[0001] Die Erfindung betrifft ein Trampolin mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1.
[0002] Das gattungsgemäße Trampolin weist einen umlaufenden Rahmen und eine Sprungmatte
mit einer Mehrzahl von Haken auf, an denen die Sprungmatte mittels einer Mehrzahl
von elastischen Seilringen an dem Rahmen aufgehängt ist.
[0003] Die Haken weisen jeweils mindestens eine Aufnahme auf, die zu einer Seite durch eine
Seitenwand begrenzt wird. Die Seitenwand bildet einen Teil der Aufnahme. In die Aufnahme
ist jeweils ein Seilring eingehängt, um die Sprungmatte an dem umlaufenden Rahmen
zu befestigen. Der Seilring stützt sich an einem Boden der Aufnahme ab, von dem die
erste Seitenwand abgeht. Derartige Trampoline sind aus der Praxis bestens bekannt.
[0004] Aus der
DE 102 26 707 A1 ist ein Einzelhaken bekannt, der lediglich eine Aufnahme aufweist. Aus der
EP 2 035 096 B1 ist ein Doppelhaken bekannt, bei dem zwei Aufnahmen vorgesehen sind. Die Erfindung
richtet sich auf Einzelhaken, Doppelhaken und auch andere Hakenformen.
[0005] Zur Herstellung der Seilringe werden zunächst offene Seilabschnitte hergestellt und
deren beiden Enden miteinander verbunden. Hierdurch entsteht eine Verbindungsstelle.
Der Seilring kann im Bereich der Verbindungsstelle eine Verdickung aufweisen. Beispielsweise
ist es bekannt, die beiden Enden des Seilabschnitts durch zwei Klammern miteinander
zu verbinden. Die Verbindungsstelle ist optisch nicht attraktiv. Außerdem bildet sie
eine Schwächung des Seilrings.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lebensdauer von Trampolinen mit Seilringen
zu verbessern.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das gattungsgemäße Trampolin erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, dass die Aufnahme eine erste Aussparung aufweist, in die die Verbindungsstelle
eingreift.
[0008] Die Erfindung weist eine Mehrzahl von Vorteilen auf. Zunächst wird der Seilring durch
die Aussparung zentriert. Hierdurch verrutscht er auch während der Benutzung des Trampolins
nicht. Der Verschleiß wird also reduziert.
[0009] Darüber hinaus liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass die Verbindungsstelle
einen anderen Dehnungsfaktor aufweist als der übrige Seilring. Wird der Seilring um
den Rahmen geschlungen und in den jeweiligen Haken eingehängt, ergeben sich vier Seilstränge
zwischen dem Rahmen und dem Haken, die während der Benutzung gedehnt werden. Im Stand
der Technik war die Verbindungsstelle regelmäßig im Bereich eines der Seilstränge
angeordnet. Dies bedeutete, dass dieser Seilstrang aufgrund der geringeren Elastizität
der Verbindungsstelle stärker gedehnt wurde als die übrigen Seilstränge. Die stärkere
Dehnung führte zu einem schnelleren Verschleiß. Durch die erfindungsgemäße Aussparung
wird die Verbindungsstelle in dem Haken zentriert und gehalten. Alle Seilstränge werden
also gleichmäßig gedehnt, wodurch ein vorzeitiger Verschleiß des Seilrings an einem
Seilstrang vermieden wird. Außerdem wird der Dehnungsweg vergrößert, was einen positiven
Einfluss auf das Schwingungsverhalten hat.
[0010] Im Übrigen hat die Erfindung auch einen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Trampolins,
das nämlich dadurch begünstigt wird, dass die Verbindungsstelle nicht in dem von dem
Seilring überspannten Abschnitt zwischen Haken und Rahmen sichtbar ist. Während im
Stand der Technik auch Situationen auftraten, bei denen die Verbindungsstelle an dem
Rahmen anlag und dadurch den Rahmen beschädigte (verkratzte), wird diese Gefahr durch
die Erfindung wirkungsvoll verhindert.
