Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Offenbarung betrifft einen offenen Behälter, der zusammen mit einem
weiteren, auf den Kopf gestellten, identischen Behälter zu einem geschlossenen Behälter
verbunden werden kann.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Behälter bekannt, bei denen man einen nach oben geöffneten
Behälter umdrehen kann und den Behälter umgedreht auf einen weiteren identischen Behälter
platzieren kann, um einen einzelnen geschlossenen Behälter zu erhalten. Die zwei offenen
Behälter werden beispielsweise durch Klemmen oder ähnliches verbunden.
[0003] Aus der
DE 93 00 535 U1 ist ein offener Behälter bekannt, dessen Seitenwände derart ausgebildet sind, dass
ein weiterer identischer Behälter, wenn er auf den Kopf gestellt ist, derart auf den
Behälter passt, dass ein geschlossener, rechteckiger bzw. quaderförmiger Behälter
gebildet wird. Der offene Behälter weist an den Oberkanten der Seitenwände Vorsprünge
und Ausnehmungen auf, die in entsprechende Ausnehmungen und Vorsprünge des weiteren
Behälters passen und ein Verrutschen der beiden Behälter verhindern.
[0004] Es hat sich gezeigt, dass Behälter, wie aus
DE 93 00 535 U1 bekannt sind, keine optimale Stapelbarkeit aufweisen bzw. keinen größeren Stapellasten
standhalten. Bei einer Last, die von oben in den als Behälterdeckel fungierenden oberen
Behälter eingebracht wird, können die übereinander platzierten Seitenwände trotz der
ineinandergreifenden Vorsprünge und Ausnehmungen seitlich abrutschen. Dies führt dazu,
dass einer der beiden Behälter in den anderen Behälter hineinrutschen oder - tauchen
kann und sich beide Behälter dabei verklemmen. D.h. der Behälter verformt sich bei
einer Belastung von oben zur Seite (nach außen oder nach innen) hin und ist nicht
mehr stabil. Zwar weist der Behälter der
DE 93 00 535 U1 einen Steg auf, der die Seitenwand des anderen Behälters umfasst, jedoch verhindert
dieser das seitliche Abrutschen nur in eine Richtung (nach außen und nicht nach innen).
Kurzbeschreibung der Offenbarung
[0005] Die Aufgabe der Offenbarung ist deshalb, einen offenen Behälter bereit zu stellen,
der mit einem weiteren identischen oder zumindest kompatiblen Behälter zusammen zu
einem geschlossenen Behälter verbunden werden kann und eine verbesserte Stapelbarkeit
und Stabilität aufweist. Ferner soll sich der offene Behälter zur Präsentation von
Waren eignen.
[0006] Diese Aufgabe wird offenbarungsgemäß durch einen (oben) offenen Behälter mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Offenbarung sind
Gegenstand der beigefügten Unteransprüche.
[0007] Die vorliegende Offenbarung betrifft einen offenen Behälter, insbesondere einen Kunststoffbehälter,
zum Transport und zur Präsentation von Waren. Der Behälter weist einen Boden, eine
vom Boden vorstehende Rückwand, zwei einander gegenüberliegende vom Boden vorstehende
Seitenwände und eine mit einem Ausschnitt versehene Stirnwand auf, die der Rückwand
gegenüberliegt. Der offene Behälter lässt sich mit einem weiteren, auf den Kopf gestellten,
identischen Behälter zu einem geschlossenen Behälter vervollständigen/zusammensetzen.
Die Seitenwände weisen mehrere Seitenwandabschnitte auf, die seitlich bzw. in Wandungsquerrichtung
versetzt sind und sich mit entsprechenden Seitenwandabschnitten des auf den Kopf gestellten,
identischen Behälters, vorzugsweise über die gesamte Höhe der Seitenwandabschnitte
bzw. über die gesamte Höhe der Seitenwand, überlappen und zusammengesteckt werden.
[0008] Der offene Behälter kann also mit einem identischen Behälter, der umgedreht auf den
Behälter aufgesetzt wird, zu einem gemeinsamen, geschlossenen Behälter zusammengesetzt/verbunden
werden. Eine Anzahl der Seitenwandabschnitte ist nach innen, zur Behältermitte hin
versetzt. Eine Anzahl der Seitenwandabschnitte ist nach außen versetzt. Die versetzten
Seitenwandabschnitte des ersten und des anderen Behälters greifen ineinander ein.
Somit überlappen sich die Seitenwandabschnitte und bilden eine doppelte Behälterwand.
