(19)
(11) EP 4 249 690 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.09.2023  Patentblatt  2023/39

(21) Anmeldenummer: 23162697.9

(22) Anmeldetag:  17.03.2023
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03C 1/04(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
E03C 1/0403
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30) Priorität: 23.03.2022 DE 102022106835

(71) Anmelder: Grohe AG
58675 Hemer (DE)

(72) Erfinder:
  • SCHLUETER, Matthias
    44289 Dortmund (DE)
  • WOESTHOFF, Wulf
    58675 Hemer (DE)
  • KUTSCH, Christian
    44135 Dortmund (DE)

   


(54) SANITÄRARMATUR


(57) Sanitärarmatur (1), zumindest aufweisend:
- ein Armaturengehäuse (2) mit einem Auslauf (3) und zumindest einer Auslauföffnung (4);
- ein Mischventil (5) zum Mischen von Kaltwasser und Warmwasser zu Mischwasser;
- einen Kartuschenadapter (6) zur Befestigung des Mischventils (5) in dem Armaturengehäuse (2), wobei der Kartuschenadapter (6) einen ersten Kaltwasserkanal (7), einen ersten Warmwasserkanal (8) und einen ersten Mischwasserkanal (9) aufweist; und
- einen Gewindeschaft (10) zum Befestigen der Sanitärarmatur (1) an einem Träger (11), wobei der Gewindeschaft (10) einen mit dem ersten Kaltwasserkanal (7) verbundenen zweiten Kaltwasserkanal (12), einen mit dem ersten Warmwasserkanal (8) verbundenen zweiten Warmwasserkanal (13) und einen mit dem ersten Mischwasserkanal (9) verbundenen zweiten Mischwasserkanal (14) aufweist und wobei der zweite Kaltwasserkanal (12) an einem unteren längsseitigen Ende (15) des Gewindeschafts (10) einen Kaltwasserschlauchanschluss (16) für einen Kaltwasserschlauch (19), der zweite Warmwasserkanal (13) an dem unteren längsseitigen Ende (15) des Gewindeschafts (10) einen Warmwasserschlauchanschluss (17) für einen Warmwasserschlauch (20) und der zweite Mischwasserkanal (14) an dem unteren längsseitigen Ende (15) des Gewindeschafts (10) einen Mischwasserschlauchanschluss (18) für einen Mischwasserschlauch (21) aufweist.




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitärarmatur, die insbesondere im Zusammenhang mit Spülbecken und/oder Waschbecken, verwendbar ist.

[0002] Sanitärarmaturen dienen an Spülbecken, Waschbecken, Badewannen und/oder Duschen der bedarfsgerechten Bereitstellung einer Flüssigkeit, insbesondere Wasser. Hierzu können Sanitärarmaturen ein Armaturengehäuse mit einem Auslauf und einer Auslauföffnung für die Flüssigkeit aufweisen. Das Armaturengehäuse der Sanitärarmatur ist an einem Träger, beispielsweise einer Arbeitsplatte oder einem Spül- bzw. Waschbecken, befestigbar. Ferner können Sanitärarmaturen ein Mischventil aufweisen, durch das Kaltwasser und Warmwasser zu Mischwasser mit einer gewünschten Mischwassertemperatur mischbar sind. Bekannt sind zudem Sanitärarmaturen, mit denen verschiedene Flüssigkeiten, zum Beispiel das Mischwasser, karbonisierte Flüssigkeit, aromatisierte Flüssigkeit, gefilterte Flüssigkeit, gekühlte Flüssigkeit und/oder Heißwasser zapfbar sind. Zur Führung des Kaltwassers, Warmwassers, Mischwassers und/oder der weiteren Flüssigkeit durch die Sanitärarmatur sind eine Vielzahl von Flüssigkeitsleitungen erforderlich, die sich parallel zueinander durch das Armaturengehäuse und/oder den Auslauf erstrecken. Hieraus folgt ein hoher Platzbedarf, der eine Gestaltungsfreiheit der Armaturengehäuse bzw. Ausläufe einschränkt.

[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten Probleme zumindest teilweise zu lösen und insbesondere eine Sanitärarmatur anzugeben, durch die verschiedene bzw. mehrere Flüssigkeiten mit geringerem Platzbedarf leitbar sind.

[0004] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Sanitärarmatur gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Sanitärarmatur sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. Es ist darauf hinzuweisen, dass die in den abhängigen Patentansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale in beliebiger technologisch sinnvoller Weise miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren. Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt werden.

[0005] Hierzu trägt eine Sanitärarmatur bei, die zumindest die folgenden Komponenten aufweist:
  • ein Armaturengehäuse mit einem Auslauf und zumindest einer Auslauföffnung;
  • ein Mischventil zum Mischen von Kaltwasser und Warmwasser zu Mischwasser;
  • einen Kartuschenadapter zur Befestigung des Mischventils in dem Armaturengehäuse, wobei der Kartuschenadapter einen ersten Kaltwasserkanal, einen ersten Warmwasserkanal und einen ersten Mischwasserkanal aufweist; und
  • einen Gewindeschaft zum Befestigen der Sanitärarmatur an einem Träger, wobei der Gewindeschaft einen mit dem ersten Kaltwasserkanal verbundenen zweiten Kaltwasserkanal, einen mit dem ersten Warmwasserkanal verbundenen zweiten Warmwasserkanal und einen mit dem ersten Mischwasserkanal verbundenen zweiten Mischwasserkanal aufweist und wobei der zweite Kaltwasserkanal an einem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen Kaltwasserschlauchanschluss für einen Kaltwasserschlauch, der zweite Warmwasserkanal an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen Warmwasserschlauchanschluss für einen Warmwasserschlauch und der zweite Mischwasserkanal an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen Mischwasserschlauchanschluss für einen Mischwasserschlauch aufweist.


[0006] Die Sanitärarmatur dient insbesondere der bedarfsgerechten Bereitstellung von Flüssigkeiten, wie insbesondere Wasser, an Spülbecken und/oder Waschbecken. Die Sanitärarmatur umfasst ein Armaturengehäuse, das insbesondere zumindest teilweise aus Kunststoff und/oder (Guss-)Metall, wie zum Beispiel Messing, bestehen kann. Das Armaturengehäuse kann zumindest teilweise rohrförmig ausgebildet sein. Das Armaturengehäuse ist an einem Träger, beispielsweise einer Arbeitsplatte, dem Spülbecken oder Waschbecken, befestigbar und/oder weist einen (hervorstehenden bzw. abzweigenden) Auslauf auf, der starr oder bewegbar mit dem Armaturengehäuse verbunden ist. Der Auslauf kann zumindest teilweise rohrförmig ausgebildet sein und/oder weist zumindest eine Auslauföffnung auf. Die zumindest eine Auslauföffnung kann beispielsweise nach Art eines Strahlbildners oder Mousseurs ausgebildet sein.

