[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, ein Kochfeld mit einer solchen Kochfeldvorrichtung und ein Verfahren zu einer Herstellung
einer solchen Kochfeldvorrichtung.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind bereits Kochfeldvorrichtungen bekannt, die eine Aussparung
für einen Dunstabzug aufweisen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin,
eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer
Handhabung bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Kochfeldplatte, die zumindest eine Aussparung, insbesondere für
einen Dunstabzug, und zumindest einen Heizbereich aufweist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldplatte in zumindest einem Bereich einer Oberseite
der Kochfeldplatte, der zumindest teilweise die Aussparung umgibt, eine hydrophobe
und/oder oleophobe Beschichtung aufweist.
[0006] Durch eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere erreicht werden, dass eine Menge
an Kochflüssigkeiten, insbesondere übergelaufenes Gargut, Wasser, Öl und/oder Vergleichbarem,
oder Waschflüssigkeiten, insbesondere Spülwasser, Wischwasser oder Ähnliches, die
in die Aussparung eintreten, reduziert werden oder ein Eindringen solcher Flüssigkeiten
in die Aussparung gänzlich vermieden werden. Dem folgt ein geringerer Reinigungsaufwand
und/oder Wartungsaufwand der Aussparung und/oder eines sich an die Aussparung anschließenden
Hohlraums und/oder Auffangbeckens.
[0007] Unter einer "Kochfeldvorrichtung", insbesondere unter einer "Induktionskochfeldvorrichtung",
soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds,
insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung,
insbesondere die Induktionskochfeldvorrichtung, auch das gesamte Kochfeld, insbesondere
das gesamte Induktionskochfeld, umfassen.
[0008] Unter einer "Kochfeldplatte" soll insbesondere ein plattenförmiger Körper verstanden
werden, der dazu vorgesehen ist, ein Gargeschirr während eines Garvorgangs zu tragen.
Insbesondere ist die Kochfeldplatte dazu vorgesehen, zumindest in einem betriebsfähigen
Zustand eines die Kochfeldplatte aufweisenden Kochfelds eine Oberseite des Kochfelds
zu bilden. Insbesondere ist die Kochfeldplatte dazu vorgesehen, von zumindest einem
Heizelement ausgesandte Energie, insbesondere in Form von Wärmestrahlung oder einem
elektromagnetischen Wechselfeld im Frequenzbereich zwischen 1 kHz und 150 kHz, zur
Erhitzung eines aufgestellten Gargeschirrs zu transmittieren. Insbesondere ist die
Kochfeldplatte zumindest teilweise, insbesondere zu mindestens 99 %, von einer Glaskeramik
und/oder einem Borosilikatglas gebildet. Alternativ ist es denkbar, dass die Kochfeldplatte
von anderen Materialien, insbesondere Stein, Steinzeug und/oder einem Verbundwerkstoff
gebildet ist. Insbesondere weist die Kochfeldplatte eine, vorzugsweise konstante,
Dicke zwischen 3 mm und 10 mm, insbesondere zwischen 5 mm und 8 mm auf. Insbesondere
weist die Kochfeldplatte eine Breite von zumindest 35 cm, insbesondere von zumindest
55 cm, vorteilhaft von zumindest 85 cm auf. Insbesondere weist die Kochfeldplatte
eine Tiefe von zumindest 35 cm, insbesondere von zumindest 55 cm, auf.
