[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugschloss mit einem Gesperre aus einer Drehfalle
und mindestens einer Sperrklinke, wobei in einem eingebauten Zustand des Kraftfahrzeugschlosses
und in einer Offenstellung des Gesperres zumindest ein Teil eines Einlaufbereichs
für einen Schlosshalter freigebbar ist, und ein im freien Einlaufbereich angeordnetes
Betätigungsmittel.
[0002] Wie üblich, wechselwirkt das Kraftfahrzeugschloss bzw. insbesondere das Gesperre
des Kraftfahrzeugschlosses mit einem Schließbolzen, sobald eine zugehörige Kraftfahrzeugtür,
Kraftfahrzeugklappe, Kraftfahrzeugschiebetür oder dergleichen geschlossen wird. Dazu
ist das Kraftfahrzeugschloss meistens in oder an der fraglichen Kraftfahrzeugtür angeordnet.
Demgegenüber befindet sich der Schließbolzen an der Karosserie, so beispielsweise
an einer B- oder C-Säule. Der Schließbolzen, der auch als Schlosshalter bezeichenbar
ist, und das Kraftfahrzeugschloss definieren zusammen einen Kraftfahrzeugtürverschluss.
[0003] In heutigen Kraftfahrzeugschlössern sind eine Vielzahl von Funktionen enthalten,
wie beispielsweise eine Zentralverriegelung, eine Kindersicherung, eine Diebstahlsicherung
oder eine Crashsicherung, die einerseits sicherheitsrelevante Funktionen übernehmen
oder den Komfort im Kraftfahrzeug erhöhen. Diese Funktionen werden dabei zumeist mittels
eines Elektromotors mittelbar oder unmittelbar angetrieben oder eingelegt bzw. eingestellt.
Betrachtet man hierbei beispielsweise eine Zentralverriegelung, so wird die Zentralverriegelung
typischerweise mittels eines Zentralverriegelungsmotors in die Stellung entriegelt
und verriegelt überführt.
[0004] In der Position "entriegelt" des Verriegelungselements liegt regelmäßig eine durchgängige
mechanische Verbindung von einem Außentürgriff bzw. Innentürgriff bis hin zu einem
Auslösehebel für eine Sperrklinke des Gesperres vor. Bei einer Beaufschlagung des
betreffenden Außentürgriffs sorgt in diesem Falle der Auslösehebel dafür, dass die
Sperrklinke von einer Drehfalle abgehoben werden kann, so dass diese federunterstützt
oder aufgrund eines Türdichtungsdrucks öffnet. Dagegen korrespondiert die Funktionsstellung
"Verriegelt" des Verriegelungselements dazu, dass die zuvor angesprochene Betätigungshebelkette
unterbrochen ist. Eine etwaige Beaufschlagung des Innentürgriffs bzw. Außentürgriffs
geht folglich leer und der Auslösehebel wird nicht zur Beaufschlagung der Sperrklinke
betätigt.
[0005] Für den Fall, dass in dem Beispiel des Verriegelungselements bzw. Zentralverriegelungselements
es zu einem Ausfall der Verriegelung kommt, weil beispielsweise der Motor bzw. Zentralverriegelungsmotor
nicht mehr arbeitet, werden sogenannte Notverriegelungseinrichtungen vorgesehen. Eine
Möglichkeit zur Betätigung einer Notverriegelungseinrichtung, im Falle eines Stromausfalls,
ist in der
DE 10 2014 114 945 A1 offenbart. Kommt es zu einem Stromausfall, so offenbart die Druckschrift eine Lösung,
bei der ein manuelles Betätigen der Verriegelungseinrichtung des Schlosses vorgenommen
werden kann. Dazu ist in einen Einlaufbereich für einen Schlosshalter in das Kraftfahrzeugschloss
ein Betätigungsmittel eingebracht, so dass mittels eines Werkzeugs, zum Beispiel eines
Kraftfahrzeugschlüsselbunds oder eines Schraubenziehers ein manuelles Einlegen der
Verriegelung ermöglicht wird. Der Einlaufbereich definiert dabei den Bereich, in den
der Schlosshalter beim Schließen des Türelements einfällt und mit dem Gesperre und
insbesondere der Drehfalle des Gesperres in Eingriff gelangt. Hierdurch wird eine
Möglichkeit eines Verriegelns eines Kraftfahrzeugschlosses bereitgestellt, die eine
manuelle Betätigung im Falle eines Stromausfalls ermöglicht und darüber hinaus eine
im Kraftfahrzeugschloss vorhandene Öffnung nutzt, um eine Verriegelung einzulegen.
[0006] Darüber hinaus ist es aus der
DE 10 2014 003 505 A1 ebenfalls bekannt, den Einlaufbereich des Schlosshalters zum Einlegen einer Kindersicherung
zu verwenden. Auch in diesem Fall ist ein Betätigungsmittel im Einlaufbereich des
Schlosshalters angeordnet, so dass eine mechanische Betätigung des Betätigungsmittels
durch die Öffnung des Einlaufbereichs ermöglichbar ist. Als Kindersicherung im Kraftfahrzeug
bezeichnet man dabei Sperrvorrichtungen, die ein Öffnen der hinteren Kraftfahrzeugtüren
von innen her verhindern. Mit anderen Worten kann ein auf einer Rücksitzbank sitzendes
Kind den Innentürgriff zwar betätigen, das Betätigen führt aber nicht zum Entsperren
des Gesperres, weil die Kindersicherung ein Betätigen des Auslösehebels verhindert.
