[0001] Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät mit mindestens einer Seilzuganordnung zur
Betätigung durch Muskelkraft eines trainierenden Benutzers, wenigstens einem an der
Seilzuganordnung befestigbaren Griff zur Handhabung durch den Benutzer bei Betätigung
der Seilzuganordnung, wenigstens einem über die Betätigung der Seilzuganordnung anhebbaren
Gewicht, wenigstens einer Bank mit einer Auflagefläche zum Sitzen und/oder Liegen
des Benutzers bei Betätigung der Seilzuganordnung, und wenigstens einer Stütze zur
Abstützung von Gliedmaßen des auf der Auflagefläche sitzenden oder liegenden Benutzers
bei Betätigung der Seilzuganordnung.
[0002] Aus
DE 20 2018 100 743 U1 ist beispielsweise ein Trainingsgerät mit einer Seilzuganordnung zur Betätigung durch
Muskelkraft eines trainierenden Benutzers bekannt. Dieses Trainingsgerät verfügt über
einen an der Seilzuganordnung befestigbaren Griff zur Handhabung durch den Benutzer
bei Betätigung der Seilzuganordnung. Es ist auch ein über die Betätigung der Seilzuganordnung
anhebbares Gewicht vorgesehen, sowie ein Sitz zum Sitzen des Benutzers bei Betätigung
der Seilzuganordnung. Weiterhin sind Stützen zur Abstützung von Gliedmaßen des Benutzers
bei Betätigung einer Seilzuganordnung an Trainingsgeräten allgemein bekannt.
[0003] Nachteilig an bekannten Trainingsgeräten ist, dass sich die Auflageflächen und Sitzflächen,
als auch die Stützen nicht einfach an unterschiedliche Trainingsübungen, Positionen
und/oder unterschiedliche Körpergrößen von trainierenden Benutzern anpassen lassen.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Trainingsgerät anzugeben, das
eine einfache Anpassung der Auflagefläche und der Stütze an unterschiedliche Trainingsübungen
und/oder unterschiedliche Körpergrößen von trainierenden Benutzern ermöglicht.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Trainingsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0006] Dadurch, dass die Auflagefläche der Bank in mindestens zwei Höheneinstellungen verlagerbar
ist, wobei die Stütze in mindestens zwei Ausrichtungspositionen gegenüber der Auflagefläche
ausrichtbar ist, kann eine einfache Anpassung der Auflagefläche und der Stütze an
unterschiedliche Trainingsübungen und/oder unterschiedliche Körpergrößen von trainierenden
Benutzern erreicht werden. Über die Verlagerung der Auflagefläche der Bank in verschiedene
Höheneinstellungen kann sehr einfach die Höhe der Auflagefläche gegenüber einem Untergrund,
auf dem das Trainingsgerät aufgestellt wird, verändert werden. Außerdem kann durch
Verlagerung der Auflagefläche der Bank in verschiedene Höheneinstellungen sehr einfach
die Position der Auflagefläche gegenüber der Seilzuganordnung und gegenüber dem Untergrund
verändert werden, was eine optimale Einstellungsmöglichkeit des Trainingsgeräts auch
für unterschiedliche Trainingsübungen bietet. Auch für unterschiedliche Körpergrößen
von trainierenden Benutzern bietet die Verlagerung der Auflagefläche der Bank in verschiedene
Höheneinstellungen gute Anpassungsmöglichkeiten des Trainingsgeräts. Da auch die Stütze
zur Abstützung von Gliedmaßen des auf der Auflagefläche sitzenden oder liegenden Benutzers
bei Betätigung der Seilzuganordnung in mehreren Ausrichtungspositionen gegenüber der
Auflagefläche ausrichtbar ist, lassen sich Gliedmaßen des Benutzers bei unterschiedlichen
Trainingsübungen, Positionen und auch bei unterschiedlichen Körpergrößen optimal zur
Ausführung des Trainings am Trainingsgerät abstützen.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die in den Ansprüchen einzeln
aufgeführten Merkmale auch in beliebiger und technologisch sinnvoller Weise miteinander
kombiniert werden können und somit weitere Ausgestaltungen der Erfindung aufzeigen.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stütze
in mindestens drei Ausrichtungspositionen gegenüber der Auflagefläche ausrichtbar
ist. Mit der Ausrichtung der Stütze in mindestens drei Ausrichtungspositionen gegenüber
der Auflagefläche bietet das Trainingsgerät eine besonders gute Anpassungsmöglichkeit
an unterschiedliche Trainingsübungen, die der trainierende Benutzer bei Betätigung
der Seilzuganordnung mittels eigener Muskelkraft ausführen kann. Hierdurch kann das
über die Betätigung der Seilzuganordnung vom trainierenden Benutzer angehobene Gewicht
einfach in unterschiedlichen Trainingsübungen mittels Muskelkraft bewegt werden. Diese
Anpassungsmöglichkeit bietet ein vielseitiges Training an dem Trainingsgerät, sodass
zahlreiche Muskeln angesprochen werden.
