[0001] Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe für ein Hochdruckreinigungsgerät zum Fördern
einer Reinigungsflüssigkeit mit einem Pumpengehäuse, das ein erstes Gehäuseteil und
ein zweites Gehäuseteil aufweist, die jeweils als Metallteil ausgestaltet sind, wobei
das erste Gehäuseteil eine Saugleitung und eine Druckleitung ausbildet, und wobei
das zweite Gehäuseteil mehrere Pumpkammern ausbildet, in die jeweils ein hin und her
bewegbarer Kolben eintaucht und die jeweils über einen Einlasskanal mit der Saugleitung
und über einen Auslasskanal mit der Druckleitung in Strömungsverbindung stehen, wobei
die Einlasskanäle jeweils von einem Einlassventil und die Auslasskanäle jeweils von
einem Auslassventil verschließbar sind, wobei die Auslassventile jeweils einen ortsfest
gehaltenen Auslassventilsitz und einen relativ zum Auslassventilsitz hin und her verschiebbaren
Auslassschließkörper aufweisen, der einen dichtend an den Auslassventilsitz anlegbaren
Auslassventilteller aufweist.
[0002] Derartige Kolbenpumpen sind aus der
DE 10 2009 049 095 A1 bekannt. Mit ihrer Hilfe kann eine über die Saugleitung zugeführte Reinigungsflüssigkeit,
beispielsweise Wasser, unter Druck gesetzt und über die Druckleitung abgegeben werden.
An die Druckleitung kann beispielsweise ein Druckschlauch angeschlossen werden, der
an seinem freien Ende einen Düsenkopf trägt, über den die unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit
auf einen Gegenstand gerichtet werden kann. Die Kolbenpumpe wird von einem Antriebsmotor
angetrieben, der beispielsweise über ein Taumelscheibengetriebe mit den Kolben der
Kolbenpumpe gekoppelt ist und diese zu einer hin- und hergehenden Hubbewegung antreiben.
Die hin- und hergehende Bewegung der jeweils in eine Pumpkammer eintauchenden Kolben
hat eine periodische Vergrößerung und Verkleinerung des Volumens der Pumpkammern zur
Folge, so dass Reinigungsflüssigkeit über die Einlasskanäle in die Pumpkammern eingesaugt
und über die Auslasskanäle unter Druck abgegeben wird. Der Druck kann beispielsweise
mindestens 80 bar betragen. Um der Druckbelastung standhalten zu können, weist das
Pumpengehäuse ein erstes und ein zweites Gehäuseteil auf, die jeweils als Metallteil
ausgestaltet sind. Das erste Gehäuseteil bildet die Saugleitung und die Druckleitung
aus, und das zweite Gehäuseteil bildet die Pumpkammern aus sowie die Einlass- und
Auslasskanäle, über die die Pumpkammern mit der Saugleitung beziehungsweise mit der
Druckleitung in Strömungsverbindung stehen.
[0003] Die Einlasskanäle sind jeweils von einem Einlassventil verschließbar und die Auslasskanäle
sind jeweils von einem Auslassventil verschließbar. In der
DE 10 2009 049 095 A1 werden Auslassventile vorgeschlagen, die jeweils ein Auslassteil und einen relativ
zu diesem hin und her verschiebbaren Auslassschließkörper aufweisen. Das Auslassteil
bildet einen Auslassventilsitz aus und der Auslassschließkörper weist einen Auslassventilteller
auf, der an den Auslassventilsitz dichtend anlegbar ist. Jedes Auslassteil ist in
einem Auslasskanal ortsfest gehalten. Üblicherweise ist das Auslassteil aus Edelstahl
gefertigt und in einen Auslasskanal eingepresst oder in diesem durch Bördeln drehfest
und axial unverschieblich gehalten.
[0004] Aus der
WO 2008/086950 A1 und der
EP 2 805 050 B1 sind Kolbenpumpen für Hochdruckreinigungsgeräte bekannt, bei denen die beiden Gehäuseteile
des Pumpengehäuses aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sind. Dies erlaubt es, die
Auslassventilsitze unmittelbar in ein Gehäuseteil einzuformen, ohne dass ein zusätzliches
Auslassteil erforderlich ist. Aus einem Kunststoffmaterial gefertigte Pumpengehäuse
weisen allerdings eine geringere Druckfestigkeit auf als Pumpengehäuse, die von Metallteilen
gebildet werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kolbenpumpe der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass sie kostengünstiger herstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Kolbenpumpe der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das zweite Gehäuseteil eine Ventilaufnahme aufweist, in die sämtliche
Auslasskanäle einmünden, und dass die Kolbenpumpe eine Auslassventilbaugruppe aufweist,
die sämtliche Auslassventile ausbildet, wobei die Auslassventilbaugruppe ein Auslassteil
aufweist, das aus einem Kunststoffmaterial besteht und in die Ventilaufnahme eingesetzt
ist und das sämtliche Auslassventilsitze ausbildet.
[0007] Die erfindungsgemäße Kolbenpumpe weist eine Auslassventilbaugruppe auf, die sämtliche
Auslassventile ausbildet. Die Auslassventilbaugruppe umfasst ein Auslassteil, das
in eine Ventilaufnahme eingesetzt ist. Die Ventilaufnahme wird von dem als Metallteil
ausgestalteten zweiten Gehäuseteil ausgebildet. Das Auslassteil besteht aus einem
Kunststoffmaterial und weist sämtliche Auslassventilsitze auf. Die Auslassventilsitze
der Kolbenpumpe werden somit vom Auslassteil bereitgestellt. Es ist daher nicht erforderlich,
für jedes Auslassventil ein separates Auslassteil, das einen Auslassventilsitz ausbildet,
in einem Auslasskanal festzulegen. Auch eine aufwändige Nachbearbeitung des als Metallteil
ausgestalteten zweiten Gehäuseteils kann entfallen. Es kommt ein einziges Auslassteil
zum Einsatz, das sämtliche Auslassventilsitze der erfindungsgemä-βen Kolbenpumpe aufweist
und aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist. Dies verringert die Herstellungskosten
der Kolbenpumpe und erleichtert dessen Montage.
[0008] Das erste Gehäuseteil und/oder das zweite Gehäuseteil ist vorzugsweise als Druckgussteil
oder als Umformteil ausgestaltet.
[0009] Bevorzugt ist das erste Gehäuseteil und/oder das zweite Gehäuseteil aus einem Aluminium-
oder Messingmaterial gefertigt.
[0010] Bevorzugt ist die Ventilaufnahme auf der dem ersten Gehäuseteil zugewandten Seite
des zweiten Gehäuseteils angeordnet.
[0011] Die Auslassventilbaugruppe ist günstigerweise als vormontierbare Baueinheit ausgestaltet.
Dies erlaubt es, die Auslassventilbaugruppe als eigenständig handhabbare Baueinheit
zusammenzubauen, noch bevor der Zusammenbau der kompletten Kolbenpumpe erfolgt. Die
Auslassventilbaugruppe kann an einem ersten Montageort zusammengebaut und dann zu
einem zweiten Montageort transportiert werden, an dem die Montage der kompletten Kolbenpumpe
erfolgt.
[0012] Bevorzugt weist das Auslassteil mehrere ringförmige Auslassventilsitzkörper auf,
die jeweils einen Auslassventilsitz ausbilden.
[0013] Vorzugsweise ist der Auslassventilsitz fluchtend zu einem Auslasskanal ausgerichtet.
[0014] Das zweite Gehäuseteil bildet bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung im
Bereich der Ventilaufnahme mehrere ringförmige Auslassstützflächen aus, die senkrecht
zu einer Längsachse der Ventilaufnahme ausgerichtet sind und sich in Strömungsrichtung
der Reinigungsflüssigkeit jeweils an einen Auslasskanal anschließen und an denen jeweils
ein Auslassventilsitzkörper unter Zwischenlage eines Dichtrings anliegt. Die senkrechte
Ausrichtung der Auslassstützflächen erlaubt es, die an den Auslassstützflächen anliegenden
Dichtringe als Axialdichtungen auszugestalten, so dass bei der Herstellung des zweiten
Gehäuseteils eventuell im Bereich der Ventilaufnahme entstehende, parallel zur Längsachse
der Ventilaufnahme ausgerichtete Riefen die Dichtwirkung der Dichtringe nicht beeinträchtigen.
Derartige Riefen können insbesondere dann entstehen, wenn das zweite Gehäuseteil als
Druckgussteil ausgestaltet ist, bei dessen Herstellung eine Entformung erfolgt. Etwaige
Riefen, die bei der Entformung im Bereich der Ventilaufnahme entstehen, erstrecken
sich in Entformungsrichtung, das heißt sie erstrecken sich parallel zur Längsachse
der Ventilaufnahme, nicht aber parallel zu den Auslassstützflächen, da diese senkrecht
zur Längsachse der Ventilaufnahme ausgerichtet sind. Somit können etwaige Riefen,
die bei einer Entformung des zweiten Gehäuseteils im Bereich der Ventilaufnahme entstehen,
die in axialer Richtung wirkende Dichtung nicht beeinträchtigen.
[0015] Bevorzugt schließen sich die Auslassstützflächen in Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit
jeweils an einen Auslasskanal an.
[0016] Wie bereits erwähnt, bildet die Auslassventilbaugruppe sämtliche Auslassventile der
Kolbenpumpe aus. Günstig ist es, wenn die Auslassventile jeweils einen relativ zum
Auslassteil hin und her verschiebbaren Auslassschließkörper aufweisen, der einen an
einen Auslassventilsitz dichtend anlegbaren Auslassventilteller und einen sich in
die dem Auslasskanal abgewandte Richtung an den Auslassventilteller anschließenden
Auslassventilschaft aufweist. Bezogen auf die Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit
ist der Auslassventilschaft stromabwärts des Auslassventilsitzes angeordnet.
