[0001] Die Erfindung betrifft ein Versetzgerät zum Versetzen einer Schalung, insbesondere
eines Deckenschalungselements, aufweisend:
einen Halterahmen zur lösbaren Anordnung der Schalung,
einen Stützrahmen zur Abstützung des Halterahmens,
eine Einhänge- und Aushängeeinrichtung zum Bewegen des Halterahmens relativ zum Stützrahmen
zwischen einer Einhängestellung zum Einhängen der Schalung in zumindest einen Stützenkopf
an zumindest einer Schalungsstütze und einer Aushängestellung zum Aushängen der Schalung
aus dem zumindest einen Stützenkopf an der zumindest einen Schalungsstütze.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung eine Schalungsvorrichtung, aufweisend:
ein Versetzgerät,
eine Schalung, insbesondere ein Deckenschalungselement, welche lösbar an dem Halterahmen
des Versetzgeräts angeordnet ist.
[0003] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Verbinden einer Schalung, insbesondere
eines Deckenschalungselements, mit einer Schalungsstütze.
[0004] Die
WO 2013/156405 A1 beschreibt eine Hub- und Schwenkvorrichtung zum Ein- und Ausschalen von Deckenschalungselementen.
Bei diesem Stand der Technik ist eine Schwenkeinheit und eine davon getrennte Hubeinheit
vorgesehen, die von einem gemeinsamen Bedienbereich aus betätigbar sind. Die Schwenkeinheit
hat einen Halter zum Einhängen des Deckenschalungselements. Mit einer ersten Seilwinde
kann ein Träger der Hubeinheit vertikal bewegt werden. Mit einer zweiten Seilwinde
an demselben Bedienbereich kann die Schwenkeinheit betätigt werden. Zum Einhängen
des Deckenschalungselements in vier Stützen mit der Hub- und Schwenkvorrichtung wird
der bewegbare Träger in einer vertikalen Richtung verfahren und in den Bereich von
zwei bereits stehenden Stützen gebracht. Dabei befindet sich ein den Stützen zugewandter
Bereich des Deckenschalungselements etwas über der Höhe des Andockbereichs der Stützen,
damit das Deckenschalungselement in diesem Bereich eingehängt werden kann. Dazu wird
hierzu der bewegbare Träger in der vorpositionierten Ausrichtung wieder in Richtung
der Basis bewegt, bis der einzuhängende Abschnitt des Deckenschalungselements mit
den Stützen in Kontakt kommt, Danach wird die Schwenkeinheit ausgelenkt, so dass sie
sich in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung befindet. In dieser Position ist
das Deckenschalungselement ebenfalls horizontal ausgerichtet. Sind im Bereich des
[0005] Deckenschalungselements bereits Stützen vormontiert, kann das Deckenschalungselement
nach einer Wegbewegung der Hub- und Schwenkvorrichtung selbständig stehen. Andernfalls
ist ein Wegbewegen nach der Montage weiterer Stützen am horizontal ausgerichteten
Deckenschalungselement möglich.
[0006] Somit kann mit dieser Hub- und Schwenkvorrichtung das Ein- und Ausschalen unterstützt
werden. Nachteilig ist jedoch, dass der Benutzer mehrere Versetz-, Hub- und Schwenkbewegungen
sorgfältig miteinander koordinieren muss, um das Deckenschalungselement an den Stützen
anzudocken.
[0007] Aus der
US 3,305,219 ist ein andersartiges Hubgerät für Bauplatten und Trockenwände gezeigt.
[0008] Die
US 4 117 939 A bezieht sich auf eine andersartige Hebevorrichtung zum Anheben einer Bauplatte auf
Deckenhöhe.
[0009] Auch die
CN 215254344 U bezieht sich auf eine andersartige Hebevorrichtung für abgehängte Decken.
[0010] Die
DE 196 02 981 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Einbauen und Ausbauen von Deckenschalungen, wobei die
Schaltafeln lediglich auf eine heb- und senkbar gelagerte Auflage gelegt werden können.
DE3135418A1 offenbart ein Transport- u. Montagewagen für Platten und anderen Gegenständen, zur
Montage an Decken und Schrägen.
[0011] Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, zumindest einzelne
Nachteile des Standes der Technik zu lindern bzw. zu beseitigen. Die Erfindung setzt
sich bevorzugt zum Ziel, ein Versetzgerät, eine Schalungsvorrichtung und ein Verfahren
zum Verbinden einer Schalung mit einer Schalungsstütze zu schaffen, mit denen das
Ein- und Ausschalen erleichtert und fehlertoleranter gemacht wird.
[0012] Diese Aufgabe wird mit einem Versetzgerät nach Anspruch 1, einer Schalungsvorrichtung
nach Anspruch 12 und einem Verfahren nach Anspruch 14 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0013] Erfindungsgemäß weist die Einhänge- und Aushängeeinrichtung zumindest eine Kulissenführung,
vorzugsweise zwei Kulissenführungen an gegenüberliegenden Längsseiten des Stützrahmens,
mit einem Aufwärtsabschnitt und einem Abwärtsabschnitt und zumindest ein Führungselement
am Halterahmen, wobei das Führungselement in der Kulissenführung geführt ist, auf.
[0014] Diese Ausführung der Einhänge- und Aushängeeinrichtung ermöglicht vorteilhafterweise
eine Zwangsführung des Halterahmens beim Überführen von der Aushängestellung in die
Einhängestellung. In Gebrauch wird so das Einhängen der Schalung am Halterahmen in
die zumindest eine Schalungsstütze, vorzugsweise in zwei in Abstand zueinander angeordnete
Schalungsstützen, präzise koordiniert. Als Schalung wird bevorzugt ein Deckenschalungselement
verwendet, welches Teil einer Deckenschalung aus mehreren nebeneinander angeordneten
Deckenschalungselementen sein kann. Vorteilhaferweise muss der Benutzer das Anheben
und Absenken des Halterahmens beim Einhängen der Schalung nicht selbst nachjustieren.
Die Kulissenführung leitet den Halterahmen mit hoher Genauigkeit in die Einhängestellung,
in welcher die Schalung mit dem Stützenkopf der Schalungsstütze verbunden werden kann.
