[0001] Die Erfindung betrifft einen Werkstückträger sowie ein Werkstückträgersystem.
[0002] Ein Werkstückträger dient dazu, ein oder mehrere Werkstücke bereitzustellen und zu
halten, um sie in einer Fertigungsstation zu bearbeiten. Mittels des Werkstückträgers
können die Werkstücke im Rahmen des Fertigungsprozesses einer oder mehreren Fertigungsstationen
zugeführt und bearbeitet werden. Sie können zwischen den Fertigungsstationen transportiert
werden und in den Werkstückträgern zwischen den Fertigungsschritten gelagert werden.
In den Fertigungsstationen können Fertigungsschritte wie Waschen, mechanische Bearbeitung
oder thermisches Härten durchgeführt werden.
[0003] Der Werkstückträger umfasst einen Trägerboden, der plattenförmig ausgebildet sein
kann, und Griffe zur einfacheren Handhabung. Durch Halter, beispielsweise aufragende
Arme, und Aufnahmen, beispielsweise Körbe, am Trägerboden des Werkstückträgers können
die Werkstücke in einer gewünschten Position gehalten und gruppiert werden. Die Halter
und Aufnahmen können hinsichtlich ihrer Position veränderbar ausgebildet sein, sodass
der Werkstückträger an die zu bearbeitenden Werkstücke und/oder die Fertigungsstation,
in der der Werkstückträger verwendet wird, angepasst werden kann.
[0005] Die
US 5 887 733 A betrifft eine Vorrichtung zum Halten eines Objekts, das einen oder mehrere Schritte
in einem Herstellungsprozess durchläuft. Das Dokument zeigt einen modularen Turm für
ein Werkzeugsystem zum Halten eines Bauteils, das einer Qualitätskontrolle unterzogen
wird, kann aber auch zum Halten von Objekten Anwendung finden, die einer Fertigungsbearbeitung
unterzogen werden.
[0006] Träger werden auch in anderen Bereichen verwendet. Die
DE 603 19 072 T2 zeigt einen stapelbaren Träger für Pflanzen mit bogenförmigen Auflagen zum Aufstapeln,
die entfernt werden können. Die
US 2009 / 0 139 890 A1 zeigt ein Tablett mit integrierten Griffen. Die
US 2 747 748 A zeigt stapelbare Brotträger, deren Griffe umklappbar sind. Die
CN 2 09 777 053 U zeigt ein stapelbares Tablett mit integrierten Griffen. Die
JP 2002-68 194 A zeigt eine rollbare Palette, an der ein bogenförmiger Griff zum Schieben und Ziehen
befestigt werden kann.
[0007] Es stellt sich die Aufgabe, einen alternativen Werkstückträger bereitzustellen.
[0008] Die Aufgabe wird durch einen Werkstückträger und ein Werkstückträgersystem gemäß
den nebengeordneten Ansprüchen gelöst.
[0009] Es ist ein Werkstückträger vorgesehen mit einem Trägerboden und zumindest einem höhenveränderbaren
Griff, der einen Steg und zwei Schenkel umfasst und lösbar am Trägerboden befestigt
ist, wobei jeder Schenkel zumindest teilweise aus einem oder mehreren Abstandkörpern
ausgebildet ist und wobei die Anzahl der Abstandkörper im Schenkel veränderbar und/oder
zumindest ein Abstandskörper durch einen Abstandskörper anderer Höhe austauschbar
ist, sodass eine Länge des Schenkels veränderbar ist.
[0010] Der Trägerboden dient zum Halten der Werkstücke und kann beispielsweise plattenförmig
oder wannenförmig mit aufragenden Randbereichen ausgebildet sein. Vorteilhafterweise
sind an gegenüberliegenden Randbereichen des Trägerbodens zwei Griffe angeordnet,
um die Handhabung des Werkstückträgers zu erleichtern, indem er an den Griffen gehalten
werden kann.
[0011] Der Griff umfasst den Steg, an dem der Griff gehalten wird. Er ist durch die Schenkel
beabstandet zum Trägerboden angeordnet ist, sodass zumindest ein mittlerer Bereich
des Stegs beim Halten von einer Hand umschlossen werden kann. Der Steg hat eine langgestreckte
Form. Er kann eine rechteckförmige Grundform haben oder im mittleren Bereich einen
gerundeten Querschnitt haben, um ihn leichter zu halten. Die Länge des Stegs kann
mit einer Seitenlänge des Trägerbodens, an der er montiert ist, korrespondieren oder
kürzer sein. Von äußeren Randbereichen des Stegs zum Trägerboden ragen zwei Schenkel,
die vorteilhafterweise die gleiche Länge haben. Vorteilhafterweise verlaufen sie rechtwinklig
zu Steg und Trägerboden. Die Schenkel haben eine zylinderförmige Form mit beispielsweise
rechteckigem, rundem oder ovalem Querschnitt.