[0007] Die Sanitärarmatur weist ein Mischventil zum Mischen von Kaltwasser mit einer Kaltwassertemperatur und Warmwasser mit einer Warmwassertemperatur zu Mischwasser mit einer gewünschten Mischwassertemperatur auf. Die Kaltwassertemperatur beträgt insbesondere maximal 25 °C, bevorzugt 1 °C bis 25 °C, besonders bevorzugt 5 °C bis 20 °C und/oder die Warmwassertemperatur insbesondere maximal 90 °C, bevorzugt 25 °C bis 90 °C, besonders bevorzugt 55 °C bis 65 °C. Das Mischventil kann beispielsweise nach Art einer Mischkartusche ausgebildet und/oder zumindest teilweise in dem Armaturengehäuse der Sanitärarmatur angeordnet sein. Die Sanitärarmatur kann zumindest ein Betätigungselement, beispielsweise nach Art eines Betätigungsgriffs oder Betätigungshebels, aufweisen, durch das das Mischventil durch einen Benutzer der Sanitärarmatur betätigbar ist. Beispielsweise kann mit dem zumindest einen Betätigungshebel die Mischwassertemperatur und/oder eine Abgabemenge des Mischwassers über die zumindest eine Auslauföffnung steuerbar sein.

[0008] Die Sanitärarmatur weist einen Kartuschenadapter zur Befestigung des Mischventils in dem Armaturengehäuse auf. Der Kartuschenadapter kann eine, mehrere oder alle der nachfolgenden Eigenschaften aufweisen:
  • zumindest teilweise aus Kunststoff und/oder Metall, wie zum Beispiel Messing, bestehen;
  • nach Art eines Kunststoffspritzgussteils ausgebildet sein;
  • einteilig und/oder einstückig ausgebildet sein;
  • eine Aufnahme für das Mischventil aufweisen, in die das Mischventil zumindest teilweise anordenbar ist;
  • in und/oder an dem Armaturengehäuse befestigt sein.


[0009] Der Kartuschenadapter weist einen ersten Kaltwasserkanal für das Kaltwasser, einen ersten Warmwasserkanal für das Warmwasser und einen ersten Mischwasserkanal für das Mischwasser auf. Der erste Kaltwasserkanal, erste Warmwasserkanal und/oder erste Mischwasserkanal können sich von einer Kartuschenadapterunterseite und/oder zumindest teilweise parallel zu einer Längsachse des Armaturengehäuses, des Kartuschenadapters, einer Flüssigkeitsführung der Sanitärarmatur und/oder eines Gewindeschafts der Sanitärarmatur in die Aufnahme für das Mischventil erstrecken. Das Mischventil ist in der Aufnahme des Kartuschenadapters insbesondere derart anordenbar, dass das Mischventil flüssigkeitsleitend mit der ersten Kaltwasserleitung, ersten Warmwasserleitung und ersten Mischwasserleitung verbunden ist. Die erste Kaltwasserleitung, erste Warmwasserleitung und/oder erste Mischwasserleitungen können einteilig mit dem Kartuschenadapter ausgebildet sein. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass es sich bei der ersten Kaltwasserleitung, ersten Warmwasserleitung und/oder ersten Mischwasserleitung nicht um separate Komponenten und/oder nicht um Schläuche handelt. Die erste Kaltwasserleitung, erste Warmwasserleitung und/oder erste Mischwasserleitung können rohrförmig, kanalförmig, nach Art einer Bohrung und/oder zumindest teilweise mit einem runden Querschnitt ausgebildet sein. Die erste Kaltwasserleitung, erste Warmwasserleitung und/oder erste Mischwasserleitung können jeweils einen ersten Innendurchmesser von beispielsweise 2 mm bis 10 mm aufweisen. Der Kartuschenadapter kann zumindest einen weiteren ersten Flüssigkeitskanal für zumindest eine weitere Flüssigkeit aufweisen.

[0010] Die Sanitärarmatur weist einen Gewindeschaft zum Befestigen der Sanitärarmatur an einem Träger auf. Bei dem Träger kann es sich beispielsweise um eine Arbeitsplatte, das Spülbecken oder Waschbecken handeln. Der Gewindeschaft kann zumindest teilweise aus Kunststoff und/oder Metall, wie zum Beispiel Messing, bestehen. Beispielsweise kann der Gewindeschaft nach Art einer mit Kunststoff umspritzten Messinghülse ausgebildet sein. Der Gewindeschaft kann:
  • an einer äußeren Umfangsfläche ein Gewinde aufweisen;
  • (insbesondere parallel zu der Längsachse) eine erste Länge von beispielsweise 50 mm [Millimeter] bis 200 mm aufweisen; und/oder
  • (insbesondere orthogonal zu der Längsachse) einen ersten Durchmesser von beispielsweise 20 mm bis 80 mm aufweisen.


[0011] Die Sanitärarmatur ist mit dem Gewindeschaft insbesondere durch ein Montageloch des Trägers steckbar. Auf den Gewindeschaft kann eine Mutter schraubbar sein, mit der die Sanitärarmatur an dem Träger befestigbar ist.

[0012] Der Gewindeschaft weist einen mit dem ersten Kaltwasserkanal des Kartuschenadapters (flüssigkeitsleitend) verbundenen zweiten Kaltwasserkanal, einen mit dem ersten Warmwasserkanal des Kartuschenadapters (flüssigkeitsleitend) verbundenen zweiten Warmwasserkanal und eine mit dem ersten Mischwasserkanal des Kartuschenadapters (flüssigkeitsleitend) verbundenen zweiten Mischwasserkanal auf. Der zweite Kaltwasserkanal, zweite Warmwasserkanal und/oder zweite Mischwasserkanal können einteilig mit dem Gewindeschaft ausgebildet sein. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass es sich bei der zweiten Kaltwasserleitung, zweiten Warmwasserleitung und/oder zweiten Mischwasserleitung nicht um separate Komponenten und/oder nicht um Schläuche handelt. Die zweite Kaltwasserleitung, zweite Warmwasserleitung und/oder zweite Mischwasserleitung können rohrförmig, kanalförmig, nach Art einer Bohrung und/oder zumindest teilweise mit einem runden Querschnitt ausgebildet sein. Der zweite Kaltwasserkanal, zweite Warmwasserkanal und/oder zweite Mischwasserkanal können zumindest teilweise parallel zu einer Längsachse des Armaturengehäuses, des Kartuschenadapters, der Flüssigkeitsführung der Sanitärarmatur und/oder des Gewindeschafts verlaufen und/oder sich von einem unteren längsseitigen Ende zu einem oberen längsseitigen Ende des Gewindeschafts erstrecken. Die zweite Kaltwasserleitung, zweite Warmwasserleitung und/oder zweite Mischwasserleitung können jeweils einen zweiten Innendurchmesser von beispielsweise 2 mm bis 10 mm aufweisen. Der Gewindeschaft kann zumindest einen weiteren zweiten Flüssigkeitskanal für die zumindest eine weitere Flüssigkeit aufweisen, der (flüssigkeitsleitend) mit dem zumindest einen weiteren ersten Flüssigkeitskanal der Kartuschenaufnahme verbunden ist.

