[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Ladehilfsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Im Weiteren bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 15.
[0003] Stangenmagazine zur Aufnahme von Patronen von Schusswaffen weisen einen Aufnahmeraum
für die Patronen auf, in welchem diese ein- oder zweireihig (die beiden Reihen in
der Höhe versetzt) gestapelt angeordnet sind. Am oberen Ausgabeende wird der Aufnahmeraum
durch Magazinlippen begrenzt, die die Weite des Aufnahmeraums verjüngen und an denen
die oberste der im Magazin sich befindenden Patronen anliegt, wobei ein von einer
Magazinfeder beaufschlagter Magazinzubringer auf die unterste der sich im Magazin
befindenden Patronen bzw. im Falle eines zweireihigen Magazins auf die untersten Patronen
der beiden Reihen einwirkt, um die oberste im Magazin sich befindende Patrone gegen
die Magazinlippen zu drücken.
[0004] Zum Laden eines Stangenmagazins werden die Patronen üblicherweise einzeln von Hand
in das Stangenmagazin eingebracht, indem sie in einem vorderen Bereich des Magazins,
vor welchem die Magazinlippen enden, gegen den Magazinzubringer bzw. die bereits im
Magazin sich befindenden Patronen eingedrückt werden und dadurch in einen vorderen
Bereich des Aufnahmeraums des Magazins eingebracht werden und im Weiteren in den hinteren
Bereich des Aufnahmeraums und unter die Magazinlippen eingeschoben werden. Dieser
Vorgang ist relativ kraftraubend und mühsam.
[0005] Bekannt geworden sind bereits Ladehilfsvorrichtungen für Stangenmagazine, die ein
auf einen oberen Abschnitt des Stangenmagazins aufsetzbares Halterungsteil aufweisen,
in welchem das Stangenmagazin in ähnlicher Weise wie in der Schusswaffe gehalten ist.
Am Halterungsteil ist ein Zuführteil in Form einer Schiene mit einer hinterschnittenen
Nut angebracht, in welche die zu ladenden Patronen vor dem Aufsetzen auf das Magazin
eingefädelt worden sind. Die in einer Reihe im Zuführteil angeordneten und auf der
Oberseite des Magazins aufliegenden Patronen werden in der Folge mit einem entlang
des schienenförmigen Aufnahmeteils verschiebbaren, auf der obersten der Patronen aufliegenden
Handstück manuell in den Aufnahmeraum des Magazins eingedrückt. Zwar kann das Laden
des Magazins dadurch beschleunigt werden, allerdings ist der benötigte Kraftaufwand,
um die Patronen mit dem Handstück in den Aufnahmeraum des Magazins einzudrücken, erheblich.
[0006] Durch Vorbenutzung bekannt ist im Weiteren eine Ladehilfsvorrichtung mit einem auf
einen oberen Abschnitt des Stangenmagazins aufsetzbaren Halterungsteil, an dem ein
als Hebel ausgebildetes Betätigungsteil verschwenkbar gelagert ist. Durch Betätigen
des Betätigungsteils wird eine einzelne in die Ladehilfsvorrichtung eingesetzte Patrone
von einem Schubstück an den Magazinlippen vorbei in einen vorderen Bereich des Aufnahmeraums
des Stangenmagazins eingedrückt und dann von einem Drücker in den hinteren Bereich
des Aufnahmeraums unter die Magazinlippen eingeschoben. Bei dieser Ladehilfsvorrichtung
müssen die zu ladenden Patronen jeweils einzeln in die Ladehilfsvorrichtung eingesetzt
werden.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es eine vorteilhafte Ladehilfsvorrichtung der eingangs
genannten Art bereitzustellen, die ein einfaches, rasches und kraftsparendes Laden
des Stangenmagazins ermöglicht. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Ladehilfsvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs
15.
[0008] Die Ladehilfsvorrichtung gemäß der Erfindung weist ein Schubstück auf, welches zwischen
einer Passivstellung, in der es sich vollständig außerhalb des Aufnahmeraums (9) des
Stangenmagazins (2) befindet, und einer Aktivstellung, in der ein Stößelabschnitt
(14c) des Schubstücks zwischen den Magazinlippen (10) in den Aufnahmeraum (9) des
Stangenmagazins (2) ragt, verstellbar ist, wobei diese Verstellung des Schubstücks
zwischen der Passivstellung und der Aktivstellung des Schubstücks zum Niederdrücken
des Magazinzubringers zusammen mit gegebenenfalls bereits im Aufnahmeraum des Stangenmagazins
sich befindenden Patronen dient. Dadurch wird in einem vorderen Bereich des Aufnahmeraums
des Stangenmagazins ein vorderer Freiraum freigegeben. Die Ladehilfsvorrichtung gemäß
der Erfindung weist im Weiteren einen Drücker auf, der zwischen einer Zuführstellung
und einer Eindrückstellung verstellbar ist. Die Verstellung des Drückers von der Zuführstellung
zur Eindrückstellung dient zum Eindrücken einer der zu ladenden Patronen, welche in
der Aktivstellung des Schubstücks und Zuführstellung des Drückers ausgehend vom Zuführteil
in den vorderen Freiraum des Aufnahmeraums des Stangenmagazins zugeführt worden ist,
in einen in einem hinteren Bereich des Aufnahmeraums liegenden hinteren Freiraum,
der vom Schubstück beim Zurückziehen des Schubstücks von der Aktivstellung in Richtung
der Passivstellung freigegeben worden ist. Damit ist die Patrone vollständig im Aufnahmeraum
des Stangenmagazins aufgenommen. Die Patrone befindet sich damit in einer Ladeposition.
[0009] Der Ladevorgang erfolgt vorteilhafterweise durch das Zusammenwirken der Bewegung
des Schubstücks von der Passivstellung in die Aktivstellung und zurück in die Passivstellung
sowie der damit gekoppelten Bewegung des Drückers von der Eindrückstellung in die
Zuführstellung und zurück in die Eindrückstellung.
[0010] Vorteilhafterweise können mehrere zu ladende Patronen von der erfindungsgemäßen Ladehilfsvorrichtung
aufgenommen werden, wobei mehrere zu ladende Patronen in das Zuführteil einsetzbar
und von diesem verschiebbar geführt sind.
[0011] Vorzugsweise erfolgt die Verstellung des Drückers von der Zuführstellung in die Eindrückstellung
durch eine den Drücker in Richtung der Eindrückstellung beaufschlagende Spannfeder.
[0012] Eine zu ladende Patrone ist somit vom Drücker durch die Wirkung der Spannfeder bis
in den hinteren Bereich des Aufnahmeraums und somit in ihre Ladeposition eindrückbar.
[0013] Zur Verstellung des Schubstücks von der Passivstellung in die Aktivstellung und zur
Verstellung des Drückers von der Eindrückstellung in die Zuführstellung ist vorteilhafterweise
ein Betätigungsteil vorhanden, welches sowohl mit dem Schubstück als auch mit dem
Drücker mechanisch gekoppelt ist und welches von einer Ausgangsstellung in eine Betätigungsstellung
verstellbar ist. Bei der Verstellung des Betätigungsteils von der Ausgangsstellung
in die Betätigungsstellung wird somit die Verstellung des Drückers von der Eindrückstellung
in die Zuführstellung und die Verstellung des Schubstücks von der Passivstellung in
die Aktivstellung bewirkt.
[0014] Vorteilhafterweise erfolgt die Zuführung der zu ladenden Patrone in den vorderen
Freiraum des Aufnahmeraums in der Aktivstellung des Schubstücks und in der Zuführstellung
des Drückers durch die Wirkung der Schwerkraft, sobald in einem neben dem Stößelabschnitt
liegenden vorderen Bereich des Aufnahmeraums der vordere Freiraum mit einer ausreichenden
Größe freigegeben ist und sich der Drücker ausreichend weit in Richtung der Zuführstellung
bewegt hat. Der vordere Freiraum erstreckt sich dabei bis unter einen vorderen Abschnitt
der Magazinlippen, unter welchen die Patrone im Bereich ihres hinteren Endes zu liegen
kommt.
