[0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile, insbesondere
für Fenster- oder Türstöcke, mit einem zweiteiligen Basisschenkel, dessen Innenschenkel
an seiner Befestigungsebene bauteilseitige Befestigungsmittel aufweist und dessen
parallel zum Innenschenkel ausgerichteter Außenschenkel einen im Wesentlichen senkrecht
vom Außenschenkel abstehenden Einputzschenkel, sowie eine Putzleiste mit einer Putzabzugskante
aufweist. Zwischen dem Innenschenkel und dem Außenschenkel ist ein elastisches Dichtband
angeordnet, das geeignet ist, Bauteilbewegungen zwischen Putz und Bauteil zumindest
teilweise zu kompensieren.
[0002] In diesem Zusammenhang ist aus der
EP 2 116 682 A2 ein Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile bekannt geworden, das einen
einteiligen Basisschenkel aufweist, der mit einem elastischen Dichtungsband direkt
am Bauteil (zum Beispiel ein Fensterstock) befestigt wird, wobei weiters ein Einputzschenkel
vorgesehen ist, der mit dem Basisschenkel einen Winkel von ca. 90° einschließt. Es
handelt sich dabei um ein Laibungsanschlussprofil, welches bevorzugt für den Anschluss
wärmegedämmter Fassaden eingesetzt wird, das am Basisschenkel und am Einputzschenkel
anliegt. Der Einputzschenkel weist eine leicht in Richtung Bauteil geneigte Putzleiste
auf, die die vordere Kante des elastischen Dichtungsbandes zumindest zum Teil abdeckt.
Der Basisschenkel weist eine durch das elastische Dichtungsband verschlossene Aufnahme
für ein Faltelement auf, wobei sich das elastische Dichtungsband bei einer den Spalt
zwischen Putz und Bauteil vergrößernden Relativbewegung vom Basisschenkel löst und
sich das Faltelement entfaltet, derart, dass es den Spalt zwischen Putz und Bauteil
weiterhin abdichtet.
[0003] Aus der
AT 506 154 B1 ist ein zweiteiliges Laibungsanschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile bekannt
geworden, das ein Basisprofil aufweist, welches bauteilseitig mit einem dünnen, selbstklebenden
Dichtungsband ausgestattet ist und damit am Bauteil befestigt wird. Das Außenprofil
des Laibungsanschlussprofils weist einen Einputzschenkel und einen im Wesentlichen
senkrecht dazu stehenden Befestigungsschenkel auf. Zwischen einem äußeren Schenkel
der U-förmigen Aufnahme des Basisprofils und dem Befestigungsschenkel des Außenprofils
ist an der vom Bauteil abgewandten Seite ein expandierendes, dauerelastisches Schaumstoffelement
angeordnet, mit welchem Bauteilbewegungen zwischen Putz und Bauteil in geringem Umfang
kompensiert werden können.
[0004] Das Schaumstoffelement der
AT 506 154 B1 liegt am vom Bauteil abgewandten Schenkel der U-förmigen Aufnahme an oder ist daran
befestigt. Weiters weist das Schaumstoffelement auf der dem Befestigungsschenkel zugewandten
Seite ein Führungselement auf, welches zum Führen und Festhalten des Befestigungsschenkel
dient. Innerhalb der U-förmigen Aufnahme ist bei einer Zugbeanspruchung eine Relativbewegung
im Bereich von 1 mm bis 3 mm möglich, wobei das Schaumstoffelement komprimiert wird.
