GEGENSTAND DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Teleskopauszug, welcher vorgesehen und ausgelegt
ist für ein lösbares Montieren an einem Seitengitter, vorzugsweise einem an der Innenseitenwand
eines Backofens festgelegten oder festlegbaren Seitengitter. Der Teleskopauszug weist
eine stationäre Innenschiene, eine gegenüber der stationären Innenschiene zwischen
einer Einschubendlageposition und einer Auszugsendlageposition in einer Einschubrichtung
und einer dazu entgegengesetzten Auszugsrichtung verfahrbar gelagerte Außenschiene,
optional eine zwischen der Innenschiene und der Außenschiene angeordnete und gegenüber
diesen verfahrbar gelagerte Mittelschiene sowie optional, aber bevorzugt ein an der
Außenschiene befestigtes Auflageblech auf, welches für die Auflage eines Trägers geeignet
ist, vorzugsweise eines Gargutträgers oder eines Bratrostes in einem Backofen. Die
Erfindung betrifft auch ein Schnellbefestigungssystem für die Montage von Gargutträgerauflagen
in einem Backofen mit einem Paar von spiegelsymmetrisch ausgebildeten Seitengittern,
welche an gegenüberliegenden Innenseitenwänden des Backofens festgelegt oder festlegbar
sind, und mit wenigstens einem Paar von Teleskopauszügen der erfindungsgemäßen Art.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Teleskopauszüge für Backöfen, aber auch für andere Anwendungen wie Möbel, Technikschränke,
Computerracks etc., weisen ein stationäres Schienenelement auf, das am Korpus festgelegt
wird, und wenigstens ein gegenüber dem stationären Schienenelement durch Gleiten auf
Gleitflächen oder Abrollen auf Kugeln oder anderen Wälzkörpern verfahrbar gelagertes
Schienenelement zum Ausziehen und Einschieben eines daran befestigten oder darauf
aufgelegten Auszugs, wie einer Schublade, eines Tablars oder eines Gargutträgers.
Insbesondere bei Backöfen, aber auch bei anderen Anwendungen, kann es erforderlich
oder zumindest vorteilhaft sein, wenn die Teleskopauszüge ohne Werkzeug leicht montiert
und demontiert werden können, um sie auszutauschen, zu reinigen oder einfach in einer
gerade benötigten Höhe im Korpus, wie z. B. in der Muffel eines Backofens anzuordnen.
[0003] Bei vielen handelsüblichen Backöfen, in welchen die vorliegende Erfindung besonders
bevorzugt und mit Vorteil einsetzbar ist, werden zwei einander gegenüberliegende Seitengitter
an den Innenwänden der Backofenmuffel befestigt, die zum Einschieben oder Auflegen
von Gargutträgern (Backblechen, Backrosten, Tropfschalen etc.) oder auch zur Befestigung
von Teleskopauszügen dienen.
[0004] Üblicherweise weisen solche Seitengitter in der bestimmungsgemäß an einer Korpuswand,
wie der Muffelinnenwand eines Backofens montierten Ausführung wenigstens zwei im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnete Vertikalgitterstäbe auf sowie üblicherweise eine Mehrzahl
von im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Haltebügeln, welche an den Vertikalgitterstäben
befestigt sind und diese verbinden. Die horizontalen Haltebügel der auf beiden Seiten
an den Muffelinnenwänden eines Backofens angeordneten Seitengitter dienen zum Auflegen
bzw. Einschieben der Gargutträger, weshalb sie sich üblicherweise von der von den
Vertikalgitterstäben aufgespannten Ebene in Richtung des Muffelinneren hinein erstrecken.
Die Haltebügel weisen einen sich horizontal und im Wesentlichen gerade über die Entfernung
zwischen den Vertikalgitterstäben erstreckenden Horizontalabschnitt auf. Zur Verbindung
mit und zur Befestigung an den Vertikalgitterstäben weisen die horizontalen Gitterstäbe
an ihren gegenüberliegenden Enden im Wesentlichen senkrecht abgewinkelte Endabschnitte
auf, deren freie Enden an den Vertikalgitterstäben festgelegt, üblicherweise angeschweißt
sind.
[0005] Damit der Gargutträger nicht abkippt, wenn er zum Beispiel zum Bearbeiten oder Begutachten
des Garguts nicht vollständig aus der Muffel des Backofens herausgezogen wird, sind
bei derartigen Seitengittern regelmäßig Paare von horizontalen Haltebügeln vorgesehen,
die in einem geringen Abstand übereinander angeordnet sind, welcher ausreichend groß
ist, um den Gargurtträger mit seinen Seitenkanten zwischen die beiden horizontalen
Gitterstäbe einzuschieben, aber gleichzeitig ausreichend gering ist, dass sich der
Gargutträger mit einem hinteren Abschnitt seiner Seitenkante gegen ein Abkippen am
oberen Haltebügel abstützen kann, wenn er nicht vollständig aus der Muffel des Backofens
herausgezogen wird. Üblicherweise bestehen die Gitterstäbe solcher Seitengitter aus
einem Draht mit kreisförmigem Querschnitt, weil dies eine kostengünstige Herstellung
erlaubt.
[0006] Moderne und höherwertige Backöfen werden mit Teleskopauszügen zum Halten und Verfahren
der Gargurtträger ausgerüstet. Neben der leichtgängigen Verfahrbarkeit der Gargutträger
ist ein weiterer Vorteil der Verwendung von Teleskopauszügen, dass diese bei ausreichender
Anzahl verfahrbarer Schienenelemente, z. B. Vollauszüge mit drei oder mehr Schienenelementen,
auch ein vollständiges Herausziehen des Gargutträgers aus der Muffel erlauben, ohne
dass der Gargutträger abkippt. Zweckmäßigerweise werden die Teleskopauszüge an den
vorhandenen Seitengittern befestigt, wobei eine stabile, aber einfach montierbare
und wieder lösbare Befestigung angestrebt wird, die aber gleichzeitig sicher gegen
ein unbeabsichtigtes Lösen der Befestigung sein soll, z. B. wenn der Gargutträger
ausgezogen oder eingeschoben wird.
[0007] Zur lösbaren Befestigung von Teleskopauszügen an Seitengittern sind unterschiedliche
Schnellbefestigungssysteme bereits bekannt, bei denen wenigstens ein, häufig zwei
oder auch mehr Befestigungselemente zum Verbinden des Teleskopauszugs an den Stäben
des Seitengitters vorgesehen sind. Eine Anforderung für deren Eignung und Akzeptanz
ist dabei die einfache Handhabung beim Montieren und Demontieren des Teleskopauszugs
bei gleichzeitig sicherer Befestigung des Teleskopauszugs gegen Verkippen und Verschieben
im montierten Zustand sowie gegen unbeabsichtigtes Lösen oder Ausheben der Befestigung.
Ein weiterer Aspekt ist die wirtschaftliche Herstellbarkeit des Befestigungssystems
unter Berücksichtigung des Fertigungsprozesses und des Materialaufwands für die Befestigungselemente
und deren Festlegung am Teleskopauszug.
[0008] Bekannte Systeme zur lösbaren Befestigung von Teleskopauszügen an Seitengittern verwenden
meist zwei an der stationären Innenschiene des Teleskopauszugs festgelegte Befestigungselemente,
die entweder nur mit einem Haltebügel des Seitengitters oder mit zwei in geringem
Abstand übereinander angeordneten Haltebügeln in Eingriff treten. Der Eingriff mit
den Horizontalabschnitten zweier übereinander angeordneter Haltebügel gewährleistet
in der Regel die Verkippsicherung des Teleskopauszugs, wogegen bei einem Eingriff
mit dem Horizontalabschnitt nur eines Haltebügels ein weiterer Eingriff mit einem
oder beiden Vertikalgitterstäben und/oder einem oder beiden abgewinkelten Endabschnitten
des Haltebügels für eine Verkippsicherung erforderlich ist. Es sind auch Systeme bekannt,
bei denen die Befestigung des Teleskopauszugs nur über den Eingriff mit einem oder
beiden Vertikalgitterstäben und einem oder beiden abgewinkelten Endabschnitten des
Haltebügels erfolgt.
[0009] Die
EP 2 403 380 beschreibt eine Schnellbefestigungseinrichtung für Teleskopauszüge an einem Seitengitter
beispielsweise eines Backofens mit zwei als Klammern bezeichneten Befestigungselementen,
die in der Nähe der beiden Endabschnitte an der Unterseite des stationären Schienenelements
befestigt sind und mit denen der Teleskopauszug auf der Oberseite und nicht auf der
zum Muffelinnenraum weisenden Seite eines Haltebügels des Seitengitters montiert wird,
damit der Teleskopauszug möglichst nahe an der Muffelseitenwand platziert wird und
nur gering in den Muffelinnenraum hineinragt. Die beiden Klammern weisen jeweils U-förmige
Abschnitte auf, die zur Montage des Teleskopauszugs waagerecht und in einer Richtung
senkrecht zur Muffelseitenwand auf den Haltebügel aufgeschoben werden und diesen klammerartig
umgreifen. Des Weiteren sind an den Klammern Abschnitte vorgesehen, die sich an den
vertikalen Stäben des Seitengitters abstützen oder diese umgreifen. Die Klammern sollen
den Teleskopauszug gegen ein Verschieben und Verkippen an den Gitterstäben des Seitengitters
in mehrere Raumrichtungen abstützen. In einer Variante der Klammern, welche für die
Montage des Teleskopauszugs im vorderen, der Muffelöffnung zugewandten Abschnitt vorgesehen
sind, ist eine federnd befestigte Rast vorgesehen, mit welcher die Klammer an dem
abgebogenen Endabschnitt oder an dem Horizontalabschnitt des Haltebügels verrastet
wird. Dabei hintergreift die Rast den Haltebügel auf einer durch einen Benutzer schlecht
zugänglichen Seite, was ein Außereingriffbringen der Rast für eine Demontage erschweren
würde, wenn die Rast in dem an dem Haltebügel anliegenden Bereich nicht mit einer
Schräge versehen wäre, die offensichtlich ein leichteres Abziehen der Klammer von
dem Haltebügel gewährleisten soll. Dadurch kann sich der Teleskopauszug aber auch
unbeabsichtigt leichter von dem Seitengitter lösen.
