[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Wärmeversorgung eines Gebäudes mit
einem primärseitig an einen Vorlauf und einen Rücklauf einer Wärmequelle und sekundärseitig
an einen Vorlauf und einen Rücklauf eines Wärmeträgerkreises angeschlossen Wärmetauschers,
mit an den Vorlauf und den Rücklauf des Wärmeträgerkreises angeschlossenen Wärmeabgabestationen
für Verbraucher und mit einem Pufferspeicher, der mit einer Vorlaufanschlussleitung
an den Vorlauf und mit einer Rücklaufanschlussleitung an den Rücklauf des Wärmeträgerkreises
angeschlossen ist.
[0002] Um eine vom Wärmebedarf der einzelnen Verbraucher für eine Warmwasserbereitung und
eine Heizung weitgehend unabhängige, niedrige Rücklauftemperatur der Wärmequelle,
insbesondere ein Fernheizwerk oder ein Heizkessel, zu ermöglichen und damit die Voraussetzungen
für einen günstigen Wirkungsgrad zu schaffen, ist es bekannt (
EP 2 375 175 A2), mithilfe eines primärseitig an den Vor- und Rücklauf der Wärmequelle angeschlossenen
Wärmetauschers einen sekundärseitig an diesen Wärmetauscher angeschlossenen Wärmeträgerkreis
zum Laden eines Pufferspeichers zu betreiben. Der Wärmeträger aus dem Pufferspeicher
wird im Kreislauf durch einen Wärmetauscher einer Wärmeabgabestation geführt, um Kaltwasser
auf eine Solltemperatur zu erwärmen und das erwärmte Wasser einem Warmwasserkreis
zur Verfügung zu stellen, an den Warmwasserverbraucher angeschlossen sind. Damit Wärmeverluste
im Warmwasserkreis ausgeglichen werden können, ist an den Pufferspeicher ein zusätzlicher
Heizkreis angeschlossen, der einen in den Warmwasserkreis eingebundenen Wärmetauscher
beaufschlagt. Außerdem kann der Pufferspeicher als Wärmequelle für einen Heizkreis
genützt werden.
[0003] Durch den Pufferspeicher können Unterschiede hinsichtlich der an die Wärmeabgabestationen
abgegebenen Wärme und der von der Wärmequelle aufgenommenen Wärme vorteilhaft ausgeglichen
werden, wobei durch eine Steuerung der Volumenströme in den einzelnen Kreislaufabschnitten
die Rücklauftemperatur der Wärmequelle unabhängig vom jeweiligen Wärmebedarf der Verbraucher
niedrig gehalten werden kann. Nachteilig ist allerdings, dass aufgrund eines gemeinsamen
Warmwasserkreislaufs für alle Verbraucher das gezapfte Warmwasser durch Zumischen
kalten Wassers gekühlt werden muss, wenn Warmwasser mit niedrigerer Temperatur benötigt
wird.
[0004] Zur Warmwasserversorgung eines Gebäudes ist es darüber hinaus bekannt (
DE 10 2019 107 246 A1), mithilfe eines primärseitig in einen von einer Wärmequelle gespeisten Wärmeträgerkreis
eingebundenen Wärmetauscher Kaltwasser zu erwärmen und das erwärmte Wasser einem Warmwasserkreis
zuzuführen, an den die Verbraucher angeschlossen sind. Zum Ausgleich auftretender
Wärmeverluste enthält der Warmwasserkreis einen zusätzlichen Wärmetauscher, der primärseitig
an den Vorlauf des Wärmeträgerkreises angeschlossen ist, mit seinem Rücklauf aber
in einen Pufferspeicher mündet, der zwischen dem Vorlauf und dem Rücklauf des Wärmeträgerkreises
angeordnet ist. Da zum Ausgleich des Wärmeverlustes im Warmwasserkreis vergleichsweise
geringe Wärmemengen benötigt werden, kann die Restwärme aus dem in den Warmwasserkreis
eingebundenen zusätzlichen Wärmetauscher im Pufferspeicher gesammelt werden, um sie
bei Bedarf dem Wärmeträgerkreis wieder aus dem Pufferspeicher zuführen können. Die
Nachteile, die sich aus einem für alle Verbraucher gemeinsamen Warmwasserkreis ergeben,
bleiben jedoch bestehen.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Wärmeversorgung eines
Gebäudes so auszugestalten, dass bei einer Anordnung von mehreren je einem Verbraucher
zugeordneten Wärmeabgabestationen trotz des dadurch bedingten wechselnden Wärmebedarfs
vorteilhafte Betriebsbedingungen für den Wärmeträgerkreis sichergestellt werden können,
und zwar insbesondere im Hinblick auf vorteilhafte Betriebsbedingungen für die Wärmequelle.
