[0001] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Ablagevorrichtung für Lebensmittel mit einem
Lebensmittel-Aufnahmemodul, welches eine Bodenwand und gegenüberliegende Seitenwände
aufweist. Die Ablagevorrichtung weist auch Montageträger zum Anbringen der Ablagevorrichtung
an einem Haushaltsgerätebauteil auf. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein
Haushaltsgerät mit einer Ablagevorrichtung.
[0002] Ablagevorrichtungen für Haushaltsgeräte, insbesondere Haushaltskältegeräte, sind
vielfältig bekannt. In dem Zusammenhang sind einfache Fachböden als solche Ablagevorrichtungen
bekannt. Diese sind üblicherweise horizontal orientiert und können nicht in ihrer
Neigung verstellt werden. Darüber hinaus sind jedoch auch verstellbare Ablagevorrichtungen
bekannt, die beispielsweise in Flaschenlagerschränken, wie beispielsweise einem Weinflaschenlagerschrank,
angeordnet sind. Dort sind auch Schrägstellungen von Teilelementen der Ablagevorrichtung
möglich, sodass eine diesbezüglich angeordnete Flasche dann nicht nur horizontal orientiert
werden kann, sondern auch diesbezüglich schräg gestellt positioniert werden kann.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verstellbare Ablagevorrichtung zu
schaffen, mit welcher die Positionseinstellung einfach und nutzerfreundlich erfolgen
kann.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Ablagevorrichtung und ein Haushaltsgerät gemäß den
Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0005] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine verstellbare Ablagevorrichtung für Lebensmittel.
Die Ablagevorrichtung weist zumindest ein Lebensmittel-Aufnahmemodul auf. Dieses Lebensmittel-Aufnahmemodul
weist insbesondere eine Bodenwand und gegenüberliegende Seitenwände auf. Darüber hinaus
weist die Ablagevorrichtung zumindest einen Montageträger zum Anbringen der Ablagevorrichtung
an einem Haushaltsgerätebauteil auf. Das Haushaltsgerätebauteil ist somit eine zur
Ablagevorrichtung separate Komponente eines Haushaltsgeräts. Die vorzugsweise zwei
Montageträger sind insbesondere separate Komponenten zum Lebensmittel-Aufnahmemodul.
In dem Zusammenhang ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul diejenige Komponente der Ablagevorrichtung,
welche bestimmungsgemäß zum direkten Anbringen von Lebensmitteln vorgesehen ist. Lebensmittel
sind in dem Zusammenhang auch insbesondere Getränke. Damit können in dem Lebensmittel-Aufnahmemodul
auch beispielsweise Flaschen oder anderweitige Behältnisse für Getränke gelagert werden.
Das Lebensmittel-Aufnahmemodul ist mit den Montageträgern bewegbar gekoppelt. Dies
bedeutet insbesondere auch, dass die Verbindung zwischen dem Lebensmittel-Aufnahmemodul
und den dazu separaten Montageträgern eine Schnittstelle aufweist, an denen diese
Komponenten miteinander verbunden sind und dennoch relativ zueinander bewegbar sind.
Insbesondere ist diese Bewegbarkeit auch im miteinander verbundenen beziehungsweise
gekoppelten Zustand gegeben.
[0006] Die Ablagevorrichtung weist eine Kippeinrichtung auf. Mit dieser Kippeinrichtung
ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul relativ zu den Montageträgern im daran angeordneten
Zustand um eine Kippachse kippbar. Die Kippachse ist in einem mittleren Längendrittel
der in Tiefenrichtung der Ablagevorrichtung bemessenen Länge des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
angeordnet. Diese spezifische Koppelstelle weist mehrere Vorteile auf. Zum einen kann
durch diesen in Tiefenrichtung in den mittleren Bereich verlagerte Schnittstelle zwischen
den Montageträgern und dem Lebensmittel-Aufnahmemodul eine mechanisch stabilere Anordnung
gewährleistet werden. Denn die Montageträger greifen dann an dieser spezifischen Position
an das Lebensmittel-Aufnahmemodul an. Gewichtskräfte des Lebensmittel-Aufnahmemodul
können dadurch verbessert durch die Montageträger aufgenommen werden. Dies gilt sowohl
im unbewegten Zustand des Lebensmittel-Aufnahmemoduls, als auch dann bei der Bewegung,
insbesondere der Verstellung des Lebensmittel-Aufnahmemodul in der Position relativ
zu den Montageträgern. Insbesondere ist es durch diese Position der Kippachse auch
möglich, dass Hebelkräfte, die durch das Lebensmittel-Aufnahmemodul wirken, durch
die Montageträger verbessert aufgenommen werden können. Insbesondere ist es dadurch
dann auch ermöglicht, dass die Traglast der gesamten Ablagevorrichtung erhöht ist.
Besonders vorteilhaft ist diese Position der Kippachse auch dahingehend, dass gegenüber
einer Horizontalen geneigte Kippstellungen des Lebensmittel-Aufnahmemodul verbessert
eingestellt werden können und auch in diesen eingestellten Kippstellungen die Hebekräfte
und Gewichtskräfte des Lebensmittel-Aufnahmemodul verbessert aufgenommen werden können.
Auch im mit Lebensmitteln beziehungsweise Lagergütern bestückten Zustand des Lebensmittel-Aufnahmemodul
ist dann in diesen Kippstellungen problemlos die Tragkraft der Montageträger aufrechterhalten.
Nicht zuletzt ist durch diese im mittleren Längendrittel der Ablagevorrichtung ausgebildete
Position der Kippachse auch erreicht, dass das Lebensmittel-Aufnahmemodul in Bezug
zur Kippachse im gekippten Zustand nicht zu weit nach unten beziehungsweise nach oben
übersteht und somit in den jeweiligen Kippstellungen auch ein entsprechender kompakter
Aufbau nach oben und nach unten der Ablagevorrichtung erreicht ist. Dies ist bei Ausführungsbeispielen,
bei denen eine Kippachse beispielsweise im ganz hinteren oder ganz vorderen Bereich
des Lebensmittel-Aufnahmemoduls angeordnet ist, gerade nicht der Fall.
[0007] In einem Ausführungsbespiel weist zumindest ein Montageträger in einem in Tiefenrichtung
der Ablagevorrichtung betrachtet vorderen Längenviertel zumindest ein Koppelelement
auf. Das Koppelelement kann auch als Montageträger-Koppelelement bezeichnet werden.
Es kann ein erstes Koppelelement sein. Dieses montageträgerseitige Koppelelement kann
in einem Ausführungsbeispiel eine Koppelaufnahme auf. Dieses montageträgerseitige
Koppelelement, insbesondere die Koppelaufnahme, ist mit einem Koppelelement, das an
dem Lebensmittel-Aufnahmemodul angeordnet ist, zum Bilden einer Koppelstelle beziehungsweise
einer mechanischen Schnittstelle bewegbar gekoppelt. Das Koppelelement an dem Lebensmittel-Aufnahmemodul
kann auch als aufnahmemodulseitiges Koppelelement bezeichnet werden. es kann auch
als Gegenkoppelelement bezeichnet werden. Es kann ein zweites Koppelelement sein.
