[0001] Die Erfindung betrifft eine Motorsport-Rennstrecke mit einer von der Rennstrecke
abgezweigten Boxengasse, wobei die Rennstrecke als auch die Boxengasse aus einer miteinander
verbundenen Asphaltbahn gebildet sind. Derartige Motorsportereignisse, wie zum Beispiel
Formel 1, werden regelmäßig über Fernsehkanäle und/oder Streamingdienste ausgestrahlt,
wobei ein Bedarf besteht, dem Zuschauer bei der Ausstrahlung zusätzliche Informationen
zukommen zu lassen.
[0002] Diese Aufgabe wird durch eine Motorsport-Rennstrecke mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind auch in der Beschreibung
und in der Zeichnung beschrieben.
[0003] Erfindungsgemäß ist in der Asphaltbahn der Boxengasse und/oder angrenzend an die
Asphaltbahn der Boxengasse wenigstens eine längliche, sich in Richtung der Asphaltbahn
erstreckende Ausnehmung angeordnet. In der Ausnehmung, die zum Beispiel durch eine
Betongrube oder einen Betonkanal gebildet sein kann, sind in Richtung der Boxengasse
hintereinander mehrere Anzeigemodule angeordnet, die jeweils eine obere transparente
Tragplatte, eine darunter angeordnete Anzeigeeinrichtung und einen Tragrahmen für
die Anzeigeeinrichtung und die Tragplatte aufweisen. Der Tragrahmen liegt auf dem
Boden der Ausnehmung auf, und die Oberseite der Tragplatte der in der Ausnehmung angeordneten
Anzeigemodule fluchtet zumindest in etwa mit der umgebenden oder angrenzenden Asphaltbahn
der Boxengasse und/oder dem an die Asphaltbahn angrenzenden Boxenbereich der Boxengasse.
Die Anzeigeeinrichtungen der hintereinander angeordneten Anzeigemodule sind dabei
von einer Videowiedergabeeinrichtung angesteuert.
[0004] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Boxengasse der Motorsport-Rennstrecke können
in der Asphaltbahn der Boxengasse und/oder neben der Asphaltbahn der Boxengasse längliche
Anzeigestreifen gebildet werden, die durch eine Vielzahl von hintereinander angeordneten
Anzeigeeinrichtungen gebildet sind. Die Anzeigeeinrichtungen sind durch die Tragplatte
geschützt so dass sie befahren oder begangen werden können. Dafür muss die Tragplatte
aus einem tragfähigen Material bestehen, wie zum Beispiel Panzerglas oder Mehrschichtverbundglas,
wobei die Tragplatte auch durch eine unterstützende Gitterkonstruktion abgestützt
sein kann. Die Tragplatte schützt die darunterliegende Anzeigeeinrichtung, hat allerdings
eine derartige Transparenz, dass der durch die Anzeigeeinrichtungen wiedergegebene
Content nach oben hin sichtbar ist und damit beispielsweise im Rahmen einer Fernsehübertragung
auch den Zuschauern nahegebracht werden kann. Die Videowiedergabeeinrichtung steuert
die Anzeigeeinrichtungen der hintereinander angeordneten Anzeigemodule gemeinsam an,
wodurch es möglich ist, diese hintereinander angeordneten Anzeigeeinrichtungen zu
quasi einer gemeinsam angesteuerten sehr langen zusammenhängenden Anzeigeeinrichtung
zu schalten, was die Möglichkeiten der Wiedergabe von Informationen wesentlich vergrößert.
[0005] Vorzugsweise bilden daher die Anzeigeeinrichtungen der hintereinander angeordneten
Anzeigemodule eine zusammenhängende Displayfläche, die dann durch die Wiedergabeeinrichtung,
insbesondere zentral angesteuert ist.
[0006] Vorzugsweise erstrecken sich die Tragplatte und die Anzeigeeinrichtungen jedes Anzeigemoduls
bis an die Außenkante des Anzeigemodule und werden von dem Tragrahmen unterfasst.
Auf diese Weise sind die hintereinander angeordneten Anzeigeeinrichtungen nicht durch
die Tragrahmen unterbrochen, sondern die Anzeigeeinrichtungen, wie zum Beispiel LED-Displays
oder dergleichen, können Kante an Kante angrenzend hintereinander angeordnet sein,
so dass von den Anzeigeeinrichtungen der angrenzenden Anzeigemodule eine zusammenhängende
Displayfläche gebildet wird.