[0010] Die
EP 1 965 680 beschreibt ein Schnellbefestigungssystem zur Befestigung eines Teleskopauszugs an
einem Seitengitter beispielsweise eines Backofens mit zwei Schnellbefestigungselementen,
die in der Nähe der beiden Endabschnitte auf der der Muffelseitenwand zugewandten
Seite des stationären Schienenelements befestigt sind und mit denen der Teleskopauszug
auf der zum Muffelinnenraum weisenden Seite eines Haltebügels des Seitengitters montiert
wird. Jedes der zwei Schnellbefestigungselemente weist zwei U-förmige Abschnitte auf,
die im Wesentlichen in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sind. Ein erster
U-förmiger Abschnitt jedes der zwei Schnellbefestigungselemente umgreift klammerartig
den Horizontalabschnitt des Haltebügels, wobei die Öffnung des U-förmigen Abschnitts
in Richtung der Muffelseitenwand weist. Der senkrecht zum ersten U-förmigen Abschnitt
angeordnete zweite U-förmiger Abschnitt jedes der zwei Schnellbefestigungselemente
umgreift den Haltebügel an jeweils einem der abgewinkelten Endabschnitte, wobei die
Öffnungen dieser zweiten U-förmigen Abschnitte der zwei Schnellbefestigungselemente
aufeinander zu weisen. Wie bei der zuvor beschriebenen Schnellbefestigungseinrichtung
wird der Teleskopauszug mit den beiden Schnellbefestigungselementen zur Montage des
Teleskopauszugs waagerecht und in einer Richtung senkrecht zur Muffelseitenwand auf
den Haltebügel aufgeschoben. Die den Gitterstab an den abgewinkelten Endabschnitten
umgreifenden zweiten U-förmigen Abschnitte verhindern ein Abkippen des Teleskopauszugs.
An den ersten U-förmigen Abschnitten für den Eingriff mit dem Horizontalabschnitt
des Haltebügels ist eine eingeprägte Rast zur Sicherung des Befestigungselements am
Gitterstab vorgesehen, weshalb beim Aufschieben der Schnellbefestigungselemente eine
Kraft aufgebracht werden muss, um die U-förmigen Abschnitte mit dem Gitterstab zu
verrasten. Für die Montage des hinteren Schnellbefestigungselements in der Nähe der
Muffelrückwand erfordert dies, dass eine Bedienperson weit in die Backofenmuffel hineingreifen
muss, um das hintere Ende des Teleskopauszugs mit dem hinteren Schnellbefestigungselement
genau an dem abgewinkelten Endabschnitt des Haltebügels zu positionieren und die für
das Einrasten erforderliche Kraft aufzubringen.
[0011] Bei den zuvor beschriebenen und vielen weiteren bekannten Teleskopauszügen für Backöfen
dient die verfahrbare Außenschiene als Auflage für den Gargutträger und weist am hinteren
Ende der Außenschiene einen sich vertikal von der Auflagefläche nach oben erstreckenden
Endanschlag auf, der verhindern soll, dass der Gargutträger beim Einschieben in den
Backofen, wenn die Außenschiene ihre Einschubendlageposition erreicht hat, über das
Schienenende hinweg bis an die Muffelrückwand geschoben wird und an dieser anschlägt.
Darüber hinaus ist am vorderen, zur Muffelöffnung gerichteten Ende des Schienenelements
ebenfalls ein Anschlag oder eine Sicherung vorgesehen, um zu verhindern, dass der
Gargutträger beim Ausziehen aus dem Backofen von dem Teleskopauszug heruntergezogen
wird, wenn die Außenschiene ihre Auszugsendlageposition erreicht hat. Üblicherweise
werden diese Anschläge als separate Elemente gefertigt und an das Außenschienenelement
angeschweißt oder genietet.
[0012] Moderne höherwertige Backöfen verfügen über eine Pyrolysefunktion zur Reinigung des
Backofens. Beim Pyrolyseprozess wird der Backofen für einen Zeitraum von etwa ein
bis drei Stunden auf eine Temperatur von bis zu 500°C beheizt, um Verschmutzungen
wie Essensreste oder Fettspritzer vom Backen und Braten zu verbrennen bzw. zu pyrolysieren.
Anschließend lässt sich das körnige Pyrolysat leicht auswischen oder absaugen.
[0013] Im Laufe der Zeit führt die wiederholte Pyrolyse dazu, dass die üblicherweise aus
Stahl oder Edelstahl hergestellten Schienenelemente anlaufen, sich dunkel verfärben
und fleckig werden, was insbesondere bei der im montierten Zustand des Teleskopauszugs
für den Benutzer sichtbaren Außenschiene aus ästhetischen Gründen unerwünscht ist
und den optischen Eindruck einer nach wie vor vorhandenen Verschmutzung vermitteln
kann.
[0014] Es sind verschiedene Beschichtungen für Stahl und Edelstahl bekannt, welche auch
bei wiederholter Pyrolyse die Verfärbung der Oberflächen verhindern oder zumindest
vermindern und teilweise auch das Anhaften von Verschmutzungen reduzieren können.
Solche Beschichtungen lassen sich mit akzeptablem wirtschaftlichem Aufwand beispielsweise
in Gasphasenabscheidungsverfahren oder Plasmabeschichtungsverfahren auf die Bauteile
eines Teleskopauszugs aufbringen, wobei in der Regel die gesamte Oberfläche des Bauteils
beschichtet wird. Das Aufbringen solcher Beschichtungen auf die Außenschiene des Teleskopauszugs
oder auf einen fertig montierten Teleskopauszug hat jedoch den Nachteil, dass ohne
aufwändige Maskierung von Flächen, die nicht beschichtet werden sollen, auch die Wälz-
oder Gleitkörper-Laufbahnen des Schienenelements oder der Schienenelemente beschichtet
werden, was wiederum die Lauf- und Verfahreigenschaften des Teleskopauszugs verschlechtern
und zu unerwünschten Geräuschen beim Verfahren der Schienenelemente führen kann, wie
Quietschen oder Rattern.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0015] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand darin, einen Teleskopauszug für ein
lösbares Montieren an einem Seitengitter bereitzustellen, der die zuvor beschriebenen
Probleme löst und Nachteile überwindet und eine einfache und sichere Montage und Demontage
des Teleskopauszugs an dem Seitengitter erlaubt und einfach und kostengünstig herstellbar
ist.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0016] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Teleskopauszug der eingangs genannten Art mit
einer stationären Innenschiene und einer gegenüber der stationären Innenschiene zwischen
einer Einschubendlageposition und einer Auszugsendlageposition in einer Einschubrichtung
und einer dazu entgegengesetzten Auszugsrichtung verfahrbar gelagerten Außenschiene
und optional einer zwischen der Innenschiene und der Außenschiene angeordneten und
gegenüber diesen verfahr gelagerten Mittelschiene und optional mit einem an der Außenschiene
befestigten Auflageblech,
wobei der Teleskopauszug vorgesehen und ausgelegt ist für ein lösbares Montieren an
einem Seitengitter, welches einen vorderen Vertikalgitterstab und einen dazu beabstandeten
und im Wesentlichen parallel dazu angeordneten hinteren Vertikalgitterstab und wenigstens
einen Haltebügel aufweist, welcher einen Horizontalabschnitt und an gegenüberliegenden
Enden des Horizontalabschnitts jeweils gegenüber dem Horizontalabschnitt im Wesentlichen
senkrecht abgewinkelte vordere und hintere Endabschnitte aufweist, wobei der vordere
Endabschnitt mit dem vorderen Vertikalgitterstab und der hintere Endabschnitt mit
dem hinteren Vertikalgitterstab verbunden ist,
wobei an der stationären Innenschiene in einem Abstand zueinander ein vorderes Schnellbefestigungselement
und ein hinteres Schnellbefestigungselement für ein lösbares Montieren der Teleskopschiene
an dem Seitengitter festgelegt sind, wobei das vordere Schnellbefestigungselement
einen U-förmigen Abschnitt für einen Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab
und/oder mit dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt des Haltebügels und das hintere
Schnellbefestigungselement einen U-förmigen Abschnitt für einen Eingriff mit dem hinteren
Vertikalgitterstab und/oder mit dem hinteren abgewinkelten Endabschnitt des Haltebügels
aufweist, wobei die Öffnungen der U-förmigen Abschnitte der Schnellbefestigungselemente
in entgegengesetzte und vom jeweils anderen Schnellbefestigungselement abgewandte
Richtungen ausgerichtet sind,
wobei in fester Verbindung mit dem hinteren Schnellbefestigungselement und/oder der
stationären Innenschiene ein Federelement angeordnet ist, welches sich im montierten
Zustand des Teleskopauszugs mit einer Abstützfläche in Einschubrichtung an dem Seitengitter,
vorzugsweise an dem hinteren Vertikalgitterstab und/oder dem hinteren abgewinkelten
Endabschnitt des Haltebügels, abstützt und im entspannten oder vorgespannten Zustand
den U-förmigen Abschnitt des vorderen Schnellbefestigungselements (4) im Eingriff
mit dem vorderen Vertikalgitterstabs (2a) und/oder mit dem vorderen abgewinkelten
Endabschnitt des Haltebügels hält,
wobei die stationäre Innenschiene unter Aufbringen einer Kraft auf die stationäre
Innenschiene in Einschubrichtung und entgegen der Federkraft des Federelements über
eine Distanz bewegbar ist, dass der U-förmige Abschnitt des vorderen Schnellbefestigungselements
außer Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstabs bringbar ist,
wobei an einem gegenüber der stationären Innenschiene verfahrbar gelagerten Element
des Teleskopauszugs eine Sicherungslasche derart angeordnet ist, dass sie in Einschubrichtung
an dem Seitengitter, vorzugsweise an dem vorderen Vertikalgitterstab oder an dem gegenüber
dem Horizontalabschnitt des Haltebügels vorderen abgewinkelten Endabschnitt, zur Anlage
kommt, wenn die verfahrbar gelagerte Außenschiene in ihre Einschubendlageposition
verfahren ist oder wenn auf die verfahrbar gelagerte Außenschiene in ihrer Einschubendlageposition
eine Kraft in Einschubrichtung und entgegen der Federkraft des Federelements wirkt,
und eine Bewegung der stationären Innenschiene über eine Distanz, dass der U-förmige
Abschnitt (4a) des vorderen Schnellbefestigungselements außer Eingriff mit dem vorderen
Vertikalgitterstab und/oder mit dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt des Haltebügels
bringbar ist, blockiert,
wobei die stationäre Innenschiene, die gegenüber der stationären Innenschiene verfahrbar
gelagerte Außenschiene und das optional an der Außenschiene befestigte Auflageblech
aus Stahlblech hergestellt sind und
die Sicherungslasche einstückig mit der verfahrbar gelagerten Außenschiene ausgebildet
ist.
