GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verwendung eines U-förmigen Schlüsselelementes nach Anspruch
1. Die Erfindung betrifft ferner ein Schlüsselelement eines flachen, aus Metall, insbesondere
aus einem Metallblech gebildeten, Schlüssels oder Werkzeugs für eine hierin beschriebene
Verwendung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 7.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung einen Schlüssel nach dem Oberbegriff des Anspruchs
13. Der Schlüssel kann ein Schaltschankschlüssel sein und dient zum Betätigen einer
Doppelbart-Schließung, insbesondere einer Doppelbart-Schließung nach DIN 43 668.
[0003] Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren nach Anspruch 14, wobei das Verfahren
zum Herstellen eines hierin beschriebenen Schlüssels dient.
TECHNOLOGISCHER HINTERGRUND
[0004] Doppelbart-Schaltschrankschließungen sind weit verbreitet. Üblicherweise werden die
Schlüssel zum Öffnen/Schließen einer Doppelbart-Schließung mit aufwändigen Metall-
oder Kunstsoff-Gussverfahren hergestellt.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0005] Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, das Herstellen von
Schlüsseln für Doppelbart-Schließungen zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird durch eine
Verwendung eines U-förmigen Schlüsselelementes nach Anspruch 1 gelöst. Die Verwendung
betrifft ein Schlüsselelement eines Schlüssels oder Werkzeugs, wobei Schlüssel/Werkzeug
und insofern auch das Schlüsselelement aus einem flachen Metall, insbesondere Metallblech,
gebildeten sind. Das Schlüsselelement ist für eine Doppelbart-Schließung vorgesehen,
insbesondere für eine Doppelbart-Schließung eines Schaltschranks. Das U-förmige Schlüsselelement
weist einen ersten flachen Schenkel und einen zum ersten Schenkel beabstandeten zweiten
flachen Schenkel auf, wobei die flachen Schenkel parallel oder nahezu parallel zueinander
in einer Schlüsselelement-Ebene angeordnet sind. Die flachen Schenkel greifen in der
Schließung dort, wo ansonsten die Bärte des Doppelbartschlüssels greifen würden. Die
Vereinfachung der Herstellung des Schlüsselelementes besteht darin, dass das den Schlüssel
bildende Blech ohne Metallguss-Verfahren oder Metall-Schmiede-Verfahren bearbeitet
wird. Der Schlüssel umfasst auch keinen Hohlraum oder Hohlzylinder-Abschnitt, ein
etwaiger mittlerer Stift der Doppelbart-Schließung findet in dem Zwischenraum zwischen
den Schenkeln des U-förmigen Schlüsselelementes genügend Platz. Das Betätigen der
Schließung erfolgt wie beim Doppelbar-Schlüssel: Das Schlüsselelement wird in die
Schließung eingeführt und dort nach rechts oder links gedreht.
[0006] Gemäß einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Schenkellänge der Schenkel
so gebildet ist, dass die Schenkel in die Doppelbart-Ausnehmung der Doppelbart-Schließung
derart mechanisch eingreifen, dass mit dem Schlüsselelement ein für ein Öffnen/Schließen
der Schließung ausreichendes Drehmoment in die Doppelbart-Schließung einbringbar ist.
Insofern ist es zweckmäßig, wenn die Schenkel jeweils eine Breite von etwa 3 mm bis
etwa 4 mm, vorzugsweise etwa 3,5 mm aufweisen. Die Schenkel können aus einem etwa
2 mm bis etwa 3 mm starken Blech-Vollmaterial gebildet sein, insbesondere aus einem
etwa 2,5 mm starken Vollmaterial.
[0007] Das Schlüsselelement kann ausschließlich aus einem, insbesondere einstückigen, flachen
Metall-Blechteil durch Ausstanzen, Aussägen, Ausfräsen und/oder Ausschneiden gebildet
sein. Beim Blechschneiden kann der Energieeintrag mittels Wärme oder optisch, etwa
mit einem Laser, erfolgen, oder mit einem geeigneten Schneidmedium.
[0008] Es kann vorgesehen sein, dass die Schenkel des Schlüsselelementes einen rechteckigen
oder nahezu rechteckigen Querschnitt aufweisen. Zur Vermeidung von Verletzungen beim
Handhaben des Schlüsselelementes können die Kanten der Schenkel, zumindest abschnittsweise,
Fasen und/oder Rundungen umfassen.
[0009] Das Schlüsselelement weist bevorzugt einen an einem Arm eines Schlüssels oder Werkzeugs
angrenzenden Armabschnitt auf, wobei der Armabschnitt einen rechteckigen oder nahezu
rechteckigen Querschnitt aufweist. Auch die Kanten des Armabschnitts respektive des
an dem Armabschnitt angeordneten Arms können, zumindest abschnittsweise, Fasen und/oder
Rundungen aufweisen.
