TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wandungsanordnung für ein Kältegerät, ein
Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, wie z.B. einen Kühlschrank, einen
Gefrierschrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombination, sowie ein Verfahren zum Zusammenbau
der Wandungsanordnung.
STAND DER TECHNIK
[0002] Kältegeräte wie Kühlschränke, Gefrierschränke oder Kühl-Gefrier-Kombinationen werden
häufig als sogenannte No-Frost-Kältegeräte realisiert. Bei dieser Bauweise ist zum
Kühlen eines Kühlfachs ein Verdampfer vorgesehen, welcher typischerweise in einer
von dem Kühlfach getrennten Verdampferkammer angeordnet ist, wobei das Kühlfach und
die Verdampferkammer fluidisch leitend verbunden sind, so dass durch Luftumwälzung
zwischen der Verdampferkammer und dem Kühlfach eine Wärmeabfuhr aus dem Kühlfach erfolgen
kann. Wenn die Luftumwälzung unterbrochen ist, kann der Verdampfer geheizt werden,
um darauf niedergeschlagenen Reif abzutauen.
[0004] In der
DE 10 2014 015 035 A1 wird ferner ein Kältegerät beschrieben, bei welchem ein Verdampfer und ein Axiallüfter
thermisch voneinander getrennt sind. Dabei ist ein Isolierteil axial zwischen Verdampfer
und Lüfter positioniert. Das Isolierteil ist als eine Platte realisiert, die vor dem
Lüfter angeordnet ist und ein diffusorförmiges Loch aufweist. Der Lüfter bzw. der
Ventilator ist in eine Ausnehmung einer Wandung eingesetzt.
[0005] CN 106 225 378 B offenbart eine Wandungsanordnung mit Isolierteil und Radiallüfter.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0006] Es ist eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung, verbesserte Lösungen für Wandungsanordnungen
von Kältegeräten bereitzustellen, insbesondere solche Lösungen, die einen kompakten
und einfach montierbaren Aufbau der Wandungsanordnung ermöglichen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Wandungsanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1, durch ein Kältegerät mit den Merkmalen des Anspruchs 13, sowie durch
ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den auf die unabhängigen
Ansprüche rückbezogenen Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung und den
Figuren der Zeichnungen.
[0009] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist eine Wandungsanordnung nach Anspruch
1 definiert.
[0010] Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
wie z.B. ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank oder eine Kühl-Gefrier-Kombination, vorgesehen.
Das erfindungsgemäße Kältegerät umfasst ein Kältefach zur Aufnahme von Kühlgut, wobei
das Kältefach zumindest an einer Seite durch eine Wandungsanordnung nach dem ersten
Aspekt der Erfindung begrenzt ist, und einen Kühlkreislauf zum Kühlen des Kältefachs
mit einem Wärmetauscher, welcher derart an einer von der Trennwand abgewandten Seite
des Isolierteils angeordnet ist, dass mittels des Ventilators Luft über den Wärmetauscher
durch die zweite Durchgangsöffnung des Isolierteils ansaugbar und durch die erste
Durchgangsöffnung der Hauptwand in das Kältefach ausstoßbar ist.
[0011] Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Zusammenbau einer
Wandungsanordnung vorgesehen. Das Verfahren umfasst ein Anordnen des Ventilators an
der ersten Oberfläche der Hauptwand der Trennwand, ein Anordnen des Isolierteils an
der ersten Oberfläche der Hauptwand der Trennwand derart, dass der Ventilator zwischen
der Hauptwand und dem Isolierteil angeordnet ist, und ein formschlüssiges Verbinden
der Trennwand und des Isolierteils.
[0012] Eine der Erfindung zugrundeliegende Idee besteht darin, eine platzsparende und einfach
montierbare Wandungsbaugruppe mit einer Trennwand, einem Isolierteil und einem Ventilator
bereitzustellen, wobei das flächige Isolierteil, das aus einem thermisch isolierenden
Schaumstoff gebildet ist, und die Trennwand, welche ein Kühlfach von einer Verdampferkammer
oder allgemein einer Wärmetauscherkammer trennt, formschlüssig miteinander verbunden,
z.B. verrastet werden, und wobei ein Ventilator zwischen dem Isolierteil und der Trennwand
untergebracht ist. Die Trennwand ist dem Kältefach zugewandt bzw. begrenzt dieses,
während das Isolierteil auf der von Kältefach abgewandten Seite oder Rückseite der
Trennwand angeordnet ist. Zwischen der Hauptwand, insbesondere dessen erster Oberfläche
und dem Isolierteil ist ein Zwischenraum definiert, in welchem ein Ventilator angeordnet
ist, um Luft von der Rückseite der Wandungsanordnung, auf welcher der Wärmetauscher,
z.B. in Form eines Verdampfers, angeordnet ist, in das Kältefach zu transportieren.
Der Ventilator ist somit in einer durch die Trennwand bzw. die Hauptwand der Trennwand
und das Isolierteil begrenzten Ventilatorkammer oder Druckkammer angeordnet. Die Hauptwand
und das Isolierteil sind jeweils mit einer Durchgangsöffnung versehen, durch welche
hindurch der Ventilator Luft in die Druckkammer ansaugen und aus dieser ausstoßen
kann.
[0013] Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, dass das Isolierteil mit geringem Aufwand
und zuverlässig an der Trennwand fixiert werden kann. Gleichzeitig wird durch die
formschlüssige Fixierung von Isolierteil und Trennwand aneinander, welche insbesondere
lösbar gestaltet sein kann, eine Vibrationsfeste und zuverlässige Befestigung gewährleistet.
Die Anordnung des Ventilators zwischen Isolierteil und Trennwand ermöglicht zudem
einen äußerst platzsparenden Aufbau. Da auf diese Weise die Druckkammer durch die
Hauptwand der Trennwand und das Isolierteil begrenzt ist, wird ferner eine Wandungsanordnung
mit einer nur geringen Anzahl an Bauteilen realisiert, was die Montage weiter vereinfacht.
Insbesondere können der Bereich, in dem der Wärmetauscher angeordnet ist, und die
Drucckammer alleine durch das Isolationsbauteil voneinander getrennt sein, was sich
günstig auf den Platzbedarf der Wandungsanordnung auswirkt. Durch den kompakten Aufbau
der Wandungsanordnung kann das Nutzvolumen des Kältefachs vorteilhaft vergrößert werden.
[0014] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass an der der Hauptwand zumindest
ein erstes Rastelement ausgebildet ist und dass das Isolierteil zumindest ein zweites
Rastelement aufweist, wobei das erste und das zweite Rastelement ineinander eingerastet
sind, so dass die Trennwand und das Isolierteil formschlüssig aneinander befestigt
sind. Demnach sind an der Trennwand, insbesondere an einem Hauptabschnitt der Trennwand,
welcher zumindest bereichsweise plattenförmig ausgebildet sein kann, ein oder mehrere
erste Rastelemente oder Clipelemente vorgesehen und an einem vorzugsweise ebenfalls
plattenförmigen Abschnitt des Isolierteils sind passend zu dem oder den ersten Rastelementen
ausgebildete zweite Rastelemente oder Clipelemente vorgesehen, welche mit den ersten
Rastelementen formschlüssig ineinandergreifen. Somit kann die Fixierung des Isolierteils
an der Trennwand vorteilhaft ohne zusätzliche Befestigungsmittel oder Werkzeuge erfolgen.
Ferner wird durch die Position der Rastelemente am Isolierteil und an der Trennwand
die Positionierung dieser Teile relativ zueinander vorgegeben, was die Montage besonders
einfach macht.
[0015] Gemäß beispielhaften Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass das Isolierteil
aus expandiertem Polypropylen, kurz EPP, aus expandiertem Polyethylen, kurz EPE, gebildet
ist. Diese Materialien bieten den Vorteil, dass sie mechanisch robust sind, so dass
eine Beschädigung beim formschlüssigen Befestigen von Trennwand und Isolierteil, z.B.
durch Verrasten der zweiten Rastelemente mit den ersten Rastelementen der Trennwand,
zuverlässig vermieden wird. Insbesondere sind diese Materialien auch relativ zäh bzw.
elastisch, so dass eine beschädigungsfreie Demontage der Isolierplatte von der Trennwand
erleichtert wird. Ferner weisen diese Materialien gute Wärmeisolationseigenschaften
auf und sind wasserabweisend. Allgemein kann das Isolierteil aus einem expandierten
[0016] Schaummaterial gebildet sein, welches ein vorbestimmtes Verformungsvermögen aufweist.
Das Verformungsvermögen kann beispielsweise durch den Druckverformungsrest definiert
sein, welcher insbesondere kleiner oder gleich 15 %, vorzugsweise kleiner oder gleich
11,5 % liegen kann. Der Druckverformungsrest kann z.B. nach DIN ISO 815 oder ASTM
D 395 bestimmt werden. Durch eine entsprechende Gestaltung der Rastelemente, die eine
beschädigungsfreie (De-)Montage ermöglichen, kann das Isolierteil auch aus expandiertem
Polystyrol, kurz EPS, gebildet sein.