[0015] Das Schubstück ist vorteilhafterweise linear verschiebbar am Halterungsteil gelagert,
wobei es vorzugsweise von einer Rückstellfeder in die Passivstellung beaufschlagt
ist.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Betätigungsteil, welches
zur Betätigung vorzugsweise einen Griffabschnitt aufweist, um eine Betätigungsteil-Schwenkachse
verschwenkbar am Halterungsteil gelagert. Vorteilhafterweise ist das Betätigungsteil
durch Federkraft in die Ausgangsstellung beaufschlagt, insbesondere durch die auf
das Schubstück wirkende Rückstellfeder und die Kopplung des Betätigungsteils mit dem
Schubstück.
[0017] Die Verstellung des Schubstücks durch das Betätigungsteil erfolgt günstigerweise
in beide Richtungen zwangsgekoppelt, d.h. bei einer kontinuierlichen Verstellung des
Betätigungsteils von der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung erfolgt eine
kontinuierliche Verstellung des Schubstücks von der Passivstellung in die Aktivstellung
und bei einer kontinuierlichen Verstellung des Betätigungsteils von der Betätigungsstellung
in die Ausgangsstellung erfolgt eine kontinuierliche Rückstellung des Schubstücks
von der Aktivstellung in die Passivstellung.
[0018] Die Kopplung zwischen dem Betätigungsteil und dem Drücker ist günstigerweise nur
in eine Richtung zwangsgekoppelt, d.h. es erfolgt bei einer kontinuierlichen Verstellung
des Betätigungsteils von der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung eine kontinuierliche
Verstellung des Drückers von der Eindrückstellung in die Zuführstellung, während bei
einer kontinuierlichen Verstellung des Betätigungsteils von der Betätigungsstellung
in die Ausgangsstellung zumindest über einen Abschnitt dieser Verstellung des Betätigungsteils
ein Verharren des Drückers an der gleichen Position ermöglicht ist. Dies wird in einer
vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung dadurch ermöglicht, dass der Drücker mindestens
einen Führungszapfen aufweist und das Betätigungsteil mindestens eine Führungsfläche
aufweist, wobei der mindestens eine Führungszapfen des Drückers nur einseitig an der
zugeordneten Führungsfläche des Betätigungsteils anliegt. Stattdessen könnte auch
das Betätigungsteil mindestens einen Führungszapfen aufweisen, der nur einseitig an
einer Führungsfläche des Drückers anliegt. Andere Ausbildungen einer solchen zumindest
abschnittsweisen Freistellung der Bewegung zwischen dem Betätigungsteil und dem Drücker
sind denkbar und möglich, beispielsweise durch einen Führungszapfen, welcher an einem
der beiden Teile angeordnet ist und in eine Fensterausnehmung am anderen dieser beiden
Teile ragt, wobei die Fensterausnehmung eine größere lichte Weite als der Führungszapfen
aufweist.
[0019] Das Zuführteil weist in einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung eine Schiene
mit einer hinterschnittenen Nut auf. In diese hinterschnittene Nut sind mehrere zu
ladende Patronen einfädelbar und darin verschiebbar geführt, wobei ihre Zuführung
zum vorderen Bereich des Aufnahmeraums in der Aktivstellung des Schubstücks und Eindrückstellung
des Drückers durch die Schwerkraft erfolgt.
[0020] Wenn im Rahmen dieser Schrift unter Bezugnahme auf ein Stangenmagazin von "oben"
und "unten" gesprochen wird, so bezieht sich dies auf eine Ausrichtung, in welcher
sich die Magazinlippen des in die Ladehilfsvorrichtung eingesetzten Stangenmagazins
oben befinden.
[0021] Wenn in dieser Schrift von "vorne" und "hinten" die Rede ist, so ist dies auf die
Schussrichtung der Patronen bezogen.
[0022] Weitere Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägsicht eines Ausführungsbeispiels einer Ladehilfsvorrichtung gemäß der Erfindung
in der Ausgangsstellung des Betätigungsteils (und damit Passivstellung des Schubstücks
und Eindrückstellung des Drückers);
- Fig. 2
- eine Schrägsicht entsprechend Fig. 1 in der Betätigungsstellung des Betätigungsteils
(und damit Aktivstellung des Schubstücks und Zuführstellung des Drückers);
- Fig. 3 und 4
- die in der Längsmitte aufgeschnittene Ladehilfsvorrichtung in den Stellungen gemäß
den Fig. 1 und 2;
- Fig. 5
- die auf ein Stangenmagazin aufgesetzte Ladehilfsvorrichtung, wobei das Stangenmagazin
an der Ladehilfsvorrichtung gehalten ist, mit in das Zuführteil eingesetzten Patronen,
in der Stellung der Ladehilfsvorrichtung entsprechend Fig. 1;
- Fig. 6
- eine Darstellung analog Fig. 5, in der Stellung der Ladehilfsvorrichtung entsprechend
Fig. 2;
- Fig. 7
- eine Darstellung analog Fig. 5 und 6, beim Zurückstellen des Betätigungsteils bis
zu einer Zwischenstellung;
- Fig. 8
- eine Darstellung analog den Fig. 5 bis 7, im in die Ausgangsstellung zurückgestellten
Zustand des Betätigungsteils;
- Fig. 9 bis 12
- Darstellungen der auf das Stangenmagazin aufgesetzten Ladehilfsvorrichtung mit in
das Zuführteil eingesetzten Patronen in Seitenansicht, in den Stellungen entsprechend
den Fig. 5 bis 8;
- Fig. 13
- einen Viertelschnitt;
- Fig. 14
- die Ladehilfsvorrichtung mit abgenommenem Adapterelement;
- Fig. 15
- eine Vorderansicht der auf ein Stangenmagazin aufgesetzten Ladehilfsvorrichtung mit
in das Zuführteil eingefädelten Patronen;
- Fig. 16
- einen Schnitt entlang der Linie AA von Fig. 15, in der Ausgangsstellung des Betätigungsteils;
- Fig. 17 bis 19
- Schnitte analog Fig. 16 in den Stellungen entsprechend Fig. 6 bis 9;
- Fig. 20
- eine Explosionsdarstellung der Ladehilfsvorrichtung zusammen mit einem Magazin und
einer Patrone;
- Fig. 21 und 22
- Schrägsichten eines Einzelpatronenzuführstücks aus unterschiedlichen Blickrichtungen;
- Fig. 23
- Die auf ein Stangenmagazin aufgesetzte Ladehilfsvorrichtung mit eingesetztem Einzelpatronenzuführstück
und einer darin eingebrachten Patrone.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Fig. 1 bis 23
erläutert.
[0024] Die Ladehilfsvorrichtung weist ein Halterungsteil 1 auf, welches eine Aufnahmeöffnung
1a besitzt, in die ein Stangenmagazin 2 mit einem oberen Abschnitt eingesteckt werden
kann. Das Stangenmagazin 2 ist nach dem Einschieben in die Aufnahmeöffnung 1a des
Halterungsteils 1 an der Ladehilfsvorrichtung festgehalten. Die Halterung des Stangenmagazins
2 am Halterungsteil 1 kann dabei in analoger Weise wie die übliche Halterung des Stangenmagazins
2 an einer Schusswaffe erfolgen. Insbesondere kann das Halterungsteil 1 hierfür federbeaufschlagte
Rastnasen 3a aufweisen, die in Rastausnehmungen 2a des Stangenmagazins 2 eingreifen.
