über Hutmuttern montiert ist.
[0061] In der Kavität 11g ist ein kastenartiges, hier aus dursichtigem Kunststoff hergestelltes
Innengehäuse 14 eingesetzt, welches seinerseits eine Kamera 18 aufnimmt und insofern
hier ein Kameragehäuse bildet und diese Kamera so positioniert, dass das Objektiv
der Kamera 18 hinter der Kameraöffnung 11k angeordnet ist.
[0062] Zwischen diesem Innengehäuse 14 und dem Außengehäuse 11 ist an allen Seiten ein Strömungsspalt
11o von ca. 5,5 mm Breite ausgebildet, durch den das kühlende Reinigungsmedium hindurchströmt,
und zwar auch auf der Vorderseite zwischen Verschlussplatte 11j und Innengehäuse 14.
[0063] Bei der vorliegenden Ausführungsform erfolgt dieses über eine hinter der Verschlussplatte
11j angeordnete, deutlich stärkere Halteplatte 11p mit einer hinterseitigen Einsatzausnehmung,
in welcher das objektiv der Kamera 18 eingreift, sodass dieses objektiv somit plan
hinter dem durch die Abdeckscheibe 11m gebildeten Fenster sitzt. Vorliegend umfasst
die getrennte Halteplatte 11p die Strömungskanäle oder Strömungstaschen, in welche
das kühlende Reinigungsmedium durch oder eintreten kann zur Kühlung der Kamera 18.
[0064] Aus den Schnitten in den Figuren 4 und 5 ist auch ersichtlich, wie der Kontakt zwischen
der aufnehmenden Halteplatte 11p oder der Kavität 11g und der eingesetzten Kamera
18 im Bereich der Kameraöffnung 11k oder an der Rückseite der Kamera 18 realisiert
wird. So sind nämlich auf die Kamera 18 zu ragend an der Innenseite um die Kameraöffnung
herum auf die Kamera zu ragende, am berührenden Vorderende am abgerundete Halterundungen
vorgesehen, welche mit ihren so gebildeten vorderen Haltepunkten seitlich und eventuell
auch ober und unterseitig an dem Gehäuse der Kamera 18 oder um dessen Objektiv 18
so anliegen, dass diese Positionsgenau hinter der Kameraöffnung 11k der Abdeckscheibe
11m gehalten wird, gleichzeitig aber nur ein geringster Kontakt zwischen den Fügepartnern
auftritt, um keine Wärmebrücken bereitzustellen.
[0065] Die Kamera 18 ist bevorzugt innerhalb des vorzugsweise aus dursichtigem Kunststoff
bestehenden Innengehäuses 14 in einem wasserdichten Behälter angeordnet.
[0066] Für ein klares Bild ist es ferner zweckmäßig, dass eine blasenfreie Strömung des
Reinigungsmediums innerhalb des Informationsadapters 10 aufrechterhalten wird.
[0067] Die Verschlussplatte 11j (Kameraverschluss) ist umfänglich mit Schrauben in der absatzförmigen
Ausnehmung 11h an der Anlagefläche 11i des Außengehäuses 11 eingesetzt und befestigt,
sodass diese Verschlussplatte 11j die Kavität 11g mediendicht und lösbar verschließt.
[0068] Durch das Einfassen der Verschlussplatte 11j in der Ausnehmung 11h, insbesondere
eingefasst durch die Wölbungen 11a, 11b wird gewährleistet, dass die Verschlussplatte
11j keinen Anschlag bzw. keine Kante oder Ecke zum Anschlag beim Absenken des Außengehäuses
11 in das Zuführrohr 26 zu dem Verbrennungsraum darstellt.
[0069] Das biegsame Schlauchstück 12, welches vorliegend eine Länge von etwa 250 mm aufweist,
verbindet den unteren Schlauchanschluss 11e des Informationsadapters mit dem oberen
Schlauchanschluss am oberen Ende des Düsenkopfs 7. Der Düsenkopf 7 selbst weist in
bekannter Weise ein inneres Ventil auf, welches das einströmende Reinigungsmedium,
vorzugsweise Wasser, durch seitliche Düsenöffnungen in dem ebenfalls bombenartig ausgebildeten
Düsenkopf 7 austreten lässt zu dem Besprühen der Reinigungsfläche mit dem Reinigungsmedium.