[0007] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist in Verbindung mit der Asphaltbahn
der Boxengasse wenigstens ein Sensor angeordnet, der zur Erfassung, besser noch zur
Identifizierung eines Fahrzeugs dient, das in die Boxengasse einfährt. Die Videowiedergabeeinrichtung
ist ausgebildet, die Anzeigeeinrichtungen der Anzeigemodule in Abhängigkeit von den
Sensordaten anzusteuern. So können zum Beispiel, wenn ein gewisses Fahrzeug in die
Boxengasse einfährt, dessen Rundenzeiten und andere Spezifika dieses Fahrzeugs, wie
zum Beispiel auch dessen Sponsor, angezeigt werden.
[0008] Vorzugsweise ist hierbei jedes Fahrzeug mit einer individuellen Kennung ausgestattet,
und der Sensor, zum Beispiel ein optischer oder elektromagnetischer Sensor, ist ausgebildet,
die Kennung jedes Fahrzeugs zu erfassen, wobei die Videowiedergabeeinrichtung ausgebildet
ist, in Abhängigkeit von der erfassten Kennung die Anzeigeeinrichtungen der Anzeigemodule
anzusteuern. Dies erlaubt es beispielsweise, für jedes an dem Motorsportereignis beteiligte
Fahrzeug individuelle Daten bei der Einfahrt in die Boxengasse anzuzeigen.
[0009] Vorzugsweise beträgt die Länge der Ausnehmung, in welcher die Anzeigemodule angeordnet
werden, in Richtung der Boxengasse mindestens 5 m, vorzugsweise mindestens 10 m. Besonders
vorteilhaft ist es, wenn sich die Ausnehmung nahezu über die gesamte Länge der Boxengasse
erstreckt. Andererseits ist es vorteilhaft, wenn die Breite der Ausnehmung quer zur
Richtung der Boxengasse mindestens 0,5 m, vorzugsweise mindestens 1 m, besser noch
mindestens 2 m, beträgt, so dass eine sehr große zusammenhängende Anzeigefläche, beispielsweise
mit der Größe 2 m x 15 m, gebildet wird, welche den Content der Videowiedergabeeinrichtung
dann auch in ausreichender Größe für die Kameras einer Fernsehübertragung oder eines
Videostreamings darstellen kann.
[0010] Als Anzeigeeinrichtungen können herkömmliche großflächige Bildschirme verwendet werden,
wie LED-, OLED-, LCD- oder Plasmabildschirme, die per se bekannt sind.
[0011] Vorzugsweise hat der Tragrahmen an seiner Unterseite voneinander beabstandete Standfüße,
um den Tragrahmen auf dem Boden der Ausnehmung abzustützen und auch das Gewicht eines
drüberfahrenden Fahrzeugs und/oder von in der Boxengasse tätigen Personen. Auf diese
Weise kann eine sehr gute Kraftverteilung auf den Boden erfolgen. Vorzugsweise sind
die Standfüße in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet und natürlich in den
Ecken und den Außenkanten, so dass das Anzeigemodul in der Lage ist, das Eigengewicht
als auch das Gewicht eines überfahrenden Fahrzeuges und von Personen, die darüber
laufen, auf den Boden der Ausnehmung zu übertragen.
[0012] Vorzugsweise sind die Standfüße an dem Tragrahmen längenverstellbar ausgebildet,
so dass eine gleichmäßige Kraftübertragung durch jeden Standfuß auf den Untergrund
sichergestellt werden kann.
[0013] Für eine Fernsehübertragung ist es vorteilhaft, wenn in der Boxengasse beidseitig
der Asphaltbahn jeweils eine Ausnehmung mit Anzeigemodulen angeordnet ist, weil auf
diese Weise zwei großflächige Anzeigestreifen gebildet werden, durch welche sich Information
in deutlicher Weise wiedergeben lässt.
[0014] Vorzugsweise sind die Ausnehmungen durch eine Betonwanne mit senkrechten Seitenwänden
und einem ebenen Betonboden gebildet, so dass die Ausnehmung eine quaderförmige Grundform
aufweist, in die die Anzeigemodule gut einpassbar sind, so dass nur ein sehr geringer
Abstand zwischen den Längskanten des Anzeigemoduls und den Seitenwänden der Ausnehmung
verbleibt, der überfahrbar oder begehbar ist.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der schematischen Zeichnung
beschrieben. In dieser zeigen:
- Fig. 1a
- eine Aufsicht auf die Boxengasse einer Motorsport-Rennstrecke mit zwei seitlich der
Asphaltbahn der Boxengasse angeordneten Anzeigestreifen,
- Fig. 1b
- eine Aufsicht ähnlich Fig. 1a mit einem mittig in der Asphaltbahn der Boxengasse eingelassenen
Anzeigestreifen,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Anzeigemoduls in der Ausnehmung in oder neben der
Asphaltbahn der Boxengasse,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines Anzeigemoduls, und
- Fig. 4
- einen Schnitt IV-IV aus Fig. 2.