Insbesondere ist die Kippachse an dieser Koppelstelle angeordnet. Dadurch kann in
vorteilhafter Weise die gesamte Länge des Montageträgers genutzt werden, um das Lebensmittel-Aufnahmemodul
auch freikragend entsprechend aufnehmen und bewegen zu können. Ein nach vorne unerwünschtes
Überstehen eines Montageträgers ist daher in allen Stellungen des Lebensmittel-Aufnahmemodul
verhindert. Somit ist auch die Zugänglichkeit des Lebensmittel-Aufnahmemoduls in allen
Kippstellungen von allen Seiten, insbesondere auch von den Montageträgern seitlich
her gesehen, uneingeschränkt möglich. Durch dieses Ausführungsbeispiel ist es andererseits
auch erreicht, dass die mechanischen Elemente, die die Kippeinrichtung bilden, kompakter
und funktioneller gestaltet werden können. Denn es sind in dem Zusammenhang dann auch
direkte mechanische Kopplungen an diesem vorderen Längenviertel eines Montageträgers
mit weiteren Komponenten der Kippeinrichtung ermöglicht. Dadurch ist auch die Komplexität
der Kippeinrichtung reduziert. Ein besonders einfaches Konzept der Kippeinrichtung
ist dadurch ermöglicht.
[0008] In einem Ausführungsbeispiel weist die Kippeinrichtung zumindest ein Verstellelement
als ein Gegenkoppelelement auf. Dieses ist bewegbar an dem Lebensmittel-Aufnahmemodul
angeordnet. Zumindest ein Montageträger weist zumindest zwei separate Koppelelemente
zum Koppeln mit dem Verstellelement auf. Abhängig davon, mit welchem der zumindest
zwei Koppelelemente das Verstellelement koppelt, ist eine erste Stellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
relativ zu den Montageträgern oder eine zweite Stellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
relativ zu den Montageträgern eingestellt. Dadurch ist ein sehr einfacher, dennoch
mechanisch stabiler und robuster Mechanismus geschaffen, um individuelle verschiedene
Stellungen des Lebensmittel-Aufnahmemodul relativ zu den Montageträgern einzustellen
und zu halten. Dadurch ist auch ein sehr nutzerfreundliches Konzept geschaffen, um
die Verstellung des Lebensmittel-Aufnahmemodul um die Kippachse bewerkstelligen zu
können. Umfängliche und komplexe Handhabungen sind durch dieses Konzept vermieden.
Es muss nur das Verstellelement betätigt werden und zwischen den separaten Koppelelementen
verstellt werden beziehungsweise individuell mit jeweils einem der Koppelelemente
in Eingriff gebracht werden, um die jeweilige gewünschte diskrete Stellung des Lebensmittels
erreichen zu können. Darüber hinaus ist durch ein derartiges Konzept auch eine belastbare
und mechanisch sichere Halterung dieser eingestellten Stellung des Lebensmittel-Aufnahmemodul
gehalten. Denn das in dem Zusammenhang auch stabile Verstellelement und die direkte
Kopplung mit einem Koppelelement gewährleistet auch die mechanisch stabile Halterung
dieses gekoppelten Zustands zwischen dem Verstellelement und einem Koppelelement.
[0009] In einem Ausführungsbeispiel sind als lokale Koppelelemente eines Montageträgers
Aufnahmen an einem Frontrand eines Montageträgers ausgebildet. Derartige Aufnahmen
können beispielsweise Einkerbungen sein. Durch eine solche Position der Aufnahmen
ist eine besonders einfache und zielsichere Kopplung mit dem Verstellelement ermöglicht.
Damit ist auch die Handhabung der Kippeinrichtung für einen Nutzer zur manuellen Betätigung
der Verstelleinrichtung sehr einfach. Ein zielgerichtetes Einführen des Verstellelements
in eine solche Aufnahme ist ermöglicht. Indem diese Aufnahme dann auch noch an einem
Frontrand eines Montageträgers ausgebildet ist und somit quasi nach vorne hin die
Einkerbung offen ist und freiliegt, kann das Eingreifen eines Verstellelements besonders
zielsicher und genau erfolgen. Damit können unerwünschte Einstellungen oder Fehleinstellungen
des Verstellelements vermieden werden. Insbesondere ist es dadurch auch ermöglich,
ein ungenaues oder unzureichendes Koppeln des Verstellelements mit einem Koppelelement
zu vermeiden. Ein einfaches selbstständiges Lösen eines gekoppelten Zustands durch
ein Verstellelement und ein Koppelelement kann dadurch verbessert vermieden werden.
Nicht zuletzt sind durch eine derartige Position eines Koppelelements auch kurze Wege
zwischen dem Verstellelement und einem Koppelelement erreicht.
[0010] In einem Ausführungsbeispiel ist das Verstellelement als Verstellstange gebildet.
Diese kann in einem Ausführungsbeispiel an einem in Tiefenrichtung der Ablagevorrichtung
hinteren Ende ein Gegenkoppelelementteil aufweisen. Das Gegenkoppelelementteil ist
zum direkten Koppeln mit den Koppelelementen ausgebildet. Das Gegenkoppelelementteil
ist insbesondere Bestandteil des aufnahmemodulseitige Koppelelements.
[0011] Ein Gegenkoppelelementteil kann beispielsweise eine Eingriffsspitze sein. Diese Spitze
kann somit ein verjüngtes Gegenkoppelelementteil sein. Damit ist ein besonders zielgerichtetes
Einführen in ein Koppelelement, insbesondere in eine Aufnahme, ermöglicht. Ein Verklemmen
oder Verspreizen beim Einführen des Verstellelements in ein Koppelelement ist dadurch
verbessert vermieden. Insbesondere ist die Formgebung eines Gegenkoppelelementteils
so gebildet, dass ein passgenaues, insbesondere formschlüssiges, Koppeln mit dem Koppelelement
ermöglicht ist. Ein besonders positionsfixierter Sitz des Gegenkoppelelementteils
in einem Koppelelement ist dadurch erreicht. Dadurch ist eine spezifische Stellung,
insbesondere eine Kippstellung, des Lebensmittel-Aufnahmemodul besonders positionsfixiert
beziehungsweise lagegenau einstellbar und auch entsprechend aufrechterhaltbar.
[0012] In einem anderen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das Koppelelement
zum Eingreifen in ein Gegenkoppelelement, insbesondere ein Gegenkoppelelementteil,
ausgebildet ist. In einem solchen Ausführungsbeispiel kann dann das Koppelelement
ein erhabenes und/oder freikragendes Element, insbesondere eine Eingriffsspitze sein,
die in eine Aufnahme, die im Beispiel ein Gegenkoppelelementteil sein kann, eingreift.
Bei einem solchen Ausführungsbeispiel kann dann beispielsweise an einem Frontrand
eines Montageträgers eine Erhebung beziehungsweise ein frei nach vorne kragendes Element
ausgebildet sein, das dann in eine entsprechende Aufnahme eines Verstellelementes
eingreift.
[0013] In einem Ausführungsbeispiel ist das Verstellelement linear in Richtung der Längsachse
einer Seitenwand des Lebensmittel-Aufnahmebehälters verschiebbar angeordnet. Insbesondere
ist dieses Verstellelement im Wesentlichen linear, insbesondere nur linear, in Richtung
dieser Längsachse verschiebbar angeordnet. Damit ist ein sehr einfaches Bewegungskonzept
für das Verstellelement gebildet. Die Handhabung von einem Nutzer ist in dem Zusammenhang
ebenfalls sehr einfach ermöglicht. Indem ein diesbezüglich sehr reduzierter Bewegungsvorgang
für das Verstellelement vorgegeben ist, lassen sich auch zielsichere Kopplungen mit
den Koppelelementen erreichen. Unerwünschte Verklemmungen oder Verspreizungen oder
unzureichende Koppelzustände zwischen einem Verstellelement und einem Koppelement
können dadurch vermieden werden.