[0010] Das Schlüsselelement kann für eine Doppelbart-Schließung nach DIN 43 668 gebildet
sein, wobei die DIN 43 668 einen "Schlüssel für Zellen oder Schranktüren von elektrischen
Schaltanlagen", nämlich einen "Doppelbartschlüssel", betrifft.
[0011] Ein Vereinfachen des Herstellens von Schlüsseln für Doppelbart-Schließungen gelingt
ferner mit einem Schlüsselelement nach Anspruch 7. Das Schlüsselelement kann Bestandteil
eines Schlüssels sein oder an einem Schlüssel respektive Schlüsselarm, insbesondere
endseitig oder kopfseitig, angeordnet sein. Das Schlüsselelement umfasst einen ersten
flachen Schenkel und einen zum ersten Schenkel beabstandeten zweiten flachen Schenkel.
Die flachen Schenkel sind parallel oder nahezu parallel zueinander in einer Schlüsselelement-Ebene
angeordnet. Die Schlüsselelement-Ebene ist diejenige Symmetrieebene, in der das flach
gebildete Blechteil geometrisch angeordnet ist.
[0012] Bevorzugt kann das Schlüsselelement einstückig aus einem flachen Metall-Blechteil
gebildet sein, insbesondere durch Ausstanzen, Aussägen, Ausfräsen und/oder Ausschneiden.
Ein Gießen oder Schmieden ist beim Herstellen des Schlüsselelementes nicht vorgesehen.
[0013] Die Schenkel des Schlüsselelementes können einen rechteckigen oder nahezu rechteckigen
Querschnitt aufweisen. Das Schlüsselelement kann einen an einen Arm eines Schlüssels
angrenzenden Armabschnitt aufweisen, wobei der Armabschnitt einen rechteckigen oder
nahezu rechteckigen Querschnitt aufweist.
[0014] Bei einer besonders stabilen und dabei einfach herstellbaren Schlüsselelement-Variante
ist vorgesehen, dass das Verhältnis Schenkellänge zu Schenkenlabstand (L/A) im Bereich
zwischen etwa 1 und etwa 2 liegt. Bevorzugt beträgt das Verhältnis Schenkellänge zu
Schenkelabstand (L/A) etwa 1,3. Die Schenkel können eine Schenkellänge aufweisen in
einem Längen-Bereich zwischen etwa 7 mm und etwa 11 mm. Die Schenkel können einen
Schenkelabstand aufweisen in einem Abstands-Bereich zwischen etwa 5 mm und etwa 7
mm. Das Schlüsselelement kann eine Gesamtbreite in einem Breiten-Bereich zwischen
etwa 12 mm und etwa 14 mm aufweisen, vorzugsweise etwa 13 mm. Das Schlüsselelement
kann eine Gesamtlänge in einem Gesamtlängen-Bereich zwischen etwa 9 mm und etwa 13
mm aufweisen, vorzugsweise kann die Gesamtlänge etwa 11mm betragen. Zumindest ein
Schenkel kann innen- und/oder außenseitig zumindest eine Rundung aufweisen. Der Radius
der Rundung kann in dem Schlüsselelement-Abschnitt zwischen den Schenkeln im Bereich
zwischen etwa 1 mm und etwa 2 mm sein, insbesondere etwa 1,5 mm. Der Radius an der
Schenkel- respektive Schlüsselelement-Außenseite kann im Bereich zwischen etwa 4 mm
und etwa 6 mm liegen, vorzugsweise kann der Radius dort etwa 5 mm betragen.
[0015] Ein Vereinfachen des Herstellens von Schlüsseln für Doppelbart-Schließungen gelingt
auch mit einem (Schaltschrank-)Schlüssel nach Anspruch 13. Demnach umfasst der Schlüssel
ein hierin beschriebenes Schlüsselelement.
[0016] Ein Vereinfachen des Herstellens von Schlüsseln für Doppelbart-Schließungen gelingt
schließlich mit einem Herstellungsverfahren nach Anspruch 14. Schlüsselelement und
Schlüsselarm werden demnach einstückig ausschließlich aus einem flachen Metallblechteil
gebildet, insbesondere durch Ausstanzen, Aussägen, Ausfräsen und/oder Ausschneiden.
Das Herstellen des Schlüssels erfolgt ohne Metallguss-Verfahrens-Schritte und ohne
Metallschmiede-Verfahrens-Schritte.
[0017] Die vorgenannten sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen
erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung,
Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so dass die in dem Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung
finden können.