[0009] Vorzugsweise ist die Aussparung senkrecht zu einer Oberseite der Kochfeldplatte durchgehend
durch die Kochfeldplatte ausgebildet. Insbesondere ist die Aussparung lochförmig ausgebildet,
also insbesondere O-förmig von der Kochfeldplatte umgeben. Alternativ ist eine Ausgestaltung
möglich, bei der die Aussparung bis zu einer Seite der Kochfeldplatte reicht, so dass
die Kochfeldplatte die Aussparung U-förmig umgibt. Insbesondere ist die Aussparung
etwa mittig bezüglich einer Breite der Kochfeldplatte angeordnet. Vorzugsweise weist
ein die Kochfeldplatte aufweisendes Kochfeld eine Dunstabzugsvorrichtung auf, die
dazu vorgesehen ist, zumindest in einem betriebsfähigen Zustand Dunst und/oder Luft
durch die Aussparung nach unten hin, insbesondere entgegen einer Konvektionsrichtung,
abzusaugen. Insbesondere weist ein die Kochfeldplatte aufweisendes Kochfeld einen
Fangkorb auf, der in und/oder unterhalb der Aussparung angeordnet ist, um in die Aussparung
eingetretenes, insbesondere hereingefallenes oder eingeflossenes, Gargut aufzufangen.
Insbesondere weist der Fangkorb Durchtrittsöffnungen für durch die Dunstabzugsvorrichtung
angesaugten Dunst und/oder Luft auf. Alternativ oder zusätzlich kann zwischen dem
Fangkorb und der Aussparung ein Spalt angeordnet sein, um abgesaugten Dunst oder Luft
hindurch zu lassen.
[0010] Unter einem Heizbereich soll insbesondere ein Bereich verstanden werden, in dem ein
Gargeschirr zu einer Erhitzung aufgestellt werden kann. Insbesondere ist der Heizbereich
dadurch charakterisiert, dass er sich zumindest in einem Betriebszustand und zumindest
in einem Bereich, der von dem Gargeschirr bedeckt ist, auf zumindest 50 °C, insbesondere
zumindest 80 °C erwärmt. Insbesondere ist der Heizbereich durch eine Position und/oder
einen Wirkungsraum von unter der Kochfeldplatte angeordneten Heizelementen des Kochfelds
bestimmt. Insbesondere ist der Heizbereich frei von der Beschichtung. Insbesondere
ist auch ein Bereich, der sich unmittelbar um den Heizbereich an diesen anschließt
und insbesondere zumindest 1,5 cm von dem Heizbereich entfernt ist, frei von der Beschichtung.
Insbesondere weist die Kochfeldvorrichtung zumindest einen, insbesondere zumindest
zwei, vorteilhaft zumindest drei weitere Heizbereiche auf.
[0011] Unter einer hydrophoben Beschichtung soll insbesondere eine wasserabweisende Beschichtung
verstanden werden. Insbesondere ist die hydrophobe Beschichtung dazu vorgesehen, Wasser
abperlen zu lassen, wobei insbesondere Kontaktwinkel von mehr als 60 °, insbesondere
mehr als 80 °, vorteilhaft mehr als 90 °, oder auch mehr als 100 °, erreicht werden.
Insbesondere weist die hydrophobe Beschichtung eine sehr geringe Benetzbarkeit durch
Wasser auf.
[0012] Unter einer oleophoben Beschichtung soll insbesondere eine ölabweisende Beschichtung
verstanden werden. Insbesondere ist die oleophobe Beschichtung dazu vorgesehen, Öl
und/oder andere Fette abperlen zu lassen, wobei insbesondere Kontaktwinkel von mehr
als 60 °, insbesondere mehr als 80 °, vorteilhaft mehr als 90 °, oder auch mehr als
100 °, erreicht werden. Insbesondere weist die oleophobe Beschichtung sehr geringe
Benetzbarkeit durch Öl oder Fett auf.
[0013] Die Beschichtung kann entweder hydrophob oder oleophob ausgebildet sein. Weiterhin
kann die Beschichtung sowohl hydrophob als auch oleophob ausgebildet sein, wobei insbesondere
die Beschichtung an sich von einem Material gebildet sein kann, das sowohl hydrophobe
als auch oleophobe Eigenschaften hat, oder wobei insbesondere die Beschichtung alternierend
hydrophobe und oleophobe Bereiche aufweist. Weiterhin kann die Beschichtung eine Mikrostruktur
ausbilden, die zu einem hydrophoben und/oder oleophoben Effekt führt.