[0016] Fig. 1a zeigt den Ausschnitt einer Motorsport-Rennstrecke 10 mit einer Asphaltbahn
12, in welcher die Asphaltbahn 14 einer Boxengasse 16 abzweigt, wobei die Boxengasse
16 einen Auffahrbereich 18 und einen Ausfahrbereich 20 in die Asphaltbahn 12 der Motorsport-Rennstrecke
10 aufweist. Entlang der Boxengasse 16 ist eine Boxengassenbereich 32 mit (nicht dargestellten)
Technik- und Betreuungsstationen für die am Rennen beteiligten Fahrzeuge und Fahrer
angeordnet. Beidseitig der Asphaltbahn 14 der Boxengasse 16 sind zwei längliche Anzeigestreifen
22a,b gebildet, die durch eine Vielzahl hintereinander angeordneter Anzeigemodule
24 gebildet sind. Die Anzeigemodule 24 entweder der linken Anzeigezeile oder der rechten
Anzeigestreifen 22b sind mit einer gemeinsamen Videowiedergabeeinrichtung 26 verbunden,
die jedes einzelne Anzeigemodul 24 der beiden Anzeigestreifen 22a, 22b ansteuert.
Alternativ kann auch pro Anzeigestreifen 22a, 22b eine separate Videowiedergabeeinrichtung
vorgesehen sein, in welchem Fall es möglich ist, völlig unabhängig voneinander auf
den beiden Anzeigestreifen 22a, 22b unterschiedlichen Content wiederzugeben. Vorzugsweise
sind jedoch auch die separaten Videowiedergabeeinrichtungen so verschaltet, dass es
möglich ist, einen gemeinsamen Content auf beiden Anzeigestreifen 22a, 22b anzuzeigen.
Statt eines Streams kann natürlich auch eine Abfolge von Bildern wiedergegebene werden.
[0017] Im Rahmen des Auffahrbereichs 18 der Boxengasse 16 ist ein Sensor 28 angeordnet,
der in der Lage ist, ein in die Boxengasse 16 einfahrendes Fahrzeug zu erkennen, besser
noch, zu identifizieren. Der Sensor 28 ist mit der Videowiedergabeeinrichtung 26 verbunden
und ermöglicht es der Videowiedergabeeinrichtung, den wiedergegebenen Content auf
den Anzeigestreifen 22a, 22b in Abhängigkeit von dem eingefahrenen Fahrzeug auszuwählen,
was es zum Beispiel ermöglicht, Daten über das Fahrzeug, wie zum Beispiel Rundenzeiten
als auch Information über die Firmen, darzustellen, die - z.B. als Sponsor - an dem
Fahrzeug beteiligt sind.
[0018] Die in Fig. 1b dargestellte Boxengasse 10 ist weitgehend identisch mit der in Fig.
1a dargestellten Boxengasse, nur befindet sich hier der Anzeigestreifen 22c in der
Mitte der Asphaltbahn 14 der Boxengasse 16.
[0019] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausnehmung 30, die zwischen der Asphaltbahn
14 der Boxengasse und dem die Asphaltbahn 14 umgebenden Boxenbereich 32 der Boxengasse
gebildet ist, z.B. für den Anzeigestreifen 22b aus Fig. 1a. Die Form der Ausnehmung
als auch der Aufbau der Anzeigemodule 24 ist in den Fig. 3 und 4 noch genauer dargestellt.
Die Ausnehmung 30 ist gebildet durch eine insbesondere quaderförmige Betonwanne mit
senkrechten Seitenwänden 34 und einem ebenen Betonboden 36. Fig. 2 zeigt lediglich
ein Anzeigemodul 24, welches in der Ausnehmung 30 angeordnet ist, wobei klargestellt
sein soll, dass im fertigen Zustand die gesamte Ausnehmung 30 durch eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Anzeigemodulen 24 ausgefüllt ist, wobei allenfalls
am Ende ein Zugangsbereich verbleiben kann, über dem zum Beispiel eine Wartung der
in der Ausnehmung angeordneten Anzeigemodule 24 oder der Ausnehmung selbst durchgeführt
werden kann.