[0012] Eine Griffhöhe über dem Trägerboden wird durch die Schenkellänge bestimmt. Vorteilhafterweise
haben beide Schenkel des Griffs die gleiche Länge, und beide Griffe an der Trägerplatte
haben die gleiche Griffhöhe. Die Schenkellänge hängt von der Anzahl der Abstandsstücke
im Schenkel ab. Durch eine Veränderung der Anzahl der Abstandsstücke im Schenkel ist
die Schenkellänge veränderbar und damit auch die Griffhöhe. Die Anzahl kann reduziert
werden, bis keine Abstandstücke mehr im Schenkel vorgesehen sind und der Steg auf
dem Trägerboden aufliegt.
[0013] Die Schenkellänge kann nicht nur durch die Anzahl der Abstandsstücke variiert werden,
sondern auch durch deren Höhe, sodass ein Abstandsstück durch eine höheres oder flacheres
ersetzt werden kann, um die Griffhöhe zu verändern. Es können Abstandsstücke verschiedener
Höhe im Schenkel vorgesehen sein.
[0014] Vorteilhafterweise umfasst der Werkstückträger zumindest ein Befestigungsmittel,
das den Griff mit dem Trägerboden verbindet, sodass die Abstandskörper zumindest Teile
der Schenkel ausbilden. Das Befestigungsmittel kann im Schenkel zwischen dem Steg
und dem Trägerboden verlaufen, sodass es die Abstandstücke zwischen den Steg und den
Trägerboden klemmt. In einer Ausführung umfasst das Befestigungsmittel eine Komponente
mit einem Innengewinde und eine Komponente mit einem Außengewinde, die durch eine
Schraubverbindung zusammenfügbar sind. Die Komponenten können eine Schraube und eine
Schraubenmutter sein, wobei ein Schraubenkopf der Schraube an einer Trägerbodenunterseite
und die Schraubenmutter oberseitig auf dem Steg angeordnet ist oder umgekehrt. Statt
einer Schraubenmutter kann eine Hutmutter vorgesehen sein. Die die Abstandskörper
weisen bei solch einer Befestigung vorteilhafterweise ein Durchgangsloch auf, durch
das das Befestigungsmittel, insbesondere die Schraube, verläuft, sodass es beim Zusammenbau
der Griffkomponenten auch die Abstandskörper ausrichtet. Alternativ kann auch ein
Bolzen mit Innengewinde vorgesehen sein, der vom Steg durch die Abstandskörper verläuft
und in den am Trägerboden eine kurze Schraube eingreift.
[0015] In einer Ausführung ist der Steg einstückig ausgebildet und weist Schenkelansätze
auf, deren Grundfläche vorteilhafterweise mit einer Grundfläche der Abstandskörper
korrespondiert. Schenkelansätze sind nach unten ragende Endbereich des Stegs, die
auf den Abstandskörpern aufsetzten. Wenn solch ein Steg ohne Abstandskörper auf dem
Trägerboden befestigt ist, berührt der mittlere Bereich den Trägerboden nicht. Die
Abstandskörper haben vorteilhafterweise eine zylinderförmige Form mit gleicher Grundfläche,
die beispielsweise rechteckförmig ist, sodass bei der Montage zwar Höhe und Anzahl
relevant ist, nicht jedoch die Reihenfolge, in der sie im Schenkel gestapelt sind.
[0016] In einer Ausführung weist der Steg Durchgangslöcher jeweils mit einer Senkung an
einer Griffoberseite auf. Das Durchgangsloch und die Senkung sind derart ausgebildet,
dass das Befestigungsmittel im Steg versenkt montierbar ist. Dies mindert das Verletzungsrisiko
an der Griffoberseite durch aufragende Befestigungsmittel. Bei Verwendung von Schraube
und Schraubenmutter als Befestigungsmittel ist die Senkung derart ausgebildet, dass
entweder der Schraubenkopf abgesenkt ist oder die Schraubenmutter. Im letztgenannten
Fall ragt vorteilhafterweise auch das Schraubenende nicht über die Stegoberseite hinaus.
[0017] In einer Ausführung ist die Senkung derart ausgebildet, dass darin ein aus dem Griff
aufragendes Arretiermittel einsetzbar ist. Das Arretiermittel kann beispielsweise
in einen aufgestapelten weiteren Werkstückträger eingreifen oder in einen auf die
Griffe aufgesetzten Träger eingreifen, um diese Komponenten auszurichten und zu halten.
