[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines Wattewickels
aus einer Vielzahl von Faserbändern mit einem Maschinengestell und mit zumindest einem
Streckwerk mit einem Eingangswalzenpaar und einem Ausgangswalzenpaar, sowie einer
Kalandrierung und einem Wickelaggregat. Das zumindest eine Streckwerk ist zum Verzug
der Faserbänder und Bildung einer Vorwattebahn ausgebildet. Die Kalandrierung zur
Bildung der Wattebahn ist nach dem zumindest einen Streckwerk angeordnet.
[0002] Die Wattewickel werden nach deren Herstellung einer Kämmmaschine zugeführt und dienen
als Vorlage für die Herstellung von gekämmten Garnen. Die Qualität und Gleichmässigkeit
der hergestellten Wattewickel beeinflusst damit direkt die Qualität der aus dem Kämmprozess
hervorgehenden Faserverbände.
[0003] Eine gattungsgemässe Vorrichtung zur Herstellung eines Wattewickels ist beispielsweise
aus der
EP 0 718 422 A1 bekannt. Dabei wird der Vorrichtung eine Vielzahl von Faserbändern zugeführt. Die
Faserbänder werden aus bereitgestellten Kannen entnommen und als Faserbandschar einem
Streckwerk zugeführt. In der offenbarten Vorrichtung wird in zwei Streckwerken jeweils
eine Faserbandschar verarbeitet und zu einer Vorwattebahn umgebildet. Als Faserbandschar
ist die Anordnung der Faserbänder vor einem Streckwerk zu verstehen, dabei werden
die Faserbänder nebeneinandergelegt und in eine Eingangswalze des Streckwerks eingeführt.
Die Vorwattebahnen aus den beiden Streckwerken werden anschliessend aufeinandergelegt
und einem dritten Streckwerk zugeführt. Nach dem dritten Streckwerk gelangen die zu
einer Vorwattebahn vereinigten Vorwattebahnen zu einer Kalandrierung. Die Kalandrierung
ist als eine Mehrfachkalandrierung ausgeführt. Die Vorwattebahn wird in der Kalandrierung
durch mehrere Klemmstellen zwischen den einzelnen Kalanderwalzen gepresst und einem
Wickelaggregat geführt. Das Wickelaggregat ist als ein Walzenwickler ausgeführt, dabei
wird zwischen zwei Wickelwalzen auf einem Kern ein Wattewickel gebildet. Nachteilig
an der offenbarten Vorrichtung sind die langen Wege, welche die einzelnen Vorwattebahnen
zurücklegen bis sie die Kalandrierung erreichen. Dieser Umstand macht auch das dritte
Streckwerk notwendig, um eine gute Qualität der Vorwattebahn und eine Vergleichmässigung
der Faserlagen in der Vorwattebahn durch einen Streckvorgang der vereinten Vorwattebahnen
zu erreichen. Auch die
IN 2015CHE4024 A offenbart eine Vorrichtung zur Herstellung eines Wattewickels mit einem Wickelaggregat
und zwei Streckwerken zur Bildung von Vorwattebahnen. Die Streckwerke sind dem Wickelaggregat
vorgelagert, wodurch die übereinandergelegte Vorwattebahnen bis zu einem Eintritt
in die Kalandrierung einen langen Transportweg zurückzulegen hat. Ein Transport der
Vorwattebahnen nach den Streckwerken wird durch die Kalandrierung erreicht. Die Kalandrierung
zieht die Vorwattebahnen, wodurch bei langen Transportwegen und damit einem hohen
Eigengewicht der zu ziehenden Masse der Vorwattebahnen, ein Qualitätsverlust erfolgt.
Die Vorwattebahnen werden durch die Zugkräfte zusätzlich verstreckt, wodurch ein Fehlverzug
entstehen kann. Dieser Fehlverzug hat zur Folge, dass ungleichmässig verstreckte Vorwattebahnen
in die Kalandrierung eingebracht werden. Bei nicht idealen Transportunterlagen, auf
welchen die Vorwattebahnen geführt werden müssen aufgrund der Transportwege, kann
auch die oberste Schicht von Fasern der Vorwattebahnen beschädigt werden.
[0004] Weiter offenbart die
IN 2012CHE2812 A eine Vorrichtung zur Herstellung eines Wattewickels mit einem Wickelaggregat und einer
Mehrfachkalandrierung ohne vorgeschaltetes Streckwerk. Die bereits vorher in einem
separaten Prozess entsprechend gestreckten Faserbänder werden aus Kannen direkt der
Kalandrierung zugeführt. Auch hierbei ist es von Nachteil, dass die einzelnen Faserbänder
unterschiedlich lange Transportwege zurücklegen und dadurch ein Fehlverzug entstehen
kann.
