[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schallabsorbern für Fahrzeugreifen
und deren stoffliche Zusammensetzung. Insbesondere dienen die Schallabsorber als einsetzbare
bzw. nachrüstbare Schallabsorber für Fahrzeugreifen, die mit einfachen Mitteln und
einem effizienten Verfahren an Reifen unterschiedlicher Fahrzeuge angepasst werden
können.
[0002] Bekannt ist nach der
DE 10 2018 217 579 A1 eine Fördereinrichtung zum Fördern eines bandförmigen Schallabsorbers, eine dafür
geschaffene Montageanlage, sowie ein Verfahren zum Montieren des bandförmigen Schallabsorbers
an einem Reifen. Dabei dient die Fördereinrichtung zum Fördern des bandförmigen Schallabsorbers
zu einer Reifeninnenseite eines Reifens mittels einem Zuführabschnitt zum Zuführen
des bandförmigen Schallabsorbers in einen Förderabschnitt. Der Förderabschnitt ist
dazu so ausgebildet, dass er den bandförmigen Schallabsorber von einer oberen Öffnung,
durch die der bandförmige Schallabsorber über den Zuführabschnitt aufgenommen werden
kann, zu einer unteren Öffnung, durch die der bandförmige Schallabsorber ausgegeben
werden kann, zu fördern, wobei dazu im Förderabschnitt ein drehbarer Kern angeordnet
ist. Auf einer Oberfläche des verdrehbaren Kerns sind davon abstehende Flanken ausgebildet
und der Kern wird von einem Antrieb um eine Drehachse gedreht. Die Flanken verlaufen
auf der Oberfläche des Kerns schraubenförmig. Dadurch wickelt sich ein über den Zuführabschnitt
zugeführter bandförmiger Schallabsorber seitlich begrenzt von den Flanken auf den
Kern auf. Der auf den Kern aufgewickelte bandförmige Schallabsorber wird bei einer
Verdrehung des Kerns in eine Förderrichtung gefördert. Der so geförderte bandförmige
Schallabsorber wird somit von dem Förderabschnitt über einen Abführabschnitt zu einem
Montagebereich geführt. Nachteilig an dieser Lösung ist jedoch, dass während der Montage
des Schallabsorbers mittels der Fördereinrichtung bandförmiger Schaumstoff zu einer
Reifeninnenseite gefördert und dort mit dem Reifen verklebt wird. Der Klebstoff selbst
wird dadurch erst während des Klebevorganges zugeführt. Selbstklebeeigenschaften des
Schaumstoffbandes für Nachrüstvorgänge oder der kombinierten Verbindung materialmäßig
unterschiedlicher Schallabsorber können nicht angewendet werden. Ebenso kommen für
die Schallabsorber weitestgehend umweltschädigende Materialien zur Anwendung.
[0003] Weiterhin bekannt ist nach der
WO 00/68039 ein Schallabschirmelement zum Schutz vor Schallausbreitung aus dem Lärmbereich eines
Raumes. Zwecks Vereinfachung der Herstellung und zur Raumeinsparung weist das Schallabschirmelement
in einem benachbart liegenden Raum und/oder zum Abdecken schallreflektierender bzw.
schallerzeugender Bauteile mindestens eine Platte oder Schicht auf. Diese weist eine
Vielzahl sehr kleiner Durchbrechungen auf. Dabei liegt der Wert der Plattendicke oder
Schichtstärke zwischen 0,01 und 50 mm, der mittlere Durchmesser oder die Breite der
Durchbrechungen zwischen 0,001 und 2 mm und das Lochflächenverhältnis zwischen 0,001
und 20 %. Mittels dieses Schallabschirmelementes wird bei einer einfachen Herstellbarkeit
wenig Platz in Anspruch genommen und ist an vielen Stellen im Auto anbringbar. Jedoch
ist es von Nachteil, dass eine Anbringung in der unmittelbaren Nähe der schallakustischen
Störquelle durch Reifengeräusche nicht möglich ist. Ebenso ist die Anbringung des
Schallabschirmelementes aufwändig und die Anwendung auf dessen jeweilige körperliche
Ausbildung beschränkt.
