[0001] Die Erfindung betrifft eine technische Lösung für Prüf- und Sortiermaschinen zum
Prüfen und/oder Sortieren großer Stückzahlen von Präzisionsteilen, wobei die Prüf-
und Sortiermaschine mindestens eine Zuführvorrichtung für die als Schüttgut zugeführten
Präzisionsteile, mindestens eine Vereinzelungsvorrichtung für die Präzisionsteile,
mindestens einen Glasring zur Aufnahme und zum Transport der vereinzelten Präzisionsteile,
mindestens eine Prüfstation zur Bewertung der Präzisionsteile, mindestens eine Vorrichtung
zum Abtransport der als "GUT" bewerteten Präzisionsteile und mindestens eine Vorrichtung
zum Abtransport der als "SCHLECHT" bewerteten Präzisionsteile aufweist, wobei der
Glasring eine Rotationsbewegung um seinen Mittelpunkt ausführt und die auf dem Glasring
abgelegten Präzisionsteile an der mindestens einen Prüfstation vorbei bewegt und wobei
die Prüfung oder Vermessung erfolgt, während das Präzisionsteil auf dem Glasring an
der Prüfstation vorbei bewegt wird.
[0002] Für moderne Fertigungsprozesse wird eine weitgehend automatisierte Betriebsweise
von Prüf- und Sortiermaschinen angestrebt, um die sich ständig erhöhenden Forderungen
an eine niedrige Fehlerquote zu erfüllen und gleichzeitig die Personalkosten für die
Qualitätssicherung zu reduzieren. Hierfür sind zum Prüfen und Sortieren großer Stückzahlen
von insbesondere kleinen Bauteilen bereits zahlreiche Ausgestaltungen für Prüf- und
Sortiermaschinen bekannt.
[0003] So werden in einigen Prüf- und Sortiermaschinen beispielsweise Glasringe eingesetzt,
um kopflastige Präzisionsteile in einer definierten Position auszurichten. Die Präzisionsteile
werden dabei vorzugsweise als Schüttgut zugeführt, durch einen Vibrationsförderer
vereinzelt und auf einem Glasring abgelegt bzw. abgestellt. Die Glasringe weisen eine
kreisringförmige ebene Fläche auf und rotieren in der jeweiligen Prüf- oder Sortiermaschine.
[0004] Um den Glasring herum ist zumindest eine Prüfstation angeordnet, ganz überwiegend
jedoch mehrere Prüfstationen. Durch die Drehung des Glasringes werden die auf dem
Glasring abgelegten und vereinzelten Präzisionsteile vor die Prüfstationen geführt
und somit für eine Prüfung oder Vermessung bereitgestellt. Diese Prüfung oder Vermessung
erfolgt, während das jeweilige Präzisionsteil auf dem Glasring an einer Prüfstation
vorbei bewegt wird.
[0005] Eine diesbezügliche Prüf- und Sortiermaschine, die mit Glasringen ausgeführt ist,
um kopflastige Bauteile zu prüfen, ist aus einer Firmenschrift der GPP Chemnitz mbH
unter dem Erzeugnisnamen "preciSORT-GT" bekannt. Dabei sind die Glasringe fest in
der Prüf- bzw. Sortiermaschine montiert. Auch andere bekannte Lösungsvorschläge weisen
ausschließlich fest montierte Glasringe auf.
[0006] Die Glasringe unterliegen durch die ständige Beaufschlagung mit den vereinzelten
Präzisionsteilen und durch das Verschieben der Präzisionsteile auf dem Glasring einem
mechanischen Verschleiß. Dadurch ergeben sich Kratzer und ähnliche Defektstellen auf
der Glasoberfläche. Diese Beschädigungen beeinträchtigen die Genauigkeit beim Prüfen
und Vermessen der Präzisionsteile durch die Prüfstationen.
[0007] Dadurch ergeben sich zwangsläufig Fehler beim Sortierergebnis, das eine vermeintlich
höhere Anzahl an fehlerhaften Präzisionsteilen detektieren wird. Solche Fehlmessungen
sind nicht akzeptabel und führen zu einem erhöhten Pseudofehleranteil. Deshalb ist
es notwendig, dass die Glasringe entweder verschleißabhängig oder alternativ zyklisch
als Verschleißteil ausgetauscht werden.
[0008] Der Wechsel derartiger Glasringe wird bisher manuell durchgeführt und unterliegt
somit einem subjektiven Faktor, der primär von der Sorgfalt und Erfahrung des mit
dem Wechsel beauftragten Werkers abhängig ist. Die Glasringe können größenabhängig
unterschiedlich schwer sein, so dass für den Werker eine Reproduzierbarkeit bei verschiedenen
Baugrößen oder selten notwendigen Wechseln der Glasringe schwierig ist. Somit ist
nicht auszuschließen, dass die neuen Glasringe beim manuellen Wechsel ungenau eingebaut
werden oder gegebenenfalls zerbrechen. Außerdem erfordert der manuelle Wechsel bei
einer hohen Funktionsdichte mit vielen Prüfstationen oder einem sehr beengten Bauraum
in der Prüf- und Sortiermaschine ein anspruchsvolles Handling durch den Werker. Dadurch
erhöht sich der Zeitaufwand für einen Wechsel der Glasringe und die Effektivität des
gesamten Prozesses wird vermindert.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wechseleinheit für Glasringe in einer Prüf- und
Sortiermaschine zu schaffen, die einen teilautomatisierten Wechsel der Glasringe ohne
manuelle Mitwirkung eines Werkers bei der Lagefixierung der Glasringe ermöglicht,
so dass gegenüber den bekannten technischen Lösungen eine einfachere, sichere und
effektivere Handhabung beim Wechsel von Glasringen erreicht wird.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst, indem die Prüf- und Sortiermaschine eine Wechseleinrichtung
aufweist, die dafür ausgestaltet ist, den Glasring aus der Prüf- und Sortiermaschine
zu entnehmen sowie in die Prüf- und Sortiermaschine einzuführen. Dabei weist die Wechseleinrichtung
einen gestellartigen Grundkörper mit einer Kontur auf, in der ein Wechselrahmen translatorisch
verschiebbar abgestützt ist, wobei am Wechselrahmen mehrere Hubzylinder zum Anheben
und Absenken des Glasringes angeordnet sind und wobei die Wechseleinrichtung zwei
Rastelemente zur Lagefixierung aufweist. Somit ist ein teilautomatisierter Wechsel
der Glasringe ohne manuelle Mitwirkung eines Werkers bei der Lagefixierung der Glasringe
möglich. Demzufolge wird gegenüber bisher bekannten Lösungen eine einfachere, sichere
und effektivere Handhabung beim Wechsel von Glasringen erreicht.
[0011] Eine Ausgestaltung schlägt vor, dass der Wechselrahmen vier Hubzylinder zum Anheben
und Absenken des Glasringes aufweist. Somit wird eine besonders gute lagefixierte
Abstützung der Glasringe während ihrer Relativbewegung gegenüber der Prüf- und Sortiermaschine
erzielt und eine exakte Ausrichtung für den eigentlichen Betrieb mit Aufnahme und
Transport der zu prüfenden bzw. zu vermessenden Präzisionsteile.
[0012] Eine Ausgestaltung schlägt vor, dass die Wechseleinrichtung automatisch oder manuell
betätigbar ist. Somit können spezifische Kundenwünsche in einfacher Weise realisiert
werden.
[0013] Eine Ausgestaltung schlägt vor, dass der Wechselrahmen einen Griff aufweist. Somit
ist in einfacher und kostengünstiger Weise eine manuelle Verlagerung des Wechselrahmens
möglich.
[0014] Eine Ausgestaltung schlägt vor, dass die Wechseleinrichtung zur Aufnahme von Stahltellern
ausgestaltet ist. Somit ist eine Modifizierung für weitere Prüf- und Sortiermaschinen
möglich.
[0015] Für den Betrieb einer derart ausgestalteten Prüf- und Sortiermaschine wird vorgeschlagen,
dass mit dem Start eines Vorganges zum Wechsel eines Glasringes durch eine Steuerung
der Prüf- und Sortiermaschine keine weiteren Präzisionsteile auf den Glasring aufgelegt
werden, alle Prüfstationen in eine Wechselposition außerhalb der Kontur des Glasringes
bzw. außerhalb der Wechselbewegung des Glasringes gefahren oder manuell in diese Wechselposition
verstellt werden, das erste Rastelement der Wechseleinrichtung gelöst wird, der Glasring
mittels der Hubzylinder angehoben und somit mit der Wechseleinrichtung temporär lösbar
verbunden wird, das zweite Rastelement der Wechseleinrichtung eingerastet wird, der
Wechselrahmen aus der Prüf- und Sortiermaschine gezogen wird, der Glasring vom Wechselrahmen
entnommen wird, ein neuer Glasring auf den Wechselrahmen aufgelegt wird, der nunmehr
mit dem neuen Glasring bestückte Wechselrahmen zurück in die Prüf- und Sortiermaschine
geschoben wird, das zweite Rastelement der Wechseleinrichtung gelöst und das erste
Rastelement der Wechseleinrichtung wieder eingerastet wird, der Glasring mittels der
Hubzylinder abgesenkt und somit von der Wechseleinrichtung gelöst wird und die Prüfstationen
wieder in ihre definierte Prüfposition zurück bewegt werden, so dass die Prüf- und
Sortiermaschine wieder einsatzbereit ist.
[0016] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht der Prüf- und Sortiermaschine in Betriebsstellung
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Prüf- und Sortiermaschine mit herausgezogenem Glasring
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Wechseleinrichtung für Glasringe
[0017] Die in der Zeichnung dargestellte Prüf- und Sortiermaschine 1 ist zum Prüfen und/oder
Sortieren großer Stückzahlen von Präzisionsteilen 5 konzipiert. Die Prüf- und Sortiermaschine
1 weist eine Zuführvorrichtung (nicht dargestellt) für die als Schüttgut zugeführten
Präzisionsteile 5 und eine Vereinzelungsvorrichtung (nicht dargestellt) für die Präzisionsteile
5 auf.
[0018] Weiterhin weist die Prüf- und Sortiermaschine 1 einen Glasring 2 zur Aufnahme und
zum Transport der vereinzelten Präzisionsteile 5 auf. Um den Glasring 2 herum sind
eine oder mehrere - hier zwei Prüfstationen 3 und 4 angeordnet. Die konkrete Anzahl
dieser Prüfstationen ist abhängig von den jeweils zu realisierenden Aufgaben zur Bewertung
der Präzisionsteile 5.
[0019] Ferner ist eine als Auswurfschacht 6 ausgeführte Vorrichtung zum Abtransport der
als "GUT" bewerteten Präzisionsteile 5 und eine als Auswurfschacht 7 ausgeführte Vorrichtung
zum Abtransport der als "SCHLECHT" bewerteten Präzisionsteile 5 vorgesehen.
[0020] Dem Glasring 2 ist ein Antrieb 13 zugeordnet, der der Glasring 2 in eine Rotationsbewegung
um seinen Mittelpunkt versetzt. Dadurch werden die auf dem Glasring 2 abgelegten Präzisionsteile
5 an den Prüfstation 3 und 4 vorbei bewegt. Dabei erfolgt die Prüfung oder Vermessung,
während das Präzisionsteil 5 auf dem Glasring 2 an der Prüfstation 3 oder 4 vorbei
bewegt wird.
[0021] Beim Passieren der zu bewertenden Präzisionsteile 5 an den Prüfstationen 3 bzw. 4
werden die zu prüfenden Parameter prüfverfahrensspezifisch auf- und abgenommen. Jede
Prüfstation 3 und 4 ermittelt ein Prüfergebnis. Diese Einzelprüfergebnisse werden
durch die Prüf- und Sortiermaschine 1 zusammengeführt und ergeben ein Gesamtprüfergebnis
der zu prüfenden Präzisionsteile 5. Am Ende eines Prüfvorganges erfolgt eine ergebnisabhängige
Aussortierung der Präzisionsteile 5 in den Auswurfschacht 6 "GUT" oder in den Auswurfschacht
7 "SCHLECHT".
[0022] Dieser gesamte Prozess führt zu mechanischen Beschädigungen oder einem zunehmenden
Verschleiß am Glasring 2. Deshalb ist bei verschleißbedingt sich allmählich vergrößernden
Defekten oder bei plötzlich detektierten Defekten oder in festgelegten Zeitintervallen
ein Wechsel des Glasringes 2 erforderlich.
[0023] Gemäß dem Ausführungsbeispiel werden mit Start des Wechselvorganges durch die Maschinensteuerung
der Prüf- und Sortiermaschine 1 alle Prüfstationen 3 und 4 in eine Glasring-Wechselposition
gefahren oder manuell in diese Position verstellt. In der Glasring-Wechselposition
befinden sich alle Prüfstationen 3 und 4 außerhalb der Kontur des Glasringes 2 bzw.
außerhalb der Wechselbewegung des Glasringes 2, so dass Kollisionen zwischen den Baugruppen
ausgeschlossen sind. Danach kann der Wechselvorgang initialisiert und durch Lösen
des ersten Rastelementes 11 fortgesetzt werden.
[0024] Der Glasring 2 wird mit dem Start des Wechselvorganges mittels der Hubzylinder 9
durch Anheben mit dem Wechselrahmen 10 verbunden und kann dann mit einem Griff am
Wechselrahmen manuell aus der Prüf- und Sortiermaschine 1 gezogen werden. Der alte
Glasring 2 wird entnommen und durch einen neuen Glasring 2 ersetzt. Die Wechseleinrichtung
8 wird durch die Maschinensteuerung der Prüf- und Sortiermaschine 1 gesteuert und
bewegt den neuen Glasring 2 durch eine translatorische Bewegung des Wechselrahmens
10 wieder zurück in die Prüf- und Sortiermaschine 1 und fixiert die Position mit dem
zweiten Rastelement 12. Abschließend werden die Prüfstationen 3 und 4 wieder in ihre
definierten Prüfpositionen zurück bewegt und die Prüf- und Sortiermaschine 1 ist wieder
einsatzbereit.
Bezugszeichenliste
[0025]
1 Prüf- und Sortiermaschine
2 Glasring
3 Prüfstation
4 Prüfstation
5 Präzisionsteil (Prüfobjekt)
6 Auswurfschacht - GUT
7 Auswurfschacht - SCHLECHT
8 Wechseleinrichtung
9 Hubzylinder
9.1 Einzelhubzylinder
9.2 Einzelhubzylinder
9.3 Einzelhubzylinder
9.4 Einzelhubzylinder
10 Wechselrahmen mit Griff
11 erstes Rastelement
12 zweites Rastelement
13 Antrieb für den Glasring
1. Prüf- und Sortiermaschine zum Prüfen und/oder Sortieren großer Stückzahlen von Präzisionsteilen
(5), wobei die Prüf- und Sortiermaschine (1) mindestens eine Zuführvorrichtung für
die als Schüttgut zugeführten Präzisionsteile (5), mindestens eine Vereinzelungsvorrichtung
für die Präzisionsteile (5), mindestens einen Glasring (2) zur Aufnahme und zum Transport
der vereinzelten Präzisionsteile (5), mindestens eine Prüfstation (3; 4) zur Bewertung
der Präzisionsteile (5), mindestens eine Vorrichtung (6) zum Abtransport der als "GUT"
bewerteten Präzisionsteile (5) und mindestens eine Vorrichtung (7) zum Abtransport
der als "SCHLECHT" bewerteten Präzisionsteile (5) aufweist, wobei der Glasring (2)
eine Rotationsbewegung um seinen Mittelpunkt ausführt und die auf dem Glasring (2)
abgelegten Präzisionsteile (5) an der mindestens einen Prüfstation (3; 4) vorbei bewegt
und wobei die Prüfung oder Vermessung erfolgt, während das Präzisionsteil (5) auf
dem Glasring (2) an der Prüfstation (3; 4) vorbei bewegt wird, dadurch gekennzeichnet,
dass die Prüf- und Sortiermaschine (1) eine Wechseleinrichtung (8) aufweist, die dafür
ausgestaltet ist, den Glasring (2) aus der Prüf- und Sortiermaschine (1) zu entnehmen
sowie in die Prüf- und Sortiermaschine (1) einzuführen, wobei die Wechseleinrichtung
(8) einen gestellartigen Grundkörper mit einer Kontur aufweist, in der ein Wechselrahmen
(10) translatorisch verschiebbar abgestützt ist, wobei am Wechselrahmen (10) mehrere
Hubzylinder (9) zum Anheben und Absenken des Glasringes (2) angeordnet sind und wobei
die Wechseleinrichtung (8) zwei Rastelemente (11; 12) zur Lagefixierung aufweist.
2. Prüf- und Sortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Wechselrahmen (10) vier Hubzylinder (9.1 / 9.2 / 9.3 / 9.4) zum Anheben und Absenken
des Glasringes (2) aufweist.
3. Prüf- und Sortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Wechselrahmen (10) einen Griff aufweist.
4. Prüf- und Sortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wechseleinrichtung (8) zur Aufnahme von Stahltellern ausgestaltet ist.
5. Prüf- und Sortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wechseleinrichtung (8) automatisch oder manuell betätigbar ist.
6. Verfahren zum Betrieb einer Prüf- und Sortiermaschine nach Anspruch 1, die eine Wechseleinrichtung
(8) aufweist, die dafür ausgestaltet ist, einen Glasring (2) aus der Prüf- und Sortiermaschine
(1) zu entnehmen sowie in die Prüf- und Sortiermaschine (1) einzuführen,
wobei die Wechseleinrichtung (8) einen gestellartigen Grundkörper mit einer Kontur
aufweist, in der ein Wechselrahmen (10) translatorisch verschiebbar abgestützt ist,
wobei am Wechselrahmen (10) mehrere Hubzylinder (9) zum Anheben und Absenken des Glasringes
(2) angeordnet sind und wobei die Wechseleinrichtung (8) zwei Rastelemente (11; 12)
zur Lagefixierung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass mit dem Start eines Vorganges zum Wechsel eines Glasringes (2) durch eine Steuerung
der Prüf- und Sortiermaschine (1) keine weiteren Präzisionsteile (5) auf den Glasring
(2) aufgelegt werden, alle Prüfstationen (3; 4) in eine Wechselposition außerhalb
der Kontur des Glasringes (2) bzw. außerhalb der Wechselbewegung des Glasringes (2)
gefahren oder manuell in diese Wechselposition verstellt werden, das erste Rastelement
(11) der Wechseleinrichtung (8) gelöst wird, der Glasring (2) mittels der Hubzylinder
(9) angehoben und somit mit der Wechseleinrichtung (8) temporär lösbar verbunden wird,
das zweite Rastelement (12) der Wechseleinrichtung (8) eingerastet wird, der Wechselrahmen
(10) aus der Prüf- und Sortiermaschine (1) gezogen wird, der Glasring (2) vom Wechselrahmen
(10) entnommen wird, ein neuer Glasring (2) auf den Wechselrahmen (10) aufgelegt wird,
der nunmehr mit dem neuen Glasring (2) bestückte Wechselrahmen (10) zurück in die
Prüf- und Sortiermaschine (1) geschoben wird, das zweite Rastelement (12) der Wechseleinrichtung
(8) gelöst und das erste Rastelement (12) der Wechseleinrichtung (8) wieder eingerastet
wird, der Glasring (2) mittels der Hubzylinder (9) abgesenkt und somit von der Wechseleinrichtung
(8) gelöst wird und die Prüfstationen (3; 4) wieder in ihre definierte Prüfposition
zurück bewegt werden.