Stand der Technik:
[0001] Ausgabestationen an Förderbändern zur Beförderung von Paketen sind bekannt. An diesen
Ausgabestationen werden die Pakete von Mitarbeitern gescannt und gegebenenfalls vom
Förderband genommen, wenn der Scan des Pakets dem Mitarbeiter eine entsprechende Information
liefert.
[0002] Nachteilig an solchen bisherigen Ausgabestationen ist, dass jeder Mitarbeiter sämtliche
Pakete scannen muss, die auf dem Förderband befördert werden, um zu schauen, ob eine
Zuordnung des jeweiligen Pakets zur Ausgabestation des Mitarbeiters gegeben ist und
vom Förderband genommen werden muss. Zum einen ist eine solche Vorgehensweise vergleichsweise
ineffizient und übt zum anderen einen vergleichsweise hohen Zeitdruck auf die Mitarbeiter
aus.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung:
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Förderbänder zur Beförderung von Paketen
mit Ausgabestationen so zu verbessern, dass eine manuelle Sortierung von Postsendungen,
insbesondere von Paketen, vereinfacht ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
[0005] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsformen
der Erfindung genannt.
[0006] Erfindungsgemäß weist ein Anzeigesystem zur Unterstützung einer manuellen Sortierung
von Postsendungen, beispielsweise zur Unterstützung einer manuellen Sortierung von
Paketen, ein Förderband, eine Anzeigevorrichtung, eine Erfassungsvorrichtung und eine
Recheneinheit auf, wobei das Förderband dazu ausgebildet ist, die Postsendungen entlang
einer Förderstrecke des Förderbands mit einer Transportgeschwindigkeit zu transportieren,
wobei die Anzeigevorrichtung sich zumindest entlang eines Förderbandabschnitts des
Förderbands erstreckt, wobei die Erfassungsvorrichtung derart am Anzeigesystem vorhanden
ist, dass die Erfassungsvorrichtung Postsendungen, welche das Förderband transportiert,
erfasst und detektiert, wobei die Erfassungsvorrichtung eine detektierte Kennung einer
Postsendung an die Recheneinheit übermitteln kann, wobei die Recheneinheit dazu ausgebildet
ist, die Anzeigevorrichtung anzusteuern, sodass eine zur detektierten Kennung gehörende
Information der Postsendung auf der Anzeigevorrichtung für eine Person sichtbar ist,
wobei das Anzeigesystem dazu ausgebildet ist, dass die Information der Postsendung
entsprechend der Transportgeschwindigkeit der Postsendung auf der Anzeigevorrichtung
mit der Postsendung mitbewegt wird.
[0007] Beispielsweise ist die Kennung an der Postsendung angebracht. Beispielsweise ist
die Kennung auf einem Aufkleber oder Etikett angebracht. Beispielsweise ist die Kennung
auf der Postsendung aufgebracht. Beispielsweise ist die Kennung auf die Postsendung
gedruckt oder gestempelt. Beispielsweise ist die Kennung als 1D-Code und/oder als
ein 2D-Code ausgebildet. Beispielsweise ist die Kennung als Barcode, Strichcode und/oder
QR-Code ausgebildet.
[0008] Beispielsweise erstreckt sich die Anzeigevorrichtung entlang der gesamten Förderbandstrecke.
Auf diese Weise ist die Information der Postsendung auf der Anzeigevorrichtung für
eine Person an jedem Punkt entlang der Förderbandstrecke sichtbar.
[0009] Beispielsweise ist die Anzeigevorrichtung ortsfest angeordnet. Beispielsweise umfasst
das Förderband zwei oder mehr Bandsegmente. Beispielsweise umfasst das Förderband
mehrere Förderbandabschnitte. Beispielsweise weist ein Förderbandabschnitt ein Bandsegment,
zwei Bandsegmente oder mehrere Bandsegmente auf. Beispielsweise erstreckt sich die
Anzeigevorrichtung entlang der mehreren Förderbandabschnitte. Zum Beispiel erstreckt
sich die Anzeigevorrichtung entlang aller Förderbandabschnitte.
[0010] Beispielsweise kann die auf der Anzeigevorrichtung gezeigte zur detektierten Kennung
gehörende Information eine Textkennung aufweisen. Beispielsweise kann die auf der
Anzeigevorrichtung gezeigte zur detektierten Kennung gehörende Information eine Kennnummer
aufweisen. Beispielsweise kann die auf der Anzeigevorrichtung gezeigte zur detektierten
Kennung gehörende Information eine geometrische Kennung aufweisen. Einer Person am
Förderband, insbesondere einem Mitarbeiter am Förderband, können so Hinweise zu der
Postsendung durch die Information zur Postsendung auf der Anzeigevorrichtung leicht
einsehbar übermittelt werden. Beispielsweise kann durch die Anzeigevorrichtung einer
Person angezeigt werden, welche Postsendungen diese vom Förderband entnehmen muss,
ohne dass diese Person die verhältnismäßig kleine Kennung auf dem Paket einsehen oder
manuell scannen muss. Diese Informationsübermittlung kann beispielsweise über die
Anzeige von Kenntexten oder Kennziffern auf der Anzeigevorrichtung erfolgen.