[0013] Der zweite Kaltwasserkanal kann an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen Kaltwasserschlauchanschluss für einen Kaltwasserschlauch, der zweite Warmwasserkanal an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen Warmwasserschlauchanschluss für einen Warmwasserschlauch und der zweite Mischwasserkanal an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen Mischwasserschlauchanschluss für einen Mischwasserschlauch aufweisen. Der zumindest eine weitere zweite Flüssigkeitskanal kann an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts einen weiteren Flüssigkeitsschlauchanschluss für einen weiteren Flüssigkeitsschlauch aufweisen. Der Kaltwasserschlauchanschluss, der Warmwasserschlauchanschluss und/oder der Mischwasserschlauchanschluss können von dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts (insbesondere parallel zu der Längsachse) beispielsweise 0 mm bis 30 mm in den Gewindeschaft hineinversetzt angeordnet sein. Der Kaltwasserschlauch kann (insbesondere parallel zu der Längsachse) in den Kaltwasserschlauchanschluss einsteckbar, der Warmwasserschlauch (insbesondere parallel zu der Längsachse) in den Warmwasserschlauchanschluss einsteckbar und/oder der Mischwasserschlauch (insbesondere parallel zu der Längsachse) in den Warmwasserschlauchanschluss einsteckbar sein. Unter "einsteckbar" kann beispielsweise verstanden werden, dass der Kaltwasserschlauch in den Kaltwasserschlauchanschluss, der Warmwasserschlauch in den Warmwasserschlauchanschluss und/oder der Mischwasserschlauch in den Mischwasserschlauchanschluss ohne Drehbewegung einführbar ist und/oder nicht geschraubt werden muss. Der Kaltwasserschlauchanschluss, der Warmwasserschlauchanschluss und/oder der Mischwasserschlauchanschluss weisen insbesondere kein Gewinde auf. Der Kaltwasserschlauchanschluss, Warmwasserschlauchanschluss und/oder Mischwasserschlauchanschluss können nach Art einer Bohrung, Buchse und/oder parallel zu der Längsachse ausgebildet sein. Über den Kaltwasserschlauch ist dem Kaltwasserschlauchanschluss das Kaltwasser insbesondere von einer Kaltwasserquelle, beispielsweise einem öffentlichen Wasserversorgungsnetz, zuführbar. Über den Warmwasserschlauch ist dem Warmwasserschlauchanschluss das Warmwasser insbesondere von einer Warmwasserquelle, beispielsweise einem Warmwasserbereiter oder Boiler, zuführbar. Über den Mischwasserschlauch ist das Mischwasser von dem Mischwasserschlauchanschluss insbesondere abführbar.

[0014] Durch den an dem unteren längsseitigen Ende des Gewindeschafts ausgebildeten Kaltwasserschlauchanschluss, Warmwasserschlauchanschluss und Mischwasserschlauchanschluss müssen der Kaltwasserschlauch, der Warmwasserschlauch und der Mischwasserschlauch nicht durch das Armaturengehäuse zu dem Mischventil geführt werden, wodurch sich der Platzbedarf in dem Armaturengehäuse reduziert.

[0015] Der Gewindeschaft kann eine erste Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Kaltwasserschlauchs in dem Kaltwasserschlauchanschluss, eine zweite Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Warmwasserschlauchs in dem Warmwasserschlauchanschluss oder eine dritte Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Mischwasserschlauchs in dem Mischwasserschlauchanschluss aufweisen.

[0016] Die erste Befestigungseinrichtung, zweite Befestigungseinrichtung und/oder dritte Befestigungseinrichtung können beispielsweise nach Art einer Rasteinrichtung, Schnappkupplung oder einer sogenannten John Guest-Kupplung ausgebildet sein. Der Kaltwasserschlauch kann in dem Kaltwasserschlauchanschluss durch die erste Befestigungseinrichtung, der Warmwasserschlauch kann in dem Warmwasserschlauchanschluss durch die zweite Befestigungseinrichtung und/oder der Mischwasserschlauch kann in dem Mischwasserschlauchanschluss durch die dritte Befestigungseinrichtung insbesondere durch Formschluss, lösbar und/oder werkzeuglos befestigbar sein.

[0017] Die erste Befestigungseinrichtung kann eine erste Ausnehmung und ein erstes Befestigungselement, die zweite Befestigungseinrichtung eine zweite Ausnehmung und ein zweites Befestigungselement und/oder die dritte Befestigungseinrichtung eine dritte Ausnehmung und ein drittes Befestigungselement umfassen. Das erste Befestigungselement kann in die erste Ausnehmung, das zweite Befestigungselement in die zweite Ausnehmung und/oder das dritte Befestigungselement in die dritte Ausnehmung einsteckbar sein. Die erste Ausnehmung kann sich insbesondere von der äußeren Umfangsfläche des Gewindeschafts in den zweiten Kaltwasserkanal, die zweite Ausnehmung insbesondere von der äußeren Umfangsfläche des Gewindeschafts in den zweiten Warmwasserkanal und/oder die dritte Ausnehmung insbesondere von der äußeren Umfangsfläche des Gewindeschafts in den zweiten Mischwasserkanal erstrecken. Die erste Ausnehmung, zweite Ausnehmung und/oder dritte Ausnehmung können jeweils nach Art eines Schlitzes ausgebildet sein.

[0018] Bei dem ersten Befestigungselement, dem zweiten Befestigungselement und/oder dem dritten Befestigungselement kann es sich separate Bauteile oder beweglich an dem Gewindeschaft befestigte Bauteile handeln. Das erste Befestigungselement kann den Kaltwasserschlauch in dem Kaltwasserschlauchanschluss, das zweite Befestigungselement den Warmwasserschlauch in dem Warmwasserschlauchanschluss und/oder das dritte Befestigungselement den Mischwasserschlauch in dem Mischwasserschlauchanschluss insbesondere formschlüssig befestigen. Hierzu kann das erste Befestigungselement beispielsweise in eine erste Nut des Kaltwasserschlauchs, das zweite Befestigungselement beispielsweise in eine zweite Nut des Warmwasserschlauchs und/oder das dritte Befestigungselement beispielsweise in eine dritte Nut des Mischwasserschlauchs eingreifen. Das erste Befestigungselement kann insbesondere orthogonal zu der Längsachse in die erste Ausnehmung, das zweite Befestigungselement insbesondere orthogonal zu der Längsachse in die zweite Ausnehmung und/oder das dritte Befestigungselement insbesondere orthogonal zu der Längsachse in die dritte Ausnehmung einsteckbar sein.

