[0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrfachfunkenstrecke für ein Überspannungsschutzgerät,
mit mehreren Elektroden und zwischen den Elektroden angeordneten Isolierelementen,
wobei jeweils zwei einander gegenüberliegende Elektroden eine Einzelfunkenstrecke
bilden und die Einzelfunkenstrecken in Reihe geschalteten sind. Zum elektrischen Anschluss
weist die Mehrfachfunkenstrecke zwei elektrisch leitenden Kontaktelementen auf, zwischen
denen die Elektroden angeordnet sind, sodass das erste Kontaktelement die erste Elektrode
und das zweite Kontaktelement die letzte Elektrode der Mehrfachfunkenstrecke elektrisch
kontaktiert.
[0002] Überspannungsschutzgeräte sind in einer Vielzahl aus dem Stand der Technik bekannt
und dienen zum Schutz von elektrischen Geräten oder Leitungen vor Überspannungen,
die beispielsweise durch Blitzeinschläge oder Defekte in technischen Anlagen verursacht
werden können. Dabei werden Funkenstreckenanordnung mit mehreren Elektroden seit Jahrzehnten
im Bereich des Überspannungsschutzes von elektrischen Geräten und Anlagen eingesetzt.
[0003] Zur Ableitung von hohen Überspannungen bei gleichzeitiger Gewährleistung eines hohen
Netzfolgestrom-Löschvermögens werden häufig Mehrfachfunkenstrecken eingesetzt, die
aufgrund ihres Aufbaus häufig auch als Stapelfunkenstrecken bezeichnet werden. Derartige
Stapelfunkenstrecken bestehen aus mehreren Elektroden und mehreren Isolierungen, die
zwischen den einzelnen Elektroden angeordnet sind, sodass sich jeweils zwischen zwei
Elektroden eine Isolierung befindet, die in der Mitte eine Öffnung aufweist, sodass
zwei Elektroden eine Einzelfunkenstrecke bilden. Die Elektroden sind dabei häufig
als kreisförmige oder rechteckförmige Graphitscheiben ausgebildet, zwischen denen
dann entsprechend ringförmige oder rahmenartige Isolierungen angeordnet sind. Die
Isolierungen sind dabei häufig als dünne Isolierscheiben oder Isolierfolien aus Kunststoff,
beispielsweise PTFE ausgebildet.
[0004] Zur Beeinflussung des Zündverhaltens einer Mehrfachfunkenstrecke ist es aus dem Stand
der Technik bekannt, Steuerschaltungen vorzusehen, die mehrere passive Steuerelemente
aufweisen. So offenbart die
DE 197 42 302 A1 eine Mehrfachfunkenstrecke, die aus einer Mehrzahl von in Reihe geschalteten Einzelfunkenstrecken
besteht, wobei die Einzelfunkenstrecken, mit Ausnahme der im Ableitfall ersten ansprechenden
Einzelfunkenstrecke, durch ein abgestuftes Netz von Widerständen beschaltet sind,
sodass die Einzelfunkenstrecken sukzessive durchschalten. Jeder Einzelfunkenstrecke
ist dabei ein Widerstand parallel geschaltet und die Widerstände aller Einzelfunkenstrecken
sind zueinander in Reihe an Erde geschaltet. Damit die Ansprechspannung der Mehrfachfunkenstrecke
einen maximalen Wert von beispielsweise 4 kV nicht überschreitet, soll dabei der Abstand
zwischen den beiden Elektroden der ersten Einzelfunkenstrecke entsprechend gering
gewählt werden.
[0005] Häufig werden als Steuerelemente bei Mehrfachfunkenstrecken auch Kapazitäten verwendet,
insbesondere Kondensatoren, wobei je ein Kondensator mit einem Anschluss eine Elektrode
kontaktiert und alle Kondensatoren mit ihrem zweiten Anschluss elektrisch leitend
miteinander und mit dem zweiten Anschluss bzw. dem zweiten Kontaktelement der Mehrfachfunkenstrecke
verbunden sind. Dadurch ergibt sich jeweils ein kapazitiver Spannungsteiler, der die
anliegende Spannung auf eine Einzelfunkenstrecke konzentriert. Hat diese Einzelfunkenstrecke
gezündet, so liegt die Gesamtspannung, lediglich um die Bogenbrennspannung der ersten
Einzelfunkenstrecke reduziert, an der nächsten Einzelfunkenstrecke an, sodass die
Einzelfunkenstrecken sukzessive durchschalten.
[0006] Aus der Praxis sind unterschiedliche Varianten bekannt, wie die einzelnen Elektroden
und die einzelnen Isolierungen zu einer Mehrfachfunkenstrecke verbunden werden können.