[0004] Durch die
WO 2017/076531 ist ein Fahrzeugreifen bekannt, der einen in seinem Inneren an der dem Laufstreifen
gegenüberliegenden Innenfläche haftend angebrachten Materialring aufweist. Der Materialring
haftet dabei an einem selbsttätig abdichtenden Dichtmittel. Dieses Dichtmittel weist
zumindest unmittelbar nach seinem Aufbringen eine zum Anhaften des Materialringes
erforderliche Klebrigkeit auf. Mit dem aus Schaumstoff bestehendem Materialring werden
die Luftschwingungen im Reifen reduziert und führen dadurch zu einer Verbesserung
des Geräuschverhaltens im Fahrzeug. Die Aufbringung des gleichzeitig als Haftmittel
dienenden Dichtmittels erfolgt nach dem Heizvorgang des Reifens, also unmittelbar
während des Herstellungsvorganges. Nachrüstungen der schallisolierenden Maßnahmen
an bereits fertiggestellten Reifen sind somit nicht möglich. Nachteilig an dieser
Lösung sind ebenfalls die zur Anwendung kommenden umweltschädlichen Schaumstoffe.
[0005] Aus dem Stand der Technik bekannt ist nach der
WO 2020/207915 A1 ein Schalldämpfungselement für ein Rad eines Fahrzeuges oder Kraftfahrzeuges mit
einem zwischen der Felge und dem Reifen angeordneten gasgefüllten Hohlraum. Auf dem
Felgenbett der Felge ist ein dafür ausgebildeter ringförmiger Grundkörper aus textilem
Material flächig aufgebracht. An einer Außenseite des Grundkörpers sind Fortsätze
angeordnet, die zumindest dann, wenn das Rad eine ausreichend schnelle Drehbewegung
ausführt in den Hohlraum hineinragen. Das Schalldämpfungselement erhält dadurch die
Eigenschaft, den von der Felge abgestrahlten Körperschall als auch den sich außerhalb
des Hohlraumes ausbreitenden Schall zu dämpfen. Die Lärmemission des Rades wird auf
diese Art und Weise reduziert sowie die mechanische Belastung für die Felge und/oder
den Reifen nach Möglichkeit verhindert. Nachteilig sind jedoch auch bei dieser Lösung
der komplizierte Aufbau des Schalldämpfungselementes und die Beschränkung der Anwendung
auf dessen jeweilig vorgesehenen körperlichen Aufbau.
[0006] Weiterhin werden durch die
EP 1 510 366 A1 eine Anordnung für Luftreifen und Felge, ein für die diese Anordnung verwendeter
Schalldämpfungskörper und ein Luftreifenlagerungsverfahren beschrieben. Der geräuschunterdrückende
Körper ist bei dieser Lösung an einer reifenseitigen Hohlraumoberfläche befestigt
und wird zudem von einem wasserdichten Schutzelement bedeckt. Dabei weist der geräuschunterdrückende
Körper ein Volumen auf, das 0,4 bis 20 % des gesamten Volumens des Reifenhohlraumes
beträgt und wird aus Schwammmaterial gebildet. Dieses Schwammmaterial erstreckt sich
in umfangsübergreifender Richtung und ist in der Reifeninnenhöhle installiert, die
vom Reifen und der Felge gebildet wird. Der schallunterdrückende Körper besteht aus
einem reifenseitigen schallunterdrückenden Körper mit einer unteren Fläche, die am
Reifen befestigt ist oder aus einem felgenseitigen schallunterdrückenden Körper mit
einer unteren Fläche, die an der Felge befestigt ist. Die Flächengravitation des reifenseitigen
schallunterdrückenden Körpers oder der Flächengewichtspunktschwerpunkt eines schallunterdrückenden
Körperhauptteils wird mittels des Schallunterdrückungskörper in einen vorgegebenen
Bereich gelegt. Auf der Unterseite des geräuschunterdrückenden Körpers ist ein mit
Peeling-Papier beschichteter Klebstoff aufgetragen.
