[0001] Kleidungsstücke werden häufig mit Taschen versehen, die unterschiedliche Größen und/oder
Geometrien aufweisen und/oder an unterschiedlichen Positionen des jeweiligen Kleidungsstücks
angebracht werden können. Derartige Taschen können zwar zu rein kosmetischen Zwecken
an Kleidungsstücken angebracht werden. In der Regel werden Kleidungsstücke jedoch
aus funktionellen Gründen mit Taschen versehen, um Gegenstände in der jeweiligen Tasche
zumindest teilweise aufnehmen zu können. Dadurch können die Gegenstände in der jeweiligen
Tasche zwischengelagert bzw. verstaut und bei Bedarf wieder aus der Tasche herausgenommen
werden.
[0002] An Kleidungsstücken angebrachte Taschen werden häufig mit einem Reißverschluss versehen,
um eine Verschließbarkeit der Taschen zu ermöglichen. Dadurch können die jeweiligen
Gegenstände, die in der jeweiligen Tasche aufgenommen sind, in der Tasche gesichert
und somit das Risiko eines Herausfallens der Gegenstände aus der Tasche reduziert
werden.
[0003] Um den jeweiligen Gegenstand aus der jeweiligen mit einem Reißverschluss verschließbaren
Tasche herauszuholen, kann zunächst der Reißverschluss geöffnet werden. Anschließend
kann ein Nutzer in eine durch den Reißverschluss freigegebene Eingriffsöffnung der
Tasche greifen, um den Gegenstand zu greifen und aus der Tasche herausnehmen. Der
Vorgang des Greifens und/oder Herausnehmens von Gegenständen aus der jeweiligen Tasche
hängt somit maßgeblich von den Eigenschaften der Eingriffsöffnung, beispielsweise
von deren Größe und/oder Geometrie, ab. Die Bedienbarkeit und/oder Nutzerfreundlichkeit
der jeweiligen Tasche kann durch eine Erleichterung dieses Vorgangs gesteigert werden.
[0004] Da der Reißverschluss die Eingriffsöffnung verschließt und freigibt, hängt die Größe
und/oder Geometrie der Eingriffsöffnung maßgeblich von den Eigenschaften des Reißverschlusses,
insbesondere von dessen Größe und/oder Geometrie, beispielsweise der Länge, ab.
[0005] Die aus dem Stand der Technik bekannten Kleidungsstücke mit durch Reißverschlüsse
verschließbaren Taschen weisen jedoch Nachteile auf im Hinblick auf die Bedienbarkeit
und/oder Nutzerfreundlichkeit der Taschen.
[0006] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kleidungsstück mit einer
Tasche anzugeben, die eine verbesserte Bedienbarkeit und/oder Nutzerfreundlichkeit
durch den Nutzer ermöglichen kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Kleidungsstück, das durch die Merkmale des Anspruchs
1 definiert ist, gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen
der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen sowie in der nachfolgenden Beschreibung
angegeben.
[0008] Das Kleidungsstück weist mindestens ein Bekleidungselement auf, das dazu eingerichtet
ist, an einem Bereich eines Körpers eines Nutzers getragen zu werden. Vorzugsweise
ist das Kleidungsstück eine Hose, beispielsweise eine lange Hose oder eine kurze Hose.
Das Bekleidungselement ist vorzugsweise ein Hosenbein. Das Kleidungsstück kann insbesondere
eine Outdoorhose oder eine Arbeitshose sein. Das Kleidungsstück kann alternativ jedoch
auch ein Oberteil sein, beispielsweise ein Oberhemd oder eine Jacke. Denkbar sind
jedoch auch weitere Kleidungsstücke, beispielweise ein Schuh, ein Rucksack, ein Helm
oder weitere Kleidungsstücke, die am Körper des Nutzers, oder zumindest körpernah,
getragen werden können.
[0009] Ferner weist das Kleidungsstück mindestens eine Tasche auf, die auf einer Außenseite
des Bekleidungselements aufgesetzt und an dem Bekleidungselement befestigt ist. Vorzugsweise
definiert die Tasche einen darin angeordneten Innenraum, der dazu eingerichtet ist,
zumindest einen Gegenstand zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, aufzunehmen.
Des Weiteren weist das Kleidungsstück mindestens einen Reißverschluss zum Öffnen und
Verschließen mindestens einer Öffnung der Tasche auf. Die Öffnung kann dazu dienen,
Zugang zu dem Innenraum der Tasche zu ermöglichen, indem beispielsweise eine Hand
eines Nutzers durch die Öffnung greift, beispielsweise um einen in dem Innenraum angeordneten
Gegenstand zu greifen, und optional aus dem Innenraum zu entfernen. Die Außenseite
des Bekleidungselements ist insbesondere als die Seite des Bekleidungselements zu
verstehen, die von dem Körper eines Trägers des Kleidungsstücks abgewandt ist. Eine
Innenseite des Bekleidungselements kann dagegen dem Körper des Trägers des Kleidungsstücks
zugewandt sein. Die Innenseite des Bekleidungselements kann den Körper des Trägers
des Kleidungsstücks zumindest teilweise berühren.
[0010] Dadurch, dass die hierin beschriebene Tasche auf einer Außenseite des Bekleidungselements
aufgesetzt ist, kann die hierin beschriebene Tasche mit einem größeren Stauraum und/oder
mit einem größeren Eingriffsquerschnitt versehen werden. Außerdem können dadurch derartige
Taschen leichter in die Hose integrierbar sein, beispielsweise auch nachträglich in
bereits bestehende und/oder verwendete Hosen. Beispielsweise wird die Integrität der
Hose in geringerem Maße geschwächt als bei Eingriffstaschen. Außerdem kann eine aufgesetzte
Tasche einen höheren Tragekomfort ermöglichen im Vergleich zu Eingriffstaschen.
[0011] Der Reißverschluss weist mindestens ein Betätigungselement auf, das zwischen einer
ersten Position, in der die Öffnung der Tasche offen ist, und einer zweiten Position,
in der die Öffnung der Tasche im Wesentlichen geschlossen ist, des Reißverschlusses
bewegbar ist. Das Betätigungselement kann dazu eingerichtet sein, durch einen Nutzer,
insbesondere durch eine Hand des Nutzers, gegriffen und betätigt zu werden, um das
Betätigungselement in die erste und/oder die zweite Position zu bewegen. Vorzugsweise
ist das Betätigungselement als Schieber ausgebildet. Der Schieber kann ein weiteres
daran befestigtes Element aufweisen, welches ein Greifen und Betätigen des Schiebers
erleichtern kann. Beispielsweise kann zumindest ein Band an dem Schieber befestigt
werden, um ein Greifen und Betätigen des Schiebers zu erleichtern.
[0012] Der Reißverschluss weist mindestens einen Krümmungsabschnitt auf, sodass das Betätigungselement
beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem Krümmungsabschnitt
entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar ist.
[0013] Das Bereitstellen eines Krümmungsabschnitts, entlang dessen das Betätigungselement
beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem Krümmungsabschnitt
entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar ist, kann im Vergleich zu bisher bekannten
linearen Reißverschlüssen eine relativ große und/oder ergonomische Eingriffsöffnung
ermöglichen.
[0014] Bei den bisher bekannten linearen Reißverschlüssen weist die entsprechende Eingriffsöffnung
eine relativ kleine Querschnittsfläche auf. Dadurch ist die Größe der Eingriffsöffnung
relativ stark eingeschränkt. Dies kann das Greifen und/oder Herausziehen von Gegenständen
aus der jeweiligen Tasche erschweren. Außerdem muss das Blickfeld des Nutzers häufig
auf die Eingriffsöffnung gerichtet werden, um den Vorgang des Greifens und Herausziehen
zu vollziehen, der außerdem häufig den Einsatz beider Hände des Nutzers erfordert.
Dies kann den Nutzer von anderen Tätigkeiten, beispielsweise vom Durchführen von Arbeiten,
beispielsweise handwerklicher Art, ablenken. Dies kann die Sicherheit und/oder Gesundheit
des Nutzers gefährden.
[0015] Die Größe der Eingriffsöffnung von Taschen kann vor allem im Arbeitsbekleidungsbereich
sowie im Outdoorbereich eine relativ große Bedeutung haben. Beispielsweise sollte
der Nutzer mit angezogenen Handschuhen in die jeweiligen Taschen greifen können, ohne
dass der Nutzer zuerst die Handschuhe ausziehen muss, um effizientes und/oder komfortables
Arbeiten zu ermöglichen. Außerdem sollte der Gegenstand, beispielsweise ein Werkzeug,
schnell, sicher und unkompliziert in die Tasche platziert bzw. aus der Tasche herausgezogen
werden können.
[0016] Häufig fallen die in der jeweiligen Tasche aufgenommenen Gegenstände, vor allem bei
kleineren Gegenständen, auf einen Boden der Tasche. Demzufolge kann ein bequemes und
ergonomisches Eingreifen in die Tasche ein Herausholen von derartigen Gegenständen
von dem Boden der Tasche erleichtern.
[0017] Vorzugsweise ist die Tasche aus einem flexiblen Material, vorzugsweise ein Textilmaterial,
hergestellt. Dadurch kann zumindest ein Bereich der Tasche an dem Krümmungsabschnitt
ausgeklappt bzw. eingeklappt werden, beispielsweise vom Innenraum derTasche weg oder
in den Innenraum hinein, um die Öffnung zum Innenraum der Tasche zu vergrößern. Dadurch
können beispielsweise Gegenstände, die in der Tasche aufgenommen sind, zumindest teilweise
freigelegt werden, um ein Greifen des jeweiligen Gegenstands zu erleichtern. Vorzugsweise
ist die Eingriffsöffnung umso größer, je länger der Reißverschluss ist. Die Gestaltung
der Tasche als eine aufgesetzte Tasche, die auf einer Außenseite des Bekleidungselements
aufgesetzt ist, kann ein derartiges Ausklappen bzw. Einklappen der Tasche ermöglichen
bzw. zumindest erleichtern.
[0018] Vorzugsweise ist ein Ende des Reißverschlusses von einem unteren Rand der Tasche,
in Bezug auf einen üblichen Tragezustand des Kleidungsstückes an einem stehenden Nutzer,
beabstandet, vorzugsweise um mindestens 20 mm, vorzugsweise mindestens 30 mm, bevorzugter
mindestens 40 mm, bevorzugter mindestens 50 mm, am bevorzugtesten mindestens 60 mm.
Weitere Abstandswerte, beispielsweise mindestens 70 mm oder mehr, sind ebenfalls denkbar.
Dadurch kann ein Herausfallen von Gegenständen aus der Tasche verhindert werden bzw.
zumindest das Risiko eines Herausfallens von Gegenständen aus der Tasche kann reduziert
werden, selbst wenn der Reißverschluss vollständig geöffnet ist.
[0019] Neben dem Krümmungsabschnitt kann die Tasche auch weitere, beispielsweise geradlinige
Abschnitte aufweisen. Beispielsweise kann die Tasche zumindest einen geradlinigen
Abschnitt vor dem Krümmungsabschnitt, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements
von der zweiten Position zur ersten Position, und/oder zumindest einen geradlinigen
Abschnitt hinter dem Krümmungsabschnitt, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements
von der zweiten Position zur ersten Position, aufweisen. Dadurch kann der Nutzer beispielsweise
die Tasche nur entlang zumindest eines Bereichs des geradlinigen Abschnitts, der vor
dem Krümmungsabschnitt angeordnet ist, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements
von der zweiten Position zur ersten Position, öffnen. Ein solcher Vorgang kann beispielsweise
dann sinnvoll sein, wenn ein relativ schlanker Gegenstand, beispielsweise ein Meterstab,
in die Tasche platziert werden bzw. aus der Tasche herausgenommen werden soll.