[0014] Gerade durch diese Richtung entlang der Längsachse ist auch eine sehr intuitive und
ergonomische Bewegungsführung, die ein Nutzer beim manuellen Betätigen des Verstellelements
durchführen kann, ermöglicht. Dadurch ist auch eine sehr eingängige und ergonomische
Bewegung bereitgestellt, um das Verstellen des Verstellelements durch einen Nutzer
manuell einfach bewerkstelligen zu können.
[0015] Indem das Verstellelement auch in einem Ausführungsbeispiel an der Seitenwand des
Lebensmittel-Aufnahmebehälters verschiebbar gelagert ist, ist auch die Zugänglichkeit
zu diesem Verstellelement für einen Nutzer einfach ermöglicht. Ein darüber hinaus
platzsparender Verbau ist dadurch ebenfalls erreicht.
[0016] In einem Ausführungsbeispiel ist das Verstellelement mit einem Betätigungselement
der Ablagevorrichtung verbunden. Insbesondere ist hier eine Bewegungskopplung zwischen
dem Verstellelement und dem Betätigungselement ausgebildet. Das Betätigungselement
ist durch einen Nutzer direkt, insbesondere manuell, betätigbar. Insbesondere ist
diese Betätigung eine Verschiebung. Abhängig von der Betätigung des Betätigungselements
ist das Verstellelement bewegbar. Damit ist es auch ermöglicht, dass durch den Nutzer
das Verstellelement nicht direkt gegriffen werden muss und betätigt werden muss. Des
Weiteren lässt sich somit das Verstellelement gegebenenfalls auch filigraner gestalten.
Insbesondere kann das Verstellelement durch ein solches Ausführungsbeispiel auch vollkommen
geschützt in der Ablagevorrichtung angeordnet werden. Damit kann vermieden werden,
dass sich beispielsweise ein Nutzer beim Angreifen und direkten Bewegen des Verstellelements
beispielweise einzwicken würde. Damit ist auch ein hoher Schutz für den Nutzer bei
der Betätigung der Ablagevorrichtung erreicht.
[0017] Das Betätigungselement liegt in einem Ausführungsbeispiel nach außen hin frei. Dadurch
ist es für einen Nutzer einfach erkennbar und auch einfach direkt manuell betätigbar.
Indem hier eine spezifische Trennung zwischen dem Verstellelement und dem Betätigungselement
erreicht ist, kann jedes dieser beiden Elemente auch für sich betrachtet auf die jeweiligen
funktionellen Gegebenheiten angepasst werden. Dies betrifft die Form und/oder die
Größe und die materielle Ausgestaltung. Damit kann auch das Betätigungselement für
sich betrachtet an die Anforderungen, die es zur erfüllen hat, individuell angepasst
werden. In einem Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement an einer Seitenwand
des Lebensmittel-Aufnahmemoduls angeordnet. Es ist in einem Ausführungsbeispiel in
Richtung einer Längsachse der Seitenwand linear verschiebbar. Diese Längsachse ist
insbesondere in Tiefenrichtung der Ablagevorrichtung orientiert. Die ist insbesondere
dann der Fall und dann so zu verstehen, wenn das Lebensmittel-Aufnahmemodul in einer
horizontalen Grundstellung angeordnet ist. Damit ist das Betätigungselement auch an
einer stabilen Komponente des Lebensmittel-Aufnahmemoduls vorteilhaft gehalten. Die
Seitenwand kann in dem Zusammenhang als sichere Trägerkomponente für das Betätigungselement
dienen. Damit kann auch eine zuverlässige und exakte Bewegungsführung des Betätigungselements
an der Seitenwand erreicht werden. Insbesondere weist die Seitenwand eine Innenwand
und eine Außenwand auf, wobei dazwischen ein Zwischenraum gebildet ist. In diesem
Zwischenraum ist das Verstellelement vorzugsweise angeordnet.
[0018] Vorzugsweise weist die Seitenwand auch eine Führungskulisse für dieses Betätigungselement
auf. Damit ist die lineare Bewegung des Betätigungselements, insbesondere in Richtung
der Längsachse der Seitenwand, besonders exakt möglich.
[0019] In einem Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement nach unten hin freiliegend
an der Seitenwand angeordnet. Insbesondere weist es einen nach unten offenen Eingriffsbereich,
insbesondere für einen Finger eines Nutzers auf. Dadurch ist das Betätigungselement
an einer Position angebracht, in der es nicht anderweitigen Handhabungsabläufen beispielsweise
zum Bestücken des Lebensmittel-Aufnahmemoduls mit Lagergütern oder zum Entnehmen dieser
Lagergüter im Weg ist. Andererseits ist es für einen Nutzer auch einfach ermöglicht,
in diesen Eingriffsbereich einzugreifen. Da durch diesen Eingriffsbereich auch die
haptische Rückmeldung für den Nutzer gegeben ist, ob und inwiefern er das Betätigungselement
erreicht hat, muss er das Betätigungselement nicht explizit einsehen können, um es
zu betätigen. Auch das ist ein entsprechender Vorteil für eine nutzerfreundliche und
ergonomische Handlungsweise eines Nutzers zum Betätigen des Betätigungselements.
[0020] Darüber hinaus ist es durch diese Orientierung des Eingriffsbereichs auch vermieden,
dass Staub oder Schmutz oder dergleichen sich in dem Eingriffsbereich umfänglich sammeln
könnten. Denn indem dieser Eingriffsbereich, insbesondere nur, nach unten offen ist,
kann ein Einfallen von Staub oder Schmutz oder dergleichen von oben grundsätzlich
vermieden werden.
[0021] In einem Ausführungsbeispiel ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul durch die Kippeinrichtung
in zumindest zwei verschiedene, diskrete Kippstellungen im Vergleich zur horizontalen
einstellbar. Somit ist in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass das Lebensmittel-Aufnahmemodul
in drei verschiedenen Stellungen positioniert werden kann. Dies ist zum einen vorzugsweise
eine horizontale Stellung. Diese kann als eine Grundstellung bezeichnet werden. Darüber
hinaus können zusätzlich zu dieser Stellung diese zwei weiteren diskreten Kippstellungen
genannt werden. Auch diese sind spezifische Stellungen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls.
[0022] In einem Ausführungsbeispiel ist eine erste Kippstellung um einen Wert zwischen 13°
und 17°, insbesondere 15°, zur Horizontalen gekippt. Zusätzlich oder anstatt dazu
ist eine zweite Kippstellungen um einen Wert zwischen 27° und 33°, insbesondere 30°,
zur Horizontalen gekippt. Die Kippstellungen sind dabei so zu verstehen, dass sie
mit einem in Tiefenrichtung betrachtet vorderen Ende des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
weiter vorne angeordnet sind, als mit einem hinteren weiteren Ende des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
und in Höhenrichtung betrachtet das vordere Ende des Lebensmittel-Aufnahmemoduls weiter
unten der Ablagevorrichtung angeordnet ist, als das zweite, hintere Ende des Lebensmittel-Aufnahmemoduls.
