[0001] Die Erfindung betrifft einen Dunstabzug, eine Küchenarbeitsplatte oder ein Kochfeld
mit einem derartigen Dunstabzug sowie ein Kochsystem mit einer Küchenarbeitsplatte
oder einem Kochfeld und mit einem derartigen Dunstabzug.
[0002] Beim Kochen treten üblicherweise Dämpfe auf, welche neben Wasserdampf auch Fett enthalten
können. Dies gilt vergleichbar für das Braten, welches ebenfalls zur Entstehung von
Dämpfen führen kann, welche insbesondere Fett und Gerüche aufweisen können. Diese
Dämpfe können auch als Dunst, als Küchenabluft oder als Wrasen bezeichnet werden.
[0003] In Küchen ist es daher heutzutage üblich, den Wrasen aktiv abzuführen, um die Küche
möglichst frei von Dampf, Fett und Gerüchen zu halten. Dies kann durch sog. Dunstabzugshauben
erfolgen, welche üblicherweise oberhalb des Kochfelds angeordnet sind, um den von
alleine nach oben aufsteigenden Wrasen aufzunehmen. Der Wrasen wird dabei mittels
wenigstens eines Lüfters aktiv angesogen, um den Wrasen möglichst vollständig zu erfassen.
In der Dunstabzugshaube kann eine Filterung des Wrasens erfolgen, welcher dann wieder
als gereinigte Luft zurück in die Küche abgegeben werden kann. Alternativ kann der
Wrasen auch direkt aus der Küche nach außen hin abgeführt werden.
[0004] Auch ist es heutzutage bekannt, den Wrasen durch sog. integrierte Dunstabzüge, welche
auch als Kochfeldabzüge bezeichnet werden und innerhalb des Kochfelds z.B. seitlich
zwischen dessen Kochstellen oder seitlich beidseitig der Kochstellen des Kochfelds
angeordnet sein können, nach unten in das Kochfeld einzusaugen und hierdurch von dem
Kochfeld fernzuhalten. Alternativ können derartige Dunstabzüge auch als separate Küchengeräte
in einer Küchenarbeitsplatte insbesondere neben einem Kochfeld oder dergleichen angeordnet
werden. Derartige Dunstabzüge können auch als Tischlüfter, Muldenlüfter oder als Downdrafts
bezeichnet werden. Beispielsweise beschreibt die
DE 10 2010 042 436 A1 ein Kochfeld mit einer integrierten Dunsthaube, welche vertikal aus dem Kochfeld
ausfahrbar ist. In jedem Fall kann auch bei einem Dunstabzug ein Luftstrom zum Abführen
des Wrasens erzeugt und dieser nach außen abgeführt oder gefiltert als gereinigte
Luft wieder zurück in die Küche abgegeben werden. Dunstabzüge stellen somit eine Art
von Dunstabzugshaube dar.
[0005] Derartige Dunstabzüge weisen gegenüber den zuvor beschriebenen Dunstabzugshauben
den Vorteil auf, dass oberhalb des Kochfelds kein Gerät angeordnet werden muss, was
vom Benutzer als optisch störend empfunden werden kann. Auch kann Bauraum in diesem
Bereich gespart werden. Stattdessen können die Funktionen des Kochfelds und dessen
Abzug in einem Küchengerät als integrierter Dunstabzug integriert werden, so dass
auf die Dunstabzugshaube als weiteres Küchengerät verzichtet werden kann. Dies kann
auch Kosten sparen. Alternativ kann ein separater Dunstabzug in der Küchenarbeitsplatte
angeordnet werden, was weniger störend für den Benutzer sein kann als eine hängende
Dunstabzugshaube.
[0006] Nachteilig ist bei Dunstabzügen dafür, dass deren Aufsaugöffnung nach außen bzw.
nach oben sichtbar ist. Diese kann jederzeit offen bleiben, was die einfachste Möglichkeit
der Realisierung darstellt, jedoch vom Benutzer als optisch störend empfunden werden
kann. Auch besteht dann die Gefahr, dass Gegenstände von oben durch die Ansaugöffnung
in den Luftführungskanal des Dunstabzugs hineinfallen können. Andererseits kann zusätzlicher
Aufwand, wie im Folgenden näher beschrieben werden wird, vermeiden werden sowie kann
die Luftabfuhr jederzeit zur Verfügung stehen.
[0007] Die Ansaugöffnung kann mittels eines Gitters optisch aufgewertet werden, was gleichzeitig
das Hineinfallen von Gegenständen von oben in den Luftführungsschacht zumindest teilweise
verhindern kann. Ein Verschließen der Ansaugöffnung findet hierdurch nicht statt,
so dass die Luftabfuhr auch in diesem Fall jederzeit zur Verfügung steht.
[0008] Es ist jedoch auch bekannt, die Ansaugöffnung während der Nichtnutzung zu verschließen,
was dem optischen Eindruck förderlich sein und das Hineinfallen von Gegenständen von
oben in den Luftführungsschacht verhindern kann. Hierzu kann die Ansaugöffnung z.B.
mit einem Blechzuschnitt oder mit einer Glasplatte als Abdeckung bzw. als Verschlusselement
vom Benutzer manuell verschlossen werden, indem die Abdeckung von oben auf die Ansaugöffnung
aufgelegt bzw. in dessen Rand eingelegt wird.
[0009] Nachteilig ist dabei jedoch, dass der Benutzer die Abdeckung vor der Benutzung entfernen
muss, um den Dunstabzug nutzen zu können. Auch sollte der Benutzer die Abdeckung nach
der Benutzung wieder auf die Ansaugöffnung des Dunstabzugs legen, um dessen Eigenschaften
nutzen zu können. Dies stellt jedoch jeweils einen zusätzlichen Aufwand für den Benutzer
dar, was als störend empfunden werden kann. Auch kann die abgenommene Abdeckung verlegt
werden, so dass der Benutzer diese suchen muss, was einen zusätzlichen Aufwand bedeuten
kann.
[0010] Um dies zu vermeiden sind auch drehbar gelagerte Abdeckungen bekannt, welche mittels
einer entsprechenden Mechanik z.B. um ca. 90° gedreht werden können, um in einer horizontalen
Ausrichtung die Ansaugöffnung zu verschließen und in einer vertikalen Ausrichtung
die Ansaugöffnung zur Benutzung freizugeben. Dies kann mittels eines Antriebs selbsttätig
erfolgen, so dass der Benutzer hierfür nicht tätig werden muss. Die drehbare Abdeckung
kann einteilig oder zweiteilig ausgebildet sein. Nachteilig ist hierbei, dass durch
diese Art der Abdeckung zusätzliche Kosten für die Drehmechanik, den Antrieb sowie
dessen Steuerung verursacht werden können. Auch können im geöffneten Zustand Gegenstände
von oben in den Luftführungsschacht hineinfallen.
[0011] Alternativ kann die Abdeckung auch in ihrer horizontalen Ausrichtung vertikal nach
oben von dem Kochfeld weg verfahren werden, um die Ansaugöffnung seitlich zum Ansaugen
des Wrasen freizugeben. Dies kann ein Hineinfallen von Gegenständen direkt von oben
in den Luftführungsschacht verhindern, da diese Richtung sowohl bei der Nicht-Verwendung
als auch bei der Verwendung durch die Abdeckung versperrt bleiben kann. Allerdings
kann eine vertikale Bewegung eine aufwendigere Mechanik erfordern als eine Drehbewegung.