[0006] Ausgehend von einer Anlage der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die
gestellte Aufgabe dadurch, dass die Vorlaufanschlussleitung des Pufferspeichers stromabwärts
der Wärmeübertragungsstationen an den Vorlauf angeschlossen ist, dass der Pufferspeicher
eine stromabwärts der Rücklaufanschlussleitung in den Rücklauf mündende Entladeleitung
aufweist und dass die Entladeleitung und die Rücklaufanschlussleitung in Abhängigkeit
von der Vorlauf- und der Rücklauftemperatur des Wärmeträgerkreises sowie der Rücklauftemperatur
der Wärmequelle ansteuerbar sind.
[0007] Zufolge dieser Maßnahmen kann der Wärmeträger unter Umgehung des Pufferspeichers,
durch den Pufferspeicher oder in einem Teilstrom durch den Pufferspeicher im Kreislauf
geführt werden, was im Zusammenhang mit dem wahlweise von der Wärmequelle beaufschlagbaren,
sekundärseitig an den Vorlauf und den Rücklauf des Wärmeträgerkreises angeschlossenen
Wärmetauscher neben einer Kreislaufführung des auf eine Solltemperatur erwärmten Wärmeträgers
die Möglichkeit schafft, den Wärmeträger durch den an die Wärmequelle angeschlossenen
Wärmetauscher auf eine Solltemperatur zu erwärmen, den auf Solltemperatur erwärmten
Wärmeträger aus dem Pufferspeicher dem Wärmeträgerkreis zuzuführen oder einen zumindest
zum Teil erwärmten Wärmeträger aus dem Pufferspeicher dem Rücklauf des Wärmeträgerkreises
zuzumischen, um den in dieser Weise vorgewärmten Wärmeträgerrücklauf im an die Wärmequelle
angeschlossenen Wärmetauscher auf Solltemperatur zu erwärmen. Mit diesen unterschiedlichen
Kreislaufführungen des Wärmeträgers gelingt es allenfalls in Verbindung mit einer
entsprechenden Steuerung der Volumenströme die Vorlauftemperatur des Wärmeträgerkreises
entsprechend einer vorgegebenen Solltemperatur zu regeln, und zwar unter Wärmebedingungen
im Bereich des an die Wärmequelle angeschlossenen Wärmetauschers, die eine vorteilhaft
niedrige Rücklauftemperatur für die Wärmequelle sichern. Hierfür werden die Entladeleitung
und die Rücklaufanschlussleitung des Pufferspeichers abhängig von der Vorlauf- und
der Rücklauftemperatur des Wärmeträgerkreises sowie der Rücklauftemperatur der Wärmequelle
angesteuert, wobei der Pufferspeicher mit überschüssigen Wärmemengen geladen wird.
[0008] Um im Wärmeträgerkreis auftretende Wärmeverluste einfach ausgleichen zu können, kann
ein in Reihe mit dem Vorlauf der Wärmequelle schaltbarer Heizkreis vorgesehen werden,
der einen sekundärseitig in die Vorlaufanschlussleitung des Pufferspeichers eingebundenen
Wärmetauscher primärseitig beaufschlagt, mit dessen Hilfe der dem Pufferspeicher zugeführte
Wärmeträger aus dem Vorlauf des Wärmeträgerkreises auf der Solltemperatur gehalten
werden kann.
