[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Abgassystem für ein Fahrzeug sowie ein Verfahren
zum Montieren desselben. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere ein Abgassystem
für eine Verbrennungsmaschine eines Fahrzeugs, beispielsweise eines Personenkraftwagens.
[0002] Herkömmliche Abgassysteme für einen Verbrennungsmotor eines Fahrzeugs weisen einen
Katalysator mit einem Auslassrohr auf, das über ein Anschlusselement oder direkt mit
einem Auspuff des Fahrzeugs verbunden wird, um ein aus dem Auslassrohr des Katalysators
strömendes Abgas aus dem Fahrzeug in die Umgebung zu leiten.
[0003] Hierbei kann die Lage und die Ausrichtung des Auslassrohrs des Katalysators von der
spezifischen Konfiguration des Fahrzeugs, insbesondere des Motorraums des Fahrzeugs,
abhängen, beispielsweise ob es sich um ein herkömmliches Fahrzeug mit lediglich einem
Verbrennungsmotor oder um ein Hybridfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor und einem
Elektromotor zum Antrieb des Fahrzeugs handelt. In einem derartigen Fall sind je nach
Konfiguration des Fahrzeugs unterschiedliche Bauteile zur Ausleitung des aus dem Katalysator
strömenden Abgases in die Umwelt und gegebenenfalls unterschiedliche Werkzeuge zur
Montage der unterschiedlichen Bauteile erforderlich, wodurch die Herstellungskosten
des Fahrzeugs erhöht werden.
[0005] Eine Aufgabe einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist es, ein Abgassystem
für ein Fahrzeug sowie ein Verfahren zum Montieren desselben zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. ein
Abgassystem mit den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist ein Verfahren zum Montieren eines
Abgassystems für ein Fahrzeug, in einer Ausführung für einen Personenkraftwagen, die
folgenden Schritte auf:
- a) Bereitstellen eines Auslassrohrs eines Katalysators,
- b) Bereitstellen eines Verbindungsstücks mit einem Durchlass zur Führung eines bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch des Abgassystems aus dem Auslassrohr strömenden Abgases,
- c) Bereitstellen eines Anschlusselements mit einem Durchlass zur Führung des bei dem
bestimmungsgemäßen Gebrauch des Abgassystems aus dem Verbindungsstück strömenden Abgases,
- d) zumindest teilweises Überstülpen des Verbindungsstücks über das Auslassrohr oder
zumindest teilweises Einsetzen des Verbindungsstücks in das Auslassrohr,
- e) Einstellen eines vorgegebenen Verkippungswinkels zwischen einer Längsachse des
Verbindungsstücks und einer Längsachse des Auslassrohrs,
- f) Verschweißen des Auslassrohrs und des Verbindungsstücks bei dem eingestelltem Verkippungswinkel,
und
- g) Verbinden des Anschlusselements mit dem Verbindungsstück.
[0008] Hierdurch kann in einer Ausführung für unterschiedliche Lagen und/oder Ausrichtungen
des Auslassrohrs des Katalysators aufgrund der Möglichkeit der Einstellung des Verkippungswinkels
zwischen der Längsachse des Verbindungsstücks und der Längsachse des Auslassrohrs
und des Verschweißens des Auslassrohrs und des Verbindungsstücks bei dem eingestellten
Verkippungswinkel das selbe Verbindungsstück zur Verbindung des Auslassrohrs des Katalysators
mit dem Anschlusselement verwendet werden, wodurch die Herstellungskosten des Fahrzeugs
reduziert werden können. Hierbei ist der Verkippungswinkel ein Winkel, um den das
Verbindungsstück und somit die Längsachse des Verbindungsstücks gedreht werden müsste,
damit die Längsachse des Verbindungsstücks und die Längsachse des Auslassrohrs sich
decken oder zumindest parallel zueinander sind, bzw. um den das Auslassrohr und somit
die Längsachse des Auslassrohrs gedreht werden müsste, damit die Längsachse des Verbindungsstücks
und die Längsachse des Auslassrohrs sich decken oder zumindest parallel zueinander
sind. In einer Ausführung ist der vorgegebene Verkippungswinkel zwischen der Längsachse
des Verbindungsstücks und der Längsachse des Auslassrohrs von 0° verschieden, in einer
Ausführung größer als 5°, in einer Ausführung größer als 10°, in einer Ausführung
größer als 20°, in einer Ausführung größer als 30°.
[0009] Weiterhin kann hierdurch in einer Ausführung durch das Verschweißen des Auslassrohrs
und des Verbindungsstücks eine gasdichte Verbindung zwischen dem Auslassrohr und dem
Verbindungsstück hergestellt werden.
[0010] In einer Ausführung wird in Schritt a) ein Auslassrohr mit vorgegebenen Außenmaßen
bereitgestellt, in Schritt b) ein Verbindungsstück mit einem Durchlass mit vorgegebenen
Innenmaßen bereitgestellt, wobei die vorgegebenen Außenmaße des Auslassrohrs und die
vorgegebenen Innenmaße des Durchlasses des Verbindungsstücks derart gewählt werden,
dass in dem zumindest teilweise übergestülpten Zustand des Verbindungsstücks über
das Auslassrohr das Verbindungsstück entlang der Längsachse des Auslassrohrs bewegbar
und/oder zumindest um den vorgegebenen Verkippungswinkel verkippbar ist, oder es wird
in Schritt a) ein Auslassrohr mit einem Durchlass mit vorgegebenen Innenmaßen bereitgestellt,
in Schritt b) ein Verbindungsstück mit vorgegebenen Außenmaßen bereitgestellt, wobei
die vorgegebenen Außenmaße des Verbindungsstücks und die vorgegebenen Innenmaße des
Durchlasses des Auslassrohrs derart gewählt werden, dass in dem zumindest teilweise
eingesetzten Zustand des Verbindungsstücks in das Auslassrohr das Verbindungsstück
entlang der Längsachse des Auslassrohrs bewegbar und/oder zumindest um den vorgegebenen
Verkippungswinkel verkippbar ist.
