[0001] Die Erfindung betrifft eine Karton-Messerverpackung zur ansprechenden Präsentation
eines Schneidewerkzeugs, insbesondere eines Messers.
Stand der Technik
[0002] Die Verpackung von Messern (im nachfolgenden Verständnis immer als Schneidewerkzeuge
zur Verarbeitung von Lebensmitteln zu verstehen) zum Verkauf muss neben dem Schutz
und der Präsentation der Produkte auch zum Schutz des Konsumenten geeignet sein. Neue
Messer sind besonders scharf geschliffen und können bei unsachgemäßer Verpackung zu
erheblichen Verletzungen führen. Dieses kann bei ruhenden Verpackungen geschehen und
besonders bei fallenden oder geworfenen verpackten Messern. In jedem Fall müssen Personen
vor der Schneide und der Messerspitze geschützt sein.
[0003] Je nach Preiskategorie sind Messer heutzutage gängiger Weise in folgenden Verpackungsvarianten
für den Endkunden verpackt:
- 1. lose mit Klingen-Schutzüberzug aus Kunststoff oder Kartonage;
- 2. auf einer massiven Karte aus Kartonage montiert, ohne Klingenschutz;
- 3. auf einer massiven Karte aus Kartonage fixiert mit Klingen-Schutzüberzug aus Kunststoff
oder Kartonage;
- 4. in einer Kunststoffblister-Verpackung mit Auflage aus Kartonage;
- 5. in einer Komplettverpackung bestehend aus Kunststoff-Einleger und Kunststoff-Außenverpackung
oder
- 6. in einer Komplettverpackung bestehend aus Kunststoff-Einleger und Außenverpackung
aus Kartonage.
[0004] Bei diesen Lösungen schützt eine das Messer komplett umschließende Verpackung sowohl
Messergriff als auch die Klinge vor Verletzungen und vor physikalischen Einflüssen.
[0006] Aus
US 3 487 922 A ist eine mehrteilige Verpackung bekannt, die eine Kunststoffscheide für die Klinge
umfasst.
[0007] US 3 130 834 A offenbart eine mehrteilige mehrteilig, bei welcher ein getrennte Messerscheide zum
Schutz der Klinge vorgesehen ist, die händisch über die Klinge gestülpt wird.
US 5 375 700 A_zeigt eine Verpackung ausgebildet als eine normale Steckboden-Verpackung mit Sichtfenster.
Unter dem Sichtfenster ist das Messer sichtbar, welches auf einem Kunststoffträger
(Kunststoff-Tray) befestigt ist.
[0008] JP 2000 - 109 153 A zeigt eine Verkaufs- oder Transpotverpackung für Messer, die ebenfalls vollständig
aus Kunststoff beseht.
[0009] Weiterer Stand der Technik ist bekannt aus
EP 3 003 559 B1 und
US4874087 die ebenfalls eine mehrteilige Verpackung offenbaren.
Nachteile am Stand der Technik
[0010] Der wesentliche Nachteil der bestehenden Messerverpackungen ist die verbreitete Verwendung
von Kunststoffen - ob anteilig oder gänzlich. Die immer weiter an Bedeutung zunehmende
Wichtigkeit der nachhaltigen (im nachfolgenden Verständnis immer im ökologischen Sinne
zu verstehen) Verpackung von Produkten ist derzeit noch nicht bei den Verpackungen
für Messer verbreitet. So gut wie alle Verpackungen bestehen mindestens anteilig aus
irgendeiner Form von Kunststoff. Kunststoffe in Verpackungen von Messern treten in
folgenden Varianten auf:
- transparent farblose Außenverpackung
- transparent farblose Sichtfenster auf der Außenverpackung
- tiefgezogene Einlegeteile
- Einlegeteile aus Schaum
- Halterungen des Messers (Klemmen, Ummantelte Drähte, Klebestreifen)
- Schützer auf der Klingenspitze (siehe Abb. 5)
[0011] Komplett ohne Kunststoffverpackung sind Messer meist nur als loses Schüttgut mit
Klingen-Schutzüberzug aus Kartonage, auf einer massiven Karte aus Kartonage ohne Klingen-Schutzüberzug
montiert oder gänzlich unverpackt erhältlich. Diese Verpackungen bieten keinen kompletten
Schutz des Messers vor physikalischen Einflüssen, die zu Beschädigungen des Produktes
führen (an Messergriff und/oder Klinge).
[0012] Die Vorteile des Kunststoffs (robust, preisgünstig, detailliert und einfach verformbar)
stehen im Gegensatz zur Nachhaltigkeit (im ökologischen Sinne), da Kunststoffe in
ihrer Wertschöpfungskette viel CO2 freisetzen und durch unsachgemäße Entsorgung die
Umwelt signifikant schädigen. Das Argument, dass Kunststoff rezykliert werden kann,
wird damit entkräftet, dass die Infrastruktur zum Recycling global nur vereinzelt
vorhanden ist und selbst in vorhandenen Infrastrukturen nur ein geringer Teil der
Kunststoffabfälle tatsächlich wiederverwendet (rezykliert) wird.
Aufgabe
[0013] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die beim Stand der Technik auftretenden Nachteile zumindest teilweise zu vermeiden
und insbesondere eine Messerverpackung vorzusehen, die eine ansprechende Produktpräsentation
und einen Schutz von Personen gegen Verletzung bietet.
[0014] In jedem Fall müssen Personen, also Nutzer vor einer Verletzung durch die Schneide
und/oder der Messerspitze geschützt werden.
Erfindung
[0015] Gelöst wird diese Aufgabe bereits durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche;
bevorzugte, aber nicht zwingende Merkmale sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0016] Die Längsrichtung wird im Sinne dieser Beschreibung definiert durch die Bodenabschnittslängsachse
L, die sich mittig durch den Bodenabschnitt parallel zu den Bodenabschnittslängsseiten
erstreckt.
[0017] In der abstraktesten Ausführungsform umfasst die Karton-Messerverpackung einen einstückigen,
also zusammenhängenden, flächigen Karton, eine Pappe oder dergleichen, die mehrere
flächige Abschnitte umfasst, welche über Falze oder Faltkanten an den Übergängen von
einem zu dem nächsten Abschnitt mit einem zentralen Bodenabschnitt verbunden sind,
also von diesem ausgehen, somit also über die Falze mit diesem verbunden sind. Somit
ist die Messerverpackung aus der flächigen oder flach liegenden Lieferposition, in
welcher sich alle Abschnitte in einer Ebene erstrecken, in eine Präsentationsposition
mittels Aufrichten/Falten überführbar, in welcher die Messerverpackung einen dreidimensionalen
Faltkörper oder eine Faltschachtel mit vordefinierten Falzkanten bildet, die durch
die Flächen der Abschnitte gebildet sind. In der Präsentationsposition bildet die
Verpackung somit eine dreidimensionale Struktur im Raum mit Länge, Breite und Höhe,
wobei die Abschnitte die Wände und die Falze die Kanten oder Ecken bilden.
[0018] Der ausschließlich aus Karton, Pappe oder Papier bestehende, faltbare Messerhalter
ersetzt damit die am Markt bestehenden und bislang vordienlich als Messerhalter fungierenden
Tiefziehkörper aus Kunststoff. Der erfindungsgemäße Messerhalter ist insofern in dieselben
als Faltschachteln ausgebildeten Umverpackungen einsetzbar, welche das Branding aufweisen
und der Produktpräsentation dienen.
[0019] Bevorzugt weist oder bildet die Faltschachtel oder der Faltkörper in der gefalteten
Präsentationsposition ein unteres Podest, welches das Messer anhebt und einen darauf
angeordneten Klingenschutz aufweist, der einen Schutz, zumindest für die Klinge des
Messers bildet.
[0020] Die zusammenhängenden, also einstückig ausgebildeten und über Falze verbundenen Abschnitte
der Messerverpackung sind somit aus der sich in einer Ebene erstreckenden Lieferposition
durch Falten entlang der Falzkanten in die Präsentationsposition überführbar, in welcher
die Faltschachtel eine dreidimensionale Struktur im Raum mit einer Längserstreckungs-,
einer Quererstreckungs- und einer Höhenrichtung aufweist, welche ein auf einem Untergrund
oder eine Unterlage aufsetzbares und von diesem Untergrund beabstandendes oder aufsetzbares
Podest sowie ein zumindest die Klinge des Messers aufnehmender Klingenschutz definiert.
[0021] Das Podest kann z. B. als Einleger und als Positionsgeber des Messers verwendet werden
und der Klingenschutz fungiert als Schutzüberzug für die Klinge und die Messerspitze.
[0022] Bei einer besonders einfach herstellbar und faltbaren Ausführungsform weist die Karton-Messerverpackung
- in der Präsentationsposition in der Stirnansicht betrachtet - entlang der Längserstreckungsrichtung
eines einen Boden definierenden und auf einen Untergrund aufsetzbaren Bodenabschnitts
- vorzugsweise eine im Wesentlichen Z-förmige Geometrie oder Anordnung auf, wobei
ein mittiger Auflageabschnitt einen unteren Podestbereich oder Auflagebereich von
einem oberen Klingenschutzbereich trennt, gleichzeitig aber Bestandteil des Podests
und des Klingenschutzes ist.
[0023] Der Podest hebt das Messer in der Präsentationsposition vorzugsweise so weit an,
dass dieses gerade liegt, also nicht auf dem üblicherweise breiteren Griff aufliegt,
was bedeutet, dass die Höhe des Podests vorzugsweise mindestens die Hälfte der Breite
des Griffs des aufzunehmenden Messers beträgt.
[0024] Der Messerschutz nimmt in der Präsentationsposition zumindest die Klinge des Messers
auf, umschließt diese also so, dass die Messerschneide von dem Klingenschutz umschlossen
oder eingefasst wird und somit eine Verletzung beim Handling wirksam vermieden wird.