Wie vorstehend bereits ausgeführt, werden diese Sicherungsfunktionen und insbesondere
die Kindersicherung in heutigen Kraftfahrzeugschlössern elektrisch betätigt bzw. eingelegt,
wobei lediglich ein Steuersignal an das Kraftfahrzeugschloss weitergeleitet wird.
Es sind aber auch Kindersicherungen im Einsatz, die eine mechanische Redundanz zwischen
dem Innentürgriff und dem Kraftfahrzeugschloss vorsehen, so dass ein weiteres Sicherungsmittel
zum Betätigen des Kraftfahrzeugschlosses zur Verfügung steht. In beiden genannten
Fällen kann aber bei eingelegter Kindersicherung das Gesperre des Kraftfahrzeugschlosses
nicht von innen mittels des Innentürgriffs entsperrt werden. Dazu wird die mechanische
Anbindung an den Auslösehebel unterbunden, wobei dieses Unterbinden mittels eines
elektrischen Antriebs eingelegt bzw. eingestellt wird. Um im Falle eines Stromausfalls
wiederum die Möglichkeit zu haben, die Kindersicherung einzulegen, wird in der
DE 10 2014 003 505 A1 vorgeschlagen, das Betätigungsmittel im Einlaufbereich des Kraftfahrzeugschlosses
zur Einlegung der Kindersicherung zu verwenden.
[0007] Um in heutigen, vielfach mit Elektromotoren ausgestatteten Kraftfahrzeugschlössern,
ein Notbetätigen zu ermöglichen, ist es aus der
DE 11 2014 004 455 T5 bekannt geworden, im Kraftfahrzeugschloss einen Energiespeicher vorzusehen. Das elektrische
Kraftfahrzeugschloss weist dazu in das Schloss integrierte und auf einer Leiterplatte
angeordnete Energiespeicher auf, die im Falle eines Stromabfalls oder eines Stromausfalls
eine Notbetätigung des Kraftfahrzeugschlosses ermöglichen. Der Energiespeicher ist
fest im Kraftfahrzeugschloss montiert und würde im Falle eines Defekts oder Ausfalls
der Energiespeicher dazu führen, dass das Kraftfahrzeugschloss ausgetauscht werden
muss.
[0008] Die aus dem Stand der Technik bekannten Techniken, das heißt Sicherungsfunktionen
und bereitgestellten Energiespeicher, erhöhen die Sicherheit und den Komfort in heutigen
Kraftfahrzeugschlössern. Diese Schlösser stoßen aber dann an ihre Grenzen, wenn in
elektrisch betätigten Schlössern die Energieversorgung abbricht oder ein vorgesehener
Energiespeicher ausfällt. Hier setzt die Erfindung an.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Kraftfahrzeugschloss bereitzustellen.
Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, ein Kraftfahrzeugschloss bereitzustellen,
welches eine Energieversorgung über einen langen Zeitraum hin sicherstellt und die
sichere Funktion des Kraftfahrzeugschlosses auch im Falle eines Ausfalls der Stromversorgung
des Kraftfahrzeugs sicherstellt.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird durch den unabhängigen Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Es wird darauf
hingewiesen, dass die im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkend
sind, vielmehr sind beliebige Variationsmöglichkeiten der in der Beschreibung, den
Unteransprüchen sowie den Zeichnungen offenbarten Merkmalen möglich.
[0011] Gemäß dem Patentanspruch 1 wird die Aufgabe der Erfindung dadurch gelöst, dass ein
Kraftfahrzeugschloss bereitgestellt wird, mit einem Gesperre aus einer Drehfalle und
mindestens einer Sperrklinke, wobei in einem Einbauzustand des Kraftfahrzeugschlosses
und in einer Offenstellung des Gesperres zumindest ein Teil eines Einlaufbereichs
für einen Schlosshalter freigebbar ist, und ein im freien Einlaufbereich angeordnetes
Betätigungsmittel, wobei das Betätigungsmittel zumindest einen Teil einer Stromversorgung
des Kraftfahrzeugschlosses bildet. Durch das Verwenden des Betätigungsmittels als
Teil der Notstromversorgung wird die Möglichkeit erzielt, dem Benutzer des Kraftfahrzeugs,
wie auch bei Wartungsarbeiten den frei zugänglichen Bereich des Kraftfahrzeugschlosses
für die Notstromversorgung des Kraftfahrzeugschlosses zu nutzen. Ist die Notstromversorgung
im freien Einlaufbereich des Kraftfahrzeugschlosses angeordnet, so ist dieser Bereich
leicht bei geöffnetem Türelement erreichbar, so dass der Bediener in der Lage ist,
die Notstromversorgung einerseits in Kraft zu setzen oder im Wartungsfalle die Notstromversorgung
zu wechseln. Dabei bildet das Betätigungsmittel einen Teil der Notstromversorgung.
So kann das Betätigungsmittel einerseits zum Einschalten der Notstromversorgung zum
Einsatz kommen und/oder zum Beispiel einen Teil eines Gehäuses, wie beispielsweise
einen Verschlussdeckel für den Energiespeicher bilden.