[0007] Nachteilig ist an dieser Anordnung die Nutzungsbeschränkung auf den Zeitpunkt des
Montageablaufes bei der Herstellung kommerzieller Reifen. Für schalldämpfende Nachrüstungen
an unterschiedlich dimensionierten Reifen unter Anwendung nachwachsender Rohstoffe
als Schallabsorber ist diese Lösung ungeeignet.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb in der Schaffung eines einsetzbaren bzw.
nachrüstbaren Schallabsorbers für Fahrzeugreifen, der sich aus umweltschützenden Materialien
zusammensetzt, vor der Montage mit weiteren schallunterdrückenden Materialien mittels
einer feste Verbindung miteinander kombinierbar und mittels eines effizienten Verfahrens
in Form, Größe und Eigenschaften an Reifen unterschiedlicher Fahrzeuge angepasst werden
kann.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe mit dem geschaffenen Herstellungsverfahren zur Herstellung
von Schallabsorbern an Reifen und den dazu gestalteten Schallabsorbern zur Durchführung
des Verfahrens entsprechend den beschreibenden Merkmalen der Patentansprüche 1 und
4. Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens beschreiben die kennzeichnenden Merkmale
der Patentansprüche 2 bis 5. Effiziente Weiterbildungen der Schallabsorber werden
mit den kennzeichnenden Merkmalen der Patentansprüche 6 bis 9 beschrieben. Bei der
Durchführung des Verfahrens kommen als Materialien für die Zusammensetzung des geräuschunterdrückenden
Körpers nachwachsende Rohstoffe zur Anwendung, deren Oberflächen so beschaffen sind,
dass sie mit den Oberflächen weiterer, gleichartige oder andere schallunterdrückende
Eigenschaften aufweisender Materialien sowie gleichermaßen auch mit der reifenseitigen
Hohlraumoberfläche verbunden werden können. Effizient werden die Materialoberflächen
des geräuschunterdrückenden Körpers selbstklebend ausgebildet und mit abziehbaren
Schutzfolien versehen sowie bei der Nachrüstung der Reifen die Materialien durch Herstellung
von Klebeverbindungen schichtweise und/oder nebeneinanderliegend zusammengefügt. Vorteilhaft
erweist sich das Verfahren, wenn mindestens eines der aus nachwachsenden Rohstoffen
schichtweise und/oder nebeneinanderliegend miteinander zu verbindenden Materialien
aus Hanffasern besteht. Je nach Vorhandensein der Rohstoffe ist es auch von Vorteil,
wenn mindestens eines der aus nachwachsenden Rohstoffen schichtweise und/oder nebeneinanderliegend
miteinander zu verbindenden Materialien aus biologischem Polyester hergestellt sind.
Die Nutzung des Verfahrens für eine breit angelegte Anpassung an unterschiedlich dimensionierte
Reifen wird dadurch effektvoll, wenn gleichartige oder nach unterschiedliche schallunterdrückende
Eigenschaften ausgewählte Materialien zwecks Erzielung der vorgegebenen Schalldämpfung
kombiniert zusammengestellt sowie schichtweise und/oder nebeneinanderliegend klebend
miteinander verbunden werden. Für einen effizienten Aufbau der für das Verfahren geschaffenen
Schallabsorber kommen als Materialien nachwachsende Rohstoffe zur Anwendung, deren
Oberflächen derart ausgebildet sind, dass sie miteinander haftend verbunden werden
können. Wirtschaftlich effektiv hinsichtlich der Handhabung und des Materialaufwandes
werden die Materialien des Schallabsorbers bandförmig ausgebildet und die auf der
Ober- und Unterseite des Bandes befindlichen Oberflächen mit selbstklebenden Eigenschaften
versehen. Eine breite Anwendungspalette für die Nutzung der Schallabsorber an unterschiedlich
dimensionierten Reifen wird effektvoll dadurch erreicht, wenn der Schallabsorber aus
mindestens zwei bandförmig ausgebildete und jeweils unterschiedliche oder gleiche
schalldämmende Eigenschaften aufweisende Materialien haftend schichtweise zusammengefügt
ist. Eine schnelle und einfache Nachrüstung der unterschiedlich dimensionierten Reifen
mit den aus den einzelnen Materialien zusammenstellbaren Schallabsorbern wird effizient
erreicht, wenn mindestens zwei bandförmig ausgebildete und jeweils unterschiedliche
oder gleiche schalldämmende Eigenschaften aufweisende Materialien auf einem Grundkörper
haftend nebeneinanderliegend zusammengefügt werden. Eine für das Nachrüstverfahren
vorteilhafte Gestaltung der Schallabsorber wird erreicht, indem die unterschiedliche
oder gleichartige schalldämmende Eigenschaften aufweisenden bandförmigen Materialien
auf Vorratsrollen aufgebracht sind, deren jeweilige Ober- und Unterseiten selbstklebend
ausgebildet und mit einer abziehbaren Schutzfolie versehen sind, wobei durch die hergestellte
schichtweise und/oder nebeneinanderliegende haftende Anordnung der ausgewählten Materialien
der erforderliche geräuschdämmende Körper gebildet wird, der den jeweilig vorgegebenen
Schalldämmeigenschaften der Reifen entspricht.