Auch kann die nach oben hervorragende Abdeckung vom Benutzer als optisch störend empfunden
werden. Ferner kann die vertikal nach oben herausfahrende Abdeckung den Benutzer bei
der Verwendung des Kochfelds behindern und z.B. mit dort befindlichem Kochgeschirr
kollidieren bzw. dieses verschieben und bzw. oder umkippen. Dies gilt ebenso für drehbare
Abdeckungen, welche bei der Verwendung nach oben ragen.
[0012] Allen bekannten Abdeckungen für Ansaugöffnungen von Dunstabzügen ist dabei gemeinsam,
dass diese den Benutzer bei der Verwendung des Kochfelds bzw. der Küchenarbeitsplatte
behindern können. Insbesondere kann der nutzbare Bereich des Kochfelds bzw. der Küchenarbeitsplatte
durch die Abdeckung eingeschränkt werden.
[0013] Auch kann bei der Verwendung des Dunstabzugs dem Benutzer der direkte Blick auf die
Ansaugöffnung und in den Luftführungsschacht freigegeben werden, so dass sich der
Luftführungsschacht im direkten Sichtfeld des Benutzers befindet. Ein im Luftführungsschacht
angeordneter Filter oder dergleichen kann hierdurch von Benutzer betrachtet werden
müssen, was insbesondere bei einen verschmutzen Luftführungsschacht und bzw. oder
bei einem verschmutzten Filter optisch störend für den Benutzer sein kann.
[0014] Hierbei ist zu beachten, dass auf dem Gebiet des Designs des privaten Wohnraums in
vielen Ländern seit einigen Jahren der Trend zu beobachten ist, dass die Küche immer
offener und in z.B. das Ess- und bzw. oder Wohnzimmer übergehend gestaltet wird. Da
die Küche hierdurch immer mehr in das zentrale Wohnumfeld rückt, können Küchengeräte,
die einen bewussten, sichtbaren Gerätecharakter haben, von vielen Kunden zunehmend
als störend empfunden werden. Hieraus kann das Bestreben resultieren, Küchengeräte
immer weiter bis möglichst vollständig in die Küche zu integrieren, damit sie möglichst
wenig als störend empfunden werden und die Küche im Wohnraum möglichst wenig als solche
wahrgenommen wird.
[0015] Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Dunstabzugshauben zu, da diese in vielen
Küchen aufgrund ihrer Größe und ihrer exponierten Lage dem Kunden deutlich ins Auge
fallen können. Somit besteht insbesondere bei den Dunstabzugshauben Handlungsbedarf,
um die Küche möglichst unauffällig in den Wohnraum zu integrieren.
[0016] Eben daher ist bekannt, Dunstabzüge als Deckenabzüge auszuführen, so dass diese zumindest
bei der Betrachtung von der Seite möglichst wenig bis gar nicht wahrgenommen werden.
Auch werden daher Dunstabzüge als Downdrafts ausgeführt, um vertikal ausfahrbar in
die Arbeitsplatte neben dem Kochfeld integriert zu werden, um zur Nutzung ausgefahren
und ansonsten mit der Arbeitsplatte bündig abschließend in dieser versenkt zu werden.
Auch hierdurch kann ein Dunstabzug geschaffen werden, welcher zumindest im ungenutzten
Zustand möglichst wenig bis gar nicht wahrgenommen werden kann.
[0017] Die
DE 10 2018 130 828 A1 beschreibt einen Dunstabzug zur Absaugung von Dunst nach unterhalb der Ebene einer
Küchenarbeitsplatte und bzw. oder eines Kochfelds mit wenigstens einer Ansaugöffnung,
welche ausgebildet ist, strömungsdurchlässig in der Küchenarbeitsplatte und bzw. oder
in der Kochfeldplatte des Kochfelds angeordnet zu werden, wobei der Dunstabzug ausgebildet
ist, einen Luftstrom von oberhalb der Küchenarbeitsplatte und bzw. oder der Kochfeldplatte
durch die Ansaugöffnung einzusaugen, und mit einem Verschlusselement, welches ausgebildet
ist, die Ansaugöffnung freizugeben und zu verschließen. Das Verschlusselement ist
ferner ausgebildet, zum Freigeben der Ansaugöffnung in der Höhe rein translatorisch
oder translatorisch und rotatorisch abgesenkt zu werden.
[0018] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, die Möglichkeiten von Dunstabzügen zu
erweitern bzw. zu verbessern. Insbesondere sollen die Möglichkeiten zum Absaugen des
Wrasens und bzw. oder anderer Luftströme erweitert bzw. verbessert werden. Dies soll
sowohl für Kochfelder mit integriertem Dunstabzug als auch für Dunstabzüge als separate
Küchengeräte erfolgen können. In jedem Fall soll dies vorzugsweise möglichst einfach,
kostengünstig, bauraumsparend, optisch unauffällig bzw. ansprechend und bzw. oder
intuitiv bedienbar umgesetzt werden können. Zumindest soll eine Alternative zu bekannten
Dunstabzügen geschaffen werden.
[0019] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Dunstabzug, durch eine Küchenarbeitsplatte
oder ein Kochfeld sowie durch ein Kochsystem mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
[0020] Somit betrifft die Erfindung einen Dunstabzug zur Absaugung eines Dunststroms nach
unterhalb der Ebene einer Küchenarbeitsplatte und bzw. oder eines Kochfelds. Als Ebene
der Küchenarbeitsplatte bzw. des Kochfelds ist dabei deren horizontale Oberfläche
bzw. Oberseite anzusehen. Der Dunstabzug kann dabei einteilig mit dem Kochfeld ausgebildet
sein, wobei insbesondere die Kochfeldplatte sowohl die Kochstellen des Kochfelds als
auch den Dunstabzug aufweisen kann. Alternativ kann der Dunstabzug auch als separates
Modul ausgebildet sein, welches in einer Küchenarbeitsplatte nahe einem Kochfeld angeordnet
werden kann. Dies kann den Gestaltungsspielraum erhöhen.
[0021] Der Dunstabzug weist einen Rahmen auf, welcher ausgebildet ist, feststehend mit der
Küchenarbeitsplatte und bzw. oder dem Kochfeld verbunden zu werden. Ein derartiger
Rahmen kann auch als Gestell bezeichnet werden. In jedem Fall kann mittels des Rahmens
eine Montage des Dunstabzugs an der Küchenarbeitsplatte bzw. an einem Küchenmöbel
unterhalb der Küchenarbeitsplatte bzw. eine Montage des Dunstabzugs unterhalb der
Kochfeldplatte bzw. des Kochfelds erfolgen.
[0022] Der Dunstabzug weist ferner ein höhenverfahrbares Element mit einer Ansaugöffnung
auf. Durch die Ansaugöffnung des höhenverfahrbares Elements hindurch kann der Dunststrom
in das höhenverfahrbare Element hinein sowie nach unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte
bzw. des Kochfelds eingesogen werden. Dies kann insbesondere mittels eines Luftabsaugelements
beispielsweise in Form eines Lüfters bzw. eines Gebläses des Dunstabzugs erfolgen,
wie weiter unten noch näher beschrieben werden wird.