Häufig werden dazu großflächige Kontaktplatten als Kontaktelemente verwendet, die
die Stirnseiten der Mehrfachfunkenstrecke bilden und über mehrere Führungsstangen
in axialer Richtung durch Verschrauben miteinander verspannt sind, sodass die einzelnen
Elektroden und die einzelnen Isolierungen in ihrer stapelförmigen Anordnung zwischen
den Kontaktplatten geklemmt sind. Wenn die zwischen den Kontaktplatten angeordneten
Führungsstangen außen an den einzelnen Elektroden vorbeigeführt sind, führt dies dazu,
dass der benötigte Bauraum relativ groß ist.
[0007] Die
DE 10 2011 102 864 A1 offenbart eine Stapelfunkenstrecke mit mehreren in Reihe geschalteten Einzelfunkenstrecken,
wobei die einzelnen Elektroden jeweils in einem Isolierkörper angeordnet sind. Die
Isolierkörper weisen jeweils eine Ausnehmung zur Aufnahme einer scheibenförmigen Elektrode
und eine Aufnahme für ein Steuerungselement auf, wobei die Aufnahme für das Steuerungselement
mit der Ausnehmung für die Elektrode verbundene ist. Ein Steuerungselement ist dabei
über eine Kontaktfeder mit dem Rand der Elektrode verbunden, sodass über die Steuerungselemente
eine Triggerung der einzelnen Elektroden der Stapelfunkenstrecke erreicht werden kann.
[0008] Mehrfachfunkenstrecken weisen gegenüber Einzelfunkenstrecken den Vorteil eines verbesserten
Netzfolgestromlöschvermögens auf. Die Fähigkeit, den Netzfolgestrom zu löschen, erhöht
sich dabei mit zunehmender Anzahl der Einzelfunkenstrecken. Gleichzeitig erhöht sich
mit zunehmender Anzahl an Einzelfunkenstrecken jedoch auch Ansprechspannung der Mehrfachfunkenstrecke.
Mehrfachfunkenstrecken, die sich aus vielen Einzelfunkenstrecken zusammensetzten,
haben daher zwar ein hohes Netzfolgestromlöschvermögen, weisen aber gleichzeitig auch
einen für Niederspannungsanwendungen in der Regel zu hohen Schutzpegel auf.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Mehrfachfunkenstrecke
anzugeben, die sowohl ein hohes Netzfolgestromlöschvermögen als auch einen möglichst
niedrigen Schutzpegel aufweist.
[0010] Diese Aufgabe ist bei der eingangs beschriebenen Mehrfachfunkenstrecke mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Dabei ist der Abstand x
1 zwischen der ersten Elektrode und der benachbarten zweiten Elektrode, die zusammen
die erste Einzelfunkenstrecke bilden, größer, als die jeweiligen Abstände x
2 zwischen den anderen benachbarten Elektroden, die die weiteren Einzelfunkenstrecken
bilden. Außerdem ist eine Zündhilfe zur Zündung der ersten Einzelfunkenstrecke vorgesehen,
die zumindest ein resistives Zündelement und ein spannungsbegrenzendes Element aufweist,
wobei das Zündelement mit dem Lichtbogenbrennraum der ersten Einzelfunkenstrecke in
Verbindung steht und auf der einen Seite mit der ersten Elektrode und auf der anderen
Seite über das spannungsbegrenzende Element mit dem zweiten Kontaktelement elektrisch
verbunden ist.
[0011] Die erfindungsgemäße Mehrfachfunkenstrecke ist zumindest funktional in zwei Bereiche
aufgeteilt. Der erste Bereich umfasst die erste Einzelfunkenstrecke und der zweite
Bereich die übrigen Einzelfunkenstrecken. Damit umfasst der zweite Bereich alle Elektroden
außer der ersten Elektrode, die mit dem ersten Kontaktelement elektrisch leitend verbunden
ist, während der erste Bereich nur die beiden ersten Elektroden umfasst. Die zur ersten
Elektrode benachbarte zweite Elektrode, die mit der ersten Elektrode die erste Einzelfunkenstrecke
bildet, ist dabei sowohl dem ersten Bereich als auch dem zweiten Bereich zugeordnet,
da die zweite Elektrode mit der nächsten Elektrode auch eine weitere Einzelfunkenstrecke,
die zweite Einzelfunkenstrecke, bildet.