Die Rastnasen 3a können an vorzugsweise verschwenkbar gelagerten Rastelementen 3 angeordnet
sein. Zum Öffnen der Halterung und Herausnehmen des Stangenmagazins aus der Aufnahmeöffnung
des Halterungsteils 1 können die Rastelemente 3 gegen die Kraft der die Rastelemente
3 beaufschlagenden Federn 4 verschwenkt werden.
[0025] Die Rastelemente 3 mit den Rastnasen 3a sind im Ausführungsbeispiel an einem Adapterelement
5 angeordnet, welches an einem Basisteil 1b des Halterungsteils 1 gehalten ist. Durch
Auswechseln des Adapterelements 5 kann das Halterungsteil 1 an unterschiedliche Typen
von Stangenmagazinen, wie sie verschiedene Hersteller verwenden, angepasst werden.
Zum Austauschen des Adapterelements wird im Ausführungsbeispiel ein am Basisteil des
Halterungsteils gegen die Kraft einer Feder 7 verschiebbar gelagertes Verschlusselement
6 verschoben, worauf das Adapterelement 5 vom Basisteil des Halterungsteils 1 abgezogen
werden kann.
[0026] Das Basisteil 1b und das Adapterteil 5 bilden zusammen eine Hülse, die die Aufnahmeöffnung
1a aufweist.
[0027] Das Stangenmagazin 2 dient zur Aufnahme von Patronen 8, beispielsweise 9mm-Patronen
(= 9 x 19 mm). Das Stangenmagazin 2 kann hierbei in herkömmlicher Weise ausgebildet
sein. Es weist einen Aufnahmeraum 9 zur Aufnahme der Patronen 8 auf. Der Aufnahmeraum
9 ist nach oben durch Magazinlippen 10 begrenzt. Diese erstrecken sich nur über einen
hinteren Teil des Magazins, während in einem vorderen Teil des Magazins eine größere
Öffnung des Aufnahmeraums 9 nach oben zur Außenseite hin besteht, welche zum Laden
des Magazins dient.
[0028] Im Magazin ist ein von einer Magazinfeder 12 beaufschlagter Magazinzubringer 11 angeordnet,
der die im Aufnahmeraum 9 angeordneten Patronen 8 nach oben drückt, wobei die oberste
dieser Patronen 8 an den Magazinlippen 10 anliegt.
[0029] Am Halterungsteil 1 der Ladehilfsvorrichtung ist ein Zuführteil 13 festgelegt. Dieses
weist eine Schiene 13a mit einer hinterschnittenen Nut auf, in welche zu ladende Patronen
eingefädelt werden. Damit sind die Patronen 8 vom Zuführteil rechtwinkelig zu ihrer
Längsrichtung verschiebbar geführt. Die Schiene 13a ist im Ausführungsteil mittels
Flanschen 13b am Halterungsteil 1 angeschraubt.
[0030] Die in die hinterschnittene Nut der Schiene 13a eingefädelten Patronen sind entlang
der Schiene 13a verschiebbar.
[0031] Am Halterungsteil 1 ist ein Schubstück 14 parallel zu einer Verschieberichtung 25
zwischen einer Passivstellung (vgl. Fig. 1, 3, 5, 8, 9, 12, 16 und 19) und einer Aktivstellung
(vgl. Fig. 2, 4, 6, 10 und 17) linear verschiebbar gelagert. Im Ausführungsbeispiel
dient hierzu ein Lagerzapfen 14a des Schubstücks 14, der in eine Lagerausnehmung des
Halterungsteils 1 eingreift. Zwischen dem Boden dieser Lagerungsausnehmung und dem
Lagerzapfen 14a ist eine Rückstellfeder 15 angeordnet. Im unbetätigten Zustand der
Ladehilfsvorrichtung beaufschlagt die Rückstellfeder 15 das Schubstück 14 in die Passivstellung....
[0032] Am Halterungsteil 1 ist im Weiteren ein Drücker 16 zwischen einer Eindrückstellung
(vgl. Fig. 1, 3, 5, 8, 9, 12, 16 und 19) und einer Zuführstellung (vgl. Fig. 2, 4,
6, 10 und 17) verschwenkbar gelagert. Die verschwenkbare Lagerung des Drückers 16
erfolgt mittels eines Lagerstifts 17 um eine Drücker-Schwenkachse 18. Diese steht
rechtwinkelig zur Verschieberichtung 25. Der Drücker 16 ist von einer Spannfeder 19
beaufschlagt. Im unbetätigten Zustand der Ladehilfsvorrichtung beaufschlagt die Spannfeder
19 den Drücker in eine Eindrückstellung des Drückers 16.
[0033] Am Halterungsteil 1 ist ein als Hebel ausgebildetes Betätigungsteil 20 um eine Betätigungsteil-Schwenkachse
21 zwischen einer Ausgangsstellung (vgl. Fig. 1, 3, 5, 8, 9, 12, 16 und 19) und einer
Betätigungsstellung (vgl. Fig. 2, 4, 6, 10 und 17) verschwenkbar gelagert. Die Betätigungsteil-Schwenkachse
21 liegt parallel zur Drücker-Schwenkachse 18. Das Betätigungsteil 20 weist einen
Griffabschnitt 20a auf, der zur Betätigung der Ladehilfsvorrichtung 1 durch den Benutzer
dient, um Patronen 8 in das Stangenmagazin 2 zu laden.
[0034] Im Ausführungsbeispiel ist das Betätigungsteil 20 zweiteilig ausgebildet. Durch die
beiden miteinander verschraubten Teile ist der Griffabschnitt 20a entlang seiner Längsmitte
unterteilt. Die beiden Teile weisen jeweils einen Führungsfortsatz 20b auf, der eine
Führungsfläche 20c besitzt.
[0035] zur verschwenkbaren Lagerung des Betätigungsteils 20 am Halterungsteil 1 weisen die
beiden Teile des Betätigungsteils 20 im Ausführungsbeispiel jeweils einen Achszapfen
20d auf, der in eine im Halterungsteil 1 angeordnete Lagerbuchse 22 eingreift. Die
Lagerbuchsen 22 können auch entfallen.
[0036] An den Oberseiten der gegenüberliegenden breitseitigen Wände des Basisteils 1b des
Halterungsteils 1 ist jeweils eine Wange 1c befestigt. An den Wangen 1c erfolgt die
verschwenkbare Lagerung des Drückers 16 sowie des Betätigungsteils 20. Zwischen den
Wangen 1c befindet sich ein Zwischenraum zur Zuführung der Patronen 8 zu Oberseite
des Stangenmagazins 2.
[0037] Durch Betätigen des Griffabschnitts 20a des Betätigungsteils 20 kann dieses zwischen
einer Ausgangsstellung und einer Betätigungsstellung verschwenkt werden. Das Schubstück
14 ist hierbei mit dem Betätigungsteil 20 in beide Verstellrichtungen des Betätigungsteils
20 zwangsgekoppelt. Zu diesem Zweck dient im Ausführungsbeispiel ein am Betätigungsteil
20 angebrachter Koppelstift 23, der eine Ausnehmung 14b im Schubstück 14 durchsetzt.
Da das Betätigungsteil 20 verschwenkbar gelagert ist und das Schubstück 14 linear
verschiebbar gelagert ist, ist die Ausnehmung 14b als Langlochausnehmung ausgebildet.
[0038] Wenn das Betätigungsteil 20 ausgehend von der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung
verschwenkt wird, wird das Schubstück 14 durch die Zwangskopplung mit dem Betätigungsteil
20 von der Passivstellung in eine Aktivstellung verstellt. Wird der Griffabschnitt
20a vom Benutzer freigegeben, so verschiebt die Rückstellfeder 15 das Schubstück 14
zurück in die Passivstellung und durch die Kopplung mit dem Betätigungsteil 20 wird
hierbei das Betätigungsteil 20 in die Ausgangsstellung zurückverschwenkt.
