[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugeinrichtung, insbesondere eine
Deckenlüftereinrichtung, mit wenigstens einem Umluftadapter. Dabei umfasst die Dunstabzugeinrichtung
wenigstens eine Steuereinrichtung und wenigstens einen Ansaugabschnitt in Wirkverbindung
zu wenigstens einer Gebläseeinrichtung. Dabei weist der Umluftadapter wenigstens eine
Gehäuseeinrichtung mit wenigstens einer Luftauslassöffnung auf, wobei der Luftauslassöffnung
wenigstens eine Aufnahme für wenigstens eine Filtereinrichtung mit wenigstens einem
Geruchsfilterelement zugeordnet ist. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem einen
Umluftadapter für eine Dunstabzugeinrichtung, ein Deckenlüftersystem und ein Verfahren
zum Betreiben eines solchen Deckenlüftersystems.
[0002] Dunstabzugshauben, Downdraftlüfter und/oder Deckenlüfter werden oft in der nahen
Umgebung einer Kochstelle, d. h. über, neben, hinter und/oder auch in einem Kochfeld
angeordnet und/oder installiert, um den beim Kochen aufsteigenden fetthaltigen Wrasen
abzusaugen und so eine Verschmutzung der Küchenelemente sowie eine unangenehme Geruchentwicklung
zu vermeiden. Bei Dunstabzugshauben und Deckenlüftern wird hierzu typischerweise der
fetthaltige Wrasen und/oder die Luft, welche z. B. von einem Kochfeld bzw. von einem
auf das Kochfeld aufgestellten Kochgeschirr aufsteigt, von einer Gebläseeinrichtung
nach oben hin angesaugt, von Fettbestandteilen befreit und einem Umluft- und/oder
Abluftbetrieb zugeführt.
[0003] Insbesondere bei einem Umluftbetrieb solcher Dunstabzugshauben und/oder Deckenlüfter,
ist es im Hinblick auf das mögliche Auftreten von Luftverwirbelungen, welche insbesondere
ein effektives und/oder effizientes Ansaugen von Luft und/oder Wrasen stören können
und die wenigstens teilweise Wiederrückführung der angesaugten Luft in die Umgebung
zweckmäßig, die Luft zu einem in einem vorbestimmten größeren Abstand angeordneten
Luftauslass zu leiten, dort mittels einer Filtereinrichtung von unangenehmen Gerüchen
zu befreit und in die Umgebung zurückgeführt.
[0004] Solche bekannten Dunstabzugshauben arbeiten weitgehend zuverlässig. Nachteilig ist
jedoch, dass sie aufgrund ihrer räumlichen Ausgestaltung und ihres Einbauvolumens
teils nur unter erheblichen Aufwand zu installieren und zu warten sind.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dunstabzugeinrichtung mit
wenigstens einem Umluftadapter bereitzustellen, bei welcher eine besondere einfache
und insbesondere kostengünstige Wartung und/oder Montage ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Dunstabzugeinrichtung mit wenigstens einem Umluftadapter
mit den Merkmalen des Anspruchs 1, den Umluftadapter mit den Merkmalen des Anspruches
9, das Deckenlüftersystem mit den Merkmalen des Anspruchs 10 und das Verfahren zum
Betreiben eines Deckenlüftersystems mit den Merkmalen des Anspruches 14. Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile
und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0007] Die erfindungsgemäße Dunstabzugeinrichtung mit wenigstens einem Umluftadapter ist
insbesondere als Deckenlüftereinrichtung ausgebildet und vorzugsweise für einen Umluftbetrieb
geeignet. Dabei umfasst die Dunstabzugeinrichtung wenigstens eine Steuereinrichtung
und wenigstens einen Ansaugabschnitt in Wirkverbindung zu wenigstens einer Gebläseeinrichtung.
Dabei weist der Umluftadapter wenigstens eine Gehäuseeinrichtung mit wenigstens einer
Luftauslassöffnung auf, wobei der Luftauslassöffnung wenigstens eine Aufnahme für
wenigstens eine Filtereinrichtung mit wenigstens einem Geruchsfilterelement zugeordnet
ist. Dabei ist die Gebläseeinrichtung, insbesondere wenigstens ein Luftauslass der
Gebläseeinrichtung, wenigstens abschnittsweise von der Gehäuseeinrichtung des Umluftadapters
aufgenommen.
[0008] Vorzugsweise schließt die Gehäuseeinrichtung wenigstens abschnittsweise und insbesondere
luftdicht die Gebläseeinrichtung und/oder wenigstens einen Luftauslass der Gebläseeinrichtung
ein. Bevorzugt mündet der wenigstens eine Luftauslass der Gebläseeinrichtung in die
Gehäuseeinrichtung. Vorzugsweise umschließt die Gehäuseeinrichtung wenigstens abschnittsweise
und insbesondere luftdicht die Gebläseeinrichtung und/oder den wenigstens einen Luftauslass
der Gebläseeinrichtung.
[0009] In zweckmäßigen Weiterbildungen wird die Dunstabzugeinrichtung von einer Deckenlüftereinrichtung
insbesondere zur wenigstens abschnittsweisen Integration in eine Deckenwandung oder
auch von einer Dunstabzugshaubeneinrichtung bereitgestellt.
[0010] In vorteilhaften Weiterbildungen ist die Dunstabzugeinrichtung dazu geeignet und
ausgebildet, in einem Umluftbetrieb betrieben zu werden. Vorzugsweise wird die Dunstabzugseinrichtung
mit einem Umluftadapter in einem Umluftbetrieb betrieben.
[0011] Vorzugsweise ist die Dunstabzugeinrichtung und/oder der Umluftadapter dazu geeignet
und ausgebildet, wenigstens abschnittsweise in eine Öffnung in einer Deckenwandung
eingesetzt und/oder in die Deckenwandung integriert zu werden.
[0012] Insbesondere ist die Gebläseeinrichtung und/oder der Umluftadapter wenigstens abschnittsweise
oberhalb bzw. über der Deckenwandung angeordnet.
[0013] Vorzugsweise ist der Umluftadapter wenigstens abschnittsweise in die Deckenwandung
integriert und/oder in dieser aufgenommen. Dabei ist der Umluftadapter insbesondere
wenigstens abschnittsweise und bevorzugt vollständig in einem Zwischenraum zwischen
der Deckenwandung und der Decke bzw. in einer abgehängten Decke aufgenommen. Je nach
Aufgabe und Ausgestaltung kann der Umluftadapter auch wenigstens abschnittsweiser
in die Dunstabzugeinrichtung integriert und/oder wenigstens abschnittsweise von der
Dunstabzugeinrichtung aufgenommen sein.
[0014] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist wenigstens die Luftauslassöffnung oberhalb einer
Deckenwandung angeordnet.
[0015] In vorteilhaften Weiterbildungen filtert die Filtereinrichtung und vorzugsweise das
Geruchsfilterelement Luft die und/oder den Wrasen, welche bzw. welcher von der Gebläseeinrichtung
ausgeblasen wurde.
[0016] Insbesondere ermöglicht das Geruchsfilterelement, Luft und/oder Wrasen wenigstens
teilweise von Gerüchen zu befreien und/oder Gerüche hervorrufende Anteile abzufiltern.