[0017] Die Trennwand kann beispielsweise als biegesteifes Teil realisiert und beispielsweise
in einem Spritzgussverfahren hergestellt sein. Als Material kann für die Trennwand
z.B. Polypropylen, kurz PP, oder ein Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer, kurz ABS,
verwendet werden.
[0018] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine erste
Rastelement durch einen von der Hauptwand vorstehenden Vorsprung ausgebildet ist,
und dass das zumindest eine zweite Rastelement durch eine Ausnehmung des Isolierteils
ausgebildet ist. Beispielsweise kann das erste Rastelemente einen von einer ersten
Oberfläche der Hauptwand vorspringenden Schaftabschnitt und einen Kopfabschnitt aufweisen,
welcher an einem von der ersten Oberfläche abgewandten Ende des Schaftabschnitts angeordnet
ist und seitlich von diesem vorspringt. Somit wird ein Hinterschnitt oder Haken ausgebildet.
Beispielsweise ist denkbar, dass der Schaftabschnitt durch eine zylinderförmige, einstückige
Struktur gebildet ist. Der Hinterschnitt kann dabei umlaufend von der zylinderförmigen
Struktur, welche nicht auf einen Kreiszylinder beschränkt ist, vorstehen. Auch ist
denkbar, dass der Schaftabschnitt mehrere separate stabförmige Schaftstücke aufweist,
welche an der ersten Oberfläche beabstandet zueinander angeordnet und relativ zueinander
verformbar sind, wobei jedes Schaftstück einen seitlich vorstehenden Kopfabschnitt
aufweist. Die das zweite Rastelement bildende Ausnehmung kann, unabhängig von der
Gestaltung des Vorsprungs, eine Durchgangsöffnung sein. Allgemein ist die Ausnehmung,
die auch als Rastausnehmung bezeichnet werden kann, mit einer zu der Querschnittsform
des Schaftabschnitts korrespondierenden Querschnittsform realisiert. Weiter optional
kann die Rastausnehmung einen konischen Abschnitt aufweisen, um das Einführen des
Vorsprungs zu erleichtern. Die Gestaltung der Rastelemente mit Ausnehmung und Vorsprung
erleichtert weiter die Montage des Isolierteils an der Trennwand.
[0019] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Trennwand einen Kragen
aufweist, der von der ersten Oberfläche der Hauptwand, an welcher gegebenenfalls das
optionale erste Rastelement ausgebildet ist, vorsteht. Der Kragen dient vorteilhaft
der Versteifung der Trennwand. Der Kragen, welcher insbesondere einstückig mit der
Hauptwand ausgebildet sein kann, kann ganz allgemein zumindest einen steg- oder plattenförmigen
Abschnitt aufweisen.
[0020] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass an dem Kragen ein von
dem Kragen entlang der ersten Hauptwand vorstehender Haltesteg ausgebildet ist, wobei
ein Randbereich des Isolierteils zwischen der ersten Oberfläche der Hauptwand und
dem Haltesteg angeordnet ist. Der Haltesteg kann sich beispielsweise parallel zu der
ersten Oberfläche erstrecken. Vorzugsweise ist der Haltesteg an dem steg- oder plattenförmigen
Abschnitt des Kragens angeordnet. Allgemein können Kragen und Haltesteg einstückig
miteinander ausgebildet sein. Somit begrenzt die Hauptwand bzw. die erste Oberfläche
der Hauptwand gemeinsam mit dem steg- oder plattenförmigen Abschnitt des Kragens und
dem Haltesteg einen Aufnahmeraum, in welchem ein Randbereich des Isolierteils aufgenommen
ist. Somit sind der Haltesteg und die erste Raststruktur auf entgegengesetzten Seiten
bzw. an entgegengesetzten Oberflächen des Isolierteils angeordnet. Das Isolierteil
wird somit noch stabiler an der Trennwand fixiert. Insbesondere wird einem Vibrieren
des Isolierteils relativ zur Trennwand weiter entgegengewirkt.
[0021] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass das gegebenenfalls vorgesehene
erste Rastelement beabstandet zu einem Bereich des Kragens angeordnet ist, in welchem
der Haltesteg ausgebildet ist. Somit wird das Isolierteil durch den Haltesteg und
durch die Raststrukturen an verschiedene Bereich fixiert, was die Stabilität der Anordnung
weiter verbessert.
[0022] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass der Kragen einen ersten
Kragenabschnitt aufweist, welcher sich entlang eines ersten Randbereichs der Hauptwand
erstreckt, und zwei zweite Kragenabschnitte, welche sich quer zu dem ersten Kragenabschnitt
entlang zwei einander gegenüberliegender zweiter Randbereiche der Hauptwand erstrecken,
und wobei der Haltesteg an dem ersten Kragenabschnitt ausgebildet ist. Der erste Kragenabschnitt
erstreckt sich zwischen den zweiten Kragenabschnitten bzw. verbindet diese. Die Kragenabschnitte
können beispielweise so angeordnet sein, dass sie einen rechteckförmigen Bereich umgrenzen,
wobei das Isolierteil innerhalb dieses Bereichs angeordnet ist. Durch den so gestalteten
Kragen wird die Montage erleichtert, da das Isolierteil einfach zwischen die beiden
zweiten Kragenabschnitte eingesetzt werden kann. Der erste Kragenabschnitt und optional
auch die zweiten Abschnitte können beispielsweise plattenförmig ausgebildet sein
[0023] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Hauptwand einen z.B.
plattenförmigen, ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt aufweist, welcher gegenüber
einer ersten Oberfläche des ersten Abschnitts eine z.B. wannenförmige Vertiefung ausbildet,
wobei die erste Durchgangsöffnung in dem zweiten Abschnitt der Hauptwand ausgebildet
ist, wobei das Isolierteil einen Dichtkragen aufweist, welcher in die durch den zweiten
Abschnitt ausgebildete Vertiefung eingesetzt ist und die zweite Durchgangsöffnung
umgibt. Der erste Abschnitt der Hauptwand kann beispielsweise im Wesentlichen eben
sein, insbesondere kann eine erste Oberfläche des ersten Abschnitts, welche einen
Teil der ersten Oberfläche der Hauptwand bildet, eben sein. Eine entgegengesetzt zu
der ersten Oberfläche gelegene zweite Oberfläche des ersten Abschnitts kann optional
ebenfalls eben sein. Der zweite Abschnitt bildet an der ersten Oberfläche der Hauptwand
eine Vertiefung und, optional, an der zweiten Oberfläche der Hauptwand eine korrespondierende
Erhöhung aus. Die Vertiefung kann beispielsweise einen Teil des Zwischenraums zwischen
Isolierteil und Hauptwand begrenzen. Das Isolierteil weist einen Dichtkragen in Form
eines vorzugsweise geschlossenen Rahmens auf, welcher von einer der Hauptwand zugewandten
ersten Oberfläche des Isolierteils vorsteht. Die zweite Durchgangsöffnung ist innerhalb
des durch den Dichtkragen begrenzten Bereichs ausgebildet. Der Dichtkragen ist in
die Vertiefung eingesetzt und liegt vorzugsweise an dem Boden der Vertiefung bzw.
einer ersten Oberfläche des zweiten Abschnitts an. Dadurch wird eine effektive Abdichtung
des Zwischenraums erzielt. Der Zwischenraum bzw. die Druckkammer, in welcher der Ventilator
aufgenommen ist, kann somit ausschließlich durch das Isolierteil, insbesondere dessen
Dichtkragen und die erste Oberfläche des Isolierteils, und die Trennwand begrenzt
bzw. definiert sein. Damit müssen zusätzliche Bauelemente zur Abdichtung bzw. zur
Strömungsführung nicht notwendigerweise vorgesehen werden, was den Montageaufwand
und den Platzbedarf der Wandungsbaugruppe verringert. Der Platzbedarf wird weiter
dadurch verringert, dass der Dichtkragen in die Vertiefung der Hauptwand eingesetzt
ist. Da der Verdichter außerdem zwischen der ersten Oberfläche des Isolierteils und
dem Boden des zweiten Abschnitts angeordnet ist und zusätzlich von dem Dichtkragen
umgeben ist, sind empfindliche Bauteile des Verdichters, wie z.B. elektrische Anschlüsse,
Kabel sowie Schaufeln des Lüfters, noch besser vor äußeren Einflüssen geschützt, insbesondere
während des Transports oder der Montage.
[0024] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass der Dichtkragen des Isolierteils
an einem Umfangsrand des zweiten Abschnitts anliegt. Beispielsweise kann der Umfangsrand
den Boden der Vertiefung mit der die Vertiefung umgebenden ersten Oberfläche des ersten
Abschnitts verbinden. Somit kann auch die Abdichtung des Zwischenraums weiter verbessert
werden.
[0025] Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass der Ventilator in fluchten
der zweiten Durchgangsöffnung des Isolierteils angeordnet ist. Beispielsweise kann
der Ventilator koaxial zu einer Mittelachse der zweiten Durchgangsöffnung angeordnet
sein. Dadurch kann die Luftumwälzung durch den Ventilator weiter erleichtert werden.
Gemäß manchen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass gegebenenfalls das zumindest
eine erste Rastelement an der ersten Oberfläche des ersten Abschnitts der Hauptwand
ausgebildet ist.
