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(11) |
EP 4 201 682 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2024 Patentblatt 2024/34 |
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Anmeldetag: 21.12.2021 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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DRUCKKOPFANORDNUNG FÜR EINEN TINTENSTRAHLDRUCKER
PRINT HEAD FOR AN INKJET PRINTER
AGENCEMENT DE TÊTE D'IMPRESSION POUR UNE IMPRIMANTE À JET D'ENCRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.2023 Patentblatt 2023/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Schiestl, Angelo |
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6336 Langkampfen (AT) |
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Erfinder: |
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- Schiestl, Angelo
6336 Langkampfen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Wunderlich & Heim Patentanwälte
PartG mbB |
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Irmgardstraße 3 81479 München 81479 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2020/171714 US-A1- 2020 238 701
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US-A1- 2019 299 626
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckkopfanordnung für einen Tintenstrahldrucker, insbesondere
zum Bedrucken von Textilien, mit einem Rahmen, einem gegenüber dem Rahmen verfahrbaren
Schlitten, auf welchem ein Druckkopf mit mindestens einer Tintenstrahldüse zum Ausgeben
von Tinte angeordnet ist, mindestens einem Tintentank, welcher an dem Rahmen angeordnet
ist, mindestens einer Zuführleitung zum Zuführen von Tinte aus dem Tintentank zu dem
Druckkopf, einer Rückführleitung zum Rückführen von nicht-verbrauchter Tinte aus dem
Druckkopf zurück zu dem Tintentank und mindestens einer am Rahmen angeordneten Hauptpumpe,
welche an der Zuführleitung oder der Rückführleitung zum Fördern der Tinte angeordnet
ist.
[0002] Aus der
EP 0 076 914 A2 geht ein Tintenstrahldrucker mit einem Rezirkulationssystem hervor, wobei ein kontinuierlicher
Fluss von Tinte von und zu einem Tintenreservoir mittels einer Pumpe erfolgt. Die
Pumpe ist dabei zwischen dem Tintentank und dem Schlitten mit den Tintendüsen stationär
angeordnet.
[0003] Bei Drucktinten, insbesondere für industrielle Anwendungen, wie etwa beim Textildruck,
muss stets darauf geachtet werden, dass einerseits ausreichend Tinte an den Druckdüsen
zur Verfügung steht und andererseits die Qualität der Drucktinte gleichbleibend hoch
ist. Dabei besteht das Problem, dass bei einer üblichen gewissen Vorratslagerung von
Tinte unmittelbar an dem Schlitten mit den Druckdüsen für einen längeren Zeitraum
Lösungsmittel, insbesondere Wasser, aus der Drucktinte austreten kann. Hierdurch verändert
sich die Fließfähigkeit der Tinte und damit der Anteil an Feststoffanteilen in der
Tinte. Dies kann zu Fehlfunktionen von einzelnen oder mehreren Tintenstrahldüsen führen,
insbesondere zu einem Zusetzen der Düse. Der Wegfall einer Zwischenbevorratung von
Tinte an einem Schlitten an den Druckdüsen kann zu einer Störung des Tintenkreislaufes
zwischen dem stationären Tintentank am Rahmen eines Gerätes führen. Eine Störung der
Tintenversorgung an die Druckdüsen kann Fehlstellen im Druckbild und damit eine Herabsetzung
der Druckqualität bis zur Unbrauchbarkeit des Druckgutes zur Folge haben.
[0004] Eine gattungsgemäße Druckkopfanordnung geht beispielsweise aus der
WO 2006/030235 A2 hervor. Bei dieser bekannten Anordnung wird aus einem Tintentank über eine Hauptpumpe
in einem Kreislauf Tinte zu einem Druckkopf an einem Schlitten zugeführt und über
denselben Kreislauf auch wieder Tinte zurück zum stationären Tintentank geführt.
[0005] Weitere bekannte Druckkopfanordnungen werden in den Druckschriften
US2020/238701,
US2019/299626 und
WO2020/171714 vorgeschlagen, die eine Zirkulation der Drucktinte am Druckkopf vorsehen, um beispielsweise
Blasen abzuscheiden oder die einen Tintenpufferspeicher auf dem Schlitten benötigen
und/oder keine Rückführung von nicht verbrauchter Tinte vom Druckkopf zurück in den
stationären Tank ermöglichen.
[0006] Abhängig von bestimmten Betriebsbedingungen können Störungen im Tintenkreislauf und
insbesondere bei der zur Verfügungstellung an den Druckdüsen auftreten.
