[0001] Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
im Bereich der Spinnereivorbereitung.
[0002] Derartige Textilmaschinen sind bekannt. Sie dienen dazu, von einer vorgeschalteten
Textilmaschine wie einem Ballenöffner oder Schwerteilausscheider, der vorgesehen ist,
aus dem vom Ballenöffner abgelösten Fasermaterial Fremdmaterial abzusondern, das eine
Beschädigung der nachgeschalteten Textilmaschinen verursachen könnte, kommendes Fasermaterial
(Faserflocken gegebenenfalls mit anderem Fremdmaterial) eben von jenem Fremdmaterial
zu trennen und die Faserflocken zu öffnen und zu einer nachgeschalteten Textilmaschine
wie einem Mischer weiter zu transportieren.
[0003] Aus der
EP 0 818 566 A1 ist eine Vorrichtung zum Öffnen und Reinigen von Fasern bekannt. Die Vorrichtung
umfasst einen ersten und einen zweiten Zylinder. Die beiden Zylinder sind mit ihren
Achsen horizontal und parallel, aber zueinander versetzt angeordnet, sodass die Fasern
zunächst gezwungen sind, eine spiralförmige Bahn um den Zylinder zu durchlaufen, um
einen Übergabebereich zwischen den beiden Zylindern zu erreichen, in dem der Faserstrom
zum nachfolgenden Zylinder geleitet wird.
[0004] Die
CN 101 842 527 B offenbart einen Öffner mit zwei Kammern, in denen jeweils eine Öffnungswalze drehend
antreibbar angeordnet ist. Eine Eingangsleitung führt die zu verarbeitende Fasern
gleichzeitig der ersten Kammer und der zweiten Kammer zu.
[0005] Die
EP 2 554 726 B1 offenbart einen Öffner mit einem Rost, um Fremdmaterial in Form von Schalen und Schmutz
aus einem zu öffnenden Fasermaterial abzuscheiden. Es handelt sich mithin im fachmännischen
Verständnis um einen Reiniger. Dieser Reiniger umfasst einen Speiser. Der Speiser
teilt den ankommenden Faser-Luft-Strom auf, sodass beide Teilströme in einem relativ
geringen Abstand zur Mitte einer ersten Öffnungswalze auf die erste Öffnungswalze
treffen. Die erste Öffnungswalze transportiert aufgrund ihrer Rotation und vorhandenen
Leitelementen entlang des Außenumfangs dieser Öffnungswalze das ankommende Fasermaterial
von diesen Auftreffstellen nach außen hin in zueinander entgegengesetzte Richtungen
entlang ihrer Rotationsachse zu ihren zwei Enden hin. Danach wird das Fasermaterial
an ein jeweils gegenüberliegendes Ende einer zweiten Öffnungswalze übergeben. Die
zweite Öffnungswalze transportiert aufgrund ihrer Rotation
und wiederum vorhandenen Leitelementen entlang des Außenumfangs dieser Öffnungswalze
das von der ersten Öffnungswalze übergebene Fasermaterial von ihren Enden nach innen
zu ihrer Mitte hin in zwei einander zugewandte Richtungen entlang ihrer Rotationsachse.
Danach wird das so zusammengeführte Fasermaterial über einen Ausgang an eine nachgeschaltete
Textilmaschine abgegeben. Ferner ist unterhalb jeder Öffnungswalze ein Rost mit darunter
angeordneter Zellenradschleuse angeordnet, um das jeweils ausgeschiedene Fremdmaterial
abzuscheiden. Nachteilig an diesem Reiniger ist erstens, dass zwei Übergabestellen
zwischen dem Paar von Öffnungswalzen erforderlich sind, was den Aufbau verkompliziert
und teuer macht. Zweitens erfordert die Aufteilung in zwei Teilströme einen Teiler,
der den Aufbau weiterhin verteuert. Das Vorsehen von zwei Zellenradschleusen verteuert
diese Maschine weiterhin. Zur Aufteilung des Faserstroms an der ersten Öffnungswalze
ist ein Luftpolster notwendig. Wenn dieses abreißt, ist nicht abschätzbar, wo sich
das Fasermaterial hin bewegt. Ferner ist bekannt, dass das Fasermaterial entlang der
Öffnungswalzen mittels Luft bewegt wird. Sammelt sich nun an einem Ende der ersten
Öffnungswalze Fasermaterial an, weicht die bis dato dahin strömende Luft zum anderen
Ende der ersten Öffnungswalze aus. Dies hat zur Folge, dass weniger oder gar keine
Luft mehr zum angestauten Fasermaterial strömt. Die Folge ist, dass sich in diese
Richtung das Fasermaterial nach und nach ansammelt, sodass am Ende nur noch eine Hälfte
der ersten Öffnungswalze wirksam ist. Neben dem Problem des Materialstaus bricht die
Produktivität dieser Art von Reiniger auf etwa die Hälfte der maximalen Kapazität
zusammen. Nicht zuletzt verbraucht dieser Reiniger aufgrund der Vielzahl angetriebener
Elemente relativ viel Energie.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, den vorgenannten Nachteilen zu begegnen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß ist eine Textilmaschine mit einer Vorrichtung vorgesehen. D. h. diese
Vorrichtung ist als Bestandteil der Textilmaschine in diese integriert oder an dieser
angebracht. Die Vorrichtung weist eine Mehrzahl von Reinigungsabschnitten mit jeweils
einer zugehörigen Öffnungswalze auf. Jeder Reinigungsabschnitt ist gestaltet, bei
einer Rotation der zugehörigen Öffnungswalze in eine vorbestimmte Richtung Fasermaterial
in eine korrespondierende Transportrichtung entlang der Rotationsachse der zugehörigen
Öffnungswalze zu befördern und dabei Fremdmaterialien abzuscheiden. Für jedes Paar
von unmittelbar benachbarten Öffnungswalzen zweier Reinigungsabschnitte umfasst die
Vorrichtung einen zugehörigen Übergabeabschnitt. Jeder Übergabeabschnitt ist gestaltet,
dass das von einer Öffnungswalze beförderte Fasermaterial an einem Ende der einen
Öffnungswalze zu einem, quer zur Beförderungsrichtung gesehen, gegenüberliegenden
Ende der anderen Öffnungswalze übergeben wird, also nach Reinigung mittels dieser
Öffnungswalze in den Wirkungsbereich der nachfolgenden Öffnungswalze gelangt. Die
Vorrichtung hat zudem einen Einlass, der angeordnet ist, ankommendes Fasermaterial
zu einem dem zugehörigen Übergabeabschnitt abgewandten Ende einer ersten Öffnungswalze
zu befördern, an der nur eine Öffnungswalze unmittelbar benachbart angeordnet ist.
Damit gelangt der Faser-Luft-Strom von einer vorgeschalteten Textilmaschine wie eines
Ballenöffners sicher an das in Reinigungsrichtung vordere Ende der ersten Öffnungswalze.
Weiterhin hat die Vorrichtung einen Auslass, der angeordnet ist, Fasermaterial von
einem dem zugehörigen Übergabeabschnitt abgewandten Ende einer letzten Öffnungswalze
abzutransportieren, an der ebenfalls nur eine Öffnungswalze unmittelbar benachbart
angeordnet ist. Somit gelangt das gereinigte
Fasermaterial nach Durchlaufen aller Öffnungswalzen aus der Vorrichtung wieder hinaus.
Dadurch findet hier keine Aufspaltung des ankommenden Faser-Luft-Stroms statt, womit
das vorgenannte Stauproblem nicht entstehen kann. Ferner führt die erfindungsgemäße
Vorrichtung dazu, dass das Fasermaterial in Bezug auf den in der
EP 2 554 726 B1 offenbarten Reiniger wenigstens die gleiche Reinigungsstrecke zurücklegt, womit die
Reinigungsleistung zumindest gleich bleibt, dies aber sicher über die gesamte Betriebsdauer
hinweg. Da zwischen zwei unmittelbar benachbarten Öffnungswalzen nur noch ein Übergabeabschnitt
vorhanden ist, verringern sich die Teileanzahl in der Vorrichtung und damit die Kosten
und der konstruktive Aufbau. Überdies muss kein Abschnitt zum Erzeugen des Teilungs-Luftpolsters
vorgesehen sein, verbunden mit denselben Vorteilen. Zudem kann der volle Volumenstrom
genutzt werden, um das Material zu übergeben.
[0009] Vorzugsweise weist jeder Reinigungsabschnitt einen Faserführungsabschnitt auf, gestaltet,
die Fasern entlang der Rotationsachse der zugehörigen Öffnungswalze zu führen und
Fremdmaterialien aus dem Transportweg entlang der zugehörigen Öffnungswalze herauszulassen.
Dies dient der Verhinderung eines Materialstaus, was der Betriebssicherheit zugute
kommt.
[0010] Dazu kann zumindest ein Führungsabschnitt einen Leitabschnitt aufweisen, der so entlang
einer Außenumfangsfläche der zugehörigen Öffnungswalze im Abstand angeordnet und/oder
ausgebildet ist, dass das Fasermaterial aufgrund der Rotation der zugehörigen Öffnungswalze
und der auf das Fasermaterial wirkenden Fliehkraft gegen den Leitabschnitt gedrängt
und aufgrund der Gestaltung des Leitabschnitts in die korrespondierende Transportrichtung
abgelenkt und/oder abgefangen wird. Dies dient dem sicheren Transportieren des zu
reinigenden Materials entlang der jeweiligen Öffnungswalze.