[0020] Falls der Nutzer einen größeren Gegenstand in die Tasche platzieren bzw. aus der
Tasche herausnehmen möchte, kann der Nutzer den Reißverschluss weiter entlang zumindest
eines Bereichs des Krümmungsabschnitts öffnen, um die Eingriffsöffnung zum Innenraum
der Tasche zu vergrößern. Dies kann den Vorgang des Platzierens des Gegenstands in
die Tasche bzw. des Herausnehmens des Gegenstands aus der Tasche erleichtern.
[0021] Die Tasche kann mindestens eine Schutzelement, beispielsweise eine Leiste, aufweisen,
die den Reißverschluss zumindest teilweise abdeckt. Dadurch kann ein Eindringen von
Schmutz und/oder Wasser in die Tasche verhindert werden bzw. zumindest das Risiko
eines Eindringens von Wasser in die Tasche kann reduziert werden. Außerdem kann dadurch
der Reißverschluss vor Verschmutzungen und/oder Beschädigungen geschützt werden. Das
Schutzelement kann aus einem elastischen Material, beispielsweise einem Textilmaterial
oder einem Kunststoff, hergestellt sein.
[0022] Die Tasche kann außerdem an zumindest einem Ende des Reißverschlusses, in Bezug auf
eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements zwischen der ersten Position und der
zweiten Position, vorzugsweise an beiden Enden, mindestens ein Abdeckelement aufweisen,
das dazu eingerichtet ist, das Betätigungselement an dem jeweiligen Ende des Reißverschlusses
zumindest teilweisen abzudecken, wenn das Betätigungselement an dem jeweiligen Ende
des Reißverschlusses angeordnet ist, beispielsweise wenn sich der Reißverschluss in
einem vollständig geschlossenen oder in einem vollständig geöffneten Zustand befindet.
Dadurch kann das Betätigungselement vor äußeren Einflüssen, beispielsweise Schmutz
und/oder Wasser, geschützt werden. Außerdem kann das Betätigungselement durch das
Abdeckelement zumindest teilweise fixiert werden, um ein Bewegen des Betätigungselements
und/oder an dem Betätigungselement befestigter Elemente, beispielsweise eines Bands
oder eines sonstigen Anhängers, zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.
[0023] Die Tasche kann einen Taschenbeutel aufweisen, der in der Tasche eingestürzt ist.
Beispielsweise können dadurch offen liegende Reißverschlusskanten mittels des Taschenbeutels
verdeckt werden, um somit ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild des Kleidungsstücks
zu ermöglichen. Der Taschenbeutel kann entlang des Reißverschlusses gesteppt sein.
Dies kann ein Eindringen des Taschenbeutels in einen Bereich des Reißverschlusses
beim Öffnen und/oder Schließen des Reißverschlusses verhindern bzw. das Risiko einer
solchen Situation zumindest reduzieren. Dadurch kann ein Klemmen des Reißverschlusses
verhindert bzw. das Risiko eines Klemmens des Reißverschlusses zumindest reduziert
werden.
[0024] Der Reißverschluss kann an der Tasche bzw. an dem Bekleidungselement angenäht sein.
Alternativ kann der Reißverschluss mittels alternativer Befestigungsmechanismen, beispielsweise
mittels einer stoffschlüssigen Verbindung, an dem Bekleidungselement befestigt sein.
[0025] Vorzugsweise ist das Betätigungselement beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position im Wesentlichen in einer (einzigen) Bewegungsebene bewegbar.
Der Reißverschluss kann eine Mehrzahl von Eingreifelementen aufweisen, die dazu eingerichtet
sind, beim Schließen des Reißverschlusses ineinanderzugreifen, um die Öffnung der
Tasche zu schließen. Der Reißverschluss ist vorzugsweise derart eingerichtet, dass
die Eingreifelemente im Wesentlichen in einer Richtung ineinandergreifen, die im Wesentlichen
in einem Winkelbereich von 60° bis 110°, vorzugsweise von 65° bis 105°, bevorzugter
von 70° bis 105°, bevorzugter von 75° bis 105°, am bevorzugtesten von 80° bis 100°,
zur Bewegungsebene verläuft. Durch eine senkrechte bzw. nahezu senkrechte Anordnung
der Richtung des Eingreifens der Eingreifelemente relativ zur Bewegungsebene des Betätigungselements
kann ein Öffnungs- bzw. Schließvorgang des Reißverschlusses leichtgängiger gestaltet
werden, beispielsweise gegenüber Konfigurationen, bei denen die Richtung des Eingreifens
in der Bewegungsebene des Betätigungselements liegt oder bei denen zumindest ein relativ
kleiner Winkel zwischen der Richtung des Eingreifens und der Bewegungsebene des Betätigungselements
vorliegt. Dadurch können die Belastungen an dem Reißverschluss entsprechend reduziert
werden, was die Lebensdauer des Reißverschlusses verlängern kann.
[0026] Vorzugsweise weist die Tasche zumindest bereichsweise entlang eines Randes der Tasche
einen Blasebalg auf, der von der Außenseite des Bekleidungselements nach außen ragt.
Vorzugsweise ragt der Blasebalg bei einem üblichen Tragezustand des Kleidungsstückes
an einem stehenden Nutzer von 5 mm bis 50 mm, bevorzugter von 10 mm bis 45 mm, bevorzugter
von 15 mm bis 40 mm, am bevorzugtesten von 20 mm bis 40 mm, von der Außenseite des
Kleidungsstücks nach außen, d.h., von dem Körper des Nutzers weg. Das Vorsehen eines
Blasebalgs kann den Stauraum der Tasche vergrößern und/oder die Bedienungsfreundlichkeit
der Tasche für den Nutzer erhöhen, beispielsweise um ein Greifen und Herausnehmen
von Gegenständen aus der Tasche zu erleichtern.
[0027] Vorzugsweise ist der Reißverschluss zumindest bereichsweise an dem Blasebalg angeordnet
und erstreckt sich zumindest entlang eines Bereichs des Blasebalgs. Dadurch kann der
Reißverschluss zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, in den Blasebalg integriert
werden. Dadurch kann zum einen der Reißverschluss unauffälliger in das Kleidungsstück
integriert werden, um den ästhetischen Anklang des Kleidungsstücks zu erhöhen. Ferner
kann dadurch die Eingriffsöffnung der Tasche, insbesondere durch ein Ausklappen bzw.
Einklappen eines Bereichs der Tasche entlang des Blasebalgs, beispielsweise vom Innenraum
der Tasche weg oder in den Innenraum hinein, vergrößert werden, um ein Greifen und
ein Herausnehmen zumindest eines Gegenstands aus der Tasche zu erleichtern.
[0028] Vorzugsweise geht ein Bereich des Randes der Tasche im Wesentlichen stetig zum Bekleidungselement
über. Vorzugsweise ist der Bereich des Randes der Tasche im Wesentlichen zumindest
einem Bereich des Blasebalgs gegenüberliegend angeordnet. Durch den stetigen Übergang
zwischen dem genannten Bereich des Randes der Tasche und dem Bekleidungselement kann
die Tasche fließend in das Kleidungsstück integriert werden. Dadurch kann der ästhetische
Anklang des Kleidungsstücks erhöht werden. Dies kann insbesondere eine Eignung der
Hose für Freizeitzwecke erhöhen. Vorzugsweise ist der genannte Bereich des Randes
der Tasche mittels einer Hauptnaht des Kleidungsstücks, d.h. eine Naht, die auch ohne
das Vorsehen der Tasche an dem Kleidungsstück vorhanden ist, an dem Bekleidungselement
befestigt. Dadurch kann die Tasche unauffälliger in das Kleidungsstück integriert
werden, um den ästhetischen Anklang des Kleidungsstücks weiter zu erhöhen.
[0029] Vorzugsweise weist der Reißverschluss mindestens einen im Wesentlichen geradlinigen
Abschnitt auf, sodass das Betätigungselement beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in dem geradlinigen Abschnitt entlang einer im Wesentlichen
geradlinigen Bahn bewegbar ist. Beispielsweise kann der geradlinige Abschnitt vor
dem Krümmungsabschnitt, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements
von der zweiten Position zur ersten Position, angeordnet sein. Dadurch kann der Nutzer
beispielsweise die Tasche nur entlang zumindest eines Bereichs des geradlinigen Abschnitts
öffnen. Ein solcher Vorgang kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn der Nutzer
einen relativ schlanken Gegenstand, beispielsweise ein Meterstab, in die Tasche platziert
bzw. aus der Tasche herausgenommen möchte. Alternativ kann der geradlinige Abschnitt
hinter dem Krümmungsabschnitt, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements
von der zweiten Position zur ersten Position, angeordnet sein. Ist eine größere Eingriffsöffnung
erforderlich und/oder gewünscht, kann der Reißverschluss weiter über den Krümmungsabschnitt,
und optional zusätzlich über den geradlinigen Abschnitt, der hinter dem Krümmungsabschnitt
angeordnet ist, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements von der
zweiten Position zur ersten Position, geöffnet werden.
[0030] Vorzugsweise weist der geradlinige Abschnitt des Reißverschlusses eine Länge auf,
die mindestens 30 mm, vorzugsweise mindestens 50 mm, bevorzugter mindestens 70 mm,
bevorzugter mindestens 90 mm, bevorzugter mindestens 110 mm, bevorzugter mindestens
130 mm, am bevorzugtesten mindestens 150 mm, beträgt.
[0031] Vorzugsweise weist der Reißverschluss mindestens zwei im Wesentlichen geradlinige
Abschnitte auf, sodass das Betätigungselement beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in dem jeweiligen geradlinigen Abschnitt entlang einer im
Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist. Vorzugsweise ist der Krümmungsabschnitt
zwischen den geradlinigen Abschnitten angeordnet, in Bezug auf eine Bewegungsbahn
des Betätigungselements von der ersten Position zur zweiten Position. Dadurch kann
der Nutzer beispielsweise die Tasche nur entlang zumindest eines Bereichs des geradlinigen
Abschnitts, der vor dem Krümmungsabschnitt angeordnet ist, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung
des Betätigungselements von der zweiten Position zur ersten Position, öffnen, wie
bereits oben beschrieben. Ist eine größere Eingriffsöffnung erforderlich und/oder
gewünscht, kann der Reißverschluss weiter über den Krümmungsabschnitt, und optional
zusätzlich über den geradlinigen Abschnitt, der hinter dem Krümmungsabschnitt angeordnet
ist, in Bezug auf eine Bewegungsrichtung des Betätigungselements von der zweiten Position
zur ersten Position, geöffnet werden.
[0032] Vorzugsweise verlaufen die zwei geradlinigen Abschnitte in einem Winkel zueinander,
der in einem Winkelbereich von 90° bis 160°, vorzugsweise von 95° bis 150°, bevorzugter
von 100° bis 140°, bevorzugter von 105° bis 140°, am bevorzugtesten von 110° bis 130°,
liegt. Insbesondere für einen Winkelbereich von 110° bis 130° kann ein optimaler Mittelweg
zwischen einer möglichst großen Eingriffsöffnung in die Tasche durch Aufklappen eines
möglichst großen Bereichs der Tasche an dem Krümmungsabschnitt, dem erforderlichen
Montageaufwand und einem möglichst leichtgängigen Lauf des Reißverschlusses erreicht
werden.
[0033] Vorzugsweise weist das Kleidungsstück zusätzlich eine Utensil-Haltevorrichtung auf,
die dazu eingerichtet ist, mindestens ein Utensil zu halten. Vorzugsweise ist die
Utensil-Haltevorrichtung innerhalb der Tasche mit dem Kleidungsstück lösbar befestigbar.