[0012] Wird im Sinne der Erfindung von einem Türelement gesprochen, so sind damit beweglich
am Kraftfahrzeug angeordnete Bauteile gemeint, die mittels eines Kraftfahrzeugschlosses
in einer gesicherten Position gehalten werden und mittels eines elektrischen Antriebs
betätigbar sind. Dabei kann es sich um eine Seitentür, eine Haube, eine Schiebetür,
eine Heckklappe, eine Abdeckung oder ein vergleichbares Bauteil am Kraftfahrzeug handeln.
Mittels des elektrischen Antriebs kann dann ein Verriegeln, Entriegeln, Kindersichern,
Entsperren oder eine vergleichbare Funktion im Kraftfahrzeugschloss handeln, die mittels
eines Elektromotors betrieben wird und somit einer elektrischen Energieversorgung
bedarf.
[0013] Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug weist dabei ein Kraftfahrzeugschloss auf, welches
mit einem Gesperre aus einer Drehfalle und mindestens einer Sperrklinke aufgebaut
ist. Üblicherweise weisen solche Kraftfahrzeugschlösser einen Einlaufbereich auf,
mittels dem die Drehfalle in Eingriff mit einem Schlosshalter bringbar ist. Das Kraftfahrzeugschloss
ist dabei bevorzugt am beweglichen Türelement angeordnet und der Schlosshalter an
der Karosserie. Natürlich sind auch umgekehrte Anordnungen vorstellbar. Vorstellbar
ist es aber auch, dass das Kraftfahrzeugschloss zum Beispiel bei einer geteilten Heckklappe
zum Einsatz kommt, so dass Kraftfahrzeugschloss und Schlosshalter an beweglichen Bauteilen
angeordnet sind. In jedem Fall gelangt der Schlosshalter durch den Einlaufbereich
in Eingriff mit der Drehfalle. Die Drehfalle ist dabei gabelförmig aufgebaut, so dass
in Bezug auf die Drehfalle auch von einem Einlaufmaul gesprochen wird. Der Schlosshalter
gelangt mit der gabelförmigen Öffnung der Drehfalle in Eingriff, wobei während der
Schließbewegung die Drehfalle in zumindest einer Rastposition verrastet wird, so dass
ein gesperrtes Gesperre im Kraftfahrzeugschloss vorliegt. Der Bereich des Kraftfahrzeugschlosses,
in den der Schlosshalter eingreift, wird als Einlaufbereich bezeichnet. Ein Teil des
Einlaufbereichs deckt die Drehfalle ab, so dass der Schlosshalter mit der Drehfalle
in Eingriff gelangen kann. Ein nicht abgedeckter Bereich und somit ein freier Bereich
des Einlaufs wird gemäß dem Stand der Technik, wie auch erfindungsgemäß, für ein Betätigungsmittel
genutzt. Hierdurch ist der Bediener in der Lage bei geöffnetem Türelement in den Einlaufbereich
einzugreifen und an das Betätigungsmittel zu gelangen. Die Erfindung nutzt diesen
Vorteil und setzt im freien Einlaufbereich die Notstromversorgung des Kraftfahrzeugschlosses
an.
[0014] Bildet das Betätigungsmittel einen Teil eines Energiespeichers, insbesondere eines
Batteriefachs, so ergibt sich eine vorteilhafte Ausbildungsform der Erfindung. Das
Betätigungsmittel selbst kann dabei einen Teil des Energiespeichers bilden und zum
Beispiel einen Gehäusedeckel der Notstromversorgung bereitstellen. Das Betätigungsmittel
selbst kann aber auch lediglich als Abdeckung für den Energiespeicher dienen, wobei
das Betätigungsmittel dann zum Beispiel, wie aus dem Stand der Technik bekannt, eine
Öffnung aufweisen, in die ein Werkzeug einsetzbar ist, um das Betätigungsmittel, im
Falle des Einsatzes einer Abdeckung aus einer Verrastung mit dem Kraftfahrzeugschloss
herauszulösen. In bevorzugter Ausführungsform bildet das Betätigungsmittel aber selbst
einen Teil des Gehäuses der Notstromversorgung und insbesondere einen Deckel für den
Energiespeicher, zum Beispiel als Batterie.
[0015] Ist mittels einer Demontage des Betätigungsmittels ein Auswechseln des Energiespeichers
ermöglichbar, so kann wiederum eine vorteilhafte Ausgestaltungsform bereitgestellt
werden. Hier zeigt sich ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, nämlich der, dass
über den freien Einlaufbereich ein Austausch des Energiespeichers erfolgen kann. Durch
die Möglichkeit der Bereitstellung des Wechselns des Energiespeichers kann die Energieversorgung
auch über sehr lange Zeiträume und praktisch endlos gewährleistet werden. Wird im
Rahmen von üblichen Wartungsintervallen beim Kraftfahrzeug der Energiespeicher ausgetauscht,
so kann der Zeitraum zur Bereitstellung der Notstromversorgung über die gesamte Lebensdauer
des Kraftfahrzeugs hinweg sichergestellt werden. Die Funktionen, die über die Notstromversorgung
für das Kraftfahrzeug bereitgestellt werden, sind somit zu jedem Zeitpunkt über die
Notstromversorgung mit einem Strom bzw. einer Spannung versorgbar. Hier zeigt sich
ebenfalls ein weiterer Vorteil, nämlich der, dass auch geänderte Energiespeicher zum
Einsatz kommen können, die beispielsweise über eine verbesserte Lebensdauer verfügen
oder im Kraftfahrzeug eine höhere Strom- bzw. Spannungsversorgung bereitstellen können.
