Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufzug, insbesondere einen Personenaufzug.
Der erfinderische Aufzug ist besonders gut geeignet, in verschiedenen Aufzugsschächten
eingesetzt zu werden, insbesondere Aufzugsschächten aus Beton oder auch Leichtbauaufzugsschächten,
beispielsweise aus Glas oder Aluminium. Er ist auch zur Nachrüstung gut geeignet.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Wie der Stand der Technik belegt, werden Aufzüge typischerweise in einem Aufzugsschacht
errichtet, welcher Teil des Gebäuderohbaus ist.
[0003] Das europäische Patent
921 088 offenbart einen Aufzug mit einem typischen Aufzugsschacht. Dieser ist aus Beton gegossen
und hat an seiner Vorderseite verschiedene Zutrittsöffnungen. In dem Schacht läuft
eine Aufzugskabine. An ihrer Rückseite ist Platz für die Hebemechanik und ein Gegengewicht
vorgesehen. Am oberen Ende des Schachtes ist eine Antriebseinheit vorgesehen. Diese
Antriebseinheit ist mit der Schachtwand verbunden und wird von dieser getragen.
[0004] Die europäische Patentschrift
665 181 offenbart einen offenen Aufzugsschacht und eine daran angepasste Aufzugskabine. Insbesondere
kann ein solcher Aufzugsschacht mit Glaspaneelen und einem entsprechenden Stützgerüst
hergestellt werden. Dies erfolgt in der Regel bei der Errichtung eines Gebäudes.
[0005] Die japanische Patentanmeldung
JP 2006151625 A2 offenbart einen Aufzug mit einer kompakten Führungs- und Antriebseinheit. Der Aufzug
umfasst eine Kabine auf quadratischer Grundfläche. Der Aufzugsschacht ist ebenfalls
quadratisch. Links und rechts von der Kabine sind Führungselemente vorgesehen. Hinter
der Kabine sind weitere Antriebs- und Führungselemente vorgesehen. Dazu gehört auch
ein Gegengewicht, das an der Rückwand des Aufzugsschachts geführt wird. Die Konstruktion
erscheint insgesamt platzsparend. Allerdings sind die erforderlichen Schachtmaße doch
deutlich größer als die Kabinenmaße. Lediglich der vordere Bereich des Schachtes,
in dem auch Zugangstüren vorgesehen sind, ist frei von technischen Bauteilen für Antrieb
und Führung. An der Rückseite muss der Schacht erheblich größer bemessen werden als
die Kabine, ebenfalls sind an den Seiten der Kabine große Freiflächen im Schacht vorzusehen.
Dieser Aufzug ist ebenfalls für einen bei der Erstellung des Gebäudes vorgesehenen
Schacht vorgesehen.
[0006] In anderen Fällen wird der Aufzug nach Errichtung des Gebäudes nachgerüstet. Dabei
ist üblich, dass ein Aufzugsschacht an eine Gebäudewand angeschlossen wird.
[0007] In beiden Fällen werden typischerweise im Inneren des jeweiligen Schachts andere
Konstruktionen eingesetzt. Die vorliegende Erfindung möchte die Nachteile im Stand
der Technik vermeiden und erreichen, dass ein Aufzug gleich gut in einen vorgefertigten
(Beton-)Schacht oder in einen nachträglich angebauten Schacht eingebaut werden kann.
[0008] Die vorliegende Erfindung wünscht daher, in einfacher ökonomischer Weise eine Aufzugskonstruktion
zur Verfügung zu stellen, die kompakt ist und für viele Schachttypen geeignet ist.
Insbesondere soll der Aufzug sowohl zur Erstausrüstung eines Gebäudes als auch zur
Nachrüstung gut geeignet sein. Ökonomische Vorteile sollen dadurch erreicht werden,
dass die Tragfähigkeit der Schachtwände reduziert werden kann und entsprechend Baumaterial
eingespart werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird durch einen Aufzug nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nähere Beschreibung
[0010] Ein Aufzug nach der vorliegenden Erfindung kann ein Personen- oder Lastenaufzug sein.
Er umfasst eine entsprechend angepasste Kabine. Eine Personenkabine wird in der Regel
mindestens eine Kabinentür umfassen.
[0011] Der Aufzug soll ein Außengerüst umfassen, welches einen Aufzugsschacht umschließt.
Es bildet somit die äußere Hülle des Aufzugsschachtes und bestimmt dessen Maße. Das
Außengerüst umfasst einen Boden, eine Deckenfläche, eine erste Seitenfläche, eine
gegenüberliegende zweite Seitenfläche, eine dritte Seitenfläche und eine gegenüberliegende
vierte Seitenfläche. Im Fall eines in einem Rohbau angelegten Aufzugsschachtes wird
die Bodenplatte in der Regel aus Stein oder Beton gefertigt sein. Dies gilt in der
Regel auch für die Seitenwände, welchen die genannten Seitenflächen zur Verfügung
stehen. Es gilt ebenfalls für die Decke, die den Aufzugsschacht entlang der Deckenfläche
nach oben abschließt, aber typischerweise mit Durchführungen versehen ist.
