[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft, wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben,
ein handgeführtes, netzunabhängiges Elektrowerkzeug, umfassend einen eine elektrische
Baugruppe umfassenden Werkzeugkörper, einen mit diesem verbundenen, ein Bedienelement
umfassenden Handgriff und einen Batterieblock, wobei am unteren Ende des Handgriffs
ein gegenüber dem Querschnitt des Handgriffs erweiterter, für ein auswechselbares
Andocken des Batterieblocks hergerichteter Anschlusssockel vorgesehen und wobei weiterhin
der Batterieblock zumindest teilweise von einem gesonderten Spritzwasserschutz umgeben
ist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung dabei ein solches handgeführtes,
netzunabhängiges Elektrowerkzeug in Form eines handgeführten Druckflüssigkeitsgeräts
mit einer als elektrisch betriebene Pumpe ausgeführten elektrischen Baugruppe, mittels
derer Flüssigkeit einer typischerweise vorne an dem Werkzeugkörper angeordneten Düse
(namentlich einer Strahl- oder Sprühdüse) zuführbar ist. Ein Elektrowerkzeug gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist bereits aus der
JP 2009 262296 A bekannt.
[0002] Handgeführte, netzunabhängige Elektrowerkzeuge der gattungsgemäßen Art erfreuen sich
großer, angesichts immer leistungsfähigerer Batterien weiter zunehmender Beliebtheit
und sind weit verbreitet. Besonders verbreitet sind Akkuschrauber, Akkubohrer, Akkuschleifer,
etc. Eine eher neue Kategorie gattungsgemäßer handgeführter, netzunabhängiger Elektrowerkzeuge
mit sind handgeführte Druckflüssigkeitsgeräte, wie sie beispielsweise der
EP 2 663 405 B1,
EP 2 771 127 B1,
EP 2 994 240 B1 und
US 9 192 952 B2 entnehmbar sind. Insbesondere betrifft auch die (nachveröffentlichte)
DE 10 2021 103 306 A1 der Anmelderin ein als handgeführtes Druckflüssigkeitsgerät ausgeführtes netzunabhängiges
Elektrowerkzeug im hier maßgeblichen Sinne.
[0003] Namentlich die zuletzt genannten, als Drückflüssigkeitsgerät ausgeführten gattungsgemäßen
Elektrowerkzeuge sind potentiell der Gefahr ausgesetzt, bei ihrer bestimmungsgemäßen
Verwendung (durch Spritzwasser bzw. sonstige Flüssigkeitsspritzer) nass zu werden.
Aber auch andere gattungsgemäße Elektrowerkzeuge sind, da sie potentiell (auch) in
Outdoor-Anwendungen zum Einsatz kommen können, entsprechend gefährdet, namentlich
durch Regenwasser.
[0004] Das Schadpotential ist besonders erheblich, wenn entsprechende Flüssigkeit (Säuren,
Laugen, Reinigungsflüssigkeit, Lösungsmittel, Wasser, etc.) in den Batterieblock eindringt.
Vor diesem Hintergrund bestehen bereits Ansätze, den Batterieblock durch einen ihn
zumindest teilweise umgebenden, gesonderten (d. h. von dem Batterieblock unabhängigen
bzw. trennbaren) Spritzwasserschutz in Form einer Umhüllung zu schützen. In diesem
Zusammenhang ist namentlich zu verweisen auf die
US 8 733 471 B2. In gewissem Umfang können, gewissermaßen als Nebeneffekt, auch solche - beispielsweise
von dem Hersteller 3M angebotene - von unten über den Batterieblock gestülpte Schutzhüllen,
die dem mechanischen Schutz der Batterie vor Stößen und der Anbringung eines das Herabfallen
des Werkzeugs verhindernden Sicherungsleine dienen und selber mittels eines Riemens
an dem Werkzeug fixiert werden, den Batterieblock vor Spritzwasser schützen.
