[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbel mit einem Möbelkorpus, an dem mindestens
eine Schiebetür über mindestens ein Laufteil entlang einer Laufschiene verfahrbar
gehalten ist, und einer an dem Möbelkorpus fixierten Führungsschiene, entlang der
mindestens ein an der Schiebetür gehaltenes Führungsteil verfahrbar ist, wobei das
Führungsteil verschiebbar an einem Montageelement gehalten ist, das an der Schiebetür
fixiert ist, wobei das Führungsteil über mindestens ein Federelement relativ zu dem
Montageelement vorgespannt ist und ein Verfahren zur Montage einer Schiebetür an einem
Möbelkorpus.
[0002] In der
DE 10 2017 107 910 A1 ist ein Möbel mit einem Schiebeelement offenbart, das über Laufteile an einer Laufschiene
einhängbar ist und in einem unteren Bereich über eine Führungseinrichtung geführt
ist. Die Führungseinrichtung umfasst eine an dem Möbelkorpus festgelegte Führungsschiene
und jeweils ein an einer Schiebetür gehaltenes Führungsteil, das in vertikaler Richtung
verschiebbar an einem Montageelement gehalten ist. Dadurch kann bei einer Bewegung
der Schiebetür das Führungsteil relativ zu dem Montageelement bewegt werden, um Toleranzen
durch die Ausrichtung oder Positionierung der Führungsschiene ausgleichen zu können.
Diese Art der Führung hat sich an sich bewährt, allerdings kann es beim Bewegen des
Führungsteils zu Schleif- oder Klappergeräuschen kommen, insbesondere da das Führungsteil
mit Spiel an der Führungsschiene gehalten ist.
[0003] DE 10 2016 109 716 offenbart eine Führungseinrichtung für ein Schiebeelement, das eine Führungsschiene
mit mindestens einer Nut umfasst, in die ein an einem Schiebeelement festlegbares
Führungselement einfügbar ist.
[0004] Die
DE 10 2013 100 922 offenbart ein Laufteil zum Führen eines Möbelbeschlags entlang einer Führungsschiene,
bei der ein Halter verstellbar ist, um dann geführt in der Führungsrichtung zu laufen.
[0005] EP 2 248 977 offenbart einen Führungsbeschlag für eine Schiebetür mit einem Führungsteilgehäuse,
in dem Gleitelement verschiebbar gelagert ist, das über ein Federelement vorgespannt
ist. An dem Gleitelement ist eine Rastzunge angeordnet, die mit einem Rastelement
des Führungsteilgehäuses verrastbar ist.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Möbel zu schaffen, bei dem die
Führung der Schiebetür entlang dem Möbelkorpus verbessert ist. Zudem soll die Schiebetür
einfach an dem Möbelkorpus zu montieren sein.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einem Möbel mit den Merkmalen des Anspruches 1 oder 2 und
einem Verfahren zur Montage einer Schiebetür an einem Möbelkorpus mit den Merkmalen
des Anspruches 13 gelöst.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Möbel ist ein Führungsteil verschiebbar an einem Montageelement
gehalten, das an einer Schiebetür fixiert ist, wobei das Führungsteil über mindestens
ein Federelement relativ zu dem Montageelement vorgespannt ist. Dadurch wird das Führungsteil
in Schieberichtung zu der Führungsschiene hin vorgespannt, so dass eine definierte
Anlagefläche des Führungsteils an der Führungsschiene anliegt. Bei einer Bewegung
des Führungsteils entlang der Führungsschiene und relativ zu dem Montageelement sorgt
das mindestens eine Federelement dafür, dass das Führungsteil nicht klappern kann,
sondern entlang der vorbestimmten Anlagefläche entlang der Führungsschiene bewegt
wird.
[0009] Vorzugsweise ist das Führungsteil in vertikaler Richtung nach unten zu der Führungsschiene
hin vorgespannt. Dadurch wirkt die Vorspannkraft des mindestens einen Federelementes
der Gewichtskraft der Schiebetür entgegen.
[0010] Für geringe Geräusche bei einem Bewegen der Schiebetür umfasst das Führungsteil mindestens
eine drehbar gelagerte Führungsrolle, die an einer Führungsbahn an der Führungsschiene
abrollbar ist. Dadurch werden Schleifgeräusche vermieden, wie sie bei einer Gleitreibung
auftreten. Die Führungsrolle kann beispielsweise an einer Oberseite eines Führungsabschnitts
der Führungsschiene abrollen und wird über die Kraft des mindestens einen Federelementes
zu der Führungsschiene hin vorgespannt. Die Führungsrolle kann dabei im Querschnitt
profiliert sein, beispielsweise konkav oder konvex gewölbt, um die Schiebetür in seitlicher
horizontaler Richtung senkrecht zu der Führungsschiene zu führen.
[0011] Für einen einfachen Aufbau kann das mindestens eine Federelement integral mit dem
Führungsteil und/oder dem Montageelement ausgebildet sein. Gemäß Anspruch 1 umfasst
das mindestens eine Federelement einen biegbaren Federsteg, der entlang einer Kurvenführung
bewegbar ist. Durch eine entsprechende Steigung der Kurvenführung relativ zu dem Federelement
kann dieses je nach Bewegung des Führungsteils entlang dem Montageelement gespannt
oder entspannt werden. Dabei kann die durch das mindestens eine Federelement aufgebrachte
Kraft variiert werden, beispielsweise um mindestens 20%, je nach Ausrichtung der Kurvenführung.
Hierbei kann die Kurvenführung in ihrem Verlauf unterschiedliche Steigungen aufweisen,
um die Kräfte je nach Bedarf und Situation anpassen zu können. Somit lassen sich mit
einer einzigen Kurvenführung auf einfache Weise beliebige Federraten für vorbestimmbare
Arbeits- beziehungsweise Montageprozesse erzeugen.
[0012] Vorzugsweise umfasst das Federelement zwei biegbare Federstege, die jeweils entlang
einer Kurvenführung bewegbar sind und bei einer Bewegung entlang der Kurvenführung
durch Verschieben des Führungsteils relativ zu dem Montageelement in gegenüberliegende
Richtungen verschwenkbar sind. Dadurch sorgen die Federelemente für eine Zentrierung
und vermeiden oder reduzieren Querkräfte bei einer Bewegung des Führungsteils relativ
zu dem Montageelement. Die Kurvenführungen können relativ zu einer mittleren Ebene
symmetrisch angeordnet sein, so dass die durch die Federstege entstehenden Querkräfte
senkrecht zur Schieberichtung einander im Wesentlichen kompensieren und eine Zentrierung
bewirken.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung ist an der mindestens einen Kurvenführung eine Rastaufnahme
für den biegbaren Federsteg ausgebildet. Dies erleichtert die Montage, da das Führungsteil
über die Rastaufnahme in einer vorbestimmten Position an dem Montageelement verrastet
werden kann. Aus dieser Rastposition kann das Führungsteil dann verschoben werden,
um an einem Führungsabschnitt der Führungsschiene montiert und verschoben zu werden.