[0023] Das höhenverfahrbare Element ist ausgebildet, derart gegenüber dem Rahmen in der
vertikalen Richtung mittels eines, vorzugsweise elektrischen, Antriebs verfahren zu
werden, so dass das höhenverfahrbare Element, vorzugsweise eine Dunstabzugsabdeckung
des höhenverfahrbaren Elements, in der vertikalen Richtung gegenüber der Ebene der
Küchenarbeitsplatte oder des Kochfelds nach unten versetzt, bündig abschließend und
nach oben versetzt positioniert werden kann. Mit anderen Worten ist der erfindungsgemäße
Dunstabzug dazu ausgebildet, ein höhenverfahrbares Element gegenüber der Küchenarbeitsplatte
bzw. gegenüber dem Kochfeld durch eine Öffnung der Küchenarbeitsplatte, des Kochfelds
oder des Dunstabzug selbst hindurch in der vertikalen Richtung sowohl hoch als auch
runter zu verfahren, sodass das höhenverfahrbare Element bzw. dessen Oberfläche bzw.
Oberseite, welche auch als Dunstabzugsabdeckung bezeichnet werden kann, in wenigstens
drei Positionen bzw. Positionierungen unterschiedlicher Höhe relativ zur Ebene der
Küchenarbeitsplatte bzw. des Kochfelds verfahren werden kann.
[0024] Dabei kann zum einen eine flächig bündig abschließende Positionierung vorgenommen
werden, sodass die entsprechende Öffnung verschlossen sowie eine durchgängige glatte
gemeinsame Oberfläche des Dunstabzugs und der Küchenarbeitsplatte bzw. des Kochfelds
geschaffen werden kann.
[0025] Zum anderen kann das höhenverfahrbare Element bzw. dessen Dunstabzugsabdeckung in
der vertikalen Richtung sowohl nach oben als auch nach unten gegenüber der flächig
bündig abschließenden Positionierung versetzt positioniert werden, was unterschiedliche
Nutzungsmöglichkeiten eröffnen kann. So kann das höhenverfahrbare Element in der vertikalen
Richtung nach oben versetzt positioniert werden, um die Ansaugöffnung möglichst auf
Höhe der Oberkante der Gargeschirre zu bringen, was die absaugende Wirkung begünstigen
kann. Auch können in der nach oben versetzten Positionierung Anzeige- und bzw. oder
Bedienelemente einfacher bzw. überhaupt für den Benutzer sichtbar bzw. erreichbar
sein. Wird das höhenverfahrbare Element in der vertikalen Richtung nach unten versetzt
positioniert, kann ebenfalls ein Absaugen des Luftstroms erfolgen, jedoch optisch
für den Benutzer deutlich unauffälliger als in der nach oben versetzten Positionierung.
[0026] Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, den Dunststrom durch
die Ansaugöffnung hindurch nach unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte oder des
Kochfelds anzusaugen, wenn das höhenverfahrbare Element in der vertikalen Richtung
gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte oder des Kochfelds nach oben versetzt
positioniert ist. Dies kann die konkrete Umsetzung bereits zuvor beschriebener Merkmale
des erfindungsgemäßen Dunstabzugs ermöglichen.
[0027] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, den Dunststrom
durch die Ansaugöffnung hindurch nach unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte
oder des Kochfelds anzusaugen, wenn das höhenverfahrbare Element in der vertikalen
Richtung gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte oder des Kochfelds nach unten
versetzt positioniert ist. Dies kann die konkrete Umsetzung bereits zuvor beschriebener
Merkmale des erfindungsgemäßen Dunstabzugs ermöglichen.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, den Dunststrom
seitlich an einer Dunstabzugsabdeckung des höhenverfahrbaren Elements vorbei durch
die Ansaugöffnung anzusaugen. Dies kann eine besonders einfache Möglichkeit darstellen,
in diese Positionierung das Ansaugen des Dunststroms zu ermöglichen. Hiervon kann
auch umfasst sein, dass der Dunststrom durch eine Luftführung, welche nicht Bestandteil
des höhenverfahrbaren Elements ist und insbesondere vom Rahmen gebildet wird bzw.
ein Bestandteil des Rahmens ist, nach unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte
oder des Kochfelds angesogen werden kann, wenn das höhenverfahrbare Element nach unten
versetzt positioniert ist.
[0029] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Dunstabzug ein betätigbares Fixierelement
auf, welches ausgebildet ist, das höhenverfahrbare Element in der vertikalen Richtung
gegenüber dem Rahmen in wenigstens einer Positionierung, vorzugweise in der bündig
abschließenden Positionierung, zu fixieren. Ein derartiges betätigbares Fixelement
kann beispielsweise mittels eines Stifts, Hakens oder dergleichen umgesetzt werden,
welches beispielsweise mittels eines elektrischen Antriebs verfahren werden kann,
um in wenigstens eine korrespondierende Aussparung des höhenverfahrbare Elements einzugreifen
bzw. dieses freizugeben. Hierdurch kann eine Unterstützung bzw. Sicherung der entsprechenden
Positionierung erfolgen, um diese Positionierung einfacher und insbesondere bei Belastung
des höhenverfahrbaren Elements von oben, beispielsweise durch ein dort angeordnetes
Gargeschirr, Küchengerät oder dergleichen, sicher halten zu können. Es können auch
unterschiedliche Positionierungen auf diese Art und Weise gesichert werden, indem
das höhenverfahrbare Element entsprechende Aussparungen aufweist.
[0030] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, einen Kühlluftstrom
unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte oder des Kochfelds anzusaugen, wenn das
höhenverfahrbare Element in der vertikalen Richtung gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte
oder des Kochfelds nach oben versetzt, nach unten versetzt und bzw. oder mit der Ebene
der Küchenarbeitsplatte oder des Kochfelds bündig abschließend positioniert ist. Somit
kann der Dunstabzug unterhalb der Küchenarbeitsplatte bzw. des Kochfelds zusätzlich
oder alternativ zum Dunststrom einen Kühlluftstrom erzeugen, um beispielsweise elektrische
bzw. elektronische Bauteile des Kochfelds wie beispielsweise die Induktionsspulen
eines Induktionskochfelds kühlen zu können. Dies kann dabei zusätzlich zum Ansaugen
des Dunststroms erfolgen, wenn das höhenverfahrbare Element in der vertikalen Richtung
nach oben versetzt positioniert ist, sodass die kühlende Wirkung des Kühlluftstroms
gerade im Betrieb des Kochfelds genutzt werden kann. Der Kühlluftstrom kann jedoch
auch dann alleinig erzeugt werden, wenn das höhenverfahrbare Element bündig mit der
Küchenarbeitsplatte bzw. dem Kochfeld abschließt und somit die entsprechende Öffnung
zumindest im Wesentlichen luftdicht verschlossen ist. In diesem Fall kann die kühlende
Wirkung des Kühlluftstroms beispielsweise als zeitbegrenzter Nachlauf nach dem Betrieb
des Kochfelds, genutzt werden.
[0031] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das höhenverfahrbare Element ein
Anzeige- und bzw. oder Bedienelement auf, welches nur in der nach oben versetzten
Positionierung für einen Benutzer sichtbar und bzw. oder erreichbar ist. Dies kann
mittels separater Tasten, Knöpfe, Schalter, Knebel und dergleichen als Bedienelemente
in Kombination mit einem Display als Anzeigeelement, beispielsweise als Flüssigkristallanzeige,
umgesetzt werden. Auch können einfarbige oder mehrfarbige Leuchten zusätzlich oder
alternativ als Anzeigeelemente verwendet werden. Alternativ kann auch ein Touchscreen-Display
vorgesehen sein, welches Bedien- und Anzeigemöglichkeiten in sich vereinen kann.