Definitionen
[0017] Wenn hierin und im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung und ihrer Definition
von "horizontal", "horizontaler Ausrichtung", "vertikal", "vertikaler Ausrichtung",
"oben", "unten", "seitlich", "vorne" und "hinten" die Rede ist, so dient dies dazu,
die bestimmungsgemäße Orientierung und Ausrichtung der Erfindung, einzelner Elemente
der Erfindung oder anderer Elemente, die im Zusammenhang mit der Erfindung stehen,
im dreidimensionalen Raum zu beschreiben und die Orientierung und Anordnung von Elementen
zueinander und deren Merkmale und Ausgestaltungen zu definieren. Es versteht sich,
dass solche Orientierungs- und Anordnungsangaben, auch wenn sie die bestimmungsgemäße
und/oder bevorzugte Orientierung und Anordnung der Erfindung und ihrer Elemente im
dreidimensionalen Raum benennen, primär dazu dienen, Bezugspunkte, Bezugsrichtungen
und Bezugsorientierungen zur leichteren und verständlicheren Beschreibung und Definition
der Erfindung anzugeben, und die Erfindung insgesamt nicht auf eine bestimmte Orientierung
im dreidimensionalen Raum beschränken. Dabei ist jedoch die horizontale Ausrichtung
des Teleskopauszugs an einem Korpus bzw. einem Seitengitter die bestimmungsgemäße
Ausrichtung.
[0018] Der Begriff "senkrecht" wird hierin nicht im Sinne von "vertikal" verwendet, sondern
zur Beschreibung einer Orientierung in einem rechten Winkel (90°) gegenüber einer
in diesem Zusammenhang genannten Orientierung, Richtung oder Ebene. Die Begriffe "Oberseite",
"oben", "von oben", "Unterseite", "unten", "von unten", "Höhe" und "Breite" beschreiben
Positionen bzw. Richtungen in Bezug auf die Vertikale.
[0019] Wenn hierin und im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung und ihrer Definition
von "Auszugsrichtung" und "Einschubrichtung" die Rede ist, beschreibt dies die zwei
entgegengesetzten Verfahrrichtungen eines verfahrbar gelagertes Schienenelements gegenüber
dem stationären Schienenelement bzw. der stationären Innenschiene des Teleskopauszugs,
wenn dieser bei bestimmungsgemäßer Orientierung und Verwendung der Erfindung mittels
der erfindungsgemäßen Schnellbefestigungselemente an einem Seitengitter montiert ist.
Der Begriff "Verfahrrichtung" beschreibt eine Richtung parallel zur "Auszugsrichtung"
und "Einschubrichtung", unabhängig davon, ob das verfahrbar gelagerte Schienenelement
ausgezogen oder eingeschoben wird. Bei der bestimmungsgemäßen Montage des erfindungsgemäßen
Teleskopauszugs an einem Seitengitter in einem Backofen oder einem anderen Korpus
weist die "Einschubrichtung" in Richtung der Rückwand des Backofen- oder Korpusinnenraums.
[0020] Der erfindungsgemäße Teleskopauszug umfasst über Gleitlager, Kugellager oder Walzenlager
gegeneinander verfahrbar gelagerte Schienenelemente. Bevorzugt sind die Schienenelemente
über Kugellager gegeneinander verfahrbar gelagert. Wenn nachfolgend von einem Kugellager
die Rede ist, so umfasst dies auch andere Lagerformen, soweit dies technisch sinnvoll
ist. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die stationäre Innenschiene
und die verfahrbare Außenschiene ein im Querschnitt im Wesentlichen C-förmiges Profil
auf, wobei an den beiden einander gegenüber liegenden C-Schenkeln die Kugellaufbahnen
ausgebildet sind und die beiden C-Schenkel über einen vorzugsweise gerade verlaufenden
Abschnitt, den Schienenrücken, miteinander verbunden sind.
[0021] Der erfindungsgemäße Teleskopauszug kann neben den gegeneinander verfahrbar gelagerte
Schienenelementen ein Auflageblech umfassen, welches an der Außenschiene befestigt
ist und zwar an der von der Innenschiene abgewandten Seite und zweckmäßigerweise am
Schienenrücken der Außenschiene. In einer erfindungsgemäß bevorzugten Ausführungsform
weist der Teleskopauszug ein solches Auflageblech auf. Das Auflageblech dient der
Auflage eines Trägers, vorzugsweise eines Gargutträgers in einem Backofen. Zweckmäßigerweise
weist das Auflageblech daher auf der Oberseite eine Auflagefläche für die Auflage
eines Trägers auf.
[0022] Der Träger wird somit bei dem erfindungsgemäßen Teleskopauszug mit Auflageblech nicht
wie bei vielen bekannten Systemen direkt auf die Außenschiene aufgelegt, sondern auf
das Auflageblech, womit verschiedene Vorteile verbunden sind. Während die Lage bzw.
vertikale Höhe der Auflagefläche für den Träger in Bezug auf das Seitengitter bei
einer Auflage auf die Außenschiene eines Teleskopauszugs durch die Positionierung
der Außenschiene bestimmt wird, die wiederum aufgrund der Lagerung an dem oder den
weiteren Schienenelementen von der Positionierung des gesamten Teleskopauszugs abhängt,
erlaubt das erfindungsgemäß vorgesehene Auflageblech, die Auflagefläche für den Träger
durch entsprechende Ausgestaltung und Dimensionierung des Auflageblechs sowie dessen
Befestigung an der Außenschiene in nahezu beliebiger Höhe über der Oberkante der Außenschiene
anzuordnen. Es versteht sich, dass die Auflagefläche für den Träger an dem Auflageblech
in vertikaler Richtung über der Oberkante der Außenschiene und zweckmäßigerweise auch
über dem Haltebügel des Seitengitters liegen sollte, an dem der Teleskopauszug montiert
ist.
[0023] Ein weiterer Vorteil des Auflageblechs besteht darin, dass es bei montiertem Teleskopauszug
den Blick auf die Außenschiene teilweise oder vollständig verdeckt. Dies erlaubt es,
durch Gestaltung und/oder Beschichtung des Auflageblechs den optischen Eindruck bzw.
das optische Erscheinungsbild des Teleskopauszugs für den Benutzer zu bestimmen. Für
den bevorzugten Einsatz des erfindungsgemäßen Teleskopauszugs in Pyrolysebacköfen
kann das Auflageblech mit Vorteil mit einer Beschichtung versehen werden, die eine
Verfärbung der Oberfläche auch bei wiederholter Pyrolyse verhindert oder zumindest
vermindert, ohne dass die Lauf- und Verfahreigenschaften des Teleskopauszugs beeinträchtigt
werden, wie es beim Aufbringen solcher Beschichtungen auf die Außenschiene des Teleskopauszugs
und damit auch auf die Kugellaufbahnen auftreten kann.