Die Austauschbarkeit des Energiespeichers gewährleistet auch, dass der Energiespeicher,
bei einem Ausfall des Energiespeichers leicht zu wechseln ist, ohne größere Montagearbeiten
oder gar das gesamte Schloss austauschen zu müssen.
[0016] Weiterhin vorteilhaft kann es sein, wenn der Energiespeicher mittels des Betätigungsmittels
führbar ist. Der Energiespeicher kann beispielsweise als Batterie oder Akku ausgebildet
sein und ist im Kraftfahrzeugschloss aufgenommen. Zum Auswechseln des Energiespeichers,
zum Beispiel im Falle einer regelmäßigen Wartung kann das Betätigungsmittel derart
aufgebaut sein, dass der Energiespeicher, das heißt zum Beispiel die Batterie, mittels
des Betätigungsmittels in das dafür vorgesehen Fach im Kraftfahrzeugschloss einführbar
bzw. herausziehbar ist. Das Betätigungsmittel dient dabei zur Führung und kann eine
den Energiespeicher zumindest bereichsweise umgreifende Halterung aufweisen. Natürlich
ist es erfindungsgemäß auch vorstellbar, dass das Betätigungsmittel selbst ein Gehäuse
für den Energiespeicher bildet, wobei das Gehäuse über entsprechende elektrische Kontaktierungen
verfügt, mittels derer der Energiespeicher mit dem Kraftfahrzeugschloss elektrisch
kontaktierbar ist.
[0017] Bildet das Betätigungsmittel einen Teil einer Notverriegelung oder einer Kindersicherung
des Kraftfahrzeugschlosses, so wird eine weitere Ausgestaltungsvariante der Erfindung
erzielt. Wird das Betätigungsmittel zusätzlich als mechanisches Mittel zur Notverriegelung
oder Kindersicherung genutzt, so kommt dem Betätigungsmittel eine Doppelfunktion zu.
Einerseits kann das Betätigungsmittel als Teil der Notstromversorgung dienen und andererseits
kann zusätzlich zum Beispiel eine Kindersicherung mechanisch, wie aus dem Stand der
Technik bekannt, mit dem Betätigungsmittel eingelegt werden. Dabei ist es erfindungsgemäß
vorstellbar, dass beispielsweise eine Drehrichtung des Betätigungsmittels für die
Auswahl der jeweiligen Funktion zur Verfügung steht. Wird beispielsweise durch ein
Verdrehen des Betätigungsmittels in eine Drehrichtung die Kindersicherung eingelegt,
so kann bei einem Verdrehen des Betätigungsmittels in die entgegengesetzte Richtung
ein Öffnen des Batteriefachs ermöglichbar sein. Hierzu können Rastpositionen am Betätigungsmittel
ausbildbar sein, so dass dem Bediener eine haptische Rückmeldung zur Verfügung steht,
um das sichere Einlegen der Kindersicherung zu ermöglichen und andererseits eine zum
Beispiel Ausgangsposition des Betätigungsmittels sicher einstellen zu können.
[0018] Weiterhin vorteilhaft kann es sein und eine Ausgestaltungsvariante der Erfindung
bilden, wenn ein Energiespeichergehäuse als Teil eines Schlossgehäuses ausbildbar
ist. Einerseits kann das Betätigungsmittel selbst einen Verschluss für das Gehäuse
des Energiespeichers bereitstellen und andererseits kann das Kraftfahrzeugschloss
und insbesondere ein Gehäuse des Kraftfahrzeugschlosses den Energiespeicher aufnehmen.
Das Kraftfahrzeugschlossgehäuse ist bevorzugt aus Kunststoff gebildet, wobei das Kraftfahrzeugschlossgehäuse
bevorzugt einen ersten Gehäuseteil aufweist, der mittels eines Gehäusedeckels verschließbar
ist.
[0019] Zumindest ein Teil des Kraftfahrzeugschlossgehäuses weist dabei in üblicher Bauform
elektrische Leitungen auf, wobei mittels der elektrischen Leitungen die elektrischen
Motoren, elektrischen Komponenten und beispielsweise Mikroschalter mit Strom versorgt
werden. Bildet das Schlossgehäuse selbst ein Gehäuse für den Energiespeicher, so kann
der Energiespeicher in einfacher konstruktiver Weise elektrisch mit dem Kraftfahrzeugschloss
kontaktiert werden, indem beispielsweise der Energiespeicher unmittelbar mit den elektrischen
Leitungen im Kraftfahrzeugschlossgehäuse kontaktiert wird.
[0020] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung wird dann erzielt, wenn das Kraftfahrzeugschloss
zumindest einen elektrischen Antrieb aufweist, wobei der elektrische Antrieb mittels
der Notstromversorgung mit Energie versorgbar ist. Das Kraftfahrzeugschloss ist dabei
derart aufgebaut, dass über ein Steuermittel im Kraftfahrzeugschloss selbst oder über
eine dem Kraftfahrzeug selbst zugeordnete Steuereinheit im Falle eines Stromabfalls
oder -ausfalls der Energiespeicher derart geschaltet wird, dass der elektrische Antrieb
oder gegebenenfalls die elektrischen Antriebe mit dem Notstrom des Energiespeichers
versorgbar sind. Kommt es beispielsweise zu einem Stromabfall im Kraftfahrzeug, so
wird der Energiespeicher derart dem Kraftfahrzeugschloss zugeschaltet, dass die Spannungs-
bzw. Stromversorgung des Energiespeichers dem Kraftfahrzeugschloss und/oder dem Kraftfahrzeug
selbst zur Verfügung steht.