[0039] Der Drücker 16 weist auf gegenüberliegenden Seiten abstehende Führungszapfen 16a
auf, welche parallel zur Drücker-Schwenkachse 18 ausgerichtet sind und mit den Führungsflächen
20c des Betätigungsteils 20 zusammenwirken. Wird das Betätigungsteil 20 von der Ausgangsstellung
in die Betätigungsstellung verschwenkt, so erfolgt durch das Zusammenwirken der Führungszapfen
16a mit den Führungsflächen 20c eine Verschwenkung des Drückers 16 von der Eindrückstellung
in die Zuführstellung des Drückers 16.
[0040] Wird das Betätigungsteil 20 vom Benutzer freigegeben und durch die Wirkung der Rückstellfeder
15 in die Ausgangsstellung zurückverschwenkt, so werden die Führungszapfen 16a durch
die Wirkung der Spannfeder 19 in Anlage an den Führungsflächen 20c gehalten und der
Drücker 16 wird zurück in die Eindrückstellung verstellt. Dies ist aber nicht zwingend.
Wird der Drücker 16 in der Zuführstellung festgehalten, so kann sich das Betätigungsteil
20 dennoch unter Abhebung der Führungszapfen 16a von den Führungsflächen 20c in die
Ausgangsstellung zurückschwenken. Ein solches Abheben der Führungszapfen 16a von den
Führungsflächen 20c über einen Abschnitt der Rückstellung des Betätigungsteils 20
von der Betätigungsstellung in die Ausgangsstellung erfolgt beim Ladevorgang, wie
im Folgenden genauer erläutert wird.
[0041] Zur Erläuterung des Ladevorgangs wird insbesondere auf die Fig. 5 bis 8, 9 bis 12
und 16 bis 19 Bezug genommen, welche verschiedene Phasen des Ladevorgangs zeigen.
Die Fig. 5, 9 und 16 zeigen den Zustand zu Beginn des Ladevorgangs. Das Stangenmagazin
2 ist in der Aufnahmeöffnung 1a des Halterungsteils 1 gehalten und Patronen 8 sind
in die hinterschnittene Nut der Schiene 13a des Zuführteils 13 eingefädelt. Die Patronen
rutschen durch die Wirkung der Schwerkraft entlang der Schiene 13a nach unten, bis
die unterste Patrone auf einer Auflagefläche 16b des in der Eindrückstellung sich
befindenden Drückers 16 aufliegt.
[0042] Wird nunmehr das Betätigungsteil 20 betätigt, indem es von der Ausgangsstellung in
die Betätigungsstellung verschwenkt wird, welche in den Fig. 6, 10 und 17 dargestellt
ist, so wird das Schubstück 14 von der Passivstellung in die Aktivstellung verschoben.
Ein Stößelabschnitt 14c des Schubstücks 14 fährt hierbei durch den Zwischenraum zwischen
den Magazinlippen 10 in einen hinteren Bereich des Aufnahmeraums 9 ein. Sind im Aufnahmeraum
9 bereits Patronen 8 angeordnet, so drückt der Stößelabschnitt 14c auf die oberste
dieser Patronen 8 und drückt diese zusammen mit evtl. darunter liegenden Patronen
und dem Magazinzubringer 11 gegen die Kraft der Magazinfeder 12 nach unten. Befinden
sich keine Patronen 8 im Aufnahmeraum 9, so drückt der Stößelabschnitt 14c direkt
gegen den Magazinzubringer 11 und drückt diesen nach unten. Es wird hierdurch in einem
vorderen Bereich des Aufnahmeraums 9 ein vorderer Freiraum freigegeben. Dieser erstreckt
sich bis unter einen vorderen Abschnitt der Magazinlippen 10.
[0043] Bei der Verstellung des Betätigungsteils 20 von der Ausgangsstellung in die Betätigungsstellung
erfolgt im Weiteren durch die Kopplung mit dem Drücker 16 eine Verschwenkung des Drückers
16 um die Drücker-Schwenkachse 18 von der Eindrückstellung in die Zuführstellung.
Diese Verschwenkung des Drückers 16 erfolgt im Ausführungsbeispiel durch die Anlage
der Führungszapfen 16a des Drückers 16 an den Führungsflächen 20c des Betätigungsteils
20.
[0044] Durch die Verschwenkung des Drückers 16 von der Eindrückstellung in die Zuführstellung
wird die Auflagefläche 16b des Drückers, auf welcher die unterste der im Zuführteil
13 angeordneten Patronen 8 aufliegt, zum vorderen Ende der Patrone hin bewegt und
in der Folge von der Patrone weggeschwenkt. Sobald die Auflagefläche 16b des Drückers
16 sich über das vordere Ende der Patrone 8 hinausbewegt hat, rutscht diese nach unten,
wobei sie aus dem unteren Ende der Führung des Zuführteils 13 herausgleitet und durch
die vor den Magazinlippen 10 liegende Öffnung an der Oberseite des Stangenmagazins
2 in den durch die Wirkung des Schubstücks 14 freigegebenen vorderen Freiraum im vorderen
Bereich des Aufnahmeraums 8 des Stangenmagazins 2 fällt und in diesem nach hinten
rutscht, bis sie an einer Seitenfläche des Stößelabschnitts 14c des Schubstücks 14
anliegt. Die Patrone 8 liegt dann im Bereich ihres hinteren Endes auf der obersten
sich bereits im Aufnahmeraum 9 befindenden Patrone 8 auf bzw., falls eine solche nicht
vorhanden ist, auf dem Magazinzubringer 11. Dieses hintere Ende der Patrone 8 liegt
unterhalb der Magazinlippen 10. In einem vorderen Abschnitt kann die Patrone 8 auf
dem oberen Rand des Stangenmagazins 2 aufliegen. Auch eine Auflage auf einem Teil
der Ladehilfsvorrichtung wäre möglich. Diese Situation ist in den Fig. 6, 10 und 17
dargestellt, wobei die Lage dieser gerade zu ladenden Patrone am besten aus Fig. 17
ersichtlich ist. Die nächst obere im Zuführteil 13 sich befindende Patrone stützt
sich auf der Oberseite dieser gerade zu ladenden Patrone ab.
[0045] Im Weiteren wird das Betätigungsteil von der Betätigungsstellung zurück in die Ausgangsstellung
verstellt. Dies kann durch Loslassen des Betätigungsteils 20 und die Wirkung der Rückstellfeder
15 erfolgen. Die Fig. 7, 11 und 18 zeigen eine Zwischenstellung des Betätigungsteils
20 bei der Zurückstellung.
[0046] Bei der Rückstellung des Betätigungsteils von der Betätigungsstellung in die Ausgangsstellung
wird der Stößelabschnitt 14c des Schubstücks 14 zunehmend angehoben. Da die gerade
zu ladende Patrone 8 mit ihrer Rückseite unterhalb der Magazinlippen 10 liegt, ist
ein Hinauffahren des Magazinzubringers 11 mit den gegebenenfalls bereits vollständig
geladenen Patronen 8 blockiert. Die gerade zu ladende Patrone ist mit ihrem hinteren
Ende zwischen den Magazinlippen 10 und der obersten der im Aufnahmeraum 9 sich bereits
befindenden Patronen 8 oder, falls keine solche vorhanden ist, dem Magazinzubringer
11 eingeklemmt. Der Drücker 16 schwenkt sich zunehmend von der Zuführstellung in Richtung
der Eindrückstellung, bis er an der Spitze der Patrone anliegt. In dem Moment, in
welchem der Drücker 16 in Anlage an die Spitze der Patrone 8 gelangt, liegt die Patrone
8 mit ihrer Rückseite noch am Stößelabschnitt 14c an. Sie ist dadurch gegen eine weitere
Verschiebung in den hinteren Bereich des Aufnahmeraums 9 blockiert. Bei der weiteren
Rückstellung des Betätigungsteils 20 bleibt der Drücker 16 somit in dieser Position
stehen, wobei sich die Führungszapfen 16a von den Führungsflächen 20c abheben. In
den Fig. 7, 11 und 18 ist diese Situation dargestellt. Das Abheben der Führungszapfen
16a von den Führungsflächen 20c ist insbesondere aus Fig. 11 ersichtlich. Aus Fig.