[0025] Dieser Messerschutz wird vorzugsweise gebildet durch zwei mittels einer Falz verbundenen,
aneinander angrenzende Abschnitte, die um an der eingeschlossenen Falz aufeinander
gelegt werden und somit eine Messertasche oder Messerscheide mit einem Klingenaufnahmeraum
zur Aufnahme der Klinge bilden.
[0026] Das Podest, welcher in der in der Präsentationsposition am unteren Ende durch den
- unteren - Bodenabschnitt und am oberen Ende in der Höhe durch einen oberen Auflageabschnitt
begrenzt wird, kann z. B. als Einleger verwendet werden, fungiert aber auch als Positionsgeber
des Messers, hebt dieses also an. Der Klingenschutz fungiert als Schutzüberzug für
die Klinge und die Spitze des Messers.
[0027] Vorzugsweise erfolgt das Falzen so, dass an einem Falz aneinander angrenzende Abschnitte
entweder rechtwinklig oder parallel zueinander erstreckend im Verhältnis zueinander
gefalzt werden, also ein jeweils zweiter Abschnitt sich in der Präsentationsposition
entweder rechtwinklig oder parallel und zusammengeklappt zu einem jeweils in der Falzreihenfolge
ersten oder vorgehenden Abschnitt erstreckt.
[0028] Das Falten zum Überführen des Messerschutzes aus der flachliegenden oder flächigen
Lieferposition in die Präsentationsposition kann somit erstmalig vollständig automatisch
mittels einer Faltschachtel-Klebemaschine oder in einer Schneid- und Falzanlage erfolgen.
[0029] Die Messerverpackung weist unter anderem folgende Vorteile auf:
- kunststofffrei und deshalb umweltfreundlich;
- 1 Artikel erfüllt für 2 Anforderungen, nämlich die Produktpositionierung und den Schutz
der Klinge;
- günstige Produktion;
- einfache Entsorgung für die Konsumenten, da keine Mülltrennung Plastik und Papier
notwendig ist;
- geringere Abgaben für den Hersteller, da nur Pappe oder Karton, aber kein Kunststoff
vorliegt;
- herstellbar in einer Verpackungsproduktionsstätte;
- platzsparend, da diese in der Lieferposition eine geringe Höhe aufweisen;
- der Karton ist einfach und kostengünstig bedruckbar (Informationen, CI etc.);
- der Podest (die Hohlkammer) bietet Platz für Bedienungsanleitungen, Gutscheine, Flyer
etc. und
- die Messerverpackung ist vollständig maschinell falt- und klebbar, also herstellbar.
[0030] Die Messerverpackung lässt sich durch unterschiedlich geometrische Gestaltung der
Abschnitte, insbesondre des Modenabschnitts und des Klingenabschnitts als Universalverpackung
für verschiedene Messergrößen einsetzen, eine Flexibilität, die eine Kunststoffverpackung
ebenfalls nicht bietet.
[0031] Alle Abschnitte der Messerverpackung sind vorzugsweise länglich, was bedeutet, dass
die vorzugsweise längeren Längsseiten um ein Mehrfaches länger sind als die im Verhältnis
zu den Längsseiten kürzeren Stirnseiten. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich,
bei denen Längs- und Stirnseiten gleich lang sind. Vorzugsweise sind die Abschnittslängsseiten
mindestens dreimal so lang wie die Abschnittsstirnseiten.
[0032] Die einzelnen Abschnitte grenzen jeweils über einen Falz aneinander an. Die Begriffe
"innen" und "außen" beziehen sich jeweils auf die mittige Längs- oder Querachse des
zentralen Bodenabschnitts, mit dem alle weiteren Abschnitte über eine oder mehrere
Falze verbunden sind.
[0033] Vorzugsweise sind die Abschnitte rechteckig ausgebildet, weisen also voneinander
über die jeweilige Abschnittsfläche beabstandete, sich vorzugsweise im Wesentlichen
parallel zueinander erstreckende Längsseiten von vorzugsweise gleicher Länge auf.
Ferner weisen die jeweiligen Abschnittsflächen ebenfalls über die jeweilige Abschnittsfläche
beabstandete, sich vorzugsweise Wesentlichen parallel zueinander erstreckende Stirnseiten
von vorzugsweise ebenfalls gleicher Länge auf.
[0034] Besonders bevorzugt sind die Längsseiten deutlich länger sind als die Stirnseiten,
die insofern auch als "Schmalseiten" bezeichnet werden können. Allerdings muss dieses
bei den Stirnseiten nicht zwingend der Fall sein; diese müssen sich also nicht immer
zwangsläufig parallel zueinander erstrecken.
[0035] Bevorzugt sind die meisten Abschnitte im Wesentlichen quadratisch oder rechteckig,
einzelne oder alle Abschnitte können aber auch andere Geometrien aufweisen, die bedarfsgerecht
bestimmbar und an das Produkt anpassbar sind.
[0036] Ferner kann es auch sein, dass ein jeweils innerer Falz im Vergleich zu einem jeweils
äußeren Falz länger ausgebildet ist, so dass sich die Abschnitte durchaus nach außen
erstreckend auch verkleinern können, also z. b. ein Parallelogramm bilden.
[0037] Die Abschnitte umfassen jeweils eine Abschnittflächen, die umschlossen bzw. eingegrenzt
ist von sich gegenüberliegenden oder sich über die Abschnittsfläche beabstandet zueinander
erstreckenden, vorzugsweise parallel zueinander erstreckenden Abschnittslängsseiten
und sich ebenfalls gegenüberliegenden oder sich über die Abschnittsfläche beabstandet
zueinander erstreckenden, vorzugsweise ebenfalls parallel zueinander ersteckenden
Abschnittsstirnseiten, die vorzugsweise gegenüber den Abschnittslängsseiten kürzer
ausgebildet sind.
[0038] An den Übergängen von jeweils einem ersten Abschnitt zu einem angrenzenden zweiten
Abschnitt ist jeweils eine Falz ausgebildet, die als Falt- oder Knickkante fungiert,
um das Falten beim Überführen des Messerschutzes aus der ebenen Lieferposition in
die dreidimensionale, gefaltete Präsentationsposition zu vereinfachen und einen sauber
definierten Kantenverlauf zu realisieren, insbesondere auch bei der maschinellen Fertigung.
[0039] So ist der Faltkörper aus einer sich im Wesentlichen in einer Ebene erstreckenden
Lieferposition, in welchem dieser geschnitten, gefalzt und transportiert wird, durch
vorzugsweise maschinelles Falten entlang der vorgesehenen Falze oder Falzkanten in
die Präsentationsposition überführbar oder faltbar, in welcher dieser also die dreidimensionale
Struktur im Raum bildet zur sicheren Aufnahme und Präsentation des Messers.
[0040] Die Erfindung betrifft insofern neben der Messerverpackung auch ein Herstellungsverfahren
oder Faltverfahren zum Herstellen einer zuvor beschriebenen Messerverpackung. Bei
diesem Faltverfahren wird ein zugeschnittener, flächiger Karton oder eine Pappe mit
mehreren, über Falze verbundene und aneinander angrenzende Abschnitte aus einer ebenen
Lieferposition, in welcher sich alle Abschnitte in einer Ebene parallel zur Ebene
des Bodenabschnitts durch Falten entlang der Falze um entweder 90 oder 180 Grad zur
Ebene des angrenzenden vorhergehenden Abschnitts in eine dreidimensionale Präsentationsposition
überführt wird.
[0041] Bei dem Faltverfahren werden die Abschnitte ausgehend vom Bodenabschnitt nacheinander
im Verhältnis zu der durch den Bodenabschnitt definierten Bodenabschnittfläche durch
Falzen oder Falten der Abschnitte entlang der jeweils zwischen den angrenzenden Abschnitten
ausgebildeten Falze aus der flächigen Lieferposition in die gefaltete, dreidimensionale
Präsentationsposition überführt. Der Karton oder die Pappe, auch Papier, ist folglich
einstückig ausgebildet, wobei die Abschnitte über die Falze faltbar miteinander verbunden
sind.
[0042] In der Präsentationsposition können aneinander anliegende Abschnitte zur Endfixierung
miteinander verbunden werden und ggf. mit Kleber versehen oder in anderer geeigneter
Weise in der Präsentationsposition gegeneinander fixiert werden; weil dieses vorzugsweise
mittels Kleben erfolgt, werden diese Abschnitte als "Klebeabschnitte" bezeichnet.
[0043] Insbesondere umfasst das Faltverfahren für eine Messerverpackung die folgenden Verfahrensschritte,
die vorzugsweise in der nachfolgenden Reihenfolge nacheinander ausgeführt werden,
aber u. U. auch parallel zueinander oder in anderen Reihenfolgen ausgeführt werden
können:
Hochklappen von zwei Höhenabschnitten, beidseitig angrenzend an Bodenabschnittlängsseiten
eines Bodenabschnitts in einem Winkel von etwa 90 Grad zur Ebene Bodenabschnitts,
Falten eines an einen ersten Höhenabschnitt angrenzenden Auflageabschnitts an einer
Falz zur Ebene des Auflageabschnitts bis dieser auf einem Zweitklebeabschnitt aufliegt,
der über eine Falz an den zweiten Höhenabschnitt angrenzt und im Verhältnis zur Ebene
des zweiten Höhenabschnitts gefaltet wird,
Falten eines an den Auflageabschnitt angrenzenden Klingenabschnitts um 180 Grad im
Verhältnis zur Ebene des Klingenabschnitts,
Falten eines über eine Falz an den Klingenabschnitt angrenzenden Erstklebeabschnitts
um 180 Grad im Verhältnis zu einer durch den Klingenabschnitt definierten Ebene,
Verkleben oder Befestigen des Erstklebeabschnitts mit einer Unterseite des Auflageabschnitts,
Verkleben oder Befestigen des Zweitklebeabschnitts mit einer Oberseite des Auflageabschnitts.