[0014] Für einen besonders kompakten Aufbau kann der mindestens eine Federsteg des Federelementes
an dem Führungsteil und die mindestens eine Kurvenführung an dem Montageelement ausgebildet
sein. Dadurch ist die Kurvenführung stationär an der Schiebetür angeordnet, während
das Führungsteil mit dem mindestens einen Federsteg, vorzugsweise den zwei Federstegen,
relativ zu dem Montageelement verschiebbar ist. Es ist natürlich auch umgekehrt möglich,
die Kurvenführung an dem Führungsteil vorzusehen und den mindestens einen Federsteg
an dem Montageelement.
[0015] Für eine effektive Montage kann das Führungsteil zur Montage auf das Montageelement
aufsteckbar oder aufschiebbar sein. Ein Aufschieben des Führungsteils kann dabei wahlweise
von oben oder unten erfolgen, wobei vorzugsweise an dem Montageelement eine Führungsbahn
zum Einfädeln des mindestens einen Federelementes zu der Kurvenführung ausgebildet
ist. Diese Führungsbahn kann beispielsweise an einer Außenseite des Montageelementes
ausgebildet sein, die in der montierten Position an der Rückseite der Schiebetür zugänglich
ist. Dann kann durch Bewegen des Führungsteils mit dem mindestens einen Federsteg,
vorzugsweise zwei Federstegen, entlang der Führungsbahn ein Verbiegen der Federstege
erfolgen, bis diese durch die Führungsbahn an die Kurvenführung übergeben werden.
Dies ermöglicht eine werkzeuglose Montage durch Aufschieben eines Führungsteils auf
das Montageelement.
[0016] Das Führungsteil weist vorzugsweise eine Aufnahme auf, in die ein Steg des Montageelements
eingefügt ist, entlang dem das Führungsteil verschiebbar ist. Der Steg kann somit
entsprechende Führungsflächen aufweisen, die zur Führung eingesetzt werden.
[0017] Gemäß Anspruch 2 ist an dem Montageelement ein biegbarer Federsteg ausgebildet, der
das Führungsteil nach oben relativ zu der Führungsschiene vorspannt. Dadurch kann
das Montageelement mit dem Führungsteil kompakt ausgebildet werden, wobei das Montageelement
baugleich für eine vordere und eine hintere Schiebetür montiert werden kann und nur
das Führungsteil modifiziert wird, um über eine Führungsrolle oder ein Gleitelement
an einem Führungsabschnitt einer Führungsschiene verfahrbar gehalten zu werden. Zusätzlich
zu der nach oben wirkenden Vorspannung entsteht infolge der außermittigen Anordnung
von Federsteg und Führungsrolle oder Gleitelement ein Moment, welches eine Kraft generiert,
die quer zu der Höhenrichtung wirkt. Durch dieses Vorspannen sowohl in einer Höhenrichtung
und gleichzeitig in einer quer dazu liegenden Richtung des Führungsteils mittels eines
Federsteges, insbesondere eines integral ausgebildeten Federsteges, können Klappergeräusche
zuverlässig vermieden werden.
[0018] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Montage einer Schiebetür an dem Möbelkorpus
wird zunächst mindestens ein Laufteil an einer Schiebetür an einer Laufschiene an
dem Möbelkorpus eingehängt, wobei die Laufschiene beispielsweise an einem Oberboden
des Möbelkorpus fixiert ist. Die Schiebetür kann dann um die Laufschiene verschwenkt
werden, wobei ein Führungsteil an der Schiebetür über eine Anlaufschräge in Kontakt
mit einer Führungsschiene an dem Möbelkorpus gelangt und gegen die Kraft mindestens
eines Federelementes relativ zu einem an der Schiebetür fixierten Montageelement verschoben
wird. Dann kann das Führungsteil an der Führungsschiene verrastet werden, wobei in
der verrasteten Position das mindestens eine Federelement das Führungsteil zu der
Führungsschiene hin vorspannt. Dadurch wird in der montierten Position eine gewisse
Vorspannung des Führungsteils zu der Führungsschiene hin gewährleistet, was für definierte
Anlageverhältnisse sorgt und Klappergeräusche vermeidet. Die Verrastung des Führungsteils
erfolgt vorzugsweise über eine drehbar an dem Führungsteil gelagerte Führungsrolle,
die entlang einer Führungsbahn an einem Führungsabschnitt der Führungsschiene abrollen
kann.
[0019] Für eine effektive Montage des Führungsteils kann dieses bei der Montage auf das
Montageelement aufgeschoben und über das mindestens eine Federelement verrastet werden.
Das mindestens eine Federelement kann somit bei der Montage eine Vorpositionierung
des Führungsteils ermöglichen, um dann in der vormontierten Position geringfügig aus
der verrasteten Position verschoben zu werden, um dann in der montierten Position
mit Vorspannung an der Führungsschiene anzuliegen.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Möbels;
- Figur 2
- eine Detailansicht des Möbels der Figur 1 im Bereich einer Führungseinrichtung;
- Figur 3
- eine Rückansicht der beiden Schiebetüren des Möbels der Figur 1;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht der Führungseinrichtung der Figur 2;
- Figuren 5A und 5B
- zwei Ansichten eines Führungsteils der Führungseinrichtung;
- Figuren 6A und 6B
- zwei Ansichten des Führungsteils der Figur 5 bei der Montage an dem Montageelement;
- Figuren 7A bis 7C
- mehrere Ansichten bei der Montage des Führungsteils an dem Montageelement;
- Figuren 8A und 8B
- zwei Ansichten bei der Montage des Führungsteils an der Führungsschiene;
- Figur 9
- eine Ansicht eines modifizierten Ausführungsbeispiels eines Führungsteils;
- Figuren 10A bis 10F
- mehrere Ansichten bei der Montage des Führungsteils der Figur 9 an einem Montageelement;
- Figuren 11A und 11B
- zwei Ansichten des Führungsteils der Figur 9 an dem Montageelement in einer verrasteten
Position;
- Figuren 12A bis 12C
- mehrere Ansichten des Führungsteils der Figur 9 an dem Montageelement in einer montierten
Position;
- Figuren 13A und 13B
- zwei Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels einer modifizierten Führungseinrichtung
bei der Montage;
- Figuren 14A und 14B
- zwei perspektivische Ansichten der Führungseinrichtung der Figur 13 an den Schiebetüren;
- Figuren 15A und 15B
- zwei Ansichten der Führungseinrichtung der Figur 13 bei der Montage der Führungsteile;
- Figuren 16A und 16B
- zwei Ansichten der an den Schiebetüren montierten Führungsteile der Figur 13, und
- Figur 17
- eine perspektivische Ansicht einer Rückseite eines am Montageelement montierten Führungsteils
der Figur 13.
[0021] Ein Möbel 1, insbesondere ein Schrankmöbel, umfasst einen Möbelkorpus 2, an dem zwei
Schiebetüren 3 und 4 an einer Vorderseite verfahrbar angeordnet sind. Jede Schiebetür
3 und 4 umfasst in einem oberen Bereich ein oder mehrere Laufteile 6, insbesondere
mit Laufrolle, die entlang einer Laufschiene 5 verfahrbar sind. Die Laufschiene 5
ist an einem Oberboden 7 des Möbelkorpus 2 gehalten. Statt zwei Schiebetüren 3 und
4 kann der Möbelkorpus 2 auch nur eine oder mehr als zwei Schiebetüren 3 und 4 aufweisen.