[0009] Der offene Behälter weist eine Reihe von Vorteilen auf. Da der Behälter offen ist,
ist er für die Präsentation von Waren geeignet. Wenn zwei Behälter zu dem geschlossenen
Behälter verbunden werden, dann schützt der geschlossenen Behälter die Ware im Behälter.
Die Seitenwandabschnitte, die sich gegenseitig überlappen, geben dem geschlossenen
Behälter eine hohe Stabilität. Da die Außenwände des geschlossenen Behälters durch
die überlappenden Seitenwandabschnitte doppelt sind, wird ein Ausbeulen des Behälters
verhindert.
[0010] Der Behälter kann ein Klappbehälter sein, so dass Rückwand, Stirnwand (falls vorhanden)
und die Seitenwände mit dem Boden gelenkig verbunden sind und sich nach Innen klappen
lassen bzw. von Innen nach Außen aufrichten lassen. Im aufgerichteten Zustand können
sich Rückwand, Stirnwand (falls vorhanden) und die Seitenwände miteinander verriegeln
oder arretieren lassen.
[0011] Wenn die gleich hohen Seitenwandabschnitte trapezförmig ausgebildet sind, d.h. wenn
sich die Seitenwandabschnitte vom Boden weg verjüngen, dann ergeben zwischen benachbarten
Seitenwandabschnitten V-förmige Einschnitte, welche einen seitlichen Blick ins Innere
des Behälters bzw. zur Ware im Behälter ermöglichen.
[0012] Gemäß einem Aspekt der Offenbarung können sich benachbarte und zueinander seitlich
versetzte Seitenwandabschnitte in Seitenwandlängsrichtung, insbesondere im bodennahen
Bereich, teilweise überlappen und im Überlappungsbereich einen verstärkten Abschnitt
ausbilden. Dadurch gewinnt der Behälter alleine, d.h. ohne einen darauf aufgesteckten
zweiten Behälter an Stabilität, da der Behälter im Überlappungsbereich verstärkt ist
bzw. die doppelte Wandstärke aufweist. Vorzugsweise können diejenigen Bereiche der
Seitenwandabschnitte verstärkt sein, an denen die Seitenwände mit dem Boden gelenkig
verbunden sind.
[0013] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung liegen die Seitenwandabschnitte
des weiteren Behälters beim Zusammenstecken der beiden Behälter parallel neben den
Seitenwandabschnitten des offenen Behälters an und die jeweiligen Seitenwandabschnitte
bilden eine doppelte Seitenwand. Da sich die Seitenwandabschnitte der jeweiligen Behälter
auf der gesamten Höhe des Behälters überlappen, bilden die jeweiligen Seitenwandabschnitte
eine doppelte/verstärkte Seitenwand. Durch die doppelte Seitenwand hat der geschlossene
Behälter eine hohe Stabilität. Ein Abrutschen der beiden Behälter gegeneinander wird
somit auch bei hohen Belastungen effektiv verhindert. Durch die doppelte Seitenwand
wird auch ein Ausbeulen der Seitenwände bei hoher Belastung verhindert.
[0014] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung weisen zumindest manche der
Seitenwandabschnitte in zumindest einem Abschnitt der Seitenwandabschnitte eine Anzahl
an Aussparungen bzw. Löchern auf. Die Anzahl an Aussparungen verringert das Gewicht
des Behälters. Dadurch kann der Behälter leichter transportiert werden. Durch die
Anzahl an Aussparungen wird außerdem Material eingespart. Somit kann der Behälter
kostengünstiger produziert werden. Zusätzlich ermöglichen die Anzahl an Aussparungen
in der Seitenwand das Hineinschauen in den Behälter. Durch die Aussparungen kann ein
Nutzer durch die jeweiligen Seitenwandabschnitte in das Innere des Behälters hineinschauen.
Dadurch eignet sich der Behälter zum Präsentieren von Waren. Durch die Seitenwandabschnitte
mit der Anzahl an Aussparungen wird somit ermöglicht, dass die Seitenwandabschnitte
genauso hoch wie die Rückwand oder Stirnwand des Behälters sind, aber trotzdem einen
Blick von außen ins Innere des Behälters ermöglichen.
[0015] Die Stirnwand des Behälters kann ebenfalls eine Anzahl an Aussparungen aufweisen.
[0016] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung bilden die Aussparungen ein
Gitter. Das Gitter ermöglicht, dass die Seitenwand dünnen Stäbe mit großen Aussparungen/Löchern
aufweist und trotzdem stabil ist. Durch die Gitterform der Seitenwand wird sichergestellt,
dass die Seitenwandabschnitte die nötige Stabilität aufweisen und die Aussparungen
trotzdem groß genug sind, um einen Blick ins Innere des Behälters zu ermöglichen.