[0011] Hierdurch kann in einer Ausführung das Verbindungsstück an unterschiedlichen Positionen
entlang der Längsachse des Auslassrohrs des Katalysators an das Auslassrohr angeschweißt
werden bzw. das Auslassrohr des Katalysators an unterschiedlichen Positionen entlang
der Längsachse des Auslassrohrs des Katalysators an das Verbindungsstück angeschweißt
werden.
[0012] In einer Ausführung sind das in Schritt a) bereitgestellte Auslassrohr und das in
Schritt b) bereitgestellte Verbindungsstück derart eingerichtet, dass in Schritt d)
bei Überstülpung eines vorgegebenen Abschnitts des Verbindungsstücks über das Auslassrohr,
oder
bei Einsetzen eines vorgegebenen Abschnitts des Verbindungsstücks in das Auslassrohr,
das Verbindungsstück relativ zu dem Auslassrohr entsprechend dem vorgegebenen Verkippungswinkel
zwischen der Längsachse des Verbindungsstücks und der Längsachse des Auslassrohrs
verkippbar ist.
[0013] Hierdurch können in einer Ausführung das Auslassrohr und das Verbindungsstück in
einem Zustand verschweißt werden, in dem der vorgegebene Abschnitt des Verbindungsstücks
über das Auslassrohr gestülpt ist, oder in dem der vorgegebene Abschnitt des Verbindungsstücks
in das Auslassrohr eingesetzt ist.
[0014] In einer Ausführung wird in Schritt g) das Anschlusselement mit dem Verbindungsstück
mittels einer Schelle verbunden, in einer Ausführung wobei die Schelle einen radial
vorstehenden Abschnitt des Verbindungsstücks und einen radial vorstehenden Abschnitt
des Anschlusselements umgreift.
[0015] Hierdurch kann in einer Ausführung eine auf einfache Weise lösbare Verbindung zwischen
dem Anschlusselement und dem Verbindungsstück hergestellt werden.
[0016] Erfindungsgemäß wird
in Schritt b) ein Verbindungsstück mit einem ersten Abschnitt bereitgestellt, der
in Schritt d) zumindest teilweise über das Auslassrohr gestülpt wird, wobei sich der
erste Abschnitt des Verbindungsstücks in Richtung eines Endes des Verbindungsstücks
zumindest abschnittsweise verjüngt, in einer Ausführung konisch verjüngt, das in Schritt
d) über das Auslassrohr gestülpt wird, oder
in Schritt a) ein Auslassrohr mit einem Abschnitt bereitgestellt, in den in Schritt
d) das Verbindungsstück zumindest teilweise eingesetzt wird, wobei sich der Abschnitt
des Auslassrohrs in Richtung eines Endes des Auslassrohrs zumindest abschnittsweise
verjüngt, in einer Ausführung konisch verjüngt, in das in Schritt d) das Verbindungsstück
zumindest teilweise eingesetzt wird.
[0017] Hierdurch kann in einer Ausführung ein im Vergleich zu Fällen, in denen der erste
Abschnitt des Verbindungsstücks als Kreiszylinder ausgebildet ist oder der Abschnitt
des Auslassrohrs als Kreiszylinder ausgebildet ist, größerer Verkippungswinkel zwischen
der Längsachse des Verbindungsstücks und der Längsachse des Auslassrohrs vorgegeben
und eingestellt werden.
[0018] Erfindungsgemäß werden in Schritt b) ein Verbindungsstück mit einem zweiten Abschnitt,
der an den ersten Abschnitt des Verbindungsstücks anschließt und sich in Richtung
des ersten Abschnitts des Verbindungsstücks zumindest abschnittsweise verjüngt, in
einer Ausführung konisch verjüngt, bereitgestellt, in Schritt c) ein Anschlusselement
mit einem ersten Abschnitt und einem an den ersten Abschnitt anschließenden zweiten
Abschnitt, welcher eine geringere Außenabmessung als ein an den zweiten Abschnitt
des Anschlusselements anschließendes Ende des ersten Abschnitts des Anschlusselements
aufweist, wobei sich der erste Abschnitt des Anschlusselements in Richtung weg von
dem an den zweiten Abschnitt des Anschlusselements anschließenden Ende zumindest abschnittsweise
verjüngt, in einer Ausführung konisch verjüngt, bereitgestellt, in Schritt g) der
erste Abschnitt des Anschlusselements zumindest abschnittsweise in den zweiten Abschnitt
des Verbindungsstücks eingefügt, wobei das Verfahren ferner den folgenden Schritt
aufweist:
h) Verbinden des Anschlusselements mit dem Verbindungsstück mittels einer Schelle,
insbesondere wobei die Schelle das Ende des ersten Abschnitts des Anschlusselements
und ein von dem ersten Abschnitt des Verbindungsstücks abgewandtes Ende des zweiten
Abschnitts des Verbindungsstücks umgreift.
[0019] Hierdurch kann in einer Ausführung eine auf einfache Weise lösbare und gasdichte
Verbindung zwischen dem Verbindungsstück und dem Anschlusselement hergestellt werden.