[0005] Die
EP 3 902 056 A2 offenbart eine dem Spritzwasserschutz dienende Schutzhülle für einen - insbesondere
an Elektrogeräten für Haus und Garten einsetzbaren - Akkumulator mit einem den Akkumulator
umschließenden Überzug. Dieser besteht aus einem gummielastischen Material wie Naturkautschuk,
Silikonkautschuk oder elastischem Thermoplast, was eine Anpassung der Schutzhülle
an den jeweiligen Akkumulator erlaubt, und umfasst insbesondere einen Boden und eine
umlaufende Wand, welche an ihrem oberen Rand eine flexible Dichtlippe aufweist. Diese
soll sich an das Gehäuse des mit dem Akkumulator ausgestatteten Elektrogeräts anschmiegen
und auf diese Weise gewährleisten, dass der Akkumulator vor dem Eindringen von Spritzwasser
geschützt ist. In einer Ausgestaltung wird die Dichtlippe hierzu zwischen dem Akkumulator
und einem an dem Gehäuse des Elektrogeräts ausgeführten Bund eingeklemmt.
[0006] Nach der
WO 2014/001 747 A2 wird als Alternative zu einem gesonderten Spritzwasserschutz (nur) für den Batterieblock
das handgeführte, netzunabhängige Elektrowerkzeug insgesamt in einer Schutzhülle aufgenommen,
aus dem lediglich der jeweilige Werkzeugaufsatz (z. B. Bohrer) herausragt.
[0007] Vor diesem Hintergrund ist die vorliegende Erfindung darauf gerichtet, das Risiko
einer Beschädigung von handgeführten, netzunabhängigen Elektrowerkzeugen der gattungsgemäßen
Art, insbesondere von deren Batterieblock durch Flüssigkeit zu reduzieren, wobei es
namentlich eine Zielsetzung ist, mit vergleichsweise geringem Aufwand und geringstmöglichen
negativen Auswirkungen auf die Handhabbarkeit des betreffenden gattungsgemäßen handgeführten
Elektrowerkzeugs bestmöglich die Gefahr einer Beschädigung des Batterieblocks durch
Flüssigkeitsspritzer, insbesondere Spritzwasser, zu minimieren.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabenstellung erfolgt, wie in Anspruch 1 angegeben, erfindungsgemäß
dadurch, dass bei einem handgeführten, netzunabhängigen Elektrowerkzeug der gattungsgemäßen
Art der Spritzwasserschutz als eine aus einem hochelastischen wasserundurchlässigen
Flachmaterial bestehende Hülle ausgeführt ist, welche einen Bodenabschnitt, einen
diesem gegenüberliegenden Deckelabschnitt und den Deckelabschnitt und den Bodenabschnitt
miteinander verbindende Seitenabschnitte umfasst, wobei der Deckelabschnitt einen
ersten Durchbruch, durch welchen der Handgriff oberhalb des Anschlusssockels hindurchtritt,
aufweist und der Bodenabschnitt mit einem gegenüber dem ersten Durchbruch größeren
zweiten Durchbruch versehen ist. Der zweite Durchbruch ist dabei dergestalt dimensioniert,
dass der Spritzwasserschutz unter Aufweitung des zweiten Durchbruchs über den Batterieblock
hochgeschoben bzw. hochgeschlagen und/oder umgekrempelt werden kann, so dass der Batterieblock
zumindest teilweise freiliegt, indem er unten aus dem Spritzwasserschutz heraustritt.