[0017] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung sind die Aussparungen wabenförmig
angeordnet. Diese Anordnung der Aussparungen ermöglicht, dass die Seitenwände nur
filigrane Stäbe aufweisen und trotzdem eine hohe Stabilität haben. Durch die filigranen
Stäbe sind die Aussparungen groß, was zu einer guten Sicht in das Behälterinnere und
einem geringen Materialverbrauch führt.
[0018] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung weisen die Seitenwandabschnitte,
die zur Behältermitte hin versetzt sind, die Anzahl an Aussparungen auf, während die
nach außen versetzten Seitenwandabschnitte eine durchgehende Seitenwand ohne Aussparungen
bilden. D.h. die Seitenwandabschnitte, die Aussparungen bzw. Löcher aufweisen sind
innen und die Seitenwandabschnitte, die keine Aussparungen aufweisen, sind außen angeordnet.
Wenn zwei Behälter zu dem geschlossenen Behälter verbunden werden, umgreifen die äußeren
Seitenwandabschnitte die inneren Seitenwandabschnitte. Genauso umgreift die Rückwand
des Behälters, die keine Aussparungen aufweist, die Stirnwand mit der Anzahl an Aussparungen.
Da die äußeren Seitenwandabschnitte keine Aussparungen aufweisen, hat der geschlossenen
Behälter keine Aussparungen an der Außenseite. Damit wird ein geschlossener Behälter
mit durchgängig geschlossenen Außenseiten bereitgestellt. Durchgängig geschlossen
heißt in diesem Zusammenhang, dass die Außenseiten keine Aussparungen oder Löcher
aufweisen.
[0019] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung bilden die an die Rückwand
angrenzenden Seitenwandabschnitte und die Rückwand zusammen einen rückseitigen Behälterwandabschnitt,
der sich über die gesamte Höhe des Behälters erstreckt. Die Stirnwand des Behälters
liegt weiter innen und der rückseitige Behälterwandabschnitt weiter außen und der
rückseitige Behälterwandabschnitt des weiteren, auf den Kopf gestellten Behälters
umfasst/umgreift die Stirnwand, vorzugsweise über die gesamte Höhe.
[0020] In anderen Worten ausgedrückt umgreifen vierte Seitenwandabschnitte, die L-förmigen
in die Rückwand übergehen und auf der Rückseite des Behälters positioniert sind, die
Stirnwand des Behälters. Die vierten Seitenwandabschnitte liegen an der Rückwand an
und bilden zusammen mit der Rückwand den rückseitigen Behälterwandabschnitt. Dazu
ist der rückseitige Behälterwandabschnitt weiter nach außen und die Stirnwand weiter
nach innen versetzt. Der Behälterwandabschnitt und die Stirnwand überlappen sich über
die gesamte Höhe des Behälters. Dadurch sind beide Stirnseiten des geschlossenen Behälters
doppelwandig ausgeführt. Das erhöht die Stabilität des geschlossenen Behälters. Die
Stirnseiten und Eckbereiche, welche meist höheren Belastungen, z.B. durch Stöße, unterliegen,
sind durch die über die gesamte Höhe überlappenden bzw. doppelwandige Behälterwandabschnitte
stabiler und widerstandsfähiger. Durch das gegenseitige Umgreifen der Behälterwandabschnitte
und der Rück- bzw. der Stirnwand können die verbundenen Behälter auch nicht gegeneinander
seitlich verrutschen.
[0021] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung weist die Stirnwand Aussparungen/Löcher
auf. Durch die Aussparungen wird auch bei der Stirnwand Material und Gewicht gespart.
Da die Stirnwand von dem Behälterwandabschnitt mitsamt der Rückwand umfasst wird,
zeigt die Stirnwand bei dem geschlossenen Behälter nach innen. Dadurch sind auch die
Aussparungen innen angeordnet und der geschlossenen Behälter ist an der Außenseite
durchgängig geschlossen und ohne Aussparungen.
[0022] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung ist der obere Rand der Seitenwände
derart ausgebildet, dass der weitere Behälter auf dem offenen Behälter gestapelt wird.
Dabei liegt der Boden des oberen Behälters sowohl auf dem oberen Rand der Rückwand,
als auch auf dem oberen Rand der Seitenwände des unteren Behälters auf. Die Ware in
dem unteren Behälter ist davor geschützt, von dem oberen Behälter beschädigt zu werden,
da der obere Behälter nicht in den Innenraum des unteren Behälters eindringt. Durch
das Stapeln von offenen Behältern kann Ware platzsparend präsentiert werden.