Dadurch sind die Kippstellungen so orientiert, dass Lagergüter, die an oder in dem
Lebensmittel-Aufnahmemodul angeordnet sind, in der Kippstellung nach vorne und unten
hin orientiert sind. Diesbezüglich kann durch die Kippstellungen auch eine Präsentationsstellung
erreicht werden, in denen die Lagergüter umfänglicher wahrgenommen beziehungsweise
nach vorne hin besser präsentiert sind und von vorne besser einsehbar sind.
[0023] In einem Ausführungsbeispiel weist die Ablagevorrichtung zusätzlich zur Kippeinrichtung
eine Überkippschutzvorrichtung auf. Mit dieser ist zumindest ein Überkippen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
um die Kippachse über zumindest eine Grenz-Kippstellung hinaus verhindert. Zumindest
eine Grenz-Kippstellung weist insbesondere einen Kippwinkel auf, der größer oder gleich
einem Kippwinkel ist, den das Lebensmittel-Aufnahmemodul aufweist, wenn es in einer
diskreten, mit der Kippeinrichtung einstellbaren größten oder kleinsten Kippstellung
angeordnet ist. Damit ist es auch erreicht, dass dann, wenn die Kippeinrichtung gelöst
werden würde und beispielsweise das Lebensmittel-Aufnahmemodul frei pendeln würde
oder von einem Nutzer losgelassen wird, das Lebensmittel-Aufnahmemodul nicht frei
durchdrehen kann. Vielmehr ist durch diese Überkippschutzvorrichtung auch erreicht,
dass dann ein gewisser Anschlag durch die zumindest eine Grenz-Kippstellung nach oben
oder nach unten erreicht ist. Damit kann eine Beschädigung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
verhindert werden. Insbesondere ist es dadurch in besonderer Vorteilhaftigkeit erreicht,
dass ein Durchrotieren des Lebensmittel-Aufnahmemoduls derart erfolgen würde, dass
darin gelagerte Lagergüter nach unten fallen würden. In einem Ausführungsbeispiel
wirkt die Überkippschutzvorrichtung sowohl nach oben als auch nach unten. Es sind
also in einem Ausführungsbeispiel eine nach unten definierte Grenz-Kippstellung und
eine dazu unterschiedliche, nach oben definierte Grenz-Kippstellung vorgegeben. Dies
bedeutet, dass das Lebensmittel-Aufnahmemodul nicht mehr als um diese Grenz-Kippstellung
nach unten bewegt werden kann und nicht mehr als um diese weitere Grenz-Kippstellung
nach oben bewegt werden kann. Auch dadurch kann somit das Lebensmittel-Aufnahmemodul
durch einen Nutzer nicht so weit nach oben geschwenkt werden, dass darin enthaltene
Lagergüter wiederum beispielsweise nach hinten aus dem Lebensmittel-Aufnahmemodul
herausfallen würden.
[0024] In einem Ausführungsbeispiel kann zumindest ein Grenz-Kippwinkel gleich dem Kippwinkel
sein, denn das Lebensmittel-Aufnahmemodul aufweist, wenn es die größte, mit der Kippeinrichtung
einstellbare Kippstellung erreicht hat. In einem Ausführungsbeispiel kann zumindest
ein Grenz-Kippwinkel gleich dem Kippwinkel sein, denn das Lebensmittel-Aufnahmemodul
aufweist, wenn es die kleinste, mit der Kippeinrichtung einstellbare Kippstellung
erreicht hat.
[0025] In einem Ausführungsbeispiel weist die Überkippschutzvorrichtung zumindest ein Anschlagelement
auf, das an einem Rand eines Montageträgers angeordnet ist. Insbesondere kann ein
derartiges Anschlagelement an einem Frontrand eines Montageträgers angeordnet sein.
Es kann vorgesehen sein, dass die Überkippschutzvorrichtung zumindest ein Gegenanschlagelement
aufweist, das an der Seitenwand des Lebensmittel-Aufnahmemoduls angeordnet ist. Das
Anschlagelement schlägt dann an das Gegenanschlagelement an, wenn die zumindest eine
Grenz-Kippstellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls, insbesondere bei gelöster Kippeinrichtung,
erreicht ist. Vorzugsweise sind zwei Anschlagelemente und zwei Gegenanschlagelemente
für zwei verschiedene Grenz-Kippwinkel vorhanden.
[0026] In einem Ausführungsbeispiel weist das Lebensmittel-Aufnahmemodul einen Korpus auf.
Der Korpus weist die Bodenwand, in Breitenrichtung gegenüberliegende Seitenwände und
eine in Tiefenrichtung vorne angeordnete Frontwand auf. Damit können Lagergüter in
diese im Ausführungsbeispiel nach oben offenes Lebensmittel-Aufnahmemodul einfach
eingebracht werden. Die Bestückung und Entnahme ist dadurch sehr einfach ermöglicht.
Dennoch ist verhindert, dass in Breitenrichtung zur Seite hin und in Tiefenrichtung
nach vorne hin Lagergüter aus dem Lebensmittel-Aufnahmemodul herausfallen oder herausrollen
könnten. Diese spezifische Gestaltung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls ist besonders
vorteilhaft in den Kippstellungen. Denn dann kann beispielsweise die Frontwand als
untere Abstützwand dienen, an denen Lagergüter anliegen können. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn Lagergüter beispielsweise Flaschen sind.
[0027] Insbesondere ist ein Lebensmittel-Aufnahmemodul nur mit diesen genannten Wänden ausgebildet.
[0028] In einem Ausführungsbeispiel weisen die Montageträger an ihren in Tiefenrichtung
betrachtet hinteren Enden Einhängehaken zum Einhängen an einem Hausgerätebauteil auf.
Damit ist es auch erreicht, dass die Ablagevorrichtung zerstörungsfrei lösbar von
dem Hausgerätebauteil abgenommen und wieder angebracht werden kann. Durch die Einhängehaken
ist in dem Zusammenhang eine einfache Montage und Demontage ermöglicht. Andererseits
ist dadurch ein mechanisch stabiles und sicheres Koppelprinzip geschaffen, um die
gesamte Ablagevorrichtung an dem Hausgerätebauteil sicher und stabil positionieren
zu können. Gerade dann, wenn das Hausgerätebauteil zumindest zwei verschiedene diskrete
Anbringepositionen für die Ablagevorrichtung bereitstellt, ist es durch dieses Einhängekonzept
auch ermöglicht, diese verschiedenen Positionen für die Ablagevorrichtung auch einfach
wahrnehmen und erzeugen zu können. Dies ist durch das einfache Einhängen der Montageträger
an dem Hausgerätebauteil erreicht.
[0029] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit zumindest einer
Ablagevorrichtung gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel
davon. Das Haushaltsgerät kann in einem Ausführungsbeispiel ein Haushaltskältegerät
sein. Beispielsweise kann dies ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät
sein. Ein Haushaltskältegerät kann beispielsweise jedoch auch ein Flaschenlagerschrank
sein. Beispielsweise kann dies ein Weinflaschenlagerschrank sein. Gerade dann, wenn
ein Haushaltsgerät eine frontseitige Tür aufweist, die insbesondere zumindest bereichsweise
transparent ausgebildet ist, ist das vorliegende Konzept mit der Ablagevorrichtung
vorteilhaft. Denn kann beispielsweise in einer oder mehreren Kippstellungen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
erreicht werden, dass die gelagerten Lagergüter auch bei geschlossener Tür einfach
und umfänglich wahrgenommen werden können.