[0011] Der Leitabschnitt kann dazu über Rippen verfügen. Die Rippen weisen jeweils eine
entgegen der Transportrichtung der jeweiligen Öffnungswalze gerichtete Wandung auf,
die sich zumindest abschnittsweise in Richtung Öffnungswalze erstreckt und, quer zur
korrespondierenden Transportrichtung gesehen, mit der Transportrichtung einen spitzen
oder rechten Winkel einschließt. Die Rippen bilden mithin eine Art Anlaufschräge für
das aufgrund der Fliehkraft nach außen von der Öffnungswalze weg gedrängte Material
und können somit einen Stau um die jeweilige Öffnungswalze herum verhindern. Alternativ
oder zusätzlich erstreckt sich diese Wandung in Bezug auf eine Rotationsrichtung der
zugehörigen Öffnungswalze von einem vorderen Ende zum hinteren Ende zumindest teilweise
in Transportrichtung. D. h. die Rippen verlaufen beispielsweise schraubenlinienartig
entlang der Rotationsachse der jeweiligen Öffnungswalze und unterstützen so das Bewegen
des zu reinigenden Materials entlang der gewünschten Bewegungsrichtung entlang der
zugehörigen Öffnungswalze.
[0012] Jede der vorgenannten Öffnungswalzen kann Stifte aufweisen, die, quer zur korrespondierenden
Transportrichtung gesehen, mit der Transportrichtung einen spitzen oder rechten Winkel
einschließen. D. h. diese Art von Stiften kann ebenfalls dazu dienen, den Materialtransport
zu unterstützen und einen Materialstau zu vermeiden. Alternativ oder zusätzlich erstrecken
sich diese Stifte ebenfalls in Bezug auf eine Rotationsrichtung der zumindest einen
Öffnungswalze von einem vorderen Ende zum hinteren Ende zumindest teilweise in Transportrichtung,
verlaufen also schraubenlinienartig, verbunden mit den in Bezug auf die Rippen angegebenen
Vorteile.
[0013] Alternativ oder zusätzlich kann der Übergabeabschnitt zumindest an einer den zugehörigen
zwei Öffnungswalzen zugewandten Seite zumindest abschnittsweise gerade, knickfrei
und/oder in Richtung Öffnungswalzen gekrümmt ausgebildet sein. Dies hilft, Materialstaus
zu vermeiden, da bekannt ist, dass insbesondere Fasermaterial dazu neigt, sich an
Kanten und in Knicken anzulagern.
[0014] Wiederum alternativ oder zusätzlich hat für jedes Paar von Öffnungswalzen die eine
Öffnungswalze zu einem Boden, auf dem die Textilmaschine aufgestellt ist, einen größeren
Abstand als die jeweils andere Öffnungswalze. D. h. die Öffnungswalzen verringern
vom Einlass in Richtung Auslass ihre Höhe. Dies unterstützt die Übergabe des zu reinigenden
Materials von einer Öffnungswalze zur unmittelbar darauffolgenden, indem die Gravitation
ausgenutzt wird. Das zu reinigende Material "fällt" aufgrund des Luftstroms quasi
in den Wirkungsbereich der nachfolgenden Öffnungswalze hinein.
[0015] Vorzugsweise kann sich bei jeder der vorgenannten Vorrichtungen bei zumindest einem
Paar von Öffnungswalzen ein Innenquerschnitt des zugehörigen Übergabeabschnitts von
der einen Öffnungswalze zur anderen Öffnungswalze hin verringern. Dadurch beschleunigt
sich die hindurchströmende Luft nebst mitgeführtem Material. Dies verringert die Gefahr
eines Materialstaus bzw. eines Anhaftens insbesondere von Fasermaterial an Wänden
beispielsweise dieses Übergabeabschnitts.
[0016] Jede der vorgenannten Vorrichtungen kann für jede Öffnungswalze eine die Öffnungswalze
umschließende, zugehörige Kammer aufweisen. In jeder Kammer wird Fasermaterial von
der jeweiligen Öffnungswalze aufgrund ihrer Rotation transportiert. Der Übergabeabschnitt
ist dabei als Tunnel ausgebildet und mündet mit einem Ende so in die die eine Öffnungswalze
umschließende, eine Kammer, dass das von der einen Öffnungswalze transportierte Fasermaterial
aufgrund der Rotation dieser Öffnungswalze und der dadurch erzeugten, auf das transportierte
Fasermaterial wirkenden Fliehkraft sowie eines vorhandenen Volumenstroms (bewegte
Luft und darin enthaltenes Faser- und Fremdmaterial) automatisch in das eine Ende
des Übergabeabschnitts gelangt. Mit dem anderen Ende mündet der Übergabeabschnitt
so in die die andere Öffnungswalze umschließende, andere Kammer, dass das von der
einen Öffnungswalze kommende Fasermaterial aufgrund seiner Geschwindigkeit automatisch
in diese andere Kammer gelangt. Damit ist sichergestellt, dass das Fasermaterial sicher
von einer Öffnungswalze zur nachfolgenden Öffnungswalze gelangt. Die Kammern verhindern
zudem, dass Material außerhalb des Wirkungsbereiches der jeweils aufgenommenen Öffnungswalze
gelangen kann.
[0017] Dabei ist vorzugsweise ein Übergang zwischen einer Innenseite zumindest einer der
zwei Kammern, die der jeweils umschlossenen Öffnungswalze zugewandt ist, und dem Übergabeabschnitt
knickfrei ausgebildet, verbunden mit den Vorteilen hinsichtlich der vorgenannten Möglichkeit
der knickfreien Ausbildung des Übergabeabschnitts. Die Knickfreiheit kann mittels
abgerundeter Kanten erreicht werden, was einfach und preiswert herzustellen ist.
[0018] Alternativ oder zusätzlich weist die Vorrichtung einen Ableitabschnitt auf. Der Ableitabschnitt
umfasst pro Kammer eine Abführungskammer. Jede Abführungskammer mündet mit einem Ende
in ein in Bezug auf zumindest zwei unmittelbar benachbarte Kammern gemeinsames Abführungsrohr.
An dem jeweils anderen, dem einen Ende gegenüberliegenden Ende der jeweiligen Abführungskammer
ist ein Roststabschnitt angeordnet, der die jeweilige Abführungskammer von der zugehörigen,
umschlossenen Öffnungswalze trennt. Das Abführungsrohr weist eine Abführöffnung, an
die sich ein Abführrohr anschließt, und einen Transportabschnitt auf. Der Transportabschnitt
ist gestaltet und angeordnet, von den angeschlossenen Abführungskammern kommendes
Material zur Abführöffnung zu transportieren. Aufgrund des Rostabschnitts ist der
Abführungsabschnitt zum Abführen ausgeschiedenen Materials aus dem über die jeweils
in einer zugehörigen Kammer aufgenommene Öffnungswalze geführten Faser-Luft-Strom
vorgesehen. Diese Anordnung hat den Vorteil, das ausgeschiedene Material zentral aus
der Vorrichtung abführen zu können. Dies verringert die Kosten gegenüber zwei Zellenradschleusen
und vereinfacht den gesamten Aufbau.
[0019] Vorzugsweise haben die einen Enden der Abführungskammern zum Boden einen geringeren
Abstand als deren andere Enden. Somit fällt das ausgeschiedene Material in Richtung
Abführungsrohr.
[0020] Alternativ oder zusätzlich ist zumindest ein Abführabschnitt sich von seinem anderen
Ende zu seinem einen Ende hin verjüngend ausgebildet. Dies führt das ausgeschiedene
Material sicher in Richtung Abführungsrohr.
[0021] Wiederum alternativ oder zusätzlich kann das Abführungsrohr als beiderends offene
Röhre ausgebildet sein, in deren den röhrenartigen Querschnitt bildenden Wandung die
zugehörigen Abführungskammern mit ihren einen Enden münden. Solch ein Rohr ist eine
platzsparende und preisgünstige Möglichkeit, das ausgeschiedene Material aus der Vorrichtung
heraus abzufördern.
[0022] Dabei kann der Abführungsabschnitt ein Förderrad aufweisen. Das Förderrad ist im
Abführungsrohr so angeordnet, dass sich seine Rotationsachse entlang der Längserstreckung
und quer zu den Mündungsöffnungen zu den angeschlossenen Kammern erstreckt. Der Abführungsabschnitt
umfasst zudem einen Antriebsabschnitt. Der Antriebsabschnitt ist dabei gestaltet,
das Förderrad in Rotation zu versetzen. Der Abführungsabschnitt kann als Zellenradschleuse
ausgebildet sein. Dabei ist das Abführungsrohr vorzugsweise beiderends, also an beiden
Stirnseiten, offen, und das Förderrad ist als Zellenrad ausgebildet. Dies ermöglicht,
das ausgeschiedene Material sicher abtransportieren zu können. Der Abführungsabschnitt
kann auch als Schneckenschleuse ausgebildet sein. Dabei ist das Abführungsrohr zumindest
einerends geschlossen, und das Förderrad ist als Schneckenrad ausgebildet. Dies ermöglicht
einen zusätzlichen Freiheitsgrad hinsichtlich der Anordnung der Abführöffnung, sie
kann auch stirnseitig angeordnet sein.
[0023] Die Textilmaschine kann als Reiniger, Stufenreiniger oder Speiser ausgebildet sein.
Die Erfindung ist mithin universell einsetzbar.