[0017] Bevorzugt weist die Auslassventilbaugruppe einen Führungskörper auf, der aus einem
Kunststoffmaterial besteht und mehrere Führungselemente aufweist, an denen jeweils
ein Auslassventilschaft verschiebbar gelagert ist. Die Führung sämtlicher Auslassventilschäfte
erfolgt bei einer derartigen Ausgestaltung mittels des Führungskörpers. Dies hat eine
weitere Vereinfachung der Montage der Kolbenpumpe zur Folge.
[0018] Die Führungselemente sind dazu eingerichtet, jeweils einen Auslassventilschaft eines
Auslassschließkörpers zu führen.
[0019] Die Führungselemente bilden bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung jeweils
eine Führungsaufnahme aus, in die ein Auslassventilschaft eintaucht.
[0020] Günstig ist es, wenn die Führungsaufnahmen jeweils mindestens eine sich in Längsrichtung
der Führungsaufnahme erstreckende Innennut aufweisen. Über die Innennut kann Reinigungsflüssigkeit
aus der jeweiligen Führungsaufnahme entweichen.
[0021] Zwischen die Führungselemente und die Auslassventilteller ist günstigerweise jeweils
eine Auslassventilfeder eingespannt. Mittels der Auslassventilfeder kann der Auslassventilteller
in Richtung auf den zugeordneten Auslassventilsitz vorgespannt werden.
[0022] Der Führungskörper ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mit dem
Auslassteil lösbar und flüssigkeitsdicht verbindbar. Dies erlaubt es auf besonders
einfache Weise, die Auslassventilbaugruppe als vormontierbare Baueinheit auszugestalten.
Hierzu können in einem ersten Montageschritt die Auslassventilschäfte jeweils in eine
Führungsaufnahme des Führungskörpers eingesetzt werden, wobei die Auslassventilschäfte
in ihrem aus den Führungsaufnahmen herausragenden Bereich von einer Auslassventilfeder
umgeben sind, die sich einerseits an einer Führungsaufnahme und andererseits an einem
Auslassventilteller abstützen. Anschließend kann der Führungskörper mit dem Auslassteil
flüssigkeitsdicht verbunden werden, vorzugsweise unter Zwischenlage eines Dichtrings.
In einem nachfolgenden Montageschritt kann das mit dem Führungskörper verbundene Auslassteil
in die Ventilaufnahme des zweiten Gehäuseteils eingesetzt werden. Anschließend können
dann die beiden Gehäuseteile des Pumpengehäuses zusammengefügt werden.
[0023] Bevorzugt ist der Führungskörper mit dem Auslassteil unter Zwischenlage eines oder
mehrerer Dichtringe steckbar verbindbar.
[0024] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Führungskörper in das Auslassteil einsteckbar
ist unter Zwischenlage von mindestens einem Dichtring.
[0025] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Führungskörper einen Rückschlagventilsitz
ausbildet für ein stromabwärts der Auslassventile angeordnetes zentrales Rückschlagventil.
Bei einer derartigen Ausgestaltung bildet das Auslassteil die Ventilsitze der Auslassventile
aus und der Führungskörper bildet den Ventilsitz des zentralen Rückschlagventils aus.
Dies hat eine weitere Vereinfachung der Montage der Kolbenpumpe zur Folge. Ein Rückschlagventilschließkörper
kann hierbei eine Position unmittelbar stromabwärts des vom Führungskörper ausgebildeten
Rückschlagventilsitzes einnehmen und kann von einer Rückschlagventilfeder in Richtung
auf den Rückschlagventilsitz vorgespannt sein.
[0026] Das zentrale Rückschlagventil ist bevorzugt in der Druckleitung angeordnet.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass das erste Gehäuseteil auf seiner dem zweiten Gehäuseteil
zugewandten Seite eine fluchtend zur Ventilaufnahme des zweiten Gehäuseteils ausgerichtete
Gehäuseausnehmung aufweist, in die der Führungskörper unter Zwischenlage von mindestens
einem Dichtring eintaucht. Bei einer derartigen Ausgestaltung nimmt die Auslassventilbaugruppe
eine Position zwischen dem ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil ein, wobei
das erste Gehäuseteil auf seiner dem zweiten Gehäuseteil zugewandten Seite eine Gehäuseausnehmung
aufweist, in die der Führungskörper eintaucht, und wobei das zweite Gehäuseteil auf
seiner dem ersten Gehäuseteil zugewandten Seite eine fluchtend zur Gehäuseausnehmung
ausgerichtete Ventilaufnahme aufweist, in die das Auslassteil eingesetzt ist. Der
Führungskörper ist flüssigkeitsdicht mit dem ersten Gehäuseteil verbunden und das
Auslassteil ist flüssigkeitsdicht mit dem zweiten Gehäuseteil verbunden und darüber
hinaus sind der Führungskörper und das Auslassteil flüssigkeitsdicht miteinander verbunden.
[0028] In Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit schließt sich an die Auslassventilbaugruppe
vorteilhafterweise die Druckleitung an.
[0029] Günstig ist es, wenn der mindestens eine Dichtring, der zwischen dem Führungskörper
und der Gehäuseausnehmung des ersten Gehäuseteils angeordnet ist, den Führungskörper
in Umfangsrichtung umgibt.
[0030] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Führungskörper einen nach außen ragenden
ringförmigen Vorsprung aufweist, dem eine bezogen auf die Längsachse der Gehäuseausnehmung
radial nach innen gerichtete Stufe der Gehäuseausnehmung zugeordnet ist, wobei zwischen
dem ringförmigen Vorsprung und der Stufe ein Dichtring angeordnet ist. Der Dichtring
kann eine Axialdichtung ausbilden, so dass Riefen, die eventuell bei der Herstellung
des ersten Gehäuseteils im Bereich der Gehäuseausnehmung entstehen und parallel zur
Längsachse der Gehäuseausnehmung ausgerichtet sind, die Dichtwirkung des Dichtrings
nicht beeinträchtigen. Derartige Riefen können insbesondere dann entstehen, wenn das
erste Gehäuseteil als Druckgussteil ausgestaltet ist, bei dessen Herstellung eine
Entformung durchgeführt wird. Etwaige Riefen, die bei der Entformung im Bereich der
Gehäuseausnehmung entstehen, erstrecken sich in Entformungsrichtung, das heißt sie
erstrecken sich parallel zur Längsachse der Gehäuseausnehmung, nicht aber parallel
zu der radial nach innen gerichteten Stufe. Somit können etwaige Riefen, die bei einer
Entformung des ersten Gehäuseteils im Bereich der Gehäuseausnehmung entstehen, die
in axialer Richtung wirkende Dichtung nicht beeinträchtigen.
[0031] Eine weitere Verringerung der Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Kolbenpumpe
wird bei einer vorteilhaften Ausgestaltung dadurch erzielt, dass die Einlassventile
jeweils ein in einen Einlasskanal eingesetztes Einlassteil und einen relativ zum Einlassteil
hin und her verschiebbaren Einlassschließkörper aufweisen, wobei das Einlassteil einen
Einlassventilsitz sowie ein versetzt zum Einlassventilsitz angeordnetes Führungsglied
aufweist, und wobei der Einlassschließkörper einen dichtend an den Einlassventilsitz
anlegbaren Einlassventilteller und einen sich an den Einlassventilteller anschließenden
Einlassventilschaft aufweist, der am Führungsglied verschiebbar gelagert ist, wobei
das Einlassteil aus einem Kunststoffmaterial besteht und einen der Pumpkammer zugewandten
ringförmigen Einlassventilsitzkörper aufweist, der den Einlassventilsitz ausbildet,
und wobei das Führungsglied bezogen auf die Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit
stromaufwärts des Einlassventilsitzes angeordnet ist.
[0032] Bei einer derartigen Ausgestaltung der Kolbenpumpe bildet das zweite Gehäuseteil
Einlasskanäle aus, in die jeweils ein aus einem Kunststoffmaterial gefertigtes Einlassteil
eingesetzt ist. Das Einlassteil weist einen ringförmigen Einlassventilsitzkörper auf,
der der zugeordneten Pumpkammer zugewandt ist und den Einlassventilsitz ausbildet.
Bezogen auf die Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit stromaufwärts des Einlassventilsitzkörpers,
das heißt in Richtung der Saugleitung versetzt zum Einlassventilsitzkörper, bildet
das Einlassteil ein Führungsglied aus, an dem der Einlassschließkörper verschiebbar
gelagert ist. Das aus Kunststoff gefertigte Einlassteil erlaubt es auf kostengünstige
Weise, einen Einlassventilsitz bereitzustellen, ohne dass hierzu eine aufwändige Nachbearbeitung
des zweiten Gehäuseteils erforderlich ist. Da das Einlassteil aus Kunststoff gefertigt
ist, sind dessen Herstellungskosten relativ gering. Das Einlassteil kann von der der
zugeordneten Pumpkammer zugewandten Seite des Einlasskanals in den Einlasskanal eingesetzt
werden, so dass das vom Einlassteil ausgebildete Führungsglied eine Position stromaufwärts
des Einlassventilsitzes und somit außerhalb der Pumpkammer einnimmt. Dies ermöglicht
es, das Volumen der Pumpkammer, das vom Kolben bei einer Bewegung in Richtung des
Einlassventils nicht verdrängt werden kann, also den sogenannten Totraum, gering zu
halten. Dies verbessert das Saugverhalten der Kolbenpumpe.
[0033] Günstig ist es, wenn der Einlassventilsitzkörper in Richtung der Pumpkammer aus dem
Einlasskanal herausragt.