[0030] Darüber hinaus ist das Konzept mit der Ablagevorrichtung auch dann besonders vorteilhaft,
wenn das Haushaltsgerät relativ hoch ist. Dann kann beispielsweise in oberen Ablagebereichen
eines Aufnahmeraums die Ablagevorrichtung positioniert werden und das Einstellen einer
Kippstellung ermöglicht dann das einfache Entnehmen und Bestücken der Ablagevorrichtung
mit Lagergütern. Denn dann kann auch in diesem oberen Bereich durch eine Einstellung
einer Kippstellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls ein einfacheres Entnehmen und Bestücken
von beziehungsweise mit Lagergütern erreicht werden. Dies kann dann vorteilhaft sein,
wenn das Haushaltsgerät ein relativ hohes Haushaltskältegerät ist. Dies ist dann der
Fall, wenn entsprechende Großgeräte vorgesehen sind. Derartige Großgeräte können beispielsweise
hohe, freistehende Geräte sein. Möglich sind jedoch auch Einbaugeräte, die zwar kleiner
sind, aber in bestimmter Höhenlage in einer Möbelfrontwand in einer Einbaunische angeordnet
sind.
[0031] Mit den Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßen
Positionieren der Vorrichtung beziehungsweise des Haushaltsgeräts gegebenen Positionen
und Orientierungen angegeben.
[0032] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0033] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel einer Ablagevorrichtung
in einer Kippstellung eines Lebensmittel-Aufnahmemoduls der Ablagevorrichtung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Anordnung gemäß Fig. 2 in einer zu Fig. 2 unterschiedlichen
Perspektive;
- Fig.4
- eine Seitenansicht der Darstellung in Fig. 2, und
- Fig. 5
- eine weitere perspektivische Darstellung der Ablagevorrichtung gemäß Fig. 2 bis Fig.
3.
[0034] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0035] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltsgerät 1 gezeigt.
Das Haushaltsgerät 1 ist im Ausführungsbeispiel ein Haushaltskältegerät. Es ist zum
Lagern von Lebensmittels ausgebildet. Lebensmittel sind in dem Zusammenhang Güter,
die sowohl Getränke als auch sonstige Lebensmittel, wie Speisen und dergleichen, betreffen.
Das Haushaltsgerät 1, weist ein Gehäuse 2 auf. In dem Gehäuse 2 ist zumindest ein
Aufnahmeraum 3 für Lebensmittel ausgebildet. Der Aufnahmeraum 3 kann ein Kühlfach
oder ein Gefrierfach sein. Beispielsweise kann es auch ein Kühlfach eines Weinflaschen-Lagerschranks
sein, der ein Beispiel für ein Haushaltskältegerät ist.
[0036] Das Haushaltsgerät 1 weist darüber hinaus in einem Ausführungsbeispiel eine Tür 4
auf. Die Tür 4 ist zum frontseitigen Verschließen des Haushaltsgeräts 1 vorgesehen.
[0037] Im Ausführungsbeispiel weist das Haushaltsgerät 1 zumindest eine Ablagevorrichtung
5 auf. Beispielhaft und weder in Position, noch in Anzahl abschließend zu verstehen,
sind hier zwei Ablagevorrichtungen 5 und 6 vorgesehen. Diese Ablagevorrichtungen 5
und 6 sind zerstörungsfrei lösbar in dem Aufnahmeraum 3 angeordnet. Sie können in
einem Ausführungsbeispiel auf verschiedenen Höhenlagen positioniert werden.
[0038] In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Ablagevorrichtung
5 gezeigt. Darüber hinaus ist dort eine Ausgestaltung eines Haushaltsgerätebauteils
8 des Haushaltsgeräts 1 gezeigt. Dieses Haushaltsgerätebauteil 8 ist insbesondere
kein Bestandteil der Ablagevorrichtung 5. Vielmehr ist es dazu vorgesehen, dass die
Ablagevorrichtung 5 daran lösbar befestigt werden kann. Das Haushaltsgerätebauteil
8 ist hier im Ausführungsbeispiel eine Trägerschiene. Diese Trägerschiene weist im
Ausführungsbeispiel mehrere Einhängeöffnungen 9 auf, von denen der Übersichtlichkeit
dienend nur einige mit dem entsprechenden Bezugszeichen versehen sind. Dadurch kann
die Ablagevorrichtung 5 auf unterschiedlichen, diskreten Höhenlagen an dieser Trägerschiene
befestigt werden. Insbesondere sind zwei separate Trägerschienen vorgesehen, an denen
die Ablagevorrichtung 5 angeordnet ist, insbesondere eingehängt ist. Insbesondere
sind hier zwei gegenüberliegend angeordnete Montageträger der Ablagevorrichtung 5
vorgesehen, die jeweils an einer der Trägerschienen angeordnet sind.
[0039] Beispielweise können die Trägerschienen an einer Rückwand 7 angeordnet sein. Die
Rückwand 7 des Haushaltsgeräts 1 begrenzt den Aufnahmeraum 3.
[0040] Die Ablagevorrichtung 5 ist bestimmungsgemäß zum Aufnehmen von Lebensmitteln vorgesehen.
Die Ablagevorrichtung 5 weist ein Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 auf. Dieses ist im
Ausführungsbeispiel in perspektivischer Schnittdarstellung gezeigt. Das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 weist im Ausführungsbeispiel eine Bodenwand 11, gegenüberliegende Seitenwände 12
und 13 (Fig. 1) sowie eine Frontwand 14 auf. Insbesondere sind bezüglich der Begrenzungswände
eines Aufnahmevolumens 15 dieses Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 nur diese genannten
Wände vorgesehen. Das hier gezeigte Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 ist eine insbesondere
nach hinten offene Aufnahmewanne. In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung
die Anordnung gemäß Fig. 2 von einer zu Fig. 2 unterschiedlichen Perspektive gezeigt.
Darüber hinaus ist hier eine Außenwand 16 der Seitenwand 12 abgenommen. In einem in
einem Ausführungsbeispiel gebildeten Zwischenraum zwischen der Außenwand 16 und einer
Innenwand 17 dieser Seitenwand 12 ist eine Kippeinrichtung 18, wie sie in Fig. 2 zu
erkennen ist, der Ablagevorrichtung 5 gezeigt. Die Ablagevorrichtung 5 weist zusätzlich
zu dem bereits genannten Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 Montageträger auf. Diesbezüglich
ist in Fig. 2 lediglich ein Montageträger 19 gezeigt. Der Montageträger 19 ist eine
zu dem Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 separate Komponente der Ablagevorrichtung 5.
Insbesondere sind zwei derartige Montageträger 19 vorgesehen. Ein Montageträger 19
ist im Ausführungsbeispiel ein länglicher Träger. Er ist insbesondere balkenförmig
oder brettartig ausgebildet. Ein Montageträger 19 weist an einem in Tiefenrichtung
(z-Richtung) der Ablagevorrichtung 5 betrachtet hinteren Ende 20 eine Koppelstruktur
21 auf. Mit dieser Koppelstruktur 21 ist eine mechanisch lösbare Verbindung zu der
Trägerschiene möglich. Insbesondere weist die Koppelstruktur 21 Einhängehaken 22 auf.
