<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.7//EN" "ep-patent-document-v1-7.dtd">
<!--This XML data has been generated under the supervision of the European Patent Office -->
<ep-patent-document id="EP22735199B1" file="EP22735199NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="4313783" kind="B1" date-publ="20241120" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-7">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>0009210-RPUB02</B007EP></eptags></B000><B100><B110>4313783</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20241120</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>22735199.6</B210><B220><date>20220629</date></B220><B240><B241><date>20231103</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102021116966</B310><B320><date>20210701</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20241120</date><bnum>202447</bnum></B405><B430><date>20240207</date><bnum>202406</bnum></B430><B450><date>20241120</date><bnum>202447</bnum></B450><B452EP><date>20240626</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B65D   5/50        20060101AFI20230106BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B65D  73/00        20060101ALI20230106BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B520EP><classifications-cpc><classification-cpc sequence="1"><text>B65D  73/0078      20130101 FI20221019BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="2"><text>B65D  73/0021      20130101 LI20221019BHEP        </text></classification-cpc><classification-cpc sequence="3"><text>B65D   5/5035      20130101 LI20221019BHEP        </text></classification-cpc></classifications-cpc></B520EP><B540><B541>de</B541><B542>MESSERVERPACKUNG</B542><B541>en</B541><B542>BLADE PACKAGING</B542><B541>fr</B541><B542>EMBALLAGE POUR COUTEAU</B542></B540><B560><B561><text>US-A- 2 684 758</text></B561><B561><text>US-A- 4 874 087</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>FISCHER, Frank</snm><adr><city>42653 Solingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Fischer, Frank</snm><iid>102020333</iid><irf>21217P/PCT/EP</irf><adr><str>Obere Holzstraße 58</str><city>42653 Solingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Bobzien, Hans Christoph</snm><iid>102001263</iid><adr><str>c/o GRAMM, LINS &amp; PARTNER
Frankfurter Straße 3c</str><city>38122 Braunschweig</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2022067844</anum></dnum><date>20220629</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2023275119</pnum></dnum><date>20230105</date><bnum>202301</bnum></B871></B870></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Karton-Messerverpackung zur ansprechenden Präsentation eines Schneidewerkzeugs, insbesondere eines Messers.</p>
<heading id="h0001"><b>Stand der Technik</b></heading>
<p id="p0002" num="0002">Die Verpackung von Messern (im nachfolgenden Verständnis immer als Schneidewerkzeuge zur Verarbeitung von Lebensmitteln zu verstehen) zum Verkauf muss neben dem Schutz und der Präsentation der Produkte auch zum Schutz des Konsumenten geeignet sein. Neue Messer sind besonders scharf geschliffen und können bei unsachgemäßer Verpackung zu erheblichen Verletzungen führen. Dieses kann bei ruhenden Verpackungen geschehen und besonders bei fallenden oder geworfenen verpackten Messern. In jedem Fall müssen Personen vor der Schneide und der Messerspitze geschützt sein.</p>
<p id="p0003" num="0003">Je nach Preiskategorie sind Messer heutzutage gängiger Weise in folgenden Verpackungsvarianten für den Endkunden verpackt:
<ol id="ol0001" compact="compact" ol-style="">
<li>1. lose mit Klingen-Schutzüberzug aus Kunststoff oder Kartonage;</li>
<li>2. auf einer massiven Karte aus Kartonage montiert, ohne Klingenschutz;<!-- EPO <DP n="2"> --></li>
<li>3. auf einer massiven Karte aus Kartonage fixiert mit Klingen-Schutzüberzug aus Kunststoff oder Kartonage;</li>
<li>4. in einer Kunststoffblister-Verpackung mit Auflage aus Kartonage;</li>
<li>5. in einer Komplettverpackung bestehend aus Kunststoff-Einleger und Kunststoff-Außenverpackung oder</li>
<li>6. in einer Komplettverpackung bestehend aus Kunststoff-Einleger und Außenverpackung aus Kartonage.</li>
</ol></p>
<p id="p0004" num="0004">Bei diesen Lösungen schützt eine das Messer komplett umschließende Verpackung sowohl Messergriff als auch die Klinge vor Verletzungen und vor physikalischen Einflüssen.</p>
<p id="p0005" num="0005"><patcit id="pcit0001" dnum="US2684758A"><text>US 2 684 758 A</text></patcit> offenbart eine gattungsgemäße Messerverpackung.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus <patcit id="pcit0002" dnum="US3487922A"><text>US 3 487 922 A</text></patcit> ist eine mehrteilige Verpackung bekannt, die eine Kunststoffscheide für die Klinge umfasst.</p>
<p id="p0007" num="0007"><patcit id="pcit0003" dnum="US3130834A"><text>US 3 130 834 A</text></patcit> offenbart eine mehrteilige mehrteilig, bei welcher ein getrennte Messerscheide zum Schutz der Klinge vorgesehen ist, die händisch über die Klinge gestülpt wird. <patcit id="pcit0004" dnum="US5375700A"><text>US 5 375 700 A</text></patcit>_zeigt eine Verpackung ausgebildet als eine normale Steckboden-Verpackung mit Sichtfenster. Unter dem Sichtfenster ist das Messer sichtbar, welches auf einem Kunststoffträger (Kunststoff-Tray) befestigt ist.</p>
<p id="p0008" num="0008"><patcit id="pcit0005" dnum="JP2000109153A"><text>JP 2000 - 109 153 A</text></patcit> zeigt eine Verkaufs- oder Transpotverpackung für Messer, die ebenfalls vollständig aus Kunststoff beseht.</p>
<p id="p0009" num="0009">Weiterer Stand der Technik ist bekannt aus <patcit id="pcit0006" dnum="EP3003559B1"><text>EP 3 003 559 B1</text></patcit> und <patcit id="pcit0007" dnum="US4874087A"><text>US4874087</text></patcit> die ebenfalls eine mehrteilige Verpackung offenbaren.</p>
<heading id="h0002"><b>Nachteile am Stand der Technik</b></heading><!-- EPO <DP n="3"> -->
<p id="p0010" num="0010">Der wesentliche Nachteil der bestehenden Messerverpackungen ist die verbreitete Verwendung von Kunststoffen - ob anteilig oder gänzlich. Die immer weiter an Bedeutung zunehmende Wichtigkeit der nachhaltigen (im nachfolgenden Verständnis immer im ökologischen Sinne zu verstehen) Verpackung von Produkten ist derzeit noch nicht bei den Verpackungen für Messer verbreitet. So gut wie alle Verpackungen bestehen mindestens anteilig aus irgendeiner Form von Kunststoff. Kunststoffe in Verpackungen von Messern treten in folgenden Varianten auf:
<ul id="ul0001" list-style="bullet">
<li>transparent farblose Außenverpackung</li>
<li>transparent farblose Sichtfenster auf der Außenverpackung</li>
<li>tiefgezogene Einlegeteile</li>
<li>Einlegeteile aus Schaum</li>
<li>Halterungen des Messers (Klemmen, Ummantelte Drähte, Klebestreifen)</li>
<li>Schützer auf der Klingenspitze (siehe <figref idref="f0003">Abb. 5</figref>)</li>
</ul></p>
<p id="p0011" num="0011">Komplett ohne Kunststoffverpackung sind Messer meist nur als loses Schüttgut mit Klingen-Schutzüberzug aus Kartonage, auf einer massiven Karte aus Kartonage ohne Klingen-Schutzüberzug montiert oder gänzlich unverpackt erhältlich. Diese Verpackungen bieten keinen kompletten Schutz des Messers vor physikalischen Einflüssen, die zu Beschädigungen des Produktes führen (an Messergriff und/oder Klinge).</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Vorteile des Kunststoffs (robust, preisgünstig, detailliert und einfach verformbar) stehen im Gegensatz zur Nachhaltigkeit (im ökologischen Sinne), da Kunststoffe in ihrer Wertschöpfungskette viel CO2 freisetzen und durch unsachgemäße Entsorgung die Umwelt signifikant schädigen. Das Argument,<!-- EPO <DP n="4"> --> dass Kunststoff rezykliert werden kann, wird damit entkräftet, dass die Infrastruktur zum Recycling global nur vereinzelt vorhanden ist und selbst in vorhandenen Infrastrukturen nur ein geringer Teil der Kunststoffabfälle tatsächlich wiederverwendet (rezykliert) wird.</p>
<heading id="h0003"><b>Aufgabe</b></heading>
<p id="p0013" num="0013">Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die beim Stand der Technik auftretenden Nachteile zumindest teilweise zu vermeiden und insbesondere eine Messerverpackung vorzusehen, die eine ansprechende Produktpräsentation und einen Schutz von Personen gegen Verletzung bietet.</p>
<p id="p0014" num="0014">In jedem Fall müssen Personen, also Nutzer vor einer Verletzung durch die Schneide und/oder der Messerspitze geschützt werden.</p>
<heading id="h0004"><b>Erfindung</b></heading>
<p id="p0015" num="0015">Gelöst wird diese Aufgabe bereits durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche; bevorzugte, aber nicht zwingende Merkmale sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Längsrichtung wird im Sinne dieser Beschreibung definiert durch die Bodenabschnittslängsachse L, die sich mittig durch den Bodenabschnitt parallel zu den Bodenabschnittslängsseiten erstreckt.</p>
<p id="p0017" num="0017">In der abstraktesten Ausführungsform umfasst die Karton-Messerverpackung einen einstückigen, also zusammenhängenden, flächigen Karton, eine Pappe oder dergleichen, die mehrere flächige Abschnitte umfasst, welche über Falze oder Faltkanten an den Übergängen von einem zu dem nächsten Abschnitt mit einem zentralen Bodenabschnitt verbunden sind, also von diesem ausgehen, somit also über die Falze mit diesem verbunden sind. Somit ist die Messerverpackung aus der flächigen<!-- EPO <DP n="5"> --> oder flach liegenden Lieferposition, in welcher sich alle Abschnitte in einer Ebene erstrecken, in eine Präsentationsposition mittels Aufrichten/Falten überführbar, in welcher die Messerverpackung einen dreidimensionalen Faltkörper oder eine Faltschachtel mit vordefinierten Falzkanten bildet, die durch die Flächen der Abschnitte gebildet sind. In der Präsentationsposition bildet die Verpackung somit eine dreidimensionale Struktur im Raum mit Länge, Breite und Höhe, wobei die Abschnitte die Wände und die Falze die Kanten oder Ecken bilden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Der ausschließlich aus Karton, Pappe oder Papier bestehende, faltbare Messerhalter ersetzt damit die am Markt bestehenden und bislang vordienlich als Messerhalter fungierenden Tiefziehkörper aus Kunststoff. Der erfindungsgemäße Messerhalter ist insofern in dieselben als Faltschachteln ausgebildeten Umverpackungen einsetzbar, welche das Branding aufweisen und der Produktpräsentation dienen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Bevorzugt weist oder bildet die Faltschachtel oder der Faltkörper in der gefalteten Präsentationsposition ein unteres Podest, welches das Messer anhebt und einen darauf angeordneten Klingenschutz aufweist, der einen Schutz, zumindest für die Klinge des Messers bildet.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die zusammenhängenden, also einstückig ausgebildeten und über Falze verbundenen Abschnitte der Messerverpackung sind somit aus der sich in einer Ebene erstreckenden Lieferposition durch Falten entlang der Falzkanten in die Präsentationsposition überführbar, in welcher die Faltschachtel eine dreidimensionale Struktur im Raum mit einer Längserstreckungs-, einer Quererstreckungs- und einer Höhenrichtung aufweist, welche ein auf einem Untergrund oder eine Unterlage aufsetzbares und von diesem Untergrund beabstandendes oder aufsetzbares Podest sowie ein zumindest die Klinge des Messers aufnehmender Klingenschutz definiert.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Das Podest kann z. B. als Einleger und als Positionsgeber des Messers verwendet werden und der Klingenschutz fungiert als Schutzüberzug für die Klinge und die Messerspitze.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bei einer besonders einfach herstellbar und faltbaren Ausführungsform weist die Karton-Messerverpackung - in der Präsentationsposition in der Stirnansicht betrachtet - entlang der Längserstreckungsrichtung eines einen Boden definierenden und auf einen Untergrund aufsetzbaren Bodenabschnitts - vorzugsweise eine im Wesentlichen Z-förmige Geometrie oder Anordnung auf, wobei ein mittiger Auflageabschnitt einen unteren Podestbereich oder Auflagebereich von einem oberen Klingenschutzbereich trennt, gleichzeitig aber Bestandteil des Podests und des Klingenschutzes ist.</p>
