(19)
(11) EP 4 241 918 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
13.09.2023  Patentblatt  2023/37

(21) Anmeldenummer: 22160859.9

(22) Anmeldetag:  08.03.2022
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B24B 21/08(2006.01)
B24B 21/10(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B24B 21/08; B24B 21/10
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(71) Anmelder: Hülsemann GmbH
46147 Oberhausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Hülsemann, Thomas
    46149 Oberhausen (DE)

(74) Vertreter: Demski, Siegfried 
Demski & Nobbe Patentanwälte Mülheimer Strasse 210
47057 Duisburg
47057 Duisburg (DE)

 
Bemerkungen:
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
 


(54) ANDRUCKELEMENT FÜR EIN SCHLEIFBAND


(57) Die Erfindung betrifft ein Andruckelement 1 für ein Schleifband 30, insbesondere für Breitbandschleifmaschinen, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial 10 mit einer Polsterung 3 und einer Gleitschicht 4. Um die Schleifergebnisse deutlich zu verbessern wird ein Verfahren und ein hierauf beruhendes Andruckelement 1 eingesetzt, dass eine zusätzliche Kühlung der Polsterung 3 und damit des Schleifbandes 30 ermöglicht. Das Andruckelement 1 besteht hierbei im Wesentlichen aus einer Polsterung 3, die beispielsweise aus einem Abstandsgewirke besteht. Das Abstandsgewirke wird aus zwei offen gewebten Textilflächen hergestellt, welche durch Polfäden miteinander verbunden sind, sodass das Kühlmedium durch die Polsterung 3 strömen kann.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Andruckelement für ein Schleifband einer Breitbandschleifmaschine, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial mit einer Polsterung und einer Gleitschicht sowie ein Verfahren zur Herstellung des Andruckelementes und ein Verfahren zum Schleifen von großflächigen Werkstoffen.

[0002] Zum Kalibrierschleifen großflächiger Werkstücke werden in der Industrie Bandschleifmaschinen, insbesondere Breitbandschleifmaschinen verwendet. In diesen Bandschleifmaschinen wird ein breites Schleifband durch mindestens zwei Walzen angetrieben, wobei das Schleifband zwischen den Walzen auf einem Schleiftisch entlangläuft. Zum flächigen Andruck des Schleifbandes auf das Werkstück wird in der Regel ein Andruckelement verwendet. Das Andruckelement besteht hierbei aus einer Schleifschuhvorrichtung, welche Bestandteil der Bandschleifmaschine ist und einem Schleifschuh. Die Schleifschuhvorrichtung besteht aus einer Schleifschuhaufnahme, welche zur Aufnahme des Schleifschuhs dient, welcher in der Regel in die Schleifschuhvorrichtung einschiebbar ausgebildet ist. Um den Abrieb des Schleifbandes auf seiner Rückseite und den Gleitwiderstand zu verringern, wird im Stand der Technik auf den Schleifschuh ein Gleitbelag aufgebracht, der es ermöglicht, dass das Schleifband unter geringem Gleitwiderstand durch den Schleifschuh auf das Werkstück gepresst wird. Um einen gleichmäßigen Andruck des Schleifbandes auf das flächige Werkstück zu erreichen, wird der Schleifschuh gepolstert, wobei die Polsterschicht zwischen Schleifschuh und Gleitbelag angeordnet ist. Durch die Polsterschicht wird erreicht, dass der Schleifenandruck auf leichten Erhebungen des Werkstücks größer als in geringen Vertiefungen in der Oberfläche des flächigen Werkstücks ist. Hierdurch erreicht man eine zusätzliche Einebnung der Werkstückoberfläche. Ein weiterer Grund eine Polsterschicht einzusetzen ist, dass der Verschluss des Schleifbandes, bedingt durch die Verklebung an der Verschlussnaht eine unterschiedliche Materialbeschaffenheit als der Rest des Schleifbandes aufweist. Bei der Passage des Schleifbandverschlusses durch die Schleifzone können so mechanische Schläge entstehen, die später in der Oberflächenbeschaffenheit des Werkstücks deutlich zu erkennen sind. Der Qualität der Polsterschicht wird daher bei der Schleifschuhherstellung große Bedeutung beigemessen.

[0003] Im Stand der Technik werden zum Andruck des Schleifbandes auf das Werkstück breite Schleifschuhe verwendet, auf die mit Hilfe eines Klebemittels eine Polsterschicht aufgeklebt wird, auf deren Oberfläche wiederum ein Gewebeband aufgebracht wird, welches auf seiner Oberfläche Graphitteilchen trägt. Um zu verhindern, dass der Gleitbelag durch Scherkräfte, die durch den Schleifbetrieb auf die Schleifschuhvorrichtung ausgeübt werden, vom Gleitschuh abgetragen wird, ist es hierbei notwendig, dass der Gleitbelag an den Seiten des Schleifschuhs befestigt wird.

[0004] Beim Einsatz von Schleifmaschinen in der Oberflächenbearbeitung wird der Andruck des Schleifbandes auf das Werkstück über eine mehr oder weniger flexible Kontaktwalze oder über flächige, üblicherweise gepolsterte Andruckelemente bewirkt. Der Unterschied hierbei ist die wesentlich längere Kontaktzeit des Schleifkorns beim flächigen Andruck, welche naturgemäß zu einem besseren Schleifergebnis führt. Bei wachsenden Ansprüchen an die Oberflächenqualität ist in allererster Linie die richtige Wahl des Andruckelementes in Form und Polsterung für ein gutes Schleifergebnis entscheidend.

[0005] Gleichzeitig entsteht aber durch die längere Kontaktzeit auch eine erhöhte Reibung, die zu einem Anstieg der Temperatur in der Schleifzone führt, die bis zu Verbrennen des Schleifbandes einhergehen kann. Dieser Temperaturanstieg führt zu Problemen in der Oberfläche und kann die Laufleistung des Schleifbandes stark herabsetzen. Auch kommt es häufig vor, dass es durch Temperaturunterschiede zu unkontrollierbaren Ausdehnungen in den für den Andruck wichtigen Metallteilen der Maschine kommt, was ein präzises Arbeiten zusätzlich erschwert.

[0006] Generell wird aus diesen Gründen versucht möglichst wenig Temperatur entstehen zu lassen bzw. dem Schleifprozess zu entziehen.

[0007] Andruckelemente bestehen im Prinzip immer aus drei Bauteilen, dem Träger, der Polsterung und der Gleitschicht, wobei die Polsterung das entscheidende, das Schleifergebnis beeinflussende Teil ist.

