[0001] Die Erfindung betrifft ein Niederspannungs-Schutzschaltgerät mit einem Isolierstoffgehäuse,
in dem eine Leiterplatte angeordnet ist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Montageverfahren
für ein solches Niederspannungs-Schutzschaltgerät.
[0002] Elektromechanische Schutzschaltgeräte - beispielsweise Leistungsschalter, Leitungsschutzschalter,
Fehlerstromschutzschalter sowie Lichtbogen- bzw. Brandschutzschalter - dienen der
Überwachung sowie der Absicherung eines elektrischen Stromkreises und werden insbesondere
als Schalt- und Sicherheitselemente in elektrischen Energieversorgungs- und Verteilnetzen
eingesetzt. Zur Überwachung und Absicherung des elektrischen Stromkreises wird das
Schutzschaltgerät über zwei oder mehrere Anschlussklemmen mit einer elektrischen Leitung
des zu überwachenden Stromkreises elektrisch leitend verbunden, um bei Bedarf den
elektrischen Strom in der jeweiligen überwachten Leitung zu unterbrechen. Das Schutzschaltgerät
weist hierzu zumindest einen Schaltkontakt auf, der bei Auftreten eines vordefinierten
Zustandes - beispielsweise bei Erfassen eines Kurzschlusses oder eines Fehlerstromes
- geöffnet werden kann, um den überwachten Stromkreis vom elektrischen Leitungsnetz
zu trennen. Derartige Schutzschaltgeräte sind auf dem Gebiet der Niederspannungstechnik
auch als Reiheneinbaugeräte bekannt.
[0003] Leistungsschalter sind dabei speziell für hohe Ströme ausgelegt. Ein Leitungsschutzschalter
(sogenannter LS-Schalter), welcher auch als "Miniature Circuit Breaker" (MCB) bezeichnet
wird, stellt in der Elektroinstallation eine sogenannte Überstromschutzeinrichtung
dar und wird insbesondere im Bereich der Niederspannungsnetze eingesetzt. Leistungsschalter
und Leitungsschutzschalter garantieren ein sicheres Abschalten bei Kurzschluss und
schützen Verbraucher und Anlagen vor Überlast, beispielsweise vor Beschädigung der
elektrischen Leitungen durch zu starke Erwärmung in Folge eines zu hohen elektrischen
Stromes. Sie sind dazu ausgebildet, einen zu überwachenden Stromkreis im Falle eines
Kurzschlusses oder bei Auftreten einer Überlast selbsttätig abzuschalten und damit
vom übrigen Leitungsnetz zu trennen. Leistungsschalter und Leitungsschutzschalter
werden daher insbesondere als Schalt- und Sicherheitselemente zur Überwachung und
Absicherung eines elektrischen Stromkreises in elektrischen Energieversorgungsnetzen
eingesetzt. Leitungsschutzschalter sind aus den Druckschriften
DE 10 2015 217 704 A1,
EP 2 980 822 A1,
DE 10 2015 213 375 A1,
DE 10 2013 211 539 A1 oder auch
EP 2 685 482 B1 prinzipiell vorbekannt.
[0004] Zur Unterbrechung einer einzigen Phasenleitung wird in der Regel ein einpoliger Leitungsschutzschalter
verwendet, welche üblicher Weise eine Breite von einer Teilungseinheit (entspricht
ca. 18mm) aufweist. Für dreiphasige Anschlüsse werden (alternativ zu drei einpoligen
Schaltgeräten) dreipolige Leitungsschutzschalter eingesetzt, welche dementsprechend
eine Breite von drei Teilungseinheiten (entspricht ca. 54mm) aufweisen. Jedem der
drei Phasenleiter ist dabei ein Pol, d.h. eine Schaltstelle zugeordnet. Soll zusätzlich
zu den drei Phasenleitern auch noch der Neutralleiter unterbrochen werden, spricht
man von vierpoligen Geräten, welche vier Schaltstellen aufweisen: drei für die drei
Phasenleiter sowie einen für den gemeinsamen Neutralleiter.