[0005] Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung eine Zuführung einer Vorwattebahn derart
zu gestalten, dass die Bildung eines qualitativ hochwertigen Wickels ermöglicht und
Fehlverzüge vermieden werden.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe wird eine Vorrichtung zur Herstellung eines Wattewickels aus
einer Vielzahl von Faserbändern mit einem Maschinengestell vorgeschlagen, wobei die
Vorrichtung zumindest ein Streckwerk mit einem Eingangswalzenpaar und einem Ausgangswalzenpaar
sowie eine Kalandrierung und ein Wickelaggregat umfasst. Das zumindest eine Streckwerk
ist zum Verzug der Faserbänder und Bildung einer Vorwattebahn ausgebildet. Die Kalandrierung
ist zur Bildung der Wattebahn nach dem zumindest einen Streckwerk angeordnet. Das
zumindest eine Streckwerk und die Kalandrierung und das Wickelaggregat sind im Maschinengestell
gehalten. Durch die Zusammenführung der einzelnen Bauteile der Vorrichtung in einem
einzigen Maschinengestell ist eine kompakte Bauweise der gesamten Vorrichtung möglich.
Dies wirkt sich auch auf einen geringeren Platzbedarf der Vorrichtung in einer Spinnereivorbereitung
respektive Faservorbereitung für die Spinnerei aus. Ein für die Vorwattebahn vorgesehener
Laufweg zwischen dem Ausgangswalzenpaar des zumindest einen Streckwerks und einem
Eintritt in eine in der Kalandrierung gebildeten Klemmlinie beträgt 200 mm bis 500
mm. Es hat sich gezeigt, dass die besten Resultate in der Qualität der Wattewickel
erreicht wird bei einem Laufweg der Wattebahn von der Ausgangswalze bis zur Kalandrierung
von 200 mm bis 400 mm, insbesondere 300 mm. Bei einem zu grossen Laufweg über 500
mm lassen sich die Nachteile aus dem Stand der Technik nur unwesentlich beheben. Wird
ein kleinerer Laufweg gewählt, erhöht sich der konstruktive Aufwand der Vorrichtung.
Durch die Schaffung des geringen Laufweges der Vorwattebahn wird ein Fehlverzug zwischen
dem Ausgangswalzenpaar des Streckwerkes und dem Eintritt in die erste Klemmlinie der
Kalandrierung vermieden. Auch hat die Vorwattebahn nur geringen Kontakt mit Führungselementen
zwischen dem Ausgangswalzenpaar des Streckwerkes und dem Eintritt in die erste Klemmlinie
der Kalandrierung, wodurch eine Schädigung der Oberflächen der Vorwattebahn minimiert
wird.
[0007] Die Kalandrierung besteht aus mindestens zwei Walzen, welche gegeneinandergepresst
werden, um auf diese Art aus einer endlosen Vorwattebahn eine möglichst kompakte Wattebahn
zu bilden, welche in der Folge dem Wickelaggregat zugeführt wird. Die zumindest zwei
Kalanderwalzen bilden zwischen sich eine Klemmlinie, in welche die Vorwattebahn eingeführt
und zur Wattebahn geformt wird. Als Wickelaggregate werden heute mehrheitlich zwei
unterschiedliche Wickler verwendet. Zum einen kommen sogenannte Walzenwickler zum
Einsatz, in welchen die Wattewickel auf Wickelwalzen gebildet werden. In der zweiten
Ausführung wird in sogenannten Riemenwicklern der Wattewickel in einem umlaufenden
Riemen gebildet. Bei Riemenwicklern wie auch bei Walzenwicklern sind dem eigentlichen
Wickelvorgang eines oder mehrere Kalanderwalzenpaare vorgeschaltet. Durch die Kalandrierung
werden die Wattebahnen vor einem Einlauf in das Wickelaggregat gepresst und verdichtet.
[0008] Vorteilhafterweise weist das Streckwerk zwischen dem Eingangswalzenpaar und dem Ausgangswalzenpaar
zumindest ein Mittelwalzenpaar auf. Durch das Einfügen eines Mittelwalzenpaares zwischen
dem Eingangswalzenpaar und dem Ausgangswalzenpaar wird ein durch das Streckwerk auf
die Faserbänder wirkender Verzug auf zwei Zonen aufgeteilt. Dadurch wird zwischen
dem Eingangswalzenpaar und dem Mittelwalzenpaar ein Vorverzug und zwischen dem Mittelwalzenpaar
und dem Ausgangswalzenpaar ein Hauptverzug geschaffen. Damit kann ein höherer Verzug
oder auch derselbe Gesamtverzug in kleineren Schritten erreicht werden. Durch die
Schaffung mehrerer Verzugsfelder ist ein schonender Verzug der Faserbänder möglich.
[0009] Bevorzugterweise sind zwei Streckwerke vorgesehen. Durch die Verwendung von zwei
Streckwerken können zur Erzeugung einer Wattebahn zwei Vorwattebahnen übereinandergelegt
werden. Die einzelnen Vorwattebahnen sind dabei aus dünneren Faserbändern gebildet
oder die Faserbänder können im Streckwerk einem grösseren Verzug unterzogen werden.