[0012] Der Aufzugsschacht kann über einer rechteckigen Grundfläche errichtet sein und somit
eine im Wesentlichen quaderförmige Form haben. Das bedeutet, dass er vier Seitenwände
hat, die zu den genannten Seitenflächen korrespondieren. Alternativ sind auch andere
Formen möglich, beispielsweise werden Aufzüge gelegentlich über der Grundfläche eines
gleichschenkligen Achtecks errichtet. Dann kommen zu den genannten vier Seitenflächen
weitere Seitenflächen hinzu. Die Seitenflächen können bei einem im Wesentlichen runden
Schacht auch als Umfangsabschnitte auf einer Zylinderfläche gedacht werden.
[0013] Das Außengerüst kann Teil eines Gebäudes sein oder unabhängig vom Gebäude errichtet
worden sein. Dabei kommt häufig eine Metallkonstruktion zum Einsatz. Bei einem quaderförmigen
Aufzugsschacht hat die Metallkonstruktion typischerweise vier Eckpfosten, welche auf
einer geeigneten Bodenplatte stehen und zumindest im oberen Bereich durch Querstreben
verbunden sind. Solche Querstreben können auch gut eine Decke tragen. Je nach Höhe
des Aufzugsschachtes sind weitere Querstreben vorzusehen. Die Wände des Außengerüstes
können durch geeignete Paneele verschlossen werden, dazu kommen Metall- oder Kunststoffpaneele
infrage. Ebenfalls werden häufig Glasscheiben eingesetzt.
[0014] Der Aufzug soll ferner ein Innengerüst aufweisen. Das Innengerüst besteht aus mindestens
einem ersten Führungspfosten und einem gegenüberliegenden zweiten Führungspfosten.
Diese Pfosten gehen in der Regel einstückig über die ganze Länge des Aufzugsschachtes.
Sie können aber auch mehrstückig ausgeführt sein. Diese Führungspfosten dienen insbesondere
der Führung des Aufzugs. Sie sorgen also unabhängig von den Hebemitteln dafür, dass
die Kabine im Aufzugsschacht sich in festgelegter Position bewegt. Das Innengerüst
wird in der Regel neben den beiden Führungspfosten eine Querverbindung an den oberen
Enden dieser Pfosten umfassen. Dies kann eine Querstrebe sein, Führungspfosten und
Querstrebe würden dann eine Art Tor bilden. Die Querverbindung kann auch durch eine
Deckelplatte herstellt werden.
[0015] Dieses Innengerüst kann das Gewicht der Kabine tragen. Das Außengerüst kann also
dazu dienen, die Standfestigkeit des Innengerüstes zu erhöhen und insbesondere ein
Kippen des Innengerüstes um eine Drehachse im Bereich der Bodenplatte verhindern.
Das Außengerüst muss aber daneben das Gewicht der Kabine nicht tragen. Dies stellt
eine erhebliche Abweichung zu einer konventionellen Aufzugskonstruktion dar. Es kann
infrage kommen, dass im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch das Außengerüst das
Gewicht der Kabine zum Teil trägt, beispielsweise 10% oder maximal 20 % des Gewichtes.
In aller Regel wird aber schon aus konstruktiven Gründen das Innengerüst das vollständige
Gewicht des Aufzugs tragen. Meist aber ist das Innengerüst nicht ohne Außengerüst
geeignet, den Aufzug zur Verfügung zu stellen. Insbesondere dient das Außengerüst
zweckmäßigerweise dazu, das Innengerüst statisch zu stützen, insbesondere gegen Bewegungen
aus der Senkrechten heraus. Ferner dienen die Seitenwände des Außengerüstes dazu,
den Aufzug sicher gegen die Umgebung abzugrenzen. In der Regel sind im Außengerüst
auch Schachttüren vorgesehen.
[0016] Es ist zweckmäßig, wenn der erste Führungspfosten und der zweite Führungspfosten
diagonal gegenüberliegend, und zwar jeweils am Rand der Bodenplatte angeordnet sind.
Dadurch verbleibt zwischen den Führungspfosten viel Platz zum Führen der Kabine. Wenn
die Seitenflächen des Außengerüsts auf einem Rechteck angeordnet sind, werden der
erste Führungspfosten und der zweite Führungspfosten in der Regel an gegenüberliegenden
Ecken dieses Rechtecks positioniert.