[0009] Ist die Entladeleitung des Pufferspeichers durch eine schaltbare Verbindungsleitung
an eine sekundärseitige Zwischenanspeisung des primärseitig von der Wärmequelle beaufschlagbaren
Wärmetauschers anschließbar, so ergeben sich insbesondere bei einer Kreislaufführung
des Wärmeträgers über den Vorlauf und die Vorlaufanschlussleitung des Pufferspeichers
oder bei der Wärmeversorgung des Wärmeträgerkreises ausschließlich über den Pufferspeicher
vorteilhafte Steuerungsbedingungen.
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es wird
eine erfindungsgemäße Anlage zur Wärmeversorgung mehrerer Verbraucher in einem schematischen
Blockschaltbild gezeigt.
[0011] Die dargestellte Anlage umfasst eine Wärmequelle 1, beispielsweise ein Fernwärmenetz,
und einen primärseitig an den Vorlauf 2 und den Rücklauf 3 eines Wärmeabgabekreises
der Wärmequelle 1 angeschlossenen Wärmetauscher 4, der sekundärseitig an den Vorlauf
5 und den Rücklauf 6 eines Wärmeträgerkreises angeschlossen ist. An den Vorlauf 5
und den Rücklauf 6 sind mehrere Wärmeabgabestationen 7 parallel angeschlossen, über
die Verbraucher mit entsprechender Wärmeenergie versorgt werden. Zu diesem Zweck weisen
die Wärmeabgabestationen 7 eine Wärmetauscher 8 für eine Brauchwassererwärmung auf,
in dem das zugeführte Kaltwasser im Durchlauf erwärmt wird. Außerdem sind verbraucherseitig
mit dem Wärmeträger des Wärmeträgerkreises beaufschlagbare Heizkreise 9 angedeutet.
[0012] Zwischen dem Vorlauf 5 und dem Rücklauf 6 des Wärmeträgerkreises ist ein Pufferspeicher
10 vorgesehen, der durch eine Vorlaufanschlussleitung 11 mit dem Vorlauf 5 und durch
eine Rücklaufanschlussleitung 12 über ein Steuerventil 13 mit dem Rücklauf 6 des Wärmeträgerkreises
verbunden ist. Die Vorlaufanschlussleitung 11 ist stromabwärts der Wärmeabgabestationen
7 an den Vorlauf 5 angeschlossen, sodass bei nicht oder nur teilweise an den Wärmeträgerkreis
angeschlossenen Wärmeabgabestationen 7 der nicht über den Rücklauf 6 strömende Wärmeträgeranteil
dem Pufferspeicher 10 zugeführt werden kann. Der Pufferspeicher 10 ist mit einer vorzugsweise
von der Vorlaufanschlussleitung 11 ausgehenden Entladeleitung 14 versehen, die über
ein Steuerventil 15 mit dem Rücklauf 6 des Wärmeträgerkreises verbunden ist. Da die
Entladeleitung 14 außerdem durch eine Verbindungsleitung 16 an einer sekundärseitigen
Zwischenanspeisung 17 des Wärmetauschers 4 angeschlossen ist, kann der Wärmeträger
aus der Vorlaufanschlussleitung 11 demnach auch unter einer Umgehung des Pufferspeichers
10 über die Entladeleitung 14 entweder dem Rücklauf 6 oder dem Wärmetauscher 4 über
die Zwischenanspeisung 17 zugeführt werden. Zur Ansteuerung der Verbindungsleitung
16 dient ein Steuerventil 18.
[0013] Die Vorlaufanschlussleitung 11 ist über die Sekundärseite eines zusätzlichen Wärmetauschers
19 geführt, dessen Primärseite an einen Heizkreis 20 angeschlossen ist, der in Reihe
mit dem Vorlauf 2 der Wärmequelle 1 geschaltet ist und mittels eines Schaltventils
21 angesteuert wird. Mit der Ansteuerung des Heizkreises 20 durch das Schaltventil
21 kann somit der durch die Vorlaufanschlussleitung 11 strömende Wärmeträger über
den Wärmetauscher 19 erwärmt werden, um beispielsweise Wärmeverluste im Wärmeträgerkreis
auszugleichen oder die Ladetemperatur für den Pufferspeicher anzuheben.
