[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren für die Beladung eines Transportbehälters,
wobei das Verfahren das Transportieren einer Vielzahl Objekte entweder mit einem ersten
Sorter, etwa einem Liegesorter, oder mit einem von dem ersten Sorter unterschiedlichen
zweiten Sorter zwischen einer Mehrzahl voneinander getrennter Pufferstellen, denen
jeweils mindestens ein Sortierziel zugeordnet ist, aufweist. Das Verfahren weist weiterhin
das Sortieren einer ersten Teilmenge der Vielzahl Objekte mit dem ersten Sorter und
einer von der ersten Teilmenge unterschiedlichen zweiten Teilmenge der Vielzahl Objekte
mit dem zweiten Sorter nach dem mindestens einen Sortierziel auf die Pufferstellen
auf. Das Verfahren weist weiterhin das Beladen eines Transportbehälters mit den sortierten
Objekten mindestens einer der Pufferstellen auf, wobei alle aus den Pufferstellen
in den Transportbehälter geladenen Objekte aus Pufferstellen stammen, denen dasselbe
Sortierziel zugeordnet ist. Dabei wird eine erste der mindestens zwei Pufferstellen
bei dem Sortieren der Vielzahl Objekte ausschließlich mit Objekten von dem ersten
Sorter beladen. Ein derartiges Verfahren und eine entsprechende Anordnung sind aus
der
DE 10 2018 219 583 B4 bekannt. Ähnliche Verfahren und Anordnungen beschreiben auch die
DE 10 2016 208 866 A1 und die
US 3,448,870 A.
[0002] Die aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren haben den Nachteil, dass bei dem
Beladen des Transportbehälters die aus der Pufferstelle in den Transportbehälter umgeladenen
Objekte in willkürlicher Anordnung zueinander in den Transportbehälter geladen werden,
sodass eine Separierung etwa nach Größe, Gewicht, Volumen und/oder Festigkeit der
Objekte nicht möglich ist. Letzteres ist jedoch für eine hohe Ausnutzung des füllbaren
Volumens des Transportbehälters und für den schonenden Transport empfindlicher Objekte
wünschenswert.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren für die Beladung eines Transportbehälters
sowie eine entsprechende Anordnung vorzuschlagen, welche die selektive Beladung des
Transportbehälters mit Objekten eines ersten Sorters, etwa eines Liegesorters, und/oder
mindestens eines von dem ersten Sorter unterschiedlichen zweiten Sorters ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der nebengeordnete Anspruch 13 betrifft eine entsprechende Anordnung. Vorteilhafte
Ausführungsformen der Erfindung sind jeweils Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0005] Demgemäß ist bei dem Verfahren für die Beladung eines Transportbehälters vorgesehen,
dass mindestens eine erste der mindestens zwei Pufferstellen bei dem Sortieren der
Vielzahl Objekte ausschließlich mit Objekten von dem ersten Sorter, etwa einem Liegesorter,
und mindestens eine zweite der mindestens zwei Pufferstellen bei dem Sortieren der
Vielzahl Objekte ausschließlich mit Objekten von dem zweiten Sorter, etwa einem Hängesorter,
insbesondere einem Taschensorter, beladen wird.
[0006] Der Erfindung lieg demgemäß die Idee zugrunde, dass die Objekte vor der Beladung
des Transportbehälters insofern sortenrein in voneinander getrennten Pufferstellen
vorgehalten werden, dass keine Durchmischung zwischen den von dem ersten Sorter und
den von dem zweiten Sorter sortierten Objekten erfolgt. Dies ermöglicht es, dass entweder
nur Objekte, die von dem einen oder dem anderen Sorter stammen, bei dem Beladen in
den Transportbehälter geladen werden, oder eine bestimmte Reihenfolge bei dem Beladen
des Transportbehälters eingehalten wird, bei der beispielsweise zunächst die Objekte
in den Transportbehälter geladen werden, die von einer Pufferstelle des ersten Sorters
oder des zweiten Sorters stammen und erst in einem weiteren Beladevorgang die von
dem jeweils anderen Sorter in den Transportbehälter geladen werden.
[0007] Soweit bei der vorliegenden Erfindung angegeben ist, dass sich der erste Sorter und
der zweite Sorter voneinander unterscheiden oder als unterschiedliche Sorter ausgebildet
sind, ist damit lediglich gemeint, dass der erste Sorter und der zweite Sorter als
unabhängig voneinander betreibbare Baugruppen ausgebildet sind. Der erste Sorter und
der zweite Sorter müssen insbesondere nicht zwangsläufig eine unterschiedliche Bauart
aufweisen. Beispielsweise können sowohl der erste Sorter als auch der zweite Sorter
ein Liegesorter, beispielsweise ein Quergurtsorter sein, die unabhängig voneinander
betrieben werden können und lediglich in der zuvor beschriebenen Weise zusammenwirken.