Damit ist bereits der dreidimensionale Körper in der Präsentationsposition verwirklicht.
[0044] Eine Weiterentwicklung zur noch stabileren Ausgestaltung des Podests sieht das Falten
eines über eine Falz an einen unteren Bodenstirnabschnitt angrenzenden unteren Stirnabschnitts
um etwa 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des Bodenabschnitts vor.
[0045] Ferner kann ein über eine Falz an einen unteren Stirnabschnitt angrenzenden Einsteckabschnitt
um 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des unteren Stirnabschnitts nach innen zur Anlage
gegen eine Unterseite des Auflageabschnitts gefaltet werden, der zum Einstecken unter
den Auflageabschnitt fungiert.
[0046] Zur Fixierung des Stirnendes des Messergriffs und somit auch zur Fixierung des Messers
in der zwischen Klingenabschnitt und Auflageabschnitt ausgebildeten Messeraufnahme
oder Messerscheide kann über eine Falz an einen oberen Bodenstirnabschnitt ein oberer
Stirnabschnitt vorgesehen sein, der um etwa 90 Grad zur Ebene des Bodenabschnitts
nach oben gefaltet wird. Vorzugsweise erfolgt das Falten also um ca. 90 Grad oder
um 180 Grad im Verhältnis zum jeweilig angrenzenden Abschnitt.
[0047] Bei der bevorzugten Ausführungsform umfassen die Abschnitte einen zentralen, länglich,
vorzugsweise rechteckigen Bodenabschnitt, der begrenzt ist durch sich jeweils beabstandet
gegenüber voneinander erstreckende, vorzugsweise längere Bodenabschnittlängsseiten
und gegenüber diesen kürzere, sich beabstandet gegenüber erstreckende Bogenabschnittstirnseiten.
Dieser Bodenabschnitt bildet den Boden des Messerschutzes, der auf einem Untergrund
aufsitzt oder aufsetzbar ist und ist vorzugsweise etwas länger ausgebildet als das
in der Messerverpackung aufzunehmende Messer.
[0048] An diesen zentralen Bodenabschnitt schließen sich nach außen gehend über eine oder
mehrere Falze weitere Abschnitte an, die im Verhältnis zum Bodenabschnitt oder jeweils
vorhergehenden Abschnitt entlang der zwischen zwei jeweiligen Abschnitten ausgebildeten
Falzen gefaltet werden, um die Messerverpackung aus der ebenen Lieferposition in die
Präsentationsposition zu überführen.
[0049] An beide Bodenabschnittlängsseiten kann sich über jeweils eine Falz ein länglicher,
vorzugsweise rechteckiger erster Höhenabschnitt an einer ersten Bodenabschnittlängsseite
und ein länglicher, vorzugsweise rechteckiger zweiter Höhenabschnitt an einer zweiten
Bodenabschnittlängsseite anschlie-βen. Der erste und der zweite Höhenabschnitt sind
jeweils begrenzt durch sich jeweils beabstandet gegenüber erstreckende und längere
Höhenabschnittlängsseiten und beabstandet gegenüber diesen wieder kürzere, sich gegenüber
voneinander erstreckende Höhenabschnittstirnseiten.
[0050] Diese Höhenabschnitte definieren in der Präsentationsposition, in der sich diese
vorzugsweise parallel erstreckend zueinander jeweils im rechten Winkel zur Ebene des
Bodenabschnitts vertikal nach oben erstrecken die Höhe des gefalteten Faltkörpers
bzw. Messerschutzes.
[0051] Bevorzugt sind die Höhenabschnitte etwa so hoch ausgebildet wie die Hälfte des Messergriffs,
weisen also vorzugsweise Bodenabschnittstirnseiten mit einer Länge der Hälfte der
Breite eines Messergriffs auf. Bevorzugte Werte für die Höhenabschnittstirnseiten
betragen zwischen 5 bis 25 mm, besonders bevorzugt 8 bis 20 mm.
[0052] Wiederrum über einen Falz kann sich an eine äußere Höhenabschnittlängsseite des ersten
Höhenabschnitts ein rechteckig, länglicher Auflageabschnitt anschließen, der begrenzt
ist durch sich beabstandet zueinander (gegenüber) erstreckenden, längere Auflageabschnittlängsseiten
und gegenüber diesen kürzere und beabstandet zueinander (gegenüber) erstreckenden
Auflageabschnittstirnseiten. Dieser Auflageabschnitt erstreckt sich in der Präsentationsposition
vorzugsweise parallel zu dem Bodenabschnitt, und zwar beidseitig beabstandet über
die Höhenabschnitte. Dieser Auflageabschnitt bildet zusammen mit dem Bodenabschnitt
und den beidseitigen Höhenabschnitten in der Präsentationsposition die Oberseite eines
Podests oder einer Erhöhung, auf welcher später die Klinge des Messers gehalten ist
bzw. aufliegt. Der in der Präsentationsposition zwischen dem Auflageabschnitt und
dem Bodenabschnitt gebildete Hohlraum kann als Einstecktasche oder Aufnahmebereich
für Prospekte oder dergleichen verwendet werden.
[0053] Vorzugsweise sind der Bodenabschnitt und der Auflageabschnitt gleich groß, was dadurch
erzielt wird, dass die Länge der Auflageabschnittstirnseiten der Länge der Bodenabschnittstirnseiten
entspricht.
[0054] Über einen Falz kann sich an einer Außenseite des Auflageabschnitts ein vorzugsweise
rechteckig, länglicher Klingenabschnitt anschließen, der begrenzt ist durch sich beabstandet
zueinander oder gegenüber erstreckende und längere Klingenabschnittlängsseiten und
gegenüber diesen kürzere, sich beabstandet zueinander oder gegenüber erstreckende
Klingenabschnittstirnseiten. Die Geometrie dieses Klingenabschnitts, insbesondere
dessen Länge und Breite ist angepasst an die Geometrie der Klinge des aufzunehmenden
Messers, weil dieser Klingenabschnitt in der Präsentationsposition die Klinge des
Messers oberseitig abdeckt, umschließt oder einfasst und dieses oberseitig auf dem
Prästationsabschnitt hält oder fixiert.
[0055] Vorzugsweise entspricht zumindest die Länge der an den Auflageabschnitt angrenzenden
Klingenabschnittlängsseite der Länge der angrenzenden Auflageabschnittlängsseite.
[0056] Über einen weiteren Falz kann sich an eine äußere Klingenabschnittlängsseite ein
Erstklebeabschnitt anschließen, der begrenzt ist durch sich gegenüber erstreckende
und längere Erstklebeabschnittlängsseiten und gegenüber diesen kürzere Erstklebeabschnittstirnseiten.
Dieser Erstklebabschnitt erstreckt sich in der Präsentationsposition unter den Klingenabschnitt
und liegt gleichzeitig auf dem als Präsentationsabschnitt fungierenden Auflageabschnitt
auf. Vorzugsweise ist dieser zumindest mit dem Auflageabschnitt verklebt, um den Klingenabschnitt
so auf dem Auflageabschnitt zu fixieren, kann aber auch in anderer Weise mit diesem
verbunden sein, z.B. über Laschen.
[0057] An den zweiten Höhenabschnitt kann sich über einen Falz angrenzend an eine äußere
Höhenabschnittlängsseite dieses zweiten Höhenabschnitts ein länglicher Zweitklebeabschnitt
anschließen, der definiert oder begrenzt ist durch sich beabstandet zueinander oder
gegenüber erstreckende und längere Zweitklebeabschnittlängsseiten und gegenüber diesen
kürzeren Zweitklebeabschnittstirnseiten, die sich ebenfalls beabstandet zueinander
und gegenüber erstrecken. Dieser Zweitklebeabschnitt fungiert als Anlage für den Auflageabschnitt
ist/wird mit der Unterseite des Auflageabschnitts verklebt oder in anderer Weise mit
diesem verbunden.
[0058] Zur Bildung eines geschlossenen Körpers in der Präsentationsposition kann sich über
eine Falz an die von den Höhenabschnittlängsseiten umschlossene oder eingefasste Bodenabschnittstirnseite
ein unterer Stirnabschnitt anschießen und über eine weitere Falz kann sich gegenüber
diesem unteren Stirnabschnitt an der gegenüberliegenden Bodenabschnittsstirnseite
über eine weitere Falz ein oberer Stirnabschnitt anschließen. Der Bodenstirnabschnitt
verschließt in der Präsentationsposition das untere Ende des Podests stirnseitig und
der obere Stirnabschnitt umgreift das Stirnende des Griffs eines in der Messerverpackung
aufgenommenen Messer stirnseitig.
[0059] Die Stabilität des Messerhalters kann dadurch verbessert werden, dass sich über eine
Falz an den unteren Stirnabschnitt zudem ein Einsteckabschnitt anschließt, der vorzugsweise
ebenfalls länglich ausgebildet ist. Dieser Einsteckabschnitt kann in der Präsentationsposition
unter den Auflageabschnitt und Klingenabschnittanliegen bzw. unter diesen eingesteckt
und zur Erhöhung der Festigkeit verklebt sein.
[0060] Zur noch besseren Positionierung und Präsentation des Messers in dem Messerhalter
kann die Stirnlasche zur Positionierung des Messergriffs ausgebildet sein. Hierzu
kann diese z.B. als Griffablage ausgebildet sein, auf welcher der Messergriff aufsetzt
bar oder aufsteckbar ist und durch welchen somit der Messergriff und somit das ganze
Messer in den Messerhalter optimal präsentiert fixiert ist.
[0061] Diese Griffablage umfasst vorzugsweise mehrere Abschnitte, die ineinander gefaltet
werden zur Bildung einer umfänglich geschlossenen und dadurch stabilen Struktur
[0062] Auch diese Griffablage kann wieder mehrere Flächen umfassen, die einteilig über Falze
an dem Bodenabschnitt vorgesehen sind, also mit diesem verbunden sind. Bei der bevorzugten
Ausführungsform umfasst der obere Stirnabschnitt, vier weitere über Falze getrennte
Abschnitte, die zu einer kastenartigen Geometrie der Griffablage faltbar sind, wobei
sich also an den oberen Stirnabschnitt über drei Falze drei weitere Abschnitte anschließen.