[0005] In der
EP 1 479 848 B1 wird ein Laibungsanschlussprofil beschrieben, dessen Basisprofil zweiteilig ausgebildet
ist, wobei der am Bauteil befestigbare innere Schenkel mit Hilfe einer flexiblen Lasche
an einem Außenschenkel befestigt ist. Der am Bauteil mit Hilfe eines flexiblen Dichtbandes
befestigbare innere Schenkel weist beidseitig des flexiblen Dichtungsbandes, welches
Bauteilbewegungen kompensieren soll, jeweils elastische Dichtlippen auf, die den Spalt
zum Bauteil abdecken. Die Dichtlippen müssen mit einer erhöhten Vorspannung ausgestattet
sein, um bei Relativbewegungen die gewünschte Dichtwirkung zu erzielen. Die erhöhte
Vorspannung der Dichtlippen kann allerdings Schwierigkeiten bei der Montage der Anschlussprofile
verursachen, insbesondere dann, wenn die Verputzarbeiten erst mit zeitlichem Abstand
durchgeführt werden. Gemäß einer Variante des Laibungsanschlussprofils kann die flexible
Lasche mit deren Kopfbereich in einer nutförmigen Aufnahme des Innenschenkels in Profillängsrichtung
verschiebbar befestigt sein.
[0006] Schließlich zeigt die
EP 2 151 532 B1 eine Kunststoffleiste zum abdichtenden Platzieren am Übergang zwischen einem Gebäudeteil,
insbesondere einem Fensterrahmen, und einer Putzschicht. Die Kunststoffleiste weist
vor der Montage einen geschlossenen Aufnahmebereich für ein Abdichtungsband mit verzögerter
Expansion auf, wobei der Aufnahmebereich durch einen Innenschenkel (untere Wand) und
einen parallel dazu ausgerichteten Außenschenkel (Oberseitenschenkel) begrenzt ist
sowie durch eine schräg in Richtung Gebäudeteil verlaufende Putzleiste einerseits
und eine Außenwand andererseits verschlossen ist. Die Putzleiste und der Innenschenkel
sind über einen lösbaren Verbindungsbereich mit einer Schutzlasche verbunden. Nach
der Montage der Kunststoffleiste kann die Schutzlasche abgerissen werden, wodurch
sich die Putzleiste vom Innenschenkel trennt und sich weiters an der Rückseite eine
Verrasterung zwischen der Außenwand und dem Außenschenkel löst. Dadurch öffnet sich
der Aufnahmebereich und das Abdichtungsband kann expandieren. Nachteilig ist der komplizierte
Aufbau der Kunststoffleiste sowie eine verringerte Dichtwirkung, die ausschließlich
vom expandierten Dichtband bereitgestellt werden muss.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile
und deren Herstellung derart zu verbessern, dass sowohl die Herstellung als auch die
Montage vereinfacht wird, wobei ein dauerhafter, dichter Abschluss zwischen Putz und
Einbauteil auch beim Auftreten von größeren Relativbewegungen zwischen Putz und Bauteil
gewährleistet sein soll.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der Innenschenkel des Anschlussprofils
eine in Profillängsrichtung verlaufende, U-förmige Aufnahme für eine Dichtlasche aufweist,
die an der Putzleiste oder am Außenschenkel befestigt ist und deren freies Ende in
allen Richtungen parallel zur Befestigungsebene gleitend und dichtend in der U-förmigen
Aufnahme geführt ist.
[0009] Das erfindungsgemäße Anschlussprofil ist einfach herstellbar, da keine abreißbare
Verbindung und/oder aufzutrennende Rastverbindung zwischen einzelnen Bauteilen des
Anschlussprofils ausgebildet werden muss (siehe beispielsweise
EP 2 151 532 B1). Weiters können alle Bauteilbewegungen verursacht durch Scherung, Dehnung und Stauchung
oder eine Kombination von Dehnung plus Scherung bzw. Stauchung plus Scherung wirksam
kompensiert werden. Eine erhöhte Dichtwirkung wird durch das Zusammenspiel zwischen
dem elastisch verformbaren Dichtband zwischen dem Innenschenkel und dem Außenschenkel
und der in der Aufnahme des Innenschenkels gleitend und dichtend geführten Dichtlasche
erzielt. Selbst wenn sich das Dichtband durch eine erhöhte Dehnungsbewegung vom Innen-
oder Außenschenkel ablöst, kann der sich bildende Spalt immer noch von der gleitend
geführten Dichtlasche wirksam abgedichtet werden.