[0020] Eine die Oberseite des Anzeigemoduls 24 bildende Tragplatte 44 (siehe Fig. 4) schließt
fluchtend und weitgehend bündig mit der Oberseite der Seitenwände 34 der Ausnehmung
30 ab, die wiederum mit der Asphaltbahn 14 der Boxengasse 16 und dem Boxenbereich
32 fluchten.
[0021] Wie in Fig. 3 zu sehen ist, ist das Anzeigemodul 24 rechteckig ausgebildet und umfasst
einen Tragrahmen 40, der mit Standfüßen 42 auf dem Betonboden 36 der Ausnehmung 30
abgestützt ist. Die Standfüße 42 sind längenverstellbar an dem Tragrahmen 40 angeordnet,
so dass sowohl der sichere Stand als auch die Kraftverteilung der auf das Anzeigemodul
24 wirkenden Kräfte gleichmäßig verteilt eingestellt werden kann. Der Tragrahmen 40
trägt, wie das in Fig. 4 deutlicher zu sehen ist, ganz oben eine Tragplatte 44, die
im Wesentlichen mit der Asphaltbahn 14 bzw. der Oberkante der Seitenwände 34 der Ausnehmung
30 fluchtet, so dass Fahrzeuge darüber fahren können, ohne dass eine Kante zwischen
der Asphaltbahn 14, den Seitenwänden 34 und der Tragplatte 44 ausgebildet ist. Unter
der Tragplatte 44 ist die Anzeigeeinrichtung 46 angeordnet, wobei die Anzeigeeinrichtung
46 und die Tragplatte 44 auf dem Tragrahmen 40 aufliegen, was den Vorteil hat, dass
sich die Displayfläche der Anzeigeeinrichtung 46 bis an die Außenkanten erstreckt,
so dass die hintereinander angeordneten Anzeigemodule eine zusammenhängende Displayfläche
bilden können. Der Tragrahmen 40 umfasst optional einen unter der Anzeigeeinrichtung
46 angeordneten Tragboden 47, an welchem mittlere Standfüße 42 befestigt sind. Zwischen
dem Tragboden 47 und der Unterseite der Anzeigeeinrichtung 46 kann noch eine zusätzliche
Tragschicht 48 angeordnet sein, falls der Tragboden 47 nicht direkt an der unteren
Rückseite der Anzeigeeinrichtung 46 anliegt und diese abstützt. Die zusätzliche Tragschicht
48 kann eine tragfähige aber etwas elastische Polymerschicht sein, um die Kräfte gut
aufzunehmen, jedoch Punktbelastungen abzubauen.
[0022] Aufgrund ihrer Modularität lassen sich die Anzeigemodule 24 als auch die zugehörige
Verkabelung leicht in der Ausnehmung 30 verlegen, um die einzelnen Anzeigemodule 24
mit der Videowiedergabeeinrichtung 26 verbinden zu können.
[0023] Die Erfindung erlaubt eine großflächige Darstellung von Information, die im Rahmen
einer Fernsehübertragung oder eines Videostreamings, das regelmäßig auf die Boxengasse
gerichtet ist, gut von den Zuschauern wahrgenommen werden kann.