[0009] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, die vorsieht, dass die Stütze in mindestens
einer ersten Ausrichtungsposition zur Abstützung von Knien des auf der Auflagefläche
sitzenden Benutzers bei Betätigung der Seilzuganordnung eingerichtet ist, wobei die
Stütze in mindestens einer zweiten Ausrichtungsposition zur Abstützung von Füßen des
auf der Auflagefläche sitzenden oder liegenden Benutzers bei Betätigung der Seilzuganordnung
eingerichtet ist. Mit der Abstützung von Knien des auf der Auflagefläche sitzenden
Benutzers bei Betätigung der Seilzuganordnung kann an dem Trainingsgerät unter Anderem
das klassische Lat-Ziehen als Trainingsübung vom Benutzer durchgeführt werden. Die
Abstützung der Füße des auf der Auflagefläche sitzenden Benutzers bei Betätigung der
Seilzuganordnung ermöglicht als Trainingsübung das klassische Rudern am Trainingsgerät
auszuführen. Mit der Abstützung der Füße des auf der Auflagefläche liegenden Benutzers
bei Betätigung der Seilzuganordnung, kann auch eine Trainingsübung am Trainingsgerät
ausgeführt werden, bei welcher der Benutzer den an der Seilzuganordnung befestigten
Griff in einem etwa 45° Winkel zur Wirbelsäule in Richtung der eigenen Brust zieht.
Hierbei werden noch einmal andere Muskeln beansprucht als beim klassischen Lat-Ziehen
oder dem klassischen Rudern bzw. die beim klassischen Lat-Ziehen und klassischen Rudern
ebenfalls beanspruchten Muskeln werden bei dem Ziehen im 45° Winkel zur Wirbelsäule
in Richtung der Brust anders beansprucht.
[0010] Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung bezieht sich darauf, dass die
Stütze eine konvex gewölbte Abstützfläche für die Knie des Benutzers aufweist, wobei
die Stütze auf einer der konvex gewölbten Abstützfläche gegenüberliegenden Seite eine
flachere Trittfläche für die Füße des Benutzers aufweist. Die Wölbung der Abstützfläche
bietet eine bequeme Auflage auf der Stütze für die Knie des Benutzers. Gleichzeitig
kann die der konvex gewölbten Abstützfläche gegenüberliegende Seite zur Abstützung
der Füße genutzt werden, da die gegenüber der Wölbung flachere Trittfläche einen stabilen
Stand für die Füße des Benutzers bietet, beispielsweise bei der Ausführung von klassischem
Rudern am Trainingsgerät. Die Abstützfläche und die Trittfläche bestehen bevorzugt
aus ein - und demselben Material, welches einerseits eine dämpfende/polsternde Eigenschaft
hat, aber zugleich auch genügend Oberflächenhärte, um als festere Trittfläche zu dienen.
Dieses Material hat bevorzugt eine Härte nach Shore A für Weich-Elastomeren von 60.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung sieht vor, dass die konvex gewölbte
Abstützfläche in mindestens einer ersten Ausrichtungsposition dem Knie des auf der
Auflagefläche sitzenden Benutzers bei Betätigung der Seilzuganordnung zugewandt ist,
wobei die Trittfläche in mindestens einer zweiten Ausrichtungsposition den Füßen des
auf der Auflagefläche sitzenden oder liegenden Benutzers bei Betätigung der Seilzuganordnung
zugewandt ist. Über die Ausrichtung der Stütze in verschiedene Ausrichtungspositionen
kann sowohl die konvex gewölbte Abstützfläche als auch die flachere Trittfläche für
verschiedene Trainingsübungen zur Abstützung der Füße oder Knie des Benutzer in Position
gebracht werden. So kann der Benutzer die Knie in der ersten Ausrichtungsposition
beispielsweise zum klassischen Lat-Ziehen an der konvex gewölbten Abstützfläche abstützen.
Sitzend zum klassischen Rudern oder zum liegenden Ziehen im 45° Winkel zur Wirbelsäule
in Richtung der Brust kann der Benutzer die in anderen Ausrichtungspositionen ausgerichtete
Trittfläche bequem zum Abstützen der Füße beim Training benutzen.
[0012] Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung sieht vor, dass die Auflagefläche der
Bank in mindestens einer ersten Höheneinstellung zum Sitzen des Benutzers auf der
Auflagefläche bei Betätigung der Seilzuganordnung eingerichtet ist, wobei die Auflagefläche
der Bank in mindestens einer zweiten Höheneinstellung zum Liegen des Benutzers auf
der Auflagefläche bei Betätigung der Seilzuganordnung eingerichtet ist. Hierdurch
kann die Auflagefläche zum Sitzen beim klassischen Lat-Ziehen, aber auch zum Sitzen
beim klassischen Rudern am Trainingsgerät verwendet werden. Die Auflagefläche wird
hierzu vorteilhafterweise über die Veränderung der Höhe gegenüber dem Untergrund in
die für die Trainingsübung optimale Höheneinstellung gebracht. Außerdem lässt sich
die Auflagefläche optimal zur Seilzuganordnung ausrichten, sodass auch liegendes Ziehen
im 45° Winkel zur Wirbelsäule in Richtung der Brust am Trainingsgerät möglich ist.
[0013] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, die vorsieht, dass die Bank eine
Parallelogrammführung aufweist, an welcher die Auflagefläche in die verschiedenen
Höheneinstellungen verlagerbar ist. Über die Hebel einer solchen Parallelogrammführung
lässt sich die Auflagefläche besonders einfach in verschiedene Höhen zum Untergrund,
auf dem das Trainingsgerät aufgestellt ist, aber auch zur Seilzuganordnung anordnen,
sodass eine einfache Anpassung des Trainingsgeräts an unterschiedliche Trainingsübungen
und Körpergrößen möglich ist.