Beide Massnahmen führen zu einer höheren Qualität der Vorwattebahnen und damit zu
einer Verbesserung der Wattebahn insgesamt. Die Vorwattebahnen werden aufeinandergelegt
und durch die Kalandrierung zu einer Wattebahn zusammengefügt.
[0010] Vorteilhafterweise sind die Streckwerke gegensinnig geneigt angeordnet. Diese Anordnung
hat den Vorteil, dass die durch die Streckwerke gebildeten Vorwattebahnen bis zu ihrer
Vereinigung den gleichen Transportbedingungen unterworfen sind. Dabei ist es von Vorteil,
wenn auch ein für eine zweite Vorwattebahn vorgesehener Laufweg zwischen einem Ausgangswalzenpaar
des zweiten Streckwerks und dem Eintritt in die Kalandrierung 200 mm bis 500 mm beträgt.
Demnach ist der für die erste Vorwattebahn vorgesehene Laufweg zwischen dem Ausgangswalzenpaar
des ersten Streckwerks und einem Eintritt in die Kalandrierung und der für die zweite
Vorwattebahn vorgesehene Laufweg zwischen einem Ausgangswalzenpaar des zweiten Streckwerks
und dem Eintritt in die Kalandrierung bevorzugterweise gleich. Dies hat den Vorteil,
dass beide Vorwattebahnen denselben Bedingungen unterworfen sind. Durch die kurzen
Laufwege werden Fehlverzüge weitestgehend vermieden, wobei die Beanspruchungen für
beide Vorwattebahnen zumindest identisch sind, was möglichen Ungleichmässigkeiten
in der zu bildenden Wattebahn entgegenwirkt.
[0011] Vorteilhafterweise sind Streckwerke übereinander angeordnet und ein Übereinanderlegen
von durch die Streckwerke gebildeten Vorwattebahnen ist vor der Kalandrierung vorgesehen.
Durch eine vertikal übereinanderliegende Anordnung der Streckwerke wird eine kompakte
und platzsparende Bauweise ermöglicht und es gelingt, die Streckwerke im Maschinengestell
unterzubringen. Eine separate Abstützung der Streckwerke wie heute üblich ist nicht
mehr notwendig. Weiter können durch diese geometrische Anordnung der Streckwerke die
Vorwattebahnen vor der Kalandrierung übereinandergelegt werden, ohne dass für die
einzelnen Vorwattebahnen unterschiedliche Laufwege entstehen. Eine Vereinigung der
Vorwattebahnen vor der Kalandrierung führt zu einer exakten Einführung der Vorwattebahnen
in die Kalandrierung, Verzerrungen oder Stauungen sowie eine Störung der Oberflächen
der Vorwattebahnen am Eintritt in die Kalandrierung können dadurch minimiert werden.
[0012] Bevorzugterweise ist die Kalandrierung durch ein einziges eine Klemmlinie bildendes
Kalanderwalzenpaar vorgesehen. Gegenüber einer Kalandrierung mit mehreren Klemmlinien
ergibt sich der Vorteil, dass eine Irritierung der Oberflächen der Wattebahn nicht
durch einen Transport über mehrere Walzenoberflächen erfolgt, es werden somit Beschädigungen
der Oberflächen der Wattebahne respektive der sich an der Oberfläche befindlichen
Fasern vermieden. Es hat sich zudem gezeigt, dass durch eine genügend hohe Druckkraft
zwischen dem Kalanderwalzenpaar eine derartige einmalige Verpressung der Wattebahn
ausreichend ist, um eine hohe Qualität eines Wattewickels zu erreichen. Dabei ist
abhängig von den Eigenschaften der Vorwattebahn vor dem Kalanderwalzenpaar und den
Anforderungen an die gepresste Wattebahn nach dem Durchlaufen der Klemmlinie eine
Klemmkraft von 8 kN bis zu 30 kN ausreichend.
[0013] Bevorzugterweise ist vor der Klemmlinie ein Element zur Führung der Vorwattebahn
vorgesehen. Das Element dient dazu eine genaue Einführung der Vorwattebahn in die
Klemmlinie der Kalandrierung zu erreichen. Als Element zur Führung der Vorwattebahn
können Führungsstangen, Führungstische oder Führungsflächen verwendet werden. Diese
können als Blechkonstruktionen oder entsprechend geformte oder bearbeitete Profile
ausgebildet sein. Die Vorwattebahn kann dabei über eine Führungsfläche geführt oder
zwischen zwei Führungsflächen hindurchgeführt werden. Bei einer beidseitigen Führung
der Vorwattebahn können auch Walzen oder Rollen eingesetzt werden. Die Führungsflächen
können entsprechend stehend oder mit der Vorwattebahn, im Falle von Rollen, mitbewegt
werden. Dabei ist es von Vorteil, wenn ein Abstand zwischen einem jeweiligen Auslauf
der Streckwerke und dem Element zur Führung der Vorwattebahn gleich ist. Auch hier
gilt der Grundsatz, dass nur eine Gleichbehandlung der Vorwattebahnen zu einer geforderten
hohen Qualität der Wattebahn führen kann.