[0011] Beispielsweise ist eine Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung vorhanden, wobei die
Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung dazu ausgebildet ist, die Transportgeschwindigkeit
des Förderbands zu erfassen. Beispielsweise ist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung
als optische Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung ausgebildet. Beispielsweise weist
die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung eine Lichtschranke oder mehrere Lichtschranken
auf.
[0012] Beispielsweise weist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung einen Drehgeber auf.
Beispielsweise ist mittels des Drehgebers eine Rotationsgeschwindigkeit eines Antriebs
des Förderbands ermittelbar. Beispielsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet,
auf Basis der Rotationsgeschwindigkeit des Antriebs eine Bewegungsgeschwindigkeit
des Förderbands und damit eine Transportgeschwindigkeit der Postsendung zu ermitteln.
Die Ermittlung der Transportgeschwindigkeit des Förderbandes kann auf solche Weise
einfach und direkt ermittelt werden.
[0013] Beispielsweise erhält die Recheneinheit eine vorgegebene Transportgeschwindigkeit
des Förderbands von einer Steuerung der Förderstrecke.
[0014] Beispielsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet, auf Basis der ermittelten
und/oder der vorgegebenen Transportgeschwindigkeit, beispielsweise durch Bildung eines
Mittelwerts, eine durchschnittliche Transportgeschwindigkeit zu bestimmen. Abweichungen
zwischen einer vorgegebenen Förderbandgeschwindigkeit und der tatsächlichen Transportgeschwindigkeit
einer Postsendung können so ausgeglichen werden.
[0015] Beispielsweise ist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung derart ausgebildet,
die erfasste Transportgeschwindigkeit des Förderbands an die Recheneinheit zu übermitteln,
wobei die Recheneinheit die Anzeigevorrichtung ansteuert, sodass die Information der
Postsendung entsprechend der übermittelten Transportgeschwindigkeit der Postsendung
auf der Anzeigevorrichtung mit der Postsendung mitbewegt wird. Zum Beispiel übermittelt
die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung die erfasste Transportgeschwindigkeit des
Förderbands an die Recheneinheit. Die Information der Postsendung kann auf diese Weise
mit der gleichen Geschwindigkeit entlang der Anzeigevorrichtung wie die Postsendung
auf dem Förderband bewegt werden, sodass die Information gemeinsam mit der Postsendung
bewegt wird. Die Information kann so vorteilhafterweise stets der Postsendung bzw.
dem Paket zugeordnet werden, da sich die Relativposition der Information und des Pakets
durch die angeglichene Geschwindigkeiten nicht ändert.
[0016] Beispielsweise weist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung zwei oder mehr Geschwindigkeitszähler
auf, wobei jeder Geschwindigkeitszähler ausgebildet ist, eine Transportgeschwindigkeit
eines Förderbandabschnitts des Förderbands zu erfassen. Beispielsweise ist ein Geschwindigkeitszähler
als Lichtschranke oder Drehgeber ausgebildet. Auf einzelnen Abschnitten des Förderbandes
können unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten auftreten, insbesondere wenn das Förderband
aus mehreren in Reihe geschalteter und/oder abzweigender Förderbandabschnitten zusammengesetzt
ist. Beispielsweise ist das Förderband aufgeteilt in mehrere Teilförderbänder. Beispielsweise
entspricht ein Teilförderband einem Förderbandabschnitt. Durch die Verwendung mehrerer
Geschwindigkeitszähler an verschiedenen Förderbandabschnitten kann die Geschwindigkeit
der Information auf der Anzeigevorrichtung für den jeweiligen Förderbandabschnitt
angepasst werden.
[0017] Beispielsweise wird die Information zur Postsendung auf der Anzeigevorrichtung entsprechend
der Transportgeschwindigkeit der Postsendung auf den jeweiligen Förderbandabschnitten
mit der Postsendung mitbewegt. Durch die Anpassung der Geschwindigkeit der Information
auf der Anzeigevorrichtung an die Geschwindigkeit des jeweiligen Förderbandabschnitts
bleibt die Relativposition der Information zur Postsendung stets bestehen, sodass
die Zuordnung zueinander durch eine Person am Förderband schnell erfolgen kann.