[0024] In einer Ausführungsform der Erfindung weist daher die Oberfläche des an der verfahrbaren
Außenschiene befestigten Auflageblechs wenigstens teilweise, vorzugsweise vollflächig
eine mittels PVD, CVD, Plasma-CVD, Plasmaspritzen oder Hochgeschwindigkeitsflammspritzen
hergestellte oder galvanisch abgeschiedene Beschichtung auf, vorzugsweise eine bis
wenigstens 500°C temperaturbeständige Beschichtung, besonders bevorzugt eine auf Siliziumdioxid
oder diamantähnlichem Kohlenstoff (DLC) basierende Beschichtung. In der Regel sind
derartige Beschichtungen transparent, so dass die metallische Farbe des aus Stahl
oder Edelstahl hergestellten Auflageblechs sichtbar ist. Alternativ können jedoch
auch farbige Beschichtungen aufgebracht werden, um einen gewünschten optischen Eindruck
zu erzielen.
[0025] Das Auflageblech kann grundsätzlich lösbar oder unlösbar an der Außenschiene befestigt
sein. Eine unlösbare Befestigung des Auflageblechs an der Au ßenschiene kann durch
Schwei-βen, Punktschweißen oder Nieten erfolgen. Erfindungsgemäß bevorzugt ist eine
lösbare Befestigung des Auflageblechs an der Außenschiene, besonders bevorzugt mittels
einer Bajonett- oder Hakenverbindung. Dadurch kann die Befestigung bzw. Montage des
Auflageblechs an der Außenschiene mit Vorteil werkzeuglos und ohne zusätzliche Teile
oder aufwändige Prozesse erfolgen.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind für eine lösbare Befestigung
des Auflageblechs an der Außenschiene auf der von der Innenschiene abgewandten Seite
der Außenschiene wenigstens zwei hakenförmige Laschen angeordnet und auf der der Außenschiene
zugewandten Seite des Auflageblechs für einen Eingriff, vorzugsweise einen Bajonetteingriff,
mit den hakenförmigen Laschen an der Außenschiene ausgebildete Aufnahmen angeordnet.
Zweckmäßigerweise weisen die hakenförmigen Laschen vertikal nach oben, so dass das
Auflageblech mit der daran festgelegten Aufnahme von oben in die hakenförmigen Laschen
eingehängt werden kann. Bei dieser Ausrichtung der hakenförmigen Laschen unterstützt
die Schwerkraft die sichere Verbindung dieser Befestigung auch im Betrieb. Ergänzend
können die Laschen und die Aufnahme für eine Verrastung profiliert sein, um die Befestigung
zu sichern.
[0027] Bevorzugt sind die hakenförmigen Laschen einstückig mit der Außenschiene ausgebildet,
indem bei der Herstellung der Außenschiene entsprechende Konturen im Stahlblech des
Schienenrückens ausgestanzt oder ausgeschnitten werden und anschließend das Material
zu den hakenförmigen Laschen gebogen wird.
[0028] In einer alternativen Ausführungsform sind die wenigstens zwei hakenförmigen Laschen
auf der der Außenschiene zugewandten Seite des Auflageblechs vorgesehen und auf der
von der Innenschiene abgewandten Seite der Außenschiene sind die für den Eingriff
mit den hakenförmigen Laschen an dem Auflageblech erforderlichen Aufnahmen angeordnet.
[0029] Die an der Außenschiene oder an dem Auflageblech ausgebildeten Aufnahmen sind vorzugsweise
mittels Schweißen, Punktschweißen, Nieten oder Verschrauben an dem jeweiligen Bauteil
festgelegt. Die Aufnahmen können beispielsweise für einen Eingriff mit den hakenförmigen
Laschen entsprechend aufgebogene Blechstreifen sein, die in horizontaler Ausrichtung
mit ihren einander gegenüberliegende Endabschnitten an dem jeweiligen Bauteil anliegen
und festgelegt sind.
[0030] In einer weiteren alternativen Ausführungsform sind die Aufnahmen oder Laschen an
dem Auflageblech einstückig mit dem Auflageblech ausgebildet und in oder aus einem
entlang der Ober- oder Unterkante des Auflageblechs in Richtung der Außenschiene umgekanteten
Abschnitt ausgeformt, wie es beispielhaft in Figur 7 gezeigt ist.
[0031] Zweckmäßigerweise weist das an der verfahrbaren Außenschiene befestigte Auflageblech
an dem in Einschubrichtung gelegenen Ende einen Endanschlag auf, welcher einen Anschlag
gegen ein Verschieben eines auf das Auflageblech aufgelegten Trägers in Einschubrichtung
über das in Einschubrichtung gelegene Ende des Auflageblechs hinaus bildet. Wie es
von Endanschlägen bei Außenschienen bekannt ist, welche direkt als Trägerauflage eines
Teleskopauszugs verwendet werden, kann der Endanschlag an das Auflageblech angeschweißt
werden. Dies erfordert jedoch einen zusätzlichen Prozessschritt des Anschweißens bei
der Herstellung. Bei der bekannten Verwendung der Außenschiene als Trägerauflage kann
dies akzeptabel sein, da dies die Verwendung von Standard-Außenschienenelementen erlaubt,
die auch für andere Anwendungen in großer Stückzahl produziert werden. Erfindungsgemäß
bevorzugt ist jedoch der Endanschlag einstückig mit dem Auflageblech ausgebildet und
als eine aus dem Stahlblech des Auflageblechs senkrecht zur Einschubrichtung ausgebogene
Lasche ausgebildet. Da das Auflageblech ohnehin aus einem Stahlblech geschnitten oder
gestanzt und anschließend gebogen wird, ist die einstückige Ausbildung des Endanschlags
mit dem Auflageblech prozesstechnisch einfacher und kostengünstiger.
[0032] Des Weiteren weist das an der verfahrbaren Außenschiene befestigte Auflageblech erfindungsgemäß
bevorzugt an dem in Auszugsrichtung gelegenen Ende eine Endkappe auf. Mit Vorteil
ist die Endkappe, wie der Endanschlag, einstückig mit dem Auflageblech als eine aus
dem Stahlblech des Auflageblechs ausgebogene Lasche ausgebildet. Vorzugsweise ist
die Lasche in Richtung der verfahrbaren Außenschiene ausgebogen und überdeckt das
in Auszugsrichtung gelegenen Ende der verfahrbaren Außenschiene wenigstens teilweise.
Die Endkappe ist wie der Endanschlag ebenfalls als ein Anschlag oder eine Sicherung
ausgebildet und vorgesehen, um zu verhindern, dass der aufgelegte Träger oder Gargutträger
beim Ausziehen aus dem Backofen von dem Teleskopauszug heruntergezogen wird, wenn
die Außenschiene ihre Auszugsendlageposition erreicht hat.
[0033] Der erfindungsgemäße Teleskopauszug weist weiterhin an der stationären Innenschiene
in einem Abstand zueinander ein vorderes Schnellbefestigungselement und ein hinteres
Schnellbefestigungselement für das lösbare Montieren des Teleskopauszugs an dem Seitengitter
auf. Die Schnellbefestigungselemente weisen jeweils einen U-förmigen Abschnitt für
einen Eingriff mit den Vertikalgitterstäben und/oder mit den abgewinkelten Endabschnitten
des Haltebügels des Seitengitters auf, wobei die Öffnungen der U-förmigen Abschnitte
der Schnellbefestigungselemente in entgegengesetzte und vom jeweils anderen Schnellbefestigungselement
abgewandte Richtungen ausgerichtet sind.
[0034] Darüber hinaus weist der erfindungsgemäße Teleskopauszug in fester Verbindung mit
dem hinteren Schnellbefestigungselement, d. h. darüber auch mit der stationäre Innenschiene,
ein Federelement auf, welches sich im montierten Zustand des Teleskopauszugs mit einer
Abstützfläche in Einschubrichtung an dem Seitengitter, vorzugsweise an dem hinteren
Vertikalgitterstab und/oder dem hinteren abgewinkelten Endabschnitt des Haltebügels,
abstützt.
[0035] Für eine Montage des Teleskopauszugs an dem Seitengitter wird dieser mit dem hinteren
Schnellbefestigungselement an den hinteren Vertikalgitterstab oder den hinteren abgewinkelten
Endabschnitt des Haltebügels herangeführt und der nach hinten weisende U-förmige Abschnitt
des hinteren Schnellbefestigungselements über den Vertikalgitterstab oder den abgewinkelten
Endabschnitt geschoben bzw. eingehängt. Das Federelement ist so angeordnet, dass es
dabei in Einschubrichtung in Anlage mit dem Seitengitter kommt und das Aufschieben
des U-förmigen Abschnitts des hinteren Schnellbefestigungselements auf den Vertikalgitterstab
oder den abgewinkelten Endabschnitt zunächst blockiert, wenn die U-Schenkel den Vertikalgitterstab
oder den abgewinkelten Endabschnitt bereits umgreifen, aber bevor die die U-Schenkel
verbindende U-Basis in Anlage mit dem Vertikalgitterstab oder den abgewinkelten Endabschnitt
kommt. Der U-förmige Abschnitt des vorderen Schnellbefestigungselements ist so ausgebildet
und angeordnet, dass dessen von der Innenschiene abgewandter U-Schenkel dabei zunächst
nicht auf der dem hinteren Vertikalgitterstab zugewandten Seite um den vorderen Vertikalgitterstab
oder den vorderen abgewinkelten Endabschnitt geführt werden kann.