Vorzugsweise kann die Utensil-Haltevorrichtung zumindest in der zweiten Position des
Reißverschlusses vollständig innerhalb der Tasche angeordnet werden. Die Utensil-Haltevorrichtung
kann eine mappen- oder kartenähnliche Konfiguration aufweisen.
[0034] Durch die Utensil-Haltevorrichtung kann die Nutzerfreundlichkeit des Kleidungsstücks
weiter gesteigert werden. Insbesondere kann beim Eingriff in eine Tasche, beim Entnehmen
von Gegenständen aus der Tasche und/oder beim Platzieren von Gegenständen in der Tasche
die Nutzerfreundlichkeit vom Innenleben der Tasche beeinflusst werden. Demnach kann
eine sortierte Anbringung von Utensilien in der Tasche mittels der Utensil-Haltevorrichtung,
beispielsweise um ein Utensil schneller greifen zu können, die Nutzerfreundlichkeit
positiv beeinflussen. Insbesondere kann dadurch ein relativ bequemes und ergonomisches
Eingreifen in die Tasche und Herausholen von Utensilien erreicht werden.
[0035] Die Utensil-Haltevorrichtung, insbesondere die lösbare Befestigung der Utensil-Haltevorrichtung
mit dem Kleidungsstück, ermöglicht ein modulares System. Insbesondere können unterschiedliche
Utensil-Haltevorrichtungen an dem Kleidungsstück befestigt werden, je nach Aufgabe(n)
des Nutzers und/oder je nach Einsatzgebiet des Kleidungsstücks. Demnach kann durch
die lösbare Befestigung der Utensil-Haltevorrichtung mit dem Kleidungsstück die Utensil-Haltevorrichtung
beliebig je nach den Bedürfnissen des Nutzers gegen eine unterschiedliche Utensil-Haltevorrichtung
ausgetaucht werden. Dadurch kann das Kleidungsstück relativ vielseitig, für unterschiedlichste
Anwendungen, eingesetzt werden. Beispielsweise kann eine Mehrzahl von unterschiedlichen
Utensil-Haltevorrichtungen, die jeweils an eine spezifische Anwendung, beispielsweise
einen bestimmten Beruf und/oder Freizeitaktivität, angepasst sind, vorgesehen sein.
Wird die Utensil-Haltevorrichtung abgenommen, kann das Kleidungsstück beispielsweise
auch für Freizeitzwecke verwendet werden.
[0036] Die Utensil-Haltevorrichtung kann außerdem mindestens ein Adapterelement aufweisen,
das dazu eingerichtet ist, die Utensil-Haltevorrichtung an unterschiedlichen Positionen
am Körper des Nutzers anzubringen, beispielsweise an einem Gürtel des Nutzers oder
an einer Außenseite des Kleidungsstücks. Dadurch kann der Nutzer die Utensil-Haltevorrichtung
aus der Tasche lösen, entnehmen und an eine individuelle Position anbringen, wodurch
die Nutzerfreundlichkeit und die individuelle Gestaltungsmöglichkeit des Kleidungsstücks
weiter erhöht werden kann.
[0037] Das Adapterelement kann beispielsweise zumindest eine Lasche, vorzugsweise mindestens
zwei Laschen, aufweisen, die dazu eingerichtet ist/sind, an einem Bund des Kleidungsstücks
angebracht zu werden, vorzugsweise einem Hosenbund, wenn das Kleidungsstück als Hose
eingerichtet ist. Das Adapterelement kann mindestens ein Befestigungselement, vorzugsweise
mindestens einen Reißverschluss, aufweisen, das dazu eingerichtet ist, die Utensil-Haltevorrichtung
an dem Adapterelement zu befestigen.
[0038] Die Utensil-Haltevorrichtung kann zum Halten bzw. Aufnehmen von Werkzeugen, beispielsweise
eine Messvorrichtung, beispielsweise ein Meterstab oder ein Multimeter, oder ein Schraubenzieher,
oder von Schreibwaren eingerichtet sein. Vorzugsweise kann die Utensil-Haltevorrichtung
dazu eingerichtet sein, eine Mehrzahl von Utensilien gleichzeitig zu halten bzw. aufzunehmen.
Zu diesem Zweck kann die Utensil-Haltevorrichtung eine Mehrzahl von Halteelementen
aufweisen, die Gegenstände an der Utensil-Haltevorrichtung fixieren kann. Vorzugsweise
weist mindestens ein Halteelement ein Versteifungselement auf, das dazu eingerichtet
ist, einen Rand des Halteelements in einer geöffneten Position des Halteelements zumindest
teilweise zu fixieren, um eine Aufnahmeöffnung des Halteelements, die dazu eingerichtet
ist, einen Gegenstand, vorzugsweise ein Utensil, zumindest teilweise aufzunehmen,
bereitzustellen. Dadurch kann der Rand des Halteelements aufgebogen und in der aufgebogenen
Position durch das Versteifungselement zumindest teilweise arretiert werden, sodass
der Nutzer die Aufnahmeöffnung nicht selbst offenhalten muss, um ein einen Gegenstand
bzw. ein Utensil in die Aufnahmeöffnung einzuführen. Dies kann eine weitere Erleichterung
bei der Bedienung der Tasche, insbesondere der Utensil-Haltevorrichtung, ermöglichen.
Das Versteifungselement kann beispielsweise als ein Draht, ein Band oder ein Stab
ausgebildet sein. Das Versteifungselement kann aus einem Material, beispielsweise
aus einem Metall oder Kunststoff, hergestellt sein, welches dem Versteifungselement
ausreichend Steifigkeit verleiht, um den Rand des jeweiligen Halteelements in der
aufgebogenen Position zumindest teilweise zu fixieren.
[0039] Ein oberer Bereich der Tasche kann zusätzlich mit einem Material, vorzugsweise einem
relativ festen Material, verstärkt sein, um die Befestigung der Utensil-Haltevorrichtung
vor einem Ausreißen zu schützen.
[0040] Die lösbare Befestigung zwischen der Utensil-Haltevorrichtung und dem Kleidungsstück
kann eine Reißverschlussverbindung, eine Knopfverbindung, eine Klettverschlussverbindung,
eine Magnetverbindung oder eine sonstige lösbare Verbindung aufweisen. Die lösbare
Verbindung kann gelöst werden, ohne dass die Integrität der Utensil-Haltevorrichtung
und des Kleidungsstücks im Wesentlichen beeinträchtigt wird.
[0041] Vorzugsweise ist die Utensil-Haltevorrichtung mittels mindestens eines Reißverschlusses
mit dem Kleidungsstück lösbar befestigbar. Die Utensil-Haltevorrichtung kann mittels
eines weiteren lösbaren Verbindungselements mit dem Kleidungsstück lösbar befestigbar
sein. Vorzugsweise ist das weitere lösbare Verbindungselement von dem Reißverschluss
beabstandet angeordnet. Vorzugsweise ist der Reißverschluss an einem ersten Rand,
oder zumindest in der Nähe des ersten Rands, der Utensil-Haltevorrichtung befestigt
und das weitere lösbare Verbindungselement ist an einem zweiten Rand, oder zumindest
in der Nähe des zweiten Rands, der Utensil-Haltevorrichtung befestigt, wobei der erste
Rand und der zweite Rand vorzugsweise im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnet
sind. Dadurch kann eine Fixierung der Utensil-Haltevorrichtung in der Tasche erhöht
werden. Zusätzlich kann mindestens eine Lasche mit mindestens einem Druckknopf, die
neben dem Reißverschluss angeordnet sein können, vorgesehen sein. Dadurch kann ein
ungewolltes Öffnen des Reißverschlusses verhindert werden.
[0042] Vorzugsweise weist der Reißverschluss eine Gesamtlänge auf, entlang welcher das Betätigungselement
bewegbar ist, die mindestens 200 mm, vorzugsweise mindestens 250 mm, bevorzugter mindestens
300 mm, bevorzugter mindestens 350 mm, bevorzugter mindestens 400 mm, bevorzugter
mindestens 450 mm, bevorzugter mindestens 500 mm, am bevorzugtesten mindestens 550
mm, beträgt.
[0043] Vorzugsweise erstreckt sich der Reißverschluss über mindestens 30%, vorzugsweise
mindestens 35%, bevorzugter mindestens 40%, bevorzugter mindestens 45%, am bevorzugtesten
mindestens 50%, eines gesamten Randes der Tasche.
[0044] Vorzugsweise weist das Kleidungsstück zusätzlich ein Führungselement auf, das dazu
eingerichtet ist, einen Gegenstand, vorzugsweise ein Utensil, beim Einführen desselben
in eines der Halteelemente zu führen. Vorzugsweise ist das Führungselement von dem
jeweiligen Halteelement beabstandet. Das Führungselement ist vorzugsweise vor dem
Halteelement angeordnet ist, in Bezug auf eine Einschubrichtung des Utensils in das
jeweilige Halteelement. Dadurch kann ein Einführvorgang des Utensils in das jeweilige
Halteelement erleichtert werden. Hierzu kann das Halteelement eine Aufnahmeöffnung
aufweisen, das dazu eingerichtet ist, das Utensil zumindest teilweise aufzunehmen.
Das Führungselement kann dazu eingerichtet sein, dass das Utensil durch die Aufnahmeöffnung
zumindest teilweise durchführbar ist, beim Einführen des Utensils in das jeweilige
Halteelement. Das Führungselement kann beispielsweise als Lasche ausgebildet sein.
Vorzugsweise ist das Führungselement vollständig innerhalb der Tasche angeordnet,
sodass das Führungselement von außen nicht sichtbar ist, wenn sich der Reißverschluss
in der geschlossenen Position befindet.
[0045] Die folgende Aspekteliste stellt alternative und/oder zusätzliche Merkmale der Erfindung
dar:
- 1. Ein Kleidungsstück, vorzugsweise eine Hose, aufweisend:
mindestens ein Bekleidungselement, vorzugsweise ein Hosenbein, das dazu eingerichtet
ist, an einem Bereich eines Körpers eines Nutzers getragen zu werden;
mindestens eine Tasche, die an dem Bekleidungselement befestigt ist, wobei die Tasche
vorzugsweise auf einer Außenseite des Bekleidungselements aufgesetzt ist; und
mindestens einen Reißverschluss zum Öffnen und Verschließen mindestens einer Öffnung
der Tasche, wobei der Reißverschluss mindestens ein Betätigungselement aufweist, das
zwischen einer ersten Position, in der die Öffnung der Tasche offen ist, und einer
zweiten Position, in der die Öffnung der Tasche im Wesentlichen geschlossen ist, des
Reißverschlusses bewegbar ist, wobei der Reißverschluss mindestens einen Krümmungsabschnitt
aufweist, sodass das Betätigungselement beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in dem Krümmungsabschnitt entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar
ist.
- 2. Das Kleidungsstück nach Aspekt 1, wobei das Betätigungselement beim Bewegen zwischen
der ersten Position und der zweiten Position im Wesentlichen in einer Bewegungsebene
bewegbar ist.
- 3. Das Kleidungsstück nach Aspekt 1 oder 2, wobei der Reißverschluss eine Mehrzahl
von Eingreifelementen aufweist, die dazu eingerichtet sind, beim Schließen des Reißverschlusses
ineinanderzugreifen, um die Öffnung der Tasche zu schließen, und wobei der Reißverschluss
derart eingerichtet ist, dass die Eingreifelemente im Wesentlichen in einer Richtung
ineinandergreifen, die im Wesentlichen in einem Winkelbereich von 60° bis 110°, vorzugsweise
von 65° bis 105°, bevorzugter von 70° bis 105°, bevorzugter von 75° bis 105°, am bevorzugtesten
von 80° bis 100°, zur Bewegungsebene verläuft.