[0014] Zur weiteren Verarbeitung der Wattebahn weist das Wickelaggregat einen umlaufenden
Riemen zur Aufwicklung der Wattebahn auf einen Kern auf, wobei im Maschinengestell
zumindest fünf Rollen drehbar gelagert sind um welche der Riemen umläuft. In einer
alternativen Ausführungsform weist das Wickelaggregat eine erste Wickelwalze und eine
zweite Wickelwalze zur Aufwicklung der Wattebahn auf einen Kern und einen Schild auf,
wobei die Wickelwalzen im Maschinengestell drehbar gelagert sind. Wickelaggregate
dieser alternativen Bauarten sind bekannt, wobei beide Ausführungen zur Wicklung einer
durch die erfindungsgemässe Vorrichtung gebildeten Wattebahn geeignet sind. Zur näheren
Beschreibung der Wickelaggregate wird auf die Figuren verwiesen.
[0015] Weitere Vorteile der Erfindung werden in nachfolgenden Ausführungsbeispielen näher
aufgezeigt und beschrieben. Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung einer Wattebahn nach
dem Stand der Technik;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung einer ersten Ausführung der Vorrichtung nach der Erfindung;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführung der Vorrichtung nach der Erfindung
und
- Figur 4
- eine schematische Darstellung einer dritten Ausführung der Vorrichtung nach der Erfindung.
[0016] Figur 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Herstellung
eine Wattebahn 18 nach dem Stand der Technik. Die Vorrichtung umfasst ein erstes Streckwerk
6, ein zweites Streckwerk 11 und eine Kalandrierung 17. Dem ersten Streckwerk 6 wird
eine aus einzelnen Faserbändern bestehende Faserbandschar 5 zugeführt. Durch die Streckwerkswalzenpaare
des ersten Streckwerks 6 wird aus der Faserbandschar 5 eine erste Vorwattebahn 10
gebildet, diese wird in Richtung des zweiten Streckwerks 11 vom ersten Streckwerk
6 weggeführt (durch Pfeile gezeigt). Dem zweiten Streckwerk 11 wird ebenfalls eine
aus einzelnen Faserbändern bestehende Faserbandschar 5 zugeführt. Durch die Streckwerkswalzenpaare
des zweiten Streckwerks 11 wird aus der Faserbandschar 5 eine zweite Vorwattebahn
15 gebildet. Die zweite Vorwattebahn 15 wird in der Folge auf die erste Vorwattebahn
10 abgelegt. Die aufeinandergelegten Vorwattebahnen 15 und 10 werden anschliessend
in Laufrichtung 16 gemeinsam der Kalandrierung 17 zugeführt. Die Kalandrierung 17
ist beispielhaft als Vierfach-Kalander gezeigt, bei welchem die Vorwattebahn durch
drei Klemmlinien, gebildet durch vier Kalanderwalzen, geführt wird. Die Kalandrierung
17 formt aus den Vorwattebahnen 15 und 10 die Wattebahn 18. Aufgrund der Anordnung
der Streckwerke 6 und 11 sind die Laufwege der Vorwattebahnen 15 und 10 unterschiedlich
und unterliegen damit auch unterschiedlichen durch den Transport bedingten Zugkräften.
[0017] Die Wattebahn 18 wird anschliessend an die Kalandrierung 17 in ein Wickelaggregat
eines Riemenwicklers geführt und auf einen Kern 21 zu einem Wattewickel 19 aufgewickelt,
der um eine ortsfeste Wickelachse 20 drehbar gelagert ist. Der Kern 21 wird von einem
umlaufenden, endlosen Riemen 23 angetrieben, durch den zwischen einer Umlenkrollen
24 und einer Öffnerrolle 25 eine Schlaufe 26 gebildet wird, in welcher der Kern 21,
respektive der Wattewickel 19, aufgenommen ist. Im vorliegenden Fall wird der Wattewickel
19 durch den Riemen 23 entgegen dem Uhrzeigersinn in Drehrichtung 22 angetrieben.
Die den Wattewickel 19 umschlingende Schlaufe 26 des Riemens 23 wird mit zunehmendem
Wattewickel 19 grösser, wobei der Riemen 23 während des gesamten Wickelvorgangs durch
eine Spannrolle 29 gespannt wird. Der Riemen 23 ist weiter über eine Auswurfrolle
27 und eine Führungsrolle 28 geführt.
[0018] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung einer ersten Ausführung der Vorrichtung
nach der Erfindung. Die Vorrichtung umfasst ein Streckwerk 6, eine Kalandrierung 17
und ein Wickelaggregat, welche in einem gemeinsamen Maschinengestell 30 gehalten sind.