[0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Bank einen Ständer aufweist,
wobei der Ständer die mittels der Parallelogrammführung verlagerbare Auflagefläche
in zwei Höheneinstellungen abstützt, wobei diese zwei Höheneinstellungen jeweils Endanschläge
der Parallelogrammführung bilden. Mit dem Ständer, welcher die Bank an Endanschlägen
der Parallelogrammführung abstützt, kann auf sehr einfache Weise eine Veränderung
der Höhe der Auflagefläche zum Untergrund, auf dem das Trainingsgerät aufgestellt
ist, und zu der Seilzuganordnung erreicht werden, bei der die Bank das Körpergewicht
des auf der Auflagefläche sitzenden oder liegenden Benutzers sicher aufnimmt.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stütze
mittels Verschwenken in mehrere Ausrichtungspositionen gegenüber der Auflagefläche
ausrichtbar ist. Die Verschwenkbewegung der Stütze kann einfach über eine Drehachse
realisiert werden, sodass die Stütze durch Verschwenken um diese Drehachse in mehrere
Ausrichtungspositionen verlagert werden kann. Diese Verlagerung durch Verschwenken
der Stütze bietet eine einfache Anpassungsmöglichkeit des Trainingsgeräts an unterschiedliche
Trainingsübungen oder unterschiedliche Körpergrößen der Benutzer.
[0016] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, die vorsieht, dass die Stütze in
mindestens drei beabstandeten Verstellbereichen mit jeweils mehreren Ausrichtungspositionen
stufenweise gegenüber der Auflagefläche ausrichtbar ist. Mit der stufenweisen Verstellung
innerhalb der mindestens drei beabstandeten Verstellbereiche kann eine optimale Anspassung
des Trainingsgeräts an unterschiedliche Körpergrößen der Benutzer erfolgen, wobei
durch den Wechsel in die beabstandenten Verstellbereiche eine Anpassung des Trainingsgeräts
an unterschiedliche Trainingsübungen möglich ist. Somit lässt sich die Stütze zur
Abstützung der Gliedmaßen optimal zum Training am Trainingsgerät ausrichten.
[0017] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der
nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele
der Erfindung zeigen. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen
Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
- Figur 1
- erfindungsgemäßes Trainingsgerät mit Stütze in erster Ausrichtungsposition und Auflagefläche
in erster Höheneinstellung,
- Figur 2
- Trainingsgerät nach Verlagerung der Seilaufhängung,
- Figur 3
- Seitenansicht auf Benutzer an Trainingsgerät mit Stütze in erster Ausrichtungsposition
und Auflagefläche in erster Höheneinstellung,
- Figur 4
- Trainingsgerät mit Stütze in zweiter Ausrichtungsposition und Auflagefläche in zweiter
Höheneinstellung,
- Figur 5
- Seitenansicht auf Benutzer an Trainingsgerät mit Stütze in zweiter Ausrichtungsposition
und Auflagefläche in zweiter Höheneinstellung,
- Figur 6
- Trainingsgerät mit Stütze in dritter Ausrichtungsposition und Auflagefläche in zweiter
Höheneinstellung, und
- Figur 7
- Seitenansicht auf Benutzer an Trainingsgerät mit Stütze in dritter Ausrichtungsposition
und Auflagefläche in zweiter Höheneinstellung.
[0018] In der Figur 1 mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist ein erfindungsgemäßes Trainingsgerät
dargestellt. Das Trainingsgerät 1 verfügt über eine Seilzuganordnung 2 zur Betätigung
durch Muskelkraft eines trainierenden Benutzers 3 (Fig. 3). Damit eignet sich das
Trainingsgerät 1 beispielsweise zur Durchführung von Trainingsübungen wie Lat-Ziehen,
Rudern oder weitere Bewegungen, bei denen ein Zugseil 28, 28 mittels Muskelkraft gezogen
wird, um ein Gewicht 5 über die erzeugte Zugkraft anzuheben. Zur Handhabung durch
den Benutzer 3 (Fig. 5) ist an der Seilzuganordnung 2 ein Griff 4 befestigt über den
die Seilzuganordnung 2 zum Anheben eines Gewichts 5 betätigt wird. Der Griff 4 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel als breite Latzugstange ausgebildet. Es kann aber
zum Training an Trainingsgerät 1 auch eine Trizeps- /Bizeps-Curlstange, ein enger
Parallelgriff oder auch zwei Griffstücke als Griff 4 an der Seilzuganordnung 2 befestigt
werden. Das anhebbare Gewicht 5 setzt sich im Ausführungsbeispiel vorteilhafterweise
aus mehreren miteinander kombinierbaren Einzelgewichten 42 zusammen. Hierdurch kann
die Masse des anhebbaren Gewichts 5 durch Kombination der Einzelgewichte 42 auf die
Bedürfnisse des Benutzers 3 (Fig. 7) abgestimmt werden. Damit lässt sich das Trainingsgerät
1 leicht an unterschiedliche Trainingsübungen und/oder unterschiedliche Körpergrößen
von trainierenden Benutzern 3 (Fig. 3) anpassen. Das Trainingsgerät 1 zeichnet sich
herzu außerdem dadurch aus, dass die Seilzuganordnung 2 einen arretierbaren Seilspeicher
23 aufweist.