[0034] Von Vorteil ist es, wenn das zweite Gehäuseteil eine sich in Richtung der Pumpkammer
an den Einlasskanal anschließende ringförmige Einlassstützfläche ausbildet, die senkrecht
zur Längsachse des Einlasskanals ausgerichtet ist und an der der Einlassventilsitzkörper
mit einer Anlagefläche anliegt. Der Einlassventilsitzkörper wird bei einer derartigen
Ausgestaltung von der Einlassstützfläche des zweiten Gehäuseteils abgestützt.
[0035] Bevorzugt weist der Einlassventilsitzkörper eine sich an die Anlagefläche anschließende
Dichtringaufnahme auf, in der ein den Einlassventilsitzkörper gegenüber der Einlassstützfläche
in axialer Richtung abdichtender Dichtring angeordnet ist. Bezogen auf die Längsachse
des Einlasskanals bildet der zwischen dem Einlassventilsitzkörper und der Einlassstützfläche
des zweiten Gehäuseteils angeordnete Dichtring eine in axialer Richtung wirkende Dichtung
aus. Dies hat den Vorteil, dass etwaige Riefen, die parallel zur Längsachse des Einlasskanals
ausgerichtet sind und eventuell bei der Herstellung des als Metallteil ausgestalteten
zweiten Gehäuseteils entstehen, keine Beeinträchtigung der Dichtwirkung des Dichtrings
zur Folge haben. Derartige Riefen können insbesondere dann entstehen, wenn das zweite
Gehäuseteil als Druckgussteil ausgestaltet ist, bei dessen Herstellung eine Entformung
durchgeführt wird. Etwaige Riefen, die bei der Entformung entstehen, erstrecken sich
in Entformungsrichtung, das heißt sie erstrecken sich parallel zur Längsachse des
Einlasskanals, nicht aber parallel zur Einlassstützfläche, da diese senkrecht zur
Längsachse des Einlasskanals ausgerichtet ist. Somit können Riefen, die bei einer
Entformung des zweiten Gehäuseteils entstehen, die in axialer Richtung wirkende Dichtung
nicht beeinträchtigen.
[0036] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kolbenpumpe bildet
die Dichtringaufnahme eine den Einlassventilsitzkörper in Umfangsrichtung umgebende
Ringnut aus mit einer sich an die Anlagefläche anschließenden ersten Nutwand, über
die sich der Außendurchmesser des Einlassventilsitzkörpers mit zunehmendem Abstand
zur Anlagefläche kontinuierlich verringert und an die sich eine zweite Nutwand anschließt.
[0037] Die Dichtringaufnahme ist bevorzugt nach Art einer umlaufenden Rinne ausgestaltet,
in die ein Dichtring eingesetzt werden kann. Dies verringert die Gefahr, dass sich
der Dichtring beim Einsetzen des Einlassteils in den Einlasskanal unbeabsichtigt aus
der Dichtringaufnahme löst.
[0038] Die erste Nutwand kann beispielsweise nach Art eines Konus ausgestaltet sein, wobei
der Konuswinkel vorzugsweise etwa 10° bis 30°, bevorzugt etwa 15° bis 25°, insbesondere
20° beträgt.
[0039] Von Vorteil ist es, wenn sich der Außendurchmesser des Einlassventilsitzkörpers über
die zweite Nutwand mit zunehmendem Abstand zur Anlagefläche kontinuierlich vergrößert.
[0040] Günstigerweise ist das Einlassteil relativ zum Einlasskanal drehfest und axial unverschieblich
gehalten.
[0041] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Einlassteil mit dem zweiten Gehäuseteil
verrastbar ist.
[0042] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das Einlassteil mindestens
einen Haltearm auf, der sich in Richtung der Saugleitung an den Einlassventilsitzkörper
anschließt und relativ zum Einlasskanal drehfest gehalten ist. Bei einer derartigen
Ausgestaltung weist das Einlassteil stromaufwärts des Einlassventilsitzkörpers mindestens
einen Haltearm auf. Mit Hilfe des Haltearms lässt sich das Einlassteil auf einfache
Weise am Einlasskanal festlegen. Der mindestens eine Haltearm taucht hierbei in den
Einlasskanal ein.
[0043] Bevorzugt durchgreift der mindestens eine Haltearm den Einlasskanal.
[0044] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der mindestens eine Haltearm den Einlasskanal
auf seiner der Saugleitung zugewandten Seite hintergreift. Dadurch kann sichergestellt
werden, dass das Einlassteil, nachdem es von der der zugeordneten Pumpkammer zugewandten
Seite so weit in den Einlasskanal eingesetzt wurde, dass der mindestens eine Haltearm
den Einlasskanal auf der der Pumpkammer abgewandten Seite hintergreift, anschließend
nicht mehr ohne Weiteres dem Einlasskanal entnommen werden kann.
[0045] Der mindestens eine Haltearm ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
mit dem Einlassventilsitzkörper stoffschlüssig verbunden. Bei einer derartigen Ausgestaltung
bildet der mindestens eine erste Haltearm zusammen mit dem Einlassventilsitzkörper
ein einteiliges Kunststoffformteil aus.
[0046] Bevorzugt weist das Einlassteil zwei einander bezüglich der Längsachse des Einlasskanals
diametral gegenüberliegende Haltearme auf. Die beiden Haltearme erlauben eine spiegelsymmetrische
und dadurch hoch belastbare Ausgestaltung des Einlassteils.
[0047] Wie bereits erwähnt, weist der Einlassschließkörper einen Einlassventilschaft auf,
der an einem Führungsglied des Einlassteils verschiebbar gelagert ist. Von Vorteil
ist es, wenn das Führungsglied an dem mindestens einen Haltearm festgelegt ist.
[0048] Bevorzugt ist das Führungsglied mit dem mindestens einen Haltearm stoffschlüssig
verbunden. Bei einer derartigen Ausgestaltung bildet das Führungsglied zusammen mit
dem mindestens einen Haltearm und bevorzugt zusammen mit dem Einlassventilsitzkörper
ein einteiliges Kunststoffformteil aus.
[0049] Günstig ist es, wenn der mindestens eine Haltearm einen dem Einlassventilsitzkörper
abgewandten Endabschnitt aufweist, der in eine Aussparung des zweiten Gehäuseteils
eintaucht.
[0050] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Endabschnitt des mindestens einen Haltearms
mit der Aussparung des zweiten Gehäuseteils einen Formschluss ausbildet. Dies ermöglicht
es auf einfache Weise, das Einlassteil drehfest am zweiten Gehäuseteil festzulegen.
[0051] Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Endabschnitt des mindestens einen Haltearms
thermisch umformbar ist. Dies erlaubt es, den mindestens einen Haltearm auf einfache
Weise durch thermische Beaufschlagung umzuformen, nachdem er von der der zugeordneten
Pumpkammer zugewandten Seite des Einlasskanals in den Einlasskanal eingesetzt wurde.
Zu diesem Zweck kann der mindestens eine Haltearm aus einem thermisch verformbaren
Kunststoffmaterial bestehen.
[0052] Der mindestens eine Haltearm kann vor dem Einsetzen in den Einlasskanal beispielsweise
geradlinig ausgestaltet sein und kann nach dem Einsetzen in den Einlasskanal thermisch
in eine gekrümmte oder abgewinkelte Gestalt umgeformt werden.
[0053] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der dem Einlassventilsitzkörper abgewandte
Endabschnitt des mindestens einen Haltearms nach dem Einsetzen des Haltearms in den
Einlasskanal thermisch radial nach außen verformt wird, so dass der Endabschnitt nach
der thermischen Verformung bezogen auf die Längsachse des Einlasskanals nach außen
gerichtet ist und den Einlasskanal auf der der Pumpkammer abgewandten Seite hintergreift.
[0054] Günstig ist es, wenn das Einlassteil in seiner Gesamtheit ein einteiliges Kunststoffformteil
ausbildet.
[0055] Bevorzugt besteht das Einlassteil aus einem POM-Material (Polyoxymethylen-Material).
[0056] Der Einlassschließkörper weist einen Einlassventilteller und einen sich an den Einlassventilteller
an dessen der Pumpkammer abgewandten Seite anschließenden Einlassventilschaft auf.
Der Einlassventilteller ist dichtend an den Einlassventilsitz des Einlassteils anlegbar,
und der Einlassventilschaft ist am Führungsglied des Einlassteils verschiebbar gelagert.
Bevorzugt ist der Einlassventilteller stoffschlüssig mit dem Einlassventilschaft verbunden.
[0057] Das Führungsglied ist bevorzugt ringförmig ausgestaltet.
[0058] Von Vorteil ist es, wenn der Einlassventilschaft das Führungsglied durchgreift und
einen in Richtung der Saugleitung aus dem Führungsglied herausragenden Schaftabschnitt
aufweist, an dem ein Federhalter festgelegt ist, wobei zwischen den Federhalter und
das Führungsglied eine Einlassventilfeder eingespannt ist. Mittels der Einlassventilfeder,
die sich einerseits am Federhalter und andererseits am Führungsglied abstützt, kann
der Einlassventilschaft und mit diesem auch der Einlassventilteller mit einer Federkraft
beaufschlagt werden, unter deren Wirkung der Einlassventilteller gegen den Einlassventilsitz
gepresst wird. Bei einer Saugbewegung des in die Pumpkammer eintauchenden Kolbens
kann der Einlassventilteller entgegen der Wirkung der Einlassventilfeder vom Einlassventilsitz
abheben, so dass Reinigungsflüssigkeit von der Saugleitung über das Einlassventil
in den Pumpraum einströmen kann. Führt der Kolben eine entgegen gerichtete Druckbewegung
aus, so wird der Einlassventilteller von der Einlassventilfeder gegen den Einlassventilsitz
gedrückt, so dass die Reinigungsflüssigkeit nicht über das Einlassventil zurück in
die Saugleitung strömen kann.