Das Maschinengestell wiederum steht auf einem Fundament 31. Ebenfalls auf dem Fundament
31 sind Kannen 1 gelagert, welche die zu verarbeitenden Faserbänder 4 enthalten. Über
den Kannen 1 ist ein Gatter 2 vorgesehen. Die Faserbänder 4 werden aus den Kannen
1 über am Gatter 2 vorgesehene Gatterrollen 3 zur Vorrichtung gefördert und als Faserbandschar
5 dem Streckwerk 6 zugeführt. Als Faserbandschar 5 wird in diesem Fall eine bestimmte
Anzahl Faserbänder 4 bezeichnet, welche nebeneinander liegend angeordnet sind. Das
Streckwerk 6 weist ein Eingangswalzenpaar 7 und ein Ausgangswalzenpaar 9 auf. Durch
das Streckwerk 6, respektive die mit unterschiedlichen Drehzahlen laufenden Streckwerkswalzen
7 und 9, wird die Faserbandschar 5 einem Verzug unterworfen und zu einer Vorwattebahn
10 umgebildet. Die Vorwattebahn 10 wird der Kalandrierung 17 zugeführt. Durch die
Kalandrierung 17 wird die Vorwattebahn 10 zur Wattebahn 18 umgebildet. Die Kalandrierung
17 wird durch ein Kalanderwalzenpaar dargestellt, welches zwischen sich eine Klemmlinie
32 ausbildet. Auf ihrem Weg vom Streckwerk 6 zur Kalandrierung 17 legt die Vorwattebahn
10 zwischen dem Ausgangswalzenpaar 9 und einem Eintritt in die Klemmlinie 32 der Kalandrierung
17 einen Laufweg A zurück. Für eine störungsfreie Führung der Vorwattebahn 10 vom
Streckwerk 6 zur Klemmlinie 32 ist ein Element 33 vorgesehen. Auf das Element 33 zur
Führung der Vorwattebahn 10 kann bei einer entsprechend nahen Anordnung des Streckwerks
6 an die Kalandrierung 17 auch verzichtet werden. Das Element 33 ist beispielhaft
als Führungsprofil dargestellt.
[0019] Die Darstellung zeigt als Wickelaggregat beispielhaft einen Riemenwickler. Die Wattebahn
18 wird anschliessend an die Kalandrierung 17 in den Riemenwickler geführt und auf
einen Kern 21 zu einem Wattewickel 19 aufgewickelt, der um eine ortsfeste Wickelachse
20 drehbar gelagert ist. Der Kern 21 wird von einem umlaufenden, endlosen Riemen 23
angetrieben, durch den zwischen einer Umlenkrollen 24 und einer Öffnerrolle 25 eine
Schlaufe 26 gebildet wird, in welcher der Kern 21, respektive der Wattewickel 19,
aufgenommen ist. Im vorliegenden Fall wird der Wattewickel 19 durch den Riemen 23
entgegen dem Uhrzeigersinn in Drehrichtung 22 angetrieben. Die den Wattewickel 19
umschlingende Schlaufe 26 des Riemens 23 wird mit zunehmendem Wattewickel 19 grösser,
wobei der Riemen 23 während des gesamten Wickelvorgangs durch eine Spannrolle 29 gespannt
wird. Der Riemen 23 ist weiter über eine Auswurfrolle 27 und eine Führungsrolle 28
geführt.
[0020] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführung der Vorrichtung
nach der Erfindung. Die Vorrichtung umfasst ein erstes Streckwerk 6 und ein zweites
Streckwerk 11, eine Kalandrierung 17 und ein Wickelaggregat, welche in einem gemeinsamen
Maschinengestell 30 gehalten sind. Das Maschinengestell wiederum steht auf einem Fundament
31. Ebenfalls auf dem Fundament 31 sind Kannen 1 gelagert, welche die zu verarbeitenden
Faserbänder 4 enthalten. Über den Kannen 1 ist ein Gatter 2 vorgesehen. Die Faserbänder
4 werden aus den Kannen 1 über am Gatter 2 vorgesehene Gatterrollen 3 zur Vorrichtung
gefördert und als Faserbandschar 5 dem ersten Streckwerk 6 und als weitere Faserbandschar
5 dem zweiten Streckwerk 11 zugeführt. Das erste Streckwerk 6 weist ein Eingangswalzenpaar
7, ein Mittelwalzenpaar 8 und ein Ausgangswalzenpaar 9 auf. Durch das erste Streckwerk
6, respektive die mit unterschiedlichen Drehzahlen laufenden Streckwerkswalzen 7,
8 und 9, wird die Faserbandschar 5 einem Verzug unterworfen und zu einer ersten Vorwattebahn
10 umgebildet. Das zweite Streckwerk 11 weist ein Eingangswalzenpaar 12, ein Mittelwalzenpaar
13 und ein Ausgangswalzenpaar 14 auf. Durch das zweite Streckwerk 11, respektive die
mit unterschiedlichen Drehzahlen laufenden Streckwerkswalzen 12, 13 und 14, wird die
Faserbandschar 5 einem Verzug unterworfen und zu einer zweiten Vorwattebahn 15 umgebildet.