[0023] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung weist der Behälter am Boden
eine Verriegelung auf, die den oberen Rand des unteren Behälters beim Stapeln zweier
Behälter aufnimmt und fixiert.
[0024] Anders ausgedrückt kann der obere Seitenwandabschnitt des Behälters beim Aufeinanderstapeln
mehrerer Behälter in eine bodenunterseitige Öffnung des weiteren Behälters eintauchen.
Der obere Seitenwandabschnitt kann in der bodenunterseitigen Öffnung durch eine Arretierung
festgestellt werden. Dabei taucht der obere Seitenwandabschnitt genau so tief in die
bodenunterseitige Öffnung ein, dass der obere Behälter eben auf den oberen Rändern
von der Seitenwand und der Rückwand aufliegt. Durch die Arretierung wird verhindert,
dass die Behälter beim Stapeln verrutschen oder umkippen.
[0025] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung sind Seitenwandeckabschnitte
an der Stirnseite des Behälters positioniert. Anders ausgedrückt sind die Seitenwandeckabschnitte
an der (ausgeschnittenen) Vorderseite des Behälters angebracht. Dabei haben die Seitenwandeckabschnitte
im weitesten Sinne die Funktion einer Ecksäule. Die Seitenwandeckabschnitte weisen
eine hohe Stabilität auf. Durch die hohe Rückwand auf der einen Seite und den Seitenwandeckabschnitten
auf der anderen Seite des Behälters ist der Behälter annähernd symmetrisch aufgebaut
und stabil. Die Seitenwandeckabschnitte sind derart ausgebildet, das die Rückwand
beim Ineinanderstecken die Seitenwandeckabschnitte von außen umgreift. Die Rückwand
umgreift also die Seitenwandeckabschnitte. Die Überlappung der Rückwand und der Seitenwandeckabschnitte
erhöht die Stabilität des geschlossenen Behälters und verhindert eine Relativbewegung
zwischen den verbundenen Behältern.
[0026] Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung geht der vierte Seitenwandabschnitt
L-förmig in die Rückwand über. Das heißt, der vierte Seitenwandabschnitt weist eine
Seite auf, die in die Rückwand des Behälters vorsteht. Das erhöht die Stabilität des
Behälterwandabschnitts. Beim Ineinanderstecken der Behälter umgreift die Seite, die
in die Rückwand vorsteht, die Stirnwand des anderen Behälters. Der L-förmige Behälterwandabschnitt
umfasst die Stirnwand und sorgen so für zusätzliche Stabilität des geschlossenen Behälters.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0027]
Fig. 1 zeigt eine isometrische Darstellung eines offenbarungsgemäßen offenen Behälters;
Fig. 2 zeigt eine isometrische Darstellung zweier offenbarungsgemäßer Behälter, die
miteinander verbunden werden;
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der zwei offenbarungsgemäßen Behälter, die miteinander
verbunden werden;
Fig. 4 zeigt eine isometrische Darstellung zweier offenbarungsgemäßer Behälter, die
derart verbunden sind, dass sie einen geschlossenen Behälter formen;
Fig. 5 zeigt zwei geschlossene Behälter, die aufeinandergestapelt sind;
Fig. 6 zeigt einen zusammen geklappten Behälter; und
Fig. 7 zeigt zwei offene offenbarungsgemäße Behälter, die aufeinandergestapelt sind.
Detaillierte Beschreibung der Figuren
[0028] Fig. 1 zeigt einen offenbarungsgemäßen Behälter 1 nach einer ersten Ausführungsform.
Der aus Kunststoff gefertigte Behälter 1 weist einen Boden 2, zwei (lange) Seitenwände
4 und eine (kurze) Seitenwand bzw. Rückwand 6 auf. Eine tief ausgeschnittene Stirnwand
8 des Behälters 1 liegt der Rückwand 6 gegenüber. Die Stirnwand 8 ist in einem Abschnitt
niedrig, damit Ware in dem Behälter 1 vor der Stirnwand 8 sichtbar ist. Dabei ist
die Stirnwand 8 derart ausgeschnitten, dass sie in der Mitte der am niedrigsten und
an den Ecken des Behälters 1 am höchsten ist. Da der Behälter 1 keinen Deckel aufweist,
ist der Behälter 1 nach oben offen. Die Seitenwände 4, die Rückwand 6 und die Stirnwand
8 sind nach innen und übereinander klappbar ausgeführt. Die Seitenwände 4 sind symmetrisch
zueinander. Jede Seitenwand 4 ist in mehrere Seitenwandabschnitte 10, 12, 14 und 16
unterteilt. Alle Seitenwandabschnitte 10, 12, 14 und 16 sind gleich hoch. Die Seitenwandabschnitte
10, 12, 14, 16 sind dabei genauso hoch, wie die Rückwand 6 und der höchste Abschnitt
der Stirnwand 8. Die Stirnwand 8 und zumindest manche der Seitenwandabschnitte 10,
12, 14, 16 sind keine durchgehende Wand, sondern weisen eine Anzahl an Löchern bzw.