[0014] Wird bei kaltem Pufferspeicher 10 zur Abdeckung des Wärmebedarfs in den Wärmeübergabestationen
7 die gesamte unter Volllast der Kreislaufpumpe 22 durch den Wärmeabgabekreis der
Wärmequelle 1 verfügbare Wärmemenge benötigt, strömt der mit einer Kreislaufpumpe
23 durch den Wärmeträgerkreis gepumpte, im Wärmetauscher 4 auf die vorgegebene, durch
einen Temperaturfühler 24 überwachte Solltemperatur erwärmte Wärmeträger durch die
parallel an den Wärmeträgerkreis angeschlossenen Wärmeabgabestationen 7 und durch
den Rücklauf 6 bei entsprechend geschalteten Steuerventilen 13 und 15 zurück zum Wärmetauscher
4. Die mithilfe der Temperaturfühler 25 und 26 überwachten Rücklauftemperaturen im
Rücklauf 6 des Wärmeträgerkreises und im Rücklauf 3 des Wärmeabgabekreises der Wärmequelle
1 sind entsprechend niedrig. Für die Erfassung der Vorlauftemperatur des Vorlaufs
2 des Wärmeabgabekreises der Wärmequelle 1 ist ein Temperaturfühler 27 vorgesehen.
[0015] Wird die durch den Wärmeabgabekreis der Wärmequelle 1 verfügbare Wärmemenge in den
Wärmeabgabestationen 7 nur zum Teil benötigt, kann bei gleichbleibendem Volumenstrom
ein Teilstrom des Wärmeträgers aus dem Vorlauf 5 des Wärmeträgerkreises zum Laden
des Pufferspeichers 10 durch die Vorlaufanschlussleitung 11 dem Pufferspeicher 10
zugeführt werden, wobei der bei diesem Ladevorgang aus dem Pufferspeicher 10 verdrängte,
kalte Wärmeträger durch die Rücklaufanschlussleitung 12 bei einer entsprechenden Schaltstellung
der Steuerventils 13 dem Rücklauf 6 wieder zugeführt wird, sodass der Wärmetauscher
4 mit dem gesamten, kalten Volumenstrom aus dem Rücklauf 6 beaufschlagt wird.
[0016] Der Ladezustand des Pufferspeichers 10 wird durch einen Temperaturfühler 28 im oberen,
warmen Bereich des Pufferspeichers 10 und durch einen Temperaturfühler 29 in der Rücklaufanschlussleitung
12 überwacht. Ist der Pufferspeicher 10 durchgeladen, was anhand des Temperaurfühlers
29 in der Rücklaufanschlussleitung 12 erfasst werden kann, so würde bei einer fortgesetzten
Ladung die Temperatur im Rücklauf 6 mit der Folge ansteigen, dass nicht nur die Vorlauftemperatur
des Wärmeträgerkreises, sondern auch die mit dem Temperaturfühler 26 erfasste Rücklauftemperatur
des Wärmeabgabekreises der Wärmequelle 1 ansteigt. Um dies zu verhindern, kann der
Wärmeabgabekreis der Wärmequelle 1 durch ein Abschalten der Kreislaufpumpe 22 stillgelegt
und die Wärmestationen 7 ausschließlich mit warmem Wärmeträger aus dem Pufferspeicher
10 beaufschlagt werden. Zu diesem Zweck wird die Entladeleitung 14 mittels des Steuerventils
18 und die Verbindungsleitung 16 an den Wärmetauscher 4 und über der Wärmetauscher
an den Vorlauf 5 des Wärmeträgerkreises angeschlossen, sodass die Kreislaufpumpe 23
den Wärmeträger aus dem Rücklauf bei entsprechender Schaltstellung des Steuerventils
13 durch die Rücklaufanschlussleitung 12 in den Pufferspeicher 10 fördert und damit
den warmen Wärmeträger aus dem oberen Bereich des Pufferspeichers 10 in die Entladeleitung
14 verdrängt und sich wiederum ein Kreislauf für den Wärmeträger einstellt.