[0020] In einer Ausführung wird in Schritt e) der Verkippungswinkel unter Verwendung einer
Lehre eingestellt. Hierbei kann die Lehre beispielsweise Vorrichtungen zum Halten
des Auslassrohrs und des Verbindungsstücks aufweisen, die dazu eingerichtet sind,
das Verbindungsstück in einer vorgegebenen Stellung in Bezug auf die Ausrichtung und
Lage des Auslassrohrs des Katalysators, wobei die vorgegebene Stellung dem vorgegebenen
Verkippungswinkel entspricht, zu halten bzw. zu fixieren.
[0021] Hierdurch kann in einer Ausführung der vorgegebene Verkippungswinkel auf einfache
Weise eingestellt werden.
[0022] In einer Ausführung weist das in Schritt a) bereitgestellte Auslassrohr und/oder
das in Schritt b) bereitgestellte Verbindungsstück und/oder das in Schritt c) bereitgestellte
Anschlusselement ein Metall auf oder besteht aus zumindest einem Metall. In einer
Ausführung kann das Anschlusselement als flexibles, schlauchartiges Element ausgebildet
sein, das beispielsweise Kunststoff aufweisen kann.
[0023] Hierdurch kann in einer Ausführung, bei der das Verbindungsstück ein Metall aufweist
oder aus zumindest einem Metall besteht, das Verbindungsstück in Situationen eingesetzt
werden, in denen Umgebungstemperaturen im Motorraum oder Temperaturen des aus dem
Auslassrohr strömenden Abgases im Bereich von etwa 600°C bis etwa 1000°C vorherrschen.
[0024] Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Abgassystem nach einem
vorstehend beschriebenen Verfahren zum Montieren eines Abgassystems für ein Fahrzeug
montiert.
[0025] Nach einem weiteren anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist ein Fahrzeug,
in einer Ausführung ein Personenkraftwagen, ein vorstehend beschriebenes Abgassystem
für ein Fahrzeug auf.
[0026] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungen.
[0027] Hierzu zeigt, teilweise schematisiert:
- Fig. 1
- ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens zum Montieren eines Abgassystems
für ein Fahrzeug nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2
- Teile eines Abgassystems für ein Fahrzeug nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung
in einem unvollständigen Montagezustand,
- Fig. 3
- Teile eines Abgassystems für ein Fahrzeug nach einer anderen Ausführung der vorliegenden
Erfindung in einem unvollständigen Montagezustand, und
- Fig. 4
- Teile eines Abgassystems für ein Fahrzeug.
[0028] Fig. 1 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung eines Verfahrens zum Montieren
eines Abgassystems 100 für ein Fahrzeug, in einer Ausführung für einen Personenkraftwagen,
nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung.
[0029] Mit weiterem Bezug auf die Figuren 2, 3 und 4, die Teile eines Abgassystems 100 für
ein Fahrzeug nach Ausführungen der vorliegenden Erfindung zeigen, werden mit Bezug
auf Fig. 1 die einzelnen Schritte des Verfahrens zum Montieren des Abgassystems 100
für ein Fahrzeug, in einer Ausführungsform für einen Personenkraftwagen, erläutert.
[0030] In einem Schritt S10 wird ein Auslassrohr 11 eines Katalysators 10, das mit dem Katalysator
verbunden ist oder dazu vorgesehen ist, zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Katalysator
10 verbunden zu werden, bereitgestellt. Der Katalysator 10 kann beispielsweise über
entsprechende Verbindungselemente mit einer nicht gezeigten Verbrennungsmaschine bzw.
einem Verbrennungsmotor des Fahrzeugs verbunden und dazu eingerichtet sein, das von
dem Verbrennungsmotor produzierte Abgas zu reinigen.
[0031] In einem Schritt S20 wird ein Verbindungsstück 20 mit einem Durchlass zur Führung
eines bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Abgassystems 100 aus dem Auslassrohr 11
strömenden Abgases, das von der nicht gezeigten Verbrennungsmaschine bzw. dem nicht
gezeigten Verbrennungsmotor produziert wird, bereitgestellt.
[0032] In einem Schritt S30 wird ein Anschlusselement 30 mit einem Durchlass zur Führung
des bei dem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Abgassystems 100 aus dem Verbindungsstück
20 strömenden Abgases bereitgestellt.
[0033] In einer Ausführung weist das Auslassrohr 11 und/oder das Verbindungsstück 20 und/oder
das Anschlusselement 30 ein Metall auf oder besteht aus zumindest einem Metall. In
einer Ausführung kann das Anschlusselement 30 als flexibles, schlauchartiges Element
ausgebildet sein, das beispielsweise Kunststoff aufweisen kann.
[0034] Hierdurch kann in einer Ausführung, bei der das Verbindungsstück 20 ein Metall aufweist
oder aus zumindest einem Metall besteht, das Verbindungsstück 20 in Situationen eingesetzt
werden, in denen Umgebungstemperaturen im Motorraum oder Temperaturen des aus dem
Auslassrohr 11 strömenden Abgases im Bereich von etwa 600°C bis etwa 1000°C vorherrschen.
[0035] In einem Schritt S40 wird das Verbindungsstück 20 wie in den Figuren 2, 3 und 4 veranschaulicht,
zumindest teilweise über das Auslassrohr 11 des Katalysators 10 gestülpt. Bei einer
nicht gezeigten Ausführungsform kann in Schritt S40 alternativ auch das Verbindungsstück
zumindest teilweise in das Auslassrohr des Katalysators eingesetzt werden.
[0036] In einem Schritt S50 wird ein vorgegebener Verkippungswinkel, in der Ausführung in
Fig. 2 beispielsweise ein Verkippungswinkel + α, in den Ausführungen in den Figuren
3 und 4 beispielsweise ein Verkippungswinkel - α, zwischen einer Längsachse L2 des
Verbindungsstücks 20 und einer Längsachse L1 des Auslassrohrs 11 des Katalysators
10 eingestellt.