[0022] Der Möbelkorpus 2 umfasst einen Boden 8, an dem eine Führungsschiene 9 fixiert ist.
Die Führungsschiene 9 ist Teil einer Führungseinrichtung 10 zum Führen der Schiebetüren
3 und 4 in einem unteren Bereich.
[0023] In Figur 2 ist die Führungseinrichtung 10 im Detail gezeigt. Die Führungsschiene
9 ist an dem Boden 8 fixiert und umfasst zwei hervorstehende Stege 11, an denen jeweils
ein Führungsabschnitt 12 ausgebildet ist, der im Querschnitt einen verdickten Abschnitt
als Wulst, Raute, Dreieck, Quader, oder mit anderer Geometrie aufweist. An jedem Führungsabschnitt
12 ist eine Führungsrolle 14 drehbar gelagert, die entlang einer Führungsbahn an dem
Führungsabschnitt 12 verfahrbar ist. Die Führungsrolle 14 ist dabei im Querschnitt
profiliert ausgebildet, insbesondere konkav oder konvex gewölbt, so dass eine Bewegung
der Führungsrolle 14 in axialer Richtung verhindert wird. Dadurch kann über die Führungsrolle
14 und ein Führungsteil 15 oder 25 die Schiebetür 3 oder 4 in eine Richtung senkrecht
zur Verfahrrichtung geführt werden. Das Führungsteil 15 und das Führungsteil 25 umfasst
jeweils einen Halter 13, der eine Aufnahme aufweist, in die der verdickte Führungsabschnitt
12 einfügbar ist. Der Halter 13 kann an dem Führungsabschnitt 12 verrastet werden,
so dass ein unbeabsichtigtes Lösen einer Schiebetür 3 oder 4 von der Führungsschiene
9 verhindert wird.
[0024] Bei der hinteren Schiebetür 3 ist das Führungsteil 15 an der Rückseite der Schiebetür
3 über ein Montageelement 16 fixiert und in vertikaler Richtung verschiebbar gehalten.
An der vorderen Schiebetür 4 ist ebenfalls ein Montageelement 16 fixiert, an dem ein
Führungsteil 25 in vertikaler Richtung verschiebbar gehalten ist, das über einen Adapter
17 mit dem Halter 13 und der Führungsrolle 14 verbunden ist. Über den Adapter 17 kann
der größere Abstand der vorderen Schiebetür 4 von der Führungsschiene 9 überbrückt
werden, wobei die Funktion der Führungsteile 15 und 25 im Übrigen identisch ausgebildet
ist.
[0025] In Figur 3 sind die beiden Schiebetüren 3 und 4 von einer Rückseite gezeigt, und
es ist erkennbar, dass an jeder Schiebetür 3 und 4 zwei Montageelemente 16 fixiert
sind, an denen jeweils ein Führungsteil 15 oder 25 verschiebbar gehalten ist.
[0026] Figur 4 zeigt die Führungseinrichtung 10 mit den beiden Führungsrollen 14 in Eingriff
mit jeweils einem Führungsabschnitt 12 der Führungsschiene 9. Jede Führungsrolle 14
ist über mindestens ein Federelement 20 zu dem Führungsabschnitt 12 hin vorgespannt.
Die Federelemente 20 drücken dabei das Führungsteil 15 oder 25 entgegen der Türgewichtskraft
der Schiebetüren 3 und 4 in vertikaler Richtung nach unten, wodurch ein daraus resultierendes
Drehmoment auf das Führungsteil 15 oder 25 einwirkt, welches somit ein Klappern zwischen
Führungsteil 15, 25 und Führungsschiene 9 effektiv verhindert. Dadurch ergibt sich
für die Führungsteile 15 und 25 eine definierte Anlagefläche an der Führungsrolle
14, und auch bei einem Verfahren unterschiedlicher Abschnitte der Führungsschiene
9, falls diese mehrteilig ausgebildet ist, können Klappergeräusche wirkungsvoll vermieden
werden.
[0027] In den Figuren 5A und 5B ist das Führungsteil 25 der vorderen Schiebetür 4 im Detail
dargestellt. Das Führungsteil 25 umfasst Federelemente 20 in Form von zwei Federstegen,
die an ihrem Ende eine Kontaktfläche 21 oder einen Mitnehmervorsprung aufweisen, die
an dem Montageelement 16 anlegbar ist. Das Führungsteil 25 umfasst ferner Taschen
22, die an Haken 23 an dem Adapter 17 aufgesteckt werden können sowie Stege 31, die
in Taschen 32 an dem Adapter 17 greifen, um als Anschläge in vertikaler Richtung zu
wirken. Somit wird eine lagegerechte Fixierung des Führungsteils 25 an dem Adapter
17 erreicht. Der aus einem Metallblech hergestellte Adapter 17 umfasst weiterhin eine
mittige Aufnahme 26, in die ein Steg des Montageelementes 16 einfügbar ist. Im oberen
Bereich des Adapters 17 ist ein Bügel 30 ausgebildet, der relativ zu einer Vorderseite
des Montageelementes 16 in vertikaler Richtung verschiebbar ist. Hierbei dient der
Bügel 30 als Schutz für die Federelemente 20 bei Transport und Montage. Der Adapter
17 weist ferner Stege 24 auf, die in Taschen 19 an dem Halter 13 einfügbar sind, um
den Halter 13 an dem Adapter 17 klemmend zu fixieren. In der montierten Position bilden
das Führungsteil 25, der Adapter 17 und der Halter 13 eine Einheit aus, die optional
auch aus weniger oder mehr Bauteilen hergestellt werden kann.
[0028] In den Figuren 6A und 6B ist die Montage des Führungsteils 25 an dem Montageelement
16 gezeigt. Das Montageelement 16 umfasst einen Steg 27, der in die Aufnahme 26 an
dem Adapter 17 des Führungsteils 25 einfügbar ist. An dem Montageelement 16 ist ferner
eine Kurvenführung 28 ausgebildet, die eine Rastaufnahme 29 aufweist. Die beiden Federstege
des Federelementes 20 liegen mit ihrer Kontaktfläche 21 an der Kurvenführung 28 an,
wobei in Figur 6B die verrastete Position gezeigt ist, in der die Kontaktfläche 21
an der Rastaufnahme 29 angeordnet ist. In dieser Position steht das Führungsteil 25
mit dem Halter 13 über eine Unterseite der Schiebetür 4 nach unten hervor.
[0029] Wenn die Schiebetür an dem Möbelkorpus 2 montiert werden soll, wird zunächst an deren
Oberseite die Schiebetür 3 oder 4 über die Laufteile 6 an der Laufschiene 5 eingehängt.