[0012] Die Reduzierung der jeweiligen Abstände x
2 zwischen den benachbarten Elektroden, die die weiteren Einzelfunkenstrecken bilden,
im Vergleich zu den Abständen üblicher Einzelfunkenstrecken, führt zu einer Reduzierung
der Ansprechspannung in diesem Bereich. Dies ist zwar vorteilhaft hinsichtlich des
gewollten möglichst niedrigen Schutzpegels der Mehrfachfunkenstrecke, führt jedoch
gleichzeitig zu einer ungewollten Reduzierung der Isolationsfestigkeit in diesem Bereich,
insbesondere im Laufe des Betriebs, wenn es nach dem Zünden der Mehrfachfunkenstrecke
zu Verschmutzungen an den jeweiligen Isolationsstrecken kommt.
[0013] Um zu gewährleisten, dass die erfindungsgemäße Mehrfachfunkenstrecke dennoch eine
ausreichend hohe Isolationsfestigkeit aufweist, wird der Abstand x
1 zwischen der ersten Elektrode und der benachbarten zweiten Elektrode so groß gewählt,
dass die erste Einzelfunkenstrecke eine für die jeweilige Systemspannung ausreichende
Isolationsfestigkeit aufweist. Da ein entsprechend großer Abstand x
1 zwischen der ersten Elektrode und der benachbarten zweiten Elektrode, die zusammen
die erste Einzelfunkenstrecke bilden, zu einer Ansprechspannung führt, die deutlich
über den marktüblichen Anforderungen liegt, weist die erfindungsgemäße Mehrfachfunkenstrecke
zusätzlich noch eine Zündhilfe zur Zündung der ersten Einzelfunkenstrecke auf.
[0014] Die Zündhilfe besteht dabei zumindest aus einem resistiven Zündelement und einem
spannungsbegrenzenden Element, beispielsweise einem Varistor. Das Zündelement steht
auf der einen Seite mit der ersten Elektrode und auf der anderen Seite über das spannungsbegrenzende
Element - direkt oder indirekt - mit dem zweiten Kontaktelement in elektrischer Verbindung.
Außerdem steht das Zündelement mit dem Lichtbogenbrennraum der ersten Einzelfunkenstrecke
räumlich in Verbindung, d. h. das Zündelement ragt mit einer Stirnseite in den Lichtbogenbrennraum
hinein oder ist am Rand des Lichtbogenbrennraums angeordnet. Beim Auftreten einer
Überspannung, die größer als die Ansprechspannung ist, fließt zunächst ein Strom vom
zweiten Kontaktelement über das spannungsbegrenzende Element und das resistive Zündelement
zur benachbarten ersten Elektrode und zum ersten Kontaktelement. Der Stromfluss über
das Zündelement führt dabei zu einer Entladung an der Oberfläche des Zündelements,
sodass in dem an das Zündelement angrenzenden Zündbereich innerhalb des Lichtbogenbrennraums
ionisiertes Gas erzeugt wird, das sich im Lichtbogenbrennraum ausbreitet. Dies führt
zu einer Reduzierung der Durchbruchspannung der ersten Einzelfunkenstrecken, sodass
es zu einem Zünden der ersten Einzelfunkenstrecke zwischen der ersten Elektrode und
der benachbarten zweiten Elektrode kommt.
[0015] Die Ansprechspannung der erfindungsgemäßen Mehrfachfunkenstrecke wird somit durch
die Ansprechspannung der Zündhilfe und nicht durch die Ansprechspannung der ersten
Einzelfunkenstrecke bestimmt, sodass trotz des vergrößerten Abstands x
1 der ersten Einzelfunkenstrecke eine ausreichend geringe Ansprechspannung der Mehrfachfunkenstrecke
erreichbar ist. Insbesondere ist es möglich, aufgrund der Ausbildung einer Mehrzahl
von Einzelfunkenstrecken mit der erfindungsgemäßen Mehrfachfunkenstrecke ein hohes
Netzfolgestrom-Löschvermögen und gleichzeitig einen relativ geringen Schutzpegel zu
erreichen. Bei Auslegung der Mehrfachfunkenstrecke für ein 230/400 V System ist so
ein Schutzpegel von beispielsweise 1,5 kV erreichbar.
[0016] Zuvor ist ausgeführt worden, dass das resistive Zündelement auf der einen Seite mit
der ersten Elektrode und auf der anderen Seite über das spannungsbegrenzende Element,
direkt oder indirekt, mit dem zweiten Kontaktelement elektrisch verbunden ist. Dies
bedeutet, dass das resistive Zündelement nicht unmittelbar und dauerhaft über das
spannungsbegrenzende Element elektrisch leitend mit dem zweiten Kontaktelement verbunden
sein muss. Möglich ist vielmehr auch, dass in der Reihenschaltung aus Zündelement,
spannungsbegrenzenden Element noch weitere elektrische Bauelemente angeordnet sind,
die zur Zündhilfe gehören.