[0037] Hierbei ist der Verkippungswinkel + α, - α ein Winkel, um den das Verbindungsstück
20 und somit die Längsachse L2 des Verbindungsstücks 20 gedreht werden müsste, damit
die Längsachse L2 des Verbindungsstücks 20 und die Längsachse L1 des Auslassrohrs
11 des Katalysators 10 sich decken oder zumindest parallel zueinander sind, bzw. um
den das Auslassrohr und somit die Längsachse des Auslassrohrs gedreht werden müsste,
damit die Längsachse des Verbindungsstücks und die Längsachse des Auslassrohrs sich
decken oder zumindest parallel zueinander sind. In einer Ausführung ist der vorgegebene
Verkippungswinkel zwischen der Längsachse L2 des Verbindungsstücks 20 und der Längsachse
L1 des Auslassrohrs 11 von 0° verschieden, in einer Ausführung größer als 5°, in einer
Ausführung größer als 10°, in einer Ausführung größer als 20°, in einer Ausführung
größer als 30°.
[0038] In einer Ausführung wird der Verkippungswinkel + α, - α unter Verwendung einer Lehre
eingestellt. Hierbei kann die Lehre beispielsweise Vorrichtungen zum Halten des Auslassrohrs
11 und des Verbindungsstücks 20 aufweisen, die dazu eingerichtet sind, das Verbindungsstück
20 in einer vorgegebenen Stellung in Bezug auf die Ausrichtung und Lage des Auslassrohrs
11 des Katalysators 10, wobei die vorgegebene Stellung dem vorgegebenen Verkippungswinkel
+ α, - α entspricht, zu halten bzw. zu fixieren.
[0039] In der in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten Ausführungsform wird in Schritt S10 ein
Auslassrohr 11 mit vorgegebenen Außenmaßen bereitgestellt und in Schritt S20 ein Verbindungsstück
20 mit einem Durchlass mit vorgegebenen Innenmaßen bereitgestellt. In diesem Fall
können die vorgegebenen Außenmaße des Auslassrohrs 11 und die vorgegebenen Innenmaße
des Durchlasses des Verbindungsstücks 20 derart gewählt werden oder sein, dass in
dem zumindest teilweise übergestülpten Zustand des Verbindungsstücks 20 über das Auslassrohr
11 das Verbindungsstück 20 entlang der Längsachse L1 des Auslassrohrs 11 bewegbar
und/oder zumindest um den vorgegebenen Verkippungswinkel + α, - α verkippbar ist.
[0040] In der nicht in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten Ausführungsform kann in Schritt
S10 alternativ auch ein Auslassrohr mit einem Durchlass mit vorgegebenen Innenmaßen
bereitgestellt werden und in Schritt S20 ein Verbindungsstück mit vorgegebenen Außenmaßen
bereitgestellt werden. In diesem Fall können die vorgegebenen Außenmaße des Verbindungsstücks
und die vorgegebenen Innenmaße des Durchlasses des Auslassrohrs derart gewählt werden
oder sein, dass in dem zumindest teilweise eingesetzten Zustand des Verbindungsstücks
in das Auslassrohr das Verbindungsstück entlang der Längsachse L1 des Auslassrohrs
bewegbar und/oder zumindest um den vorgegebenen Verkippungswinkel + α, - α verkippbar
ist.
[0041] Weiterhin können das in Schritt S10 bereitgestellte Auslassrohr 11 und das in Schritt
S20 bereitgestellte Verbindungsstück 20 derart eingerichtet sein, dass in Schritt
S40 bei der in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten Ausführung bei Überstülpung eines
vorgegebenen Abschnitts des Verbindungsstücks 20 über das Auslassrohr 11 oder bei
der in den Figuren 2, 3 und 4 nicht gezeigten Ausführung bei Einsetzen eines vorgegebenen
Abschnitts des Verbindungsstücks in das Auslassrohr das Verbindungsstück 20 relativ
zu dem Auslassrohr 11 entsprechend dem vorgegebenen Verkippungswinkel + α, - α zwischen
der Längsachse L2 des Verbindungsstücks 20 und der Längsachse L1 des Auslassrohrs
11 verkippbar ist.
[0042] In einem Schritt S60 werden das Auslassrohr 11 und das Verbindungsstück 20 bei dem
eingestellten Verkippungswinkel + α, - α miteinander verschweißt, wie durch die Pfeile
und das Bezugszeichen S, welche die entsprechende Schweißverbindung bzw. den Schweißort
illustrieren, in den Figuren 2, 3 und 4 veranschaulicht ist. Hierbei wird in einer
in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten Ausführungsform insbesondere ein Ende 24 eines
ersten Abschnitts 21 des Verbindungsstücks 20 mit dem Auslassrohr 11 verschweißt.
Bei der nicht gezeigten Ausführungsform, bei der das Verbindungsstück 20 zumindest
teilweise in das Auslassrohr 11 eingesetzt wird, wird insbesondere ein freiliegendes
Ende des Auslassrohrs 11 mit dem Anschlussstück 20 verschweißt. Durch das Verschweißen
des Auslassrohrs 11 mit dem Anschlussstück 20 kann in einer Ausführung eine gasdichte
Verbindung zwischen dem Auslassrohr 11 und dem Anschlussstück 20 hergestellt werden
oder sein.
[0043] In einem Schritt S70 wird das Anschlusselement 30 mit dem Verbindungsstück 20 verbunden.