[0011] Sofern im Rahmen der Erfindung von Verbindungsstelle gesprochen wird, umfasst eine
derartige Verbindungsstelle jegliche Verbindung von zwei freien Enden zur Bildung
eines Seilrings. Beispielsweise werden zwei Enden durch mindestens eine Klammer zusammenhalten,
wie es als vorteilhaft angesehen wird. Bei der Klammer kann es sich um eine Metallklammer
handeln, die vorzugsweise als gebogener Draht ausgebildet ist. Zweckmäßig weist die
Verbindungsstelle zwei voneinander beabstandete Klammern auf. Diese begrenzen zwischen
sich die Verbindungsstelle.
[0012] Erfindungsgemäß greift die mindestens eine Verbindungsstelle in die Aufnahme ein.
Hierdurch wird die Verbindungsstelle in der Aussparung gehalten. Dabei muss die Verbindungsstelle
nicht vollständig in die Aussparung eingreifen. Es reicht, wenn die Verbindungsstelle
mindestens teilweise in die Aufnahme eingreift. Dieser Status soll von dem Begriff
"eingreifen" umfasst sein.
[0013] Die Aussparung kann auf verschiedene Weise realisiert sein. Wesentlich ist, dass
sie eine Zentrierfunktion für die Verbindungsstelle hat.
[0014] Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aussparung
einen Abschnitt mit einer geringeren Wandstärke gegenüber der übrigen Seitenwand bildet.
Hierdurch wird die Verbindungsstelle vorteilhaft in der Aufnahme gehalten.
[0015] In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Seitenwand durchgängig ausgebildet,
wobei der Abschnitt eine Vertiefung bildet. Im Bereich der Vertiefung weist die Seitenwand
eine geringere Wandstärke auf als im übrigen Bereich der Seitenwand. In die Vertiefung
greift die Verbindungsstelle ein.
[0016] In einer alternativen Ausführungsform ist die erste Aussparung als erster freier
Ausschnitt in der Seitenwand ausgebildet. Im Bereich des freien Ausschnitts ist die
Seitenwand also aufgebrochen. In den ersten freien Ausschnitt greift die Verbindungsstelle
ein. Dies gibt der Verbindungsstelle einen besonders guten Halt. Hinzu kommt, dass
der Haken jeweils besonders flach ausgebildet sein kann, da die Verbindungsstelle
- die dicker als der übrige Seilring ausgebildet ist - in den ersten freien Ausschnitt
eingreifen oder sogar teilweise hindurchgreifen kann.
[0017] Für eine gute Zentrierung ist es vorteilhaft, wenn die erste Aussparung in Erstreckungsrichtung
des Seilrings größer ausgebildet ist als die Verbindungsstelle. Die Verbindungsstelle
wird also vorteilhaft in Erstreckungsrichtung des Seilrings vollständig in der ersten
Aussparung aufgenommen.
[0018] Grundsätzlich ist es möglich, die erste Aussparung als Fenster in der ersten Seitenwand
auszubilden. Dann weist die Seitenwand (in Richtung ihres freien Endes) eine Höhe
auf, die größer ist als die Höhe der Verbindungsstelle. Eine vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand ein freies Ende aufweist
und dass der freie Ausschnitt zu dem freien Ende hin offen ausgebildet ist. Zweckmäßig
bildet die Seitenwand zwei Seitenwandabschnitte, die zwischen sich den freien Ausschnitt
begrenzen. Die Seitenwand springt also im Bereich des freien Ausschnitts zurück. Der
Vorteil gegenüber einem Fenster liegt darin, dass die Höhe der Seitenwand (in Richtung
des freien Endes) niedriger sein kann, so dass Material eingespart und gleichzeitig
auch ein Einführen der Verbindungsstelle in die erste Aussparung erleichtert wird.