Diese können in die Aufnahmen 9 eingreifen.
[0041] Wie zu erkennen ist, ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 bewegbar mit den Montageträgern
19 gekoppelt. Mit der bereits erwähnten Kippeinrichtung 18 ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 relativ zu den Montageträgern 19 um eine Kippachse A kippbar. Die Kippachse A ist
hier horizontal orientiert. Sie ist insbesondere in Breitenrichtung (x-Richtung) der
Ablagevorrichtung 5 orientiert. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, weist das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 in Tiefenrichtung eine spezifische Länge auf. Diesbezüglich weist insbesondere
dieses Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 eine in dieser Tiefenrichtung bemessene Längsachse
B auf. Dies ist insbesondere in einer ungekippten Grundstellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
10 in Tiefenrichtung orientiert. In dieser Grundstellung, in der das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 nicht um eine Horizontale gekippt ist, ist insbesondere die Bodenwand 11 in einer
Horizontalebene angeordnet. In dieser Grundstellung erstreckt sich die Längsachse
B dann in dieser genannten Tiefenrichtung. Wie zu erkennen ist, ist in dieser Tiefenrichtung,
insbesondere in Richtung der Längsachse B des Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 betrachtet
die Kippachse A in einem mittleren Längendrittel dieses Lebensmittel-Aufnahmemoduls
10 angeordnet.
[0042] Diese Position der Kippachse A ist auch in allen möglichen Stellungen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
10 beibehalten. Die Kippachse A bleibt somit in Richtung dieser Längsachse B in allen
möglichen Stellungen relativ zu den Montageträgern 19 in diesem mittleren Längendrittel.
Sie ist ortsfest in diesem mittleren Längendrittel angeordnet.
[0043] In einem Ausführungsbeispiel weist zumindest ein Montageträger 19 in einem in Tiefenrichtung
betrachtet vorderen Längenviertel 23 mehrere Koppelelemente aufweist, die mit einem
Koppelelement, das an dem Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 angeordnet ist, zum Bilden
einer Koppelstelle 24 bewegbar gekoppelt ist. Die Kippachse ist in diesem Koppelbereich
24 gebildet beziehungsweise angeordnet.
[0044] Die Kippeinrichtung 18 weist zumindest ein Verstellelement 25 als ein Koppelelement
auf, das an dem Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 angeordnet ist. Zumindest ein Montageträger
19 weist zumindest zwei separate Koppelelemente auf, die zum Koppeln mit dem Verstellelement
25 vorgesehen sind. Die Koppelelemente sind im Ausführungsbeispiel lokale Aufnahmen,
insbesondere Einkerbungen 26, 27 und 28. Diese sind an einem Frontrand 29 des Montageträgers
19 ausgebildet. Abhängig davon, in welche Einkerbung 26 bis 28 das Verstellelement
25 direkt koppelt, insbesondere direkt eingreift, ist eine jeweilige Stellung des
Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 diskret eingestellt.
[0045] Im Ausführungsbeispiel ist hier als eine Stellung eine Grundstellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
10 möglich. Diese ist dann erreicht, wenn das Verstellelement 25 in die Einkerbung
26 eingreift. In dieser Grundstellung ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 vollständig
horizontal orientiert. Greift das Verstellelement 25 in die nach unten hin folgende
Einkerbung 27 ein, so ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 in einer Stellung, insbesondere
in einer ersten Kippstellung, zu den Montageträgern 19 angeordnet. In einem Ausführungsbeispiel
ist in dieser ersten Kippstellung das Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 um einen Wert
zwischen 13° und 17°, insbesondere 15°, gegenüber der Horizontalen nach vorne und
unten gekippt.
[0046] In Fig. 2 ist demgegenüber eine weitere Stellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
10 gezeigt, die eine zweite Kippstellung ist. In dieser zweiten Kippstellung greift
das Verstellelement 25 in die nochmals weiter unten ausgebildete Einkerbung 28 ein.
In dieser zweiten Kippstellung ist das Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 vorzugsweise
in einem Wert zwischen 27° und 33°, insbesondere 30°, gegenüber der Horizontalen nach
vorne und nach unten geneigt.
[0047] Das Verstellelement 25 ist in einem Ausführungsbeispiel vollständig innerhalb des
bereits erwähnten Zwischenraums 30 zwischen der Innenseite beziehungsweise einer Innenwand
17 und der Außenseite beziehungsweise einer Außenwand 16 angeordnet. Das Verstellelement
25 kann in einem Ausführungsbeispiel eine gerade Verstellstange 31 sein, wie dies
in Fig. 2 gezeigt ist. Die Verstellstange 31 ist mit ihrer Längsachse in Tiefenrichtung
orientiert. Die Längsachse der Verstellstange 31 ist somit insbesondere parallel oder
koaxial zur Längsachse B orientiert. Wie zu erkennen ist, weist diese Verstellstange
31 an einem in Tiefenrichtung betrachtet hinteren Ende 32 eine, insbesondere verjüngte,
Eingriffsspitze 33 auf. Diese Eingriffsspitze 33 greift, wie dies in Fig. 2 gezeigt
ist, direkt in eine der Einkerbungen 26 bis 28 ein. Es kann in einem Ausführungsbeispiel
eine passgenaue, insbesondere formschlüssige, Kopplung dieser Eingriffsspitze 33 mit
den Einkerbungen 26 bis 28 vorgesehen sein. Die Eingriffsspitze 33 ist ein Ausführungsbeispiel
für ein Gegenkoppelelementteil eines Gegenkoppelements, welches mit den Koppelelementen
an dem Montageträger 19, die durch die Aufnahmen, insbesondere die Einkerbungen 26
bis 28 gebildet sind, koppelt.
[0048] Wie darüber hinaus auch zu erkennen ist, weist diese Verstellstange 31 Führungskulissen
34 und/oder 35 auf. In diese greifen Führungselemente 36 und/oder 37 ein. Dadurch
ist eine Relativbewegung der Verstellstange 31 in linearer Richtung und somit insbesondere
in Richtung der Längsachse B geführt. Insbesondere ist diese Relativbewegung nur eine
derartige lineare Bewegung in Richtung der Längsachse B. Diese Verstellstange 31 ist
somit verschiebbar an der Seitenwand 12 gelagert. Es kann in einem Ausführungsbeispiel
vorgesehen sein, dass die Ausgestaltung des gegenüberliegenden, hier nicht sichtbaren
weiteren Montageträgers 19 entsprechend dem Montageträger 19, wie er in Fig. 2 gezeigt
ist, ausgebildet ist. In dem Zusammenhang kann auch dann an der gegenüberliegenden
Seitenwand 13 eine entsprechende Ausgestaltung realisiert sein, wie sie in Fig. 2
mit der Seitenwand 12 gezeigt ist. Dadurch ist die Kippeinrichtung 18 redundant ausgebildet.