[0024] Weist die Vorrichtung die vorstehend angegebenen Kammern auf, ist vorzugsweise vorgesehen,
dass eine Kammer an einer Seite von einer Gehäusewand der Textilmaschine begrenzt
ist. Diese Gehäusewand liegt dabei einem Übergabeabschnitt am nächsten und weist wenigstens
eine Durchgangsöffnung auf. Diese zumindest eine Durchgangsöffnung ist im Bereich
der jeweils aufgenommenen Öffnungswalze ausgebildet. Da das zu reinigende Material
per Unterdruck durch die Textilmaschine an den Öffnungswalzen und durch den zumindest
einen Übergabeabschnitt hindurch bewegt wird, führt die Durchgangsöffnung dazu, dass,
physikalisch gesehen, der daraus im Umgebungsbereich der betreffenden Kammer resultierende
Überdruck dazu führt, dass durch diese zumindest eine Durchgangsöffnung Luft in das
Innere dieser Kammer gedrückt wird. Daraus wiederum resultiert an der Kammer-Innenwand
mit der zumindest einen Durchgangsöffnung eine Art Luftpolster, das ein Anhaften insbesondere
von Fasermaterial verhindert, zumindest aber erschwert. Die zumindest eine Durchgangsöffnung
bildet funktional also eine Art Falschluftöffnung. Die hineingedrückte Luft kann von
Luft stammen, die einlassseitig der Textilmaschine dem ankommenden Materialstrom beispielsweise
mittels einer Kondensers entnommen worden ist. Dadurch kann der Übergabeabschnitt
auch zu dieser Innenwand im Abstand angeordnet sein, ohne Gefahr zu laufen, dass sich
Material zwischen Übergabeabschnitt und dieser Innenwand ablagern könnte. Damit gibt
es mehr Freiheiten in der Anordnung des Übergabeabschnitts in der Textilmaschine.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Reiniger gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 2
- eine Vertikalschnittansicht von der in Figur 1 Rückseite her,
- Figur 3
- eine vergrößerte Ansicht von Figur 2,
- Figur 4
- die Materialströmung durch die Reinigungsabschnitte des Reinigers von Figur 1,
- Figur 5
- die Reinigungsabschnitte des Reinigers von Figur 1 im Bereich der Übergabe von einer
Öffnungswalze zur anderen,
- Figur 6
- einen Ausschnitt auf die Innenseite der in Figur 5 rechten Kammer in Bezug auf die
Leitrippen,
- Figur 7
- einen Vertikalschnitt von der in Figur 1 Vorderseite her,
- Figur 8
- eine Detailansicht des Reinigers von der in Figur 1 Vorderseite her,
- Figur 9
- eine zu Figur 3 ähnliche Schnittansicht als Draufsicht,
- Figur 10
- eine zu Figur 8 ähnliche Darstellung eines Reinigers gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung,
- Figur 11
- eine Darstellung des Reinigers von Figur 10 in einer Ansicht von schräg rechts unten
in Figur 10,
- Figur 12
- einen Horizontalschnitt mit Sicht von unten in Figur 10 in Bezug auf den Reiniger
von Figur 10,
- Figur 13
- einen Reinigungsabschnitt mit einer schlitzartigen Durchgangsöffnung im Maschinengehäuse
und
- Figur 14
- zwei vergrößerte Detailansichten des Reinigungsabschnitts von Figur 13.
[0026] Figur 1 zeigt eine Textilmaschine 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung
in Form eines Reinigers. Der Reiniger 1 umfasst ein Gehäuse 2, das die wesentlichen
Betriebselemente des Reinigers 1 beinhaltet. Das Gehäuse 2 umfasst bekanntermaßen
Abdeckungen, Klappen und ein hier nicht sichtbares, nicht bezeichnetes Gestell.
[0027] Hier an der Vorderseite des Gehäuses 2 ist eine Anzeige 3 angeordnet. Die Anzeige
3 dient dem Zweck, Betriebszustände, Betriebsabläufe oder auch Produktionswerte nach
außen hin sichtbar zu machen.
[0028] Oberhalb des Gehäuses 2 befindet sich ein Einleitungsabschnitt 20, der dazu dient,
zwei später näher beschriebene Reinigungsabschnitte 60 mit Fasermaterial zu beschicken,
der vom Gehäuse 2 umschlossen ist. Ein Zuführabschnitt 10 dient dazu, den Einleitungsabschnitt
20 an eine Faser-LuftZuführung anzuschließen. Der Zuführabschnitt 10 besteht im gezeigten
Beispiel im wesentlichen aus zwei Rohren 12, 12 und einem dazwischen angeordneten
Sensor 11. Der Sensor 11 dient dazu, beispielsweise die Geschwindigkeit des Faser-Luft-Stroms
zu ermitteln. Das rechte Rohr 12 mündet im gezeigten Beispiel in einen Rohrabschnitt
22. Über den Rohrabschnitt 22 wird der ankommende Faser-Luft-Strom in einen Rohrabschnitt
23 umgeleitet, der an seinem dem Rohrabschnitt 22 entfernten Ende in einen Rohrabschnitt
24 mündet. Der Rohrabschnitt 24 wiederum mündet an seinem dem Rohrabschnitt 23 abgewandten
Ende in einen Luftabscheider 26.
[0029] Der Luftabscheider 26 dient dazu, überschüssige (im Extremfall: die gesamte) Luftmenge
aus dem ankommenden Faser-Luft-Strom zu entfernen. Der verbleibende Materialstrom
(Fasermaterial gegebenenfalls mit Luft) wird in einen ersten Reinigungsabschnitt 60
eingeleitet, der vom Gehäuse 2 umschlossen ist. Ferner ist ein Motor 21 zu erkennen,
der über einen später näher erläuterten Ventilator 25 den vom rechten Rohr 12 ankommenden
Faser-Luft-Strom in den Rohrabschnitt 22 bzw. den Rohrabschnitt 23 umlenkt.
[0030] Ein Rohr 28 dient dazu, von dem Luftabscheider 26 abgeschiedene Luft nach außen aus
dem Reiniger 1 abzuführen.
[0031] Das Gehäuse 2 ist auf hier vier Stellfüßen 5 aufgestellt. Die Stellfüße 5 dienen
in bekannter Weise dazu, den Reiniger 1 auf der Aufstellfläche (Boden) auszurichten.
[0032] Der Reiniger 1 umfasst ferner einen Ableitungsabschnitt 30 für das gereinigte Fasermaterial.
Der Ableitungsabschnitt 30 umfasst zwei Rohre 31, 32, zwischen denen ein Sensor 33
angeordnet ist.
[0033] Ferner ist ein Abführungsabschnitt 40 mit einem Rohr 41 dargestellt. Der Abführungsabschnitt
40 dient dazu, aus dem ankommenden Faser-Luft-Strom abgesondertes Material (Schmutz,
Schalen usw.) aus dem Reiniger 1 heraus befördern.
[0034] Figur 2 zeigt eine Vertikalschnittansicht des Reinigers 1 von der in Figur 1 Rückseite
her. Dabei ist die Rückseite des Reinigers 1 in Figur 1 freigelegt. Zudem ist der
Einleitungsabschnitt 10 weggelassen. Dadurch ist der Blick auf den Rohrabschnitt 22
insofern frei, dass der vorstehend angegebene Ventilator 25 zu erkennen ist.
[0035] Der Luftabscheider 26 mündet ausgangsseitig in einen Anschluss 27, der ausgangsseitig
über eine Öffnung 64 in einem Wandabschnitt 63 des ersten Reinigungsabschnitts 60
mündet. Der Wandabschnitt 63 definiert in Verbindung mit einem an dessen Unterseite
angeordneten Rost 62 eine Kammer 68, in der eine Öffnungswalze 61 in bekannter Weise
frei rotierbar angeordnet ist. Die Öffnungswalze 61 umfasst dabei nicht näher bezeichnete,
nach außen hin hervorstehende stabartige Vorsprünge, die der Mitnahme des Fasermaterials
in der Kammer 68 dienen.
[0036] Ferner weist der Reiniger 1 einen zweiten Reinigungsabschnitt 60 mit einer hinteren
Kammer 68 auf, die wiederum von einem Wandabschnitt 63 und einen zugeordneten, zweiten
Rost 62 umschlossen ist. Die hintere Kammer 68 weist an ihrer Oberseite eine hier
nicht erkennbare Öffnung auf, in die ein Anschluss 34 des Abführabschnitts 30 einlassseitig
mündet. Auslassseitig mündet der Anschluss 34 in das vorstehend angegebene Rohr 31.
[0037] Das vom Luftabscheider 26 ankommende Fasermaterial wird von der hier vorderen Öffnungswalze
61 vorzugsweise horizontal nach rechts in Figur 2 transportiert. Um dies zu bewerkstelligen,
sind in der Kammer 68 später näher erläuterte Leitelemente 65 angeordnet. Diese leiten
das Fasermaterial horizontal nach rechts in Figur 2. Dabei wird Fremdmaterial (Steine,
Schalen usw.) durch den rechten Rost 62 abgeführt. Unterhalb der Roste 62 befindet
sich der Abführungsabschnitt 40, der im oberen, den Rosten 62 zugewandten Bereich
Wandabschnitte 47 umfasst. Die Wandabschnitte 47 schließen in Verbindung mit einem
Zellenrad 42 einer Zellenradschleuse und den Rosten 62 jeweils eine (Abführungs-)Kammer
48 ein.
[0038] Die Wandabschnitte 47 sind im gezeigten Beispiel so gebildet, dass die jeweils gebildete
Kammer 48 ihren Querschnitt in Richtung Zellenrad 42 verringert. Die äußeren zwei
Wandabschnitte 47 grenzen unten an einen Wandabschnitt 43 an. Der Wandabschnitt 43
umschließt teilweise das Zellenrad 42 und bildet unterhalb des Zellenrads 42 ein Abführungsrohr
44. Das Abführungsrohr 44 ist in Richtung Zellenrad 42 offen. Das Abführungsrohr 44
ist innen hohl, sodass ein Abführungsraum 45 gebildet ist. Beim Reinigen fallen Fremdmaterialien
durch die Roste 62 in die Kammern 48 in Richtung Zellenrad 42. Die Rotation des Zellenrads
42 führt dazu, dass das abgeworfene Fremdmaterial in den Abführungsraum 45 geschafft
wird und die Kammern 48 gegeneinander und zum Abführungsraum 45 abgedichtet sind.
[0039] Das Zellenrad 42 ist in bekannter Weise ausgebildet, und dessen Vorsprünge weisen
vorzugsweise elastische Dichtlippen auf, die an den Wandabschnitten 43, 47 anliegen
oder so einen geringen Abstand haben, dass das Fremdmaterial sicher in den Abführungsraum
45 transportiert wird.