[0017] Das Innengerüst kann zweckmäßigerweise auch die Antriebseinheit tragen. Die Antriebseinheit
wird in der Regel aus einem Motor, häufig einem Elektromotor, und erforderlichenfalls
auch einem Getriebe bestehen. Die Antriebseinheit wird in der Regel zusätzlich mindestens
ein angetriebenes Rad umfassen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung hat es sich als
zweckmäßig erwiesen, wenn der Antriebsmotor zwei Räder antreibt, welche jeweils in
Eckbereichen des Außengerüstes liegen, und zwar zweckmäßigerweise in solchen Eckbereichen,
in denen auch die Führungspfosten des Innengerüstes angeordnet sind.
[0018] Eine besonders zweckmäßige Konstruktion ergibt sich, wenn der erste Führungspfosten
und der zweite Führungspfosten mit einer Querstrebe verbunden sind. Diese Querstrebe
kann einstückig oder mehrstückig ausgeführt sein. Eine einstückige Querstrebe ist
durchaus zweckmäßig. Es ergibt sich somit im Wesentlichen ein dreiteiliges Innengerüst,
bestehend aus den beiden Führungspfosten und der Querstrebe. Alle drei Bauteile wie
auch das Innengerüst als solches können einteilig oder mehrteilig ausgeführt werden.
[0019] Die Querstrebe kann insbesondere auch Antriebselemente tragen. Insbesondere kann
der Motor von der Querstrebe getragen werden und wird typischerweise dazu an der Querstrebe
befestigt. Ebenfalls kann eine Antriebswelle parallel zur Querstrebe vorgesehen werden.
Diese Antriebswelle kann auch an der Querstrebe montiert werden. Es ist zweckmäßig,
wenn an einem Ende ein Antriebsrad vorgesehen ist, noch zweckmäßiger ist häufig für
die erfindungsgemäße Aufzugskonstruktion, wenn in beiden Endbereich der Querstrebe
jeweils ein Antriebsrad vorgesehen ist. Unter einem Endbereich der Querstrebe ist
dabei jeweils das äußere Viertel oder Fünftel ihrer Länge zu verstehen. Es ist vorteilhaft,
wenn die Querstrebe diagonal im Schacht verläuft, also insbesondere auf der Diagonalen
eines Rechtecks oder Quadrates, über dem ein quaderförmiger Schacht errichtet wurde.
[0020] Eine solche Konstruktion weicht deutlich vom Stand der Technik ab. Im Stand der Technik
ist die Antriebseinheit in der Regel auf einer breiteren Fläche, beispielsweise auf
einem Zwischenboden oder der Schachtdecke, angeordnet. Wo zwei Antriebsräder verwendet
werden, ist diese durch einen einzelnen Elektromotor über ein Umlenkgetriebe angetrieben,
von dem dann zwei Antriebswellen abgehen. Eine solche Konstruktion nimmt aber viel
Platz in Anspruch. Es ist besonders vorteilhaft, wenn nur eine Antriebswelle erforderlich
ist und diese dann parallel zur Querstrebe orientiert werden kann. Dazu kann ein Motor
eingesetzt werden, vorzugsweise auch ein getriebeloser Motor, der ebenfalls auf oder
an der Querstrebe montiert wird.
[0021] Wenn das Innengerüst sowohl das Gewicht der Kabine als auch das Gewicht der Antriebseinheit
aufnimmt, ist es nicht erforderlich, dass das Außengerüst eine große Last trägt. Dies
erlaubt eine größere Gestaltungsfreiheit beim Außengerüst. Im Falle eines Außengerüstes
aus Beton kann dadurch Beton (oder ein vergleichbares Baumaterial) eingespart werden.
Dies hat nach aktuellem Wissensstand ganz erhebliche ökologische Vorteile. Wenn das
Außengerüst unabhängig vom Gebäude errichtet wird, ist es ebenfalls vorteilhaft, wenn
es so dimensioniert werden kann, dass keine hohe Last getragen werden muss.
[0022] Es ist zweckmäßig, wenn der erste Führungspfosten mit mindestens einem Abstandselement
mit dem Außengerüst verbunden ist. Typischerweise wird über die Länge des Aufzugs
eine Vielzahl von Abstandselementen verwendet. Beispielsweise könnte es zweckmäßig
sein, in Höhe jedes Etagenbodens ein Abstandselement einzusetzen. In der Regel wird
der zweite Führungspfosten ebenfalls mit Abstandselemente mit dem Außengerüst verbunden,
vorteilhafterweise werden die gleichen Abstandselemente wie für den ersten Führungspfosten
verwendet, meist auch in der gleichen Höhe.
[0023] Ein solches Abstandselement kann so ausgelegt werden, dass eine Länge von mindestens
2 cm überbrückt wird, dass also der innerste Punkt des Außengerüstes und des äußerste
Punkt des Innengerüstes 2 cm beabstandet sind. Es kann zweckmäßig sein, wenn diese
Länge 5 cm bis 10 cm beträgt, sie kann auch bis zu 20 cm betragen, mehr als 30 cm
sind aber in der Regel nicht erforderlich. Es kommt ebenfalls in Betracht, dass der
Aufzug Abstandselemente verschiedener Größe verwendet, so dass jeweils verschiedene
Längen überbrückt werden können. In dieser Weise können auch Unregelmäßigkeiten des
Außengerüstes ausgeglichen werden. Daher ist es möglich, etwa das Innengerüst mit
einer Vielzahl von fertigen Gebäudeschächten zu kombinieren und Baumängel leicht auszugleichen.