Bevorzugt sind zwei gleiche Kulissenführungen an gegenüberliegenden Längsseiten des
Stützrahmens vorgesehen. Erfindungsgemäß weist die Kulissenführung den Aufwärtsabschnitt
an, an welchen der Abwärtsabschnitt anschließt. Der Aufwärtsabschnitt erstreckt sich
nach oben; der Abwärtsabschnitt nach unten. Für die Zwecke dieser Offenbarung beziehen
sich alle Orts- und Richtungsangaben auf den bestimmungsgemäßen Gebrauchszustand des
Versetzgeräts auf einem horizontalen Untergrund. Bevorzugt weist der Aufwärtsabschnitt
einen solchen Verlauf auf, dass der Halterahmen, und damit auch die daran anzubringende
Schalung, während des Anhebens entlang des Aufwärtsabschnitts nach vorne, d.h. zum
Stützenkopf hin, kippt. Am oberen Ende des Aufwärtsabschnitts kann sich ein oberer
Scheitel befinden, an den der Abwärtsabschnitt nach unten anschließt. Der Abwärtsabschnitt
erstreckt sich bevorzugt weiter vorne am Stützrahmen, wobei sich "vorne" auf die der
Schalungsstütze zugewandte Seite und "hinten" auf die von der Schalungsstütze abgewandte
Seite bezieht. Somit wird das obere Ende des Halterahmens, und damit im Gebrauchszustand
auch die Schalung, nach vorne bewegt, ohne das Versetzgerät als Ganzes bewegen zu
müssen. Bei dieser Ausführung bewirkt die Kulissenführung eine kombinierte Hub- und
Absenkbewegung, wobei der Halterahmen zudem gegenüber dem Stützrahmen nach vorne verlagert
wird. Diese komplexe Bewegung ermöglicht es, die Schalung am Halterahmen so am Stützenkopf
anzuordnen, dass die Schalung nur noch in die vorzugsweise im Wesentlichen horizontale
Schalstellung gebracht werden muss. Das kann beispielsweise manuell mit einem Werkzeug
oder mit einer Hubvorrichtung erledigt werden, welches an dem von der Schalungsstütze
abgewandten Ende der Schalung angebracht wird, um die Schalung in die Schalstellung
hochzuschwenken. Am Halterahmen ist zumindest ein Führungselement, insbesondere ein
Führungsbolzen, vorgesehen, welcher in der Kulissenführung, vorzugsweise im Wesentlichen
ohne seitliches Spiel, geführt ist. Dadurch ist die Bewegung des Halterahmens in die
Einhängestellung vorgegeben. Eine Nachjustierung durch den Benutzer kann entfallen.
Das Aushängen der Schalung von der zumindest einen Schalungsstütze wird entsprechend
nur in umgekehrte Richtung durchgeführt. Ausgehend von der Einhängestellung wird der
Halterahmen, in Gebrauch samt Schalung, entlang der Kulissenführung in die Aushängestellung
überführt, um die Schalung von der zumindest einen Schalungsstütze zu entfernen.
[0015] Bevorzugt ist der Aufwärtsabschnitt der Kulissenführung gegenüber der Linearführung
nach vorne, zur Schalungsstütze hin, geneigt. Der Aufwärtsabschnitt kann an einem
oberen Scheitel der Kulissenführung enden. An den oberen Scheitel schließt der Abwärtsabschnitt
an, welcher sich nach unten, zum Untergrund hin erstreckt. Bevorzugt weist der Abwärtsabschnitt
einen oberen Teilabschnitt und einen unteren Teilabschnitt auf, welcher bezüglich
des oberen Teilabschnitts schräg nach hinten geneigt ist.
[0016] Um den Halterahmen aus einer abgesenkten Stellung zum Anordnen der Schalung am Stützenrahmen
in eine angehobene Stellung zur Vorbereitung des Einhängens der Schalung in den Stützenkopf
der Schalungsstütze zu bringen, weist die Einhänge- und Aushängeeinrichtung bevorzugt
zumindest eine Linearführung, vorzugsweise zwei Linearführungen an gegenüberliegenden
Längsseiten des Stützrahmens, zum Anheben des Halterahmens auf, wobei die Linearführung
am oberen Ende in die Kulissenführung übergeht. Die Linearführung ermöglicht das Anheben
des Halterahmens relativ zum Stützrahmen entlang einer im Wesentlichen geradlinigen
Bahn, an welche oberseitig die Kulissenführung anschließt. Somit kann der Halterahmen
mit Hilfe der Linearführung von der abgesenkten Stellung in die angehobene Stellung
und mit Hilfe der Kulissenführung von der angehobenen Stellung in die Einhängestellung
zur Verbindung mit dem Stützenkopf gebracht werden. Die Linearführung und die Kulissenführung
bilden daher eine kontinuierliche, durchgehende Führungsbahn für den Halterahmen,
welcher daher auf einfache und zuverlässige Weise zur Verbindung der Schalung mit
dem Stützenkopf genutzt werden kann.
[0017] Bevorzugt weist die Linearführung eine Länge von 20 bis 400 cm, insbesondere von
50 bis 270 cm, auf. Weiters ist bevorzugt, wenn die Linearführung, und damit im Gebrauchszustand
auch die Schalung, in einem Neigungswinkel von 0 bis 75, insbesondere von 5 bis 55,
zur Vertikalen verläuft.
[0018] Um eine rasch herstellbare und lösbare Verbindung zwischen dem Halterahmen und der
Schalung zu schaffen, ist es günstig, wenn der Halterahmen, insbesondere am oberen
Ende, ein Halteelement zur lösbaren Anordnung der Schalung, insbesondere eines oberen
Endbereichs der Schalung, aufweist. Das Halteelement ist bevorzugt für eine werkzeuglos
lösbare Verbindung mit der Schalung eingerichtet. Bevorzugt ist das Halteelement dazu
eingerichtet, die Schalung in der abgesenkten Stellung in einem Neigungswinkel von
0° bis 75°, insbesondere von 5° bis 55° zur Vertikalen zu halten.
[0019] Bevorzugt weist das Halteelement eine obere Auflagebacke für die Schalung auf.
[0020] Weiters ist es günstig, wenn das Halteelement zumindest einen Haltebolzen, vorzugsweise
zwei Haltebolzen, aufweist, welcher im verbundenen Zustand in eine entsprechende Halteöffnung
der Schalung eingreift.
[0021] Bei einer bevorzugten Ausführung weist die obere Auflagebacke ein Winkelteil mit
einer ersten Anlagefläche zur Anlage an einer ersten Innenfläche der Schalung und
mit einer dazu bevorzugt im rechten Winkel stehenden zweiten Anlagefläche zur Anlage
an einer zweiten Innenfläche der Schalung auf. In Gebrauch kann der Schalungsrahmen
so auf das Winkelteil gesetzt werden, dass die erste Anlagefläche an der ersten Innenfläche
der Schalung und die zweite Anlagefläche des Winkelteils an der zweiten Innenfläche
der Schalung angelegt ist. In dieser Stellung kann die Schalung selbständig, d.h.
ohne Mithilfe eines Benutzers oder einer anderen Stützvorrichtung, von dem Halteelement
getragen sein. Bevorzugt ist der Halterahmen, und damit auch die daran gehaltene Schalung,
in der abgesenkten Stellung bezüglich einer Vertikalebene nach vorne geneigt angeordnet.
Im an dem Winkelteil angeordneten Zustand stützt sich die Schalung über die erste
und die zweite Innenfläche an der ersten bzw. zweiten Anlagefläche des Winkelteils
ab. Bei einer bevorzugten Ausführung erstreckt sich die erste Anlagefläche im Wesentlichen
senkrecht zur Längsrichtung der Linearführung, so dass eine im Wesentlichen senkrecht
zu einer Schalhaut der Schalung stehende erste Innenfläche auf der ersten Anlagefläche
abgestützt sein kann. Vorzugsweise erstreckt sich die zweite Anlagefläche im Wesentlichen
parallel zur Längsrichtung der Linearführung, so dass eine im Wesentlichen parallel
zur Schalhaut der Schalung verlaufende zweite Innenfläche auf der zweiten Anlagefläche
abgestützt sein kann.