[0040] Figur 3 zeigt eine vergrößerte Ansicht von Figur 2. In der hier gezeigten Perspektive
ist besonders gut die Anordnung der Leitelemente 65 zu erkennen. Sie verlaufen in
einem spitzen Winkel zur Rotationsebene der jeweiligen Öffnungswalze 61. Ferner sind
deutlich die Wandabschnitte 47 und deren Übergänge zu dem Wandabschnitt 43 dargestellt.
Wie überdies zu erkennen, fehlen im Bereich der Öffnungen 64 des Wandabschnitts 63
zu den Anschlüssen 27, 34 Leitelemente 65. Wären die Leitelemente 65 anders angeordnet,
könnten sie auch über die gesamte horizontale Erstreckung des jeweiligen Wandabschnitts
63 ausgebildet sein. Abgesehen davon können auch mehrere Anordnungen von Leitelementen
65 vorgesehen sein.
[0041] Figur 4 zeigt die Materialströmung 4 durch die Reinigungsabschnitte 60 des Reinigers
1 hindurch. Über den Anschluss 27 gelangt das Fasermaterial in die linke Kammer 68,
wird schraubenlinienartig mittels der hier nicht dargestellten Leitelemente 65 in
Richtung eines Übergabeabschnitts 8 (später näher erläutert) transportiert und aufgrund
der auf sie wirkenden Fliehkraft in diesen Übergabeabschnitt 8 hinein transportiert.
Die Fliehkraft führt dazu, dass das Fasermaterial automatisch in den Bereich der rechten
Kammer 68 gelangt. Dies wird dadurch erleichtert, dass die rechte Kammer 68 einen
geringeren Abstand zur Aufstellfläche des Reinigers 1 hat als die linke Kammer 68.
Dadurch kann die Schwerkraft ausgenutzt werden, und das Fasermaterial gelangt ohne
größere Schwierigkeiten in die rechte Kammer 68. Die darin angeordnete, hier nicht
dargestellte Öffnungswalze 61 transportiert in Verbindung mit den hier angeordneten
Leitelementen 65 das Fasermaterial wiederum schraubenlinienartig in Richtung Anschluss
34. In beiden Kammern 68 wird dabei über die ebenfalls nicht dargestellten Roste 62
Fremdmaterial ausgeschieden. In Figur 4 sind hinsichtlich der Roste 62 die Lagerungen
67 der Roststäbe erkennbar.
[0042] Figur 5 zeigt die Reinigungsabschnitte 60 im Bereich der Übergabe von einer Öffnungswalze
61 zur anderen. D. h. hier ist der Übergabeabschnitt 8 besonders gut zu erkennen.
Dabei wird das Fasermaterial von der rechten Kammer 68 in die linke Kammer 68 übergeben.
An der Rückseite des Gehäuses 2 sind im Bereich der Kammern 68 oberhalb der Öffnungswalzen
61 Fenster 6 vorgesehen. Diese verursachen in Verbindung mit den Leitelementen 65,
dass sich zwischen dem Übergabeabschnitt 8 und der hinteren Wand des Gehäuses 2 kein
Fasermaterial anlagern kann. Hintergrund ist, dass das Fasermaterial durch die Kammern
68 und den Übergabeabschnitt 8 hindurch mit Unterdruck transportiert wird. Aufgrund
der Fenster 6 wirkt in Richtung jeweiliger Kammer 68 ein Überdruck. In Verbindung
mit der Tatsache, dass bei Druckunterschieden nicht etwa Luft angesaugt sondern von
dem Überdruckgebiet in Richtung Unterdruckgebiet gedrückt wird, wird klar, dass durch
die Fenster 6 hindurch in die Kammer 68 Luft immer hineinströmt und dazu führt, dass
das in der rechten Kammer 68 aufgrund der Rotation der Öffnungswalze 61 entgegen dem
Uhrzeigersinn rechts nach oben geschlagene Fasermaterial ausschließlich in den Übergabeabschnitt
8 gelangen kann. Der Übergabeabschnitt 8 ist hier aus drei Rohrsegmenten gebildet.
Die Krümmung des mittleren Rohrabschnitts erleichtert die Bewegung des Fasermaterials
in Richtung linke, tiefer gelegene Kammer 68.
[0043] Die nach außen hervorstehenden Vorsprünge der Öffnungswalzen 61 dienen im gezeigten
Beispiel lediglich dem Wegschleudern des Fasermaterials vom Rotationsmittelpunkt der
jeweiligen Öffnungswalze 61 weg in Richtung umgebenden Wandabschnitt 63.
[0044] Die Leitelemente 65 in der rechten Kammer 68 sind angeordnet, wie in Figur 6 gezeigt.
Jedes Leitelement 65 ist als Rippe ausgebildet, wobei die hier rechten elf Leitelemente
65 schräg nach links oben geneigt sind. Die linke Rippe 65 ist in entgegengesetzte
Richtung geneigt. Zwischen den beiden linken Leitelementen 65 befindet sich der Übergabeabschnitt
8 bzw. eine zugehörige Öffnung 66. Dadurch erleichtern die Leitelemente 65 das sichere
Hineingelangen des Fasermaterials in den Übergabeabschnitt 8.
[0045] In der linken Kammer 68 sind die gezeigten Leitelemente 65 wie das in Figur 6 gezeigte
linke Leitelement 65 geneigt. Vorzugsweise kann das am weitesten rechts liegende Leitelement
65 wie die in Figur 6 gezeigten elf rechten Leitelemente 65 angeordnet sein. Dies
ermöglicht oder erleichtert das Herausgelangen des Fasermaterials aus der linken Kammer
68 in den Anschluss 34.
[0046] Figur 7 zeigt einen Vertikalschnitt von der in Figur 1 Vorderseite her. Deutlich
sind die Fenster 6 im bzw. am Gehäuse 2 zu erkennen. Ferner ist an dieser Seite des
Reinigers 1 ein Antriebsabschnitt 90 ausgebildet. Der Antriebsabschnitt 90 umfasst
einen verdeckt angeordneten Motor, auf dessen Abtriebswelle eine Riemenscheibe 91
drehfest angeordnet ist. Um die Riemenscheibe 91 und eine weitere Riemenscheibe 92
ist ein Antriebsriemen 94 geschlungen. Die Riemenscheibe 92 ist drehfest zur dahinter
angeordneten Öffnungswalze 61 der in Figur 5 linken Kammer 68 angeordnet. Die Riemenscheibe
92 hat zwei Ebenen. In der ersten Ebene ist der Antriebsriemen 94 herum geschlungen.
In einer hier dahinterliegenden, zweiten Ebene ist ein zweiter Antriebsriemen 95 herumgeschlungen,
der zudem um eine dritte Riemenscheibe 93 herumgeschlungen ist. Die Riemenscheibe
93 ist drehfest zur in Figur 5 rechten Öffnungswalze 61 angeordnet. Dadurch ist es
dem Motor möglich, beide Öffnungswalzen 61, 61 anzutreiben. Vorzugsweise hat die Riemenscheibe
92 einen kleineren Außendurchmesser als die Riemenscheibe 93. Dadurch ist die Drehzahl
der hier rechten Öffnungswalze 61 höher als die Drehzahl der linken Öffnungswalze
61. Dies hat den überraschenden Effekt, dass das transportierte Fasermaterial insbesondere
im Bereich des Übergabeabschnitts 8 ein wenig aus einander gezogen wird. Dies fördert
den reibungslosen Transport des Fasermaterials durch den nicht sichtbaren Übergabeabschnitt
8 hindurch auch bei hohen Produktionen und verringert die Gefahr, dass sich Fasermaterial
ansammelt. Insgesamt ist dadurch ein reibungsloserer Betrieb möglich.
[0047] Ferner ist in der gezeigten Anordnung im Bereich des Antriebsriemens 95 eine vorzugsweise
einstellbare Spannrolle 96 angeordnet. Solch eine Spannrolle kann selbstverständlich
auch im Bereich des Antriebsriemens 94 vorgesehen sein. Alternativ gibt es nur einen
Antriebsriemen, wobei eine Spannrolle vorgesehen sein kann, den Antriebsriemen so
umzulenken, dass Fenster 7 unterhalb des Antriebsriemens angeordnet bleiben.
[0048] Die Fenster 7 befinden sich im Bereich der Kammern 48 des Abführungsabschnitts 40
und haben einen ähnlichen Effekt wie die Fenster 6, nur eben in Bezug auf die Kammern
48.
[0049] Schließlich ist ein Motor 46 vorhanden, der drehfest zum Zellenrad 42 angeordnet
ist. Der Motor 46 versetzt also das Zellenrad 42 in Rotation, so dass das ausgeschiedene
Material aus dem Reiniger 1 abtransportiert werden kann.
[0050] Figur 8 zeigt eine Detailansicht des Reinigers 1 von der in Figur 1 Vorderseite her.
Diese Darstellung dient dazu, die Anordnung der Anschlüsse 27, 34 in Bezug auf die
zugehörigen Kammern 68 bzw. Wandabschnitte 63 deutlich zu machen.
[0051] Figur 9 zeigt eine zu Figur 3 ähnliche Schnittansicht als Draufsicht. Der Übergabeabschnitt
8 befindet sich hier vor den Anschlüssen 27, 34 und vor der Schnittebene, ist also
nicht sichtbar. Das Fasermaterial gelangt durch den Anschluss 27 in die linke Kammer
68 hinein. Die im Uhrzeigersinn rotierende Öffnungswalze 61 bewegt das Fasermaterial
entlang des linken Rosts 62 und des Wandabschnitts 63 senkrecht zur Blattebene aus
der Blattebene hinaus. Über den Übergabeabschnitt 8 gelangt das in der linken Kammer
68 (vor-)gereinigte Fasermaterial in die rechte Kammer 68 und wird von der hier ebenfalls
im Uhrzeigersinn rotierenden Öffnungswalze 61 senkrecht zur Blattebene in die Blattebene
hinein transportiert. Am hier hinteren Ende der Kammer 68 gelangt das gereinigte Fasermaterial
in den Anschluss 34 und darüber in das Rohr 31 des Abführabschnitts 30.