1. Der Träger:



[0008] Als Trägermaterialien eignen sich Werkstoffe die durch eigene Festigkeit tragende Funktionen übernehmen können. Sie stützen und positionieren den in der Regel aufgeklebten oder geklemmten Polsterbelag.

[0009] Hierzu eignen sich z.B. Metalle, Holzwerkstoffe, Kunststoffe, feste Papiere o.ä. Bei der Auswahl der Materialien spielen neben dem Preis auch andere technische Gesichtspunkte eine Rolle, wie z.B. Tragfähigkeit, Flexibilität, Verarbeitbarkeit, Entsorgung.

2. Die Polsterung



[0010] Die Aufgaben der Polsterschicht sind zum Einen das Abfedern von Schlägen, die durch die Verbindungsstelle im endlosen Schleifband hervorgerufen werden und sich in der Werkstückoberfläche als sogenannte Rattermarken abzeichnen und zum Anderen durch ihre mehr oder weniger elastischen Eigenschaften Unebenheiten in der Werkstückoberfläche auszugleichen. Erst dadurch wird erreicht, dass das Schleifband die gesamte Fläche der Werkstücke erfasst, um diese auszuschleifen.

[0011] Die gängigsten Polstermaterialien sind unterschiedlich feste Filze aus Wolle oder Synthetikfasern, Schaumstoffe und Gummi oder Schwammgummi. Auch Kombinationen aus diesen Materialien sind üblich.

3. Die Gleitschicht



[0012] Als Gleitschicht wird üblicherweise ein Trockenschmierstoff in Form eines Graphitgranulates auf einem Gewebeträger eingesetzt. Dieser wird in der Regel auf die Polsterschicht aufgeklebt selten auch geklemmt. Die Gleiteigenschaften des Graphites reduzieren die Reibung, was zur Energieersparnis des Antriebes führt. Gleichzeitig wird auch die Temperatur, welche aus der Reibungshitze resultiert, reduziert, um die o.g. Auswirkungen möglichst zu minimieren.

[0013] Es gab Versuche die Temperaturen in der Maschine und hierbei speziell in der Arbeitszone des Schleifbandes zu reduzieren, in dem man Kühlung per Luft oder Wasser zu der maschinenseitigen Aufnahme des Andruckelementes brachte. Eine effektive Kühlung des Schleifprozesses war damit aber nicht genügend zu erreichen, weil die verwandten o.g. Polsterstoffe sehr gute Isolatoren darstellen und ein Durchfluss eines Kühlmediums durch diese Stoffe naturgemäß nicht möglich ist. Auch der Versuch, das Schleifband direkt mit einem Luftpolster an das Werkstück zu drücken schlug fehl. Das Luftpolster konnte den Andruck nicht definiert genug weitergeben, um ein befriedigendes Schleifergebnis zu erzielen.

[0014] In der DE 196 01 379 A1 wird eine Vorrichtung zum Andrücken eines umlaufenden Schleifbandes an die Oberfläche eines Werkstückes offenbart. Der verwendete Druckschuh weist als Ausgleichsmaterial eine Filzschicht auf, welche nahezu luftundurchlässig ist.

[0015] In der DE 41 14 819 A1 wird ein Druckschuh für eine Flachbandschleifmaschine offenbart. Der Druckschuh besteht aus einer Kombination von Filz und einem pneumatischen Luftpolster, wobei zwischen dem pneumatischen Luftpolster und dem Filz Versteifungsplättchen angeordnet sind. Die komplexe Lagenanordung aus pneumatischem Luftpolster, Versteifungsstäbchen und Andruckfilz ist notwendig, damit sich der Druckschuh unter der Belastung im Einsatz nicht verzerrt oder verformt. Gleichzeitig wird das pneumatische Luftpolster dafür benötigt, den Andruck des Druckschuhs zu steuern. Eine Kühlung der Polsterung ist bei dieser Ausführung ebenfalls möglich.

[0016] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde eine neuartige Polsterung aufzuzeigen, welche eine aktive Kühlung der Polsterung ermöglicht sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Andruckelementes und ein Verfahren zum Schleifen von großflächigen Werkstoffen.

[0017] Erfindungsgemäß wird die erste Aufgabe dadurch gelöst, dass die Polsterung zumindest teilweise aus einem Kühlmedium durchströmbaren Material besteht und von einem Kühlmittel durchdringbar ist, welches in die Polsterung eintritt und aus der Polsterung wieder austritt. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

[0018] Der Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Polsterung aus einem Kühlmedium durchströmbaren Material besteht, welches ohne negative Beeinflussung des Schleifvorganges das Einströmen eines Kühlmittels in die Polsterung ermöglicht. Mithilfe des Kühlmittels wird die Polsterung gekühlt und damit die Gleitschicht, welche durch die auftretende Reibung zwischen Gleitschicht und Schleifband erwärmt wird. Damit entsteht der besondere Vorteil, dass die Haltbarkeit des Schleifbandes und des Andruckelementes gesteigert werden kann.

[0019] In Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, dass die Polsterung vollständig aus einem Kühlmedium durchströmbaren Material besteht, oder alternativ, dass die Polsterung in Längs- und/oder Querrichtung ein Kühlmedium durchströmbares Material aufweist, welches von Randstreifen in Längs- oder Querrichtung aus einem anderen Polstermaterial eingefasst ist. Die Randstreifen bestehen in diesem Fall aus einem Material, welches von dem Kühlmittel nicht durchdringt werden kann. Auf diese Weise wird eine gezielte Strömung des Kühlmittels in der Polsterung erreicht.

[0020] In einer bevorzugten Ausführung kann das Kühlmedium durchströmbare Material aus einem offenzelligen Schaumstoff oder einem Abstandsgewirke bestehen. Das Abstandsgewirke kann ebenso wie ein offenzelliger Schaumstoff durch ein Kühlmittel durchströmt werden, weil eine große Durchlässigkeit besteht. Das Kühlmedium durchströmbare Material kann beispielsweise nur im mittleren Bereich der Polsterung angeordnet sein, während im Außenbereich, insbesondere die Randstreifen aus einem anderen Polstermaterial bestehen können. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass das Kühlmedium nur den mittleren Bereich der Polsterung durchströmt und ein seitlicher Austritt des Kühlmediums in Quer- oder in Längsrichtung erfolgt. Insbesondere wird durch diese Maßnahme erreicht, dass das Kühlmedium sich vollständig innerhalb der Polsterung, soweit dieses aus einem Kühlmedium durchströmbaren Material besteht besser verteilen kann.