[0032] In jedem Fall können auf diese Art und Weise für den Benutzer Anzeige- und Bedienmöglichkeiten
geschaffen werden, welche lediglich in der nach oben versetzten Positionierung des
höhenverfahrbaren Elements zur Verfügung stehen. Dies kann den optischen Eindruck
des Dunstabzugs für den Benutzer verbessern und insbesondere den Dunstabzug möglichst
vollständig optisch verschwinden lassen, wenn das höhenverfahrbare Element bündig
abschließend oder nach unten versetzt positioniert ist.
[0033] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Dunstabzug ein Luftabsaugelement,
vorzugsweise einen Lüfter, auf, welches ausgebildet ist, den Dunststrom, vorzugsweise
und bzw. oder einen Kühlluftstrom, zu erzeugen. Hierdurch können die entsprechenden
Luftströmungen wie zuvor beschrieben erzeugt werden. Dabei kann das Luftabsaugelement
vorzugsweise feststehend am Rahmen angeordnet sein, was die Umsetzung vereinfachen
kann. Ein Lüfter kann auch als Gebläse bezeichnet werden.
[0034] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, das Luftabsaugelement
in der nach unten versetzten Positionierung für einen vorbestimmten Zeitraum selbsttätig
zu betreiben. Hierdurch kann ein entsprechender Nachlauf des Absaugens des Dunststroms
nach einem Betrieb des Kochfelds erzeugt werden, um für einen vorbestimmten begrenzten
Zeitraum weiterhin Dunst, Gerüche und dergleichen aus dem Bereich oberhalb des Dunstabzugs
zu entfernen. Gleichzeitig kann der Betrieb des Dunstabzugs durch die nach unten versetzte
Positionierung des höhenverfahrbaren Elements vergleichsweise optisch unauffällig
für den Benutzer erfolgen.
[0035] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, das höhenverfahrbare
Element nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums selbsttätig in die bündig abschließende
Positionierung zu verfahren. Somit kann nach Abschluss des Nachlaufs die Öffnung verschlossen
und hierdurch der optische Eindruck für den Benutzer weiter verbessert werden.
[0036] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, das Luftabsaugelement
in der nach oben versetzten Positionierung mit einer größeren Absaugleistung als in
der nach unten versetzten Positionierung zu betreiben. Wie bereits zuvor beschrieben
kann somit ein besonders wirkungsvolles Absaugen des Dunststroms in der nach oben
versetzten Positionierung bei höherer Absaugleistung während der Nutzung der Kochstelle
sowie ein eher unauffälliges Absaugen des Dunststroms, beispielsweise als Nachlauf
nach der Nutzung der Kochstelle, bei geringerer Absaugleistung in der nach unten versetzten
Positionierung erfolgen.
[0037] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, das Luftabsaugelement
in der nach oben versetzten Positionierung und bzw. oder in der nach unten versetzten
Positionerung mit einer größeren Absaugleistung als in der bündig abschließenden Positionierung
zu betreiben. Hierdurch kann dem Umstand Rechnung getragen werden, dass in der bündig
abschließenden Positionierung gar keine Absaugung eines Dunststroms nach unterhalb
der Ebene der Küchenarbeitsplatte und bhw. oder des Kochfelds erfolgt und somit lediglich
ein Kühlluftstrom zur Kühlung der Elektronik bzw. der Spulen erforderlich sein kann,
welcher vergleichsweise schwach ausfallen kann.
[0038] In Kombination mit dem zuvor beschriebenen Aspekt der Erfindung kann somit in der
nach oben versetzten Positionierung eine vergleichsweise starke Absaugleistung wie
zuvor beschrieben genutzt werden. In der nach unten versetzten Positionierung kann
eine mittlere Ablaugleistung wie zuvor beschrieben angemessen sein. In der bündig
abschließenden Positionierung kann ein vergleichsweise schwacher Kühlluftstrom ausreichend
sein.
[0039] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug ausgebildet, das höhenverfahrbare
Element in Abhängigkeit der Nutzung der Küchenarbeitsplatte oder des Kochfelds, vorzugsweise
in Abhängigkeit einer Leistung wenigstens einer Kochstelle des Kochfelds, selbsttätig
zu positionieren. Wie bereits zuvor beschrieben kann somit ein besonders wirkungsvolles
Absaugen des Dunststroms in der nach oben versetzten Positionierung während der Nutzung
der Kochstelle sowie ein eher unauffälliges Absaugen des Dunststroms, beispielsweise
als Nachlauf nach der Nutzung der Kochstelle, in der nach unten versetzten Positionierung
erfolgen.
[0040] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Dunstabzug eine Steuerungseinheit
auf, welche ausgebildet ist, den, vorzugsweise elektrischen, Antrieb des höhenverfahrbaren
Elements, ein betätigbares Fixierelement, ein Luftabsaugelement und bzw. oder ein
Anzeige- und bzw. oder Bedienelement zu betreiben. Seitens der Steuerungseinheit können
auch weitere zuvor beschriebene Funktionen wie beispielsweise zeitabhängige und bzw.
oder zustandsabhängige Funktionen des Dunstabzugs ausgeführt werden.
[0041] Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Küchenarbeitsplatte oder ein Kochfeld
mit einem Dunstabzug wie zuvor beschrieben. Hierdurch kann eine Anwendung des erfindungsgemäßen
Dunstabzugs als integraler Bestandteil einer Küchenarbeitsplatte bzw. eines Kochfelds
wie zuvor beschrieben erfolgen, um dessen Eigenschaften und Vorteile in dieser Form
nutzen zu können.
[0042] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Kochsystem mit einer Küchenarbeitsplatte
oder mit einem Kochfeld und mit einem Dunstabzug wie zuvor beschrieben. Hierdurch
kann eine Anwendung des erfindungsgemäßen Dunstabzugs als separates Gerät wie zuvor
beschrieben erfolgen, um dessen Eigenschaften und Vorteile nutzen zu können, indem
der separate Dunstabzug mit einer Küchenarbeitsplatte bzw. einem Kochfeld gemeinsam
montiert und verwendet wird.
[0043] Mit anderen Worten liegt der vorliegenden Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass
heutzutage bei einem vollintegrierten Kochfeld mit integriertem Dunstabzug bzw. bei
einem System aus vollintegriertem Dunstabzug und vollintegrierten Kochfeldern die
Lüftungsöffnung, die Bedienelemente, die Anzeigeelemente wie z.B. eine Restwärmeanzeige,
Warnanzeigen und dergleichen bei bewegten Teilen möglichst nicht sichtbar sein sollen.
Die Anzahl der Durchdringungen durch die Arbeitsplatte bzw. durch die Tischplatte,
im Folgenden zusammenfassend nur Arbeitsplatte genannt, sollen vorzugsweise minimiert
werden.
[0044] Ferner weist ein hochgefahrenes Absaugelement einerseits aufgrund der Nähe der Absaugöffnung
zum Ort der Wrasenemission der Gargefäße Vorteile bezüglich der Absaugleistung auf
und bietet des Weiteren die Möglichkeit erweiterter Bedienoptionen wie z.B. ein im
eingefahrenen Zustand unsichtbaren An-Aus-Schalter oder die Möglichkeit einer Bedienung
mittels Projektion im ausgefahrenen Zustand. Andererseits ist bei vollintegrierten
Kochfeldern ein möglichst zurückgenommenes Design gewünscht. Hier kann es insbesondere
dann, wenn nicht aktiv gekocht wird, aber dennoch ein Filterbetrieb gewünscht ist,
wie es z.B. bei einem Lüfternachlauf oder bei einem Einsatz des Geräts als Luftfilter
der Fall sein kann, wünschenswert sein, dass kein aus der Arbeitsplatte herausgefahrenes
Lüfterelement optisch präsent ist.