[0017] Da die Entladeleitung 14 über das Steuerventil 14 auch mit dem Rücklauf 6 des Wärmeträgerkreises
verbunden werden kann, kann mithilfe des erwärmten Wärmeträgers aus dem Pufferspeicher
10 auch ein Spitzenbedarf an Wärme durch die Wärmeabgabestationen gedeckt werden,
weil mit der Zumischung von warmem Wärmeträger zum kalten Wärmeträger des Rücklaufs
6 die Rücklauftemperatur angehoben wird und dadurch bei gleicher Wärmebeaufschlagung
des Wärmetauschers 4 über den Wärmeabgabekreis der Wärmequelle 1 eine größere Wärmeenergie
zur Verfügung steht.
[0018] Um auch bei einem fehlenden Wärmebedarf einen auf die vorgegebene Solltemperatur
erwärmten Wärmeträger für die Wärmeabgabestationen 7 zur Verfügung stellen zu können,
kann der Wärmeträger über den Vorlauf 5, die Vorlaufanschlussleitung 11 und die mittels
der Verbindungsleitung 16 an die Zwischenanspeisung 17 des Wärmetauschers 4 angeschlossene
Entnahmeleitung 14 im Kreislauf geführt werden, und zwar mithilfe einer in der Vorlaufanschlussleitung
11 vorgesehenen Kreislaufpumpe 30. Die dabei unvermeidbaren Wärmeverluste können vorteilhaft
durch den zusätzlichen Wärmetauscher 19 ausgeglichen werden, indem der Heizkreis 20
bei laufender Kreislaufpumpe 22 des Wärmeabgabekreises durch eine entsprechende Ansteuerung
des Steuerventils 21 eingeschaltet wird. Die Temperatur des Wärmeträgers am sekundärseitigen
Ausgang des Wärmetauschers 19 wird mittels eines Temperaturfühlers 31 überwacht. Mithilfe
des zusätzlichen Wärmetauschers 19 kann auch im Bedarfsfall die Ladetemperatur für
den Pufferspeicher 10 angehoben werden.
1. Anlage zur Wärmeversorgung eines Gebäudes mit einem primärseitig an einen Vorlauf
(2) und einen Rücklauf (3) einer Wärmequelle (1) und sekundärseitig an einen Vorlauf
(5) und einen Rücklauf (6) eines Wärmeträgerkreises angeschlossen Wärmetauschers (4),
mit an den Vorlauf (5) und den Rücklauf (6) des Wärmeträgerkreises angeschlossenen
Wärmeabgabestationen (7) für eine Warmwasserbereitung und/oder für eine Heizung und
mit einem Pufferspeicher (10), der mit einer Vorlaufanschlussleitung (11) an den Vorlauf
(5) und mit einer Rücklaufanschlussleitung (12) an den Rücklauf (6) des Wärmeträgerkreises
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlaufanschlussleitung (11) des Pufferspeichers (10) stromabwärts der Wärmeübertragungsstationen
(7) an den Vorlauf (5) angeschlossen ist, dass der Pufferspeicher (10) eine stromabwärts
der Rücklaufanschlussleitung (12) in den Rücklauf (6) mündende Entladeleitung (14)
aufweist und dass die Entladeleitung (14) und die Rücklaufanschlussleitung (12) in
Abhängigkeit von der Vorlauf- und der Rücklauftemperatur des Wärmeträgerkreises sowie
der Rücklauftemperatur der Wärmequelle (1) ansteuerbar sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Reihe mit dem Vorlauf (2) der Wärmequelle (1) schaltbarer Heizkreis (20) vorgesehen
ist, der einen sekundärseitig in die Vorlaufanschlussleitung (11) des Pufferspeichers
(10) eingebundenen Wärmetauscher (19) primärseitig beaufschlagt.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladeleitung (14) des Pufferspeichers (10) durch eine schaltbare Verbindungsleitung
(16) an eine sekundärseitige Zwischenanspeisung (17) des primärseitig von der Wärmequelle
(1) beaufschlagbaren Wärmetauschers (4) anschließbar ist.