Von Bedeutung für das erfindungsgemäße handgeführte, netzunabhängige Elektrowerkzeug,
namentlich für dessen praktischen Nutzen und gute Verwendbarkeit ist demnach die spezifische
Ausführung des gesonderten, d. h. in dem Sinne von dem übrigen Elektrowerkzeug unabhängigen
bzw. trennbaren Spritzwasserschutz, dass das Elektrowerkzeug auch ohne den Spritzwasserschutz
uneingeschränkt funktionstauglich ist. Eine besonders herausragende Eigenschaft des
Spritzwasserschutzes ist dabei, dass dieser infolge seiner Herstellung aus einem hochelastischen
Flachmaterial und der Anwesenheit eines vergleichsweise groß dimensionierten zweiten
Durchbruchs im Bodenabschnitt auch dann an dem übrigen Elektrowerkzeug verbleiben
kann, wenn der Batterieblock gewechselt wird. Hierzu reicht nämlich aus, dass der
Spritzwasserschutz unter Aufweitung des zweiten Durchbruchs über den Batterieblock
hochgeschoben bzw. hochgeschlagen und/oder umgekrempelt wird, so dass der Batterieblock
zumindest teilweise freiliegt, indem er unten aus dem Spritzwasserschutz heraustritt.
So kann der Batterieblock von dem Anschlusssockel abgenommen und durch einen neuen
ersetzt werden. Nach dem Batteriewechsel wird der Spritzwasserschutz über den neuen
Batterieblock heruntergeschoben bzw. -gekrempelt, wobei sich der Bodenabschnitt -
unter Verengung des zweiten Durchbruchs - ringförmig an die Peripherie des Bodens
des Batterieblocks anlegt. Der Spritzwasserschutz ist, weil er bestimmungsgemäß bei
dem Batteriewechsel an dem Elektrowerkzeug verbleibt, nicht der Gefahr ausgesetzt
verloren zu gehen. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Phase des Batteriewechsels,
sondern generell. Denn der an dem Deckelabschnitt des Spritzwasserschutzes vorgesehene,
gegenüber dem zweiten Durchbruch kleinere erste Durchbruch ist von einer solchen Dimension,
dass er - unter Ausnutzung der Elastizität des Werkstoffs des Spritzwasserschutzes
- zwar so weit aufgeweitet werden kann, dass er bei abgenommenem Batterieblock über
den Anschlusssockel geschoben werden kann und hernach - unter Verengung - den Handgriff
des Elektrowerkzeugs umschließt, dass indessen der Anschlusssockel mitsamt dem angedocktem
Batterieblock nicht, zumindest nicht wiederholt, durch den entsprechend stark aufgeweiteten
ersten Durchbruch hindurchtreten kann, ohne dass die Gefahr einer nachhaltigen Beschädigung
des Spritzschutzes besteht.
[0009] Als "hochelastisch" im Sinne der vorliegenden Erfindung ist ein Flachmaterial dann
anzusehen, wenn es schadlos auf mindestens das Doppelte, bevorzugt auf mindestens
das Dreifache oder, besonders bevorzugt sogar auf mindestens das Vierfache seiner
Fläche gedehnt werden kann und aus seiner Dehnung sofort und zu 100% in seine ursprüngliche,
ungedehnte Form zurückkehrt, wenn die Dehnkraft endet. Ein in diesem Sinne der vorliegenden
Erfindung wasserundurchlässiges hochelastisches Flachmaterial, welches im Rahmen der
vorliegenden Erfindung besonders bevorzugt zum Einsatz kommen kann, ist Neopren.
[0010] Zur Vermeidung von Missverständnissen bzw. Fehlinterpretationen ist darauf hinzuweisen,
dass die Geometrie bzw. geometrische Merkmale des Spritzwasserschutzes betreffende
Angaben (z. B. das Größenverhältnis zwischen den beiden Durchbrüchen) sich, sofern
sich nicht aus dem Sinnzusammenhang etwas Anderes ergibt, auf den von dem Elektrowerkzeug
abgenommenen, d. h. den nicht durch Komponenten des Elektrowerkzeugs gedehnten bzw.
geweiteten Zustand beziehen.
[0011] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung macht der zweite Durchbruch,
welcher im Hinblick auf die Handhabung des Spritzwasserschutzes sowie dessen Lebensdauer
idealerweise elliptisch ausgeführt ist, einen Anteil von zwischen 50% und 90%, bevorzugt
zwischen 60% und 80% der Fläche des Bodenabschnitts des (nicht gedehnten) Spritzschutzes
aus. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders vorteilhafte Kombination von Eigenschaften.