[0010] Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden. In der die Beschreibung unterstützenden Zeichnung zeigt
- Fig. 1:
- die schematische Darstellung eines bandförmig ausgebildeten Schallabsorbers mit teilweise
abgezogener Schutzfolie,
- Fig. 2:
- die schematische Darstellung zweier miteinander zu verbindender Bandabschnitte der
Schallabsorber und
- Fig. 3:
- ein aus mehreren Bandabschnitten unterschiedlicher schalldämmender Materialien verbundener
Schallabsorber
[0011] Die Darstellung der Figur 1 zeigt eine Ausführung des Schallabsorbers in Form eines
Bandes. Dazu wird in der auszugsweisen schematischen Darstellung des Bandes auf einer
der entlang des Bandes verlaufenden Oberfläche ein Flächenabschnitt mit einer nicht
klebenden Oberfläche 1 und ein Flächenabschnitt mit einer selbstklebenden Oberfläche
2 wiedergegeben. Weiterhin wird eine teilweise von der Oberfläche des Bandes abgezogene
Schutzfolie 3 gezeigt. Der gezeigte Abschnitt der nicht klebenden Oberfläche 1 dient
als Arbeitsfläche bei der Nachrüstung der Reifen. Als Material für den Schallabsorber
kommen nachwachsende Rohstoffe zur Anwendung. Diese können beispielsweise aus Hanffasern
oder biologischem Polyester gebildet werden. In der konkreten Ausgestaltung können
diese Materialien als Polyestervliese ausgebildet sein. In der beispielsweise hier
gezeigten Darstellung des Bandes ist nur eine der Bandoberflächen mit einem Flächenabschnitt
versehen, der eine selbstklebende Oberfläche 2 darstellt. Ebenso können die bandförmigen
Schallabsorber jeweils auf der Ober- und Unterseite mit selbstklebenden Oberflächen
2 ausgebildet sein. Dabei dient eine der selbstklebenden Oberflächen 2 zur reifenseitigen
Befestigung und die andere selbstklebende Oberfläche 2 zur klebenden Verbindung mit
weiteren aus den gleichen Materialien oder anderen Materialien bestehenden Schallabsorbern.
[0012] Die schematische Darstellung der Figur 2 zeigt zwei vorbereitete Abschnitte des bandförmigen
Schallabsorbers, die zwecks Erreichung einer vorgegebenen an den Reifen angepassten
schalldämpfenden Wirkung miteinander verbunden werden. Dazu werden die selbstklebenden
Oberflächen des ersten Bandabschnitts 5 und des zweiten Bandabschnitts 4 für die Verbindung
untereinander genutzt. Eine der jeweils nach außen weisenden Oberflächen des Verbundes
der Bandabschnitte 4, 5 dient dabei zur Verbindungsherstellung mit der Felge innerhalb
des Reifenhohlraumes. Für den Schutz der auf den Bandoberflächen aufgebrachten Klebeflächen
dienen die auf der Ober- und Unterseite des jeweiligen bandförmigen Schallabsorbers
aufgebrachten abziehbaren Schutzfolien 3.
[0013] Die Figur 3 zeigt eine mögliche Kombination von mehreren Schallabsorbern, die aus
gleichem und/oder unterschiedlich schalldämpfenden Materialien hergestellt wurden.
Bei der in dieser Figur gezeigten Anordnung von Schallabsorbern wurden bei der Nachrüstung
mehrere in Bandabschnitten 4, 5, 6, 7 unterteilte Schallabsorber klebend miteinander
verbunden. Der unterste Bandabschnitt 7 ist dabei klebend mit der Felge verbunden
und auf den Bandabschnitt 7 sind die weiteren Bandabschnitte 4, 5 und 6 klebend aufgebracht.