[0026] Gemäß der Erfindung ist der Ventilator als Radiallüfter ausgebildet.
[0027] Der Ventilator ist somit dazu ausgebildet, die Luft in axialer Richtung, z.B. entlang
einer Richtung parallel zur Mittelachse der zweiten Durchgangsöffnung anzusaugen,
und in einer radialen Richtung in den Druckraum auszustoßen, so dass die Luft durch
die erste(n) Durchgangsöffnung(en) der Trennwand in das Kältefach entweichen kann.
Dies bietet den Vorteil, dass der Ventilator in Bezug auf eine quer zur Trennwand
bzw. der ersten Oberfläche verlaufende Richtung relativ kompakt aufgebaut ist, was
den Platzbedarf der Wandungsbaugruppe weiter verringert.
[0028] Gemäß manchen Ausführungsformen des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass das Isolierteil
derart an der ersten Oberfläche der Hauptwand angeordnet wird, dass die ersten und
die zweiten Rastelemente einander gegenüberliegend positioniert sind, wobei das formschlüssiges
Verbinden der Trennwand und des Isolierteils ein Einrasten der ersten und der zweiten
Rastelemente ineinander umfasst. Somit kann die Wandungsbaugruppe noch einfacher montiert
werden.
[0029] Gemäß manchen Ausführungsformen des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass, wenn die
Trennwand einen Kragen aufweist, der von einer ersten Oberfläche der Hauptwand, an
welcher das erste Rastelement ausgebildet ist, vorsteht und an dem Kragen ein von
dem Kragen entlang der ersten Hauptwand vorstehender Haltesteg ausgebildet ist, beim
Anordnen des Isolierteils an der Trennwand zunächst der Randbereich des Isolierteils
durch eine Bewegung des Randbereichs entlang der ersten Oberfläche der Hauptwand zwischen
den Haltesteg und die erste Oberfläche der Hauptwand eingeführt wird und anschließend
zum formschlüssigen Verbinden der Trennwand und des Isolierteils das Isolierteil zu
der ersten Oberfläche hin geschwenkt wird, bis die ersten und die zweiten Rastelemente
ineinander einrasten. Demnach wird der Rand des Isolierteils zunächst zwischen die
Hauptwand und den Haltesteg hineingesteckt, z.B. in einer im Wesentlichen linearen
Einführbewegung während des Isolierteil winkelig oder schräg zu der Hauptwand ausgerichtet
ist. Das Isolierteil kann beispielsweise soweit eingeführt werden, bis das Isolierteil
an den Kragen anstößt. In einem weiteren Schritt wird das Isolierteil in Richtung
der Hauptwand geschwenkt, während dessen Rand bereits zwischen Haltesteg und Hauptwand
angeordnet ist, so dass der Winkel zwischen Hauptwand und Isolierteil weiter verkleinert
wird, bis das Isolierteil im Wesentlichen parallel zur Hauptwand ist und die Rastelemente
der Hauptwand in die Rastelemente des Isolierteils eingerastet sind. Dadurch wird
der Zusammenbau weiter erleichtert.
[0030] Die für einen Aspekt der Erfindung offenbarten Merkmale und Vorteile sind auch für
die jeweils anderen Aspekte der Erfindung offenbart und umgekehrt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0031] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnungen
erläutert. Von den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine vereinfachte, schematische Schnittansicht eines Kältegeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Wandungsanordnung nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Seite einer Trennwand der in Fig. 2 gezeigten
Wandungsanordnung; und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Seite der Trennwand der in Fig. 2 gezeigten
Wandungsanordnung;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Seite eines Isolierteils der in Fig. 2 gezeigten
Wandungsanordnung;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Seite eines Isolierteils der in Fig. 2
gezeigten Wandungsanordnung;
- Fig. 7
- eine Schnittansicht der Wandungsanordnung, die sich bei einem Schnitt entlang der
in Fig. 2 eingezeichneten Linie B-B ergibt;
- Fig. 8
- eine vergrößerte Schnittansicht einer Wandungsanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Bereich erster und zweiter Rastelemente;
- Fig. 9
- eine Schnittansicht der Wandungsanordnung, die sich bei einem Schnitt entlang der
in Fig. 2 eingezeichneten Linie C-C ergibt, wobei ein Ventilator weggelassen ist;
- Fig. 10
- eine Detailansicht des in Fig. 9 durch den Buchstaben Z gekennzeichneten Bereichs;
- Fig. 11
- eine schematische Schnittansicht einer Wandungsanordnung während eines Verfahrens
zum Zusammenbau der Wandungsordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 12
- eine weitere schematische Schnittansicht der Wandungsanordnung während des Verfahrens;
- Fig. 13
- ein Ablaufdiagramm des Verfahrens zum Zusammenbau der Wandungsordnung; und
- Fig. 14
- eine vergrößerte, abgebrochene Schnittansicht der Wandungsanordnung, die sich bei
dem Schnitt entlang der in Fig. 2 eingezeichneten Linie C-C ergibt.
[0032] In den Figuren bezeichnen dieselben Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten,
soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0033] Fig. 1 zeigt beispielhaft und in schematischer Weise ein Kältegerät 100, insbesondere
ein Haushaltskältegerät. Das in Fig. 1 beispielhaft gezeigte Kältegerät 100 weist
ein Kältefach 110 sowie einen Kühlkreislauf oder Kältemittelkreislauf 120 auf.
[0034] Das Kältefach 110 ist durch mehrere Wandungen 112 begrenzt und dient zur Aufnahme
von Kühlgut oder Gefriergut. Wie in Fig. 1 rein schematisch dargestellt, kann zumindest
eine der Wandungen 112 durch eine Trennwand 2 einer im Folgenden noch im Detail erläuterten
Wandungsanordnung 1 realisiert sein.
[0035] Der Kühlkreislauf 120 dient zur Kühlung des Kältefachs 110, z.B. auf eine Temperatur
in einem Bereich zwischen 0°C und 15°C, wenn dieses ein Kühlfach bildet, oder auf
eine Temperatur in einem Bereich zwischen -0,5°C und -30°C, wenn dieses ein Gefrierfach
bildet. Der Kühlkreislauf 120 umfasst einen thermisch an das Kältefach 110 gekoppelten
Verdampfer 121, einen mit einem Ausgang des Verdampfers 121 verbundenen Verdichter
122 und einen mit dem Verdichter 122 und einem Eingang des Verdampfers 121 verbundenen
Verflüssiger 123. Durch den Verdichter 122 ist ein Kältemittel in dem Kühlkreislauf
zirkulierbar, welches durch Verdampfung in dem Verdampfer 121 dem Kältefach 110 Wärme
entzieht und durch Kondensation im Verflüssiger 123 Wärme an die Umgebung abgibt.
[0036] Wie in Fig. 1 rein schematisch dargestellt, weist die Wandungsanordnung 1 eine Trennwand
2, ein Isolierteil 3 und einen Ventilator 6 auf. Allgemein bildet die Trennwand 2
eine das Kältefach 110 begrenzende Wandung aus und der Ventilator 6 ist in einem Zwischenraum
10 zwischen dem Isolierteil 3 und der Trennwand 2 angeordnet. Wie in Fig. 1 beispielhaft
gezeigt, weist die Trennwand 2 zumindest eine Durchgangsöffnung 26 auf. Ebenso weist
das Isolierteil 3 eine Durchgangsöffnung 36 auf. Der Verdampfer 121 ist auf einer
dem Kältefach 110 abgewandten Seite des Isolierteils 3 angeordnet, so dass mittels
des Ventilators 6 Luft aus dem Kältefach über den Verdampfer 121 und durch die Durchgangsöffnungen
36, 26 wieder zurück ins Kältefach gefördert werden kann. Das Kältegerät 100 kann
somit als No-Frost-Kältegerät realisiert sein.
[0037] Fig. 2 zeigt beispielhaft eine Draufsicht auf eine Wandungsanordnung 1 für ein Kältegerät
100 z.B. für das in Fig. 1 beispielhaft gezeigte No-Frost-Kältegerät. Fig. 7 zeigt
eine Schnittansicht der Wandungsanordnung, die sich bei einem Schnitt entlang der
in Fig. 2 eingezeichneten Linie B-B ergibt. Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht der Wandungsanordnung,
die sich bei einem Schnitt entlang der in Fig. 2 eingezeichneten Linie C-C ergibt.
Fig. 14 zeigt eine vergrößerte, abgebrochene Schnittansicht, bei einem Schnitt entlang
der in Fig. 2 eingezeichneten Linie C-C ergibt.
[0038] Wie in den Fign. 2, 7, 9 und 14 beispielhaft gezeigt, umfasst die Wandungsanordnung
1 eine Trennwand 2, ein Isolierteil 3 und einen Ventilator 6, wobei der Ventilator
6 aus Fig. 2 in Fig. 9 aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen ist.