[0063] Bei einer Weiterentwicklung kann der Stirnabschnitt eine Entnahmelasche umfassen,
welche zum Herausziehen oder Einführen der Messerverpackung in eine Umverpackung dient
und auch einstückig an dem Karton oder der Pappe vorgesehen ist.
[0064] Wenn eine Griffablage vorgesehen ist, kann diese Entnahmelasche den außenseitig letzten
Abschnitt bilden, welche durch einen Schlitz von anderen Abschnitten hindurchführbar
ist. Besonders bevorzugt ist diese Entnahmelasche durch eine korrespondierend ausgebildete
Öffnung oder Schlitz in dem oberen Stirnabschnitt steckbar, ragt also in der Präsentationsposition
durch eine korrespondierend ausgebildete Öffnung oder einen Schlitz hindurch, der
z.B. auch in dem Falz zwischen dem Bodenabschnitt und dem oberen Stirnabschnitt ausgebildet
ist.
[0065] Ferner umfasst die Griffablage vorzugsweise eine Ausnehmung oder Ausklinkung in den
aneinander angrenzenden Abschnitten, so dass in der Präsentationsposition eine entsprechende
Ausnehmung zum Auflegen oder Einstecken des Messergriffs, insbesondere von dessen
hinterem Stirnende, gebildet ist.
[0066] Bei einer Weiterentwicklung kann an dem Klingenabschnitt , also der Abschnitt, welcher
die Klinge oberseitig umfasst, eine vorzugweise bogenförmige Einführhilfe in Form
von einer Ausnehmung ausgebildet sein, welche also das Einführen des Messers bzw.
die Klinge des Messers in den Klingenabschnitt vereinfacht, wenn das Messer einmal
nicht ganz gerade zur Ebene des Auflageabschnitts in den Messer-Aufnahmeraum zwischen
Klingenabschnitt und Auflageabschnitt eingeführt werden sollte.
[0067] Zur Realisierung einer ausreichenden Stabilität werden vorzugsweise höherwertige,
stärkere Kartons oder Pappen mit einem Gewicht von z.B. 500 g pro Quadratmeter sowie
einer Materialdicke von insbesondere 0,5 bis 1,0 mm eingesetzt. Allgemein korreliert
die einzusetzende Materialstärke mit dem Gewicht des zu Verpackenden Messers bzw.
Schneidewerkzeuges, wobei hier natürlich in der Regel den dickeren Materialien der
Vorzug einzuräumen ist.
[0068] Eine weitere Erhöhung der Stabilität in der Präsentationsposition ist dadurch realisierbar,
indem aneinander anliegende Abschnitte zumindest teilweise miteinander verklebt oder
durch Laschen miteinander verbunden sind.
[0069] In der folgenden, ausführlichen Figurenbeschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug genommen, die Teil dieser Erfindungsbeschreibung bilden und in denen zur Veranschaulichung
spezifische Ausführungsformen gezeigt sind, mit denen die Erfindung ausgeübt werden
kann. In dieser Hinsicht wird Richtungsterminologie, wie etwa "oben", "unten", "vorne",
"hinten", "vorderes", "hinteres", usw. in Bezug auf die Orientierungen der beschriebenen
Figur(en) verwendet. Da Komponenten von Ausführungsformen in einer Anzahl verschiedener
Orientierung positioniert werden können, dient die Richtungsterminologie zur Veranschaulichung
und ist auf keinerlei Weise einschränkend. Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen
benutzt und strukturelle oder logische Änderungen vorgenommen werden können, ohne
von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die folgende ausführliche
Beschreibung ist nicht im einschränkenden Sinne aufzufassen.
[0070] Im Rahmen dieser Beschreibung werden die Begriffe "verbunden", "angeschlossen" sowie
"integriert" verwendet zum Beschreiben sowohl einer direkten als auch einer indirekten
Verbindung, eines direkten oder indirekten Anschlusses sowie einer direkten oder indirekten
Integration.
[0071] Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich der unbestimmte Artikel und der bestimmte
Artikel nicht nur auf ein einzelnes Bauteil, sondern sind zu verstehen als "mindestens
eins". Die Terminologie umfasst die zuvor genannten Worte, Abwandlungen davon sowie
ähnliche Bedeutungen. Ferner sollte verstanden werden, dass die Begriffe "etwa", "im
"Wesentlichen" und ähnliche Begriffe in Verbindung mit den Dimensionen und einer Eigenschaft
einer Komponente der Erfindung die beschriebene Dimension und Eigenschaft nicht als
strikte Grenze oder Parameter beschreiben und geringfügige Abwandlungen davon nicht
ausschließen, welche funktional ähnlich sind. Zumindest umfassen Beschreibungsteile
mit numerischen Parametern auch Abwandlungen dieser Parameter gemäß den mathematischen
und fertigungstechnischen Prinzipien im Stand der Technik, z.B. Rundungen, Abweichungen
und andere systematische Fehler, Fertigungstoleranzen etc.
[0072] In den Figuren werden identische oder ähnliche Elemente mit identischem Bezugszeichen
versehen, soweit dieses zweckmäßig ist.
[0073] Bezugszeichenlinien sind Linien, die das Bezugszeichen mit dem betreffenden Teil
verbinden. Ein Pfeil hingegen, der kein Teil berührt, bezieht sich auf eine gesamte
Einheit, auf die er gerichtet ist.
[0074] Die Darstellungen in den Figuren sind im Übrigen nicht unbedingt maßstäblich. Zur
Veranschaulichung von Details können bestimmte Bereiche übertrieben groß dargestellt
sein. Darüber hinaus können die Zeichnungen plakativ vereinfacht sein und enthalten
nicht jedes bei der praktischen Ausführung gegebenenfalls vorhandene Detail.
[0075] Gleiche Bezugsziffern der Figuren beziehen sich auf gleiche Bauteile bzw. Merkmale.
[0076] Die erfindungsgemäße Messerverpackung wird nachfolgend beispielhaft anhand der Figuren
beschrieben. Sämtliche Merkmale der jeweiligen Ausführungsbeispiele seien hierbei
für sich eigenständig und unabhängig von anderen Merkmalen des jeweiligen Ausführungsbeispiels
offenbart. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten
Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen
Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als
abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter
für die Schilderung der Erfindung.
[0077] Es zeigen:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform der Messerverpackung in der Transportposition, also bei
sich in einer Ebene erstreckenden, nicht gefalteten Abschnitten;
- Figur 2
- die erste Ausführungsform der Messerverpackung gemäß Figur 1 noch teilweise entfaltet
und noch nicht verklebt;
- Figur 3
- eine Stirnansicht der ersten Ausführungsform der Messerverpackung gemäß Figur 2;
- Figur 4
- eine isometrische Ansicht der ersten Ausführungsform der Messerverpackung in der Präsentationsposition
mit aufgenommenem Messer;
- Figur 5
- eine zweite Ausführungsform der Messerverpackung in der Transportposition, also bei
sich in einer Ebene erstreckenden, nicht gefalteten Abschnitten;
- Figur 6
- die zweite Ausführungsform der Messerverpackung gemäß Figur 5 noch teilweise entfaltet
und noch nicht verklebt;
- Figur 7
- eine Stirnansicht der zweiten Ausführungsform der Messerverpackung gemäß Figur 5;
- Figur 8
- eine isometrische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Messerverpackung in der
Präsentationsposition von oben in der Präsentationsposition mit aufgenommenem Messer;
und
- Figur 9
- eine etwas vergrößerte isometrische Frontansicht der zweiten Ausführungsform der Messerverpackung
in der Präsentationsposition.
[0078] Gebildet wird die Messerverpackung aus einem zugeschnittenen oder gestanzten Karton,
umfassend mehrere Abschnitte, die über Falze oder Knickkanten voneinander getrennt
und abgegrenzt sind.
[0079] Die Messerverpackung umfasst einen rechteckig länglichen, zentralen Bodenabschnitt
2 mit sich parallel zueinander erstreckenden und längeren Bodenabschnittslängsseiten
sowie an den Stirnenden zwischen diesen Bodenabschnittslängsseiten erstreckenden Bodenabschnittsstirnseiten.
Vorliegend beträgt das Verhältnis der Bodenabschnittslängsseiten zu dem der Bodenabschnittsstirnseiten
etwa 9:2, was aber selbstverständlich nicht zwingend ist.
[0080] Von diesem Bodenabschnitt gehen alle weiteren Abschnitte aus, sind also über Falze
einteilig mit diesem Bodenabschnitt verbunden, was die Handhabung und Herstellung
besonders vereinfacht.
[0081] An beide Bodenabschnittslängsseiten schließt sich über jeweils einen Falz ein wiederum
länglicher, rechteckiger Höhenabschnitt an und zwar ein erster Höhenabschnitt 4 sowie
ein zweiter Höhenabschnitt 6, der dem ersten Höhenabschnitt 4 gegenüberliegt und vorzugsweise
genau so ausgebildet ist wie der erste Höhenabschnitt 4. Die Höhenabschnitte 4, 6
sind jeweils begrenzt durch sich gegenüber erstreckende und wieder längere Höhenabschnittslängsseiten
und gegenüber diesen kürzere, sich gegenüber voneinander erstreckende Höhenabschnittsstirnseiten.
Die Höhenabschnitte beginnen beide mit ihrer Höhenabschnittsstirnseite an dem unteren
Stirnabschnitt 16 des Bodenabschnitts 2 und erstrecken sich vorliegend etwas über
die Hälfte der Länge des Bodenabschnitts 2 parallel entlang zu dessen Bodenabschnittslängsseiten.