Hierbei kann in einer Ausführung das Anschlusselement 30 mit dem Verbindungsstück
20 mittels einer Schelle 40, wie in Fig. 4 veranschaulicht, verbunden werden, sodass
bei dem Abgassystem 100 für das Fahrzeug das Anschlusselement 30 mit dem Verbindungsstück
20 verbunden ist. In einer Ausführungsform kann hierbei die Schelle 40 einen radial
vorstehenden Abschnitt des Verbindungsstücks 20 und einen radial vorstehenden Abschnitt
des Anschlusselements 30 umgreifen, sodass bei dem Abgassystem 100 für das Fahrzeug
das Anschlusselement 30 mit dem Verbindungsstück 20 mittels einer Schelle 40 verbunden
ist, wobei die Schelle 40 insbesondere einen radial vorstehenden Abschnitt des Verbindungsstücks
20 und einen radial vorstehenden Abschnitt des Anschlusselement 30 umgreift.
[0044] In einer in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigten Ausführung kann in Schritt S20 ein Verbindungsstück
20 mit einem ersten Abschnitt 21 bereitgestellt werden, der in Schritt S40 zumindest
teilweise über das Auslassrohr 11 gestülpt wird. Hierbei kann sich der erste Abschnitt
21 des Verbindungsstücks 20 in Richtung eines Endes 24 des Verbindungsstücks 20 zumindest
abschnittsweise verjüngen, in einer Ausführung konisch verjüngen, das in Schritt S40
über das Auslassrohr 11 gestülpt wird.
[0045] Weiterhin kann hierbei in Schritt S20 ein Verbindungsstück 20 mit einem zweiten Abschnitt
22, der an den ersten Abschnitt 21 des Verbindungsstücks 20 anschließt und sich in
Richtung des ersten Abschnitts 21 des Verbindungsstücks 20 zumindest abschnittsweise
verjüngt, insbesondere konisch verjüngt, bereitgestellt werden. Zudem kann hierbei
in Schritt S30 ein Anschlusselement 30 mit einem ersten Abschnitt 31 und einem an
den ersten Abschnitt 31 anschließenden zweiten Abschnitt 32, welcher eine geringere
Außenabmessung als ein an den zweiten Abschnitt 32 des Anschlusselements 30 anschließendes
Ende 33 des ersten Abschnitts 31 des Anschlusselements 30 aufweist, wobei sich der
erste Abschnitt 31 des Anschlusselements 30 in Richtung weg von dem an den zweiten
Abschnitt 32 des Anschlusselements 30 anschließenden Ende 33 zumindest abschnittsweise
verjüngt, insbesondere konisch verjüngt, bereitgestellt wird, und in Schritt S70 der
erste Abschnitt 31 des Anschlusselements 30 zumindest abschnittsweise in den zweiten
Abschnitt 22 des Verbindungsstücks 20 eingefügt werden.
[0046] In diesem Fall kann das Verfahren ferner den Schritt S80 aufweisen, in dem das Anschlusselement
30 mit dem Verbindungsstück 20 mittels einer Schelle 40 verbunden wird, wobei in einer
Ausführung die Schelle 40 das Ende 33 des ersten Abschnitts 31 des Anschlusselements
30 und ein von dem ersten Abschnitt 21 des Verbindungsstücks abgewandtes Ende 23 des
zweiten Abschnitts 22 des Verbindungsstücks 20 umgreift.
[0047] In der in den Figuren 2, 3 und 4 nicht gezeigten Ausführung kann in Schritt S10 ein
Auslassrohr mit einem Abschnitt bereitgestellt werden, in den in Schritt S40 das Verbindungsstück
zumindest teilweise eingesetzt wird. Hierbei kann sich der Abschnitt des Auslassrohrs
in Richtung eines Endes des Auslassrohrs zumindest abschnittsweise verjüngen, insbesondere
konisch verjüngen, in das in Schritt S40 das Verbindungsstück zumindest teilweise
eingesetzt wird.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 10
- Katalysator
- 11
- Auslassrohr
- 20
- Verbindungsstück
- 21
- erster Abschnitt des Verbindungsstücks
- 22
- zweiter Abschnitt des Verbindungsstücks
- 23
- Ende des zweiten Abschnitts des Verbindungsstücks
- 24
- Ende des ersten Abschnitts des Verbindungsstücks
- 30
- Anschlusselement
- 31
- erster Abschnitt des Anschlusselements
- 32
- zweiter Abschnitt des Anschlusselements
- 33
- Ende des ersten Abschnitts des Anschlusselements
- 40
- Schelle
- 100
- Abgassystem
- L1
- Längsachse des Auslassrohrs
- L2
- Längsachse des Verbindungsstücks
- S
- Schweißverbindung
- α
- Verkippungswinkel
1. Verfahren zum Montieren eines Abgassystems (100) für ein Fahrzeug, insbesondere einen
Personenkraftwagen, mit den Schritten:
a) Bereitstellen eines Auslassrohrs (11) eines Katalysators (10),
b) Bereitstellen eines Verbindungsstücks (20) mit einem Durchlass zur Führung eines
bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Abgassystems (100) aus dem Auslassrohr (11) strömenden
Abgases,
c) Bereitstellen eines Anschlusselements (30) mit einem Durchlass zur Führung des
bei dem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Abgassystems (100) aus dem Verbindungsstück
(20) strömenden Abgases,
d) zumindest teilweises Überstülpen des Verbindungsstücks (20) über das Auslassrohr
(11) oder zumindest teilweises Einsetzen des Verbindungsstücks in das Auslassrohr,
e) Einstellen eines vorgegebenen Verkippungswinkels (+ α, - α) zwischen einer Längsachse
(L2) des Verbindungsstücks (20) und einer Längsachse (L1) des Auslassrohrs (11),