Anschließend können die Schiebetüren 3 und 4 um die Laufschiene 5 verschwenkt werden,
so dass die Führungseinrichtung 10 in Eingriff gebracht wird, wobei die Schwenkachse
der Längsrichtung der Laufschiene 5 entspricht. Hierfür werden die Führungsrollen
14 an dem Führungsteil 15 oder 25 in Eingriff mit dem Führungsabschnitt 12 der Führungsschiene
9 gebracht. Bei dieser Bewegung wird das Führungsteil 15 oder 25 geringfügig angehoben,
wie dies in Figur 7A gezeigt ist. Durch Anheben des Führungsteils 25 verfahren die
beiden Federstege des Federelementes 20 entlang der Kurvenführung 28 nach oben, so
dass die Federstege aufspreizen und das Führungsteil 25 nach unten vorspannen. Die
Führungsrolle 14 liegt daher mit einer Vorspannkraft auf dem Führungsabschnitt 12
der nicht dargestellten Führungsschiene 9 auf. Wird das Führungsteil 25 nun entlang
der Führungsschiene 9 verfahren, kann es notwendig sein, das Führungsteil 25 entlang
dem Montageelement 16 zu verschieben, beispielsweise durch eine leichte Neigung der
Führungsschiene 9. Dann wird das Führungsteil 25 nach oben verschoben, wie dies in
Figur 7B gezeigt ist. Durch das Verschieben des Führungsteils 25 relativ zu dem Montageelement
16 spreizen die Federstege des Federelementes 20 auf. Soll das Führungsteil 25 wieder
nach unten bewegt werden, drücken die Federstege des Federelementes 20 durch den Kontakt
mit der Kurvenführung 28 nach unten, so dass während der gesamten Führungsbewegung
unabhängig von der Position des Führungselementes 25 eine Kraft auf die Führungsrolle
14 aufgebracht wird.
[0030] In Figur 7C ist eine Montageposition gezeigt, bei der die Schiebetür 4 auf einem
Boden abgestellt ist. In Figur 6B befindet sich das Führungsteil 25 in einer verrasteten
Position, in der die Federstege des Federelementes 20 an der Rastaufnahme 29 anliegen.
Wird die Schiebetür 4 auf einem Boden abgestellt, soll verhindert werden, dass durch
das nach unten hervorstehende Führungsteil 25 entweder ein Boden oder das Führungsteil
25 selbst beschädigt wird. Durch das Abstellen der Schiebetür 4 wird die Verrastung
aufgehoben, und das Führungsteil 25 wird gegen die Kraft der Federstege des Federelementes
20 nach oben geschoben, bis die in Figur 7C gezeigte Position erreicht ist, in der
das Führungsteil 25 mit einer Unterseite im Wesentlichen flächenbündig mit einer Unterseite
42 der Schiebetür 4 ausgerichtet ist. Die Federstege des Federelementes 20 befinden
sich in einer maximal aufgespreizten Position.
[0031] Wie insbesondere die Figuren 7A bis 7C zeigen, ist die Kurvenführung 28 in ihrem
Verlauf mit unterschiedlichen Neigungen bzw. Steigungen ausgestattet, um damit die
Federkräfte und somit auch die Federrate je nach Bedarf und Situation anpassen zu
können. So sind die Federkräfte gemäß der Figuren 7A und 7B aufgrund einer höheren
Steigung im unteren Bereich der Kurvenführung 28 höher als diejenigen gemäß der Figur
7C. Dieses ist insofern ein Zugewinn an Komfort und Sicherheit, da in der Arbeitsposition
gemäß der Figuren 7A und 7B höhere Federkräfte erforderlich sind als in einer Position
gemäß der Figur 7C, wo die Schiebetür 4 auf einem Boden abgestellt ist. Allerdings
reichen die Federkräfte der in Figur 7C dargestellten Arbeitsposition ohne weiteres
aus, um das Führungsteil 25 vertikal nach unten zu bewegen.
[0032] In den Figuren 8A und 8B ist die Montage einer Führungseinrichtung 10 der hinteren
Schiebetür 3 beim Verschwenken gezeigt. In Figur 8A befindet sich die Schiebetür 3
mit dem Halter 13 vor dem Führungsabschnitt 12, und eine Anlaufschräge 18 des Halters
13 liegt an dem Führungsabschnitt 12 an. Durch Verschwenken der Schiebetür 3 zu dem
Boden 8 hin wird über die Anlaufschrägen 18 und 33 das Führungsteil 15 nach oben gedrückt
bzw. in eine Position bewegt, bis der Führungsabschnitt 12 in die Aufnahme an dem
Halter 13 eingefügt werden kann, wie dies in Figur 8B gezeigt ist. Der Halter 13 kann
dabei den Führungsabschnitt 12 U-förmig umgeben und an diesem verrasten, um ein unbeabsichtigtes
Lösen der Schiebetür 3 von der Führungsschiene 9 zu verhindern. Wird die Schiebetür
3 nun in Richtung der Führungsschiene 9 gedrückt, gelangt der Führungsabschnitt 12
in die U-förmige Aufnahme des Halters 13 und die Unterseite der Führungsrolle 14 gelangt
in Eingriff mit der Führungsbahn an der Oberseite des Führungsabschnittes 12. Bei
der Bewegung von Figur 8A zu Figur 8B wurde das Führungsteil 15 gegen die Kraft der
Federstege des Federelementes 20 nach oben verschoben, so dass in der montierten Position
die Führungsrolle 14 zu dem Führungsabschnitt 12 hin vorgespannt ist.
[0033] In Figur 9 ist ein modifiziertes Ausführungsbeispiel einer Führungseinrichtung gezeigt,
das ein Führungsteil 25 mit Federelementen 20 umfasst, die an einem modifizierten
Montageelement 16' montiert werden kann. Das Montageelement 16' umfasst den nach unten
ragenden Steg 27, der an der Rückseite der Schiebetür 3 oder 4 festlegbar ist. Zusätzlich
umfasst das Montageelement 16' zwischen den beiden Kurvenführungen 28 eine Führungsbahn
40 mit einem Vorsprung 41, der ein Einfädeln des Führungsteils 25 oder 15 erleichtert.
Das Führungsteil 25 ist ähnlich wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel ausgebildet,
wobei eine Aufnahme 26 zum Einfügen des Steges 27 etwas breiter an dem Adapter 17'
ausgebildet ist.
[0034] Die Montage des Führungsteils 25 an dem modifizierten Montageelement 16' ist in den
Figuren 10A bis 10F gezeigt. Das Führungsteil 25 kann von oben auf das an der Schiebetür
4 festgelegte Montageelement 16' aufgeschoben werden. Gemäß Figur 10A wird zunächst
das Führungsteil 25 oberhalb des Montageelementes 16' positioniert und dann nach unten
verschoben, so dass der obere Abschnitt des Montageelementes 16' in die Aufnahme 26
gelangt, deren Rand zwischen einer Kante des Montageelementes 16' und der Rückseite
der Schiebetür 4 angeordnet wird. Das Führungsteil 25 kann nun nach unten verschoben
werden, wie dies in Figur 10B gezeigt ist. Beim Verschieben des Führungsteils 25 gelangen
die Federstege des Federelementes 20 mit einer Kontaktfläche 21 in die Führungsbahn
40 an der Oberseite des Montageelementes 16'. Die Kontaktflächen 21 an den Federstegen
sind dabei als Vorsprünge ausgebildet, die zu der Rückseite der Schiebetür 4 hervorstehen
und somit in die Führungsbahn 40 einfädeln können.