18 ist ersichtlich, dass die Rückseite der Patrone 8 gerade noch am Stößelabschnitt
14c anliegt.
[0047] Sobald das Betätigungsteil über diese Zwischenstellung hinaus in Richtung zur Ausgangsstellung
zurückgestellt wird, wird der Stößelabschnitt 14c über das obere Ende der Rückseite
der Patrone 8 gezogen. Damit ist vom Schubstück 14 ein hinterer Freiraum im hinteren
Bereich des Aufnahmeraums 9 des Stangenmagazins 2 freigegeben. Dieser hintere Freiraum
liegt unterhalb der Magazinlippen (10). Durch die Wirkung des auf die Spitze der Patrone
8 drückenden Drückers 16 wird die Patrone nunmehr in diesen hinteren Freiraum geschoben.
Im Ausführungsbeipiel zumindest so weit, bis die Führungszapfen 16a wieder an der
Führungsfläche 20c des Betätigungsteils 20 anliegen. Bei der weiteren Rückstellung
des Betätigungsteils 20 in Richtung zur Ausgangsstellung erfolgt ein zunehmend weiteres
Eindrücken der zu ladenden Patrone 8 in den hinteren Bereich des Aufnahmeraums 9.
[0048] Wenn das Betätigungsteil 20 in die Ausgangsstellung zurückgestellt worden ist und
der Drücker 16 die Eindrückstellung erreicht hat, ist die zu ladende Patrone vollständig
im Magazin aufgenommen und hat damit ihre Ladeposition erreicht, vgl. Fig. 8, 12 und
19.
[0049] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist als optionales Zubehör in den Fig. 21 und 22
ein Einzelpatronenzuführstück dargestellt. Dieses ist mit seitlich abstehenden Führungsleisten
24a in die hinterschnittene Nut des Zuführteils 13 einsetzbar, vgl. Fig. 23. In dieser
rutscht es nach unten, bis es am Halterungsteil 1 anliegt. Das Einzelpatronenzuführstück
24 weist eine Öffnung 24b auf, in welche eine Patrone einsteckbar ist, vgl. Fig. 23.
Die vom Einzelpatronenzuführstück 24 parallel zu ihrer Längsrichtung verschiebbar
geführte Patrone 8 liegt hierbei mit ihrer Rückseite auf der Auflagefläche 16b des
Drückers 16 auf, wenn sich dieser in seiner Eindrückstellung befindet. Bei der Verstellung
des Drückers 16 in die Zuführstellung gelangt die Auflagefläche 16b außer Eingriff
mit der Patrone 8 und diese kann in den freigegebenen vorderen Freiraum im Aufnahmeraum
9 des Stangenmagazins 2 rutschen, analog wie bei der Zuführung über das Zuführteil
13.
[0050] In einer modifizierten Ausführungsform der Erfindung könnte anstelle eines Zuführteils
13 mit einer Schiene 13a auch ein Zuführteil analog dem Einzelpatronenzuführstück
24 vorgesehen sein, von dem eine einzelne Patrone verschiebbar geführt ist und welches
dann fix am Halterungsteil 1 montiert sein könnte. Die zu ladenden Patronen wären
dann vom Benutzer jeweils einzeln in das Einzelpatronenzuführstück zuzuführen.
[0051] Unterschiedliche weitere Modifikationen des gezeigten Ausführungsbeispiels sind denkbar
und möglich, ohne den Bereich der Erfindung, wie er in den Ansprüchen definiert ist,
zu verlassen.
[0052] So könnte beispielsweise das Schubstück 14 in anderer Weise verschiebbar am Halterungsteil
1 gelagert sein. Auch eine verschwenkbar gelagerte Anordnung eines Schubstücks wäre
denkbar und möglich.
[0053] Anstelle einer auf das Schubstück 14 wirkenden Rückstellfeder oder zusätzlich hierzu
könnte auch eine auf das Betätigungsteil 20 wirkende Rückstellfeder vorgesehen sein.
[0054] Die Patronen 8 können im Aufnahmeraum 9 des Stangenmagazins 2 einreihig oder zweireihig
(in der Höhe versetzt) angeordnet sein.
[0055] Anstelle eines verschwenkbar gelagerten Drückers könnte grundsätzlich auch ein linear
verschiebbar gelagerter Drücker vorgesehen sein.
[0056] Anstelle eines verschwenkbar gelagerten Betätigungsteils könnte grundsätzlich auch
ein linear verschiebbar gelagertes Betätigungsteil vorgesehen sein.
[0057] Grundsätzlich denkbar und möglich wäre es auch, zur Betätigung des Schubstücks und
zur Betätigung des Drückers separate Betätigungsteile vorzusehen.
[0058] Denkbar und möglich wäre auch eine motorische Verstellung des Schubstücks 14 und/oder
Drückers 16.
[0059] Die Spannfeder 19 und die Führungsflächen 20c des Betätigungsteils 20 könnten auch
so ausgelegt sein, dass die Spannung der Spannfeder 19 bei der Verschwenkung des Drückers
16 von der Eindrückstellung in Richtung der Zuführstellung durch das Betätigungsteil
20 direkt ab der Eindrückstellung erhöht wird. Damit könnte die Rückstellfeder 15
auch entfallen und die Spannfeder 19 könnte das Betätigungsteil 20, wenn sich dieses
in der Aktivstellung befindet und losgelassen wird, bis zur Passivstellung zurückschwenken.
Dieses Zurückschwenken würde zudem über einen ersten Teil der Bewegung auch durch
die auf den Stößelabschnitt 14c wirkende Kraft der Magazinfeder 12 unterstützt werden.