[0018] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen
Zeichnung, in der - beispielhaft - ein Ausführungsbeispiel eines Schaltschrankschlüssels
dargestellt ist. Auch einzelne Merkmale der Ansprüche oder der Ausführungsformen können
mit anderen Merkmalen anderer Ansprüche und Ausführungsformen kombiniert werden.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0019] In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- einen Schlüssel mit einem hierin beschriebenen Schlüsselelement in perspektivischer
Ansicht,
- Fig. 2
- eine Aufsicht auf einen Schlüssel gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine seitliche Ansicht eines Schlüssels gemäß der Figuren 1 und 2.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0020] Die Figuren 1 bis 3 zeigen verschiedenen Ansichten eines (Schaltschrank-)Schlüssels
1, an welchem endseitig ein Ü-förmiges Schlüsselelement 2 zum Betätigen einer Doppelbart-Schließung
angeordnet ist. Der Schlüssel 1 kann Bestandteil oder Komponente eines Schlüssel-Tools
mit mehreren Schlüsselelementen 2 sein, insofern kann der Schlüssel 1 weitere Elemente
3 und/oder Befestigungsmittel 4 umfassen.
[0021] Das U-förmige Schlüsselelement 2 kann so verwendet werden, dass damit eine Doppelbart-Schließung
betätigbar ist. Die Geometrie und Maße einer Doppelbart-Schließung ergeben sich beispielsweise
aus der DIN 43 668. Die beiden zueinander benachbarten und parallel angeordneten Schenkel
5 des Schlüsselelementes 2 ersetzen dabei die Bart-Bereiche eines herkömmlichen, etwa
aus Druckguss gefertigten Doppelbart-Schlüssels.
[0022] Die Schenkel 5 können auf einer Länge von etwa 8 bis etwa 9 mm, vorzugsweise etwa
8,5 mm, in die Schließung eingeführt werden, wodurch ein stabiler Eingriff in die
Schließung erzielbar ist, sodass ein ausreichendes Drehmoment vom Schlüsselelement
2 auf die Schließung übertragbar ist.
[0023] In Fig. 2 ist eine Aufsicht auf einen Schlüssel 1 gemäß Fig. 1 zu sehen, wobei der
Schlüssel 1 und somit auch die Schenkel 5 des Schlüsselelementes 2 in der Zeichenebene
angeordnet sind, welche die Schlüsselelement-Ebene 6 bildet. In Fig. 2 ist zu sehen,
dass die Schenkel 5 des Schlüsselelementes 2 zueinander beabstandet sind, der Abstand
passt geometrisch in etwa zu den Abmessungen eines zentralen Stiftes der Doppelbart-Schließung.
Das U-förmige Schlüsselelement 2 hat einen Armabschnitt 7, der in einen Arm 8 des
Schlüssels 1 übergeht. Der Arm kann eine Breite von etwa 7 bis etwa 10 mm aufweisen,
bevorzugt etwa 8 mm.
[0024] Gemäß Fig. 3 sind Schlüsselarm 8 und Schlüsselelement 2 aus einem flachen Material
gebildet, beispielsweise aus einem flachen Metall-Blech. Die Materialstärke kann im
Bereich von wenigen mm liegen, beispielsweise kann sie etwa 2,5 mm betragen. Die Schenkel
5, der Armabschnitt 7 und der Schlüsselarm 8 haben jeweils rechteckige Querschnitte.
Der Schlüssel 1 ist einstückig gebildet, d. h. aus einem Blechteil durch Schneiden,
Stanzen, Fräsen und/oder Sägen, und im Hinblick auf weitere Elemente (3) etwa durch
Biegen. Das Schlüsselelement 2 kann beispielsweise so gefertigt werden, dass durch
Sägen/Stanzen/Schneiden eine nahezu rechteckige Aussparung 9, ggf. mit Rundungen,
in dem Blech erzeugt wird, wobei die Aussparung 9 durch die Schenkel 5 begrenzt wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0025]
- 1
- Schlüssel
- 2
- Schlüsselelement
- 3
- weiteres Element
- 4
- Befestigungsmittel
- 5
- Schenkel
- 6
- Schlüsselelement-Ebene
- 7
- Armabschnitt
- 8
- Arm
- 9
- Aussparung
1. Verwendung eines U-förmigen Schlüsselelementes (2) eines aus einem flachen Metall,
insbesondere Metallblech, gebildeten Schlüssels (1) oder Werkzeugs als Schlüsselelement
(2) für eine Doppelbart-Schließung, insbesondere für eine Doppelbart-Schließung eines
Schaltschranks, wobei das U-förmige Schlüsselelement (2) einen ersten flachen Schenkel
(5) und einen zum ersten Schenkel (5) beabstandeten zweiten flachen Schenkel (5) aufweist,
wobei die flachen Schenkel (5) parallel oder nahezu parallel zueinander in einer Schlüsselelement-Ebene
(6) angeordnet sind.