[0022] Beim Einhängen der Schalung in den Stützenkopf wird die Schalung bevorzugt nach vorne
gekippt. Demgegenüber kann die Schalung beim Aushängen vom Stützenkopf nach hinten
gekippt werden. Um den Einhänge- und den Aushängevorgang zu erleichtern, ist es günstig,
wenn eine Einrichtung zur Veränderung eines Kippmoments des Halterahmens bei der Führung
entlang der Kulissenführung vorgesehen ist. Bevorzugt kann mit dieser Einrichtung
der Halterahmen zwischen einem ersten Kippmoment, welches ein Kippen nach vorne in
Richtung der Einhängestellung, d.h. zum Stützenkopf hin, begünstigt, und einem zweiten
Kippmoment, welches ein Kippen nach hinten in Richtung der Aushängestellung, d.h.
vom Stützenkopf weg, begünstigt, umgestellt werden.
[0023] Bei einer bevorzugten Ausführung weist die Einrichtung zur Veränderung des Kippmoments
des Halterahmens ein, vorzugsweise in Längsrichtung des Halterahmens, verstellbares
Auflagerelement für die Schalung auf. Somit kann das Auflagerelement zwischen einer
ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegt werden. Die Schalung kann so auf
dem Halterahmen angeordnet werden, dass die erste Stellung des Auflagerelements das
erste Kippmoment zur Begünstigung des Kippens des Halterahmens mit der Schalung nach
vorne beim Einhängen der Schalung in den Stützenkopf und die zweite Stellung das zweite
Kippmoment zur Begünstigung des Kippens des Halterahmens mit der Schalung nach hinten
beim Aushängen der Schalung aus dem Stützenkopf bewirkt. Bevorzugt befindet sich der
Schwerpunkt der Schalung in der ersten Stellung oberhalb des Auflagerelements und
in der zweiten Stellung unterhalb des Auflagerelements. Je nach Stellung des Auflagerelements
wird einmal ein positives und einmal ein negatives Kippmoment bezüglich des Schwerpunkts
erzielt. Besonders bevorzugt ist es, wenn das Halteelement als obere Auflagebacke
und das Auflagerelement als untere Auflagebacke ausgebildet ist. Die untere Auflagebacke
kann eine parallel zur Schalhaut verlaufende Auflagefläche aufweisen.
[0024] Um die Führung des Halterahmens in jeder Stellung des Auflagerelements zu verbessern,
ist es vorteilhaft, wenn das Auflagerelement mit einem unteren Führungselement, insbesondere
mit einem unteren Führungsbolzen, verbunden ist, welches entlang der Linearführung
der Einhänge- und Aushängeeinrichtung führbar ist. Durch Verschieben der unteren Auflagebacke
von der ersten Stellung nach oben in die zweite Stellung wird bevorzugt der Schwerpunkt
der Schalung in der zweiten Stellung unterhalb des unteren Führungsbolzens des Halterahmens
angeordnet, um so die Kippneigung nach hinten, d.h. weg vom Stützenkopf, zu fördern.
[0025] Bevorzugt ist das weiter oben beschriebene Führungselement der Einhänge- und Aushängeeinrichtung
als oberes Führungselement, insbesondere als oberer Führungsbolzen, am Halterahmen
ausgebildet, welcher entlang der Kulissenführung, insbesondere auch entlang der Linearführung,
am Stützrahmen führbar ist.
[0026] Da die Bewegung der Schalung mit der Kulissenführung präzise geführt wird, muss das
Versetzgerät vor der Einleitung des Einhängevorgangs exakt gegenüber der Schalungsstütze
ausgerichtet werden. Das kann manuell und nach Augenmaß geschehen, erfordert jedoch
einige Erfahrung des Bedienpersonals. Um das Einhängen zuverlässig und sicher zu bewerkstelligen,
ist bei einer bevorzugten Ausführungsform eine Ausrichteeinheit zur Ausrichtung des
Versetzgeräts an der Schalungsstütze, insbesondere am Stützenkopf der Schalungsstütze,
vorgesehen. Die Ausrichteeinheit ist dazu eingerichtet, die Position der Schalungsstütze
zu erfassen, um den Halterahmen in die Einhängestellung überführen zu können. Bevorzugt
ist die Ausrichteeinheit dazu eingerichtet, sowohl horizontale als auch vertikale
Abweichungen der Kulissenführung zu einer ausgerichteten Position anzuzeigen. Somit
kann das Versetzgerät mit Hilfe der Ausrichteeinheit seitlich und in der Höhe so ausgerichtet
werden, dass die Überführung des Halterahmens in die Einhängestellung das sichere
Einhängen der Schalung in den Stützenkopf bewirkt. Je nach Ausführung kann die Ausrichteeinheit
ein Sensormodul, beispielsweise mit einem Abstandssensor, aufweisen. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform weist die Ausrichteeinheit einen Ausrichtemechanismus auf.
[0027] Wenn die Ausrichteeinheit in der Nähe der Kulissenführung angeordnet ist, kann die
Ausrichtung am Stützenkopf besonders präzise und zuverlässig durchgeführt werden.
[0028] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführung weist die Ausrichteeinheit bevorzugt zumindest
eine Einführschräge für die Schalungsstütze und einen Anschlag anschließend an die
Einführschräge auf. Beim Annähern des Versetzgeräts an die Schalungsstütze gleitet
die Schalungsstütze, insbesondere der Stützenkopf, beispielsweise ein Zylinderstück
des Stützenkopfs, entlang der Einführschräge des Versetzgeräts, bis die Schalungsstütze
den Anschlag erreicht, welcher die gewünschte Ausrichtung des Versetzgeräts bewirkt.
[0029] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ausrichteeinheit zumindest eine Gabel
mit der zumindest einen Einführschräge, vorzugsweise mit zwei nach vorne auseinanderlaufenden
Einführschrägen, auf. Diese Ausführung ist insbesondere dazu geeignet, seitliche Abweichungen
von der ausgerichteten Stellung des Versetzgeräts auszugleichen.
[0030] Darüber hinaus ist es günstig, wenn die Ausrichteinheit einen Höhenanschlag zur Höheneinstellung
der Kulissenführung am Stützrahmen relativ zur Schalungsstütze aufweist. Bevorzugt
ist der Höhenanschlag in der ausgerichteten Position des Versetzgeräts an einer Halteplatte
des Schalungskopfs angeschlagen.
[0031] Die zuvor geschilderten Ausführungsformen der Ausrichteeinheit können auch bei einem
Versetzgerät ohne Kulissenführung eingesetzt werden. Demnach bezieht sich diese Offenbarung
auch auf ein Versetzgerät zum Versetzen einer Schalung, insbesondere eines Deckenschalungselements,
aufweisend:
einen Halterahmen zur lösbaren Anordnung der Schalung,
einen Stützrahmen zur Abstützung des Halterahmens,
eine Einhänge- und Aushängeeinrichtung zum Bewegen des Halterahmens relativ zum Stützrahmen
zwischen einer Einhängestellung zum Einhängen der Schalung in zumindest einen Stützenkopf
an zumindest einer Schalungsstütze und einer Aushängestellung zum Aushängen der Schalung
aus dem zumindest einen Stützenkopf an der zumindest einen Schalungsstütze,
eine Ausrichteeinheit zur Ausrichtung des Versetzgeräts an der Schalungsstütze, insbesondere
am Stützenkopf der Schalungsstütze.