[0019] Bei jedem Belastungsvorgang der Seilringe während der Benutzung des Trampolins werden
die einzelnen Seilstränge des Seilrings zwischen dem Haken und dem Rahmen entsprechend
gedehnt. Versuche haben ergeben, dass die Verbindungsstelle während der Benutzung
über einen gewissen Zeitraum aufgrund des anderen Elastizitätsmoduls gegenüber dem
übrigen Seilring wandern kann. Als besonders vorteilhaft wird es daher angesehen,
wenn die Aussparung über die Breite der Aufnahme mittig angeordnet ist. Hierdurch
wird die Verbindungsstelle über die Breite, also in Umfangsrichtung des Rahmens, zentral
in der Aufnahme gehalten. Auf beiden Seiten der Verbindungsstelle treten also bei
einer zentralen Beanspruchung der Sprungmatte dieselben Kräfte auf, so dass die Verbindungsstelle
nicht in eine Richtung gezogen wird.
[0020] Alternativ zu der Anordnung der ersten Aussparung in oder an der Seitenwand kann
vorgesehen sein, dass die erste Aussparung in oder an dem Boden der Aufnahme vorgesehen
ist. Dann übernimmt der Boden ausschließlich die Zentrierfunktion. Sowohl der Boden
als auch die Seitenwand werden als Teil der Aufnahme betrachtet, so dass allgemein
die Aufnahme die Zentrierfunktion übernimmt.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass in dem Boden eine zweite
Aussparung ausgebildet ist, in die die mindestens eine Verbindungsstelle eingreift.
Der Boden wirkt vorteilhaft also zusätzlich zu der ersten Aussparung mit der Verbindungsstelle
zusammen. Er übernimmt hierbei einen Teil der Zentrierfunktion.
[0022] Vorzugsweise bildet der Boden im Bereich der zweiten Aussparung einen zweiten freien
Ausschnitt. Im Bereich des freien Ausschnitts ist der Boden also durchbrochen. Hierdurch
kann er die Verbindungsstelle besonders gut aufnehmen. Die Verbindungsstelle greift
in den zweiten freien Ausschnitt ein und kann ihn auch teilweise durchgreifen. Hierdurch
wird die Verbindungsstelle besonders gut in der Aufnahme gehalten.
[0023] Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der erste freie
Ausschnitt in den zweiten freien Ausschnitt übergeht. Der erste und der zweite freie
Ausschnitt bilden also vorteilhaft einen durchgehenden Durchbruch der Seitenwand und
des Bodens. Gleichwohl bildet der Boden dort, wo kein Durchbruch ausgebildet ist,
seitliche Stützflächen für den Seilring, auf denen sich der Seilring abstützt.
[0024] Die seitlichen Stützflächen werden vorteilhaft gebildet durch zwei sich gegenüberliegende
Seiten des Hakens, zwischen denen die zweite Aussparung ausgebildet ist, wobei die
beiden Seiten mit Abstand von der zweiten Aussparung durch einen Stützsteg verbunden
sind. Hierdurch wird der Haken zusätzlich versteift.
[0025] Bereits eingangs wurde erläutert, dass der Seilring bevorzugt durch einen Seilabschnitt
gebildet wird, dessen freie Enden in entgegengesetzte Richtungen ausgerichtet sind.
Die zwei gegenläufigen Enden eines Seilabschnitts sind zur Bildung des Seilrings verbunden.
Die freien Enden werden durch die Verbindungsstelle zusammengehalten, wobei mindestens
eine Klammer, vorzugsweise zwei Klammern vorgesehen sind, die eine Klemmkraft auf
die beiden Enden aufbringen. In der Verbindungsstelle liegen die beiden Enden also
über- bzw. nebeneinander. Hierbei kann der Fall auftreten, dass ein freies Ende, das
über die Verbindungsstelle übersteht, auf dem Boden aufliegt, was eine gewisse Belastung
der Verbindungsstelle begründet. Vor diesem Hintergrund wird es als besonders vorteilhaft
angesehen, wenn in dem Boden eine dritte Aussparung ausgebildet ist, in die das überstehende
Ende des Seilrings eingreift, insbesondere eingesteckt ist. Hierdurch kann die Verbindungstelle
gleichmäßig auf dem Boden der Aufnahme aufliegen, wodurch die Verbindungsstelle weniger
belastet wird.