Hierzu zählt, dass der an dem Boden des Batterieblocks anliegende, den zweiten Durchbruch
umgebende Ringbereich des Spritzschutzes, d. h. dessen Bodenabschnitt, ausreichend
groß dimensioniert ist, um für einen effektiven mechanischen Schutz des Batterieblocks
zu sorgen. Auf der anderen Seite ist der zweite Durchbruch von solcher Ausdehnung,
dass der Batteriewechsel (s. o.) ohne Mühe möglich ist; und auch im Hinblick darauf,
dass Flüssigkeit, welche unter ungünstigen Umständen an dem Handgriff des Elektrowerkzeugs
herabrinnend durch den ersten Durchbruch des Spritzschutzes hindurch in dessen Inneres
gelangen könnte, nicht in dem Spritzschutz "gefangen" bleiben sondern vielmehr möglichst
ungehindert nach unten abfließen können sollte, ist die besagte Relation zwischen
der Dimension des zweiten Durchbruchs und der Fläche des Bodenabschnitts insgesamt
(einschließlich der Fläche des zweiten Durchbruchs) sehr förderlich.
[0012] Gemäß einer wiederum anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Flachmaterial
auf der Innenseite mit einem Gewebe, Gewirk oder Gestrick kaschiert. Eine besonders
günstige Eigenschaft einer solchen Kaschierung ist, dass sie gewissermaßen als wasserführende
Schicht fungiert, sollte auf die oben dargelegte Weise Flüssigkeit von oben, d. h.
durch den oberen, ersten Durchbruch hindurch in das Innere des Spritzschutzes gelangen.
Entsprechende eingedrungene Flüssigkeit wird, der Schwerkraft folgend, in der Gewebe-,
Gewirk- oder Gestrick-Kaschierung nach unten in Richtung auf den Bodenabschnitt und
den dort bestehenden zweiten Durchbruch geleitet. Indem sie in der aus Gewebe-, Gewirk-
oder Gestrick bestehenden Schicht geführt und gehalten wird, wird einem Eindringen
in mögliche Spalte, Fugen oder dergleichen in dem Gehäuse des Batterieblocks entgegengewirkt.
Auf diese Weise wird eine für eindringende Feuchtigkeit besonders kritische Situation
entscheidend entschärft.
[0013] Eine nochmals andere bevorzugte Weiterbildung der vorliegenden Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, dass das Flachmaterial auf seiner Innenseite, ggf. auf der Innenseite
einer Kaschierung im vorstehenden Sinne, mit einem Gleitmaterial beschichtet ist.
Das auf diese Weise begünstigte Gleiten des Flachmaterials des Spritzwasserschutzes
auf dem Batterieblock erleichtert kann nochmals zu einer erheblichen Erleichterung
des Batteriewechsels beitragen.
[0014] Gemäß einer wiederum anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung gehen die Seitenabschnitte
des Spritzschutzes nahtlos in dessen Deckelabschnitt oder aber dessen Bodenabschnitt
über. Bei dieser Weiterbildung wird der Spritzschutz jeweils aus zwei Zuschnitten
gefügt, insbesondere - nachdem dabei die an zweiter Stelle genannte Ausführung ganz
besonders bevorzugt wird - aus einem den späteren Deckelabschnitt bildenden ersten
Zuschnitt und aus einem den späteren Bodenabschnitt und die späteren Seitenabschnitte
bildenden zweiten Zuschnitt. Ein besonderer Vorteil dieser zuletzt genannten Ausführung
besteht darin, dass in der mechanisch besonders beanspruchten Zone am Übergang von
dem Bodenabschnitt zu den vier Seitenabschnitten keine Naht vorliegt.