[0010] Erfindungsgemäß weist die Dichtlasche ausgehend von der Putzleiste oder vom Außenschenkel
einen flexiblen Stegbereich auf, wobei das freie Ende der Dichtlasche als ein im Vergleich
zum Stegbereich im Querschnitt verstärkter Kopfbereich ausgeführt ist, der an der
Innenwandung der U-förmigen Aufnahme dichtend anliegt. Dabei kann der flexible Stegbereich
aus einem im Vergleich zum verstärkten Kopfbereich am freien Ende der Dichtlasche
weichen Kunststoffmaterial, beispielsweise aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE),
hergestellt sein, um z.B. Stauchbewegungen besser kompensieren zu können.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Anschlussprofil für an Putz angrenzende Bauteile in einer Schnittdarstellung
normal zur Profillängsachse in der Einbausituation nach abgeschlossenen Verputzarbeiten;
- Fig. 2
- das Anschlussprofil gemäß Fig. 1 nach einer Bauteilbewegung in Form einer Scherung
zwischen Putz und angrenzendem Bauteil;
- Fig. 3
- das Anschlussprofil gemäß Fig. 1 nach einer Bauteilbewegung in Form einer gleichzeitigen
Dehnung und Scherung zwischen Putz und angrenzendem Bauteil;
- Fig. 4
- das Anschlussprofil gemäß Fig. 1 nach einer Bauteilbewegung in Form einer gleichzeitigen
Stauchung und Scherung zwischen Putz und angrenzendem Bauteil; sowie
- Fig. 5
- das Anschlussprofil gemäß Fig. 1 in einer dreidimensionalen Darstel-lung.
[0012] Das in der Fig. 1 dargestellte Anschlussprofil 10 für an Putz 31 angrenzende Bauteile
30 weist einen zweiteiligen Basis- oder Dichtungsschenkel auf, nämlich einen mittels
einem dünnen Klebeband 17 am Bauteil 30 lagefixierten Innenschenkel 11 und einen parallel
dazu ausgerichteten Außenschenkel 12.
[0013] Die Oberfläche des Bauteils 30, beispielsweise ein Fenster- oder Türstock, definiert
dabei die Befestigungsebene ε.
[0014] Zwischen dem Innenschenkel 11 und dem Außenschenkel 12 ist ein im Vergleich zum Klebeband
17 dickeres, elastisches Dichtband 16, beispielsweise ein PE-Dichtband, angeordnet,
das Bauteilbewegungen zwischen Putz 31 und Bauteil 30 zumindest teilweise kompensieren
kann. Der Außenschenkel 12 weist einen im Wesentlichen senkrecht davon abstehenden
Einputzschenkel 13, sowie eine Putzleiste 14 mit einer vorderen Putzabzugskante 15
auf. Im dargestellten Beispiel besteht der Putz 31 aus einer Unterputzschicht oder
einer Spachtelmasse, die an einem Vorsprung 27 an der Putzleiste oder am Einputzschenkel
13 abgezogen werden kann. Darüber wird der Putz 31 aufgetragen und an der Putzkante
15 des Einputzschenkels 13 abgezogen.
[0015] Der am Bauteil 30 mittels Klebeband 17 fixierte Innenschenkel 11 weist eine relativ
kurze, elastische Dichtlippe 20 auf, die ohne wesentliche Vorspannung am Bauteil 30
anliegen kann, da in diesem Bereich keine Relativbewegungen zwischen der Putzschicht
31 und dem Bauteil 30 kompensiert werden müssen.
[0016] Im Innenschenkel 11 ist eine in Profillängsrichtung verlaufende, U-förmige Aufnahme
18 für eine Dichtlasche 22 ausgebildet, die an der Putzleiste 14 befestigt ist und
deren freies Ende 23 in allen Richtungen parallel zur Befestigungsebene ε gleitend
und dichtend in der sich in Richtung der Putzleiste 14 öffnenden, U-förmigen Aufnahme
18 geführt ist.
[0017] Gemäß einer hier nicht dargestellten Variante könnte die Dichtlasche 22 auch am Außenschenkel
12 im Bereich der Verbindung mit dem Einputzschenkel 13 befestigt sein.