[0032] Die Ausrichteeinheit kann dabei wie oben geschildert ausgeführt sein.
[0033] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Einhänge- und Aushängeeinrichtung
einen Antrieb, beispielsweise einen Seilzug und/oder einen Elektromotor, zur Unterstützung
des Anhebens des Halterahmens auf.
[0034] Um die Schalung vor dem Einhängen in den Stützenkopf zur Schalungsstütze anzunähern,
ist der Stützrahmen bei einer bevorzugten Ausführungsform auf einem Untergestell,
insbesondere mit Rädern, angeordnet.
[0035] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Justiereinrichtung zur Justierung
einer Winkelstellung des Stützrahmens gegenüber dem Untergestell vorgesehen.
[0036] Weiters ist es günstig, wenn eine Einrichtung zur Höhenanpassung des Halterahmens
und der Kulissenführung an unterschiedliche Deckenhöhen vorgesehen ist. Bei einer
bevorzugten Anwendung ist eine Schalungsvorrichtung vorgesehen, aufweisend:
ein Versetzgerät in einer der oben geschilderten Ausführungsvarianten,
eine Schalung, insbesondere ein Deckenschalungselement, welche lösbar an dem Halterahmen
des Versetzgeräts angeordnet ist.
[0037] Die Schalung kann eine vorzugsweise ebene Schalhaut aufweisen, welche die dem Beton
zugewandte Seite der Schalung bildet. Weiters kann die Schalung einen Schalungsrahmen
auf der vom Beton abgewandten Seite haben. Der Schalungsrahmen kann reversibel lösbar,
d.h. wiederholt und im Wesentlichen ohne Beschädigung, insbesondere werkzeuglos, mit
dem Versetzgerät verbunden sein. Bevorzugt kann die Schalung auf den Halterahmen aufgesetzt
und davon abgehoben werden, insbesondere ohne Schraubverbindungen.
[0038] Zur Vorbereitung des Einschalens ist zumindest eine Schalungsstütze mit einem Schalungskopf
vorgesehen. Bevorzugt sind zwei Schalungsstützen vorgesehen, welche mit Hilfe des
Versetzgerätes mit der Schalung verbunden werden können.
[0039] Zur Vorbereitung des Einschalens ist es günstig, wenn die Ausrichteeinheit des Versetzgeräts
an der Schalungsstütze, insbesondere am Schalungskopf der Schalungsstütze, ausgerichtet
ist.
[0040] Das Verfahren zum Verbinden einer Schalung, insbesondere eines Deckenschalungselements,
mit einer Schalungsstütze, weist zumindest die folgenden Schritte auf:
Vorsehen eines Versetzgeräts in einer der oben geschilderten Ausführungsvarianten,
Anordnen der Schalung an dem Halterahmen des Versetzgeräts,
Einhängen der Schalung in einen Stützenkopf an der Schalungsstütze durch Führen des
Halterahmens mit der Schalung entlang der Kulissenführung des Versetzgeräts.
[0041] Beim Ausschalen kann der Halterahmen in entgegengesetzte Richtung entlang der Kulissenführung
geführt werden.
[0042] Um eine sichere Verbindung zwischen der Schalung und der Schalungsstütze zu schaffen,
wird bevorzugt beim Einhängen der Schalung in den Stützenkopf der Stützenschalung
eine Haltekante der Schalung zuerst entlang des Aufwärtsabschnittes der Kulissenführung
über einen Eingriffsvorsprung am Stützenkopf gehoben und danach entlang des Abwärtsabschnitts
unter den Eingriffsvorsprung am Stützenkopf abgesenkt.
[0043] Zum Abschluss des Einschalens wird bevorzugt der folgende Schritt durchgeführt:
Aufschwenken der Schalung von der in den Stützenkopf eingehängten Stellung in eine
insbesondere im Wesentlichen horizontale Schalstellung, wobei die Haltekante der Schalung
mit dem Eingriffsvorsprung am Stützenkopf der Schalungsstütze in Eingriff gebracht
wird. In der Schalstellung verhindert die Haltekante der Schalung, dass die Schalung
senkrecht nach oben vom Stützenkopf am oberen Ende der Schalungsstütze abgehoben werden
kann.
[0044] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
weiter erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Ansicht einer Schalungsvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen
Versetzgerät zum Versetzen bzw. Handhaben eines Deckenschalungselements, wobei das
Versetzgerät an den Stützenköpfen zweier Schalungsstützen ausgerichtet ist.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Schalungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine schaubildliche Ansicht der Schalungsvorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 2, wobei ein weiteres Deckenschalungselement an denselben Schalungsstützen bereits
in der horizontalen Schalstellung angeordnet ist.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 3.
Fig. 5 zeigt ein Detail der Schalungsvorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 zu Beginn des
Einhängvorgangs, wobei ein Halterahmen des Versetzgeräts mit der Schalung entlang
eines Aufwärtsabschnitts einer Kulissenführung geführt wird.
Fig. 6 zeigt eine Fig. 5 entsprechende Ansicht, wobei der Halterahmen entlang des
Aufwärtsabschnitts nach oben geführt und gleichzeitig nach vorne gekippt wird.
Fig. 7 zeigt den Halterahmen kurz vor Erreichen eines oberen Scheitels der Kulissenführung.
Fig. 8 zeigt den Halterahmen beim Absenken entlang eines Abwärtsabschnittes der Kulissenführung,
wobei eine Haltekante der Schalung über ein Eingriffselement am Stützenkopf gehoben
wird.
Fig. 9A zeigt den Halterahmen beim Erreichen einer Einhängestellung, in welcher die
Haltekante der Schalung unter das Eingriffselement am Stützenkopf abgesenkt wurde.
Fig. 9B zeigt den aufgeschwenkten Zustand der Schalung.
Fig. 10 zeigt einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Schalungsvorrichtung in einer
ersten Stellung einer Einrichtung zur Veränderung des Kippmoments des Halterahmens
mit der Schalung.
Fig. 11 zeigt einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Schalungsvorrichtung in einer
zweiten Stellung der Einrichtung zur Veränderung des Kippmoments des Halterahmens
mit der Schalung.
[0045] Fig. 1 zeigt ein Versetzgerät 1, mit welchem eine Schalung 2, hier ein Deckenschalungselement,
versetzt bzw. gehandhabt werden kann. Das Versetzgerät 1 weist einen Halterahmen 3
zur wiederholt lösbaren Anordnung der Schalung 2 und einen Stützrahmen 4 zur Abstützung
des Halterahmens 3 mit der Schalung 2 auf. Darüber hinaus weist das Versetzgerät 1
eine Einhänge- und Aushängeeinrichtung 5 auf, welche dazu eingerichtet ist, den Halterahmens
3 relativ zum Stützrahmen 4 so zu bewegen, dass die Schalung 2 auf dem Halterahmen
3 in einen Stützenkopf 6 am oberen Ende einer Schalungsstütze 7 eingehängt oder aus
dem Stützenkopf 6 ausgehängt werden kann. In der gezeigten Ausführung wird der eine
Endbereich der Schalung 2 in die Stützenköpfe 6 am oberen Ende zweier senkrecht stehender
Schalungsstützen 7 eingehängt, die in einem seitlichen Abstand zueinander auf einem
horizontalen Untergrund angeordnet sind.