Insbesondere ist jedoch das erfindungsgemäße Ziel, eine Vielzahl Objekte auf voneinander
getrennte Pufferstellen zu sortieren, um sie bedarfsweise beispielsweise in einer
bestimmten Reihenfolge in den Transportbehälter, etwa einen Rollbehälter, umzuladen,
auch mit einem ersten und einem zweiten Sorter zu erreichen, die von identischer Bauart
und beispielsweise jeweils als ein Liegesorter ausgebildet sind.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform können der erste Sorter und der zweite Sorter
jedoch tatsächlich von unterschiedlicher Bauart sein, wobei beispielsweise der erste
Sorter ein Liegesorter und der zweite Sorter ein Hängesorter ist. Optional kann mindestens
ein weiterer Sorter vorgesehen sein, der nach der vorstehenden Definition unterschiedlich
zu dem ersten und dem zweiten Sorter ist.
[0009] Wenn der erste Sorter und der zweite Sorter von unterschiedlicher Bauart sind, kann
die Bauart des ersten und des zweiten Sorters vor dem Hintergrund der zu sortierenden
Objekte nach der jeweiligen Sortierfähigkeit des Sorters ausgewählt sein. Beispielsweise
sind die Aufnahme und der Transport runder, rollfähiger Objekte unproblematisch für
die Sortierung mit einem Taschensorter, während sie sich jedoch für die Sortierung
mit einem Quergurtsorter nicht eignen. Demgemäß kann das Verfahren bei einer Ausführungsform
das Erfassen mindestens einer geometrischen und/oder physikalischen Größe, etwa eines
Gewichts, einer Abmessung oder einer Geometrie, der zu sortierenden Objekte aufweisen.
Das Verfahren kann weiterhin das Zuweisen eines zu sortierenden Objekts zu dem ersten
Sorter oder dem zweiten Sorter aufweisen. Das Zuweisen kann abhängig von der erfassten
geometrischen und/oder physikalischen Größe und unter Berücksichtigung der Transportfähigkeit
des ersten und des zweiten Sorters erfolgen. Das Zuweisen kann das Einschleusen des
Objekts von einer Objektzuführung in den ersten oder den zweiten Sorter aufweisen.
Die mindestens eine geometrische und/oder physikalische Größe kann mit mindestens
einem Dimensioning-Weighing-System(DWS)-System der Objektzuführung, des ersten Sorters,
oder des zweiten Sorters erfasst werden.
[0010] So kann der zweite Sorter beispielsweise ein Hängesorter sein, etwa ein Taschensorter,
in dem Objekte transportiert und auf Pufferstellen sortiert werden, die mit dem ersten
Sorter, etwa einem Liegesorter, aufgrund ihrer Abmessungen, ihres Gewichts oder einer
anderen Eigenschaft nicht transportiert werden können oder eine unzureichende Auslastung
des ersten Sorters bedingen würden, wenn sie mit dem ersten Sorter transportiert würden.
Beispielsweise können mit einem Liegesorter vergleichsweise große und schwere Objekte
sortiert werden, während mit dem Hängesorter vergleichsweise leichte und kleine Objekte
sortiert werden. So kann es vorgesehen sein, dass für eine optimale Beladung des Transportbehälters
zunächst die großen Objekte in den Transportbehälter und danach erst die kleinen Objekte
in den Transportbehälter geladen werden. Dazu kann bei dem Beladen diejenige Pufferstelle,
in welche die von dem ersten Sorter, etwa dem Liegesorter, sortierten Objekte vorgehalten
werden, vor der Pufferstelle, welche die Objekte des zweiten Sorters, vorzugsweise
eines Hängesorters, aufweist, in den Transportbehälter geladen werden, wobei insofern
eine verbesserte Befüllung beziehungsweise Volumenausnutzung des Transportbehälters
erwartet werden kann, als dass bei dem nachträglichen Befüllen des Transportbehälters
mit den kleineren und leichteren Objekten des zweite Sorters eine zumindest anteilige
Füllung der Zwischenräume zwischen den größeren Objekten des ersten Sorters, welche
zuvor in den Transportbehälter geladen wurden, erwartet werden kann.
[0011] Das Transportieren der Objekte mit dem ersten Sorter kann demgemäß beispielsweise
das Transportieren der Objekte mit einem Liegsorter, etwa einem Quergurtsorter, aufweisen.
Das Transportieren der Objekte mit dem zweiten Sorter kann demgemäß beispielsweise
das Transportieren der Objekte mit einem Hängeförderer, etwa einem Taschensorter,
und/oder mit einem fahrerlosen Transportfahrzeug (FTS) aufweisen.