- 4. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei die Tasche zumindest
bereichsweise entlang eines Randes der Tasche einen Blasebalg aufweist, der von der
Außenseite des Bekleidungselements nach außen ragt.
- 5. Das Kleidungsstück nach Aspekt 4, wobei der Reißverschluss zumindest bereichsweise
an dem Blasebalg angeordnet ist und sich zumindest entlang eines Bereichs des Blasebalgs
erstreckt.
- 6. Das Kleidungsstück nach Aspekt 4 oder 5, wobei ein Bereich des Randes der Tasche
im Wesentlichen stetig zum Bekleidungselement übergeht, wobei vorzugsweise der Bereich
des Randes der Tasche vorzugsweise im Wesentlichen zumindest einem Bereich des Blasebalgs
gegenüberliegend angeordnet ist.
- 7. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei der Reißverschluss
mindestens einen im Wesentlichen geradlinigen Abschnitt aufweist, sodass das Betätigungselement
beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem geradlinigen
Abschnitt entlang einer im Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist.
- 8. Das Kleidungsstück nach Aspekt 7, wobei der geradlinige Abschnitt des Reißverschlusses
eine Länge aufweist, die mindestens 30 mm, vorzugsweise mindestens 50 mm, bevorzugter
mindestens 70 mm, bevorzugter mindestens 90 mm, bevorzugter mindestens 110 mm, bevorzugter
mindestens 130 mm, am bevorzugtesten mindestens 150 mm, beträgt.
- 9. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei der Reißverschluss
mindestens zwei im Wesentlichen geradlinige Abschnitte aufweist, sodass das Betätigungselement
beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem jeweiligen
geradlinigen Abschnitt entlang einer im Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist,
wobei der Krümmungsabschnitt zwischen den geradlinigen Abschnitten angeordnet ist,
in Bezug auf eine Bewegungsbahn des Betätigungselements von der ersten Position zur
zweiten Position.
- 10. Das Kleidungsstück nach Aspekt 9, wobei die zwei geradlinigen Abschnitte in einem
Winkel zueinander verlaufen, der in einem Winkelbereich von 90° bis 160°, vorzugsweise
von 95° bis 150°, bevorzugter von 100° bis 140°, bevorzugter von 105° bis 140°, am
bevorzugtesten von 110° bis 130°, liegt.
- 11. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, zusätzlich aufweisend
eine Utensil-Haltevorrichtung, die dazu eingerichtet ist, mindestens ein Utensil zu
halten, wobei vorzugsweise die Utensil-Haltevorrichtung innerhalb der Tasche mit dem
Kleidungsstück lösbar befestigbar ist und vorzugsweise zumindest in der zweiten Position
des Reißverschlusses vollständig innerhalb der Tasche angeordnet werden kann.
- 12. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei die Utensil-Haltevorrichtung
mittels mindestens eines Reißverschlusses mit dem Kleidungsstück lösbar befestigbar
ist.
- 13. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei die Utensil-Haltevorrichtung
mindestens ein Halteelement, vorzugsweise eine Mehrzahl von Halteelementen, aufweist,
das dazu eingerichtet ist, zumindest einen Gegenstand, vorzugsweise ein Utensil, zumindest
teilweise aufnehmen und/oder zu fixieren, wobei zumindest ein Halteelement ein Versteifungselement
aufweist, das dazu eingerichtet ist, einen Rand des Halteelements in einer geöffneten
Position des Halteelements zumindest teilweise zu fixieren, um eine Aufnahmeöffnung
des Halteelements, die dazu eingerichtet ist, den Gegenstand, vorzugsweise das Utensil,
zumindest teilweise aufzunehmen, bereitzustellen.
- 14. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei der Reißverschluss
eine Gesamtlänge aufweist, entlang welcher das Betätigungselement bewegbar ist, die
mindestens 200 mm, vorzugsweise mindestens 250 mm, bevorzugter mindestens 300 mm,
bevorzugter mindestens 350 mm, bevorzugter mindestens 400 mm, bevorzugter mindestens
450 mm, bevorzugter mindestens 500 mm, am bevorzugtesten mindestens 550 mm, beträgt.
- 15. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei sich der Reißverschluss
über mindestens 30%, vorzugsweise mindestens 35%, bevorzugter mindestens 40%, bevorzugter
mindestens 45%, am bevorzugtesten mindestens 50%, eines gesamten Randes der Tasche
erstreckt.
- 16. Das Kleidungsstück nach einem der Aspekte 13 bis 15, zusätzlich aufweisend ein
Führungselement, das dazu eingerichtet ist, einen Gegenstand, vorzugsweise ein Utensil,
beim Einführen desselben in eines der Halteelemente zu führen, wobei das Führungselement
von dem jeweiligen Halteelement beabstandet ist, und wobei das Führungselement vorzugsweise
vor dem Halteelement angeordnet ist, in Bezug auf eine Einschubrichtung des Utensils
in das jeweilige Halteelement.
[0046] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
- Fig. 1
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Tasche mit einem Reißverschluss für ein
erfindungsgemäßes Kleidungsstück, wobei der Reißverschluss geschlossen ist;
- Fig. 2
- zeigt die Tasche aus Fig. 1, wobei der Reißverschluss teilweise geöffnet ist;
- Fig. 3
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 und 2, wobei der Reißverschluss weiter geöffnet ist als
in der Abbildung gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 bis 3, wobei der Reißverschluss vollständig geöffnet ist;
- Fig. 5
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 bis 4, wobei eine Utensil-Haltevorrichtung teilweise über
einer äußeren Abdeckung der Tasche gelegt ist;
- Fig. 6
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 in einer teilweise transparenten Ansicht;
- Fig. 7
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform der Tasche, wobei
eine Utensil-Haltevorrichtung teilweise über einer äußeren Abdeckung der Tasche gelegt
ist;
- Fig. 8
- zeigt die Tasche aus Fig. 7 in einer teilweise transparenten Ansicht;
- Fig. 9A
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform der Utensil-Haltevorrichtung;
- Fig. 9B
- zeigt in einer Draufsicht die Utensil-Haltevorrichtung aus Fig. 9A;
- Fig. 10
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform einer Tasche
mit einem Reißverschluss für ein erfindungsgemäßes Kleidungsstück, wobei der Reißverschluss
geschlossen ist;
- Fig. 11
- zeigt in einer Vorderansicht ein erfindungsgemäßes Kleidungsstück mit einer Tasche
gemäß einer der in Fig. 2 bis 10 gezeigten Ausführungsformen;
- Fig. 12
- zeigt in einer Vorderansicht eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kleidungsstücks mit einer Tasche gemäß einer der in Fig. 2 bis 10 gezeigten Ausführungsformen.
[0047] Fig. 1 zeigt eine Tasche 10, die auf eine Außenseite eines Bekleidungselements eines
Kleidungsstücks aufsetzbar und mit dem Bekleidungselement befestigbar ist. Das Kleidungsstück
bzw. das Bekleidungselement, bei dem die Tasche 10 auf der Außenseite des Kleidungsstücks
aufgesetzt und mit dem Bekleidungselement befestigt ist, ist in den Fig. 8 und 9,
die weiter unten näher beschrieben werden, gezeigt.
[0048] Fig. 1 zeigt ferner einen Reißverschluss 12 zum Öffnen und Verschließen einer Eingriffsöffnung
14 (siehe Fig. 2 bis 5) der Tasche 10. Der Reißverschluss 12 weist ein Betätigungselement
16 (siehe Fig. 2 bis 5) auf, das zwischen einer ersten Position, in der die Öffnung
14 der Tasche 10 offen ist, und einer zweiten Position, in der die Öffnung 14 der
Tasche 10 im Wesentlichen geschlossen ist, des Reißverschlusses 12 bewegbar ist. Das
Betätigungselement 16 ist gemäß der in Fig. 1 gezeigten Abbildung in der zweiten Position
angeordnet, d.h. die Öffnung 14 der Tasche 10 ist in Fig. 1 im Wesentlichen geschlossen.
Das Betätigungselement 16 ist vorzugsweise als Schieber ausgeführt. Des Weiteren ist
ein Band 17 an dem Betätigungselement 16 befestigt, um ein Greifen und Bewegen des
Betätigungselements 16 zu erleichtern.
[0049] Der Reißverschluss 12 weist einen Krümmungsabschnitt 18 auf, sodass das Betätigungselement
16 beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem Krümmungsabschnitt
18 entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar ist.
[0050] Der Reißverschluss 12 weist ferner zwei im Wesentlichen geradlinige Abschnitte 20,
22 auf, sodass das Betätigungselement 16 beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in dem jeweiligen geradlinigen Abschnitt 20, 22 entlang einer
im Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist. Der Krümmungsabschnitt 18 ist zwischen
den geradlinigen Abschnitten 20, 22 angeordnet, in Bezug auf eine Bewegungsbahn des
Betätigungselements 16 von der ersten Position zur zweiten Position.
[0051] Die geradlinigen Abschnitte 20, 22 verlaufen in einem Winkel α zueinander, der in
einem Winkelbereich von 90° bis 160°, vorzugsweise von 95° bis 150°, bevorzugter von
100° bis 140°, bevorzugter von 105° bis 140°, am bevorzugtesten von 110° bis 130°,
liegt.
[0052] Das Betätigungselement 16 ist beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten
Position im Wesentlichen in einer Bewegungsebene bewegbar. Die Bewegungsebene stimmt
im Wesentlichen mit der Zeichenebene der Fig. 1 bis 7 überein bzw. die Bewegungsebene
verläuft zumindest im Wesentlichen parallel zur Zeichenebene der Fig. 1 bis 7. Der
Reißverschluss 12 weist eine Mehrzahl von Eingreifelementen 24 auf, die dazu eingerichtet
sind, beim Schließen des Reißverschlusses 12 ineinanderzugreifen, wenn das Betätigungselement
16 über die jeweiligen Eingreifelemente 24 bewegt wird, um die Öffnung 14 der Tasche
10 zu schließen. Der Reißverschluss 12 ist derart eingerichtet, dass die Eingreifelemente
24 in einer Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsebene verläuft, ineinandergreifen.
Alternativ können die Eingreifelemente 24 in einer Richtung ineinandergreifen, die
im Wesentlichen in einem Winkelbereich von 60° bis 110°, vorzugsweise von 65° bis
105°, bevorzugter von 70° bis 105°, bevorzugter von 75° bis 105°, am bevorzugtesten
von 80° bis 100°, zur Bewegungsebene verläuft.
[0053] Die Tasche 10 weist bereichsweise entlang eines Randes 26 der Tasche 10 einen Blasebalg
28 auf, der von der Außenseite des Bekleidungselements nach außen ragt (siehe Fig.
8 und 9). Der Reißverschluss 12 ist an einem Abschnitt des Blasebalgs 28 angeordnet
und verläuft entlang des Blasebalgs 28. Der Blasebalg 28 kann über den gesamten Rand
26 der Tasche 10 verlaufen. Alternativ kann der Blasebalg 28 nur entlang eines Abschnitts
des Randes 26 der Tasche 10 verlaufen, wie dies in den Fig. 1 bis 9 gezeigt ist. Ein
Bereich 31 des Randes 26 der Tasche 10 kann somit frei von dem Blasebalg 28 sein.
Dieser Bereich 31 kann im Wesentlichen stetig zum Bekleidungselement übergehen, wobei
der Bereich 31 im Wesentlichen zumindest einem Bereich des Blasebalgs 28 gegenüberliegend
angeordnet ist.
[0054] Die Tasche 10 weist außerdem ein Abdeckelement 30 auf, das dazu eingerichtet ist,
das Betätigungselement an einem Ende des Reißverschlusses 12 zumindest teilweise abzudecken.