[0015] Die Seitenabschnitte sind dabei bevorzugt untereinander wasserdicht gefügt, insbesondere
indem sie wasserdicht miteinander verklebt sind. Entsprechendes gilt für die Verbindung
der Seitenabschnitte mit dem Deckelabschnitt. Im Hinblick auf einen besonders effektiven
Schutz des Batterieblocks vor Spitzwasser sind Nähte, sofern die Seitenabschnitte
miteinander vernäht sind, besonders bevorzugt so ausgeführt, dass die Nähfäden nicht
auf der Innenseite des Flachmaterials heraustreten; das Flachmaterial wird demgemäß
nicht durchstochen. Auch dies gilt wiederum in entsprechender Weise für Nähte, welche
der Verbindung der Seitenabschnitte mit dem Deckelabschnitt dienen.
[0016] In nochmals anderer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist mindestens einer
der Seitenabschnitte einen mit einem durchsichtigen Folienmaterial verschlossenen,
ein Sichtfenster bildenden Durchbruch auf. Dies erlaubt es, eine ggf. an dem Batterieblock
vorgesehene Anzeige betreffend den Ladezustand des Batterieblocks abzulesen, ohne
hierzu den Spritzschutz teilweise hochschieben, umschlagen oder hochkrempeln zu müssen.
[0017] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten
bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht schräg von hintenlinks-oben ein als erfindungsgemäßes
Druckflüssigkeitsgerät ausgeführtes handgeführtes, netzunabhängiges Elektrowerkzeug,
- Fig. 2
- das Druckflüssigkeitsgerät nach Fig. 1 in Seitenansicht von rechts, wobei der Spritzwasserschutz
in der Mittelebene geschnitten dargestellt ist, und
- Fig. 3
- das Druckflüssigkeitsgerät nach Fig. 2 beim Batteriewechsel.
[0018] Das im Rahmen des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels der Erfindung
zum Einsatz kommende Druckflüssigkeitsgerät entspricht, soweit sich aus der vorliegenden
Offenbarung nichts Anderes ergibt, hinsichtlich seiner technischen, funktionellen
und strukturellen Merkmale jenem Gerät, wie es der
deutschen Patentanmeldung 10 2021 103 306.3 der Anmelderin entnehmbar ist. Auf diese Offenbarung wird verwiesen und Bezug genommen.
Vorstehendes gilt, zusätzlich zu diversen Ausgestaltungsmerkmalen, insbesondere hinsichtlich
des grundlegenden strukturellen bzw. funktionellen Aufbaus dahingehend, dass das Druckflüssigkeitsgerät
einen Werkzeugkörper 1 aufweist, der seinerseits eine elektrische Baugruppe mit einer
elektrisch betriebenen Pumpe umfasst, wobei mit dem Werkzeugkörper 1 ein mit einem
Bedienelement 2 ausgestatteter Handgriff 3 verbundenen ist, an dessen unterem Ende
ein gegenüber dem Querschnitt des Handgriffs 3 erweiterter Anschlusssockel 4 vorgesehen
ist, welcher dem auswechselbaren Andocken eines Batterieblocks 5 dient und hierfür
hergerichtet ist.
[0019] Der Anschlusssockel 4 und der Batterieblock 5 sind von einem Spritzwasserschutz 6
umgeben. Dieser bildet ein gesondertes Ausstattungsteil in dem Sinne, dass das Druckflüssigkeitsgerät
auch ohne ihn funktionsfähig und einsetzbar ist. Der Spritzwasserschutz 6 ist als
eine Hülle ausgeführt, welche aus einem hochelastischen wasserundurchlässigen Flachmaterial,
nämlich aus innenseitig mit einem Gleitmaterial beschichteten Neopren besteht. Die
Hülle umfasst einen Bodenabschnitt 7, einen diesem gegenüberliegenden Deckelabschnitt
8 und vier den Deckelabschnitt 8 und den Bodenabschnitt 7 miteinander verbindende
Seitenabschnitte 9. Der Deckelabschnitt 8 weist dabei einen im spannungsfreien Zustand
etwa kreisförmigen ersten Durchbruch 10 auf, durch welchen der Handgriff 3 des Druckflüssigkeitsgeräts
oberhalb des Anschlusssockels 4 hindurchtritt. Hinsichtlich seiner Dimension ist der
erste Durchbruch 10 dabei so auf den Handgriff 3 abgestimmt, dass der Deckelabschnitt
8 oberhalb des Anschlusssockels 4, im Bereich des Übergangs von diesem zum Handgriff
3, eng an letzterem anliegt. Der Bodenabschnitt 7 ist mit einem im spannungsfreien
Zustand elliptischen zweiten Durchbruch 11 versehen. Dieser ist größer als der erste
Durchbruch 10.