[0012] Bei dem Sortieren kann die zweite Teilmenge der Objekte von dem fahrerlosen Transportfahrzeug
(FTS) oder dem Hängeförderer in die zweite Pufferstelle geladen werden.
[0013] Bei dem Beladen des Transportbehälters kann das fahrerlose Transportfahrzeug entweder
die zweite Pufferstelle der dasselbe Sortierziel aufweisenden ersten Pufferstelle
für das aufeinanderfolgende Umladen der Pufferstellen in den Transportbehälter zuführen,
und/oder die zweite Pufferstelle einer Umladevorrichtung für das Entleeren der zweiten
Pufferstelle in einen Transportbehälter zugeführt werden, vorzugsweise nachdem die
erste Pufferstelle mit der Umladevorrichtung in den Transportbehälter entleert wurde
oder bevor die erste Pufferstelle mit der Umladevorrichtung in den Transportbehälter
entleert wird.
[0014] Das Sortieren der Objekte auf die Pufferstellen kann das Ablegen der Objekte von
dem zweiten Sorter auf einem Transportband aufweisen. Mithin kann das Transportband
die Funktion der Pufferstelle übernehmen. Es sind somit insbesondere keine trogartigen
Pufferstellen zwingend erforderlich, wie dies im Stand der Technik üblich ist.
[0015] Das Transportband kann für das Sortieren der Objekte von dem zweiten Sorter angehalten
oder mit herabgesetzter Vorschubgeschwindigkeit angetrieben werden. Anstelle des Vortriebs
mit herabgesetzter Vorschubgeschwindigkeit kann auch eine Intervallschaltung vorgesehen
sein, bei der das Transportband in vorgegebenen Zeitabschnitten oder im Anschluss
an eine erfolgte Beladung des Transportbands in Folge des Sortiervorgangs, schrittweise
fortbewegt wird.
[0016] Das Transportband kann für das Beladen des Transportbehälters aus einem angehaltenen
Zustand heraus auf eine Vorschubgeschwindigkeit beschleunigt oder aus einem Zustand
mit herabgesetzter Vorschubgeschwindigkeit heraus weiter beschleunigt werden.
[0017] Die auf dem Transportband abgelegten Objekte können mit dem Transportband dem Transportbehälter
zugeführt und in den Transportbehälter geladen werden. Das Transportband kann somit
sogleich die Funktion der Pufferstelle als auch einer Einrichtung zum Beladen des
Transportbehälters übernehmen.
[0018] Die Objekte aus der ersten Pufferstelle und die Objekte aus der zweiten Pufferstelle,
welchen dasselbe Sortierziel zugeordnet wurde, können bei dem Beladen in denselben
Transportbehälter geladen werden. Dabei kann aus den eingangs erwähnten Gründen eine
bevorzugte Beladereihenfolge der Pufferstellen eingehalten werden, um beispielsweise
sicherzustellen, dass die von einem ersten der beiden Sorter stammenden Objekte oberhalb
oder unterhalb der Objekte des jeweils anderen Sorters nach dem Beladen innerhalb
des Transportbehälters angeordnet sind.
[0019] Das Verfahren kann weiterhin das Separieren der ersten und der zweiten Teilmenge
aus der Vielzahl Objekte aufweisen, wobei die Objekte vorzugsweise nach Gewicht, Größe,
Volumen und/oder Festigkeit separiert werden. Dabei können vorzugsweise die Objekte
der ersten Teilmenge in den Liegesorter und die Objekte der zweiten Teilmenge in den
zweiten Sorter eingeschleust werden. Beispielsweise kann hier eine Separierung der
Objekte hinsichtlich ihrer Transportfähigkeit mit dem Liegesorter beziehungsweise
mit dem zweiten Sorter, beispielsweise mit einem Hängesorter, einem FTS oder dergleichen,
hergestellt werden, um eine optimale Auslastung der Sorter und/oder eine bevorzugte
Befüllung des Transportbehälters entweder nur mit Objekten, die von dem einen oder
dem anderen Sorter stammen, oder eine bestimmte Reihenfolge der Beladung des Transportbehälters
zu gewährleisten, wenn nacheinander die erste und die zweite Pufferstelle in den Transportbehälter
geladen werden.