[0052] Am hier hinteren Ende des Abführungsraums 45 schließt sich das Rohr 41 an und ist,
wie durch zwei Fenster 9 hindurch erkennbar, von dem Abführungsraum 45 abgehend nach
rechts und danach im Bogen nach oben erstreckend ausgebildet.
[0053] Das Vorsehen der den Materialstrom betreffenden Transportbereiche 10, 20, 30 und
41 oberhalb des Gehäuses 2 des Reinigers 1 ermöglicht, oberseitig Materialtransportrohre
vorzusehen. Die Aufstellfläche des Reinigers 1 wird so minimal gehalten, und der Anschluss
an vor- und nachgelagerte Textilmaschinen kann standardisiert vonstatten gehen.
[0054] Figur 10 zeigt eine zu Figur 8 ähnliche Darstellung eines Reinigers 1 gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0055] Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform sind die Anschlüsse 27, 34 an einander abgewandten
Enden der Wandabschnitte 63 ausgebildet. Der Übergabeabschnitt 8 hingegen ist ein
einander zugewandten Enden dieser beiden Wandabschnitte 63 bzw. der Kammern 68 ausgebildet.
Beide, nicht gezeigten Öffnungswalzen 61 drehen hier entgegen dem Uhrzeigersinn.
[0056] Dabei wird das über den Anschluss 27 in die linke Kammer 68 gelangende Material entlang
der linken Öffnungswalze 61 nach vorn in Figur 10 transportiert, in den Übergabeabschnitt
8 geleitet und von dem Übergabeabschnitt 8 in die rechte Kammer 68 geleitet. Die rechte
Öffnungswalze 61 rotiert ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn und transportiert das
vom Übergabeabschnitt 8 ankommende Fasermaterial nach hinten in Figur 10. Am hinteren
Ende gelangt das gereinigte Fasermaterial in den Anschluss 34. An der Oberseite der
Wandabschnitte 63 der Kammern 68 ist vorzugsweise jeweils ein Abschnitt 70 angeordnet,
der im Wesentlichen aus einer Halterung 72 und daran angebrachten Stangen 71 gebildet
ist. Die Halterungen 72 sind an der Außenseite eines jeweiligen Wandabschnitts 63
befestigt.
[0057] Figur 11 zeigt eine Darstellung des Reinigers 1 von Figur 10 in einer Ansicht von
schräg rechts unten in Figur 10. Wie zu erkennen, ragen die Stangen 71 in die Kammer
68 hinein. Das bedeutet, dass das entlang der Leitelemente 65 geführte Fasermaterial
gegen diese Stangen 71 schlägt. Die Stangen 71 haben zueinander einen Abstand, der
dazu führt, dass Fasermaterial durch die Zwischenräume hindurch gelangen kann. In
Abhängigkeit von der Größe und der Form der Faserbüschel werden diese aufgrund des
Aufpralls gegen die Stangen 71 gedreht, sodass sie beim nächsten Umlauf mit einer
anderen Seite entlang des nicht dargestellten Rostes 62 bewegt werden. Damit ist es
möglich, das Fasermaterial während der Bewegung entlang der jeweiligen Öffnungswalze
61 an verschiedenen Seiten zu reinigen. Dies verbessert die Reinigungswirkung des
Reinigers 1 insgesamt in erheblichem Maße. Die Stangen 71 haben vorzugsweise einen
runden Querschnitt, können aber beispielsweise auch nicht kreisrund sein und/oder
eine Führungsfunktion entlang der Rotationsachse der zugehörigen Öffnungswalze 61
aufweisen. Dadurch könnten die Leitelemente 65 gegebenenfalls auch entfallen.
[0058] Figur 12 zeigt einen Horizontalschnitt mit Sicht von unten in Figur 10 in Bezug auf
den dort gezeigten Reiniger 1. Gemäß dieser Darstellung sind an beiden, die Kammern
68 begrenzenden Wänden vorzugsweise des Gehäuses 2 Fenster 6 ausgebildet. Dadurch
werden Faseransammlungen im Bereich der Anschlüsse 27, 34 und des Übergabeabschnitts
8 effektiv erschwert oder gar vermieden, sodass sich insbesondere am Gehäuse 2 kein
Fasermaterial ansammeln kann.
[0059] Auch sind die Öffnungen 66 zu erkennen, die den Durchtrittsbereich zwischen jeweiliger
Kammer 68 und Übergabeabschnitt 8 bilden.
[0060] Figur 13 zeigt einen Reinigungsabschnitt 60 im Ausschnitt. Rechts und links sind
die Wandabschnitte 63, 63 zu erkennen, die die Kammer 68 oberhalb des Rostes 62 (versinnbildlicht
mittels der Rostlagerung 67) einschließen. Ferner ist die Öffnung 64 bzw. 66 zum Anschluss
27, 34 bzw. zum Übergabeabschnitt 8 angedeutet. Ferner ist die zugehörige Öffnungswalze
61 abgebildet. Hier oberhalb der Öffnungswalze 61 weist das Gehäuse 2 eine schlitzartige
Durchgangsöffnung 2a und zwei Schraublöcher 2b auf.
[0061] Figur 14 zeigt das Gehäuse 2 im Bereich der Durchgangsöffnung 2a in größerem Detail
einmal von der in Figur 13 Vorderseite her (Figur 14a) und einmal von deren Rückseite
(Figur 14b).
[0062] Wie zu erkennen, liegt am Gehäuse 2 an der in Bezug auf die Kammer 68 Außenseite
ein Abdeckblech 13 an, das mit einem oberen Rand 13c die Durchgangsöffnung 2a im gezeigten
Beispiel zu etwa zwei Dritteln verdeckt. Das Abdeckblech 13 weist hier an seinem unteren
Rand einen sich vom Gehäuse 2 und von der Kammer 68 Weg hervorstehenden Vorsprung
13a auf. Ferner weist das Abdeckblech 13 zwei Langlöcher 13b, 13b auf, die sich im
gezeigten Beispiel parallel zueinander und zur Schlitzöffnung 2a hin erstrecken. Zwei
Schrauben 15 sind mit Unterlegscheiben 14 in ein jeweiliges der beiden Schraublöcher
2b eingeschraubt und fixieren das Abdeckblech 13 so an der Wand des Gehäuses 2. Über
die Langlöcher 13b, 13b kann die Vertikalposition des Abdeckblechs 13 verändert werden,
sodass die Öffnungsweite der Durchgangsöffnung 2a variiert werden kann. Dies dient
dem Zweck, die Luftmenge, die von außen in die Kammer 68 strömen kann, einzustellen.
[0063] Selbstverständlich muss nicht nur eine Durchgangsöffnung 2a vorgesehen sein. Es können
auch mehrere Durchgangsöffnungen 2a vorgesehen sein. Das Abdeckblech 13 kann dann
mit mehreren Schlitzen versehen sein, um mit ein und demselben Stellmechanismus alle
Durchgangsöffnungen 2a gleichzeitig einstellen zu können.
[0064] Anstelle des Verschiebens kann das Abdeckblech 13 auch rotierbar angeordnet sein.
D. h. die Durchgangsöffnung 2a muss nicht schlitzartig gerade verlaufen sondern kann
beispielsweise auch bogenartig ausgeführt sein. Es sind natürlich auch mehrere Abdeckbleche
13 denkbar.
[0065] Es können, im Rahmen der Ansprüche, die gezeigten Ausführungsformen in Teilen miteinander
kombiniert oder gegeneinander ausgetauscht werden. Dies betrifft beispielsweise den
Abschnitt 70.
[0066] Beispielsweise kann einer der Anschlüsse 27, 34 oder auch der Übergabeabschnitt 8
stirnseitig an die jeweilige Kammer 68 angeschlossen sein.
[0067] Leitelemente 65 können alternativ oder zusätzlich auch mittels der Vorsprünge zumindest
einer Öffnungswalze 61 realisiert sein, sodass diese flügelartig ausgebildet sind.
[0068] Anstelle oder zusätzlich zur Schrägstellung können die Leitelemente 65 derartig gewölbt
sein, dass die Wölbung das Fasermaterial in die Transportrichtung entlang der jeweiligen
Öffnungswalze 61 umlenkt und gegebenenfalls ebenfalls dreht. In dem Fall könnten die
Leitelemente 65 auch parallel zur Rotationsebene der jeweiligen Öffnungswalze 61 ausgebildet
sein.
[0069] Die Leitelemente 65 können anstelle der in Figur 6 gezeigten geradlinigen Ausbildung
auch gebogen, geknickt oder anderweitig ausgebildet sein, um das Fasermaterial in
Transportrichtung entlang der zugehörigen Öffnungswalze 61 zu drängen.
[0070] Das Zellenrad 42 kann durch ein Schneckenrad ersetzt sein, sodass es aktiv das ausgeschiedene
Material in Richtung Rohr 41 bewegt.
In dem Fall kann der Abführungsraum 45 mit dem Abführungsrohr 44 entfallen.
[0071] Der Übergabeabschnitt 8 kann auch inwendig Knicke aufweisen, solange der Faserstrom
nicht so stark beeinflusst wird, dass sich Faseransammlungen bilden können, die sich
im laufenden Betrieb nicht wieder entfernen lassen.
[0072] Die Anzahl der Kammern 47, 68 mit Öffnungswalzen 61 ist nicht auf zwei beschränkt.
Es können auch drei oder mehr dieser Anordnungen vorgesehen sein. In dem Fall sind
mehrere Übergabeabschnitte 8 vorgesehen, und zwar in der Anzahl einer weniger als
Öffnungswalzen 61 bzw. Kammern 68 vorhanden sind.