[0007] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Druckkopfanordnung bereitzustellen, bei welcher ein besonders zuverlässiger
Kreislauf der Tinte und damit eine gleichbleibend hohe Tintenqualität gefördert wird.
[0008] Die Aufgabe wird durch eine Druckkopfanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0009] Die erfindungsgemäße Druckkopfanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem
Schlitten mindestens eine weitere Zusatzpumpe zum Pumpen von nicht verbrauchter Tinte
ohne Zwischenbevorratung unmittelbar über eine Auslassleitung zu der Rückführleitung
zurück zum Tintentank angeordnet ist. Damit steht zum Bilden eines zuverlässigen Tintenkreislaufs
nicht nur eine stationäre Hauptpumpe zur Verfügung, sondern eine mit dem Schlitten
bewegbare Zusatzpumpe. Gemäß der Erfindung ist diese Zusatzpumpe dabei nicht an einer
beliebigen Stelle angeordnet, sondern auf dem verfahrbaren Schlitten in unmittelbarer
Nähe zu der mindestens einen Tintenstrahldüse. Hierdurch wird auch bei schnellen Änderungen
im Bedarf der Tinte sichergestellt, dass ausreichend Tinte zugefördert und auch im
weiteren Betrieb ein sicherer Kreislauf an Tinte gegeben ist. Erfindungsgemäß kann
dabei der Schlitten frei von einem Zwischentank zur Zwischenbevorratung von Tinte
bleiben. Damit verbundene Probleme einer Veränderung der Tintenqualität können so
vermieden werden.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird die mindestens eine Zusatzpumpe zusammen
mit den Tintenstrahldüsen verfahren, so dass stets eine feste Zuordnung zu den Tintenstrahldüsen
und auch ein zuverlässiger Tintenkreislauf und damit eine sichere Tintenversorgung
gegeben sind.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass an dem Drucckopf
eine Vielzahl von Tintenstrahldüsen angeordnet ist. Die Tintenstrahldüsen können zum
Aufbringen der gleichen Tinte oder von unterschiedlichen Tinten, insbesondere von
unterschiedlichen Farben ausgebildet und/oder angeschlossen sein.
[0012] Besonders zweckmäßig ist es nach einer Ausführungsform der Erfindung, dass eine Vielzahl
von Zuführleitungen und Rückführleitungen, insbesondere von unterschiedlichen Tinten,
vorgesehen ist. Unter Tinten im Sinne der Erfindung sind dabei nicht nur die üblichen
Druckfarben, sondern auch andere Applikationsfluide zu verstehen, etwa Vorbehandlungsflüssigkeiten
zum Vorbehandeln, Impregnieren oder Grundieren des Textils und/oder Adhäsivflüssigkeiten
zum nachfolgenden Aufbringen von Beflockungsmitteln.
[0013] Grundsätzlich können die eingesetzten Pumpen, also die Hauptpumpe und die Zusatzpumpe,
jeweils zur Versorgung mehrerer Leitungen und auch Tintenstrahldüsen dienen. Eine
besonders zuverlässige Tintenversorgung wird nach einer Weiterbildung der Erfindung
dadurch erzielt, dass jeweils eine Zuführleitung und eine zugehörige Rückführleitung
einen Kreislauf bilden, dem jeweils eine Hauptpumpe und eine Zusatzpumpe zugeordnet
ist.
[0014] Generell kann bei einem gebildeten Kreislauf die Hauptpumpe an einer beliebigen Stelle
des Kreislaufes stationär am Rahmen angeordnet sein, insbesondere auch an der Rücklaufleitung.
Besonders zweckmäßig ist es nach einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Druckkopfanordnung,
dass die Hauptpumpe in der Zuführleitung zum Druckkopf angeordnet ist. Das Vorsehen
einer stationären Hauptpumpe am Rahmen in der Zuführleitung zum Druckkopf führt zu
einer besonders zuverlässigen Tintenversorgung zu den Tintenstrahldüsen.
[0015] Ebenso kann die Zusatzpumpe an dem verfahrbaren Schlitten an einer beliebigen Stelle
an dem Tintenkreislauf angeschlossen sein. Besonders zweckmäßig ist es nach einer
Ausführung der Erfindung, dass die Zusatzpumpe in Strömungsrichtung nach der Tintenstrahldüse
und vor oder im Bereich der Rücklaufleitung angeordnet ist.