[0017] Insbesondere wird Luft und/oder aufsteigender Wrasen durch den Ansaugabschnitt zur
Gebläseeinrichtung angesaugt, vorzugsweise aus einem Luftauslass der Gebläseeinrichtung
in die Gehäuseeinrichtung geblasen/geleitet, insbesondere mittels dem Geruchsfilterelement
von Gerüchen wenigstens teilweise befreit und durch die Luftauslassöffnung aus der
Gehäuseeinrichtung abgeführt und/oder ausgeblasen.
[0018] Vorzugsweise ist wenigstens ein Signal der Steuereinrichtung dazu geeignet und ausgebildet,
wenigstens eine Gebläseleistung der wenigstens einen Gebläseeinrichtung einzustellen.
[0019] In zweckmäßigen Weiterbildungen wird die Gebläseeinrichtung von einem radial und/oder
axial Gebläse bereitgestellt.
[0020] Vorzugsweise umfasst die Dunstabzugeinrichtung wenigstens ein Fettfilterelement und/oder
ein Feuchteadsorberelement.
[0021] Die erfindungsgemäße Dunstabzugeinrichtung bietet viele Vorteile. Ein erheblicher
Vorteil ist, dass die Gebläseeinrichtung, insbesondere wenigstens ein Luftauslass
der Gebläseeinrichtung, wenigstens abschnittsweise von der Gehäuseeinrichtung des
Umluftadapters aufgenommen ist. Hierdurch kann von der Gebläseeinrichtung ausgeblasene
Luft und/oder ausgeblasener Wrasen besonders zuverlässig gefiltert und insbesondere
in einem Umluftbetrieb z. B. durch einen Luftausblasabschnitt in die Umgebung zurückgeführt
werden.
[0022] Des Weiteren wird dadurch, dass die Gebläseeinrichtung, insbesondere wenigstens ein
Luftauslass der Gebläseeinrichtung, wenigstens abschnittsweise von der Gehäuseeinrichtung
des Umluftadapters aufgenommen ist, eine besonders platzsparende bzw. kompaktbauende
Anordnung des Umluftadapters insbesondere an der Dunstabzugshaube ermöglicht. Hierdurch
beansprucht die Dunstabzugseinrichtung nur einen relativ geringen Einbauraum, wodurch
die Installation und/oder Montage der Dunstabzugseinrichtung insbesondere in und/oder
an einer Deckenwandung erheblich erleichtert und vereinfacht wird.
[0023] Auch ermöglicht eine Dunstabzugseinrichtung, bei welcher die Gebläseeinrichtung,
insbesondere wenigstens ein Luftauslass der Gebläseeinrichtung, wenigstens abschnittsweise
von der Gehäuseeinrichtung des Umluftadapters aufgenommen ist, eine besonders einfache
und benutzerfreundliche Wartung, denn so ist z. B. das Geruchsfilterelement des Umluftadapters
in weitgehender räumlicher Nähe zu der Dunstabzugseinrichtung angeordnet. Somit können
bei einer Wartung der Dunstabzugseinrichtung, bei welcher regelmäßig das Geruchsfilterelement
des Umluftadapters und weitere Filterelemente der Dunstabzugseinrichtung auszutauschen
und/oder zu reinigen sind, die Wartungsarbeiten im Wesentlichen an einem Ort durchgeführt
werden. Dies vereinfacht erheblich die Wartung der Dunstabzugseinrichtung und verringert
zudem den hierfür benötigte Zeit.
[0024] Bevorzugt ist die Gehäuseeinrichtung wenigstens abschnittsweise und insbesondere
luftdicht an der Dunstabzugeinrichtung aufnehmbar. Hierdurch wird eine besonders kompaktbauende
Anordnung des Umluftadapters an einer Dunstabzugseinrichtung ermöglicht. Auch ist
die Dunstabzugseinrichtung hierdurch besonders einfach zu montieren und/oder zu installieren.
[0025] Insbesondere ist die Gehäuseeinrichtung wenigstens abschnittsweise und insbesondere
luftdicht an der Dunstabzugeinrichtung aufgenommen und/oder befestigt. Hierdurch kann
von der Gebläseeinrichtung ausgeblasene Luft und/oder Wrasen besonders zuverlässig
dem Geruchsfilterelement zugeführt und von diesem gefiltert werden.
[0026] Besonders bevorzugt ist die Filtereinrichtung in der Gehäuseeinrichtung aufgenommenen
und/oder angeordnet. Hierdurch wird Luft und/oder Wrasen schon in der Gehäuseeinrichtung
vor dem Austreten aus der Luftauslassöffnung gefiltert und insbesondere von Gerüchen
befreit. Auch kann durch eine solche Ausgestaltung ein besonders kompaktbauender Umluftadapter
bereitgestellt werden.
[0027] Vorzugsweise ist die Filtereinrichtung, insbesondere das Geruchsfilterelement, in
Strömungsrichtung der Luft vor der Luftauslassöffnung angeordnet.
[0028] In vorteilhaften Weiterbildungen bedeckt die Filtereinrichtung, insbesondere das
Geruchsfilterelement, wenigstens abschnittsweise die Luftauslassöffnung.
[0029] In zweckmäßigen Weiterbildungen umfasst die Dunstabzugeinrichtung wenigstens eine
Wrasenschirmeinrichtung, wobei der Umluftadapter innerhalb der lateralen Abmessungen
der Wrasenschirmeinrichtung, insbesondere über der Wrasenschirmeinrichtung angeordnet
ist. Hierdurch wird eine besonders kompaktbauende Anordnung eines Umluftadapters ermöglicht
und somit die Installation und/oder Montage der Dunstabzugseinrichtung erheblich erleichtert.
[0030] Dabei sind die lateralen Abmessungen der Wrasenschirmeinrichtung insbesondere die
Breite und/oder Tiefe der Wrasenschirmeinrichtung. Vorzugsweise sind die lateralen
Abmessungen die horizontalen Abmessungen der Wrasenschirmeinrichtung.
[0031] Dabei ist eine Wrasenschirmeinrichtung insbesondere zum wenigstens teilweisen Auffangen
von aufsteigendem Wrasen und/oder Luft geeignet und ausgebildet. Je nach Aufgabe und
Ausgestaltung kann die Wrasenschirmeinrichtung unterschiedliche Formen und Größen
aufweisen.
[0032] Vorzugsweise ist die Wrasenschirmeinrichtung unterhalb der Gebläseeinrichtung angeordnet.
Insbesondere stellt die Wrasenschirmeinrichtung den Ansaugabschnitt wenigstens abschnittsweise
bereit.
[0033] Bevorzugt ist die Wrasenschirmeinrichtung unterhalb einer Deckenwandung angeordnet
und/oder wenigstens abschnittsweise in eine Deckenwandung integriert.
[0034] Besonders bevorzugt ist das Geruchsfilterelement in einem lateralen Abstand von weniger
als 3 m, insbesondere weniger als 2 m, vorzugsweise weniger als 1 m bevorzugt weniger
als 0,5 m und ganz besonders bevorzugt von weniger als 0,3 m oder sogar weniger als
0,1 m zu der Gebläseeinrichtung angeordnet ist. Hierdurch wird eine besonders kompaktbauende
Anordnung eines Umluftadapters ermöglicht und somit die Installation und/oder Montage
der Dunstabzugseinrichtung erheblich erleichtert.