[0070] Der Schlauch 8 und das Schlauchstück 22 sind vorzugsweise als standardmäßige Kraftwerkschläuche
ausgebildet, um somit eine ausreichende Beweglichkeit zwischen dem Informationsadapter
10 und dem Düsenkopf 11 zu realisieren, damit beide auch gekrümmte Abschnitte im Zuführrohr
26 überwinden können.
[0071] Zusammenfassend stellt die Erfindung einen kabellosen Informationsadapter bereit
für eine Reinigungsvorrichtung mit einem Außengehäuse, dass an einem oberen Ende einen
oberer Schlauchanschluss zum Anschluss eines Schlauchs für ein Reinigungsmedium vorgesehen
ist. Innerhalb des Außengehäuses ist eine Kavität zur Aufnahme einer in einem Innengehäuse
sitzenden angeordneten Einsatztechnik vorgesehen. An einem unteren Ende des Informationsadapters
ist ein unterer Schlauchanschlusses für den Anschluss eines Schlauchstücks oder einer
Einsatzdüse vorgesehen. An einem unteren Ende des Schlauchstücks kann ein Düsenkopf
befestigt werden.
[0072] Zum Schutz und zur Kühlung der in das Außengehäuse eingesetzten Einsatztechnik und
des Fensters ist der Informationsadapter ausgebildet, um die Kavität zur Aufnahme
des Innengehäuses mit dem Reinigungsmedium zu durchspülen.
Bezugszeichenliste:
[0073]
- 1
- Verbrennungsanlage
- 2
- Feuerrost
- 3
- Brenngut
- 4
- Rauchgasabzug
- 5
- Anbauten
- 6
- Einbauten
- 7
- Düsenkopf
- 8
- Schlauch
- 9
- Schlauchstück
- 10
- Informationsadapter
- 11
- Außengehäuse
- 11a
- obere Wölbung
- 11b
- untere Wölbung
- 11c
- Hauptabschnitt
- 11d
- oberer Schlauchanschluss
- 11e
- unterer Schlauchanschluss
- 11f
- Strömungskanal
- 11g
- Kavität
- 11h
- Ausnehmung
- 11i
- Anlagefläche
- 11j
- Verschlussplatte
- 11k
- Kameraöffnung
- 11m
- Abdeckscheibe
- 11n
- Scheibenhalter
- 11o
- Strömungsspalt
- 11p
- Halteplatte
- 12
- Schlauchstück
- 14
- Innengehäuse
- 18
- Kamera
- 22
- Schlauchstück
- 26
- Zuführrohr
1. Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eines Reinigungsbereichs einer Verbrennungsanlage,
z.B. Rauchgaszugs, eines Kessels oder dergleichen, mit:
einem ein Reinigungsmedium zuführenden Schlauch (8),
der an einem oberen Versorgungsende mit einem Reinigungsmedium versorgt wird und bevorzugt
auf einer Schlauchtrommel angeordnet ist, um den Schlauch auf-, bzw. abzurollen, sich
entlang einer Schlauchlängsachse erstreckt bis zu einem Arbeitsende, an dem das Reinigungsmediums
austritt,
sowie einem Düsenkopf (7),
der über den Schlauch (8) mit dem Reinigungsmedium versorgbar ist und der bei einem
Reinigungsvorgang in den Reinigungsbereich einbringbar ist, um das Reinigungsmedium
auf Innenwände des Reinigungsbereichs aufzubringen,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass ein Informationsadapter (10) über ein Schlauchstück (12) beabstandet zu dem Düsenkopf
(7), angeordnet ist,
dass der Informationsadapter (10) ein Außengehäuse (11) umfasst,
dass eine Kavität (11g) zur Aufnahme eines in diese einsetzbaren Innengehäuses (14) aufweist,
dass eine Kamera (18), eine Leuchte oder beides in das Innengehäuse (14) einsetzbar oder
eingesetzt ist,
dass in dem Außengehäuse (14) mindestens ein Fenster für die Kamera oder die Leuchte aufweist,
und dass das Außengehäuse (14) ausgebildet ist, um die Kavität (11g) mit dem Reinigungsmedium
zu durchspülen.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass zwischen der Kavität (11g) und dem Innengehäuse (14) ein umlaufender Strömungsspalt
(11o) ausgebildet ist, durch welchen das Reinigungsmedium zur Kühlung strömt.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass zwischen der Kavität (11g) und dem Innengehäuse (14) Fixierungsmittel vorgesehen