[0021] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Abstandgewirke aus zumindest zwei offen gewebten Textilflächen besteht, welche durch Polfäden miteinander verbunden sind. Bei der Erfindung werden sogenannte Abstandsgewirke als Polsterung eingesetzt, die durch ihren Aufbau die Möglichkeit der Durchdringung mit einem Kühlmedium besitzen. Die Flexibilität und Durchlässigkeit erreichen diese Materialien durch zwei offen gewebte Textilflächen, welche über senkrecht angeordnete Fäden, den sogenannten Polfäden miteinander verbunden sind.

[0022] Vorzugsweise kann das Abstandsgewirke aus feuchtigkeitsstabilen Kunstfasern besteht. Durch den Einsatz feuchtigkeitsstabiler Kunstfasern sind die Abstandsgewirke unempfindlich gegen Schwankungen bei der Luftfeuchtigkeit, welche bei hydrophilen Materialien oft zu Problemen während des Schleifprozesses führt.

[0023] In Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass eine Stauchhärte des Abstandsgewirkes durch die Anzahl der Polfäden, Maschenreihen, Maschenstäbchen und Polstäbchen festlegbar ist. Die Polfäden sind in Anzahl, Struktur, Länge und Dicke variierbar, was in vorteilhafter Weise sehr unterschiedliche Flexibilitäten ermöglicht. Diese Flexibilitäten ermöglichen eine Vielzahl von auf den Schleifprozess abgestimmten Stauchhärten, die zu optimierten Schleifergebnissen führen. Die verwendeten Stauchhärten liegen bei 35 bis 60 kPa ± 15 kPa und eignen sich hervorragend für ein Andruckelement der Breitbandschleifmaschine.

[0024] Gewirke oder Wirkwaren zeichnen sich dadurch aus, dass eine Vielzahl von Maschen in einem Schritt gebildet werden, in dem eine Anzahl von Nadeln gleichzeitig den Faden vielfach ergreifen und jeweils in Schleifen durch die Schlaufen schlingen. Vorzugsweise wird ein solches Verfahren maschinell durchgeführt. Der Vorteil der Gewirke oder Wirkwaren besteht in einer höheren Elastizität des Textilgewebes. Damit verbunden ist zwar eine geringe Formstabilität und eine geringere Festigkeit, demgegenüber sind die Wirkwaren laufmaschenfest und weisen eine wesentlich erhöhte Elastizität auf. Durch die Verwendung von elastischen Fasern im Gewirke kann zudem die Elastizität beeinflusst werden.

[0025] Spezifische Eigenschaften der Abstandsgewirke bestehen beispielsweise darin, dass ein Flächengewicht von 500 bis 700 g/m2 ± 70 % verwendet werden kann, wobei eine Dicke von 5,0 bis 6,0 ± 0,4 mm vorliegt, sodass eine geringe Dickentoleranz vorhanden ist. Die Eigenschaften des Abstandsgewirkes können im weiteren dadurch beeinflusst werden, dass die Maschenreihen auf 1 cm variiert werden, und zwar ca. 5 bis 10 Maschenreihen auf 1 cm. Ebenso besteht die Möglichkeit die Anzahl der Maschenstäbchen auf 1 cm zu verändern, beispielsweise 3,5 bis 8 ± 1 Maschenstäbchen. Ferner besteht die Möglichkeit die Polstäbchen auf 1 cm2 zu variieren, und zwar in einem Bereich von 40 bis 170 Polstäbchen ±40 auf 1 cm2. Eine besondere Eigenschaft des Abstandsgewirkes besteht in der dynamischen Dehnung, welche in Längsrichtung von 3 bis 4 % ± 2 % bei 25 N, 5 bis 6 % ± 3 % bei 50 N und 7 bis 9 % ± 3 % bei 100 N liegt. Demgegenüber liegt die dynamische Dehnung in Querrichtung bei 2,5 bis 74 % ± 15 % bei 25 N, 4 bis 100 % ± 25 % bei 50 N und 7 bis 135 % ± 30 % bei 100 N. Durch Veränderung dieser Parameter kann nachhaltig Einfluss auf deren spezifischen Eigenschaften des Abstandsgewirkes genommen werden, um einen ausreichenden Andruck für die Polsterschicht auf das Schleifband zu erhalten. Die vorgenannten Parameter können jeweils einzeln, aber auch gemeinsam variiert werden.

[0026] Die vorgenannten Parameter wirken sich direkt auf den Schleifprozess und das Schleifergebnis dadurch aus, dass naturgemäß der Druck innerhalb einer dickeren Zone durch erhöhte Kompression des Materials grösser als in einer dünneren Zone in angrenzenden Bereichen des Polsters ist. Während übliche Polstermaterialien wie Zellkautschuk, Gummi, Schwammgummi, Schaumstoffe o.ä. fertigungsbedingte Dickentoleranzen von +/- 0,1 bis 0,2 mm oder mehr in einem Teilbereich aufweisen können, sind die Dickentoleranzen bei hydrophilen Werkstoffen, wie z.B. Wollfilze durch Wasseraufnahme/abgabe noch weitaus höher. Um die Dickentoleranz so eng wie möglich zu halten bieten sich daher die Abstandsgewirke mit einer geringen Dickentoleranz an.

[0027] Bei den Abstandsgewirken, welche aus zwei offen gewebten Textilflächen und Polfäden bestehen, kann sichergestellt werden, dass eine geringe Dickentoleranz vorliegt. Die Polfäden bestimmen hierbei den Abstand der beiden Textilflächen des Abstandsgewirkes, sodass eine direkte Einflussnahme auf die Höhe der Polsterung möglich ist.

[0028] Durch den Aufbau der Abstandsgewirke mit zwei offen gewebten Textilflächen, welche durch die Polfäden miteinander verbunden sind ist eine Durchdringung mit einem Kühlmedium möglich, welches beispielsweise durch ein durchbrochenes Trägerelement von der Unterseite her an die Polsterschicht herangeführt wird. Das Kühlmedium, beispielsweise ein Gas, besonders bevorzugt Luft kann an den Polfäden vorbei bis direkt an die Gleitschicht herangeführt werden, sodass das Kühlmedium für die Kühlung bis an die Gleitschicht in unmittelbarer Nähe der Schleifzone gelangt. Auf diese Weise kann das Kühlmedium unmittelbar auf die Polsterung und die entstehende Temperatur während des Schleifprozesses sowohl in der Polsterung als auch teilweise auf das Schleifband einwirken und die Temperatur deutlich reduzieren.

[0029] Das verwendete Kühlmittel kann hierzu beispielsweise durch zumindest einen Durchbruch des Trägermaterials eintreten und aus dem Kühlmedium durchströmbaren Material seitlich austreten, sodass eine gute Durchströmung des Materials und damit eine ausgezeichnete Kühlung entsteht.