[0045] Erfindungsgemäß wird daher ein Kochfeldsystem mit einem wenigstens in Teilen bidirektional
höhenverfahrbarem Element eines im Wesentlichen unterhalb der Arbeitsplattenebene
angeordneten Dunstabszugselements vorgesehen.
[0046] Es wird im Folgenden auf einen Einsatz des Lösungsansatzes in einem vollintegrierten
Kochfeld mit integriertem Dunstabzug eingegangen. Der Ansatz kann aber natürlich auch
bei einem von den Kochfeldelementen getrennt ausgeführten Dunstabzugselement oder
bei klassischen mit einer Glaskeramikoberfläche genutzt werden. Es wird dabei von
einer Arbeitsplatte gesprochen, sondern kann auch eine Tischplatte, eine Glaskeramik
eines Kochfelds oder dergleichen verwendet werden.
[0047] Die bidirektionale Verfahrbarkeit des höhenverfahrbaren Elements ermöglicht drei
Zustände, welche mit verschiedenen Betriebsmodi verbunden werden können: flächenbündig,
versenkt, ausgefahren.
[0048] Im flächenbündigen Zustand schließt die Oberfläche des höhenverfahrbaren Elements
mit der Oberfläche der Arbeitsplatte ab. In diesem Zustand ist kein Lüfterbetrieb
mit Wrasenabsaugung oberhalb der Arbeitsplatte möglich, da die entsprechende Öffnung
von dem höhenverfahrbaren Element zumindest nahezu luftdicht verschlossen wird.
[0049] Die einzige Ausnahme für einen Lüfterbetrieb in diesem Zustand kann in speziellen
Betriebsmodi für eine Luftbewegung unterhalb der Ebene der Arbeitsplatte bestehen,
z.B. zu Kühlungszwecken oder für eine Nutzung der Lüftungstechnik für weitere angeschlossene
Geräte wie z.B. Einbaugeräte (Backöfen, Dampfgarer usw.), Wäschetrockner, Waschmaschinen
und dergleichen, bei denen eine Wrasen-, Dampf- und bzw. oder Luftabsaugung ggf. unter
Einsatz von mit dem Lüftungsgerät verbundenen Filter- und bzw. oder Entfeuchtungseinheiten
und bzw. oder Energierückgewinnungsanlagen erfolgen kann, ggfs. auch mit einem Heizbetrieb
zur Erwärmung des Luftstroms. Beispielsweise kann das vorliegende dunstabzugsbasierende
Lüftungskonzept zur Integration einer Kühlluftversorgung für die Arbeitsplatte und
bzw. oder die Spulen einer Induktionsheizvorrichtung bei einem vollintegrierten Kochfeld
mit integriertem Dunstabzug erfolgen.
[0050] Im flächenbündigen Zustand kann die Oberfläche des höhenverfahrbaren Elements wie
eine normale Arbeitsplatte genutzt werden. Um den Höhenverfahrmechanismus des höhenverfahrbaren
Elements im Falle höherer mechanischer Belastungen zu schonen, kann es vorteilhaft
sein, wenn im flächenbündigen Zustand eine mechanische Arretierung greift. Dabei kann
es sich z.B. um Haken, Schieber und bzw. oder sonstige Rastelemente handeln, welche
eine von oben auf das höhenverfahrbare Element wirkende Kraft ganz oder teilweise
aufnehmen können.
[0051] Im ausgefahrenen Zustand kann eine Wrasenabsaugung mit optimaler Leistungsfähigkeit
möglich sein. Des weiteren können Einrichtungen zur Markierung von Kochzonen, projektionsbasierte
Ein-/Ausgabeeinheiten, an dem ausgefahrenen Element lokalisierte Ein-/Ausgabeeinheiten
und dergleichen für den Benutzer sichtbar, erreichbar und aktiv sein.
[0052] Im versenkten Zustand kann ein Betrieb des Lüftermoduls zur Absaugung von Fluiden
wie beispielsweise Luft, Wrasen, Dampf und dergleichen möglich sei. Ggf. können die
Ein-/Ausgabemöglichkeiten beschränkt sein, da Ul-Elemente (User-Interface-Elemente)
am ausgefahrenen höhenverfahrbaren Element oder Ul-Elemente, die ganz oder teilweise
auf Projektion beruhen, im versenkten Zustand nicht genutzt werden können. Ob und
wie stark sich die Einschränkungen auswirken, kann aber von den vorhandenen Ein-/Ausgabemöglichkeiten
wie z.B. Knebel, abnehmbare Bedienteile, Bedienelemente in Durchbrüchen in der Arbeitsplatte,
Bedienelemente unter einer Glaskeramikoberfläche, Restwärmeanzeigen mit Durchbrüchen
durch die Arbeitsplatte, Kochzonenmarkierungen mit Arbeitsplatten-Durchbrüchen in
Kombination mit Restwärmeanzeigen, feste (z.B. gravierte) Kochzonenmarkierungen und
dergleichen im Kochfeldsystem abhängen.
[0053] Beispielsweise kann das Kochfeldsystem über keine weiteren Ein-/Ausgabeelemente und
Markierungen verfügen. Da ohne eine Eingriffsmöglichkeit wie z.B. eine Leistungssteuerung,
eine Aktivierung bzw. Deaktivierung des Kochfelds und dergleichen kein Kochbetrieb
möglich ist, kann der versenkte Betriebsmodus nur für Zusatzfunktionen wie z.B. einen
Lüfternachlauf oder eine Luftreinigungsfunktion wie z.B. zum Entfernen von Pollen,
Rauch, Gerüchen, Viren und dergleichen aus der Luft genutzt werden. Diese Funktionen
können entweder wie z.B. ein Lüfternachlauf automatisch zeitgesteuert ablaufen oder
über externe Ein-/Ausgabeelemente wie z.B. eine Fernsteuerung oder eine Einbindung
in ein Hausautomatisierungssystem mit einem zentralen Bedienfeld und bzw. oder Luftgütesensoren
etc. gesteuert werden. Da es sich im letzten Fall um eine Fernbedienung handelt, kann
hier nur ein Betrieb der Lüfterfunktion ohne eine Nutzung der Heizfunktionen möglich
sein.
[0054] Das Verfahren des Verschlusselements bzw. des höhenverfahrbaren Lüfterelements kann
automatisiert erfolgen. Z.B. kann das höhenverfahrbare Element nach dem Abschluss
eines Lüfternachlaufs in die flächenbündige Position verfahren werden.
[0055] Beispielsweise kann das Kochsystem über zusätzliche Ein-/Ausgabeelemente und Markierungen
verfügen. Das Kochsystem kann z.B. über in der Front angeordnete fest verbaute Knebel
als Bedienelemente verfügen. Mittels dieser Bedienelemente kann das Kochfeldsystem
an- und ausgeschaltet und die Leistung eingestellt werden. Am höhenverfahrbaren Element
der Dunstabzugseinheit müssen somit keine Ein-/Ausgabeelemente positioniert werden.
Bei dieser Ausgestaltung des Kochsystems kann es keine Einschränkung der Bedienbarkeit
des Kochsystems im Modus mit versenktem höhenverfahrbarem Element der Dunstabzugseinheit
geben. Dieser Modus kann dann im Wesentlichen durch einen größeren Abstand der Wraseneinsaugöffnung
von dem Ort der Wrasenentstehung und ggf. verringerte Querschnitte für den Luftdurchtritt
charakterisiert sein. Eine mögliche Ausgestaltung dieses Betriebsmodus kann dann vorsehen,
dass ein Betrieb mit versenktem höhenverfahrbaren Element für Zusatzfunktionen und
Garvorgänge mit geringem Wrasenentstehung bzw. geringer Geruchsbelastung wie z.B.
geregelter Kochvorgang mit Deckel und ein Betrieb mit hochgefahrenem höhenverfahrbaren
Element bei Garvorgängen mit starker Geruchsentstehung wie z.B. Bratvorgängen genutzt
werden kann.