[0020] Der Spritzwasserschutz 6 ist aus zwei Zuschnitten zusammengefügt, nämlich einem den
Deckelabschnitt 8 umfassenden ersten Zuschnitt und einem den Bodenabschnitt 7 und
die vier Seitenabschnitte 9 umfassenden zweiten Zuschnitt. Zur Fertigung werden die
vier Seitenabschnitte 9 gegenüber dem - eine etwa rechteckige Grundform aufweisenden
- Bodenabschnitt 7 aufgestellt und - zur Bildung einer umlaufenden Wandung - randseitig
jeweils mittels einer kombinierten Näh/Klebe-Fügung 12 untereinander verbunden. Anschließend
wird - ebenfalls mittels einer kombinierten Näh/Klebe-Fügung 13 - der Deckelabschnitt
8 längs deren oberen Rändern mit den vier Seitenabschnitten 9 verbunden.
[0021] Der zweite Durchbruch 11 macht einen Anteil von etwa 70% der Fläche des Bodenabschnitts
7 (den zweiten Durchbruch eingerechnet) aus, so dass - mit anderen Worten - etwa 30%
der Fläche des Bodenabschnitts 7 (den zweiten Durchbruch eingerechnet) als den zweiten
Durchbruch 11 umgebender Randabschnitt 14 verbleiben. Infolge der elliptischen Geometrie
des zweiten Durchbruchs 11 ist der Randabschnitt 14 in den vier Eckbereichen des Bodenabschnitts
7 besonders ausgedehnt, jeweils zwischen den Ecken demgegenüber eher schmal. Mit anderen
Worten: Das den zweiten Durchbruch 11 umgebende Material des Bodenabschnitts 7 des
Spritzwasserschutzes 6 konzentriert sich im Wesentlichen auf die vier Eckbereiche.
[0022] Jener Seitenabschnitt 9, welcher im montierten Zustand des Spritzwasserschutzes 6
die dem Benutzer zugewandte rückwärtige Front des Batterieblocks 5 abdeckt, weist
einen ein Sichtfenster 15 bildenden Durchbruch 16 auf, welcher mit einem durchsichtigen
Folienmaterial 17 verschlossen ist. Durch das Sichtfenster 15 hindurch ist das auch
bei aufgesetztem Spritzwasserschutz 6 jederzeit das Ablesen einer an dem Batterieblock
5 vorgesehenen Ladezustandsanzeige 18 möglich.
[0023] Wie sich aus dem Vergleich der Figuren 2 und 3 erkennen lässt, ist der Batteriewechsel
durch den Spritzwasserschutz 6 überhaupt nicht beeinträchtigt. Denn dieser lässt sich
- unter Aufweitung des zweiten Durchbruchs 11 - einfach über den auf den Anschlusssockel
4 aufgesetzten Batterieblock 5 hinweg so weit nach oben schieben, bis der Batterieblock
5 freiliegt, von dem Anschlusssockel 4 abgenommen (Fig. 3) und durch einen anderen
Batterieblock 5 ersetzt werden kann, woraufhin der Spritzwasserschutz 6 anschließend
wieder so weit nach unten geschoben wird, dass der Randabschnitt 14 des Bodenabschnitts
7 den Batterieblock 5 unten randseitig umgreift (Fig. 2).