[0017] So weist die Zündhilfe gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung noch
ein Spannungsschaltelement auf, das mit dem resistiven Zündelement und dem spannungsbegrenzenden
Element in einer Reihenschaltung angeordnet ist. Das Spannungsschaltelement kann dabei
sowohl zwischen dem resistiven Zündelement und dem spannungsbegrenzenden Bauelement
als auch zwischen dem spannungsbegrenzenden Element und dem zweiten Kontaktelement
angeordnet sein. Die Ansprechspannung der Zündhilfe wird dann durch die Ansprechspannung
des Spannungsschaltelements bestimmt, da der Zündkreis erst bei einer Überspannung,
die größer als die Ansprechspannung des Spannungsschaltelements ist, leitend wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Zündhilfe besteht darin, dass die an der Mehrfachfunkenstrecke
anstehende äußere Spannung während des Zündvorgangs durch den Zündkreis, also die
Reihenschaltung aus Spannungsschaltelement, spannungsbegrenzendem Element und resistiven
Zündelement, bereits begrenzt wird, bis die Mehrfachfunkenstrecke vollständig durchgezündet
hat. Dabei werden Spannungsspitzen beim Zünden durch den Zündkreis begrenzt.
[0018] Besonders bevorzugt ist es außerdem, wenn das Spannungsschaltelement, bei dem es
sich beispielsweise um einen Gasableiter (GDT) handeln kann, derart zwischen dem zweiten
Kontaktanschluss und dem spannungsbegrenzenden Element angeordnet ist, dass es gleichzeitig
auch elektrisch zwischen dem zweiten Kontaktelement und der Steuerschaltung zur Steuerung
des Zündverhaltens der weiteren Einzelfunkenstrecken angeordnet ist, sodass die Steuerschaltung
nur im Ableitfall, wenn das Spannungsschaltelement angesprochen hat, mit dem zweiten
Kontaktelement elektrisch leitend verbunden ist.
[0019] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Mehrfachfunkenstrecke weist die Steuerschaltung
als Steuerelemente Kondensatoren auf, wobei jeweils ein Kondensator eine Elektrode
der weiteren Einzelfunkenstrecken mit seinem ersten Anschluss elektrisch kontaktiert
und die einzelnen Kondensatoren mit ihren zweiten Anschlüssen elektrisch miteinander
und mit dem zweiten Kontaktelement verbunden sind. Auch hierbei gilt bezüglich der
Verbindung der zweiten Anschlüsse der Steuerelemente bzw. der Kondensatoren, dass
diese sowohl direkt als auch indirekt mit dem zweiten Kontaktelement verbunden sein
können. Eine indirekte Verbindung ist kann gemäß den zuvor genannten vorteilhaften
Ausgestaltungen dadurch realisiert sein, dass zwischen dem gemeinsamen Bezugspunkt
der zweiten Anschlüsse der Steuerelemente bzw. der Kondensatoren und dem zweiten Kontaktelement
ein Spannungsschaltelement angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass die Steuerschaltung
nur im Ableitfall elektrisch leitend mit dem zweiten Kontaktelement verbunden ist,
also nur dann, wenn an der Mehrfachfunkenstrecke eine Überspannung ansteht, die größer
als die Ansprechspannung des Spannungsschaltelements ist. Dies führt zu einer Verbesserung
der Isolationseigenschaft der Mehrfachfunkenstrecke.
[0020] Zuvor ist ausgeführt worden, dass zur Gewährleistung einer ausreichend hohen Isolationsfestigkeit
der Abstand x
1 zwischen der ersten Elektrode und der benachbarten zweiten Elektrode so groß gewählt
ist, dass die erste Einzelfunkenstrecke eine für die jeweilige Systemspannung ausreichende
Isolationsfestigkeit aufweist. Beim bestimmungsgemäßen Einsatz der Mehrfachfunkenstrecke
in der Stromversorgung von Niederspannungsnetzen beträgt der Abstand x
1 vorzugsweise mindestens 0,5 mm, insbesondere zwischen 1 mm und 2 mm. Ein solcher
relativ großer Abstand zwischen den beiden Elektroden der ersten Einzelfunkenstrecke
würde normalerweise zu einem so hohen Schutzpegel führen, dass die Mehrfachfunkenstrecke
den heutzutage üblichen Anforderungen an Überspannungsschutzableiter nicht genügen
würde. Aufgrund der erfindungsgemäß bei der Mehrfachfunkenstrecke eingesetzten Zündhilfe
mit zumindest einem resistiven Zündelement und einem spannungsbegrenzenden Element
kann jedoch die Ansprechspannung der Mehrfachfunkenstrecke und damit deren Schutzpegel
entscheidend herabgesetzt werden.