Aussparungen 20 auf. Diese Aussparungen 20 sind vorzugsweise gitterförmig oder wabenförmig.
Vorzugsweise wechseln sich Seitenwandabschnitte mit den Aussparungen 20 und Seitenwandabschnitte
ohne Aussparungen ab.
[0029] Ein erster Seitenwandabschnitt 10 grenzt direkt an der Stirnwand 8 an. Der erste
Seitenwandabschnitt 10 ist nach innen versetzt. Der erste Seitenwandabschnitt 10 ist
genauso hoch, wie der höchste Abschnitt der Stirnwand 8. Der erste Seitenwandabschnitt
10 ist um die Ecke gezogen, bzw. hat annähernd eine L-Form. Dabei geht der erste Seitenwandabschnitt
10 in die Stirnwand 8 über. Dadurch ergeben sich an der Stirnseite des Behälters 1
Seitenwandeckabschnitte 11. Ein zweiter Seitenwandabschnitt 12 ist neben dem ersten
Seitenwandabschnitt 10 angeordnet, aber im Vergleich zu diesem nach außen versetzt.
Der zweite Seitenwandabschnitt 12 ist genauso hoch wie der erste Seitenwandabschnitt
10. Ein dritter Seitenwandabschnitt 14 ist wiederum neben dem zweiten Seitenwandabschnitt
12 angeordnet und relativ zu diesem nach innen versetzt. Damit ist der dritte Seitenwandabschnitt
14 genauso weit nach innen versetzt wie der erste Seitenwandabschnitt 10. Ein vierter
Seitenwandabschnitt 16 ist bezüglich des dritten Seitenwandabschnitts 14 nach außen
und damit genauso weit nach außen versetzt wie der zweite Seitenwandabschnitt 12.
Damit sind die Seitenwandabschnitte abwechselnd nach innen bzw. nach außen versetzt.
Der vierte Seitenwandabschnitt 16 grenzt an die Rückwand 6 an und ist genauso hoch
wie diese. Dabei geht der vierte Seitenwandabschnitt 16 L-förmig in die Rückwand 6
über. Der vierte Seitenwandabschnitt 16 und die Rückwand 6 bilden zusammen einen anspruchsgemäßen
Behälterwandabschnitt 18. Wie vorstehend erläutert, weisen manche der Seitenwandabschnitte
10, 12, 14, 16 die Aussparungen 20 auf. Dabei weisen genau die Seitenwandabschnitte
10, 14 die Aussparungen 20 auf, die nach innen versetzt sind. Die Seitenwandabschnitte
12, 16, die nach außen versetzt sind, weisen dagegen keine Aussparungen auf. Damit
wechseln sich Seitenwandabschnitte mit und solche ohne Aussparungen 20 über die Länge
des Behälters 1 ab.
[0030] Die Aussparungen 20 verringern das Material, das benötigt wird, um den Behälter 1
herzustellen. Durch den verringerten Materialverbrauch werden Herstellungskosten und
besonders das Gewicht des Behälters reduziert. Ferner ermöglichen die Aussparungen
20 einem Benutzer von außen durch die Seitenwände 4 in das Innere des Behälters 1
zu schauen. Zusammen mit dem fehlenden Deckel eignet sich der Behälter 1 somit zur
Präsentation von Waren. Trotzdem ist die Ware in dem Behälter 1 durch die (teilweise
gitterförmigen) Seitenwände 4 geschützt.
[0031] Die Seitenwände 4 sind nicht durchgängig. Der zweite und der dritte Seitenwandabschnitt
12, 14 sind trapezförmig. Der erste und der vierte Seitenwandabschnitt haben die Form
eines halben Trapezes. In Längsrichtung des Behälters wird die Seitenwand an einer
Trapezflanke niedriger, erreicht ein Minimum beim Übergang zwischen zwei Seitenwandabschnitten
und steigt dann wieder bei der Trapezflanke des nächsten Seitenwandabschnitts. Insgesamt
ist jede Seitenwand 4 durch die vier Seitenwandabschnitten 10, 12, 14, 16 wellenförmig
ausgebildet. Durch die niedrigeren Abschnitte in den Seitenwänden 4 kann man besser
von außen in den Behälter 1 hineinschauen.