1. Handgeführtes, netzunabhängiges Elektrowerkzeug, insbesondere handgeführtes Druckflüssigkeitsgerät,
umfassend einen eine elektrische Baugruppe, insbesondere eine elektrisch betriebene
Pumpe umfassenden Werkzeugkörper (1), einen mit diesem verbundenen, ein Bedienelement
(2) umfassenden Handgriff (3) und einen Batterieblock (5), wobei am unteren Ende des
Handgriffs (3) ein gegenüber dem Querschnitt des Handgriffs (3) erweiterter, für ein
auswechselbares Andocken des Batterieblocks (5) hergerichteter Anschlusssockel (4)
vorgesehen und wobei weiterhin der Batterieblock (5) zumindest teilweise von einem
gesonderten Spritzwasserschutz (6) umgeben ist,
wobei der Spritzwasserschutz (6) als eine aus einem hochelastischen wasserundurchlässigen
Flachmaterial bestehende Hülle ausgeführt ist, welche einen Bodenabschnitt (7), einen
diesem gegenüberliegenden Deckelabschnitt (8) und den Deckelabschnitt (8)und den Bodenabschnitt
(7) miteinander verbindende Seitenabschnitte (9) umfasst, wobei der Deckelabschnitt
(8) einen ersten Durchbruch (10), durch welchen der Handgriff (3) oberhalb des Anschlusssockels
(4) hindurchtritt, aufweist gekennzeichnet dadurch, dass der Bodenabschnitt (7) mit einem gegenüber dem ersten Durchbruch (10) größeren, dergestalt
dimensionierten zweiten Durchbruch (11) versehen ist, dass der Spritzwasserschutz
(6) unter Aufweitung des zweiten Durchbruchs (11) über den Batterieblock (5) hochgeschoben
bzw. hochgeschlagen und/oder umgekrempelt werden kann, so dass der Batterieblock (5)
zumindest teilweise freiliegt, indem er unten aus dem Spritzwasserschutz (6) heraustritt.
2. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Durchbruch (11) einen Anteil von zwischen 50% und 90%, bevorzugt zwischen
60% und 80% der Fläche des Bodenabschnitts (7) ausmacht.
3. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flachmaterial auf der Innenseite mit einem Gewebe, Gewirk oder Gestrick kaschiert
ist.
4. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flachmaterial auf seiner Innenseite, ggf. auf der Innenseite einer Kaschierung
im Sinne des Anspruchs 3, mit einem Gleitmaterial beschichtet ist.
5. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenabschnitte (9) nahtlos in den Deckelabschnitt (8) oder den Bodenabschnitt
(7) übergehen.
6. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenabschnitte (9) untereinander wasserdicht gefügt, insbesondere wasserdicht
miteinander verklebt sind.
7. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenabschnitte (9) miteinander vernäht sind, wobei die Nähfäden nicht auf der
Innenseite des Flachmaterials heraustreten.
8. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Seitenabschnitte (9) einen mit einem durchsichtigen Folienmaterial
(17) verschlossenen, ein Sichtfenster (15) bildenden Durchbruch (16) aufweist.
9. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Durchbruch (11) elliptisch ausgeführt ist.
1. Hand-held, mains-independent electric tool, in particular a hand-held hydraulic fluid
device, comprising a tool body (1) comprising an electrical assembly, in particular
an electrically operated pump, a handle (3) connected to the latter and comprising
an operating element (2), and a battery block (5), wherein at the lower end of the
handle (3) there is provided a connection base (4) which is widened with respect to
the cross-section of the handle (3) and is designed for exchangeable docking of the
battery block (5), and wherein the battery block (5) is furthermore at least partially
surrounded by a separate splash guard (6), wherein the splash guard (6) is designed
as a casing consisting of a highly elastic, waterimpermeable flat material, which
comprises a base section (7), a cover section (8) opposite said base section and side
sections (9) connecting the cover section (8) and the base section (7) to one another,
wherein the cover section (8) has a first opening (10) through which the handle (3)
passes above the connection base (4), characterized in that the base section (7) is provided with a second opening (11) which is larger than
the first opening (10) and dimensioned in such a way that the splash guard (6) can
be pushed up or folded up and/or turned inside out over the battery block (5) whilst
widening the second opening (11), so that the battery block (5) is at least partially
exposed by emerging from the splash guard (6) at the bottom.