[0035] Vorzugsweise ist das Geruchsfilterelement in Strömungsrichtung der Luft im Wesentlichen
unmittelbar hinter dem Luftauslass der Gebläseeinrichtung angeordnet.
[0036] In vorteilhaften Weiterbildungen ist der Umluftadapter in einem lateralen Abstand
von weniger als 3 m, insbesondere weniger als 2 m, vorzugsweise weniger als 1 m bevorzugt
weniger als 0,5 m und besonders bevorzugt weniger als 0,3 m oder sogar weniger als
0,1 m zu der Gebläseeinrichtung angeordnet.
[0037] In zweckmäßigen Weiterbildungen weist die Gebläseeinrichtung eine Abmessung entlang
der Höhe von weniger als 0,4 m insbesondere weniger als 0,3 m und bevorzugt weniger
als 0,2 m oder sogar noch weniger aufweist. Hierdurch wird eine besonders kompaktbauende
Ausgestaltung der Dunstabzugeinrichtung und/oder eine platzsparende Integration der
Dunstabzugeinrichtung in wenigstens einen Deckenabschnitt ermöglicht.
[0038] Dabei ist eine Abmessung entlang der Höhe insbesondere eine vertikale Abmessung.
[0039] Vorzugsweise ist die Gebläseeinrichtung so angeordnet, dass ihre Abmessung entlang
der Höhe weniger als 0,4 m insbesondere weniger als 0,3 m und bevorzugt weniger als
0,2 m oder sogar noch weniger beträgt.
[0040] Besonders bevorzugt ist die Filtereinrichtung reversibel aus der Gehäuseeinrichtung
entnehmbar und/oder vertikal insbesondere in der Aufnahme angeordnet. Hierdurch ist
das Geruchsfilterelement, insbesondere der Umluftadapter und vorzugsweise die Dunstabzugseinrichtung
besonders benutzerfreundlich zu warten.
[0041] Vorzugsweise ist die Filtereinrichtung, insbesondere das Geruchsfilterelement, von
einem Benutzer wenigstens abschnittsweise reversible aus der Gehäuseeinrichtung und/oder
der Aufnahme entnehmbar.
[0042] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist die Filtereinrichtung, insbesondere das Geruchsfilterelement,
wenigstens abschnittsweise reversible zur Reinigung und/oder Wartung aus der Gehäuseeinrichtung
entnehmbar.
[0043] Bevorzugt ist die Filtereinrichtung, insbesondere das Geruchsfilterelement, vertikal
angeordnet und/oder ausgerichtet. Vorzugsweise ist die Filtereinrichtung, insbesondere
das Geruchsfilterelement, senkrecht und/oder quer zu der Wrasenschirmeinrichtung und/oder
zu wenigstens einer Deckenwandung orientiert bzw. ausgerichtet.
[0044] Vorzugsweise umfasst die Dunstabzugeinrichtung wenigstens zwei Gebläseeinrichtungen.
[0045] In vorteilhaften Weiterbildungen ist jeder der wenigstens zwei Gebläseeinrichtungen
wenigstens ein Umluftadapter zugeordnet.
[0046] Vorzugsweise sind die wenigstens zwei Gebläseeinrichtungen, insbesondere die Luftauslässe
der wenigstens zwei Gebläseeinrichtungen, wenigstens abschnittsweise in und/oder von
der Gehäuseeinrichtung wenigstens eines Umluftadapters aufgenommen. Hierdurch wird
eine besonders große Saugleistung ermöglicht und Luft und/oder Wrasen besonders leistungsstark
und effektiv in den Ansaugabschnitt gesaugt.
[0047] Besonders bevorzugt umfasst die Gehäuseeinrichtung wenigstens zwei Luftauslassöffnungen,
wobei jeder der Luftauslassöffnungen wenigstens eine Aufnahme für wenigstens eine
Filtereinrichtung mit jeweils wenigstens einem Geruchsfilterelement zugeordnet ist.
[0048] Der erfindungsgemäße Umluftadapter für eine Dunstabzugeinrichtung ist nach wenigstens
einer der Ausführungen, wie sie zuvor beschrieben sind, ausgestaltet.
[0049] Vorzugsweise ist der Umluftadapter dazu geeignet und ausgebildet, einen Umluftbetrieb
wenigstens einer Dunstabzugeinrichtung zu ermöglichen.
[0050] In vorteilhaften Weiterbildungen ist der Umluftadapter zur Nachrüstung von vorhandenen
bzw. bestehenden und/oder bereits installierten Dunstabzugseinrichtungen geeignet
und ausgestaltet.
[0051] Auch der erfindungsgemäße Umluftadapter bietet die Vorteile, wie sie zuvor zu der
einer erfindungsgemäßen Dunstabzugeinrichtung ausgeführt wurden. Insbesondere ermöglicht
ein erfindungsgemäßer Umluftadapter eine einfache Inbetriebnahme einer Dunstabzugeinrichtung
in einem Umluftbetrieb, vorzugsweise im Wesentlichen ohne eine Installation von weiteren
und/oder zusätzlichen Baugruppen.
[0052] Das erfindungsgemäße Deckenlüftersystem, insbesondere für einen Umluftbetrieb, umfasst
wenigstens eine Dunstabzugeinrichtung mit wenigstens einem Umluftadapter wie sie zuvor
beschrieben ist und wenigstens einen Luftausblasabschnitt in Wirkverbindung mit der
Luftauslassöffnung. Dabei ist der Luftausblasabschnitt wenigstens abschnittsweise
in eine Deckenwandung integriert und/oder wird wenigstens abschnittsweise von der
Deckenwandung bereitgestellt.
[0053] Vorzugsweise wird der Luftausblasabschnitt wenigstens abschnittsweise von einem Ausblasgitter
und/oder einer Schattenfuge insbesondere in wenigstens einem Wandanschlussbereich
der Deckenwandung bereitgestellt. Je nach Aufgabe und Ausgestaltung kann der Luftausblasabschnitt
auch von wenigstens einer Öffnung, Bohrung und oder Ähnlichem bereitgestellt werden.
[0054] Wie zuvor schon ausgeführt umfasst das Deckenlüftersystem wenigstens eine Deckenwandung.
Die Deckenwandung ist also Teil des Deckenlüftersystems.
[0055] Vorzugsweise umfasst der Luftausblasabschnitt keinen Filter, insbesondere keinen
Geruchsfi Iter.
[0056] Bevorzugt ist zwischen der Luftauslassöffnung und dem Luftausblasabschnitt, insbesondere
in einer luftströmungstechnischen Verbindung der Luftauslassöffnung und des Luftausblasabschnitt,
kein Filter, insbesondere keinen Geruchsfilter angeordnet.
[0057] Auch das erfindungsgemäße Deckenlüftersystem weist die zu der erfindungsgemäßen Dunstabzugseinrichtung
aufgeführten Vorteile auf. Des Weiteren ist ein erheblicher Vorteil, dass der Luftausblasabschnitt
wenigstens abschnittsweise in eine Deckenwandung integriert und/oder wenigstens abschnittsweise
von der Deckenwandung bereitgestellt wird.