Legende
Zu den Hinweisziffern
[0060]
| 1 |
Halterungsteil |
18 |
Drücker-Schwenkachse |
| 1a |
Aufnahmeöffnung |
19 |
Spannfeder |
| 1b |
Basisteil |
20 |
Betätigungsteil |
| 1c |
Wange |
20a |
Griffabschnitt |
| 2 |
Stangenmagazin |
20b |
Führungsfortsatz |
| 2a |
Rastausnehmung |
20c |
Führungsfläche |
| 3 |
Rastelement |
20d |
Achszapfen |
| 3a |
Rastnase |
21 |
Betätigungsteil-Schwenkachse |
| 4 |
Feder |
| 5 |
Adapterelement |
22 |
Lagerbuchse |
| 6 |
Verschlusselement |
23 |
Koppelstift |
| 7 |
Feder |
24 |
Einzelpatronen-zuführstück |
| 8 |
Patrone |
| 9 |
Aufnahmeraum |
24a |
Führungsleiste |
| 10 |
Magazinlippe |
24b |
Öffnung |
| 11 |
Magazinzubringer |
25 |
Verschieberichtung |
| 12 |
Magazinfeder |
|
|
| 13 |
Zuführteil |
|
|
| 13a |
Schiene |
|
|
| 13b |
Flansch |
|
|
| 14 |
Schubstück |
|
|
| 14a |
Lagerzapfen |
|
|
| 14b |
Ausnehmung |
|
|
| 14c |
Stößelabschnitt |
|
|
| 15 |
Rückstellfeder |
|
|
| 16 |
Drücker |
|
|
| 16a |
Führungszapfen |
|
|
| 16b |
Auflagefläche |
|
|
| 17 |
Lagerstift |
|
|
1. Ladehilfsvorrichtung für ein Stangenmagazin (2), welches einen Aufnahmeraum (9) für
Patronen (8) und einen von einer Magazinfeder (12) beaufschlagten Magazinzubringer
(11) zum Andrücken der obersten der im Stangenmagazin sich befindenden Patronen (8)
gegen Magazinlippen (10) des Stangenmagazins aufweist, umfassend
- ein Halterungsteil (1) zum Einsetzen und Befestigen des Stangenmagazins (8) und
- ein am Halterungsteil (1) gehaltenes Zuführteil (13) zur verschiebbaren Führung
von mindestens einer zu ladenden Patrone (8),
wobei die Ladehilfsvorrichtung im Weiteren umfasst:
- ein Schubstück (14), welches zum Niederdrücken des Magazinzubringers (11) zusammen
mit gegebenenfalls bereits im Aufnahmeraum (9) des Stangenmagazins (2) sich befindenden
Patronen (8) und zur Freigabe eines vorderen Freiraums in einem vorderen Bereich des
Aufnahmeraums (9) zwischen einer Passivstellung, in der es sich vollständig außerhalb
des Aufnahmeraums (9) des Stangenmagazins (2) befindet, und einer Aktivstellung, in
der ein Stößelabschnitt (14c) des Schubstücks (14) zwischen den Magazinlippen (10)
in den Aufnahmeraum (9) des Stangenmagazins (2) ragt, verstellbar ist, und
- einen zwischen einer Eindrückstellung und einer Zuführstellung verstellbaren Drücker
(16),
wobei die zu ladende Patrone (8) in der Aktivstellung des Schubstücks (14) und Zuführstellung
des Drückers (16) ausgehend vom Zuführteil (13) in den vorderen Freiraum des Aufnahmeraums
(9) zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Patrone (8) vom Drücker (16) bei der Verstellung des Drückers (16) von der Zuführstellung
in die Eindrückstellung in einen beim Zurückziehen des Schubstücks (14) von der Aktivstellung
in Richtung der Passivstellung freigebbaren hinteren Freiraum in einem hinteren Bereich
des Aufnahmeraums (9) bis zur vollständigen Aufnahme im Stangenmagazin eindrückbar
ist.
2. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker (16) ausgehend von der Zuführstellung von einer Spannfeder (19) in Richtung
zur Eindrückstellung beaufschlagt ist, wobei eine zu ladende Patrone (8) vom Drücker
(16) durch die Wirkung der Spannfeder (19) in den hinteren Freiraum eindrückbar ist.
3. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker (16) um eine Drücker-Schwenkachse (18) verschwenkbar am Halterungsteil
(1) gelagert ist.
4. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der zu ladenden Patrone (8) in den vorderen Freiraum des Aufnahmeraums
(9) in der Aktivstellung des Schubstücks (14) und Zuführstellung des Drückers (16)
durch die Wirkung der Schwerkraft erfolgt.
5. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung des Schubstücks (14) und des Drückers (16) ein von einem Benutzer
zwischen einer Ausgangsstellung und einer Betätigungsstellung verstellbares Betätigungsteil
(20) vorgesehen ist, welches mit dem Schubstück (14) und dem Drücker (16) mechanisch
gekoppelt ist, wobei in der Ausgangsstellung des Betätigungsteils (20) das Schubstück
(14) sich in der Passivstellung und der Drücker (16) sich in der Eindrückstellung
und in einer Betätigungsstellung des Betätigungsteils (20) das Schubstück (14) sich
in der Aktivstellung und der Drücker (16) sich in der Zuführstellung befinden.
6. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsteil (20) um eine Betätigungsteil-Schwenkachse (21) verschwenkbar
am Halterungsteil (1) gelagert ist.
7. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubstück (14) von einer Rückstellfeder (15) und/oder von der Spannfeder (19)
in die Passivstellung beaufschlagt ist.
8. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zu ladende Patrone zu Beginn des Ladevorgangs auf einer Auflagefläche (16b) des
Drückers (16) aufliegt und nach der Verschwenkung des Drückers (16) von der Eindrückstellung
in die Zuführstellung an der Auflagefläche (16b) des Drückers (16) vorbei in den freigegebenen
vorderen Freiraum im vorderen Bereich des Aufnahmeraums (9) und bis zur Anlage an
das in den Aufnahmeraum (9) ragende Schubstück (14) unter die Magazinlippen (10)zuführbar
ist.
9. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6 oder nach einem der Ansprüche
7 oder 8 in Abhängigkeit von Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer kontinuierlichen Verstellung des Betätigungsteils (20) von der Betätigungsstellung
in die Ausgangsstellung eine kontinuierliche Rückstellung des Schubstücks (14) von
der Aktivstellung in die Passivstellung erfolgt, während durch eine Freistellung in
der Verbindung zwischen dem Betätigungsteil (20) und dem Drücker (16) zumindest über
einen Abschnitt der Verstellung des Betätigungsteils (20) von der Betätigungsstellung
in die Ausgangsstellung ein Verharren des Drückers (16) in der gleichen Stellung ermöglicht
ist.
10. Ladehilfsvorrichtung nach Anpsruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsteil (20) mindestens einen Führungsfortsatz (20b) mit einer Führungsfläche
(20c) aufweist, an welcher ein Führungszapfen ((16a) des Drückers (16) anliegt.
11. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubstück (14) linear verschiebbar am Halterungsteil (1) gelagert ist.
12. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführteil (13) eine Schiene (13a) mit einer hinterschnittenen Nut aufweist,
in welche zu ladende Patronen (8) einfädelbar sind, wobei sie von der Schiene (13a)
rechtwinklig zu ihrer Längsrichtung verschiebbar geführt sind.
13. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in die hinterschnittene Nut der Schiene (13a) des Zuführteils (13) ein Einzelpatronenzuführstück
(24) einsetzbar ist, welches eine Öffnung (24b) zum Einstecken einer jeweils einzelnen
zu ladenden Patrone (8) aufweist.
14. Ladehilfsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungsteil (1) ein austauschbares Adapterelement (5) zur Anpassung des Halterungsteils
(1) an unterschiedliche Typen von Stangenmagazinen (2) aufweist.
15. Verfahren zum Laden eines Stangenmagazins (2), welches einen Aufnahmeraum (9) für
Patronen (8) und einen von einer Magazinfeder (12) beaufschlagten Magazinzubringer
(11) zum Andrücken der obersten der im Aufnahmeraum (9) sich befindenden Patronen
(8) gegen Magazinlippen (10) des Stangenmagazins (2) aufweist, mittels einer Ladehilfsvorrichtung,
welche
- ein Halterungsteil (1) zum Einsetzen und Befestigen des Stangenmagazins (2) und
- ein am Halterungsteil (1) gehaltenes Zuführteil (13) zur verschiebbaren Führung
von mindestens einer zu ladenden Patrone (8) aufweist,
wobei
zum Laden einer in das Zuführteil (13) eingesetzten Patrone (8) ein Schubstück (14)
von einer Passivstellung , in der es sich vollständig außerhalb des Aufnahmeraums
(9) des Stangenmagazins (2) befindet, in eine Aktivstellung, verstellt wird, wobei
ein Stößelabschnitt (14c) des Schubstücks (14) zwischen die Magazinlippen (10) in
den Aufnahmeraum (9) des Stangenmagazins (2) einfährt und vom Stößelabschnitt (14c)
des Schubstücks (14) der Magazinzubringer (11) zusammen mit gegebenenfalls bereits
im Aufnahmeraum (9) des Stangenmagazins (2) sich befindenden Patronen (8) niedergedrückt
wird, und ein Drücker (16) von einer Eindrückstellung in eine Zuführstellung verschwenkt
wird, wobei die zu ladende Patrone (8) in den freigegebenen vorderen Freiraum im vorderen
Bereich des Aufnahmeraums (9) und bis zur Anlage an das in den Aufnahmeraum (9) ragende
Schubstück (14) unter die Magazinlippen (10) gleitet, und wobei im Weiteren das Schubstück
(14) in Richtung seiner Passivstellung zurückgezogen wird,
dadurch gekennzeichnet, dass nach Freigabe eines hinteren Freiraums in einem hinteren Bereich des Aufnahmeraums
(9) des Stangenmagazins (2) die zu ladende Patrone (8) vom Drücker (16) durch dessen
Verstellung von der Zuführstellung in die Eindrückstellung in den hinteren Freiraum
eingedrückt wird, bis die zu ladende Patrone (8) vollständig im Aufnahmeraum (9) aufgenommen
ist.