[0036] Durch Aufbringen einer Kraft in Einschubrichtung lässt sich der U-förmige Abschnitt
des hinteren Schnellbefestigungselements und damit auch seine U-Basis entgegen der
Federkraft des Federelements und unter Aufbau einer Federvorspannung weiter in Richtung
des hinteren Vertikalgitterstabs oder des hinteren abgewinkelten Endabschnitts drücken.
Der von der Innenschiene abgewandter U-Schenkel des vorderen Schnellbefestigungselements
ist so angeordnet und ausgebildet, dass er dann um den vorderen Vertikalgitterstab
oder den vorderen abgewinkelten Endabschnitt geführt und in diesen eingehängt werden
kann. Bei Ablassen der Kraft in Einschubrichtung sorgt die Federvorspannung des Federelements
dann dafür, dass die U-Schenkel des vorderen Schnellbefestigungselements den vorderen
Vertikalgitterstab oder den vorderen abgewinkelten Endabschnitt umgreifen, wobei das
Federelement vorzugsweise so ausgebildet ist, dass es die U-Basis des vorderen U-förmigen
Abschnitts in Anlage mit dem vorderen Vertikalgitterstab oder dem vorderen abgewinkelten
Endabschnitt bringt und an diesen andrückt, so dass der montierte Teleskopauszug unter
Vorspannung des Federelements und ohne Spiel an dem Seitengitter festgelegt ist.
[0037] Für eine Demontage des Teleskopauszugs wird erneut eine Kraft in Einschubrichtung
auf die stationäre Innenschiene ausgeübt und die U-förmigen Abschnitte der Schnellbefestigungselemente
entgegen der Federkraft des Federelements in Einschubrichtung bewegt, bis der U-förmige
Abschnitt des vorderen Schnellbefestigungselements durch eine Seitwärtsbewegung wieder
außer Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab oder durch eine Aufwärtsbewegung
wieder außer Eingriff mit dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt bringbar ist.
[0038] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an dem in Auszugsrichtung
gelegenen Ende der stationären Innenschiene des Teleskopauszugs ein sich in Auszugsrichtung
erstreckender Schiebetaster angeordnet, beispielsweise ein am Schienenrücken der Innenschiene
festgelegtes Blech, das an dem in Auszugsrichtung gelegenen Ende um 90° umgebogen
ist und damit eine für einen Benutzer gut zugängliche Fläche für das Aufbringen einer
Kraft in Einschubrichtung bietet.
[0039] Neben den beschriebenen U-förmigen Abschnitten an den Schnellbefestigungselementen
weisen das vordere Schnellbefestigungselement und das hintere Schnellbefestigungselement
des erfindungsgemäßen Teleskopauszug zweckmäßigerweise jeweils Auflageabschnitte auf,
welche im montierten Zustand des Teleskopauszugs an dem Seitengitter auf den abgewinkelten
Endabschnitten des Haltebügels aufliegen und die Schnellbefestigungselemente nach
unten abstützen. Andernfalls würden die Schnellbefestigungselemente an den Vertikalgitterstäben
nach unten gleiten. Alternativ oder zusätzlich können sich die Auflageabschnitte auch
auf dem Horizontalabschnitt des Haltebügels abstützen. Als Auflageabschnitte für das
Abstützen auf dem Haltebügel können auch die U-Schenkel der U-förmigen Abschnitte
der Schnellbefestigungselemente dienen und entsprechend ausgebildet und angeordnet
sein. Wenn einer oder beide der U-förmigen Abschnitte an den Schnellbefestigungselementen
für den Eingriff mit den abgewinkelten Endabschnitten des Haltebügels vorgesehen ist
bzw. sind, stützt der obere der beiden U-Schenkel das jeweilige Schnellbefestigungselement
nach unten ab.
[0040] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen das vordere Schnellbefestigungselement
und/oder das hintere Schnellbefestigungselement des Teleskopauszugs einen Anlageabschnitt
auf, welcher im montierten Zustand des Teleskopauszugs an dem Seitengitter an der
der stationären Innenschiene zugewandten Seite des jeweiligen Vertikalgitterstabs
anliegt. Ein solcher Anlageabschnitt stabilisiert den Teleskopauszug weiter gegen
ein Verkippen im montierten Zustand. Als Anlageabschnitte können auch die U-Schenkel
der U-förmigen Abschnitte der Schnellbefestigungselemente dienen und entsprechend
ausgebildet und angeordnet sein.
[0041] Ein wesentliches Element des erfindungsgemäßen Teleskopauszugs ist eine Sicherungslasche,
die erfindungsgemäß und mit Vorteil einstückig mit der verfahrbar gelagerten Außenschiene
ausgebildet ist. Die Sicherungslasche ist derart angeordnet, dass sie in Einschubrichtung
an dem Seitengitter, vorzugsweise an dem vorderen Vertikalgitterstab oder an dem gegenüber
dem Horizontalabschnitt des Haltebügels vorderen abgewinkelten Endabschnitt, zur Anlage
kommt, wenn die verfahrbar gelagerte Außenschiene in ihre Einschubendlageposition
verfahren ist oder wenn auf die verfahrbar gelagerte Außenschiene in ihrer Einschubendlageposition
eine Kraft in Einschubrichtung und entgegen der Federkraft des Federelements wirkt.
[0042] Wie oben beschrieben ist, wird der erfindungsgemäße Teleskopauszug von dem Seitengitter
demontiert, indem auf die stationäre Innenschiene eine Kraft in Einschubrichtung ausgeübt
wird, wodurch die U-förmigen Abschnitte der Schnellbefestigungselemente entgegen der
Federkraft des Federelementes in Einschubrichtung geschoben werden und der U-förmige
Abschnitt des vorderen Schnellbefestigungselements außer Eingriff mit dem vorderen
Vertikalgitterstab oder dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt bringbar ist. Die
erfindungsgemäße Sicherungslasche blockiert und verhindert ein unbeabsichtigtes Verschieben
der Schnellbefestigungselemente und Außereingriffbringen des Teleskopauszugs mit dem
Seitengitter, wenn zum Beispiel ein Träger bis zur Einschubendlageposition der Außenschiene
eingeschoben wird und dadurch weitere Kraft in Einschubrichtung wirkt, die sich dann
auf die Innenschiene überträgt.
[0043] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Sicherungslasche aus dem
Stahlblech der verfahrbar gelagerten Außenschiene an ihrem in Auszugsrichtung gelegenen
Ende als senkrecht zur Auszugsrichtung der verfahrbar gelagerten Außenschiene aufgebogene
Lasche ausgebildet.
[0044] Die Erfindung umfasst auch ein Schnellbefestigungssystem für die Montage von Gargutträgerauflagen
in einem Backofen, vorzugsweise einem Pyrolysebackofen, mit einem Paar von spiegelsymmetrisch
ausgebildeten Seitengittern, welche an gegenüberliegenden Innenseitenwänden des Backofens
festgelegt oder festlegbar sind, und mit wenigstens einem Paar von erfindungsgemäßen
Teleskopauszügen wie sie hierin beschrieben sind.
FIGUREN
[0045] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
werden anhand der folgenden Beschreibung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform und
der dazugehörigen Figuren deutlich. In den Figuren sind gleiche Elemente mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet.
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Seitengitters
eines Backofens mit einer Ausführungsform eines daran montierten erfindungsgemäßen
Teleskopauszugs mit Blickrichtung schräg von vorne auf das Auflageblech.
- Figur 2
- zeigt die Ausführungsform gemäß Figur 1 ohne das erfindungsgemäße Auflageblech in
gleicher Blickrichtung wie in Figur 1.
- Figur 3
- zeigt die Ausführungsform gemäß Figur 1 mit Blickrichtung schräg von hinten auf die
Innenschiene.
- Figur 4
- zeigt eine perspektivische schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Auflageblechs
mit Blickrichtung schräg von hinten wie in Figur 3.
- Figur 5
- zeigt eine Ansicht der Ausführungsform gemäß Figur 1 im Querschnitt mit Blickrichtung
in Einschubrichtung auf die Vorderseite des am Seitengitter montierten erfindungsgemäßen
Teleskopauszugs, wobei der Schnitt im vorderen Bereich des Teleskopauszugs hinter
der Endkappe des Auflageblechs aber vor der Sicherungslasche an der Außenschiene liegt
und die Kugeln der Kugellager zwischen den Schienenelementen ausgeblendet sind.
- Figur 6
- zeigt eine Ansicht der Ausführungsform gemäß Figur 1 im Querschnitt mit Blickrichtung
in Auszugsrichtung.
- Figur 7
- zeigt schematische Ansichten einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Auflageblechs, bei dem die Aufnahmen für hakenförmige Laschen an der Außenschiene
einstückig mit dem Auflageblech ausgebildet und in einem entlang der Unterkante des
Auflageblechs in Richtung der Außenschiene umgekanteten Abschnitt ausgeformt sind.