[0019] Das erste Befestigungselement, das zweite Befestigungselement und/oder das dritte Befestigungselement können jeweils U-förmig ausgebildet sein. In diesem Fall können das erste Befestigungselement, das zweite Befestigungselement und/oder das dritte Befestigungselement einen ersten Schenkel und zweiten Schenkel aufweisen, die über einen Steg miteinander verbunden sein können. Das Befestigungselement, der Steg, der erste Schenkel und/oder der zweite Schenkel können zumindest teilweise gebogen sein und/oder zumindest eine Biegung aufweisen, durch die eine Reibung zwischen dem ersten Befestigungselement und der ersten Ausnehmung, dem zweiten Befestigungselement und der zweiten Ausnehmung und/oder dem dritten Befestigungselement und der dritten Ausnehmung erhöhbar ist. Hierdurch ist verhinderbar, dass sich die Befestigungselemente aus den Ausnehmungen selbstständig bzw. ungewollt lösen können.

[0020] Der Kartuschenadapter kann mit zumindest einer ersten Befestigungsvorrichtung in dem Armaturengehäuse befestigt sein. Die zumindest eine erste Befestigungsvorrichtung kann beispielsweise nach Art einer Schraube ausgebildet sein.

[0021] Zwischen dem Kartuschenadapter und dem Gewindeschaft kann zumindest eine Flüssigkeitsführung mit einem dritten Kaltwasserkanal, dritten Warmwasserkanal und dritten Mischwasserkanal angeordnet sein. Der Kartuschenadapter kann zumindest teilweise aus Kunststoff und/oder Metall, wie zum Beispiel Messing, bestehen. Insbesondere kann der Kartuschenadapter nach Art eines Kunststoffspritzgussteils ausgebildet sein. Der dritte Kaltwasserkanal ist insbesondere (flüssigkeitsleitend) mit dem ersten Kaltwasserkanal des Kartuschenadapters und dem zweiten Kaltwasserkanal des Gewindeschafts, der dritte Warmwasserkanal insbesondere (flüssigkeitsleitend) mit dem ersten Warmwasserkanal des Kartuschenadapters und dem zweiten Warmwasserkanal des Gewindeschafts und/oder der dritte Mischwasserkanal insbesondere (flüssigkeitsleitend) mit dem ersten Mischwasserkanal des Kartuschenadapters und dem zweiten Mischwasserkanal des Gewindeschafts verbunden. Der dritte Kaltwasserkanal, dritte Warmwasserkanal und/oder dritte Mischwasserkanal können einteilig mit Flüssigkeitsführung ausgebildet sein. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass es sich bei der dritten Kaltwasserleitung, dritten Warmwasserleitung und/oder dritten Mischwasserleitung nicht um separate Komponenten und/oder nicht um Schläuche handelt. Die dritte Kaltwasserleitung, dritte Warmwasserleitung und/oder dritte Mischwasserleitung können rohrförmig, kanalförmig, nach Art einer Bohrung und/oder zumindest teilweise mit einem runden Querschnitt ausgebildet sein. Der dritte Kaltwasserkanal, dritte Warmwasserkanal und/oder dritte Mischwasserkanal können zumindest teilweise parallel zu der Längsachse des Armaturengehäuses, des Kartuschenadapters, der Flüssigkeitsführung der Sanitärarmatur und/oder des Gewindeschafts verlaufen und/oder sich von einer Flüssigkeitsführungsunterseite zu einer Flüssigkeitsführungsoberseite der Flüssigkeitsführung erstrecken. Die dritte Kaltwasserleitung, dritte Warmwasserleitung und/oder dritte Mischwasserleitung können jeweils einen dritten Innendurchmesser von beispielsweise 2 mm bis 10 mm aufweisen. Die Flüssigkeitsführung kann zumindest einen weiteren dritten Flüssigkeitskanal für die zumindest eine weitere Flüssigkeit aufweisen, der (flüssigkeitsleitend) mit dem zumindest einen weiteren ersten Flüssigkeitskanal der Kartuschenaufnahme und dem zumindest einen weiteren zweiten Flüssigkeitskanal des Gewindeschafts verbunden ist.

[0022] Die zumindest eine Flüssigkeitsführung kann mit zumindest einer zweiten Befestigungsvorrichtung in dem Armaturengehäuse befestigt sein. Die zumindest eine zweite Befestigungsvorrichtung kann nach Art einer Befestigungsmutter ausgebildet sein und/oder in eine Montageöffnung des Armaturengehäuses schraubbar sein.

[0023] Die Sanitärarmatur kann einen Mehrlumenschlauch aufweisen, der mit der zumindest eine Auslauföffnung verbunden ist und sich durch das Armaturengehäuse und den Gewindeschaft erstreckt. Insbesondere verläuft der Mehrlumenschlauch durch einen ersten Kanal des Gewindeschafts, einen zweiten Kanal der Flüssigkeitsführung, einen dritten Kanal des Kartuschenadapters, das Armaturengehäuse und/oder den Auslauf zu der zumindest einen Auslauföffnung. Der Mehrlumenschlauch weist insbesondere einen runden Querschnitt auf. Der Mehrlumenschlauch kann zumindest teilweise aus einem für Trinkwasser zugelassenen und/oder geeigneten Material bestehen. Der Mehrlumenschlauch ist insbesondere zumindest teilweise flexibel, d. h. insbesondere zumindest teilweise nicht starr, ausgebildet. Das Material kann insbesondere mindestens eine, mehrere oder sogar jede der folgenden Eigenschaften aufweisen:
  • temperaturbeständig bei -40 °C bis 200 °C [Celsius] sein;
  • transluzent sein;
  • eine Dichte von 1,22 g/cm3 [Gramm pro Kubikzentimeter] bis 1,26 g/cm3, bevorzugt (circa) 1,24 g/cm3, aufweisen;
  • eine Reißfestigkeit von 8,6 N/mm2 [Newton pro Quadratmillimeter] bis 8,8 N/mm2, bevorzugt (circa) 8,7 N/mm2, aufweisen;
  • eine Reißdehnung von 390 % bis 410 %, bevorzugt (circa) 400 %, aufweisen;
  • eine Weiterreißfestigkeit von 30 N/mm [Newton pro Millimeter] bis 34 N/mm, bevorzugt (circa) 32 N/mm, aufweisen.