[0019] Dieser Seilspeicher 23 wird durch eine in mehrere Arretierungspositionen 24, 25 (Fig.
2) gegenüber einer Umlenkrolle 26 verlagerbare Seilaufhängung 27 gebildet. Mit der
Verlagerung der Seilaufhängung 27 gegenüber der Umlenkrolle 26 zwischen mindestens
zwei Arretierungspositionen 24, 25 (Fig. 2) kann von dem Seilspeicher 23 einfach Zugseil
29 aufgenommen oder entnommen werden. Hierdurch kann die Seilzuganordnung 2 einfach
an unterschiedliche Trainingsübungen und/oder unterschiedliche Körpergrößen von trainierenden
Benutzern 3 (Fig. 3) angepasst werden.
[0020] Gegenüber Figur 1 ist in Figur 2 die Seilaufhängung 27 in Richtung der Umlenkrolle
26 verlagert und in einer neuen Arretierungsposition 25 arretiert. In den Arretierungspositionen
24 (Fig. 1), 25 ist die Seilaufhängung 27 jeweils gegenüber der Umlenkrolle 26 des
Seilspeichers 23 arretiert, also festgelegt. Die Veränderung des Abstandes zwischen
der Seilaufhängung 27 und der Umlenkrolle 26 des Seilspeichers 23 gibt, wie in Figur
2 zu sehen ist, Zugseil 29 aus dem Seilspeicher 23 frei. Durch die Verringerung des
Abstandes von Seilaufhängung 27 und Umlenkrolle 26 wird aus dem Seilspeicher 23 Zugseil
29 entnommen. Wird der Abstand von Seilaufhängung 27 gegenüber der Umlenkrolle 26
des Seilspeichers 23 andererseits wieder verringert, so nimmt der Seilspeicher 23
entsprechend auch wieder Zugseil 29 auf und das Trainingsgerät 1 kann wieder in den
in Figur 1 gezeigten Zustand überführt werden. Die Verlagerung der Seilaufhängung
27 bietet daher eine einfache Anpassungsmöglichkeit, um das zur Betätigung zur Verfügung
stehende Zugseil 28, 29 zu verlängern oder zu verkürzen. Hierdurch kann beispielsweise
die Höhe des Griffs 4 verändert werden, wie aus der Zusammenschau von Figur 1 und
Figur 2 ersichtlich wird. Das Trainingsgerät 1 kann so optimal auf unterschiedliche
Trainingsübungen und/oder unterschiedliche Körpergrößen von trainierenden Benutzern
3 (Fig. 3) eingestellt werden. Die Seilaufhängung 27 des Seilspeichers 23 ist hierzu
vorteilhafterweise dazu eingerichtet zur Freigabe des Zugseils 29 entlang einer Führung
30 auf die Umlenkrolle 26 des Seilspeichers 23 zu bewegt zu werden. Zur Aufnahme des
Zugseils 29 kann die Seilaufhängung 27 des Seilspeichers 23 einfach wieder entlang
der Führung 30 von der Umlenkrolle 26 des Seilspeichers 23 weg bewegt werden. Die
Länge des zur Betätigung zur Verfügung stehenden Zugseils 28, 29 wird also durch Verschieben
der Seilaufhängung 27 auf der Führung 30 verändert. Wie anhand der Figuren 1 und 2
zu sehen ist, weist die Führung 30 mehrere Rastlöcher 31 auf, in denen die Seilaufhängung
27 an mehreren Arretierungspositionen 24, 25 verrastet werden kann. Die entlang der
Führung 30 hintereinander angeordneten Rastlöcher 31 ermöglichen so, die zur Betätigung
zur Verfügung stehende Länge des Zugseils 28, 29 durch die Verrastung festzulegen.
Das Zugseil 29 wird zwischen der Seilaufhängung 27 und der Umlenkrolle 26 in einem
Rahmen 41 des Trainingsgeräts 1 geführt und ist so in dem Seilspeicher 23 geschützt.