[0024] Es haben sich Abstandelemente als besonders nützlich erwiesen, die zum Außengerüst
hin ein mechanisches Verbindungselement anbieten. Dies kann ein Zapfen oder ein Flachstück
sein, dass sich gut in eine Nut einführen lässt. Eine entsprechende Nut lässt sich
(auch durchlaufend über alle Höhen) gut im Außengerüst vorsehen. Zum Schacht hin,
also zu den Führungspfosten orientiert, können die Abstandelemente zweckmäßigerweise
ein anders aufgebautes mechanisches Verbindungselement anbieten. Gut geeignet ist
eine Montageplatte. Eine solche Platte kann Bohrungen zur Aufnahme von Schrauben oder
Bolzen aufweisen.
[0025] Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Führungspfosten im Wesentlichen durch
T-Träger zur Verfügung gestellt werden. Ein solcher T-Träger ist in sich sehr verbindungssteif.
Der Fuß des "T" eignet sich besonders gut als Führung (d.h. als Führungsschiene),
während die Schultern des "T" eine gute Befestigung des Pfostens zum Außengerüst hin
ermöglichen. In der Praxis wird in der Regel die Schulterseite des T mit dem Abstandselement
verbunden. (Der Querstrich im Schriftbild gibt hier die "Schulterseite" wieder.)
[0026] Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Führungspfosten im Wesentlichen aus Stahl
zu fertigen. Damit sind sie hinreichend verbindungssteif und auch in der Lage, die
Last der Kabine und ggf. auch der Antriebseinheit zu tragen. Entsprechend stabile
Führungspfosten erlauben es, das Außengerüst leicht zu gestalten. Beispielsweise kann
das Außengerüst ganz oder teilweise aus Aluminium gefertigt werden. Zweckmäßig ist
insbesondere, wenn die Eckpfosten des Außengerüstes aus Aluminium gefertigt werden.
In der Regel genügt es, vier Eckpfosten einzusetzen, um ein leichtes und stabiles
Außengerüst herzustellen.
[0027] Es hat sich ebenfalls als zweckmäßig erwiesen, wenn mindestens ein Pfosten des Außengerüsts
eine Nut aufweist, die auf das Innengerüst hin orientiert ist. Wenn das Außengerüst
auf einer Rechtecksfläche errichtet ist, ist es zweckmäßig, wenn die Nut in Richtung
der Rechtecksdiagonalen orientiert ist.
[0028] Zweckmäßigerweise haben die Eckpfosten quadratischen Querschnitt. Dies kann für mindestens
zwei oder auch für alle Eckpfosten so gewählt werden. Bei einem solchen Eckpfosten
mit quadratischem Querschnitt kann die Nut besonders günstig in einem 45-Grad-Winkel
zu den Seitenflächen vorgesehen werden. Die Orientierung dieser Nut ist dann im Wesentlichen
auf die Schachtmitte hin. Es kann zweckmäßig sein, zusätzlich zu dieser Nut in den
Seitenflächen, also in Richtung auf die Seitenwände hin, weitere Nuten oder Befestigungselemente
vorzusehen.
[0029] Diese Nut ist dann besonders geeignet, die Abstandselemente aufzunehmen, mit denen
das Innengerüst mit dem Außengerüst verbunden werden kann. Die Nut kann aber darüber
hinaus auch andere Führungs- oder Steuerelemente aufnehmen.
[0030] Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung, ergeben sich aus den nachfolgend
aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und
in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben.
Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen
Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch
sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Die Abbildungen
sind teilweise leicht vereinfacht und schematisch.
- Fig. 1
- zeigt in einer perspektivischen Ansicht skizzenhaft ein erfindungsgemäßes Außengerüst
und Innengerüst für einen Aufzug
- Fig. 2
- zeigt in einem grundrissartigen Querschnitt ein erfindungsgemäßes Innengerüst und
Außengerüst sowie eine daran angepasste Aufzugskabine
- Fig. 3
- zeigt in einer vergrößerten Ansicht Eckpfosten und Führungspfosten des erfindungsgemäßen
Aufzugs aus Fig. 2
- Fig. 4
- zeigt in einer weiteren horizontalen Querschnittsansicht eine zweckmäßige Antriebseinheit
für den Aufzug
[0031] Fig. 1 zeigt in schematischer perspektivischer Gesamtansicht einen Aufzug, der im
Rahmen der vorliegenden Erfindung so zum Einsatz kommen kann. Eine Vielzahl anderer
Aufzugskonstruktionen kommt aber ebenfalls in Betracht. Der Aufzug umfasst den Aufzugsschacht
10. Dieser ist vorzugsweise über einer rechteckigen Grundfläche errichtet, also insgesamt
quaderförmig. Eine quadratische Grundfläche ist ebenfalls zweckmäßig. Der Aufzugsschacht
kann durch ein Gebäude angeboten werden, beispielsweise aus Beton gegossen sein oder
er kann unabhängig vom Gebäude durch eigene Bauteile hergestellt werden. Beispielsweise
kann ein Aufzugsschacht aus Pfosten und Streben und eingesetzten Paneelen hergestellt
werden. Solche Paneele können aus Kunststoff, Metall oder Glas gefertigt sein. Der
Aufzugsschacht kann auch zur Nachrüstung an ein bestehendes Gebäude ausgelegt sein.