[0059] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung bildet das Führungsglied einen
Anschlag aus, der die Bewegung des Einlassventilschafts in Richtung der Pumpkammer
und damit auch die Bewegung des Einlassventiltellers in Richtung der Pumpkammer begrenzt.
Bei einer Bewegung des Einlassventilschaftes in Richtung der Pumpkammer nähert sich
der am Einlassventilschaft festgelegte Federhalter zunehmend dem Führungsglied an
und kommt schließlich an dessen Anschlag zur Anlage, so dass eine weitere Bewegung
des Einlassventilschafts in Richtung der Pumpkammer unterbunden wird und damit auch
ein weiteres Abheben des Einlassventiltellers vom Einlassventilsitz.
[0060] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Schnittansicht einer Kolbenpumpe;
- Figur 2:
- eine vergrößerte Teildarstellung der Kolbenpumpe aus Figur 1;
- Figur 3:
- eine vergrößerte Schnittansicht von Detail X aus Figur 2, das eine Auslassventilbaugruppe
der Kolbenpumpe zeigt;
- Figur 4:
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Gehäuseteils der Kol-benpumpe;
- Figur 5:
- eine vergrößerte Schnittansicht von Detail Y aus Figur 2, das ein Einlassventil der
Kolbenpumpe zeigt;
- Figur 6:
- eine Schnittansicht des Einlassventils aus Figur 5 entlang der Linie 6-6;
- Figur 7:
- eine perspektivische Darstellung eines Einlassteils des Einlassventils aus Figur 5
vor dessen Montage;
- Figur 8:
- eine Schnittansicht des Einlassteils aus Figur 7;
- Figur 9:
- eine perspektivische Darstellung des Einlassteils des Einlassventils nach dessen Montage;
- Figur 10:
- eine Schnittansicht des Einlassteils aus Figur 9;
- Figur 11:
- eine Schnittansicht der Auslassventilbaugruppe aus Figur 3.
[0061] In der Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemä-βen Kolbenpumpe
für ein Hochdruckreinigungsgerät schematisch dargestellt und insgesamt mit dem Bezugszeichen
10 belegt. Mittels der Kolbenpumpe 10 kann eine Reinigungsflüssigkeit, vorzugsweise
Wasser, gefördert werden. Die Kolbenpumpe 10 umfasst ein Pumpengehäuse 12 mit einem
ersten Gehäuseteil 14 und einem zweiten Gehäuseteil 16. Die beiden Gehäuseteile 14,
16 sind jeweils als Metallteil ausgestaltet. In der dargestellten Ausführungsform
sind sie jeweils in Form eines Aluminium-Druckgussteils ausgestaltet.
[0062] Das erste Gehäuseteil 14 definiert die Frontseite 18 der Kolbenpumpe 10 und bildet
eine Saugleitung 20 und eine Druckleitung 22 aus. Das zweite Gehäuseteil 16 bildet
drei Pumpkammern aus, in die jeweils ein Kolben eintaucht. Zur Erzielung einer besseren
Übersicht sind in der Zeichnung nur eine Pumpkammer 24 und zwei Kolben 26, 28 dargestellt.
Sämtliche Kolben werden durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, an sich bekannte
Taumelscheibe oszillierend in die jeweilige Pumpkammer 24 eingeschoben und durch eine
den jeweiligen Kolben umgebende Schraubenfeder 30 wieder aus der Pumpkammer herausgeschoben,
so dass sich das Volumen der Pumpkammern 24 periodisch ändert.
[0063] Jede Pumpkammer 24 steht über einen Einlasskanal 32 des zweiten Gehäuseteils 16 mit
der Saugleitung 20 in Strömungsverbindung. Über einen Auslasskanal 34 des zweiten
Gehäuseteils 16 steht jede Pumpkammer 24 mit der Druckleitung 22 in Strömungsverbindung.
Die Einlasskanäle 32 sind parallel zueinander ausgerichtet und weisen jeweils eine
Längsachse 33 auf.
[0064] An die Einlasskanäle 32 schließen sich auf der der Saugleitung 20 zugewandten Seite
jeweils zwei einander diametral gegenüberliegende Aussparungen 36, 38 des zweiten
Gehäuseteils 16 an. Dies wird insbesondere aus Figur 4 deutlich. In Richtung der Pumpkammern
24 schließt sich an die Einlasskanäle 34 jeweils eine ringförmige Einlassstützfläche
40 an, die vom zweiten Gehäuseteil 16 gebildet wird und der jeweiligen Pumpkammer
24 zugewandt ist. Dies wird insbesondere aus Figur 2 und 5 deutlich. Die Einlassstützflächen
sind senkrecht zu den Längsachsen 33 ausgerichtet.
[0065] Über die Einlasskanäle 32 kann unter Druck zu setzende Reinigungsflüssigkeit in die
jeweilige Pumpkammer 24 eingesaugt werden, und über die Auslasskanäle 34 kann die
Reinigungsflüssigkeit von den Pumpkammern 24 abgegeben werden. Die Auslasskanäle 34
münden in eine zentrale Ventilaufnahme 42 des zweiten Gehäuseteils 16, die in Umfangsrichtung
von einer Zylinderwand 44 begrenzt wird. Die Ventilaufnahme 42 ist auf der dem ersten
Gehäuseteil 14 zugewandten Seite des zweiten Gehäuseteils 16 angeordnet und weist
eine Längsachse 43 auf, die parallel zu den Längsachsen 33 der Einlasskanäle 32 ausgerichtet
ist.
[0066] Das erste Gehäuseteil 14 weist auf seiner dem zweiten Gehäuseteil 16 zugewandten
Seite eine Gehäuseausnehmung 46 auf, die fluchtend zur Ventilaufnahme 42 des zweiten
Gehäuseteils 16 ausgerichtet ist und an die sich in Richtung der Frontseite 18 des
ersten Gehäuseteils 14 die Druckleitung 22 anschließt.
[0067] Von der Gehäuseausnehmung 46 zweigt eine Bypassleitung 48 ab, die vom ersten Gehäuseteil
14 ausgebildet wird und in der ein an sich bekanntes und deshalb in der Zeichnung
nur schematisch dargestelltes Bypassventil 50 angeordnet ist. Die Bypassleitung 48
stellt eine Strömungsverbindung her zwischen der Gehäuseausnehmung 46 und der Saugleitung
20 und ist mittels des Bypassventils 50 verschließbar.
[0068] Die Einlasskanäle 32 sind jeweils von einem Einlassventil 52 verschließbar. Die Einlassventile
52 sind identisch ausgestaltet und weisen jeweils ein Einlassteil 54 auf, das aus
einem Kunststoffmaterial besteht, vorzugsweise aus einem POM-Material, und das in
einen Einlasskanal 32 eingesetzt ist. Außerdem weisen die Einlassventile 52 jeweils
einen Einlassschließkörper 56 auf, der relativ zum Einlassteil 54 in axialer Richtung
hin und her bewegbar ist.
[0069] Das Einlassteil 54 weist einen Einlassventilsitzkörper 60 auf, der einen Einlassventilsitz
62 des jeweiligen Einlassventils 52 ausbildet. Der Einlassventilsitzkörper 60 ragt
in die jeweils zugeordnete Pumpkammer 24 hinein und stützt sich mit einer der jeweiligen
Pumpkammer 24 abgewandten Anlagefläche 64 an der sich in Richtung der Pumpkammer 24
an den jeweiligen Einlasskanal 32 anschließenden Einlassstützfläche 40 ab.
[0070] An die Anlagefläche 64 schließt sich eine Dichtringaufnahme 66 an in Form einer Ringnut
68, die sich über den Umfang des Einlassventilsitzkörpers 60 erstreckt und eine sich
unmittelbar an die Anlagefläche 64 anschließende erste Nutwand 70 und eine sich an
diese anschließende zweite Nutwand 72 aufweist. Über die erste Nutwand 70 verringert
sich der Außendurchmesser des Einlassventilsitzkörpers 60 kontinuierlich mit zunehmendem
Abstand zur Anlagefläche 64. Über die zweite Nutwand 72 vergrößert sich der Außendurchmesser
des Einlassventilsitzkörpers 60 kontinuierlich mit zunehmendem Abstand zur Anlagefläche
64. Dies wird insbesondere aus den Figuren 7 und 9 deutlich.
[0071] Die Dichtringaufnahme 66 nimmt einen ersten Dichtring 74 auf, der den Einlassventilsitzkörper
60 gegenüber der Einlassstützfläche 40 in axialer Richtung abdichtet.
[0072] An den Einlassventilsitzkörper 60 des Einlassteils 54 schließen sich in Richtung
der Saugleitung 20 zwei einander bezüglich der Längsachse 33 des Einlasskanals 32
diametral gegenüberliegende Haltearme 76, 78 an, die den Einlasskanal 34 durchgreifen
und jeweils einen dem Einlassventilsitzkörper 60 abgewandten Endabschnitt 80, 82 aufweisen,
der auf der der Pumpkammer 24 abgewandten Seite des Einlasskanals 32 aus dem Einlasskanal
32 herausragt und im montierten Zustand des Einlassventils 52 den jeweiligen Einlasskanal
32 hintergreift, indem er in eine Aussparung 36, 38 des zweiten Gehäuseteils 16 eintaucht
und mit dieser einen Formschluss ausbildet. Dies wird nachfolgend noch näher erläutert.
[0073] Die Haltearme 76, 78 nehmen im Bereich des Einlasskanals 32 ein ringförmiges Führungsglied
84 zwischen sich auf. Der Außendurchmesser des Führungsglieds 84 ist kleiner als der
Durchmesser des Einlasskanals 32. Dies erlaubt es der Reinigungsflüssigkeit, das Führungsglied
84 innerhalb des Einlasskanals 32 zu umströmen.