[0024] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern
kann innerhalb des Schutzbereichs der beiliegenden Ansprüche realisiert werden.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 10
- Motorsport-Rennstrecke
- 12
- Asphaltbahn der Motorsport-Rennstrecke
- 14
- Asphaltbahn der Boxengasse
- 16
- Boxengasse
- 18
- Auffahrbereich der Boxengasse
- 20
- Ausfahrbereich der Boxengasse
- 22a,b,c
- Anzeigestreifen, durch hintereinander angeordnete Anzeigemodule gebildet
- 24
- Anzeigemodul
- 26
- Videowiedergabeeinrichtung
- 28
- Sensor im Auffahrbereich zur Erfassung/Erkennung eines einfahrenden Fahrzeugs
- 30
- Ausnehmung in/neben der Asphaltbahn der Boxengasse - inForm einer quaderförmigen Wanne,
insbesondere mit Betonwänden und -boden
- 32
- Die Asphaltbahn der Boxengasse umgebender Boxenbereich
- 34
- senkrechte Seitenwände der Ausnehmung, insbesondere aus Beton
- 36
- Boden der Ausnehmung, insbesondere aus Beton
- 40
- Tragrahmen des Anzeigemoduls
- 42
- Standfüße des Tragrahmens, insbesondere höhenverstellbar
- 44
- befahrbare transparente Tragplatte zur Abdeckung des Anzeigemoduls nach oben
- 46
- Anzeigeeinrichtung - LED/LCD/Plasmabildschirm
- 47
- Tragboden des Anzeigemoduls
- 48
- optionale Tragschicht zwischen Tragboden und Anzeigeeinrichtung, falls diese nicht
direkt auf dem Tragboden aufliegt
1. Motorsport-Rennstrecke (10) mit einer von der Rennstrecke abgezweigten Boxengasse
(16), wobei die Rennstrecke (12) als auch die Boxengasse (16) eine Asphaltbahn (12,
14) aufweisen, die miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Asphaltbahn (14) der Boxengasse (16) und/oder angrenzend an die Asphaltbahn
(14) der Boxengasse (16) wenigstens eine längliche, sich in Richtung der Boxengasse
(16) erstreckende Ausnehmung (30) angeordnet ist, in welcher Ausnehmung (30) in Richtung
der Boxengasse (16) hintereinander mehrere Anzeigemodule (24) angeordnet sind, die
jeweils eine obere transparente Tragplatte (44), eine darunter angeordnete Anzeigeeinrichtung
(46), und einen Tragrahmen (40) für die Anzeigeeinrichtung (46) und die Tragplatte
(44) aufweisen, der auf dem Boden (36) der Ausnehmung (30) aufliegt, wobei die Oberseite
der Tragplatte (44) der in der Ausnehmung (30) angeordneten Anzeigemodule (24) zumindest
in etwa mit der umgebenden oder angrenzenden Asphaltbahn (14) fluchtet, und
wobei die Anzeigeeinrichtungen (46) der hintereinander angeordneten Anzeigemodule
(24) von einer Videowiedergabeeinrichtung (26) angesteuert sind.
2. Motorsport-Rennstrecke (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Videowiedergabeeinrichtung (26) ausgebildet ist, die Anzeigeeinrichtungen (46)
der hintereinander angeordneten Anzeigemodule (24) als eine zusammenhängende Displayfläche
anzusteuern.
3. Motorsport-Rennstrecke (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (44) und die Anzeigeeinrichtungen (46) sich bis an die Außenkanten
des Anzeigemoduls (24) erstrecken und vom Tragrahmen (40) unterfasst werden.
4. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit der Asphaltbahn (14) der Boxengasse (16) wenigstens ein Sensor
(28) angeordnet ist, der zur Identifizierung eines Fahrzeugs dient, und dass die Videowiedergabeeinrichtung
(26) ausgebildet ist, die Anzeigeeinrichtungen (46) der Anzeigemodule (24) in Abhängigkeit
von den Sensordaten anzusteuern.
5. Motorsport-Rennstrecke (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Fahrzeug mit einer individuellen Kennung ausgestattet ist, und dass der Sensor
(28) ausgebildet ist, die Kennung jedes Fahrzeugs zu erfassen, und dass die Videowiedergabeeinrichtung
(26) ausgebildet ist, in Abhängigkeit von der erfassten Kennung die Anzeigeeinrichtungen
(46) anzusteuern.
6. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Ausnehmung (30) in Richtung der Boxengasse (16) mindestens 5 m, vorzugsweise
mindestens 10 m beträgt.
7. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Ausnehmung (30) quer zur Richtung der Boxengasse (16) mindestens 0,5
m, vorzugsweise mindestens 1 m beträgt.
8. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (46) ein LED-, OLED-, LCD- oder Plasmabildschirm ist.
9. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (44) aus Panzerglas oder Mehrschicht-Verbundglas besteht.
10. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (40) voneinander beanstandete Standfüße (42) aufweist, um den Tragrahmen
(40) auf dem Boden der Ausnehmung (30) abzustützen.
11. Motorsport-Rennstrecke (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (42) an dem Tragrahmen (40) längenverstellbar ausgebildet sind.
12. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (40) einen Tragboden (47) zur flächigen Abstützung der Anzeigeeinrichtung
(46) und der Tragplatte (44) aufweist.
13. Motorsport-Rennstrecke (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anzeigeeinrichtung (46) und dem Tragboden (47) eine elastische Tragschicht
(48) angeordnet ist.
14. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Boxengasse (16) beidseitig der Asphaltbahn (14) Ausnehmungen (30) mit Anzeigemodulen
(24) angeordnet sind.
15. Motorsport-Rennstrecke (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (30) senkrechte Seitenwände und einen ebenen Betonboden aufweist.