1. A loading aid device for a box magazine (2) which has a receiving space (9) for cartridges
(8) and a magazine follower (11) which is acted upon by a magazine spring (12) in
order to press the uppermost of the cartridges (8) located in the box magazine against
magazine lips (10) of the box magazine, comprising
- a holding part (1) for inserting and fastening the box magazine (8) and
- a feeding part (13) held on the holding part (1) for displaceably guiding at least
one cartridge (8) to be loaded, wherein the loading aid device further comprises:
- a sliding member (14) which is adjustable, to depress the magazine follower (11)
together with any cartridges (8) already located in the receiving space (9) of the
box magazine (2) and to release a front free space in a front region of the receiving
space (9), between a passive position, in which it is located completely outside the
receiving space (9) of the box magazine (2) and an active position, in which a plunger
portion (14c) of the sliding member (14) projects between the magazine lips (10) into
the receiving space (9) of the box magazine (2), and
- a pusher (16) displaceable between a pushed-in position and a feeding position,
wherein the cartridge (8) to be loaded can be fed, starting from the feeding part
(13), into the front free space of the receiving space (9) when the sliding member
(14) is in the active position and the pusher (16) is in the feeding position, characterized in that the cartridge (8) can be pushed by the pusher (16) during the displacement of the
pusher (16) from the feeding position into the pushed-in position into a rear free
space, which can be freed during the retraction of the sliding member (14) from the
active position in the direction of the passive position, in a rear region of the
receiving space (9), until the cartridge is completely received in the box magazine.
2. The loading aid device according to claim 1, characterized in that the pusher (16), starting from the feeding position, is loaded by a tensioning spring
(19) in the direction of the pushed-in position, wherein a cartridge (8) to be loaded
can be pushed into the rear free space by the pusher (16) by the action of the tensioning
spring (19).
3. The loading aid device according to claim 1 or 2, characterized in that the pusher (16) is mounted on the holding part (1) so as to be pivotable about a
pusher pivot axis (18).
4. The loading aid device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the cartridge (8) to be loaded is fed into the front free space of the receiving
space (9) in the active position of the sliding member (14) and in the feeding position
of the pusher (16) by the effect of the force of gravity.
5. The loading aid device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that, for the adjustment of the sliding member (14) and of the pusher (16), an actuating
part (20) is provided which can be adjusted by a user between a starting position
and an actuating position and which is mechanically coupled to the sliding member
(14) and to the pusher (16) , wherein in the initial position of the actuating part
(20) the sliding member (14) is in the passive position and the pusher (16) is in
the pressed-in position and in an actuating position of the actuating part (20) the
sliding member (14) is in the active position and the pusher (16) is in the feeding
position.
6. The loading aid device according to claim 5, characterized in that the actuating part (20) is mounted on the holding part (1) such that it can be pivoted
about an actuating-part pivot axis (21).
7. The loading aid device according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the sliding member (14) is loaded into the passive position by a restoring spring
(15) and/or by the tensioning spring (19).
8. The loading aid device according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the cartridge to be loaded rests on a bearing surface (16b) of the pusher (16) at
the start of the loading operation and can be fed, after the pusher (16) has been
pivoted from the pressed-in position into the feeding position, past the bearing surface
(16b) of the pusher (16) into the released front free space in the front region of
the receiving space (9) and into abutment against the sliding member (14) projecting
into the receiving space (9) under the magazine lips (10).
9. The loading aid device according to any one of claims 5 or 6 or according to any one
of claims 7 or 8 in dependence on claim 5 or 6, characterized in that, in the case of a continuous adjustment of the actuating part (20) from the actuating
position into the initial position, a continuous resetting of the sliding member (14)
from the active position into the passive position takes place, while by releasing
the connection between the actuating part (20) and the pusher (16) the pusher (16)
can be held in the same position at least over a portion of the displacement of the
actuating part (20) from the actuating position into the initial position.
10. The loading aid device according to claim 9, characterized in that the actuating part (20) has at least one guide extension (20b) with a guide surface
(20c), against which a guide pin ((16a) of the pusher (16) bears.
11. The loading aid device according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the sliding member (14) is mounted on the holding part (1) such that it can be displaced
linearly.
12. The loading aid device according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the feeding part (13) has a rail (13a) with an undercut groove into which cartridges
(8) to be loaded can be threaded, the cartridges being guided such that they can be
displaced by the rail (13a) at right angles to their longitudinal direction.
13. The loading aid according to claim 12, characterized in that a single-cartridge feed member (24) can be inserted into the undercut groove of the
rail (13a) of the feeding part (13), which feed member has an opening (24b) for the
insertion of a respective individual cartridge (8) to be loaded.
14. The loading aid device according to any one of claims 1 to 13, characterized in that the holding part (1) has an exchangeable adapter element (5) for adapting the holding
part (1) to different types of box magazines (2).
15. A method for loading a box magazine (2), which has a receiving space (9) for cartridges
(8) and a magazine follower (11), which is acted upon by a magazine spring (12), for
pressing the uppermost of the cartridges (8) located in the receiving space (9) against
magazine lips (10) of the box magazine (2) by means of a loading aid device which
- has a holding part (1) for inserting and fastening the box magazine (2) and
- has a feeding part (13), held on the holding part (1), for displaceably guiding
at least one cartridge (8) to be loaded, wherein
for loading a cartridge (8) inserted into the feeding part (13), a sliding member
(14) is displaced from a passive position, in which it is located completely outside
the receiving space (9) of the box magazine (2), into an active position, wherein
a plunger portion (14c) of the sliding member (14) moves between the magazine lips
(10) into the receiving space (9) of the box magazine (2) and the magazine follower
(11) is pressed down, together with cartridges (8) that may already be in the receiving
space (9) of the box magazine (2), by the plunger portion (14c) of the sliding member
(14), and a pusher (16) is pivoted from a pushed-in position into a feeding position,
the cartridge (8) to be loaded slides under the magazine lips (10) into the freed
front free space in the front region of the receiving space (9) and into abutment
against the sliding member (14) projecting into the receiving space (9), and in the
further course the sliding member (14) is retracted in the direction of its passive
position,
characterized in that, after freeing a rear free space in a rear region of the receiving space (9) of the
box magazine (2), the cartridge (8) to be loaded is pushed into the rear free space
by the pusher (16) by the displacement of the latter from the feeding position into
the pushed-in position, until the cartridge (8) to be loaded is completely received
in the receiving space (9).