[0021] Die erste Vorwattebahn 10 und die zweite Vorwattebahn 15 werden übereinandergelegt
und der Kalandrierung 17 zugeführt. Durch die Kalandrierung 17 wird aus den Vorwattebahnen
10 und 15 eine Wattebahn 18 gebildet. Die Kalandrierung 17 wird durch ein Kalanderwalzenpaar
dargestellt, welches zwischen sich eine Klemmlinie 32 ausbildet. Auf ihrem Weg vom
ersten Streckwerk 6 zur Kalandrierung 17 legt die erste Vorwattebahn 10 zwischen dem
Ausgangswalzenpaar 9 und einem Eintritt in die Klemmlinie 32 der Kalandrierung 17
einen Laufweg A zurück. Auf ihrem Weg vom zweiten Streckwerk 11 zur Kalandrierung
17 legt die zweite Vorwattebahn 15 zwischen dem Ausgangswalzenpaar 14 und einem Eintritt
in die Klemmlinie 32 der Kalandrierung 17 einen Laufweg B zurück. In einer bevorzugten
Ausführung sind die Laufwege A und B gleich lang.
[0022] Für eine störungsfreie Führung der Vorwattebahnen 10 und 15 von den Streckwerk 6
und 11 zur Klemmlinie 32 ist ein Element 33 vorgesehen. Das Element 33 ist beispielhaft
an der Stelle der Zusammenführung der ersten Vorwattebahn 10 mit der zweiten Vorwattebahn
15 vorgesehen und als beidseits der Vorwattebahnen 10 und 15 angelegte Führung dargestellt.
Auf das Element 33 zur Führung der Vorwattebahnen 10 und 15 kann bei einer entsprechend
nahen Anordnung der Streckwerke 6 und 11 an die Kalandrierung 17 auch verzichtet werden.
[0023] Das erste Streckwerk 6 und das zweite Streckwerk 11 sind gegeneinander geneigt angeordnet.
Das erste Streckwerk 6 ist mit einer positiven Neigung α gegenüber einer Symmetrieachse
34 und das zweite Streckwerk 11 ist mit einer negativen Neigung β gegenüber der Symmetrieachse
34 angeordnet. Die Symmetrieachse 34 ist dabei als diejenige Linie zu verstehen, welche
sich zwischen den Streckwerken 6 und 11 befindet und jeweils den gleichen Abstand
zu den jeweiligen Streckwerkswalzenpaaren 7 bis 9 und 12 bis 14 der beiden Streckwerke
6 und 11 aufweist, wenn die Neigungswinkel α und β gleich sind. In der gezeigten Anordnung
der Streckwerke 6 und 11 entspricht die Symmetrieachse 34 einer horizontalen Linie.
[0024] Die Darstellung zeigt als Wickelaggregat beispielhaft einen Riemenwickler. Die Wattebahn
18 wird anschliessend an die Kalandrierung 17 in den Riemenwickler geführt und auf
einen Kern 21 zu einem Wattewickel 19 aufgewickelt, der um eine ortsfeste Wickelachse
20 drehbar gelagert ist. Der Kern 21 wird von einem umlaufenden, endlosen Riemen 23
angetrieben, durch den zwischen einer Umlenkrollen 24 und einer Öffnerrolle 25 eine
Schlaufe 26 gebildet wird, in welcher der Kern 21, respektive der Wattewickel 19,
aufgenommen ist. Im vorliegenden Fall wird der Wattewickel 19 durch den Riemen 23
entgegen dem Uhrzeigersinn in Drehrichtung 22 angetrieben. Die den Wattewickel 19
umschlingende Schlaufe 26 des Riemens 23 wird mit zunehmendem Wattewickel 19 grösser,
wobei der Riemen 23 während des gesamten Wickelvorgangs durch eine Spannrolle 29 gespannt
wird. Der Riemen 23 ist weiter über eine Auswurfrolle 27 und eine Führungsrolle 28
geführt.