[0018] Vorteilhafterweise sind der Steg und die Abstandskörper aus Kunststoff ausgebildet,
was mit einem geringen Gewicht einhergeht. Der Trägerboden kann im Wesentlichen aus
Kunststoff oder im Wesentlichen aus Metall, beispielsweise Edelstahl, ausgebildet
sein, wobei die Materialauswahl und Trägerbodengestaltung von den Einsatzanforderungen
abhängt. Nichtsdestotrotz können am Trägerboden andere Materialien im geringen Umfang
vorgesehen sein.
[0019] Der Werkstückträger ist aus Komponenten eines Werkstückträgersystems zusammengefügt.
Das Werkstückträgersystem umfasst einen Trägerboden, zwei Stege und eine Mehrzahl
von Abstandskörpern, die zu dem Werkstückträger mit zwei höhenveränderbaren Griffen
zusammenfügbar sind. Die Griffe umfassen jeweils einen der Stege und zwei Schenkel,
wobei jeder Schenkel zumindest teilweise aus einem oder mehreren der Abstandskörper
ausbildbar ist. Die Griffhöhe hängt von der Anzahl und Höhe der im Schenkel eingefügten
Abstandskörper ab.
[0020] Vorteilhafterweise umfasst das Werkstückträgersystem eine Mehrzahl von Befestigungsmitteln
verschiedener Längen, wobei die Befestigungsmittel die Griffe mit dem Trägerboden
verbinden und die Längen mit verschiedenen Anzahlen und/oder Höhen von Abstandskörpern
im Schenkel derart korrespondieren, dass das Befestigungsmittel versenkt am Steg montierbar
ist. Für verschiedene Kombinationen von Abstandskörpern im Schenkel sind jeweils Befestigungsmittel
passender Länge vorgesehen, sodass es für eine Kombination einer gegebene Anzahl von
Abstandskörpern mit vorgegebenen gleichen oder vorgegebenen verschiedenen Höhen versenkt
im Steg montierbar ist.
[0021] Für mehr Freiheitsgrade beim Zusammenfügen eines Werkstückträgers umfasst die Mehrzahl
von Abstandskörpern Abstandskörper verschiedener Längen. Zusätzlich oder alternativ
kann ein weiterer Trägerboden vorgesehen sein, wobei sich die Trägerböden unterscheiden.
[0022] Nachfolgend werden einige Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel eines Werkstückträgers in einer dreidimensionalen
Ansicht,
Figur 2 den Werkstückträger in einer Seitenansicht,
Figur 3 eine Detailansicht des Werkstückträgers in einer Draufsicht,
Figur 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Werkstückträgers in einer Seitenansicht,
und
Figur 5 ein Ausführungsbeispiel eines Werkstückträgersystems in einer Draufsicht.
[0023] In den Figuren sind gleiche oder funktional gleichwirkende Komponenten mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0024] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Werkstückträgers in einer dreidimensionalen
Ansicht, der einen Trägerboden 1 und einen Griff 3 umfasst. Üblicherweise sind zwei
Griffe 3 an gegenüberliegenden Außenseiten des Trägerbodens 1 vorgesehen. Der Anschaulichkeit
halber ist jedoch nur einer der Griffe 3 dargestellt.
[0025] Der Trägerboden 1 ist ausgebildet, sodass Halter und Aufnahmen, beispielsweise Körbe,
lösbar mit ihm verbunden werden können. Zu diesem Zweck weist der Trägerboden 1 eine
Mehrzahl von ersten und zweiten durchgängigen Aussparungen 5, 7 auf, die jeweils rasterförmig
angeordnet sind. In die ersten Aussparungen 5 sind die Halter und Aufnahmen klemmbar.
Die zweiten Aussparungen 7 dienen im Wesentlichen zur Ausrichtung und Arretierung
der eingeklemmten Halter und Aufnahmen. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Trägerboden
1 metallen ausgebildet. Er weist an Längs- und Breitseiten Abkantungen nach unten
und oben auf, um die Stabilität zu erhöhen.
[0026] An den Breitseiten ragen die Griffe 3 auf, die lösbar am Trägerboden 1 befestigt
sind. Zu diesem Zweck sind in den Eckbereichen des Trägerbodens 1 Durchgangslöcher
9 vorgesehen, durch die Befestigungsmittel 23 für die Griffe 3 greifen können.
[0027] Der Griff 3 umfasst einen Steg 11, der im Wesentlichen parallel zum Trägerboden 1
und von diesem beabstandet verläuft. Der Steg 11 hat eine langgestreckte quaderförmige
Grundform. Der Griff 3 umfasst ferner an Endbereichen des Stegs 11 zum Trägerboden
1 herunterragende Schenkel 13, die im Wesentlichen senkrecht zwischen dem Steg 11
und dem Trägerboden 1 verlaufen und zylinderförmig mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet
sind.