[0035] Wird das Führungsteil 25 weiter nach unten verschoben, wie dies in Figur 10D gezeigt
ist, gelangen die Federstege des Federelementes 20 mit den Kontaktflächen 21 zu dem
Vorsprung 41, der dafür sorgt, dass die Federstege beim Verschieben aufspreizen. In
Figur 10E sind die Federstege des Federelementes 20 in einer aufgespreizten Position
benachbart zu der Rastaufnahme 29 gezeigt. Durch die Bewegung entlang der Führungsbahn
40 sind die Federstege mit den Mitnehmervorsprüngen, die die Kontaktflächen 21 bilden,
benachbart zu den Rastaufnahmen 29 angeordnet, wie dies in Figur 10F dargestellt ist.
Wird das Führungsteil 25 nun geringfügig weiter nach unten bewegt, verrasten die Vorsprünge
der Kontaktflächen 21 an der Rastaufnahme 29.
[0036] Die verrastete Position des Führungsteils 25 an dem Montageelement 16' ist in den
Figuren 11A und 11B gezeigt. Über die Führungsbahn 40 wurden die Federstege des Federelementes
20 zu der Kurvenführung 28 eingefädelt und sind nun an der Rastaufnahme 29 verrastet.
In dieser Position kann nun die Einheit aus Schiebetür 4, Montageelement 16' und Führungsteil
25 an der Führungsschiene 9 montiert werden, wie dies oben beschrieben ist. Durch
das Verschwenken der Schiebetür 4 entlang der Anlaufschrägen 18 und 33 wird das Führungsteil
25 nach oben verschoben bzw. in Position gebracht, wie dies in den Figuren 12A bis
12C gezeigt ist. Durch das Verschieben des Führungsteils 25 werden die Federstege
entlang der Kurvenführung 28 verschoben und aufgespreizt und sorgen somit für eine
Vorspannung des Führungsteils 25 nach unten, damit die Führungsrolle 14 mit Vorspannung
an dem Führungsabschnitt 12 der Führungsschiene 9 anliegt.
[0037] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel endet die Führungsbahn 40 zum Einfädeln
der Federstege unmittelbar an der Rastaufnahme 29. Es ist auch möglich, das Ende der
Führungsbahn 40 an einer anderen Position vorzusehen, um das Führungsteil 25 einfach
montieren zu können.
[0038] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem Führungsteil 15 oder 25 jeweils
zwei Federstege vorgesehen, die entlang einer Kurvenführung 28 an dem Montageelement
16 verschiebbar sind. Es ist auch möglich, die Federstege an dem Montageelement 16
oder 16' vorzusehen und die Kurvenführung 28 an dem Führungsteil 15 oder 25. Zudem
kann die Anzahl der Federstege je Federelement verändert werden, abhängig von den
gewünschten Kräften zur Vorspannung des Führungsteils 15 oder 25.
[0039] In Figur 13A ist eine modifizierte Ausgestaltung einer Führungseinrichtung 10 gezeigt,
bei der die Führungsschiene 9 an einem Boden 8 eines Möbelkorpus 2 montiert ist, wie
dies vorstehend schon erläutert wurde. Die Führungsschiene 9 umfasst zwei an Stegen
11 angeordnete Führungsabschnitte 12 zur Führung von mindestens zwei Schiebetüren
3 und 4.
[0040] An jeder Schiebetür 3 und 4 ist ein verschiebbares Führungsteil 54 gehalten, an dem
ein Gleitelement 50 vorgesehen ist. Das Gleitelement 50 ist mit einer U-förmigen Aufnahme
ausgebildet, die an einem Führungsabschnitt 12 der Führungsschiene 9 verrastbar ist.
Hierfür sind an dem Gleitelement 50 nach innen ragende Raststege ausgebildet. An dem
Gleitelement 50 ist ferner eine Anlaufschräge 51 ausgebildet, die nach dem Einhängen
der Schiebetüren 3 und 4 jeweils benachbart zu einem Führungsabschnitt 12 angeordnet
ist. An dem unteren Gleitelement 50 ist eine weitere Führungsschräge 52 auch an der
Oberseite vorgesehen, die optional an dem Gleitelement 50 angeordnet sein kann. Die
Führungsteile 54 an den beiden Schiebetüren 3 und 4 unterscheiden sich im Wesentlichen
in einem Verbindungsteil 53 und 53', die in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.
An dem Führungsteil 54 der vorderen Schiebetür 4 ist ein Verbindungsteil 53 vorgesehen,
so dass das Gleitelement 50 benachbart zu dem unteren Führungsabschnitt 12 angeordnet
ist und an dem Führungsteil 54 der hinteren Schiebetür 3 ist ein modifiziertes Verbindungsteil
53' vorgesehen, so dass das Gleitelement 50 auch hierbei benachbart zu dem oberen
Führungsabschnitt 12 angeordnet ist.
[0041] Für die Montage der Schiebetüren 3 und 4 werden diese zunächst an einer oberen Laufschiene
eingehängt und dann verschwenkt, wobei über die Anlaufschräge 51 an dem Gleitelement
50 jedes Führungsteil 54 geringfügig nach unten verschoben wird, wie dies in Figur
13B gezeigt ist. Die Gleitelemente 50 werden über die Raststege an den Führungsabschnitten
12 der Führungsschiene 9 verrastet.
[0042] In Figur 14A ist das Führungsteil 54 in der montierten Position an der Schiebetür
4 gezeigt. Das Führungsteil 54 wird über ein Montageelement 60 verschiebbar gehalten,
das an gegenüberliegenden Längsseiten Führungsstege 61 aufweist, die von Führungsstegen
56 an dem Führungsteil 54 hintergriffen werden. Die Führungsstege 56 an dem Führungsteil
54 sind somit zwischen den Führungsstegen 61 des Montageelementes 60 und einer Rückseite
der Schiebetür 4 angeordnet.
[0043] Das Montageelement 60 ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und über Befestigungsmittel
63, insbesondere Schrauben, an der Schiebetür 4 fixiert. An einem oberen Ende des
Montageelementes 60 ist ein integral ausgebildeter Federsteg 62 vorgesehen, der mit
seinem freien Ende an einer Profilierung 57, insbesondere einer Sicke oder einer sonstigen
Prägung, an dem Führungsteil 54 anliegt. Hierbei weist das freie Ende vorzugsweise
eine Verdickung auf.
[0044] In Figur 14B ist das Führungsteil 54 an der hinteren Schiebetür 3 gezeigt, das an
einem baugleichen Montageelement 60 verschiebbar gehalten ist. Die Führungsteile 54
unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch die Position der Gleitelemente 50 durch
die andere Ausgestaltung der Verbindungsteile 53 und 53'.
[0045] Bei der Montage werden die Führungsteile 54 durch den Kontakt der Anlaufschräge 51
an dem Führungsabschnitt 12 nach unten verschoben, so dass der Federsteg 62 nach unten
gedrückt wird und das Führungsteil 54 über den Federsteg 62 und die Profilierung 57
nach oben vorgespannt ist, wenn das Gleitelement 50 an dem Führungsabschnitt 12 verrastet.