sind.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprühe 1 bis 3,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass das Außengehäuse (10) einen oberen Schlauchanschluss (11d) und einen unteren Schlauchanschluss
(11e) umfasst.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass sich das Schlauchstück (12) zwischen dem unteren Schlauchanschluss (11e) des Außengehäuses
(11) und dem Düsenkopf (7) erstreckt.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass die Schlauchanschlüsse Gewindeanschlüsse () umfassen.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass das Außengehäuse (10) kantenfrei ausgebildet ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 7,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass die Kavität (11g) in einem im Wesentlichen zylindrischen Hauptabschnitt (11c) des
Außengehäuses (11) ausgebildet ist,
und dass sich an den zylindrischen Hauptabschnitt (11c) eine obere, kuppelförmige Wölbung
(11a) und eine untere kuppelförmige Wölbung (11b) anschließen.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass die Schlauchanschlüsse (11d, 11e) in den Wölbungen (11a, 11b) angeordnet sind.
10. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8 bis 9,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass in einer äußeren Mantelfläche des zylindrischen Hauptabschnitts (11c) mindestens
eine seitliche Ausnehmung (11h) ausgebildet ist, dass die Ausnehmung (11h) von den
Wölbungen (11a, 11b) eingefasst ist und dass ein Verschluss zum Verschließen der Kavität
(11g) in die Ausnehmung (11h) einsetzbar ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass der Verschluss als Verschlussplatte (11j) ausgebebildet ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass der Verschluss das Fenster umfasst.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass das Außengehäuse (11) ausgebildet ist um in mehrere Richtungen oder vollumfänglich
zu betrachten und/oder auszuleuchten.
14. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass das Außengehäuse (11) in Größe und Geometrie an den Düsenkopf (7) angepasst ist.
15. Informationsadapter (10) für eine Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
DADURCH GEKENNZEICHNET,
dass dieser an einem oberen Ende ein als Schutzgehäuse fungierendes Außengehäuse (11)
aufweist,
dass an einem oberen Ende des Außengehäuses (10) ein oberer Schlauchanschluss (11d) zum
Anschluss eines Schlauchs (8) für ein Reinigungsmedium vorgesehen ist,
dass das Außengehäuse (11) eine Kavität (11g) zur Aufnahme eines in diese einsetzbaren
Innengehäuses (14) aufweist,
dass Mess- und/oder Informationstechnik zur Erfassung von Informationen aus einem inneren
einer Verbrennungsanlage in das Innengehäuse (14) einsetzbar oder eingesetzt ist,
dass in dem Außengehäuse (10) mindestens ein Fenster für die Erfassung der Informationen
aus der Verbrennungsanlage durch die Mess- und/oder Informationstechnik vorgesehen
ist,
dass der Informationsadapter (11) ausgebildet ist, um die Kavität (11g) mit dem eingesetzten
Innengehäuse (14) und das Fenster mit dem Reinigungsmedium zur Kühlung zu umspülen,
dass das Außengehäuse (11) an einem unteren Ende einen unterer Schlauchanschluss (11e)
für den Anschluss eines Schlauchs (8), eines Schlauchstücks (12) oder einer Einsatzdüse
umfasst oder an dem ein Schlauchstück (12) befestigt ist
und dass an einem unteren Ende des Schlauchstücks (12) ein Düsenkopf (7) befestigbar oder
befestigt ist.