[0046] Die Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines als Vollauszug ausgebildeten
Teleskopauszugs 1 mit einer stationären Innenschiene 1a, einer gegenüber der stationären
Innenschiene über ein Kugellager verfahrbar gelagerten Mittelschiene 1c sowie einer
gegenüber der Mittelschiene über ein weiteres Kugellager verfahrbar gelagerten Außenschiene
1b. Wie in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist, weisen die stationäre Innenschiene 1a
und die verfahrbare Außenschiene 1b ein im Querschnitt im Wesentlichen C-förmiges
Profil auf mit Kugellaufbahnen an den einander gegenüberliegenden C-Schenkeln des
jeweiligen Schienenprofils und einem die beiden C-Schenkel verbindenden Schienenrücken.
Die Kugeln der Kugellager sind in den Figuren nicht dargestellt.
[0047] Der Teleskopauszug 1 ist an einem Seitengitter 2, vorzugsweise einem an der Muffelseitenwand
eines Backofens festgelegten bzw. festlegbaren Seitengitter montiert, welches einen
vorderen Vertikalgitterstab 2a und einen dazu beabstandeten und im Wesentlichen parallel
dazu angeordneten hinteren Vertikalgitterstab 2b und mehrere übereinander angeordnete
Haltebügel 3 aufweist. Jeder der Haltebügel besteht aus einem Horizontalabschnitt
3c und an gegenüberliegenden Enden des Horizontalabschnitts 3c im Wesentlichen senkrecht
abgewinkelten vorderen und hinteren Endabschnitten 3a und 3b, welche mit ihren freien
Enden an den Vertikalgitterstäben 2a bzw. 2b angeschweißt sind.
[0048] Der Teleskopauszug 1 weist in dieser Ausführungsform weiterhin ein an der Außenschiene
befestigtes Auflageblech 1d auf. Die Figuren 1, 3, 5 und 6 zeigen den Teleskopauszug
1 mit an der Außenschiene befestigtem Auflageblech 1d, während Figur 2 den Teleskopauszug
1 ohne Auflageblech zeigt und Figur 4 eine Ansicht des Auflageblechs 1d alleine wiedergibt.
Figur 7 zeigt eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäß geeigneten Auflageblechs
1d.
[0049] Der Teleskopauszug 1 ist mit zwei an der stationären Innenschiene 1a in einem Abstand
zueinander festgelegten vorderen und hinteren Schnellbefestigungselementen 4 und 5
derart lösbar an den Vertikalgitterstäben 2a und 2b sowie einem Haltebügel 3 des Seitengitters
2 montiert, dass alle Schienenelemente des Teleskopauszugs 1 unterhalb des Haltebügels
3 angeordnet sind. Die Schnellbefestigungselemente 4 und 5 weisen jeweils einen U-förmigen
Abschnitt 4a bzw. 5a auf, deren Öffnungen in entgegengesetzte und vom jeweils anderen
Schnellbefestigungselement abgewandte Richtungen ausgerichtet sind. Der U-förmige
Abschnitt 4a des vorderen Schnellbefestigungselements 4 umgreift den vorderen Vertikalgitterstab
2a und der U-förmige Abschnitt 4b des hinteren Schnellbefestigungselements 5 umgreift
den hinteren Vertikalgitterstab 2b.
[0050] Bei der vorliegenden Ausführungsform ist an dem hinteren Schnellbefestigungselement
5 zwischen den U-Schenkeln des U-förmigen Abschnitts 5a ein Blattfederelement angeordnet
(nicht dargestellt), welches sich im montierten Zustand des Teleskopauszugs 1 mit
einer Abstützfläche in Einschubrichtung an dem hinteren Vertikalgitterstab 2b vorgespannt
abstützt, den U-förmigen Abschnitt 4a des vorderen Schnellbefestigungselements 4 im
Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab 2a hält und die die U-Schenkel verbindende
U-Basis des U-förmigen Abschnitts 4a des vorderen Schnellbefestigungselements 4 in
Auszugsrichtung an den vorderen Vertikalgitterstab 2a drückt.
[0051] An dem in Auszugsrichtung gelegenen Ende der stationären Innenschiene 1a des Teleskopauszugs
ist ein sich in Auszugsrichtung erstreckender Schiebetaster 1k angeordnet, welcher
in dieser Ausführungsform als ein am Schienenrücken der Innenschiene 1a angeschweißtes
und am freien Ende um 90° umgebogenes Blech ausgebildet ist. Der umgebogene Abschnitt
des Blechs bietet dem Benutzer eine gut zugängliche Fläche für das Aufbringen einer
Kraft in Einschubrichtung, beispielsweise durch Drücken mit dem Daumen in Einschubrichtung,
um für eine Demontage des Teleskopauszugs die stationäre Innenschiene 1a in Einschubrichtung
und entgegen der Federkraft des Federelements über eine Distanz zu verschieben, welche
ausreicht, um den U-förmigen Abschnitt 4a des vorderen Schnellbefestigungselements
4 außer Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab 2a zu bringen und den Teleskopauszug
1 mit einer Seitwärtsbewegung vom Vertikalgitterstab 2a zu entfernen.
[0052] In der vorliegenden Ausführungsform dienen die jeweils der Innenschiene 1a zugewandten
U-Schenkel der U-förmigen Abschnitte 4a und 5a an den Schnellbefestigungselementen
4 und 5 als Auflageabschnitte 4b bzw. 5b, welche im montierten Zustand des Teleskopauszugs
1 an dem Seitengitter auf den abgewinkelten Endabschnitten 3a und 3b des Haltebügels
3 aufliegen, die Schnellbefestigungselemente 4 und 5 darauf abstützen und ein Abgleiten
der Schnellbefestigungselemente an den Vertikalgitterstäben nach unten verhindern.
Des Weiteren weisen die Schnellbefestigungselemente 4 und 5 Anlageabschnitte 4c und
5c auf, welche im montierten Zustand des Teleskopauszugs 1 an den der stationären
Innenschiene 1a zugewandten Seiten der Vertikalgitterstäbe 2a und 2b anliegen und
den Teleskopauszug gegen ein Verkippen im montierten Zustand stabilisieren. Auch Abschnitte
der U-Schenkel der U-förmigen Abschnitte 4a und 5a der Schnellbefestigungselemente
4 und 5 dienen bei der vorliegenden Ausführungsform als Anlageabschnitte.
[0053] Ein weiteres wesentliches Element des erfindungsgemäßen Teleskopauszugs ist die an
der verfahrbar gelagerten Außenschiene 1b und erfindungsgemäß einstückig mit dieser
ausgebildete Sicherungslasche 1e. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Sicherungslasche
1e als eine an dem in Auszugsrichtung liegenden Ende und von dem als Kugellaufbahn
geformten C-Schenkel der Au ßenschiene vertikal nach oben aufgebogene Lasche ausgebildet,
die derart angeordnet ist, dass sie in Einschubrichtung an dem vorderen abgewinkelten
Endabschnitt 3a des Haltebügels 3 zur Anlage kommt, wenn die verfahrbar gelagerte
Außenschiene 1b in ihre Einschubendlageposition verfahren ist oder wenn auf die verfahrbar
gelagerte Außenschiene in ihrer Einschubendlageposition eine Kraft in Einschubrichtung
und entgegen der Federkraft des Federelements wirkt.
[0054] Während der erfindungsgemäße Schiebetaster 1k dazu dient, für eine beabsichtigte
Demontage des Teleskopauszugs 1 eine Kraft in Einschubrichtung auf die stationäre
Innenschiene 1a auszuüben und sie entgegen der Federkraft des Federelementes in Einschubrichtung
zu bewegen, um den U-förmigen Abschnitt 4a der vorderen Schnellbefestigungselements
4 außer Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab 2a zu bringen, blockiert und
verhindert die erfindungsgemäße Sicherungslasche 1e ein unbeabsichtigtes Verschieben
der Schnellbefestigungselemente 4 und 5 und ein Außereingriffbringen des Teleskopauszugs
1 mit dem Seitengitter 2, wenn zum Beispiel ein Träger bis zur Einschubendlageposition
der Außenschiene 1b eingeschoben und eine weitere Kraft in Einschubrichtung aufgebracht
wird, die sich dann auf die Innenschiene überträgt.
[0055] In der vorliegenden Ausführungsform weist der erfindungsgemäße Teleskopauszug 1 ein
am Schienenrücken der Außenschiene 1b lösbar befestigtes Auflageblech 1d auf mit einer
Auflagefläche 1f auf seiner Oberseite für die Auflage eines Trägers. Wie es in den
Querschnittsdarstellungen der Figuren 5 und 6 zu erkennen ist, ist das Auflageblech
1d derart ausgestaltet und an der Außenschiene festgelegt, dass die Auflagefläche
1f über den Oberseiten der Schienenelemente des Teleskopauszugs 1 und über dem Haltebügel
3 angeordnet ist.
[0056] In der vorliegenden Ausführungsform ist die Oberfläche des Auflageblechs 1d mit einer
transparenten, temperaturbeständigen Beschichtung versehen, welche die Oberfläche
vor Verfärbungen schützt, wie sie bei ungeschützten Stahl- oder Edelstrahloberflächen
aufgrund der bei der Pyrolyse in Backöfen angewendeten hohen Temperaturen häufig auftreten.
[0057] Das Auflageblech wird mittels einer Bajonett- oder Hakenverbindung am Schienenrücken
der verfahrbaren Außenschiene 1b befestigt. Hierfür sind im Schienenrücken der Außenschiene
1b zwei aufwärts gerichtete hakenförmige Laschen 1i angeordnet, welche einstückig
mit der Außenschiene 1b ausgebildet sind, indem bei der Herstellung der Außenschiene
die Konturen der Laschen im Stahlblech des Schienenrückens ausgestanzt wurden und
anschließend das Blech zu den hakenförmigen Laschen gebogen wurde.