2. Verwendung des U-förmigen Schlüsselelementes (2) nach Anspruch 1, wobei die Schenkellänge
der Schenkel (5) so gebildet ist, dass die Schenkel (5) in die Doppelbart-Ausnehmung
der Doppelbart-Schließung derart mechanisch eingreifen, dass mit dem Schlüsselelement
(2) ein für ein Öffnen/Schließen der Schließung ausreichendes Drehmoment in die Doppelbart-Schließung
eingebringbar ist.
3. Verwendung des U-förmigen Schlüsselelementes (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das
Schlüsselelement (2) ausschließlich aus einem, insbesondere einstückigen, flachen
Metall-Blechteil durch Ausstanzen, Aussägen, Ausfräsen und/oder Ausschneiden gebildet
ist.
4. Verwendung des U-förmigen Schlüsselelementes (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die Schenkel (5) des Schlüsselelementes (2) einen rechteckigen oder nahezu rechteckigen
Querschnitt aufweisen.
5. Verwendung des U-förmigen Schlüsselelementes (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei das Schlüsselelement (2) einen an einem Arm (8) eines Schlüssels (1) oder Werkzeugs
angrenzenden Armabschnitt (7) aufweist, und wobei der Armabschnitt (7) einen rechteckigen
oder nahezu rechteckigen Querschnitt aufweist.
6. Verwendung des U-förmigen Schlüsselelementes (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei das Schlüsselelement (2) für eine Doppelbart-Schließung nach DIN 43 668 gebildet
ist.
7. Schlüsselelement (2) eines flachen, aus Metall, insbesondere aus einem Metallblech
gebildeten, Schlüssels (1) oder Werkzeugs für eine Verwendung nach einem der Ansprüche
1 bis 6, gekennzeichnet durch einen ersten flachen Schenkel (5) und einen zum ersten Schenkel (5) beabstandeten
zweiten flachen Schenkel (5), wobei die flachen Schenkel (5) parallel oder nahezu
parallel zueinander in einer Schlüsselelement-Ebene (6) angeordnet sind.
8. Schlüsselelement (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselelement (2) einstückig aus einem flachen Metall-Blechteil gebildet ist,
insbesondere durch Ausstanzen, Aussägen, Ausfräsen und/oder Ausschneiden.
9. Schlüsselelement (2) nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schenkel (5) des Schlüsselelementes (2) einen rechteckigen oder nahezu rechteckigen
Querschnitt aufweisen, und/oder
dass das Schlüsselelement (2) einen an einem Arm (8) eines Schlüssels (1) angrenzenden
Armabschnitt (7) aufweist, wobei der Armabschnitt (7) einen rechteckigen oder nahezu
rechteckigen Querschnitt aufweist.
10. Schlüsselelement (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis Schenkellänge zu Schenkenlabstand (L/A) im Bereich zwischen etwa 1
und etwa 2 liegt, wobei das Verhältnis Schenkellänge zu Schenkelabstand (L/A) vorzugsweise
etwa 1,3 beträgt.
11. Schlüsselelement (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schenkel (5) eine Schenkellänge aufweisen in einem Längen-Bereich zwischen etwa
7 mm und etwa 11 mm, und/oder
dass die Schenkel (5) einen Schenkelabstand aufweisen in einem Abstands-Bereich zwischen
etwa 5 mm und etwa 7 mm, und/oder
dass das Schlüsselelement (2) eine Gesamtbreite in einem Breiten-Bereich zwischen etwa
12 mm und etwa 14 mm aufweist, vorzugsweise etwa 13 mm, und/oder
dass das Schlüsselelement (2) eine Gesamtlänge in einem Gesamtlängen-Bereich zwischen
etwa 9 mm und etwa 13 mm, vorzugsweise etwa 11mm, aufweist.
12. Schlüsselelement (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schenkel (5) innen- und/oder außenseitig zumindest eine Rundung aufweisen.
13. Schlüssel (1), insbesondere Schaltschankschlüssel, zum Betätigen einer Doppelbart-Schließung,
insbesondere einer Doppelbart-Schließung nach DIN 43 668, gekennzeichnet durch ein, vorzugsweise endseitig angeordnetes, Schlüsselelement (2) nach einem der Ansprüche
7 bis 12.
14. Verfahren zum Herstellen eines Schlüssels (1) nach Anspruch 13, wobei Schlüsselelement
(2) und Schlüsselarm (8) einstückig ausschließlich aus einem flachen Metallblechteil
gebildet werden, insbesondere durch Ausstanzen, Aussägen, Ausfräsen und/oder Ausschneiden,
und wobei das Herstellen des Schlüssels (1) ohne Metallguss-Verfahrens-Schritte und
ohne Metallschmiede-Verfahrens-Schritte erfolgt.