[0028] An einer Oberseite des Griffs 3 sind in den Endbereichen des Stegs 11 über den Griff
3 aufragende Arretiermittel 15 vorgesehen, die in Senkungen 31 des Griffs 3 positioniert
sind. Sie sind in diesem Ausführungsbeispiel als sechskantige Stifte mit kegelförmiger
Spitze ausgebildet, die in eine auf dem Werkstückträger positionierbare Trägerplatte
oder einem weiteren Werkstückträger, der auf dem Werkstückträger gestapelt ist, eingreifen
können, um die Trägerplatte beziehungsweise den weiteren Werkstückträger auszurichten
und in Position zu halten. Die Arretiermittel 15 sind in die Senkungen 31 eingesetzt
und weisen ein Innengewinde auf. Das Arretiermittel 15 ist Teil des Befestigungsmittels
23 für den Griff 3. Das Befestigungsmittel 23 umfasst zudem eine Schraube, die in
das Innengewinde eingreift, sodass der Griff 3 und der Trägerboden 1 zwischen das
Arretiermittel 15 und den Schraubenkopf geklemmt werden. Zusätzlich sind an der Griffoberseite
weitere Arretiermittel 17 vorgesehen. Diese sind als an der Oberseite des Stegs 11
aufragende Zapfen einstückig mit dem Steg 11 ausgebildet.
[0029] Figur 2 zeigt den Werkstückträger aus Figur 1 in einer Seitenansicht. Der Griff 3
ist mehrstückig aufgebaut und umfasst den Steg 1 und mehrere Abstandskörper 19, die
die Schenkel 13 zumindest teilweise ausbilden. Die Abstandskörper 19 haben in diesem
Ausführungsbeispiel dieselbe Höhe. Beide Schenkel 13 haben die gleiche Länge und weisen
dieselbe Anzahl von Abstandskörpern 13 auf.
[0030] Der einstückige Steg 11 weist Schenkelansätze 21 auf, die sich in seinen Endbereichen
nach unten strecken und zusammen mit den Abstandskörpern 19 die die Schenkel 13 ausbilden.
Zwischen den Schenkelansätzen 21 und dem Trägerboden 1 sind mehrere Abstandskörper
19 aufeinander angeordnet. Der Steg 11 ist über die Abstandskörper 19 mit dem Trägerboden
1 verbunden. Die Abstandskörper 11 haben eine quaderförmige Gestalt, deren Kanten
abgerundet sein können. Die Grundfläche der Schenkelansätze 21 korrespondiert mit
einer Grundfläche der Abstandskörper 19, sodass die Schenkelansätze 21 und die aufeinander
angeordneten Abstandskörper 19 zylinderförmige Schenkel 13 ausbilden.
[0031] Die Länge der Schenkel 13 und damit die Höhe des Griffs 3 über dem Trägerboden 1
hängen von der Anzahl der Abstandskörper 19 und deren Höhe ab.
In diesem Ausführungsbeispiel haben alle Abstandskörper 19 die gleiche Höhe.
In einem alternativen Ausführungsbeispiel können Abstandskörper 19 verschiedener Höhe
die Schenkel 3 zumindest teilweise ausbilden.
[0032] Die Befestigung des Griffs 3 erfolgt durch ein Befestigungsmittel 23. Zwei durch
den Trägerboden 1, die Abstandskörper 19 und den Steg 11 laufende Schrauben 25 befestigen
den Griff 3 am Trägerboden 1, indem ein Schraubenkopf 27 und eine Schraubenmutter
29 eine Klemmverbindung der dazwischen angeordneten Komponenten bilden. Vorteilhafterweise
ist der Schraubenkopf 27 an einer Unterseite des Trägerbodens 1 positioniert und die
Schraubenmutter 29 an der Oberseite des Stegs 11. Eine Klemmlänge zwischen der Schraubenmutter
29 und dem Schraubenkopf 27 hängt von der Anzahl und Höhe der dazwischen angeordneten
Abstandskörper 19 sowie der Stegdicke in diesem Bereich ab. Sowohl der Trägerboden
1 als auch die Abstandskörper 19 und der Steg 11 weisen Durchgangslöcher 9, 33 für
die Schrauben 25 auf.
[0033] Statt einer Schraubenmutter 29 mit durchgängigem Gewindeloch kann eine Hutmutter
verwendet werden, die einseitig geschlossen ist. Sie verringert das Verletzungsrisiko
und bietet außerdem einen optisch ansprechenden Abschluss der Schraubenverbindungen.
Die Hutmutter ist vorteilhafterweise vollständig im Steg 11 versenkt.
[0034] Alternativ kann ein Stapelbolzen mit Innengewinde und eine Schraube als Befestigungsmittel
23 verwendet werden. Der Stapelbolzen weist einen über den Griff 3 aufragenden Bereich
auf, der als Arretiermittel 15 dient und gestaltet sein kann wie das Arretiermittel
15 aus Figur 1. Der Stapelbolzen erstreckt sich über die Senkung 31, auf der er aufsetzt,
hinaus durch den Steg 11 und einen oder mehrere Abstandskörper 19. Eine Schraube am
Trägerboden 1, die kürzer ist als bei den anderen Ausführungsbeispielen, greift in
das Innengewinde, sodass der Griff 3 und der Trägerboden 1 zwischen den Schraubenkopf
und den oberen Bereich des Stapelbolzens geklemmt werden.