[0014] Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0015] Vorzugsweise ist der Bereich zumindest teilweise zwischen dem Heizbereich und der
Aussparung angeordnet. Hierdurch kann eine Abschirmung der Aussparung, insbesondere
gegenüber übergelaufenem Gargut erreicht werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldplatte zumindest einen Bedienbereich
aufweist, wobei sich der Bereich zumindest teilweise über den Bedienbereich erstreckt.
Unter einem Bedienbereich soll hierbei insbesondere ein Bereich verstanden werden,
unter dem, zumindest in einem montierten Zustand des Kochfelds Bedienelemente, insbesondere
berührungsfreie, vorzugsweise kapazitive, Bedienelemente, und/oder Anzeigeeinheiten,
insbesondere ein Display und/oder LEDs angeordnet sind, um einen Betriebszustand des
Kochfelds darzustellen und/oder zu beeinflussen. Es kann insbesondere vermieden werden,
dass Flüssigkeit, insbesondere ausgelaufenes Gargut, in den Bedienbereich eindringt
und/oder dass eine Bedienung erschwert wird und/oder dass die Flüssigkeit zu einer
Fehlbedienung, insbesondere durch Fehldetektion der Flüssigkeit als Bedienerfinger,
führt.
[0017] Insbesondere bildet der Bereich zumindest eine Berandung zumindest eines Teils des
Bedienbereichs.
[0018] Vorteilhaft weist die Kochfeldplatte eine Hauptschalterbedienfläche auf, wobei zumindest
die Hauptschalterbedienfläche und zumindest ein Pfad auf der Oberseite zwischen der
Hauptschalterbedienfläche und dem Heizbereich frei ist von einer, insbesondere jeglicher
hydrophoben Beschichtung. Vorzugsweise erstreckt sich der Pfad entlang einer geraden
Linie oder weicht nur geringfügig von einer geraden Linie ab. Die Hauptschalterbedienfläche
ist insbesondere dazu vorgesehen, zu einem Einschalten und/oder Ausschalten des die
Kochfeldplatte aufweisenden Kochfelds betätigt zu werden.
[0019] Insbesondere ist der gesamte Bedienbereich mit Ausnahme der Hauptschalterbedienfläche
von dem Bereich bedeckt. Darunter, dass ein Pfad nur "geringfügig" von einer geraden
Linie abweicht, soll insbesondere verstanden werden, dass alle Punkte des Pfads maximal
5 cm, insbesondere maximal 2 cm, vorteilhaft maximal 1 cm, von einer geraden Linie,
die insbesondere Start und Endpunkt des Pfads schneidet, entfernt ist. Hierdurch kann
insbesondere eine erhöhte Sicherheit erreicht werden, da insbesondere eine automatische
Abschaltung eines die Kochfeldvorrichtung aufweisenden Kochfelds erreicht werden kann,
indem auf die Hauptschalterbedienfläche tretende Flüssigkeit als Bedieneingabe erkannt
wird.
[0020] Weiterhin kann die Kochfeldplatte an der Oberseite zumindest einen weiteren Bereich
aufweisen, der mit einer hydrophoben und/oder oleophoben Beschichtung versehen ist
und der relativ zum Heizbereich der Aussparung gegenüberliegend angeordnet ist. Insbesondere
bildet der weitere Bereich eine seitliche Begrenzung der Kochfeldplatte. Insbesondere
ist eine vordere Begrenzung und/oder eine hintere Begrenzung der Kochfeldplatte frei
von einer hydrophoben Beschichtung.
[0021] Weiterhin kann die Kochfeldplatte an der Oberseite zumindest einen weiteren Bereich
aufweisen, der mit einer hydrophoben und/oder oleophoben Beschichtung versehen ist
und der um mindestens einen Teil eines Randes der Kochfeldplatte angeordnet ist. Der
Bereich des Randes der Kochfeldplatte, der nicht mit der Beschichtung versehen ist,
kann als Ablauf für gelegentlich ausfließende Flüssigkeiten dienen.
[0022] Weiterhin wird ein Kochfeld mit einer zuvor beschriebenen Kochfeldvorrichtung vorgeschlagen.