[0082] Die Höhenabschnitte 4, 6 weisen vorliegend Höhenabschnittsstirnseiten mit einer Länge
von 8 bis 25 mm auf und definieren damit in der Präsentationsposition die Höhe des
Podests, das weiter unten näher erläutert wird. An den ersten Höhenabschnitt 4 schließt
sich über einen Falz ein rechteckig länglicher Auflageabschnitt 8 an, wobei die Länge
der Auflageabschnittslängsseiten dieses Auflageabschnitts 8 vorzugsweise der Länge
der ersten und der zweiten Höhenabschnittslängsseiten entspricht, um ein umfänglich
geschlossenes Gebilde zu erzeugen. Die kürzeren Auflageabschnittstirnseiten des Auflageabschnitts
8 entsprechen in der Länge der unteren Bodenstirnabschnittsseite 2.1 sowie der oberen
Bodenstirnabschnittsseite 2.2 des Bodenabschnitts 2.
[0083] Wiederum über eine Falz schließt sich außenseitig an diesen Auflageabschnitt 8 ein
rechteckig länglicher Klingenabschnitt 10 an, welcher in der Breite etwa der Höhe
der Klinge des aufzunehmenden Messers entspricht, dessen Länge der Klingenabschnittsstirnseiten
also der Breite oder Höhe der Klinge des aufzunehmenden Messers entspricht und der
somit angelegt gegen den Auflageabschnitt 8 eine Messerscheide oder eine Messeraufnahme
bildet. Die Klingenabschnittslängsseiten entsprechen vorliegend wieder von der Länge
her der Länge der Auflageabschnittslängsseiten.
[0084] Außenseitig an den Klingenabschnitt 10 schließt sich wiederum über eine letzte Falz
ein länglicher als Klingenabschnittklebeabschnitt 12 ausgebildeter Erstklebeabschnitt
an, der vorzugsweise wiederum im Wesentlichen rechteckig länglich ausgebildet ist
und somit zwei sich gegenüber erstreckende und längere Klingenklebeabschnittslängsseiten
und diese stirnseitig begrenzende und kürzere Klingenklebeabschnittsstirnseiten aufweist.
Auch in der vorliegenden Form beträgt die Länge der Klingenklebeabschnittslängsseiten
die Länge der Klingenabschnittslängsseiten.
[0085] Gegenüberliegend von dem ersten Höhenabschnitt 4 ist korrespondierend an der gegenüberliegenden
Bodenabschnittslängsseite der zweite Höhenabschnitt 6 korrespondierend zu dem ersten
Höhenabschnitt 4 ausgebildet, also gleich groß ausgebildet wie der erste Höhenabschnitt
4 mit gleich langen Höhenabschnittslängsseiten und gleich langen Höhenabschnittsstirnseiten
von 8 bis 25 mm.
[0086] Außenseitig an diesen zweiten Höhenabschnitt 6 schließt sich sodann ein ebenfalls
rechteckig, länglicher Auflageabschnittsklebestreifen 14 an, der vorliegend nicht
ganz rechteckig ausgebildet ist, sondern sich nach außen leicht verkleinert, dessen
Auflageabschnittsklebestreifenlängsseiten aber gleichwohl parallel erstreckend ausgebildet
sind. Dieser als zweiter Klebeabschnitt fungierende Auflageklebeabschnitt wird in
der Präsentationsposition aus der Ebene des angrenzenden Höhenabschnitts 6 nach innen
eingeklappt und mit der Unterseite des Auflageabschnitts 8 verklebt.
[0087] Schließlich sind an den Bodenstirnabschnittsseiten, also an der unteren Bodenstirnabschnittsseite
2.1 und der oberen Bodenstirnabschnittsseite 2.2 jeweils im Wesentlichen rechteckige
Stirnabschnitte ausgebildet, und zwar ein unterer Stirnabschnitt 16 sowie eine oberer
Stirnabschnitt 18, wobei der untere Stirnabschnitt 16 nicht ganz rechteckig ausgebildet
ist und zusätzlich noch eine über eine Falz getrennte, etwa gleich groß ausgebildete
Einstecklasche 20 umfasst, die wiederum rechteckig länglich ausgebildet ist.
[0088] Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, werden beim Falzen oder Falten der Messerverpackung
aus der in der Figur 1 dargestellten, flächigen Lieferposition in die in den Figuren
2 bis 4 dargestellten, dreidimensionalen Präsentationspositionen sämtliche Abschnitte
an aneinander angrenzenden Falzen um insbesondere 90° Grad gefalzt, der Klingenabschnitt
10 zum Auflageabschnitt 8 und der und der Klingenabschnittklebeabschnitt 12 zum Klingenabschnitt
10 aber jeweils um 180 Grad zueinander gefaltet oder gefalzt, sodass die beiden angrenzenden
Abschnitte in der Präsentationsposition also mindestens in einem Winkel von 90° zueinanderstehen,
der Klingenabschnitt 10 zum Auflageabschnitt 8 und der Klingenabschnittklebeabschnitt
12 zum Klingenabschnitt aber in einem Winkel von 180 Grad zueinander stehen.
[0089] Lediglich der als erster Klebeabschnitt ausgebildeter Klingenabschnittklebeabschnitt
12 wird um 180° gefaltet im Verhältnis zu dem angrenzenden Klingenabschnitt 10, sodass
dieser in der Präsentationsposition zwischen dem oberseitigen Klingenabschnitt 10
und dem unterseitigen Auflageabschnitt 8 liegt, mit welchem dieser auf der Oberseite
verklebt ist oder sein kann. Verklebt wird oder kann auch der Auflageabschnittsklebestreifen
14 mit der Unterseite des äußeren Endes des Auflageabschnitts 8.
[0090] Aus den Figuren 2 und 3 ist gut erkennbar, dass der Bodenabschnitt 2, die beiden
sich rechtwinklig dazu erstreckenden Höhenabschnitte 4 und 6 und der Auflageabschnitt
8 in der Präsentationsposition einen Podest oder eine Anhebung bilden, die gleichzeitig
einen Hohlraum definiert , in welchen Prospekte, Informationsmaterialien oder andere
Gegenstände eingebracht werden können, die mit dem Messer vertrieben werden sollen.
[0091] Die Messerverpackung kann so angepasst werden, dass die Länge des Bodenabschnitts
2 angepasst ist an die Messerlänge mit Klinge und Griff, die Höhe der Höhenabschnitte,
also die Länge der Höhenabschnittsstirnseiten der Höhenabschnitte 4, 6, angepasst
wird an die Breite des Messergriffs und die aufzunehmenden Prospekte oder Materialien,
und die Länge der Klingenabschnittsstirnseiten angepasst wird an die Höhe der Klinge
des Messers, sodass diese mit der geschärften Seite innerhalb der durch den oberseitigen
Klingenabschnitt 10 und den unterseitigen Auflageabschnitt 8 mit dem Klingenabschnittklebeabschnitt
12 gebildeten Klingenschutz eingesteckt werden kann und somit wirksam Verletzungen
vermieden werden.
[0092] Schließlich werden in der Präsentationsposition noch das Podest an seinem unteren
Stirnende durch die untere Stirnlasche 16 verschlossen, wozu diese wiederum um 90°
Grad zu dieser umgeklappte Einstecklasche 20 unterhalb des Auflageabschnitts 8 eingeschoben
wird oder werden kann, und die obere Stirnlasche 18 um 90° Grad im Verhältnis zur
Ebene des Bodenabschnitts umgeklappt wird und somit den Messergriff innerhalb der
Messerverpackung fixiert.
[0093] Aus den Figuren 2 und 3 ist zu sehen, dass die Messerverpackung in der Stirnansicht
in der Präsentationsposition ähnlich wie ein Z aufgebaut, also gefaltet ist, wobei
der Auflageabschnitt 8 mittig angeordnet ist, an den oberseitig der Klingenschutzbereich
mit dem Klingenabschnitt 10 und dem Klingenabschnittklebeabschnitt 12 anschließt und
an den sich im unteren Bereich ein Podestbereich oder Podest anschließt, der durch
den unteren Bodenabschnitt 2, die beiden seitlichen Höhenabschnitte 4, 6, den oberen
Auflageklebeabschnitt 8 gebildet wird.
[0094] Figur 4 zeigt eine isometrische Ansicht des Messerschutzes mit einem aufgenommenen
Messer 22, von dem nur der Messergriff 22.1 sichtbar ist und die Messerklinge durch
den Klingenschutzbereich mit dem Klingenabschnitt 10 schützend aufgenommen ist. Deutlich
sichtbar ist ferner, wie dieser Klingenschutzbereich mittels der Höhenabschnitte 4,
6 durch den Postbereich von dem Bodenabschnitt 2 beabstandet ist.
[0095] Die Figuren 5 bis 9 zeigen sodann verschiedene Ansichten einer zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Messerverpackung. Da diese vom Grundaufbau wie die erste Ausführungsform
ausgebildet ist, werden insofern zur Vermeidung von Wiederholungen für die Bezeichnung
entsprechender Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0096] Der wesentliche Unterschied der zweiten Ausführungsform besteht darin, dass der obere
Stirnabschnitt 18 zusätzlich als Griffablage für das aufzunehmende Messer ausgebildet
ist.
[0097] Hierzu sind wieder über Falze getrennt an dem oberen Stirnabschnitt 18 vier weitere
Abschnitte vorgesehen, nämlich ein Frontabschnitt 24, ein Seitenabschnitt 26, ein
Hinterabschnitt 28 sowie eine Entnahmelasche 30.
[0098] Der rechteckige Frontabschnitt 24 ist von der Breite der Breite des Bodenabschnitts
2 und ist geringfügig länger als der obere Stirnabschnitt 18 ausgebildet. Dieser Frontabschnitt
bildet die Vorderseite der Griffablage 32.