Gemäß der in Fig. 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform, ist das Abdeckelement 30 an einem
Ende 32 des Reißverschlusses 12 angeordnet, an dem sich das Betätigungselement 16
in der zweiten Position, in der die Öffnung 14 der Tasche 10 geschlossen ist, befindet.
Dadurch kann das Betätigungselement 16 vor äußeren Einflüssen, beispielsweise Schmutz
und/oder Wasser, geschützt werden, wenn das Betätigungselement 16 in der zweiten Position
angeordnet ist. Außerdem kann das Betätigungselement 16 durch das Abdeckelement 30
zumindest teilweise fixiert werden, um ein Bewegen des Betätigungselements 16 und/oder
an dem Betätigungselement 16 befestigter Elemente, beispielsweise eines Bands oder
eines sonstigen Anhängers, zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.
[0055] Die Tasche 10 weist eine Gesamthöhe h, die vorzugsweise von 100 mm bis 500 mm, bevorzugter
von 150 mm bis 500 mm, bevorzugter von 200 mm bis 500 mm, bevorzugter von 250 mm bis
450 mm, am bevorzugtesten von 300 mm bis 450 mm, beträgt, und eine Gesamtbreite b,
die vorzugsweise von 50 mm bis 400 mm, bevorzugter von 100 mm bis 350 mm, am bevorzugtesten
von 150 mm bis 300 mm, beträgt, auf. Der Blasebalg 28 weist eine Tiefe t, mit welcher
der Blasebalg 28 bei einem üblichen Tragezustand des Kleidungsstückes an einem stehenden
Nutzer von der Außenseite des Kleidungsstücks nach außen ragt, d.h., von dem Körper
des Nutzers weg. Vorzugsweise beträgt die Tiefe t von 5 mm bis 50 mm, bevorzugter
von 10 mm bis 45 mm, bevorzugter von 15 mm bis 40 mm, am bevorzugtesten von 20 mm
bis 40 mm.
[0056] Ein Ende 35 des Reißverschlusses 12 ist um einen Abstand a von einem unteren Rand
37 der Tasche 12, in Bezug auf einen üblichen Tragezustand des entsprechenden Kleidungsstückes
an einem stehenden Nutzer, beabstandet. Das Ende 35 entspricht der Position, an der
das Betätigungselement 16 positioniert ist, wenn der Reißverschluss 12 vollständig
geöffnet ist (siehe Fig. 4). Dies entspricht der ersten Position des Reißverschlusses
12. Der Abstand a beträgt vorzugsweise von 15 mm bis 80 mm, bevorzugter von 20 mm
bis 70 mm, bevorzugter von 25 mm bis 60 mm, am bevorzugtesten von 30 mm bis 50 mm.
Dadurch kann ein Herausfallen von Gegenständen aus derTasche 10 verhindert bzw. zumindest
das Risiko eines Herausfallens von Gegenständen aus der Tasche 10 kann reduziert werden,
selbst wenn der Reißverschluss 12 vollständig geöffnet ist.
[0057] Im Gegensatz zur Abbildung der Fig. 1, ist der Reißverschluss 12 bei der in Fig.
2 gezeigten Konfiguration der Tasche 12 teilweise geöffnet, um die Öffnung 14 der
Tasche 10 teilweise freizugeben. Dadurch kann beispielsweise ein Gegenstand 34, der
in Fig. 2 als Meterstab ausgebildet ist, durch einen Nutzer bereits gegriffen und
aus der Tasche 10 entnommen werden.
[0058] Gemäß der Abbildung der Fig. 3 ist der Reißverschluss 12 weiter geöffnet, um einen
größeren Teil der Öffnung 14 der Tasche 10 freizugeben. Dadurch können beispielsweise
größere Gegenstände durch einen Nutzer gegriffen und aus der Tasche 10 entnommen werden.
[0059] Gemäß der Abbildung der Fig. 4 ist der Reißverschluss 12 vollständig geöffnet, um
die Öffnung 14 vollständig freizugeben. Dadurch kann zumindest ein Abschnitt einer
äußeren Abdeckung 41 der Tasche 10 aus- bzw. heruntergeklappt werden, um beispielsweise
eine Utensil-Haltevorrichtung 36 zumindest teilweise freizulegen. Dadurch ist die
Utensil-Haltevorrichtung 36 für einen Nutzer leicht zugänglich. Die Utensil-Haltevorrichtung
36 kann über mehrere Halteelemente 39 mindestens ein Utensil, beispielsweise ein Werkzeug
oder eine Schreibware, halten bzw. zumindest teilweise aufnehmen. Die Utensil-Haltevorrichtung
36 ist innerhalb der Tasche 10 mittels mindestens eines weiteren Reißverschlusses
38 mit der Tasche 10 lösbar befestigbar. In der zweiten Position des Reißverschlusses
12 kann die Utensil-Haltevorrichtung 36 vollständig innerhalb der Tasche 10 angeordnet
werden. Die Konfiguration der Utensil-Haltevorrichtung 36, insbesondere der Halteelemente
39, kann vom jeweiligen Anwendungsgebiet des entsprechenden Kleidungsstücks abhängen,
beispielsweise um Utensilien unterschiedlicher Dimensionen und/oder unterschiedlicher
Art aufnehmen zu können. Die Utensil-Haltevorrichtung 36 kann je nach Anwendung, beispielsweise
je nach vorgesehenem Einsatzbereich des entsprechenden Kleidungsstücks, unterschiedliche
Ausgestaltungen aufweisen. Beispielsweise kann die Anzahl und/oder Ausgestaltung,
beispielsweise die Geometrie und/oder Dimensionen, der Halteelemente 39 je nach Anwendung
variiert bzw. an die Anwendung angepasst werden.
[0060] Fig. 5 zeigt im Wesentlichen die Konfiguration der Tasche 10 aus Fig. 2. Im Gegensatz
zur Abbildung gemäß Fig. 2, ist die Utensil-Haltevorrichtung 36 über einen Bereich
der äußeren Abdeckung 41 der Tasche 10 gelegt, um die Utensil-Haltevorrichtung 36
zumindest teilweise freizulegen. Dadurch ist die Utensil-Haltevorrichtung 36 für einen
Nutzer zugänglich, ohne dass der Reißverschluss 12 vollständig geöffnet werden muss,
wie dies in Fig. 4 gezeigt ist.
[0061] Fig. 6 zeigt eine teilweise transparente Ansicht der Konfiguration der Tasche 10
aus Fig. 1. Die Utensil-Haltevorrichtung 36 ist mittels eines weiteren lösbaren Verbindungselements
43, das in Fig. 6 als Knopfverbindung 43 ausgebildet ist, mit der Tasche 10 lösbar
befestigbar.
[0062] Das weitere lösbare Verbindungselement 43 ist von dem Reißverschluss 38 beabstandet
angeordnet. Insbesondere ist der Reißverschluss 38 an einem ersten Rand 45, oder zumindest
in der Nähe des ersten Rands 45, der Utensil-Haltevorrichtung 36 befestigt und das
weitere lösbare Verbindungselement 43 ist an einem zweiten Rand 47, oder zumindest
in der Nähe des zweiten Rands 47, der Utensil-Haltevorrichtung 36 befestigt. Der erste
Rand 45 und der zweite Rand 47 sind einander im Wesentlichen gegenüberliegend angeordnet.
Dadurch kann eine Fixierung der Utensil-Haltevorrichtung 36 in der Tasche 10 erhöht
werden.
[0063] Die Knopfverbindung 43 weist ein erstes Knopfverbindungselement 49, das innerhalb
der Tasche 10 angeordnet ist, und ein zweites Knopfverbindungselement 51, das an der
Utensil-Haltevorrichtung 36 befestigt ist, auf. Das erste Knopfverbindungselement
49 und das zweite Knopfverbindungselement 51 sind dazu eingerichtet, miteinander in
Eingriffsverbindung zu gelangen, um die Utensil-Haltevorrichtung 36 mittels des Verbindungselements
43 an der Tasche 10 zu befestigen. Die Fig. 6 zeigt außerdem am rechten Rand von Fig.
6 Detailansichten der Utensil-Haltevorrichtung 36 und der Tasche 10 mit dem jeweiligen
Knopfverbindungselement 49 bzw. 51. Zur besseren Übersicht sind die Utensil-Haltevorrichtung
36 und die Tasche 10 in der jeweiligen Detailansicht am rechten Rand der Fig. 6 voneinander
getrennt abgebildet.
[0064] Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform der Tasche 10, wobei eine Utensil-Haltevorrichtung
136 über einen Bereich der äußeren Abdeckung 41 der Tasche 10 gelegt ist, um die Utensil-Haltevorrichtung
136 zumindest teilweise freizulegen. Dadurch ist die Utensil-Haltevorrichtung 136
für einen Nutzer zugänglich, ohne dass der Reißverschluss 12 der Tasche 10 vollständig
geöffnet werden muss, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist.
[0065] Die Utensil-Haltevorrichtung 136 ist mit zwei weiteren lösbaren Verbindungselementen
43a, 43b, die in Fig. 8 jeweils als Knopfverbindung ausgebildet sind, mit der Tasche
10 lösbar befestigbar. Dadurch kann eine Fixierung der Utensil-Haltevorrichtung 136
in der Tasche 10 gegenüber der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform, bei der nur ein
weiteres lösbares Verbindungselement 43 vorgesehen ist, erhöht werden. Die lösbaren
Verbindungselemente 43a, 43b sind an im Wesentlichen gegenüberliegenden Ecken bzw.
Rändern der Utensil-Haltevorrichtung 136 angeordnet.
[0066] Die Knopfverbindungen 43a, 43b weisen jeweils ein erstes Knopfverbindungselement
49a, 49b, die innerhalb der Tasche 10 angeordnet sind, und ein zweites Knopfverbindungselement
51a, 51b, die an der Utensil-Haltevorrichtung 136 befestigt sind, auf. Die ersten
Knopfverbindungselemente 49a, 49b und die zweiten Knopfverbindungselemente 51a, 51b
sind dazu eingerichtet, miteinander in Eingriffsverbindung zu gelangen, um die Utensil-Haltevorrichtung
136 mittels der Verbindungselemente 43a, 43b an der Tasche 10 zu befestigen. Fig.
8 zeigt außerdem am rechten Rand von Fig. 8 Detailansichten der Utensil-Haltevorrichtung
136 und der Tasche 10 mit den jeweiligen Knopfverbindungselementen 49a, 49b bzw. 51a,
51b. Zur besseren Übersicht sind die Utensil-Haltevorrichtung 136 und die Tasche 10
in der jeweiligen Detailansicht am rechten Rand der Fig. 8 voneinander getrennt abgebildet.
[0067] Ferner weist die Tasche 10 gemäß der in Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform ein
Führungselement 53 auf, das dazu eingerichtet ist, ein Utensil, beispielsweise ein
Werkzeug, beim Einführen desselben in eines der Halteelemente 39 zumindest teilweise
zu führen, um den Einführvorgang des Utensils in das Halteelement 39 zu erleichtern.
Hierzu ist das Halteelement 39 gemäß der Ausführungsform der Fig. 7 und 8 als Lasche
ausgebildet, die dazu eingerichtet ist, das Utensil zumindest teilweise derart aufzunehmen,
dass das Utensil, beim Einführen desselben in eines der Halteelemente 39, zumindest
teilweise durch das Führungselement 53 durchführbar ist. Das Führungselement 53 kann
für unterschiedliche Utensilien, z.B. Meterstäbe und/oder Schraubenzieher, ausgelegt
sein, beispielsweise in dem die Form und/oder Dimensionen des Führungselements 53
entsprechend angepasst wird bzw. werden.