[0023] Ebenso wird ein Verfahren zur Herstellung einer zuvor beschriebenen Kochfeldvorrichtung
vorgeschlagen, wobei in dem Bereich eine hydrophobe Beschichtung auf einen Kochfeldplattengrünling
aufgebracht wird, um die Kochfeldplatte zu bilden. Ferner wird vorgeschlagen, dass
vor einem Aufbringen der hydrophoben Beschichtung zumindest der Heizbereich mit einer
Maske versehen wird, die nach der Aufbringung der hydrophoben Beschichtung wieder
entfernt wird. Insbesondere wird auch die Hauptschalterbedienfläche mit einer Maske
versehen. Insbesondere werden der Heizbereich und die Hauptschalterbedienfläche mit
einer einzelnen, gemeinsamen Maske versehen. Insbesondere weist die Maske eine Kunststofffolie
auf. Insbesondere haftet die Maske elektrostatisch an dem Kochfeldplattengrünling.
Alternativ ist es denkbar, dass die Maske eine Stoffschlussschicht, insbesondere eine
Klebstoffschicht aufweist, die dazu vorgesehen ist, an dem Kochfeldplattengrünling
zu haften. Vorzugsweise weist ein die Klebstoffschicht bildender Klebstoff eine höhere
Haftkraft zur Maske auf als zu der Kochfeldplatte, so dass sich dieser rückstandsfrei
beim Abziehen der Maske von der Kochfeldplatte löst.
[0024] Weiterhin wird vorgeschlagen, das der Kochfeldplattengrünling vor dem Aufbringen
der Beschichtung einem Reinigungsschritt unterzogen wird. Insbesondere umfasst der
Reinigungsschritt einen Plasmaprozess. Alternativ und/oder zusätzlich umfasst der
Reinigungsschritt eine, insbesondere manuelle oder maschinelle, Reinigung mittels
eines Reinigungsmittels, insbesondere einer Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise
einer 10 mMol Natrium-hydroxid Lösung auf Isopropanolbasis.
[0025] Die Kochfeldvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und
Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung zu einer
Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten
Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0026] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer Aufsicht,
- Fig. 2
- die Kochfeldvorrichtung während einer Herstellung und
- Fig. 3
- eine weitere Ausführung des Kochfeldes mit einer Kochfeldvorrichtung in einer Aufsicht.
[0028] Figur 1 zeigt ein Kochfeld 10 mit einer Kochfeldvorrichtung 12.
[0029] Die Kochfeldvorrichtung 12 ist als Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet. Die
Kochfeldvorrichtung 12 weist eine Kochfeldplatte 14 auf. Die Kochfeldplatte 14 weist
eine Aussparung 16 auf. Die Aussparung 16 ist dazu vorgesehen, eine Öffnung eines
Dunstabzugs zu bilden. Die Kochfeldplatte 14 weist weiterhin einen Heizbereich 18
auf. Die Kochfeldplatte 14 weist einen weiteren Heizbereich 19 auf. Die Heizbereiche
18, 19 sind auf unterschiedlichen Seiten der Aussparung 16 angeordnet. Die Kochfeldplatte
14 weist in zumindest einem Bereich 20 einer Oberseite der Kochfeldplatte 14 eine
hydrophobe Beschichtung auf. Die Kochfeldplatte 14 ist von einer Glaskeramik gebildet.
[0030] Gemäß alternativen Ausgestaltungen ist die Beschichtung oleophob oder sowohl oleophob
als auch hydrophob.
[0031] Der Bereich 20 umgibt die Aussparung 16 komplett ringsum. Der Bereich 20 erstreckt
sich in einer Aufsicht um zumindest 2 cm um die Aussparung 16. Der Bereich 20 ist
teilweise zwischen dem Heizbereich 18 und der Aussparung 16 angeordnet. Der Bereich
20 ist teilweise zwischen dem weiteren Heizbereich 19 und der Aussparung 16 angeordnet.