[0046] Die Einhänge- und Aushängeeinrichtung 5 weist am Stützrahmen 4 zumindest eine Kulissenführung
8 auf, mit welcher der Halterahmen 3 beim Einhängen der Schalung 2 in die Stützenköpfe
6 und umgekehrt beim Aushängen der Schalung 2 aus den Stützenköpfen 6 zwangsgeführt
wird. In der gezeigten Ausführung sind zwei Kulissenführungen 8 an gegenüberliegenden
Längsseiten des Stützrahmens 4 vorgesehen. Die Kulissenführung 8 weist einen Aufwärtsabschnitt
9 und einem Abwärtsabschnitt 10 auf, in welchen ein oberes Führungselement 11 am Halterahmen
3 seitlich im Wesentlichen passgenau angeordnet ist. Darüber hinaus weist die Einhänge-
und Aushängeeinrichtung 5 eine Linearführung 12 auf, mit welcher der Halterahmen 3
samt Schalung 2 von einer abgesenkten Stellung in eine angehobene Stellung überführt
werden kann. In der gezeigten Ausführung sind zwei entsprechende Linearführungen 12
an gegenüberliegenden Längsseiten des Stützrahmens 4 vorgesehen. Am oberen Ende geht
die Linearführung 12 kontinuierlich in die Kulissenführung 8 über. Die Linearführung
12 weist einen geradlinigen Verlauf auf, so dass der Halterahmen 3 von der abgesenkten
bis zur angehobenen Stellung mit demselben Neigungswinkel zur Vertikalen angeordnet
ist. Der Aufwärtsabschnitt 9 erstreckt sich nach oben, d.h. vom Untergrund weg. Bevorzugt
ist der Aufwärtsabschnitt 9 der Kulissenführung 8 gegenüber der Linearführung 12 nach
vorne, zur Schalungsstütze 7 hin geneigt. Der Aufwärtsabschnitt 9 endet an einem oberen
Scheitel 13 der Kulissenführung 8. An den oberen Scheitel 13 schließt der Abwärtsabschnitt
10 an, welcher sich nach unten, zum Untergrund hin erstreckt. In der gezeigten Ausführung
weist der Abwärtsabschnitt 10 einen oberen Teilabschnitt 10A, welcher sich vorzugsweise
im Wesentlichen vertikal nach unten erstreckt, und einen unteren Teilabschnitt 10B
auf, welcher sich schräg nach unten und hinten erstreckt.
[0047] Je nach Ausführung kann die Einhänge- und Aushängeeinrichtung einen Antrieb, beispielsweise
einen Seilzug und/oder einen Elektromotor, zur Unterstützung des Anhebens des Halterahmens
3 aufweisen. Im aktivierten Zustand hebt der Antrieb den Halterahmen 3 von der abgesenkten
Stellung über die angehobene Stellung in die eingehängte Stellung.
[0048] Der Halterahmen 3 weist in der gezeigten Ausführung am oberen Ende ein Halteelement
14 mit einer oberen Auflagebacke 15 auf, an welcher die Schalung 2 lösbar angebracht
wird. In der gezeigten Ausführung weist die obere Auflagebacke 15 ein Winkelteil 16
mit einer ersten Anlagefläche 16A zur Anlage an einer ersten Innenfläche 17A der Schalung
2 und mit einer dazu im rechten Winkel stehenden zweiten Anlagefläche 16B zur Anlage
an einer zweiten Innenfläche 17B der Schalung 2 auf.
[0049] Darüber hinaus weist das Halteelement 14 in der gezeigten Ausführung zwei Haltebolzen
14A (vgl. Fig. 1) auf, in welche die Schalung über entsprechende Halteöffnungen eingehängt
wird.
[0050] Wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich, ist der Stützrahmen 4 auf einem Untergestell 18
angeordnet, welches in der gezeigten Ausführung zwei Fahrgestellteile 19 aufweist,
an denen Räder 20, hier zwei Räder 20 pro Fahrgestellteil 19, angeordnet sind. Je
nach Ausführung kann zumindest eines der Räder 20 angetrieben sein.
[0051] Weiters ist eine Justiereinrichtung 21 zur Justierung einer Winkelstellung des Stützrahmens
4 gegenüber dem Untergestell 18 vorgesehen. In der gezeigten Ausführung sind untere
Enden von Rahmenteilen 22 des Stützrahmens 4 in unterschiedlichen Längspositionen
an den Fahrgestellteilen 19 fixierbar. Die Justiereinrichtung 21 weist zudem längenverstellbare
Justierspindeln 23 auf. Die einen Enden der Justierspindeln 23 sind in verschiedenen
Längspositionen an den Fahrgestellteilen 19 fixierbar. Die anderen Enden der Justierspindeln
23 sind an den Rahmenteilen 22 angebracht.
[0052] Wie aus Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich, können an jeder Schalungsstütze 7 zwei oder
mehr, insbesondere vier, Schalungen 2 eingehängt bzw. angedockt werden. Zu diesem
Zweck weisen die Schalungsstützen 7 in der gezeigten Ausführung zwei oder mehr, insbesondere
vier, Eingriffselemente 24 mit einer entsprechenden Anzahl von Eingriffsvorsprüngen
25 auf, welche jeweils von einer Haltekante 26 an der Rückseite der Schalung 2 untergriffen
werden können.
[0053] Aus den Fig. 5 bis 9 geht der Ablauf beim Einhängen der Schalung 2 in den Stützenkopf
6 an der Schalungsstütze 7 hervor. Das Aushängen der Schalung 2 erfolgt in die umgekehrte
Richtung.
[0054] In der Stellung gemäß Fig. 5 wurde das obere Führungselement 11 am Halterahmen 3
mit Hilfe der Einhänge- und Aushängeeinrichtung 5 über die Linearführung 12 hinaus
in den Aufwärtsabschnitt 9 der Kulissenführung 8 verschoben. Das obere Ende der Schalung
2 befindet sich in der Nähe des Stützenkopfes 6, aber davon getrennt.
[0055] In der Stellung gemäß Fig. 6 gleitet das obere Führungselement 11 weiter nach oben
entlang des Aufwärtsabschnittes 9 der Kulissenführung 8. Das obere Ende der Schalung
2 wird dem Stützenkopf 6 weiter angenähert.
[0056] In der Stellung gemäß Fig. 7 nähert sich das obere Führungselement 11 am Halterahmen
3 entlang des Aufwärtsabschnitts 9 dem oberen Scheitel 13 der Kulissenführung 8. Die
Haltekante 26 an der Rückseite der Schalung 2 ist oberhalb des Eingriffsvorsprungs
25 am Stützenkopf 6 angeordnet.