[0049] In einem Ausführungsbeispiel ist die Verstellstange 31 vollständig innerhalb dieses
Zwischenraums 30 angeordnet. Zur manuellen Betätigung durch einen Nutzer kann die
Kippeinrichtung 18 ein Betätigungselement 38 aufweisen. Das Betätigungselement 38
ist mit der Verstellstange 31 in einem Ausführungsbeispiel bewegungsgekoppelt. Das
Betätigungselement 38 ist bestimmungsgemäß dazu vorgesehen, dass es durch einen Nutzer
direkt betätigbar ist. Insbesondere ist das Betätigungselement 38 im gezeigten Ausführungsbeispiel
nach unten hin freiliegend angeordnet. Es erstreckt sich im Wesentlichen auch innerhalb
des Zwischenraums 30. Die Seitenwand 12 weist in dem Zusammenhang eine nach unten
freiliegende Öffnung 39 auf. In dieser Öffnung 39 ist auch das Betätigungselement
38 angeordnet und von unten her zugänglich. In einem Ausführungsbeispiel weist dieses
Betätigungselement 38 einen Eingriffsbereich 40 auf. Dieser ist insbesondere nach
unten hin offen und somit von unten her zugänglich. In diesen Eingriffsbereich 40
kann ein Nutzer beispielsweise mit einem Finger eingreifen. Er kann dann das Betätigungselement
38 bewegen, nämlich insbesondere linear in Richtung der Längsachse B relativ zur Seitenwand
12 verschieben. Da die Verstellstange 31 mit dem Betätigungselement 38 bewegungsgekoppelt
ist, erfolgt durch diese Betätigung des Betätigungselements 38 auch eine entsprechende
gleiche Bewegung der Verstellstange 31.
[0050] Insbesondere weist die Seitenwand 12 auch diesbezüglich eine Führungskulisse 41,
in welcher das Betätigungselement 38 geführt ist. In einem Ausführungsbeispiel weist
die Ablagevorrichtung 5 eine Überkippschutzvorrichtung 42 auf. Diese ist insbesondere
zusätzlich zur Kippeinrichtung 18 vorhanden. Mit dieser Überkippschutzvorrichtung
42 ist zumindest ein Überkippen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 um die Kippachse
A über zumindest eine Grenz-Kippstellung verhindert. Die Grenz-Kippstellung ist durch
einen Kippwinkel definiert, der größer ist als der mit der Kippvorrichtung 18 in den
möglichen Kippstellungen einstellbare Winkelwert. So ist es in einem Ausführungsbeispiel
vorgesehen, dass an der Seitenwand 12, insbesondere in dem Zwischenraum 30, ein erstes
Gegenanschlagelement 43 angeordnet ist. Insbesondere an dem vorderen Längenviertel
23, insbesondere dem Frontrand 29, ist einstückig angeformt an dem Montageträger 19
ein erstes Anschlagelement 44 ausgebildet. Ist die Grenz-Kippstellung erreicht, schlägt
das erste Gegenanschlagelement 43 an dem Anschlagelement 44 an. So kann in einem Ausführungsbeispiel
dann, wenn beispielsweise die Kippvorrichtung 18 gelöst ist und somit die Eingriffsspitze
33 aus den Einkerbungen 26 bis 28 herausgeführt ist, ein unerwünschtes Nach-Unten-Durchschwingen
des Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 verhindert werden.
[0051] In einem anderen Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, dass die Grenz-Kippstellung
gleich dem Kippwinkel ist, der bei der größten Kippstellung eingestellt ist. Im Ausführungsbeispiel
ist dies die in Fig. 2 gezeigte, zweite Kippstellung. Hier weist das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 den größten Winkel zur Horizontalen auf. Daher kann in einem diesbezüglichen Ausführungsbeispiel
dann auch vorgesehen sein, dass bei der eingestellten zweiten Kippstellung auch zugleich
das Gegenanschlagelement 43 an dem Anschlagelement 44 anliegt. Dadurch ist diese zweite
Kippstellung mechanisch zusätzlich gesichert.
[0052] In einem Ausführungsbeispiel kann die Überkippschutzvorrrichtung 42 ein weiteres
Gegenanschlagelement 45 aufweisen. Auch dies ist insbesondere im Zwischenraum 30 angeordnet.
Der zumindest eine Montageträger 19 kann in einem Ausführungsbeispiel ein zweites
Anschlagelement 46 aufweisen. Auch dies ist insbesondere an dem Frontrand 29 angeformt.
Damit kann auch erreicht werden, dass bei einem Kippen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
10 nach oben und somit gegen den Uhrzeigersinn um die Kippachse A das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 zu weit nach oben gekippt werden würde. Somit ist auch nach oben hin ein Überkippschutz
erreicht. Es kann vorgesehen sein, dass dieser obere Grenz-Kippwinkel beziehungsweise
diese obere Grenz-Kippstellung dann erreicht ist, wenn das Lebensmittel-Aufnahmemodul
10 mit seinem vorderen Ende 47 gegenüber einer Horizontalen nach oben geschwenkt ist.
Dies bedeutet dann, dass diese obere, zweite Grenz-Kippstellung nicht gleich der Horizontalstellung
des Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 ist. Möglich ist es jedoch auch, dass in einem
anderen Ausführungsbeispiel diese zweite Grenz-Kippstellung gleich der Horizontalen
des Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 ist. In einem solchen Ausführungsbeispiel ist dann,
wenn die Eingriffsspitze 33 in der Einkerbung 26 eintauchend angeordnet ist, auch
das zweite Gegenanschlagelement 45 in Anschlag mit dem zweiten Anschlagelement 46.
[0053] Darüber hinaus ist in einem Ausführungsbeispiel auch möglich, dass in dem Zwischenraum
30 ein weiteres Positionierelement 48 an der Seitenwand 12 angeordnet ist. Dies kann
in eine Ausnehmung 49 des Montageträgers 19 eingreifen beziehungsweise eingeführt
werden, wenn insbesondere die Grundstellung und somit die horizontale Stellung des
Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 eingestellt ist. Möglich ist es auch, dass hier zwei
derartige Elemente 48 und 50 vorgesehen sind und zwei Aufnahmen 49 und 51 vorgesehen
sind. Diese können auch unterschiedlich groß sein und/oder unterschiedliche Form aufweisen.
Durch die Bodenwand 11, die Seitenwände 12 und 13 und die Frontwand 14 ist auch ein
Korpus des Lebensmittel-Aufnahmemoduls 10 gebildet. An einem hinteren Ende 52 ist
dieses Lebensmittel-Aufnahmemodul 10 im Ausführungsbeispiel offen.
[0054] In Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Darstellung in Fig. 2 gezeigt.
[0055] Darüber hinaus ist in Fig. 4 eine Darstellung der Anordnung gemäß Fig. 2 und Fig.
3 gezeigt, wobei hier eine perspektivische Sicht von innen auf die Seitenwand 12 dargestellt
ist und im Unterschied zu Fig. 2 hier die Außenwand 16 vorhanden ist, jedoch die Innenwand
17 abgenommen ist.
[0056] Die Montageträger 19 können in einem Ausführungsbeispiel durch, insbesondere schlitzartige,
Öffnungen an den Unterseiten der Seitenwände 12 und 13 in die Zwischenräume 30 hineinragen.