[0030] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Kühlmedium über eine erste Kammer des Schleifschuhträgers der Breitbandschleifmaschine durch zumindest einen ersten Durchbruch in das Kühlmittel durchströmbare Material eindringt und nach dem Durchströmen des Materials durch zumindest einen zweiten Durchbruch und eine weitere Kammer des Schleifschuhträgers austritt. Die Durchbrüche in dem Schleifschuhträger werden hierbei so angeordnet, dass ein vollständiges Durchströmen der Polsterung durch das Kühlmittel gewährleistet ist. Zu diesem Zweck kann zur Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit das Kühlmittel unter Druck durch die erste Kammer zugeführt werden. Die Kammern befinden sich hierbei in dem Schleifschuhträger, welcher in der Regel aus einem Aluminiumprofil mit mehreren zur Aussteifung vorgesehenen Streben besteht. Die Streben des Schleifschuhträgers bilden hierbei die Kammern, sodass diese in optimaler Weise dazu benutzt werden können, um das Kühlmedium einströmen zu lassen. Vorzugsweise wird das Kühlmedium derart zugeführt, dass das Abstandsgewirke in Längs- und/oder Querrichtung durchströmt wird.

[0031] Alternativ kann das Kühlmittel über zumindest eine Kammer vorzugsweise mehrere Kammern des Schleifschuhträgers der Breitbandschleifmaschine zugeführt werden und seitlich aus dem Kühlmedium durchströmbaren Material austreten.

[0032] In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Luft durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes in die Polsterung gedrückt und/oder abgesaugt wird, die Polsterung durchdringt und seitlich aus der Polsterung austritt. Hierbei kann vorzugsweise als Polsterung ein offenporiger Schaumstoff, aber ebenso das Abstandsgewirke als Kühlmedium durchströmbares Material eingesetzt werden. Es hat sich gezeigt, dass durch die Bewegung des Schleifbandes eine Saugwirkung entsteht, sodass die Luft die Polsterung durchströmen kann und somit zu einer nachhaltigen Kühlung der Polsterung und der Gleitschicht und damit auch des Schleifbandes führt. Hierbei besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass die Luft in Bewegungsrichtung des Schleifbandes seitlich in die Polsterung gedrückt wird und auf der gegenüberliegenden Seite durch das sich bewegende Schleifband abgesaugt wird, sodass eine ständige Strömung der Luft durch die Polsterung vorliegt. In einem solchen Fall besteht keine Notwendigkeit Durchbrüche beim Trägermaterial oder beim Schleifschuhträger, welcher Bestandteil der Breitbandschleifmaschine ist, vorzusehen.

[0033] Zur Lösung der ersten Verfahrensaufgabe zur Herstellung eines Andruckelementes für ein Schleifband einer Breitbandschleifmaschine, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial mit einer Polsterung und einer Gleitschicht sind folgende Schritte vorgesehen:
  • Dimensionierung eines Kühlmedium durchströmbaren Materials als Polsterung
  • Vorbenetzen der Kontaktflächen und/oder der Seitenflächen des Kühlmedium
    durchströmenden Materials mit einem Kleber
  • Verkleben des Kühlmedium durchströmenden Materials mit dem Trägermaterial.


[0034] Entscheidend ist die Dimensionierung des Kühlmedium durchströmbaren Materials sowie das Vorbenetzen der Kontaktflächen und/oder der Seitenflächen des Kühlmediums durchströmbaren Materials mit einem Kleber. Danach wird das Kühlmedium durchströmbare Material mit dem Trägermaterials verklebt. Soweit ein Abstandsgewirke zur Anwendung gelangt, ist das Vorbenetzen der Kontaktflächen und/oder der Seitenflächen von Bedeutung, weil das Abstandsgewirke leider dazu neigt seitlich auszufransen. Der zum Vorbenetzen der Kontaktflächen verwendete Kleber könnte gleichzeitig auch zum Verkleben mit dem Trägermaterial verwendet werden. Es besteht aber ohne weiteres die Möglichkeit, dass ein erster Kleber zum Vorbenetzen verwendet wird, während ein zweiter Kleber zum Aufkleben mittels Druck und/oder Temperatur auf das Trägermaterial zur Anwendung gelangt. Der besondere Vorteil des Verfahrens liegt im weiteren darin, dass eine ohne große Schwierigkeiten durchführbare Verbindung des Trägermaterials mit der Polsterung und mit der Gleitschicht erfolgen kann und kostengünstige Materialien verwendet werden können.

[0035] Die Anfertigung von Durchbrüchen des Schleifschuhträgers und/oder des Trägermaterials für das Andruckelement kann wahlweise durchgeführt werden, wenn beispielsweise das Kühlmittel zugeführt werden soll. Wenn demgegenüber durch die Bewegung des Schleifbandes das Kühlmittel angesaugt wird, kann auf diesen Schritt verzichtet werden.

[0036] Zur Lösung der zweiten Verfahrensaufgabe zum Schleifen von großflächigen Werkstoffen, insbesondere Holz- oder Holzersatzwerkstoffen unter Verwendung eines Andruckelementes für ein Schleifband ist vorgesehen, dass eine Kühlung des Andruckelementes während des Schleifprozesses durch ein Kühlmedium erfolgen kann, welches die Polsterung beziehungsweise das Kühlmedium durchströmbare Material des Andruckelementes durchströmt und somit zu einer Herabsetzung der entstehende Reibungswärme führt.

[0037] Die Kühlung des Andruckelementes steht hierbei im Vordergrund und führt zu deutlich verbesserten Schleifergebnissen. Hierbei ist eine aktive Kühlung der Polsterung möglich, wobei das Kühlmedium nahezu vollständig in die Polsterung eindringen kann, weil die Polsterung beispielsweise aus einem Abstandsgewirke mit zwei offen gewebten Textilflächen besteht, die durch Polfäden miteinander verbunden sind. Durch die Verwendung eines Kühlmediums, welches bis direkt an die Gleitschicht herangeführt werden kann, ist somit nicht nur die Kühlung der Polsterung, sondern auch die Kühlung der Gleitschicht in unmittelbarer Nähe der Schleifzone in vorteilhafter Weise gewährleistet.

[0038] Um den Aufwand zum Transport des Kühlmediums so gering wie möglich zu halten, kann beispielsweise das Kühlmittel über den Schleifschuhträger zugeführt und abgeführt werden. Dies ist dadurch möglich, weil der Schleifschuhträger in der Regel aus einem Aluminiumprofil mit einzelnen Kammern besteht, die durch innenliegende Streben begrenzt sind. Eine dieser Kammern kann zur Zuführung des Kühlmediums verwendet werden, während eine zweite Kammer zur Abführung des Kühlmittels eingesetzt werden kann.