[0024] Der Mehrlumenschlauch weist zumindest ein erstes Lumen zum Führen einer ersten Flüssigkeit zu der zumindest einen Auslauföffnung und ein zweites Lumen zum Führen einer zweiten Flüssigkeit zu der zumindest einen Auslauföffnung auf. Der Mehrlumenschlauch kann ein drittes Lumen zum Führen einer dritten Flüssigkeit zu der zumindest einen Auslauföffnung und/oder zumindest ein weiteres Lumen zum Führen zumindest einer weiteren Flüssigkeit zu der zumindest einen Auslauföffnung aufweisen. Bei den Lumen handelt es sich insbesondere jeweils um einen (röhrenförmigen) Flüssigkeitskanal, der sich von einem ersten längsseitigen Schlauchende des Mehrlumenschlauchs zu einem zweiten längsseitigen Schlauchende des Mehrlumenschlauchs durch den Mehrlumenschlauch erstreckt. Das erste längsseitige Schlauchende kann mit einer ersten Flüssigkeitsquelle für die erste Flüssigkeit, einer zweiten Flüssigkeitsquelle für die zweite Flüssigkeit und/oder einer dritten Flüssigkeitsquelle für die dritte Flüssigkeit (und ggf. zumindest einer weiteren Flüssigkeitsquelle für zumindest eine weitere Flüssigkeit) verbunden sein. Das zweite längsseitige Ende des Schlauchs kann mit der zumindest einen Auslauföffnung verbunden sein. Die einzelnen Lumen verlaufen insbesondere parallel zueinander durch den Mehrlumenschlauch und/oder werden durch das Material des Mehrlumenschlauchs begrenzt. Die Lumen sind durch das Material des Mehrlumenschlauchs insbesondere (gemeinsam) einstückig ausgebildet. Die Lumen verlaufen insbesondere nicht konzentrisch zueinander.

[0025] Der Mehrlumenschlauch kann mit einer Verteilervorrichtung verbunden sein. Insbesondere kann das erste längsseitige Ende des Schlauchs mit der Verteilervorrichtung für die zumindest eine erste Flüssigkeit, zweite Flüssigkeit und/oder dritte Flüssigkeit (und ggf. für die zumindest eine weitere Flüssigkeit) verbunden sein. Die Verteilervorrichtung kann außerhalb des Armaturengehäuses und/oder unterhalb des Gewindeschafts angeordnet sein.

[0026] Die Verteilervorrichtung kann einen ersten Einlass für das Mischwasser und einen zweiten Einlass für eine zweite Flüssigkeit aufweisen. Die Verteilervorrichtung kann einen dritten Einlass für eine dritte Flüssigkeit und/oder zumindest einen weiteren Einlass für zumindest eine weitere Flüssigkeit aufweisen.

[0027] Bei der ersten Flüssigkeit kann es sich beispielsweise um das Mischwasser handeln. Bei der zweiten Flüssigkeit, der dritten Flüssigkeit und/oder der zumindest einen weiteren Flüssigkeit kann es sich zum Beispiel um Trinkwasser, Mischwasser, Kaltwasser, Warmwasser, karbonisierte Flüssigkeit, aromatisierte Flüssigkeit, gefilterte Flüssigkeit, gekühlte Flüssigkeit (beispielsweise mit einer Kühlwassertemperatur von 1 °C bis 10 °C) und/oder Heißwasser (beispielsweise mit einer Heißwassertemperatur von 90 °C bis 100 °C) handeln.

[0028] Der erste Einlass kann in ein erstes Lumen des Mehrlumenschlauchs und der zweite Einlass in ein zweites Lumen des Mehrlumenschlauchs münden. Der dritte Einlass und/oder der zumindest eine weitere Einlass können in das dritte Lumen des Mehrlumenschlauchs und/oder in das zumindest eine weitere Lumen des Mehrlumenschlauchs münden.

[0029] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Figuren eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung zeigen, diese jedoch nicht darauf beschränkt ist. Dabei sind gleiche Bauteile in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen. Es zeigen beispielhaft und schematisch:
Fig. 1:
eine Sanitärarmatur in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 2:
eine Teilansicht der Sanitärarmatur in einer Seitenansicht;
Fig. 3:
ein Kartuschenadapter der Sanitärarmatur in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 4:
ein Gewindeschaft der Sanitärarmatur in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 5:
eine Flüssigkeitsführung der Sanitärarmatur in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 6:
eine Teilansicht des Gewindeschafts in einer Seitenansicht;
Fig. 7:
ein erstes Befestigungselement der Sanitärarmatur in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 8:
eine Verteilervorrichtung der Sanitärarmatur; und
Fig. 9:
ein Mehrlumenschlauch der Sanitärarmatur in einem Querschnitt.


[0030] Die Fig. 1 zeigt eine Sanitärarmatur 1 in einer perspektivischen Darstellung. Die Sanitärarmatur 1 weist ein Armaturengehäuse 2 auf, das einen drehbar gelagerten Auslauf 3 mit einer Auslauföffnung 4 umfasst. Das Armaturengehäuse 2 ist mit einer unteren Montageöffnung 41 an einem in der Fig. 2 gezeigten Träger 11 befestigbar.

[0031] Die Fig. 2 zeigt eine Teilansicht der Sanitärarmatur 1 in einer Seitenansicht ohne das in der Fig. 1 gezeigte Armaturengehäuse 2. Die Sanitärarmatur 1 weist ein Mischventil 5 zum Mischen von Kaltwasser und Warmwasser zu Mischwasser mit einer gewünschten Mischwassertemperatur auf. Das Mischventil 5 ist durch ein Betätigungselement 42 betätigbar, das hier nach Art eines Betätigungshebels ausgebildet ist. Über das Betätigungselement 42 ist durch einen Benutzer der Sanitärarmatur 1 insbesondere die Mischwassertemperatur und eine Abgabemenge des Mischwassers über die in der Fig. 1 gezeigte Auslauföffnung 4 einstellbar. Das Mischventil 5 ist an einem Kartuschenadapter 6 befestigt. Der Kartuschenadapter 6 ist über die in der Fig. 1 gezeigte Montageöffnung 41 in dem Armaturengehäuse 2 anordenbar und anschließend mit ersten Befestigungsvorrichtungen 27, die hier nach Art von Schrauben ausgebildet sind, in dem in der Fig. 1 gezeigten Armaturengehäuse 2 befestigbar.

[0032] Der Kartuschenadapter 6 ist mit einer Flüssigkeitsführung 29 verbunden. Hierzu wurde die Flüssigkeitsführung 29 über die in der Fig. 1 gezeigte Montageöffnung 41 in dem Armaturengehäuse 2 angeordnet, sodass die Flüssigkeitsführung 29 in dem Armaturengehäuse 2 angeordnet und auf den Kartuschenadapter 6 gesteckt ist. Die Flüssigkeitsführung 29 ist mit einem Gewindeschaft 10 verbunden. Hierzu wurde der Gewindeschaft 10 auf die Flüssigkeitsführung 29 gesteckt. Der Gewindeschaft 10 und die Flüssigkeitsführung 29 sind mit einer zweiten Befestigungsvorrichtung 28, die hier nach Art einer Befestigungsmutter ausgebildet ist, in bzw. an dem Armaturengehäuse 2 befestigt. Hierzu ist die zweite Befestigungsvorrichtung 28 in die in der Fig. 1 gezeigte Montageöffnung 41 des Armaturengehäuses 2 schraubbar. Der Gewindeschaft 10 erstreckt sich entlang einer Längsachse 44 und weist an einer äußeren Umfangsfläche 45 ein Außengewinde 46 auf.