[0056] Es kann in Abhängigkeit von der Ausstattung des Kochsystems verschiedene Abwandlungen
und Mischformen der beiden zuvor beschriebenen Beispiele geben.
[0057] Es kann auch einen kombinierten Automatikmodus geben. Die Dunstabzugseinheit kann
dabei manuell in die verschiedenen Betriebsmodi versetzt werden. So kann z.B. eine
manuelle Einstellung der Position des höhenverfahrbaren Elements der Dunstabzugseinheit
über ein Eingabeelement vorgesehen werden.
[0058] Vorteilhaft kann es jedoch sein, wenn die höhenverfahrbare Einheit automatisiert
in die optimale Position fährt. Wie dies genau abläuft, kann ggfs. vom Nutzer konfiguriert
oder vorab festgelegt werden. So ist es z.B. denkbar, bestimmten Betriebsmodi des
bzw. der Kochfeldelemente fest bestimmte Betriebsmodi des Lüfterelements zuzuordnen.
[0059] Beispielsweise kann das Kochsystem im versenkten Dunstabzugsmodus betrieben werden,
falls eine geringe Leistungsstufe und bzw. oder eine für das Kochen typische Temperatur
wie z. B. < 120°C vorliegt. Der versenkte Dunstabzugsmodus kann auch dann genutzt
werden, falls nach Abschluss der Kochprozesse ein Lüfternachlauf zur Entfernung von
Restgerüchen aus der Luft vorteilhaft sein kann. Ferner kann der versenkte Dunstabzugsmodus
durch andere Geräte wie z.B. eine Lüftungsanlage mit Luftgütesensor aktiviert werden.
Der ausgefahrene Modus kann genutzt werden, falls eine hohe, für das Braten typische
Temperatur vorliegt.
[0060] Des Weiteren kann es möglich sein, alternativ oder zusätzlich im Kochsystem vorhandene
Sensorik einzusetzen, um den optimalen Betriebsmodus bzw. die optimale Höhe des höhenverfahrbaren
Elements zu bestimmen. So kann z.B. ein VOC-Sensor (volatile organic compounds bzw.
Luftschadstoff-Sensor) und bzw. oder ein Feuchtesensor den Fettgehalt, den Dampfgehalt
und bzw. oder den Gehalt an Geruchsstoffen des Wrasens detektieren. Wird z.B. bei
einem versenkten höhenverfahrbaren Element eine hohe Fett-, Feuchte- und bzw. oder
Geruchsstoffkonzentration sensiert, kann die Steuereinheit des Kochsystems das Kochsystem
in einen für eine hohe Absaugleistung geeigneten Modus versetzen. Dies kann z.B. einen
Schritt beinhalten, bei dem das höhenverfahrbare Element so weit ausgefahren wird,
dass eine optimale Absaugung möglich ist.
[0061] Die beschriebene Variante eines Kochfeldsystems mit bidirektional höhenverfahrbarem
Element einer Dunstabzugseinheit kann eine Kombination aus optimaler Absaugleistung
in allen Betriebsmodi in Verbindung mit minimiertem optischem Eindruck für den Benutzer
ermöglichen.
[0062] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen rein schematisch
dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit einem erfindungsgemäßen
Dunstabzug gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels in einer bündig abschließenden
Positionierung eines höhenverfahrbaren Elements;
- Figur 2
- die Darstellung der Figur 1 in einer nach oben versetzten Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements;
- Figur 3
- die Darstellung der Figur 1 in einer nach unten versetzten Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements;
- Figur 4
- die Darstellung der Figur 2 eines erfindungsgemäßen Dunstabzugs gemäß eines zweiten
Ausführungsbeispiels;
- Figur 5
- die Darstellung der Figur 4 als Querschnitt; und
- Figur 6
- die Darstellung der Figur 5 in der bündig abschließenden Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements.
[0063] Die o.g. Figuren werden in kartesischen Koordinaten betrachtet. Es erstreckt sich
eine Längsrichtung X, welche auch als Tiefe X oder als Länge X bezeichnet werden kann.
Senkrecht zur Längsrichtung X erstreckt sich eine Querrichtung Y, welche auch als
Breite Y bezeichnet werden kann. Senkrecht sowohl zur Längsrichtung X als auch zur
Querrichtung Y erstreckt sich eine vertikale Richtung Z, welche auch als Höhe Z bezeichnet
werden kann und der Richtung der Schwerkraft entspricht. Die Längsrichtung X und die
Querrichtung Y bilden gemeinsam die Horizontale X, Y, welche auch als horizontale
Ebene X, Y bezeichnet werden kann.
[0064] Figur 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Kochfeld 1 mit einem
erfindungsgemäßen Dunstabzug 2 gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels in einer bündig
abschließenden Positionierung eines höhenverfahrbaren Elements 23. Das Kochfeld 1
und der Dunstabzug 2 bilden gemeinsam ein Kochsystem 1, 2.
[0065] Das Kochfeld 1 wird am Beispiel eines Induktionskochfelds 1 betrachtet, wobei der
erfindungsgemäße Dunstabzug 2 ebenso mit einer Küchenarbeitsplatte 1 verwendet werden
kann. Das Kochfeld 1 weist eine Kochfeldplatte 10 in Form einer Glaskeramikplatte
10 mit einer Öffnung 11 auf, in welcher der Dunstabzug 2 angeordnet ist. In der Querrichtung
Y seitlich zur Öffnung 11 ist jeweils eine Kochstelle 12 des Kochfelds 1 angeordnet,
siehe Figuren 5 und 6. Jede Kochstelle 12 weist in der vertikalen Richtung Z unterhalb
der Kochfeldplatte 10 eine Induktionsspule 13 auf, welche auf eine Halterung 14 feststehend
angeordnet ist.
[0066] Der Dunstabzug 2 kann auch als Tischlüfter 2, als Muldenlüfter 2 oder als Downdraft
2 bezeichnet werden. Der Dunstabzug 2 weist einen Rahmen 20 auf, welcher auch als
Gehäuse 20 bezeichnet werden kann. Der Rahmen 20 ist unterhalb der Kochfeldplatte
10 feststehend am Kochfeld 1 bzw. an dessen Rahmen (nicht dargestellt) montiert. Der
Rahmen 20 bildet dabei einen rechteckigen Schacht (nicht bezeichnet) aus, in welchem
das bereits erwähnte höhenverfahrbare Element 23 angeordnet ist. Das höhenverfahrbare
Element 23 weist seinerseits einen Rahmen (nicht bezeichnet) auf, welcher in der vertikalen
Richtung Z beweglich gegenüber dem Rahmen 20 gelagert (nicht dargestellt) ist. Seitens
des Rahmens 20 ist ferner ein elektrischer Antrieb (nicht dargestellt) vorgesehen,
welcher das höhenverfahrbare Element 23 in der vertikalen Richtung Z sowohl nach oben
als auch nach unten verfahren kann. Die entsprechende Ansteuerung des elektrischen
Antriebs erfolgt über eine Steuerungseinheit (nicht dargestellt) des Dunstabzugs 2.
