[0001] Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder für einen Schlüssel mit einem in einem
Gehäuse bewegbaren Kern, mit einem im Kern angeordneten Schließkanal zur Aufnahme
eines Schaftes eines Schlüssels, mit von Schließausnehmungen des Schlüssels bewegbaren
Sperrelementen zur wahlweisen Verriegelung oder Freigabe der Bewegung des Kerns, mit
einer ersten, in einer längs durch den Schließkanal führenden Mittelebene angeordneten
Reihe von parallelen Ausnehmungen zur Aufnahme zumindest eines Teilbereichs der Sperrelemente,
wobei die Sperrelemente für aktive Abfragearten in Richtung des Schließkanals vorgespannt
sind oder für passive Abfragearten ohne Vorspannung im Kern beweglich gehalten sind.
[0002] Solche Schließzylinder sind in vielfältigen Ausführungsformen aus der Praxis bekannt.
Die Sperrelemente können die Bewegung des Kerns selbst unmittelbar sperren oder den
Schlüssel abtasten und ein weiteres Sperrelement in eine die Bewegung des Kerns sperrende
Stellung bewegen. Beispielsweise können die Sperrelemente als Stiftzuhaltungen mit
einem Kernstift und einem Gehäusestift ausgebildet sein oder ausschließlich ein Kernelement
aufweisen.
[0003] Ein Zylinderschloss mit einem Zylindergehäuse und einem Zylinderkern ist beispielsweise
aus der
EP 0 115 568 A2 bekannt. Bei diesem Zylinderschloss sind mehrere Sperrelemente für aktive Abfragearten
und für passive Abfragearten um den Schließkanal herum gruppiert. Die von Federelementen
vorgespannten Sperrelemente der aktiven Abfragearten ragen senkrecht in den Schließkanal
hinein. Sperrelemente der passiven Abfragearten sind in den Eckbereichen des Schließkanals
angeordnet.
[0004] Weiterhin ist aus der
EP 0 792 984 A1 eine Schließvorrichtung bekannt, bei der seitlich neben dem Schließkanal weitere
Ausnehmungen parallel zur Mittelebene des Schließkanals angeordnet sind. Die Ausnehmungen
weisen jeweils von Federelementen vorgespannte Kernstifte und Gehäusestifte auf. Sperrelemente
für passive Abfragearten sind nicht vorgesehen.
[0005] Nachteilig bei den bekannten Schließzylindern ist, dass eine Änderung der Abfragearten
einen sehr großen baulichen Aufwand erfordert. Die Kombination von unterschiedlichen
Abfragearten bietet jedoch eine hohe Sicherheit, insbesondere in Hinblick auf einen
Kopierschutz des zum Schließen des Schließzylinders vorgesehenen Schlüssels.
[0006] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Schließzylinder der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, dass er eine besonders große Variabilität und eine hohe Anzahl
an Abfragearten aufweist.
[0007] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass parallel zu der in der Mittelebene
angeordneten ersten Reihe von Ausnehmungen eine zweite Reihe von Ausnehmungen neben
dem Schließkanal angeordnet ist.
[0008] Durch diese Gestaltung weist der Schließzylinder eine hohe Anzahl an Ausnehmungen
auf, in denen Sperrelemente für aktive oder passive Abfragearten eingesetzt werden
können. Durch die hohe Anzahl an Ausnehmungen weist der Schließzylinder auch eine
hohe Anzahl an Schließgeheimnissen auf. Damit bietet der Schließzylinder eine hohe
Sicherheit gegen ein unberechtigtes Entriegeln, da von außerhalb nicht sichtbar ist,
an welcher Stelle des Schlüssels eine aktive oder passive Abfrageart verlangt wird.
[0009] Eine besonders hohe Anzahl an Abfragearten lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung bei begrenztem Bauraum in dem Schließzylinder einfach
anordnen, wenn die Ausnehmungen der ersten Reihe und der zweiten Reihe dieselben Abstände
zueinander aufweisen, wobei die zweite Reihe gegenüber der ersten Reihe um den halben
Abstand der Ausnehmungen versetzt ist.