[0074] Das Führungsglied 84 ist stoffschlüssig mit den Haltearmen 76, 78 verbunden, und
die Haltearme 76, 78 sind stoffschlüssig mit dem Einlassventilsitzkörper 60 verbunden.
[0075] Im dargestellten Ausführungsbeispiel bildet das Einlassteil 54 ein einteiliges Kunststoffformteil
aus, das den Einlassventilsitzkörper 60, die Haltearme 76, 78 und das Führungsglied
84 definiert.
[0076] Der Einlassschließkörper 56 weist einen Einlassventilteller 88 auf und einen Einlassventilschaft
90, der sich auf der der Pumpkammer 24 abgewandten Seite des Einlassventiltellers
88 einstückig an diesen anschließt. Der Einlassventilteller 88 ist dichtend an den
Einlassventilsitz 62 des Einlassventilsitzkörpers 60 anlegbar, und der Einlassventilschaft
90 erstreckt sich durch das Führungsglied 84 hindurch in Richtung auf die Saugleitung
20.
[0077] An einem in Richtung der Saugleitung 20 aus dem Führungsglied 84 herausragenden Schaftabschnitt
92 des Einlassventilschafts 90 ist ein Federhalter 94 festgelegt. Zwischen den Federhalter
94 und das Führungsglied 84 ist eine Einlassventilfeder 96 eingespannt. Die Einlassventilfeder
96 ist als Schraubenfeder ausgestaltet, die sich einerseits am Federhalter 94 und
andererseits am Führungsglied 84 abstützt und den Einlassventilschaft 90 im Bereich
zwischen dem Führungsglied 84 und dem Federhalter 94 in Umfangsrichtung umgibt. Unter
der Wirkung der Einlassventilfeder 96 wird der einstückig mit dem Einlassventilschaft
90 verbundene Einlassventilteller 88 gegen den Einlassventilsitz 62 des Einlassventilsitzkörpers
60 gepresst, so dass das Einlassventil 52 seine Schließstellung einnimmt.
[0078] Bewegt sich der in die jeweilige Pumpkammer 24 eintauchende Kolben 26, 28 in die
dem Einlasskanal 32 abgewandte Richtung, so öffnet das Einlassventil 52, indem der
Einlassventilteller 88 entgegen der Federkraft der Einlassventilfeder 96 vom Einlassventilsitz
62 abhebt und dadurch eine Strömungsverbindung von der Saugleitung 20 zur Pumpkammer
24 freigibt, so dass Reinigungsflüssigkeit aus der Saugleitung 20 über den Einlasskanal
32 in die Pumpkammer 24 einströmen kann. Die Reinigungsflüssigkeit kann hierbei den
Federhalter 94, die Einlassventilfeder 96 und das Führungsglied 84 außenseitig umströmen,
so dass Strömungsverluste geringgehalten werden können.
[0079] Der Einlassventilteller 88 kann so weit vom Einlassventilsitz 62 abheben, bis der
Federhalter 94 an einem nach Art eines Vorsprungs oder einer Hülse ausgestalteten
Anschlag 98 des Führungsglieds 84 zur Anlage gelangt. Der Anschlag 98 begrenzt somit
die Hubbewegung des Einlassventiltellers 96.
[0080] Bewegt sich der Kolben 26, 28 in Richtung des Einlasskanals 32, so nimmt der Einlassventilteller
88 seine Stellung am Einlassventilsitz ein, so dass die Reinigungsflüssigkeit nicht
wieder zurück in die Saugleitung 20 strömen kann.
[0081] Zur Montage des Einlassventils 52 kann in einem ersten Montageschritt das Einlassteil
54 mit zunächst geradlinig ausgerichteten Haltearmen 76, 78, wie sie in den Figuren
7 und 8 dargestellt sind, von der der Pumpkammer 24 zugewandten Seite in den Einlasskanal
32 eingesetzt werden, so dass die Anlagefläche 64 an der Einlassstützfläche 40 zur
Anlage gelangt und die Endabschnitte 80, 82 der Haltearme 76, 78 auf der der Pumpkammer
24 abgewandten Seite des Einlasskanals 32 aus dem Einlasskanal 32 herausragen. Die
Endabschnitte 80, 82 können anschließend thermisch umgeformt werden, wobei die Endabschnitte
80, 82 radial nach außen gedrückt werden und in die Aussparungen 36, 38 eintauchen
und mit diesen jeweils einen Formschluss ausbilden. Dies hat zur Folge, dass das Einlassteil
54 axial unbeweglich und drehfest am Einlasskanal 32 gehalten ist. In einem weiteren
Montageschritt kann dann der Einlassschließkörper 56 am Einlassteil 54 montiert werden,
indem der Einlassventilschaft 90 von der der Pumpkammer 24 zugewandten Seite in das
Einlassteil 54 eingesetzt wird, wobei der Einlassventilschaft 90 das Führungsglied
84 durchgreift. Die Einlassventilfeder 96 kann dann auf der der Pumpkammer 24 abgewandten
Seite auf den aus dem Führungsglied 84 herausragenden Schaftabschnitt 92 aufgesetzt
werden, und anschließend kann der Federhalter 94 am Schaftabschnitt 92 festgelegt
werden. Die Festlegung des Federhalters 94 am Schaftabschnitt 92 kann beispielsweise
mittels Ultraschallschweißen erfolgen.
[0082] Die in die Ventilaufnahme einmündenden Auslasskanäle 34 sind jeweils von einem Auslassventil
99 verschließbar. Die Auslassventile 99 sind identisch ausgestaltet und werden von
einer vormontierbaren Auslassventilbaugruppe 100 ausgebildet, die von der Ventilaufnahme
42 des zweiten Gehäuseteils 16 und der Gehäuseausnehmung 46 des ersten Gehäuseteils
14 aufgenommen wird.
[0083] Die Auslassventilbaugruppe 100 ist in den Figuren 3 und 11 vergrößert dargestellt.
Sie umfasst ein Auslassteil 102, das aus einem Kunststoffmaterial besteht, beispielsweise
aus einem POM-Material. Das Auslassteil 102 ist in die Ventilaufnahme 52 eingesetzt
und weist mehrere ringförmige Auslassventilsitzkörper 104 auf, die jeweils einen Auslassventilsitz
106 eines Auslassventils 99 ausbilden.
[0084] Zusätzlich zum Auslassteil 102 weist die Auslassventilbaugruppe 100 einen Führungskörper
108 auf, der ebenfalls aus einem Kunststoffmaterial besteht, beispielsweise aus einem
faserverstärkten Kunststoffmaterial, und der mit dem Auslassteil 102 lösbar und flüssigkeitsdicht
verbindbar ist. Der Führungskörper 108 bildet Führungselemente 110 in Form von Führungsaufnahmen
112 aus, die jeweils fluchtend zu einem Auslassventilsitz 106 ausgerichtet sind.
[0085] Das Auslassteil 102 und der Führungskörper 108 nehmen zwischen sich mehrere Auslassschließkörper
114 auf, die relativ zu dem Auslassteil 54 und zu dem Führungskörper 108 hin und her
verschiebbar sind und jeweils einen Auslassventilteller 116 und einen sich an diesen
einstückig anschließenden Auslassventilschaft 118 eines Auslassventils 99 aufweisen.
Der Auslassventilteller 116 ist dichtend an einen Auslassventilsitz 106 anlegbar,
und der sich auf der dem Auslassventilsitz 106 abgewandten Seite des Auslassventiltellers
116 an diesen anschließende Auslassventilschaft 118 taucht in eine Führungsaufnahme
112 ein, in der er verschiebbar gelagert ist.
[0086] Zwischen die Führungsaufnahmen 112 und die Auslassventilteller 116 ist jeweils eine
Auslassventilfeder 120 eines Auslassventils 99 eingespannt, die sich einerseits an
einer Führungsaufnahme 112 und andererseits an einem Auslassventilteller 116 abstützt
und einen Auslassventilschaft 118 im Bereich zwischen dem Auslassventilteller 116
und der Führungsaufnahme 112 in Umfangsrichtung umgibt. Dies wird insbesondere aus
Figur 11 deutlich.
[0087] In die Führungsaufnahme 112 ist eine sich in Längsrichtung der Führungsaufnahme 112
erstreckende Innennut 122 eingeformt, über die Reinigungsflüssigkeit aus der Führungsaufnahme
112 entweichen kann.
[0088] Im Bereich der Ventilaufnahme 42 bildet das zweite Gehäuseteil 16 ringförmige Auslassstützflächen
124 aus, die sich in Richtung der Ventilaufnahme 42 jeweils an einen Auslasskanal
34 anschließen und senkrecht zur Längsachse 43 der Ventilaufnahme 42 ausgerichtet
sind. Die Auslassventilsitzkörper 114 stützen sich mit ihrer dem jeweiligen Auslassventilsitz
106 abgewandten Stirnseite 126 jeweils an einer Auslassstützfläche 124 ab, wobei zwischen
den Stirnseiten 126 und den Auslassstützflächen 124 jeweils ein zweiter Dichtring
128 angeordnet ist, der den jeweiligen Auslassventilsitzkörper 104 gegenüber dem zweiten
Gehäuseteil 16 in axialer Richtung abdichtet.
[0089] Der Führungskörper 108 ist in Umfangsrichtung von einer Ringnut 130 umgeben, in der
ein dritter Dichtring 132 angeordnet ist. Der dritte Dichtring 132 stellt die flüssigkeitsdichte
Verbindung zwischen dem Auslassteil 102 und dem Führungskörper 108 sicher.
[0090] In Richtung der Gehäuseausnehmung 46 schließt sich an die Ringnut 130 ein sich über
den Außenumfang des Führungskörpers 108 erstreckender ringförmiger Vorsprung 134 an.