[0025] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung einer dritten Ausführung der Vorrichtung
nach der Erfindung. Die Vorrichtung umfasst ein erstes Streckwerk 6 und ein zweites
Streckwerk 11, eine Kalandrierung 17 und ein Wickelaggregat. Dem ersten Streckwerk
6 wird eine Faserbandschar 5 und dem zweiten Streckwerk 11 eine weitere Faserbandschar
5 zugeführt. Das erste Streckwerk 6 weist ein Eingangswalzenpaar 7 und ein Ausgangswalzenpaar
9 auf. Durch das erste Streckwerk 6, respektive die mit unterschiedlichen Drehzahlen
laufenden Streckwerkswalzen 7 und 9, wird die Faserbandschar 5 einem Verzug unterworfen
und zu einer ersten Vorwattebahn 10 umgebildet. Das zweite Streckwerk 11 weist ein
Eingangswalzenpaar 12 und ein Ausgangswalzenpaar 14 auf. Durch das zweite Streckwerk
11, respektive die mit unterschiedlichen Drehzahlen laufenden Streckwerkswalzen 12
und 14, wird die Faserbandschar 5 einem Verzug unterworfen und zu einer zweiten Vorwattebahn
15 umgebildet.
[0026] Die erste Vorwattebahn 10 und die zweite Vorwattebahn 15 werden in Laufrichtung 16
aus den Streckwerken 6 und 11 herausgeführt und im Bereich eines Elements 33 zur Führung
der Vorwattebahnen 10 und 15 übereinandergelegt und anschliessend der Kalandrierung
17 zugeführt. Durch die Kalandrierung 17 wird aus den Vorwattebahnen 10 und 15 eine
Wattebahn 18 gebildet. Die Kalandrierung 17 wird durch ein Kalanderwalzenpaar dargestellt,
welches zwischen sich eine Klemmlinie 32 ausbildet. Auf ihrem Weg vom ersten Streckwerk
6 zur Kalandrierung 17 legt die erste Vorwattebahn 10 zwischen dem Ausgangswalzenpaar
9 und einem Eintritt in die Klemmlinie 32 der Kalandrierung 17 einen Laufweg A zurück.
Auf ihrem Weg vom zweiten Streckwerk 11 zur Kalandrierung 17 legt die zweite Vorwattebahn
15 zwischen dem Ausgangswalzenpaar 14 und einem Eintritt in die Klemmlinie 32 der
Kalandrierung 17 einen Laufweg B zurück. In einer bevorzugten Ausführung sind die
Laufwege A und B gleich lang.
[0027] Das erste Streckwerk 6 und das zweite Streckwerk 11 sind gegeneinander geneigt angeordnet.
Das erste Streckwerk 6 ist mit einer positiven Neigung α gegenüber einer Symmetrieachse
34 und das zweite Streckwerk 11 ist mit einer negativen Neigung β gegenüber der Symmetrieachse
34 angeordnet. Die Symmetrieachse 34 ist dabei als diejenige Linie zu verstehen, welche
sich zwischen den Streckwerken 6 und 11 befindet und jeweils den gleichen Abstand
zu den jeweiligen Streckwerkswalzenpaaren 7 und 9 sowie 12 und 14 der beiden Streckwerke
6 und 11 aufweist, wenn die Neigungswinkel α und β gleich sind. In der gezeigten Anordnung
der Streckwerke 6 und 11 ist die Symmetrieachse 34 schräg gegenüber einer horizontalen
Linie angeordnet. Die Anordnung der Symmetrieachse 34 wird bestimmt durch die Lage
eines Einlaufs in die Kalandrierung 17. Gegenüber der Anordnung in Figur3, in welcher
ein direkter Einlauf der Vorwattebahnen 10 und 15 in die Klemmlinie 32 vorgesehen
ist, ist bei einer Anordnung nach Figur 4 ein indirekter Einlauf der Vorwattebahnen
10 und 15 in die Klemmlinie 32 vorgesehen. Die Vorwattebahnen 10 und 15 werden über
die Oberfläche einer der Kalanderwalzen in die Klemmlinie 32 eingeführt. In der gezeigten
Ausführung sind auch die Laufwege der Vorwattebahnen 10 und 11 zwischen den jeweiligen
Ausgangswalzenpaaren 9 und 14 und dem Element 33 zur Führung, respektive der Zusammenführung
der Vorwattebahnen 10 und 15 gleich lang.
[0028] Die Darstellung zeigt als Wickelaggregat beispielhaft einen Walzenwickler. Nach der
Kalandrierung 17 wird die Wattebahn 18 an eine erste Wickelwalze 35 übergeben. Von
der ersten Wickelwalze 35 gelangt die Wattebahn 18 auf einen Kern 21 und wird auf
diesen aufgewickelt. Der Wickelprozess wird durch die zweite Wickelwalze 36 unterstützt,
dabei rotieren die beiden Wickelwalzen 35 und 36 gleichläufig und treiben den Kern
21 respektive den entstehenden Wattewickel 19 in Drehrichtung 22 an. Der Kern 21 rotiert
um eine Wickelachse 20. Der Kern 21 ist mit der Wickelachse 20 in einem Schild 37
gehalten, dabei ist die Lagerung der Wickelachse 20 im Schild 37 verschieblich angeordnet,
sodass der Kern 21 mit dem grösser werdenden Wattewickel 19 sich immer weiter von
den Wickelwalzen 35 und 36 entfernt.