[0016] Insbesondere in Kombination mit der Anordnung der Hauptpumpe in der Zuführleitung
kann so eine besonders zuverlässige Zu- und Abführung von Tinte zu beziehungsweise
von der Tintenstrahldüse erreicht werden. Hierdurch ist sichergestellt, dass zu jedem
Betriebszeitpunkt ausreichend Tinte an der jeweiligen Tintenstrahldüse bereitsteht,
so dass hierfür kein Zwischentank für eine Zwischenbevorratung von Tinte notwendig
ist und entfallen kann.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass auf dem
Schlitten mindestens ein Drucksensor angeordnet ist, welcher einer Tintenstrahldüse
zugeordnet ist. Mit dem Drucksensor kann ein anstehender Druck der Tinte vor, in und/oder
nach der Tintenstrahldüse erfasst werden. Der Drucksensor kann mit einer Steuerung
in Verbindung stehen, so dass stets überwacht und sichergestellt werden kann, dass
ein ausreichender Druck der Tinte und somit eine ausreichende Tintenversorgung an
der Tintenstrahldüse gewährleistet sind.
[0018] Insbesondere ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung zweckmäßig, dass in der
Zuführleitung vor dem Druckkopf und/oder in der Rückführleitung nach dem Drucckopf
ein steuerbares Ventil angeordnet ist. Das Ventil kann insbesondere ein Sperrventil
sein, durch welches beim Stopp der Pumpe die Leitung gesperrt wird, so dass ein Ausströmen
von Tinte aus dem Druckkopf verhindert wird. Über ein ansteuerbares Ventil kann eine
sehr schnelle Beeinflussung des Druckes der Tintenflüssigkeit erreicht und ein vorgegebener
Druckwert oder ein Druckwertebereich eingehalten werden. Es kann ein ansteuerbares
Drosselventil vorgesehen sein, das mit der Steuerung verbunden ist. Die Steuerung
kann insbesondere abhängig von dem mit dem Drucksensor erfassten Druckwert eine Ansteuerung
des Druckventils vornehmen, um einen gemessenen Ist-Wert einem vorgegebenen Soll-Wert
des Druckes anzunähern oder einzustellen.
[0019] Zum Erzielen einer hohen Druckqualität ist es nach einer Ausführungsvariante der
Erfindung vorteilhaft, dass in der Zuführleitung eine Entgasungseinrichtung und/oder
ein Filter angeordnet sind. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass unerwünschte
Gasbläschen in der Tinte oder gröbere Partikel zur Tintenstrahldüse gelangen, wodurch
einer Beeinträchtigung der Druckqualität entgegengewirkt wird.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Druckanordnung besteht
darin, dass eine Steuerung vorgesehen ist, welche mit der mindestens einen Tintenstrahldüse,
dem mindestens einen Ventil, dem mindestens einen Drucksensor, der Hauptpumpe und/oder
der Zusatzpumpe in Verbindung steht. Über die Steuerung können so verschiedene Werte
erfasst und entsprechend einem vorgegebenen Steuerprogramm vorgegebene Werte eingestellt
werden. Durch die Steuerung ist vorzugsweise auch eine Überwachung und/oder Speicherung
des Druckverlaufs möglich.
[0021] Die Erfindung umfasst weiterhin eine Textildruckmaschine mit einem Rahmen und mindestens
einer Fördereinrichtung, welche zum Aufnehmen und Fördern eines Textils ausgebildet
ist, wobei die Textildruckmaschine durch die Verwendung einer zuvor beschriebenen
erfindungsgemäßen Druckkopfanordnung gekennzeichnet ist. Mit der Textildruckmaschine
können die zuvor beschriebenen Vorteile beim Bedrucken eines Textils erreicht werden.
[0022] Nach einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Textildruckmaschine ist es bevorzugt,
dass die Fördereinrichtung mindestens eine plattenartige Palette aufweist, auf welcher
ein Textil mittels einer Halteeinrichtung aufnehmbar und aufspannbar ist. Insbesondere
kann eine Förderpalette mit einem Aufspannrahmen, etwa zum Aufspannen eines T-Shirts,
vorgesehen sein. Grundsätzlich kann jedoch auch ein Umlaufförderer, etwa zum Bedrucken
von bandförmigen Textilien, vorgesehen sein.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles weiter
beschrieben, das schematisch in der beigefügten Zeichnung dargestellt ist.
[0024] Die einzige Zeichnung zeigt einen schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Druckkopfanordnung
10.