[0039] Die Trennwand 2 ist in den Fign. 3 und 4 im Detail dargestellt und dient, wie bereits
erläutert, zur Begrenzung eines Kältefachs 110. Wie in Fig. 3 beispielhaft gezeigt,
weist die Trennwand 2 eine sich flächig erstreckenden Hauptwand 20 sowie einen optionalen
Kragen 21 auf. Wie in Fig. 3 beispielhaft gezeigt, kann die Hauptwand 20 einen rechteckförmigen
Umfang aufweisen, welcher zwei einander gegenüberliegende erste, gerade Randbereiche
20A sowie zwei einander gegenüberliegende und sich quer zwischen den ersten Randbereichen
20A erstreckende zweite Randbereiche 20B aufweist. Die Hauptwand 20 ist allgemein
als sich flächig erstreckende Komponente realisiert und weist eine erste Oberfläche
20a sowie eine entgegengesetzt zu dieser gelegene zweite Oberfläche 20b auf, welche
beim Einbau in ein Kältegerät 100 dem Kältefach 110 zugewandt orientiert ist.
[0040] Wie in Fig. 3 beispielhaft gezeigt, kann die Hauptwand 20 beispielsweise einen ersten,
plattenförmigen Abschnitt 24 und einen zweiten Abschnitt 25 aufweisen, welcher gegenüber
dem ersten Abschnitt 24 zurückweicht bzw. vorspringt, wie dies in den Fign. 3 und
4 beispielhaft gezeigt ist. Beispielsweise kann der erste Abschnitt 24 eine ebene
erste Oberfläche 24a aufweisen, wobei der zweite Abschnitt 25 gegenüber der ersten
Oberfläche 24a eine Vertiefung 25A ausbildet. An einer entgegengesetzt zu der ersten
Oberfläche 24a gelegenen zweiten Oberfläche 24b des ersten Abschnitts 24 der Hauptwand
20, welche optional auch eben sein kann, kann der zweite Abschnitt 25 beispielsweise
eine Erhöhung 25B ausbilden, wie dies in Fig. 4 beispielhaft gezeigt ist. Ein Boden
der Vertiefung 25A ist durch eine erste Oberfläche 25a des zweiten Abschnitts 25 ausgebildet.
Die Vertiefung 25A bzw. allgemein der zweite Abschnitt 25 kann einen vieleckigen Umfang,
z.B. einen sechseckigen Umfang aufweisen, wie dies in den Fign. 3 und 4 beispielhaft
gezeigt ist. Die erste Oberfläche 24a des ersten Abschnitts 24 und die erste Oberfläche
25a des zweiten Abschnitts 25 bilden einen Teil der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand
20.
[0041] Wie in den Fign. 3 und 4 weiterhin beispielhaft gezeigt ist, kann die Hauptwand 20
zumindest eine erste Durchgangsöffnung 26 aufweisen, welche sich zwischen der ersten
und der zweiten Oberfläche 20a, 20b der Hauptwand 20 erstrecken. Beispielsweise können
drei erste Durchgangsöffnung 26 vorgesehen sein, wie in den Fign. 3 und 4 rein beispielhaft
gezeigt ist. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Wie in den Fign. 3
und 4 weiterhin beispielhaft gezeigt ist, kann optional vorgesehen sein, dass die
ersten Durchgangsöffnungen 26 in dem zweiten Abschnitt 25 der Hauptwand 20 ausgebildet
sind. Die ersten Durchgangsöffnungen 26 können entlang des Umfangs des zweiten Abschnitts
25 verteilt bzw. beabstandet sein. Optional kann in der Hauptwand 20, insbesondere
in dem zweiten Abschnitt 25 der Hauptwand 20 eine zusätzliche Anschlussöffnung (nicht
dargestellt) vorgesehen sein, um daran eine Icemaker-Einheit (nicht gezeigt) anzuschließen.
[0042] Der Ventilator 6 ist an der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 angeordnet, z.B.
in dem zweiten Abschnitt 25 der Hauptwand 20. Beispielsweise kann der Ventilator 6,
wie in den Fign. 3 und 14 beispielhaft gezeigt, am Boden der Vertiefung 25A befestigt
sein. Beispielsweise können an der Hauptwand 20, insbesondere am Boden der Vertiefung
25A mehrere Montagestifte 28 angeformt sein, an welchen der Ventilator 6 über entsprechende
Ausnehmungen 68 fixiert ist. Beispielsweise kann der Ventilator 6 mit den Stiften
28 formschlüssig verbunden, z.B. mit diesen verrastet sein. Optional können zwischen
den Stiften 28 und den Ausnehmungen 69 Dämpfungselemente (nicht gezeigt), z.B. aus
einem elastischen Material wie Gummi oder dergleichen, angeordnet sein, um eine Übertragung
von Vibrationen vom Ventilator 6 auf die Trennwand 2 zu verringern. Alternativ wäre
auch eine Befestigung des Ventilators 6 mittels Schrauben an der Hauptwand 20 denkbar.
Der Ventilator 6 ist erfindungsgemäß, wie in den Fign. 2, 3 und 14 schematisch dargestellt,
als Radiallüfter realisiert.
[0043] Der optionale Kragen 21 kann beispielsweise einstückig mit der Hauptwand 20 ausgebildet
sein und steht von der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 vor. Wie in Fig. 3 beispielhaft
gezeigt ist, kann der Kragen 21 beispielsweise einen ersten platten- oder stegförmigen
ersten Kragenabschnitt 21A aufweisen, welcher sich entlang des ersten Randbereichs
20A der Hauptwand 20 erstreckt. Zusätzlich kann der Kragen 21 optional zwei zweite
Kragenabschnitte 21B aufweisen, welche sich quer zu dem ersten Kragenabschnitt 21A
entlang der gegenüberliegenden zweiten Randbereiche 20B der Hauptwand 20 erstrecken,
wie in Fig. 3 beispielhaft gezeigt. Wie in Fig. 3 ferner erkennbar ist, können auch
die zweiten Kragenabschnitte 21B platten- oder stegförmig ausgebildet sein.
[0044] Wie in Fig. 3 und mit weiteren Details in den Fign. 9 und 10 gezeigt ist, kann an
dem Kragen 21, insbesondere an dem ersten Kragenabschnitt 21A ein von dem Kragen 21
bzw. von dem ersten Kragenabschnitt 21A vorstehender Haltesteg 22 ausgebildet sein.
Wie insbesondere in Fig. 3 erkennbar ist, steht der Haltesteg 22 quer von dem ersten
Kragenabschnitt 21A ab. Beispielsweise kann der Haltesteg 22 sich parallel zu der
ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20, insbesondere parallel zur ersten Oberfläche
24a des ersten Abschnitts 24 erstrecken. Wie in Fig. 3 ferner gezeigt ist, können
optional zwei Haltestege 22 vorgesehen sein, welche entlang des ersten Randbereichs
20A zueinander beabstandet sind. Allgemein steht der Haltesteg 22 somit entlang der
Hauptwand 20 von dem Kragen 21 ab, wobei ein Aufnahmeraum zwischen dem Haltesteg 22
und der Hauptwand 20 ausgebildet ist.
[0045] Wie in Fig. 3 und in den Fign. 7 und 8 mit mehr Details dargestellt ist, kann an
der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 zumindest ein erstes Rastelement 4 ausgebildet
sein. Beispielsweise können, wie in Fig. 3 gezeigt, zwei erste Rastelemente 4 vorgesehen
sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass lediglich ein erstes Rastelement 4 oder mehr
als zwei erste Rastelemente 4 vorgesehen sind. Wie in Fig. 3 beispielhaft gezeigt,
können die ersten Rastelemente 4 in dem ersten Abschnitt 24 der Hauptwand 20 angeordnet
sein, z.B. jeweils zwischen einem Rand des zweiten Abschnitts 25 und einem zweiten
Kragenabschnitt 21B. Wie in Fig. 3 weiterhin dargestellt ist, können die ersten Rastelemente
4 beabstandet zu dem ersten Kragenabschnitt 21A angeordnet sein, beispielsweise um
einen Abstand, welcher in einem Bereich zwischen 20 % und 80 % eines Abstands der
ersten Randbereiche 20A der Hauptwand liegt. Somit können die ersten Rastelemente
4 beabstandet zu einem Bereich des Kragens 21 angeordnet sein, in welchem der Haltesteg
22 ausgebildet ist.
[0046] Allgemein kann das zumindest eine erste Rastelement 4 an der ersten Oberfläche 24a
des ersten Abschnitts 24 der Hauptwand 20 ausgebildet sein.
[0047] Das erste Rastelement 4 kann allgemein als ein Vorsprung 50 realisiert sein, der
von der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 vorsteht. Wie insbesondere in Fig.
8 beispielhaft gezeigt ist, kann das Rastelement 4 beispielswiese zumindest zwei voneinander
getrennte, beispielsweise stabförmige Schaftstücke 41 aufweisen, die von der ersten
Oberfläche 20a der Hauptwand 20 vorspringen. Die Schaftstücke 41 sind elastisch verformbar
und somit relativ zueinander bewegbar. An einem abgewandt von der ersten Oberfläche
20a der Hauptwand 20 gelegenen Ende weist jedes Schaftstück 41 einen quer von diesem
vorstehenden Hakenabschnitt oder Kopf 42 auf. Dadurch wird ein Hinterschnitt gebildet,
welcher eine Formschlüssige Verrastung, z.B. in einer Ausnehmung 40 erlaubt.