[0058] Hierdurch kann Luft bzw. Wrasen, welche von der Gebläseeinrichtung in die Gehäuseeinrichtung
geblasen und mittels des Geruchsfilterelementes von Gerüchen weitgehend befreit wurde,
nach dem Austreten aus der Luftauslassöffnung besonders zuverlässig in einem Umluftbetrieb
durch den Luftausblasabschnitt in die Umgebung zurückgeführt werden.
[0059] Dadurch, dass der Luftausblasabschnitt wenigstens abschnittsweise in eine Deckenwandung
integriert und/oder wenigstens abschnittsweise von der Deckenwandung bereitgestellt
wird, kann das Deckenlüftersystem besonders einfach installiert und/oder montiert
werden, denn der Luftausblasabschnitt kann individuell und/oder gemäß den räumlichen
Anforderungen flexibel positioniert und unter nur sehr geringem zeitlichen Aufwand
montiert und/oder bereitgestellt werden.
[0060] Bevorzugt ist der Luftausblasabschnitt in einem lateralen Abstand von mehr als 1
m, insbesondere mehr als 2 m, vorzugsweise mehr als 3 m oder noch mehr zu der Luftauslassöffnung
angeordnet. Hierdurch wird eine Störung der Luftströmung der ungefilterten Luft in
den Ansaugabschnitt durch die Luftströmung der gefilterten Luft aus dem Luftausblasabschnitt
weitgehend vermieden.
[0061] Vorzugsweise ist der Luftausblasabschnitt außerhalb der lateralen Abmessungen der
Wrasenschirmeinrichtung angeordnet.
[0062] Besonders bevorzugt stellt die Deckenwandung wenigstens abschnittsweise einen Luftleitkanal
bereit, welcher die Luftauslassöffnung und den Luftausblasabschnitt luftströmungstechnisch
verbindet. Der Luftleitkanal wird also durch den Freiraum zwischen Deckenwandung und
Decke einer abgehängten Decke bereitgestellt. Hierdurch ist das Deckenlüftersystem
besonders einfach und kostengünstig zu installieren, denn ein Einbau eines Verbindungsbauteils
zum wenigstens abschnittsweisen Verbinden der Luftauslassöffnung und des Luftausblasabschnittes
oder ähnlicher Vorrichtungen ist nicht nötig.
[0063] In zweckmäßigen Weiterbildungen stellt die Deckenwandung wenigstens abschnittsweise
einen Luftleitkanal zum Leiten von Luft von wenigstens der Luftausblasöffnung zu wenigstens
dem Luftausblasabschnitt bereit.
[0064] Vorzugsweise stellt ein Deckenholraum wenigstens abschnittsweise einen Luftleitkanal
zum Leiten von Luft von wenigstens der Luftausblasöffnung zu wenigstens dem Luftausblasabschnitt
bereit.
[0065] Dabei ist ein Deckenholraum insbesondere ein Hohlraum in einer Decke. Vorzugsweise
wird ein Deckenholraum wenigstens abschnittsweise von wenigstens einer Deckenwandung
begrenzt.
[0066] In vorteilhaften Weiterbildungen sind die Luftauslassöffnung und der Luftausblasabschnitt
nicht mittels eines Gehäuses, wie z. B. einem Rohr, einem Schacht oder einer ähnlichen
Einrichtung zum Leiten von Luft, luftströmungstechnisch verbunden.
[0067] Vorzugsweise weist das Deckenlüftersystem keine separate Einrichtung und/oder Baugruppe
zum Leiten von Luft von wenigstens der Luftausblasöffnung zu wenigstens dem Luftausblasabschnitt
auf. Insbesondere weist das Deckenlüftersystem keine zusätzliche Einrichtung neben
einem von einem Deckenholraum bereitgestellten Luftleitkanal auf.
[0068] Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Sensoreinrichtung mit wenigstens einem Feuchtigkeitssensorelement
zur Messung einer Feuchtigkeit umfasst. Hierdurch kann ein Feuchtigkeitsgehalt und/oder
ein Feuchtigkeitswert in dem Luftleitkanal und/oder an der Deckenwandung besonders
zuverlässig ermittelt und beobachtet werden.
[0069] Vorzugsweise ermittelt die Sensoreinrichtung, insbesondere das Feuchtigkeitssensorelement,
wenigstens einen Wert für eine Feuchtigkeit der Luft, vorzugsweise einen Wert für
den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in dem Luftleitkanal und/oder in dem Umluftadapter
und/oder in der Dunstabzugeinrichtung und/oder in dem Luftausblasabschnitt.
[0070] In zweckmäßigen Weiterbildungen ermittelt die Sensoreinrichtung, insbesondere das
Feuchtigkeitssensorelement, einen Wert für eine Feuchtigkeit an wenigstens einem Abschnitt
der Deckenwandung.
[0071] Bevorzugt übermittelt die Sensoreinrichtung wenigstens ein Signal, insbesondere einen
Wert der Feuchtigkeit, an die Steuereinrichtung und/oder die Gebläseeinrichtung.
[0072] In vorteilhaften Weiterbildungen ist die Sensoreinrichtung in und/oder an dem Luftleitkanal
und/oder dem Umluftadapter und/oder der Dunstabzugeinrichtung und/oder dem Luftausblasabschnitt
angeordnet.
[0073] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben eines Deckenlüftersystems, wie
es zuvor beschrieben ist, wird von der Gebläseeinrichtung ausgeblasene Luft und/oder
Wrasen mittels des Geruchsfilterelements wenigstens teilweise von Gerüchen befreit
und die wenigstens teilweise von Gerüchen befreite Luft und/oder der wenigstens teilweise
von Gerüchen befreite Wrasen einem Umluftbetrieb zugeführt.
[0074] Vorzugsweise wird von der Gebläseeinrichtung ausgeblasene Luft und/oder Wrasen mittels
des Geruchsfilterelementes wenigstens teilweise von Gerüchen befreit und insbesondere
durch die Luftauslassöffnung und den Luftausblasabschnitt einem Umluftbetrieb zugeführt.
[0075] Auch das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben weist die zuvor schon ausgeführten
Vorteile des erfindungsgemäßen Deckenlüftersystems auf.
[0076] Bevorzugt ermittelt die Sensoreinrichtung wenigstens einen Wert für eine Feuchtigkeit
der Luft und/oder des Wrasens.
[0077] Insbesondere ermittelt die Sensoreinrichtung, vorzugsweise das Feuchtigkeitssensorelement,
einen Wert für den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in dem Luftleitkanal und/oder in dem
Umluftadapter und/oder in der Dunstabzugeinrichtung und/oder in dem Luftausblasabschnitt.
[0078] Besonders bevorzugt erfolgt eine Einstellung einer Gebläseleistung der wenigstens
einen Gebläseeinrichtung in Abhängigkeit wenigstens eines Signals der Sensoreinrichtung.
[0079] Vorzugsweise wird die Gebläseleistung, insbesondere in Abhängigkeit wenigstens eines
Signals der Sensoreinrichtung so eingestellt, dass eine Feuchtigkeit der Luft in dem
Luftleitkanal und/oder in dem Umluftadapter und/oder in der Dunstabzugeinrichtung
und/oder in dem Luftausblasabschnitt wenigstens zeitweise reduziert wird.