<p id="p0023" num="0023">Der Podest hebt das Messer in der Präsentationsposition vorzugsweise so weit an, dass dieses gerade liegt, also nicht auf dem üblicherweise breiteren Griff aufliegt, was bedeutet, dass die Höhe des Podests vorzugsweise mindestens die Hälfte der Breite des Griffs des aufzunehmenden Messers beträgt.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der Messerschutz nimmt in der Präsentationsposition zumindest die Klinge des Messers auf, umschließt diese also so, dass die Messerschneide von dem Klingenschutz umschlossen oder eingefasst wird und somit eine Verletzung beim Handling wirksam vermieden wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Dieser Messerschutz wird vorzugsweise gebildet durch zwei mittels einer Falz verbundenen, aneinander angrenzende Abschnitte, die um an der eingeschlossenen Falz aufeinander gelegt werden und somit eine Messertasche oder Messerscheide mit einem Klingenaufnahmeraum zur Aufnahme der Klinge bilden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Das Podest, welcher in der in der Präsentationsposition am unteren Ende durch den - unteren - Bodenabschnitt und am<!-- EPO <DP n="7"> --> oberen Ende in der Höhe durch einen oberen Auflageabschnitt begrenzt wird, kann z. B. als Einleger verwendet werden, fungiert aber auch als Positionsgeber des Messers, hebt dieses also an. Der Klingenschutz fungiert als Schutzüberzug für die Klinge und die Spitze des Messers.</p>
<p id="p0027" num="0027">Vorzugsweise erfolgt das Falzen so, dass an einem Falz aneinander angrenzende Abschnitte entweder rechtwinklig oder parallel zueinander erstreckend im Verhältnis zueinander gefalzt werden, also ein jeweils zweiter Abschnitt sich in der Präsentationsposition entweder rechtwinklig oder parallel und zusammengeklappt zu einem jeweils in der Falzreihenfolge ersten oder vorgehenden Abschnitt erstreckt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Das Falten zum Überführen des Messerschutzes aus der flachliegenden oder flächigen Lieferposition in die Präsentationsposition kann somit erstmalig vollständig automatisch mittels einer Faltschachtel-Klebemaschine oder in einer Schneid- und Falzanlage erfolgen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Messerverpackung weist unter anderem folgende Vorteile auf:
<ul id="ul0002" list-style="bullet">
<li>kunststofffrei und deshalb umweltfreundlich;</li>
<li>1 Artikel erfüllt für 2 Anforderungen, nämlich die Produktpositionierung und den Schutz der Klinge;</li>
<li>günstige Produktion;</li>
<li>einfache Entsorgung für die Konsumenten, da keine Mülltrennung Plastik und Papier notwendig ist;</li>
<li>geringere Abgaben für den Hersteller, da nur Pappe oder Karton, aber kein Kunststoff vorliegt;</li>
<li>herstellbar in einer Verpackungsproduktionsstätte;</li>
<li>platzsparend, da diese in der Lieferposition eine geringe<!-- EPO <DP n="8"> --> Höhe aufweisen;</li>
<li>der Karton ist einfach und kostengünstig bedruckbar (Informationen, CI etc.);</li>
<li>der Podest (die Hohlkammer) bietet Platz für Bedienungsanleitungen, Gutscheine, Flyer etc. und</li>
<li>die Messerverpackung ist vollständig maschinell falt- und klebbar, also herstellbar.</li>
</ul></p>
<p id="p0030" num="0030">Die Messerverpackung lässt sich durch unterschiedlich geometrische Gestaltung der Abschnitte, insbesondre des Modenabschnitts und des Klingenabschnitts als Universalverpackung für verschiedene Messergrößen einsetzen, eine Flexibilität, die eine Kunststoffverpackung ebenfalls nicht bietet.</p>
<p id="p0031" num="0031">Alle Abschnitte der Messerverpackung sind vorzugsweise länglich, was bedeutet, dass die vorzugsweise längeren Längsseiten um ein Mehrfaches länger sind als die im Verhältnis zu den Längsseiten kürzeren Stirnseiten. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei denen Längs- und Stirnseiten gleich lang sind. Vorzugsweise sind die Abschnittslängsseiten mindestens dreimal so lang wie die Abschnittsstirnseiten.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die einzelnen Abschnitte grenzen jeweils über einen Falz aneinander an. Die Begriffe "innen" und "außen" beziehen sich jeweils auf die mittige Längs- oder Querachse des zentralen Bodenabschnitts, mit dem alle weiteren Abschnitte über eine oder mehrere Falze verbunden sind.</p>
<p id="p0033" num="0033">Vorzugsweise sind die Abschnitte rechteckig ausgebildet, weisen also voneinander über die jeweilige Abschnittsfläche beabstandete, sich vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander erstreckende Längsseiten von vorzugsweise gleicher Länge auf. Ferner weisen die jeweiligen Abschnittsflächen ebenfalls über die jeweilige Abschnittsfläche beabstandete,<!-- EPO <DP n="9"> --> sich vorzugsweise Wesentlichen parallel zueinander erstreckende Stirnseiten von vorzugsweise ebenfalls gleicher Länge auf.</p>
<p id="p0034" num="0034">Besonders bevorzugt sind die Längsseiten deutlich länger sind als die Stirnseiten, die insofern auch als "Schmalseiten" bezeichnet werden können. Allerdings muss dieses bei den Stirnseiten nicht zwingend der Fall sein; diese müssen sich also nicht immer zwangsläufig parallel zueinander erstrecken.</p>
<p id="p0035" num="0035">Bevorzugt sind die meisten Abschnitte im Wesentlichen quadratisch oder rechteckig, einzelne oder alle Abschnitte können aber auch andere Geometrien aufweisen, die bedarfsgerecht bestimmbar und an das Produkt anpassbar sind.</p>
<p id="p0036" num="0036">Ferner kann es auch sein, dass ein jeweils innerer Falz im Vergleich zu einem jeweils äußeren Falz länger ausgebildet ist, so dass sich die Abschnitte durchaus nach außen erstreckend auch verkleinern können, also z. b. ein Parallelogramm bilden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die Abschnitte umfassen jeweils eine Abschnittflächen, die umschlossen bzw. eingegrenzt ist von sich gegenüberliegenden oder sich über die Abschnittsfläche beabstandet zueinander erstreckenden, vorzugsweise parallel zueinander erstreckenden Abschnittslängsseiten und sich ebenfalls gegenüberliegenden oder sich über die Abschnittsfläche beabstandet zueinander erstreckenden, vorzugsweise ebenfalls parallel zueinander ersteckenden Abschnittsstirnseiten, die vorzugsweise gegenüber den Abschnittslängsseiten kürzer ausgebildet sind.</p>
<p id="p0038" num="0038">An den Übergängen von jeweils einem ersten Abschnitt zu einem angrenzenden zweiten Abschnitt ist jeweils eine Falz ausgebildet, die als Falt- oder Knickkante fungiert, um das Falten beim Überführen des Messerschutzes aus der ebenen Lieferposition in die dreidimensionale, gefaltete Präsentationsposition<!-- EPO <DP n="10"> --> zu vereinfachen und einen sauber definierten Kantenverlauf zu realisieren, insbesondere auch bei der maschinellen Fertigung.</p>
<p id="p0039" num="0039">So ist der Faltkörper aus einer sich im Wesentlichen in einer Ebene erstreckenden Lieferposition, in welchem dieser geschnitten, gefalzt und transportiert wird, durch vorzugsweise maschinelles Falten entlang der vorgesehenen Falze oder Falzkanten in die Präsentationsposition überführbar oder faltbar, in welcher dieser also die dreidimensionale Struktur im Raum bildet zur sicheren Aufnahme und Präsentation des Messers.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Erfindung betrifft insofern neben der Messerverpackung auch ein Herstellungsverfahren oder Faltverfahren zum Herstellen einer zuvor beschriebenen Messerverpackung. Bei diesem Faltverfahren wird ein zugeschnittener, flächiger Karton oder eine Pappe mit mehreren, über Falze verbundene und aneinander angrenzende Abschnitte aus einer ebenen Lieferposition, in welcher sich alle Abschnitte in einer Ebene parallel zur Ebene des Bodenabschnitts durch Falten entlang der Falze um entweder 90 oder 180 Grad zur Ebene des angrenzenden vorhergehenden Abschnitts in eine dreidimensionale Präsentationsposition überführt wird.</p>
<p id="p0041" num="0041">Bei dem Faltverfahren werden die Abschnitte ausgehend vom Bodenabschnitt nacheinander im Verhältnis zu der durch den Bodenabschnitt definierten Bodenabschnittfläche durch Falzen oder Falten der Abschnitte entlang der jeweils zwischen den angrenzenden Abschnitten ausgebildeten Falze aus der flächigen Lieferposition in die gefaltete, dreidimensionale Präsentationsposition überführt. Der Karton oder die Pappe, auch Papier, ist folglich einstückig ausgebildet, wobei die Abschnitte über die Falze faltbar miteinander verbunden sind.</p>
<p id="p0042" num="0042">In der Präsentationsposition können aneinander anliegende<!-- EPO <DP n="11"> --> Abschnitte zur Endfixierung miteinander verbunden werden und ggf. mit Kleber versehen oder in anderer geeigneter Weise in der Präsentationsposition gegeneinander fixiert werden; weil dieses vorzugsweise mittels Kleben erfolgt, werden diese Abschnitte als "Klebeabschnitte" bezeichnet.</p>
<p id="p0043" num="0043">Insbesondere umfasst das Faltverfahren für eine Messerverpackung die folgenden Verfahrensschritte, die vorzugsweise in der nachfolgenden Reihenfolge nacheinander ausgeführt werden, aber u. U. auch parallel zueinander oder in anderen Reihenfolgen ausgeführt werden können:
<ul id="ul0003" list-style="none">
<li>Hochklappen von zwei Höhenabschnitten, beidseitig angrenzend an Bodenabschnittlängsseiten eines Bodenabschnitts in einem Winkel von etwa 90 Grad zur Ebene Bodenabschnitts,</li>
<li>Falten eines an einen ersten Höhenabschnitt angrenzenden Auflageabschnitts an einer Falz zur Ebene des Auflageabschnitts bis dieser auf einem Zweitklebeabschnitt aufliegt, der über eine Falz an den zweiten Höhenabschnitt angrenzt und im Verhältnis zur Ebene des zweiten Höhenabschnitts gefaltet wird,</li>
<li>Falten eines an den Auflageabschnitt angrenzenden Klingenabschnitts um 180 Grad im Verhältnis zur Ebene des Klingenabschnitts,</li>
<li>Falten eines über eine Falz an den Klingenabschnitt angrenzenden Erstklebeabschnitts um 180 Grad im Verhältnis zu einer durch den Klingenabschnitt definierten Ebene,</li>
<li>Verkleben oder Befestigen des Erstklebeabschnitts mit einer Unterseite des Auflageabschnitts,</li>
<li>Verkleben oder Befestigen des Zweitklebeabschnitts mit einer Oberseite des Auflageabschnitts. Damit ist bereits der dreidimensionale Körper in der Präsentationsposition verwirklicht.</li>
</ul><!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0044" num="0044">Eine Weiterentwicklung zur noch stabileren Ausgestaltung des Podests sieht das Falten eines über eine Falz an einen unteren Bodenstirnabschnitt angrenzenden unteren Stirnabschnitts um etwa 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des Bodenabschnitts vor.</p>
<p id="p0045" num="0045">Ferner kann ein über eine Falz an einen unteren Stirnabschnitt angrenzenden Einsteckabschnitt um 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des unteren Stirnabschnitts nach innen zur Anlage gegen eine Unterseite des Auflageabschnitts gefaltet werden, der zum Einstecken unter den Auflageabschnitt fungiert.</p>
<p id="p0046" num="0046">Zur Fixierung des Stirnendes des Messergriffs und somit auch zur Fixierung des Messers in der zwischen Klingenabschnitt und Auflageabschnitt ausgebildeten Messeraufnahme oder Messerscheide kann über eine Falz an einen oberen Bodenstirnabschnitt ein oberer Stirnabschnitt vorgesehen sein, der um etwa 90 Grad zur Ebene des Bodenabschnitts nach oben gefaltet wird. Vorzugsweise erfolgt das Falten also um ca. 90 Grad oder um 180 Grad im Verhältnis zum jeweilig angrenzenden Abschnitt.</p>
<p id="p0047" num="0047">Bei der bevorzugten Ausführungsform umfassen die Abschnitte einen zentralen, länglich, vorzugsweise rechteckigen Bodenabschnitt, der begrenzt ist durch sich jeweils beabstandet gegenüber voneinander erstreckende, vorzugsweise längere Bodenabschnittlängsseiten und gegenüber diesen kürzere, sich beabstandet gegenüber erstreckende Bogenabschnittstirnseiten. Dieser Bodenabschnitt bildet den Boden des Messerschutzes, der auf einem Untergrund aufsitzt oder aufsetzbar ist und ist vorzugsweise etwas länger ausgebildet als das in der Messerverpackung aufzunehmende Messer.</p>
<p id="p0048" num="0048">An diesen zentralen Bodenabschnitt schließen sich nach außen gehend über eine oder mehrere Falze weitere Abschnitte an, die im Verhältnis zum Bodenabschnitt oder jeweils vorhergehenden<!-- EPO <DP n="13"> --> Abschnitt entlang der zwischen zwei jeweiligen Abschnitten ausgebildeten Falzen gefaltet werden, um die Messerverpackung aus der ebenen Lieferposition in die Präsentationsposition zu überführen.</p>
<p id="p0049" num="0049">An beide Bodenabschnittlängsseiten kann sich über jeweils eine Falz ein länglicher, vorzugsweise rechteckiger erster Höhenabschnitt an einer ersten Bodenabschnittlängsseite und ein länglicher, vorzugsweise rechteckiger zweiter Höhenabschnitt an einer zweiten Bodenabschnittlängsseite anschlie-βen. Der erste und der zweite Höhenabschnitt sind jeweils begrenzt durch sich jeweils beabstandet gegenüber erstreckende und längere Höhenabschnittlängsseiten und beabstandet gegenüber diesen wieder kürzere, sich gegenüber voneinander erstreckende Höhenabschnittstirnseiten.</p>
<p id="p0050" num="0050">Diese Höhenabschnitte definieren in der Präsentationsposition, in der sich diese vorzugsweise parallel erstreckend zueinander jeweils im rechten Winkel zur Ebene des Bodenabschnitts vertikal nach oben erstrecken die Höhe des gefalteten Faltkörpers bzw. Messerschutzes.</p>
<p id="p0051" num="0051">Bevorzugt sind die Höhenabschnitte etwa so hoch ausgebildet wie die Hälfte des Messergriffs, weisen also vorzugsweise Bodenabschnittstirnseiten mit einer Länge der Hälfte der Breite eines Messergriffs auf. Bevorzugte Werte für die Höhenabschnittstirnseiten betragen zwischen 5 bis 25 mm, besonders bevorzugt 8 bis 20 mm.</p>
<p id="p0052" num="0052">Wiederrum über einen Falz kann sich an eine äußere Höhenabschnittlängsseite des ersten Höhenabschnitts ein rechteckig, länglicher Auflageabschnitt anschließen, der begrenzt ist durch sich beabstandet zueinander (gegenüber) erstreckenden, längere Auflageabschnittlängsseiten und gegenüber diesen kürzere und beabstandet zueinander (gegenüber) erstreckenden Auflageabschnittstirnseiten. Dieser Auflageabschnitt erstreckt sich in der Präsentationsposition vorzugsweise parallel<!-- EPO <DP n="14"> --> zu dem Bodenabschnitt, und zwar beidseitig beabstandet über die Höhenabschnitte. Dieser Auflageabschnitt bildet zusammen mit dem Bodenabschnitt und den beidseitigen Höhenabschnitten in der Präsentationsposition die Oberseite eines Podests oder einer Erhöhung, auf welcher später die Klinge des Messers gehalten ist bzw. aufliegt. Der in der Präsentationsposition zwischen dem Auflageabschnitt und dem Bodenabschnitt gebildete Hohlraum kann als Einstecktasche oder Aufnahmebereich für Prospekte oder dergleichen verwendet werden.</p>
<p id="p0053" num="0053">Vorzugsweise sind der Bodenabschnitt und der Auflageabschnitt gleich groß, was dadurch erzielt wird, dass die Länge der Auflageabschnittstirnseiten der Länge der Bodenabschnittstirnseiten entspricht.</p>
<p id="p0054" num="0054">Über einen Falz kann sich an einer Außenseite des Auflageabschnitts ein vorzugsweise rechteckig, länglicher Klingenabschnitt anschließen, der begrenzt ist durch sich beabstandet zueinander oder gegenüber erstreckende und längere Klingenabschnittlängsseiten und gegenüber diesen kürzere, sich beabstandet zueinander oder gegenüber erstreckende Klingenabschnittstirnseiten. Die Geometrie dieses Klingenabschnitts, insbesondere dessen Länge und Breite ist angepasst an die Geometrie der Klinge des aufzunehmenden Messers, weil dieser Klingenabschnitt in der Präsentationsposition die Klinge des Messers oberseitig abdeckt, umschließt oder einfasst und dieses oberseitig auf dem Prästationsabschnitt hält oder fixiert.</p>
<p id="p0055" num="0055">Vorzugsweise entspricht zumindest die Länge der an den Auflageabschnitt angrenzenden Klingenabschnittlängsseite der Länge der angrenzenden Auflageabschnittlängsseite.</p>
<p id="p0056" num="0056">Über einen weiteren Falz kann sich an eine äußere Klingenabschnittlängsseite ein Erstklebeabschnitt anschließen, der begrenzt ist durch sich gegenüber erstreckende und längere<!-- EPO <DP n="15"> --> Erstklebeabschnittlängsseiten und gegenüber diesen kürzere Erstklebeabschnittstirnseiten. Dieser Erstklebabschnitt erstreckt sich in der Präsentationsposition unter den Klingenabschnitt und liegt gleichzeitig auf dem als Präsentationsabschnitt fungierenden Auflageabschnitt auf. Vorzugsweise ist dieser zumindest mit dem Auflageabschnitt verklebt, um den Klingenabschnitt so auf dem Auflageabschnitt zu fixieren, kann aber auch in anderer Weise mit diesem verbunden sein, z.B. über Laschen.</p>
<p id="p0057" num="0057">An den zweiten Höhenabschnitt kann sich über einen Falz angrenzend an eine äußere Höhenabschnittlängsseite dieses zweiten Höhenabschnitts ein länglicher Zweitklebeabschnitt anschließen, der definiert oder begrenzt ist durch sich beabstandet zueinander oder gegenüber erstreckende und längere Zweitklebeabschnittlängsseiten und gegenüber diesen kürzeren Zweitklebeabschnittstirnseiten, die sich ebenfalls beabstandet zueinander und gegenüber erstrecken. Dieser Zweitklebeabschnitt fungiert als Anlage für den Auflageabschnitt ist/wird mit der Unterseite des Auflageabschnitts verklebt oder in anderer Weise mit diesem verbunden.</p>
<p id="p0058" num="0058">Zur Bildung eines geschlossenen Körpers in der Präsentationsposition kann sich über eine Falz an die von den Höhenabschnittlängsseiten umschlossene oder eingefasste Bodenabschnittstirnseite ein unterer Stirnabschnitt anschießen und über eine weitere Falz kann sich gegenüber diesem unteren Stirnabschnitt an der gegenüberliegenden Bodenabschnittsstirnseite über eine weitere Falz ein oberer Stirnabschnitt anschließen. Der Bodenstirnabschnitt verschließt in der Präsentationsposition das untere Ende des Podests stirnseitig und der obere Stirnabschnitt umgreift das Stirnende des Griffs eines in der Messerverpackung aufgenommenen Messer stirnseitig.</p>
<p id="p0059" num="0059">Die Stabilität des Messerhalters kann dadurch verbessert werden, dass sich über eine Falz an den unteren Stirnabschnitt<!-- EPO <DP n="16"> --> zudem ein Einsteckabschnitt anschließt, der vorzugsweise ebenfalls länglich ausgebildet ist. Dieser Einsteckabschnitt kann in der Präsentationsposition unter den Auflageabschnitt und Klingenabschnittanliegen bzw. unter diesen eingesteckt und zur Erhöhung der Festigkeit verklebt sein.</p>
<p id="p0060" num="0060">Zur noch besseren Positionierung und Präsentation des Messers in dem Messerhalter kann die Stirnlasche zur Positionierung des Messergriffs ausgebildet sein. Hierzu kann diese z.B. als Griffablage ausgebildet sein, auf welcher der Messergriff aufsetzt bar oder aufsteckbar ist und durch welchen somit der Messergriff und somit das ganze Messer in den Messerhalter optimal präsentiert fixiert ist.</p>
<p id="p0061" num="0061">Diese Griffablage umfasst vorzugsweise mehrere Abschnitte, die ineinander gefaltet werden zur Bildung einer umfänglich geschlossenen und dadurch stabilen Struktur</p>
<p id="p0062" num="0062">Auch diese Griffablage kann wieder mehrere Flächen umfassen, die einteilig über Falze an dem Bodenabschnitt vorgesehen sind, also mit diesem verbunden sind. Bei der bevorzugten Ausführungsform umfasst der obere Stirnabschnitt, vier weitere über Falze getrennte Abschnitte, die zu einer kastenartigen Geometrie der Griffablage faltbar sind, wobei sich also an den oberen Stirnabschnitt über drei Falze drei weitere Abschnitte anschließen.</p>
<p id="p0063" num="0063">Bei einer Weiterentwicklung kann der Stirnabschnitt eine Entnahmelasche umfassen, welche zum Herausziehen oder Einführen der Messerverpackung in eine Umverpackung dient und auch einstückig an dem Karton oder der Pappe vorgesehen ist.</p>
<p id="p0064" num="0064">Wenn eine Griffablage vorgesehen ist, kann diese Entnahmelasche den außenseitig letzten Abschnitt bilden, welche durch einen Schlitz von anderen Abschnitten hindurchführbar ist. Besonders bevorzugt ist diese Entnahmelasche durch eine korrespondierend ausgebildete Öffnung oder Schlitz in dem oberen<!-- EPO <DP n="17"> --> Stirnabschnitt steckbar, ragt also in der Präsentationsposition durch eine korrespondierend ausgebildete Öffnung oder einen Schlitz hindurch, der z.B. auch in dem Falz zwischen dem Bodenabschnitt und dem oberen Stirnabschnitt ausgebildet ist.</p>
<p id="p0065" num="0065">Ferner umfasst die Griffablage vorzugsweise eine Ausnehmung oder Ausklinkung in den aneinander angrenzenden Abschnitten, so dass in der Präsentationsposition eine entsprechende Ausnehmung zum Auflegen oder Einstecken des Messergriffs, insbesondere von dessen hinterem Stirnende, gebildet ist.</p>
<p id="p0066" num="0066">Bei einer Weiterentwicklung kann an dem Klingenabschnitt , also der Abschnitt, welcher die Klinge oberseitig umfasst, eine vorzugweise bogenförmige Einführhilfe in Form von einer Ausnehmung ausgebildet sein, welche also das Einführen des Messers bzw. die Klinge des Messers in den Klingenabschnitt vereinfacht, wenn das Messer einmal nicht ganz gerade zur Ebene des Auflageabschnitts in den Messer-Aufnahmeraum zwischen Klingenabschnitt und Auflageabschnitt eingeführt werden sollte.</p>
<p id="p0067" num="0067">Zur Realisierung einer ausreichenden Stabilität werden vorzugsweise höherwertige, stärkere Kartons oder Pappen mit einem Gewicht von z.B. 500 g pro Quadratmeter sowie einer Materialdicke von insbesondere 0,5 bis 1,0 mm eingesetzt. Allgemein korreliert die einzusetzende Materialstärke mit dem Gewicht des zu Verpackenden Messers bzw. Schneidewerkzeuges, wobei hier natürlich in der Regel den dickeren Materialien der Vorzug einzuräumen ist.</p>
<p id="p0068" num="0068">Eine weitere Erhöhung der Stabilität in der Präsentationsposition ist dadurch realisierbar, indem aneinander anliegende Abschnitte zumindest teilweise miteinander verklebt oder durch Laschen miteinander verbunden sind.</p>
<p id="p0069" num="0069">In der folgenden, ausführlichen Figurenbeschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die Teil dieser<!-- EPO <DP n="18"> --> Erfindungsbeschreibung bilden und in denen zur Veranschaulichung spezifische Ausführungsformen gezeigt sind, mit denen die Erfindung ausgeübt werden kann. In dieser Hinsicht wird Richtungsterminologie, wie etwa "oben", "unten", "vorne", "hinten", "vorderes", "hinteres", usw. in Bezug auf die Orientierungen der beschriebenen Figur(en) verwendet. Da Komponenten von Ausführungsformen in einer Anzahl verschiedener Orientierung positioniert werden können, dient die Richtungsterminologie zur Veranschaulichung und ist auf keinerlei Weise einschränkend. Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen benutzt und strukturelle oder logische Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die folgende ausführliche Beschreibung ist nicht im einschränkenden Sinne aufzufassen.</p>
<p id="p0070" num="0070">Im Rahmen dieser Beschreibung werden die Begriffe "verbunden", "angeschlossen" sowie "integriert" verwendet zum Beschreiben sowohl einer direkten als auch einer indirekten Verbindung, eines direkten oder indirekten Anschlusses sowie einer direkten oder indirekten Integration.</p>
<p id="p0071" num="0071">Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich der unbestimmte Artikel und der bestimmte Artikel nicht nur auf ein einzelnes Bauteil, sondern sind zu verstehen als "mindestens eins". Die Terminologie umfasst die zuvor genannten Worte, Abwandlungen davon sowie ähnliche Bedeutungen. Ferner sollte verstanden werden, dass die Begriffe "etwa", "im "Wesentlichen" und ähnliche Begriffe in Verbindung mit den Dimensionen und einer Eigenschaft einer Komponente der Erfindung die beschriebene Dimension und Eigenschaft nicht als strikte Grenze oder Parameter beschreiben und geringfügige Abwandlungen davon nicht ausschließen, welche funktional ähnlich sind. Zumindest umfassen Beschreibungsteile mit numerischen Parametern auch Abwandlungen dieser Parameter gemäß den mathematischen und fertigungstechnischen Prinzipien im Stand<!-- EPO <DP n="19"> --> der Technik, z.B. Rundungen, Abweichungen und andere systematische Fehler, Fertigungstoleranzen etc.</p>
<p id="p0072" num="0072">In den Figuren werden identische oder ähnliche Elemente mit identischem Bezugszeichen versehen, soweit dieses zweckmäßig ist.</p>
<p id="p0073" num="0073">Bezugszeichenlinien sind Linien, die das Bezugszeichen mit dem betreffenden Teil verbinden. Ein Pfeil hingegen, der kein Teil berührt, bezieht sich auf eine gesamte Einheit, auf die er gerichtet ist.</p>
<p id="p0074" num="0074">Die Darstellungen in den Figuren sind im Übrigen nicht unbedingt maßstäblich. Zur Veranschaulichung von Details können bestimmte Bereiche übertrieben groß dargestellt sein. Darüber hinaus können die Zeichnungen plakativ vereinfacht sein und enthalten nicht jedes bei der praktischen Ausführung gegebenenfalls vorhandene Detail.</p>
<p id="p0075" num="0075">Gleiche Bezugsziffern der Figuren beziehen sich auf gleiche Bauteile bzw. Merkmale.</p>
<p id="p0076" num="0076">Die erfindungsgemäße Messerverpackung wird nachfolgend beispielhaft anhand der Figuren beschrieben. Sämtliche Merkmale der jeweiligen Ausführungsbeispiele seien hierbei für sich eigenständig und unabhängig von anderen Merkmalen des jeweiligen Ausführungsbeispiels offenbart. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.</p>
<p id="p0077" num="0077">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine erste Ausführungsform der Messerverpackung in der Transportposition, also bei sich in einer Ebene<!-- EPO <DP n="20"> --> erstreckenden, nicht gefalteten Abschnitten;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>die erste Ausführungsform der Messerverpackung gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> noch teilweise entfaltet und noch nicht verklebt;</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>eine Stirnansicht der ersten Ausführungsform der Messerverpackung gemäß <figref idref="f0001">Figur 2</figref>;</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>eine isometrische Ansicht der ersten Ausführungsform der Messerverpackung in der Präsentationsposition mit aufgenommenem Messer;</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>eine zweite Ausführungsform der Messerverpackung in der Transportposition, also bei sich in einer Ebene erstreckenden, nicht gefalteten Abschnitten;</dd>
<dt>Figur 6</dt><dd>die zweite Ausführungsform der Messerverpackung gemäß <figref idref="f0003">Figur 5</figref> noch teilweise entfaltet und noch nicht verklebt;</dd>
<dt>Figur 7</dt><dd>eine Stirnansicht der zweiten Ausführungsform der Messerverpackung gemäß <figref idref="f0003">Figur 5</figref>;</dd>
<dt>Figur 8</dt><dd>eine isometrische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Messerverpackung in der Präsentationsposition von oben in der Präsentationsposition mit aufgenommenem Messer; und</dd>
<dt>Figur 9</dt><dd>eine etwas vergrößerte isometrische Frontansicht der zweiten Ausführungsform der Messerverpackung in der Präsentationsposition.</dd>
</dl></p>
<p id="p0078" num="0078">Gebildet wird die Messerverpackung aus einem zugeschnittenen oder gestanzten Karton, umfassend mehrere Abschnitte, die über Falze oder Knickkanten voneinander getrennt und abgegrenzt sind.</p>
<p id="p0079" num="0079">Die Messerverpackung umfasst einen rechteckig länglichen,<!-- EPO <DP n="21"> --> zentralen Bodenabschnitt 2 mit sich parallel zueinander erstreckenden und längeren Bodenabschnittslängsseiten sowie an den Stirnenden zwischen diesen Bodenabschnittslängsseiten erstreckenden Bodenabschnittsstirnseiten. Vorliegend beträgt das Verhältnis der Bodenabschnittslängsseiten zu dem der Bodenabschnittsstirnseiten etwa 9:2, was aber selbstverständlich nicht zwingend ist.</p>
<p id="p0080" num="0080">Von diesem Bodenabschnitt gehen alle weiteren Abschnitte aus, sind also über Falze einteilig mit diesem Bodenabschnitt verbunden, was die Handhabung und Herstellung besonders vereinfacht.</p>
<p id="p0081" num="0081">An beide Bodenabschnittslängsseiten schließt sich über jeweils einen Falz ein wiederum länglicher, rechteckiger Höhenabschnitt an und zwar ein erster Höhenabschnitt 4 sowie ein zweiter Höhenabschnitt 6, der dem ersten Höhenabschnitt 4 gegenüberliegt und vorzugsweise genau so ausgebildet ist wie der erste Höhenabschnitt 4. Die Höhenabschnitte 4, 6 sind jeweils begrenzt durch sich gegenüber erstreckende und wieder längere Höhenabschnittslängsseiten und gegenüber diesen kürzere, sich gegenüber voneinander erstreckende Höhenabschnittsstirnseiten. Die Höhenabschnitte beginnen beide mit ihrer Höhenabschnittsstirnseite an dem unteren Stirnabschnitt 16 des Bodenabschnitts 2 und erstrecken sich vorliegend etwas über die Hälfte der Länge des Bodenabschnitts 2 parallel entlang zu dessen Bodenabschnittslängsseiten.</p>
<p id="p0082" num="0082">Die Höhenabschnitte 4, 6 weisen vorliegend Höhenabschnittsstirnseiten mit einer Länge von 8 bis 25 mm auf und definieren damit in der Präsentationsposition die Höhe des Podests, das weiter unten näher erläutert wird. An den ersten Höhenabschnitt 4 schließt sich über einen Falz ein rechteckig länglicher Auflageabschnitt 8 an, wobei die Länge der Auflageabschnittslängsseiten dieses Auflageabschnitts 8 vorzugsweise der Länge der ersten und der zweiten Höhenabschnittslängsseiten entspricht, um ein umfänglich geschlossenes Gebilde<!-- EPO <DP n="22"> --> zu erzeugen. Die kürzeren Auflageabschnittstirnseiten des Auflageabschnitts 8 entsprechen in der Länge der unteren Bodenstirnabschnittsseite 2.1 sowie der oberen Bodenstirnabschnittsseite 2.2 des Bodenabschnitts 2.</p>
<p id="p0083" num="0083">Wiederum über eine Falz schließt sich außenseitig an diesen Auflageabschnitt 8 ein rechteckig länglicher Klingenabschnitt 10 an, welcher in der Breite etwa der Höhe der Klinge des aufzunehmenden Messers entspricht, dessen Länge der Klingenabschnittsstirnseiten also der Breite oder Höhe der Klinge des aufzunehmenden Messers entspricht und der somit angelegt gegen den Auflageabschnitt 8 eine Messerscheide oder eine Messeraufnahme bildet. Die Klingenabschnittslängsseiten entsprechen vorliegend wieder von der Länge her der Länge der Auflageabschnittslängsseiten.</p>
<p id="p0084" num="0084">Außenseitig an den Klingenabschnitt 10 schließt sich wiederum über eine letzte Falz ein länglicher als Klingenabschnittklebeabschnitt 12 ausgebildeter Erstklebeabschnitt an, der vorzugsweise wiederum im Wesentlichen rechteckig länglich ausgebildet ist und somit zwei sich gegenüber erstreckende und längere Klingenklebeabschnittslängsseiten und diese stirnseitig begrenzende und kürzere Klingenklebeabschnittsstirnseiten aufweist. Auch in der vorliegenden Form beträgt die Länge der Klingenklebeabschnittslängsseiten die Länge der Klingenabschnittslängsseiten.</p>
<p id="p0085" num="0085">Gegenüberliegend von dem ersten Höhenabschnitt 4 ist korrespondierend an der gegenüberliegenden Bodenabschnittslängsseite der zweite Höhenabschnitt 6 korrespondierend zu dem ersten Höhenabschnitt 4 ausgebildet, also gleich groß ausgebildet wie der erste Höhenabschnitt 4 mit gleich langen Höhenabschnittslängsseiten und gleich langen Höhenabschnittsstirnseiten von 8 bis 25 mm.</p>
<p id="p0086" num="0086">Außenseitig an diesen zweiten Höhenabschnitt 6 schließt sich sodann ein ebenfalls rechteckig, länglicher Auflageabschnittsklebestreifen<!-- EPO <DP n="23"> --> 14 an, der vorliegend nicht ganz rechteckig ausgebildet ist, sondern sich nach außen leicht verkleinert, dessen Auflageabschnittsklebestreifenlängsseiten aber gleichwohl parallel erstreckend ausgebildet sind. Dieser als zweiter Klebeabschnitt fungierende Auflageklebeabschnitt wird in der Präsentationsposition aus der Ebene des angrenzenden Höhenabschnitts 6 nach innen eingeklappt und mit der Unterseite des Auflageabschnitts 8 verklebt.</p>
<p id="p0087" num="0087">Schließlich sind an den Bodenstirnabschnittsseiten, also an der unteren Bodenstirnabschnittsseite 2.1 und der oberen Bodenstirnabschnittsseite 2.2 jeweils im Wesentlichen rechteckige Stirnabschnitte ausgebildet, und zwar ein unterer Stirnabschnitt 16 sowie eine oberer Stirnabschnitt 18, wobei der untere Stirnabschnitt 16 nicht ganz rechteckig ausgebildet ist und zusätzlich noch eine über eine Falz getrennte, etwa gleich groß ausgebildete Einstecklasche 20 umfasst, die wiederum rechteckig länglich ausgebildet ist.</p>
<p id="p0088" num="0088">Wie die <figref idref="f0001">Figuren 2 und 3</figref> zeigen, werden beim Falzen oder Falten der Messerverpackung aus der in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten, flächigen Lieferposition in die in den <figref idref="f0001 f0002">Figuren 2 bis 4</figref> dargestellten, dreidimensionalen Präsentationspositionen sämtliche Abschnitte an aneinander angrenzenden Falzen um insbesondere 90° Grad gefalzt, der Klingenabschnitt 10 zum Auflageabschnitt 8 und der und der Klingenabschnittklebeabschnitt 12 zum Klingenabschnitt 10 aber jeweils um 180 Grad zueinander gefaltet oder gefalzt, sodass die beiden angrenzenden Abschnitte in der Präsentationsposition also mindestens in einem Winkel von 90° zueinanderstehen, der Klingenabschnitt 10 zum Auflageabschnitt 8 und der Klingenabschnittklebeabschnitt 12 zum Klingenabschnitt aber in einem Winkel von 180 Grad zueinander stehen.</p>
<p id="p0089" num="0089">Lediglich der als erster Klebeabschnitt ausgebildeter Klingenabschnittklebeabschnitt 12 wird um 180° gefaltet im Verhältnis zu dem angrenzenden Klingenabschnitt 10, sodass dieser<!-- EPO <DP n="24"> --> in der Präsentationsposition zwischen dem oberseitigen Klingenabschnitt 10 und dem unterseitigen Auflageabschnitt 8 liegt, mit welchem dieser auf der Oberseite verklebt ist oder sein kann. Verklebt wird oder kann auch der Auflageabschnittsklebestreifen 14 mit der Unterseite des äußeren Endes des Auflageabschnitts 8.</p>
<p id="p0090" num="0090">Aus den <figref idref="f0001">Figuren 2 und 3</figref> ist gut erkennbar, dass der Bodenabschnitt 2, die beiden sich rechtwinklig dazu erstreckenden Höhenabschnitte 4 und 6 und der Auflageabschnitt 8 in der Präsentationsposition einen Podest oder eine Anhebung bilden, die gleichzeitig einen Hohlraum definiert , in welchen Prospekte, Informationsmaterialien oder andere Gegenstände eingebracht werden können, die mit dem Messer vertrieben werden sollen.</p>
<p id="p0091" num="0091">Die Messerverpackung kann so angepasst werden, dass die Länge des Bodenabschnitts 2 angepasst ist an die Messerlänge mit Klinge und Griff, die Höhe der Höhenabschnitte, also die Länge der Höhenabschnittsstirnseiten der Höhenabschnitte 4, 6, angepasst wird an die Breite des Messergriffs und die aufzunehmenden Prospekte oder Materialien, und die Länge der Klingenabschnittsstirnseiten angepasst wird an die Höhe der Klinge des Messers, sodass diese mit der geschärften Seite innerhalb der durch den oberseitigen Klingenabschnitt 10 und den unterseitigen Auflageabschnitt 8 mit dem Klingenabschnittklebeabschnitt 12 gebildeten Klingenschutz eingesteckt werden kann und somit wirksam Verletzungen vermieden werden.</p>
<p id="p0092" num="0092">Schließlich werden in der Präsentationsposition noch das Podest an seinem unteren Stirnende durch die untere Stirnlasche 16 verschlossen, wozu diese wiederum um 90° Grad zu dieser umgeklappte Einstecklasche 20 unterhalb des Auflageabschnitts 8 eingeschoben wird oder werden kann, und die obere Stirnlasche 18 um 90° Grad im Verhältnis zur Ebene des<!-- EPO <DP n="25"> --> Bodenabschnitts umgeklappt wird und somit den Messergriff innerhalb der Messerverpackung fixiert.</p>
<p id="p0093" num="0093">Aus den <figref idref="f0001">Figuren 2 und 3</figref> ist zu sehen, dass die Messerverpackung in der Stirnansicht in der Präsentationsposition ähnlich wie ein Z aufgebaut, also gefaltet ist, wobei der Auflageabschnitt 8 mittig angeordnet ist, an den oberseitig der Klingenschutzbereich mit dem Klingenabschnitt 10 und dem Klingenabschnittklebeabschnitt 12 anschließt und an den sich im unteren Bereich ein Podestbereich oder Podest anschließt, der durch den unteren Bodenabschnitt 2, die beiden seitlichen Höhenabschnitte 4, 6, den oberen Auflageklebeabschnitt 8 gebildet wird.</p>
<p id="p0094" num="0094"><figref idref="f0002">Figur 4</figref> zeigt eine isometrische Ansicht des Messerschutzes mit einem aufgenommenen Messer 22, von dem nur der Messergriff 22.1 sichtbar ist und die Messerklinge durch den Klingenschutzbereich mit dem Klingenabschnitt 10 schützend aufgenommen ist. Deutlich sichtbar ist ferner, wie dieser Klingenschutzbereich mittels der Höhenabschnitte 4, 6 durch den Postbereich von dem Bodenabschnitt 2 beabstandet ist.</p>
<p id="p0095" num="0095">Die <figref idref="f0003 f0004">Figuren 5 bis 9</figref> zeigen sodann verschiedene Ansichten einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Messerverpackung. Da diese vom Grundaufbau wie die erste Ausführungsform ausgebildet ist, werden insofern zur Vermeidung von Wiederholungen für die Bezeichnung entsprechender Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet.</p>
<p id="p0096" num="0096">Der wesentliche Unterschied der zweiten Ausführungsform besteht darin, dass der obere Stirnabschnitt 18 zusätzlich als Griffablage für das aufzunehmende Messer ausgebildet ist.</p>
<p id="p0097" num="0097">Hierzu sind wieder über Falze getrennt an dem oberen Stirnabschnitt 18 vier weitere Abschnitte vorgesehen, nämlich ein Frontabschnitt 24, ein Seitenabschnitt 26, ein Hinterabschnitt 28 sowie eine Entnahmelasche 30.<!-- EPO <DP n="26"> --></p>
<p id="p0098" num="0098">Der rechteckige Frontabschnitt 24 ist von der Breite der Breite des Bodenabschnitts 2 und ist geringfügig länger als der obere Stirnabschnitt 18 ausgebildet. Dieser Frontabschnitt bildet die Vorderseite der Griffablage 32.</p>
<p id="p0099" num="0099">An den Frontabschnitt 24 schließt sich über eine Falz ein rechteckiger Seitenabschnitt 26 an, der in der Präsentationsposition beabstandet über den Frontabschnitt 24 nach innen versetzt ist und sich parallel zum oberen Stirnabschnitt 18 erstreckt. An diesen Seitenabschnitt 26 schließt sich über eine Falz ein rechteckiger Anlageabschnitt 28 an, der von der Länge etwa so lang ausbildet ist wie der Frontabschnitt 24.</p>
<p id="p0100" num="0100">Der Seitenabschnitt 26 und der Anlageabschnitt 28 weisen an dem oberen Ende eine etwa korrespondierend groß ausgebildete Ausnehmung 34 oder Ausklinkung auf, welche in der Präsentationsposition eine Öffnung zum Einsetzen oder Einstecken des hinteren Endes des Messergriffs des aufgenommenen Messers bilden.</p>
<p id="p0101" num="0101">An der äußeren Seite des Anlageabschnitts 28 ist ferner eine halbkreisförmige Entnahmelasche 30 ausgebildet, welche in der Präsentationsposition durch einen korrespondierend ausgebildeten Schlitz 31 an der der Falz zwischen dem Bodenabschnitt 2 und dem oberen Stirnabschnitt 18 ragt, also durch diesen Schlitz steckbar ist und über den der Messerhalter einfacher aus der diese aufnehmenden Umverpackung entnommen werden kann.</p>
<p id="p0102" num="0102">Die Griffablage wird also gebildet, indem der die mit dem oberen Stirnabschnitt 18 verbundenen Abschnitte, also Frontabschnitt 24, Seitenabschnitt 26, der Anlageabschnitt 28 und Entnahmelasche 30 jeweils um 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des vorhergehenden Abschnitts so gefaltet werden, dass die Abschnitte ineinander greifen, also ein umfänglich geschlossenes, kastenartiges Gebilde der Griffablage 32 ergeben. Die oberseitigen Ausnehmungen in der Seitabschnitt 26 und dem Anlageabschnitt 38 bilden dabei eine<!-- EPO <DP n="27"> --> Positionierungs- oder Haltehilfe für den Messergriff, in welchen also das hintere Stirnende des Messergriffs einsetzbar ist. Die Ausnehmung ist folglich geometrisch angepasst an das aufzunehmende Messer.</p>
<p id="p0103" num="0103">Am oberen Ende des Klingenabschnitts 10 ist eine halbkreisförmige Ausnehmung zur Bildung einer Messereinführhilfe 36 vorgesehen, welche das Einführen der Messerklinge erleichtert.</p>
<p id="p0104" num="0104">Die Erfindung betrifft eine Messerverpackung für ein Schneidwerkzeug, insbesondere ein kochwertiges Kochmesser umfassend einen aus Karton oder Pappe bestehenden Faltkarton mehreren, über Falzkanten miteinander verbundenen, flächigen Abschnitten, wobei dieser Faltkarton aus einer sich im Wesentlichen in einer Ebene erstreckenden Lieferposition durch Falten entlang der Falzkanten in eine Präsentationsposition überführbar ist, in welcher der Faltkarton eine dreidimensionale Struktur im Raum einnimmt.</p>
<p id="p0105" num="0105">Die einstückige Messerverpackung bildet in der Präsentationsposition einen auf einen Untergrund oder eine Unterlage aufsetzbaren und von diesem Untergrund beabstandenden Podest sowie ein zumindest die Klinge des Messers schützend aufnehmenden Klingenschutz.<!-- EPO <DP n="28"> --></p>
<heading id="h0005"><b><u>Bezugszeichenliste</u></b></heading>
<p id="p0106" num="0106">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>L</dt><dd>Bodenabschnittslängsachse</dd>
<dt>2</dt><dd>Bodenabschnitt</dd>
<dt>2.1</dt><dd>untere Bodenabschnittstirnseite</dd>
<dt>2.2</dt><dd>obere Bodenabschnittstirnseite</dd>
<dt>4</dt><dd>erster Höhenabschnitt</dd>
<dt>6</dt><dd>zweiter Höhenabschnitt</dd>
<dt>8</dt><dd>Auflageabschnitt</dd>
<dt>10</dt><dd>Klingenabschnitt</dd>
<dt>12</dt><dd>Klingenabschnittklebeabschnitt</dd>
<dt>14</dt><dd>Auflageabschnittklebeabschnitt</dd>
<dt>16</dt><dd>unterer Stirnabschnitt</dd>
<dt>18</dt><dd>oberer Stirnabschnitt</dd>
<dt>20</dt><dd>untere Einstecklasche</dd>
<dt>22</dt><dd>Messer</dd>
<dt>24</dt><dd>Frontabschnitt</dd>
<dt>26</dt><dd>Seitenabschnitt</dd>
<dt>28</dt><dd>Anlageabschnitt</dd>
<dt>30</dt><dd>Entnahmelasche</dd>
<dt>31</dt><dd>Schlitz</dd>
<dt>32</dt><dd>Griffablage</dd>
<dt>34</dt><dd>Ausnehmung<!-- EPO <DP n="29"> --></dd>
<dt>36</dt><dd>Messereinführhilfe</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="30"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Messerverpackung aus Karton für ein Schneidwerkzeug, insbesondere ein Messer, besonders bevorzugt ein hochwertiges Kochmesser,
<claim-text>umfassend einen einstückig aus Karton oder Pappe bestehenden Faltkarton oder eine Faltpappe mit mehreren, über Falzkanten miteinander verbundenen, flächigen Abschnitten,</claim-text>
<claim-text>wobei dieser Faltkarton aus einer sich im Wesentlichen in einer Ebene erstreckenden Lieferposition durch Falten entlang der Falzkanten in eine Präsentationsposition überführbar ist,</claim-text>
<claim-text>in welcher der Faltkarton eine dreidimensionale Struktur im Raum mit einer Längserstreckungs-, einer Quererstreckungs- und einer Höhenrichtung einnimmt,</claim-text>
<claim-text>welche einen auf einem Untergrund oder eine Unterlage aufsetzbaren und von diesem Untergrund beabstandenden Podest sowie einen zumindest die Klinge des Messers schützend aufnehmenden Klingenschutz zur Aufnahme einer Messerklinge definierwobei die Abschnitte einen zentralen,<!-- EPO <DP n="31"> --> vorzugsweise länglich, rechteckigen Bodenabschnitt (6) umfassen,</claim-text>
<claim-text>der angepasst ist an ein aufzunehmendes Messer, insbesondere eine Messerklinge, mit Bodenabschnittslängsseiten, die an eine Messerlänge eines aufzunehmenden Messers angepasst sind, vorzugsweise etwas länger ausgebildet sind als das aufzunehmende Messer sind,</claim-text>
<claim-text>und Bodenabschnittstirnseiten (2.1, 2.2), die an eine Messerhöhe des aufzunehmenden Messers angepasst sind, vorzugsweise also etwas länger sind als eine Höhe des Messers,</claim-text>
<claim-text>wobei der zentrale Bodenabschnitt (2) in der Präsentationsposition eine untere Auflagefläche des Podests bildet,</claim-text>
<claim-text><b>dadurch gekennzeichnet, dass</b></claim-text>
<claim-text>sich an beiden Bodenabschnittlängsseiten über jeweils eine Falz ein erster Höhenabschnitt (4) an einer ersten Bodenabschnittlängsseite und ein zweiter Höhenabschnitt (6) an einer zweiten Bodenabschnittlängsseite anschließt,</claim-text>
<claim-text>wobei der erste und der zweite Höhenabschnitt (4, 6) jeweils begrenzt sind durch voneinander beabstandet erstreckende, Höhenabschnittlängsseiten und voneinander beabstandet erstreckende Höhenabschnittstirnseiten, wobei sich über eine Falz an eine äußere Höhenabschnittlängsseite des ersten Höhenabschnitts ein Auflageabschnitt (8) anschließt, der eine Auflageabschnittslänge und Auflageabschnittbreite zur Bildung einer Auflageabschnittsfläche aufweist und begrenzt ist durch sich sich jeweils beabstandet voneinander erstreckenden Auflageabschnittlängsseiten und Auflageabschnittstirnseiten,<!-- EPO <DP n="32"> --> wobei die Länge der an die äußere Höhenabschnittlängsseite angrenzende Auflageabschnittlängsseite der Länge der angrenzenden Höhenabschnittlängsseite entspricht,</claim-text>
<claim-text>wobei sich über eine Falz an einer ersten Auflageabschnittlängsseite des Auflageabschnitts (8) ein Klingenabschnitt (10) anschließt,</claim-text>
<claim-text>der eine Klingenabschnittslänge und Klingenabschnittsbreite aufweist zur Bildung einer Klingenabschnittsfläche aufweist und der begrenzt ist durch sich jeweils beabstandet voneinander erstreckenden Klingenabschnittlängsseiten und Klingenabschnittstirnseiten,</claim-text>
<claim-text>wobei zumindest die Länge der an den Auflageabschnitt (8) angrenzenden Klingenabschnittlängsseite der Länge der angrenzenden Auflageabschnittslängsseite entspricht,</claim-text>
<claim-text>wobei sich über eine Falz an eine äußere Klingenabschnittlängsseite ein Erstklebeabschnitt anschließt, der eine Erstklebeabschnittslänge und eine Erstklebeabshnittsbreite zur Bildung einer Erstklebeabschnittsfläche aufweist und der begrenzt ist durch sich gegenüber erstreckende Erstklebeabschnittlängsseiten und Erstklebeabschnittstirnseiten und in der Präsentationsposition zur Anlage und Befestigung des Klingenabschnitts an den Auflageabschnitt (8) dient,</claim-text>
<claim-text>und wobei sich über eine Falz angrenzend an eine äußere Höhenabschnittlängsseite des zweiten Höhenabschnitts ein Zweitklebeabschnitt anschließt,</claim-text>
<claim-text>der eine Zweitklebeabschnittlänge und Zweitklebeabschnittbreite zur Bildung einer Zweitklebeabschnittfläche aufweist und der begrenzt ist durch sich jeweils beabstandet voneinander erstreckenden Zweitklebeabschnittlängsseiten und Zweitklebeabschnittstirnseiten und in der Präsentationsposition als Anlage für den Auflageabschnitt<!-- EPO <DP n="33"> --> (8) dient</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Karton-Messerverpackung nach Anspruch 1, <b>DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS</b> der Faltkarton maschinell aus der Lieferposition in die Präsentationsposition überführbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Messerverpackung nach Anspruch 1 oder 2,
<claim-text>wobei sich über einen Falz an eine untere Bodenabschnittstirnseite ein unterer Stirnabschnitt (16) mit einer unteren Stirnfläche anschließt;</claim-text>
<claim-text>wobei sich über eine Falz an den unteren Stirnabschnitt (16) ein unterer Einsteckabschnitt anschließt, der eine Einsteckabschnittfläche definiert und in der Präsentationsposition gegen den Auflagebeschnitt (8) anliegt oder anlegbar ist, also im Verhältnis zur Ebene des Bodenabschnitts (2) unter den Auflageabschnitt (8) klappbar ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Messerverpackung nach Anspruch 3 ,<br/>
wobei sich über einen Falz an eine obere Bodenabschnittstirnseite, die dem unteren Bodenstirnabschnitt gegenüberliegt, ein oberer Stirnabschnitt (18) anschließt, der als Anlage für ein stirnseitiges Griffende des Messers dient.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Messerverpackung nach Anspruch 4,<br/>
wobei der obere Stirnabschnitt zur Positionierung des Messergriffs ausgebildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Messerverpackung nach Anspruch 5,<br/>
wobei der Stirnabschnitt als Griffablage (32) ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="34"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Messerverpackung nach Anspruch 1 bis 6,<br/>
wobei der Erstklebeabschnitt als Klingenabschnittklebeabschnitt ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Messerverpackung nach Anspruch 1 bis 7,<br/>
wobei der Zweitklebeabschnitt als Auflageabschnittklebeabschnit ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Messerpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abschnitte zumindest teilweise, vorzugsweise die meisten, besonders bevorzugt alle quadratisch oder länglich rechteckig ausgebildet sind, so dass sich die jeweiligen Abschnittslängsseiten und die jeweiligen Abschnittstirn- oder Schmalseiten sich jeweils beide parallel zueinander erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Länge der Auflageabschnittstirnseiten der Länge der Bodenabschnittstirnseiten (2.1, 2.2) entspricht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Messerpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS</b> die Bodenabschnittlängsseiten länger ausgebildet sind als die Höhenabschnittlängsseiten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS</b> der erste und zweite Höhenabschnitt angrenzend an eine untere Bodenabschnittstirnseite beginnen, vorzugsweise an die untere Bodenabschnittstirnseite.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS</b> die Höhenabschnitte (4, 6) gleich groß ausgebildet sind, also gleich lange Höhenabschnittstirnseiten aufweisen.<!-- EPO <DP n="35"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS</b> die Abschnitte im Wesentlichen länglich, rechteckig ausgebildet sind, so dass die Längen der Abschnittlängsseiten ein Mehrfaches der Abschnittsstirnseiten betragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Messerverpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>DADURCH GEKENNZEICHNET, DASS</b> in der Präsentationsposition aneinander anliegende Abschnitte zumindest teilweise miteinander verklebt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Faltverfahren für eine Messerverpackung, bei dem ein zugeschnittener, flächiger und einstückiger Karton oder eine Pappe mit mehreren, über Falze verbundene und aneinander angrenzende Abschnitte aus einer flächigen oder flach liegenden Lieferposition, in welcher sich alle Abschnitte in einer Ebene erstrecken, durch Falten entlang der Falze in eine dreidimensionale Präsentationsposition überführt werden, umfassend die Verfahrensschritte:
<claim-text>Hochklappen von zwei Höhenabschnitten (4, 6) beidseitig angrenzend an Bodenabschnittlängsseiten eines Bodenabschnitts in einem Winkel von etwa 90 Grad zur Ebene des Bodenabschnitts (2),</claim-text>
<claim-text>Falten eines an einen ersten Höhenabschnitt (4) angrenzenden Auflageabschnitt an einer Falz zur Ebene des Auflageabschnitts soweit bis dieser auf einem Erstklebeabschnitt aufliegt, der über eine Falz an den zweiten Höhenabschnitt (6) angrenzt und im Verhältnis zur Ebene des zweiten Höhenabschnitts (6) auf den Auflageabschnitt (8) zu gefaltet wird,</claim-text>
<claim-text>Falten eines über eine Falz an den Auflageabschnitt (8) angrenzenden Klingenabschnitts (10) um 180 Grad im Verhältnis zu einer durch den Auflageabschnitt (8) definierten Ebene,<!-- EPO <DP n="36"> --></claim-text>
<claim-text>Falten eines über eine Falz an den Klingenabschnitt (10) angrenzenden Erstklebeabschnitts um vorzugsweise 180 Grad im Verhältnis zu einer durch den Klingenabschnitt (10) definierten Ebene,</claim-text>
<claim-text>Verkleben oder Verbinden des Erstklebeabschnitts mit einer Unterseite des Auflageabschnitts (8),</claim-text>
<claim-text>Verkleben oder Verbinden des Zweitklebeabschnitts mit einer Oberseite des Auflageabschnitts (8),</claim-text>
<claim-text>Falten eines über einen Falz an einen Bodenstirnabschnitt (2) angrenzenden unteren Stirnabschnitts (18) um etwa 90 Grad im Verhältnis zur Ebene des Bodenabschnitts (2),</claim-text>
<claim-text>Falten eines sich über einen Falz an den unteren Stirnabschnitt (16) angrenzenden Einsteckabschnitt im Verhältnis zur Ebene des unteren Stirnabschnitts (16) um 90 Grad nach innen und einstecken unter den Auflageabschnitt (8)</claim-text>
<claim-text>sowie Falten eines sich über einen Falz an einen oberen Bodenstirnabschnitt (2.2) angrenzenden oberen Stirnabschnitt (18) um etwa 90 Grand im Verhältnis zur Ebene des Bodenabschnitts (2) nach oben.</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="37"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Cardboard knife packaging for a cutting tool, in particular a knife, preferably a high-quality chef's knife,
<claim-text>comprising a folding box or a folding board made in one piece from cardboard or paperboard and having a plurality of flat sections connected to one another via folded edges,</claim-text>
<claim-text>wherein said folding box can be transferred from a delivery position, in which it extends substantially in a single plane, into a presentation position by folding along the folding edges,</claim-text>
<claim-text>in which the folding box assumes a three-dimensional structure in space with a longitudinal, a lateral and a height direction,</claim-text>
<claim-text>which defines a platform that can be placed on a surface or a base and spaced apart from this surface, as well as a blade guard that at least protectively accommodates the blade of the knife, for accommodating a knife blade, wherein the sections comprise a central, preferably elongated, rectangular bottom section (6)</claim-text>
<claim-text>that is adapted to a knife to be accommodated, in particular a knife blade, with longitudinal sides of the bottom section, which are adapted to a blade length of a knife to be received and are preferably designed to be somewhat longer than the knife to be received,</claim-text>
<claim-text>and end sides (2.1, 2.2) of the bottom section, which are adapted to a blade height of the knife to be received and are therefore preferably somewhat longer than a height of the knife,<!-- EPO <DP n="38"> --></claim-text>
<claim-text>wherein the central bottom section (2) forms a lower supporting surface of the platform in the presentation position,</claim-text>
<claim-text><b>characterized in that</b> a first height section (4) on a first bottom section longitudinal side and a second height section (6) on a second bottom section longitudinal side are connected to both bottom section longitudinal sides via a respective fold,</claim-text>
<claim-text>wherein the first and the second height sections (4, 6) are each limited by height section longitudinal sides extending at a distance from each other and height section end sides extending at a distance from each other,</claim-text>
<claim-text>wherein a support section (8) adjoins an outer height section longitudinal side of the first height section via a fold, the support section having a support section length and support section width for forming a support section surface and being defined by support section longitudinal sides and support end sides extending at a distance from each other,</claim-text>
<claim-text>wherein the length of the support section longitudinal side adjoining the outer height section longitudinal side corresponds to the length of the adjoining height section longitudinal side,</claim-text>
<claim-text>wherein a blade section (10) adjoins the first support section longitudinal side of the support section (8) via a fold,</claim-text>
<claim-text>which has a blade section length and blade section width for forming a blade section surface and which is limited by blade section longitudinal sides and blade section end sides extending at a distance from each other,</claim-text>
<claim-text>wherein at least the length of the blade section longitudinal side adjoining the support section (8) corresponds to the length of the adjoining support section longitudinal side,</claim-text>
<claim-text>wherein an first adhesive section adjoins an outer blade section longitudinal side via a fold, which first adhesive section has a first section length and a first adhesive section width for forming an first adhesive section area and which is limited by opposing first longitudinal sides of the first adhesive section and first end sides of the first adhesive section and, in the presentation position, serves to hold and secure the blade section on the support section (8),</claim-text>
<claim-text>and wherein a second adhesive section is connected by a fold adjacent to an outer longitudinal side of the second height section,</claim-text>
<claim-text>which has a second adhesive section length and second adhesive section width for forming a second adhesive section surface and which is limited by<!-- EPO <DP n="39"> --> second adhesive section longitudinal sides and second adhesive section end sides extending at a distance from each other and in the presentation position serves as a contact for the support section (8).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Cardboard knife packaging according to claim 1, <b>characterized in that</b> the folding cardboard box can be transferred mechanically from the delivery position into the presentation position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Knife packaging according to claim 1 or 2,
<claim-text>wherein a lower end section (16) having a lower end face adjoins a lower end face section via a fold on a lower end face section;</claim-text>
<claim-text>wherein a lower insertion section adjoins the lower end section (16) via a fold, defines an insertion section surface and, in the presentation position, rests or can be rested against the support section (8), that is to say can be folded under the support section (8) in relation to the plane of the bottom section (2).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Knife packaging according to claim 3,<br/>
wherein an upper end section (18) adjoins, via a fold, an upper bottom end section, which is located opposite the lower end section" which serves as a support for an end handle end of the knife.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Knife packaging according to claim 4,<br/>
wherein the upper end section is designed for positioning the knife handle.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Knife packaging according to claim 5,<br/>
wherein the end section is formed as a handle rest (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Knife packaging according to claims 1 to 6,<br/>
wherein the first adhesive section is formed as a blade section adhesive section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Knife packaging according to claims 1 to 7,<br/>
wherein the second adhesive section is formed as a support section adhesive section.<!-- EPO <DP n="40"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Knife packaging according to one of the preceding claims, wherein the sections are at least partially, preferably most, particularly preferably all, square or elongated rectangular, so that the respective longitudinal sides of the sections and the respective end or narrow sides of the sections both extend parallel to each other.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Knife packaging according to one of the preceding claims, wherein the length of the support section end sides corresponds to the length of the bottom section end sides (2.1, 2.2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Knife packaging according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the bottom section longitudinal sides are longer than the height section longitudinal sides.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Knife packing according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first and second height sections start adjacent to a lower bottom section end side, preferably at the lower bottom section end side.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Knife packaging according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the height sections (4, 6) are of equal size, that is to say have height section end sides of equal length.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Knife packaging according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the sections are of essentially elongated, rectangular design, so that the lengths of the longitudinal sides of the sections are a multiple of the width of the sections.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Knife packaging according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the sections that are adjacent to one another in the presentation position are at least partially glued to one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>Folding method for a knife packaging, in which a cut-to-size, flat and single-piece cardboard or a paperboard having a plurality of sections connected via folds and adjoining one another are transferred from a flat or horizontally lying<!-- EPO <DP n="41"> --> delivery position, in which all sections extend in one plane, into a three-dimensional presentation position by folding along the folds, comprising the method steps of:
<claim-text>folding up two height sections (4, 6) on both sides, adjacent to the longitudinal sides of a base section, at an angle of approximately 90 degrees to the plane of the bottom section (2),</claim-text>
<claim-text>folding a support section, which is adjacent to a first height section (4), at a fold to the plane of the support section until it rests on a first adhesive section, which is adjacent to the second height section (6) via a fold and is folded towards the support section (8) in relation to the plane of the second height section (6),</claim-text>
<claim-text>folding a blade section (10) adjoining the support section (8) via a fold through 180 degrees relative to a plane defined by the support section (8),</claim-text>
<claim-text>folding a first adhesive section adjoining the blade section (10) via a fold through preferably 180 degrees relative to a plane defined by the blade section (10),</claim-text>
<claim-text>adhering or bonding the first adhesive section to an underside of the support section (8),</claim-text>
<claim-text>adhering or bonding the second adhesive section to an upper side of the support section (8),</claim-text>
<claim-text>folding a lower end section (18) connected by a fold to a bottom end section (2) through approximately 90 degrees relative to the plane of the bottom section (2),</claim-text>
<claim-text>folding an insert section, which is connected to the lower end wall section (16) via a fold, inwardly through 90 degrees relative to the plane of the lower end wall section (16) and inserting it under the support section (8)</claim-text>
<claim-text>and folding an upper end section (18) adjoining an upper bottom end section (2.2) via a fold upwards by about 90 degrees in relation to the plane of the bottom section (2).</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="42"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Emballage en carton pour couteau, destiné à un outil de coupe, en particulier à un couteau, de préférence à un couteau de cuisine de haute qualité,
<claim-text>comprenant un carton pliant constitué d'une seule pièce en carton, ou un carton pliant présentant plusieurs sections planes reliées entre elles par des bords de pliage,</claim-text>
<claim-text>ledit carton pliant pouvant être transféré, par pliage le long des bords de pliage, d'une position de livraison, s'étendant sensiblement dans un plan, à une position de présentation</claim-text>
<claim-text>dans laquelle le carton pliant prend une structure tridimensionnelle dans l'espace avec une direction d'extension longitudinale, une direction d'extension transversale et une direction de hauteur,</claim-text>
<claim-text>qui définit une estrade pouvant être posée sur un fond ou sur un support et espacée dudit fond, ainsi qu'un protège-lame de réception d'une lame de couteau, recevant au moins la lame du couteau en la protégeant, les sections comprenant une section de fond centrale (6), de préférence allongée et rectangulaire</claim-text>
<claim-text>qui est adaptée à un couteau à recevoir, en particulier à une lame de couteau, présentant</claim-text>
<claim-text>des côtés longitudinaux de section de fond qui sont adaptés à une longueur d'un couteau à recevoir et qui sont de préférence légèrement plus longs que le couteau à recevoir,</claim-text>
<claim-text>et des côtés frontaux de section de fond (2.1, 2.2) qui sont adaptés à une hauteur du couteau à recevoir et qui sont donc de préférence légèrement plus longs qu'une hauteur du couteau,</claim-text>
<claim-text>la section de fond centrale (2) formant, dans la position de présentation, une surface d'appui inférieure de l'estrade,</claim-text>
<claim-text><b>caractérisé en ce que</b></claim-text>
<claim-text>sur les deux côtés longitudinaux de la section de fond, une première section de hauteur (4) se raccorde à un premier côté longitudinal de la section de fond et une deuxième section de hauteur (6) se raccorde à un deuxième côté longitudinal de la section de fond par l'intermédiaire d'un pli respectif,<!-- EPO <DP n="43"> --></claim-text>
<claim-text>les première et deuxième sections de hauteur (4, 6) sont délimitées chacune par des côtés longitudinaux de section de hauteur, s'étendant à distance l'un de l'autre, et par des côtés frontaux de section de hauteur s'étendant à distance l'un de l'autre,</claim-text>
<claim-text>une section d'appui (8) se raccorde par un pli à un côté longitudinal extérieur de la première section de hauteur, laquelle présente une longueur de section d'appui et une largeur de section d'appui pour former une surface de section d'appui et est délimitée par des côtés longitudinaux de section d'appui et par des côtés frontaux de section d'appui s'étendant respectivement à distance les uns des autres,</claim-text>
<claim-text>la longueur du côté longitudinal de la section d'appui adjacent au côté longitudinal extérieur de la section de hauteur correspond à la longueur du côté longitudinal adjacent de la section de hauteur,</claim-text>
<claim-text>une section de lame (10) se raccorde par un pli à un premier côté longitudinal de la section d'appui (8),</claim-text>
<claim-text>qui présente une longueur de section de lame et une largeur de section de lame pour former une surface de section de lame et qui est délimitée par des côtés longitudinaux de section de lame et par des côtés frontaux de section de lame s'étendant respectivement à distance les uns des autres,</claim-text>
<claim-text>au moins la longueur du côté longitudinal de la section de lame adjacent à la section d'appui (8) correspond à la longueur du côté longitudinal de la section d'appui adjacent,</claim-text>
<claim-text>une première section de collage se raccorde par un pli à un côté longitudinal extérieur de la section de lame, qui présente une longueur de première section de collage et une largeur de première section de collage pour former une surface de première section de collage et qui est délimitée par des côtés longitudinaux de première section de collage et par des côtés frontaux de première section de collage s'étendant en face les uns des autres et qui, dans la position de présentation, sert à l'appui et à la fixation de la section de lame sur la section d'appui (8),</claim-text>
<claim-text>et une deuxième section de collage se raccorde par un pli à un côté longitudinal extérieur de la deuxième section de hauteur,</claim-text>
<claim-text>qui présente une longueur de deuxième section de collage et une largeur de deuxième section de collage pour former une surface de deuxième section de collage et qui est délimitée par des côtés longitudinaux de deuxième section de collage et par des côtés frontaux de deuxième section de collage<!-- EPO <DP n="44"> --> s'étendant respectivement à distance les uns des autres et qui, dans la position de présentation, sert d'appui pour la section d'appui (8).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Emballage en carton pour couteau selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> le carton pliant peut être transféré mécaniquement de la position de livraison à la position de présentation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Emballage pour couteau selon la revendication 1 ou 2,
<claim-text>dans lequel une section frontale inférieure (16) ayant une surface frontale inférieure se raccorde par un pli à un côté frontal inférieur de la section de fond ;</claim-text>
<claim-text>une section d'emboîtement inférieure se raccorde par un pli à la section frontale inférieure (16), qui définit une surface de section d'emboîtement et qui, dans la position de présentation, s'appuie ou peut s'appuyer contre la section d'appui (8), qui peut donc être rabattue sous la section d'appui (8) par rapport au plan de la section de fond (2).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Emballage pour couteau selon la revendication 3,<br/>
dans lequel une section frontale supérieure (18) se raccorde par un pli à un côté frontal supérieur de la section de fond, opposé à la section frontale inférieure du fond, et sert d'appui pour une extrémité frontale du manche du couteau.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Emballage pour couteau selon la revendication 4,<br/>
dans lequel la section frontale supérieure est conçue pour positionner le manche du couteau.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Emballage pour couteau selon la revendication 5,<br/>
dans lequel la section frontale est conçue comme un support de manche (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Emballage pour couteau selon les revendications 1 à 6,<br/>
<!-- EPO <DP n="45"> -->dans lequel la première section de collage est conçue comme une section de collage de la section de lame.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Emballage pour couteau selon les revendications 1 à 7,<br/>
dans lequel la deuxième section de collage est conçue comme une section de collage de la section d'appui.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel au moins une partie, de préférence la plupart, de manière particulièrement préférée la totalité des sections sont de forme carrée ou rectangulaire allongée, de sorte que les côtés longitudinaux respectifs des sections et les côtés frontaux ou étroits respectifs des sections s'étendent respectivement tous deux parallèlement les uns aux autres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel la longueur des côtés frontaux de la section d'appui correspond à la longueur des côtés frontaux de la section de fond (2.1, 2.2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les côtés longitudinaux de la section de fond sont plus longs que les côtés longitudinaux de la section de hauteur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les première et deuxième sections de hauteur sont adjacentes à un côté frontal inférieur de la section de fond, de préférence s'étendent à partir du côté frontal inférieur de la section de fond.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les sections de hauteur (4, 6) sont de même taille, c'est-à-dire qu'elles présentent des côtés frontaux de même longueur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<!-- EPO <DP n="46"> --><b>caractérisé en ce que</b> les sections sont sensiblement allongées et rectangulaires, de sorte que les longueurs des côtés longitudinaux des sections sont un multiple des côtés frontaux des sections.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Emballage pour couteau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b>, dans la position de présentation, des sections mutuellement en appui sont au moins en partie collées les unes aux autres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Procédé de pliage pour un emballage pour couteau, dans lequel un carton découpé, plat et d'une seule pièce ou un carton présentant plusieurs sections reliées par des plis et adjacentes les unes aux autres est transféré d'une position de livraison plate ou à plat, dans laquelle toutes les sections s'étendent dans un plan, à une position de présentation tridimensionnelle par pliage le long des plis, comprenant les étapes de procédé consistant à :
<claim-text>rabattre vers le haut deux sections de hauteur (4, 6) adjacentes de part et d'autre à des côtés longitudinaux d'une section de fond, selon un angle d'environ 90 degrés par rapport au plan de la section de fond (2),</claim-text>
<claim-text>plier une section d'appui, adjacente à une première section de hauteur (4), au niveau d'un pli par rapport au plan de la section d'appui jusqu'à ce que celle-ci repose sur une première section de collage qui est adjacente à la deuxième section de hauteur (6) via un pli et qui est pliée vers la section d'appui (8) par rapport au plan de la deuxième section de hauteur (6),</claim-text>
<claim-text>plier une section de lame (10), adjacente à la section d'appui (8) via un pli, de 180 degrés par rapport à un plan défini par la section d'appui (8),</claim-text>
<claim-text>plier une première section de collage, adjacente à la section de lame (10) via un pli, de préférence à 180 degrés par rapport à un plan défini par la section de lame (10),</claim-text>
<claim-text>coller ou relier la première section de collage à une face inférieure de la section d'appui (8),</claim-text>
<claim-text>coller ou relier la deuxième section de collage à une face supérieure de la section d'appui (8),</claim-text>
<claim-text>plier une section frontale inférieure (18), adjacente à une section frontale de fond (2) via un pli, d'environ 90 degrés par rapport au plan de la section de fond (2),<!-- EPO <DP n="47"> --></claim-text>
<claim-text>plier une section d'emboîtement, adjacente à la section frontale inférieure (16) via un pli, de 90 degrés vers l'intérieur par rapport au plan de la section frontale inférieure (16) et l'emboîter sous la section d'appui (8),</claim-text>
<claim-text>et plier une section frontale supérieure (18), adjacente à une section frontale supérieure de fond (2.2) via un pli, d'environ 90 degrés vers le haut par rapport au plan de la section de fond (2).</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="48"> -->
<figure id="f0001" num="1,2,3"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="124" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="49"> -->
<figure id="f0002" num="4"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="147" he="119" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="50"> -->
<figure id="f0003" num="5,6,7"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="145" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="51"> -->
<figure id="f0004" num="8,9"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="139" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US2684758A"><document-id><country>US</country><doc-number>2684758</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US3487922A"><document-id><country>US</country><doc-number>3487922</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US3130834A"><document-id><country>US</country><doc-number>3130834</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="US5375700A"><document-id><country>US</country><doc-number>5375700</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="JP2000109153A"><document-id><country>JP</country><doc-number>2000109153</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="EP3003559B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>3003559</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0009]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0007" dnum="US4874087A"><document-id><country>US</country><doc-number>4874087</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0007">[0009]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