[0032] Der Aufzugsschacht umfasst eine Vorderwand 12, daran anschließend eine Seitenwand
14, daran anschließend die Rückwand 16 und gegenüberliegend zur Seitenwand 14 die
Seitenwand 18. Der Schachtauslegung entsprechend haben alle Seitenwände eine im Wesentlichen
rechteckige flächige Form. Die Seitenwände sind über dem Boden 20 errichtet.
[0033] In den Seitenwänden sind Zutrittsöffnungen vorgesehen, nämlich auf einer ersten Ebene
in der Vorderwand 12 die Zutrittsöffnung 22. Darüber ist in der Seitenwand 18 die
Zutrittsöffnung 24 angeordnet. Als weitere Zutrittsöffnung ist auf einer höheren Etage
in der Vorderwand 12 die Zutrittsöffnung 26 vorgesehen. Die Zutrittsöffnungen werden
typischerweise jeweils mit Schachttüren verschlossen. Alle Zutrittsöffnungen können
auf einer Seite vorgesehen, also beispielsweise alle in der Vorderwand 12, oder die
Zutrittsöffnungen können in verschiedenen Seitenwänden vorgesehen sein.
[0034] Die dargestellte Aufzugskonstruktion erlaubt sogar, in allen vier Schachtwänden Zutrittsöffnungen
vorzusehen. Dies ist bei üblichen Aufzügen nicht möglich. Diese Möglichkeit schafft
aber eine große Freiheit zur architektonischen Gestaltung. Sie kann ebenfalls entscheidend
dafür sein, ob ein Aufzug nachgerüstet werden kann. Bei einer Nachrüstung sind häufig
nur bestimmte Zugangsrichtungen möglich und leicht kann sich ergeben, dass im Erdgeschoß
der Zugang von vorne angelegt werden muss, in einem Obergeschoss aber nur von einer
Seite möglich ist.
[0035] Der Schacht 10 wird oben durch die Decke 28 begrenzt. Es wäre aber gerade im Rahmen
der vorliegenden Erfindung gut denkbar, einen deckenlosen Schacht vorzusehen.
[0036] Innerhalb des Schachtes 10 ist das Innengerüst 30 errichtet. Dieses besteht aus einem
ersten Pfosten 32, der in einer Schachtecke angeordnet ist. In der diagonal gegenüberliegenden
Schachtecke ist der zweite Pfosten 34 angeordnet. Die beiden Pfosten werden durch
die Querstrebe 36 verbunden, die im oberen Bereich des Schachtes diagonal verläuft.
Sie kann direkt unterhalb der Decke 28 verlaufen.
[0037] Die Querstrebe 36 kann verschiedene Bauelemente tragen, symbolisch dargestellt sind
hier Antriebsrollen 38A und 38B, die an den Enden der Querstrebe 36 benachbart zu
den Pfosten 32 und 34 vorgesehen sind. Die Querstrebe 36 kann ebenfalls eine Antriebseinheit
40 tragen. Die Antriebseinheit 40 wird in der Regel einen Elektromotor umfassen, der
durch geeignete Antriebsmittel, beispielsweise entsprechende Wellen, die Antriebsrollen
38 antreiben kann. Antriebsrollen sind insbesondere dazu geeignet, Zahnriemen anzutreiben,
welche eine Aufzugskabine anheben und absenken können. Dies wird nachfolgend noch
näher erläutert.
[0038] Fig. 2 zeigt in einem grundrissartigen Querschnitt ein erfindungsgemäßes Innengerüst
und Außengerüst sowie eine daran angepasste Aufzugskabine.
[0039] Die Kabine 110 umfasst den Boden 112 und ferner die erste Kabinentür 140 und die
zweite Kabinentür 146.
[0040] Der Boden 112 erstreckt sich innerhalb eines Quadrates, ist jedoch selbst nicht quadratisch,
da die Ecken des Quadrats nicht ausgefüllt werden. Die Kabine 110 wird durch eine
erste Seitenwand 114 und eine zweite Seitenwand 116 begrenzt. Gegenüber der Seitenwand
114 liegt die erste Zutrittsöffnung. Gegenüber der zweiten Seitenwand 116 liegt die
zweite Zutrittsöffnung.