[0020] Gemäß einem anderen Aspekt wird eine Anordnung für die Beladung eines Transportbehälters
vorgeschlagen, die für die Verwendung in dem zuvor beschriebenen Verfahren geeignet
ist. Die Anordnung kann einen Liegesorter mit einer Mehrzahl Lastaufnahmemittel aufweisen,
die zwischen einer Mehrzahl voneinander getrennter Pufferstellen gefördert sind, denen
jeweils mindestens ein Sortierziel zugeordnet ist. Die Anordnung kann weiterhin einen
von dem Liegesorter verschiedenen zweiten Sorter mit einer Mehrzahl Lastaufnahmemittel
aufweisen, die zwischen den Pufferstellen gefördert sind. Die Anordnung kann weiterhin
eine Umladevorrichtung aufweisen, die dazu eingerichtet ist, mindestens eine der Pufferstellen
in einen Transportbehälter zu entleeren, wobei der Liegesorter und der zweite Sorter
jeweils dazu eingerichtet sind, Objekte entsprechend dem Sortierziel in die Pufferstellen
zu laden. Mindestens zwei der Pufferstellen soll dasselbe Sortierziel zugeordnet sein,
wobei mindestens eine erste der Pufferstellen dazu eingerichtet ist, nur von dem Liegesorter
beladen zu werden, während mindestens eine zweite der Pufferstellen dazu eingerichtet
ist, nur von dem zweiten Sorter beladen zu werden.
[0021] Der zweite Sorter kann ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTS) oder ein Hängeförderer
sein, oder eine solche Vorrichtung aufweisen. Ein FTS-Sorter ist beispielsweise aus
der
EP 3373232 B1, der
EP 3558551 B1 und der
WO 2020140133 A2 bekannt.
[0022] Das fahrerlose Transportfahrzeug kann dazu eingerichtet sein, die zweite Pufferstelle
der Umladevorrichtung für die Beladung in den Transportbehälter zuzuführen.
[0023] Eine der mindestens zwei Pufferstellen, vorzugsweise die zweite Pufferstelle, kann
ein Transportband sein, wobei das Transportband vorzugsweise zwischen einer Annahmestelle,
welcher der Liegesorter oder zweite Sorter zugeführt ist, und der Umladevorrichtung
geführt ist.
[0024] Die Anordnung kann eine Separiervorrichtung aufweisen, mit der aus der Vielzahl Objekte
eine erste Teilmenge der Objekte für die Einschleusung in den Liegesorter und eine
zweite Teilmenge der Objekte für die Einschleusung in den zweiten Sorter separiert
sind, wobei die Objekte vorzugsweise nach Gewicht, Größe, Volumen und/oder Festigkeit
separiert werden.
[0025] Die vorliegende Erfindung kann insbesondere bei der Sortierung von Objekten wie Postsendungen,
Paketsendungen oder dergleichen mit unterschiedlichen Formen, Volumina und/oder Gewichten
Anwendung finden. Hier kann es demgemäß sein, dass die Objekte wie in der KEP-Industrie
als Sendungen angeliefert werden, wobei es jedoch auch möglich ist, dass die Objekte
aus einem Lager stammen, beispielsweise aus einem Hochregallager, und mit Hilfe des
beschriebenen Verfahrens und der entsprechenden Anordnung ausgelagert und sortiert
werden. Aufgrund der großen Varianz der zu transportierenden und sortierenden Objekte
hinsichtlich Form, Volumen und/oder Gewicht ist es vorteilhaft, die Objekte nach mindestens
einem diesbezüglichen Sortierziel entweder auf einen Liegesorter oder einen zweiten
Sorter, beispielsweise einen Taschensorter, einzuschleusen. Anstelle des Taschensorters
oder zusätzlich zu dem Taschensorter kann auch ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTS)
für die Sortierung von Objekten vorgesehen sein, die gemäß einem Sortierziel ungeeignet
für den Transport auf dem Liegesorter und/oder in einem Hängesorter sind. Dies können
beispielsweise Objekte sein, die zu groß und/oder zu schwer für den Liegesorter und
im Übrigen ungeeignet für die Taschensortierung in einem Hängesorter sind.
[0026] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachstehenden Figuren erläutert.
Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine bespielhafte Ausführungsform eines Hängesorters mit automatischer Taschenentleerung
und einer Umladevorrichtung;
- Figur 2
- eine beispielhafte Ausführungsform eines Liegesorters und einer Umladevorrichtung;
- Figur 3
- eine beispielhafte Ausführungsform einer Sortieranordnung in schematischer Darstellung;
und
- Figur 4
- eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer Sortieranordnung in schematischer
Darstellung.
[0027] Bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform ist der zweite Sorter 2 als ein Hängesorter,
insbesondere als ein Taschensorter ausgeführt. Der Taschensorter weist eine Vielzahl
parallel geführter Führungsschienen 8 eines Hängesorters auf, die nach Art einer Sortiermatrix
über endseitige Verbindungsprofile 9 miteinander verbunden sind. Über die endseitigen
Verbindungsprofile 9 können als Taschen ausgeführte Lastaufnahmemittel 7 der Sortiermatrix
zugeführt und entsprechend einem Sortierziel in eine der Führungsschienen 8 über eine
Weiche 10 eingeleitet werden, welche einer als Transportband 6 ausgeführten Pufferstelle
4 zugeleitet sind. Zusätzlich zu dem Transportband 6 weist die Pufferstelle 4 eine
Entladestation 11 auf, mit Hilfe welcher die Lastaufnahmemittel 7 vollautomatisch
geöffnet und über eine Rutsche 12 auf dem Transportband 6 abgelegt werden. Das Transportband
6 kann kontinuierlich mit niedriger Vorschubgeschwindigkeit oder schrittweise angetrieben
sein. Das Transportband 6 kann auch stillstehen, während es von dem zweiten Sorter
(nicht dargestellt) mit Objekten beladen wird.