[0035] Der Griff 3 kann nach dem Lösen vom Trägerboden 1 in Steg 11 und Abstandskörper 19
separiert werden. Die Griffhöhe hängt von der Anzahl und Höhe der Abstandskörper 19
zwischen dem Steg 11 und dem Trägerboden 1 ab. Durch Entfernen und Hinzufügen von
Abstandshaltern 19 zwischen dem Steg 11 und dem Trägerboden 1 kann die Griffhöhe verändert,
das heißt verringert beziehungsweise vergrößert, werden. Die Griffhöhe kann auch durch
das Austauschen von Abstandskörpern 19 mit Abstandskörpern 19 anderer Höhe verändert
werden. Die beiden Maßnahmen lassen sich kombinieren. Die geringste Griffhöhe ergibt
sich, wenn keine Abstandshalter 19 vorgesehen sind und die Schenkellänge mit der Länge
des Schenkelansatzes 21 korrespondiert. Bei einem Steg 11 ohne Schenkelansatz 21 würde
dieser ohne Abstandshalter 19 gänzlich auf dem Trägerboden 1 aufliegen.
[0036] Figur 3 zeigt eine Detailansicht des Werkstückträgers im Griffbereich in einer Draufsicht.
Diese Ansicht veranschaulicht die Befestigung mittels der Schraube 25 und der Schraubenmutter
29. Die Durchgangsbohrung 33 im Steg 11 weist eine Senkung 31 auf, in der die Schraubenmutter
29 angeordnet ist, sodass sie nicht übersteht. Vorteilhafterweise korrespondierenden
Form und Größe von Schraubenmutter 29 und Senkung 31, die in diesem Ausführungsbeispiel
sechseckig sind. In die Schraubenmutter 29 greift das Gewinde der Schraube 25 derart,
dass der Trägerboden 1, die Abstandskörper 19 und der Steg 11 zusammengehalten werden.
Die Schraubenlänge ist derart, dass sie nicht über die Stegoberseite übersteht und
dennoch fest im Gewinde der Schraubenmutter 29 greift. Bei der Veränderung der Griffhöhe
durch mehr oder weniger Abstandskörper 19 oder Abstandskörper 19 anderer Höhe wird
vorteilhafterweise eine andere Schraube 25 mit passender Länge verwendet, sodass sie
nicht übersteht und dennoch sicher greift.
[0037] Alternativ kann der Griff 3 auch durch eine Schrauben-Schraubenmutter-Verbindung
befestigt werden, bei der der Schraubenkopf 27 am Steg 11, insbesondere in der Senkung
31 und die Schraubenmutter 29 am Trägerboden 1 angeordnet ist. Auch bei solch einem
Ausführungsbeispiel können Form und Größe von Schraubenkopf 27 und Senkung 31 korrespondieren,
und der Schraubenkopf 27 steht nicht über.
[0038] Bei Schrauben-Schraubenmutter-Verbindungen können zusätzlich Unterlegscheiben, Federn
oder ähnliches am Schraubenkopf 27 und/oder an der Schraubenmutter 29 vorgesehen sein.
[0039] Figur 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Werkstückträgers in einer Seitenansicht.
Zur Vermeidung von Wiederholungen konzentriert sich die Beschreibung auf Unterschiede
zum vorangegangenen Ausführungsbeispiel.
[0040] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Trägerboden 1 nicht gänzlich metallen ausgebildet,
sondern aus Kunststoff, was einen größeren Freiraum bei dessen Gestaltung bietet.
Der Trägerboden 1 weist zumindest durchgängige ersten Aussparungen 5 auf. Zwischen
den Aussparungen 5 sind an seiner Unterseite ebenso wie an den Seitenrändern nach
unten ragende Wände als Stabilisierung vorgesehen und integraler Bestandteil des Trägerbodens
1, die die Höhe des Trägerbodens 1 bestimmen. Der Trägerboden 1 weist ebenfalls Durchgangslöcher
9 für die als Schraube 25 und Schraubenmuttern 29 ausgebildeten Befestigungsmittel
23 in seinen Eckbereichen auf, mit denen die Griffe 3 am Trägerboden 1 befestigt werden.
Der Schraubenkopf 27 ist zwischen den Wänden versenkt.
[0041] Die Abstandskörper 19 haben in diesem Ausführungsbeispiel unterschiedliche Höhen.