[0005] Daneben existieren kompakte Leitungsschutzschalter, welche bei einer Gehäusebreite
von nur einer Teilungseinheit zwei Schaltkontakte für je eine Anschlussleitung, d.h.
entweder für zwei Phasenleitungen (Kompaktleitungsschutzschalter vom Typ 1+1) oder
für eine Phasenleitung und den Neutralleiter (Kompaktleitungsschutzschalter vom Typ
1+N), bereitstellen. Derartige Kompakt-Schutzschaltgeräte in Schmalbauweise sind beispielsweise
aus den Druckschriften
DE 10 2004 034 859 A1,
EP 1 191 562 B1 oder
EP 1 473 750 A1 prinzipiell vorbekannt. Ein Fehlerstromschutzschalter ist eine Schutzeinrichtung
zur Gewährleistung eines Schutzes gegen einen gefährlichen Fehlerstrom in einer elektrischen
Anlage. Ein derartiger Fehlerstrom - der auch als Differenzstrom bezeichnet wird -
tritt auf, wenn ein spannungsführendes Leitungsteil einen elektrischen Kontakt gegen
Erde aufweist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn eine Person ein spannungsführendes
Teil einer elektrischen Anlage berührt: in diesem Fall fließt der Strom als Fehlerstrom
durch den Körper der betreffenden Person gegen die Erdung ab. Zum Schutz gegen derartige
Körperströme muss der Fehlerstromschutzschalter bei Auftreten eines derartigen Fehlerstroms
die elektrische Anlage schnell und sicher allpolig vom Leitungsnetz trennen. Im Allgemeinen
Sprachgebrauch werden anstelle des Begriffs "Fehlerstromschutzschalter" auch die Begriffe
FI-Schutzschalter (kurz: FI-Schalter), Differenzstromschutzschalter (kurz: DI-Schalter)
oder RCD (für "Residual Current Protective Device") gleichwertig verwendet.
[0006] Zur Erfassung eines derartigen Fehler- bzw. Differenzstromes wird die Größe des Stromes
in einer zu einem elektrischen Verbraucher hinführenden Leitung, beispielsweise einer
Phasenleitung, mit der Größe des Stromes in einer vom elektrischen Verbraucher zurückführenden
Leitung, beispielsweise eines Neutralleiters, mit Hilfe eines sogenannten Summenstromwandlers
verglichen. Dieser weist einen ringförmigen Magnetkern auf, durch den die Primärleiter
(hin- und rückführende elektrische Leitungen) hindurchgeführt sind. Der Magnetkern
selbst ist mit einem Sekundärleiter bzw. einer Sekundärwicklung umwickelt. Im fehlerstromfreien
Zustand ist die Summe der zu dem Verbraucher hinfließenden elektrischen Ströme gleich
der Summe der vom Verbraucher zurückfließenden elektrischen Ströme. Werden die Ströme
vektoriell, d.h. richtungsbezogen bzw. vorzeichenbehaftet, addiert, so folgt hieraus,
dass die vorzeichenbehaftete Summe der elektrischen Ströme in den Hin- und Rückleitungen
im fehlerstromfreien Zustand gleich Null ist: im Sekundärleiter wird kein Induktionsstrom
induziert. Im Unterschied dazu ist im Falle eines Fehler- bzw. Differenzstromes, der
gegen Erde abfließt, die im Summenstromwandler erfasste Summe der hin- beziehungsweise
zurückfließenden elektrischen Ströme ungleich Null. Die dabei auftretende Stromdifferenz
führt dazu, dass an der Sekundärwicklung eine der Stromdifferenz proportionale Spannung
induziert wird, wodurch ein Sekundärstrom in der Sekundärwicklung fließt. Dieser Sekundärstrom
dient als Fehlerstromsignal und führt nach Überschreiten eines vorbestimmten Wertes
zum Auslösen des Schutzschaltgerätes und infolgedessen - durch Öffnen des zumindest
einen Schaltkontaktes des Schutzschaltgerätes - zur Abschaltung des entsprechend abgesicherten
Stromkreises.
[0007] Bei Fehlerstromschutzschaltern wird ferner zwischen netzspannungsabhängigen und netzspannungsunabhängigen
Gerätetypen unterschieden: während netzspannungsabhängige Fehlerstromschutzschalter
eine Steuerungselektronik mit einem Auslöser aufweisen, die zur Erfüllung ihrer Funktion
auf eine Hilfs- oder Netzspannung angewiesen ist, benötigen netzspannungsunabhängige
Fehlerstromschutzschalter zur Realisierung der Auslösefunktion keine Hilfs- oder Netzspannung,
sondern weisen zur Realisierung der netzspannungsunabhängigen Auslösung in der Regel
einen etwas größeren Summenstromwandler auf, wodurch ein größerer Induktionsstrom
in der Sekundärwicklung erzeugt werden kann.