Im Abstand zum ringförmigen Vorsprung 134 bildet die Gehäuseausnehmung 46 eine radial
nach innen gerichtete Stufe 136 aus. Ein vierter Dichtring 138 ist zwischen dem ringförmigen
Vorsprung 134 und der Stufe 136 positioniert, der den Führungskörper 108 in axialer
Richtung gegenüber dem ersten Gehäuseteil 14 abdichtet.
[0091] In seinem in die Gehäuseausnehmung 46 eintauchenden Bereich bildet der Führungskörper
108 einen dem Auslassteil 102 abgewandten Rückschlagventilsitz 140 aus, an den ein
Rückschlagschließkörper 142 dichtend anlegbar ist. In Kombination mit dem Rückschlagschließkörper
142 bildet der Rückschlagventilsitz 140 ein zentrales Rückschlagventil 144 aus.
[0092] Die Auslassventilbaugruppe 100 ist als vormontierbare Baueinheit ausgestaltet und
kann bei der Montage der Kolbenpumpe 10 in die Ventilaufnahme 42 und die Gehäuseausnehmung
46 eingesetzt werden. Da die Auslassventilbaugruppe 100 sämtliche Auslassventile 99
ausbildet, erleichtert dies die Montage der Kolbenpumpe 10.
[0093] Wie bereits erwähnt, sind die beiden Gehäuseteile 14 und 16 als Metallteile ausgestaltet.
Die Bereitstellung der Einlassventile 52 und der Auslassventile 99 erfordert hierbei
keine nachträgliche Bearbeitung der Metallteile, da die Einlassteile 54 und das Auslassteil
102 in Form von Kunststoffbauteilen in die Metallteile eingesetzt sind und die Ventilsitze
bereitstellen. Die Kolbenpumpe 10 ist daher kostengünstig herstellbar.
[0094] Darüber hinaus zeichnet sich die Kolbenpumpe 10 durch ein gutes Saugverhalten aus,
da das von den Kolben 26, 28 der Kolbenpumpe 10 nicht verdrängbare Volumen der Pumpkammern
24 gering gehalten werden kann.
1. Kolbenpumpe für ein Hochdruckreinigungsgerät zum Fördern einer Reinigungsflüssigkeit
mit einem Pumpengehäuse (12), das ein erstes Gehäuseteil (14) und ein zweites Gehäuseteil
(16) aufweist, die jeweils als Metallteil ausgestaltet sind, wobei das erste Gehäuseteil
(14) eine Saugleitung (20) und eine Druckleitung (22) ausbildet, und wobei das zweite
Gehäuseteil (16) mehrere Pumpkammern (24) ausbildet, in die jeweils ein hin und her
bewegbarer Kolben (26, 28) eintaucht und die jeweils über einen Einlasskanal (32)
mit der Saugleitung (20) und über einen Auslasskanal (34) mit der Druckleitung (22)
in Strömungsverbindung stehen, wobei die Einlasskanäle (32) jeweils von einem Einlassventil
(52) und die Auslasskanäle (34) jeweils von einem Auslassventil (99) verschließbar
sind, wobei die Auslassventile (99) jeweils einen ortsfest gehaltenen Auslassventilsitz
(106) und einen relativ zum Auslassventilsitz (106) hin und her verschiebbaren Auslassschließkörper
(114) aufweisen, der einen dichtend an einen Auslassventilsitz (106) anlegbaren Auslassventilteller
(116) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (16) eine Ventilaufnahme (42) aufweist, in die die Auslasskanäle
(34) einmünden, und dass die Kolbenpumpe (10) eine Auslassventilbaugruppe (100) aufweist,
die sämtliche Auslassventile (99) ausbildet, wobei die Auslassventilbaugruppe (100)
ein Auslassteil (102) aufweist, das aus einem Kunststoffmaterial besteht und in die
Ventilaufnahme (42) eingesetzt ist und das sämtliche Auslassventilsitze (106) ausbildet.
2. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassventilbaugruppe (100) als vormontierbare Baueinheit ausgestaltet ist.
3. Kolbenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslassteil (102) mehrere ringförmige Auslassventilsitzkörper (104) aufweist,
die jeweils einen Auslassventilsitz (106) ausbilden, vorzugsweise dass das zweite
Gehäuseteil (16) im Bereich der Ventilaufnahme (42) mehrere ringförmige Auslassstützflächen
(124) ausbildet, die senkrecht zu einer Längsachse (43) der Ventilaufnahme (42) ausgerichtet
sind und sich in Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit jeweils an einen Auslasskanal
(34) anschließen und an denen jeweils ein Auslassventilsitzkörper (104) unter Zwischenlage
eines Dichtrings (128) anliegt.
4. Kolbenpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassschließkörper (114) jeweils einen sich in die dem Auslasskanal (34) abgewandte
Richtung an den Auslassventilteller (116) anschließenden Auslassventilschaft (118)
aufweisen.
5. Kolbenpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassventilbaugruppe (100) einen Führungskörper (108) aufweist, der aus einem
Kunststoffmaterial besteht und mehrere Führungselemente (110) aufweist, an denen jeweils
ein Auslassventilschaft (118) verschiebbar gelagert ist, vorzugsweise dass die Führungselemente
(110) jeweils eine Führungsaufnahme (112) ausbilden, in die ein Auslassventilschaft
(118) eintaucht, insbesondere dass die Führungsaufnahmen (112) jeweils mindestens
eine sich in Längsrichtung der Führungsaufnahmen (112) erstreckende Innennut (122)
aufweisen.
6. Kolbenpumpe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Folgenden gilt:
- zwischen die Führungselemente (110) und die Auslassventilteller (116) ist jeweils
eine Auslassventilfeder (120) eingespannt;
- der Führungskörper (108) ist mit dem Auslassteil (102) lösbar und flüssigkeitsdicht
verbindbar;
- der Führungskörper (108) bildet einen Rückschlagventilsitz (140) aus für ein bezogen
auf die Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit stromabwärts der Auslassventile
(99) angeordnetes zentrales Rückschlagventil (144).
7. Kolbenpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (14) eine fluchtend zur Ventilaufnahme (42) ausgerichtete Gehäuseausnehmung
(46) aufweist, in die der Führungskörper (108) unter Zwischenlage von mindestens einem
Dichtring (132, 138) eintaucht, vorzugsweise dass der mindestens eine Dichtring (132,
138) den Führungskörper (108) in Umfangsrichtung umgibt und/oder dass der Führungskörper
(108) einen nach außen ragenden ringförmigen Vorsprung (134) aufweist, dem eine radial
nach innen gerichtete Stufe (136) der Gehäuseausnehmung (46) des ersten Gehäuseteils
(14) zugeordnet ist, wobei zwischen dem Vorsprung (134) und der Stufe (136) ein Dichtring
(138) angeordnet ist.
8. Kolbenpumpe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassventile (52) jeweils ein in einen Einlasskanal (32) eingesetztes Einlassteil
(54) und einen relativ zum Einlassteil (54) hin und her verschiebbaren Einlassschließkörper
(56) aufweisen, wobei das Einlassteil (54) einen Einlassventilsitz (62) sowie ein
versetzt zum Einlassventilsitz (62) angeordnetes Führungsglied (84) aufweist, und
wobei der Einlassschließkörper (56) einen dichtend an den Einlassventilsitz (62) anlegbaren
Einlassventilteller (88) und einen sich an den Einlassventilteller (88) anschließenden
Einlassventilschaft (90) aufweist, der am Führungsglied (84) verschiebbar gelagert
ist, wobei das Einlassteil (54) aus einem Kunststoffmaterial besteht und einen der
Pumpkammer (24) zugewandten ringförmigen Einlassventilsitzkörper (60) aufweist, der
den Einlassventilsitz (62) ausbildet, und wobei das Führungsglied (84) bezogen auf
die Strömungsrichtung der Reinigungsflüssigkeit stromaufwärts des Einlassventilsitzes
(62) angeordnet ist.
9. Kolbenpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassventilsitzkörper (60) in Richtung der Pumpkammer (24) aus dem Einlasskanal
(32) herausragt, vorzugsweise dass das zweite Gehäuseteil (16) eine sich in Richtung
der Pumpkammer (24) an den Einlasskanal (32) anschließende ringförmige Einlassstützfläche
(40) ausbildet, die senkrecht zu einer Längsachse (33) des Einlasskanals (32) ausgerichtet
ist und an der der Einlassventilsitzkörper (60) mit einer Anlagefläche (64) anliegt,
und vorzugsweise dass der Einlassventilsitzkörper (60) eine sich an die Anlagefläche
(64) anschließende Dichtringaufnahme (66) aufweist, in der ein den Einlassventilsitzkörper
(60) gegenüber der Einlassstützfläche abdichtender Dichtring (74) angeordnet ist,
insbesondere dass die Dichtringaufnahme (66) eine den Einlassventilsitzkörper (60)
in Umfangsrichtung umgebende Ringnut (68) ausbildet mit einer sich an die Anlagefläche
(64) anschließenden ersten Nutwand (70), über die sich der Außendurchmesser des Einlassventilsitzkörpers
(60) mit zunehmendem Abstand zur Anlagefläche (64) kontinuierlich verringert und an
die sich eine zweite Nutwand (72) anschließt, und bevorzugt dass sich der Außendurchmesser
des Einlassventilsitzkörpers (60) über die zweite Nutwand (72) mit zunehmendem Abstand
zur Anlagefläche (64) kontinuierlich vergrößert.
10. Kolbenpumpe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassteil (54) mindestens einen Haltearm (76, 78) aufweist, der sich in Richtung
der Saugleitung (20) an den Einlassventilsitzkörper (56) anschließt und relativ zum
Einlasskanal (32) drehfest gehalten ist.