[0032] Die Seitenwände 4, die Rückwand 6 und die Stirnwand 8 sind jeweils klappbar ausgeführt.
Die Rückwand 6 weist dazu eine Anzahl an (Klapp-)Scharnieren 21 auf. Die Rückwand
6 kann mithilfe der Scharniere 21 derart nach innen geklappt werden, dass die Rückwand
6 flach auf dem Boden 2 anliegt. Die Stirnwand 8 weist entsprechende Scharniere (nicht
gezeigt) auf, die ebenfalls nach innen zum Boden 2 hin geklappt werden können. Die
Seitenwände 4 können ebenfalls eingeklappt werden. Dazu weisen die Seitenwände 4 die
Klappscharniere 23 auf. Die Klappscharniere 23 sind vorzugsweise in Überlappungsbereichen
der einzelnen Seitenwandabschnitte 10, 12, 14, 16 positioniert. In den Überlappungsbereichen
sind die Seitenwände 4 verstärkt. Da auf die Klappscharniere 23 gegebenenfalls höhere
Kräfte einwirken, als auf andere Abschnitte der Seitenwände 4, ist es vorteilhaft
die Klappscharniere 23 in den verstärkten Überlappungsbereichen anzuordnen. Die Klappscharniere
23 der Seitenwände 4 weisen einen größeren Abstand zum Boden 2 auf als die Scharniere
21 der Rück- bzw. Stirnwand. Dadurch kommen die Seitenwände beim Umklappen über der
Rückwand 6 und der Stirnwand 8 zum Liegen. Die Rückwand 6 und die Stirnwand 8 rasten
beim Hochklappen in den Eckbereichen der Seitenwände 4 ein. Dazu weisen die Seitenwände
4 an den Enden Rastvorrichtungen 25 zum Verbinden der Seitenwände 4 mit der Rück-
bzw. Stirnwand auf.
[0033] Fig. 2 zeigt, wie ein anderer (identischer) Behälter 101 auf den offenen Behälter
1 aufgesetzt wird. Dabei ist der andere Behälter 101 auf den Kopf gestellt und um
180° gedreht. Wenn der andere Behälter 101 auf den Behälter 1 aufgesetzt wird, passen
die Seitenwände 4, 104 derart zueinander, dass ein geschlossener Behälter 201 entsteht.
Dabei umfasst ein vierter Seitenwandabschnitt 116 mitsamt einer Rückwand 106 des Behälters
101 die Stirnwand 8 des Behälters 1. Genauso umfasst der vierte Seitenwandabschnitt
16 die Stirnwand 108. Die Seitenwände 4, 104 passen derart ineinander, dass die jeweils
versetzten Seitenwandabschnitte ineinandergreifen. Die jeweiligen Seitenwandabschnitte
überlappen sich auf ihrer gesamten Höhe bzw. auf der gesamten Höhe des Behälters 1.
So wird der erste Seitenwandabschnitt 10 von dem vierten Seitenwandabschnitt 116 umfasst.
Der nach innen versetzte dritte Seitenwandabschnitt 114 gleitet derart neben den zweiten
Seitenwandabschnitt 12, dass dieser innerhalb des zweiten Seitenwandabschnitts 12
positioniert ist. Genauso gleitet der zweite Seitenwandabschnitt 112 neben den dritten
Seitenwandabschnitt 14, dass der zweite Seitenwandabschnitt 112 außerhalb des dritten
Seitenwandabschnitts 14 anliegt. Die jeweiligen Seitenwandabschnitte 10, 12, 14, 16
greifen derart ineinander, dass die Seitenwandabschnitte 10, 14 mit den Aussparungen
20 innen und die Seitenwandabschnitte 12, 16 ohne Aussparungen außen liegen. Auch
die Stirnwände 8, 108 mit den Aussparungen 20 werden von den durchgängigen Rückwänden
6, 106 und den durchgängigen vierten Seitenwandabschnitten 16, 116 umfasst.