[0028] Auf eine Anforderung hin kann eines der Transportbänder 6, welchem ein gewünschtes
Sortierziel zugewiesen ist, dazu angetrieben werden, die auf ihm liegenden Objekte
auf einen sich endseitig an die Transportbänder 6 und quer zu diesem angrenzenden
Abzugsförderer 12 zu transportieren, von dem die Objekte dann in eine Umladevorrichtung
5 für die Beladung eines Transportbehälters transportiert werden. Alternativ kann
die Umladevorrichtung 5 auch eine Absackvorrichtung sein.
[0029] Über denselben Abzugsförderer 12 oder über einen separaten Abzugsförderer können
die Pufferstellen 4 des Liegesorters 2 mit der Umladevorrichtung 5 verbunden sein.
Ein Liegesorter 2 mit entlang seiner Längsrichtung angeordneten Pufferstellen 4 ist
in Figur 2 gezeigt. Während beispielsweise in dem Taschensorter nach Figur 1 kleine
und leichte Objekte, beispielsweise kleine und leichte Sendungen im KEP-Bereich, transportiert
und sortiert werden können, kann der Liegesorter, beispielsweise ein Quergurtsorter,
dazu eingerichtet sein, große und schwere Objekte zu transportieren, die nicht dazu
geeignet sind, in dem Taschensorter transportiert und sortiert zu werden. Nicht abgebildet
jedoch weiterhin denkbar ist, dass ein dritter Sorter für Objekte vorgesehen ist,
die weder mit dem Taschensorter noch mit dem Liegesorter transportiert werden können,
beispielsweise besonders große, schwere und/oder sperrige Objekte, die selbst auf
den einzelnen Lastaufnahmemitteln 7 des Quergurtsorters nicht prozesssicher bearbeitet
werden können. Diese dritte Sorterart kann beispielsweise ein fahrerloses Transportfahrzeug
(FTS) sein. Das fahrerlose Transportfahrzeug kann einen Aufnahmebehälter für Objekte
aufweisen, in die beispielsweise an einer Objektannahmestation automatisch oder manuell
die zuvor genannten, weder mit dem Liegesorter noch mit dem Taschensorter transportierbaren
Objekte, in den Behälter des FTS geladen werden.
[0030] Wenn sichergestellt ist, dass die von dem Liegesorter 2 befüllten Pufferstellen 4
nicht dieselben Pufferstellen 4 sind, die auch von dem zweiten Sorter 2, insbesondere
einem Taschensorter, befüllten Pufferstellen 4 sind, selbst wenn für die von den beiden
Sorterarten 2 sortierten Objekte dasselbe Sortierziel, beispielsweise ein Beförderungsziel
im KEP-Bereich, vorliegt, kann sichergestellt werden, dass bei dem Beladen des Transportbehälters
100 sortenrein die Objekte vom dem Liegesorter 2 unabhängig von den Objekten des zweiten
Sorters 2 in den Transportbehälter 100 beladen werden können. Dies kann insbesondere
zur Optimierung der Befüllung des Transportbehälters 100 herangezogen werden und beispielsweise
darf angenommen werden, dass kleinere Objekte Zwischenräume zwischen bereits in dem
Transportbehälter 100 vorhandenen, größeren Objekten ausfüllen, wenn sie nachträglich,
das heißt nach den größeren Objekten in den Transportbehälter 100 gefüllt werden.
[0031] Ebenso kann vorgesehen sein, dass wenn von einem zweiten Sorter 2 weiche Objekte,
beispielsweise Folienbeutel im KEP-Bereich, zuerst in den Transportbehälter 100 geladen
werden, diese bei dem nachträglichen Beladen des Transportbehälters mit schweren Paketen
eine Komprimierung erfahren und dadurch mehr Objekte in den Transportbehälter 100
untergebracht werden können.