[0058] Auf der dem Schienenrücken der Außenschiene 1b zugewandten Seite des Auflageblechs
1d sind für den Eingriff mit den hakenförmigen Laschen 1i entsprechende Aufnahmen
1j angeordnet, welche von oben in die hakenförmigen Laschen 1i eingehängt werden.
Bei der in den Figuren 1 bis 6 gezeigten Ausführungsform sind die Aufnahmen 1j, wie
in Figur 4 dargestellt, von angeschweißten Blechen mit Hutprofil gebildet.
[0059] In einer in Figur 7 gezeigten alternativen Ausführungsform des Auflageblechs 1d sind
die Aufnahmen 1j einstückig mit dem Auflageblech 1d ausgebildet und in einem entlang
der Unterkante des Auflageblechs 1d in Richtung der Außenschiene umgekanteten Abschnitt
des Auflageblechs 1d ausgeformt.
[0060] Beide Ausführungsvarianten der in den Figuren gezeigten Auflagebleche 1d weisen an
dem in Einschubrichtung gelegenen Ende einen Endanschlag 1g auf, welcher einen Anschlag
gegen ein Verschieben eines auf das Auflageblech 1d aufgelegten Trägers in Einschubrichtung
über das in Einschubrichtung gelegene Ende des Auflageblechs 1d hinaus bildet. Der
Endanschlag 1g ist einstückig mit dem Auflageblech 1d ausgebildet und als eine aus
dem Stahlblech des Auflageblechs senkrecht zur Einschubrichtung ausgebogene Lasche
ausgebildet.
[0061] Des Weiteren weisen beide Ausführungsvarianten des in den Figuren gezeigten Auflageblechs
1d an dem in Auszugsrichtung gelegenen Ende eine Endkappe 1h auf, welche einstückig
mit dem Auflageblech 1d als eine aus dem Stahlblech des Auflageblechs in Richtung
der verfahrbaren Außenschiene ausgebogene Lasche ausgebildet ist und im montierten
Zustand das in Auszugsrichtung gelegenen Ende der verfahrbaren Außenschiene 1b wenigstens
teilweise überdeckt. Die Endkappe 1h bildet für einen aufgelegten Träger einen Anschlag
in Auszugsrichtung, um zu verhindern, dass der Träger beim Ausziehen aus dem Backofen
von dem Teleskopauszug 1 heruntergezogen wird, wenn die Außenschiene 1b ihre Auszugsendlageposition
erreicht hat.
[0062] Für Zwecke der ursprünglichen Offenbarung wird darauf hingewiesen, dass sämtliche
Merkmale, wie sie sich aus der vorliegenden Beschreibung, den Zeichnungen und den
Ansprüchen für einen Fachmann erschließen, auch wenn sie konkret nur im Zusammenhang
mit bestimmten weiteren Merkmalen beschrieben wurden, sowohl einzeln als auch in beliebigen
Zusammenstellungen mit anderen der hier offenbarten Merkmale oder Merkmalsgruppen
kombinierbar sind, soweit es nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde oder technische
Gegebenheiten derartige Kombinationen unmöglich oder sinnlos machen. Auf die umfassende,
explizite Darstellung sämtlicher denkbarer Merkmalskombinationen wird hier nur der
Kürze und der Lesbarkeit der Beschreibung wegen verzichtet.
[0063] Während die Erfindung im Detail in den Zeichnungen und der vorangehenden Beschreibung
dargestellt und beschrieben wurde, erfolgt diese Darstellungsbeschreibung lediglich
beispielhaft und ist nicht als Beschränkung des Schutzbereichs gedacht, so wie er
durch die Ansprüche definiert wird. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten
Ausführungsformen beschränkt.
[0064] Abwandlungen der offenbarten Ausführungsformen sind für den Fachmann aus den Zeichnungen,
der Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen offensichtlich. In den Ansprüchen
schließt das Wort "aufweisen" nicht andere Elemente oder Schritte aus, und der unbestimmte
Artikel "eine" oder "ein" schließt eine Mehrzahl nicht aus. Die bloße Tatsache, dass
bestimmte Merkmale in unterschiedlichen Ansprüchen beansprucht sind, schließt ihre
Kombination nicht aus. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Beschränkung
des Schutzbereichs gedacht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0065]
- 1
- Teleskopauszug
- 1a
- Innenschiene
- 1b
- Außenschiene
- 1c
- Mittelschiene
- 1d
- Auflageblech
- 1e
- Sicherungslasche
- 1f
- Auflagefläche des Auflageblechs
- 1g
- Endanschlag
- 1h
- Endkappe
- 1i
- hakenförmige Laschen
- 1j
- Aufnahmen
- 1k
- Schiebetaster
- 2
- Seitengitter
- 2a
- vorderer Vertikalgitterstab
- 2b
- hinterer Vertikalgitterstab
- 3
- Haltebügel
- 3a
- vorderer abgewinkelter Endabschnitt des Haltebügels
- 3b
- hinterer abgewinkelter Endabschnitt des Haltebügels
- 3c
- Horizontalabschnitt des Haltebügels
- 4
- vorderes Schnellbefestigungselement
- 4a
- U-förmiger Abschnitt
- 4b
- Auflageabschnitt
- 4c
- Anlageabschnitt
- 5
- hinteres Schnellbefestigungselement
- 5a
- U-förmiger Abschnitt
- 5b
- Auflageabschnitt
- 5c
- Anlageabschnitt
1. Teleskopauszug (1) mit einer stationären Innenschiene (1a) und einer gegenüber der
stationären Innenschiene zwischen einer Einschubendlageposition und einer Auszugsendlageposition
in einer Einschubrichtung und einer dazu entgegengesetzten Auszugsrichtung verfahrbar
gelagerten Außenschiene (1b) und optional einer zwischen der Innenschiene und der
Außenschiene angeordneten und gegenüber diesen verfahr gelagerten Mittelschiene (1c)
und optional mit einem an der Außenschiene befestigten Auflageblech (1d),
wobei der Teleskopauszug (1) vorgesehen und ausgelegt ist für ein lösbares Montieren
an einem Seitengitter (2), welches einen vorderen Vertikalgitterstab (2a) und einen
dazu beabstandeten und im Wesentlichen parallel dazu angeordneten hinteren Vertikalgitterstab
(2b) und wenigstens einen Haltebügel (3) aufweist, welcher einen Horizontalabschnitt
(3c) und an gegenüberliegenden Enden des Horizontalabschnitts (3c) jeweils gegenüber
dem Horizontalabschnitt (3c) im Wesentlichen senkrecht abgewinkelte vordere und hintere
Endabschnitte (3a, 3b) aufweist, wobei der vordere Endabschnitt (3a) mit dem vorderen
Vertikalgitterstab (2a) und der hintere Endabschnitt (3b) mit dem hinteren Vertikalgitterstab
(2b) verbunden ist,
wobei an der stationären Innenschiene (1a) in einem Abstand zueinander ein vorderes
Schnellbefestigungselement (4) und ein hinteres Schnellbefestigungselement (5) für
ein lösbares Montieren des Teleskopauszugs (1) an dem Seitengitter (2) festgelegt
sind, wobei das vordere Schnellbefestigungselement (4) einen U-förmigen Abschnitt
(4a) für einen Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab (2a) und/oder mit dem
vorderen abgewinkelten Endabschnitt (3a) des Haltebügels (3) und das hintere Schnellbefestigungselement
(5) einen U-förmigen Abschnitt (5a) für einen Eingriff mit dem hinteren Vertikalgitterstab
(2b) und/oder mit dem hinteren abgewinkelten Endabschnitt (3b) des Haltebügels (3)
aufweist, wobei die Öffnungen der U-förmigen Abschnitte (4a, 5a) der Schnellbefestigungselemente
(4, 5) in entgegengesetzte und vom jeweils anderen Schnellbefestigungselement abgewandte
Richtungen ausgerichtet sind,
wobei in fester Verbindung mit dem hinteren Schnellbefestigungselement (5) und/oder
der stationären Innenschiene (1a) ein Federelement angeordnet ist, welches sich im
montierten Zustand des Teleskopauszugs (1) mit einer Abstützfläche in Einschubrichtung
an dem Seitengitter (2), vorzugsweise an dem hinteren Vertikalgitterstab (2b) und/oder
dem hinteren abgewinkelten Endabschnitt (3b) des Haltebügels (3), abstützt und im
entspannten oder vorgespannten Zustand den U-förmigen Abschnitt (4a) des vorderen
Schnellbefestigungselements (4) im Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstabs (2a)
und/oder mit dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt (3a) des Haltebügels (3) hält,
wobei die stationäre Innenschiene (1a) unter Aufbringen einer Kraft auf die stationäre
Innenschiene (1a) in Einschubrichtung und entgegen der Federkraft des Federelements
über eine Distanz bewegbar ist, dass der U-förmige Abschnitt (4a) des vorderen Schnellbefestigungselements
(4) außer Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstabs (2a) bringbar ist,
wobei an einem gegenüber der stationären Innenschiene (1a) verfahrbar gelagerten Element
des Teleskopauszugs (1) eine Sicherungslasche (1e) derart angeordnet ist, dass sie
in Einschubrichtung an dem Seitengitter (2), vorzugsweise an dem vorderen Vertikalgitterstab
(2a) oder an dem gegenüber dem Horizontalabschnitt (3c) des Haltebügels (3) vorderen
abgewinkelten Endabschnitt (3a), zur Anlage kommt, wenn die verfahrbar gelagerte Außenschiene
(1b) in ihre Einschubendlageposition verfahren ist oder wenn auf die verfahrbar gelagerte
Außenschiene (1b) in ihrer Einschubendlageposition eine Kraft in Einschubrichtung
und entgegen der Federkraft des Federelements wirkt, und eine Bewegung der stationären
Innenschiene (1a) über eine Distanz, dass der U-förmige Abschnitt (4a) des vorderen
Schnellbefestigungselements (4) außer Eingriff mit dem vorderen Vertikalgitterstab
(2a) und/oder mit dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt (3a) des Haltebügels (3)
bringbar ist, blockiert,
wobei die stationäre Innenschiene (1a), die gegenüber der stationären Innenschiene
verfahrbar gelagerte Außenschiene (1b) und das an der Außenschiene (1b) befestigte
Auflageblech (1d) aus Stahlblech hergestellt sind und
die Sicherungslasche (3d) einstückig mit der verfahrbar gelagerten Außenschiene (1b)
ausgebildet ist.