[0021] Mittels des elektrischen Antriebs kann dann zum Beispiel ein Notverriegeln im Kraftfahrzeug
erfolgen.
[0022] Das Betätigungsmittel kann einen Gehäusedeckel, eine Führung und/oder eine Halterung
für den Energiespeicher bereitstellen. In vorteilhafter Weise ist zwischen dem Betätigungsmittel
und dem Schlossgehäuse ein Dichtungsmittel anordbar. Hierdurch wird gewährleistet,
dass der Energiespeicher sicher vor äußeren Einflüssen schützbar ist. Insbesondere
der freie Einlaufbereich unterliegt äußeren Witterungseinflüssen und/der Verschmutzungen,
die auch durch Reinigungsarbeiten, zum Beispiel durch den Bediener des Kraftfahrzeugs
selbst in den Einlaufbereich des Kraftfahrzeugschlosses gelangen können. Durch den
Einsatz eines Dichtungsmittels, beispielsweise eines Dichtungsrings um das Betätigungsmittel
herum, kann das Batteriefach bzw. das Energiespeicherfach sicher vor äußeren Umwelteinflüssen
geschützt werden. Dies ist insbesondere deshalb vorteilhaft, da Energiespeicher, und
vorzugsweise Batterien, anfällig gegen Feuchtigkeit sind. Ein Abdichten des Energiespeichergehäuses
kann somit über das Betätigungsmittel selbst erzielt werden. Dem Betätigungsmittel
können somit eine Vielzahl von Funktionen zukommen.
[0023] Das Betätigungsmittel kann als Dichtungsmittel dienen, als Führung oder Halterung
für den Energiespeicher dienen und darüber hinaus auch einen Teil der Betätigungsmechanik
des Kraftfahrzeugschlosses bilden. So ist es beispielsweise vorstellbar, dass das
Betätigungsmittel derart mit dem Energiespeichergehäuse verbunden ist, dass das Energiespeichergehäuse
selbst einen Teil der Betätigungsmechanik, insbesondere einer Hebelmechanik, des Kraftfahrzeugschlosses
bildet. In diesem beispielhaft genannten Fall nimmt die Betätigungsmechanik selbst
den Energiespeicher auf und dient gleichzeitig zum Beispiel als Mechanik zum Einlegen
einer Kindersicherung oder einer Notverriegelung.
[0024] Als Teil der Betätigungsmechanik kann das Betätigungsmittel zum Einlegen zum Beispiel
der Kindersicherung verwendet werden. Wird beispielsweise die Betätigungsmechanik
in Form einer Hebelmechanik ausgelegt, so kann mittels eines Verdrehens des Betätigungsmittels
die Kindersicherung eingelegt werden. Dabei kann auch ein Verdrehwinkel zur Betätigung
der Betätigungsmechanik und zum Wechseln des Energiespeichers genutzt werden. Wird
beispielsweise bei einem Verdrehwinkel von 45° in einer ersten Richtung die Kindersicherung
eingelegt, so kann bei einem Verdrehwinkel von 90° das Betätigungsmittel aus dem Schloss
lösbar sein, um den Energiespeicher auszutauschen. Bevorzugt kann im Bereich eines
Verdrehwinkels von 45° ein Rastpunkt vorgesehen sein, um dem Bediener ein haptisches
Feedback zu geben, dass das die Kindersicherung eingelegt ist. Vorstellbar ist es
auch, dass unterschiedliche Drehrichtungen zum Einlegen der Kindersicherung und zum
Lösen des Betätigungsmittels verwendet werden. Vorstellbar ist es auch, dass das Betätigungsmittel
mittels eines Bajonettverschlusses aus dem Eingriff mit dem Gehäuse bzw. dem Schloss
heraus lösbar ist.
[0025] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Kraftfahrzeugs und insbesondere des Kraftfahrzeugschlosses
kann gewährleistet werden, dass die Funktionen des Kraftfahrzeugschlosses auch im
Falle eines Ausfalls des Bordnetzes sicher mit Energie versorgt werden können. Dies
ist insbesondere durch die Austauschbarkeit des Energieträgers über den gesamten Zeitraum,
das heißt der Lebensdauer des Kraftfahrzeugs hinweg gewährleistbar.
[0026] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es gilt jedoch der Grundsatz,
dass das Ausführungsbeispiel die Erfindung nicht beschränkt, sondern lediglich eine
vorteilhafte Ausgestaltungsform dargestellt. Die dargestellten Merkmale können einzeln
oder in Kombination mit weiteren Merkmalen der Beschreibung ausgeführt werden, sofern
diese unter den in den beigefügten Ansprüchen definierten Umfang der Erfindung fallen.