11. Kolbenpumpe nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Folgenden gilt:
- der mindestens eine Haltearm (76, 78) hintergreift den Einlasskanal (32) auf seiner
der Saugleitung (20) zugewandten Seite;
- der mindestens eine Haltearm (76, 78) ist mit dem Einlassventilsitzkörper (60) stoffschlüssig
verbunden;
- das Einlassteil (54) weist zwei einander bezüglich einer Längsachse (33) des Einlasskanals
(32) diametral gegenüberliegende Haltearme (76, 78) auf;
- das Führungsglied (84) ist an dem mindestens einen Haltearm (76, 78) festgelegt;
- das Führungsglied (84) ist mit dem mindestens einen Haltearm (76, 78) stoffschlüssig
verbunden.
12. Kolbenpumpe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Haltearm (76, 78) einen dem Einlassventilsitzkörper (60) abgewandten
Endabschnitt (80, 82) aufweist, der in eine Aussparung (36, 38) des zweiten Gehäuseteils
(16) eintaucht, vorzugsweise dass der Endabschnitt (80, 82) des mindestens einen Haltearms
(76, 78) mit der Aussparung (36, 38) einen Formschluss ausbildet und/oder dass der
Endabschnitt (80, 82) des mindestens einen Haltearms (76, 78) thermisch verformbar
ist.
13. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassteil (54) ein einteiliges Kunststoffformteil ausbildet.
14. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassventilschaft (90) das Führungsglied (84) durchgreift und einen sich in
Richtung der Saugleitung (20) aus dem Führungsglied (84) herausragenden Schaftabschnitt
(92) aufweist, an dem ein Federhalter (94) festgelegt ist, wobei zwischen den Federhalter
(94) und das Führungsglied (84) eine Einlassventilfeder (96) eingespannt ist.
15. Kolbenpumpe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (84) einen Anschlag ausbildet, der die Bewegung des Einlassventiltellers
(96) in Richtung der Pumpkammer (24) begrenzt.
1. Piston pump for a high pressure cleaning device for conveying a cleaning liquid, having
a pump housing (12), which comprises a first housing part (14) and a second housing
part (16) that are each configured as a metal part, wherein the first housing part
(14) forms a suction conduit (20) and a pressure conduit (22), and wherein the second
housing part (16) forms a plurality of pump chambers (24) into each of which a reciprocally
movable piston (26, 28) dips and which are each in flow connection with the suction
conduit (20) by way of an inlet channel (32) and with the pressure conduit (22) by
way of an outlet channel (34), wherein the inlet channels (34) are each closable by
an inlet valve (52) and the outlet channels (34) are each closable by an outlet valve
(99), wherein the outlet valves (99) each comprise a stationarily held outlet valve
seat (106) and an outlet closing body (114) that is reciprocally displaceable relative
to the outlet valve seat (106) and that comprises an outlet valve plate (116) that
can sealingly abut against an outlet valve seat (106), characterized in that the second housing part (16) comprises a valve receptacle (42) into which the outlet
channels (34) open, and in that the piston pump (10) comprises an outlet valve assembly (100), which forms all outlet
valves (99), wherein the outlet valve assembly (100) comprises an outlet part (102),
which consists of a plastic material and is inserted into the valve receptacle (42)
and forms all outlet valve seats (106).
2. Piston pump in accordance with Claim 1, characterized in that the outlet valve assembly (100) is configured as a unit that can be preassembled.
3. Piston pump in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that the outlet part (102) comprises a plurality of annular outlet valve seat bodies (104),
which each form an outlet valve seat (106), preferably in that the second housing part (16) in the region of the valve receptacle (42) forms a plurality
of annular outlet support surfaces (124), which are oriented perpendicularly to a
longitudinal axis (43) of the valve receptacle (42) and each adjoin an outlet channel
(34) in the flow direction of the cleaning liquid and on each of which a respective
outlet valve seat body (104) abuts with the interposition of a sealing ring (128).
4. Piston pump in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the outlet closing bodies (114) each comprise an outlet valve stem (118) that adjoins
the outlet valve plate (116) in the direction pointing away from the outlet channel
(34).
5. Piston pump in accordance with Claim 4, characterized in that the outlet valve assembly (100) comprises a guide body (108), which consists of a
plastic material and comprises a plurality of guide elements (110) on each of which
an outlet valve stem (118) is displaceably mounted, preferably in that the guide elements (110) each form a guide receptacle (112) into which an outlet
valve stem (118) dips, in particular in that the guide receptacles (112) each comprise at least one inner groove (122) extending
in the longitudinal direction of the guide receptacles (112).
6. Piston pump in accordance with Claim 5,
characterized in that at least one of the following applies:
- a respective outlet valve spring (120) is clamped between the guide elements (110)
and the outlet valve plates (116);
- the guide body (108) is connectable to the outlet part (102) in a releasable and
liquid-tight manner;
- the guide body (108) forms a check valve seat (140) for a central check valve (144)
arranged downstream of the outlet valves (99) relative to the flow direction of the
cleaning liquid.
7. Piston pump in accordance with Claim 5 or 6, characterized in that the first housing part (14) comprises a housing recess (46) oriented flush with the
valve receptacle (42), into which the guide body (108) dips with the interposition
of at least one sealing ring (132, 138), preferably in that the at least one sealing ring (132, 138) surrounds the guide body (108) in the circumferential
direction, and/or in that the guide body (108) comprises an outwardly protruding annular projection (134),
with which a radially inwardly directed step (136) of the housing recess (46) of the
first housing part (14) is associated, wherein a sealing ring (138) is arranged between
the projection (134) and the step (136).
8. Piston pump in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the inlet valves (52) each comprise an inlet part (54) inserted into an inlet channel
(32) and an inlet closing body (56) that is reciprocally displaceable relative to
the inlet part (54), wherein the inlet part (54) comprises an inlet valve seat (62)
and a guide member (84) arranged offset to the inlet valve seat (62), and wherein
the inlet closing body (56) comprises an inlet valve plate (88) that can sealingly
abut against the inlet valve seat (62) and an inlet valve stem (90) that adjoins the
inlet valve plate (88) and is displaceably mounted on the guide member (84), wherein
the inlet part (54) consists of a plastic material and comprises an annular inlet
valve seat body (60) that faces toward the pump chamber (24) and forms the inlet valve
seat (62), and wherein the guide member (84) is arranged upstream of the inlet valve
seat (62) relative to the flow direction of the cleaning liquid.
9. Piston pump in accordance with Claim 8, characterized in that the inlet valve seat body (60) protrudes out of the inlet channel (32) in the direction
of the pump chamber (24), preferably in that the second housing part (16) forms an annular inlet support surface (40) that adjoins
the inlet channel (32) in the direction of the pump chamber (24) and is oriented perpendicularly
to a longitudinal axis (33) of the inlet channel (32) and against which the inlet
valve seat body (60) abuts with an abutment surface (64), and preferably in that the inlet valve seat body (60) comprises a sealing ring receptacle (66), which adjoins
the abutment surface (64) and in which a sealing ring (74) that seals off the inlet
valve seat body (60) relative to the inlet support surface is arranged, in particular
in that the sealing ring receptacle (66) forms an annular groove (68) surrounding the inlet
valve seat body (60) in the circumferential direction, with a first groove wall (70)
adjoining the abutment surface (64), over which the outer diameter of the inlet valve
seat body (60) continuously decreases with increasing distance from the abutment surface
(64) and which is adjoined by a second groove wall (72), and preferably in that the outer diameter of the inlet valve seat body (60) continuously increases over
the second groove wall (72) with increasing distance from the abutment surface (64).
10. Piston pump in accordance with Claim 8 or 9, characterized in that the inlet part (54) comprises at least one holding arm (76, 78), which adjoins the
inlet valve seat body (56) in the direction of the suction conduit (20) and is held
in a rotationally-fixed manner relative to the inlet channel (32).
11. Piston pump in accordance with Claim 10,
characterized in that at least one of the following applies:
- the at least one holding arm (76, 78) engages behind the inlet channel (32) on its
side pointing toward the suction conduit (20);
- the at least one holding arm (76, 78) is materially bonded to the inlet valve seat
body (60);
- the inlet part (54) comprises two diametrically opposed holding arms (76, 78) with
respect to a longitudinal axis (33) of the inlet channel (32);
- the guide member (84) is fixed to the at least one holding arm (76, 78);
- the guide member (84) is materially bonded to the at least one holding arm (76,
78).
12. Piston pump in accordance with Claim 10 or 11, characterized in that the at least one holding arm (76, 78) comprises an end portion (80, 82), which points
away from the inlet valve seat body (60) and dips into a recess (36, 38) of the second
housing part (16), preferably in that the end portion (80, 82) of the at least one holding arm (76, 78) forms a positive
engagement with the recess (36, 38), and/or in that the end portion (80, 82) of the at least one holding arm (76, 78) is thermally deformable.
13. Piston pump in accordance with any one of Claims 8 to 12, characterized in that the inlet part (54) forms a one-piece plastic molded part.
14. Piston pump in accordance with any one of Claims 8 to 13, characterized in that the inlet valve stem (90) passes through the guide member (84) and comprises a stem
portion (92), which protrudes out of the guide member (84) in the direction of the
suction conduit (20) and to which a spring holder (94) is fixed, wherein an inlet
valve spring (96) is clamped between the spring holder (94) and the guide member (84).
15. Piston pump in accordance with Claim 14, characterized in that the guide member (84) forms a stop, which delimits the movement of the inlet valve
plate (96) in the direction of the pump chamber (24).