[0067] Das höhenverfahrbare Element 23 schließt in der vertikalen Richtung Z nach oben mit
einer Dunstabzugsabdeckung 26 ab, welche auch als Dunstabzugsplatte 26 oder als Dunstabzugsverschluss
26 bezeichnet werden kann. Die Dunstabzugsabdeckung 26 ist dabei ausgebildet, bei
entsprechender Positionierung in der vertikalen Richtung Z die Öffnung 11 möglichst
vollständig zu verschließen und dabei flächig bzw. bündig mit der Oberseite der Kochfeldplatte
10 abzuschließen. Durch das Verschließen der Öffnung 11 können somit Gegenstände und
Flüssigkeiten aus dem Innenraum des Dunstabzugs 2 ferngehalten und diese somit vor
Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden. Durch das bündige Abschließen kann
der Dunstabzug 2 für einen Benutzer des Kochsystems 1, 2 möglichst optisch unauffällig
sein. Diese Positionierung des höhenverfahrbaren Elements 23 stellt den Zustand des
Dunstabzugs 2 bei Nichtgebrauch dar.
[0068] In dieser Positionierung kann das höhenverfahrbare Element 23 mittels eines betätigbaren
Fixierelements 22 fixiert bzw. gehalten werden, sodass das Gewicht des höhenverfahrbaren
Elements 23 sowie gegebenenfalls zusätzliches Gewicht von Gegenständen, welche in
der vertikalen Richtung Z oben auf der Dunstabzugsabdeckung 26 vorhanden sind, mittels
des betätigbaren Fixierelements 22 aufgenommen werden kann. Dies kann den elektrischen
Antrieb hiervon entlasten sowie das Einhalten dieser bündig abschließenden Positionierung
sicherstellen.
[0069] Figur 2 zeigt die Darstellung der Figur 1 in einer nach oben versetzten Positionierung
des höhenverfahrbaren Elements 23. In dieser Positionierung ist das höhenverfahrbare
Element 23 mittels des elektrischen Antriebs in der vertikalen Richtung Z vollständig
ausgefahren, sodass jeweils in der Querrichtung Y seitlich und sich entlang der Längsrichtung
X länglich schlitzartig erstreckend eine Ansaugöffnung 24, welche in der vertikalen
Richtung Z nahe der Dunstabzugsabdeckung 26 unterhalb dieser angeordnet ist, deutlich
oberhalb der Kochfeldplatte 10 angeordnet ist. Die Ansaugöffnungen 24 können auch
als Lufteinlassöffnungen 24 bezeichnet werden.
[0070] Durch die Ansaugöffnungen 24 hindurch kann ein Dunststrom A, welcher auch als Wrasenstrom
A bezeichnet werden kann, in das Innere des höhenverfahrbaren Elements 23 eingesogen
und in der vertikalen Richtung Z nach unten in den Dunstabzug 2 hinein gefördert werden.
Die entsprechende Luftströmung des Dunststroms A kann mittels eines Luftabsaugelements
21 erfolgen, welches in Form eines Lüfters 21 am unteren Ende des Rahmens 20 feststehend
angeordnet sein und ebenfalls von der Steuerungseinheit betrieben werden kann. Dabei
begünstigt die erhöhte Positionierung der Ansaugöffnung 24 das Einsaugen des Dunststroms
A. Dies kann ferner durch eine entsprechend hohe Gebläseleistung des Luftabsaugelements
21 unterstützt werden. Somit kann in der nach oben versetzten Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements 23 ein besonders wirkungsvolles Absaugen des Dunststroms A erfolgen.
[0071] Figur 3 zeigt die Darstellung der Figur 1 in einer nach unten versetzten Positionierung
des höhenverfahrbaren Elements 23. Somit ist das höhenverfahrbare Element 23 mittels
des elektrischen Antriebs nach unterhalb der Kochfeldplatte 10 verfahren worden, sodass
die Öffnung 11 von der Dunstabzugsabdeckung 26 freigegeben wird, die Dunstabzugsabdeckung
26 jedoch das Innere des Dunstabzugs 2 in der vertikalen Richtung Z weiterhin verschließt
sowie optisch verdeckt. Der Rahmen 20 des Dunstabzugs 2 ist dabei in der Querrichtung
Y derart breit ausgebildet, sodass in dieser nach unten versetzten Positionierung
des höhenverfahrbaren Elements 23 der Dunststrom A beidseitig seitlich um die Dunstabzugsabdeckung
26 herum von dem Luftabsaugelements 21 angesogen werden kann.
[0072] Somit ist ein Absaugen des Dunststroms A auch in der nach unten versetzten Positionierung
des höhenverfahrbaren Elements 23 möglich. Da in dieser Positionierung jedoch der
Abstand der Ansaugöffnungen 24 zu den Gargeschirre auf der Kochfeldplatte 10 vergleichsweise
groß ist, eignet sich die nach unten versetzten Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements 23 nicht zum Absaugen des Dunststroms A während eines Garprozesses. Stattdessen
kann in der nach unten versetzten Positionierung ein Absaugen des Dunststroms A außerhalb
eines Garprozesses und insbesondere zeitlich unmittelbar nach einem Garprozess erfolgen,
um auch dann eine Reinigung der Luft durchzuführen.
[0073] Dies kann seitens der Steuerungseinheit selbsttätig vorgenommen sowie nach Ablauf
einer vorbestimmten Zeitdauer selbsttätig beendet werden. Insbesondere kann nach Ablauf
der vorbestimmten Zeitdauer des Nachlaufs das höhenverfahrbare Elements 23 selbsttätig
in die bündig abschließende Stellung gebracht werden. In jedem Fall kann ein Absaugen
des Dunststroms A in der nach unten versetzten Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements 23 optisch deutlich unauffälliger für den Benutzer als in der nach oben versetzten
Positionierung des höhenverfahrbaren Elements 23 erfolgen. Der unauffällige Betrieb
des Dunstabzugs 2 in der nach unten versetzten Positionierung des höhenverfahrbaren
Elements 23 kann auch dadurch begünstigt werden, dass das Luftabsaugelements 21 in
diesem Fall mit einer geringeren Gebläseleistung im Vergleich zur nach oben versetzten
Positionierung des höhenverfahrbaren Elements 23 betrieben wird.
[0074] Figur 4 zeigt die Darstellung der Figur 2 eines erfindungsgemäßen Dunstabzugs 2 gemäß
eines zweiten Ausführungsbeispiels. Figur 5 zeigt die Darstellung der Figur 4 als
Querschnitt. Figur 6 zeigt die Darstellung der Figur 5 in der bündig abschließenden
Positionierung des höhenverfahrbaren Elements 23.
[0075] In diesem Fall ist an der Stirnseite des höhenverfahrbaren Elements 23 ein Anzeige-/Bedienelement
25 in der vertikalen Richtung Z unterhalb der Dunstabzugsabdeckung 26 sowie neben
den Ansaugöffnungen 24 vorgesehen. Das Anzeige-/Bedienelement 25 kann Bedienelemente
in Form von Tasten und dergleichen sowie wenigstens ein Anzeigeelement in Form eines
Displays zur Darstellung von Zahlen, Buchstaben, Symbolen und dergleichen aufweisen.
Auch die Verwendung von Leuchten und dergleichen ist möglich.
[0076] Befindet sich das höhenverfahrbare Element 23 in der bündig abschließenden Positionierung,
so ist das Anzeige-/Bedienelement 25 für den Benutzer verborgen, siehe Figur 6, was
den optischen Eindruck in dieser Positionierung verbessern kann. Befindet sich das
höhenverfahrbare Element 23 in der nach oben versetzten Positionierung, siehe Figuren
4 und 5, so kann das Anzeige-/Bedienelement 25 vom Benutzer benutzt werden.