[0027] Es zeigt:
Figur 1 eine dreidimensionale Ansicht auf ein Kraftfahrzeugschloss und eine Ansicht
auf den Einlaufbereich des Kraftfahrzeugschlosses mit einer darin befindlichen Drehfalle;
und
Figur 2 einen Querschnitt durch das in der Figur 1 dargestellte Kraftfahrzeugschloss
gemäß der Linie II-II, wobei ein Schnitt durch das Betätigungsmittel und den Energiespeicher
wiedergegeben ist.
[0028] In der Figur 1 ist ein Kraftfahrzeugschloss 1 in einer dreidimensionalen Ansicht
auf einen Teil des Kraftfahrzeugschlossgehäuses 2 und einen Teil eines Schlosskastens
wiedergegeben. Der Schlosskasten 3 wird mittels Schrauben 4, 5, 6 mit einem nicht
dargestellten Kraftfahrzeugtürelement verbunden. Das dargestellte Kraftfahrzeugschloss
kann beispielsweise ein Seitentürschloss sein. Der Schlosskasten 3, der bevorzugt
aus Metall gebildet ist, umschließt einen Einlaufbereich 7 des Kraftfahrzeugschlosses
1, wobei im Einlaufbereich 7 eine in einer Schließstellung befindliche Drehfalle 8
wiedergegeben ist. Integriert und bündig mit einer Ebene 9 des Einlaufbereichs 7 ist
ein Betätigungsmittel 10 angeordnet. Das Betätigungsmittel 10 weist eine Öffnung in
Form eines Einführschlitzes 11 auf, wobei in den Einführschlitz beispielsweise ein
Werkzeug oder ein Schlüsselbund einführbar ist. Weiterhin zu erkennen sind in der
Figur 1 zwei mit dem Schlosskasten 3 vernietete Achsen für das Gesperre 14, wobei
von dem Gesperre 14 in der Figur 1 lediglich die Drehfalle 8 zu erkennen ist. Das
Gesperre ist in diesem Ausführungsbeispiel aus der Drehfalle 8 sowie der Sperrklinke
15 gebildet.
[0029] Die Figur 1 zeigt das Kraftfahrzeugschloss 1 losgelöst vom Kraftfahrzeug, wobei die
Drehfalle 8 und somit das Gesperre 14 sich in einer Rastposition befindet. Wird das
Gesperre 14 geöffnet, so gibt die Drehfalle 8 den Einlaufbereich 7 mittels der gabelförmigen
Öffnung 16 der Drehfalle 8 frei. Somit ist der Bediener in der Lage, den Einführschlitz
11 des Betätigungsmittels 10 sicher zu erreichen und eine Notstromversorgung zu betätigen.
Das Betätigungsmittel 10 kann dabei in Richtung des Pfeils P hin und her verschwenkt
werden, je nach Ausführungsform des Kraftfahrzeugschlosses 1, so dass beispielsweise
in eine Drehrichtung eine Kindersicherung einlegbar ist und in eine andere entgegengesetzte
Drehrichtung zum Beispiel die Betätigungsmittel 10 aus dem Schlossgehäuse 2 herausschraubbar
ist. Wie vorstehend beschrieben, kann dazu eine Rastfunktion im Betätigungsmittel
10 und/oder Schlossgehäuse 2 vorgesehen sein, um ein sicheres Positionieren des Betätigungsmittels
im Kraftfahrzeugschloss 1 zu realisieren und dem Bediener ein haptisches Feedback
für ein sicheres Positionieren des Betätigungsmittels 10 bereitzustellen.
[0030] In der Figur 2 ist nun ein Schnitt durch das Kraftfahrzeugschloss 1 entlang der Linie
II-II der Figur 1 wiedergegeben. Zu erkennen ist ein Schnitt durch das Schlossgehäuse
2, den Schlosskasten 3, die Schrauben 4, 6, den Einlaufbereich 7, das Betätigungsmittel
10 sowie den Energiespeicher 17. Das Betätigungsmittel 10 dient wie in der Figur 2
zu erkennen, auch zur Führung des Energiespeichers 17, wobei eine Verlängerung 18
am Betätigungsmittel 10 ausgebildet ist, die den Energiespeicher und insbesondere
ein Energiespeichergehäuse 19 umschließt. Zur sicheren Positionierung des Energiespeichers
17 ist zwischen dem Betätigungsmittel 10 und dem Energiespeicher 17 ein Federelement
20 angeordnet. Zusätzlich weist das Betätigungsmittel 10 einen Absatz 21 auf, der
beispielsweise einen Bajonettverschluss für das Betätigungsmittel 10 mit dem Einlaufbereich
7 bildet. Der Einlaufbereich 7 und insbesondere die Ebene 9 des Einlaufbereichs kann
als separates Bauteil oder einstückig mit dem Schlossgehäuse 2 ausgebildet sein. In
diesem Ausführungsbeispiel bildet das Betätigungsmittel 10 selbst einen Teil des Energiespeichergehäuses,
wobei das Betätigungsmittel 10 hier als Gehäusedeckel für das Energiespeichergehäuse
19 dient. Zwischen dem Betätigungsmittel 10 und dem Energiespeichergehäuse 19 ist
eine Dichtung 22, zum Beispiel eine Ringdichtung angeordnet. Mittels des Absatzes
21 und der Dichtung 22 ist das Energiespeichergehäuse bzw. Batteriefach 19 sicher
vor äußeren Einflüssen schützbar.