Im Ausführungsbeispiel ist die Seilzuganordnung 2 unter anderem durch zwei Zugseile
28, 29 gebildet, die in einer gemeinsamen Doppelrolle 32 geführt sind. Das erste Zugseil
28 ist an einem ersten Ende 33 mit dem Gewicht 5 verbunden und an dem zweiten Ende
35 mit einem Befestigungsmittel 37 zur Befestigung des Griffes 4 verbunden. An dem
zweiten Ende 35 des ersten Zugseils 28 ist außerdem ein Stopper 38 vorgesehen, der
das erste Zugseil 28 in einer eingezogenen Position an einer oberen Stopperaufnahme
39 sichert, wie beispielsweise in Figur 5 zu sehen ist. Das erste Zugseil 28 wird
von der Stopperaufnahme 39 über eine erste Zugrolle 43 (Fig. 3) und eine zweite Zugrolle
44 (Fig. 3) zu der Doppelrolle 32 geführt und von dort über eine dritte Zugrolle 45
(Fig. 3) und eine vierte Zugrolle 46 (Fig. 3) zum Gewicht 5 umgelenkt. Das zweite
Zugseil 29 ist an einem ersten Ende 34 mit der Seilaufhängung 27 verbunden. Im unteren
Bereich des Rahmen 41 ist das zweite Zugseil 29 an zwei weiteren Zugrollen 49, 50
geführt. An dem zweiten Ende 36 des zweiten Zugseils 29 ist ebenfalls ein Stopper
38 (Fig. 7) vorgesehen, der das zweite Zugseil 29 in einer eingezogenen Position an
einer unteren Stopperaufnahme 39 (Fig. 8) sichert, wie beispielsweise in Figur 5 zu
sehen ist. Auch an dem zweiten Ende 36 (Fig. 4) des zweiten Zugseils 29 ist ein Befestigungsmittel
37 (Fig. 5) zur Befestigung eines Griffes 4 vorgesehen. Hier kann der Griff 4 befestigt
werden, um beispielsweise Rudern an dem Trainingsgerät 1 als Übung auszuführen. Die
zwei Zugseile 28, 29 der Seilzuganordnung 2 liegen vorteilhafterweise in Schlaufen
um die Rollen der Doppelrolle 32. Hierdurch wirken beide Zugseile 28, 29 auf die Doppelrolle
32 ein, welche daher die Zugkräfte, die bei der Betätigung der Seilzuganordnung 2
entstehen, überträgt. Bei der Betätigung des ersten Zugseils 28 durch den Benutzer
3 (Fig. 4) hebt das über die Doppelrolle 32 geführte, erste Zugseil 28 das Gewicht
5 an. Das zwischen der unteren Stopperaufnahme 39 (Fig. 5) und der Seilaufhängung
27 festgelegte, zweite Zugseil 29 hält hierbei die Doppelrolle 32 in Position. Bei
Betätigung des zweiten Zugseils 29 durch den Benutzer 3 wird die Doppelrolle 32 hingegen
so verlagert, dass das zwischen Stopperaufnahme 39 und Gewicht 5 angeordnete erste
Zugseil 28 das Gewicht 5 anhebt. Wie anhand der Figur 2 zu sehen ist, gibt der arretierbare
Seilspeicher 23 bei Freigabe von Zugseil 29 das erste Zugseil 28 zwischen Stopperaufnahme
39 und Stopper 38 frei. Das Befestigungsmittel 37 mit dem daran befestigten Griff
4 wird so in eine unterhalb der eingezogenen Position angeordnete Griffposition verlagert,
welche in Figur 2 dargestellt ist. Mit der Freigabe von Zugseil 28 zwischen Stopperaufnahme
39 und Stopper 38 lässt ich der am ersten Zugseil 28 befestigte Griff 4 absenken,
sodass auch Benutzer 3 mit einer kleineren Körpergröße problemlos an den Griff 4 herankommen,
um die Seilzuganordnung 2 zu betätigen. Hierzu wird einfach der Seilabschnitt zwischen
Stopperaufnahme 39 und Stopper 38 durch die Freigabe von Zugseil 29 aus dem Seilspeicher
23 verlängert. Andererseits kann das erste Zugseil 28 auch durch Aufnahme von Zugseil
29 in den Seilspeicher 23 verkürzt werden, bis die obere Stopperaufnahme 39, wie in
Figur 1 gezeigt, das erste Zugseil 28 am Stopper 38 in der eingezogene Position sichert.
Wie aus der Zusammenschau der Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, wird die Doppelrolle
32 zwischen dem ersten Zugseil 28 und dem zweiten Zugseil 29 parallel zu einer Anhebeachse
40 geführt, in welcher das anhebbare Gewicht 5 bei Betätigung der Seilzuganordnung
2 durch Muskelkraft des trainierenden Benutzers 3 entgegen der Schwerkraft angehoben
wird. Das Trainingsgerät 1 verfügt außerdem über eine Bank 6 mit einer Auflagefläche
7 zum Sitzen und/oder Liegen des Benutzers 3 bei Betätigung der Seilzuganordnung 2.
Außerdem ist an dem Trainingsgerät eine Stütze 8 vorgesehen zur Abstützung von Gliedmaßen
9 (Fig. 4), 10 (Fig. 6) des auf der Auflagefläche 7 sitzenden oder liegenden Benutzers
3 (Fig. 8) bei Betätigung der Seilzuganordnung 2.
[0021] In den Figuren 1 und 2 ist das Trainingsgerät 1 mit der Stütze 8 in einer ersten
Ausrichtungsposition 13 und die Auflagefläche 7 in einer ersten Höheneinstellung 11
gezeigt. Die Auflagefläche 7 der Bank 6 kann vorteilhafterweise in zwei Höheneinstellungen
11, 12 (Fig. 4) verlagert werden. Außerdem lässt sich die Stütze 8 in mindestens drei
Ausrichtungspositionen 13, 14 (Fig. 5), 15 (Fig. 7) gegenüber der Auflagefläche 7
ausrichten. Hierdurch kann die Auflagefläche 7 und die Stütze 8 an unterschiedliche
Trainingsübungen und/oder unterschiedliche Körpergrößen angepasst werden. Die Verlagerung
der Auflagefläche 7 der Bank 6 in verschiedene Höheneinstellungen 11, 12 (Fig. 4)
ermöglicht die Höhe der Auflagefläche 7 gegenüber einem Untergrund 47 (Fig. 3), auf
dem das Trainingsgerät 1 aufgestellt wird, zu verändern. Außerdem lässt sich durch
die Verlagerung der Auflagefläche 7 sehr einfach die Position der Auflagefläche 7
gegenüber der Seilzuganordnung 2 verändern, um eine optimale Anpassung des Trainingsgeräts
1 für unterschiedliche Trainingsübungen zu erreichen. Die Gliedmaßen 9, 10 (Fig. 3,
5, 7) des Benutzers 3, 9, 10 (Fig. 3, 5, 7) lassen sich bei unterschiedlichen Trainingsübungen
und auch bei unterschiedlichen Körpergrößen der Benutzer 3 optimal abstützen, da die
Stütze 8 zudem in mehreren Ausrichtungspositionen 13, 14 (Fig. 5), 15 (Fig. 7) gegenüber
der Auflagefläche 7 ausrichtbar ist.