[0010] Die von dem Schlüssel ausgelenkten Sperrelemente ermöglichen gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die Ansteuerung eines gemeinsamen Sperrelementes,
wenn der Kern eine langgestreckte Ausnehmung für ein leistenartiges Sperrelement hat
und wenn die langgestreckte Ausnehmung senkrecht zu der zweiten Reihe von parallelen
Ausnehmungen angeordnet ist.
[0011] Die in der zweiten Reihe angeordneten Sperrelemente könnten wie die in der ersten
Reihe angeordneten Sperrelemente einzeln gegenüber eine Sperrausnehmung im Gehäuse
bewegbar sein. Eine besonders großflächige Abstützung des Kerns gegenüber dem Gehäuse
lässt sich jedoch gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach
erreichen, wenn die in der zweiten Reihe der Ausnehmungen angeordneten Sperrelemente
seitliche Schlitze aufweisen und wenn die Schlitze die Höhe des leistenartigen Sperrelementes
haben.
[0012] Zur Vereinfachung der Montage des Schließzylinders trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung bei, wenn die in der zweiten Reihe angeordneten Sperrelemente
von Federelementen vorgespannt sind, wenn ein gemeinsamer Haltestab die Federelemente
abstützt und wenn der Haltestab in dem Kern befestigt ist. Vorzugsweise ist der Haltestab
in dem Kern eingepresst.
[0013] Der Schließzylinder ist gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
konstruktiv besonders einfach aufgebaut, wenn das leistenartige Sperrelement von einem
Federelement in Richtung des Gehäuses vorgespannt ist und wenn das leistenartige Sperrelement
und eine Sperrausnehmung im Gehäuse zueinander rampenartig gestaltet sind. Die rampenartige
Gestaltung des leistenartigen Sperrelementes und der Sperrausnehmung ermöglichen,
dass bei einer Freigabe der Bewegung das leistenartige Sperrelement bei der Drehung
des Kerns in den Kern zurückgedrückt wird.
[0014] Zur weiteren Erhöhung der modularen Vielfalt des Schließzylinders trägt es gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn ein in den Schließkanal
hineinragendes Sperrelement in der Verbindung zweier zur Außenseite des Kerns geführten
Ausnehmungen angeordnet ist. Hierdurch lassen sich wahlweise aktive und passive Abfragearten
bereitstellen und durch eine geeignete Wahl der Sperrelemente einsetzen.
[0015] Der Schließzylinder hat gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
eine besonders hohe Sicherheit gegen ein unberechtigtes Entriegeln, wenn eines der
in den Schließkanal vorgespannten Sperrelemente eine Hinterschneidung hat und bis
kurz vor einer Sperrausnehmung im Gehäuse geführt ist und wenn ein quer dazu vorgespanntes
Sperrelement mit einem Teilbereich einer Umlenkrampe in die Hinterschneidung eindringt.
Vorzugsweise ist die Hinterschneidung durch eine umlaufende Einschnürung des Sperrelementes
erzeugt. Das Sperrelement kann hierfür eine Zylinderoder Kugelform aufweisen.
[0016] Zur Erhöhung der Vielzahl der Abfragearten trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung bei, wenn dem in den Schließkanal hineinragenden Sperrelement
in jeder der zur Außenseite des Kerns geführten Ausnehmung ein weiteres Sperrelement
angeordnet ist. Hierdurch wird die Position des in den Schließkanal hineinragenden
Sperrelements von zwei weiteren Sperrelementen gleichzeitig abgetastet.
[0017] Zur weiteren Erhöhung der modularen Vielfalt des Schließzylinders trägt es gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn eine dritte Reihe
von Ausnehmungen neben dem Schließkanal angeordnet ist und wenn die erste Reihe der
Ausnehmungen zwischen der zweiten Reihe der Ausnehmungen und der dritten Reihe der
Ausnehmungen angeordnet ist. Vorzugsweise steuern in der dritten Reihe der Ausnehmungen
angeordnete Sperrelemente ebenfalls ein leistenartiges Sperrelement, so dass der Schließzylinder
abgesehen von einzelnen passiven Abfragearten im Wesentlichen symmetrisch aufgebaut
ist.