[0032] Die Figur 3 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform einer Sortieranordnung, bei
der der zweite Sorter 3 einen Hängeförderer 5 aufweist. Der Hängeförderer 5 weist
eine automatische Taschenentleerung 14 auf, über die die von dem Hängeförderer 5 der
Taschenentleerung 14 zugeführten Objekte aus als Taschen ausgebildeten Lastaufnahmemittel
7 des Hängeförderers 5 automatisch entladen werden. Die als Taschen ausgebildeten
Lastaufnahmemittel 7 werden von der automatischen Taschenentleerung 14 in voneinander
getrennte Pufferstellen 4 entladen und dadurch sortiert. Die Sortierung bzw. Entladung
der Lastaufnahmemittel 7 in die voneinander getrennten Pufferstellen 4 kann nach mindestens
einem Sortierziel erfolgen. Beispielsweise können die Objekte nach Größe, Gewicht,
einer Festigkeit, oder nach einem übergeordneten Kriterium, beispielsweise nach einem
Sortierziel, etwa eine Versandadresse, auf die Pufferstellen 4 sortiert werden.
[0033] Die Sortieranordnung weist als ersten Sorter 2 einen Quergurtsorter auf. Alternativ
kann ein fahrerloses Transportsystem (FTS) oder ein beliebiger anderer Sorter vorgesehen
sein. Auch von dem ersten Sorter 2 werden die zu sortierenden Objekte nach einem Sortierziel
auf voneinander getrennte Pufferstellen 4 sortiert. Insbesondere ist vorgesehen, dass
die Pufferstellen 4, in welche der Hängeförderer 5 sortiert, andere als die Pufferstellen
4 sind, in welche der Hängeförderer 5 die von ihm sortierten Objekte 1 ablegt. Durch
selektive Ausschleusung der auf die Pufferstellen 4 sortierten Objekte 1 können somit
wahlweise Objekte 1, die von dem Hängeförderer 5 und/oder Objekte, die von dem Quergurtsorter
sortiert worden sind, der Rollbehälterbeladung 14 zugeführt werden.
[0034] So können beispielsweise auf eine Anforderung hin eine Pufferstelle 4 des Hängeförderers
5 und eine Pufferstelle 4 des Quergurtsorters, welche dasselbe Sortierziel aufweisen,
auf den Abzugsförderer 12 überführt und nacheinander der Rollbehälterbeladung 13 zugeleitet
werden, wo die Objekte 1 der beiden Sorter 2, 3 nacheinander in einen Rollbehälter
100 geladen werden. Wenn beispielsweise vorgesehen ist, dass mit dem ersten Sorter
2, etwa einem Quergutsorter, größere und schwerere Objekte 1 sortiert werden im Vergleich
zu dem Hängeförderer 5, können etwa die Objekte 1 des Quergurtsorters als erstes der
Rollbehälterbeladung 14 zugeführt und in den Rollbehältern 100 geladen werden. Nachdem
die von dem Quergurtsorter sortierten Objekte 1 in den Rollbehältern 100 geladen wurden,
können - gegebenenfalls unmittelbar im Anschluss daran - die von dem Hängeförderer
5 sortierten, vergleichsweise kleineren und leichteren Objekte 1 in denselben Rollbehälter
100 geladen werden. Wenn die dasselbe Sortierziel aufweisenden Pufferstellen 4 der
beiden Sorter 2, 3 zeitgleich auf den Abzugsförderer 12 entladen werden, ist schon
aufgrund der größeren Nähe in Vorschubrichtung des Abzugsförderers 12 des Quergurtsorter
zu der Rollbehälterbeladung im Vergleich zu dem Hängeförderer 5 sichergestellt, dass
zunächst die Objekte 1 aus dem Quergutsorter in den Rollbehälter 100 und erst anschließend
die Objekte 1 aus dem Hängeförderer 5 in den Rollbehälter 100 geladen werden.
[0035] Ein Förderband 15 für (leere oder teilbefühlte) Rollbehälter 100 ist zumindest abschnittsweise
parallel zu dem ersten Sorter 2 und dem zweiten Sorter 3 geführt. Dies ermöglicht
eine Ausführungsform, bei der die Rollbehälter 100 durch Entleerung der Pufferstellen
4 in die Rollbehälter 100 geladen werden können. Alternativ kann vorgesehen sein,
dass die automatische Taschenentladung 14 die entladenen Objekte 1 unmittelbar in
die Rollbehälter 100 sortiert. Für die Beladung der Rollbehälter 100 mit auf die Pufferstellen
4 vorsortierten Objekten 1 des ersten Sorters 2 kann vorgesehen sein, dass die Pufferstellen
4 entweder unmittelbar in die Rollbehälter 100 geladen werden, die über das Förderband
15 für Rollbehälter 100 an dem ersten Sorter und den Pufferstellen 4 vorbeigeführt
sind, oder, dass die von dem ersten Sorter 2 beschickten Pufferstellen 4 auf einen
Abzugsförderer 12 entleert werden, welcher die von dem ersteb Sorter 2 sortierten
Objekte 1 zu einer automatischen Rollbehälterbeladung 13 transportiert.