[0073] Der Abstand der Öffnungswalzen 61 muss vom Einlass 27 in Richtung Auslass 34 nicht
zur Aufstellfläche des Reinigers 1 abnehmen. Er kann genauso gut gleich bleibend sein
oder sogar zunehmen. Dies ist insbesondere bei einem direkten Übergang zwischen zwei
unmittelbar benachbarten Kammern 68, 68 denkbar.
[0074] Vorzugsweise verringert sich der Querschnitt des Übergabeabschnitts 8 von der abgebenden
Öffnungswalze 61 zu annehmenden Öffnungswalze 61. Dies führt zu einer Beschleunigung
des Fasermaterialstroms in Richtung aufnehmende Öffnungswalze 61 und verringert damit
die Gefahr von Faseransammlungen.
[0075] Der Übergabeabschnitt 8 muss auch nicht als extra Rohrsystem ausgebildet sein. Beispielsweise
können die Wandabschnitte 63, 63 zwei benachbarte Kammern 68, 68 aneinander angrenzen
und zueinander eine Öffnung aufweisen, durch die hindurch das Fasermaterial von der
einen Kammer 68 in die andere gelangt. Zu diesem Zweck sind beide Kammern 68, 68 an
der den Öffnungswalzen 61, 61 abgewandten Seite vorzugsweise mittels eines dachartigen
Wandabschnitts miteinander verbunden.
[0076] Der Übergang der jeweiligen Kammer 68 zum Übergabeabschnitt 8 ist vorzugsweise knickfrei
ausgebildet, sodass die Gefahr von Faseransammlungen weiterhin verringert ist und
die Faserströmung unterstützt wird.
[0077] Anstelle des Zellenrads 42 ist auch ein Schneckenrad möglich. Dadurch könnte der
Abführungsraum 45 entfallen, was sich günstig auf die Herstellungskosten und den Platzbedarf
auswirkt.
[0078] Die Kammern 48, 48 müssen nicht so ausgebildet sein, dass die Roste 62, 62 zur Aufstellfläche
des Reinigers 1 einen größeren Abstand haben als der Abführungsraum 45. Aufgrund der
Unterdruckproblematik im Reiniger 1 kann der Abführungsraum 45 auch auf gleicher Höhe
oder sogar höher liegen als die Roste 62, 62.
[0079] Auch müssen die Kammern 48, 48 ihren Querschnitt in Richtung Abführungsraum 45 nicht
verkleinern.
[0080] Der Luftabscheider 26 kann ausgebildet sein, nur einen Teil der ankommenden Luft
oder diese komplett abzuführen (Kondenser). Im zweiten Fall müsste gegebenenfalls
Luft wieder zugeführt werden.
[0081] Alle, ein Teil oder gar keine der Elemente 8, 27, 34, 44, 45, 47 und 48 sind zumindest
einseitig von einer Wand des Gehäuses 2 des Reinigers 1 begrenzt. Dadurch entfallen
zusätzliche Abdeckelemente, was sich günstig auf die Herstellungskosten auswirkt.
Zudem können die die Elemente 44, 45, 48 und 68 umschließenden Wandungen 63, 43 und
47 eine Verstärkungswirkung in Bezug auf das Gehäuse 2 haben, sodass dadurch die Stabilität
des Reinigers 1 zumindest teilweise hergestellt ist.
[0082] Als Textilmaschine zur Verwendung der vorbeschriebenen Lösungen kommen neben dem
vorgestellten Reiniger 1 auch Speiser oder Stufenreiniger in Frage.
[0083] Im Ergebnis schafft die Erfindung eine einfach aufgebaute und kostengünstige Lösung,
Fasermaterial sehr gut und einfach öffnen und reinigen zu können.
Bezugszeichenliste
[0084]
- 1
- Textilmaschine
- 2
- Gehäuse
- 2a
- Durchgangsöffnung
- 2b
- Schraubloch
- 3
- Anzeige
- 4
- Fasermaterialströmung
- 5
- Stellfuß
- 6
- Fenster
- 7
- Fenster
- 8
- Übergabeabschnitt
- 9
- Fenster
- 10
- Zuführabschnitt
- 11
- Sensor
- 12
- Rohr
- 13
- Abdeckblech
- 13a
- Vorsprung
- 13b
- Langloch
- 13c
- Rand
- 14
- Unterlegscheibe
- 15
- Schraube
- 20
- Einleitungsabschnitt
- 21
- Motor
- 22 - 24
- Rohrabschnitt
- 25
- Ventilator
- 26
- Luftabscheider
- 27
- Anschluss
- 28
- Rohr
- 30
- Ableitungsabschnitt
- 31, 32
- Rohr
- 33
- Sensor
- 34
- Anschluss
- 40
- Abführungsabschnitt
- 41
- Rohr
- 42
- Zellenrad
- 43
- Wandabschnitt
- 44
- Abführungsrohr
- 45
- Abführungsraum
- 46
- Motor
- 47
- Wandabschnitt
- 48
- Kammer
- 60
- Reinigungsabschnitt
- 61
- Öffnungswalze
- 62
- Rost
- 63
- Wandabschnitt
- 64
- Öffnung
- 65
- Leitelement
- 66
- Öffnung
- 67
- Rostlagerung
- 68
- Kammer
- 70
- Abschnitt
- 71
- Stange
- 72
- Halterung
- 90
- Antriebsabschnitt
- 91 - 93
- Riemenscheibe
- 94, 95
- Antriebsriemen
- 96
- Spannrolle
1. Textilmaschine (1), insbesondere Reiniger, Stufenreiniger oder Speiser, mit einer
Vorrichtung (8, 20, 30, 60), wobei die Vorrichtung (8, 20, 30, 60) umfasst:
• eine Mehrzahl von Reinigungsabschnitten (60)
- mit jeweils einer zugehörigen Öffnungswalze (61) und
- gestaltet, bei einer Rotation der zugehörigen Öffnungswalze (61) in eine vorbestimmte
Richtung Fasermaterial in eine korrespondierende Transportrichtung entlang der Rotationsachse
der zugehörigen Öffnungswalze (61)
. zu befördern und
· dabei Fremdmaterialien abzuscheiden,
- wobei jeweils zwei der Öffnungswalzen (61), die unmittelbar benachbart zueinander
angeordnet sind, ein Paar bilden,
• für jedes Paar von unmittelbar benachbarten Öffnungswalzen (61) zweier Reinigungsabschnitte
(60) einen zugehörigen Übergabeabschnitt (8), gestaltet, dass das von einer das jeweilige
Paar bildenden Öffnungswalze (61) zu einem Ende der einen das jeweilige Paar bildenden
Öffnungswalze (61) hin beförderte Fasermaterial zu einem, quer zur Beförderungsrichtung
gesehen, gegenüberliegenden Ende der anderen das jeweilige Paar bildenden Öffnungswalze
(61) übergeben wird, von der das Fasermaterial entlang ihrer Rotationsachse weg transportiert
wird,
• einen Einlass (27), der angeordnet ist, ankommendes Fasermaterial zu einem dem zugehörigen
Übergabeabschnitt (8) abgewandten Ende einer ersten Öffnungswalze (61) von den Öffnungswalzen
(61), an der nur eine der Öffnungswalzen (61) unmittelbar benachbart angeordnet ist,
zu befördern, und
• einen Auslass (33), der angeordnet ist, Fasermaterial von einem dem zugehörigen
Übergabeabschnitt (8) abgewandten Ende einer letzten Öffnungswalze (61) von den Öffnungswalzen
(61) , an der ebenfalls nur eine der Öffnungswalzen (61) unmittelbar benachbart angeordnet
ist, abzutransportieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Transportrichtungen der unmittelbar benachbarten Öffnungswalzen (61) entgegengesetzt
zueinander ausgerichtet sind.
2. Textilmaschine (1) gemäß Anspruch 1, wobei jeder Reinigungsabschnitt (60) einen Faserführungsabschnitt
(62, 65) aufweist, gestaltet,
• die Fasern entlang der Rotationsachse der zugehörigen Öffnungswalze (61) zu führen
und
• Fremdmaterialien aus dem Transportweg entlang der zugehörigen Öffnungswalze (61)
herauszulassen.
3. Textilmaschine (1) gemäß Anspruch 2, wobei zumindest ein Führungsabschnitt (62, 65)
einen Leitabschnitt (65) aufweist, der so entlang einer Außenumfangsfläche der zugehörigen
Öffnungswalze (61) im Abstand angeordnet und/oder ausgebildet ist, dass das Fasermaterial
aufgrund der Rotation der zugehörigen Öffnungswalze (61) und der auf das Fasermaterial
wirkenden Fliehkraft
• gegen den Leitabschnitt (65) gedrängt und
• aufgrund der Gestaltung des Leitabschnitts (65)
- in die korrespondierende Transportrichtung abgelenkt wird und/oder
- abgefangen wird.
4. Textilmaschine (1) gemäß Anspruch 3, wobei der Leitabschnitt (65) Rippen (65) aufweist,
die jeweils eine entgegen der Transportrichtung der jeweiligen Öffnungswalze (61)
gerichtete Wandung aufweisen, die zumindest abschnittsweise
• sich in Richtung Öffnungswalze (61) erstreckt und,
• quer zur korrespondierenden Transportrichtung gesehen,
- mit der Transportrichtung einen spitzen oder rechten Winkel einschließt und/oder
- sich in Bezug auf eine Rotationsrichtung der zugehörigen Öffnungswalze (61) von
einem vorderen Ende zum hinteren Ende zumindest teilweise in Transportrichtung erstreckt.
5. Textilmaschine (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eine
Öffnungswalze (61) Stifte aufweist, die, quer zur korrespondierenden Transportrichtung
gesehen,
• mit der Transportrichtung einen spitzen oder rechten Winkel einschließen und/oder
• sich in Bezug auf eine Rotationsrichtung der zumindest einen Öffnungswalze (61)
von einem vorderen Ende zum hinteren Ende zumindest teilweise in Transportrichtung
erstrecken.