[0022] Die Figur 3 zeigt das Trainingsgerät 1 mit der Stütze 8 in der ersten Ausrichtungsposition
13 und der Auflagefläche 7 in der ersten Höheneinstellung 11. Die Stütze 8 dient in
dieser ersten Ausrichtungsposition 13 zur Abstützung von Knien 9 des auf der Auflagefläche
7 sitzenden Benutzers 3 bei Betätigung der Seilzuganordnung 2. Die Stütze 8 verfügt
hierzu über eine konvex gewölbte Abstützfläche 16 für die Knie 9 des Benutzers 3.
Die konvex gewölbte Abstützfläche 16 ist in der in Figur 3 gezeigten ersten Ausrichtungsposition
13 dem Knie 9 des auf der Auflagefläche 7 sitzenden Benutzers 3 bei Betätigung der
Seilzuganordnung 2 zugewandt. Die Auflagefläche 7 der Bank 6 ist hier in der ersten
Höheneinstellung 11 positioniert, sodass der Benutzer 3 bequem auf der Auflagefläche
7 sitzen kann, wie hier in Figur 3 dargestellt ist. Die gewählte erste Ausrichtungsposition
13 der Stütze 8 und die ersten Höheneinstellung 11 machen das Trainingsgerät 1 besonders
geeignet, um Trainingsübungen wie das Lat-Ziehen durchzuführen. Hierzu wird das erste
Zugseil 28 an dem befestigen Griff 4 (Fig. 1) vom Benutzer nach unten in Richtung
der Brust gezogen. Hierbei werden insbesondere der breite Rückenmuskel (musculus latissimus
dorsi), die unteren Fasern des Kapuzenmuskel (musculus trapezius pars ascendens),
der große und der kleine Rautenmuskel (musculus rhomboideus minor et major) und der
große Rundmuskel (musculus teres major) am Trainingsgerät 1 durch den Benutzer 3 trainiert.
Das erste Zugseil 28, welches an seinem ersten Ende 33 mit dem Gewicht 5 und an seinem
zweiten Ende 35 mit Befestigungsmitteln 37 zur Befestigung eines Griffes 4 (Fig. 2)
verbunden ist, überträgt die vom Benutzer 3 am Griff 4 (Fig. 2) bei der Trainingsübung
ausgeübte Kraft auf das Gewicht 5, sodass ein Ziehen des ersten Zugseils 28 unmittelbar
zu einem Anheben des Gewichts 5 führt. Hierbei wird die Zugkraft am ersten Zugseil
28 an der Doppelrolle 32 umgelenkt. Das zweite Zugseil 29 hält hierbei die Doppelrolle
32 in Position.
[0023] In Figur 4 ist das Trainingsgerät 1 mit der Stütze 8 in der zweiten Ausrichtungsposition
14 und der Auflagefläche 7 in einer zweiten Höheneinstellung 12 gezeigt. Die Bank
6 weist eine Parallelogrammführung 18 auf, an welcher die Auflagefläche 7 zwischen
der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten ersten Höheneinstellungen 11 (Fig. 2) in die
in Figur 4 gezeigte zweite Höheneinstellung 12 verlagerbar ist. Die Parallelogrammführung
18 ist klassisch durch zwei Hebelpaare zwischen dem Rahmen 41 und der Auflagefläche
7 gebildet. An der Bank 6 ist vorteilhafterweise ein Ständer 19 vorgesehen, wobei
der Ständer 19 die mittels der Parallelogrammführung 18 verlagerbare Auflagefläche
7 in den beiden Höheneinstellungen 11 (Fig. 2), 12 abstützt. Die zwei Höheneinstellungen
11 (Fig. 2), 12 bilden jeweils Endanschläge der Parallelogrammführung 18. So stützt
sich der Ständer 19 in der ersten, oberen Höheneinstellung 11 (Fig. 2) an dem Rahmen
41 ab, während sich der Ständer 19 in der zweiten, unteren Höheneinstellung 12 am
Untergrund 47 (Fig. 5) abstützt.
[0024] Die Figur 5 zeigt eine Seitenansicht auf das Trainingsgerät 1 gemäß Figur 4. Die
Stütze 8 dient in der zweiten Ausrichtungsposition 14 zur Abstützung der Füße 10 des
auf der Auflagefläche 7 sitzenden Benutzers 3 bei Betätigung der Seilzuganordnung