2. Electric tool according to Claim 1, characterized in that the second opening (11) accounts for a proportion of between 50 % and 90 %, preferably
between 60 % and 80 % of the area of the base section (7).
3. Electric tool according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the flat material is laminated on the inner side with a woven, knitted or crocheted
fabric.
4. Electric tool according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the flat material is coated on its inner side, optionally on the inner side of a
lamination in the sense of Claim 3, with a sliding material.
5. Electric tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the side sections (9) merge seamlessly into the cover section (8) or the base section
(7).
6. Electric tool according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the side sections (9) are joined to one another in a watertight manner, in particular
are glued to one another in a watertight manner.
7. Electric tool according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the side sections (9) are sewn together, wherein the sewing threads do not protrude
on the inner side of the flat material.
8. Electric tool according to one of Claims 1 to 7, characterized in that at least one of the side sections (9) has an opening (16) closed with a transparent
film material (17) and forming a viewing window (15).
9. Electric tool according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the second opening (11) is designed to be elliptical.
1. Outil électrique manuel, indépendant du réseau, en particulier appareil à liquide
sous pression manuel, comprenant un corps d'outil (1) comprenant un composant à entraînement
électrique, en particulier une pompe à fonctionnement électrique, une poignée (3)
reliée à celui-ci comprenant un élément de commande (2) et un bloc de batterie (5),
sachant qu'à l'extrémité inférieure de la poignée (3) est prévu un socle de connexion
(4) élargi par rapport à la section transversale de la poignée (3), élargi, aménagé
pour un accrochage interchangeable du bloc de batterie (5) et sachant en plus que
le bloc de batterie (5) est entouré au moins en partie par une protection contre les
projections d'eau (6) spéciale, sachant que la protection contre les projections d'eau
(6) est exécutée sous la forme d'une enveloppe composée d'un matériau plat hautement
élastique imperméable à l'eau, laquelle comprend une section de fond (7), une section
de couverture (8) opposée à celle-ci et des sections latérales (9) reliant la section
de couverture (8) et la section de fond (7) entre elles, sachant que la section de
couverture (8) comporte une première ouverture (10), à travers laquelle passe la poignée
(3) au-dessus du socle de connexion (4), caractérisé en ce que la section de fond (7) est dotée d'une deuxième ouverture (11) dimensionnée plus
grande par rapport à la première ouverture (10) de telle façon que la protection contre
les projections d'eau (6) peut être remontée ou bien relevée et/ou retournée en élargissant
la deuxième ouverture (11) sur le bloc de batterie (5) de telle manière que le bloc
de batterie (5) est exposé au moins en partie en ressortant par le bas de la protection
contre les projections d'eau (6).
2. Outil électrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième ouverture (11) représente une part se situant entre 50 % et 90 %, de
préférence entre 60 % et 80 % de la surface de la section de fond (7).
3. Outil électrique selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le matériau plat est doublé sur son côté intérieur avec un tissu, un matériau maillé
ou tricoté.
4. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le matériau plat est recouvert d'un matériau glissant sur son côté intérieur, le
cas échéant sur le côté intérieur d'une doublure au sens de la revendication 3.
5. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les sections latérales (9) passent sans soudure dans la section de couverture (8)
ou la section de fond (7).
6. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les sections latérales (9) sont assemblées entre elles de façon étanche à l'eau,
en particulier collées l'une à l'autre de façon étanche à l'eau.
7. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les sections latérales (9) sont cousues entre elles, sachant que les fils à coudre
ne ressortent pas sur le côté intérieur du matériau plat.
8. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins une des sections latérales (9) comporte une ouverture (16) fermée avec un
matériau en feuille transparent (17), formant un regard de contrôle (15).
9. Outil électrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le deuxième ouverture (11) est exécutée de forme elliptique.