[0068] Ferner weist die Tasche 10 gemäß der in Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform ein
Abdeckelement 55 auf, das dazu eingerichtet ist, ein Betätigungselement 57 des Reißverschlusses
38, das zum Öffnen und Schließen des Reißverschlusses 38 eingerichtet ist, zumindest
teilweise an einem Ende des Reißverschlusses 38 abzudecken bzw. aufzunehmen. Dadurch
kann das Betätigungselement 57 vor äußeren Einflüssen, beispielsweise Schmutz und/oder
Wasser, geschützt werden, wenn das Betätigungselement 57 in der in Fig. 8 gezeigten
Position angeordnet ist, d.h. in einer im Wesentlichen geschlossenen Position.
[0069] Fig. 9A und 9B zeigen eine weitere Ausführungsform der Utensil-Haltevorrichtung 36.
Im Gegensatz zur in den Fig. 4 bis 8 gezeigten Utensil-Haltevorrichtung 36 bzw. 136
weisen die Halteelemente 39 der Utensil-Haltevorrichtung 236 der Fig. 9A und 9B ein
Versteifungselement 138 auf, welches dazu eingerichtet ist, einen Rand 140 des jeweiligen
Halteelements 39 in einer geöffneten Position des jeweiligen Halteelements 39 zumindest
teilweise zu fixieren. Dadurch kann der Rand 140 des jeweiligen Halteelements 39 aufgebogen
werden, wobei das Versteifungselement 138 den Rand 140 in der aufgebogenen Position
zumindest teilweise arretiert, sodass eine Aufnahmeöffnung 142 des jeweiligen Halteelements
39 zumindest zeitweise bereitgestellt werden kann, durch die ein Utensil zumindest
teilweise aufgenommen werden kann, ohne dass der Nutzer die Aufnahmeöffnung 142 selbst
offenhalten muss. Dadurch kann eine weitere Erleichterung bei der Bedienung der Tasche
10, insbesondere der Utensil-Haltevorrichtung 236, ermöglicht werden. Das Versteifungselement
138 kann beispielsweise als ein Draht, ein Band oder ein Stab ausgebildet sein. Das
Versteifungselement 138 kann aus einem Material, beispielsweise aus einem Metall oder
Kunststoff, hergestellt sein, das dem Versteifungselement 138 ausreichend Steifigkeit
verleiht, um den Rand 140 des jeweiligen Halteelements 39 in der aufgebogenen Position
zumindest teilweise zu arretieren. Jedes der Halteelemente 39 kann ein eigenes, separates
Versteifungselement 138 aufweisen. Alternativ kann sich ein Versteifungselement 138
über den Rand 140 von mindesten zwei der Halteelemente 39 erstrecken, sodass ein Versteifungselement
138 von mindestens zwei Halteelementen 39 geteilt wird.
[0070] Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Tasche 10, die zusätzlich ein Schutzelement
42 aufweiset, welches den Reißverschluss 12 zumindest teilweise abdeckt, um ein Eindringen
von Schmutz und/oder Wasser in die Tasche 10 zu verhindern bzw. zumindest das Risiko
eines Eindringens von Wasser in die Tasche 10 zu reduzieren. Außerdem kann durch das
Vorsehen des Schutzelements 42 der Reißverschluss 12 vor Verschmutzungen und/oder
Beschädigungen geschützt werden. Das Schutzelement 42 kann aus einem elastischen Material,
beispielsweise einem Textilmaterial oder einem Kunststoff, hergestellt sein. Das Schutzelement
42 kann insbesondere als Leiste, vorzugsweise als flexible Leiste, ausgebildet sein.
[0071] Fig. 11 und 12 zeigen Kleidungsstücke 110, die als Hosen in zwei unterschiedlichen
Ausführungen ausgebildet sind. Die Hosen 110 weisen jeweils zwei Hosenbeine 112 auf.
Eine Tasche 10 gemäß einer der in den Fig. 1 bis 10 gezeigten Ausführungsformen ist
auf einer Außenseite 114 eines der Hosenbeine 112 aufgesetzt und an dem jeweiligen
Hosenbein 112 befestigt. Vorzugsweise ist die Tasche 10 an dem jeweiligen Hosenbein
112 angenäht.
1. Ein Kleidungsstück (110), aufweisend:
mindestens ein Bekleidungselement (112), das dazu eingerichtet ist, an einem Bereich
eines Körpers eines Nutzers getragen zu werden;
mindestens eine Tasche (10), die auf einer Außenseite (114) des Bekleidungselements
(112) aufgesetzt und an dem Bekleidungselement (112) befestigt ist; und
mindestens einen Reißverschluss (12) zum Öffnen und Verschließen mindestens einer
Öffnung (14) der Tasche (10), wobei der Reißverschluss (12) mindestens ein Betätigungselement
(16) aufweist, das zwischen einer ersten Position, in der die Öffnung (14) der Tasche
(10) offen ist, und einer zweiten Position, in der die Öffnung (14) der Tasche (10)
im Wesentlichen geschlossen ist, des Reißverschlusses (12) bewegbar ist, wobei der
Reißverschluss (12) mindestens einen Krümmungsabschnitt (18) aufweist, sodass das
Betätigungselement (16) beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten
Position in dem Krümmungsabschnitt (18) entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar ist.
2. Das Kleidungsstück (110) nach Anspruch 1, wobei das Betätigungselement (16) beim Bewegen
zwischen der ersten Position und der zweiten Position im Wesentlichen in einer Bewegungsebene
bewegbar ist, wobei der Reißverschluss (12) eine Mehrzahl von Eingreifelementen (24)
aufweist, die dazu eingerichtet sind, beim Schließen des Reißverschlusses (12) ineinanderzugreifen,
um die Öffnung (14) der Tasche (10) zu schließen, und wobei der Reißverschluss (12)
derart eingerichtet ist, dass die Eingreifelemente (24) im Wesentlichen in einer Richtung
ineinandergreifen, die im Wesentlichen in einem Winkelbereich von 60° bis 110°, vorzugsweise
von 65° bis 105°, vorzugsweise von 70° bis 105°, vorzugsweise von 75° bis 105°, am
bevorzugtesten von 80° bis 100°, zur Bewegungsebene verläuft.
3. Das Kleidungsstück (110) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Tasche (10) zumindest bereichsweise
entlang eines Randes (26) der Tasche (10) einen Blasebalg (28) aufweist, der von der
Außenseite (114) des Bekleidungselements (112) nach außen ragt.
4. Das Kleidungsstück (110) nach Anspruch 3, wobei der Reißverschluss (12) zumindest
bereichsweise an dem Blasebalg (28) angeordnet ist und sich zumindest entlang eines
Bereichs des Blasebalgs (28) erstreckt.
5. Das Kleidungsstück (110) nach Anspruch 3 oder 4, wobei ein Bereich 31 des Randes (26)
der Tasche (10) im Wesentlichen stetig zum Bekleidungselement (112) übergeht, wobei
der Bereich (31) des Randes (26) derTasche (10) vorzugsweise im Wesentlichen zumindest
einem Bereich des Blasebalgs (28) gegenüberliegend angeordnet ist.
6. Das Kleidungsstück (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Reißverschluss
(12) mindestens einen im Wesentlichen geradlinigen Abschnitt (20, 22) aufweist, sodass
das Betätigungselement (16) beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten
Position in dem geradlinigen Abschnitt (20, 22) entlang einer im Wesentlichen geradlinigen
Bahn bewegbar ist.
7. Das Kleidungsstück (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Reißverschluss
(12) mindestens zwei im Wesentlichen geradlinige Abschnitte (20, 22) aufweist, sodass
das Betätigungselement (16) beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten
Position in dem jeweiligen geradlinigen Abschnitt (20, 22) entlang einer im Wesentlichen
geradlinigen Bahn bewegbar ist, wobei der Krümmungsabschnitt (18) zwischen den geradlinigen
Abschnitten (20, 22) angeordnet ist, in Bezug auf eine Bewegungsbahn des Betätigungselements
(16) von der ersten Position zur zweiten Position.
8. Das Kleidungsstück (110) nach Anspruch 8, wobei die zwei geradlinigen Abschnitte (20,
22) in einem Winkel (α) zueinander verlaufen, der in einem Winkelbereich von 90° bis
160°, vorzugsweise von 95° bis 150°, bevorzugter von 100° bis 140°, bevorzugter von
105° bis 140°, am bevorzugtesten von 110° bis 130°, liegt.
9. Das Kleidungsstück (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, zusätzlich aufweisend
eine Utensil-Haltevorrichtung (36), die dazu eingerichtet ist, mindestens ein Utensil
zu halten, wobei die Utensil-Haltevorrichtung (36) innerhalb der Tasche (10) mit dem
Kleidungsstück (110) lösbar befestigbar ist und zumindest in der zweiten Position
des Reißverschlusses (12) vollständig innerhalb der Tasche (10) angeordnet werden
kann.
10. Das Kleidungsstück (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Utensil-Haltevorrichtung
(36) mittels mindestens eines weiteren Reißverschlusses (38) mit dem Kleidungsstück
(110) lösbar befestigbar ist.
Fälschlicherweise eingereichte Beschreibung (oder Teile davon)
des zweiten Rands, der Utensil-Haltevorrichtung befestigt, wobei der erste Rand und
der zweite Rand vorzugsweise im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnet
sind. Dadurch kann eine Fixierung der Utensil-Haltevorrichtung in der Tasche erhöht
werden. Zusätzlich kann mindestens eine Lasche mit mindestens einem Druckknopf, die
neben dem Reißverschluss angeordnet sein können, vorgesehen sein. Dadurch kann ein
ungewolltes Öffnen des Reißverschlusses verhindert werden.
Vorzugsweise weist der Reißverschluss eine Gesamtlänge auf, entlang welcher das Betätigungselement
bewegbar ist, die mindestens 200 mm, vorzugsweise mindestens 250 mm, bevorzugter mindestens
300 mm, bevorzugter mindestens 350 mm, bevorzugter mindestens 400 mm, bevorzugter
mindestens 450 mm, bevorzugter mindestens 500 mm, am bevorzugtesten mindestens 550
mm, beträgt.
Vorzugsweise erstreckt sich der Reißverschluss über mindestens 30%, vorzugsweise mindestens
35%, bevorzugter mindestens 40%, bevorzugter mindestens 45%, am bevorzugtesten mindestens
50%, eines gesamten Randes der Tasche.
Die folgende Aspekteliste stellt alternative und/oder zusätzliche Merkmale der Erfindung
dar:
- 1. Ein Kleidungsstück, vorzugsweise eine Hose, aufweisend:
mindestens ein Bekleidungselement, vorzugsweise ein Hosenbein, das dazu eingerichtet
ist, an einem Bereich eines Körpers eines Nutzers getragen zu werden;
mindestens eine Tasche, die an dem Bekleidungselement befestigt ist, wobei die Tasche
vorzugsweise auf einer Außenseite des Bekleidungselements aufgesetzt ist; und
mindestens einen Reißverschluss zum Öffnen und Verschließen mindestens einer Öffnung
der Tasche, wobei der Reißverschluss mindestens ein Betätigungselement aufweist, das
zwischen einer ersten Position, in der die Öffnung der Tasche offen ist, und einer
zweiten Position, in der die Öffnung der Tasche im Wesentlichen geschlossen ist, des
Reißverschlusses bewegbar ist, wobei der Reißverschluss mindestens einen Krümmungsabschnitt
aufweist, sodass das Betätigungselement beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in dem Krümmungsabschnitt entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar
ist.
- 2. Das Kleidungsstück nach Aspekt 1, wobei das Betätigungselement beim Bewegen zwischen
der ersten Position und der zweiten Position im Wesentlichen in einer Bewegungsebene
bewegbar ist.