[0026] Zur Anbindung des Hakens an die Sprungmatte kann der Haken einen Befestigungssteg
aufweisen, der an seinem Ende eine Öffnung aufweist, durch die hindurch eine von der
Sprungmatte abgehende Lasche greift. Eine derartige Anbindung ist bekannt. Vorteilhafterweise
wird die Aufnahme auf der einen Seite durch die Seitenwand und auf der anderen Seite
durch den Befestigungssteg begrenzt. Dann ist auch der Befestigungssteg Teil der Aufnahme.
In dem Befestigungssteg ist vorteilhafterweise eine vierte Aussparung ausgebildet,
in die die Verbindungsstelle eingreift. Die vierte Aussparung gibt der Verbindungsstelle
noch einen besseren Halt in der Aufnahme.
[0027] Die Erfindung ist anwendbar auf Einzelhaken und Doppelhaken. Bei letzteren funktioniert
die Erfindung besonders gut. Bei einem Einzelhaken werden die beiden beim Umschlingen
des Rahmens entstehenden Seilringschlaufen in eine einzige Aufnahme des Einzelhakens
gehängt. Ein Doppelhaken weist zwei Aufnahmen auf, die vorteilhaft durch den Befestigungssteg
getrennt werden. In die erfindungsgemäße Aufnahme wird die Seilringschlaufe mit der
Verbindungsstelle eingehängt. In die andere Aufnahme wird die andere Seilringschlaufe
(zweckmäßig ohne Verbindungsstelle) eingehängt.
[0028] Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang
mit der anhängenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
- Figur 1
- in schematischer Darstellung einen Seilring, wie er bei der Erfindung zum Einsatz
kommt;
- Figur 2
- in schematischer Darstellung einen Ausschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels in
einer Ansicht von unten;
- Figur 3
- in schematischer Darstellung eine perspektivische Ansicht des Hakens des ersten Ausführungsbeispiels;
- Figur 4
- in schematischer Darstellung einen Haken mit eingehängtem Seilring gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel in einer Ansicht von unten;
- Figur 5
- in schematischer Darstellung den Haken mit eingehängtem Seilring nach Figur 4 in einer
perspektivischen Ansicht;
- Figur 6
- in schematischer Darstellung den Haken nach Figur 4 ohne Seilring in einer perspektivischen
Ansicht;
- Figur 7
- in schematischer Darstellung einen Haken mit eingehängtem Seilring gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel in einer Ansicht von unten;
- Figur 8
- in schematischer Darstellung den Haken nach Figur 7 in einer perspektivischen Ansicht;
und
- Figur 9
- in schematischer Darstellung den Haken nach Figur 7 ohne Seilring in einer perspektivischen
Ansicht.
[0029] Figur 1 zeigt einen Seilring 1, wie er bevorzugt bei der Erfindung zum Einsatz kommt.
Der Seilring 1 weist zwei Enden 2 auf, die vorteilhaft durch zwei Klammern 3 zusammengehalten
werden. Bei den Klammern 3 handelt es sich um Drähte, die um die Enden 2 herumgewunden
sind. Durch die Verklammerung der beiden Enden 2 wird eine Verbindungsstelle 4 gebildet.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Erfindung auch andere
Verbindungsstellen zielführend sind. Beispielsweise kann lediglich eine Klammer 3
zum Einsatz kommen. Auch eine Verklebung ist denkbar. Die Enden 2 können auch miteinander
vernäht sein. Gleichwohl stellt eine Verklammerung unter dem Gesichtspunkt einer einfachen
und haltbaren Herstellung eine besonders vorteilhafte Ausführung dar.
[0030] Wie es aus Figur 1 hervorgeht, verlaufen die beiden Enden 2 in entgegengesetzte Richtungen.