6. Textilmaschine (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Übergabeabschnitt
(8) zumindest an einer den zugehörigen zwei Öffnungswalzen (61) zugewandten Seite
zumindest abschnittsweise gerade, knickfrei und/oder in Richtung Öffnungswalzen (61)
gekrümmt ausgebildet ist.
7. Textilmaschine (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei für jedes Paar
von Öffnungswalzen (61) die eine Öffnungswalze (61) zu einem Boden, auf dem der Öffner
aufgestellt ist, einen größeren Abstand hat als die jeweils andere Öffnungswalze (61).
8. Textilmaschine (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich bei zumindest
einem Paar ein Innenquerschnitt des zugehörigen Übergabeabschnitts (8) von der einen
Öffnungswalze (61) zur anderen Öffnungswalze (61) hin verringert.
9. Textilmaschine (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
• ferner aufweisend für jede Öffnungswalze (61) eine die Öffnungswalze (61) umschließende,
zugehörige Kammer (68), in der Fasermaterial von der jeweiligen Öffnungswalze (61)
aufgrund ihrer Rotation transportiert wird,
• wobei der Übergabeabschnitt (8)
- als Tunnel ausgebildet ist,
- mit einem Ende so in die die eine Öffnungswalze (61) umschließende, zugehörige Kammer
(68) mündet, dass das von der einen Öffnungswalze (61) transportierte Fasermaterial
aufgrund ihrer Rotation und der dadurch erzeugten, auf das transportierte Fasermaterial
wirkenden Fliehkraft sowie eines vorhandenen Volumenstroms automatisch in das eine
Ende des Übergabeabschnitts (8) gelangt, und
- mit einem anderen Ende so in die die andere Öffnungswalze (61) umschließende, andere
Kammer (68) mündet, dass das von der einen Öffnungswalze (61) kommende Fasermaterial
aufgrund seiner Geschwindigkeit automatisch in die andere Kammer (68) gelangt.
10. Textilmaschine (1) gemäß Anspruch 9, wobei ein Übergang zwischen einer Innenseite
zumindest einer der zwei Kammern (48, 68), die der jeweils umschlossenen Öffnungswalze
(61) zugewandt ist, und dem Übergabeabschnitt (8) knickfrei ausgebildet ist.
11. Textilmaschine (1) gemäß Anspruch 9 oder 10,
• ferner aufweisend einen Ableitabschnitt (40) mit
- einer Abführungskammer (48) pro Kammer (68) und
- ein Abführungsrohr (44, 45),
• wobei
- jede Abführungskammer (48) mit einem Ende in das Abführungsrohr (44, 45) mündet
und
- an einem dem einen Ende gegenüberliegenden Ende jeder Abführungskammer (48) ein
Rostabschnitt (62) angeordnet ist, der die jeweilige Abführungskammer (48) von einer
zugehörigen, die jeweilige Öffnungswalze (61) umschließende Kammer (68) trennt, und
• das Abführungsrohr (44, 45)
- eine Abführöffnung aufweist, an die sich ein Abführrohr (41) anschließt, und
- einen Transportabschnitt (42 - 48) aufweist, gestaltet und angeordnet, von den angeschlossenen
Abführungskammern (48, 48) kommendes Material zur Abführöffnung zu transportieren.
12. Textilmaschine gemäß Anspruch 11, wobei die einen Enden der Abführungskammern (48)
zum Boden einen geringeren Abstand haben als deren andere Enden.
13. Textilmaschine (1) gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei das Abführungsrohr
(44) als beidseitig offene Röhre ausgebildet ist, in deren den röhrenartigen Querschnitt
bildenden Wandung (47) die zugehörigen Kammern (68, 68) mit ihren einen Enden münden.
14. Textilmaschine (1) gemäß Anspruch 13, wobei
• der Abführungsabschnitt (40)
- ein Förderrad (42) aufweist, das im Abführungsrohr (44) so angeordnet ist, dass
sich die Rotationsachse des Förderrads (42) entlang der Längserstreckung und quer
zu den Mündungsöffnungen zu den angeschlossenen Kammern (48) erstreckt,
- einen Antriebsabschnitt (46) umfasst, gestaltet, das Förderrad (42) in Rotation
zu versetzen, und
- das Förderrad (42) ausgebildet ist als
· Zellenrad (42) oder
· Schneckenrad.
Textilmaschine (1) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei
15. die Kammer (68) an einer Seite von einer einem Übergabeabschnitt (8) nächstliegenden
Wand eines Gehäuses (2) der Textilmaschine (1) begrenzt ist, die wenigstens eine Durchgangsöffnung
(6, 7) aufweist, die im Bereich der jeweils aufgenommenen Öffnungswalze (61) ausgebildet
ist.
1. Textile machine (1), in particular a cleaner, step cleaner or feeder, having a device
(8, 20, 30, 60), wherein the device (8, 20, 30, 60) comprises:
• a plurality of cleaning zones (60)
- each having an associated opening roll (61) and
- configured, on rotation of the associated opening roll (61) in a predetermined direction,
· to convey fibre material along the rotational axis of the associated opening roll
(61) in a corresponding transport direction and
· in so doing to separate foreign materials,
- wherein two of the opening rolls (61), which are arranged directly adjacent to one
another, in each case form a pair,
• an associated transfer zone (8) for each pair of directly adjacent opening rolls
(61) of two cleaning zones (60), configured so that the fibre material conveyed by
one opening roll (61) of the respective pair to one end of the one opening roll (61)
of the respective pair is transferred to an opposite end, seen transversely with respect
to the conveying direction, of the other opening roll (61) of the respective pair,
from which the fibre material is transported away along its rotational axis,
• an inlet (27), which is arranged to convey incoming fibre material to that end of
a first opening roll (61) of the opening rolls (61) which is remote from the associated
transfer zone (8), directly adjacent to which first opening roll only one of the opening
rolls (61) is arranged, and
• an outlet (33), which is arranged to transport fibre material away from that end
of a last opening roll (61) of the opening rolls (61) which is remote from the associated
transfer zone (8), directly adjacent to which last opening roll likewise only one
of the opening rolls (61) is arranged,
characterised in that the transport directions of the directly adjacent opening rolls (61) are oriented
opposite to one another.
2. Textile machine (1) according to claim 1, wherein each cleaning zone (60) has a fibre
guidance zone (62, 65), configured
• to guide the fibres along the rotational axis of the associated opening roll (61)
and
• to let foreign materials out of the transport path along the associated opening
roll (61).
3. Textile machine (1) according to claim 2, wherein at least one guidance zone (62,
65) has a directing zone (65) which is formed and/or arranged spaced apart along an
outer circumferential surface of the associated opening roll (61) so that the fibre
material, due to the rotation of the associated opening roll (61) and the centrifugal
force acting on the fibre material,
• is forced towards the directing zone (65) and,
• due to the configuration of the directing zone (65),
- captured and/or
- diverted into the corresponding transport direction.
4. Textile machine (1) according to claim 3, wherein the directing zone (65) has ribs
(65) which each have a wall directed in the opposite direction to the transport direction
of the respective opening roll (61), which wall at least in some regions
• extends in the direction of the opening roll (61) and,
• seen transversely with respect to the corresponding transport direction,
- encloses an acute angle or right-angle with the transport direction and/or,
- in relation to a direction of rotation of the associated opening roll (61), extends
from a front end to the rear end at least partly in the transport direction.
5. Textile machine (1) according to any one of the preceding claims, wherein at least
one opening roll (61) has pins which, seen transversely with respect to the corresponding
transport direction,
• enclose an acute angle or right-angle with the transport direction and/or,
• in relation to a direction of rotation of the at least one opening roll (61), extend
from a front end to the rear end at least partly in the transport direction.
6. Textile machine (1) according to any one of the preceding claims, wherein the transfer
zone (8), at least on a side that faces towards the associated two opening rolls (61),
is at least in some regions constructed so as to be straight, free of sharp bends
and/or curved in the direction of the opening rolls (61).
7. Textile machine (1) according to any one of the preceding claims, wherein, in the
case of each pair of opening rolls (61) the one opening roll (61) is spaced a greater
distance from a floor on which the opener has been installed than is the respective
other opening roll (61).
8. Textile machine (1) according to any one of the preceding claims, wherein in the case
of at least one pair, an internal cross-section of the associated transfer zone (8)
decreases from the one opening roll (61) towards the other opening roll (61).
9. Textile machine (1) according to any one of the preceding claims,
• further having, for each opening roll (61), an associated chamber (68) which encloses
the opening roll (61), in which chamber fibre material is transported by the respective
opening roll (61) due to its rotation,
• wherein the transfer zone (8)
- is in the form of a tunnel,
- at one end leads into the associated chamber (68) enclosing the one opening roll
(61) so that the fibre material transported by the one opening roll (61), due to its
rotation and the resulting centrifugal force acting on the transported fibre material
as well as due to any flow movement present, automatically passes into the one end
of the transfer zone (8), and
- at the other end leads into the other chamber (68) enclosing the other opening roll
(61) so that the fibre material coming from the one opening roll (61), due to its
speed, automatically passes into the other chamber (68).
10. Textile machine (1) according to claim 9, wherein a transition between an inner side
of at least one of the two chambers (48, 68), which inner side faces towards the respective
enclosed opening roll (61), and the transfer zone (8) is constructed so as to be free
of sharp bends.
11. Textile machine (1) according to claim 9 or 10,
• further having a discharging zone (40) with
- a discharge chamber (48) for each chamber (68) and
- a discharge pipe (44, 45),
• wherein
- each discharge chamber (48) at one end leads into the discharge pipe (44, 45) and
- at an end, opposite the one end, of each discharge chamber (48) there is arranged
a grid zone (62) which separates the respective discharge chamber (48) from an associated
chamber (68) enclosing the respective opening roll (61), and
• the discharge pipe (44, 45)
- has a discharge opening, which is adjoined by a discharging pipe (41), and
- has a transport zone (42 - 48), configured and arranged to transport material coming
from the adjoining discharge chambers (48, 48) to the discharge opening.