[0018] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig.1
- einen Längsschnitt entlang einer Mittelebene durch einen Schließzylinder mit einem
zum Schließen berechtigten Schlüssel,
- Fig.2
- eine Schnittdarstellung durch den Schließzylinder aus Figur 1 entlang der Linie II
- II,
- Fig.3
- vergrößert eine Schnittdarstellung durch einen Teilbereich des Schließzylinders aus
Figur 2 entlang der Linie III - III,
- Fig.4
- vergrößert eine Schnittdarstellung durch einen Teilbereich des Schließzylinders aus
Figur 2 entlang der Linie IV - IV,
- Fig.5
- vergrößert eine Schnittdarstellung durch einen Teilbereich des Schließzylinders aus
Figur 2 entlang der Linie V - V,
- Fig.6
- die Anordnung von Sperrelementen des Schließzylinders in einer vergrößerten perspektivischen
Darstellung.
[0019] Figur 1 zeigt einen Schließzylinder 1 mit einem in einem Gehäuse 2 drehbaren Kern
3 und mit einem zum Schließen berechtigten Schlüssel 4 in einer Schnittdarstellung
entlang einer Mittelebene. Der Schließzylinder 1 hat einen Schließkanal 5 und eine
erste Reihe von Sperrelementen 6, zur wahlweisen Blockierung oder Freigabe der Bewegung
des Kerns 3. Die Sperrelemente 6 sind von Federelementen 7 in den Schließkanal 5 und
damit in Schließausnehmungen 8 im Schlüssel 4 vorgespannt. Die Schließausnehmungen
8 für die erste Reihe der Sperrelemente 6 sind in einer Schlüsselbrust 9 des Schlüssels
4 angeordnet. Die Sperrelemente 6 sind damit Teil von aktiven Abfragearten des Schließzylinders
1. Zur Aufnahme und Führung der Sperrelemente 6 haben das Gehäuse 2 und der Kern 3
eine Reihe von Ausnehmungen 10.
[0020] Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch den Schließzylinder 1 aus Figur 1 entlang
der Linie II - II. Hierbei ist zu erkennen, dass der Schließzylinder 1 eine zweite
Reihe von Sperrelementen 11 und eine dritte Reihe von Sperrelementen 12 hat, welche
neben dem Schließkanal 5 und damit neben der Mittelebene des Schließzylinders 1 angeordnet
sind. Diese Sperrelemente 11, 12 dringen von der Seite her in den Schließkanal 5 ein
und tasten in Breitseiten 13, 14 des Schlüssels 4 angeordnete Schließausnehmungen
15, 16 ab.
[0021] Ein Vergleich der Figuren 1 und 2 zeigt, dass die Sperrelemente 6 der ersten Reihe
und die Sperrelemente 11, 12 der zweiten und dritten Reihe dieselben Abstände zueinander
aufweisen, wobei die zweite Reihe gegenüber der ersten Reihe um den halben Abstand
der Sperrelemente 6, 11, 12 versetzt ist.
[0022] Figur 3 zeigt in einer Schnittdarstellung durch den Schließzylinder aus Figur 2 entlang
der Linie III - III, dass in der Schnittebene angeordnete Sperrelemente 11', 12 der
zweiten und dritten Reihe weiteren Sperrelementen 17, 18 mit einer Umlenkrampe 19,
20 gegenüberstehen. Die weiteren Sperrelemente 17, 18 mit einer Umlenkrampe 19, 20
sind von Federelementen 21, 22 vorgespannt und in parallel zu der in der Mittelebene
angeordneten zweiten und dritten Reihe von Ausnehmungen 23, 241 verschieblich geführt.