[0008] Lichtbogen- bzw. Brandschutzschalter werden zur Erfassung von Störlichtbögen, wie
sie an einer defekten Stelle einer elektrischen Leitung - beispielsweise einer lockeren
Kabelklemme oder aufgrund eines Kabelbruchs - auftreten können, verwendet. Tritt der
Störlichtbogen elektrisch in Reihe zu einem elektrischen Verbraucher auf, so wird
der normale Betriebsstrom im Regelfall nicht überschritten, da er durch den Verbraucher
begrenzt wird. Aus diesem Grund wird der Störlichtbogen von einer herkömmlichen Überstromschutzeinrichtung,
beispielsweise einer Schmelzsicherung oder eines Leitungsschutzschalters, nicht erfasst.
Zur Ermittlung, ob ein Störlichtbogen vorliegt, werden durch den Brandschutzschalter
sowohl der Spannungsverlauf als auch der Stromverlauf über die Zeit gemessen und hinsichtlich
der für einen Störlichtbogen charakteristischen Verläufe analysiert und ausgewertet.
In der (englischsprachigen) Fachliteratur werden derartige Schutzeinrichtungen zur
Erfassung von Störlichtbögen als "Arc Fault Detection Device" (abgekürzt: AFDD) bezeichnet.
Im nordamerikanischen Raum ist die Bezeichnung "Arc Fault Circuit Interrupter" (abgekürzt:
AFCI) geläufig.
[0009] Daneben existieren auch Gerätebauformen, bei denen die Funktionalität eines Fehlerstrom-Schutzschalters
mit der Funktionalität eines Leitungsschutzschalters kombiniert wird: derartige kombinierte
Schutzschaltgeräte werden im Deutschen als FI/LS oder im englischsprachigen Raum als
RCBO (für Residual current operated Circuit-Breaker with Overcurrent protection) bezeichnet.
Diese Kombigeräte haben im Vergleich zu getrennten Fehlerstrom- und Leitungsschutzschaltern
den Vorteil, dass jeder Stromkreis seinen eigenen Fehlerstrom-Schutzschalter aufweist:
Normalerweise wird ein einziger FehlerstromSchutzschalter für mehrere Stromkreise
verwendet. Kommt es zu einem Fehlerstrom, werden somit in Folge alle abgesicherten
Stromkreise abgeschaltet. Durch den Einsatz von RCBOs wird nur der jeweils betroffene
Stromkreis abgeschaltet.
[0010] Tendenziell werden immer mehr Funktionalitäten in die Geräte integriert, d.h. es
werden kombinierte Schutzschaltgeräte entwickelt, welche den Funktionsumfang mehrerer
Einzelgeräte abdecken: neben den vorstehend bereits beschriebenen FI/LS-Schutz-schalt-geräten,
welche den Funktionsumfang eines herkömmlichen Fehlerstromschutzschalters (FI) mit
dem eines Leitungsschutzschalters (LS) kombinieren, existieren weitere Bauformen,
bei denen beispielsweise die Funktionalität eines Brandschutzschalters in bestehende
Geräte wie MCB, RCD oder RCBO/FILS integriert werden.
[0011] Insbesondere bei mehrpoligen Fehlerstromschutzschaltern - ob als reiner Fehlerstromschutzschalter
oder als kombinierte Gärätebauform wie FI/LS bzw. RCBO - sowie bei kombinierten Schutzschaltgeräten
werden elektronische Funktionsbaugruppen verwendet, welche zur Realisierung einer
oder mehrerer Funktionen des jeweiligen Schutzschaltgerätes benötigt werden. Derartige
elektronische Funktionsbaugruppen müssen einerseits in dem dicht gepackten Gehäuse
des jeweiligen Schutzschaltgerätes angeordnet, d.h. aufgenommen und gehaltert, sein,
als auch mit elektrischer Energie versorgt werden.
[0012] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein alternatives Niederspannungs-Schutzschaltgerät
sowie ein Montageverfahren für ein Niederspannungs-Schutzschaltgerät bereitzustellen,
welches sich durch verbesserte Anordnung der Komponenten sowie eine einfache Montage
bei gleichzeitig geringen Herstellkosten auszeichnet.