[0046] Wie insbesondere in den Figuren 14A und 14B gut zu erkennen ist, sind der Kontaktbereich,
wo das freie Ende des Federsteges 62 die Profilierung 57 kontaktiert und die gedachte
Mittellinie des Gleitelementes 50 in einer Ebene parallel zu der Schieberichtung der
Schiebetüren 3 und 4 voneinander beabstandet. Hierdurch entsteht neben einer nach
oben wirkenden Vorspannung infolge des daraus resultierenden Momentes eine quer dazu
gerichtete Vorspannung, die eine geringfügige Verdrehung des Führungsteils 54 und
letztlich ein Herandrücken des Führungsteils 54 an die Schiebetür 4 bewirkt. Unterstützt
wird die Wirkung durch eine schräge Geometriegestaltung der Führungsstege 56 und 61
sowie durch eine angeschrägte Fläche an der Unterseite der Profilierung 57, die mit
dem freien Ende des Federsteges 62 kontaktiert. Diese doppelte Vorspannung, die sowohl
in einer Höhenrichtung als auch in einer dazu quer gerichteten Tiefenrichtung wirkt,
führt zu einer merklichen Spielreduzierung, wodurch Geräuschentwicklung wirksam minimiert
wird.
[0047] In den Figuren 15A und 15B ist die Montage eines Führungsteils 54 an dem bereits
montierten Montageelement 60 gezeigt. Die Montageelemente 60 sind baugleich ausgebildet
und über Befestigungsmittel 63 an der Schiebetür 3 oder der Schiebetür 4 fixiert.
Zur Montage eines Führungsteils 54 wird dieses von oben auf das Montageelement 60
aufgesteckt, wobei die Führungsstege 56 an dem Führungsteil 54 die Führungsstege 61
an dem Montageelement 60 hintergreifen. Das Führungsteil 54 wird so weit nach unten
abgesenkt, bis der Federsteg 62 mit einem Ende an der Profilierung 57 anliegt.
[0048] In den Figuren 16A und 16B ist die montierte Position eines Führungsteils 54 an einem
Montageelement 60 gezeigt, und es ist erkennbar, dass die Führungsstege 56 zwischen
den Führungsstegen 61 des Montageelementes 60 und einer Oberfläche der Schiebetür
3 oder 4 angeordnet sind. Weiterhin ist hier deutlich die zuvor beschriebene schräge
Geometriegestaltung der Führungsstege 56 und 61 erkennbar.
[0049] In Figur 17 ist eine Rückseite eines montierten Führungsteils 54 an dem Montageelement
60 gezeigt, wobei die Schiebetür weggelassen wurde. Es ist erkennbar, dass die Profilierung
57 an einem Ende des Federsteges 62 anliegt und die Führungsstege 56 das Montageelement
60 teilweise hintergreifen.
[0050] Das Montageelement 60 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus Kunststoff
hergestellt und weist einen Federsteg 62 auf, wobei statt einer einteiligen auch eine
mehrteilige Ausbildung möglich ist und zudem auch mehrere Federstege 62 vorgesehen
sein können. Zudem kann das Führungsteil 54 statt aus einem Metallblech auch aus anderen
Materialien hergestellt werden.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Möbel
- 2
- Möbelkorpus
- 3
- Schiebetür
- 4
- Schiebetür
- 5
- Laufschiene
- 6
- Laufteil
- 7
- Oberboden
- 8
- Boden
- 9
- Führungsschiene
- 10
- Führungseinrichtung
- 11
- Steg
- 12
- Führungsabschnitt
- 13
- Halter
- 14
- Führungsrolle
- 15
- Führungsteil
- 16, 16'
- Montageelement
- 17, 17'
- Adapter
- 18
- Anlaufschräge
- 19
- Tasche
- 20
- Federelement
- 21
- Kontaktfläche
- 22
- Tasche
- 23
- Haken
- 24
- Steg
- 25
- Führungsteil
- 26
- Aufnahme
- 27
- Steg
- 28
- Kurvenführung
- 29
- Rastaufnahme
- 30
- Bügel
- 31
- Steg
- 32
- Tasche
- 33
- Anlaufschräge
- 40
- Führungsbahn
- 41
- Vorsprung
- 42
- Unterseite
- 50
- Gleitelement
- 51
- Anlaufschräge
- 52
- Führungsschräge
- 53, 53`
- Verbindungsteil
- 54
- Führungsteil
- 56
- Führungssteg
- 57
- Profilierung
- 60
- Montageelement
- 61
- Führungssteg
- 62
- Federsteg
- 63
- Befestigungsmittel
1. Möbel (1) mit einem Möbelkorpus (2), an dem mindestens eine Schiebetür (3, 4) über
mindestens ein Laufteil (6) entlang einer Laufschiene (5) verfahrbar gehalten ist,
und einer an dem Möbelkorpus (2) fixierten Führungsschiene (9), entlang der mindestens
ein an der Schiebetür (3, 4) gehaltenes Führungsteil (15, 25) verfahrbar ist, wobei
das Führungsteil (15, 25) verschiebbar an einem Montageelement (16, 16') gehalten
ist, das an der Schiebetür (3, 4) fixiert ist, wobei das Führungsteil (15, 25) über
mindestens ein Federelement (20) relativ zu dem Montageelement (16, 16') vorgespannt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Federelement (20) einen biegbaren Federsteg umfasst, der entlang
einer Kurvenführung (28) bewegbar ist, wobei der mindestens eine Federsteg des Federelementes
(20) an dem Führungsteil (15, 25) und die mindestens eine Kurvenführung (28) an dem
Montageelement (16, 16') ausgebildet ist oder der mindestens eine Federsteg an dem
Montageelement (16, 16') und die Kurvenführung (28) an dem Führungsteil (15, 25) vorgesehen
ist.
2. Möbel (1) mit einem Möbelkorpus (2), an dem mindestens eine Schiebetür (3, 4) über
mindestens ein Laufteil (6) entlang einer Laufschiene (5) verfahrbar gehalten ist,
und einer an dem Möbelkorpus (2) fixierten Führungsschiene (9), entlang der mindestens
ein an der Schiebetür (3, 4) gehaltenes Führungsteil (54) verfahrbar ist, wobei das
Führungsteil (54) verschiebbar an einem Montageelement (60) gehalten ist, das an der
Schiebetür (3, 4) fixiert ist, wobei das Führungsteil (54) über mindestens ein Federelement
(62) relativ zu dem Montageelement (60) vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Montageelement (60) ein biegbarer Federsteg (62) integral ausgebildet ist,
der das Führungsteil (54) in vertikaler Richtung nach oben relativ zu der Führungsschiene
(9) vorspannt.
3. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (15, 25) in vertikaler Richtung nach unten zu der Führungsschiene
(9) hin vorgespannt ist.
4. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungsteil (15, 25, 54) mindestens eine Führungsrolle (14) drehbar gelagert
ist, die an einer Führungsbahn an einem Führungsabschnitt (12) der Führungsschiene
(9) abrollbar ist.
5. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Federelement (20) integral mit dem Führungsteil (15, 25, 54)
oder dem Montageelement (16, 16') ausgebildet ist.
6. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (20) zwei biegbare Federstege umfasst, die jeweils entlang einer
Kurvenführung (28) bewegbar sind und bei einer Bewegung entlang der Kurvenführung
(28) durch Verschieben des Führungsteils (15, 25) relativ zu dem Montageelement (16)
in gegenüberliegenden Richtungen verschwenkbar sind.
7. Möbel nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der mindestens einen Kurvenführung (28) eine Rastaufnahme (29) zum Verrasten eines
biegbaren Federsteges des Federelementes (20) ausgebildet ist.
8. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kurvenführung (28) in ihrem Verlauf unterschiedliche Steigungen
aufweist.
9. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (15, 25, 54) zur Montage auf das Montageelement (16, 16', 60) aufsteckbar
oder aufschiebbar ist.
10. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Montageelement (16', 60) eine Führungsbahn (40) zum Einfädeln mindestens eines
Federsteges des Federelementes (20) zu einer Kurvenführung (28) am Montageelement
(16') ausgebildet ist.
11. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (15, 25, 54) eine Aufnahme aufweist, in die ein Steg des Montageelements
(16, 16', 60) eingefügt ist, entlang dem das Führungsteil (15, 25, 54) verschiebbar
ist.
12. Möbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der biegbare Federsteg (62) das Führungsteil (54) zusätzlich in einer Richtung vorspannt,
die quer zu der vertikalen Richtung liegt.
13. Verfahren zur Montage einer Schiebetür (3, 4) an einem Möbelkorpus (2), mit den folgenden
Schritten:
- Einhängen mindestens eines Laufteils (6) an einer Schiebetür (3, 4) an einer Laufschiene
(5) an einem Möbelkorpus (2);
- Verschwenken der Schiebetür (3, 4) um die Laufschiene (5), wobei ein Führungsteil
(15, 25, 54) an der Schiebetür (3, 4) über mindestens eine Anlaufschräge (18, 33)
in Kontakt mit einer Führungsschiene (9) an dem Möbelkorpus (2) gelangt und gegen
die Kraft mindestens eines Federelementes (20, 62) relativ zu einem an der Schiebetür
(3, 4) fixierten Montageelement (16, 16', 60) verschoben wird, und
- Verrasten des Führungsteils (15, 25, 54) an der Führungsscheine (9), wobei das mindestens
eine Federelement (20, 62) das Führungsteil (15, 25) zu der Führungsschiene (9) hin
vorspannt,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Federelement (20) einen biegbaren Federsteg umfasst, der entlang
einer Kurvenführung (28) bewegt wird, wobei der mindestens eine Federsteg des Federelementes
(20) an dem Führungsteil (15, 25) und die mindestens eine Kurvenführung (28) an dem
Montageelement (16, 16') ausgebildet ist oder der mindestens eine Federsteg an dem
Montageelement (16, 16') und die Kurvenführung (28) an dem Führungsteil (15, 25) vorgesehen
ist, oder dass an dem Montageelement (16) ein biegbarer Federsteg (62) integral ausgebildet
ist, der das Führungsteil (54) in vertikaler Richtung nach oben relativ zu der Führungsschiene
(9) vorspannt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (15, 25, 54) bei der Montage an dem Montageelement (16, 16', 60)
aufgeschoben und über das mindestens eine Federelement verrastet wird.
1. Furniture (1) with a furniture body (2), on which at least one sliding door (3, 4)
is held so as to be displaceable along a running rail (5) via at least one running
part (6), and a guide rail (9) which is fixed to the furniture body (2) and along
which at least one guide part (15, 25) held on the sliding door (3, 4) is displaceable,
wherein the guide part (15, 25) is held displaceably on a mounting element (16, 16')
which is fixed on the sliding door (3, 4), wherein the guide part (15, 25) is biased
relative to the mounting element (16, 16') via at least one spring element (20), characterised in that the at least one spring element (20) comprises a bendable spring web which is movable
along a curve guide (28), wherein the at least one spring web of the spring element
(20) is formed on the guide part (15, 25) and the at least one curve guide (28) is
formed on the mounting element (16, 16'), or the at least one spring web is formed
on the mounting element (16, 16') and the curve guide (28) is formed on the guide
part (15, 25).
2. Furniture (1) with a furniture body (2), on which at least one sliding door (3, 4)
is held so as to be displaceable along a running rail (5) via at least one running
part (6), and a guide rail (9) which is fixed to the furniture body (2) and along
which at least one guide part (54) held on the sliding door (3, 4) is displaceable,
wherein the guide part (54) is held displaceably on a mounting element (60) which
is fixed on the sliding door (3, 4), wherein the guide part (54) is biased relative
to the mounting element (60) via at least one spring element (20), characterised in that a bendable spring web (62) is integrally formed on the mounting element (60) which
biases the guide part (54) upwards in the vertical direction relative to the guide
rail (9).
3. Furniture according to claim 1, characterised in that the guide part (15, 25) is biased downwards in the vertical direction towards the
guide rail (9).
4. Furniture according to one of the preceding claims, characterised in that at least one guide roller (14) is rotatably mounted on the guide part (15, 25, 54)
and is rollable on a guide track on a guide section (12) of the guide rail (9).
5. Furniture according to one of the preceding claims 1, 3 or 4, characterised in that the at least one spring element (20) is integrally formed with the guide part (15,
25, 54) and/or the mounting element (16, 16').
6. Furniture according to one of the preceding claims 1 or 3 to 5, characterised in that the spring element (20) comprises two bendable spring webs, each of which is movable
along a curve guide (28) and, when moving along the curve guide (28), is pivotable
in opposite directions by displacing the guide part (15, 25) relative to the mounting
element (16).
7. Furniture according to claim 1 or 6, characterised in that a latching receptacle (29) for latching a flexible spring web of the spring element
(20) is formed on the at least one curve guide (28).
8. Furniture according to claim 1, characterised in that the at least one curve guide (28) comprises different gradients in its course.
9. Furniture according to one of the preceding claims, characterised in that the guide part (15, 25, 54) can be plugged or pushed onto the mounting element (16,
16', 60) for mounting.
10. Furniture according to one of the preceding claims 1 or 3 to 9, characterised in that a guide track (40) for threading at least one spring web of the spring element (20)
to a curve guide (28) on the mounting element (16') is formed on the mounting element
(16', 60).
11. Furniture according to one of the preceding claims, characterised in that the guide part (15, 25, 54) comprises a receptacle into which a web of the mounting
element (16, 16', 60) is inserted, along which the guide part (15, 25, 54) is displaceable.
12. Furniture according to claim 2, characterised in that the bendable spring web (62) additionally biases the guide part (54) in a direction
which is transverse to the vertical direction.