[0048] Wie in den Fign. 3 und 4 außerdem erkennbar ist, kann die Trennwand 2 ferner einen
optionalen Abdeckungsabschnitt 27 aufweisen, welcher an einem unteren Randbereich
der Hauptwand 20 angeordnet ist und von der zweiten Oberfläche 20b der Hauptwand 20
vorsteht. Beispielsweise kann der Abdeckungsabschnitt 27 bogenförmig ausgebildet sein,
wie dies in den Fign. 3 und 4 beispielhaft gezeigt ist. Beispielsweise kann der Abdeckungsabschnitt
27 so dimensioniert sein, dass zwischen einer das Kältefach 110 begrenzenden Bodenwandung
112 und dem Abdeckungsabschnitt 27 ein Spalt ausgebildet ist, welcher eine fluidisch
leitende Verbindung zwischen dem Kältefach 110 und einer Rückseite der Wandungsanordnung
1 ausbildet.
[0049] Die Trennwand 2 kann aus einem Kunststoffmaterial, wie z.B. Polypropylen, PP, oder
einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer, ABS, hergestellt sein.
[0050] Das Isolierteil 3 ist in den Fign. 5 und 6 beispielhaft dargestellt. Wie in den Fign.
5 und 6 gezeigt, kann das Isolierteil 3 einen Hauptkörper 30, optional zumindest ein
zweites Rastelement 5 und einen optionalen Dichtkragen 33 aufweisen. Der Hauptkörper
30 kann insbesondere plattenförmig ausgebildet sein und weist eine erste Oberfläche
30a sowie eine entgegengesetzt zu dieser orientierte zweite Oberfläche 30b auf. Wie
in den Fign. 5 und 6 beispielhaft gezeigt, können die erste und die zweite Oberfläche
30a, 30b des Hauptkörpers 30 eben oder im Wesentlichen eben ausgebildet sein. Der
Hauptkörper 30 kann eine Umfangsform aufweisen, welche an einen durch den Kragen 21
der Hauptwand 20 der Trennwand 2 definierten Umfang angepasst ist. Allgemein ist das
Isolierteil 3 als sich flächig erstreckendes Bauteil realisiert.
[0051] Der optionale Dichtkragen 33 des Isolierteils 30 kann einstückig mit dem Hauptkörper
30 ausgebildet sein und steht von der ersten Oberfläche 30a des Hauptkörpers 30 vor.
Wie in Fig. 5 beispielhaft dargestellt, kann der Dichtkragen 33 insbesondere einen
geschlossenen Rahmen bilden. Zum Beispiel kann der durch den Dichtkragen 33 definierte
Umfangsverlauf korrespondierend zu dem Umfang der Vertiefung 25A ausgebildet sein,
welche durch den zweiten Abschnitt 25 der Hauptwand 20 der Trennwand 2 definiert ist.
In Fig. 5 ist daher beispielhaft ein Dichtkragen mit einem sechseckförmigen Umfang
gezeigt.
[0052] Wie in den Fign. 5 und 6 außerdem gezeigt ist, weist das Isolierteil 3 eine Durchgangsöffnung
36 auf, welche sich zwischen der ersten und der zweiten Oberfläche 30a, 30b des Hauptkörpers
30 erstreckt. Die Durchgangsöffnung 36 kann insbesondere einen kreisförmigen Umfang
aufweisen, wie in den Fign. 5 und 6 beispielhaft dargestellt. Optional kann die Durchgangsöffnung
36 innerhalb des von dem Dichtkragen 33 umschlossenen Bereich angeordnet sein, falls
der optionale Dichtkragen 33 vorgesehen ist. Der optionale Dichtkragen 33 umgibt in
diesem Fall die zweite Durchgangsöffnung 36.
[0053] Das in den Fign. 5 und 6 beispielhaft gezeigte Isolierteil 3 weist zwei optionale
zweite Rastelemente 5 auf. Selbstverständlich ist auch denkbar, dass mehr als zwei
zweite Rastelemente 5 oder lediglich ein zweites Rastelement 5 vorgesehen ist. Wie
insbesondere in Fig. 5 beispielhaft gezeigt, können die zweiten Rastelemente 5 beispielsweise
seitlich zwischen einem Rand des Hauptkörpers 30 und dem Dichtkragen 33 angeordnet
sein. Natürlich sind auch andere Positionen der Rastelemente 5 denkbar.
[0054] Wie in den Fign. 5 und 6 außerdem dargestellt ist, kann beispielsweise vorgesehen
sein, dass die zweiten Rastelemente 5 als Ausnehmungen 50 ausgebildet sind, welche
im Folgenden auch als Rastausnehmungen 50 bezeichnet werden. Die Rastausnehmungen
50 können beispielsweise Durchgangsöffnungen sein, welche sich zwischen der ersten
und der zweiten Oberfläche 30a, 30b des Hauptkörpers 30 erstrecken, wie dies in den
Fign. 5 und 6 gezeigt ist. Wie in den Fign. 5 und 6 ferner gezeigt ist, können die
Rastausnehmungen 50 beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen. Allgemein
sind die zweiten Rastelemente 5 korrespondierend bzw. komplementär zu den ersten Rastelementen
4 der Hauptwand 20 ausgebildet, so dass diese formschlüssig ineinander eingreifen
oder einrasten können.
[0055] Das Isolierteil 3 kann insbesondere aus expandiertem Polypropylen, kurz EPP, aus
expandiertem Polyethylen, EPE, oder expandiertem Polystyrol, kurz EPS, gebildet sein.
[0056] Wie in den Fign. 2 und 9 rein beispielhaft dargestellt, können für eine formschlüssige
Befestigung des Isolierteils 3 an der Trennwand 2 die ersten Rastelemente 4 der Hauptwand
20 mit den zweiten Rastelementen 5 des Isolierteils 3 verrastet sein. Wie in den Fign.
7 und 8 gezeigt ist, ragen beispielsweise die Schaftstücke 41 durch die Rastausnehmung
50 hindurch und der Kopf oder Haken 42 hintergreift einen die Rastausnehmung 50 umgebenden
Bereich der zweiten Oberfläche 30b des Hauptkörpers 30 des Isolierteils 3. Die erste
Oberfläche des Hauptkörpers 30 des Isolierteils 3 ist der Hauptwand 20 bzw. der ersten
Oberfläche 20a der Hauptwand 20 zugewandt und kann beispielsweise an der ersten Oberfläche
24a des ersten Abschnitts 24 der Hauptwand 20 anliegen, wie dies in Fig. 9 beispielhaft
gezeigt ist.
[0057] Wie in den Fign. 2, 9 und 10 jeweils erkennbar ist, kann ein Randbereich 31 des Isolierteils
3 bzw. des Hauptkörpers 30 zwischen der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 und
dem Haltesteg 22 angeordnet sein. Der optionale Haltesteg 22 legt den Randbereich
31 des Isolierteils 3 somit in Bezug auf eine Richtung senkrecht zur ersten Oberfläche
20a der Hauptwand 20 fest.
[0058] Wie insbesondere in den Fign. 9 und 10 beispielhaft gezeigt ist, kann der Dichtkragen
33 des Isolierteils 3 in die durch den zweiten Abschnitt 25 der Hauptwand 20 definierte
Vertiefung 25A hineinragen bzw. in diese eingesetzt sein. Beispielsweise kann ein
abgewandt von dem Hauptkörper 30 gelegenes Ende 33E des Dichtkragens 33 an dem Boden
der Vertiefung 25A anliegen, wie in Fig. 10 beispielhaft gezeigt. Alternativ oder
zusätzlich kann ein Umfang des Dichtkragens 33 des Isolierteils 3, z.B. mit einer
Umfangsfläche 33a an dem Umfangsrand des zweiten Abschnitts 25 bzw. der Vertiefung
25A anliegen, wie in Fig. 10 beispielhaft gezeigt. Allgemein ist das Isolierteil 3
somit an der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 derart angeordnet, dass zwischen
dem Isolierteil 3 und der Hauptwand 20 eine Druckkammer 65 ausgebildet ist, welche
durch das Isolierteil 3 und die Hauptwand 20 begrenzt ist.
[0059] Der Ventilator 6 ist, wie in Fig. 14 gezeigt, zwischen der Hauptwand 20 und dem Isolierteil
3 in der Druckkammer 65 angeordnet. Wie in den Fign. 2 und 9 beispielhaft gezeigt,
kann der Ventilator 6 in Bezug auf eine radiale Richtung der zweiten Durchgangsöffnung
36 des Isolierteils 3 innerhalb bzw. überlappend zu der zweiten Durchgangsöffnung
36 des Isolierteils 3 angeordnet sein. Beispielsweise kann der Ventilator 6 fluchtend
bzw. koaxial zu der zweiten Durchgangsöffnung 36 angeordnet sein.
[0060] Zwischen dem Boden der Vertiefung 25 der Hauptwand 20 und dem durch den Dichtkragen
33 umgebenen Bereich der ersten Oberfläche 30a des Hauptkörpers 30 des Isolierteils
ist somit die Druckkammer 65 ausgebildet, in welcher der Ventilator 6 angeordnet ist.