[0032] De Heizbereiche 18, 19 sind jeweils als flexible Heizbereiche ausgebildet und dazu
vorgesehen, von einer Matrixanordnung von Induktoren beheizt zu werden.
[0033] Die Kochfeldplatte 14 weist einen Bedienbereich 24 auf. Der Bereich 20 erstreckt
sich teilweise über den Bedienbereich 24. Die Kochfeldplatte 14 bzw. der Bedienbereich
24 weist eine Hauptschalterbedienfläche 25 auf. Die Hauptschalterbedienfläche 25 und
ein Pfad auf der Oberseite der Kochfeldplatte 14 zwischen der Hauptschalterbedienfläche
25 und dem jeweiligen Heizbereich 18, 19 ist frei von einer hydrophoben Beschichtung.
Der Pfad zwischen der Kochfeldplatte 14 und dem Heizbereich 18 erstreckt sich entlang
einer geraden Linie.
[0034] Der Bereich 20 erstreckt sich über den kompletten Bedienbereich 24 mit Ausnahme der
Hauptschalterbedienfläche 25. Der Bereich 20 erstreckt sich teilweise zwischen der
Hauptschalterbedienfläche 25 und dem Heizbereich 18. Der Bereich 20 erstreckt sich
zwischen der Hauptschalterbedienfläche 25 und dem weiteren Heizbereich 19, so dass
keine gerade Linie zwischen der Hauptschalterbedienfläche 25 und dem weiteren Heizbereich
19 frei ist von einer hydrophoben Beschichtung.
[0035] Die Kochfeldplatte 14 weist an der Oberseite zwei weitere Bereiche 21, 22 auf. Die
weiteren Bereiche 21, 22 sind jeweils mit einer hydrophoben Beschichtung versehen.
Die weiteren Bereiche 21, 22 sind getrennt von dem Bereich 20 ausgebildet. Einer der
weiteren Bereiche 21 ist relativ zum Heizbereich 18 der Aussparung 16 gegenüberliegend
angeordnet. Der Heizbereich 18 ist zwischen dem Bereich 20 und dem weiteren Bereich
21 angeordnet. Ein anderer der weiteren Bereiche 22 ist relativ zum weiteren Heizbereich
19 der Aussparung 16 gegenüberliegend angeordnet. Der weitere Heizbereich 19 ist zwischen
dem Bereich 20 und dem anderen weiteren Bereich 22 angeordnet.
[0036] Die weiteren Bereiche bilden jeweils eine seitliche, insbesondere eine rechte und
eine linke Begrenzung der Kochfeldplatte 14.
[0037] Bei einer Herstellung der Kochfeldvorrichtung 12 wird ein Kochfeldplattengrünling
13 mit einer hydrophoben Beschichtung versehen, um die Kochfeldplatte 14 zu bilden
(vgl. Figur 2).
[0038] Vor einem Aufbringen der hydrophoben Beschichtung wird der Kochfeldplattengrünling
13 einer Reinigung unterzogen. Weiterhin wird der Heizbereich 18 mit einer Maske 30
versehen. Auch der weitere Heizbereich 19 wird mit einer Maske 30 versehen. Alle Heizbereiche
18, 19 werden mit der gleichen Maske 30 versehen. Die Maske 30 ist eine mit Klebstoff
beschichtete Kunststofffolie. Die Maske 30 ist bereits vor einer Ausbringung zurechtgeschnitten.
Die Maske 30 wird relativ zu der Aussparung 16 ausgerichtet, um eine ringsum gleichmäßige
Erstreckung der Beschichtung um die Aussparung 16 zu erreichen.