[0018] Die Dichtlasche 22 weist ausgehend von der Putzleiste 14 oder vom Außenschenkel 12
einen flexiblen Stegbereich 21 auf, wobei das freie Ende 23 der Dichtlasche 22 als
ein im Vergleich zum Stegbereich 21 im Querschnitt verstärkter Kopfbereich ausgeführt
ist, der an der Innenwandung der U-förmigen Aufnahme 18 dichtend anliegt. Dabei kann
der flexible Stegbereich 21 aus einem im Vergleich zum verstärkten Kopfbereich am
freien Ende 23 der Dichtlasche 22 weicheren Kunststoffmaterial, beispielsweise aus
einem thermoplastischen Elastomer (TPE), hergestellt sein.
[0019] Bevorzugt wird der Innenschenkel 11 aus zwei parallel verlaufenden Stegen 24, 25
gebildet, die am putzabgewandten Ende miteinander verbunden sind und die U-förmige
Aufnahme 18 begrenzen. Der dem elastischen Dichtband 16 zugewandte Steg 24 weist eingangs
der U-förmigen Aufnahme 18 eine weich eingestellte Kante 19 auf, die beispielsweise
aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE) besteht und durch Co-Extrusion hergestellt
werden kann. Die weich eingestellte Kante 19 vereinfacht bei der Herstellung das Einführen
der Dichtlasche 22 in die U-förmige Aufnahme 18.
[0020] Die Einheit aus Außenschenkel 12 samt Einputzschenkel 13 und Putzleiste 14, beispielsweise
aus PVC, ist ausschließlich über dazu im Vergleich weicher eingestellte Bauteile (elastisches
Dichtelement 16 aus z.B. Polyethylen und Dichtlasche 22 mit einem Stegbereich 21 aus
z.B. TPE) mit dem Innenschenkel 11, ebenfalls aus z.B. PVC, verbunden.
[0021] In Fig. 2 ist das Anschlussprofil 10 nach einer Bauteilbewegung in Form einer Scherung
a von z.B. 2 mm zwischen Putz und angrenzendem Bauteil dargestellt, wobei diese Bewegung
durch eine Verformung des Dichtbandes 16 kompensiert wird.
[0022] In Fig. 3 ist das Anschlussprofil 10 nach einer Bauteilbewegung in Form einer Dehnung
b von z.B. 3,5 mm weg vom Bauteil und einer gleichzeitigen Scherung a von z.B. 2 mm
zwischen Putz und angrenzendem Bauteil dargestellt. Dabei kann sich der Außenschenkel
12 vom elastischen Dichtband 16 ablösen, wobei dann die einige mm aus der U-förmigen
Aufnahme 18 herausgezogene Dichtlasche 22 den entstehenden Spalt abdichtet. Zur Verbesserung
der Dichtwirkung kann der bauteilseitige Steg 25 des Innenschenkels 11 am Eingang
der U-förmigen Aufnahme 18 Noppen oder Erhebungen 26 aufweisen, die den Eintrittsquerschnitt
der Aufnahme 18 verkleinern.
[0023] Schließlich ist in Fig. 4 das Anschlussprofil 10 nach einer Bauteilbewegung in Form
einer Stauchung zum Bauteil und einer gleichzeitigen Scherung a von z.B. 2,5 mm (in
entgegengesetzter Richtung verglichen mit Fig. 2) zwischen Putz und angrenzendem Bauteil
dargestellt. Das elastische Dichtband 16 wird entsprechend verformt und in etwa auf
die Hälfte seiner Dicke zusammengepresst. Weiters wird der flexible Stegbereich 21
der Dichtlasche 22 wellenartig verformt und die zur Anlage an der Putzleiste 14 kommende,
weich eingestellte Kante 19 gestaucht.
[0024] Das Anschlussprofil 10 kann somit beträchtliche Bauteilbewegungen in allen Raumrichtungen
bei Aufrechterhaltung der Dichtwirkung ausreichend kompensieren, da die Dichtlasche
22 auch in Profillängsrichtung verschiebbar geführt ist.