[0025] Die Druckkopfanordnung 10 umfasst einen nur schematisch angedeuteten Rahmen 12, an
welchem ein Tintentank 14 angeordnet ist. Über eine optionale Heizeinrichtung 15 kann
eine definierte Temperatur einer Tinte 5 in dem Tintentank 14 eingestellt werden.
Der Tintentank 14 kann, wie grundsätzlich bekannt, mit einem oder mehreren Sensoren
zur Erfassung der Temperatur, des Füllstandes sowie weiterer Bedingungen oder Qualitäts-
/Zustandsmerkmale der Tinte 5 versehen sein.
[0026] Mittels einer am Rahmen 12 angeordneten Hauptpumpe 20 kann Tinte 5 aus dem Tintentank
14 über eine Zuführleitung 16 einem Schlitten 30 mit dem Druckkopf 40 mit mindestens
einer nicht-dargestellten Tintenstrahldüse zugeführt werden.
[0027] An der Zuführleitung 16 kann ein Filter 22 zum Rückhalten von groben Feststoffpartikeln
und eine Entgasungseinrichtung 24 zum Rückhalten und/oder Ausschleusen von Gasblasen
in der Tinte 5 vorgesehen sein. Die Tinte 5 wird von der Hauptpumpe 20 über ein erstes
ansteuerbares Sperrventil 26 und dem gegenüber dem Rahmen 12 verfahrbaren Schlitten
30 zu einer Einlassleitung 32 geleitet.
[0028] Die Einlassleitung 32 führt die Tinte 5 dem Druckkopf 40 mit der mindestens einen
Tintenstrahldüse zu, wobei nicht verbrauchte Tinte 5 ohne Zwischenbevorratung unmittelbar
über eine Auslassleitung 34 mittels einer Zusatzpumpe 36, welche an dem verfahrbaren
Schlitten 30 angeordnet ist, wieder aus dem Schlitten 30 zu einer Rückführleitung
18 zurück zu dem Tintentank 14 rückgeleitet wird. Durch einen so gebildeten Kreislauf
wird sichergestellt, dass Tinte 5 in einer guten Tintenqualität und damit einer guten
Verarbeitungsqualität stets in ausreichendem Maß an dem Druckkopf 40 zur Verfügung
steht.
[0029] Zu diesem Zweck kann neben einem ersten ansteuerbaren Drosselventil 26 an der Zuführleitung
16 an der Rückführleitung 18 nach der Zusatzpumpe 36 ein zweites ansteuerbares Sperrventil
28 vorgesehen sein. Am Schlitten 30 kann zwischen der Druckkopfanordnung 40 und der
Rückführleitung 18 in Strömungsrichtung vor der Zusatzpumpe 36 ein Drucksensor 38
angeordnet sein, mit welchem ein Druck der Tinte 5 in der Auslassleitung 34 ermittelbar
ist. Es können auch weiter Drucksensoren vor dem Druckkopf und/oder nach der Zusatzpumpe
36 vorgesehen sein.
[0030] Der Drucksensor 38 kann mit einer nicht-dargestellten Steuerung in Datenverbindung
stehen. Abhängig von den erfassten Druckdaten aus dem Drucksensor 38 kann die Steuerung
entsprechend das erste Drosselventil 26 und/oder das zweite Drosselventil 28 derart
ansteuern, dass ein Ist-Druckwert in der Druckkopfanordnung 10 einem vorgeschriebenen
Soll-Wert entspricht oder in einem Soll-Wertbereich liegt. Gegebenenfalls kann durch
die Steuerung auch die Hauptpumpe 20 und/oder die Zusatzpumpe 36 entsprechend angesteuert,
insbesondere nachgeregelt werden, um eine ausreichende Versorgung von Tinte 5 an der
Druckkopfanordnung 40 sicherzustellen.
[0031] Insbesondere kann bei der erfindungsgemäßen Druckkopfanordnung 10, welche zum Bedrucken
von Textilien vorgesehen ist, auf eine Zwischenbevorratung von Tinte 5 unmittelbar
am Schlitten 30 mittels eines Zwischentanks abgesehen werden.