Durch den Dichtkragen 33 wird eine Abdichtung dieses Raums verbessert, so dass ein
effizienterer Fluidtransport durch die ersten und zweiten Durchgangsöffnungen 26,
36 hindurch mittels des Ventilators 6 erfolgen kann. Wenn die Wandungsanordnung 1
in einem Kältegerät 100 eingebaut ist, kann der Verdampfer 121 an der zweiten Oberfläche
30b des Isolierteils 30 angeordnet sein, wie in Fig. 14 schematisch dargestellt, insbesondere
benachbart zu der zweiten Durchgangsöffnung 36. Somit kann durch den Ventilator 6
durch die zweite Durchgangsöffnung 36 Luft angesaugt werden, welche z.B. über den
durch den Abdeckungsabschnitt 27 begrenzten Spalt (nicht dargestellt) in den Bereich
des Verdampfers 121 gelangt und durch die Saugwirkung des Ventilators 6 über den Verdampfer
121 geleitet wird. Durch die ersten Durchgangsöffnungen 26 der Hauptwand 20 wird die
Luft wieder in das Kältefach 110 ausgestoßen. Somit ist der Bereich, in dem der Verdampfer
121 angeordnet ist, alleine durch das Isolierteil 3 von der Druckkammer 65, in welcher
der Ventilator 6 angeordnet ist, getrennt. Das Isolierteil 3 erfüllt folglich sowohl
die Funktion der thermischen Isolierung des Verdampfers 121 als auch die Funktion
der Strömungsführung. Daher kann die Anzahl der Teile der Wandungsbaugruppe 1 insgesamt
verringert werden.
[0061] Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Wandungsanordnung 1 liegt in deren einfachen
Montierbarkeit. Insbesondere kann die Wandungsanordnung 1 in einem Verfahren zusammengebaut
werden, dessen Ablauf schematisch in Fig. 13 dargestellt ist. Einzelne Montagezustände
sind beispielhaft in den Fign. 11 und 12 dargestellt.
[0062] In einem ersten Schritt M1 wird der Ventilator 6 an der Trennwand 2, insbesondere
an der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 angeordnet, z.B. in der Vertiefung 25A.
Beispielsweise kann der Ventilator 6 dabei an den Stiften 28 fixiert werden, wie oben
beschrieben.
[0063] Im nächsten Schritt M2 erfolgt ein Anordnen des Isolierteils 3 an der ersten Oberfläche
20a der Hauptwand 20 derart, dass der Ventilator 6 zwischen der Hauptwand 20 und dem
Isolierteil 3 gelegen ist. Beispielsweise kann der Dichtkragen 33 teilweise in die
Vertiefung 25A eingeführt oder zumindest gegenüberliegend zu dieser positioniert werden.
Weiterhin kann das Isolierteils 3 an der Trennwand 2 derart angeordnet werden, dass
die ersten und die zweiten Rastelemente 4, 5 einander gegenüberliegend positioniert
sind. Insbesondere werden die erste Oberfläche 30a des Hauptkörpers 30 des Isolierteils
3 und die erste Oberfläche 20a der Hauptwand 20 der Trennwand 2 einander gegenüberliegend
angeordnet. Hierbei kann beispielsweise zunächst der Randbereich 31 des Isolierteils
3 durch eine Bewegung des Randbereichs entlang der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand
20 zwischen den Haltesteg 22 und die erste Oberfläche der Hauptwand 20 eingeführt
werden, wie dies in Fig. 11 durch den Pfeil P1 symbolisch dargestellt ist.
[0064] In einem weiteren Schritt M3 werden die Trennwand 2 und das Isolierteil 3 formschlüssig
verbunden bzw. aneinander befestigt. Insbesondere können die ersten und der zweiten
Rastelemente 4, 5 ineinander eingerastet werden. Beispielsweise werden die Vorsprünge
40 in die Ausnehmungen 50 hineingedrückt bzw. das Isolierteil 3 wird so an die Trennwand
2 angenähert, dass die Vorsprünge 40 in die Ausnehmungen 40 eingeführt werden. Durch
die Positionen der Rastelemente 4, 5 ist die Position von Isolierteil 3 und Trennwand
2 zueinander eindeutig festgelegt, was den Zusammenbau erleichtert. Das Annähern von
Isolierteil 3 und Trennwand 3 kann beispielsweise erfolgen, nachdem der Randbereich
31 des Isolierteils 3 zwischen den Haltesteg 22 und die Hauptwand 20 eingeführt wurde.
Hierbei kann das Isolierteil 3 zu der ersten Oberfläche 20a der Hauptwand 20 hin geschwenkt
werden, wie dies in Fig. 12 durch den Pfeil P2 symbolisch dargestellt ist, bis die
ersten und die zweiten Rastelemente 4, 5 ineinander einrasten.
[0065] Die Rastelemente 4, 5 an Trennwand 2 und Isolierteil 3 erleichtern somit die Positionierung
der Teile zueinander und damit den Zusammenbau. Ferner wird durch die formschlüssige
Verbindung von Trennwand 2 und Isolierteil 3, z.B. durch die Rastelemente 4, 5, eine
mechanisch stabile Befestigung erzielt. Wenn das Isolierteil 3 aus EPP oder EPE gebildet
ist, wird zudem einer Beschädigung des Isolierteils 3 bei der Montage wirksam vorgebeugt
und das Isolierteil 3 ist auch problemlos wieder von der Trennwand 2 lösbar.
BEZUGSZEICHEN
[0066]
- 1
- Wandungsanordnung
- 2
- Trennwand
- 3
- Isolierteil
- 4
- erstes Rastelement
- 5
- zweites Rastelement
- 6
- Ventilator
- 20
- Hauptwand
- 20A
- erster Randbereich der Hauptwand
- 20a
- erste Oberfläche der Hauptwand
- 20B
- zweiter Randbereich der Hauptwand
- 21
- Kragen
- 21A
- erster Kragenabschnitt
- 21B
- zweiter Kragenabschnitt
- 22
- Haltesteg
- 24
- erster Abschnitt der Hauptwand
- 24a
- erste Oberfläche des ersten Abschnitts
- 25
- zweiter Abschnitt der Hauptwand
- 25a
- erste Oberfläche des zweiten Abschnitts
- 25A
- Vertiefung
- 26
- erste Durchgangsöffnung(en)
- 27
- Abdeckungsabschnitt
- 28
- Stifte
- 30
- Hauptkörper des Isolierteils
- 30a
- erste Oberfläche des Hauptkörpers
- 30b
- zweite Oberfläche des Hauptkörpers
- 31
- Randbereich des Hauptkörpers
- 33
- Dichtkragen
- 33E
- Ende des Dichtkragens
- 36
- zweite Durchgangsöffnung
- 40
- Vorsprung
- 41
- Schaftstücke
- 42
- Kopf
- 50
- Ausnehmung
- 65
- Druckkammer
- 68
- Ausnehmung
- 100
- Kältegerät
- 110
- Kältefach
- 112
- Wände
- 120
- Kühlkreislauf
- 121
- Wärmetauscher / Verdampfer
- 122
- Verdichter
- 123
- Verflüssiger
- P1
- Pfeil
- P2
- Pfeil
1. Wandungsanordnung (1) für ein Kältegerät (100), insbesondere für ein Haushaltskältegerät,
mit:
einer Trennwand (2) zur Begrenzung eines Kältefachs (110) mit einer sich flächig erstreckenden
Hauptwand (20); und
einem sich flächig erstreckenden, aus einem thermisch isolierenden Schaumstoff gebildeten
Isolierteil (3);
wobei
die Wandungsanordnung (1) ferner einen zwischen der Hauptwand (20) und dem Isolierteil
(3) in einer Druckkammer (65) angeordneten Ventilator (6) aufweist, wobei der Ventilator
(6) als Radiallüfter ausgebildet ist, und wobei die Hauptwand (20) zumindest eine
erste Durchgangsöffnung (26) aufweist, so dass Luft von dem Ventilator (6) durch die
erste Durchgangsöffnung (26) transportierbar ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
das Isolierteil an einer ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand (20) angeordnet ist,
wobei die Trennwand (2) und das Isolierteil (3) formschlüssig aneinander befestigt
sind, wobei das Isolierteil (3) eine zweite Durchgangsöffnung (36) aufweist, so dass
Luft von dem Ventilator (6) durch die zweite Durchgangsöffnung (36) transportierbar
ist.
2. Wandungsanordnung (1) nach Anspruch 1, wobei an der Hauptwand (20) zumindest ein erstes
Rastelement (4) ausgebildet ist, wobei das Isolierteil (3) zumindest ein zweites Rastelement
(5) aufweist, und wobei das erste und das zweite Rastelement (4, 5) ineinander eingerastet
sind, so dass die Trennwand (2) und das Isolierteil (3) formschlüssig aneinander befestigt
sind.
3. Wandungsanordnung (1) nach Anspruch 2, wobei das zumindest eine erste Rastelement
(4) durch einen von der ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand (20) vorstehenden Vorsprung
(40) ausgebildet ist, und wobei das zumindest eine zweite Rastelement (5) durch eine
Ausnehmung (50) des Isolierteils (3) ausgebildet ist.
4. Wandungsanordnung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Trennwand
(2) einen Kragen (21) aufweist, der von der ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand
(20) vorsteht.