[0033] Die Sanitärarmatur 1 ist mit dem Gewindeschaft 10 durch ein Montageloch 43 des Trägers 11 gesteckt, sodass das in der Fig. 1 gezeigte Armaturengehäuse 2 und/oder die zweite Befestigungsvorrichtung 28 eine Oberseite 47 des Trägers 11 kontaktiert. Anschließend wurde auf das Außengewinde 46 des Gewindeschafts 10 eine Mutter 49 gegen eine Unterseite 48 des Trägers 11 geschraubt, sodass die Sanitärarmatur 1 an dem Träger 11 befestigt ist.

[0034] Die Fig. 3 zeigt den Kartuschenadapter 6 in einer perspektivischen Darstellung. Der Kartuschenadapter 6 weist eine Aufnahme 50 für das in der Fig. 2 gezeigte Mischventil 5 auf. Die Aufnahme 50 ist orthogonal zu der Längsachse 44 orientiert. Das Mischventil 5 ist derart in der Aufnahme 50 anordenbar, dass das Mischventil 5 mit einem ersten Kaltwasserkanal 7 des Kartuschenadapters 6, einem ersten Warmwasserkanal 8 des Kartuschenadapters 6 und einem ersten Mischwasserkanal 9 des Kartuschenadapters 6 (flüssigkeitsleitend) verbunden ist. Der erste Kaltwasserkanal 7, der erste Warmwasserkanal 8 und der erste Mischwasserkanal 9 erstrecken sich von einer Kartuschenadapterunterseite 51 in die Aufnahme 50.

[0035] Die Fig. 4 zeigt den Gewindeschaft 10 in einer perspektivischen Darstellung. Der Gewindeschaft 10 umfasst einen umlaufenden Kragen 53, über den der Gewindeschaft 10 mit der in der Fig. 2 gezeigten zweiten Befestigungsvorrichtung 28 an dem in der Fig. 1 gezeigten Armaturengehäuse 2 befestigbar ist. Der Gewindeschaft 10 weist einen zweiten Kaltwasserkanal 12, zweiten Warmwasserkanal 13 und zweiten Mischwasserkanal 14 auf. Der zweite Kaltwasserkanal 12, zweite Warmwasserkanal 13 und zweite Mischwasserkanal 14 erstrecken sich parallel zu der Längsachse 44 von einem unteren längsseitigen Ende 15 des Gewindeschafts 10 zu einem oberen längsseitigen Ende 52 des Gewindeschafts 10. Der zweite Kaltwasserkanal 12 weist an dem unteren längsseitigen Ende 15 einen Kaltwasserschlauchanschluss 16 für einen in der Fig. 6 gezeigten Kaltwasserschlauch 19, der zweite Warmwasserkanal 13 an dem unteren längsseitigen Ende 15 einen Warmwasserschlauchanschluss 17 für einen in der Fig. 6 gezeigten Warmwasserschlauch 20 und der zweite Mischwasserkanal 14 an dem unteren längsseitigen Ende 15 einen Mischwasserschlauchanschluss 18 für einen in der Fig. 6 gezeigten Mischwasserschlauch 21 auf.

[0036] Der Kaltwasserschlauch 19 ist in dem Kaltwasserschlauchanschluss 16 mit einer ersten Befestigungseinrichtung 22 und der Warmwasserschlauch 20 in dem Warmwasserschlauchanschluss 17 mit einer zweiten Befestigungseinrichtung 23 befestigbar. Die erste Befestigungseinrichtung 22 weist eine erste Ausnehmung 24 und ein in der Fig. 7 gezeigtes erstes Befestigungselement 26 auf. Die zweite Befestigungseinrichtung 23 weist eine zweite Ausnehmung 25 und ein nicht gezeigtes zweites Befestigungselement auf, das identisch zu dem in der Fig. 7 gezeigten ersten Befestigungselement 26 ausgebildet ist. Die erste Ausnehmungen 24 erstreckt sich orthogonal zu der Längsachse 44 von der äußeren Umfangsfläche 45 des Gewindeschafts 10 in den Kaltwasserschlauchanschluss 16. Die zweite Ausnehmung 25 erstreckt sich orthogonal zu der Längsachse 44 von der äußeren Umfangsfläche 45 des Gewindeschafts 10 in den Warmwasserschlauchanschluss 17. In der Fig. 7 ist ersichtlich, dass das erste Befestigungselement 26 einen ersten Schenkel 69 und einen zweiten Schenkel 70 aufweist, die über einen Steg 71 miteinander verbunden sind. Das erste Befestigungselement 26 ist daher U-förmig ausgebildet. Zur Befestigung des in der Fig. 6 gezeigten Kaltwasserschlauchs 19 in dem in der Fig. 4 gezeigten Kaltwasserschlauchanschluss 16 wird das erste Befestigungselement 26 in die erste Ausnehmung 24 gesteckt, nachdem der Kaltwasserschlauch 19 in den Kaltwasserschlauchanschluss 16 gesteckt wurde. Dabei greifen die Schenkel 69, 70 in eine umlaufende äußere Nut des Kaltwasserschlauchs 19 ein, sodass der Kaltwasserschlauch 19 formschlüssig in dem Kaltwasserschlauchanschluss 17 befestigt und nicht aus dem Kaltwasserschlauchanschluss 17 herausziehbar ist. Entsprechend ist der in der Fig. 6 gezeigte Warmwasserschlauch 20 in dem in der Fig. 4 gezeigten Warmwasserschlauchanschluss 17 mit dem zweiten Befestigungselement befestigbar bzw. sicherbar. Der in der Fig. 6 gezeigte Mischwasserschlauch 21 kann mit einer entsprechenden (hier nicht gezeigten) dritten Befestigungseinrichtung in dem in der Fig. 4 gezeigten Mischwasserschlauchanschluss 18 befestigbar sein.

[0037] Die Fig. 5 zeigt die Flüssigkeitsführung 29 in einer perspektivischen Darstellung. Die Flüssigkeitsführung 29 weist einen dritten Kaltwasserkanal 30, einen dritten Warmwasserkanal 31 und einen dritten Mischwasserkanal 32 auf. Der dritte Kaltwasserkanal 30, dritte Warmwasserkanal 31 und dritte Mischwasserkanal 32 erstrecken sich parallel zu der Längsachse 44 von einer Flüssigkeitsführungsunterseite 54 der Flüssigkeitsführung 29 zu einer Flüssigkeitsführungsoberseite 55 der Flüssigkeitsführung 29.