[0031] Der Energiespeicher 17 kann beispielsweise eine Batterie sein. An einem axialen Ende
23 des Energiespeichers 17 befinden sich Kontakte 24, 25 mittels derer der Energiespeicher
17 mit zum Beispiel Leiterbahnen des Kraftfahrzeugschlosses verbindbar sind. Somit
kann eine Stromversorgung der im Kraftfahrzeugschloss vorhandenen elektrischen Komponenten
und/oder einer Steuereinheit im oder außerhalb des Kraftfahrzeugschlosses mit Energie,
das heißt Strom und Spannung, versorgt werden.
[0032] Kommt es nun im Falle zum Beispiel eines Stromabfalls im Kraftfahrzeug dazu, dass
nicht mehr ausreichende Energie für die Betätigung des Kraftfahrzeugschlosses 1 zur
Verfügung steht, so kann mittels des Energiespeichers 17 eine Notstromversorgung bereitgestellt
werden. Hierzu kann ein Steuersignal an das Kraftfahrzeugschloss und/oder eine Steuerung
weitergeleitet werden. Erfindungsgemäß ist der Energiespeicher 17 auswechselbar im
Kraftfahrzeugschloss 1 angeordnet. Zum Wechseln des Energiespeichers kann der Bediener
zum Beispiel ein Werkzeug in den Einführschlitz 11 einführen und das Betätigungsmittel
10 aus dem Eingriff mit dem Kraftfahrzeugschlossgehäuse 2 bzw. der Ebene 9 des Einführbereichs
7 herauslösen und entnehmen, so dass der Energiespeicher 17 gewechselt werden kann.
Nach dem Wechsel des Energiespeichers, zum Beispiel einer Batterie, kann das Betätigungsmittel
10 wieder in das Schlossgehäuse eingeführt und sicher verrastet werden, wobei der
Absatz 21 hinter eine Einführöffnung 28 für das Betätigungsmittel 10 gelangt. Nach
dem Verschließen der Einführöffnung 28 mittels des Betätigungsmittels 10 liegt der
Energiespeicher 17 auch unter Druck des Federelements 20 wieder sicher an den Leiterbahnen
26, 27 des Kraftfahrzeugschlosses an.
[0033] Vorstellbar ist es erfindungsgemäß auch, dass das Betätigungsmittel 10 derart ausgebildet
ist, dass eine Betätigungsmechanik 29 am Betätigungsmittel 10 ausgebildet ist, wobei
die Betätigungsmechanik 29, zum Beispiel zum Einlegen einer Kindersicherung, dient.
In diesem Fall kann das Betätigungsmittel 10 zum Beispiel formschlüssig in die Mechanik
29 eingreifen oder mehrteilig aufgebaut sein. Dabei ist es vorstellbar, dass das Betätigungsmittel
zum Beispiel derart mit dem Energiespeicher 19 in Eingriff gelangt, dass die Mechanik
29 mittels des Betätigungsmittels 10 bewegbar ist.
[0034] Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Kraftfahrzeugschlosses 1 kann eine Austauschbarkeit
des Energiespeichers mit einfachsten konstruktiven Mitteln umgesetzt werden, wobei
auf vorhandene Öffnungen, das heißt den Einlaufbereich 7 des Kraftfahrzeugschlosses
1 zurückgegriffen wird. Einerseits wird somit eine konstruktiv günstige Lösung zur
Bereitstellung einer Notstromversorgung ermöglicht und andererseits kann eine Langlebigkeit
des Kraftfahrzeugschlosses zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Kraftfahrzeugschloss
- 2
- Schlossgehäuse
- 3
- Schlosskasten
- 4, 5, 6
- Schrauben
- 7
- Einlaufbereich
- 8
- Drehfalle
- 9
- Ebene
- 10
- Betätigungsmittel
- 11
- Einführschlitz
- 12, 13
- Achsen
- 14
- Gesperre
- 15
- Sperrklinke
- 16
- gabelförmige Öffnung
- 17
- Energiespeicher
- 18
- Verlängerung
- 19
- Energiespeichergehäuse
- 20
- Federelement
- 21
- Absatz
- 22
- Dichtung
- 23
- Ende
- 24, 25
- Kontakte
- 26, 27
- Leiterbahn
- 28
- Einführöffnung
- 29
- Hebelmechanik
- P
- Pfeil
1. Kraftfahrzeugschloss (1) mit einem Gesperre (14) aus einer Drehfalle (8) und mindestens
einer Sperrklinke (15), wobei in einem Einbauzustand des Kraftfahrzeugschlosses (1)
und in einer Offenstellung des Gesperres (14) zumindest ein Teil eines Einlaufbereichs
(7) für einen Schlosshalter freigebbar ist, und ein im freien Einlaufbereich (7) angeordnetes
Betätigungsmittel (10), dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (10) zumindest einen Teil einer Notstromversorgung des Kraftfahrzeugschlosses
(1) bildet.
2. Kraftfahrzeugschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (10) einen Teil eines Energiespeichergehäuses (19), insbesondere
eines Batteriefachs, bildet.
3. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (10) einen Gehäusedeckel der Notstromversorgung bildet.
4. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Demontage des Betätigungsmittels (10) ein Auswechseln eines Energiespeichers
(17) ermöglichbar ist.
5. Kraftfahrzeugschloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (17) mittels des Betätigungsmittels (10) führbar ist.
6. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Betätigungsmittels eine Halterung (18) für den Energiespeicher (17) bereitstellbar
ist.
7. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel (10) einen Teil einer Notverriegelung oder einer Kindersicherung
(29) des Kraftfahrzeugschlosses (1) bildet.
8. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Energiespeichergehäuse (19) als Teil eines Schlossgehäuses (2) ausbildbar ist.
9. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeugschloss (1) zumindest einen elektrischen Antrieb aufweist, wobei
der elektrische Antrieb mittels der Notstromversorgung mit Energie versorgbar ist.
10. Kraftfahrzeugschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Betätigungsmittel (10) und dem Schlossgehäuse (2, 9) ein Dichtungsmittel
(22) anordbar ist.
11. Kraftfahrzeugschloss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiespeichergehäuse (19) Teil einer Betätigungsmechanik (29), insbesondere
einer Hebelmechanik, ist.
12. Kraftfahrzeug aufweisend ein einem beweglichen Türelement zugeordnetes Kraftfahrzeugschloss
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. A motor vehicle latch (1) comprising a locking mechanism (14) consisting of a catch
(8) and at least one pawl (15), wherein, in an installed state of the motor vehicle
latch (1) and in an open position of the locking mechanism (14), at least one part
of an inlet region (7) for a latch holder can be released, and an actuation means
(10) which is arranged in the free inlet region (7), characterized in that the actuation means (10) forms at least one part of an emergency power supply of
the motor vehicle latch (1).
2. The motor vehicle latch according to claim 1, characterized in that the actuation means (10) forms one part of an energy store housing (19), in particular
of a battery compartment.
3. The motor vehicle latch according to either claim 1 or claim 2, characterized in that the actuation means (10) forms a housing cover of the emergency power supply.
4. The motor vehicle latch according to any one of claims 1 to 3, characterized in that an exchange of an energy store (17) can be made possible by removing the actuation
means (10).
5. The motor vehicle latch according to claim 4, characterized in that the energy store (17) can be guided by means of the actuation means (10).
6. The motor vehicle latch according to either claim 4 or claim 5, characterized in that a holder (18) for the energy store (17) can be provided by means of the actuation
means.
7. The motor vehicle latch according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the actuation means (10) forms one part of an emergency lock or child lock (29) of
the motor vehicle latch (1).
8. The motor vehicle latch according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the energy store housing (19) can be formed as part of a latch housing (2).
9. The motor vehicle latch according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the motor vehicle latch (1) has at least one electric drive, wherein the electric
drive can be supplied with energy by means of the emergency power supply.
10. The motor vehicle latch according to any one of claims 1 to 9, characterized in that a sealing means (22) can be arranged between the actuation means (10) and the latch
housing (2, 9).
11. The motor vehicle latch according to claim 8, characterized in that the energy store housing (19) is part of an actuation mechanism (29), in particular
of a lever mechanism.
12. A motor vehicle comprising a motor vehicle latch (1) according to any one of the preceding
claims associated with a movable door element.
1. Serrure de portière de véhicule automobile (1) comportant un mécanisme de verrouillage
(14) constitué d'un loquet rotatif (8) et d'au moins un cliquet de verrouillage (15),
dans laquelle, dans un état de montage de la serrure de portière de véhicule automobile
(1) et dans une position ouverte du mécanisme de verrouillage (14), au moins une partie
d'une zone d'entrée (7) peut être libérée pour un support de serrure, et un moyen
d'actionnement (10) disposé dans la zone d'entrée (7) libre, caractérisée en ce que le moyen d'actionnement (10) forme au moins une partie d'une alimentation de secours
de la serrure de portière de véhicule automobile (1).
2. Serrure de portière de véhicule automobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen d'actionnement (10) forme une partie d'un boîtier d'accumulateur d'énergie
(19), en particulier d'un compartiment de batterie.
3. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que le moyen d'actionnement (10) forme un couvercle de boîtier de l'alimentation de secours.
4. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un remplacement d'un accumulateur d'énergie (17) est rendu possible à l'aide d'un
démontage du moyen d'actionnement (10).
5. Serrure de portière de véhicule automobile selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'accumulateur d'énergie (17) peut être guidé à l'aide du moyen d'actionnement (10).
6. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 4 ou 5,
caractérisée en ce qu'un dispositif de support (18) pour l'accumulateur d'énergie (17) peut être fourni
à l'aide du moyen d'actionnement.
7. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moyen d'actionnement (10) forme une partie d'un verrouillage de secours ou d'une
sécurité enfant (29) de la serrure de portière de véhicule automobile (1).
8. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un boîtier d'accumulateur d'énergie (19) peut être réalisé en tant que partie d'un
boîtier de serrure (2).
9. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la serrure de portière de véhicule automobile (1) présente au moins un entraînement
électrique, dans laquelle l'entraînement électrique peut être alimenté en énergie
à l'aide de l'alimentation de secours.
10. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'un moyen d'étanchéité (22) peut être disposé entre le moyen d'actionnement (10) et
le boîtier de serrure (2, 9).
11. Serrure de portière de véhicule automobile selon la revendication 8, caractérisée en ce que le boîtier d'accumulateur d'énergie (19) fait partie d'un mécanisme d'actionnement
(29), en particulier d'un mécanisme à levier.
12. Véhicule automobile présentant une serrure de portière de véhicule automobile (1)
associée à un élément de portière mobile selon l'une des revendications précédentes.