[0099] An den Frontabschnitt 24 schließt sich über eine Falz ein rechteckiger Seitenabschnitt
26 an, der in der Präsentationsposition beabstandet über den Frontabschnitt 24 nach
innen versetzt ist und sich parallel zum oberen Stirnabschnitt 18 erstreckt. An diesen
Seitenabschnitt 26 schließt sich über eine Falz ein rechteckiger Anlageabschnitt 28
an, der von der Länge etwa so lang ausbildet ist wie der Frontabschnitt 24.
[0100] Der Seitenabschnitt 26 und der Anlageabschnitt 28 weisen an dem oberen Ende eine
etwa korrespondierend groß ausgebildete Ausnehmung 34 oder Ausklinkung auf, welche
in der Präsentationsposition eine Öffnung zum Einsetzen oder Einstecken des hinteren
Endes des Messergriffs des aufgenommenen Messers bilden.
[0101] An der äußeren Seite des Anlageabschnitts 28 ist ferner eine halbkreisförmige Entnahmelasche
30 ausgebildet, welche in der Präsentationsposition durch einen korrespondierend ausgebildeten
Schlitz 31 an der der Falz zwischen dem Bodenabschnitt 2 und dem oberen Stirnabschnitt
18 ragt, also durch diesen Schlitz steckbar ist und über den der Messerhalter einfacher
aus der diese aufnehmenden Umverpackung entnommen werden kann.
[0102] Die Griffablage wird also gebildet, indem der die mit dem oberen Stirnabschnitt 18
verbundenen Abschnitte, also Frontabschnitt 24, Seitenabschnitt 26, der Anlageabschnitt
28 und Entnahmelasche 30 jeweils um 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des vorhergehenden
Abschnitts so gefaltet werden, dass die Abschnitte ineinander greifen, also ein umfänglich
geschlossenes, kastenartiges Gebilde der Griffablage 32 ergeben. Die oberseitigen
Ausnehmungen in der Seitabschnitt 26 und dem Anlageabschnitt 38 bilden dabei eine
Positionierungs- oder Haltehilfe für den Messergriff, in welchen also das hintere
Stirnende des Messergriffs einsetzbar ist. Die Ausnehmung ist folglich geometrisch
angepasst an das aufzunehmende Messer.
[0103] Am oberen Ende des Klingenabschnitts 10 ist eine halbkreisförmige Ausnehmung zur
Bildung einer Messereinführhilfe 36 vorgesehen, welche das Einführen der Messerklinge
erleichtert.
[0104] Die Erfindung betrifft eine Messerverpackung für ein Schneidwerkzeug, insbesondere
ein kochwertiges Kochmesser umfassend einen aus Karton oder Pappe bestehenden Faltkarton
mehreren, über Falzkanten miteinander verbundenen, flächigen Abschnitten, wobei dieser
Faltkarton aus einer sich im Wesentlichen in einer Ebene erstreckenden Lieferposition
durch Falten entlang der Falzkanten in eine Präsentationsposition überführbar ist,
in welcher der Faltkarton eine dreidimensionale Struktur im Raum einnimmt.
[0105] Die einstückige Messerverpackung bildet in der Präsentationsposition einen auf einen
Untergrund oder eine Unterlage aufsetzbaren und von diesem Untergrund beabstandenden
Podest sowie ein zumindest die Klinge des Messers schützend aufnehmenden Klingenschutz.
Bezugszeichenliste
[0106]
- L
- Bodenabschnittslängsachse
- 2
- Bodenabschnitt
- 2.1
- untere Bodenabschnittstirnseite
- 2.2
- obere Bodenabschnittstirnseite
- 4
- erster Höhenabschnitt
- 6
- zweiter Höhenabschnitt
- 8
- Auflageabschnitt
- 10
- Klingenabschnitt
- 12
- Klingenabschnittklebeabschnitt
- 14
- Auflageabschnittklebeabschnitt
- 16
- unterer Stirnabschnitt
- 18
- oberer Stirnabschnitt
- 20
- untere Einstecklasche
- 22
- Messer
- 24
- Frontabschnitt
- 26
- Seitenabschnitt
- 28
- Anlageabschnitt
- 30
- Entnahmelasche
- 31
- Schlitz
- 32
- Griffablage
- 34
- Ausnehmung
- 36
- Messereinführhilfe
1. Messerverpackung aus Karton für ein Schneidwerkzeug, insbesondere ein Messer, besonders
bevorzugt ein hochwertiges Kochmesser,
umfassend einen einstückig aus Karton oder Pappe bestehenden Faltkarton oder eine
Faltpappe mit mehreren, über Falzkanten miteinander verbundenen, flächigen Abschnitten,
wobei dieser Faltkarton aus einer sich im Wesentlichen in einer Ebene erstreckenden
Lieferposition durch Falten entlang der Falzkanten in eine Präsentationsposition überführbar
ist,
in welcher der Faltkarton eine dreidimensionale Struktur im Raum mit einer Längserstreckungs-,
einer Quererstreckungs- und einer Höhenrichtung einnimmt,
welche einen auf einem Untergrund oder eine Unterlage aufsetzbaren und von diesem
Untergrund beabstandenden Podest sowie einen zumindest die Klinge des Messers schützend
aufnehmenden Klingenschutz zur Aufnahme einer Messerklinge definierwobei die Abschnitte
einen zentralen, vorzugsweise länglich, rechteckigen Bodenabschnitt (6) umfassen,
der angepasst ist an ein aufzunehmendes Messer, insbesondere eine Messerklinge, mit
Bodenabschnittslängsseiten, die an eine Messerlänge eines aufzunehmenden Messers angepasst
sind, vorzugsweise etwas länger ausgebildet sind als das aufzunehmende Messer sind,
und Bodenabschnittstirnseiten (2.1, 2.2), die an eine Messerhöhe des aufzunehmenden
Messers angepasst sind, vorzugsweise also etwas länger sind als eine Höhe des Messers,
wobei der zentrale Bodenabschnitt (2) in der Präsentationsposition eine untere Auflagefläche
des Podests bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich an beiden Bodenabschnittlängsseiten über jeweils eine Falz ein erster Höhenabschnitt
(4) an einer ersten Bodenabschnittlängsseite und ein zweiter Höhenabschnitt (6) an
einer zweiten Bodenabschnittlängsseite anschließt,
wobei der erste und der zweite Höhenabschnitt (4, 6) jeweils begrenzt sind durch voneinander
beabstandet erstreckende, Höhenabschnittlängsseiten und voneinander beabstandet erstreckende
Höhenabschnittstirnseiten, wobei sich über eine Falz an eine äußere Höhenabschnittlängsseite
des ersten Höhenabschnitts ein Auflageabschnitt (8) anschließt, der eine Auflageabschnittslänge
und Auflageabschnittbreite zur Bildung einer Auflageabschnittsfläche aufweist und
begrenzt ist durch sich sich jeweils beabstandet voneinander erstreckenden Auflageabschnittlängsseiten
und Auflageabschnittstirnseiten, wobei die Länge der an die äußere Höhenabschnittlängsseite
angrenzende Auflageabschnittlängsseite der Länge der angrenzenden Höhenabschnittlängsseite
entspricht,
wobei sich über eine Falz an einer ersten Auflageabschnittlängsseite des Auflageabschnitts
(8) ein Klingenabschnitt (10) anschließt,
der eine Klingenabschnittslänge und Klingenabschnittsbreite aufweist zur Bildung einer
Klingenabschnittsfläche aufweist und der begrenzt ist durch sich jeweils beabstandet
voneinander erstreckenden Klingenabschnittlängsseiten und Klingenabschnittstirnseiten,
wobei zumindest die Länge der an den Auflageabschnitt (8) angrenzenden Klingenabschnittlängsseite
der Länge der angrenzenden Auflageabschnittslängsseite entspricht,
wobei sich über eine Falz an eine äußere Klingenabschnittlängsseite ein Erstklebeabschnitt
anschließt, der eine Erstklebeabschnittslänge und eine Erstklebeabshnittsbreite zur
Bildung einer Erstklebeabschnittsfläche aufweist und der begrenzt ist durch sich gegenüber
erstreckende Erstklebeabschnittlängsseiten und Erstklebeabschnittstirnseiten und in
der Präsentationsposition zur Anlage und Befestigung des Klingenabschnitts an den
Auflageabschnitt (8) dient,
und wobei sich über eine Falz angrenzend an eine äußere Höhenabschnittlängsseite des
zweiten Höhenabschnitts ein Zweitklebeabschnitt anschließt,
der eine Zweitklebeabschnittlänge und Zweitklebeabschnittbreite zur Bildung einer
Zweitklebeabschnittfläche aufweist und der begrenzt ist durch sich jeweils beabstandet
voneinander erstreckenden Zweitklebeabschnittlängsseiten und Zweitklebeabschnittstirnseiten
und in der Präsentationsposition als Anlage für den Auflageabschnitt (8) dient
2. Karton-Messerverpackung nach Anspruch 1, DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS der Faltkarton maschinell aus der Lieferposition in die Präsentationsposition überführbar
ist.
3. Messerverpackung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei sich über einen Falz an eine untere Bodenabschnittstirnseite ein unterer Stirnabschnitt
(16) mit einer unteren Stirnfläche anschließt;
wobei sich über eine Falz an den unteren Stirnabschnitt (16) ein unterer Einsteckabschnitt
anschließt, der eine Einsteckabschnittfläche definiert und in der Präsentationsposition
gegen den Auflagebeschnitt (8) anliegt oder anlegbar ist, also im Verhältnis zur Ebene
des Bodenabschnitts (2) unter den Auflageabschnitt (8) klappbar ist.
4. Messerverpackung nach Anspruch 3 ,
wobei sich über einen Falz an eine obere Bodenabschnittstirnseite, die dem unteren
Bodenstirnabschnitt gegenüberliegt, ein oberer Stirnabschnitt (18) anschließt, der
als Anlage für ein stirnseitiges Griffende des Messers dient.