- 3. Das Kleidungsstück nach Aspekt 1 oder 2, wobei der Reißverschluss eine Mehrzahl
von Eingreifelementen aufweist, die dazu eingerichtet sind, beim Schließen des Reißverschlusses
ineinanderzugreifen, um die Öffnung der Tasche zu schließen, und wobei der Reißverschluss
derart eingerichtet ist, dass die Eingreifelemente im Wesentlichen in einer Richtung
ineinandergreifen, die im Wesentlichen in einem Winkelbereich von 60° bis 110°, vorzugsweise
von 65° bis 105°, bevorzugter von 70° bis 105°, bevorzugter von 75° bis 105°, am bevorzugtesten
von 80° bis 100°, zur Bewegungsebene verläuft.
- 4. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei die Tasche zumindest
bereichsweise entlang eines Randes der Tasche einen Blasebalg aufweist, der von der
Außenseite des Bekleidungselements nach außen ragt.
- 5. Das Kleidungsstück nach Aspekt 4, wobei der Reißverschluss zumindest bereichsweise
an dem Blasebalg angeordnet ist und sich zumindest entlang eines Bereichs des Blasebalgs
erstreckt.
- 6. Das Kleidungsstück nach Aspekt 4 oder 5, wobei ein Bereich des Randes der Tasche
im Wesentlichen stetig zum Bekleidungselement übergeht, wobei vorzugsweise der Bereich
des Randes der Tasche vorzugsweise im Wesentlichen zumindest einem Bereich des Blasebalgs
gegenüberliegend angeordnet ist.
- 7. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei der Reißverschluss
mindestens einen im Wesentlichen geradlinigen Abschnitt aufweist, sodass das Betätigungselement
beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem geradlinigen
Abschnitt entlang einer im Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist.
- 8. Das Kleidungsstück nach Aspekt 7, wobei der geradlinige Abschnitt des Reißverschlusses
eine Länge aufweist, die mindestens 30 mm, vorzugsweise mindestens 50 mm, bevorzugter
mindestens 70 mm, bevorzugter mindestens 90 mm, bevorzugter mindestens 110 mm, bevorzugter
mindestens 130 mm, am bevorzugtesten mindestens 150 mm, beträgt.
- 9. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei der Reißverschluss
mindestens zwei im Wesentlichen geradlinige Abschnitte aufweist, sodass das Betätigungselement
beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem jeweiligen
geradlinigen Abschnitt entlang einer im Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist,
wobei der Krümmungsabschnitt zwischen den geradlinigen Abschnitten angeordnet ist,
in Bezug auf eine Bewegungsbahn des Betätigungselements von der ersten Position zur
zweiten Position.
- 10. Das Kleidungsstück nach Aspekt 9, wobei die zwei geradlinigen Abschnitte in einem
Winkel zueinander verlaufen, der in einem Winkelbereich von 90° bis 160°, vorzugsweise
von 95° bis 150°, bevorzugter von 100° bis 140°, bevorzugter von 105° bis 140°, am
bevorzugtesten von 110° bis 130°, liegt.
- 11. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, zusätzlich aufweisend
eine Utensil-Haltevorrichtung, die dazu eingerichtet ist, mindestens ein Utensil zu
halten, wobei vorzugsweise die Utensil-Haltevorrichtung innerhalb der Tasche mit dem
Kleidungsstück lösbar befestigbar ist und vorzugsweise zumindest in der zweiten Position
des Reißverschlusses vollständig innerhalb der Tasche angeordnet werden kann.
- 12. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei die Utensil-Haltevorrichtung
mittels mindestens eines Reißverschlusses mit dem Kleidungsstück lösbar befestigbar
ist.
- 13. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei die Utensil-Haltevorrichtung
mindestens ein Halteelement, vorzugsweise eine Mehrzahl von Halteelementen, aufweist,
das dazu eingerichtet ist, zumindest einen Gegenstand, vorzugsweise ein Utensil, zumindest
teilweise aufnehmen und/oder zu fixieren, wobei zumindest ein Halteelement ein Versteifungselement
aufweist, das dazu eingerichtet ist, einen Rand des Halteelements in einer geöffneten
Position des Halteelements zumindest teilweise zu fixieren, um eine Aufnahmeöffnung
des Halteelements, die dazu eingerichtet ist, den Gegenstand, vorzugsweise das Utensil,
zumindest teilweise aufzunehmen, bereitzustellen.
- 14. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei der Reißverschluss
eine Gesamtlänge aufweist, entlang welcher das Betätigungselement bewegbar ist, die
mindestens 200 mm, vorzugsweise mindestens 250 mm, bevorzugter mindestens 300 mm,
bevorzugter mindestens 350 mm, bevorzugter mindestens 400 mm, bevorzugter mindestens
450 mm, bevorzugter mindestens 500 mm, am bevorzugtesten mindestens 550 mm, beträgt.
- 15. Das Kleidungsstück nach einem der vorhergehenden Aspekte, wobei sich der Reißverschluss
über mindestens 30%, vorzugsweise mindestens 35%, bevorzugter mindestens 40%, bevorzugter
mindestens 45%, am bevorzugtesten mindestens 50%, eines gesamten Randes der Tasche
erstreckt.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnungen.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
- Fig. 1
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Tasche mit einem Reißverschluss für ein
erfindungsgemäßes Kleidungsstück, wobei der Reißverschluss geschlossen ist;
- Fig. 2
- zeigt die Tasche aus Fig. 1, wobei der Reißverschluss teilweise geöffnet ist;
- Fig. 3
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 und 2, wobei der Reißverschluss weiter geöffnet ist als
in der Abbildung gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 bis 3, wobei der Reißverschluss vollständig geöffnet ist;
- Fig. 5
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 bis 4, wobei eine Utensil-Haltevorrichtung teilweise über
einer äußeren Abdeckung der Tasche gelegt ist;
- Fig. 6
- zeigt die Tasche aus Fig. 1 in einer teilweise transparenten Ansicht;
- Fig. 7A
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform der Utensil-Haltevorrichtung;
- Fig. 7B
- zeigt in einer Draufsicht die Utensil-Haltevorrichtung aus Fig. 7A;
- Fig. 8
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform einer Tasche
mit einem Reißverschluss für ein erfindungsgemäßes Kleidungsstück, wobei der Reißverschluss
geschlossen ist;
- Fig. 9
- zeigt in einer Vorderansicht ein erfindungsgemäßes Kleidungsstück mit einer Tasche
gemäß der in Fig. 2 bis 7 gezeigten Ausführungsform;
- Fig. 10
- zeigt in einer Vorderansicht eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kleidungsstücks mit einer Tasche gemäß der in Fig. 2 bis 7 gezeigten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine Tasche 10, die auf eine Außenseite eines Bekleidungselements eines
Kleidungsstücks aufsetzbar und mit dem Bekleidungselement befestigbar ist. Das Kleidungsstück
bzw. das Bekleidungselement, bei dem die Tasche 10 auf der Außenseite des Kleidungsstücks
aufgesetzt und mit dem Bekleidungselement befestigt ist, ist in den Fig. 8 und 9,
die weiter unten näher beschrieben werden, gezeigt.
Fig. 1 zeigt ferner einen Reißverschluss 12 zum Öffnen und Verschließen einer Eingriffsöffnung
14 (siehe Fig. 2 bis 5) der Tasche 10. Der Reißverschluss 12 weist ein Betätigungselement
16 (siehe Fig. 2 bis 5) auf, das zwischen einer ersten Position, in der die Öffnung
14 der Tasche 10 offen ist, und einer zweiten Position, in der die Öffnung 14 der
Tasche 10 im Wesentlichen geschlossen ist, des Reißverschlusses 12 bewegbar ist. Das
Betätigungselement 16 ist gemäß der in Fig. 1 gezeigten Abbildung in der zweiten Position
angeordnet, d.h. die Öffnung 14 der Tasche 10 ist in Fig. 1 im Wesentlichen geschlossen.
Das Betätigungselement 16 ist vorzugsweise als Schieber ausgeführt. Des Weiteren ist
ein Band 17 an dem Betätigungselement 16 befestigt, um ein Greifen und Bewegen des
Betätigungselements 16 zu erleichtern.
Der Reißverschluss 12 weist einen Krümmungsabschnitt 18 auf, sodass das Betätigungselement
16 beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten Position in dem Krümmungsabschnitt
18 entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar ist.
Der Reißverschluss 12 weist ferner zwei im Wesentlichen geradlinige Abschnitte 20,
22 auf, sodass das Betätigungselement 16 beim Bewegen zwischen der ersten Position
und der zweiten Position in dem jeweiligen geradlinigen Abschnitt 20, 22 entlang einer
im Wesentlichen geradlinigen Bahn bewegbar ist. Der Krümmungsabschnitt 18 ist zwischen
den geradlinigen Abschnitten 20, 22 angeordnet, in Bezug auf eine Bewegungsbahn des
Betätigungselements 16 von der ersten Position zur zweiten Position.
Die geradlinigen Abschnitte 20, 22 verlaufen in einem Winkel α zueinander, der in
einem Winkelbereich von 90° bis 160°, vorzugsweise von 95° bis 150°, bevorzugter von
100° bis 140°, bevorzugter von 105° bis 140°, am bevorzugtesten von 110° bis 130°,
liegt.
Das Betätigungselement 16 ist beim Bewegen zwischen der ersten Position und der zweiten
Position im Wesentlichen in einer Bewegungsebene bewegbar. Die Bewegungsebene stimmt
im Wesentlichen mit der Zeichenebene der Fig. 1 bis 7 überein bzw. die Bewegungsebene
verläuft zumindest im Wesentlichen parallel zur Zeichenebene der Fig. 1 bis 7. Der
Reißverschluss 12 weist eine Mehrzahl von Eingreifelementen 24 auf, die dazu eingerichtet
sind, beim Schließen des Reißverschlusses 12 ineinanderzugreifen, wenn das Betätigungselement
16 über die jeweiligen Eingreifelemente 24 bewegt wird, um die Öffnung 14 der Tasche
10 zu schließen. Der Reißverschluss 12 ist derart eingerichtet, dass die Eingreifelemente
24 in einer Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsebene verläuft, ineinandergreifen.
Alternativ können die Eingreifelemente 24 in einer Richtung ineinandergreifen, die
im Wesentlichen in einem Winkelbereich von 60° bis 110°, vorzugsweise von 65° bis
105°, bevorzugter von 70° bis 105°, bevorzugter von 75° bis 105°, am bevorzugtesten
von 80° bis 100°, zur Bewegungsebene verläuft.
Die Tasche 10 weist bereichsweise entlang eines Randes 26 der Tasche 10 einen Blasebalg
28 auf, der von der Außenseite des Bekleidungselements nach außen ragt (siehe Fig.
8 und 9). Der Reißverschluss 12 ist an einem Abschnitt des Blasebalgs 28 angeordnet
und verläuft entlang des Blasebalgs 28. Der Blasebalg 28 kann über den gesamten Rand
26 der Tasche 10 verlaufen. Alternativ kann der Blasebalg 28 nur entlang eines Abschnitts
des Randes 26 der Tasche 10 verlaufen, wie dies in den Fig. 1 bis 9 gezeigt ist. Ein
Bereich 31 des Randes 26 der Tasche 10 kann somit frei von dem Blasebalg 28 sein.
Dieser Bereich 31 kann im Wesentlichen stetig zum Bekleidungselement übergehen, wobei
der Bereich 31 im Wesentlichen zumindest einem Bereich des Blasebalgs 28 gegenüberliegend
angeordnet ist.
Die Tasche 10 weist außerdem ein Abdeckelement 30 auf, das dazu eingerichtet ist,
das Betätigungselement an einem Ende des Reißverschlusses 12 zumindest teilweise abzudecken.