2. Hierzu weist die Stütze 8 auf einer der konvex gewölbten Abstützfläche 16 (Fig.
3) gegenüberliegenden Seite eine flachere Trittfläche 17 (Fig. 4) für die Füße 10
des Benutzers 3 auf. Diese Trittfläche 17 (Fig. 4) ist in der zweiten Ausrichtungsposition
14 den Füßen 10 des auf der Auflagefläche 7 sitzenden Benutzers 3 bei Betätigung der
Seilzuganordnung 2 zugewandt. Die hier gewählte zweite Ausrichtungsposition 14 der
Stütze 8 und die zweite Höheneinstellung 12 machen das Trainingsgerät 1 besonders
geeignet, um Trainingsübungen wie das klassische Rudern durchzuführen. Hierzu wird
das zweite Zugseil 29 an einem befestigten Griff 4 (Fig. 1) vom Benutzer 3 zurück
in Richtung der Brust gezogen. Hierbei werden insbesondere der breite Rückenmuskel
(musculus latissimus dorsi), der hintere Teil des Deltamuskels (musculus deltoideus
pars clavicularis), der Kapuzenmuskel (musculus trapezius), der große und der kleine
Rautenmuskel (musculus rhomboideus minor et major) und der Untergrätenmuskel (musculus
infraspinatus) trainiert. Das zweite Zugseil 29 ist hierzu an seinem ersten Ende 34
(Fig. 4) mit der Seilaufhängung 27 verbunden und an seinem zweiten Ende 36 (Fig. 4)
mit Befestigungsmitteln 37 zur Befestigung des Griffes 4 (Fig. 1). Der hier befestigte
Griff 4 (Fig. 2) kann also zur Ausübung einer Kraft durch einen Benutzer 3 des Trainingsgeräts
1 beim klassischen Rudern genutzt werden.
[0025] In Figur 6 ist das Trainingsgerät 1 mit der Stütze 8 in der dritten Ausrichtungsposition
15 und der Auflagefläche 7 in der zweiten Höheneinstellung 12 gezeigt. Die Stütze
8 dient in der dritten Ausrichtungsposition 15 zur Abstützung der Füße 10 (Fig. 7)
des auf der Auflagefläche 7 liegenden Benutzers 3 (Fig. 7) bei Betätigung der Seilzuganordnung
2. Hierzu ist die flachere Trittfläche 17 (Fig. 4) für die Füße 10 des Benutzers 3
(Fig. 7) in der dritten Ausrichtungsposition 15 den Füßen 10 (Fig. 7) des auf der
Auflagefläche 7 liegenden Benutzers 3 bei Betätigung der Seilzuganordnung 2 zugewandt.
[0026] Die Figur 7 zeigt eine Seitenansicht auf das Trainingsgerät 1 gemäß Figur 6. Die
hier gewählte dritte Ausrichtungsposition 15 der Stütze 8 und die zweite Höheneinstellung
12 machen das Trainingsgerät 1 besonders geeignet, um bei Trainingsübungen beispielsweise
den Griff 4 (Fig. 2) liegend in einem etwa 45° Winkel zur Wirbelsäule in Richtung
der eigenen Brust zu ziehen. Hier wird das erste Zugseil 28 an einem befestigten Griff
4 (Fig. 2) vom Benutzer 3 zurück in Richtung der Brust gezogen. Hierbei werden zahlreiche
weitere Muskeln trainiert und beim klassischen Lat-Ziehen (Fig. 3) oder beim klassischen
Rudern (Fig. 5) ebenfalls trainierte Muskeln werden anders beansprucht, um ein vielseitiges
Training am Trainingsgerät 1 zu bieten. Auch bei der in Figur 7 dargestellten Übung
wird die vom Benutzer 3 an dem Griff 4 (Fig. 1) ausgeübte Kraft auf das zweite Zugseil
29 übertragen, welches die Kraft auf die Doppelrolle 32 überträgt, wodurch die Doppelrolle
32 an dem ersten Zugseil 28 zieht, was zu einem indirekten Anheben des Gewichts 5
durch den Benutzer 3 führt. Die Stopper 38 an den zweiten Enden 35, 36 der Zugseile
28, 29 sorgen dafür, dass das
[0027] Zugseil 28, 29, welches nicht durch den Benutzer 3 am befestigten Griff 4 (Fig. 1)
unmittelbar betätigt wird, in einer eingezogenen Position an jeweils einer Stopperaufnahme
39 festgelegt wird. Besonders in Figur 7 ist gut erkennbar, dass die Stütze 8 durch
Verschwenken in die Ausrichtungspositionen 13 (Fig. 3), 14 (Fig. 5), 15 gegenüber
der Auflagefläche 7 ausrichtbar ist. Die Stütze 8 kann hierzu an einer Rastscheibe
48 gegenüber dem Rahmen 41 verschwenkt werden. An der Rastscheibe 48 sind mehrere
Verstellbereiche 20 (Fig. 3), 21 (Fig. 7), 22 (Fig. 5) gebildet. Diese Verstellbereiche
20, 21, 22 weisen jeweils mehrere Ausrichtungspositionen 13, 14, 15, um die Stütze
8 stufenweise gegenüber der Auflagefläche 7 auszurichten.