[0021] Die Abstände x
2 zwischen den benachbarten Elektroden der weiteren Einzelfunkenstrecken sind dagegen
deutlich geringer als der Abstand x
1. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung liegen die Abstände x
2 maximal bei 0,2 mm, insbesondere zwischen 0,05 mm und 0,15 mm. Bei der bevorzugten
Dimensionierung der erfindungsgemäßen Mehrfachfunkenstrecke beträgt der Abstand x
1 somit mindestens das 5-fache des Abstands x
2. Auch wenn grundsätzlich die Abstände x
2 zwischen den benachbarten Elektroden der weiteren Einzelfunkenstrecken voneinander
abweichen können, so ist es auch aus herstellungstechnischer Sicht vorteilhaft, wenn
die Abstände x
2 zwischen den benachbarten Elektroden der weiteren Einzelfunkenstrecken gleich bzw.
im Rahmen von üblichen Fertigungstoleranzen im Wesentlichen gleich sind.
[0022] Die erfindungsgemäße Mehrfachfunkenstrecke nutzt somit den Vorteil von Mehrfachfunkenstrecken
mit einer Mehrzahl von Einzelfunkenstrecken, nämlich deren hohes Netzfolgestromlöschvermögen,
wobei gleichzeitig der ansonsten bei derartigen Mehrfachfunkenstrecken vorhandene
Nachteil eines relativ hohen Schutzpegels beseitigt ist. Die einzelnen Elektroden
der Mehrfachfunkenstrecke sind vorzugsweise als rechteckige oder runde dünne Scheiben
aus Carbon ausgebildet. Die Dicke der Elektrodenscheiben beträgt dabei vorzugsweise
weniger als 1 mm, insbesondere weniger als 0,75 mm, beispielsweise nur ca. 0,5 mm
bis 0,6 mm.
[0023] Die Isolierelemente zwischen den einzelnen Elektroden der Mehrfachfunkenstrecke können
grundsätzlich aus einzelnen Isolierscheiben oder Isolierfolien bestehen, die jeweils
ring- oder rahmenförmig ausgebildet sind. Vorteilhafterweise sind die einzelnen Isolierelemente
jedoch Teil einer gemeinsamen Isolier- und Halteanordnung, in der sowohl die einzelnen
Elektroden als auch die beiden Kontaktelemente angeordnet sind. Die Isolier- und Halteanordnung
sorgt dann gleichzeitig auch für die sichere mechanische Fixierung der einzelnen Elektroden
der Mehrfachfunkenstrecke.
[0024] Alternativ dazu können die einzelnen Isolierelemente auch jeweils Teil eines Isolier-
und Halterahmens sein, wobei dann die einzelnen Isolier- und Halterahmen miteinander
verbunden, insbesondere miteinander verschraubt oder verrastet sind. Die einzelnen
Isolier- und Halterahmen können dann jeweils eine Aufnahmeöffnung zur Aufnahme eines
Steuerungselements aufweisen.
[0025] Im Einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Mehrfachfunkenstrecke
weiterzubilden und auszugestalten. Dazu wird verwiesen sowohl auf die nachgeordneten
Patentansprüche als auch auf die nachfolgende Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Mehrfachfunkenstrecke,
in Schnittdarstellung und
- Fig. 2
- eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Mehrfachfunkenstrecke,
in Schnittdarstellung.
[0026] Die beiden Figuren zeigen jeweils eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen
Mehrfachfunkenstrecke 1, die mehrere Elektroden 2 und zwischen den Elektroden 2 angeordnete
Isolierelemente 3 aufweist. Jeweils zwei einander gegenüberliegende Elektroden 2 bilden
dabei eine Einzelfunkenstrecke 4, wobei die einzelnen Einzelfunkenstrecken 4 ihrerseits
in Reihe geschaltet sind. Die in den Figuren oben dargestellte erste Elektrode 21
bildet mit der benachbarten zweiten Elektrode 22 eine erste Einzelfunkenstrecke 41,
die sich in ihrem Aufbau von den anderen Einzelfunkenstrecken 4 unterscheidet. Die
erste Elektrode 21 ist außerdem elektrisch mit dem ersten Kontaktelement 5 verbunden,
während das zweite Kontaktelement 6 elektrisch leitend mit der letzten Elektrode 23
der Mehrfachfunkenstrecke 1 verbunden ist. Alle Elektroden 2, 21, 22, 23 der Mehrfachfunkenstrecke
1 sind somit zwischen den beiden Kontaktelementen 5, 6 angeordnet.