[0029] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Kanne
- 2
- Gatter
- 3
- Gatterrolle
- 4
- Faserband
- 5
- Faserbandschar
- 6
- Erstes Streckwerk
- 7
- Eingangswalzenpaar
- 8
- Mittelwalzenpaar
- 9
- Ausgangswalzenpaar
- 10
- Erste Vorwattebahn
- 11
- Zweites Streckwerk
- 12
- Eingangswalzenpaar
- 13
- Mittelwalzenpaar
- 14
- Ausgangswalzenpaar
- 15
- Zweite Vorwattebahn
- 16
- Laufrichtung Vorwattebahn
- 17
- Kalandrierung
- 18
- Wattebahn
- 19
- Wattewickel
- 20
- Wickelachse
- 21
- Kern
- 22
- Drehrichtung Wattewickel
- 23
- Riemen
- 24
- Umlenkrolle
- 25
- Öffnerrolle
- 26
- Schlaufe
- 27
- Auswurfrolle
- 28
- Führungsrolle
- 29
- Spannrolle
- 30
- Maschinengestell
- 31
- Fundament
- 32
- Klemmlinie
- 33
- Führung
- 34
- Symmetrieachse
- 35
- Erste Wickelwalze
- 36
- Zweite Wickelwalze
- 37
- Schild
- A
- Laufweg erste Vorwattebahn
- B
- Laufweg zweite Vorwattebahn
- α
- Neigungswinkel erstes Streckwerk
- β
- Neigungswinkel zweites Streckwerk
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Wattewickels (19) aus einer Vielzahl von Faserbändern
(4) mit einem Maschinengestell (30), mit zumindest einem Streckwerk (6), mit einer
Kalandrierung (17) und mit einem Wickelaggregat, wobei das zumindest eine Streckwerk
(6) zum Verzug der Faserbänder (4) und Bildung einer Vorwattebahn (10) ausgebildet
ist und ein Eingangswalzenpaar (7) und ein Ausgangswalzenpaar (9) aufweist und wobei
die Kalandrierung (17) zur Bildung der Wattebahn (18) nach dem zumindest einen Streckwerk
(6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Streckwerk (6) und die Kalandrierung (17) und das Wickelaggregat
im Maschinengestell (30) gehalten sind und dass ein für die Vorwattebahn (10) vorgesehener
Laufweg (A) zwischen dem Ausgangswalzenpaar (9) des zumindest einen Streckwerks (6)
und einem Eintritt in eine in der Kalandrierung (17) gebildeten Klemmlinie (32) 200
mm bis 500 mm beträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Streckwerk (6) zwischen dem Eingangswalzenpaar (7) und dem Ausgangswalzenpaar
(9) zumindest ein Mittelwalzenpaar (8) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Streckwerke (6, 11) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerke (6, 11) gegensinnig geneigt angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein für eine zweite Vorwattebahn (15) vorgesehener Laufweg (B) zwischen einem Ausgangswalzenpaar
(14) des zweiten Streckwerks (11) und einem Eintritt in eine in der Kalandrierung
(17) gebildeten Klemmlinie (32) 200 mm bis 500 mm beträgt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der für die erste Vorwattebahn (10) vorgesehene Laufweg (A) zwischen dem Ausgangswalzenpaar
(9) des ersten Streckwerks (6) und einem Eintritt in eine in der Kalandrierung (17)
gebildeten Klemmlinie (32) und der für die zweite Vorwattebahn (15) vorgesehene Laufweg
(B) zwischen einem Ausgangswalzenpaar (14) des zweiten Streckwerks (11) und einem
Eintritt in eine in der Kalandrierung (17) gebildeten Klemmlinie (32) gleich sind.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streckwerke (6, 11) übereinander angeordnet sind und ein Übereinanderlegen von
durch die Streckwerke () gebildeten Vorwattebahnen () vor der Kalandrierung (17) vorgesehen
ist.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalandrierung (17) durch ein einziges eine Klemmlinie (32) bildendes Kalanderwalzenpaar
vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Klemmlinie (32) ein Element (33) zur Führung der Vorwattebahn (10, 15) vorgesehen
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand zwischen dem jeweiligen Auslaufwalzenpaar (9, 14) der Streckwerke (6,
11) und dem Element (33) zur Führung der Vorwattebahn (10, 15) gleich ist.
11. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelaggregat einen umlaufenden Riemen (23) zur Aufwicklung der Wattebahn (18)
auf einen Kern (21) aufweist, wobei im Maschinengestell (30) zumindest fünf Rollen
(24, 25, 27, 28, 29) drehbar gelagert sind um welche der Riemen (23) umläuft.
12. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Wickelaggregat eine erste Wickelwalzen (35) und eine zweite Wickelwalze (36)
zur Aufwicklung der Wattebahn (18) auf einen Kern (21) aufweist, wobei die Wickelwalzen
(35, 36) im Maschinengestell (30) drehbar gelagert sind.