[0013] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Niederspannungs-Schutzschaltgerät sowie
das Montageverfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Niederspannungs-Schutzschaltgerätes bzw.de Montageverfahrens
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0014] Das erfindungsgemäße Niederspannungs-Schutzschaltgerät weist ein Isolierstoffgehäuse,
seinerseits aufweisend eine Frontseite, eine der Frontseite gegenüberliegende Befestigungsseite
sowie die Frontseite und die Befestigungseite verbindende Schmal- und Breitseiten,
sowie einen Schaltkontakt mit einem ortsfest im Gehäuse angeordneten Festkontakt und
einem relativ dazu bewegbaren Bewegkontakt auf. Weiterhin weist das Niederspannungs-Schutzschaltgerät
eine Lichtbogen-Löschkammer sowie eine Lichtbogen-Leitschiene, deren erstes Ende unter
die Lichtbogen-Löschkammer geführt ist und deren zweites Ende in Richtung des Schaltkontakts
ragt, auf. Ferner weist das Niederspannungs-Schutzschaltgerät eine Leiterplatte auf,
welche zwischen der Lichtbogen-Löschkammer und der Befestigungsseite angeordnet ist,
wobei die Leiterplatte über einen Spannungsabgriff mit der Lichtbogen-Leitschiene
elektrisch leitend verbunden ist.
[0015] Der im Inneren des Isolierstoffgehäuses zur Verfügung stehende Bauraum ist stark
limitiert und muss daher effizient genutzt werden. Die Leiterplatte, welche dazu dient,
das erfindungsgemäße Niederspannungs-Schutzschaltgerät mit zusätzlichen digitalen
Funktionen - beispielsweise Kommunikations- oder Überwachungsfunktionen - auszustatten,
ist daher platzsparend im Bereich der Befestigungsseite des Isolierstoffgehäuses angeordnet.
Für die Spannungsversorgung der Leiterplatte wird dabei die räumliche Nähe der Leiterplatte
zur Lichtbogen-Leitschiene ausgenutzt. Da die Lichtbogen-Leitschiene immer unter Nennspannung
steht, kann die Leiterplatte mit Hilfe des Spannungsabgriffs, d.h. durch eine elektrisch
leitende Verbindung mit der Lichtbogen-Leitschiene, mit der erforderlichen Betriebsspannung
versorgt werden.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes sind
in dem Isolierstoffgehäuse ein zweiter Schaltkontakt sowie eine diesem zugeordnete
zweite Lichtbogen-Leitschiene angeordnet, wobei die Leiterplatte mit der zweiter Lichtbogen-Leitschiene
über einen zweiten Spannungsabgriff elektrisch leitend verbunden ist.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
weist das Isolierstoffgehäuse eine Breite von nur einer Teilungseinheit auf.
[0018] Auf diese Weise können auch mehrpolige Leitungsschutzschalter, kompakte Niederspannungs-Schutzschaltgeräte
mit einer Breite von nur einer Teilungseinheit sowie kombinierte Schutzschaltgeräte,
beispielsweise vom Typ FI/LS oder RCBO mit zusätzlichen digitalen Funktionen ausgestattet
werden.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
besteht das Isolierstoffgehäuse aus mehreren nebeneinander angeordneten Modulen, wobei
in jedem der mehreren Module ein Schaltkontakt sowie eine diesem zugeordneten Lichtbogen-Leitschiene
angeordnet sind. Die Leiterplatte erstreckt sich dabei über die mehreren Module hinweg
und ist mit jeder der Lichtbogen-Leitschienen über jeweils einen eigenen Spannungsabgriff
elektrisch leitend verbunden.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
sind die mehreren Module des Isolierstoffgehäuses im Wesentlichen baugleich.
[0021] Durch den modularen Aufbau des Isolierstoffgehäuses können auch größere, unterschiedliche
Schutzschaltgeräte mit einer Breite von mehreren Teilungseinheiten auf einfache Art
und Weise gebildet werden, ohne dass dies mit einer Vielzahl von Gehäusevarianten
verbunden wäre. Die Lagerhaltungs- und Logistik-, und damit die Herstellkosten können
dadurch deutlich reduziert werden.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
ist der Spannungsabgriff als Blattfederabgriff ausgebildet.
[0023] Die Ausbildung des Spannungsabgriffs als Blattfederabgriff stellt aufgrund der baulichen
Nähe der Leiterplatte zu der Lichtbogen-Leitschiene eine konstruktiv einfache Möglichkeit
dar, welche darüber hinaus ohne zusätzliches Werkzeug einfach zu montieren ist. Die
Fertigungskosten werden dadurch weiter reduziert.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
ist der Blattfederabgriff als SMD-bestückbares Bauteil auf der Leiterplatte montiert.
[0025] Durch die Verwendung eines Standard-Blattfederabgriffs, welcher im Rahmen der SMD-Bestückung
der Leiterplatte mit den übrigen SMD-Bauteilen auf die Leiterplatte bestückt, d.h.
dort positioniert und kontaktiert wird, sind eine effiziente Herstellung der Leiterplatte
und damit eine weitere Reduzierung der Fertigungskosten des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
realisierbar.