[0027] Bei beiden dargestellten Ausführungsbeispielen der Mehrfachfunkenstrecke 1 ist außerdem
noch eine Steuerschaltung 7 zur Steuerung des Zündverhaltens der Mehrfachfunkenstrecke
1 vorgesehen, wobei die Steuerschaltung 7 mehrere als Kondensatoren ausgebildete Steuerelemente
8 aufweist, die mit allen Elektroden 2, 22, 23 außer der ersten Elektrode 21 verbunden
sind. Zusätzlich weist die Mehrfachfunkenstrecke 1 eine Zündhilfe 9 auf, die der Zündung
der ersten Einzelfunkenstrecke 41 dient. Die Zündhilfe 9 weist ein resistives Zündelement
10 sowie die Reihenschaltung aus einem spannungsbegrenzenden Element 11 und einen
Spannungsschaltelement 13 auf. Als spannungsbegrenzendes Element 11 kann insbesondere
ein Varistor und als Spannungsschaltelement 13 insbesondere ein Gasableiter verwendet
werden. Das Zündelement 10 steht mit dem Lichtbogenbrennraum 12 der ersten Einzelfunkenstrecke
41 in Verbindung. Außerdem ist das resistive Zündelement 10 auf der einen Seite mit
der ersten Elektrode 21 und auf der anderen Seite über die Reihenschaltung aus dem
spannungsbegrenzenden Element 11 und Spannungsschaltelement 13 mit dem zweiten Kontaktelement
6 elektrisch verbunden.
[0028] Die erfindungsgemäße Mehrfachfunkenstrecke 1 ist in zwei Bereiche aufgeteilt, nämlich
einen ersten Bereich, der die erste Einzelfunkenstrecke 41 umfasst und einen zweiten
Bereich, der die übrigen Einzelfunkenstrecken 4 umfasst. Zum ersten Bereich gehört
darüber hinaus noch die Zündhilfe 9 mit dem in den Lichtbogenbrennraum 12 der ersten
Einzelfunkenstrecke 41 hineinragenden resistiven Zündelement 10 und zum zweiten Bereich
die Steuerschaltung 7 mit den einzelnen Steuerungselementen 8.
[0029] Wie aus beiden Figuren ersichtlich ist, ist der Abstand x
1 zwischen der ersten Elektrode 21 und der benachbarten zweiten Elektrode 22, die zusammen
die erste Einzelfunkenstrecke 41 bilden, wesentlich größer als der jeweilige Abstand
x
2 zwischen den anderen benachbarten Elektroden 2, 22, 23, die die weiteren Einzelfunkenstrecken
4 bilden. Der Abstand x
1 zwischen der ersten Elektrode 21 und der benachbarten zweiten Elektrode 22 beträgt
vorzugsweise zwischen 1 mm und 2 mm, während der Abstand x
2 zwischen den anderen benachbarten Elektroden 2, 22, 23 der weiteren Einzelfunkenstrecken
4 vorzugsweise zwischen 0,05 mm und 0,15 mm beträgt. Der Abstand x
1 ist somit vorzugsweise etwa zehnmal so groß wie der Abstand x
2.
[0030] Aufgrund des relativ großen Abstands x
1 zwischen der ersten Elektrode 21 und der benachbarten zweiten Elektrode 22 weist
die erste Einzelfunkenstrecke 41 und damit auch die Mehrfachfunkenstrecke 1 insgesamt
eine ausreichend hohe Isolationsfestigkeit auf. Gleichzeitig ist durch den sehr geringen
Abstand x
2 zwischen den benachbarten Elektroden 2, 22, 23 der weiteren Einzelfunkenstrecken
4 die Ansprechspannung im zweiten Bereich deutlich reduziert. Durch die zusätzlich
ausgebildete Zündhilfe 9 weist die Mehrfachfunkenstrecke 1 so einen sehr geringen
Schutzpegel bei gleichzeitig hohem Netzfolgestromlöschvermögen auf.
[0031] Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 als auch bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 weist die Steuerschaltung 7 als Steuerungselemente 8 Kondensatoren auf.