[0039] Besonders vorteilhaft ist, wenn das Kühlmittel unter Druck zu- und abgeführt wird, sodass eine kontrollierte Strömung des Kühlmittels gewährleistet wird und diese durch Erhöhung des Druckes je nach Schleifprozess variiert werden kann. Im Vordergrund steht hierbei die Zirkulation oder Strömung des Kühlmittels über den Schleifschuhträger durch die Polsterung hindurch.

[0040] In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass das Kühlmittel durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes durch einen ersten Durchbruch des Schleifschuhträgers und/oder des Trägermaterials angesaugt und das Kühlmedium durchströmende Material durchströmt und seitlich der Polsterung austritt. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass das Kühlmedium durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes direkt in die Polsterung gedrückt und auf der gegenüberliegenden Seite abgesaugt wird. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Schleifbandes wird zumindest eine teilweise Kühlung der Polsterung und damit des Gleitbelages sowie des Schleifbandes erreicht. Diese Kühlung kann im Weiteren dadurch unterstützt werden, dass zusätzlich ein Kühlmittel, beispielsweise Luft, unter Druck über den Schleifschuhträger zugeführt wird, wodurch der Kühlungseffekt gesteigert wird. Vorgenannte Möglichkeiten zur Kühlung der Polsterung können entweder einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Erste durchgeführte Probeläufe zeigten eine sehr gute Kühlwirkung für sämtliche Kühlmethoden.

[0041] Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an sich bekannte Andruckelemente für Schleifbänder zur Verwendung bei Breitbandschleifmaschinen durch Verwendung eines geeigneten Polstermaterials die Möglichkeit bietet, die Polsterung während des Schleifprozesses zu kühlen. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass ein Abstandsgewirke verwendet wird, welches aus zwei offen gewebten Textilflächen besteht, die mittels Polfäden miteinander verbunden sind. Ein solches Abstandsgewirke ist somit für ein Kühlmittel extrem durchlässig und führt zu einer gleichmäßigen Durchströmung des Kühlmediums durch die Polsterung, um auf diese Weise über die gesamte Länge des Andruckelementes für eine ausreichende Kühlung der Polsterung beziehungsweise des Schleifbandes zu sorgen. Das Kühlmittel kann hierbei mit Druck zu der Polsterung zugeführt werden, beispielsweise ein Gas oder Luft. Besonders vorteilhaft kann die Polsterung aber durch Luft gekühlt werden aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Schleifbandes. Das sich bewegende Schleifband drückt die Luft in die Polsterung aus dem Abstandsgewirke ein und saugt diese auf der gegenüberliegenden Seite heraus, sodass eine extrem stabile Luftströmung durch die Polsterung vorhanden ist und damit für eine besonders hohe Kühlung nicht nur der Polsterung, sondern auch der Gleitschicht und des Schleifbandes führt, wodurch eine höhere Standzeit erreicht wird.

[0042] Die Erfindung wird im Weiteren anhand der Figuren näher beschrieben.

[0043] Es zeigt
Fig. 1
eine geschnittene Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Andruckelementes,
Fig. 2
in einer perspektivischen Ansicht das Andruckelement mit Schleifband,
Fig. 3
in einer geschnittenen Darstellung eine weitere alternative Ausführungsform des Andruckelementes mit geänderter Strömung des Kühlmittels und
Fig. 4
in einer geschnittenen Darstellung eine weitere alternative Aus-führungsform des Andruckelementes mit geänderter Strömung des Kühlmittels.


[0044] Figur 1 zeigt beispielhaft ein Ausführungsbeispiel eines Andruckelement 1 mit einem Schleifschuhträger 2, einer Polsterung 3 und einer Gleitschicht 4.

[0045] Der Schleifschuhträger 2 besitzt einen nahezu rechtförmigen Querschnitt mit zwei Abschrägungen 5, 6 und eine obere T-förmige Nut 7 auf der gegenüberliegenden Seite der Abschrägungen 5, 6. Zwischen den Abschrägungen 5, 6 befindet sich eine zweite T-förmige Nut 9, welche zur Verbindung mit einer nicht dargestellten Schleifmaschine vorgesehen ist. Die T-förmige Nut 7 hingegen dient zur Aufnahme eines Trägermaterials 10. Das Trägermaterial 10 ist auf der Oberseite, welche aus dem Schleifschuhträger 2 herausragt zunächst mit einer Polsterung 3 versehen, auf die im weiteren eine Gleitschicht 4 aufgetragen ist. Die Gleitschicht 4 kann beispielsweise aus einer Graphitschicht oder einem Graphitgewebe bestehen. Das Trägermaterial 10 kann beispielsweise aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen. Die untere Fläche des Trägermaterials 10 weist zwei Zungen 27, 28 auf, die in die Nut 7 des Schleifschuhträgers 2 eingreifen. Durch die T-Nut 7 und die beiden Zungen 27, 28 wird eine feste Verbindung zwischen dem Trägermaterial 10 und dem Schleifschuhträger 2 erzielt, wobei die auftretenden Kräfte durch den Schleifvorgang durch die Nut 7 aufgefangen werden.

[0046] Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht die Polsterung 3 aus einem Abstandgewirke mit zwei offenen gewebten Textilflächen 11, 12, welche durch Polfäden miteinander verbunden sind, sodass das Abstandsgewirke für ein Kühlmedium durchlässig ist.

[0047] Der Schleifschuhträger 2 weist ferner mehrere Kammern 13, 14, 15, 16, 17 auf, welche durch das stranggepresste Profil vorgegeben sind, wobei die Kammer 14 zur Zuführung eines Kühlmediums und die Kammer 16 zur Ableitung des Kühlmediums verwendet werden kann. Das Kühlmedium strömt gemäß der Pfeilstruktur 18 von der Kammer 14 durch zumindest einen Durchbruch 19,20 des Schleifschuhträgers 2 und wenigstens einen Durchbruch 23, 24 des Trägermaterials 10 in die Polsterung 3 und von dieser über wenigstens einen Durchbruch 25, 26 des Trägermaterials 10 und mindestens einen Durchbruch 21, 22 in die Kammer 16, sodass eine fortlaufende Strömung des Kühlmediums durch die Polsterung 3 besteht und eine Kühlung der Polsterung 3 und der Gleitschicht 4 während des Schleifprozesses möglich ist.