f) Verschweißen des Auslassrohrs (11) und des Verbindungsstücks (20) bei dem eingestelltem
Verkippungswinkel (+ α, - α), und
g) Verbinden des Anschlusselements (30) mit dem Verbindungsstück (20)
dadurch gekennzeichnet dass
in Schritt b) ein Verbindungsstück (20) mit einem ersten Abschnitt (21) bereitgestellt
wird, der in Schritt d) zumindest teilweise über das Auslassrohr (11) gestülpt wird,
wobei sich der erste Abschnitt (21) des Verbindungsstücks (20) in Richtung eines Endes
(24) des Verbindungsstücks (20) zumindest abschnittsweise verjüngt, insbesondere konisch
verjüngt, das in Schritt d) über das Auslassrohr (11) gestülpt wird, oder
in Schritt a) ein Auslassrohr mit einem Abschnitt bereitgestellt wird, in den in Schritt
d) das Verbindungsstück zumindest teilweise eingesetzt wird, wobei sich der Abschnitt
des Auslassrohrs in Richtung eines Endes des Auslassrohrs zumindest abschnittsweise
verjüngt, insbesondere konisch verjüngt, in das in Schritt d) das Verbindungsstück
zumindest teilweise eingesetzt wird,
in Schritt b) ein Verbindungsstück (20) mit einem zweiten Abschnitt (22), der an den
ersten Abschnitt (21) des Verbindungsstücks (20) anschließt und sich in Richtung des
ersten Abschnitts (21) des Verbindungsstücks (20) zumindest abschnittsweise verjüngt,
insbesondere konisch verjüngt, bereitgestellt wird,
in Schritt c) ein Anschlusselement (30) mit einem ersten Abschnitt (31) und einem
an den ersten Abschnitt (31) anschließenden zweiten Abschnitt (32), welcher eine geringere
Außenabmessung als ein an den zweiten Abschnitt (32) des Anschlusselements (30) anschließendes
Ende (33) des ersten Abschnitts (31) des Anschlusselements (30) aufweist, wobei sich
der erste Abschnitt (31) des Anschlusselements (30) in Richtung weg von dem an den
zweiten Abschnitt (32) des Anschlusselements (30) anschließenden Ende (33) zumindest
abschnittsweise verjüngt, insbesondere konisch verjüngt, bereitgestellt wird,
in Schritt g) der erste Abschnitt (31) des Anschlusselements (30) zumindest abschnittsweise
in den zweiten Abschnitt (22) des Verbindungsstücks (20) eingefügt wird, und das Verfahren
ferner den folgenden Schritt aufweist:
h) Verbinden des Anschlusselements (30) mit dem Verbindungsstück (20) mittels einer
Schelle (40), insbesondere wobei die Schelle (40) das Ende (33) des ersten Abschnitts
(31) des Anschlusselements (30) und ein von dem ersten Abschnitt (21) des Verbindungsstücks
(20) abgewandtes Ende (23) des zweiten Abschnitts (22) des Verbindungsstücks (20)
umgreift.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei
in Schritt a) ein Auslassrohr (11) mit vorgegebenen Außenmaßen bereitgestellt wird,
in Schritt b) ein Verbindungsstück (20) mit einem Durchlass mit vorgegebenen Innenmaßen
bereitgestellt wird, und die vorgegebenen Außenmaße des Auslassrohrs (11) und die
vorgegebenen Innenmaße des Durchlasses des Verbindungsstücks (20) derart gewählt sind,
dass in dem zumindest teilweise übergestülpten Zustand des Verbindungsstücks (20)
über das Auslassrohr (11) das Verbindungsstück (20) entlang der Längsachse (L1) des
Auslassrohrs (11) bewegbar und/oder zumindest um den vorgegebenen Verkippungswinkel
(+ α, - α) verkippbar ist, oder
in Schritt a) ein Auslassrohr mit einem Durchlass mit vorgegebenen Innenmaßen bereitgestellt
wird, in Schritt b) ein Verbindungsstück mit vorgegebenen Außenmaßen bereitgestellt
wird, und die vorgegebenen Außenmaße des Verbindungsstücks und die vorgegebenen Innenmaße
des Durchlasses des Auslassrohrs derart gewählt sind, dass in dem zumindest teilweise
eingesetzten Zustand des Verbindungsstücks in das Auslassrohr das Verbindungsstück
entlang der Längsachse des Auslassrohrs bewegbar und/oder zumindest um den vorgegebenen
Verkippungswinkel (+ α, - α) verkippbar ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das in Schritt a) bereitgestellte Auslassrohr
(11) und das in Schritt b) bereitgestellte Verbindungsstück (20) derart eingerichtet
sind, dass in Schritt d)
bei Überstülpung eines vorgegebenen Abschnitts des Verbindungsstücks (20) über das
Auslassrohr (11), oder
bei Einsetzen eines vorgegebenen Abschnitts des Verbindungsstücks in das Auslassrohr,
das Verbindungsstück (20) relativ zu dem Auslassrohr (11) entsprechend dem vorgegebenen
Verkippungswinkel (+ α, - α) zwischen der Längsachse (L2) des Verbindungsstücks (20)
und der Längsachse (L1) des Auslassrohrs (11) verkippbar ist.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in Schritt g) das Anschlusselement
(30) mit dem Verbindungsstück (20) mittels einer Schelle (40) verbunden wird, insbesondere
wobei die Schelle (40) einen radial vorstehenden Abschnitt des Verbindungsstücks (20)
und einen radial vorstehenden Abschnitt des Anschlusselements (30) umgreift.
5. Verfahren gemäß einer der vorhergehenden Ansprüche, wobei in Schritt e) der Verkippungswinkel
(+ α, - α) unter Verwendung einer Lehre eingestellt wird.