In Figur 1 zeigt das obere Ende 2 nach rechts und das untere Ende 2 nach links. Durch
die beiden Klammern 3 bilden sich freie - überstehende - Enden 5, die außerhalb der
Verbindungsstelle 4 liegen und - je nach Ausbildung der Klammer(n) 3 und der Klemmkraft
- von dem Seilring abstehen. Auf diese Gegebenheit wird im späteren Verlauf der Figurenbeschreibung
Bezug genommen.
[0031] Figur 2 zeigt einen Ausschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das
Trampolin weist einen umlaufenden Rahmen 6 sowie eine Sprungmatte 7 auf, von der Schlaufen
8 abgehen. Die Schlaufen 8 sind vorzugsweise mit der Sprungmatte 7 vernäht. In die
Schlaufen 8 sind jeweils Haken 9 eingehängt. Hierzu weisen die Haken 9 Öffnungen 10
auf, durch die die Schlaufen 8 hindurchgreifen. Die Sprungmatte 7 ist innerhalb des
Rahmens 6 mittels der elastischen Seilringe 1 aufgehängt. Die Seilringe 1 sind in
die Haken 9 eingehängt und um den umlaufenden Rahmen 6 herumgewunden. Ein derartiger
Aufbau ist grundsätzlich bekannt.
[0032] Es wird im Folgenden auf die Figuren 2 und 3 gemeinsam Bezug genommen. Figur 3 zeigt
den Haken 9 in Alleinstellung. Aus dieser Ansicht wird deutlich, dass der Haken 9
eine (in Figur 3 untere) Aufnahme 11 und eine (in Figur 3 obere) Aufnahme 12 aufweist,
in die der jeweilige Seilring 1 eingehängt ist (siehe Figur 2). Die Aufnahmen 11,
12 weisen jeweils einen Boden 13 auf, auf dem sich der eingehängte Seilring 1 abstützt.
Der Boden 13 hat vorzugsweise zumindest teilweise eine gebogene Form, so dass der
Seilring 1 bei Benutzung des Trampolins auf dem Boden 13 gut abgleiten kann. Sofern
im Rahmen der Erfindung davon gesprochen wird, dass sich der Seilring an dem Boden
13 abstützt, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn sich der Seilring 1 auch in Erstreckungsrichtung
des Seilrings 1 mindestens einseitig, vorzugsweise beidseitig der Verbindungsstelle
4 auf dem Boden 13 abstützt. Der Boden 13 hat also bevorzugt auch eine Stützfunktion,
die nicht nur die Verbindungsstelle 4 umfasst.
[0033] Die Aufnahme 12 weist eine erste Aussparung 14 auf, die vorliegend vorzugsweise in
einer Seitenwand 15 ausgebildet ist. Die erste Aussparung 14 kann im Rahmen der Erfindung
auch in dem Boden 13 oder in einem Befestigungssteg 16 ausgebildet sein, und zwar
auch jeweils in Alleinstellung oder in Verbindung mit anderen Aussparungen, wie es
nachfolgend noch näher erläutert wird. Vorteilhafterweise bildet die Aussparung 14
eine Vertiefung. Die Aussparung 14 springt dann zweckmäßig gegenüber der übrigen Seitenwand
15, dem übrigen Boden 13 und/oder dem übrigen Befestigungssteg 16 zurück.
[0034] Vorzugsweise ist die erste Aussparung 14 als freier Ausschnitt in der Seitenwand
15 ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Seitenwand 15 im Bereich der ersten Aussparung
14 durchbrochen ist, wie es beispielsweise aus Figur 3 hervorgeht. Allerdings sei
an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die erste Aussparung 14 erfindungsgemäß
die Seitenwand 15 nicht durchbrechen muss. Vielmehr ist es auch möglich, lediglich
eine Vertiefung mit einer gegenüber der übrigen Seitenwand 15 verringerten Wandstärke
vorzusehen, die dann der Aufnahme 12 zugewandt ist. Gleichwohl wird ein freier Ausschnitt
insoweit als besonders vorteilhaft angesehen, als die Verbindungsstelle 4 mit den
Klammern 3 besonders gut in den freien Ausschnitt eingreifen kann (siehe Figur 2).