[0041] Die Seitenwände 114 und 116 laufen im rechten Winkel aufeinander zu, berühren sich
aber nicht. Vielmehr ist in dem Bereich, wo sich die Verlängerungen der Seitenwände
kreuzen würden, eine erste stumpfe Ecke 122 vorgesehen. Gegenüberliegend ist in dem
Bereich, in dem die Richtungen der Zutrittsöffnungen sich kreuzen, eine zweite stumpfe
Ecke 124 vorgesehen. Zwischen der Seitenwand 116 und der ersten Zutrittsöffnung ist
eine erste spitze Ecke vorgesehen. Zwischen der ersten Seitenwand 14 und der zweiten
Zutrittsöffnung ist eine zweite spitze Ecke vorgesehen.
[0042] Zwischen der ersten Seitenwand und der zweiten Seitenwand 116 ist ein Wandelement
132 vorgesehen. Aus der Aufsicht ergibt sich zwischen den Seitenwänden eine stumpfe
Ecke, von der Innenansicht des Nutzers her wird einfach ein weiteres Wandelement 132
oder Paneel erkennbar. In der zweiten stumpfen Ecke 124 ist korrespondierend ein Wandelement
134 angeordnet.
[0043] In den benannten spitzen Ecken sind ebenfalls Wandelemente vorgesehen. In der ersten
spitzen Ecke ist dies das Wandelement 136. In der zweiten spitzen Ecke ist dies das
Wandelement 138.
[0044] Die erste Zutrittsöffnung wird durch eine erste Kabinentür 140 verschlossen. Die
erste Kabinentür 140 besteht aus zwei Flügeln, nämlich dem ersten Flügel 142 und dem
zweiten Flügel 144. Die Kabinentür soll auf die zweite stumpfe Ecke 124 hin öffnen.
Das heißt, der erste Flügel 142 bewegt sich beim Öffnen über eine weitere Strecke
als der zweite Flügel 144. Üblicherweise wird der erste Flügel 142 daher als der "schnelle"
Flügel bezeichnet.
[0045] Die zweite Zutrittsöffnung wird durch die zweite Kabinentür 146 verschlossen. Diese
Kabinentür ist dreiflügelig. Die Kabinentür 146 umfasst den dritten Flügel 148 und
den vierten Flügel 150. Sie umfasst ferner den fünften Flügel 152. Die Flügel 148
und 150 sollen ebenfalls in Richtung auf die zweite stumpfe Ecke 124 hin öffnen. Somit
ist hier der vierte Flügel 150 der schnelle Flügel. Der fünfte Flügel 152 öffnet in
die entgegensetzte Richtung, also auf die zweite spitze Ecke 128 zu. Der fünfte Flügel
152 ist wesentlich kürzer als der dritte Flügel 48 und der vierte Flügel 50. Die zweite
Kabinentür kann alternativ auch mit vier Flügeln ausgeführt werden, von denen jeweils
zwei in entgegengesetzte Richtung öffnen.
[0046] Die Auslegung der Kabine erlaubt also ohne Nachteil bei der Kabinennutzung kurze
Wandpaneele (wie 132 und 134) und stumpfe Ecken vorzusehen. Diese lassen sich vorteilhaft
mit einem Innengerüst kombinieren.
[0047] Die Kabine 110 wird von der ersten Schachtwand 154 und der zweiten Schachtwand 156
umgeben. Gegenüberliegend zur ersten Schachtwand 154 befindet sich die dritte Schachtwand
158 sowie die erste Schachttür 160. Gegenüberliegend zur zweiten Schachtwand 156 befindet
sich die vierte Schachtwand 162 und die angrenzende zweite Schachttür 164. Die Aufzugskabine
ist für Schächte verschiedener Art geeignet, gezeigt ist hier ein Schacht, der mit
Eckpfosten aufgebaut wurde, dargestellt sind die Eckpfosten 166A, 166B, 166C und 166D.
Diese Eckpfosten sind in den Ecken eines Quadrates angeordnet, so dass der Schacht
eine quadratische Grundfläche anbietet. Wie erläutert, ist der Boden 112 dennoch nicht
quadratisch gestaltet, sondern gerade in den Eckbereichen von den Ecken des Schachtes
beabstandet.