5. Wandungsanordnung (1) nach Anspruch 4, wobei an dem Kragen (21) ein von dem Kragen
(21) entlang der ersten Hauptwand (20) vorstehender Haltesteg (22) ausgebildet ist,
und wobei ein Randbereich des Isolierteils (3) zwischen der ersten Oberfläche (20a)
der Hauptwand (20) und dem Haltesteg (22) angeordnet ist.
6. Wandungsanordnung (1) nach den Ansprüchen 2 und 5, wobei das erste Rastelement (4)
beabstandet zu einem Bereich des Kragens (21) angeordnet ist, in welchem der Haltesteg
(22) ausgebildet ist.
7. Wandungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei der Kragen (21) einen
ersten Kragenabschnitt (21A) aufweist, welcher sich entlang eines ersten Randbereichs
(20A) der Hauptwand (20) erstreckt, und zwei zweite Kragenabschnitte (21B), welche
sich quer zu dem ersten Kragenabschnitt (21A) entlang zwei einander gegenüberliegender
zweiter Randbereiche (20B) der Hauptwand (20) erstrecken, und wobei der Haltesteg
(22) an dem ersten Kragenabschnitt (21A) ausgebildet ist.
8. Wandungsanordnung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei das Isolierteil
(3) aus expandiertem Polypropylen, EPP, aus expandiertem Polyethylen, EPE, oder aus
expandiertem Polystyrol, kurz EPS, gebildet ist.
9. Wandungsanordnung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Hauptwand
(20) einen ersten Abschnitt (24) und einen zweiten Abschnitt (25) aufweist, welcher
gegenüber einer ersten Oberfläche (24a) des ersten Abschnitts (24) eine Vertiefung
(25A) ausbildet, wobei die erste Durchgangsöffnung (26) in dem zweiten Abschnitt (25)
der Hauptwand (20) ausgebildet ist, wobei das Isolierteil (3) einen Dichtkragen (33)
aufweist, welcher in die durch den zweiten Abschnitt (25) ausgebildete Vertiefung
(25A) eingesetzt ist und die zweite Durchgangsöffnung (36) umgibt.
10. Wandungsanordnung (1) nach Anspruch 9, wobei der Dichtkragen (33) des Isolierteils
(3) an einem Umfangsrand des zweiten Abschnitts (25) anliegt.
11. Wandungsanordnung (1) nach einem der Anspruch 8 bis 10, wobei der Ventilator (6) fluchtend,
insbesondere koaxial zu der zweiten Durchgangsöffnung (36) des Isolierteils (3) angeordnet
ist.
12. Wandungsanordnung (1) nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei das
zumindest eine erste Rastelement (4) an der ersten Oberfläche (24a) des ersten Abschnitts
(24) der Hauptwand (20) ausgebildet ist.
13. Kältegerät (100), insbesondere Haushaltskältegerät, mit:
einem Kältefach (110) zur Aufnahme von Kühlgut, wobei das Kältefach (110) zumindest
an einer Seite durch eine Wandungsanordnung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche
begrenzt ist; und
einem Kühlkreislauf (120) zum Kühlen des Kältefachs (110) mit einem Wärmetauscher
(121), insbesondere einem Verdampfer, welcher an einer von der Trennwand (2) abgewandten
Seite des Isolierteils (3) derart angeordnet ist, dass mittels des Ventilators (6)
Luft über den Wärmetauscher (121) durch die zweite Durchgangsöffnung (36) des Isolierteils
(3) ansaugbar und durch die erste Durchgangsöffnung (26) der Hauptwand (2) in das
Kältefach (110) ausstoßbar ist.
14. Verfahren (M) zum Zusammenbau einer Wandungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 12, umfassend:
Anordnen (M1) des Ventilators (6) an der ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand (20)
der Trennwand (2);
Anordnen (M2) des Isolierteils (3) an der ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand (20)
der Trennwand (2) derart, dass der Ventilator (6) zwischen der Hauptwand (20) und
dem Isolierteil (3) angeordnet ist; und
formschlüssiges Verbinden (M3) der Trennwand (2) und des Isolierteils (3).
15. Verfahren (M) nach Anspruch 14,
wobei die Wandungsanordnung nach Anspruch 2 ausgebildet ist, wobei das Isolierteil
(3) derart an der ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand (20) angeordnet wird (M2),
dass die ersten und die zweiten Rastelemente (4, 5) einander gegenüberliegend positioniert
sind, und wobei das formschlüssiges Verbinden (M3) der Trennwand (2) und des Isolierteils
(3) ein Einrasten der ersten und der zweiten Rastelemente (4, 5) ineinander umfasst.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
wobei die Wandungsanordnung (1) nach Anspruch 6 ausgebildet ist, wobei beim Anordnen
(M2) des Isolierteils (3) an der Trennwand (2) zunächst der Randbereich des Isolierteils
(3) durch eine Bewegung des Randbereichs entlang der ersten Oberfläche (20a) der Hauptwand
(20) zwischen den Haltesteg (22) und die erste Oberfläche der Hauptwand (20) eingeführt
wird und anschließend zum formschlüssigen Verbinden (M3) der Trennwand (2) und des
Isolierteils (3) das Isolierteil (3) zu der ersten Oberfläche (20a) hin geschwenkt
wird, bis die ersten und die zweiten Rastelemente (4, 5) ineinander einrasten.
1. Wall arrangement (1) for a refrigerator (100), in particular for a household refrigerator,
having:
a separating wall (2) for delimiting a refrigeration compartment (110) with a main
wall (20) extending in a planar manner; and
an insulating part (3) extending in a planar manner and formed from a thermally insulating
foam;
wherein the wall arrangement (1) further has a ventilator (6) arranged between the
main wall (20) and the insulating part (3) in a pressure chamber (65), wherein the
ventilator (6) is embodied as a radial fan and wherein the main wall (20) has at least
one first through opening (26), so that air can be transported from the ventilator
(6) through the first through opening (26);
characterised in that
the insulating part is arranged on a first surface (20a) of the main wall (20), wherein
the separating wall (2) and the insulating part (3) are fastened in a form-fitting
manner to one another, wherein the insulating part (3) has a second through opening
(36) so that air can be transported from the ventilator (6) through the second through
opening (36).
2. Wall arrangement (1) according to claim 1, wherein at least one first latching element
(4) is embodied on the main wall (20), wherein the insulating part (3) has at least
one second latching element (5), and wherein the first and the second latching element
(4 ,5) are latched into one another so that the separating wall (2) and the insulating
part (3) are fastened to one another in a form-fitting manner.
3. Wall arrangement (1) according to claim 2, wherein the at least one first latching
element (4) is embodied by a projection (40) which projects from the first surface
(20a) of the main wall (20) and wherein the at least one second latching element (5)
is embodied by a cutout (50) of the insulating part (3).
4. Wall arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the separating
wall (2) has a collar (21), which projects from the first surface (20a) of the main
wall (20).
5. Wall arrangement (1) according to claim 4, wherein a retaining web (22) which projects
from the collar (21) along the first main wall (20) is embodied on the collar (21)
and wherein an edge region of the insulating part (3) is arranged between the first
surface (20a) of the main wall (20) and the retaining web (22).
6. Wall arrangement (1) according to claims 2 and 5, wherein the first latching element
(4) is arranged at a distance from a region of the collar (21), in which the retaining
web (22) is embodied.
7. Wall arrangement (1) according to one of claims 4 to 6, wherein the collar (21) has
a first collar section (21A) which extends along a first edge region (20A) of the
main wall (20) and two second collar sections (21B) which extend at a right angle
to the first collar section (21A) along two opposing second edge regions (20B) of
the main wall (20), and wherein the retaining web (22) is embodied on the first collar
section (21A).
8. Wall arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the insulating
part (3) is formed from expanded polypropylene, EPP, from expanded polyethylene, EPE,
or from expanded polystyrene, EPS for short.
9. Wall arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the main wall
(20) has a first section (24) and a second section (25), which embodies a depression
(25A) with respect to a first surface (24a) of the first section (24), wherein the
first through opening (26) is embodied in the second section (25) of the main wall
(20), wherein the insulating part (3) has a sealing collar (33), which is inserted
into the depression (25A) embodied by the second section (25) and surrounds the second
through opening (36).
10. Wall arrangement (1) according to claim 9, wherein the sealing collar (33) of the
insulating part (3) rests against a peripheral edge of the second section (25).
11. Wall arrangement (1) according to one of claims 8 to 10, wherein the ventilator (6)
is arranged aligned, in particular coaxially with respect to the second through opening
(36) of the insulating part (3).
12. Wall arrangement (1) according to claim 2 and one of claims 9 to 11, wherein the at
least one first latching element (4) is embodied on the first surface (24a) of the
first section (24) of the main wall (20).
13. Refrigerator (100), in particular household refrigerator, having:
a refrigeration compartment (110) for receiving items to be cooled, wherein the refrigeration
compartment (110) is delimited at least on one side by a wall arrangement (1) according
to one of the preceding claims; and
a cooling circuit (120) for cooling the refrigeration compartment (110) with a heat
exchanger (121), in particular an evaporator, which is arranged on a side of the insulating
part (3) facing away from the separating wall (2) such that air can be taken in via
the heat exchanger (121) through the second through opening (36) of the insulating
part (3) by means of the ventilator (6) and can be emitted into the refrigeration
compartment (110) through the first through opening (26) of the main wall (2).