Die Federelemente 21, 22 stützen sich an einem in dem Kern 3 eingepressten Haltestab
25, 26 ab. Die in den Schließkanal 5 vorgespannten Sperrelemente 11', 12 sind einer
Verbindung zweier bis zur Außenseite des Kerns 3 geführten Ausnehmungen 23, 24, 27,
28 angeordnet.
[0023] Eine der in den Schließkanal 5 vorgespannten Sperrelemente 11' hat eine Hinterschneidung
29 und ist bis kurz vor einer Sperrausnehmung 30 im Gehäuse 2 geführt. Diese Hinterschneidung
29 wird von dem die Umlenkrampe 19 aufweisenden Sperrelement 11' abgetastet.
[0024] Die die Umlenkrampe 19 aufweisenden Sperrelemente 17, 18 weisen seitliche Schlitze
37, 38 für leistenartigen Sperrelemente 31, 32 auf. Die leistenartigen Sperrelemente
31, 32 sind in senkrecht zu den parallel zur Mittelebene angeordneten Ausnehmungen
33, 34 verschieblich geführt und jeweils in eine Sperrausnehmung 35, 33 im Gehäuse
2 vorgespannt. Die leistenartige Sperrelemente 31, 32 und die zugehörigen Sperrausnehmungen
35, 36 sind rampenartig zueinander gestaltet, so dass diese bei der Drehung des Kerns
3 gegenüber dem Gehäuse 2 in den Kern 3 zurückgedrückt werden können, sobald die seitlichen
Schlitze 37, 38 der die Umlenkrampe 19, 20 aufweisenden Sperrelemente 17, 18 in der
Höhe der leistenartigen Sperrelemente 31, 32 bewegt sind.
[0025] Figur 4 zeigt eine Schnittdarstellung durch den Schließzylinder 1 aus Figur 2 entlang
der Linie VI - VI, dass in einer zu der Außenseite des Kerns 3 geführten Ausnehmung
28' hinter einem den Schlüssel abtastenden Sperrelement 12' ein weiteres Sperrelement
39 angeordnet ist. Dieses Sperrelement 39 steht einer Sperrausnehmung 40 im Gehäuse
2 gegenüber und ist für eine passive Abfrageart vorgesehen. Wenn der Schlüssel 4 eine
entsprechend tiefe Schließausnehmung 16' aufweist, in die das nächste Sperrelement
12' eindringen kann, kann auch das der Sperrausnehmung 40 gegenüberstehende Sperrelement
39 in den Kern 3 abtauchen. Anschließend lässt sich der Kern 3 ohne Behinderung gegenüber
dem Gehäuse 2 drehen.
[0026] Die Ausführungen der einzelnen Sperrelemente 12, 12', 18, 39 der Figuren 3 und 4
lassen sich in einer nicht dargestellten Ausführungsform kombinieren, so dass das
den Schlüssel 4 abtastende Sperrelement 12, 12' gleichzeitig zwei weitere Sperrelemente
18, 39 antreibt.
[0027] Figur 5 zeigt in einer Schnittdarstellung durch den Schließzylinder 1 aus Figur 2
entlang der Linie V - V, dass in dem Kern 3 ein weiteres Sperrelement 41 in einer
Ausnehmung 42 verschieblich angeordnet ist. Dieses weitere Sperrelement 41 tastet
ohne Vorspannung einen Steg 43 des Schlüssels 4 ab und ist damit Teil einer passiven
Abfrageart. Weiterhin zeigt Figur 5 Federelemente 44 zur Vorspannung der leistenartigen
Sperrelemente 29, 30 in Richtung der Sperrausnehmungen 33, 34 im Gehäuse 2.
[0028] Figur 6 zeigt zur Verdeutlichung die Sperrelemente und die Federelemente des Schließzylinders
aus den Figuren 1 bis 5 in einer perspektivischen Darstellung. Zur Vereinfachung der
Zeichnung sind nur die im Kern 3 geführten Sperrelemente 6, 11, 12, 17, 18, 31, 32,
39, 41 dargestellt. Die Haltestäbe 25, 26 für die seitlich neben der Mittelebene angeordneten
Sperrelemente 17, 18 sind über die gesamte jeweilige Reihe der Sperrelemente 17, 18
geführt.