Hierdurch kann der Haken kompakter ausgebildet werden.
[0035] Die erste Aussparung kann beispielsweise als Fenster in der Seitenwand 15 ausgebildet
sein. Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn, wie dargestellt, die Seitenwand
15 ein freies Ende 17 aufweist und der freie Ausschnitt zu dem freien Ende 17 hin
offen ausgebildet ist. Hierdurch kann die Verbindungsstelle 4 besonders gut in die
erste Aussparung 14 eingreifen. Vorzugsweise ist die erste Aussparung 14 über die
Breite B der Aufnahme 12 mittig angeordnet. Die Breite B wird betrachtet in einer
Draufsicht auf die Öffnung 10 des Befestigungsstegs 16. Die Öffnung 10 ist dem Betrachter
dann vollständig zugewandt.
[0036] Mit dem Bezugszeichen 18 ist eine weitere Aussparung gekennzeichnet, die vorzugsweise
als Vertiefung in dem Befestigungssteg 16 ausgebildet ist. Hierbei kann es sich um
eine erste Aussparung handeln. Vorliegend ist die Aussparung als vierte Aussparung
ausgebildet, die zusätzlich zu der ersten Aussparung 14 in der Seitenwand 15 vorgesehen
ist. Die erste Aussparung 14 und die vierte Aussparung 18 liegen vorzugsweise einander
gegenüber, so dass die Verbindungsstelle 4 sowohl in die erste Aussparung 14 als auch
in die vierte Aussparung 18 eingreifen kann.
[0037] Im Folgenden wird auf die Figuren 4 bis 6 Bezug genommen, die ein zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigen, wobei aus Übersichtsgründen in Figur 4 lediglich der Haken 9
mit einem eingehängten Seilring 1 in einer Ansicht von unten, in Figur 5 eine entsprechende
perspektivische Ansicht des Hakens 9 mit Seilring 1 und in Figur 6 lediglich der Haken
9 in Alleinstellung gezeigt ist. Aus Übersichtsgründen werden gleiche oder funktional
ähnliche Bauteile teilweise mit den Bezugszeichen des ersten Ausführungsbeispiels
gekennzeichnet, auch wenn sie konstruktiv unterschiedlich sind. Im Übrigen ist die
Aussparung 14 in den Figuren 4 bis 6 (und auch in den anderen Figuren) als oben liegend
dargestellt, auch wenn sie bei einem montierten Trampolin in der Benutzungsstellung
vorzugsweise unten angeordnet, als nach unten gerichtet ist.
[0038] Der Haken 9 des zweiten Ausführungsbeispiels weist - wie das erste Ausführungsbeispiel
- eine erste Aussparung 14 und eine vierte Aussparung 18 auf. Er kann auch lediglich
eine vierte Aussparung 18 oder lediglich eine erste Aussparung 14 aufweisen. Im Zusammenhang
mit Figur 1 wurden bereits die freien (überstehenden) Enden 5 des Seilrings 1 erörtert,
die außerhalb der Verbindungsstelle 4 liegen. In Weiterbildung der Erfindung ist in
dem Boden 13 (siehe Figur 6) eine dritte Aussparung 19 ausgebildet, in die ein überstehendes
Ende 5 eingesteckt ist. Hierdurch wird die Verbindungsstelle 4 besonders gut in der
Aufnahme 12 gehalten.
[0039] Figuren 7 bis 9 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel. Hier ist in dem Boden 13
eine zweite Aussparung 20 ausgebildet, in die die Verbindungsstelle 4 eingreift (Figur
7). Zusätzlich kann auch das freie (überstehende) Ende 5 eingreifen, wie es als vorteilhaft
angesehen wird. Vorliegend bildet die zweite Aussparung 20 einen zweiten freien Ausschnitt.