[0036] Abweichend von der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform ist bei der in Figur 4 gezeigten
Ausführungsform vorgesehen, dass als Pufferstellen 4 des zweiten Sorters 3, vorliegend
des Hängesorters 5, eine Mehrzahl voneinander separierter Förderbandpuffer 4 vorgesehen
sind, auf welchen die automatische Taschenentleerung 14 die Objekte 1 entsprechend
dem Sortierziel ablegt. Während des Sortiervorgangs stehen die Förderbänder 6 der
Förderbandpuffer 4 still. Auf Anforderung kann das Förderband 6 des betreffenden Förderbandpuffers
4 angetrieben werden, um die auf ihm abgelegten, sortierten Objekte 1 auf einen Abzugsförderer
12 zu übergeben, mit dem die Objekte 1 einer Rollbehälterbeladung 13 zugeführt sind.
Der Abzugsförderer 12 ist weiterhin an einem Liegesorter 2 vorbeigeführt. Von dem
Liegesorter 2 sind die zu sortierenden Objekte 1 entsprechend einem Sortierziel auf
voneinander getrennte Zwischenpuffer 4 sortiert. Die Zwischenpuffer können als Endstellen
ausgebildet sein, beispielsweise als wannenartige Aufnahmeelemente. Auf Anforderung
können die Endstellen selektiv auf den Abzugsförderer 12 entleert werden, sodass die
sortierten Objekte 1 von der betreffenden Endstelle über den Abzugsförderer 12 der
Rollbehälterbeladung 13 zugeführt werden.
[0037] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste:
[0038]
- 1
- Objekt
- 2
- erster Sorter
- 3
- zweiter Sorter
- 4
- Pufferstelle
- 5
- Hängeförderer
- 6
- Transportband
- 7
- Lastaufnahmemittel
- 8
- Führungsschiene
- 9
- Verbindungsprofil
- 10
- Weiche
- 11
- Entladestation
- 12
- Abzugsförderer
- 13
- Rollbehälterbeladung
- 14
- automatische Taschenentleerung
- 15
- Förderband für Rollbehälter
- 100
- Transportbehälter
1. Verfahren für die Beladung eines Transportbehälters (100), wobei das Verfahren die
Schritte aufweist:
a. Transportieren einer Vielzahl Objekte (1) entweder mit einem ersten Sorter (2)
oder mit mindestens einem von dem ersten Sorter (2) unterschiedlichen zweiten Sorter
(3) zwischen einer Mehrzahl voneinander getrennter Pufferstellen (4), denen jeweils
mindestens ein Sortierziel zugeordnet ist;
b. Sortieren einer ersten Teilmenge der Vielzahl Objekte (1) mit dem ersten Sorter
(2) und einer von der ersten Teilmenge unterschiedlichen zweiten Teilmenge der Vielzahl
Objekte (1) mit dem zweiten Sorter (3) nach mindestens einem Sortierziel auf die Pufferstellen
(4),
c. Beladen eines Transportbehälters (100) mit den sortierten Objekten (1) mindestens
einer der Pufferstellen (4), wobei alle aus den Pufferstellen (4) in den Transportbehälter
(100) geladenen Objekte (1) Sortierzieldasselbe Sortierziel aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine erste der mindestens zwei Pufferstellen (4) bei dem Sortieren der
Vielzahl Objekte (1) ausschließlich mit Objekten (1) von dem ersten Sorter (2) und
mindestens eine zweite der mindestens zwei Pufferstellen (4) bei dem Sortieren der
Vielzahl Objekte (1) ausschließlich mit Objekten (1) von dem zweiten Sorter (3) beladen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Transportieren der Objekte (1) mit dem
ersten und/oder dem zweiten Sorter (3) das Transportieren der Objekte (1) mit einem
Hängeförderer (5), mit einem fahrerlosen Transportfahrzeug (FTS), oder mit einem Liegesorter
aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem bei dem Sortieren die zweite Teilmenge der Objekte
(1) von dem fahrerlosen Transportfahrzeug (FTS) oder dem Hängeförderer (5) in die
zweite Pufferstelle (4) geladen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei dem bei dem Beladen des Transportbehälters (100)
das fahrerlose Transportfahrzeug (FTS) entweder
a) die zweite Pufferstelle (4) der dasselbe Sortierziel aufweisenden ersten Pufferstelle
(4) für das aufeinanderfolge Umladen der Pufferstellen (4) in den Transportbehälter
(100) zuführt, und/oder
b) die zweite Pufferstelle (4) einer Umladevorrichtung (5) für das Entleeren der zweiten
Pufferstelle (4) in einen Transportbehälter (100) zuführt, vorzugsweise nachdem die
erste Pufferstelle (4) mit der Umladevorrichtung (5) in den Transportbehälter (100)
entleert wurde oder bevor die erste Pufferstelle (4) mit der Umladevorrichtung (5)
in den Transportbehälter (100) entleert wird.