[0048] Figur 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das Andruckelement 1 in Verbindung mit einem Schleifband 30. Es handelt sich um eine schematische Ansicht, um die Anordnung der einzelnen Komponenten besser darzustellen, wobei insbesondere das Schleifband 30 eine wesentlich größere Breite besitzt und zum besseren Verständnis in der Breite reduziert dargestellt ist, um die Position des Andruckelementes 1 mit den weiteren Komponenten zu verdeutlichen. Das Schleifband 30 ist als Endlosband ausgebildet und wird über Umlenkrollen 31, 32 geführt und von diesen angetrieben. Auf der nach außen weisenden Seite ist das Schleifband 30 mit einem abrasiven Material, wie beispielsweise Korund beschichtet, um die nicht dargestellten Werkstücke zu bearbeiten. Die perspektivische Ansicht zeigt in diesem Fall eine Anordnung, bei der das Schleifband 30 von unten gegen das Werkstück gedrückt wird, wobei in einer Breitbandschleifmaschine zwei solcher Schleifbänder zum Einsatz kommen können, die das Werkstück gleichzeitig von oben und unten bearbeiten können.

[0049] Querverlaufend zum Schleifband 30 verläuft das Andruckelement 1 mit Schleifschuhträger 2, Polsterung 3 und Gleitschicht 4. Sowohl die Polsterung 3 als auch die Gleitschicht 4 sind zur Veranschaulichung nur teilweise dargestellt. Normalerweise erstrecken sich die Polsterung 3 und die Gleitschicht 4 über die gesamte Länge des Andruckelementes 1, um das Schleifband gegen das Werkstück großflächig anzudrücken. Der Aufbau des Andruckelementes 1 entspricht dem gemäß Figur 1, wobei aus der perspektivischen Ansicht der Durchbruch 19, 20, 21, 22 des Schleifschuhträgers 2, welche über die gesamte Länge des Schleifenandruckelementes 1 verteilt angeordnet und deutlich erkennbar sind. Ferner sind die Durchbrüche 23, 24, 25, 26 des Trägermaterials 10 erkennbar, welche mit den Durchbrüchen 19, 20, 21, 22 korrespondieren. Über die Kammer 14 des Schleifschuhträgers 2 kann das Kühlmedium zugeführt und über die Kammer 16 abgeführt werden, wobei das Kühlmedium aus der Kammer 14 über die Durchbrüche 19, 20 und Durchbrüche 23, 24 in die Polsterung 3 gelangt und über die weiteren Durchbrüche 25, 26 und Durchbrüche 21, 22 in die Kammer 16 des Schleifschuhträgers 2 gelangt, sodass unter Druck das Kühlmedium, beispielsweise Luft, durch die Polsterung 3 strömen kann. Die Strömungsgeschwindigkeit kann durch entsprechende Maßnahmen, wie beispielsweise druckerhöhende Vorrichtungen beschleunigt werden.

[0050] Die Polsterung 3 weist selbst keine Durchbrüche auf und ist durch die Gleitschicht nach außen hin soweit abgedichtet, dass eine Strömung nur innerhalb der Polsterung 3 erfolgen kann.

[0051] Das gezeigte Ausführungsbeispiel geht davon aus, dass das Kühlmittel beispielsweise durch Druck über die Durchbrüche 19, 20 und 21, 22 des Trägermaterials in die Polsterung gelangt.

[0052] Figur 3 zeigt beispielhaft ein zweites Ausführungsbeispiel eines Andruckelements 1 mit einem Schleifschuhträger 2, einer Polsterung 3 und einer Gleitschicht 4. Das Andruckelement 1 weist einen identischen Aufbau zur Figur 1 auf, mit einem Unterschied. Die Zufuhr des Kühlmittels erfolgte in diesem Fall durch die beiden Kammern 14, 16 des Andruckelementes 1. Hierzu werden die Durchbrüche 19, 20 und 21, 22 verwendet, um das Kühlmittel gegebenenfalls unter Druck einzublasen. Das Kühlmittel durchdringt die Polsterung 3 und kann seitlich aus der Polsterung austreten. Durch die Zufuhr des Kühlmittels kann beispielsweise eine höhere Strömungsrate erzielt werden, weil das Kühlmittel durch die beiden Kammern 14, 16 zugeführt werden kann. Darüber hinaus wird durch den seitlichen Austritt des Kühlmittels aus der Polsterung 3 sichergestellt, dass die gesamte Polsterung 3 von dem Kühlmittel durchströmt wird.

[0053] Figur 4 zeigt ein Andruckelement 40 mit einem Schleifschuhträger 41, welcher einen nahezu identischen Aufbau wie der Schleifschuhträger 2 aufweist. Der Unterschied besteht darin, dass auf die Durchbrüche 19, 20 und 21, 22 verzichtet wurde und somit die beiden Kammern 14, 16 zur Zuführung des Kühlmittels nicht verwendet werden. Bei dieser Lösung für das Andruckelement 40 wird das Kühlmittel, beispielsweise Luft, durch das sich bewegende Schleifband in die Polsterung 44 gedrückt, und zwar auf der Seite des Zulaufs des Schleifbands, während auf der gegenüberliegenden Seite eine Sogwirkung entsteht, sodass das Kühlmittel aus der Polsterung 44 herausgesaugt wird. Eingangsseitig der Polsterung 44 entsteht hierbei ein Überdruck, während ausgangsseitig der Polsterung 44 ein Unterdruck entsteht. Die Polsterung 44 ist wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen mit einer Gleitschicht 45 versehen und mit dem Trägermaterial 46 verbunden. Das Trägermaterial 46 weist wie die anderen Ausführungsvarianten im Randbereich Zungen 47, 48 auf, welche in der Nut 49 des Schleifschuhträgers 41 einliegen. Der linksseitige Pfeil 50 zeigt den Eintritt des Kühlmittels, in diesem Fall Luft, und der rechtsseitige Pfeil 51 zeigt den Austritt des Kühlmittels. Die kleineren Pfeile 52 zeigen die Strömungsrichtung durch die Polsterung 44.

[0054] Soweit beispielsweise ein Abstandsgewirke verwendet wird, welches im Seitenbereich luftdurchlässig ist, reicht bereits die Bewegung des Schleifbandes aus, um eine ausreichende Luftströmung durch die Polsterung 44 zu bewirken. Eingangsseitig der Polsterung 44 entsteht hierbei ein Überdruck, während ausgangsseitig der Polsterung 44 durch das sich bewegende Schleifband ein Unterdruck erzielt, sodass eine gleichmäßige Durchströmung der Luft durch die Polsterung 44 gewährleistet ist.