[0038] Die Flüssigkeitsführungsoberseite 55 der Flüssigkeitsführung 29 ist im montierten Zustand der in der Fig. 2 gezeigten Sanitärarmatur 1 auf die in der Fig. 3 gezeigte Kartuschenadapterunterseite 51 des Kartuschenadapters 6 gesteckt, sodass der erste Kaltwasserkanal 7 des Kartuschenadapters 6 flüssigkeitsleitend mit dem dritten Kaltwasserkanal 30 der Flüssigkeitsführung 29, der erste Warmwasserkanal 8 des Kartuschenadapters 6 flüssigkeitsleitend mit dem dritten Warmwasserkanal 31 der Flüssigkeitsführung 29 und der erste Mischwasserkanal 9 des Kartuschenadapters 6 flüssigkeitsleitend mit dem dritten Mischwasserkanal 32 der Flüssigkeitsführung 29 verbunden ist. Das in der Fig. 4 gezeigte obere längsseitige Ende 52 des Gewindeschafts 10 ist im montierten Zustand der in der Fig. 2 gezeigten Sanitärarmatur 1 auf die in der Fig. 5 gezeigte Flüssigkeitsführungsunterseite 54 der Flüssigkeitsführung 29 gesteckt, sodass der zweite Kaltwasserkanal 12 des Gewindeschafts 10 flüssigkeitsleitend mit dem dritten Kaltwasserkanal 30 der Flüssigkeitsführung 29, der zweite Warmwasserkanal 13 des Gewindeschafts 10 flüssigkeitsleitend mit dem dritten Warmwasserkanal 31 der Flüssigkeitsführung 29 und der zweite Mischwasserkanal 14 des Gewindeschafts 10 flüssigkeitsleitend mit dem dritten Mischwasserkanal 32 der Flüssigkeitsführung 29 verbunden ist.

[0039] Hierdurch sind das Kaltwasser von dem in der Fig. 6 gezeigten Kaltwasserschlauch 19 über die Kaltwasserkanäle 7, 12, 30 dem in der Fig. 2 gezeigten Mischventil 5 und das Warmwasser von dem in der Fig. 6 gezeigten Warmwasserschlauch 20 über die Warmwasserkanäle 8, 13, 31 dem in der Fig. 2 gezeigten Mischventil 5 zuführbar. Das Kaltwasser ist durch den in der Fig. 6 gezeigten Kaltwasserschlauch 19 den Kaltwasserkanälen 7, 12, 30 von einer hier nicht gezeigten Kaltwasserquelle und das Warmwasser durch den in der Fig. 6 gezeigten Warmwasserschlauch 20 den Warmwasserkanälen 8, 13, 31 von einer hier nicht gezeigten Warmwasserquelle zuführbar. Das durch das in der Fig. 2 gezeigte Mischventil 5 gemischte Mischwasser ist über die Mischwasserkanäle 9, 14, 32 dem in der Fig. 6 gezeigten Mischwasserschlauch 21 zuführbar.

[0040] Die Fig. 8 zeigt schematisch eine Verteilervorrichtung 34, die außerhalb des in der Fig. 1 gezeigten Armaturengehäuses 2 und/oder unterhalb des in der Fig. 2 gezeigten Gewindeschafts 10 angeordnet ist. Die Verteilervorrichtung 34 umfasst ein Verteilergehäuse 56 mit einem ersten Einlass 35 für eine erste Flüssigkeit in Form des Mischwassers, einem zweiten Einlass 36 für eine zweite Flüssigkeit und einem dritten Einlass 37 für eine dritte Flüssigkeit. Der Mischwasserschlauch 21 ist als erste Zuführleitung 57 an den ersten Einlass 35 angeschlossen, sodass dem ersten Einlass 35 das Mischwasser von dem Mischventil 5 als erster Flüssigkeitsquelle 60 der in der Fig. 2 gezeigten Sanitärarmatur 1 zuführbar ist. Eine zweite Zuführleitung 58 ist an den zweiten Einlass 36 angeschlossen, sodass dem zweiten Einlass 36 die zweite Flüssigkeit von einer zweiten Flüssigkeitsquelle 61 zuführbar ist. Eine dritte Zuführleitung 59 ist an den dritten Einlass 37 angeschlossen, sodass dem dritten Einlass 37 die dritte Flüssigkeit von einer dritten Flüssigkeitsquelle 62 zuführbar ist. Bei der zweiten Flüssigkeit kann es sich beispielsweise um Heißwasser und der dritten Flüssigkeit um gefilterte Flüssigkeit bzw. gefiltertes Wasser handeln.

[0041] Das Verteilergehäuse 56 weist einen Auslass 63 auf, an den ein Mehrlumenschlauch 33 angeschlossen ist. Das Mischwasser bzw. die erste Flüssigkeit ist von dem ersten Einlass 35 über einen ersten Flüssigkeitskanal 64 der Verteilervorrichtung 34 einem in der Fig. 9 gezeigten ersten Lumen 38 des Mehrlumenschlauchs 33, die zweite Flüssigkeit von dem zweiten Einlass 36 über einen zweiten Flüssigkeitskanal 65 der Verteilervorrichtung 34 einem in der Fig. 9 gezeigten zweiten Lumen 39 des Mehrlumenschlauchs 33 und die dritte Flüssigkeit von dem dritten Einlass 37 über einen dritten Flüssigkeitskanal 66 der Verteilervorrichtung 34 einem in der Fig. 9 gezeigten dritten Lumen 40 des Mehrlumenschlauchs 33 zuführbar.

[0042] Der Mehrlumenschlauch 33 erstreckt sich von der Verteilervorrichtung 34 durch den Gewindeschaft 10, die Flüssigkeitsführung 29, das Armaturengehäuse 2 und den Auslauf 3 zu der Auslauföffnung 4, sodass das Mischwasser, die zweite Flüssigkeit und die dritte Flüssigkeit der Auslauföffnung 4 zuführbar sind (vgl. Fig. 1 und 2). Hierzu weist der Gewindeschaft 10 einen ersten Kanal 67 für den Mehrlumenschlauch 33 (vgl. Fig. 4) und die Flüssigkeitsführung 29 einen zweiten Kanal 68 für den Mehrlumenschlauch 33 auf (vgl. Fig. 5). Der erste Kanal 67 erstreckt sich parallel zu der Längsachse 44 vollständig durch den Gewindeschaft 10 und der zweite Kanal 68 parallel zu der Längsachse 44 vollständig durch die Flüssigkeitsführung 29.

[0043] Die Fig. 9 zeigt den Mehrlumenschlauch 33 mit dem ersten Lumen 38, zweiten Lumen 39 und dritten Lumen 40 in einem Querschnitt entlang der in der Fig. 8 gezeigten Schnittebene IX-IX.

[0044] Durch die vorliegende Erfindung sind die Flüssigkeiten mit geringerem Platzbedarf zu der Auslauföffnung 4 leitbar.

Bezugszeichenliste



[0045] 
1
Sanitärarmatur
2
Armaturengehäuse
3
Auslauf
4
Auslauföffnung
5
Mischventil
6
Kartuschenadapter
7
erster Kaltwasserkanal
8
erster Warmwasserkanal
9
erster Mischwasserkanal
10
Gewindeschaft
11
Träger
12
zweiter Kaltwasserkanal
13
zweiter Warmwasserkanal
14
zweiter Mischwasserkanal
15
unteres längsseitiges Ende
16
Kaltwasserschlauchanschluss
17
Warmwasserschlauchanschluss
18
Mischwasserschlauchanschluss
19
Kaltwasserschlauch
20
Warmwasserschlauch
21
Mischwasserschlauch
22
erste Befestigungseinrichtung
23
zweite Befestigungseinrichtung
24
erster Ausnehmung
25
zweite Ausnehmung
26
erstes Befestigungselement
27
erste Befestigungsvorrichtung
28
zweiter Befestigungsvorrichtung
29
Flüssigkeitsführung
30
dritter Kaltwasserkanal
31
dritter Warmwasserkanal
32
dritter Mischwasserkanal
33
Mehrlumenschlauch
34
Verteilervorrichtung
35
erster Einlass
36
zweiter Einlass
37
dritter Einlass
38
erstes Lumen
39
zweites Lumen
40
drittes Lumen
41
Montageöffnung
42
Betätigungselement
43
Montageloch
44
Längsachse
45
äußere Umfangsfläche
46
Außengewinde
47
Oberseite
48
Unterseite
49
Mutter
50
Aufnahme
51
Kartuschenadapterunterseite
52
oberes längsseitiges Ende
53
Kragen
54
Flüssigkeitsführungsunterseite
55
Flüssigkeitsführungsoberseite
56
Verteilergehäuse
57
erste Zuführleitung
58
zweite Zuführleitung
59
dritte Zuführleitung
60
erste Flüssigkeitsquelle
61
zweite Flüssigkeitsquelle
62
dritte Flüssigkeitsquelle
63
Auslass
64
erster Flüssigkeitskanal
65
zweiter Flüssigkeitskanal
66
dritter Flüssigkeitskanal
67
erster Kanal
68
zweiter Kanal
69
erster Schenkel
70
zweiter Schenkel
71
Steg



Ansprüche

1. Sanitärarmatur (1), zumindest aufweisend:

- ein Armaturengehäuse (2) mit einem Auslauf (3) und zumindest einer Auslauföffnung (4);

- ein Mischventil (5) zum Mischen von Kaltwasser und Warmwasser zu Mischwasser;

- einen Kartuschenadapter (6) zur Befestigung des Mischventils (5) in dem Armaturengehäuse (2), wobei der Kartuschenadapter (6) einen ersten Kaltwasserkanal (7), einen ersten Warmwasserkanal (8) und einen ersten Mischwasserkanal (9) aufweist; und

- einen Gewindeschaft (10) zum Befestigen der Sanitärarmatur (1) an einem Träger (11), wobei der Gewindeschaft (10) einen mit dem ersten Kaltwasserkanal (7) verbundenen zweiten Kaltwasserkanal (12), einen mit dem ersten Warmwasserkanal (8) verbundenen zweiten Warmwasserkanal (13) und einen mit dem ersten Mischwasserkanal (9) verbundenen zweiten Mischwasserkanal (14) aufweist und wobei der zweite Kaltwasserkanal (12) an einem unteren längsseitigen Ende (15) des Gewindeschafts (10) einen Kaltwasserschlauchanschluss (16) für einen Kaltwasserschlauch (19), der zweite Warmwasserkanal (13) an dem unteren längsseitigen Ende (15) des Gewindeschafts (10) einen Warmwasserschlauchanschluss (17) für einen Warmwasserschlauch (20) und der zweite Mischwasserkanal (14) an dem unteren längsseitigen Ende (15) des Gewindeschafts (10) einen Mischwasserschlauchanschluss (18) für einen Mischwasserschlauch (21) aufweist.


 
2. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 1, wobei der Gewindeschaft (10) eine erste Befestigungseinrichtung (22) zum Befestigen des Kaltwasserschlauchs (19) in dem Kaltwasserschlauchanschluss (16), eine zweite Befestigungseinrichtung (23) zum Befestigen des Warmwasserschlauchs (20) in dem Warmwasserschlauchanschluss (17) odereine dritte Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Mischwasserschlauchs (21) in dem Mischwasserschlauchanschluss (18) aufweist.
 
3. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 2, wobei die erste Befestigungseinrichtung (22) eine erste Ausnehmung (24) und ein erstes Befestigungselement (26), die zweite Befestigungseinrichtung (23) eine zweite Ausnehmung (25) und ein zweites Befestigungselement oder die dritte Befestigungseinrichtung eine dritte Ausnehmung und ein drittes Befestigungselement umfasst.
 
4. Sanitärarmatur (1) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der Kartuschenadapter (6) mit zumindest einer ersten Befestigungsvorrichtung (27) in dem Armaturengehäuse (2) befestigt ist.
 
5. Sanitärarmatur (1) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei zwischen dem Kartuschenadapter (6) und dem Gewindeschaft (10) zumindest eine Flüssigkeitsführung (29) mit einem dritten Kaltwasserkanal (30), dritten Warmwasserkanal (31) und dritten Mischwasserkanal (32) angeordnet ist.
 
6. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 5, wobei die zumindest eine Flüssigkeitsführung (29) mit zumindest einer zweiten Befestigungsvorrichtung (28) in dem Armaturengehäuse (2) befestigt ist.
 
7. Sanitärarmatur (1) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, aufweisend einen Mehrlumenschlauch (33), der mit der zumindest einen Auslauföffnung (4) verbunden ist und sich durch das Armaturengehäuse (2) und den Gewindeschaft (10) erstreckt.
 
8. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 7, wobei der Mehrlumenschlauch (33) mit einer Verteilervorrichtung (34) verbunden ist.
 
9. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 8, wobei die Verteilervorrichtung (34) einen ersten Einlass (35) für das Mischwasser und einen zweiten Einlass (36) für eine zweite Flüssigkeit aufweist.
 
10. Sanitärarmatur (1) nach Patentanspruch 9, wobei der erste Einlass (35) in ein erstes Lumen (38) des Mehrlumenschlauchs (33) und der zweite Einlass (35) in ein zweites Lumen (39) des Mehrlumenschlauchs (33) münden.
 




Zeichnung













Recherchenbericht









Recherchenbericht