5. Messerverpackung nach Anspruch 4,
wobei der obere Stirnabschnitt zur Positionierung des Messergriffs ausgebildet.
6. Messerverpackung nach Anspruch 5,
wobei der Stirnabschnitt als Griffablage (32) ausgebildet ist.
7. Messerverpackung nach Anspruch 1 bis 6,
wobei der Erstklebeabschnitt als Klingenabschnittklebeabschnitt ausgebildet ist.
8. Messerverpackung nach Anspruch 1 bis 7,
wobei der Zweitklebeabschnitt als Auflageabschnittklebeabschnit ausgebildet ist.
9. Messerpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abschnitte zumindest
teilweise, vorzugsweise die meisten, besonders bevorzugt alle quadratisch oder länglich
rechteckig ausgebildet sind, so dass sich die jeweiligen Abschnittslängsseiten und
die jeweiligen Abschnittstirn- oder Schmalseiten sich jeweils beide parallel zueinander
erstrecken.
10. Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Länge der Auflageabschnittstirnseiten
der Länge der Bodenabschnittstirnseiten (2.1, 2.2) entspricht.
11. Messerpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS die Bodenabschnittlängsseiten länger ausgebildet sind als die Höhenabschnittlängsseiten.
12. Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS der erste und zweite Höhenabschnitt angrenzend an eine untere Bodenabschnittstirnseite
beginnen, vorzugsweise an die untere Bodenabschnittstirnseite.
13. Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS die Höhenabschnitte (4, 6) gleich groß ausgebildet sind, also gleich lange Höhenabschnittstirnseiten
aufweisen.
14. Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS die Abschnitte im Wesentlichen länglich, rechteckig ausgebildet sind, so dass die
Längen der Abschnittlängsseiten ein Mehrfaches der Abschnittsstirnseiten betragen.
15. Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS in der Präsentationsposition aneinander anliegende Abschnitte zumindest teilweise
miteinander verklebt sind.
16. Faltverfahren für eine Messerverpackung, bei dem ein zugeschnittener, flächiger und
einstückiger Karton oder eine Pappe mit mehreren, über Falze verbundene und aneinander
angrenzende Abschnitte aus einer flächigen oder flach liegenden Lieferposition, in
welcher sich alle Abschnitte in einer Ebene erstrecken, durch Falten entlang der Falze
in eine dreidimensionale Präsentationsposition überführt werden, umfassend die Verfahrensschritte:
Hochklappen von zwei Höhenabschnitten (4, 6) beidseitig angrenzend an Bodenabschnittlängsseiten
eines Bodenabschnitts in einem Winkel von etwa 90 Grad zur Ebene des Bodenabschnitts
(2),
Falten eines an einen ersten Höhenabschnitt (4) angrenzenden Auflageabschnitt an einer
Falz zur Ebene des Auflageabschnitts soweit bis dieser auf einem Erstklebeabschnitt
aufliegt, der über eine Falz an den zweiten Höhenabschnitt (6) angrenzt und im Verhältnis
zur Ebene des zweiten Höhenabschnitts (6) auf den Auflageabschnitt (8) zu gefaltet
wird,
Falten eines über eine Falz an den Auflageabschnitt (8) angrenzenden Klingenabschnitts
(10) um 180 Grad im Verhältnis zu einer durch den Auflageabschnitt (8) definierten
Ebene,
Falten eines über eine Falz an den Klingenabschnitt (10) angrenzenden Erstklebeabschnitts
um vorzugsweise 180 Grad im Verhältnis zu einer durch den Klingenabschnitt (10) definierten
Ebene,
Verkleben oder Verbinden des Erstklebeabschnitts mit einer Unterseite des Auflageabschnitts
(8),
Verkleben oder Verbinden des Zweitklebeabschnitts mit einer Oberseite des Auflageabschnitts
(8),
Falten eines über einen Falz an einen Bodenstirnabschnitt (2) angrenzenden unteren
Stirnabschnitts (18) um etwa 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des Bodenabschnitts (2),
Falten eines sich über einen Falz an den unteren Stirnabschnitt (16) angrenzenden
Einsteckabschnitt im Verhältnis zur Ebene des unteren Stirnabschnitts (16) um 90 Grad
nach innen und einstecken unter den Auflageabschnitt (8)
sowie Falten eines sich über einen Falz an einen oberen Bodenstirnabschnitt (2.2)
angrenzenden oberen Stirnabschnitt (18) um etwa 90 Grand im Verhältnis zur Ebene des
Bodenabschnitts (2) nach oben.
1. Cardboard knife packaging for a cutting tool, in particular a knife, preferably a
high-quality chef's knife,
comprising a folding box or a folding board made in one piece from cardboard or paperboard
and having a plurality of flat sections connected to one another via folded edges,
wherein said folding box can be transferred from a delivery position, in which it
extends substantially in a single plane, into a presentation position by folding along
the folding edges,
in which the folding box assumes a three-dimensional structure in space with a longitudinal,
a lateral and a height direction,
which defines a platform that can be placed on a surface or a base and spaced apart
from this surface, as well as a blade guard that at least protectively accommodates
the blade of the knife, for accommodating a knife blade, wherein the sections comprise
a central, preferably elongated, rectangular bottom section (6)
that is adapted to a knife to be accommodated, in particular a knife blade, with longitudinal
sides of the bottom section, which are adapted to a blade length of a knife to be
received and are preferably designed to be somewhat longer than the knife to be received,
and end sides (2.1, 2.2) of the bottom section, which are adapted to a blade height
of the knife to be received and are therefore preferably somewhat longer than a height
of the knife,
wherein the central bottom section (2) forms a lower supporting surface of the platform
in the presentation position,
characterized in that a first height section (4) on a first bottom section longitudinal side and a second
height section (6) on a second bottom section longitudinal side are connected to both
bottom section longitudinal sides via a respective fold,
wherein the first and the second height sections (4, 6) are each limited by height
section longitudinal sides extending at a distance from each other and height section
end sides extending at a distance from each other,
wherein a support section (8) adjoins an outer height section longitudinal side of
the first height section via a fold, the support section having a support section
length and support section width for forming a support section surface and being defined
by support section longitudinal sides and support end sides extending at a distance
from each other,
wherein the length of the support section longitudinal side adjoining the outer height
section longitudinal side corresponds to the length of the adjoining height section
longitudinal side,
wherein a blade section (10) adjoins the first support section longitudinal side of
the support section (8) via a fold,
which has a blade section length and blade section width for forming a blade section
surface and which is limited by blade section longitudinal sides and blade section
end sides extending at a distance from each other,
wherein at least the length of the blade section longitudinal side adjoining the support
section (8) corresponds to the length of the adjoining support section longitudinal
side,
wherein an first adhesive section adjoins an outer blade section longitudinal side
via a fold, which first adhesive section has a first section length and a first adhesive
section width for forming an first adhesive section area and which is limited by opposing
first longitudinal sides of the first adhesive section and first end sides of the
first adhesive section and, in the presentation position, serves to hold and secure
the blade section on the support section (8),
and wherein a second adhesive section is connected by a fold adjacent to an outer
longitudinal side of the second height section,
which has a second adhesive section length and second adhesive section width for forming
a second adhesive section surface and which is limited by second adhesive section
longitudinal sides and second adhesive section end sides extending at a distance from
each other and in the presentation position serves as a contact for the support section
(8).
2. Cardboard knife packaging according to claim 1, characterized in that the folding cardboard box can be transferred mechanically from the delivery position
into the presentation position.
3. Knife packaging according to claim 1 or 2,
wherein a lower end section (16) having a lower end face adjoins a lower end face
section via a fold on a lower end face section;
wherein a lower insertion section adjoins the lower end section (16) via a fold, defines
an insertion section surface and, in the presentation position, rests or can be rested
against the support section (8), that is to say can be folded under the support section
(8) in relation to the plane of the bottom section (2).
4. Knife packaging according to claim 3,
wherein an upper end section (18) adjoins, via a fold, an upper bottom end section,
which is located opposite the lower end section" which serves as a support for an
end handle end of the knife.
5. Knife packaging according to claim 4,
wherein the upper end section is designed for positioning the knife handle.
6. Knife packaging according to claim 5,
wherein the end section is formed as a handle rest (32).
7. Knife packaging according to claims 1 to 6,
wherein the first adhesive section is formed as a blade section adhesive section.
8. Knife packaging according to claims 1 to 7,
wherein the second adhesive section is formed as a support section adhesive section.
9. Knife packaging according to one of the preceding claims, wherein the sections are
at least partially, preferably most, particularly preferably all, square or elongated
rectangular, so that the respective longitudinal sides of the sections and the respective
end or narrow sides of the sections both extend parallel to each other.
10. Knife packaging according to one of the preceding claims, wherein the length of the
support section end sides corresponds to the length of the bottom section end sides
(2.1, 2.2).
11. Knife packaging according to one of the preceding claims, characterized in that the bottom section longitudinal sides are longer than the height section longitudinal
sides.
12. Knife packing according to one of the preceding claims, characterized in that the first and second height sections start adjacent to a lower bottom section end
side, preferably at the lower bottom section end side.
13. Knife packaging according to one of the preceding claims, characterized in that the height sections (4, 6) are of equal size, that is to say have height section
end sides of equal length.
14. Knife packaging according to one of the preceding claims, characterized in that the sections are of essentially elongated, rectangular design, so that the lengths
of the longitudinal sides of the sections are a multiple of the width of the sections.
15. Knife packaging according to one of the preceding claims, characterized in that the sections that are adjacent to one another in the presentation position are at
least partially glued to one another.