1. Dispositif d'aide au chargement pour un chargeur de munition (2), qui est muni d'un
espace de réception (9) pour des cartouches (8) et d'un dispositif d'alimentation
de chargeur (11) sollicité par un ressort de chargeur (12) pour presser la cartouche
(8) la plus haute parmi les cartouches se trouvant dans le chargeur de munitions contre
des lèvres de chargeur (10) du chargeur de munitions, comprenant
- une pièce de support (1) pour l'insertion et la fixation du chargeur de munitions
(8/2) et
- une pièce d'alimentation (13) maintenue sur la pièce de support (1) pour guider
de manière coulissante au moins une cartouche (8) à charger,
le dispositif d'aide au chargement comprenant en outre :
- une pièce de poussée (14) qui, pour abaisser le dispositif d'alimentation de chargeur
(11) conjointement avec des cartouches (8) se trouvant éventuellement déjà dans l'espace
de réception (9) du chargeur à barres (2), et pour libérer un espace libre avant dans
une zone avant de l'espace de réception (9), est réglable entre une position passive,
dans laquelle elle se trouve entièrement à l'extérieur de l'espace de réception (9)
du chargeur de munitions (2), et une position active dans laquelle une section de
poussoir (14c) de la pièce de poussée (14) saille entre les lèvres de chargeur (10)
dans l'espace de réception (9) du chargeur de munitions (2), et
- un poussoir (16) réglable entre une position d'enfoncement et une position d'alimentation,
la cartouche (8) à charger pouvant être amenée, dans la position active de la pièce
de poussée (14) et dans la position d'alimentation du poussoir (16), partant de la
pièce d'alimentation (13), dans l'espace libre avant de l'espace de réception (9),
caractérisé, en ce que la cartouche (8) peut être enfoncée par le poussoir (16), lors du déplacement du
poussoir (16) de la position d'alimentation à la position d'enfoncement, dans un espace
libre arrière dans une zone arrière de l'espace de réception (9) pouvant être libéré
lors du retrait de la pièce de poussée (14) de la position active en direction de
la position passive, jusqu'à sa réception complète dans le chargeur de munitions.
2. Dispositif d'aide au chargement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le poussoir (16) est sollicité par un ressort de tension (19) à partir de la position
d'alimentation en direction de la position d'enfoncement, une cartouche (8) à charger
pouvant être enfoncée par le poussoir (16) dans l'espace libre arrière sous l'action
du ressort de tension (19).
3. Dispositif d'aide au chargement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le poussoir (16) est monté sur la pièce de support (1) de manière à pouvoir pivoter
autour d'un axe de pivotement (18) du poussoir.
4. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'alimentation de la cartouche (8) à charger dans l'espace libre avant de l'espace
de réception (9) se fait sous l'effet de la gravité lorsque la pièce de poussée (14)
est en position active et que le poussoir (16) est en position d'alimentation.
5. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que pour le réglage de la pièce de poussée (14) et du poussoir (16), il est prévu une
pièce d'actionnement (20) réglable par un utilisateur entre une position initiale
et une position d'actionnement, qui est couplée mécaniquement à la pièce de poussée
(14) et au poussoir (16), la pièce de poussée (14) se trouvant dans la position passive
et le poussoir (16) dans la position d'enfoncement lorsque la pièce d'actionnement
(20) se trouve dans la position initiale, et la pièce de poussée (14) se trouvant
dans la position active et le poussoir (16) dans la position d'alimentation lorsque
la pièce d'actionnement (20) se trouve dans une position d'actionnement.
6. Dispositif d'aide au chargement selon la revendication 5, caractérisé en ce que la pièce d'actionnement (20) est montée sur la pièce de support (1) de manière à
pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (21) de la pièce d'actionnement.
7. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la pièce de poussée (14) est sollicitée par un ressort de rappel (15) et/ou par le
ressort de tension (19) dans la position passive.
8. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la cartouche à charger repose, au début de l'opération de chargement, sur une surface
d'appui (16b) du poussoir (16) et, après le pivotement du poussoir (16) de la position
d'enfoncement à la position d'alimentation, peut être amenée, en passant devant la
surface d'appui (16b) du poussoir (16), dans l'espace libre avant libéré dans la zone
avant de l'espace de réception (9) et sous les lèvres de chargeur (10) jusqu'à ce
qu'elle s'applique contre la pièce de poussée (14) dépassant dans l'espace de réception
(9).
9. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 5 ou 6 ou selon l'une
des revendications 7 ou 8 dépendante de la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que, lors d'un déplacement continu de la pièce d'actionnement (20) de la position d'actionnement
à la position initiale, un rappel continu de la pièce de poussée (14) de la position
active à la position passive est effectué, tandis qu'un dégagement dans la liaison
entre la pièce d'actionnement (20) et le poussoir (16) permet, au moins sur une partie
du déplacement de la pièce d'actionnement (20) de la position d'actionnement à la
position initiale, de maintenir le poussoir (16) dans la même position.
10. Dispositif d'aide au chargement selon la revendication 9, caractérisé en ce que la pièce d'actionnement (20) comporte au moins une extension de guidage (20b) avec
une surface de guidage (20c) contre laquelle s'appuie un doigt de guidage (16a) du
poussoir (16).
11. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la pièce de poussée (14) est montée sur la pièce de support (1) de manière à pouvoir
être déplacée linéairement.
12. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la pièce d'alimentation (13) est munie d'un rail (13a) présentant une rainure en
contre-dépouille dans laquelle peuvent être enfilées des cartouches (8) à charger,
celles-ci étant guidées en translation par le rail (13a) perpendiculairement à leur
direction longitudinale.
13. Dispositif d'aide au chargement selon la revendication 12, caractérisé en ce que dans la rainure en contre-dépouille du rail (13a) de la pièce d'alimentation (13)
peut être insérée une pièce d'alimentation à cartouche unique (24) qui est munie d'une
ouverture (24b) pour l'insertion d'une cartouche (8) à charger individuellement.
14. Dispositif d'aide au chargement selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la pièce de support (1) est munie d'un élément adaptateur (5) interchangeable pour
adapter la pièce de support (1) à différents types de chargeurs de munitions (2).
15. Procédé pour charger un chargeur de munitions (2), lequel est muni d'un espace de
réception (9) pour des cartouches (8) et d'un dispositif d'alimentation de chargeur
(11) sollicité par un ressort de chargeur (12) pour presser la cartouche (8) la plus
haute parmi les cartouches se trouvant dans l'espace de réception (9) contre les lèvres
de chargeur (10) du chargeur de munitions (2), au moyen d'un dispositif d'aide au
chargement qui est muni
- d'une pièce de support (1) pour l'insertion et la fixation du chargeur de munitions
(2) et
- d'une pièce d'alimentation (13) maintenue sur la pièce de support (1) pour guider
de manière coulissante au moins une cartouche (8) à charger,
une pièce de poussée (14) étant déplacée d'une position passive, dans laquelle elle
se trouve entièrement à l'extérieur de l'espace de réception (9) du chargeur de munitions
(2), à une position active pour charger une cartouche (8) insérée dans la pièce d'alimentation
(13), une section de poussoir (14c) de la pièce de poussée (14) pénétrant entre les
lèvres de chargeur (10) dans l'espace de réception (9) du chargeur de munitions (2)
et le dispositif d'alimentation de chargeur (11) étant enfoncé par la section de poussoir
(14c) de la pièce de poussée (14) en même temps que les cartouches (8) se trouvant
éventuellement déjà dans l'espace de réception (9) du chargeur de munitions (2), et
un poussoir (16) étant pivoté d'une position d'enfoncement dans une position d'alimentation,
la cartouche (8) à charger glissant sous les lèvres (10) du chargeur dans l'espace
libre avant libéré dans la zone avant de l'espace de réception (9) et jusqu'à être
en appui contre la pièce de poussée (14) qui saille dans l'espace de réception (9),
et la pièce de poussée (14) étant ensuite retirée en direction de sa position passive,
caractérisé en ce qu'après la libération d'un espace libre arrière dans une zone arrière de l'espace de
réception (9) du chargeur de munitions (2), la cartouche à charger (8) est enfoncée
dans l'espace libre arrière par le poussoir (16), sous l'effet de son déplacement
de la position d'alimentation dans la position d'enfoncement, jusqu'à ce que la cartouche
à charger (8) soit entièrement reçue dans l'espace de réception (9).