[0057] In der Stellung gemäß Fig. 8 hat das obere Führungselement 11 am Halterahmen 3 den
oberen Scheitel 13 der Kulissenführung überschritten und gleitet entlang des Abwärtsabschnittes
10 nach unten. Die Haltekante 26 an der Rückseite der Schalung 2 ist nur noch knapp
oberhalb des Eingriffsvorsprungs 25 am Stützenkopf 6.
[0058] In der Stellung gemäß Fig. 9A gleitet das obere Führungselement 11 weiter entlang
des Abwärtsabschnittes 10 der Kulissenführung 8 nach unten. Die Haltekante 26 ist
unterhalb des Eingriffsvorsprungs 25 am Stützenkopf 6 angeordnet, so dass die Einhängestellung
des Halterahmens 3 erreicht ist.
[0059] In der Stellung gemäß Fig. 9B wurde die Schalung 2 ausgehend von der Einhängestellung
gemäß Fig. 9A vom Halterahmen 3 bis in eine im Wesentlichen horizontale Schalstellung
hochgehoben. Dafür kann beispielsweise ein Hebewerkzeug am anderen (unteren) Ende
der Schalung 2 angebracht und dieses Ende der Schalung 2 auf die Höhe des einen (oberen)
Endes der Schalung 2, jeweils bezogen auf die Stellung gemäß Fig. 9A, gebracht werden.
Beim Hochschwenken der Schalung 2 gleitet die Haltekante 26 der Schalung unter den
Eingriffsvorsprung 25 am Stützenkopf 6, so dass die Schalung 2 in der Schalstellung
gegen ein Abheben der Schalung 2 vom Stützenkopf 6 in vertikaler Richtung gesichert
ist. Im hochgeschwenkten Zustand gemäß Fig. 9B kann das untere Ende der Schalung 2
mit zumindest einer weiteren Schalungsstütze 7, insbesondere mit zwei weiteren Schalungsstützen
7, unterstellt werden. Das obere Führungselement 11 ist in der Stellung gemäß Fig.
9B am unteren Ende des Abwärtsabschnittes 10 der Kulissenführung 8 angeordnet.
[0060] Wie aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich, ist eine Einrichtung 27 zur Veränderung eines
Kippmoments des Halterahmens 3 bei der Führung entlang der Kulissenführung 8 vorgesehen.
In der gezeigten Ausführung weist diese Einrichtung 27 ein Auflagerelement 28 in Form
einer unteren Auflagebacke 29 mit einer Auflagefläche 30 für die Innenseite einer
Schalhaut 31 der Schalung 2 auf. Die untere Auflagebacke 29 ist in Längsrichtung des
Stützrahmens 4 verschieblich. Zu diesem Zweck ist die untere Auflagebacke 29 mit einem
unteren Führungselement, insbesondere mit einem unteren Führungsbolzen, verbunden,
welches entlang der Linearführung 12 der Einhänge- und Aushängeeinrichtung 5 geführt
wird.
[0061] Wie aus der Zeichnung, insbesondere Fig. 1, weiters ersichtlich, kann das Versetzgerät
1 eine Ausrichteeinheit 32 zur Ausrichtung des Versetzgeräts 1 an der Schalungsstütze
7 aufweisen. Die Ausrichteeinheit 32 ist am oberen Ende des Stützrahmens 4 angeordnet.
In der gezeigten Ausführung weist die Ausrichteeinheit 32 zwei Gabeln 33 mit jeweils
zwei nach vorne auseinanderlaufenden Einführschrägen 34 auf. Die Einführschrägen 34
laufen nach hinten in einem Anschlag 35 zusammen, an dem ein Zylinderstück 36 des
Stützenkopfes 6 angeschlagen ist, wenn sich das Versetzgerät 1 in der seitlich ausgerichteten
Position bezüglich der Schalungsstützen 7 befindet. Darüber hinaus weist die Ausrichteeinheit
32 zwei Höhenanschläge 37 auf, welche durch die Unterseiten der Gabeln 33 gebildet
sind. Im angeschlagenen Zustand der weiteren Anschläge 37 auf den Halteplatten 38
der Stützenköpfe 6 ist das Versetzgerät 1 auch vertikal an den Schalungsstützen 7
ausgerichtet.
Bezugsziffernliste:
[0062]
1 Versetzgerät
2 Schalung
3 Halterahmen
4 Stützrahmens
5 Aushängeeinrichtung
6 Stützenkopf
7 Schalungsstütze
8 Kulissenführung
9 Aufwärtsabschnitt
10 Abwärtsabschnitt
11 oberes Führungselement
12 Linearführung
13 oberer Scheitel
14 Halteelement
14A Haltebolzen
15 obere Auflagebacke
16 Winkelteil
16A erste Anlagefläche
17A ersten Innenfläche
16B zweite Anlagefläche
17B zweite Innenfläche
18 Untergestell
19 Fahrgestellteile
20 Räder
21 Justiereinrichtung
22 Rahmenteilen
23 Justierspindel
24 Eingriffselement
25 Eingriffsvorsprung
26 Haltekante
27 Einrichtung
28 Auflagerelement
29 untere Auflagebacke
30 Auflagefläche
31 Schalhaut
32 Ausrichteeinheit
33 Gabel
34 Einführschrägen
35 Anschlag
36 Zylinderstück
37 weitere Anschläge
38 Halteplatten
1. Versetzgerät (1) zum Versetzen einer Schalung (2), insbesondere eines Deckenschalungselements,
aufweisend:
einen Halterahmen (3) zur lösbaren Anordnung der Schalung (2),
einen Stützrahmen (4) zur Abstützung des Halterahmens (3), eine Einhänge- und Aushängeeinrichtung
(5) zum Bewegen des Halterahmens (3) relativ zum Stützrahmen (4) zwischen einer Einhängestellung
zum Einhängen der Schalung (2) in zumindest einen Stützenkopf (6) an zumindest einer
Schalungsstütze (7) und einer Aushängestellung zum Aushängen der Schalung (2) aus
dem zumindest einen Stützenkopf (6) an der zumindest einen Schalungsstütze (7),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Einhänge- und Aushängeeinrichtung (5) zumindest eine Kulissenführung (8), vorzugsweise
zwei Kulissenführungen (8) an gegenüberliegenden Längsseiten des Stützrahmens (4),
mit einem Aufwärtsabschnitt (9) und einem Abwärtsabschnitt (10) und zumindest ein
Führungselement am Halterahmen (3), wobei das Führungselement in der Kulissenführung
(8) geführt ist, aufweist.
2. Versetzgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am oberen Ende des Aufwärtsabschnitts (9) ein oberer Scheitel befindet, an den
der Abwärtsabschnitt (10) nach unten anschließt.
3. Versetzgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhänge- und Aushängeeinrichtung (5) zumindest eine Linearführung (12), vorzugsweise
zwei Linearführungen (12) an gegenüberliegenden Längsseiten des Stützrahmens (4),
zum Anheben des Halterahmens (3) aufweist, wobei die Linearführung (12) am oberen
Ende in die Kulissenführung (8) übergeht.
4. Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterahmen (3), insbesondere am oberen Ende, ein Halteelement (14), insbesondere
mit einer oberen Auflagebacke (15), zur lösbaren Anordnung der Schalung (2), insbesondere
eines oberen Endbereichs der Schalung (2), aufweist.
5. Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (27) zur Veränderung eines Kippmoments des Halterahmens (3) bei
der Führung entlang der Kulissenführung (8) vorgesehen ist.
6. Versetzgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (27) zur Veränderung des Kippmoments des Halterahmens (3) ein, vorzugsweise
in Längsrichtung des Halterahmens (3), verstellbares Auflagerelement (28) für die
Schalung (2) aufweist.
7. Versetzgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflagerelement (28) mit einem unteren Führungselement, insbesondere mit einem
unteren Führungsbolzen, verbunden ist, welches entlang der Linearführung (12) der
Einhänge- und Aushängeeinrichtung (5) führbar ist.
8. Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorzugsweise am oberen Ende des Stützrahmens (4) angeordnete Ausrichteeinheit
(32) zur Ausrichtung des Versetzgeräts (1) an der Schalungsstütze (7), insbesondere
am Stützenkopf (6) der Schalungsstütze (7), vorgesehen ist, wobei die Ausrichteeinheit
(32) bevorzugt zumindest eine Einführschräge (34) für die Schalungsstütze (7) und
einen Anschlag (35) anschließend an die Einführschräge aufweist, wobei die Ausrichteeinheit
(32) bevorzugt zumindest eine Gabel (33) mit der zumindest einen Einführschräge (34),
vorzugsweise mit zwei nach vorne auseinanderlaufenden Einführschrägen (34), aufweist.
9. Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhänge- und Aushängeeinrichtung (5) einen Antrieb, beispielsweise einen Seilzug
und/oder einen Elektromotor, zur Unterstützung des Anhebens des Halterahmens (3) aufweist.
10. Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützrahmen (4) auf einem Untergestell (18), insbesondere mit Rädern (20), angeordnet
ist.
11. Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Justiereinrichtung (21) zur Justierung einer Winkelstellung des Stützrahmens
(4) gegenüber dem Untergestell (18) vorgesehen ist.
12. Schalungsvorrichtung, aufweisend:
ein Versetzgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
eine Schalung (2), insbesondere ein Deckenschalungselement, welche lösbar an dem Halterahmen
(3) des Versetzgeräts (1) angeordnet ist.
13. Schalungsvorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch zumindest eine Schalungsstütze (7) mit einem Schalungskopf, wobei bevorzugt die Ausrichteeinheit
(32) des Versetzgeräts (1) an der Schalungsstütze (7), insbesondere am Schalungskopf
der Schalungsstütze (7), ausgerichtet ist.
14. Verfahren zum Verbinden einer Schalung (2), insbesondere eines Deckenschalungselements,
mit einer Schalungsstütze (7), mit den Schritten:
Vorsehen eines Versetzgeräts (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
Anordnen der Schalung (2) an dem Halterahmen (3) des Versetzgeräts (1),
Einhängen der Schalung (2) in einen Stützenkopf (6) an der Schalungsstütze (7) durch
Führen des Halterahmens (3) mit der Schalung (2) entlang der Kulissenführung (8) des
Versetzgeräts (1) .
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einhängen der Schalung (2) in den Stützenkopf (6) der Stützenschalung eine Haltekante
(26) der Schalung (2) zuerst entlang des Aufwärtsabschnittes der Kulissenführung (8)
über einen Eingriffsvorsprung (25) am Stützenkopf (6) gehoben und danach entlang des
Abwärtsabschnitts unter den Eingriffsvorsprung (25) am Stützenkopf (6) abgesenkt wird,
weiters bevorzugt gekennzeichnet durch:
Aufschwenken der Schalung (2) von der in den Stützenkopf (6) eingehängten Stellung
in eine insbesondere im Wesentlichen horizontale Schalstellung, wobei die Haltekante
(26) der Schalung (2) mit dem Eingriffsvorsprung (25) am Stützenkopf (6) der Schalungsstütze
(7) in Eingriff gebracht wird.
1. Transfer device (1) for transferring a formwork (2), in particular a ceiling formwork
element, comprising:
a holding frame (3) for the releasable arrangement of the formwork (2),
a support frame (4) for supporting the holding frame (3), an engaging and disengaging
device (5) for moving the holding frame (3) relative to the support frame (4) between
an engaging position for engaging the formwork (2) into at least one support head
(6) on at least one formwork support (7) and a disengaging position for disengaging
the formwork (2) from the at least one support head (6) on the at least one formwork
support (7),
characterized in that,
the engaging and disengaging device (5) comprises at least one slotted guide (8),
preferably two slotted guides (8) on opposite longitudinal sides of the support frame
(4), with an upward section (9) and a downward section (10), and at least one guide
element on the holding frame (3), wherein the guide element is guided in the slotted
guide (8).
2. Transfer device (1) according to claim 1, characterized in that an upper apex is located at the upper end of the upward section (9), to which the
downward section (10) adjoins downwardly.
3. Transfer device (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the engaging and disengaging device (5) comprises at least one linear guide (12),
preferably two linear guides (12) on opposite longitudinal sides of the support frame
(4), for lifting the holding frame (3), wherein the linear guide (12) merges into
the slotted guide (8) at the upper end.
4. Transfer device (1) according to one of claims 1 to 3, characterized in that the holding frame (3), in particular at the upper end, comprises a holding element
(14), especially with an upper support jaw (15), for the releasable arrangement of
the formwork (2), in particular of an upper end region of the formwork (2).
5. Transfer device (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that a device (27) is provided for changing a tilting moment of the holding frame (3)
during guidance along the slotted guide (8).
6. Transfer device (1) according to claim 5, characterized in that the device (27) for changing the tilting moment of the holding frame (3) comprises
an adjustable support element (28) for the formwork (2), preferably adjustable in
the longitudinal direction of the holding frame (3).
7. Transfer device (1) according to claim 6, characterized in that the support element (28) is connected to a lower guide element, in particular with
a lower guide bolt, which can be guided along the linear guide (12) of the engaging
and disengaging device (5).
8. Transfer device (1) according to one of claims 1 to 7, characterized in that an aligning unit (32), preferably arranged at the upper end of the support frame
(4), is provided for aligning the transfer device (1) to the formwork support (7),
in particular to the support head (6) of the formwork support (7), wherein the aligning
unit (32) preferably comprises at least one insertion bevel (34) for the formwork
support (7) and a stop (35) following the insertion bevel, and preferably comprises
at least one fork (33) with the at least one insertion bevel (34), preferably with
two forwardly diverging insertion bevels (34).
9. Transfer device (1) according to one of claims 1 to 8, characterized in that the engaging and disengaging device (5) comprises a drive, for example a cable pull
and/or an electric motor, for assisting the lifting of the holding frame (3).
10. Transfer device (1) according to one of claims 1 to 9, characterized in that the support frame (4) is arranged on a base frame (18), in particular with wheels
(20).
11. Transfer device (1) according to one of claims 1 to 10, characterized in that an adjustment device (21) is provided for adjusting an angular position of the support
frame (4) relative to the base frame (18).
12. Formwork device, comprising:
a transfer device (1) according to one of claims 1 to 11,
a formwork (2), in particular a ceiling formwork element, which is releasably arranged
on the holding frame (3) of the transfer device (1).