[0048] In den stumpfen Ecken der Kabine 110 ist daher Platz für weitere Vorrichtungen im
Schacht. Vorgesehen ist hierbei ein erster Führungspfosten 170, der durch ein erstes
Verbindungselement 168 mit dem Eckpfosten 166D verbunden ist. Gegenüberliegend ist
der Führungspfosten 172 vorgesehen, der mit dem Verbindungselement 174 mit dem Eckpfosten166B
verbunden ist. Die Führungspfosten bieten jeweils (allgemein im Rahmen dieser Erfindung)
zumindest eine Führungsschiene an. Sie können allein auch einer Führungsschiene bestehen
(z.B. einem Flacheisen) oder noch weitere Elemente umfassen, z.B. als T-Träger gestaltet
sein. Die Führungspfosten können ein Innengerüst zur Verfügung stellen. Dementsprechend
werden die Führungspfosten häufiger auch nur als Führungsschienen bezeichnet. Es ist
aber von Vorteil, wenn die Führungspfosten selbstragende Elemente sind, welche zumindest
keine Stützung durch eine Schachtwand benötigen und auch wenn sich die Führungspfosten
am Schachtboden abstützen.
[0049] Fig. 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Schachtaufbaus im Bereich des Eckpfostens
166D. Ein solcher Eckpfosten kann als Profilpfosten gestaltet werden. Dies erlaubt
es, dass entsprechend der Schachtwände, wie die dritte Schachtwand 158 und die vierte
Schachtwand 162, gut an den Eckpfosten 166D angeschlossen werden können und von den
Eckpfosten getragen werden können. Entsprechende Wandabschnitte können gut aus Metall,
beispielsweise Aluminium, aus Kunststoff oder auch aus Glas gefertigt werden. Sie
können mit geeigneten Rahmen versehen werden. Für die entsprechende Verbindung können
Nuten vorgesehen sein. Bei einem Schachtpfosten von im wesentlichen quadratischen
Profil werden also geeignete Verbindungselemente im rechten Winkel abgehen.
[0050] Zwischen diesen Verbindungselementen, beispielsweise in einem 45-Grad-Winkel, können
zusätzliche Verbindungselemente vorgesehen sein. Diese zusätzlichen Verbindungselemente
können der Verbindung mit technischen Bauteilen für den Schacht dienen. Beispielsweise
ist hier eine im 45-Grad-Winkel abgehende Nut vorgesehen (nicht näher bezeichnet),
welche das Verbindungselement 168 aufnimmt. Dieses Verbindungselement 168 trägt den
Führungspfosten 170.
[0051] In dieser vergrößerten Ansicht ist hervorgehoben, wie die Anordnung von Eckpfosten
und Führungspfosten einen Bereich schafft, in dem Türflügel der Kabine in der Offenstellung
verfahren werden können. Dieser Bereich ist als Bereich 176 schraffiert eingezeichnet.
[0052] Fig. 4 zeigt einen horizontalen Schnitt durch den Schacht 110 eines erfindungsgemäßen
Aufzuges. Die Schachtkonstruktion ist in wesentlichen Teilen schon aus Fig. 2 bekannt.
Der Blick geht von oben auf den Schachtboden. Der Schacht ist umgeben von der ersten
Schachtwand 154 und der angrenzenden und senkrecht zweiten Schachtwand 156. Gegenüberliegend
zur ersten Schachtwand 154 liegt die dritte Schachtwand 158 sowie die erste Schachttür
160. Gegenüber der zweiten Schachtwand 156 liegen die vierte Schachtwand 162 und die
zweite Schachttür 164. Der Schacht ist insgesamt mit einem Gestell ausgeführt, also
beispielsweise zur Nachrüstung eines Aufzugs geeignet und wird durch Eckpfosten getragen.
Erkennbar sind die Eckpfosten 166A, 166B, 166C und 166D.
[0053] In zwei diametral gegenüberliegenden Ecken sind Führungspfosten vorgesehen, die durch
Verbindungselemente mit den Eckpfosten verbunden werden können. Das Verbindungselement
168 verbindet den Führungspfosten 170 mit dem Eckpfosten 166D. Gegenüber ist der Führungspfosten
172 vorgesehen, der mit dem Verbindungselement 174 mit dem Eckpfosten 166B verbunden
wird.
[0054] Die Führungspfosten 170 und 172 bilden das Innengerüst und korrespondieren mit den
Pfosten 32 und 34 in der schematischen Darstellung der Fig. 1. Die Führungspfosten
sind hier als T-Träger ausgeführt. Sie können nicht nur in ihrem oberen Bereich eine
Querstrebe tragen, sondern dienen über ihre Länge hinweg auch der Führung der Kabine.
Dementsprechend weist das Fussstück des T-Trägers zum Schachtinneren.
[0055] Der Blick geht auf die Antriebselemente im oberen Schachtbereich. Dort ist die Welle
80 erkennbar, die das erste Antriebsrad 82 und das zweite Antriebsrad 84 antreibt.
Schematisch dargestellt ist ein Antriebsmotor 86 zum Antrieb der Welle. Ebenfalls
schematisch dargestellt ist ein Getriebe 88, das jedoch im Rahmen der vorliegenden
Erfindung auch entfallen kann. Generell ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung gut
möglich, Antriebselemente wie den Antriebsmotor oder auch elektrische Schaltkästen
unterhalb der durch das Außengerüst vorgegebenen Schachtdecke zu positionieren.