[0034] Da die Seitenwände 4 mehrfach versetzt sind und einander überlappen bzw. ineinandergreifen,
sind die Seitenwände 4 gegen ein Ausbauchen nach Außen oder Einschnüren nach Innen
geschützt. D.h. auch wenn eine Kraft von oben auf den Behälter 1 und damit die Seitenwände
4 wirkt und die Ränder der Seitenwände 4 aufgrund dieser Kraft gegeneinander verrutschen
würden, hält die Überlappung der Seitenwandabschnitte 10, 12, 14, 16 die Seitenwände
4 zusammen und verhindert ein Abknicken, Ausbeulen und/ oder Verklemmen der Seitenwände
4. Durch das Umgreifen der Rückwand 106 und des vierten Seitenwandabschnitts 116 um
die Stirnwand 8 mit dem ersten Seitenwandabschnitt 10 hat der geschlossenen Behälter
201 eine hohe Stabilität. Da die Seitenwandabschnitte ineinandergreifen, sind die
einzelnen Behälter 1, 101 gegen Verrutschen relativ zueinander gesichert. Besonders
die Tatsache, dass der vierte Seitenwandabschnitt 116 die Stirnwand 8 über die gesamte
Höhe umgreift, erhöht die Stabilität des Behälters 201 deutlich.
[0035] Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der zwei Behälter 1, 101, die miteinander verbunden
werden. Dabei ist deutlich zu sehen, dass alle Seitenwandabschnitte 10, 12, 14, 16
die gleiche Höhe haben. Dadurch überlappen sich die Seitenwandabschnitte 10, 12, 14,
16 auf maximaler Länge und geben dem geschlossenen Behälter 201 größtmögliche Stabilität.
Die überlappenden Seitenwandabschnitte 10, 12, 14, 16 bilden jeweils doppelte Außenwände
für den geschlossenen Behälter 201. In der Seitenansicht sind ferner Ausbuchtungen
an der Seite des Bodens 2 gezeigt, die den Seitenwänden 4 gegenüberliegt. Diese Ausbuchtungen
fungieren als Abstandshalter 22 bei gestapelten Behältern 1.
[0036] Fig. 4 zeigt den geschlossenen Behälter 201. Die zwei offenen Behälter 1, 1101 sind
zu dem geschlossenen Behälter 201 verbunden. Der geschlossenen Behälter 201 wird insbesondere
zum Transport von Waren in dem Behälter benutzt. Dabei beschützt der geschlossene
Behälter 201 die Ware im Inneren vor Beschädigungen oder Verschmutzung. Da die Seitenwandabschnitte
mit den Aussparungen 20 in Richtung des Behälterinneren liegen, weist der geschlossene
Behälter 201 durchgehende Außenwände ohne Löcher oder Aussparungen auf. Wenn die Ware
in dem Behälter präsentiert werden soll, wird der geschlossenen Behälter 201 geöffnet,
das heißt der obere Behälter 101 wird abgenommen und der untere Behälter 1 bildet
einen offenen Behälter, der sich zur Präsentation von Waren eignet.
[0037] Fig. 5 zeigt zwei geschlossene Behälter 201, die aufeinandergestapelt sind. Durch
das Stapeln können viele Behälter 201 einfach und platzsparend transportiert werden.
Die Ware in den geschlossenen gestapelten Behältern 201 ist durch die Behälter geschützt.
Es ist offensichtlich, dass die gestapelten Behälter 201 beispielsweise auf einem
Transportwagen als Transportmittel gestapelt werden können. Beim Stapeln von mehreren
geschlossenen Behältern 201, halten die Abstandshalter 22 die Behälter 201 voneinander
entfernt. Ferner greifen die Abstandshalter 22 ineinander und verhindern dadurch ein
Abrutschen der Behälter 201 gegeneinander.
[0038] Fig. 6 zeigt einen leeren Behälter 1, bei dem zum einfachen Transport die Seitenwände
4, die Rückenwand 6 und die Stirnwand 8 nach innen zusammengeklappt sind. Dabei lassen
sich die beiden Seitwände 4 über die nach innengeklappte Rückwand 6 und die Stirnwand
8 klappen. Der zusammengeklappte Zustand des Behälters 1 ist besonders zum Rücktransport
eines leeren Behälters 1 geeignet. Durch das Zusammenklappen kann der leere Behälter
1 auf eine sehr geringe Höhe reduziert und Platz gespart werden. Das verminderte Volumen
der geklappten Behälter 1 spart Transport- und Lagerkosten. Es ist offensichtlich,
dass sich auch zusammengeklappte Behälter 1 stapeln lassen. Dadurch wird viel Lagervolumen
gespart.