1. Pompe à piston pour un appareil de nettoyage haute pression, permettant de refouler
un liquide de nettoyage avec un carter de pompe (12) présentant une première partie
de carter (14) et une deuxième partie de carter (16) respectivement conçues sous forme
de partie métallique, dans laquelle la première partie de carter (14) forme une conduite
d'aspiration (20) et une conduite de pression (22), et dans laquelle la deuxième partie
de carter (16) forme plusieurs chambres de pompe (24) dans lesquelles plonge respectivement
un piston (26, 28) mobile en va-et-vient et qui sont respectivement en communication
fluidique avec la conduite d'aspiration (20) par l'intermédiaire d'un canal d'admission
(32) et avec la conduite de pression (22) par l'intermédiaire d'un canal de sortie
(34), dans laquelle les canaux d'admission (32) peuvent être fermés respectivement
par une soupape d'admission (52) et les canaux de sortie (34) peuvent être fermés
respectivement par une soupape de sortie (99), dans laquelle les soupapes de sortie
(99) présentent respectivement un siège de soupape de sortie (106) retenu de manière
fixe et un corps de fermeture de sortie (114) coulissant en va-et-vient par rapport
au siège de soupape de sortie (106) et présentant un disque de soupape de sortie (116)
pouvant être appliqué de manière étanche contre un siège de soupape de sortie (106),
caractérisée en ce que la deuxième partie de carter (16) présente un logement de soupape (42) dans lequel
débouchent les canaux de sortie (34), et en ce que la pompe à piston (10) présente un ensemble formant soupape de sortie (100) qui regroupe
l'ensemble des soupapes de sortie (99), dans laquelle l'ensemble formant soupape de
sortie (100) présente une partie de sortie (102) qui est en matière plastique et qui
est insérée dans le logement de soupape (42) et qui regroupe l'ensemble des sièges
de soupape de sortie (106).
2. Pompe à piston selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ensemble formant soupape de sortie (100) est conçu sous la forme d'une unité modulaire
pouvant être prémontée.
3. Pompe à piston selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie de sortie (102) présente plusieurs corps de siège de soupape de sortie
(104) annulaires formant respectivement un siège de soupape de sortie (106), de manière
préférée en ce que la deuxième partie de carter (16) forme dans la région du logement de soupape (42)
plusieurs surfaces d'appui de sortie (124) annulaires qui sont orientées perpendiculairement
à un axe longitudinal (43) du logement de soupape (42) et se raccordent respectivement
à un canal de sortie (34) dans la direction d'écoulement du liquide de nettoyage et
sur lesquelles appuie respectivement un corps de siège de soupape de sortie (104)
avec interposition d'une bague d'étanchéité (128).
4. Pompe à piston selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les corps de fermeture de sortie (114) présentent respectivement une tige de soupape
de sortie (118) se raccordant au disque de soupape de sortie (116) dans la direction
opposée au canal de sortie (34).
5. Pompe à piston selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'ensemble formant soupape de sortie (100) présente un corps de guidage (108) qui
est constitué d'une matière plastique et présente plusieurs éléments de guidage (110)
sur lesquels respectivement une tige de soupape de sortie (118) est montée de manière
à pouvoir coulisser, de manière préférée en ce que les éléments de guidage (110) forment respectivement un logement de guidage (112)
dans lequel plonge une tige de soupape de sortie (118), en particulier en ce que les logements de guidage (112) présentent respectivement au moins une rainure intérieure
(122) s'étendant dans la direction longitudinale des logements de guidage (112).
6. Pompe à piston selon la revendication 5,
caractérisée par au moins une des caractéristiques ci-dessous :
- un ressort de soupape de sortie (120) est respectivement calé entre les éléments
de guidage (110) et le disque de soupape de sortie (116) ;
- le corps de guidage (108) peut être relié à la partie de sortie (102) de manière
amovible et étanche aux liquides ;
- le corps de guidage (108) forme un siège de clapet anti-retour (140) pour un clapet
anti-retour (144) central agencé en aval des soupapes de sortie (99) par rapport à
la direction d'écoulement du liquide de nettoyage.
7. Pompe à piston selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la première partie de carter (14) présente un évidement de carter (46) aligné avec
le logement de soupape (42) et dans lequel le corps de guidage (108) plonge avec interposition
d'au moins une bague d'étanchéité (132, 138), de manière préférée en ce que la au moins une bague d'étanchéité (132, 138) entoure le corps de guidage (108) dans
la direction périphérique et/ou en ce que le corps de guidage (108) présente une saillie annulaire (134) faisant saillie vers
l'extérieur et à laquelle est associé un degré (136), orienté radialement vers l'intérieur,
de l'évidement de carter (46) de la première partie de carter (14), dans laquelle
une bague d'étanchéité (138) est agencée entre la saillie (134) et le degré (136).
8. Pompe à piston selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les soupapes d'admission (52) présentent respectivement une partie d'admission (54)
insérée dans un canal d'admission (32) et un corps de fermeture d'admission (56) coulissant
en va-et-vient par rapport à la partie d'admission (54), dans laquelle la partie d'admission
(54) présente un siège de soupape d'admission (62) et un élément de guidage (84) agencé
de manière décalée par rapport au siège de soupape d'admission (62), et dans laquelle
le corps de fermeture d'admission (56) présente un disque de soupape d'admission (88)
pouvant être appuyé de manière étanche contre le siège de soupape d'admission (62)
et une tige de soupape d'admission (90) se raccordant au disque de soupape d'admission
(88) et montée de manière à pouvoir coulisser au niveau de l'élément de guidage (84),
dans laquelle la partie d'admission (54) est en matière plastique et présente un corps
de siège de soupape d'admission (60) annulaire tourné vers la chambre de pompe (24)
et formant le siège de soupape d'admission (62), et dans laquelle l'élément de guidage
(84) est agencé en amont du siège de soupape d'admission (62) par rapport à la direction
d'écoulement du liquide de nettoyage.
9. Pompe à piston selon la revendication 8, caractérisée en ce que le corps de siège de soupape d'admission (60) dépasse du canal d'admission (32) en
direction de la chambre de pompe (24), de manière préférée en ce que la deuxième partie de carter (16) forme une surface d'appui d'admission (40) annulaire
se raccordant au canal d'admission (32) en direction de la chambre de pompe (24) et
orientée perpendiculairement à un axe longitudinal (33) du canal d'admission (32)
et contre laquelle s'appuie une surface d'appui (64) du corps de siège de soupape
d'admission (60), et de manière préférée en ce que le corps de siège de soupape d'admission (60) présente un logement de bague d'étanchéité
(66) se raccordant à la surface d'appui (64) et dans lequel est agencée une bague
d'étanchéité (74) qui rend le corps de siège de soupape d'admission (60) étanche par
rapport à la surface d'appui (64), en particulier en ce que le logement de bague d'étanchéité (66) forme une rainure annulaire (68) entourant
le corps de siège de soupape d'admission (60) dans la direction circonférentielle
avec une première paroi de rainure (70) qui se raccorde à la surface d'appui (64)
et par l'intermédiaire de laquelle le diamètre extérieur du corps de soupape d'admission
(60) diminue de manière continue à mesure qu'augmente la distance par rapport à la
surface d'appui (64), et à laquelle se raccorde une deuxième paroi d'appui (72) et
de manière préférée en ce que le diamètre extérieur du corps de siège de soupape d'admission (60) augmente de manière
continue par l'intermédiaire de la deuxième paroi d'appui (72) à mesure qu'augmente
la distance par rapport à la surface d'appui (64).
10. Pompe à piston selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que la partie d'admission (54) présente au moins un bras de retenue (76, 78) qui se raccorde
au corps de siège de soupape d'admission (56) en direction de la conduite d'aspiration
(20) et qui est retenu de manière solidaire en rotation par rapport au canal d'admission
(32).
11. Pompe à piston selon la revendication 10,
caractérisée par au moins une des caractéristiques ci-dessous :
- le au moins un bras de retenue (76, 78) vient en prise derrière le canal d'admission
(32) sur son côté tourné vers la conduite d'aspiration (20) ;
- le au moins un bras de retenue (76, 78) est relié par complémentarité de matière
au corps de siège de soupape d'admission (60) ;
- la partie d'admission (54) présente deux bras de retenue (76, 78) diamétralement
opposés l'un à l'autre par rapport à un axe longitudinal (33) du canal d'admission
(32) ;
- l'élément de guidage (84) est fixé au au moins un bras de retenue (76, 78) ;
- l'élément de guidage (84) est relié par complémentarité de matière au au moins un
bras de retenue (76, 78) .
12. Pompe à piston selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que le au moins un bras de retenue (76, 78) présente une section d'extrémité (80, 82)
qui est opposée au corps de siège de soupape d'admission (60) et qui plonge dans un
évidement (36, 38) de la deuxième partie de carter (16), de manière préférée en ce que la section d'extrémité (80, 82) du au moins un bras de retenue (76, 78) forme une
liaison par complémentarité de forme avec l'évidement (36, 38) et/ou en ce que la section d'extrémité (80, 82) du au moins un bras de retenue (76, 78) peut être
déformée thermiquement.
13. Pompe à piston selon l'une quelconque des revendications 8 à 12, caractérisée en ce que la partie d'admission (54) forme une pièce moulée en plastique d'une seule pièce.
14. Pompe à piston selon l'une quelconque des revendications 8 à 13, caractérisée en ce que la tige de soupape d'admission (90) traverse l'élément de guidage (84) et présente
une section de tige (92) qui dépasse de l'élément de guidage (84) en direction de
la conduite d'aspiration (20) et au niveau de laquelle est fixé un support de ressort
(94), dans laquelle un ressort de soupape d'admission (96) est calé entre le support
de ressort (94) et l'élément de guidage (84).
15. Pompe à piston selon la revendication 14, caractérisée en ce que l'organe de guidage (84) forme une butée qui limite le mouvement du disque de soupape
d'admission (96) en direction de la chambre de pompe (24).