Gemäß der in Fig. 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform, ist das Abdeckelement 30 an einem
Ende 32 des Reißverschlusses 12 angeordnet, an dem sich das Betätigungselement 16
in der zweiten Position, in der die Öffnung 14 der Tasche 10 geschlossen ist, befindet.
Dadurch kann das Betätigungselement 16 vor äußeren Einflüssen, beispielsweise Schmutz
und/oder Wasser, geschützt werden, wenn das Betätigungselement 16 in der zweiten Position
angeordnet ist. Außerdem kann das Betätigungselement 16 durch das Abdeckelement 30
zumindest teilweise fixiert werden, um ein Bewegen des Betätigungselements 16 und/oder
an dem Betätigungselement 16 befestigter Elemente, beispielsweise eines Bands oder
eines sonstigen Anhängers, zu verhindern oder zumindest zu reduzieren.
Die Tasche 10 weist eine Gesamthöhe h, die vorzugsweise von 100 mm bis 500 mm, bevorzugter
von 150 mm bis 500 mm, bevorzugter von 200 mm bis 500 mm, bevorzugter von 250 mm bis
450 mm, am bevorzugtesten von 300 mm bis 450 mm, beträgt, und eine Gesamtbreite b,
die vorzugsweise von 50 mm bis 400 mm, bevorzugter von 100 mm bis 350 mm, am bevorzugtesten
von 150 mm bis 300 mm, beträgt, auf. Der Blasebalg 28 weist eine Tiefe t, mit welcher
der Blasebalg 28 bei einem üblichen Tragezustand des Kleidungsstückes an einem stehenden
Nutzer von der Außenseite des Kleidungsstücks nach außen ragt, d.h., von dem Körper
des Nutzers weg. Vorzugsweise beträgt die Tiefe t von 5 mm bis 50 mm, bevorzugter
von 10 mm bis 45 mm, bevorzugter von 15 mm bis 40 mm, am bevorzugtesten von 20 mm
bis 40 mm.
Ein Ende 35 des Reißverschlusses 12 ist um einen Abstand a von einem unteren Rand
37 der Tasche 12, in Bezug auf einen üblichen Tragezustand des entsprechenden Kleidungsstückes
an einem stehenden Nutzer, beabstandet. Das Ende 35 entspricht der Position, an der
das Betätigungselement 16 positioniert ist, wenn der Reißverschluss 12 vollständig
geöffnet ist (siehe Fig. 4). Dies entspricht der ersten Position des Reißverschlusses
12. Der Abstand a beträgt vorzugsweise von 15 mm bis 80 mm, bevorzugter von 20 mm
bis 70 mm, bevorzugter von 25 mm bis 60 mm, am bevorzugtesten von 30 mm bis 50 mm.
Dadurch kann ein Herausfallen von Gegenständen aus derTasche 10 verhindert bzw. zumindest
das Risiko eines Herausfallens von Gegenständen aus der Tasche 10 kann reduziert werden,
selbst wenn der Reißverschluss 12 vollständig geöffnet ist.
Im Gegensatz zur Abbildung der Fig. 1, ist der Reißverschluss 12 bei der in Fig. 2
gezeigten Konfiguration der Tasche 12 teilweise geöffnet, um die Öffnung 14 der Tasche
10 teilweise freizugeben. Dadurch kann beispielsweise ein Gegenstand 34, der in Fig.
2 als Meterstab ausgebildet ist, durch einen Nutzer bereits gegriffen und aus der
Tasche 10 entnommen werden.
Gemäß der Abbildung der Fig. 3 ist der Reißverschluss 12 weiter geöffnet, um einen
größeren Teil der Öffnung 14 der Tasche 10 freizugeben. Dadurch können beispielsweise
größere Gegenstände durch einen Nutzer gegriffen und aus der Tasche 10 entnommen werden.
Gemäß der Abbildung der Fig. 4 ist der Reißverschluss 12 vollständig geöffnet, um
die Öffnung 14 vollständig freizugeben. Dadurch kann zumindest ein Abschnitt einer
äußeren Abdeckung 41 der Tasche 10 aus- bzw. heruntergeklappt werden, um beispielsweise
eine Utensil-Haltevorrichtung 36 zumindest teilweise freizulegen. Dadurch ist die
Utensil-Haltevorrichtung 36 für einen Nutzer leicht zugänglich. Die Utensil-Haltevorrichtung
36 kann über mehrere Halteelemente 39 mindestens ein Utensil, beispielsweise ein Werkzeug
oder eine Schreibware, halten bzw. zumindest teilweise aufnehmen. Die Utensil-Haltevorrichtung
36 ist innerhalb der Tasche 10 mittels mindestens eines weiteren Reißverschlusses
38 mit der Tasche 10 lösbar befestigbar. In der zweiten Position des Reißverschlusses
12 kann die Utensil-Haltevorrichtung 36 vollständig innerhalb der Tasche 10 angeordnet
werden. Die Konfiguration der Utensil-Haltevorrichtung 36, insbesondere der Halteelemente
39, kann vom jeweiligen Anwendungsgebiet des entsprechenden Kleidungsstücks abhängen,
beispielsweise um Utensilien unterschiedlicher Dimensionen und/oder unterschiedlicher
Art aufnehmen zu können. Die Utensil-Haltevorrichtung 36 kann je nach Anwendung, beispielsweise
je nach vorgesehenem Einsatzbereich des entsprechenden Kleidungsstücks, unterschiedliche
Ausgestaltungen aufweisen. Beispielsweise kann die Anzahl und/oder Ausgestaltung,
beispielsweise die Geometrie und/oder Dimensionen, der Halteelemente 39 je nach Anwendung
variiert bzw. an die Anwendung angepasst werden.
Fig. 5 zeigt im Wesentlichen die Konfiguration der Tasche 10 aus Fig. 2. Im Gegensatz
zur Abbildung gemäß Fig. 2, ist die Utensil-Haltevorrichtung 36 über einen Bereich
der äußeren Abdeckung 41 der Tasche 10 gelegt, um die Utensil-Haltevorrichtung 36
zumindest teilweise freizulegen. Dadurch ist die Utensil-Haltevorrichtung 36 für einen
Nutzer zugänglich, ohne dass der Reißverschluss 12 vollständig geöffnet werden muss,
wie dies in Fig. 4 gezeigt ist.
Fig. 6 zeigt eine teilweise transparente Ansicht der Konfiguration der Tasche 10 aus
Fig. 1. Die Utensil-Haltevorrichtung 36 ist mittels eines weiteren lösbaren Verbindungselements
43, das in Fig. 6 als Knopfverbindung 43 ausgebildet ist, mit der Tasche 10 lösbar
befestigbar.
Das weitere lösbare Verbindungselement 43 ist von dem Reißverschluss 38 beabstandet
angeordnet. Insbesondere ist der Reißverschluss 38 an einem ersten Rand 45, oder zumindest
in der Nähe des ersten Rands 45, der Utensil-Haltevorrichtung 36 befestigt und das
weitere lösbare Verbindungselement 43 ist an einem zweiten Rand 47, oder zumindest
in der Nähe des zweiten Rands 47, der Utensil-Haltevorrichtung 36 befestigt. Der erste
Rand 45 und der zweite Rand 47 sind einander im Wesentlichen gegenüberliegend angeordnet.
Dadurch kann eine Fixierung der Utensil-Haltevorrichtung 36 in der Tasche 10 erhöht
werden.
Die Knopfverbindung 43 weist ein erstes Knopfverbindungselement 49, das innerhalb
der Tasche 10 angeordnet ist, und ein zweites Knopfverbindungselement 51, das an der
Utensil-Haltevorrichtung 36 befestigt ist, auf. Das erste Knopfverbindungselement
49 und das zweite Knopfverbindungselement 51 sind dazu eingerichtet, miteinander in
Eingriffsverbindung zu gelangen, um die Utensil-Haltevorrichtung 36 mittels des Verbindungselements
43 an der Tasche 10 zu befestigen. Die Fig. 6 zeigt außerdem am rechten Rand von Fig.
6 Detailansichten der Utensil-Haltevorrichtung 36 und der Tasche 10 mit dem jeweiligen
Knopfverbindungselement 49 bzw. 51. Zur besseren Übersicht sind die Utensil-Haltevorrichtung
36 und die Tasche 10 in der jeweiligen Detailansicht am rechten Rand der Fig. 6 voneinander
getrennt abgebildet.
Fig. 7A und 7B zeigen eine weitere Ausführungsform der Utensil-Haltevorrichtung 36.
Im Gegensatz zur in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Utensil-Haltevorrichtung 36 weisen
die Halteelemente 39 der Utensil-Haltevorrichtung 136 der Fig. 7A und 7B ein Versteifungselement
138 auf, welches dazu eingerichtet ist, einen Rand 140 des jeweiligen Halteelements
39 in einer geöffneten Position des jeweiligen Halteelements 39 zumindest teilweise
zu fixieren. Dadurch kann der Rand 140 des jeweiligen Halteelements 39 aufgebogen
werden, wobei das Versteifungselement 138 den Rand 140 in der aufgebogenen Position
zumindest teilweise arretiert, sodass eine Aufnahmeöffnung 142 des jeweiligen Halteelements
39 zumindest zeitweise bereitgestellt werden kann, durch die ein Utensil zumindest
teilweise aufgenommen werden kann, ohne dass der Nutzer die Aufnahmeöffnung 142 selbst
offenhalten muss. Dadurch kann eine weitere Erleichterung bei der Bedienung der Tasche
10, insbesondere der Utensil-Haltevorrichtung 136, ermöglicht werden. Das Versteifungselement
138 kann beispielsweise als ein Draht, ein Band oder ein Stab ausgebildet sein. Das
Versteifungselement 138 kann aus einem Material, beispielsweise aus einem Metall oder
Kunststoff, hergestellt sein, das dem Versteifungselement 138 ausreichend Steifigkeit
verleiht, um den Rand 140 des jeweiligen Halteelements 39 in der aufgebogenen Position
zumindest teilweise zu arretieren. Jedes der Halteelemente 39 kann ein eigenes, separates
Versteifungselement 138 aufweisen. Alternativ kann sich ein Versteifungselement 138
über den Rand 140 von mindesten zwei der Halteelemente 39 erstrecken, sodass ein Versteifungselement
138 von mindestens zwei Halteelementen 39 geteilt wird. Fig. 8 zeigt eine weitere
Ausführungsform der Tasche 10, die zusätzlich ein Schutzelement 42 aufweiset, welches
den Reißverschluss 12 zumindest teilweise abdeckt, um ein Eindringen von Schmutz und/oder
Wasser in die Tasche 10 zu verhindern bzw. zumindest das Risiko eines Eindringens
von Wasser in die Tasche 10 zu reduzieren. Außerdem kann durch das Vorsehen des Schutzelements
42 der Reißverschluss 12 vor Verschmutzungen und/oder Beschädigungen geschützt werden.
Das Schutzelement 42 kann aus einem elastischen Material, beispielsweise einem Textilmaterial
oder einem Kunststoff, hergestellt sein. Das Schutzelement 42 kann insbesondere als
Leiste, vorzugsweise als flexible Leiste, ausgebildet sein.
Fig. 9 und 10 zeigen Kleidungsstücke 110, die als Hosen in zwei unterschiedlichen
Ausführungen ausgebildet sind. Die Hosen 110 weisen jeweils zwei Hosenbeine 112 auf.
Eine Tasche 10 gemäß einer der in den Fig. 1 bis 8 gezeigten Ausführungsformen ist
auf einer Außenseite 114 eines der Hosenbeine 112 aufgesetzt und an dem jeweiligen
Hosenbein 112 befestigt. Vorzugsweise ist die Tasche 10 an dem jeweiligen Hosenbein
112 angenäht.