5. Verfahren nach einem der vorangegangen Ansprüche, bei dem das Sortieren der Objekte
(1) auf die Pufferstellen (4) das Ablegen der Objekte (1) von dem zweiten Sorter (3)
auf einem Transportband (6) aufweist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem das Transportband (6) für das Sortieren der Objekte
(1) von dem zweiten Sorter (3) angehalten oder mit herabgesetzter Vorschubgeschwindigkeit
angetrieben wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, bei dem das Transportband (6) für das Beladen des
Transportbehälters (100) aus einem angehaltenen Zustand heraus auf eine Vorschubgeschwindigkeit
beschleunigt oder aus einem Zustand mit herabgesetzter Vorschubgeschwindigkeit weiter
beschleunigt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem die auf dem Transportband (6)
abgelegten Objekte (1) mit dem Transortband (6) dem Transportbehälter (100) zugeführt
und in den Transportbehälter (100) geladen werden.
9. Verfahren nach einem der vorangegangen Ansprüche, bei dem die Objekte (1) aus der
ersten Pufferstelle (4) und die Objekte (1) aus der zweiten Pufferstelle (4), welchen
dasselbe Sortierziel zugeordnet wurde, bei dem Beladen in denselben Transportbehälter
(100) geladen werden.
10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, das das Separieren der ersten
und der zweiten Teilmenge aus der Vielzahl Objekte (1) aufweist, wobei die Objekte
(1) vorzugsweise nach Gewicht, Größe, Volumen und/oder Festigkeit separiert werden,
und wobei die Objekte (1) der ersten Teilmenge in den ersten Sorter (2) und die Objekte
(1) der zweiten Teilmenge in den zweiten Sorter (3) eingeschleust werden.
11. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem bei dem Beladen des Transportbehälters
(100) die sortierten Objekte (1) einer ersten der Pufferstellen (4) unabhängig, vorzugsweise
zeitlich versetzt, von den sortierten Objekten (1) einer zweiten der Pufferstellen
(4) in den Transportbehälter (100) geladen werden.
12. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem bei dem Beladen des Transportbehälters
(100) die sortierten Objekte (1) einer beliebigen Auswahl von mindestens zweien der
Pufferstellen (4) in den Transportbehälter (100) geladen werden.
13. Anordnung für die Beladung eines Transportbehälters (100), wobei die Anordnung aufweist:
- einen ersten Sorter (2) mit einer Mehrzahl Lastaufnahmemittel (7), die zwischen
einer Mehrzahl voneinander getrennter Pufferstellen (4) gefördert sind, denen jeweils
mindestens ein Sortierziel zugeordnet ist,
- einen von dem ersten Sorter (2) verschiedenen zweiten Sorter (3) mit einer Mehrzahl
Lastaufnahmemittel (7), die zwischen den Pufferstellen (4) gefördert sind,
- eine Umladevorrichtung (5), die dazu eingerichtet ist, mindestens eine der Pufferstellen
(4) in einen Transportbehälter (100) zu entleeren,
wobei der ersten Sorter (2) und der zweite Sorter jeweils dazu eingerichtet sind,
Objekte (1) entsprechend dem Sortierziel in die Pufferstellen (4) zu laden,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zweien der Pufferstellen (4) dasselbe Sortierziel zugeordnet ist, von
denen eine erste Pufferstelle (4) dazu eingerichtet ist, nur von dem ersten Sorter
(2) beladen zu werden, und von denen eine zweite Pufferstelle (4) dazu eingerichtet
ist, nur von dem zweiten Sorter (3) beladen zu werden.
14. Anordnung nach Anspruch 13, bei der der zweite Sorter ein fahrerloses Transportfahrzeug
(FTS) oder ein Hängeförderer (5) aufweist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, bei der das fahrerlose Transportfahrzeug (FTS) dazu eingerichtet
ist, die zweite Pufferstelle (4) der Umladevorrichtung (5) für die Beladung in den
Transportbehälter (100) zuzuführen.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem eine der mindestens zwei Pufferstellen
(4), vorzugsweise die zweite Pufferstelle, ein Transportband (6) ist, wobei das Transportband
(6) vorzugsweise zwischen einer Annahmestelle, welcher der ersten Sorter (2) oder
der zweite Sorter (3) zugeführt ist, und der Umladevorrichtung (5) geführt ist.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, die weiterhin eine Separiervorrichtung
aufweist, mit der aus der Vielzahl Objekte (1) eine erste Teilmenge der Objekte (1)
für die Einschleusung in den ersten Sorter (2) und eine zweite Teilmenge der Objekte
(1) für die Einschleusung in den zweiten Sorter (3) separiert sind, wobei die Objekte
(1) vorzugsweise nach Gewicht, Größe, Volumen und/oder Festigkeit separiert sind.