13. Formwork device according to claim 12, characterized by at least one formwork support (7) with a formwork head, wherein preferably the aligning
unit (32) of the transfer device (1) is aligned to the formwork support (7), in particular
to the formwork head of the formwork support (7).
14. Method for connecting a formwork (2), in particular a ceiling formwork element, with
a formwork support (7), comprising the steps:
providing a transfer device (1) according to one of claims 1 to 11,
arranging the formwork (2) on the holding frame (3) of the transfer device (1),
engaging the formwork (2) into a support head (6) on the formwork support (7) by guiding
the holding frame (3) with the formwork (2) along the slotted guide (8) of the transfer
device (1) .
15. Method according to claim 14, characterized in that during the engaging of the formwork (2) into the support head (6) of the formwork
support (7), a holding edge (26) of the formwork (2) is first lifted along the upward
section (9) of the slotted guide (8) over an engagement protrusion (25) on the support
head (6) and then lowered along the downward section (10) under the engagement protrusion
(25) on the support head (6), further preferably characterized by:
pivoting the formwork (2) from the engaged position in the support head (6) into an,
in particular substantially horizontal, formwork position, wherein the holding edge
(26) of the formwork (2) is brought into engagement with the engagement protrusion
(25) on the support head (6) of the formwork support (7) .
1. Appareil de déplacement (1) pour le déplacement d'un coffrage (2), plus particulièrement
d'un élément de coffrage de plafond, comprenant :
un cadre de maintien (3) pour la disposition amovible du coffrage (2),
un cadre de soutien (4) pour le soutien du cadre de maintien (3), un dispositif d'accrochage
et de décrochage (5) pour le déplacement du cadre de maintien (3) par rapport au cadre
de soutien (4) entre une position d'accrochage pour l'accrochage du coffrage (2) dans
au moins une tête de soutien (6) sur au moins un appui de coffrage (7) et une position
de décrochage pour le décrochage du coffrage (2) hors de l'au moins une tête de soutien
(6) sur l'au moins un appui de coffrage (7),
caractérisé en ce que
le dispositif d'accrochage et de décrochage (5) comprend au moins un guidage à coulisse
(8), de préférence deux guidages à coulisses (8) sur des côtés longitudinaux opposés
du cadre de soutien (4), avec une portion ascendante (9) et une portion descendante
(10) et au moins un élément de guidage sur le cadre de maintien (3), dans lequel l'élément
de guidage est guidé dans le guidage à coulisse (8).
2. Appareil de déplacement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que, à l'extrémité supérieure de la portion ascendante (9), se trouve un sommet supérieur
auquel la portion descendante (10) se raccorde vers le bas.
3. Appareil de déplacement (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'accrochage et de décrochage (5) comprend au moins un guidage linéaire
(12), de préférence deux guidages linéaires (12), sur des côtés longitudinaux opposés
du cadre de soutien (4), pour le soulèvement du cadre de maintien (3), dans lequel
le guidage linéaire (12) se transforme, à l'extrémité supérieure, en guidage à coulisse
(8).
4. Appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le cadre de maintien (3) comprend, plus particulièrement à l'extrémité supérieure,
un élément de maintien (14), plus particulièrement avec une mâchoire d'appui supérieure
(15), pour la disposition amovible du coffrage (2), en particulier d'une zone d'extrémité
supérieure du coffrage (2).
5. Appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un dispositif (27) est prévu pour la modification d'un couple de basculement du cadre
de maintien (3) lors du guidage le long du guidage à coulisse (8).
6. Appareil de déplacement (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif (27) comprend, pour la modification du couple de basculement du cadre
de maintien (3), un, de préférence deux éléments d'appui (28) réglables, de préférence
dans la direction longitudinale du cadre de maintien (3), pour le coffrage (2).
7. Appareil de déplacement (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément d'appui (28) est relié avec un élément de guidage inférieur, plus particulièrement
avec une tige de guidage inférieure, qui peut être guidée le long du guidage linéaire
(12) du dispositif d'accrochage et de décrochage (5).
8. Appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une unité d'orientation (32), disposée de préférence à l'extrémité supérieure du cadre
de soutien (4), pour l'orientation de l'appareil de déplacement (1) sur l'appui de
coffrage (7), plus particulièrement sur la tête d'appui (6) de l'appui de coffrage
(7), est prévue, dans lequel l'unité d'orientation (32) présente de préférence un
chanfrein d'entrée (34) pour l'appui de coffrage (7) et une butée (35) après le chanfrein
d'entrée, dans lequel l'unité d'orientation (32) présente de préférence au moins une
fourche (33) avec l'au moins un chanfrein d'entrée (34), de préférence avec deux chanfreins
d'entrée (34) qui divergent vers l'avant.
9. Appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif d'accrochage et de décrochage (5) comprend un entraînement, par exemple
un câble de traction et/ou un moteur électrique, pour favoriser le soulèvement du
cadre de maintien (3).
10. Appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le cadre de soutien (4) est disposé sur un châssis inférieur (18) plus particulièrement
avec des roues (20).
11. Appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un dispositif d'ajustement (21) est prévu pour l'ajustement d'une position angulaire
du cadre de soutien (4) par rapport au châssis inférieur (18).
12. Dispositif de coffrage comprenant :
un appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications 1 à 11,
un coffrage (2), plus particulièrement un élément de coffrage de plafond, qui est
disposé de manière amovible sur le cadre de maintien (3) de l'appareil de déplacement
(1).
13. Dispositif de coffrage selon la revendication 12, caractérisé par au moins un appui de coffrage (7) avec une tête de coffrage, dans lequel, de préférence,
l'unité d'orientation (32) de l'appareil de déplacement (1) est orientée sur l'appui
de coffrage (7), plus particulièrement sur la tête de coffrage de l'appui de coffrage
(7).
14. Procédé de raccordement d'un coffrage (2), plus particulièrement d'un élément de coffrage
de plafond, avec un appui de coffrage (7), comprenant les étapes suivantes :
mise à disposition d'un appareil de déplacement (1) selon l'une des revendications
1 à 11,
disposition du coffrage (2) sur le cadre de maintien (3) de l'appareil de déplacement
(1),
accrochage d coffrage (2) dans une tête d'appui (6) sur l'appui de coffrage (7) par
le guidage du cadre de maintien (3) avec le coffrage (2) le long du guidage à coulisse
(8) de l'appareil de déplacement (1).
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que, lors de l'accrochage du coffrage (2) dans la tête d'appui (6) du coffrage d'appui,
une arête de maintien (26) du coffrage (2) est d'abord soulevée le long de la portion
ascendante du guidage à coulisse (8) au-dessus d'une saillie d'emboîtement (25) sur
la tête d'appui (6) et ensuite abaissée le long de la portion descendante sous la
saillie d'emboîtement (25) sur la tête d'appui (6),
caractérisé en outre de préférence par :
le pivotement du coffrage (2) de la position accrochée dans la tête d'appui (6) vers
une position de coffrage, plus particulièrement globalement horizontale, dans lequel
l'arête de maintien (26) du coffrage (2) est emboîtée avec la saillie d'emboîtement
(25) sur la tête d'appui (6) de l'appui de coffrage (7).