[0018] Beispielsweise ist eine Lichtschranke vorhanden, um eine Position einer Postsendung
zu ermitteln und/oder um eine Postsendung zu vermessen. Beispielsweise kann die Lichtschranke
die Größe der Postsendung, z.B. die Länge, die Höhe und/oder die Breite der Postsendung,
vermessen. Denkbar ist auch, dass mittels einer oder mehrere Lichtschranken eine Transportgeschwindigkeit
der Postsendung detektierbar ist.
[0019] Beispielsweise weist das Anzeigesystem mehrere Lichtschranken auf. Beispielsweise
können die Lichtschranken die Geschwindigkeit der Postsendung vermessen, beispielsweise
durch Zeitmessung der Strecke zwischen zwei Lichtschranken. Beispielsweise sind die
Lichtschranken entlang der Förderstrecke verteilt angeordnet. Beispielsweise sind
die Lichtschranken entlang der Förderstrecke regelmäßig verteilt angeordnet. Beispielsweise
sind die Lichtschranken gleichmäßig zueinander beabstandet entlang der Förderstrecke
verteilt angeordnet. Beispielsweise sind die Lichtschranken in bekannten Abständen
zueinander entlang des Förderbands angeordnet. Beispielsweise sind die Lichtschranken
in definierten Abständen zueinander angeordnet. Auch andere Detektoren und/oder Geschwindigkeitszähler,
wie Ultraschallschranken oder Mikrowellenschranken, aber auch drehbar gelagerte, mechanische
Schranken sind denkbar.
[0020] Beispielsweise ist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung zur Bestimmung der Transportgeschwindigkeit
des Förderbands mittels Nutzung des Dopplereffekts von Schall oder Licht ausgebildet.
Beispielsweise ist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung zur Bestimmung der Transportgeschwindigkeit
des Förderbands mittels Laufzeitmessung von Schall oder Licht ausgebildet. Beispielsweise
ist die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung zur Bestimmung der Transportgeschwindigkeit
des Förderbands mittels elektromagnetischer Induktion ausgebildet.
[0021] Beispielsweise ist das Anzeigesystem dazu ausgebildet, eine Position der auf dem
Anzeigesystem angezeigten Information der Postsendung mit einer Position der Postsendung
auf dem Förderband zu synchronisieren, sodass für eine Person einen Zuordnung der
Information auf dem Anzeigesystem zur Postsendung auf der Förderstrecke ermöglicht
ist.
[0022] Beispielsweise ist die Relativposition der Information auf dem Anzeigesystem und
der Postsendung auf dem Förderband konstant. So kann die Information auf dem Anzeigesystem
schnell und einfach der entsprechenden Postsendung zugeordnet werden.
[0023] Beispielsweise ist das Ende der Anzeige der Information so auf dem Anzeigesystem
positioniert, dass das Ende der Anzeige der Information so auf dem Anzeigesystem in
einer Ebene mit dem in Transportrichtung liegenden Endes der Postsendung positioniert
ist, wobei die Ebene quer, insbesondere senkrecht zur Transportrichtung ausgebildet
ist.
[0024] Wenn ein Ende der Anzeige der Information und ein Ende der Postsendung in einer quer,
insbesondere senkrecht, zur Transportrichtung des Förderbandes liegenden Ebene liegen,
ist eine am Förderband stehende Person die Zuordnung der Information auf der Anzeigevorrichtung
zur Postsendung auf dem Förderband erleichtert. Insbesondere, wenn beide Enden der
Anzeige der Information mit den entsprechenden Enden der zugehörigen Postsendung in
jeweils einer Ebene quer, insbesondere senkrecht, zur Transportrichtung liegen, wobei
die Ebenen idealerweise parallel zueinander angeordnet sind.
[0025] Beispielsweise ist ein Ende der Anzeige der Information so auf dem Anzeigesystem
positioniert, dass das Ende der Anzeige der Information in einer Geraden mit dem am
weitesten in Transportrichtung liegenden Punkt der Postsendung ausgerichtet ist, wobei
die Gerade quer, insbesondere senkrecht zur Transportrichtung angeordnet ist.
[0026] Wenn der am weitesten in Transportrichtung liegenden Punkt der Postsendung und ein
Ende der Anzeige in einer quer, insbesondere senkrecht, zur Transportrichtung des
Förderbandes liegenden Geraden liegen, ist eine am Förderband stehende Person die
Zuordnung der Information auf der Anzeigevorrichtung zur Postsendung auf dem Förderband
erleichtert. Zum Beispiel schließt ein erstes Ende der Anzeige der Information mit
dem am weitesten in Transportrichtung liegenden Punkt der Postsendung bündig ab. Denkbar
ist weiter, das das weitere Ende der Anzeige der Information mit einem am weitesten
entgegen der Transportrichtung liegenden Punkt der Postsendung bündig abschließt.
Beispielsweise entspricht eine Erstreckung der Anzeige der Information auf der Anzeigevorrichtung
entlang der Transportrichtung der Postsendung einer Erstreckung der Postsendung entlang
der Transportrichtung.
[0027] Beispielsweise sind eine Position der Lichtschranke und der Beginn eines Erfassungsbereichs
der Erfassungsvorrichtung derart aufeinander abgestimmt vorhanden, dass eine Erfassung
der Postsendung durch die Erfassungsvorrichtung dann stattfindet, wenn die Lichtschranke
durch die Postsendung unterbrochen ist. Beispielsweise sind die Position der Lichtschranke
und der Beginn des Erfassungsbereichs der Erfassungsvorrichtung derart aufeinander
abgestimmt vorhanden, dass eine Erfassung der Postsendung durch die Erfassungsvorrichtung
ausschließlich dann stattfindet, wenn die Lichtschranke durch die Postsendung unterbrochen
ist.
[0028] Beispielsweise ist die von der Erfassungsvorrichtung zu erfassende Kennung oder andere
codierte Information je nach Postsendung an verschiedenen Stellen an der jeweiligen
Postsendung angebracht. Bei einer kontinuierlichen Erfassung durch die Erfassungsvorrichtung
kann es unter Umständen zu einer Situation kommen, bei der sich mehrere Pakete gleichzeitig
im Erfassungsbereich befinden, sodass eine erfasste Kennung nicht eindeutig einem
Paket zuordenbar ist. Um dies zu verhindern ist es sinnvoll, der Erfassungsvorrichtung
durch die Lichtschranke ein Auslösesignal zur Erfassung der codierten Information
zu geben, wenn die Lichtschranke durch die Postsendung unterbrochen ist.
[0029] Beispielsweise ist die Erfassungsvorrichtung als Scanner ausgebildet. Beispielsweise
ist die Erfassungsvorrichtung als eine Kamera ausgebildet.
[0030] Beispielsweise umfasst die Erfassungsvorrichtung ein Objektiv mit einer hohen Brennweite.
Bei zu niedrig gewählter Brennweite kann es insbesondere bei hohen Paketen als Postsendung
vorkommen, dass das Paket die Lichtschranke zwar beinahe vollständig durchlaufen hat,
jedoch die Kennung noch nicht den Öffnungswinkel der Erfassungsvorrichtung erreicht
hat, sodass die Zuordnung von Kennung und Paket nicht eindeutig ist. Durch geschickte
Wahl der Brennweite bei geschickter Wahl der Anbringung und Ausrichtung der Erfassungsvorrichtung
kann dieses Problem auf ein Minimum reduziert werden.
[0031] Beispielsweise ist ein Erfassungsbereich der Erfassungsvorrichtung senkrecht zur
Transportrichtung des Förderbands ausgerichtet. Beispielsweise ist ein Erfassungsbereich
der Erfassungsvorrichtung quer zur Transportrichtung des Förderbands ausgerichtet.
Denkbar ist, dass zwei oder mehr Erfassungsvorrichtungen vorhanden sind, z.B. um einen
Postsendung von zwei oder mehr Seiten zu erfassen. Beispielsweise ist ein Erfassungsbereich
der Erfassungsvorrichtung in einem Winkel zwischen 30° und 110° zur Transportrichtung
des Förderbands ausgerichtet.
[0032] Beispielsweise umfasst die Recheneinheit eine Speichereinheit. Beispielsweise ist
die Recheneinheit dazu ausgebildet, eine detektierte Kennung einer Postsendung zu
speichern und/oder mit bereits gespeicherten Kennungen von Postsendungen abzugleichen.
Hierdurch ist beispielsweise eine Doppelerfassung ausgeschlossen. Beispielsweise ist
die Speicherung der Kennung einer Postsendung zeitlich begrenzt. Beispielsweise ist
die Speicherung auf 10 bis 20 Sekunden begrenzt.
[0033] Beispielsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet, die von der Erfassungsvorrichtung
detektierte Kennung einer Postsendung mit einer Datenbank abzugleichen und/oder weitere
zur detektierten Kennung gehörende Informationen von der Datenbank abzufragen. So
können z.B. Doppelerfassungen vermieden werden. Auch ist hierdurch die Informationsanzeige
zur Postsendung auf der Anzeigevorrichtung mit weiteren Hinweisen zur Postsendung
erweiterbar.
[0034] Beispielsweise ist die Anzeigevorrichtung als ein Anzeigeband ausgebildet, wobei
das Anzeigeband aus mehreren Displays zusammengesetzt ist. Beispielsweise ist ein
Display als ein LED-Modul, als ein OLED-Modul oder als ein LCD-Modul ausgebildet.
[0035] Beispielsweise ist eine Erstreckung der Anzeige der Information auf der Anzeigevorrichtung
auf eine Postsendungslänge abgestimmt. Hierdurch ist eine vergleichsweise einfache
Zuordnung der Information zur Postsendung möglich. Beispielsweise entspricht eine
Anzeigenerstreckung der Information auf der Anzeigevorrichtung der Postsendungslänge.
[0036] Zum Beispiel erstreckt sich die Anzeige der Information, z.B. die Informationsanzeige,
von einem Ende bis zu einem weiteren Ende. Beispielsweise erstreckt sich die Informationsanzeige
entlang der Transportrichtung der Postsendung. Beispielsweise erstreckt sich die Anzeige
der Information vom einen Ende bis zum weiteren Ende über die Länge der Postsendung,
welcher die Information zugeordnet ist. Beispielsweise ist eine Anzeige der Information
gleich lang, wie die Postsendung, welcher die Anzeige der Information zugeordnet ist.
Beispielsweise sind die Anzeigen der Information unterschiedlich lang ausgebildet,
z.B. jeweils abhängig von der Länge der zur Anzeige der Information zugehörigen Postsendung.
[0037] Beispielsweise ist die Anzeige der Information farblich kodiert. Beispielsweise ist
die Anzeige der Information farbig hinterlegt und/oder weist einen entsprechend farbigen
Rahmen auf. Beispielsweise weist die Anzeige der Information eine einfache geometrische
Kodierung auf. Beispielsweise ist die Information eine Zuordnung zu einem Mitarbeiter,
welcher die Postsendung von der Förderstrecke zu entnehmen hat. Beispielsweise ist
die Information eine Zuordnung zu einer Route eines Mitarbeiters, für die die Postsendung
von der Förderstrecke zu entnehmen ist. Beispielsweise ist die Route eine Auslieferungsroute.
Auf diese Weise ist die Information für den jeweiligen Mitarbeiter schnell und eindeutig
erkennbar.
[0038] Beispielsweise umfasst die Information eine Gewichtsinformation zur Postsendung.
Hierdurch ist der Mitarbeiter hinsichtlich des Gewichts vorgewarnt. Beispielsweise
ist die Gewichtsinformation kodiert dargestellt, insbesondere farbig kodiert. Beispielsweise
ist die Gewichtsinformation als Zahl angegeben. Beispielsweise ist die Gewichtsinformation
durch Zeichen codiert angegeben.
[0039] Erfindungsgemäß weist das Verfahren zur Anzeige einer Information einer Postsendung
durch ein Anzeigesystem folgende Verfahrensschritte auf:
- Ermittlung einer Position einer Postsendung auf dem Förderband des Anzeigesystems,
- Ermittlung einer Kennung der Postsendung durch die Recheneinheit,
- Ermittlung einer Transportgeschwindigkeit der Postsendung durch die Recheneinheit,
- Anzeige einer zur Kennung der Postsendung gehörenden Information der Postsendung auf
der Anzeigevorrichtung des Anzeigesystems
- Synchronisierte Mitbewegung der Anzeige der Information der Postsendung auf der Anzeigevorrichtung
des Anzeigesystems zu einer Bewegung der Postsendung entlang der Förderstrecke.
[0040] Beispielsweise wird die Position der Postsendung durch eine Lichtschranke ermittelt.
Beispielsweise wird die Länge der Postsendung durch die Lichtschranke vermessen. Beispielsweise
wird die Ermittlung der Kennung durch die Erfassungsvorrichtung durch die Lichtschranke
ausgelöst. Beispielsweise wird die Ermittlung der Kennung durch die Erfassungsvorrichtung
bei Unterbrechung der Lichtschranke ausgelöst.
[0041] Beispielsweise wird die ermittelte Kennung durch die Erfassungseinheit an eine Recheneinheit
übermittelt. Beispielsweise wird die übermittelte Kennung in einem Speicher der Recheneinheit
gespeichert. Beispielsweise wird die übermittelte Kennung in einem Speicher der Recheneinheit
temporär gespeichert.
[0042] Beispielsweise wird die Transportgeschwindigkeit durch eine Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung
ermittelt. Beispielsweise werden Daten zur Transportgeschwindigkeit durch eine Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung
ermittelt. Beispielsweise übermittelt die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung Daten
zur Transportgeschwindigkeit an die Recheneinheit. Beispielsweise wird die Transportgeschwindigkeit
der Postsendung durch die Recheneinheit ermittelt. Beispielsweise wird die Transportgeschwindigkeit
durch an die Recheneinheit übermittelte Auslösesignale einer Lichtschranke oder mehrerer
Lichtschranken durch die Recheneinheit ermittelt. Beispielsweise wird die Transportgeschwindigkeit
durch die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung über Drehgeber ermittelt.
[0043] Beispielsweise übermittelt die Recheneinheit Informationen zur Postsendung an die
Anzeigevorrichtung. Beispielsweise übermittelt die Recheneinheit Daten an die Anzeigevorrichtung.
Beispielsweise übermittelt die Recheneinheit Daten zur Anzeige der Information zur
Postsendung an die Anzeigevorrichtung. Beispielsweise wird die Information der Postsendung
mit der gleichen Länge wie die Postsendung auf der Anzeigevorrichtung dargestellt.
[0044] Beispielsweise rechnet die Recheneinheit die Transportgeschwindigkeit der Postsendung
in eine Anzeigegeschwindigkeit der Information auf der Anzeigevorrichtung zum synchronisierten
Mitbewegen der Anzeige der Information zur Postsendung entlang der Förderstrecke um.
[0045] Beispielsweise wird die Information auf der Anzeigevorrichtung im gleichen Bereich
der Förderstrecke wie die Postsendung angezeigt. Beispielsweise wird die Information
auf der Anzeigevorrichtung im gleichen Bereich der Förderstrecke wie die Postsendung
parallel zur Postsendung mitbewegt.
[0046] Beispielsweise ist das Anzeigesystem dazu ausgebildet, dass wenn ein Nutzer des Anzeigesystems
ein auf dem Förderband befindliches Paket vom Förderband entfernt, das Anzeigesystem
detektiert oder ermittelt, dass die Postsendung sich nicht mehr auf dem Förderband
befindet oder dass die Postsendung vom Förderband entnommen wurde. Zum Beispiel ist
das Anzeigesystem dazu ausgebildet, die Anzeige der Information der Postsendung, welche
vom Förderband entnommen wurde, an der Anzeigevorrichtung auszublenden oder zu löschen.
Hierdurch ist eine konsistente und klare Zuordnung der Anzeigen auf der Anzeigevorrichtung
zu den Postsendungen auf dem Förderband gewährleistet.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels:
[0047] Mehrere Ausführungsbeispiele werden anhand der nachstehenden Zeichnungen unter Angabe
weitere Einzelheiten und Vorteile näher erläutert:
Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Anzeigesystems
zur Unterstützung bei einer manuellen Sortierung von Postsendungen,
Figur 2 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Anzeigesystems
zur Unterstützung bei einer manuellen Sortierung von Postsendungen und
Figur 3 eine Schematische Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Anzeigesystems
zur Unterstützung bei einer manuellen Sortierung von Postsendungen.
[0048] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Anzeigesystems
1 zur Unterstützung bei einer manuellen Sortierung von Postsendungen 2. Postsendungen
2, die auf einem Förderband 3 mit einer Transportgeschwindigkeit T1 transportiert
werden, durchschreiten eine Lichtschranke 8, wodurch eine Erfassungsvorrichtung 5
aktiviert wird. Die Postsendungen 2 werden im Erfassungsbereich 9 von der Erfassungsvorrichtung
5 erfasst und detektiert.
[0049] In diesem Ausführungsbeispiel sind die Position der Lichtschranke 8 und ein Beginn
14 des Erfassungsbereichs 9 der lotrecht angeordneten Erfassungsvorrichtung 5 derart
aufeinander abgestimmt vorhanden, dass eine Erfassung der Postsendung 2 durch die
Erfassungsvorrichtung 5 genau dann stattfindet, wenn die Lichtschranke 8 durch die
Postsendung 2 unterbrochen ist. Die Erfassungsvorrichtung 5 übermittelt die detektierte
Kennung der Postsendung 2 an eine Recheneinheit 6. Bei einem zu groß gewählten Winkel
des Erfassungsbereichs 9 besteht die Gefahr, dass sich mehrere Postsendungen 2 innerhalb
des Erfassungsbereichs 9 befinden können, sodass eine Zuordnung einer von der Erfassungsvorrichtung
5 erfassten Kennung zu einer einzigen Postsendung 2 nicht eindeutig erfolgen kann.
[0050] Auch bei sehr hohen Postsendungen, bei denen die zu erfassende Kennung im in Transportrichtung
des Förderbands 3 hinten liegenden Bereich angebracht ist, kann es bei zu großem Winkel
des Erfassungsbereichs 9 vorkommen, dass die Postsendung 2 die Lichtschranke 8 verlassen
hat, bevor die Kennung der Postsendung 2 von der Erfassungsvorrichtung 5 erfasst wurde,
sodass die Kennung der Postsendung 2 der entsprechenden Postsendung 2 nicht zugeordnet
werden kann. Es ist daher bei der Installation der Erfassungsvorrichtung 5 darauf
zu achten, den Winkel der Erfassungsvorrichtung 5 ausreichend schmal zu wählen und/oder
aber auch die Ausrichtung der Erfassungsvorrichtung 5 geschickt zu wählen, sodass
beispielsweise ein Schenkel des Winkels des Erfassungsbereichs 9 senkrecht zum Förderband
3 ausgerichtet ist.
[0051] Beispielsweise speichert die Recheneinheit 6 eine detektierte Kennung ab und/oder
gleicht diese mit bereits gespeicherten Kennungen ab, um eine eventuelle doppelte
Zuordnung einer Kennung zu verschiedenen Postsendungen 2 zu verhindern. Das Problem
der doppelten Zuordnung kann insbesondere dann stattfinden, wenn eine zweite Postsendung
in den Erfassungsbereich 9 befördert wird, aber eine erste Postsendung 2 diesen noch
nicht verlassen hat und die Kennung der ersten Postsendung 2 noch im Erfassungsbereich
9 vorhanden ist. Durch die zumindest temporäre Speicherung der detektierten Kennung
und/oder den Abgleich mit bereits gespeicherten Kennungen kann dieses Problem verhindert
werden.
[0052] Die Recheneinheit 6 steuert anschließend die Anzeigevorrichtung 4 an, so dass eine
zur detektierten Kennung gehörende Information 10, 11 der Postsendung 2 auf der Anzeigevorrichtung
4 für eine Person dargestellt wird.
[0053] Die Information der Postsendung 2 wird dabei auf der Anzeigevorrichtung 4 mit der
gleichen Geschwindigkeit T1 mit der Postsendung 2 auf dem Förderband 3 mitbewegt,
sodass die relative Position der Information 10, 11 zur Postsendung 2 gleich bleibt.
Hierfür kann beispielsweise die Geschwindigkeit des Förderbands 3 durch die Recheneinheit
6 in eine Geschwindigkeit der Anzeige von Pixel pro Sekunde umgerechnet werden.
[0054] In einem Ausführungsbeispiel ist die Erstreckung der Anzeige der Information auf
der Anzeigevorrichtung 4 auf die entsprechende Länge der Postsendung 2 so abgestimmt,
dass die Länge der Postsendung 2 und die Länge der Information auf der Anzeigevorrichtung
4 zur einfachen und schnellen Zuordnung durch einen Mitarbeiter übereinstimmen. Dabei
wird die Information auf der Anzeigevorrichtung 4 auf gleicher Höhe wie die Postsendung
2 auf dem Förderband 3 dargestellt. Beispielsweise schließt ein Ende 13, 14 der Anzeige
10, 11 mit einem Ende der Postsendung bündig ab.
[0055] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Anzeigesystems 18, bei dem die Anzeigevorrichtung 4 mehrere zueinander beabstandete
Displays 15 aufweist. In Figur 2 dargestellt ist, dass sich eine Anzeige einer Information
16 zu einer Postsendung 17 an der Anzeigevorrichtung 4 über zwei Displays 15 erstreckt
oder auf die beiden Displays 15 aufgeteilt vorhanden ist. Hierdurch ist eine vergleichsweise
einfache Zuordnung der Anzeige der Information 16 zur Postsendung 17 realisiert.
[0056] In Figur 3 ist eine schematische Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Anzeigesystems 19, bei dem die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung 7 mittels zweier
Geschwindigkeitszähler die Transportgeschwindigkeiten T1 und T2 der jeweiligen Abschnitte
des Förderbands 3 bzw. 31 ermitteln.
Bezugszeichenliste:
[0057]
- 1
- Anzeigesystem
- 2
- Postsendung
- 3
- Förderband
- 4
- Anzeigevorrichtung
- 5
- Erfassungsvorrichtung
- 6
- Recheneinheit
- 7
- Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung
- 8
- Lichtschranke
- 9
- Erfassungsbereich
- 10
- Anzeige der Information
- 11
- Anzeige der Information
- 12
- Ende
- 13
- Ende
- 14
- Beginn
- 15
- Display
- 16
- Anzeige der Information
- 17
- Postsendung
- 18
- Anzeigesystem
- 19
- Anzeigesystem
- 20
- Geschwindigkeitszähler
- 21
- Geschwindigkeitszähler
- 31
- Förderband
- T1
- Transportgeschwindigkeit
- T2
- Transportgeschwindigkeit
1. Anzeigesystem (1) zur Unterstützung einer manuellen Sortierung von Postsendungen (2),
wobei das Anzeigesystem (1) ein Förderband (3), eine Anzeigevorrichtung (4), eine
Erfassungsvorrichtung (5) und eine Recheneinheit (6) aufweist,
wobei das Förderband (3) dazu ausgebildet ist, die Postsendungen (2) entlang einer
Förderstrecke des Förderbands (4) mit einer Transportgeschwindigkeit zu transportieren,
wobei die Anzeigevorrichtung (4) sich zumindest entlang eines Förderbandabschnitts
des Förderbands (3) erstreckt,
wobei die Erfassungsvorrichtung (5) derart am Anzeigesystem (1) vorhanden ist, dass
die Erfassungsvorrichtung (5) Postsendungen (2), welche das Förderband (3) transportiert,
erfasst und detektiert, wobei die Erfassungsvorrichtung (5) eine detektierte Kennung
einer Postsendung (2) an die Recheneinheit (6) übermitteln kann, wobei die Recheneinheit
(6) dazu ausgebildet ist, die Anzeigevorrichtung (4) anzusteuern, sodass eine zur
detektierten Kennung gehörende Information der Postsendung auf der Anzeigevorrichtung
(4) für eine Person sichtbar ist, wobei das Anzeigesystem (1) dazu ausgebildet ist,
dass die Information der Postsendung (2) entsprechend der Transportgeschwindigkeit
der Postsendung (2) auf der Anzeigevorrichtung (4) mit der Postsendung (2) mitbewegt
wird.
2. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung (7) vorhanden ist, wobei die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung
(7) dazu ausgebildet ist, die Transportgeschwindigkeit des Förderbands (3) zu erfassen.
3. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeitserfassungsvorrichtung (7) zwei oder mehr Geschwindigkeitszähler
aufweist, wobei jeder Geschwindigkeitszähler ausgebildet ist, eine Transportgeschwindigkeit
eines Förderbandabschnitts des Förderbands (3) zu erfassen.
4. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lichtschranke vorhanden ist, um eine Position einer Postsendung (2) zu ermitteln
und/oder um eine Postsendung (2) zu vermessen.
5. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigesystem (1) dazu ausgebildet ist, eine Position der auf dem Anzeigesystem
(1) angezeigten Information der Postsendung (2) mit einer Position der Postsendung
(2) auf dem Förderband (3) zu synchronisieren, sodass für eine Person einen Zuordnung
der Information auf dem Anzeigesystem (1) zur Postsendung (2) auf dem Förderband ermöglicht
ist.
6. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Position der Lichtschranke und der Beginn eines Erfassungsbereichs der Erfassungsvorrichtung
derart aufeinander abgestimmt vorhanden sind, dass eine Erfassung der Postsendung
(2) durch die Erfassungsvorrichtung dann stattfindet, wenn die Lichtschranke durch
die Postsendung (2) unterbrochen ist.
7. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) dazu ausgebildet ist, eine detektierte Kennung zu speichern
und/oder mit bereits gespeicherten Kennungen abzugleichen.
8. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (6) dazu ausgebildet ist, die von der Erfassungsvorrichtung (5)
detektierte Kennung einer Postsendung (2) mit einer Datenbank abzugleichen und/oder
weitere zur detektierten Kennung gehörende Informationen von der Datenbank abzufragen.
9. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (4) als ein Anzeigeband ausgebildet ist, wobei das Anzeigeband
aus mehreren Displays zusammengesetzt ist.
10. Anzeigesystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erstreckung der Anzeige der Information auf der Anzeigevorrichtung (4) auf eine
Postsendungslänge (2) abgestimmt ist.
11. Verfahren zur Anzeige einer Information einer Postsendung (2) durch ein Anzeigesystem
(1) nach einem der vorangegangen genannten Ansprüchen, wobei das Verfahren folgende
Verfahrensschritte aufweist:
- Ermitteln einer Position einer Postsendung (2) auf dem Förderband (3) des Anzeigesystems
(1)
- Ermitteln einer Kennung der Postsendung (2) durch die Erfassungsvorrichtung (5)
- Ermitteln einer Transportgeschwindigkeit der Postsendung (2) durch die Recheneinheit
(6)
- Anzeigen einer zur Kennung der Postsendung (2) gehörenden Information der Postsendung
(2) auf der Anzeigevorrichtung (4) des Anzeigesystems (1)
- Synchronisiertes Mitbewegen der Anzeige der Information der Postsendung (2) auf
der Anzeigevorrichtung des Anzeigesystems (1) zu einer Bewegung der Postsendung (2)
entlang der Förderstrecke.