[0026] Bei dem erfindungsgemäßen Montageverfahren für ein Niederspannungs-Schutzschaltgerät
der vorstehend beschriebenen Art wird die Leiterplatte durch Einlegen in das Isolierstoffgehäuse
montiert, wodurch eine Kontaktierung der in dem Isolierstoffgehäuse angeordneten Lichtbogen-Leitschiene
mit der Leiterplatte realisiert wird.
[0027] Die Leiterplatte wird so in das Isolierstoffgehäuse eingelegt und mit einem Gehäusedeckel
fixiert, dass sie dadurch einerseits in dem Isolierstoffgehäuse aufgenommen und gehaltert
ist und andererseits durch das Einlegen eine Kontaktierung der Leiterplatte mit der
Lichtbogen-Leitschiene gebildet ist, wodurch die Leiterplatte mit der erforderlichen
Betriebsspannung versorgt werden kann. Durch die Vermeidung zusätzlicher Arbeitsschritte
können die Montagekosten deutlich reduziert werden.
[0028] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Montageverfahrens wird das Isolierstoffgehäuse
in einem vorgelagerten Montageschritt aus mehreren Modulen montiert, wobei die Leiterplatte
in die mehreren Module eingelegt wird, wodurch die Kontaktierung mit den mehreren
Lichtbogen-Leitschiene der mehreren Module erfolgt.
[0029] Durch die Auswahl unterschiedlicher Module können diverse unterschiedliche Schutzschaltgeräte
gebildet werden, ohne dass dadurch die Montage der Leiterplatte negativ beeinflusst
werden würde.
[0030] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
sowie des Montageverfahrens unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
In den Figuren sind:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines einpoligen Isolierstoffgehäuses für ein Niederspannungs-Schutzschaltgerät;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines mehrpoligen Niederspannungs-Schutzschaltgerätes;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines geöffneten Niederspannungs-Schutzschaltgerätes;
- Figur 4
- eine schematische Detaildarstellung des erfindungsgemäßen Niederspannungs-Schutzschaltgerätes.
[0031] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit dem gleichen
Bezugszeichen versehen. Die Beschreibung gilt für alle Zeichnungsfiguren, in denen
das entsprechende Teil ebenfalls zu erkennen ist.
[0032] In Figur 1 ist ein einpoligen Isolierstoffgehäuses 10 für ein Niederspannungs-Schutzschaltgerät
1 in einer Seitenansicht schematisch dargestellt. Das Isolierstoffgehäuse 10 weist
eine Frontseite 11, einer der Frontseite 11 gegenüberliegende Befestigungsseite 12
sowie die Front- und die Befestigungsseite 11, 12 verbindende Schmalseiten 13 und
Breitseiten 14 auf. An der Frontseite 11 ist ein Betätigungselement 5 zur manuellen
Betätigung des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes 1 angeordnet. An der gegenüberliegenden
Befestigungsseite 12 ist das Isolierstoffgehäuse 10 mittels hierzu geeigneter Befestigungsmittel
an einer Hutschiene 9 befestigbar.
[0033] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines mehrpoligen Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
1 in perspektivischer Ansicht. Das Niederspannungs-Schutzschaltgerät 1 ist aus vier
nebeneinander (d.h. Breitseite an Breitseite) angeordneten Modulen (10-1, 10-2, 10-3,
10-4) gebildet, welche jeweils ein einpoliges Isolierstoffgehäuse 10 mit einer Breite
B von einer Teilungseinheit (TE) aufweisen, was ca. 18mm entspricht. Durch Kombination
von zwei oder drei Modulen (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) kann dementsprechend auch ein
zwei- oder dreipoliges Niederspannungs-Schutzschaltgerät gebildet werden.
[0034] An das dargestellte vierpolige Niederspannungs-Schutzschaltgerät 1 werden vier Außenleiter
(Primärleiter oder Neutralleiter) angeschlossen, wobei in jedem der Module (10-1,
10-2, 10-3, 10-4) ein Schaltkontakt zur Unterbrechung des jeweiligen Außenleiters
angeordnet, d.h. aufgenommen und gehaltert ist. Zusätzlich zur Funktionalität eines
reinen Leitungsschutzschalters, welcher den Strom im Falle eines Kurzschlusses oder
einer elektrischen Überlast unterbricht, kann in dem auch vierpolige Niederspannungs-Schutzschaltgerät
1 auch eine Schutzfunktion gegen Fehlerströme integriert sein, so dass durch die Kombination
der vier Module ein vierpoliger FI/LS oder RCBO gebildet wird. Darüber hinaus können
in den einzelnen Modulen (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) noch weitere Funktionsbaugruppen
integriert sein, beispielsweise zur Realisierung von Kommunikations- oder Überwachungsfunktionen.