[0039] Nach Aufbringung und Anpressen der Maske 30 auf einer Oberseite des Kochfeldplattengrünlings
13 wird die Oberseite des Kochfeldplattengrünlings 13 mit der hydrophoben Beschichtung
versehen. Hierzu wird die Oberseite mit Octadecyltrichlorosilan behandelt. Das Octadecyltrichlorosilan
geht eine chemische Bindung mit freien Hydroxyl-Gruppen an der Oberseite des Kochfeldplattengrünlings
13 ein. Die Beschichtung entsteht durch Selbstorganisation des Octadecyltrichlorosilan
an der Oberfläche des Kochfeldplattengrünlings 13. Die hydrophobe Beschichtung kann
hierbei beispielsweise mittels eines Druckprozesses oder beispielsweise mittels Tauchens
des Kochfeldplattengrünlings 13 hergestellt werden.
[0040] Gemäß alternativen Ausgestaltungen können andere chemische Verbindungen, insbesondere
flourinierte Verbindungen genutzt werden, um eine hydrophobe oder oleophobe Beschichtung
bereitzustellen.
[0041] Die Maske 30 wird nach Aufbringung der hydrophoben Beschichtung entfernt.
[0042] Fig. 3 zeigt eine andere Konfiguration der Beschichtung auf der Oberseite der Kochfeldplatte,
bei der ein weiterer mit einer hydrophoben und/oder oleophoben Beschichtung versehener
Bereich um einen Teil des Randes der Kochfeldplatte angeordnet ist. Der einzige Teil
des Randes, der nicht mit einer Beschichtung versehen ist, sind die oberen Ecken,
an denen die abfließenden Flüssigkeiten abgelassen werden können,
Bezugszeichen
[0043]
10 |
Kochfeld |
12 |
Kochfeldvorrichtung |
13 |
Kochfeldplattengrünling |
14 |
Kochfeldplatte |
16 |
Aussparung |
18 |
Heizbereich |
19 |
Heizbereich |
20 |
Bereich |
21 |
Bereich |
22 |
Bereich |
24 |
Bedienbereich |
25 |
Hauptschalterbedienfläche |
30 |
Maske |
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einer
Kochfeldplatte (14), die zumindest eine Aussparung (16), insbesondere für einen Dunstabzug,
und zumindest einen Heizbereich (18, 19) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (14) in zumindest einem Bereich (20) einer Oberseite der Kochfeldplatte
(14), der zumindest teilweise die Aussparung (16) umgibt, eine hydrophobe und/oder
oleophobe Beschichtung aufweist.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (20) zumindest teilweise zwischen dem Heizbereich (18, 19) und der Aussparung
(16) angeordnet ist.
3. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (14) zumindest einen Bedienbereich (24) aufweist, wobei sich der
Bereich (20) zumindest teilweise über den Bedienbereich (24) erstreckt.
4. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (14) eine Hauptschalterbedienfläche (25) aufweist, wobei zumindest
die Hauptschalterbedienfläche (25) und zumindest ein Pfad auf der Oberseite der Kochfeldplatte
zwischen der Hauptschalterbedienfläche (25) und dem Heizbereich (18, 19) frei ist
von einer hydrophoben und/oder oleophoben Beschichtung.
5. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfad sich entlang einer geraden Linie erstreckt.
6. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (14) an der Oberseite zumindest einen weiteren Bereich (21, 22)
aufweist, der mit einer hydrophoben und/oder oleophoben Beschichtung versehen ist
und der relativ zum Heizbereich (18, 19) der Aussparung (16) gegenüberliegend angeordnet
ist.
7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (14) an der Oberseite zumindest einen weiteren Bereich (21, 22)
aufweist, der mit einer hydrophoben und/oder oleophoben Beschichtung versehen ist
und der um mindestens einen Teil eines Randes der Kochfeldplatte angeordnet ist.
8. Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
9. Verfahren zur Herstellung einer Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der Ansprüche
1 bis 7, wobei in dem Bereich (20) eine hydrophobe und/oder oleophobe Beschichtung
auf einen Kochfeldplattengrünling (13) aufgebracht wird, um die Kochfeldplatte (14)
zu bilden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor einem Aufbringen der hydrophoben Beschichtung, zumindest der Heizbereich (18,
19) mit einer Maske (30) versehen wird, die nach der Aufbringung der hydrophoben Beschichtung
wieder entfernt wird.