Allerdings ist die größere Höhe ein Vielfaches der geringeren Höhe, sodass der höhere
Abstandskörper 19 durch flachere Abstandskörper 19 ersetzt werden kann. Damit können
die Schenkel 13 bei gleicher Höhe eine unterschiedliche Anzahl von Abstandskörpern
19 umfassen.
[0042] Figur 5 zeigt Komponenten eines Ausführungsbeispiels eines Werkstückträgersystems
in einer Draufsicht. Das Werkstückträgersystem umfasst einen Trägerboden 1, eine Mehrzahl
von Abstandskörpern 19 und eine Mehrzahl von Befestigungsmitteln 23 verschiedener
Längen, aus denen sich ein Werkstückträger mit veränderbarer Griffhöhe zusammenfügen
lässt. Die Befestigungsmittel 23 sind Schrauben 25 und Schraubenmuttern 29, wobei
die Schraubenlängen mit verschiedenen Anzahlen von Abstandskörpern 19 in den Schenkeln
13 derart korrespondieren, dass die Befestigungsmittel 23 versenkt am Steg 11 montierbar
sind. Die Schrauben 25 verschiedener Länge sind mit einer von der Schraubenlänge abhängigen
Anzahl von Abstandskörpern 19 zusammensetzbar, sodass sie zwar eine Klemmung der Komponenten
zwischen dem Schraubenkopf 27 und der Schraubenmutter 29 ermöglichen, aber nicht überstehen.
So lassen sich Griffe 3 mit verschiedenen Griffhöhen aus den Komponenten des Werkstückträgersystems
zusammensetzen.
[0043] Das dargestellte beispielhafte Werkstückträgersystem umfasst einen Trägerboden 1.
Er ist metallen mit rasterförmigen Aussparungen 5, 7. In einem alternativen Werkstückträgersystem
sind mehrere, verschiedene Trägerböden 1 vorgesehen. Das dargestellte beispielhafte
Werkstückträgersystem umfasst ferner zwei Stege 11 und acht Abstandkörper 19 gleicher
Höhe sowie zwei Sätze je vier gleichlanger Schrauben 25 und vier Schraubenmuttern
29. Die Schraubenlänge der Sätze unterscheidet sich. Aus dem Werkstückträgersystem
lassen sich Griffe 3 mit Schenkeln 13, die entweder einen oder zwei Abstandskörper
19 umfassen, zusammenfügen und am Trägerboden 1 montieren. Bei Verwendung keiner Abstandskörper
19 würden die Schrauben 25 überstehen, sodass noch ein weiterer Satz Schrauben 25
erforderlich wäre.
[0044] Das dargestellte Werkstückträgersystem umfasst Trägerkörper 19 gleicher Höhe. Ein
alternatives Werkstückträgersystem umfasst Trägerkörper 19 unterschiedlicher Höhe.
[0045] Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren
Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
Bezugszeichen
[0046]
- 1
- Trägerboden
- 3
- Griff
- 5, 7
- Aussparung
- 9, 33
- Durchgangsloch
- 11
- Steg
- 13
- Schenkel
- 15, 17
- Arretierm ittel
- 19
- Abstandskörper
- 21
- Schenkelansatz
- 23
- Befestigungsmittel
- 25
- Schraube
- 27
- Schraubenkopf
- 29
- Schraubenmutter
- 31
- Senkung
1. Werkstückträger mit einem Trägerboden (1) und zumindest einem höhenveränderbaren Griff
(3), der einen Steg (11) und zwei Schenkel (13) umfasst und lösbar am Trägerboden
(1) befestigt ist, wobei jeder Schenkel (13) zumindest teilweise aus einem oder mehreren
Abstandkörpern (19) ausgebildet ist und wobei die Anzahl der Abstandkörper (19) im
Schenkel (13) veränderbar ist und/oder zumindest ein Abstandskörper (19) durch einen
Abstandskörper (19) anderer Höhe austauschbar ist, sodass eine Länge des Schenkels
(13) veränderbar ist.
2. Werkstückträger nach Anspruch 1, umfassend zumindest ein Befestigungsmittel (23),
das den Griff (3) mit dem Trägerboden (1) lösbar verbindet.
3. Werkstückträger nach Anspruch 2, wobei das Befestigungsmittel (23) zwischen dem Steg
(11) und dem Trägerboden (1) im Schenkel (13) verläuft.
4. Werkstückträger nach Anspruch 2 oder 3, wobei das Befestigungsmittel (23) eine Komponente
mit einem Innengewinde und eine Komponente mit einem Außengewinde, die durch eine
Schraubverbindung zusammenfügbar sind, umfasst.
5. Werkstückträger nach einem der vorherigen Ansprüche, mit mehreren Abstandskörpern
(19) verschiedener Höhen, die den Schenkel (13) zumindest teilweise ausbilden.