16. Folding method for a knife packaging, in which a cut-to-size, flat and single-piece
cardboard or a paperboard having a plurality of sections connected via folds and adjoining
one another are transferred from a flat or horizontally lying delivery position, in
which all sections extend in one plane, into a three-dimensional presentation position
by folding along the folds, comprising the method steps of:
folding up two height sections (4, 6) on both sides, adjacent to the longitudinal
sides of a base section, at an angle of approximately 90 degrees to the plane of the
bottom section (2),
folding a support section, which is adjacent to a first height section (4), at a fold
to the plane of the support section until it rests on a first adhesive section, which
is adjacent to the second height section (6) via a fold and is folded towards the
support section (8) in relation to the plane of the second height section (6),
folding a blade section (10) adjoining the support section (8) via a fold through
180 degrees relative to a plane defined by the support section (8),
folding a first adhesive section adjoining the blade section (10) via a fold through
preferably 180 degrees relative to a plane defined by the blade section (10),
adhering or bonding the first adhesive section to an underside of the support section
(8),
adhering or bonding the second adhesive section to an upper side of the support section
(8),
folding a lower end section (18) connected by a fold to a bottom end section (2) through
approximately 90 degrees relative to the plane of the bottom section (2),
folding an insert section, which is connected to the lower end wall section (16) via
a fold, inwardly through 90 degrees relative to the plane of the lower end wall section
(16) and inserting it under the support section (8)
and folding an upper end section (18) adjoining an upper bottom end section (2.2)
via a fold upwards by about 90 degrees in relation to the plane of the bottom section
(2).
1. Emballage en carton pour couteau, destiné à un outil de coupe, en particulier à un
couteau, de préférence à un couteau de cuisine de haute qualité,
comprenant un carton pliant constitué d'une seule pièce en carton, ou un carton pliant
présentant plusieurs sections planes reliées entre elles par des bords de pliage,
ledit carton pliant pouvant être transféré, par pliage le long des bords de pliage,
d'une position de livraison, s'étendant sensiblement dans un plan, à une position
de présentation
dans laquelle le carton pliant prend une structure tridimensionnelle dans l'espace
avec une direction d'extension longitudinale, une direction d'extension transversale
et une direction de hauteur,
qui définit une estrade pouvant être posée sur un fond ou sur un support et espacée
dudit fond, ainsi qu'un protège-lame de réception d'une lame de couteau, recevant
au moins la lame du couteau en la protégeant, les sections comprenant une section
de fond centrale (6), de préférence allongée et rectangulaire
qui est adaptée à un couteau à recevoir, en particulier à une lame de couteau, présentant
des côtés longitudinaux de section de fond qui sont adaptés à une longueur d'un couteau
à recevoir et qui sont de préférence légèrement plus longs que le couteau à recevoir,
et des côtés frontaux de section de fond (2.1, 2.2) qui sont adaptés à une hauteur
du couteau à recevoir et qui sont donc de préférence légèrement plus longs qu'une
hauteur du couteau,
la section de fond centrale (2) formant, dans la position de présentation, une surface
d'appui inférieure de l'estrade,
caractérisé en ce que
sur les deux côtés longitudinaux de la section de fond, une première section de hauteur
(4) se raccorde à un premier côté longitudinal de la section de fond et une deuxième
section de hauteur (6) se raccorde à un deuxième côté longitudinal de la section de
fond par l'intermédiaire d'un pli respectif,
les première et deuxième sections de hauteur (4, 6) sont délimitées chacune par des
côtés longitudinaux de section de hauteur, s'étendant à distance l'un de l'autre,
et par des côtés frontaux de section de hauteur s'étendant à distance l'un de l'autre,
une section d'appui (8) se raccorde par un pli à un côté longitudinal extérieur de
la première section de hauteur, laquelle présente une longueur de section d'appui
et une largeur de section d'appui pour former une surface de section d'appui et est
délimitée par des côtés longitudinaux de section d'appui et par des côtés frontaux
de section d'appui s'étendant respectivement à distance les uns des autres,
la longueur du côté longitudinal de la section d'appui adjacent au côté longitudinal
extérieur de la section de hauteur correspond à la longueur du côté longitudinal adjacent
de la section de hauteur,
une section de lame (10) se raccorde par un pli à un premier côté longitudinal de
la section d'appui (8),
qui présente une longueur de section de lame et une largeur de section de lame pour
former une surface de section de lame et qui est délimitée par des côtés longitudinaux
de section de lame et par des côtés frontaux de section de lame s'étendant respectivement
à distance les uns des autres,
au moins la longueur du côté longitudinal de la section de lame adjacent à la section
d'appui (8) correspond à la longueur du côté longitudinal de la section d'appui adjacent,
une première section de collage se raccorde par un pli à un côté longitudinal extérieur
de la section de lame, qui présente une longueur de première section de collage et
une largeur de première section de collage pour former une surface de première section
de collage et qui est délimitée par des côtés longitudinaux de première section de
collage et par des côtés frontaux de première section de collage s'étendant en face
les uns des autres et qui, dans la position de présentation, sert à l'appui et à la
fixation de la section de lame sur la section d'appui (8),
et une deuxième section de collage se raccorde par un pli à un côté longitudinal extérieur
de la deuxième section de hauteur,
qui présente une longueur de deuxième section de collage et une largeur de deuxième
section de collage pour former une surface de deuxième section de collage et qui est
délimitée par des côtés longitudinaux de deuxième section de collage et par des côtés
frontaux de deuxième section de collage s'étendant respectivement à distance les uns
des autres et qui, dans la position de présentation, sert d'appui pour la section
d'appui (8).
2. Emballage en carton pour couteau selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le carton pliant peut être transféré mécaniquement de la position de livraison à
la position de présentation.
3. Emballage pour couteau selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel une section frontale inférieure (16) ayant une surface frontale inférieure
se raccorde par un pli à un côté frontal inférieur de la section de fond ;
une section d'emboîtement inférieure se raccorde par un pli à la section frontale
inférieure (16), qui définit une surface de section d'emboîtement et qui, dans la
position de présentation, s'appuie ou peut s'appuyer contre la section d'appui (8),
qui peut donc être rabattue sous la section d'appui (8) par rapport au plan de la
section de fond (2).
4. Emballage pour couteau selon la revendication 3,
dans lequel une section frontale supérieure (18) se raccorde par un pli à un côté
frontal supérieur de la section de fond, opposé à la section frontale inférieure du
fond, et sert d'appui pour une extrémité frontale du manche du couteau.
5. Emballage pour couteau selon la revendication 4,
dans lequel la section frontale supérieure est conçue pour positionner le manche du
couteau.
6. Emballage pour couteau selon la revendication 5,
dans lequel la section frontale est conçue comme un support de manche (32).
7. Emballage pour couteau selon les revendications 1 à 6,
dans lequel la première section de collage est conçue comme une section de collage
de la section de lame.
8. Emballage pour couteau selon les revendications 1 à 7,
dans lequel la deuxième section de collage est conçue comme une section de collage
de la section d'appui.
9. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel au moins une partie, de préférence la plupart, de manière particulièrement
préférée la totalité des sections sont de forme carrée ou rectangulaire allongée,
de sorte que les côtés longitudinaux respectifs des sections et les côtés frontaux
ou étroits respectifs des sections s'étendent respectivement tous deux parallèlement
les uns aux autres.
10. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la longueur des côtés frontaux de la section d'appui correspond à la longueur
des côtés frontaux de la section de fond (2.1, 2.2).
11. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les côtés longitudinaux de la section de fond sont plus longs que les côtés longitudinaux
de la section de hauteur.
12. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les première et deuxième sections de hauteur sont adjacentes à un côté frontal inférieur
de la section de fond, de préférence s'étendent à partir du côté frontal inférieur
de la section de fond.
13. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les sections de hauteur (4, 6) sont de même taille, c'est-à-dire qu'elles présentent
des côtés frontaux de même longueur.
14. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les sections sont sensiblement allongées et rectangulaires, de sorte que les longueurs
des côtés longitudinaux des sections sont un multiple des côtés frontaux des sections.
15. Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans la position de présentation, des sections mutuellement en appui sont au moins
en partie collées les unes aux autres.
16. Procédé de pliage pour un emballage pour couteau, dans lequel un carton découpé, plat
et d'une seule pièce ou un carton présentant plusieurs sections reliées par des plis
et adjacentes les unes aux autres est transféré d'une position de livraison plate
ou à plat, dans laquelle toutes les sections s'étendent dans un plan, à une position
de présentation tridimensionnelle par pliage le long des plis, comprenant les étapes
de procédé consistant à :
rabattre vers le haut deux sections de hauteur (4, 6) adjacentes de part et d'autre
à des côtés longitudinaux d'une section de fond, selon un angle d'environ 90 degrés
par rapport au plan de la section de fond (2),
plier une section d'appui, adjacente à une première section de hauteur (4), au niveau
d'un pli par rapport au plan de la section d'appui jusqu'à ce que celle-ci repose
sur une première section de collage qui est adjacente à la deuxième section de hauteur
(6) via un pli et qui est pliée vers la section d'appui (8) par rapport au plan de
la deuxième section de hauteur (6),
plier une section de lame (10), adjacente à la section d'appui (8) via un pli, de
180 degrés par rapport à un plan défini par la section d'appui (8),
plier une première section de collage, adjacente à la section de lame (10) via un
pli, de préférence à 180 degrés par rapport à un plan défini par la section de lame
(10),
coller ou relier la première section de collage à une face inférieure de la section
d'appui (8),
coller ou relier la deuxième section de collage à une face supérieure de la section
d'appui (8),
plier une section frontale inférieure (18), adjacente à une section frontale de fond
(2) via un pli, d'environ 90 degrés par rapport au plan de la section de fond (2),
plier une section d'emboîtement, adjacente à la section frontale inférieure (16) via
un pli, de 90 degrés vers l'intérieur par rapport au plan de la section frontale inférieure
(16) et l'emboîter sous la section d'appui (8),
et plier une section frontale supérieure (18), adjacente à une section frontale supérieure
de fond (2.2) via un pli, d'environ 90 degrés vers le haut par rapport au plan de
la section de fond (2).