[0035] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines geöffneten Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
1, bei dem die Abdeckung der vorderen Breitseite 14 weggelassen wurde, um einen Einblick
in das Innere des Isolierstoffgehäuses 10 zu ermöglichen. Zur Unterbrechung des über
den Außenleiter fließenden elektrischen Stroms wird ein Schaltkontakt verwendet, welcher
einen ortsfest im Isolierstoffgehäuse 10 angeordneten Festkontakt 2 sowie einen über
einen Bewegkontaktträger 4 beweglich im Isolierstoffgehäuse 10 angeordneten Bewegkontakt
3 aufweist. Der Bewegkontaktträger 4 ist dabei über eine Schaltmechanik (nicht dargestellt)
des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes 1 betätigbar, unter anderem manuell über das
an der Frontseite 11 angeordnete Betätigungselement 5. Auf die Schaltmechanik wirkt
ferner eine Kurzschluss-Auslöseeinrichtung 6, um den über den Schaltkontakt fließenden
elektrischen Strom im Falle eines Kurzschlusses zu unterbrechen.
[0036] Unterhalb der Kurzschluss-Auslöseeinrichtung 6 ist in dem Isolierstoffgehäuse 10
eine Lichtbogen-Löschkammer 20 mit einer Mehrzahl voneinander beabstandeter, parallel
zueinander angeordneter Löschbleche 21 angeordnet. Weiterhin ist in dem Isolierstoffgehäuse
10 eine Lichtbogen-Leitschiene 30 angeordnet, deren erstes Ende 31 unter die Lichtbogen-Löschkammer
20 geführt ist und deren zweites Ende 32 als freies Ende in einen Schaltkontaktbereich
des Schaltkontakts ragt. Das untere Ende der Lichtbogen-Löschkammer 20 weist somit
in Richtung der Befestigungsseite 12. Wird der Bewegkontakt 3 über den Bewegkontaktträger
4 vom Festkontakt 2 wegbewegt, so entsteht - falls zu diesem Zeitpunkt ein elektrischer
Strom über den Schaltkontakt fließt - ein Lichtbogen, welcher zunächst zwischen dem
Festkontakt 2 und dem Bewegkontakt 3 brennt. Ab einer bestimmten Entfernung des Bewegkontakts
3 zum Festkontakt 2 kommutiert der Lichtbogen auf das freie Ende 32, d.h. der bewegkontaktseitige
Fußpunkt des Lichtbogens springt auf das freie Ende 32 der Lichtbogen-Leitschiene
30 über. Über die Leitschiene 30 wird der Lichtbogen in Richtung der Lichtbogen-Löschkammer
20 geführt, wo er durch die Löschbleche 21 in mehrere Teillichtbögen aufgeteilt und
schließlich zum Erlöschen gebracht wird.
[0037] Figur 4 zeigt eine schematische Detaildarstellung des erfindungsgemäßen Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
1, welches im Wesentlichen denselben Aufbau wie das in Figur 3 dargestellte Niederspannungs-Schutzschaltgerät
aufweist. In dem Isolierstoffgehäuse 10 des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes 1
können wie vorstehend beschrieben noch weitere Funktionsbaugruppen, beispielsweise
zur Realisierung von Kommunikations- oder Überwachungsfunktionen, angeordnet sein.
Um diese mit der erforderlichen Betriebsspannung zu versorgen, ist ein Spannungsabgriff,
d.h. eine elektrisch leitende Verbindung mit einem spannungsführenden Bauteil, erforderlich.
Bei mehrpoligen Niederspannungs-Schutzschaltgeräten erfolgt der Spannungsabgriff vorteilhafter
Weise über alle Außenleiter (Phasen- und Neutralleiter), um beispielsweise Potentialunterschiede
zwischen den Außenleitern auf einfache Art und Weise bestimmen zu können.
[0038] Da der hierfür zur Verfügung Bauraum im Inneren des Isolierstoffgehäuses 10 stark
begrenzt ist, ist der Spannungsabgriff vorteilhafter Weise auf einer Leiterplatte
40 angeordnet. Im dargestellten Beispiel ist der Spannungsabgriff als Blattfederabgriff
41 ausgebildet, welcher als Standard-Bauelement im Rahmen der SMD-Bestückung der Leiterplatte
40 auf dieser montierbar ist. Die Verwendung eines Blattfederabgriffs 41 ist jedoch
im Sinne der Erfindung nicht zwingend erforderlich und daher nur beispielhaft zu verstehen;
andere Möglichkeiten zur Realisierung eines geeigneten Spannungsabgriffs sind somit
ebenso umfasst.