[0039] Wenn der Behälter 1 offen ist, um Ware zu präsentieren, können auch mehrere offene
Behälter 1 übereinandergestapelt werden. Das ist in Fig. 7 gezeigt. Dabei liegt der
obere Behälter 101 auf den oberen Rändern der Seitenwandabschnitte 10, 12, 14, 16,
der Rückwand 6 und der Stirnwand 8 auf. Ein oberer Abschnitt des unteren Behälters
1 kann in eine bodenunterseitige Öffnung des oberen Behälters 101 eintauchen. Der
Behälter 101 liegt auch auf der Rückwand 6 auf. Der Boden des Behälters 101 weist
vorzugswiese eine Arretierung auf. Durch die Arretierung kann der obere Abschnitt
in der bodenunterseitigen Öffnung des oberen Behälters 101 fixiert bzw. festgestellt
werden. Durch die Arretierung können mehrere Behälter 1, 101 sicher übereinandergestapelt
werden, ohne, dass der obere Behälter 101 hinunterfällt. Durch das Stapeln von zwei
offenen Behältern 1, 101 ist Ware in beiden Behältern 1, 101 sichtbar. Die Ware im
unteren Behälter 1 ist durch den Boden des oberen Behälters 101 geschützt.
1. Offener Behälter (1), insbesondere Kunststoffbehälter, zum Transport und zur Präsentation
von Waren mit:
einem Boden (2),
einer vom Boden (2) vorstehenden Rückwand (6),
zwei einander gegenüberliegenden vom Boden (2) vorstehenden Seitenwänden (4), und
einer mit einem Ausschnitt versehenen Stirnwand (8) oder einer vollständig offenen
Stirnseite,
wobei sich der offene Behälter (1) mit einem weiteren, auf den Kopf gestellten, identischen
Behälter (101) zu einem geschlossenen Behälter (201) vervollständigen lässt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (4) mehrere, insbesondere trapez- oder zinnenförmige, Seitenwandabschnitte
(10, 12, 14, 16) aufweisen, die seitlich bzw. in Wandungsquerrichtung versetzt sind
und sich mit entsprechenden Seitenwandabschnitten (110, 112, 114, 116) des auf den
Kopf gestellten, identischen Behälters (101) derart zusammenstecken lassen, dass sich
diese, vorzugsweise über ihre gesamte Höhe überlappen.
2. Offener Behälter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich benachbarte und zueinander versetzte Seitenwandabschnitte (10, 12, 14, 16) in
Seitenwandlängsrichtung, insbesondere im bodennahen Bereich, vorzugsweise in dem Bereich,
an dem die Seitenwand (4) und der Boden (6) miteinander gelenkig verbunden sind, teilweise
überlappen und im Überlappungsbereich einen verstärkten Abschnitt ausbilden.
3. Offener Behälter (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandabschnitte (110, 112, 114, 116) des weiteren Behälters (101) beim Zusammenstecken
der beiden Behälter (1, 101) parallel neben den Seitenwandabschnitten (10, 12, 14,
16) des offenen Behälters (1) anliegen und die jeweiligen Seitenwandabschnitte (10,
12, 14, 16, 110, 112, 114, 116) eine doppelte Seitenwand (4) bilden.
4. Offener Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest manche der Seitenwandabschnitte (10, 12, 14, 16) in zumindest einem Abschnitt
der Seitenwandabschnitte (10, 12, 14, 16) eine Anzahl an Aussparungen (20) aufweisen.
5. Offener Behälter (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl an Aussparungen (20) ein, insbesondere wabenförmiges, Gitter bilden.
6. Offener Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandabschnitte (10, 14), die zur Behältermitte hin versetzt sind, die Anzahl
an Aussparungen (20) aufweisen, während die nach außen versetzten Seitenwandabschnitte
(12, 16) eine durchgehende Seitenwand ohne Aussparungen bilden.
7. Offener Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an die Rückwand (6) angrenzende Seitenwandabschnitte (16) und die Rückwand (6) zusammen
einen rückseitigen Behälterwandabschnitt (11) bilden, der sich über die gesamte Höhe
des Behälters (1) erstreckt, und die Stirnwand (8) weiter innen und der rückseitige
Behälterwandabschnitt (11) weiter außen liegt, und der rückseitige Behälterwandabschnitt
(11) des weiteren, auf den Kopf gestellten Behälters (101) die Stirnwand (8), vorzugsweise
über die gesamte Höhe, umgreift.
8. Offener Behälter (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (8) die Anzahl an Aussparungen (20) aufweist.
9. Offener Behälter (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Seitenwandabschnitt (16) L-förmig in die Rückwand (6) übergeht.
10. Offener Behälter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Seitenwände (4) derart ausgebildet ist, dass der weitere Behälter
(101) auf dem offenen Behälter (1) gestapelt wird.
11. Offener Behälter (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (101) am Boden eine Verriegelung aufweist, die den oberen Rand des unteren
Behälters (1) beim Stapeln zweier Behälter (1, 101) aufnimmt und fixiert.