6. Werkstückträger nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Abstandskörper (19)
ein Durchgangsloch (33) aufweisen, durch das das Befestigungsmittel (23) verläuft.
7. Werkstückträger nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Steg (11) einstückig
ausgebildet ist und Schenkelansätze (21) aufweist, deren Grundfläche mit einer Grundfläche
der Abstandskörper (19) korrespondiert.
8. Werkstückträger nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Steg (11) Durchgangslöcher
(33) jeweils mit einer Senkung (31) an einer Stegoberseite aufweist, wobei das Durchgangsloch
(33) mit der Senkung (31) derart ausgebildet sind, dass das Befestigungsmittel (23)
im Steg (11) versenkt montierbar ist.
9. Werkstückträger nach Anspruch 8, wobei die Senkung (31) derart ausgebildet ist, dass
darin ein aus dem Griff (3) aufragendes Arretiermittel (15) einsetzbar ist.
10. Werkstückträger nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Steg (11) und die Abstandskörper
(19) aus Kunststoff ausgebildet sind.
11. Werkstückträger nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Trägerboden (1) im
Wesentlichen aus Kunststoff oder im Wesentlichen metallen ausgebildet ist.
12. Werkstückträgersystem umfassend einen Trägerboden (1), zwei Stege (11) und eine Mehrzahl
von Abstandskörpern (19), die zu einem Werkstückträger mit zwei höhenveränderbaren
Griffen (3) zusammengefügt ist, wobei die Griffe (3) jeweils einen der Stege (11)
und zwei Schenkel (13) umfassen, und wobei jeder Schenkel (13) zumindest teilweise
aus einem oder mehreren der Abstandskörper (19) ausgebildet ist.
13. Werkstückträgersystem nach Anspruch 12, wobei die Mehrzahl von Abstandskörpern (19)
Abstandskörper (19) verschiedener Höhen umfasst.
14. Werkstückträgersystem nach Anspruch 12 oder 13, umfassend eine Mehrzahl von Befestigungsmitteln
(23) verschiedener Längen, wobei die Befestigungsmittel (23) ausgebildet sind, die
Griffe (3) mit dem Trägerboden (1) zu verbinden und die Längen mit verschiedenen Anzahlen
und/oder Höhen von Abstandskörpern (19) im Schenkel (13) derart korrespondieren, dass
das Befestigungsmittel (23) versenkt am Steg (11) montierbar ist.
15. Werkstückträgersystem nach einem der Ansprüche 12 bis 14, umfassend einen sich vom
Trägerboden (1) unterscheidenden weiteren Trägerboden (1).
1. Workpiece carrier comprising a carrier base (1), and at least one height-adjustable
handle (3), which comprises a crosspiece (11) and two legs (13) and is detachably
fastened to the carrier base (1), wherein each leg (13) is formed at least partially
from one or more spacer elements (19) and wherein the number of spacer elements (19)
in the leg (13) is variable and/or wherein at least one spacer element (19) is replaceable
by another spacer element (19) of a different height, such that a length of the leg
(13) is variable.
2. Workpiece carrier according to claim 1,
comprising at least one fastening means (23), which detachably connects the handle
(3) to the carrier base (1).
3. Workpiece carrier according to claim 2,
wherein the fastening means (23) extends through the leg (13) between the crosspiece
(11) and the carrier base (1).
4. Workpiece carrier according to claim 2 or 3,
wherein the fastening means (23) comprises a component having an inner thread and
a component having an outer thread, which are connectable by a screw connection.
5. Workpiece carrier according to any one of the preceding claims,
comprising a plurality of spacer elements (19) of different heights, which at least
partially form the leg (13).
6. Workpiece carrier according to any one of the preceding claims,
wherein the spacer elements (19) comprise a through-hole (33) through which the fastening
means (23) passes.
7. Workpiece carrier according to any one of the preceding claims,
wherein the crosspiece (11) is formed in one piece and comprises leg portions (21),
a base area of which corresponds to a base area of the spacer elements (19).
8. Workpiece carrier according to any one of the preceding claims,
wherein the crosspiece (11) comprises through-holes (33), each with a countersink
(31) at an upper side of the crosspiece, wherein the through-hole (33) with the countersink
(31) is formed in such a manner that the fastening means (23) can be mounted countersunk
within the crosspiece (11).
9. Workpiece carrier according to claim 8,
wherein the counterbore (31) is formed such that a locking element (15), protruding
from the handle (3), can be inserted therein.
10. Workpiece carrier according to any one of the preceding claims,
wherein the crosspiece (11) and the spacer elements (19) are made of plastic.
11. Workpiece carrier according to any one of the preceding claims,
wherein the carrier base (1) is made substantially of plastic or metal.
12. Workpiece carrier system comprising a carrier base (1), two crosspieces (11) and a
plurality of spacer elements (19), which are assembled into a workpiece carrier according
to any one of the preceding claims with two height-adjustable handles (3), at which
the workpiece carrier can be held, wherein the handles (3) each comprise one of the
crosspieces (11) and two legs (13), and wherein each leg (13) is formed at least partially
from one or more of the spacer elements (19).
13. Workpiece carrier system according to claim 12,
wherein the plurality of spacer elements (19) comprises spacer elements (19) of different
heights.
14. Workpiece carrier system according to claim 12 or 13,
comprising a plurality of fastening means (23) of different lengths, wherein the fastening
means (23) are formed to connect the handles (3) with the carrier base (1) and wherein
the lengths correspond to different numbers and/or heights of spacer elements (19)
in the leg (13), such that the fastening means (23) can be mounted countersunk in
the crosspiece (11).
15. Workpiece carrier system according to one of the claims 12 to 14,
comprising a further carrier base (1) differing from the carrier base (1).
1. Support pour pièce comportant un fond de support (1) et au moins une poignée (3) à
hauteur variable, laquelle poignée comprend une entretoise (11) et deux branches (13)
et est fixée de manière amovible au fond de support (1), dans lequel chaque branche
(13) est réalisée au moins partiellement à partir d'un ou de plusieurs corps d'espacement
(19) et dans lequel le nombre de corps d'espacement (19) dans la branche (13) est
modifiable et/ou au moins un corps d'espacement (19) peut être remplacé par un corps
d'espacement (19) d'une autre hauteur, de sorte qu'une longueur de la branche (13)
est modifiable.
2. Support pour pièce selon la revendication 1,
comprenant au moins un moyen de fixation (23) qui relie de manière amovible la poignée
(3) au fond de support (1).
3. Support pour pièce selon la revendication 2,
dans lequel le moyen de fixation (23) s'étend entre l'entretoise (11) et le fond de
support (1) dans la branche (13).
4. Support pour pièce selon la revendication 2 ou 3,
dans lequel le moyen de fixation (23) comprend un composant comportant un filetage
intérieur et un composant comportant un filetage extérieur qui peuvent être assemblés
par une liaison à vis.
5. Support pour pièce selon l'une des revendications précédentes,
comportant plusieurs corps d'espacement (19) de différentes hauteurs, lesquels forment
au moins partiellement la branche (13).
6. Support pour pièce selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel les corps d'espacement (19) présentent un trou de passage (33) à travers
lequel s'étend le moyen de fixation (23).
7. Support pour pièce selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'entretoise (11) est réalisée d'une seule pièce et présente des saillies
de branche (21) dont la surface de base correspond à une surface de base des corps
d'espacement (19).
8. Support pour pièce selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'entretoise (11) présente des trous de passage (33), comportant respectivement
un abaissement (31) sur un côté supérieur d'entretoise, dans lequel le trou de passage
(33) comportant l'abaissement (31) est réalisé de telle sorte que le moyen de fixation
(23) peut être monté de manière à être abaissé dans l'entretoise (11).
9. Support pour pièce selon la revendication 8,
dans lequel l'abaissement (31) est réalisé de telle sorte qu'un moyen d'arrêt (15)
faisant saillie hors de la poignée (3) peut y être inséré.
10. Support pour pièce selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel l'entretoise (11) et les corps d'espacement (19) sont réalisés à partir
de matière plastique.
11. Support pour pièce selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le fond de support (1) est réalisé sensiblement à partir de matière plastique
ou sensiblement à partir de métal.
12. Système formant support pour pièce comprenant un fond de support (1), deux entretoises
(11) et une pluralité de corps d'espacement (19), lesquels sont assemblés pour former
un support pour pièce selon l'une des revendications précédentes, comportant deux
poignées (3) à hauteurs variables au niveau desquelles le support pour pièce peut
être maintenu, dans lequel les poignées (3) comprennent respectivement l'une des entretoises
(11) et deux branches (13), et dans lequel chaque branche (13) est réalisée au moins
partiellement à partir d'un corps d'espacement (19) ou plus.
13. Système formant support pour pièce selon la revendication 12,
dans lequel la pluralité de corps d'espacement (19) comprend des corps d'espacement
(19) de différentes hauteurs.
14. Système formant support pour pièce selon la revendication 12 ou 13, comprenant une
pluralité de moyens de fixation (23) de différentes longueurs, dans lequel les moyens
de fixation (23) sont réalisés pour relier les poignées (3) au fond de support (1)
et les longueurs correspondent à différents nombres et/ou hauteurs de corps d'espacement
(19) dans la branche (13) de telle sorte que le moyen de fixation (23) peut être monté
de manière à être abaissé au niveau de l'entretoise (11).
15. Système formant support pour pièce selon l'une des revendications 12 à 14,
comprenant un autre fond de support (1) différent du fond de support (1).