1. Druckkopfanordnung für einen Tintenstrahldrucker, insbesondere zum Bedrucken von Textilien,
mit
- einem Rahmen (12),
- einem gegenüber dem Rahmen (12) verfahrbaren Schlitten (30), auf welchem ein Druckkopf
(40) mit mindestens einer Tintenstrahldüse zum Ausgeben von Tinte (5) angeordnet ist,
- mindestens einem Tintentank (14), welcher an dem Rahmen (12) angeordnet ist,
- mindestens einer Zuführleitung (16) zum Zuführen von Tinte (5) aus dem Tintentank
(14) zu einer Einlassleitung (32) zu dem Druckkopf (40),
- einer Rückführleitung (18) zum Rückführen von nichtverbrauchter Tinte (5) aus dem
Druckkopf (40) zurück zu dem Tintentank (14) und
- mindestens einer am Rahmen (12) angeordneten Hauptpumpe (20), welche an der Zuführleitung
(16) oder der Rückführleitung (18) zum Fördern der Tinte (5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Schlitten (30) mindestens eine weitere Zusatzpumpe (36) zum Pumpen von nicht
verbrauchter Tinte (5) ohne Zwischenbevorratung unmittelbar über eine Auslassleitung
(34) zu der Rückführleitung (18) zurück zum Tintentank (14) angeordnet ist.
2. Druckkopfanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Druckkopf (40) eine Vielzahl von Tintenstrahldüsen angeordnet ist.
3. Druckkopfanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vielzahl von Zuführleitungen (16) und Rückführleitungen (18) insbesondere für
unterschiedliche Tinten vorgesehen sind.
4. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils eine Zuführleitung (16) und eine zugehörige Rückführleitung (18) einen Kreislauf
(19) bilden, welchem jeweils eine Hauptpumpe (20) und eine Zusatzpumpe (36) zugeordnet
ist.
5. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hauptpumpe (20) in der Zuführleitung (16) zum Druckkopf (40) angeordnet ist.
6. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zusatzpumpe (36) in Strömungsrichtung nach der Tintenstrahldüse und vor oder
im Bereich der Rücklaufleitung (18) angeordnet ist.
7. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Schlitten (30) mindestens ein Drucksensor (38) angeordnet ist, welcher einer
Tintenstrahldüse zugeordnet ist.
8. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Zuführleitung (16) vor dem Druckkopf (40) und/oder in der Rückführleitung
(18) nach dem Druckkopf (40) ein steuerbares Ventil (26, 28) angeordnet ist.
9. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Zuführleitung eine Entgasungseinrichtung (24) und/oder ein Filter (22) angeordnet
sind.
10. Druckkopfanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Steuerung vorgesehen ist, welche mit der mindestens einen Tintenstrahldüse,
dem mindestens einem Ventil (26, 28), dem mindestens einen Drucksensor (38), der Hauptpumpe
(20) und/oder der Zusatzpumpe (36) in Verbindung steht.
11. Textildruckmaschine mit
- einem Rahmen (12) und
- mindestens einer Fördereinrichtung, welche zum Aufnehmen und Fördern eines Textils
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Druckkopfanordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 vorgesehen ist.
12. Textildruckmaschine nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördereinrichtung mindestens eine plattenartige Palette aufweist, auf welcher
ein Textil mittels einer Halteeinrichtung aufnehmbar und aufspannbar ist.
1. Print head arrangement for an ink jet printer, in particular for printing on textiles,
with
- a frame (12),
- a carriage (30) which can be moved relative to the frame (12) and on which a print
head (40) with at least one ink jet nozzle for dispensing ink (5) is arranged,
- at least one ink tank (14), which is arranged on the frame (12),
- at least one feed line (16) for supplying ink (5) from the ink tank (14) to an inlet
line (32) to the print head (40),
- a return line (18) for returning unused ink (5) from the print head (40) to the
ink tank (14) and
- at least one main pump (20) arranged on the frame (12), which is arranged on the
feed line (16) or the return line (18) for conveying of the ink (5),
characterised in that
at least one further additional pump (36) is arranged on the carriage (30) for pumping
unused ink (5) without intermediate storage directly via an outlet line (34) to the
return line (18) back to the ink tank (14).
2. Print head arrangement according to claim 1,
characterised in that
a plurality of ink jet nozzles is arranged on the print head (40).
3. Print head arrangement according to claim 1 or 2,
characterised in that
a plurality of feed lines (16) and return lines (18), in particular for different
inks are provided.
4. Print head arrangement according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
a feed line (16) and an associated return line (18) each form a circuit (19), to each
of which one main pump (20) and one additional pump (36) are assigned.
5. Print head arrangement according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the main pump (20) is arranged in the feed line (16) to the print head (40).
6. Print head arrangement according to one of claims 1 to 5,
characterised in that
the additional pump (36) is arranged downstream of the ink jet nozzle in the direction
of flow and is arranged upstream of or in the region of the return line (18).