6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das in Schritt a) bereitgestellte
Auslassrohr (11) und/oder das in Schritt b) bereitgestellte Verbindungsstück (20)
und/oder das in Schritt c) bereitgestellte Anschlusselement (30) ein Metall aufweisen
oder aus zumindest einem Metall bestehen.
7. Abgassystem (100) montiert nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6.
8. Fahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen, aufweisend ein Abgassystem (100) gemäß
Anspruch 7.
1. Method for assembling an exhaust system (100) for a vehicle, in particular a passenger
car, comprising the steps of:
a) providing an outlet pipe (11) of a catalytic converter (10),
b) providing a connecting piece (20) with a passage for guiding an exhaust gas flowing
from the outlet pipe (11) during intended use of the exhaust system (100),
c) providing a connecting element (30) with a passage for guiding the exhaust gas
flowing from the connecting piece (20) during intended use of the exhaust system (100),
d) at least partially placing the connecting piece (20) over the outlet pipe (11)
or at least partially inserting the connecting piece into the outlet pipe,
e) setting a predefined tilting angle (+ α, - α) between a longitudinal axis (L2)
of the connecting piece (20) and a longitudinal axis (L1) of the outlet pipe (11),
f) welding the outlet pipe (11) and the connecting piece (20) at the set tilting angle
(+ α, - α), and
g) connecting the connecting element (30) to the connecting piece (20),
characterized in that
in step b) a connecting piece (20) with a first section (21) is provided, which in
step d) is at least partially placed over the outlet pipe (11), wherein the first
section (21) of the connecting piece (20) tapers at least in sections toward an end
(24) of the connecting piece (20), in particular tapers conically, which in step d)
is placed over the outlet pipe (11), or
in step a) an outlet pipe is provided with a section into which the connecting piece
is at least partially inserted in step d), wherein the section of the outlet pipe
tapers at least in sections toward an end of the outlet pipe, in particular tapers
conically, into which in step d) the connecting piece is at least partially inserted,
in step b) a connecting piece (20) with a second section (22) adjoining the first
section (21) of the connecting piece (20) and tapering at least in sections toward
the first section (21) of the connecting piece (20), in particular tapering conically,
is provided,
in step c) a connecting element (30) with a first section (31) and a second section
(32) adjoining the first section (31) is provided, wherein the second section (32)
has a smaller outer dimension than an end (33) of the first section (31) of the connecting
element (30) adjoining the second section (32), wherein the first section (31) of
the connecting element (30) tapers at least in sections in a direction away from the
end (33) adjoining the second section (32) of the connecting element (30), in particular
tapers conically,
in step g) the first section (31) of the connecting element (30) is at least partially
inserted into the second section (22) of the connecting piece (20), and the method
further comprises the following step:
h) connecting the connecting element (30) to the connecting piece (20) by means of
a clamp (40), in particular wherein the clamp (40) engages the end (33) of the first
section (31) of the connecting element (30) and an end (23) of the second section
(22) of the connecting piece (20) facing away from the first section (21) of the connecting
piece (20).
2. Method according to claim 1, wherein
in step a) an outlet pipe (11) having predetermined outer dimensions is provided,
in step b) a connecting piece (20) having a passage with predetermined inner dimensions
is provided, and the predetermined outer dimensions of the outlet pipe (11) and the
predetermined inner dimensions of the passage of the connecting piece (20) are selected
such that, in the state where the connecting piece (20) is at least partially placed
over the outlet pipe (11), the connecting piece (20) is movable along the longitudinal
axis (L1) of the outlet pipe (11) and/or tiltable at least by the predefined tilting
angle (+ α, - α), or
in step a) an outlet pipe having a passage with predetermined inner dimensions is
provided, in step b) a connecting piece having predetermined outer dimensions is provided,
and the predetermined outer dimensions of the connecting piece and the predetermined
inner dimensions of the passage of the outlet pipe are selected such that, in the
state where the connecting piece is at least partially inserted into the outlet pipe,
the connecting piece is movable along the longitudinal axis of the outlet pipe and/or
tiltable at least by the predefined tilting angle (+ α, - a).
3. Method according to claim 1 or 2, wherein the outlet pipe (11) provided in step a)
and the connecting piece (20) provided in step b)
are configured such that in step d) when a predefined section of the connecting piece
(20) is placed over the outlet pipe (11), or
when a predefined section of the connecting piece is inserted into the outlet pipe,
the connecting piece (20) is tiltable relative to the outlet pipe (11) according to
the predefined tilting angle (+ α, - α) between the longitudinal axis (L2) of the
connecting piece (20) and the longitudinal axis (L1) of the outlet pipe (11).
4. Method according to one of claims 1 to 3, wherein in step g) the connecting element
(30) is connected to the connecting piece (20) by means of a clamp (40), in particular
wherein the clamp (40) engages a radially projecting section of the connecting piece
(20) and a radially projecting section of the connecting element (30).
5. Method according to one of the preceding claims, wherein in step e) the tilting angle
(+ α, - α) is set using a gauge.
6. Method according to one of the preceding claims, wherein the outlet pipe (11) provided
in step a) and/or the connecting piece (20) provided in step b) and/or the connecting
element (30) provided in step c) comprise a metal or consist of at least one metal.
7. Exhaust system (100), assembled according to a method according to one of claims 1
to 6.
8. Vehicle, in particular a passenger car, comprising an exhaust system (100) according
to claim 7.