Grundsätzlich können jedoch auch andere Steuerungselemente verwendet werden. Der erste
Anschluss 14 der einzelnen Steuerungselemente 8 ist jeweils mit einer Elektrode 2,
22, 23 elektrisch leitend verbunden, während die zweiten Anschlüsse 15 der Steuerungselemente
8 elektrisch miteinander verbunden sind. Diese zweiten Anschlüsse 15 der Steuerungselemente
8 sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 direkt elektrisch leitend mit dem
zweiten Kontaktelement 6 verbunden.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist dagegen zwischen dem zweiten Kontaktelement
6 und dem gemeinsamen Potential 18 der zweiten Anschlüsse 15 der Steuerelemente 8
das Spannungsschaltelement 13 der Zündhilfe 9 geschaltet. Dies führte dazu, dass die
Steuerschaltung 7 bzw. die einzelnen Steuerungselemente 8 nur dann elektrisch leitend
mit dem zweiten Kontaktelement 6 verbunden sind, wenn das Spannungsschaltelement 13
bereits angesprochen hat. Die Steuerschaltung 7 ist somit nur im Ableitfall elektrisch
mit dem zweiten Kontaktelement 6 verbunden, wodurch die Isolationseigenschaft der
Mehrfachfunkenstrecke 1 im zweiten Bereich deutlich verbessert wird.
[0033] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele der Mehrfachfunkenstrecke
1 unterscheiden sich somit in der konkreten Anordnung der Zündhilfe 9 mit Bezug auf
die Steuerschaltung 7. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist das Spannungsschaltelement
13 mit seinem ersten Anschluss 16 mit dem zweiten Kontaktelement 6 und mit seinem
zweiten Anschluss 17 sowohl mit dem spannungsbegrenzenden Element 11 als auch mit
dem gemeinsamen Potenzial 18 der zweiten Anschlüsse 15 der Steuerungselemente 8 elektrisch
leitend verbunden.
[0034] Bei beiden Ausführungsbeispielen sind die einzelnen Isolierelemente 3 Teil einer
gemeinsamen Isolier- und Halteanordnung 19, die gleichzeitig auch zur mechanischen
Fixierung der einzelnen Elektroden dient. Zusätzlich sind von der Isolier- und Halteanordnung
19 auch die beiden Kontaktelemente 5, 6 aufgenommen, sodass eine relativ kompakte
Mehrfachfunkenstrecke 1 realisierbar ist. Aufgrund der sehr geringen Abstände x
2 zwischen den die weiteren Einzelfunkenstrecken 4 bildenden Elektroden 2, 22, 23 kann
die Mehrfachfunkenstrecke 1 eine Mehrzahl von Elektroden 2, 22, 23 aufweisen, ohne
dass dadurch die Abmessungen der Mehrfachfunkenstrecke 1 zwischen den beiden Kontaktelementen
5, 6 zu groß wird. Für den Fachmann ist dabei offensichtlich, dass die in den Fig.
1 und 2 dargestellte Anzahl an Elektroden 2 nur beispielhaft ist und die erfindungsgemäße
Mehrfachfunkenstrecke 1 keineswegs auf die dargestellte Anzahl an Elektroden 2 beschränkt
ist.
Bezugszeichen
[0035]
- 1
- Mehrfachfunkenstrecke
- 2
- Elektroden
- 21
- erste Elektrode
- 22
- zweite Elektrode
- 23
- letzte Elektrode
- 3
- Isolierelemente
- 4
- Einzelfunkenstrecke
- 41
- erste Einzelfunkenstrecke
- 5
- Kontaktelement
- 6
- Kontaktelement
- 7
- Steuerschaltung
- 8
- Steuerungselement
- 9
- Zündhilfe
- 10
- Zündelement
- 11
- spannungsbegrenzendes Element
- 12
- Lichtbogenbrennraum
- 13
- Spannungsschaltelement
- 14
- erster Anschluss Steuerungselement
- 15
- zweiter Anschluss Steuerungselement
- 16
- erster Anschluss Spannungsschaltelement
- 17
- zweiter Anschluss Spannungsschaltelement
- 18
- gemeinsames Potential der zweiten Anschlüsse der Steuerungselemente
- 19
- Isolier- und Halteanordnung
- x1
- Abstand Elektroden erste Einzelfunkenstrecke
- x2
- Abstand Elektroden weitere Einzelfunkenstrecke
1. Mehrfachfunkenstrecke (1) für ein Überspannungsschutzgerät, mit mehreren Elektroden
(2) und zwischen den Elektroden (2) angeordneten Isolierelementen (3), wobei jeweils
zwei einander gegenüberliegende Elektroden (2) eine Einzelfunkenstrecke (4, 41) bilden
und die Einzelfunkenstrecken (4, 41) in Reihe geschalteten sind,
mit zwei elektrisch leitenden Kontaktelementen (5, 6), zwischen denen die Elektroden
(2) angeordnet sind, sodass das erste Kontaktelement (5) die erste Elektrode (21)