[0039] In dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Leiterplatte 40 unterhalb
der Lichtbogen-Löschkammer 20, d.h. zwischen der Lichtbogen-Löschkammer 20 und der
Befestigungsseite 12, in dem Isolierstoffgehäuse 10 angeordnet, d.h. aufgenommen und
gehaltert. Zur Fixierung sowie zum Schutz der Leiterplatte 40 vor Umgebungseinflüssen
ist ein Gehäusedeckel 19 vorgesehen, welcher nach der Montage der Leiterplatte 40
an der Befestigungsseite 12 des Isolierstoffgehäuses 10 befestigt wird.
[0040] Die räumliche Lage der Leiterplatte 40 im Isolierstoffgehäuse 10 ist äußerst vorteilhaft,
da sich in diesem Bereich auch das erste Ende 31 der Lichtbogen-Leitschiene 30 befindet.
Da die Lichtbogen-Leitschiene 30 während des Betriebs des Niederspannungs-Schutzschaltgerätes
1 dauerhaft unter Nennspannung steht, kann der Spannungsabgriff, und damit die Spannungsversorgung
der zumindest einen weiteren Funktionsbaugruppe, auf einfache Art und Weise über die
Lichtbogen-Leitschiene 30 erfolgen.
[0041] Insbesondere bei mehrpoligen Niederspannungs-Schutzschaltgeräten kann es vorkommen,
dass mehrere baulich voneinander getrennte, in den einzelnen Modulen (10-1, 10-2,
10-3, 10-4) angeordnete Funktionsbaugruppen mit der erforderlichen Betriebsspannung
versorgt werden müssen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die Leiterplatte 40 als
gemeinsame Spannungsversorgung für die mehreren Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) auszubilden,
welche sich im Bereich der Breitseite 12 über die mehreren das Niederspannungs-Schutzschaltgerät
1 bildende Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) erstreckt und die Spannung an den mehreren,
in den einzelnen Modulen (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) angeordneten Lichtbogen-Leitschienen
30 die jeweilige Spannung mittels mehrerer, der jeweiligen Lichtbogen-Leitschiene
30 eindeutig zugeordneter Spannungsabgriffe 41 abgreift. In diesem Fall weist die
Leiterplatte 40 mehrere Spannungsabgriffe 41 auf, deren Anzahl der Anzahl der Pole
bzw. der an das Niederspannungs-Schutzschaltgerät 1 anschließbaren Außenleiter (Phasen-
und Neutralleiter) entspricht.
[0042] Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Montageverfahren für ein Niederspannungs-Schutzschaltgerät
1 wie vorstehend beschrieben, kurz erläutert: die Leiterplatte 40 wird dabei in einen
im Isolierstoffgehäuse 10 ausgebildeten Aufnahmeraum eingelegt und mit einem Gehäusedeckel
19 schoben. Der Aufnahmeraum ist dabei hinsichtlich seiner Baugröße so bemessen, dass
die Leiterplatte 40 durch das Einlegen in dem Isolierstoffgehäuse 10 aufgenommen und
gehaltert ist. Weiterhin ist der Aufnahmeraum in dem Isolierstoffgehäuse 10 derart
angeordnet, dass durch das Einlegen der Leiterplatte 40 bereits die Kontaktierung
der Leiterplatte 40 mit dem ersten Ende 31 der Lichtbogen-Leitschiene 30 realisiert
wird. Die Kontaktierung erfolgt dabei über den Spannungsabgriff, welcher vorzugsweise
als Blattfederabgriff 41 ausgebildet ist.
[0043] Im Falle eines mehrpoligen Niederspannungs- Schutzschaltgerätes 1 werden in einem
vorgelagerten Montageschritt zunächst die einzelnen das Schutzschaltgerät 1 bildenden
Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) "Breitseite-an-Breitseite" montiert, bevor die Leiterplatte
40 in den - nun durch die mehreren Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) gebildeten - modulübergreifenden
Aufnahmeraum eingelegt wird. Mit dem Einlegen der Leiterplatte 40 in den dafür vorgesehenen
Aufnahmeraum erfolgt wiederum die Kontaktierung der mehreren Lichtbogen-Leitschienen
30 über einen, der jeweiligen Lichtbogen-Leitschiene 30 eindeutig zugeordneten, auf
der Leiterplatte 40 angeordneten Spannungsabgriff, welche vorteilhafter Weise wiederum
als Blattfederabgriff 41 ausgebildet sind.