13. Method for mounting a sliding door (3, 4) on a furniture body (2), comprising the
following steps:
- Hanging at least one running part (6) on a sliding door (3, 4) on a running rail
(5) on a furniture body (2);
- pivoting the sliding door (3, 4) about the running rail (5), a guide part (15, 25,
54) on the sliding door (3, 4) coming into contact with a guide rail (9) on the furniture
body (2) via at least one run-up slope (18, 33) and being displaced against the force
of at least one spring element (20, 62) relative to a mounting element (16, 16', 60)
fixed on the sliding door (3, 4), and
- latching the guide part (15, 25, 54) to the guide rail (9), wherein the at least
one spring element (20, 62) biases the guide part (15, 25) towards the guide rail
(9),
characterised in that the at least one spring element (20) comprises a bendable spring web which is moved
along a curve guide (28), wherein the at least one spring web of the spring element
(20) is formed on the guide part (15, 25) and the at least one curve guide (28) is
formed on the mounting element (16, 16'), or the at least one spring web is formed
on the mounting element (16, 16') and the curve guide (28) is formed on the guide
part (15, 25) or that a bendable spring web (62) is integrally formed on the mounting
element (60) which biases the guide part (54) upwards in the vertical direction relative
to the guide rail (9).
14. Method according to claim 13, characterised in that the guide part (15, 25, 54) is pushed onto the mounting element (16, 16', 60) during
mounting and is latched via the at least one spring element.
1. Meuble (1) comprenant un corps de meuble (2) sur lequel au moins une porte coulissante
(3, 4) est maintenue mobile le long d'un rail de roulement (5) par l'intermédiaire
d'au moins une pièce de roulement (6), et un rail de guidage (9) fixé sur le corps
de meuble (2), le long duquel au moins une pièce de guidage (15, 25) maintenue sur
la porte coulissante (3, 4) peut être déplacée, la pièce de guidage (15, 25) étant
maintenue de manière coulissante sur un élément de montage (16, 16') qui est fixé
sur la porte coulissante (3, 4), la pièce de guidage (15, 25) est précontrainte par
rapport à l'élément de montage (16, 16') par l'intermédiaire d'au moins un élément
à ressort (20), caractérisée en ce que le au moins un élément à ressort (20) comprend une barrette à ressort flexible qui
est mobile le long d'un guide de came (28), l'au moins une barrette élastique de l'élément
à ressort (20) étant réalisée sur la pièce de guidage (15, 25) et l'au moins un guide
de came (28) étant réalisé sur l'élément de montage (16, 16') ou l'au moins une barrette
élastique étant prévue sur l'élément de montage (16, 16') et le guide de came (28)
sur la pièce de guidage (15, 25).
2. Meuble (1) comprenant un corps de meuble (2) sur lequel au moins une porte coulissante
(3, 4) est maintenue mobile le long d'un rail de roulement (5) par l'intermédiaire
d'au moins une pièce de roulement (6), et avec un rail de guidage (9) fixé sur le
corps de meuble (2), le long duquel au moins une pièce de guidage (54) maintenue sur
la porte coulissante (3, 4) peut être déplacée, la pièce de guidage (54) étant maintenue
mobile sur un élément de montage (60), qui est fixé à la porte coulissante (3, 4),
la pièce de guidage (54) étant précontrainte par rapport à l'élément de montage (60)
par l'intermédiaire d'au moins un élément à ressort (62), caractérisé en ce que un élément de ressort (62) flexible est formée d'un seul tenant sur l'élément de
montage (60), laquelle précontraint la pièce de guidage (54) dans la direction verticale
vers le haut par rapport au rail de guidage (9) .
3. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de guidage (15, 25) est précontrainte dans la direction verticale vers le
bas en direction du rail de guidage (9).
4. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un galet de guidage (14) est monté à rotation sur la pièce de guidage (15,
25, 54) et peut se dérouler sur une glissière sur une section de guidage (12) du rail
de guidage (9).
5. Meuble selon l'une des revendications précédentes 1, 3 ou 4, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de ressort (20) est formé d'un seul tenant avec la pièce
de guidage (15, 25, 54) ou l'élément de montage (16, 16').
6. Meuble selon l'une des revendications précédentes 1 ou 3 à 5, caractérisé en ce que l'élément à ressort (20) comprend deux barrettes élastiques flexibles qui sont chacune
mobiles le long d'un guide de came (28) et qui peuvent pivoter dans des directions
opposées lors d'un mouvement le long du guide de came (28) en déplaçant la pièce de
guidage (15, 25) par rapport à l'élément de montage (16).
7. Meuble selon la revendication 1 ou 6, caractérisé en ce qu'un logement d'encliquetage (29) est formé sur l'au moins un guide de came (28) pour
encliqueter une barrette élastique flexible de l'élément à ressort (20).
8. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un guide de came (28) présente des pentes différentes sur son parcours.
9. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de guidage (15, 25, 54) peut être emboîtée ou glissée sur l'élément de montage
(16, 16', 60) pour le montage.
10. Meuble selon l'une des revendications précédentes 1 ou 3 à 9, caractérisé en ce qu'une glissière (40) est formée sur l'élément de montage (16', 60) pour l'enfilage d'au
moins une barrette élastique de l'élément à ressort (20) vers un guide de came (28)
sur l'élément de montage (16').
11. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de guidage (15, 25, 54) comporte un logement dans lequel est insérée une
entretoise de l'élément de montage (16, 16', 60) le long de laquelle la pièce de guidage
(15, 25, 54) peut coulisser.
12. Meuble selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de ressort flexible (62) précontraint en outre la pièce de guidage (54)
dans une direction qui est transversale à la direction verticale.
13. Procédé de montage d'une porte coulissante (3, 4) sur un corps de meuble (2), comprenant
les étapes suivantes :
- Accrochage d'au moins une pièce de roulement (6) sur une porte coulissante (3, 4)
à un rail de roulement (5) sur un corps de meuble (2) ;
- pivotement de la porte coulissante (3, 4) autour du rail de roulement (5), une pièce
de guidage (15, 25, 54) sur la porte coulissante (3, 4) arrivant en contact avec un
rail de guidage (9) sur le corps de meuble (2) par l'intermédiaire d'au moins un biseau
d'approche (18, 33) et étant déplacée par rapport à un élément de montage (16, 16',
60) fixé sur la porte coulissante (3, 4) contre la force d'au moins un élément de
ressort (20, 62), et
- l'encliquetage de la pièce de guidage (15, 25, 54) sur le rail de guidage (9), le
au moins un élément de ressort (20, 62) précontraignant la pièce de guidage (15, 25)
vers le rail de guidage (9),
caractérisé en ce que ledit au moins un élément de ressort (20) comprend une barre de ressort flexible
qui est déplacée le long d'un guide de came (28), ladite au moins une barre de ressort
de l'élément de ressort (20) étant fixée à la pièce de guidage (15, 25) et ledit au
moins un guide de came (28) étant fixé à l'élément de montage (16, 16') ou que la
au moins une barrette élastique est prévue sur l'élément de montage (16, 16') et le
guide de came sur la pièce de guidage (15, 25), ou qu'un élément de ressort élastique
(62) flexible est formée d'un seul tenant sur l'élément de montage (16), laquelle
précontraint la pièce de guidage (54) dans la direction verticale vers le haut par
rapport au rail de guidage (9).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la pièce de guidage (15, 25, 54) est glissée lors du montage sur l'élément de montage
(16, 16', 60) et est enclenchée par l'intermédiaire de l'au moins un élément de ressort.