12. Textile machine according to claim 11, wherein the one ends of the discharge chambers
(48) are spaced a smaller distance from the floor than are the other ends thereof.
13. Textile machine (1) according to either one of claims 11 and 12, wherein the discharge
pipe (44) is in the form of a pipe that is open at both ends, the one ends of the
associated chambers (68, 68) leading into the wall (47) forming the pipe-like cross-section
of the discharge pipe.
14. Textile machine (1) according to claim 13, wherein
• the discharge zone (40)
- has a conveyor wheel (42) which is arranged in the discharge pipe (44) so that the
rotational axis of the conveyor wheel (42) extends along the longitudinal extent and
transversely with respect to the openings into the adjoining chambers (48),
- comprises a drive zone (46), configured to set the conveyor wheel (42) in rotation,
and
- the conveyor wheel (42) is in the form of
· a bucket wheel (42) or
· a screw conveyor.
15. Textile machine (1) according to any one of claims 9 to 14, wherein the chamber (68)
is bounded on one side by a wall of a housing (2) of the textile machine (1) that
is closest to a transfer zone (8), which wall has at least one through-opening (6,
7) which is provided in the region of the opening roll (61) housed in the respective
chamber.
1. Machine textile (1), notamment nettoyeuse, nettoyeuse échelonnée ou alimentation,
avec un dispositif (8, 20, 30, 60), dans laquelle le dispositif (8, 20, 30, 60) comprend
:
• une pluralité de sections de nettoyage (60)
- avec chacune un rouleau ouvreur (61) associé et
- conçue pour
· transporter, lors d'une rotation du rouleau ouvreur (61) associé dans une direction
prédéfinie, du matériau fibreux dans un sens du transport correspondant le long de
l'axe de rotation du rouleau ouvreur (61) associé et,
· ce faisant, éliminer des matériaux étrangers,
- dans laquelle deux des rouleaux ouvreurs (61), qui sont disposés de manière immédiatement
adjacente, forment une paire,
• pour chaque paire de rouleaux ouvreurs (61) immédiatement adjacents de deux sections
de nettoyage (60), une section de transfert (8) associée, conçue de manière à ce que
le matériau fibreux transporté par un rouleau ouvreur (61) formant la paire respective
vers une extrémité de l'un rouleau ouvreur (61) formant la paire respective soit transféré
vers une extrémité opposée, vue transversalement par rapport au sens du transport,
de l'autre rouleau ouvreur (61) formant la paire respective, à partir duquel le matériau
fibreux est transporté le long de son axe de rotation,
• une entrée (27) qui est disposée pour transporter du matériau fibreux arrivant vers
une extrémité opposée à la section de transfert (8) associée d'un premier rouleau
ouvreur (61) des rouleaux ouvreurs (61), auquel un seul des rouleaux ouvreurs (61)
est immédiatement adjacent, et
• une sortie (33) qui est disposée pour transporter du matériau fibreux d'une extrémité
opposée à la section de transfert (8) associée d'un dernier rouleau ouvreur (61) des
rouleaux ouvreurs (61), auquel également un seul des rouleaux ouvreurs (61) est immédiatement
adjacent,
caractérisée en ce que les sens du transport des rouleaux ouvreurs (61) immédiatement adjacents sont orientés
à l'opposé l'un de l'autre.
2. Machine textile (1) selon la revendication 1, dans laquelle chaque section de nettoyage
(60) comporte une section conduisant des fibres (62, 65), conçue
• pour guider les fibres le long de l'axe de rotation du rouleau ouvreur (61) associé
et
• laisser sortir les matériaux étrangers de la voie de transport le long du rouleau
ouvreur (61) associé.
3. Machine textile (1) selon la revendication 2, dans laquelle au moins une section conduisant
des fibres (62, 65) comporte une section directrice (65), qui est disposée à distance
et/ou conçue de telle manière le long d'une surface périphérique extérieure du rouleau
ouvreur (61) associé que le matériau fibreux, compte tenu de la rotation du rouleau
ouvreur (61) associé et de la force centrifuge agissant sur le matériau fibreux,
• est poussé contre la section directrice (65) et
• compte tenu de la conception de la section directrice (65)
- est dévié dans le sens du transport correspondant et/ou
- est intercepté.
4. Machine textile (1) selon la revendication 3, dans laquelle la section directrice
(65) comporte des nervures (65) qui comportent chacune une paroi orientée dans le
sens opposé au sens du transport du rouleau ouvreur (61) respectif, qui, au moins
par sections,
• s'étend dans le sens du rouleau ouvreur (61) et,
• vue transversalement par rapport au sens du transport correspondant,
- forme un angle aigu ou un angle droit avec le sens du transport et/ou
- s'étend, par rapport à un sens de rotation du rouleau ouvreur (61) associé, d'une
extrémité avant vers l'extrémité arrière au moins partiellement dans le sens du transport.
5. Machine textile (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle au moins
un rouleau ouvreur (61) comporte des broches qui, vues transversalement par rapport
au sens du transport correspondant,
• forment un angle aigu ou un angle droit avec le sens du transport et/ou
• s'étendent, par rapport à un sens de rotation de l'au moins un rouleau ouvreur (61),
d'une extrémité avant vers l'extrémité arrière au moins partiellement dans le sens
du transport.
6. Machine textile (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la section
de transfert (8) est conçue au moins sur un côté faisant face aux deux rouleaux ouvreurs
(61) associés, au moins par sections, de manière droite, sans coude et/ou courbée
vers les rouleaux ouvreurs (61).
7. Machine textile (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle, pour
chaque paire de rouleaux ouvreurs (61), l'un rouleau ouvreur (61) a une distance supérieure
par rapport à un plancher, sur lequel l'ouvreuse est implantée, que l'autre rouleau
ouvreur (61) respectif.
8. Machine textile (1) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle pour
au moins une paire une section transversale intérieure de la section de transfert
(8) associée diminue d'un rouleau ouvreur (61) à l'autre rouleau ouvreur (61).
9. Machine textile (1) selon l'une des revendications précédentes,
• comportant en outre pour chaque rouleau ouvreur (61) une chambre (68) associée,
entourant le rouleau ouvreur (61), dans laquelle du matériau fibreux est transporté
par le rouleau ouvreur (61) respectif en raison de sa rotation,
• dans laquelle la section de transfert (8)
- est conçue comme tunnel,
- débouche avec une extrémité de telle manière dans la chambre (68) associée, entourant
l'un rouleau ouvreur (61), que le matériau fibreux transporté par l'un rouleau ouvreur
(61) parvient, en raison de sa rotation et de la force centrifuge ainsi créée agissant
sur le matériau fibreux transporté, ainsi que d'un débit volumétrique présent, automatiquement
dans l'une extrémité de la section de transfert (8), et
- débouche avec une autre extrémité de telle manière dans l'autre chambre (68) entourant
l'autre rouleau ouvreur (61), que le matériau fibreux venant de l'un rouleau ouvreur
(61) parvient automatiquement dans l'autre chambre (68) en raison de sa vitesse.
10. Machine textile (1) selon la revendication 9, dans laquelle une transition entre une
face intérieure d'au moins une des deux chambres (48, 68), qui fait face au rouleau
ouvreur (61) entouré respectif, et la section de transfert (8) est conçue sans coude.
11. Machine textile (1) selon la revendication 9 ou 10,
• comportant en outre une section d'évacuation (40) avec
- une chambre d'évacuation (48) par chambre (68) et
- un conduit d'évacuation (44, 45),
• dans laquelle
- chaque chambre d'évacuation (48) débouche avec une extrémité dans le conduit d'évacuation
(44, 45) et
- une section de grille (62) est disposée à une extrémité opposée à l'une extrémité
de chaque chambre d'évacuation (48), section de grille qui sépare la chambre d'évacuation
(48) respective d'une chambre (68) associée, entourant le rouleau ouvreur (61) respectif,
et
• le conduit d'évacuation (44, 45)
- comporte une ouverture d'évacuation à laquelle se rattache un conduit d'évacuation
(41), et
- comporte une section de transport (42 - 48), conçue et disposée pour transporter
du matériau venant des chambres d'évacuation (48, 48) raccordées vers l'ouverture
d'évacuation.
12. Machine textile selon la revendication 11, dans laquelle les unes extrémités des chambres
d'évacuation (48) ont une distance au plancher inférieure à celle de leurs autres
extrémités.
13. Machine textile (1) selon l'une des revendications 11 ou 12, dans laquelle le conduit
d'évacuation (44) est conçu comme tube ouvert des deux côtés, dans la paroi (47) duquel
formant la section transversale tubulaire débouchent les chambres (68, 68) associées
par leurs unes extrémités.
14. Machine textile (1) selon la revendication 13, dans laquelle
• la section d'évacuation (40)
- comporte une roue de transport (42), disposée dans le conduit d'évacuation (44)
de telle manière que l'axe de rotation de la roue de transport (42) s'étend le long
de l'extension longitudinale et transversalement par rapport aux embouchures des chambres
(48) raccordées,
- comporte une section d'entraînement (46), conçue pour mettre la roue de transport
(42) en rotation, et
- la roue de transport (42) est conçue comme
· roue cellulaire (42) ou
· roue hélicoïdale.
15. Machine textile (1) selon l'une des revendications 9 à 14, dans laquelle la chambre
(68) est limitée sur un côté par une paroi d'un carter (2) de la machine textile (1)
la plus proche d'une section de transfert (8), qui comporte au moins une ouverture
de passage (6, 7), qui est formée dans la zone du rouleau ouvreur (61) accueilli respectif.