Der Boden 13 ist also durchbrochen. Vorzugsweise erstreckt sich zur Stabilisierung
des Hakens 9 zwischen zwei Seiten 21 des Bodens 13 auf dessen Rückseite ein Stützsteg
22 mit Abstand zu der zweiten Aussparung 20. Auf der Oberseite des Bodens 13 stützt
sich der Seilring 1 ab.
[0040] Die beschriebenen Ausführungsbeispiele sind als Doppelhaken ausgebildet. Sie weisen
eine erste Seitenwand 15 und vorzugsweise auch eine zweite Seitenwand 23 auf. Andere
Konstruktionen sind denkbar, bei denen lediglich eine Seitenwand 15 und/oder eine
Aufnahme 12 vorgesehen sind/ist.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Seilring
- 2
- Ende
- 3
- Klammer
- 4
- Verbindungsstelle
- 5
- überstehendes Ende
- 6
- Rahmen
- 7
- Sprungmatte
- 8
- Schlaufe
- 9
- Haken
- 10
- Öffnung
- 11
- Aufnahme
- 12
- Aufnahme
- 13
- Boden
- 14
- erste Aussparung
- 15
- Seitenwand
- 16
- Befestigungssteg
- 17
- freies Ende
- 18
- vierte Aussparung
- 19
- dritte Aussparung
- 20
- zweite Aussparung
- 21
- Seiten (des Bodens)
- 22
- Stützsteg
- 23
- zweite Seitenwand
- B
- Breite
1. Trampolin, mit
- einem umlaufenden Rahmen (6), und
- einer Sprungmatte (7), die eine Mehrzahl von Haken (9) aufweist,
- wobei die Haken (9) jeweils mindestens eine Aufnahme (12) aufweisen, die zu einer
Seite durch eine Seitenwand (15) begrenzt wird,
- wobei in die Aufnahme (12) jeweils ein eine Verbindungsstelle (4) aufweisender Seilring
(1) eingehängt ist, um die Sprungmatte (7) an dem umlaufenden Rahmen (6) zu befestigen,
und
- wobei sich der Seilring (1) an einem Boden (13) der Aufnahme (12) abstützt, von
dem die Seitenwand (15) abgeht,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Aufnahme (12) eine erste Aussparung (14) aufweist, in die die Verbindungsstelle
(4) eingreift.
2. Trampolin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aussparung (14) einen Abschnitt mit einer geringeren Wandstärke gegenüber
der übrigen Seitenwand (15) bildet.
3. Trampolin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aussparung (14) als erster freier Ausschnitt in der Seitenwand (15) ausgebildet
ist.
4. Trampolin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (15) ein freies Ende (17) aufweist und dass der freie Ausschnitt zu
dem freien Ende hin offen ausgebildet ist.
5. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aussparung (14) über die Breite (B) der Aufnahme (12) mittig angeordnet
ist.
6. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Boden (13) eine zweite Aussparung (20) ausgebildet ist, in die die mindestens
eine Verbindungsstelle (4) eingreift.
7. Trampolin nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (13) im Bereich der zweiten Aussparung (20) einen zweiten freien Ausschnitt
bildet.
8. Trampolin nach Anspruch 3 oder 4 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste freie Ausschnitt in den zweiten freien Ausschnitt übergeht.
9. Trampolin nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (13) zwei sich gegenüberliegende Seiten (21) bildet, zwischen denen die
zweite Aussparung (20) ausgebildet ist, und dass die beiden Seiten (21) in einem Abstand
von der zweiten Aussparung durch einen Stützsteg (22) verbunden sind.
10. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Boden (13) eine dritte Aussparung (19) ausgebildet ist, in der ein überstehendes
Ende (5) des Seilrings (1) eingesteckt ist.
11. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (12) zu der anderen Seite durch einen Befestigungssteg (16) begrenzt
wird, in dem eine vierte Aussparung (18) ausgebildet ist, in die die Verbindungsstelle
(4) eingreift.
12. Trampolin nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle (4) gebildet wird durch mindestens eine Klammer (3), die zwei
gegenläufige Enden (2) eines Seilabschnitts zur Bildung des Seilrings (1) verbindet.