und das zweite Kontaktelement (6) die letzte Elektrode (23) der Mehrfachfunkenstrecke
(1) elektrisch kontaktiert, und
mit einer Steuerschaltung (7) zur Steuerung des Zündverhaltens der Mehrfachfunkenstrecke
(1), wobei die Steuerschaltung (7) mehrere Steuerelemente (8) aufweist, die mit den
einzelnen Elektroden (2, 22, 23), außer der ersten Elektrode (21), verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand x1 zwischen der ersten Elektrode (21) und der benachbarten zweiten Elektrode (22), die
zusammen die erste Einzelfunkenstrecke (41) bilden, größer ist als die jeweiligen
Abstände x2 zwischen den anderen benachbarten Elektroden (2, 22, 23), die die weiteren Einzelfunkenstrecken
(4) bilden, und
dass eine Zündhilfe (9) zur Zündung der ersten Einzelfunkenstrecke (41) vorgesehen ist,
die zumindest ein resistives Zündelement (10) und ein spannungsbegrenzendes Element
(11) aufweist,
wobei das Zündelement (10) mit dem Lichtbogenbrennraum (12) der ersten Einzelfunkenstrecke
(41) in Verbindung steht und auf der einen Seite mit der ersten Elektrode (21) und
auf der anderen Seite über das spannungsbegrenzende Element (11) mit dem zweiten Kontaktelement
(6) elektrisch verbunden ist.
2. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündhilfe (9) ein Spannungsschaltelement (13) aufweist, das mit dem resistiven
Zündelement (10) und dem spannungsbegrenzenden Element (11) in einer Reihenschaltung
angeordnet ist.
3. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Steuerelement (8) eine Elektrode (2, 22, 23) der weiteren Einzelfunkenstrecken
(4) mit seinem ersten Anschluss (14) elektrisch kontaktiert und dass die Steuerelemente
(8) mit ihren zweiten Anschlüssen (15) elektrisch miteinander und mit dem zweiten
Kontaktelement (6) verbunden sind.
4. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannungsschaltelement (13) mit seinem ersten Anschluss (16) mit dem zweiten
Kontaktelement (6) und mit seinem zweiten Anschluss (17) sowohl mit dem spannungsbegrenzenden
Element (11) als auch mit den zweiten Anschlüssen (15) der Steuerelemente (8) elektrisch
leitend verbunden ist.
5. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand x1 zwischen der ersten Elektrode (21) und der benachbarten zweiten Elektrode (22) der
ersten Einzelfunkenstrecke (41) mindestens 0,5 mm, insbesondere 1 mm bis 2 mm beträgt.
6. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände x2 zwischen den benachbarten Elektroden (2, 22, 23) der weiteren Einzelfunkenstrecken
(4) jeweils höchstens 0,2 mm, vorzugsweise 0,05 mm bis 0,15 mm beträgt.
7. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände x2 zwischen den benachbarten Elektroden (2, 22, 23) der weiteren Einzelfunkenstrecken
(4) im Wesentlichen gleich groß sind.
8. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand x1 zwischen der ersten Elektrode (21) und der benachbarten zweiten Elektrode (22) der
ersten Einzelfunkenstrecke (41) mindestens das 5-fache, vorzugsweise mindestens das
10-fache des Abstands x2 zwischen den benachbarten Elektroden (2, 22, 23) der weiteren Einzelfunkenstrecken
(4) beträgt.
9. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Elektroden (2, 21, 22, 23) als dünne Scheiben aus Carbon ausgebildet
sind.
10. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierelemente (3) zwischen den einzelnen Elektroden (2, 21, 22, 23) Teil einer
gemeinsamen Isolier- und Halteanordnung (19) sind, in der sowohl die einzelnen Elektroden
(2, 21, 22, 23) als auch die beiden Kontaktelemente (5, 6) angeordnet sind.
11. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Isolierelemente (3) zwischen den einzelnen Elektroden (2, 21, 22, 23)
jeweils Teil eines einzelnen Isolier- und Halterahmens sind, und dass die einzelnen
Isolier- und Halterahmen miteinander verbunden, insbesondere miteinander verschraubt
oder verrastet sind.
12. Mehrfachfunkenstrecke (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Isolier- und Halterahmen jeweils eine Aufnahmeöffnung zur Aufnahme
eines Steuerungselements (8) aufweisen.