2. Teleskopauszug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungslasche (3d) aus dem Stahlblech der verfahrbar gelagerten Außenschiene
(1b) an ihrem in Auszugsrichtung gelegenen Ende als senkrecht zur Auszugsrichtung
der verfahrbar gelagerten Außenschiene (1b) aufgebogene Lasche ausgebildet ist.
3. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das an der verfahrbaren Außenschiene (1b) optional befestigte Auflageblech (1c) auf
der Oberseite eine Auflagefläche (1f) für die Auflage eines Trägers, vorzugsweise
eines Gargutträgers, aufweist.
4. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das optional an der verfahrbaren Außenschiene (1b) befestigte Auflageblech (1c) an
dem in Einschubrichtung gelegenen Ende einen Endanschlag (1g) aufweist, welcher einstückig
mit dem Auflageblech (1c) als eine aus dem Stahlblech des Auflageblechs (1c) senkrecht
zur Einschubrichtung ausgebogene Lasche ausgebildet ist und einen Anschlag gegen ein
Verschieben eines auf das Auflageblech (1c) aufgelegten Trägers in Einschubrichtung
über das in Einschubrichtung gelegene Ende des Auflageblechs (1c) hinaus bildet.
5. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das an der verfahrbaren Außenschiene (1b) optional befestigte Auflageblech (1c) an
dem in Auszugsrichtung gelegenen Ende eine Endkappe (1h) aufweist, welche einstückig
mit dem Auflageblech (1c) als eine aus dem Stahlblech des Auflageblechs (1c) in Richtung
der verfahrbaren Außenschiene (1b) ausgebogene Lasche ausgebildet ist und das in Auszugsrichtung
gelegenen Ende der verfahrbaren Außenschiene (1b) wenigstens teilweise überdeckt.
6. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des optional an der verfahrbaren Außenschiene (1b) befestigten Auflageblechs
(1c) wenigstens teilweise, vorzugsweise vollflächig eine mittels PVD, CVD, Plasma-CVD,
Plasmaspritzen oder Hochgeschwindigkeitsflammspritzen hergestellte oder galvanisch
abgeschiedene Beschichtung aufweist, vorzugsweise eine bis wenigstens 500°C temperaturbeständige
Beschichtung, besonders bevorzugt eine auf Siliziumdioxid oder diamantähnlichem Kohlenstoff
(DLC) basierende Beschichtung.
7. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der von der Innenschiene (1a) abgewandten Seite der Außenschiene (1b) wenigstens
zwei hakenförmige Laschen (1i), vorzugsweise einstückig mit der Außenschiene (1b)
ausgebildete hakenförmige Laschen (1i), angeordnet sind und auf der der Außenschiene
(1b) zugewandten Seite des optionalen Auflageblechs (1c) für einen Eingriff, vorzugsweise
einen Bajonetteingriff, mit den hakenförmigen Laschen (1i) an der Außenschiene (1b)
ausgebildete Aufnahmen (1j) angeordnet sind für ein lösbares Befestigen des Auflageblechs
(1c) an der Außenschiene (1b)
oder
dass auf der der Außenschiene (1b) zugewandten Seite des optionalen Auflageblechs
(1c) wenigstens zwei hakenförmige Laschen (1i) vorgesehen sind und auf der von der
Innenschiene (1a) abgewandten Seite der Außenschiene (1b) für einen Eingriff, vorzugsweise
einen Bajonetteingriff, mit den hakenförmigen Laschen (1i) an dem Auflageblech (1c)
ausgebildete Aufnahmen (1j) angeordnet sind für ein lösbares Befestigen des Auflageblech
(1c) an der Außenschiene (1b).
8. Teleskopauszug (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Außenschiene (1b) oder an dem Auflageblech (1c) ausgebildeten Aufnahmen
(1j) mittels Schweißen, Punktschweißen, Nieten oder Verschrauben festgelegt sind.
9. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmigen Laschen (1i) durch Ausschneiden oder Austanzen und Biegen aus dem
Stahlblech einstückig mit der Außenschiene (1b) oder dem Auflageblech (1c) ausgebildet
sind.
10. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement ein Blattfederelement ist, welches vorzugsweise zwischen den U-Schenkels
des U-förmigen Abschnitts (5a) des hinteren Schnellbefestigungselements (5) angeordnet
und mit der Federkraft in Einschubrichtung vorspannbar ist, wobei die Abstützfläche
des Federelements, welche für ein Abstützen des Federelements in Einschubrichtung
an dem Seitengitter (2) vorgesehen ist, in einem Abstand zu der die U-Schenkel verbindenden
U-Basis des U-förmigen Abschnitts (5a) des hinteren Schnellbefestigungselements (5)
angeordnet ist.
11. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand des Teleskopauszugs (1) an dem Seitengitter (2) der den hinteren
Vertikalgitterstab (2b) oder den hinteren abgewinkelten Endabschnitt (3b) des Haltebügels
(3) umgreifende U-förmige Abschnitt (5a) des hinteren Schnellbefestigungselements
(5) in einem solchen Abstand zu dem den vorderen Vertikalgitterstab (2a) oder den
vorderen abgewinkelten Endabschnitt (3b) des Haltebügels (3) umgreifenden U-förmige
Abschnitt (4a) des vorderen Schnellbefestigungselements (4) angeordnet ist, dass die
U-Schenkel des U-förmigen Abschnitts (5a) des hinteren Schnellbefestigungselements
(5) den hinteren Vertikalgitterstab (2b) oder den hinteren abgewinkelten Endabschnitt
(3b) des Haltebügels (3) umgreifen, ohne dass die die U-Schenkel verbindende U-Basis
des U-förmigen Abschnitts (5a) des hinteren Schnellbefestigungselements (5) in Anlage
mit dem hinteren Vertikalgitterstab (2b) oder dem hinteren abgewinkelten Endabschnitt
(3b) des Haltebügels (3) kommt, wenn der U-förmige Abschnitt (4a) des vorderen Schnellbefestigungselements
(4) den vorderen Vertikalgitterstab (2a) oder den vorderen abgewinkelten Endabschnitt
(3b) des Haltebügels (3) derart umgreift, dass die die U-Schenkel verbindende U-Basis
des U-förmigen Abschnitts (4a) des vorderen Schnellbefestigungselements (4) in Anlage
mit dem vorderen Vertikalgitterstab (2a) oder mit dem vorderen abgewinkelten Endabschnitt
(3b) des Haltebügels (3) ist.
12. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in Auszugsrichtung gelegenen Ende der stationären Innenschiene (1a) ein sich
in Auszugsrichtung erstreckender Schiebetaster (1k) angeordnet ist.
13. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Schnellbefestigungselement (4) und das hintere Schnellbefestigungselement
(5) jeweils Auflageabschnitte (4b, 5b) aufweisen, welche im montierten Zustand des
Teleskopauszugs (1) an dem Seitengitter (2) auf den abgewinkelten Endabschnitten (3a,
3b) des Haltebügels (3) aufliegen.
14. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Schnellbefestigungselement (4) und/oder das hintere Schnellbefestigungselement
(5) einen Anlageabschnitt (4c, 5c) aufweist, welcher im montierten Zustand des Teleskopauszugs
(1) an dem Seitengitter (2) an der der stationären Innenschiene (1a) zugewandten Seite
des Vertikalgitterstabs (2a, 2b) anliegt.
15. Teleskopauszug (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopauszug als Gargutträgerauflage für ein lösbares Montieren an einem Seitengitter
eines Backofens, vorzugsweise eines Pyrolysebackofens vorgesehen und ausgelegt ist.
16. Schnellbefestigungssystem für die Montage von Gargutträgerauflagen in einem Backofen
mit einem Paar von spiegelsymmetrisch ausgebildeten Seitengittern, welche an gegenüberliegenden
Innenseitenwänden des Backofens festgelegt oder festlegbar sind, und mit wenigstens
einem Paar von Teleskopauszügen nach den vorausgehenden Ansprüchen.