Die zur Anwendung kommenden schalldämpfenden Materialien können alternativ die gleichen
oder unterschiedliche Schalldämpfungswerte aufweisen. Die Anzahl und körperliche Abmessungen
der erforderlichen Schallabsorber sind dabei von den zu erreichenden Schalldämpfungswerten
abhängig. Im einfachsten Anwendungsfall können die bandförmigen schallabsorbierenden
Materialien auf einer Vorratsrolle aufgerollt und bei der Montagevorbereitung in Bandabschnitte
zugeschnitten werden. Nach dem Abzug der Schutzfolie 3 werden dann die erforderlichen
Bandabschnitte nebeneinander und/oder übereinander klebend mit der Felge verbunden.
Mittels dieses Verfahrens wäre dann bei einer Nachrüstung die jeweilige Anpassung
an unterschiedlich dimensionierte Reifen mit der damit verbundenen unterschiedlich
erforderlichen Schalldämpfung möglich.
Bezugszeichen
[0014]
- 1
- nichtklebende Oberfläche
- 2
- selbstklebende Oberfläche
- 3
- Schutzfolie
- 4
- zweiter Bandabschnitt
- 5
- erster Bandabschnitt
- 6
- dritter Bandabschnitt
- 7
- vierter Bandabschnitt
1. Verfahren zur Herstellung von Schallabsorbern für Fahrzeugreifen mit einem geräuschunterdrückenden
Körper, der an einer reifenseitigen Hohlraumoberfläche befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Materialien für die Zusammensetzung des geräuschunterdrückenden Körpers nachwachsende
Rohstoffe verwendet werden, deren Oberflächen mit den Oberflächen weiterer gleichartige
oder andere schallunterdrückende Eigenschaften aufweisender Materialien sowie mit
der reifenseitigen Hohlraumoberfläche verbunden werden, wobei die Materialoberflächen
des geräuschunterdrückenden Körpers selbstklebend ausgebildet und mit abziehbaren
Schutzfolien (3) versehen werden sowie die Materialien durch die Herstellung der Klebeverbindungen
schichtweise und/oder nebeneinanderliegend zusammengefügt werden.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der aus nachwachsenden Rohstoffen schichtweise und/oder nebeneinanderliegend
miteinander verbundenen Materialien aus Hanffasern hergestellt wird.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der aus nachwachsenden Rohstoffen schichtweise und/oder nebeneinanderliegend
miteinander verbundenen Materialien aus biologischem Polyester hergestellt wird.
4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichartige oder nach unterschiedliche schallunterdrückende Eigenschaften ausgewählte
Materialien zwecks Erzielung der vorgegebenen Schalldämpfung kombiniert zusammengestellt
sowie schichtweise und/oder nebeneinanderliegend klebend miteinander verbunden werden.
5. Schallabsorber für Fahrzeugreifen, dadurch gekennzeichnet, dass als Materialien nachwachsende Rohstoffe zur Anwendung kommen, deren Oberflächen derart
ausgebildet sind, dass sie miteinander haftend verbunden werden können.
6. Schallabsorber für Fahrzeugreifen nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialien des Schallabsorbers bandförmig ausgebildet und die auf der Ober-
und Unterseite des Bandes befindlichen Oberflächen selbstklebende Eigenschaften aufweisen.
7. Schallabsorber für Fahrzeugreifen nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schallabsorber aus mindestens zwei bandförmig ausgebildete und jeweils unterschiedliche
oder gleiche schalldämmende Eigenschaften aufweisende Materialien haftend schichtweise
zusammengefügt ist.
8. Schallabsorber für Fahrzeugreifen nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schallabsorber aus mindestens zwei bandförmig ausgebildete und jeweils unterschiedliche
oder gleiche schalldämmende Eigenschaften aufweisende Materialien auf einem Grundkörper
haftend nebeneinanderliegend zusammengefügt sind.
9. Schallabsorber für Fahrzeugreifen nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedliche oder gleichartige schalldämmende Eigenschaften aufweisenden
bandförmigen Materialien auf Vorratsrollen aufgebracht sind, deren jeweilige Ober-
und Unterseiten selbstklebend ausgebildet und mit einer abziehbaren Schutzfolie (3)
versehen sind sowie durch die hergestellte schichtweise und/oder nebeneinanderliegende
haftende Anordnung der ausgewählten Materialien den geräuschdämmenden Körper bildet,
der den jeweilig vorgegebenen Schalldämmeigenschaften der Reifen entspricht.