Bezugszeichenliste:
[0044]
- 1
- Niederspannungs-Schutzschaltgerät
- 2
- Festkontakt
- 3
- Bewegkontakt
- 4
- Bewegkontaktträger
- 5
- Betätigungselement
- 6
- Kurzschluss-Auslöseeinrichtung
- 9
- Hutschiene
- 10
- Isolierstoffgehäuse
10-1 Modul
10-2 Modul
10-3 Modul
10-4 Modul
11 Frontseite
12 Befestigungsseite
13 Schmalseite
14 Breitseite
19 Gehäusedeckel
20 Lichtbogen-Löschkammer
21 Löschblech
30 Lichtbogen-Leitschiene
31 erstes Ende
32 zweites Ende
40 Leiterplatte
41 Blattfederabgriff
B Breite
1. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1), mit
- einem Isolierstoffgehäuse (10), aufweisend eine Frontseite, eine der Frontseite
(11) gegenüberliegende Befestigungsseite (12) sowie die Front- und die Befestigungseite
(11, 12) verbindende Schmal- und Breitseiten (13, 14),
- einen Schaltkontakt mit einem ortsfest im Gehäuse (10) angeordneten Festkontakt
(2) sowie einem relativ dazu bewegbaren Bewegkontakt (3),
- eine Lichtbogen-Löschkammer (20),
- einer Lichtbogen-Leitschiene (30), deren erstes Ende (31) unter die Lichtbogen-Löschkammer
(20) geführt ist und deren zweites Ende (32) in Richtung des Schaltkontakts ragt,
- mit einer Leiterplatte (40), welche zwischen der Lichtbogen-Löschkammer (20) und
der Befestigungsseite (14) angeordnet ist, wobei die Leiterplatte (40) über einen
Spannungsabgriff mit der Lichtbogen-Leitschiene (30) elektrisch leitend verbunden
ist.
2. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1) nach Anspruch 1, wobei in dem Isolierstoffgehäuse
(10) ein zweiter Schaltkontakt sowie eine diesem zugeordnete zweite Lichtbogen-Leitschiene
(30) angeordnet sind, wobei die Leiterplatte (40) mit der zweiter Lichtbogen-Leitschiene
(30) über einen zweiten Spannungsabgriff elektrisch leitend verbunden ist.
3. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das
Isolierstoffgehäuse (10) eine Breite von nur einer Teilungseinheit (TE) aufweist.
4. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1) nach Anspruch 1, wobei das Isolierstoffgehäuse
(10) aus mehreren nebeneinander angeordneten Modulen (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) besteht,
wobei in jedem der mehreren Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) ein Schaltkontakt sowie
eine diesem zugeordneten Lichtbogen-Leitschiene (30) angeordnet sind, wobei die Leiterplatte
(40) sich über die mehreren Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) hinweg erstreckt und mit
jeder der Lichtbogen-Leitschienen (30) über jeweils einen eigenen Spannungsabgriff
elektrisch leitend verbunden ist.
5. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1) nach Anspruch 4, wobei die mehreren Module (10-1,
10-2, 10-3, 10-4) des Isolierstoffgehäuses (10) im Wesentlichen baugleich sind.
6. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der
Spannungsabgriff als Blattfederabgriff (41) ausgebildet ist.
7. Niederspannungs-Schutzschaltgerät (1) nach Anspruch 6, wobei der Blattfederabgriff
(41) als SMD-bestückbares Bauteil auf der Leiterplatte (40) montiert ist.
8. Montageverfahren für ein nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildetes Niederspannungs-Schutzschaltgerät
(1), wobei die Leiterplatte (40) durch Einlegen in das Isolierstoffgehäuse (10) montiert
wird, wodurch eine Kontaktierung der in dem Isolierstoffgehäuse (10) angeordneten
Lichtbogen-Leitschiene (30) mit der Leiterplatte (40) realisiert wird.
9. Montageverfahren nach Anspruch 8, wobei in einem vorgelagerten Montageschritt das
Isolierstoffgehäuse (10) aus mehreren Modulen (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) montiert wird,
wobei die Leiterplatte (40) in die mehreren Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) eingelegt
wird, wodurch die Kontaktierung mit den mehreren Lichtbogen-Leitschiene (30) der mehreren
Module (10-1, 10-2, 10-3, 10-4) erfolgt.