Möglich ist es auch, dass dann, wenn eine n Seitenwand 12, 13 keinen derartigen Zwischenraum
30 aufweist, die Montageträger 19 an Außenseiten der Seitenwände 12, 13 auch an den
vorderen Längenbereichen, insbesondere den Koppelstellen 24 freiliegen.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Tür
- 5
- Ablagevorrichtung
- 6
- Ablagevorrichtung
- 7
- Rückwand
- 8
- Haushaltsgerätebauteil
- 9
- Einhängeöffnung
- 10
- Lebensmittel-Aufnahmemodul
- 11
- Bodenwand
- 12
- Seitenwand
- 13
- Seitenwand
- 14
- Frontwand
- 15
- Aufnahmevolumen
- 16
- Außenwand
- 17
- Innenwand
- 18
- Kippeinrichtung
- 19
- Montageträger
- 20
- Ende
- 21
- Koppelstruktur
- 22
- Einhängehaken
- 23
- Längenviertel
- 24
- Koppelbereich
- 25
- Verstellelement
- 26
- Einkerbung
- 27
- Einkerbung
- 28
- Einkerbung
- 29
- Frontrand
- 30
- Zwischenraum
- 31
- Verstellstange
- 32
- Ende
- 33
- Eingriffsspitze
- 34
- Führungskulissen
- 35
- Führungskulissen
- 36
- Führungselement
- 37
- Führungselement
- 38
- Betätigungselement
- 39
- Öffnung
- 40
- Eingriffsbereich
- 41
- Führungskulisse
- 42
- Überkippschutzvorrichtung
- 43
- Gegenanschlagelement
- 44
- Anschlagelement
- 45
- Gegenanschlagelement
- 46
- Anschlagelement
- 47
- Ende
- 48
- Positionierelement
- 49
- Ausnehmung
- 50
- Positionierelement
- 51
- Aufnahme
- 52
- Ende
- x
- Breitenrichtung
- y
- Höhenrichtung
- z
- Tiefenrichtung
1. Ablagevorrichtung (5) für Lebensmittel mit einem Lebensmittel-Aufnahmemodul (10),
das eine Bodenwand (11) und gegenüberliegende Seitenwände (12, 13) aufweist, und mit
Montageträgern (19) zum Anbringen der Ablagevorrichtung (5) an einem Haushaltsgerätebauteil
(8), wobei das Lebensmittel-Aufnahmemodul (10) mit den Montageträgern (19) bewegbar
gekoppelt ist, und die Ablagevorrichtung (5) eine Kippeinrichtung (18) aufweist, mit
welcher das Lebensmittel-Aufnahmemodul (10) relativ zu den Montageträgern (19) um
eine Kippachse (A) kippbar ist, und die Kippachse (A) in einem mittleren Längendrittel
der in Tiefenrichtung (z) der Ablagevorrichtung (5) bemessenen Länge des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
(10) angeordnet ist.
2. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 1, wobei zumindest ein Montageträger (19) in einem
vorderen Längenviertel (23) ein Koppelelement (26, 27, 28) aufweist, das mit einem
Gegenkoppelelement (25, 33), das an dem Lebensmittel-Aufnahmemodul (10) angeordnet
ist, zum Bilden eines Koppelbereichs (24) bewegbar gekoppelt ist, wobei die Kippachse
(A) in dem Koppelbereich (24) angeordnet ist.
3. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kippeinrichtung (18) zumindest
ein Verstellelement (25) als ein Gegenkoppelelement aufweist, welches bewegbar an
dem Lebensmittel-Aufnahmemodul (10) angeordnet ist, und zumindest ein Montageträger
(19) zumindest zwei separate Koppelelemente zum Koppeln mit dem Verstellelement (25)
aufweist, wobei abhängig davon, mit welchem der beiden Koppelelemente das Verstellelement
(25) koppelt, eine erste Stellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls (10) relativ zu
den Montageträgern (19) oder eine zweite Stellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls
(10) relativ zu den Montageträgern (19) eingestellt ist.
4. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 3, wobei als lokale Koppelelemente eines Montageträgers
(19) Aufnahmen, insbesondere Einkerbungen (26, 27, 28), an einem Frontrand (29) eines
Montageträgers (19) ausgebildet sind.
5. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Verstellelement (25) als Verstellstange
(31) gebildet ist, die an einem hinteren Ende (32) ein Gegenkoppelelementteil (33),
insbesondere eine Eingriffsspitze (33), aufweist, das zum, insbesondere passgenauen
Koppeln, mit den Koppelelementen, insbesondere zum Eingreifen in die Eikerbungen (26,
27, 28), des Montageträgers (19) ausgebildet ist.
6. Ablagevorrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5, wobei das Verstellelement
(25), insbesondere nur, linear in Richtung der Längsachse (B) einer Seitenwand (12,
13) des Lebensmittel-Aufnahmemoduls (10) verschiebbar angeordnet ist.
7. Ablagevorrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 6, wobei das Verstellelement
(25) mit einem Betätigungselement (38) verbunden, insbesondere bewegungsgekoppelt,
ist, welches durch einen Nutzer direkt betätigbar ist, insbesondere verschiebbar ist,
so dass abhängig von der Betätigung des Betätigungselements (38) das Verstellelement
(25) bewegbar ist.
8. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 7, wobei das Betätigungselement (38) an einer
Seitenwand (12, 13) des Lebensmittel-Aufnahmemoduls (10) angeordnet ist und in Richtung
einer Längsachse (B) der Seitenwand (12, 13) linear verschiebbar ist.
9. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 7 oder 8, wobei das Betätigungselement (38) nach
unten frei liegend an der Seitenwand (12, 13) angeordnet ist, insbesondere einen nach
unten offenen Eingriffsbereich (40) für eine Finger eines Nutzers aufweist.
10. Ablagevorrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Lebensmittel-Aufnahmemodul
(10) durch die Kippeinrichtung (18) in zumindest zwei verschiedene, diskrete Kippstellungen
als Stellungen im Vergleich zur Horizontalen einstellbar ist.
11. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 10, wobei eine erste Kippstellung um einen Werte
zwischen 13° und 17°, insbesondere 15°, zur Horizontalen gekippt ist, und/oder eine
zweite Kippstellung um einen Wert zwischen 27° und 33°, insbesondere 30°, zur Horizontalen
gekippt ist.
12. Ablagevorrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ablagevorrichtung
(5) zusätzlich zur Kippeinrichtung (18) eine Überkippschutzvorrichtung (42) aufweist,
mit welcher zumindest ein Überkippen des Lebensmittel-Aufnahmemoduls (10) um die Kippachse
(A) über zumindest eine Grenz-Kippstellung, die einen Kippwinkel größer oder gleich
den mit der Kippvorrichtung () diskret einstellbaren kleinsten und/oder größten Kippstellungen
entspricht, hinaus verhindert ist.
13. Ablagevorrichtung (5) nach Anspruch 12, wobei die Überkippschutzvorrichtung (42) zumindest
ein Anschlagelement (44, 46) aufweist, das an einem Rand eines Montageträgers (19)
angeordnet ist, und zumindest ein Gegenanschlagelement (43, 45) aufweist, das an der
Seitenwand (12, 13) angeordnet ist, wobei das Anschlagelement (44, 46) an das Gegenanschlagelement
(43, 45) anschlägt, wenn die Grenz-Kippstellung des Lebensmittel-Aufnahmemoduls (10)
erreicht ist.
14. Ablagevorrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Lebensmittel-Aufnahmemodul
(10) ein Korpus mit der Bodenwand (11), Seitenwänden (12, 13) und einer Frontwand
(14) ist, und/oder die Montageträger (19) an ihren hinteren Enden (21) Einhängehaken
(22) zum Einhängen an einem Hausgerätebauteil (8) aufweisen.
15. Haushaltsgerät (1) mit zumindest einer Ablagevorrichtung (5) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.