[0077] In diesem zweiten Ausführungsbeispiel sind ferner Rahmenöffnungen 20a bzw. Gestellöffnungen
20a im oberen Bereich des Rahmens 20 vorgesehen, sodass in der Querrichtung Y seitlich
ein weiterer Kühlluftstrom B vom Luftabsaugelements 21 erzeugt bzw. angesogen werden
kann. Die Halterungen 14 der Induktionsspulen 13 fungieren hier auch als Luftführungen
14, um den Kühlluftstrom B möglichst gezielt um die Induktionsspulen 13 herum zu führen.
Entsprechend kann eine Kühlung der Induktionsspulen 13 im Betrieb, siehe Figur 5,
sowie auch dann erzeugt werden, wenn der Dunstabzugs 2 nicht zum Absaugen des Dunststroms
A genutzt wird, siehe Figur 6. Dies kann beispielsweise als zeitlich begrenzter Nachlauf
nach einem Garprozess erfolgen.
Bezugszeichenliste (Bestandteil der Beschreibung)
[0078]
- A
- Dunststrom; Wrasenstrom
- B
- Kühlluftstrom
- X
- Längsrichtung; Tiefe; Länge
- Y
- Querrichtung; Breite
- Z
- vertikale Richtung; Höhe
- X, Y
- Horizontale; horizontale Ebene
- 1, 2
- Kochsystem
- 1
- Kochfeld; Induktionskochfeld; Küchenarbeitsplatte
- 10
- Kochfeldplatte; Glaskeramikplatte
- 11
- Öffnung
- 12
- Kochstellen
- 13
- Induktionsspulen
- 14
- Halterungen; Luftführungen
- 2
- Dunstabzug; Tischlüfter; Muldenlüfter; Downdraft
- 20
- Rahmen; Gehäuse
- 20a
- Rahmenöffnungen; Gehäuseöffnungen
- 21
- Luftabsaugelement; Lüfter
- 22
- betätigbares Fixierelement
- 23
- höhenverfahrbares Element
- 24
- Ansaugöffnungen; Lufteinlassöffnungen
- 25
- Anzeige-/Bedienelement
- 26
- Dunstabzugsabdeckung; Dunstabzugsplatte, Dunstabzugsverschluss
1. Dunstabzug (2) zur Absaugung eines Dunststroms (A) nach unterhalb der Ebene einer
Küchenarbeitsplatte (1) und/oder eines Kochfelds (1)
mit einem Rahmen (20), welcher ausgebildet ist, feststehend mit der Küchenarbeitsplatte
(1) und/oder dem Kochfeld (1) verbunden zu werden, und
mit einem höhenverfahrbaren Element (23) mit einer Ansaugöffnung (24),
wobei das höhenverfahrbare Element (23) ausgebildet ist, derart gegenüber dem Rahmen
(20) in der vertikalen Richtung (Z) mittels eines, vorzugsweise elektrischen, Antriebs
verfahren zu werden, so dass das höhenverfahrbare Element (23), vorzugsweise eine
Dunstabzugsabdeckung (26) des höhenverfahrbaren Elements (23), in der vertikalen Richtung
(Z) gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds (1)
• nach unten versetzt,
• bündig abschließend und
• nach oben versetzt
positioniert werden kann.
2. Dunstabzug (2) nach Anspruch 1,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, den Dunststrom (A) durch die Ansaugöffnung
(24) hindurch nach unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds
(1) anzusaugen, wenn das höhenverfahrbare Element (23) in der vertikalen Richtung
(Z) gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds (1) nach oben
versetzt positioniert ist.
3. Dunstabzug (2) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, den Dunststrom (A) durch die Ansaugöffnung
(24) hindurch nach unterhalb der Ebene der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds
(1) anzusaugen, wenn das höhenverfahrbare Element (23) in der vertikalen Richtung
(Z) gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds (1) nach unten
versetzt positioniert ist.
4. Dunstabzug (2) nach Anspruch 3,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, den Dunststrom (A) seitlich an einer Dunstabzugsabdeckung
(26) des höhenverfahrbaren Elements (23) vorbei durch die Ansaugöffnung (24) anzusaugen.
5. Dunstabzug (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei der Dunstabzug (2) ein betätigbares Fixierelement (22) aufweist, welches ausgebildet
ist, das höhenverfahrbare Element (23) in der vertikalen Richtung (Z) gegenüber dem
Rahmen (20) in wenigstens einer Positionierung, vorzugweise in der bündig abschließenden
Positionierung, zu fixieren.
6. Dunstabzug (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, einen Kühlluftstrom (B) unterhalb der Ebene
der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds (1) anzusaugen, wenn das höhenverfahrbare
Element (23) in der vertikalen Richtung (Z) gegenüber der Ebene der Küchenarbeitsplatte
(1) oder des Kochfelds (1) nach oben versetzt, nach unten versetzt und/oder mit der
Ebene der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds (1) bündig abschließend positioniert
ist.
7. Dunstabzug (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei das höhenverfahrbare Element (23) ein Anzeige- und/oder Bedienelement (25) aufweist,
welches nur in der nach oben versetzten Positionierung für einen Benutzer sichtbar
und/oder erreichbar ist.
8. Dunstabzug (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche
mit einem Luftabsaugelement (21), vorzugsweise mit einem Lüfter (21), welches ausgebildet
ist, den Dunststrom (A), vorzugsweise und/oder einen Kühlluftstrom (B), zu erzeugen.
9. Dunstabzug (2) nach Anspruch 8,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, das Luftabsaugelement (21) in der nach unten
versetzten Positionierung für einen vorbestimmten Zeitraum selbsttätig zu betreiben.
10. Dunstabzug (2) nach Anspruch 9,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, das höhenverfahrbare Element (23) nach Ablauf
des vorbestimmten Zeitraums selbsttätig in die bündig abschließende Positionierung
zu verfahren.
11. Dunstabzug (2) nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, das Luftabsaugelement (21) in der nach oben
versetzten Positionierung mit einer größeren Absaugleistung als in der nach unten
versetzten Positionierung zu betreiben
und/oder
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, das Luftabsaugelement (21) in der nach oben
versetzten Positionierung und/oder in der nach unten versetzten Positionerung mit
einer größeren Absaugleistung als in der bündig abschließenden Positionierung zu betreiben.
12. Dunstabzug (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei der Dunstabzug (2) ausgebildet ist, das höhenverfahrbare Element (23) in Abhängigkeit
der Nutzung der Küchenarbeitsplatte (1) oder des Kochfelds (1), vorzugsweise in Abhängigkeit
einer Leistung wenigstens einer Kochstelle (11) des Kochfelds (11), selbsttätig zu
positionieren.
13. Dunstabzug (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
mit einer Steuerungseinheit, welche ausgebildet ist, den, vorzugsweise elektrischen,
Antrieb des höhenverfahrbaren Elements (23), ein betätigbares Fixierelement (22),
ein Luftabsaugelement (21) und/oder ein Anzeige- und/oder Bedienelement (25) zu betreiben.
14. Küchenarbeitsplatte (1) oder Kochfeld (1) mit einem Dunstabzug (2) nach einem der
Ansprüche 1 bis 13.
15. Kochsystem
mit einer Küchenarbeitsplatte (1) oder mit einem Kochfeld (1) und
mit einem Dunstabzug (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.