1. Procédé de montage d'un système d'échappement (100) pour un véhicule, en particulier
une voiture particulière, comprenant les étapes suivantes :
a) fournir un tube de sortie (11) d'un catalyseur (10),
b) fournir une pièce de liaison (20) comportant un passage pour guider un gaz d'échappement
s'écoulant du tube de sortie (11) lors d'une utilisation conforme du système d'échappement
(100),
c) fournir un élément de raccordement (30) comportant un passage pour guider le gaz
d'échappement s'écoulant de la pièce de liaison (20) lors de l'utilisation conforme
du système d'échappement (100),
d) enfiler au moins partiellement la pièce de liaison (20) sur le tube de sortie (11)
ou insérer au moins partiellement la pièce de liaison dans le tube de sortie,
e) régler un angle d'inclinaison prédéterminé (+ α, - α) entre un axe longitudinal
(L2) de la pièce de liaison (20) et un axe longitudinal (L1) du tube de sortie (11),
f) souder le tube de sortie (11) et la pièce de liaison (20) à l'angle d'inclinaison
réglé (+ α, - α), et
g) relier l'élément de raccordement (30) à la pièce de liaison (20),
caractérisé en ce que :
à l'étape b) une pièce de liaison (20) comportant une première section (21) est fournie,
laquelle est à l'étape d) au moins partiellement enfilée sur le tube de sortie (11),
la première section (21) de la pièce de liaison (20) se rétrécissant au moins par
sections vers une extrémité (24) de la pièce de liaison (20), notamment de manière
conique, laquelle est à l'étape d) enfilée sur le tube de sortie (11), ou
à l'étape a) un tube de sortie est fourni avec une section dans laquelle la pièce
de liaison est à l'étape d) au moins partiellement insérée, la section du tube de
sortie se rétrécissant au moins par sections vers une extrémité du tube de sortie,
notamment de manière conique, dans laquelle la pièce de liaison est à l'étape d) au
moins partiellement insérée,
à l'étape b) une pièce de liaison (20) comportant une seconde section (22) adjacente
à la première section (21) de la pièce de liaison (20) et se rétrécissant au moins
par sections vers ladite première section (21), notamment de manière conique, est
fournie,
à l'étape c) un élément de raccordement (30) comportant une première section (31)
et une seconde section (32) adjacente à la première section (31) est fourni, la seconde
section (32) présentant une dimension extérieure inférieure à une extrémité (33) de
la première section (31) de l'élément de raccordement (30) adjacente à la seconde
section (32), la première section (31) de l'élément de raccordement (30) se rétrécissant
au moins par sections dans une direction s'éloignant de l'extrémité (33) adjacente
à la seconde section (32), notamment de manière conique,
à l'étape g) la première section (31) de l'élément de raccordement (30) étant au moins
partiellement insérée dans la seconde section (22) de la pièce de liaison (20), et
le procédé comprenant en outre l'étape suivante :
h) relier l'élément de raccordement (30) à la pièce de liaison (20) au moyen d'un
collier (40), notamment le collier (40) entourant l'extrémité (33) de la première
section (31) de l'élément de raccordement (30) et une extrémité (23) de la seconde
section (22) de la pièce de liaison (20) opposée à la première section (21) de la
pièce de liaison (20).
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel
à l'étape a) un tube de sortie (11) présentant des dimensions extérieures prédéterminées
est fourni, à l'étape b) une pièce de liaison (20) comportant un passage présentant
des dimensions intérieures prédéterminées est fournie, les dimensions extérieures
prédéterminées du tube de sortie (11) et les dimensions intérieures prédéterminées
du passage de la pièce de liaison (20) étant choisies de sorte que, lorsque la pièce
de liaison (20) est au moins partiellement enfilée sur le tube de sortie (11), ladite
pièce de liaison (20) puisse être déplacée le long de l'axe longitudinal (L1) du tube
de sortie (11) et/ou inclinée au moins selon l'angle d'inclinaison prédéterminé (+
α, - α), ou
à l'étape a) un tube de sortie comportant un passage présentant des dimensions intérieures
prédéterminées est fourni, à l'étape b) une pièce de liaison présentant des dimensions
extérieures prédéterminées est fournie, les dimensions extérieures prédéterminées
de la pièce de liaison et les dimensions intérieures prédéterminées du passage du
tube de sortie étant choisies de sorte que, lorsque la pièce de liaison est au moins
partiellement insérée dans le tube de sortie, ladite pièce de liaison puisse être
déplacée le long de l'axe longitudinal du tube de sortie et/ou inclinée au moins selon
l'angle d'inclinaison prédéterminé (+ α, - α).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le tube de sortie (11) fourni à
l'étape a) et la pièce de liaison (20) fournie à l'étape b) sont configurés de telle
sorte que, à l'étape d),
lorsqu'une section prédéterminée de la pièce de liaison (20) est enfilée sur le tube
de sortie (11), ou
lorsqu'une section prédéterminée de la pièce de liaison est insérée dans le tube de
sortie, la pièce de liaison (20) peut être inclinée par rapport au tube de sortie
(11) selon l'angle d'inclinaison prédéterminé (+ α, - α) entre l'axe longitudinal
(L2) de la pièce de liaison (20) et l'axe longitudinal (L1) du tube de sortie (11).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel à l'étape g)
l'élément de raccordement (30) est relié à la pièce de liaison (20) au moyen d'un
collier (40), notamment le collier (40) entourant une section radialement saillante
de la pièce de liaison (20) et une section radialement saillante de l'élément de raccordement
(30).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel à l'étape
e) l'angle d'inclinaison (+ α, - α) est réglé au moyen d'un gabarit.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le tube
de sortie (11) fourni à l'étape a) et/ou la pièce de liaison (20) fournie à l'étape
b) et/ou l'élément de raccordement (30) fourni à l'étape c) comportent un métal ou
sont constitués d'au moins un métal.
7. Système d'échappement (100) monté selon un procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 6.
8. Véhicule, en particulier une voiture particulière, comprenant un système d'échappement
(100) selon la revendication 7.