[0080] In vorteilhaften Weiterbildungen wird die Gebläseleistung so eingestellt, dass wenigstens
eine Feuchtigkeit der Luft oberhalb der Deckenwandung reduziert wird.
[0081] Vorzugsweise wird die Gebläseleistung so eingestellt, dass eine Feuchtigkeit an wenigstens
einem Abschnitt der Deckenwandung wenigstens zeitweise reduziert wird.
[0082] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
[0083] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugeinrichtung mit wenigstens einem Umluftadapter in einer Schnittansicht von
der Seite;
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugeinrichtung mit wenigstens einem Umluftadapter in einer Ansicht von oben;
- Figur 3
- eine rein schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugeinrichtung mit wenigstens einem Umluftadapter in einer Schnittansicht von
der Seite;
- Figur 4
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Umluftadapters in einer Schnittansicht von der Seite;
- Figur 5
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Umluftadapters in einer Schnittansicht von der Seite;
- Figur 6
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Deckenlüftersystems in einer Schnittansicht von der Seite;
- Figur 7
- eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Deckenlüftersystems in einer Schnittansicht von der Seite;
- Figur 8
- eine rein schematische Darstellung eines des erfindungsgemäßen Deckenlüftersystems
gemäß Figur 6;
- Figur 9
- eine rein schematische Darstellung eines des erfindungsgemäßen Deckenlüftersystems
gemäß Figur 7; und
- Figur 10
- eine rein schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Deckenlüftersystems in einer Schnittansicht von der Seite.
[0084] In Figur 1 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dunstabzugeinrichtung
mit wenigstens einem Umluftadapter in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0085] Die Dunstabzugeinrichtung 1 umfasst hier eine Steuereinrichtung 3, einen Ansaugabschnitt
4 in Wirkverbindung zu einer Gebläseeinrichtung 5 und eine Wrasenschirmeinrichtung
12.
[0086] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel stellt die Wrasenschirmeinrichtung
12, welche hier zwei Filterelemente 21 umfasst, abschnittsweise den Ansaugabschnitt
4 bereit. Je nach Aufgabe und Ausführung können die Filterelemente 21 z. B. als ein
Fettfilterelement und/oder als ein Feuchteadsorberelement ausgeführt sein. Auch ist
es möglich, dass nur ein Filterelement 21 umfasst ist und/oder wenigstens ein Filterelement
21 in einem anderen Abschnitt der Dunstabzugeinrichtung 1 angeordnet ist. Die Wrasenschirmeinrichtung
12 ermöglicht hier ein Auffangen bzw. Einfangen von aufsteigender Luft und/oder aufsteigendem
Wrasen.
[0087] Die Gebläseeinrichtung 5, welche hier als ein Radialgebläse ausgeführt ist, ist hier
oberhalb der Wrasenschirmeinrichtung 12 angeordnet und weist hier einen Luftauslass
11 auf. Die Gebläseeinrichtung 5 weist hier eine Abmessung entlang der Höhe 15 von
weniger als 0,4 m auf, sodass hier eine besonders kompaktbauende bzw. bauraumsparende
Ausführung einer Dunstabzugseinrichtung 1 ermöglicht wird. Je nach Aufgabe und Ausführung
kann die Gebläseeinrichtung 5 auch eine geringere Abmessung entlang der Höhe 15 aufweisen,
sodass eine noch kompaktbauende Ausführung einer Dunstabzugseinrichtung 1 ermöglicht
wird. Auch Gebläseeinrichtungen 5 mit einer größeren Abmessung entlang der Höhe 15
sind prinzipiell möglich.
[0088] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst der Umluftadapter 2 eine Gehäuseeinrichtung
6 mit einer Luftauslassöffnung 7 und eine Aufnahme 8 für eine Filtereinrichtung 9
mit einem Geruchsfilterelement 10.
[0089] Die Gehäuseeinrichtung 6 ist hier luftdicht an der Wrasenschirmeinrichtung 12 aufgenommen
und schließt hier die Gebläseeinrichtung 5 abschnittsweise ein. Somit ist hier die
Gebläseeinrichtung 5 in von der Gehäuseeinrichtung 6 und einem Abschnitt der Wrasenschirmeinrichtung
12 umschlossen, sodass aus der Gebläseeinrichtung 5 und/oder dem Luftauslass 11 ausströmende
Luft und/oder ausströmender Wrasen im Wesentlichen nur durch die Luftauslassöffnung
7 in die Umgebung der Dunstabzugseinrichtung 1 gelangen kann. Die Gebläseeinrichtung
5 ist somit hier in der Gehäuseeinrichtung 6 aufgenommen. Je nach Aufgabe und Ausgestaltung
kann die Gebläseeinrichtung 5 auch nur abschnittsweise in der Gehäuseeinrichtung 6
aufgenommen sein. So kann z. B. auch nur der Luftauslass 11 in der Gehäuseeinrichtung
6 aufnehmen und/oder von der Gehäuseeinrichtung 6 umschlossen sein. Auch ist es möglich
und vorteilhaft, dass die Gehäuseeinrichtung 6 des Umluftadapters 2 an der Dunstabzugseinrichtung
1 aufgenommen und insbesondere befestigt ist.
[0090] Die Gehäuseeinrichtung 6 weist hier eine Abmessung entlang der Höhe 24 auf, welche
im Wesentlichen der Abmessung entlang der Höhe 15 der Gebläseeinrichtung 5 entspricht.
Somit wird hier eine besonders kompaktbauende Ausführung einer Dunstabzugseinrichtung
1 mit einem Umluftadapter 2 ermöglicht.
[0091] Die Aufnahme 8 für die Filtereinrichtung 9 mit einem Geruchsfilterelement 10 ist
hier in der Gehäuseeinrichtung 6, in Strömungsrichtung der aus der Gebläseeinrichtung
5 ausströmenden Luft und/oder des austretenden Wrasens vor der Luftauslassöffnung
7 angeordnet. Somit ist hier die Aufnahme 8 für die Filtereinrichtung 9 der Luftauslassöffnung
7 zugeordnet.
[0092] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bedeckt die Filtereinrichtung 9 die
Luftauslassöffnung 7 bzw. deckt die Luftauslassöffnung 7 ab, sodass aus der Gebläseeinrichtung
5 und/oder dem Luftauslass 11 ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen im Wesentlichen
vor dem Austreten aus der Luftauslassöffnung 7 die Filtereinrichtung 9 durchströmt.
Somit wird hier Luft und/oder Wrasen vor dem Austritt aus der Luftauslassöffnung 7
mittels der Filtereinrichtung 9 gefiltert. Das Geruchsfilterelement 10 der Filtereinrichtung
10 ermöglicht hier, die Luft und/oder den Wrasen teilweise oder sogar gänzlich von
Gerüchen bzw. Gerüche verursachenden Anteilen zu befreien.
[0093] Die Filtereinrichtung 9, welche hier vertikal angeordnet ist, ist reversible aus
der Gehäuseeinrichtung 6 und der Aufnahme 8 entnehmbar. Somit wird hier z. B. eine
besonders benutzerfreundliche Wartung und/oder ein schneller Austausch der Filtereinrichtung
9, insbesondere des Geruchsfilterelementes 10, ermöglicht.
[0094] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der laterale Abstand 14 zwischen
dem Geruchsfilterelement 10 und der Gebläseeinrichtung 5 kleiner als 3 m. Je nach
Aufgabe und Ausführung kann der laterale Abstand 14 zwischen dem Geruchsfilterelement
10 und der Gebläseeinrichtung 5 kleiner als 1 m oder sogar weniger als 0,1 m sein,
um so eine besonders kompaktbauende bzw. bauraumsparende Ausführung einer Dunstabzugseinrichtung
1 mit einem Umluftadapter 2 zu ermöglichen. Je nach Aufgabe und Ausführung können
die lateralen Dimensionen der Gehäuseeinrichtungen 6 dem lateralen Abstand 14 angepasst
werden.
[0095] In Figur 2 ist rein schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugeinrichtung 1 mit wenigstens einem Umluftadapter 2 in einer Ansicht von
oben dargestellt.
[0096] Wie in Figur 1 umfasst in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die Dunstabzugeinrichtung
1 eine Steuereinrichtung 3, einen Ansaugabschnitt 4 in Wirkverbindung zu einer Gebläseeinrichtung
5 und eine Wrasenschirmeinrichtung 12 und der Umluftadapter 2 weist hier eine Gehäuseeinrichtung
6 mit einer Luftauslassöffnung 7 und eine Aufnahme 8 für eine Filtereinrichtung 9
mit einem Geruchsfilterelement 10 auf.
[0097] Wie in Figur 1 ist hier die Gebläseeinrichtung 5 in der Gehäuseeinrichtung 6 des
Umluftadapters 2 aufgenommen, sodass aus der Gebläseeinrichtung 5 und/oder dem Luftauslass
11 ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen im Wesentlichen nur durch die Luftauslassöffnung
7 in die Umgebung der Dunstabzugseinrichtung 1 gelangen kann. Die Filtereinrichtung
9 ist hier vertikal und senkrecht zu der Wrasenschirmeinrichtung 12 orientiert und/oder
angeordnet.
[0098] Dabei ist hier der Umluftadapter 2, insbesondere die Gehäuseeinrichtung 6 des Umluftadapters
2 oberhalb der Wrasenschirmeinrichtung 12 und innerhalb der lateralen Abmessungen
13 der Wrasenschirmeinrichtung 12 angeordnet. Dabei sind hier die lateralen Abmessungen
13 der Wrasenschirmeinrichtung 12 durch die Tiefe 22 und die Breite 23 der Wrasenschirmeinrichtung
12 bestimmt. Eine Ausführung einer Dunstabzugseinrichtung 1, bei welcher der Umluftadapter
2 innerhalb der lateralen Abmessungen 13 der Wrasenschirmeinrichtung 12 angeordnet
ist, stellt eine besonders bauraumsparende Dunstabzugseinrichtung 1 bereit und ermöglicht
eine besonders einfache wenigstens abschnittsweise Installation einer Dunstabzugseinrichtung
1 mit einem Umluftadapter 2 in einer Deckenwandung 102.
[0099] In Figur 3 ist rein schematisch ein anderes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugeinrichtung 1 mit wenigstens einem Umluftadapter 2 in einer Schnittansicht
von der Seite dargestellt.
[0100] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Dunstabzugeinrichtung 1
eine Steuereinrichtung 3, eine Wrasenschirmeinrichtung 12 und einen Ansaugabschnitt
4 in Wirkverbindung zu zwei Gebläseeinrichtungen 5, 16. Der Umluftadapter 2 weist
hier eine Gehäuseeinrichtung 6 mit zwei Luftauslassöffnung 7, 17 auf, welchen hier
jeweils eine Aufnahme 8, 18 für jeweils eine Filtereinrichtung 9, 19 mit einem Geruchsfilterelement
10, 20 zugeordnet ist. Der Umluftadapter 2 ist dabei oberhalb der Wrasenschirmeinrichtung
12 angeordnet.
[0101] Die zwei Gebläseeinrichtungen 5, 16, welche hier als Radialgebläse ausgeführt und
oberhalb der Wrasenschirmeinrichtung 12 angeordnet sind, sind hier in der Gehäuseeinrichtung
6 des Umluftadapters 2 aufgenommen. Dabei ist hier die Gehäuseeinrichtung 6 an der
Wrasenschirmeinrichtung im Wesentlichen luftdicht aufgenommen. Somit sind hier die
Gebläseeinrichtungen 5, 16 von der Gehäuseeinrichtung 6 und einem Abschnitt der Wrasenschirmeinrichtung
12 umschlossen, sodass aus den Gebläseeinrichtungen 5, 16 ausströmende Luft und/oder
ausströmender Wrasen im Wesentlichen nur durch die Luftauslassöffnungen 7, 17 in die
Umgebung der Dunstabzugseinrichtung 1 austreten kann.
[0102] Wie in Figur 1 wird auch in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die aus den
Gebläseeinrichtungen 5, 16 ausströmende Luft und/oder ausströmender Wrasen mittels
der Filtereinrichtungen 9, 19 gefiltert, bevor die Luft und/oder der Wrasen in die
Umgebung der Dunstabzugseinrichtung 1 mit einem Umluftadapter 2 gelangen kann.
[0103] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel wird aus den Gebläseeinrichtungen 5,
16 austretende Luft und/oder ausströmender Wrasen in die Gehäuseeinrichtung 6 eingeleitet
und durchströmt vor dem Austreten aus den Luftauslassöffnungen 7, 17 die den Luftauslassöffnungen
7, 17 zugeordneten Geruchsfilterelemente 10, 20. Dabei befreien hier die Geruchsfilterelemente
10, 20 die sie durchströmende Luft teilweise oder sogar gänzlich von Gerüchen bzw.
Gerüche verursachenden Anteilen.
[0104] Je nach Aufgabe und Ausführung können die Gebläseeinrichtungen 5, 16 auch in einem
Umluftadapter 2 mit nur einer Luftauslassöffnung 7 aufgenommen sein. Auch kann es
vorteilhaft sein, dass jede Gebläseeinrichtung 5, 16 in jeweils einem separaten Umluftadapter
wenigstens abschnittsweise aufgenommen ist. Zum Beispiel kann jedem Luftauslass 11
einer Gebläseeinrichtung 5, 16 ein separater Umluftadapter 2 zugeordnet sein.
[0105] In Figur 4 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Umluftadapters
2 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0106] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst der Umluftadapter 2 eine Gehäuseeinrichtung
6 mit einer Luftauslassöffnung 7, welcher eine Aufnahme 8 für eine Filtereinrichtung
9 mit einem Geruchsfilterelement 10 zugeordnet ist. Je nach Aufgabe und Ausführung
kann die Filtereinrichtung 9 zusätzlich zu dem Geruchsfilterelement 10 noch weitere
Filterelemente 21, wie z. B. ein Fettfilterelement und/oder ein Feuchteadsorberelement
umfassen.
[0107] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Filtereinrichtung 9 vertikal
in der Gehäuseeinrichtung 6 angeordnet aufgenommen. Je nach Aufgabe und Ausführung
kann die Filtereinrichtung 9 aber auch außen an der Gehäuseeinrichtung 6 angeordnet
sein. Auch ist es möglich, dass die Filtereinrichtung 9 anders z. B. horizontal orientiert
ist.
[0108] Die Filtereinrichtung 9 ist hier reversibel aus der Gehäuseeinrichtung 6 entnehmbar.
So kann hier die Filtereinrichtung 9 z. B. aus einer in Figur 4 rein schematisch dargestellten
Betriebsstellung in eine in Figur 5 rein schematisch dargestellte Entnahmestellung
überführt werden, in welche die Filtereinrichtung 9 abschnittsweise oder sogar gänzlich
aus der Gehäuseeinrichtung 6 entnommen ist. Somit kann der hier schematisch dargestellte
Umluftadapter 2 besonders einfach, benutzerfreundlich und/oder zeitsparend gewartet
werden.
[0109] In Figur 6 ist rein schematisch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Deckenlüftersystems
100 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0110] Das Deckenlüftersystem 100, welches hier für einen Umluftbetrieb geeignet und ausgeführt
ist, umfasst hier eine erfindungsgemäße Dunstabzugeinrichtung 1 mit einem Umluftadapter
2 und zwei Luftausblasabschnitten 101 in Wirkverbindung mit der Luftauslassöffnung
7 des Umluftadapters. Je nach Aufgabe und Ausführung kann das Deckenlüftersystem 100
auch nur einen einzigen Luftausblasabschnitten 101 umfassen.
[0111] Des Weiteren umfasst hier das Deckenlüftersystem 100 eine Deckenwandung 102, in welche
hier die Dunstabzugseinrichtung 1 mit Umluftadapter 2 abschnittsweise integriert ist.
So ist in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Ansaugabschnitt 4, welcher
hier abschnittsweise von einer Wrasenschirmeinrichtung 12 bereitgestellt wird, abschnittsweise
in die Deckenwandung 102 integriert. Dabei ist hier die Gebläseeinrichtung 5, welche
hier von einer Gehäuseeinrichtung 6 des Umluftadapters 2 aufgenommen ist, oberhalb
der Deckenwandung 102 in einem Deckenholraum 106 einer hier abgehängten Decke angeordnet.
[0112] Die zwei Luftausblasabschnitte 101 sind hier abschnittsweise in die Deckenwandung
102 integriert. Somit kann in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel Luft und/oder
Wrasen von unterhalb der Deckenwandung 102 in den Ansaugabschnitt 4 zu der Gebläseeinrichtung
5 gesaugt werden. Die von der Gebläseeinrichtung 5 in die Gehäuseeinrichtung 6 ausgeblasene
bzw. aus der Gebläseeinrichtung 5 in die Gehäuseeinrichtung 6 ausströmende Luft und/oder
Wrasen wird hier mittels der Filtereinrichtung 9 gefiltert, bevor die Luft und/oder
der Wrasen hier aus der Luftauslassöffnung 7 in den Deckenholraum 106 oberhalb der
Deckenwandung 102 austritt.
[0113] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel stellt die Deckenwandung 102 abschnittsweise
einen Luftleitkanal 103 bereit, welcher die Luftauslassöffnung 7 und die Luftausblasabschnitte
101 luftströmungstechnisch verbindet. Somit wird hier aus der Luftauslassöffnung 7
in den Deckenholraum 106 austretende gefilterte Luft und/oder Wrasen oberhalb der
Deckenwandung 102 zu den Luftausblasabschnitten 101 geleitet und durch die Luftausblasabschnitte
101 nach unten, unterhalb der Deckenwandung 101 ausgeblasen. Folglich ermöglicht das
Deckenlüftersystem 100 hier einen Umluftbetrieb. Somit kann hier gemäß des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Betreiben eines Deckenlüftersystems 100 von der Gebläseeinrichtung
5 ausgeblasene Luft und/oder Wrasen mittels des Geruchsfilterelements 10 wenigstens
teilweise von Gerüchen befreit werden und die wenigstens teilweise von Gerüchen befreite
Luft und/oder Wrasen einem Umluftbetrieb zugeführt werden.
[0114] Die Luftausblasabschnitte 101 sind hier jeweils in einen lateralen Abstand von mehr
als 3 m zu der Luftauslassöffnung angeordnet, sodass die Strömungen der in den Ansaugabschnitt
4 angesaugten Luft und der aus den Luftausblasabschnitten 101 ausgeblasene Luft sich
nur unwesentlich oder sogar gar nicht beeinflussen.
[0115] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Deckenlüftersystem 100 eine
Sensoreinrichtung 104 mit einem Feuchtigkeitssensorelement 105 auf, welches hier oberhalb
der Deckenwandung 102 zwischen der Luftauslassöffnung 7 und einem der zwei Luftausblasabschnitte
101 angeordnet ist.
[0116] Die Sensoreinrichtung 104 ermittelt hier wenigstens einen Wert für die Feuchtigkeit
der Luft und/oder der Deckenwandung 102 im Luftleitkanal 103 und übermittelt diesen
hier, als ein Signal an die Steuereinrichtung 3 und/oder die Gebläseeinrichtung 5.
Somit kann hier in Abhängigkeit des Signals der Sensoreinrichtung 104 die Gebläseleistung
der Gebläseeinrichtung 5 eingestellt werden. Hierdurch kann hier z. B. eine (übermäßige)
Feuchtigkeit der Luft und/oder der Deckenwandung 102 in dem Luftleitkanal erkannt
werden und gegebenenfalls durch eine Erhöhung der Gebläseleistung und/oder einen Betreiben
der Gebläseeinrichtung 5 über einen vorbestimmten Zeitraum verringert oder sogar gänzlich
beseitigt werden.
[0117] In Figur 7 ist rein schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Deckenlüftersystems 100 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0118] Auch hier umfasst das Deckenlüftersystem 100 eine erfindungsgemäße Dunstabzugeinrichtung
1 mit einem Umluftadapter 2, zwei Luftausblasabschnitten 101 in Wirkverbindung mit
der Luftauslassöffnung 7 eine Deckenwandung 102, in welche hier die Dunstabzugseinrichtung
1 mit Umluftadapter 2 abschnittsweise integriert ist.
[0119] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel werden die zwei Luftausblasabschnitte
101 abschnittsweise von der Deckenwandung 101 in Form einer Schattenfuge hier im Anschlussbereich
zu den Wänden bereitgestellt.
[0120] Auch das hier dargestellte Deckenlüftersystem 100 ermöglicht einen Umluftbetrieb
wie er in Figur 6 dargestellt ist.
[0121] In Figur 8 ist schematisch das erfindungsgemäße Deckenlüftersystem 100 gemäß Figur
6 dargestellt. Dabei ist hier der Strömungsverlauf der Luft und/oder des Wrasens rein
schematisch mit gestrichelten Pfeilen angedeutet.
[0122] In Figur 9 ist rein schematisch das erfindungsgemäße Deckenlüftersystem 100 gemäß
Figur 7 dargestellt. Dabei ist hier der Strömungsverlauf der Luft und/oder des Wrasens
rein schematisch mit gestrichelten Pfeilen angedeutet.
[0123] In Figur 10 ist rein schematisch ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Deckenlüftersystems 100 in einer Schnittansicht von der Seite dargestellt.
[0124] Auch hier umfasst das Deckenlüftersystem 100 eine erfindungsgemäße Dunstabzugeinrichtung
1 mit einem Umluftadapter 2, zwei Luftausblasabschnitten 101 in Wirkverbindung mit
der Luftauslassöffnung 7 eine Deckenwandung 102, in welche hier die Dunstabzugseinrichtung
1 mit Umluftadapter 2 abschnittsweise integriert ist.
[0125] Dabei umfasst Dunstabzugeinrichtung 1 hier zwei Gebläseeinrichtungen 5, 16, welche
hier in der Gehäuseeinrichtung 6 eines Umluftadapters 2 mit zwei Luftauslassöffnungen
7, 17 aufgenommen ist. Jeder der Luftauslassöffnungen 7, 17 ist hier jeweils eine
Filtereinrichtung 9, 19 mit jeweils einem Geruchsfilterelement 10, 20 zugeordnet.
Bezugszeichenliste
[0126]
- 1
- Dunstabzugeinrichtung
- 2
- Umluftadapter
- 3
- Steuereinrichtung
- 4
- Ansaugabschnitt
- 5
- Gebläseeinrichtung
- 6
- Gehäuseeinrichtung
- 7
- Luftauslassöffnung
- 8
- Aufnahme
- 9
- Filtereinrichtung
- 10
- Geruchsfilterelement
- 11
- Luftauslass
- 12
- Wrasenschirmeinrichtung
- 13
- laterale Abmessung
- 14
- lateraler Abstand
- 15
- Abmessung entlang der Höhe
- 16
- Gebläseeinrichtung
- 17
- Luftauslassöffnung
- 18
- Aufnahme
- 19
- Filtereinrichtung
- 20
- Geruchsfilterelement
- 21
- Filterelement
- 22
- Tiefe
- 23
- Breite
- 24
- Abmessung entlang der Höhe
- 100
- Deckenlüftersystem
- 101
- Luftausblasabschnitt
- 102
- Deckenwandung
- 103
- Luftleitkanal
- 104
- Sensoreinrichtung
- 105
- Feuchtigkeitssensorelement
- 106
- Deckenholraum
- 200
- Deckenlüftereinrichtung
1. Dunstabzugeinrichtung (1), insbesondere Deckenlüftereinrichtung (200), mit wenigstens
einer Gebläseeinrichtung (5) und mit wenigstens einem Umluftadapter (2) mit wenigstens
einer Filtereinrichtung (9) wobei die Dunstabzugeinrichtung (1) wenigstens eine Steuereinrichtung
(3) und wenigstens einen Ansaugabschnitt (4) in Wirkverbindung zu der wenigstens einen
Gebläseeinrichtung (5) umfasst, wobei der Umluftadapter (2) wenigstens eine Gehäuseeinrichtung
(6) mit wenigstens einer Luftauslassöffnung (7) aufweist, wobei der Luftauslassöffnung
(7) wenigstens eine Aufnahme (8) für die wenigstens eine Filtereinrichtung (9) mit
wenigstens einem Geruchsfilterelement (10) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gebläseeinrichtung (5), insbesondere wenigstens ein Luftauslass (11) der Gebläseeinrichtung
(5), wenigstens abschnittsweise von der Gehäuseeinrichtung (6) des Umluftadapters
(2) aufgenommen ist.
2. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseeinrichtung (6) wenigstens abschnittsweise, insbesondere luftdicht an
der Dunstabzugeinrichtung (1) aufnehmbar ist.
3. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der beiden
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (9) in der Gehäuseeinrichtung (6) aufgenommenen und/oder angeordnet
ist.
4. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugeinrichtung (1) wenigstens eine Wrasenschirmeinrichtung (12) umfasst
und dass der Umluftadapter (2) innerhalb der lateralen Abmessungen (13) der Wrasenschirmeinrichtung
(12) insbesondere über der Wrasenschirmeinrichtung (12) angeordnet ist.
5. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Geruchsfilterelement (10) in einem lateralen Abstand (14) von weniger als 3 m,
insbesondere weniger als 2 m, vorzugsweise weniger als 1 m bevorzugt weniger als 0,5
m und besonders bevorzugt weniger als 0,3 m oder sogar weniger als 0,1 m zu der Gebläseeinrichtung
(5) angeordnet ist.
6. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläseeinrichtung (5) eine Abmessung entlang der Höhe (15) von weniger als 0,4
m insbesondere weniger als 0,3 m und bevorzugt weniger als 0,2 m oder sogar noch weniger
aufweist.
7. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (9) reversibel aus der Gehäuseeinrichtung (6) entnehmbar ist
und/oder dass die Filtereinrichtung (9) vertikal angeordnet ist.
8. Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugeinrichtung (1) wenigstens zwei Gebläseeinrichtungen (5, 16) umfasst.
9. Umluftadapter für eine Dunstabzugeinrichtung, nach wenigstens einer der Ausgestaltungen
in einem der vorhergehenden Ansprüche.
10. Deckenlüftersystem (100), insbesondere für einen Umluftbetrieb, umfassend wenigstens
eine Dunstabzugeinrichtung (1) mit wenigstens einem Umluftadapter (2) nach einem der
Ansprüche 1 bis 8 und wenigstens einen Luftausblasabschnitt (101) in Wirkverbindung
mit der Luftauslassöffnung (7),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Luftausblasabschnitt (101) wenigstens abschnittsweise in eine Deckenwandung (102)
integriert ist und/oder wenigstens abschnittsweise von der Deckenwandung (102) bereitgestellt
wird.
11. Deckenlüftersystem (100) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftausblasabschnitt (101) in einem lateralen Abstand von mehr als 1 m, insbesondere
mehr als 2 m, vorzugsweise mehr als 3 m zu der Luftauslassöffnung angeordnet ist.
12. Deckenlüftersystem (100) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenwandung (102) wenigstens abschnittsweise einen Luftleitkanal (103) bereitstellt,
welcher die Luftauslassöffnung (7) und den Luftausblasabschnitt (101) luftströmungstechnisch
verbindet.
13. Deckenlüftersystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Sensoreinrichtung (104) mit wenigstens einem Feuchtigkeitssensorelement
(105) zur Messung einer Feuchtigkeit umfasst ist.
14. Verfahren zum Betreiben eines Deckenlüftersystems (100) nach einem der vorherigen
Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass von der Gebläseeinrichtung (5) ausgeblasene Luft und/oder Wrasen mittels des Geruchsfilterelements
(10) wenigstens teilweise von Gerüchen befreit wird und dass die wenigstens teilweise
von Gerüchen befreite Luft und/oder Wrasen einem Umluftbetrieb zugeführt wird.
15. Verfahren nach dem Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinrichtung (104) wenigstens einen Wert für eine Feuchtigkeit der Luft
und/oder des Wrasens ermittelt.
16. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstellung einer Gebläseleistung der wenigstens einen Gebläseeinrichtung (5)
in Abhängigkeit wenigstens eines Signals der Sensoreinrichtung (104) erfolgt.