14. Method (M) for assembling a wall arrangement (1) according to one of claims 1 to 12,
comprising:
Arranging (M1) the ventilator (6) on the first surface (20a) of the main wall (20)
of the separating wall (2);
Arranging (M2) the insulating part (3) on the first surface (20a) of the main wall
(20) of the separating wall (2) such that the ventilator (6) is arranged between the
main wall (20) and the insulating part (3); and
Connecting (M3) the separating part (2) and the insulating part (3) in a form fitting
manner.
15. Method (M) according to claim 14, wherein the wall arrangement is embodied according
to claim 2, wherein the insulating part (3) is arranged (M2) on the first surface
(20a) of the main wall (20) in such a manner that the first and the second latching
elements (4, 5) are positioned opposite one another and wherein the form-fitting connection
(M3) of the separating wall (2) and the insulating part (3) comprises a latching of
the first and the second latching elements (4, 5) into one another.
16. Method according to claim 15,
wherein the wall arrangement (1) is embodied according to claim 6, wherein when the
insulating part (3) is arranged (M2) on the separating wall (2) the edge region of
the insulating part (3) is firstly introduced between the retaining web (22) and the
first surface of the main wall (20) by means of a movement of the edge region along
the first surface (20a) of the main wall (20) and then in order to connect (M3) the
separating wall (2) and the insulating part (3) in a form-fitting manner, the insulating
part (3) is pivoted toward the first surface (20a) until the first and the second
latching elements (4, 5) latch into one another.
1. Agencement de parois (1) pour un appareil frigorifique (100), en particulier pour
un appareil frigorifique ménager, comprenant :
une paroi de séparation (2) servant à délimiter un compartiment réfrigéré (110) présentant
une paroi principale (20) s'étendant de manière plane, et
une pièce isolante (3) s'étendant de manière plane, constituée d'une mousse thermiquement
isolante,
dans lequel l'agencement de parois (1) comprend en outre un ventilateur (6) disposé
dans une chambre sous pression (65) entre la paroi principale (20) et la pièce isolante
(3),
dans lequel le ventilateur (6) est conçu sous forme d'un ventilateur radial, et
dans lequel la paroi principale (20) comprend au moins une première ouverture de passage
(26) de sorte que de l'air peut être transporté par le ventilateur (6) à travers la
première ouverture de passage (26),
caractérisé en ce que la pièce isolante est disposée contre une première surface (20a) de la paroi principale
(20),
dans lequel la paroi de séparation (2) et la pièce isolante (3) sont fixées l'une
à l'autre par complémentarité de forme, et
dans lequel la pièce isolante (3) comprend une deuxième ouverture de passage (36)
de sorte que de l'air peut être transporté par le ventilateur (6) à travers la deuxième
ouverture de passage (36).
2. Agencement de parois (1) selon la revendication 1, dans lequel au moins un premier
élément d'encliquetage (4) est formé sur la paroi principale (20), dans lequel la
pièce isolante (3) comprend au moins un deuxième élément d'encliquetage (5), et dans
lequel le premier et le deuxième éléments d'encliquetage (4, 5) sont encliquetés l'un
dans l'autre, de sorte que la paroi de séparation (2) et la pièce isolante (3) sont
fixées l'une à l'autre par complémentarité de formes.
3. Agencement de parois (1) selon la revendication 2, dans lequel l'au moins un premier
élément d'encliquetage (4) est formé par une partie de saillie (40) saillant de la
première surface (20a) de la paroi principale (20), et dans lequel l'au moins un deuxième
élément d'encliquetage (5) est formé par un creux (50) de la pièce isolante (3).
4. Agencement de parois (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la
paroi de séparation (2) comprend un collet (21), qui fait saillie à partir de la première
surface (20a) de la paroi principale (20).
5. Agencement de parois (1) selon la revendication 4, dans lequel une nervure de retenue
(22) faisant saillie à partir du collet (21) le long de la première paroi principale
(20) est formée sur le collet (21), et dans lequel une région de bord de la pièce
isolante (3) est disposée entre la première surface (20a) de la paroi principale (20)
et la nervure de retenue (22).
6. Agencement de parois (1) selon les revendications 2 et 5, dans lequel le premier élément
d'encliquetage (4) est disposé à distance d'une région du collet (21) dans laquelle
la nervure de retenue (22) est formée.
7. Agencement de parois (1) selon l'une des revendications 4 à 6, dans lequel le collet
(21) comprend une première section de collet (21A), qui s'étend le long d'une première
région de bord (20A) de la paroi principale (20), et deux deuxièmes sections de collet
(21B), qui s'étendent transversalement à la première section de collet (21A) le long
de deux régions de bord (20B) opposées l'une à l'autre de la paroi principale (20),
et dans lequel la nervure de retenue (22) est formée sur la première section de collet
(21A).
8. Agencement de parois (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la
pièce isolante (3) est constituée de polypropylène expansé (EPP), de polyéthylène
expansé (EPE) ou de polystyrène expansé (EPS).
9. Agencement de parois (1) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la
paroi principale (20) comprend une première section (24) et une deuxième section (25),
laquelle forme un creux (25A) par rapport à une première surface (24a) de la première
section (24), dans lequel la première ouverture de passage (26) est formée dans la
deuxième section (25) de la paroi principale (20), dans lequel la pièce isolante (3)
comprend un collet d'étanchéité (33), qui est inséré dans le creux formé par la deuxième
section (25A) et entoure la deuxième ouverture de passage (36).
10. Agencement de parois (1) selon la revendication 9, dans lequel le collet d'étanchéité
(33) de la pièce isolante (3) s'appuie sur un bord périphérique de la deuxième section
(25).
11. Agencement de parois (1) selon l'une des revendications 8 à 10, dans lequel le ventilateur
(6) est disposé en alignement avec, en particulier de façon coaxiale à la deuxième
ouverture de passage (36) de la pièce isolante (3).
12. Agencement de parois (1) selon la revendication 2 et l'une des revendications 9 à
11, dans lequel l'au moins un premier élément d'encliquetage (4) est formé sur la
première surface (24a) de la première section (24) de la paroi principale (20).
13. Appareil frigorifique (100), en particulier appareil frigorifique ménager, comprenant
:
un compartiment réfrigéré (110) pour recevoir des produits réfrigérés, dans lequel
le compartiment réfrigéré (110) est délimité au moins sur un côté par un agencement
de parois (1) selon l'une des revendications précédentes, et
un circuit de réfrigération (120) pour réfrigérer le compartiment réfrigéré (110)
comprenant un échangeur de chaleur (121), en particulier un évaporateur, qui est disposé
sur un côté de la pièce isolante (3) opposé à la paroi de séparation (2) de telle
sorte que de l'air peut être aspiré au moyen du ventilateur (6) à travers la deuxième
ouverture de passage (36) de la pièce isolante (3) via l'échangeur de chaleur (121)
et peut être expulsé par la première ouverture de passage (26) de la paroi principale
(2) dans le compartiment réfrigéré (110).
14. Procédé de montage (M) d'un agencement de parois (1) selon l'une des revendications
1 à 12, comprenant :
l'implantation (M1) du ventilateur (6) sur la première surface (20a) de la paroi principale
(20) de la paroi de séparation (2),
l'implantation (M2) de la pièce isolante (3) sur la première surface (20a) de la paroi
principale (20) de la paroi de séparation (2) de telle sorte que le ventilateur (6)
soit disposé entre la paroi principale (20) et la pièce isolante (3), et
l'assemblage par complémentarité de formes (M3) de la paroi de séparation (2) et de
la pièce isolante (3).
15. Procédé selon la revendication 14, dans lequel l'agencement de parois est configuré
selon la revendication 2, dans lequel la pièce isolante (3) est implantée (M2) sur
la première surface (20a) de la paroi principale (20) de telle sorte que les premier
et deuxième éléments d'encliquetage (4, 5) sont positionnés de façon opposée l'un
à l'autre, et dans lequel l'assemblage par complémentarité de formes (M3) de la paroi
de séparation (2) et de la pièce isolante (3) comprend un encliquetage des premier
et deuxième éléments d'encliquetage (4, 5) l'un dans l'autre.
16. Procédé selon la revendication 15, dans lequel l'agencement de parois (M2) est configuré
selon la revendication 6,
dans lequel, lors de l'implantation (M2) de la pièce isolante (3) sur la paroi de
séparation (2), d'abord la région de bord de la pièce isolante (3) est introduite
par un déplacement de la région de bord le long de la première surface (20a) de la
paroi principale (20) entre la nervure de retenue (22) et la première surface de la
paroi principale (20) et ensuite, pour un assemblage par complémentarité de formes
(M3) de la paroi de séparation (2) et de la pièce isolante (3), la pièce isolante
(3) est amenée à pivoter vers la première surface (20a), jusqu'à ce que les premier
et deuxième éléments d'encliquetage (4, 5) s'encliquettent l'un dans l'autre.