[0056] Die Welle 80 ist genau entlang der Verbindungslinie der Führungspfosten 170 und 172
orientiert. Sie kann daher leicht von den Führungspfosten selbst oder einem daran
angebrachten Querstrebe gestützt werden. Diese Orientierung einer Antriebswelle ist
generell im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt.
[0057] Insgesamt erkennt man, wie sich in effizienter und ökologischer Weise ein Aufzug
konstruieren lässt, der vielfältig einsetzbar ist und auch gut nachgerüstete werden
kann.
Bezuaszeichenliste
[0058]
- 10
- Schacht
- 12
- Vorderwänd
- 14
- Seitenwand
- 16
- Rückwand
- 18
- Seitenwand
- 20
- Boden
- 22
- Zutrittsöffnung
- 24
- Zutrittsöffnung
- 26
- Zutrittsöffnung
- 28
- Decke
- 30
- Innengerüst
- 32
- erster Pfosten
- 34
- zweiter Pfosten
- 36
- Querstrebe
- 38
- Antriebswelle
- 40
- Antrieb
- 80
- Antriebswelle
- 82
- erstes Antriebsrad
- 84
- zweites Antriebsrad
- 86
- Motor
- 88
- Getriebeeinheit
- 110
- Kabine
- 112
- Boden
- 114
- erste Seitenwand
- 116
- zweite Seitenwand
- 118
- erste Zutrittsöffnung
- 120
- zweite Zutrittsöffnung
- 122
- erste stumpfe Ecke
- 124
- zweite stumpfe Ecke
- 126
- erste spitze Ecke
- 128
- zweite spitze Ecke
- 130
- Bedienelement
- 132
- Wandelement
- 134
- Wandelement
- 136
- Wandelement
- 138
- Wandelement
- 140
- erste Kabinentür
- 142
- erster Flügel
- 144
- zweiter Flügel
- 146
- zweite Kabinentür
- 148
- dritter Flügel
- 150
- vierter Flügel
- 152
- fünfter Flügel
- 154
- erste Schachtwand
- 156
- zweite Schachtwand
- 158
- dritte Schachtwand
- 160
- erste Schachttür
- 162
- vierte Schachtwand
- 164
- zweite Schachttür
- 166
- Eckpfosten
- 168
- Verbindungselement
- 170
- Führungspfosten
- 172
- Führungspfosten
- 174
- Verbindungselement
1. Aufzug mit einer Kabine (110), einem Innengerüst (32, 34, 36) und einem Außengerüst,
wobei das Außengerüst einen Aufzugsschacht (10) umschließt und eine Bodenplatte (20),
eine erste Seitenfläche (12) und eine gegenüberliegende zweite Seitenfläche (16) sowie
eine dritte Seitenfläche (14) und eine gegenüberliegende vierte Seitenfläche (18)
umfasst, wobei das Innengerüst (32, 34, 36) mindestens einen ersten Führungspfosten
(32, 170) und einen gegenüberliegenden zweiten Führungspfosten (34, 172) umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass das Innengerüst (32, 34, 36) das Gewicht der Kabine (110) trägt.
2. Aufzug nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der erste Führungspfosten und der zweite
Führungspfosten (32, 170) diagonal gegenüberliegend jeweils am Rand der Bodenplatte
(20) angeordnet sind, über der das Außengerüst errichtet ist.
3. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Seitenflächen auf einem
Rechteck angeordnet sind.
4. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Innengerüst (32, 34, 36)
auch die Antriebseinheit (40) trägt.
5. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Innengerüst (32, 34, 36)
auch zwei Antriebsrollen (38A, 38B) trägt.
6. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Führungspfosten mit
mindestens einem Abstandselement (168, 174) mit dem Außengerüst verbunden ist.
7. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Abstandselement (168, 174)
so ausgelegt ist, dass eine Länge von mindestens 2 cm überbrückt wird.
8. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der ersten Führungspfosten (32,
170) und der zweite Führungspfosten (34, 172) durch eine Querstrebe (36) verbunden
sind.
9. Aufzug nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei parallel zu der Querstrebe (36) eine
Antriebswelle (80) vorgesehen ist.
10. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest der ersten Führungspfosten
(32, 170) im Wesentlichen aus einem T-Träger besteht.
11. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest der ersten Führungspfosten
(32, 170) im Wesentlichen aus Stahl gefertigt ist.
12. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Außengerüst im Wesentlichen
aus Aluminium gefertigt ist.
13. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Außengerüst aus vier Eckpfosten
(166A, 166B, 166C, 166D) umfasst.
14. Aufzug nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei mindestens ein Eckpfosten (166A) um
einen rechteckigen Querschnitt angeordnete Seitenflächen (178, 180) und eine Nut (182)
aufweist, welche in einem 45-Grad-Winkel zu den Seitenflächen (178, 180) angeordnet
ist.