7. Print head arrangement according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
at least one pressure sensor (38) is arranged on the carriage (30), which is associated
with an ink jet nozzle.
8. Print head arrangement according to one of claims 1 to 7,
characterised in that
in the feed line (16) upstream of the print head (40) and/or in the return line (18)
downstream of the print head (40) a controllable valve (26, 28) is arranged.
9. Print head arrangement according to one of claims 1 to 8,
characterised in that
a degassing device (24) and/or a filter (22) are arranged in the feed line.
10. Print head arrangement according to one of claims 1 to 9,
characterised in that
a control unit is provided which is connected to the at least one ink jet nozzle,
the at least one valve (26, 28), the at least one pressure sensor (38), the main pump
(20) and/or the additional pump (36).
11. Textile printing machine with
- a frame (12) and
- at least one conveying device which is designed to pick up and convey of a textile,
characterised in that
a print head arrangement (10) according to one of claims 1 to 10 is provided.
12. Textile printing machine according to claim 11,
characterised in that
the conveying device has at least one plate-like pallet on which a textile can be
picked up and clamped by means of a holding device.
1. Ensemble formant tête d'impression pour une imprimante à jet d'encre, en particulier
pour imprimer des textiles, avec
- un cadre (12),
- un chariot (30) pouvant être déplacé par rapport au cadre (12), sur lequel est disposée
une tête d'impression (40) avec au moins une buse à jet d'encre destinée à distribuer
de l'encre (5),
- au moins un réservoir d'encre (14), lequel est disposé sur le cadre (12),
- au moins une conduite d'alimentation (16) destinée à amener de l'encre (5) depuis
le réservoir d'encre (14) à une conduite d'entrée (32) vers la tête d'impression (40),
- une conduite de retour (18) destinée à renvoyer de l'encre (5) non utilisée provenant
de la tête d'impression (40) au réservoir d'encre (14), et
- au moins une pompe principale (20) disposée sur le cadre (12), laquelle est disposée
sur la conduite d'alimentation (16) ou sur la conduite de retour (18) pour transporter
l'encre (5),
caractérisé en ce
qu'au moins une autre pompe supplémentaire (36) destinée à pomper de l'encre (5) non
utilisée sans approvisionnement supplémentaire est disposée sur le chariot (30) directement
par l'intermédiaire d'une conduite de sortie (34) à la conduite de retour (18) pour
revenir au réservoir d'encre (14).
2. Ensemble formant tête d'impression selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'une pluralité de buses à jet d'encre est disposée sur la tête d'impression (40).
3. Ensemble formant tête d'impression selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
qu'une pluralité de conduites d'alimentation (16) et de conduites de retour (18) sont
prévues en particulier pour des encres différentes.
4. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
qu'une conduite d'alimentation (16) et une conduite de retour (18) associée forment respectivement
un circuit (19), auquel une pompe principale (20) et une pompe supplémentaire (36)
sont associées respectivement.
5. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce
que la pompe principale (20) est disposée dans la conduite d'alimentation (16) vers la
tête d'impression (40).
6. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce
que la pompe supplémentaire (36) est disposée dans la direction d'écoulement après la
buse à jet d'encre et avant ou dans la zone de la conduite de retour (18).
7. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
qu'au moins un capteur de pression (38), lequel est associé à une buse à jet d'encre,
est disposé sur le chariot (30).
8. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce
qu'une vanne (26, 28) pouvant être commandée est disposée avant la tête d'impression
(40) dans la conduite d'alimentation (16) et/ou après la tête d'impression (40) dans
la conduite de retour (18).
9. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce
qu'un système de dégazage (24) et/ou un filtre (22) sont disposés dans la conduite d'alimentation.
10. Ensemble formant tête d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce
qu'est prévue une commande, laquelle est reliée à l'au moins une buse à jet d'encre,
à l'au moins une vanne (26, 28), à l'au moins un capteur de pression (38), à la pompe
principale (20) et/ou à la pompe supplémentaire (36).
11. Machine d'impression de textile avec
- un cadre (12), et
- au moins un système de transport, lequel est réalisé pour recevoir et transporter
un textile,
caractérisée en ce
qu'est prévu un ensemble formant tête d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications
1 à 10.
12. Machine d'impression de textile selon la revendication 11,
caractérisée en ce
que le système de transport présente au moins une palette de type plaque, sur laquelle
un textile peut être reçu et tendu au moyen d'un système de maintien.

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