Bezuaszeichenliste
[0028]
- 1 Trainingsgerät
- 2 Seilzuganordnung
- 3 Benutzer
- 4 Griff
- 5 Gewicht
- 6 Bank
- 7 Auflagefläche
- 8 Stütze
- 9 Knie (Gliedmaßen des Benutzers)
- 10 Fuß (Gliedmaßen des Benutzers)
- 11 erste Höheneinstellung
- 12 zweite Höheneinstellung
- 13 erste Ausrichtposition
- 14 zweite Ausrichtposition
- 15 dritte Ausrichtposition
- 16 Abstützfläche
- 17 Trittfläche
- 18 Parallelogrammführung
- 19 Ständer
- 20 erster Verstellbereich
- 21 zweiter Verstellbereich
- 22 dritter Verstellbereich
- 23 Seilspeicher
- 24 erste Arretierungsposition
- 25 zweite Arretierungsposition
- 26 Umlenkrolle (Seilspeicher)
- 27 Seilaufhängung
- 28 erstes Zugseil
- 29 zweites Zugseil
- 30 Führung
- 31 Rastlöcher
- 32 Doppelrolle
- 33 erstes Ende des ersten Zugseils
- 34 erstes Ende des zweiten Zugseils
- 35 zweites Ende des ersten Zugseils
- 36 zweites Ende des zweiten Zugseils
- 37 Befestigungsmittel
- 38 Stopper
- 39 Stopperaufnahme
- 40 Anhebeachse
- 41 Rahmen
- 42 Einzelgewichte
- 43 erste Zugrolle
- 44 zweite Zugrolle
- 45 dritte Zugrolle
- 46 vierte Zugrolle
- 47 Untergrund
- 48 Rastscheibe
- 49 vierte Zugrolle
- 50 fünfte Zugrolle
1. Trainingsgerät (1) mit
- mindestens einer Seilzuganordnung (2) zur Betätigung durch Muskelkraft eines trainierenden
Benutzers (3),
- wenigstens einem an der Seilzuganordnung (2) befestigbaren Griff (4) zur Handhabung
durch den Benutzer (3) bei Betätigung der Seilzuganordnung (2),
- wenigstens einem über die Betätigung der Seilzuganordnung (2) anhebbaren Gewicht
(5),
- wenigstens einer Bank (6) mit einer Auflagefläche (7) zum Sitzen und/oder Liegen
des Benutzers (3) bei Betätigung der Seilzuganordnung (2), und
- wenigstens einer Stütze (8) zur Abstützung von Gliedmaßen (9, 10) des auf der Auflagefläche
(7) sitzenden oder liegenden Benutzers (3) bei Betätigung der Seilzuganordnung (2),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflagefläche (7) der Bank (6) in mindestens zwei Höheneinstellungen (11, 12)
verlagerbar ist, wobei die Stütze (8) in mindestens zwei Ausrichtungspositionen (13,
14, 15) gegenüber der Auflagefläche (7) ausrichtbar ist.
2. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (8) in mindestens drei Ausrichtungspositionen (13, 14, 15) gegenüber der
Auflagefläche (7) ausrichtbar ist.
3. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (8) in mindestens einer ersten Ausrichtungsposition (13) zur Abstützung
von Knien (9) des auf der Auflagefläche (7) sitzenden Benutzers (3) bei Betätigung
der Seilzuganordnung (2) eingerichtet ist, wobei die Stütze (8) in mindestens einer
zweiten Ausrichtungsposition (14, 15) zur Abstützung von Füßen (10) des auf der Auflagefläche
(7) sitzenden oder liegenden Benutzers (3) bei Betätigung der Seilzuganordnung (2)
eingerichtet ist.
4. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (8) eine konvex gewölbte Abstützfläche (16) für die Knie (9) des Benutzers
(3) aufweist, wobei die Stütze (8) auf einer der konvex gewölbten Abstützfläche (16)
gegenüberliegenden Seite eine flachere Trittfläche (17) für die Füße (10) des Benutzers
(3) aufweist.
5. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konvex gewölbte Abstützfläche (16) in mindestens einer ersten Ausrichtungsposition
(13) dem Knie (9) des auf der Auflagefläche (7) sitzenden Benutzers (3) bei Betätigung
der Seilzuganordnung (2) zugewandt ist, wobei die Trittfläche (17) in mindestens einer
zweiten Ausrichtungsposition (14, 15) den Füßen (10) des auf der Auflagefläche (7)
sitzenden oder liegenden Benutzers (3) bei Betätigung der Seilzuganordnung (2) zugewandt
ist.
6. Trainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (7) der Bank (6) in mindestens einer ersten Höheneinstellung (11)
zum Sitzen des Benutzers (3) auf der Auflagefläche (7) bei Betätigung der Seilzuganordnung
(2) eingerichtet ist, wobei die Auflagefläche (7) der Bank (6) in mindestens einer
zweiten Höheneinstellung (12) zum Liegen des Benutzers (3) auf der Auflagefläche (7)
bei Betätigung der Seilzuganordnung (2) eingerichtet ist.
7. Trainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bank (6) eine Parallelogrammführung (18) aufweist, an welcher die Auflagefläche
(7) in die verschiedenen Höheneinstellungen (11, 12) verlagerbar ist.
8. Trainingsgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bank (6) einen Ständer (19) aufweist, wobei der Ständer (19) die mittels der
Parallelogrammführung (18) verlagerbare Auflagefläche (7) in zwei Höheneinstellungen
(11, 12) abstützt, wobei diese zwei Höheneinstellungen (11, 12) jeweils Endanschläge
der Parallelogrammführung (18) bilden.
9. Trainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (8) mittels Verschwenken in mehrere Ausrichtungspositionen (13, 14, 15)
gegenüber der Auflagefläche (7) ausrichtbar ist.
10. Trainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (8) in mindestens drei beabstandeten Verstellbereichen (20, 21, 22) mit
jeweils mehreren Ausrichtungspositionen (13, 14, 15) stufenweise gegenüber der Auflagefläche
(7) ausrichtbar ist.