1. Schließzylinder (1) für einen Schlüssel (4) mit einem in einem Gehäuse (2) bewegbaren
Kern (3), mit einem im Kern (3) angeordneten Schließkanal (5) zur Aufnahme eines Schaftes
eines Schlüssels (4), mit von Schließausnehmungen (8, 15, 16, 16') des Schlüssels
(4) bewegbaren Sperrelementen (6, 11, 12, 17, 18, 31, 32, 39, 41 ) zur wahlweisen
Verriegelung oder Freigabe der Bewegung des Kerns (3), mit einer ersten, in einer
längs durch den Schließkanal führenden Mittelebene angeordneten Reihe von parallelen
Ausnehmungen (10) zur Aufnahme zumindest eines Teilbereichs der Sperrelemente (6),
wobei die Sperrelemente (6) für aktive Abfragearten in Richtung des Schließkanals
(5) vorgespannt sind oder für passive Abfragearten ohne Vorspannung im Kern (3) beweglich
gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der in der Mittelebene angeordneten ersten Reihe von Ausnehmungen (10)
eine zweite Reihe von Ausnehmungen (23) neben dem Schließkanal (5) angeordnet ist.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (10, 23) der ersten Reihe und der zweiten Reihe dieselben Abstände
zueinander aufweisen, wobei die zweite Reihe gegenüber der ersten Reihe um den halben
Abstand der Ausnehmungen (10, 23) versetzt ist.
3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (3) eine langgestreckte Ausnehmung (33, 34) für ein leistenartiges Sperrelement
(31, 32) hat und dass die langgestreckte Ausnehmung (33, 34) senkrecht zu der zweiten
Reihe von parallelen Ausnehmungen (23) angeordnet ist.
4. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in der zweiten Reihe der Ausnehmungen (23) angeordneten Sperrelemente (17) seitliche
Schlitze (37) aufweisen und dass die Schlitze (37) die Höhe des leistenartigen Sperrelementes
(31) haben.
5. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in der zweiten Reihe angeordneten Sperrelemente (17) von Federelementen (21)
vorgespannt sind, dass ein gemeinsamer Haltestab (25) die Federelemente (21) abstützt
und dass der Haltestab (25) in dem Kern (3) befestigt ist.
6. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das leistenartige Sperrelement (31) von einem Federelement (44) in Richtung des Gehäuses
(2) vorgespannt ist und dass das leistenartige Sperrelement (31) und eine Sperrausnehmung
(35) im Gehäuse (2) zueinander rampenartig gestaltet sind.
7. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Schließkanal (5) hineinragendes Sperrelement (11, 11', 12) in der Verbindung
zweier zur Außenseite des Kerns (3) geführten Ausnehmungen (23, 24, 27, 28) angeordnet
ist.
8. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eines der in den Schließkanal (5) vorgespannten Sperrelemente (11') eine Hinterschneidung
(29) hat und bis kurz vor einer Sperrausnehmung (30) im Gehäuse (2) geführt ist und
dass ein quer dazu vorgespanntes Sperrelement (17) mit einem Teilbereich einer Umlenkrampe
(19) in die Hinterschneidung (29) eindringt.
9. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem in den Schließkanal (5) hineinragenden Sperrelement (12, 12' in jeder der zur
Außenseite des Kerns (3) geführten Ausnehmung (24, 28, 28') ein weiteres Sperrelement
(18, 39) angeordnet ist.
10. Schließzylinder nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Reihe von Ausnehmungen (24) neben dem Schließkanal (5) angeordnet ist
und dass die erste Reihe der Ausnehmungen (10) zwischen der zweiten Reihe der Ausnehmungen
(23) und der dritten Reihe der Ausnehmungen (24) angeordnet ist.