[0025] An der Putzabzugskante 15 der Putzleiste 14 ist ein abtrennbarer Schutzschenkel 28
zur Aufnahme einer Abdeckfolie befestigt (siehe Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 5). Nach Beendigung
der Verputzarbeiten kann der Schutzschenkel 28 an einer Materialengstelle oder einem
weich eingestellten Bereich an der Putzabzugskante 15 abgetrennt werden.
[0026] Am Einputzschenkel 13 kann ein Armierungsgitter 32 angeordnet sein, das vorzugsweise
mit Hilfe eines co-extrudierten Haltestreifens 29 befestigt ist.
1. Anschlussprofil (10) für an Putz (31) angrenzende Bauteile (30), insbesondere für
Fenster- oder Türstöcke, mit einem zweiteiligen Basisschenkel (11, 12), dessen Innenschenkel
(11) an seiner Befestigungsebene (ε) bauteilseitige Befestigungsmittel aufweist und
dessen parallel zum Innenschenkel (11) ausgerichteter Außenschenkel (12) einen im
Wesentlichen senkrecht vom Außenschenkel (12) abstehenden Einputzschenkel (13), sowie
eine Putzleiste (14) mit einer Putzabzugskante (15) aufweist, wobei zwischen dem Innenschenkel
(11) und dem Außenschenkel (12) ein elastisches Dichtband (16) angeordnet ist, das
geeignet ist, Bauteilbewegungen zwischen Putz (31) und Bauteil (30) zumindest teilweise
zu kompensieren, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenschenkel (11) eine in Profillängsrichtung verlaufende, U-förmige Aufnahme
(18) für eine Dichtlasche (22) aufweist, die an der Putzleiste (14) oder am Außenschenkel
(12) befestigt ist und deren freies Ende (23) in allen Richtungen parallel zur Befestigungsebene
(ε) gleitend und dichtend in der U-förmigen Aufnahme (18) geführt ist.
2. Anschlussprofil (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlasche (22) ausgehend von der Putzleiste (14) oder vom Außenschenkel (12)
einen flexiblen Stegbereich (21) aufweist, wobei das freie Ende (23) der Dichtlasche
(22) als ein im Vergleich zum Stegbereich (21) im Querschnitt verstärkter Kopfbereich
ausgeführt ist, der an der Innenwandung der U-förmigen Aufnahme (18) dichtend anliegt.
3. Anschlussprofil (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Stegbereich (21) aus einem im Vergleich zum verstärkten Kopfbereich
am freien Ende (23) der Dichtlasche (22) weicheren Kunststoffmaterial, beispielsweise
aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE), hergestellt ist.
4. Anschlussprofil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenschenkel (11) zwei parallel verlaufende Stege (24, 25) aufweist, die die
U-förmige Aufnahme 18 begrenzen, wobei der dem elastischen Dichtband (16) zugewandte
Steg (24) eingangs der U-förmigen Aufnahme (18) eine weich eingestellte Kante (19),
beispielsweise aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE), aufweist.
5. Anschlussprofil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der bauteilseitige Steg (25) des Innenschenkels (11) am Eingang der U-förmigen Aufnahme
(18) Noppen oder Erhebungen (26) aufweist, die den Eintrittsquerschnitt der Aufnahme
(18) verkleinern.
6. Anschlussprofil (10) einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Kleberschicht oder einem Klebeband (17) am Bauteil (30) fixierte Innenschenkel
(11) bzw. dessen bauteilseitiger Steg (25) eine am Bauteil (30) anliegende Dichtlippe
(20) aufweist.
7. Anschlussprofil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Putzabzugskante (15) der Putzleiste (14) ein abtrennbarer Schutzschenkel (28)
zur Aufnahme einer Abdeckfolie befestigt ist.
8. Anschlussprofil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Einputzschenkel (13), vorzugsweise mit Hilfe eines co-extrudierten Haltestreifens
(29), ein Armierungsgitter (32) befestigt ist.