Bezugszeichenliste



[0055] 
1
Andruckelement
2
Schleifschuhträger
3
Polsterung
4
Gleitschicht
5
Abschrägung
6
Abschrägung
7
Nut
8
Schmalseite
9
Nut
10
Trägermaterial
11
Textilfläche
12
Textilfläche
13
Kammer
14
Kammer
15
Kammer
16
Kammer
17
Kammer
18
Pfeilstruktur
19
Durchbruch
20
Durchbruch
21
Durchbruch
22
Durchbruch
23
Durchbruch
24
Durchbruch
25
Durchbruch
26
Durchbruch
27
Zunge
28
Zunge
30
Schleifband
31
Umlenkrolle
32
Umlenkrolle
40
Andruckelement
41
Schleifschuhträger
44
Polsterung
45
Gleitschicht
46
Trägermaterial
47
Zunge
48
Zunge
49
Nut
50
linksseitiger Pfeil
51
rechtsseitiger Pfeil
52
Pfeile



Ansprüche

1. Andruckelement (1, 40) für ein Schleifband (30) einer Breitbandschleifmaschine, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial (10, 46) mit einer Polsterung (3, 44) und einer Gleitschicht (4, 45),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polsterung (3, 44) zumindest teilweise aus einem Kühlmedium durchströmbaren Material besteht und von einem Kühlmittel durchdringbar ist, welches in die Polsterung (3, 44) eintritt und aus der Polsterung (3, 44) wieder austritt.
 
2. Andruckelement (1, 40) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polsterung (3, 44) vollständig aus einem Kühlmedium durchströmenden Material besteht, oder dass die Polsterung (3, 44) in Längs- und/oder Querrichtung ein Kühlmedium durchströmbares Material aufweist, welches von Randstreifen in Längs- oder Querrichtung aus einem anderen Polstermaterial eingefasst ist.
 
3. Andruckelement (1, 40) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium durchströmbare Material aus einem offenzelligen Schaumstoff oder einem Abstandsgewirke besteht.
 
4. Andruckelement (1, 40) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abstandgewirke aus zumindest zwei offen gewebten Textilflächen (11, 12) besteht, welche durch Polfäden miteinander verbunden sind, und/oder dass das Abstandsgewirke aus feuchtigkeitsstabilen Kunstfasern, wie Polyester oder Polyamid besteht.
 
5. Andruckelement (1, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Stauchhärte des Abstandsgewirkes durch die Anzahl der Polfäden, Maschenreihen, Maschenstäbchen und Polstäbchen festlegbar ist, und/oder dass die Stauchhärte bei 35 bis 60 kPa ± 15 kPa liegt.
 
6. Andruckelement (1, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abstandsgewirke ein Flächengewicht von 500 bis 700 g/m2 ± 70 %, eine Dicke von 5,0 bis 6,0 ± 0,4 mm, 5,0 bis 10 ± 1 Maschenreihen auf 1 cm, 3,5 bis 8,0 ± 1 Maschenstäbchen auf ein 1 cm, 40 bis 170 ± 40 Polstäbchen auf 1 cm2, eine dynamische Dehnung in Längsrichtung von 3 bis 4 % ± 2 % bei 25 N, 5 bis 6 % ± 3 % bei 50 N und 7 bis 9 % ± 3 % bei 100 N, und/oder eine dynamische Dehnung in Querrichtung von 2,5 bis 74 % ± 15 % bei 25 N, 4 bis 100 % ± 25 % bei 50 N und 7 bis 135 % ± 30 % bei 100 N aufweist
 
7. Andruckelement (1, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Kühlmedium ein Gas oder Luft einsetzbar ist, wobei das Kühlmedium das Kühlmittel durchströmbare Material in Längs- und/oder Querrichtung durchdringt.
 
8. Andruckelement (1, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium über eine erste Kammer (14) des Schleifschuhträgers (2) der Breitbandschleifmaschine durch zumindest einen ersten Durchbruch (19, 20) in das Kühlmedium durchströmbare Material eindringt und nach dem Durchströmen des Materials durch zumindest einen zweiten Durchbruch (21, 22) in eine weitere Kammer (16) des Schleifschuhträgers (2) austritt, oder dass das Kühlmittel über zumindest eine Kammer (14, 16) vorzugsweise mehrere Kammern (14, 16) des Schleifschuhträgers (2) der Breitbandschleifmaschine eindringt und seitlich aus dem Kühlmedium durchströmbaren Material austritt.
 
9. Andruckelement (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luft als Kühlmedium durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes in die Polsterung (44) gedrückt und/oder abgesaugt wird, die Polsterung (44) durchdringt und seitlich aus der Polsterung (44) austritt.
 
10. Verfahren zur Herstellung eines Andruckelementes (1, 40) für ein Schleifband einer Breitbandschleifmaschine, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial (10, 46) mit einer Polsterung (3, 44) und einer Gleitschicht (4, 45), umfassend die Schritte:

- Dimensionierung eines Kühlmedium durchströmbaren Materials als Polsterung (3, 44)

- Vorbenetzen der Kontaktflächen und/oder der Seitenflächen des Kühlmedium durchströmbaren Materials mit einem Kleber

- Verkleben des Kühlmedium durchströmbaren Materials mit dem Trägermaterial (10, 46).


 
11. Verfahren nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch die Verwendung eines ersten Klebers zum Vorbenetzen des Kühlmedium durchströmbaren Materials und eines zweiten Klebers zum Aufkleben mittels Druck und/oder Temperatur auf das Trägermaterial (10, 46).
 
12. Verfahren zum Schleifen von großflächigen Werkstoffen, insbesondere Holz- oder Holzersatzwerkstoffen unter Verwendung eines Andruckelementes (1, 40) für ein Schleifband (30),
gekennzeichnet durch eine Kühlung des Andruckelementes (1, 40)) während des Schleifprozesses durch ein Kühlmedium, welches die Polsterung (3, 44) des Andruckelementes (1, 40) durchströmt.
 
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Strömung des Kühlmediums über den Schleifschuhträger (2, 41) und/oder das Trägermaterial (10, 46) durch die Polsterung (3, 44) erfolgt.
 
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium über den Schleifschuhträger (2) zugeführt und abgeführt wird, und/oder dass das Kühlmedium unter Druck zugeführt wird, und/oder dass ein ständiger Zufluss des Kühlmediums durch wenigstens eine erste Kammer (14) des Schleifschuhträgers (2) in die Polsterung (3) und die Ableitung des Kühlmediums durch zumindest eine zweite Kammer (16) des Schleifschuhträgers (2) erfolgt.
 
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12, 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes durch den Schleifschuhträger (2, 41) und/oder durch einen ersten Durchbruch (14, 16) des Trägermaterials (10) angesaugt und durch die Polsterung (3) strömt und seitlich aus der Polsterung (3) austritt, oder dass das Kühlmedium durch das sich bewegende Schleifband in die Polsterung (44) gedrückt und/oder abgesaugt wird, die Polsterung (44) durchdringt und seitlich aus der Polsterung (44) austritt.
 


Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.


1. Andruckelement (1, 40) für ein Schleifband (30) einer Breitbandschleifmaschine, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial (10, 46) mit einer Polsterung (3, 44) und einer Gleitschicht (4, 45),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polsterung (3, 44) zumindest teilweise aus einem Kühlmedium durchströmbaren Material besteht und von einem Kühlmittel durchdringbar ist, wobei das Kühlmittel durch das sich bewegende Schleifband in die beidseitig offene Polsterung (3, 44) gedrückt, die Polsterung (3, 44) durchdringt und aus der Polsterung (3, 44) wieder austritt.
 
2. Andruckelement (1, 40) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polsterung (3, 44) vollständig aus einem Kühlmedium durchströmenden Material besteht, oder dass die Polsterung (3, 44) in Längs- und/oder Querrichtung ein Kühlmedium durchströmbares Material aufweist, welches von Randstreifen in Längs- oder Querrichtung aus einem nicht durchdringbaren Polstermaterial eingefasst ist.
 
3. Andruckelement (1, 40) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium durchströmbare Material aus einem offenzelligen Schaumstoff oder einem Abstandsgewirke besteht.
 
4. Andruckelement (1, 40) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abstandgewirke aus zumindest zwei offen gewebten Textilflächen (11, 12) besteht, welche durch Polfäden miteinander verbunden sind, und/oder dass das Abstandsgewirke aus feuchtigkeitsstabilen Kunstfasern, wie Polyester oder Polyamid besteht.
 
5. Andruckelement (1, 40) nach Anspruche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Stauchhärte des Abstandsgewirkes durch die Anzahl der Polfäden, Maschenreihen, Maschenstäbchen und Polstäbchen festlegbar ist, und/oder dass die Stauchhärte bei 35 bis 60 kPa ± 15 kPa liegt.
 
6. Andruckelement (1, 40) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abstandsgewirke ein Flächengewicht von 500 bis 700 g/m2 ± 70 %, eine Dicke von 5,0 bis 6,0 ± 0,4 mm, 5,0 bis 10 ± 1 Maschenreihen auf 1 cm, 3,5 bis 8,0 ± 1 Maschenstäbchen auf ein 1 cm, 40 bis 170 ± 40 Polstäbchen auf 1 cm2, eine dynamische Dehnung in Längsrichtung von 3 bis 4 % ± 2 % bei 25 N, 5 bis 6 % ± 3 % bei 50 N und 7 bis 9 % ± 3 % bei 100 N, und/oder eine dynamische Dehnung in Querrichtung von 2,5 bis 74 % ± 15 % bei 25 N, 4 bis 100 % ± 25 % bei 50 N und 7 bis 135 % ± 30 % bei 100 N aufweist
 
7. Verfahren zur Herstellung eines Andruckelementes (1, 40) für ein Schleifband einer Breitbandschleifmaschine, bestehend zumindest aus einem Trägermaterial (10, 46) mit einer Polsterung (3, 44) und einer Gleitschicht (4, 45), umfassend die Schritte:

- Dimensionierung eines Kühlmedium durchströmbaren Materials als Polsterung (3, 44)

- Vorbenetzen der Kontaktflächen und/oder der Seitenflächen des Kühlmedium durchströmbaren Materials mit einem Kleber

- Verkleben des Kühlmedium durchströmbaren Materials mit dem Trägermaterial (10, 46).


 
8. Verfahren nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch die Verwendung eines ersten Klebers zum Vorbenetzen des Kühlmedium durchströmbaren Materials und eines zweiten Klebers zum Aufkleben mittels Druck und/oder Temperatur auf das Trägermaterial (10, 46).
 
9. Verfahren zum Schleifen von großflächigen Werkstoffen, insbesondere Holz- oder Holzersatzwerkstoffen unter Verwendung eines Andruckelementes (1, 40) für ein Schleifband (30), bestehend aus zumindest einem Trägermaterial (10, 46) mit einer Polsterung (3, 44) und einer Gleitschicht (4, 45),
gekennzeichnet durch eine Kühlung des Andruckelementes (1, 40) während des Schleifprozesses durch ein Kühlmedium, welches die Polsterung (3, 44) zumindest teilweise aus einem Kühlmittel durchströmbaren Material des Andruckelementes (1, 40) durchströmt, wobei das Kühlmedium durch das sich bewegende Schleifband in die Polsterung (3, 44) gedrückt und/oder abgesaugt wird.
 
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Strömung des Kühlmediums über den Schleifschuhträger (2, 41) und/oder das Trägermaterial (10, 46) durch die Polsterung (3, 44) erfolgt.
 
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Kühlmedium ein Gas oder Luft einsetzbar ist, wobei das Kühlmedium das Kühlmittel durchströmbare Material in Längs- und/oder Querrichtung durchdringt.
 
12. Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium über eine erste Kammer (14) des Schleifschuhträgers (2) der Breitbandschleifmaschine durch zumindest einen ersten Durchbruch (19, 20) in das Kühlmedium durchströmbare Material eindringt und nach dem Durchströmen des Materials durch zumindest einen zweiten Durchbruch (21, 22) in eine weitere Kammer (16) des Schleifschuhträgers (2) austritt, oder dass das Kühlmittel über zumindest eine Kammer (14, 16) vorzugsweise mehrere Kammern (14, 16) des Schleifschuhträgers (2) der Breitbandschleifmaschine eindringt und seitlich aus dem Kühlmedium durchströmbaren Material austritt.
 
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luft als Kühlmedium durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes in die Polsterung (44) gedrückt und/oder abgesaugt wird, die Polsterung (44) durchdringt und seitlich aus der Polsterung (44) austritt.
 
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium über den Schleifschuhträger (2) zugeführt und abgeführt wird, und/oder dass das Kühlmedium unter Druck zugeführt wird, und/oder dass ein ständiger Zufluss des Kühlmediums durch wenigstens eine erste Kammer (14) des Schleifschuhträgers (2) in die Polsterung (3) und die Ableitung des Kühlmediums durch zumindest eine zweite Kammer (16) des Schleifschuhträgers (2) erfolgt.
 
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kühlmedium durch die Saugkraft des sich bewegenden Schleifbandes durch den Schleifschuhträger (2, 41) und/oder durch einen ersten Durchbruch (14, 16) des Trägermaterials (10) angesaugt und durch die Polsterung (3) strömt und seitlich aus der Polsterung (3) austritt, oder dass das Kühlmedium durch das sich bewegende Schleifband in die Polsterung (44) gedrückt und/oder abgesaugt wird, die Polsterung (44) durchdringt und seitlich aus der Polsterung (44) austritt.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente