[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Klimagerätes, ein Computerprogramm,
ein Regel- und Steuergerät, ein Klimagerät und Verwendung einer Leistungsminderung
einer Umwälzpumpe.
[0002] Klimageräte umfassend Wärmepumpen erfreuen sich unter anderem für die Wärmeversorgung
von Gebäuden aufgrund der geringen Emissionen zunehmender Beliebtheit. Ebenso wie
Klimaanlagen umfassen Wärmepumpen in der Regel einen Kältekreis, der beispielsweise
bei sogenannten Split-Geräten ein Innenteil des Klimagerätes in einem zu versorgenden
Gebäude und ein Außenteil außerhalb angeordnet haben können, wobei Innenteil und Außenteil
durch den Kältekreis zum Wärmetransport verbunden sein können. Häufig wird der Phasenwechsel
des Kältemittels im Kältekreis in den Wärmetransport einbezogen. Zur Gewährleistung
eines Druckunterschiedes für einen Phasenwechsel in Verflüssiger (Kondensator) und
Verdampfer weist der Kältekreis regelmäßig einen Verdichter (häufig als Kompressor
ausgeführt) auf.
[0003] Zur Steigerung der Effizienz des Kältekreises kann es sinnvoll sein, den Verdichter
in oberen Leistungsbereichen zu betreiben, wodurch eine Gefahr einer Beschädigung
des Verdichters besteht. Zur Vermeidung von Beschädigungen des Verdichters muss der
Kältekreis möglichst präzise geregelt werden, so dass eine Beschädigung des Verdichters
vermieden werden kann.
[0004] In der
JP 2007-155 189 A wird eine Einrichtung zur Bereitstellung von Warmwasser umfassend eine Wärmepumpe
beschrieben. Die Wärmepumpe weist einen Kältekreis auf, der mittels eines Wärmetauschers
Wärme auf einen Wasserkreislauf übertragen kann, in dem ein Warmwasserspeicher angeordnet
ist. Zur Steuerung der Einrichtung werden Signale verschiedener Temperatursensoren
erfasst. Das Problem einer möglichen Beschädigung des Verdichters aufgrund von Überhitzung
wird nicht gelöst.
[0005] Die
US 2012 / 055 178 A1 zeigt eine Einrichtung zur Warmwasserversorgung umfassend eine Wärmepumpe. Diese
umfasst einen Kältekreis, in dem eine Wärmetauscher zur Übertragung von Wärme vom
Kältemittel auf Wasser angeordnet ist. In einen zusätzlichen Kreislauf kann bei einem
Erfassen einer Temperatur des Kompressors größer einer Grenztemperatur durch Öffnen
eines Ventils Wasser der Warmwasserversorgung als Kühlwasser durch den Kompressor
gefördert werden. Nachteilig muss hierfür aufwendig ein gesonderter Kühlkreislauf
für den Kompressor vorgesehen werden.
[0006] In der
DE 30 44 898 A1 wird eine Wärmepumpenanlage mit einem Kältekreis und einem Heizkreis beschrieben.
Es wird vorgeschlagen, in einem Abtauvorgang des Verdampfers eine Umwälzpumpe des
Heizkreises in Betrieb zu belassen, damit ein Wärmespeicher zum Abtauen eines Wärmekollektors
mit Wärme des Heizkreises nachgeladen wird. Das Problem einer möglichen Überhitzung
eines Kompressors kann auch auf diesem Wege nicht gelöst werden.
[0007] Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben eines
Klimagerätes, ein Computerprogramm, ein Regel- und Steuergerät, ein Klimagerät und
eine Verwendung vorzuschlagen, die die geschilderten Probleme des Standes der Technik
zumindest teilweise überwinden. Insbesondere soll das Verfahren zum Betreiben eines
Klimagerätes einen sicheren Betrieb eines Kältekreises des Klimagerätes, insbesondere
eines Verdichters des Kältekreises, auch in hohen Leistungsbereichen, ermöglichen.
[0008] Zudem soll die Erfindung einfach umsetzbar sein und die Komplexität eines Klimagerätes
zumindest nicht wesentlich erhöhen.
[0009] Diese Aufgaben werden gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der hier vorgeschlagenen Lösung sind in den unabhängigen
Patentansprüchen angegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die in den abhängigen
Patentansprüchen aufgeführten Merkmale in beliebiger, technologisch sinnvoller, Weise
miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung definieren.
Darüber hinaus werden die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale in der Beschreibung
näher präzisiert und erläutert, wobei weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
dargestellt werden.
[0010] Hierzu trägt ein Verfahren zum Betreiben eines Klimagerätes bei, das Klimagerät aufweisend
einen Kältekreis und einen Heizkreis, dazu eingerichtet Wärme vom Kältekreis auf den
Heizkreis zu übertragen, wobei eine Steuerung eines im Heizkreis zirkulierenden Volumenstromes
Wärmeträgers zur Beeinflussung von Betriebsparametern des Kältekreises genutzt wird
und dabei der im Heizkreis zirkulierende Volumenstrom derart gemindert wird, dass
eine Temperatur des Verdichters eine Grenztemperatur nicht überschreitet.
[0011] Bei dem Klimagerät kann es sich um eine Einrichtung zur Klimatisierung von Gebäuden
handeln, beispielsweise um eine Heizungsanlage umfassend eine Wärmepumpe mit einem
Kältekreis.
[0012] In der Regel zirkuliert in einem Kältekreis ein Kältemittel, wobei dieses in einen
Verdampfer des Kältekreises Wärme von einem Umgebungsmedium (Grundwasser, Umgebungsluft,
Erdwärme) Wärme aufnehmen kann und dabei in einen gasförmigen Zustand übergeht. Durch
eine Erhöhung des Druckes im Kältekreis mittels eines Verdichters kann das Kältemittel
in einem Kondensator (Verflüssiger) unter Wärmeabgabe wieder in den flüssigen Zustand
überführt werden. Im Anschluss wird das Kältemittel über ein Expansionsventil, das
den vom Verdichter aufgebauten Druck mindert, dem Verdampfer zurückgeführt. Verdampfer
und Kondensator können an oder in einem Wärmetauscher angeordnet sein, um eine Aufnahme
bzw. Abgabe hoher Wärmeströme zu ermöglichen. Hierzu kann der Verflüssiger beispielsweise
in Wirkverbindung mit einem Wärmetauscher zum Wärmeaustausch mit einem Heizkreis des
Gebäudes stehen. Im Heizkreis kann ein Wärmeträger, häufig Heizungswasser, zirkulieren
und mit Verbrauchern wie Heizkörper, Flächenheizungen oder auch einer Einrichtung
zur Warmwasserbereitstellung (beispielsweise ein Wärmetauscher) verbunden sein. Häufig
ist der Wärmeträger hierbei Heizungswasser. Der Heizkreis kann einen Vorlauf und einen
Rücklauf umfassen, wobei über den Vorlauf erwärmter Wärmeträger aus der Einrichtung
zur Warmwasserbereitstellung Verbrauchern zugeführt wird und über den Rücklauf zur
Einrichtung zur Warmwasserbereitstellung zurückströmen kann. In der Regel umfasst
ein Heizkreis eine Umwälzpumpe, die ein Zirkulieren des Wärmeträgers im Heizkreis
bewirken kann. Mittels einer Steuerung der Leistung der Umwälzpumpe kann somit eine
Steuerung des Volumenstromes Wärmeträger, also eine Steuerung der Durchflussmenge
Wärmeträger, im Heizkreis bewirkt werden. Die Umwälzpumpe kann elektronisch ansteuerbar
sein und mit einem Regel- und Steuergerät des Klimagerätes elektrisch verbunden sein.
[0013] Häufig ist der Verdampfer in einem Außenteil der Wärmepumpe außerhalb des Gebäudes
und der Verflüssiger in einem Innenteil der Wärmepumpe innerhalb des Gebäudes angeordnet.
Es sind auch sogenannte Monoblock-Wärmepumpen bekannt, bei denen Verdampfer und Verflüssiger
in einem Gerät angeordnet sind.
[0014] Der Verdichter kann beispielsweise ein Scrollverdichter oder ein Rollkolbenverdichter
sein, die für den Einsatz in einem Wärmepumpenkreislauf sehr gut geeignet sind und
zudem eine lange Standzeit aufweisen. Es ist allerdings auch möglich, dass der Verdichter
auch ein Hubkolbenverdichter, ein Vielzellenverdichter oder ein Schraubenverdichter
ist.
[0015] Der Verdichter des Kältekreises kann einen Elektromotor als Antrieb aufweisen. Verdichter
und Elektromotor können hierzu beispielsweise über eine Welle verbunden sein. Insbesondere
kann der Elektromotor ein Synchronmotor, ausgeführt als bürstenloser Gleichstrommotor
sein. Der Aufbau eines Elektromotors ist aus dem Stand der Technik bekannt.
[0016] Das im Kältekreis zirkulierende Kältemittel kann ein beliebiges Kältemittel einer
Wärmepumpe sein. Beispielsweise sind R134a oder R410a bekannte Kältemittel für Wärmepumpen,
aufgrund deren hohen Klimaschädigungspotentials kommen nunmehr auch R290, R717 oder
R744 zum Einsatz.
[0017] Der Verdampfer kann dazu eingerichtet sein, Wärme von einem Umgebungsmedium aufzunehmen.
In der Regel verwendete Umgebungsmedien sind Umgebungsluft, (Grund-)Wasser oder auch
Erdwärme. Insbesondere bei Verdampfern, die zum Wärmeaustausch mit Umgebungsluft eingerichtet
sind, besteht das Risiko, dass Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft am Wärmetauscher
kondensiert und Eis bildet.
[0018] Eine (teilweise) Vereisung des Wärmetauschers des Verdampfers mindert den Wärmekontakt
zwischen Umgebungsluft und Verdampfer und damit die Effizienz des Wärmetauschers und
kann sogar zu Beschädigungen desselben führen. Daher kann unter definierten Voraussetzungen,
die eine Vereisung des Wärmetauschers des Verdampfers anzeigen, ein Enteisungsprozess
ausgelöst werden, in dem vorhandenes Eis am Wärmetauscher des Verdampfers abgeschmolzen
werden kann. Ein Parameter, der zur Erkennung der Notwendigkeit eines Enteisungsprozesses
herangezogen werden kann, ist eine Temperatur des Kältemittels im Verdampfer bzw.
des Verdampfers. Für einen Enteisungsprozess kann der Kältekreis mittels eines Vier-Wege-Ventils
eine Kältekreisumkehr von einem Heizbetrieb in einen Kühlbetrieb schalten, wodurch
dem Verdampfer Wärme zugeführt werden kann. Die Dauer eines Enteisungsprozesses ist
dabei von verschiedenen Umständen abhängig, neben anlagenspezifischen Größen, beispielsweise
die Temperatur und Feuchtigkeit der Umgebungsluft. In der Regel kann ein Enteisungsprozess
zwischen 4 und 20 Minuten in Anspruch nehmen.
[0019] Modulierende Wärmepumpen ermöglichen eine bedarfsorientierte Regelung des Kältekreises,
beispielsweise durch ein Regel- und Steuergerät des Klimagerätes. Zur Beeinflussung
der Heizleistung können insbesondere eine Öffnungsweite des Expansionsventils sowie
eine Leistung des Verdichters (aufeinander abgestimmt) eingestellt werden. Mittels
der Öffnungsweite des Expansionsventils und die Steuerung der Leistung des Verdichters
kann ein spezifischer thermodynamischer Kreisprozess definiert werden. Neben einem
effizienten Betrieb des Kältekreises innerhalb des spezifischen thermodynamischen
Kreisprozesses bzw. einer entsprechenden Hüllkurve muss die Regelung absichern, dass
der Verdichter nicht überhitzt und insbesondere eine maximale Austrittstemperatur
des Kältemittels nicht überschreitet.
[0020] Modulierende Wärmepumpen können durch eine Anpassung der Heizleistung an den aktuellen
Wärmebedarf den Energiebedarf einer Wärmepumpe deutlich reduzieren. Eine modulierende
Wärmepumpe kann auf eine Normtemperatur ausgelegt werden und einen wirtschaftlichen
Betrieb bei niedrigen Temperaturen mit hoher Heizleistung, beispielsweise zur Bereitstellung
von Heizwärme und Warmwasser, als auch bei höheren Außentemperaturen mit geringer
Heizleistung lediglich zur Warmwasserversorgung, ermöglichen. Häufig kann bei sogenannten
bivalenten Systemen ein zweiter Wärmeerzeuger, beispielsweise eine elektrische Zusatzheizung
in Betrieb genommen, wenn die Heizleistung der Wärmepumpe den Wärmebedarf nicht mehr
decken kann. Es besteht somit ein Bedürfnis, eine möglichst hohe Heizleistung zu ermöglichen
damit ein Vorhalten eines zweiten Wärmeerzeugers auch bei niedrigen Außentemperaturen
nicht nötig ist.
[0021] Beim Betreiben einer Wärmepumpe mit hoher oder maximaler Heizleistung wird der Verdichter
stark beansprucht, wodurch eine Temperatur des Verdichters sowie auch des austretenden
Kältemittels in kritische Temperaturbereiche ansteigen können. Diese auftretenden
hohen Temperaturen können den Kältekreis destabilisieren und insbesondere zu einer
Beschädigung des Verdichters führen.
[0022] Eine Regelung einer modulierenden Wärmepumpe bzw. des Kältekreises betreibt den Verdichter
zunächst mit einer Nennleistung und versucht einen Punkt innerhalb der Hüllkurve anzufahren.
Hierbei wird auch eine Öffnungsposition des Expansionsventils in die Regelung einbezogen,
um die Austrittstemperatur des Kältemittels aus dem Verdichter, die Verdampfungstemperatur
sowie die Kondensationstemperatur innerhalb der hierfür zulässigen bzw. vorgesehenen
Bereiche zu halten.
[0023] Eine Idee der Erfindung besteht darin, eine Steuerung des Volumenstromes (der Durchflussmenge)
Wärmeträger im Heizkreis in die Regelung des Kältekreises des Klimagerätes einzubeziehen,
um Betriebsparameter des Kältekreises zu beeinflussen. Mit anderen Worten kann die
Steuerung des Volumenstromes als Stellglied für eine Regelung eines oder mehrerer
Betriebsparameter des Kältekreises als Regelgrößen einbezogen bzw. eingesetzt werden
/ sein.
[0024] Ein Betriebsparameter eines Kältekreises ist insbesondere eine (aktuelle und/oder
zu erwartende) Betriebstemperatur des Kältemittels und/oder mindestens einer Komponente
des Kältekreises. Ein Betriebsparameter kann auch ein von einer Temperatur abgeleiteter
und/oder eine Temperatur (signifikant) beeinflussender Parameter einer Komponente
des Kältekreises sein. Beispielhaft können zu beeinflussende Betriebsparameter eine
Austrittstemperatur des Kältemittels aus einem Verdichter oder eine Gehäusetemperatur
des Verdichters sein. Dabei können mittels eines hier vorgeschlagenen Verfahrens insbesondere
Betriebsparameter dahingehend beeinflusst werden, dass ein Grenzwert, beispielsweise
eine Grenztemperatur, nicht unter oder insbesondere überschritten wird und/ oder der
Kältekreis in dem definierten thermodynamischen Kreisprozess bzw. der Hüllkurve betrieben
wird. Bei dem Beeinflussen des Betriebsparameters kann es sich um eine Regelung des
Betriebsparameters mit der Steuerung des Volumenstromes Wärmeträger als Stellglied
handeln.
[0025] Ein im Heizkreis zirkulierender Volumenstrom des Wärmeträgers kann gezielt so gesteuert
werden, dass damit eine Beeinflussung bzw. Einstellung von mindestens einem Betriebsparameter
des Kältekreises erfolgen kann.
[0026] Gemäß einem hier vorgeschlagenen Verfahren kann ein Volumenstrom (oder Massestrom)
eines im Heizkreis zirkulierenden Wärmeträgers genutzt werden, um Betriebsparameter
eines Kältekreises einer Wärmepumpe, insbesondere die Austrittstemperatur des Kältemittels
aus dem Verdichter und die Verdampfungstemperatur zu beeinflussen. Beispielsweise
kann bei einer kritisch hohen Austrittstemperatur des Kältemittels aus dem Verdichter
der Volumenstrom des Wärmeträgers im Heizkreis gemindert werden, um die Austrittstemperatur
zu senken und/ oder zu stabilisieren. Bei einem sich stabilisierenden Betriebszustand
des Kältekreises kann die Regelung des Kältekreises dann die Leistung des Verdichters
reduzieren und/ oder auch durch eine Öffnungsweite des Expansionsventils anpassen.
[0027] Insbesondere (direkt) nach einem Enteisungsprozess und einer damit verbundenen (erneuten)
Kältekreisumkehr kann ein Anfahren zu kritischen Zuständen des Verdichters führen.
So versucht die (automatische) Regelung des Kältekreises häufig auch hierbei einen
stabilen Umlaufprozess im Kältekreis zu bewirken und fährt den Verdichter auf eine
Nennleistung bzw. den Kompressor auf eine Nenndrehzahl (Startdrehzahl) an. Gleichzeitig
versucht die Regelung eine Öffnungsposition des Expansionsventils einzustellen, um
einen Betriebspunkt innerhalb der Hüllkurve anzufahren. Es hat sich jedoch gezeigt,
dass im Anschluss an einen Enteisungsprozess, möglicherweise bedingt durch die Kältekreisumkehr,
eine kurzzeitige Erhöhung der Temperatur des Verdichters, insbesondere der Gehäusetemperatur
auftreten kann. Hierbei kann das Anfahren des Verdichters auf Nenndrehzahl bzw. das
Öffnen des Expansionsventils auf die Startöffnungsweite nachteilig sein.
[0028] Gemäß einer Ausgestaltung kann ein Zeitpunkt einer Beendigung eines (aktuellen bzw.
aktuell nicht mehr erforderlichen) Enteisungsprozesses erfolgen. Der Enteisungsprozess
steht hierbei insbesondere auch für einen Betriebsmodus, der nicht dem üblichen bzw.
normalen Betrieb des Klimageräts entspricht, sondern darauf abgestimmt ist, ein (gezieltes)
Enteisen von mindestens einem (vorbestimmten) Bauteil des Klimagerätes zu bewirken
oder zumindest zu fördern. Sofern das Verfahren durch ein Regel- und Steuergerät (des
Klimagerätes oder der Wärmepumpe) durchgeführt wird, liegt diesem in der Regel auch
eine Information über einen Enteisungsprozess vor, da das Regel- und Steuergerät diesen
zumeist gleichfalls auslöst. Alternativ kann ein Enteisungsprozess bzw. dessen Beendigung
auch anhand von Betriebsparametern des Kältekreises festgestellt werden.
[0029] Im Anschluss an den Enteisungsprozess kann gezielt der Volumenstrom Wärmeträger im
Heizkreis gemindert werden, um kritisch Zustände von Betriebsparametern des Kältekreises
im Anschluss an einen Enteisungsprozess bzw. die Rückkehr zum Normalbetrieb zu vermeiden.
[0030] Dabei kann das "Mindern des Volumenstromes" insbesondere durch Ansteuerung einer
Umwälzpumpe des Heizkreis bewirkt werden. So wurde festgestellt, dass das Mindern
des im Heizkreis zirkulierenden Volumenstromes und damit verbunden ein Mindern des
aus dem Kältekreis ausgetragenen Wärmestromes zu einer schnelleren Stabilisierung
des Kältekreises in Verbindung mit einer Vermeidung zu hoher Austrittstemperaturen
aus dem Verdichter bzw. des Verdichtergehäuses führen kann.
[0031] Eine Anwendung eines hier vorgeschlagenen Verfahrens, also insbesondere ein Absenken
des Volumenstromes Wärmeträger im Heizkreis kann somit sinnvoll erscheinen, sobald
festgestellt wird, dass ein Betriebsparameter einen kritischen Bereich erreicht. Die
Betriebsparameter können dabei insbesondere Betriebsparameter eines Verdichters des
Kältekreises sein, wie eine Austrittstemperatur des Kältemittels aus dem Verdichter
oder eine Gehäusetemperatur des Verdichters.
[0032] Das Mindern des Volumenstromes kann beispielsweise auf einen konkreten, möglicherweise
auf einem (Daten-)Speicher (des Regel- und Steuergeräts) hinterlegten (geminderten)
Volumenstrom erfolgen. Alternativ oder kumulativ kann der Volumenstrom auch derart
gemindert werden, dass ein vorgegebener Wärmeaustrag aus dem Kältekreis erreicht bzw.
nicht überschritten wird. Der Wärmestrom kann unter Einbeziehung einer Vorlauf- und/
oder einer Rücklauftemperatur, sowie einer erfassten Durchflussmenge ermittelt werden.
[0033] Gemäß einer Ausgestaltung können auch weitere Betriebsparameter oder Betriebsdaten
des Kältekreises oder der Wärmepumpe in eine Bestimmung eines Umfanges der Minderung
des Volumenstromes einbezogen werden, beispielsweise eine Kondensationstemperatur
des Kältemittels.
[0034] Gemäß einer Ausgestaltung kann das Mindern des Volumenstromes durch eine Minderung
der Leistung einer Umwälzpumpe des Heizkreises bewirkt werden.
[0035] Gemäß einer Ausgestaltung kann die Durchführung eines hier vorgeschlagenen Verfahrens
nach einem definierten (vorgegebenen) Zeitraum beendet werden. Der Volumenstrom im
Heizkreis kann wieder in einen Normalbetrieb (Heizbetrieb) geregelt werden. Der Zeitraum
kann dabei durch Versuche an einer Referenzanlage ermittelt werden und beispielsweise
eine Zeitspanne kennzeichnen, innerhalb derer sich eine entsprechender Kältekreis
nach Beendigung des Enteisungsprozesses stabilisiert. Der Zeitraum kann alternativ
so gewählt sein, dass eine Schutzfunktion des Kältekreises wirksam wird und kritischen
Zuständen des Kältekreises entgegenwirkt. Ein geeigneter Zeitraum (beispielsweise
im Anschluss an einen Enteisungsprozess oder nach einem Feststellen eines kritischen
Zustandes eines Betriebsparameters des Kältekreises) kann in einem Bereich von 1 Minute
bis 10 Minuten liegen.
[0036] Nach einem weiteren Aspekt wird auch ein Computerprogramm vorgeschlagen, welches
zur (zumindest teilweisen) Durchführung eines hier vorgestellten Verfahrens eingerichtet
ist. Dies betrifft mit anderen Worten insbesondere ein Computerprogramm (-produkt),
umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer, diesen
veranlassen, ein hier vorgeschlagenes Verfahren auszuführen.
[0037] Nach einem weiteren Aspekt wird auch ein maschinenlesbares Speichermedium vorgeschlagen,
auf dem das Computerprogramm gespeichert ist. Regelmäßig handelt es sich bei dem maschinenlesbaren
Speichermedium um einen computerlesbaren Datenträger.
[0038] Nach einem weiteren Aspekt wird auch ein Regel- und Steuergerät für ein Klimagerät
vorgeschlagen, eingerichtet zur Durchführung eines hier vorgeschlagenen Verfahrens.
Das Regel- und Steuergerät kann insbesondere dazu eingerichtet sein, den Kältekreis
zu regeln, und hierzu beispielsweise einen Prozessor aufweisen, und/ oder über diesen
verfügen. In diesem Zusammenhang kann der Prozessor beispielsweise das auf einem Speicher
(des Regelund Steuergeräts) hinterlegte Verfahren ausführen. In vorteilhafter Weise
können auf dem Speicher des Regel- und Steuergeräts auch Betriebsdaten und beispielsweise
eine Hüllkurve des Kältekreises und/ oder ein geminderter Volumenstrom bzw. eine geminderte
Leistung der Umwälzpumpe hinterlegt werden oder sein.
[0039] Nach einem weiteren Aspekt wird auch ein Klimagerät vorgeschlagen, aufweisend ein
hier vorgeschlagenes Regel- und Steuergerät. Das Klimagerät kann eine Wärmepumpe mit
einem Kältekreis, in dem ein Kältemittel zirkuliert, umfassen, die Umgebungswärme
(aus Luft, Erdreich oder Wasser) aufnimmt und über einen Kältekreis einem Gebäude
für Heizung und/ oder Warmwasserversorgung bereitstellt. Das Klimagerät kann zudem
einen Heizkreis aufweisen, der mittels einer Einrichtung zum Wärmeaustausch Wärme
aus dem Kältekreis aufnehmen oder auch an diesen abgeben kann (Kühlbetrieb). Im Heizkreis
kann hierfür ein Wärmeträger zirkulieren, angetrieben durch eine Umwälzpumpe.
[0040] Das Klimagerät kann insbesondere zumindest teilweise außen angeordnet sein, so dass
für bestimmte Betriebszustände ein mit einem Verdampfer in Wirkverbindung stehender
Wärmetauscher vereisen kann. Das Klimagerät kann insbesondere einen Enteisungsprozess
durchführen, wobei verschiedene Betriebsparameter des Kältekreises bzw. der Wärmepumpe
erfasst werden können und hinsichtlich der Notwendigkeit einer Durchführung eines
Enteisungsprozesses ausgewertet werden können. Das Klimagerät kann weiterhin insbesondere
ein modulierendes Klimagerät sein, dass eine Heizleistung an den (aktuellen) Bedarf
anpassen kann.
[0041] Nach einem weiteren Aspekt wird eine Verwendung einer Leistungsminderung einer Umwälzpumpe
eines Heizkreises eines Klimagerätes zum Absenken einer Gehäusetemperatur eines Verdichters
oder einer Austrittstemperatur des Kältemittels aus dem Verdichter eines mit dem Heizkreis
verbundenen Kältekreises. Dabei können insbesondere Heizkreis und Kältekreis über
eine Einrichtung zum Wärmeaustausch verbunden sein.
[0042] Die im Zusammenhang mit dem Verfahren erörterten Details, Merkmale und vorteilhaften
Ausgestaltungen können entsprechend auch bei dem hier vorgestellten Computerprogramm,
dem Regel- und Steuergerät und/ oder dem Klimagerät auftreten und umgekehrt. Insoweit
wird auf die dortigen Ausführungen zur näheren Charakterisierung der Merkmale vollumfänglich
Bezug genommen.
[0043] Hier werden somit ein Verfahren zum Betreiben eines Klimagerätes, ein Computerprogramm,
ein Regel- und Steuergerät, ein Klimagerät sowie eine Verwendung einer Leistungsminderung
einer Umwälzpumpe angegeben, welche die mit Bezug auf den Stand der Technik geschilderten
Probleme zumindest teilweise lösen. Insbesondere tragen das Verfahren zum Betreiben
eines Kältekreises, das Computerprogramm, das Regel- und Steuergerät, das Klimagerät
sowie die Verwendung dazu bei, einen sicheren Betrieb des Klimagerätes und insbesondere
eines Kältekreises und des Verdichters des Kältekreises zu ermöglichen. Vorteilhaft
kann die Erfindung Temperaturspitzen im Verdichter bzw. dem Verdichtergehäuse mindern
und so den Betreib eines Klimagerätes mit hoher Heizleistung mit geringem Schädigungspotential
für den Kältekreis bzw. dessen Komponenten ermöglichen.
[0044] Zudem kann die Erfindung einfach und ohne bauliche Änderungen gegenüber einer Anlage
nach dem Stand der Technik umgesetzt werden. So ist insbesondere eine Durchführung
eines vorgeschlagenen Verfahrens durch ein Regel- und Steuergerät des Klimagerätes
möglich.
[0045] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der beiliegenden
Figuren näher erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Erfindung durch die angeführten
Ausführungsbeispiele nicht beschränkt werden soll. Insbesondere ist es, soweit nicht
explizit anders dargestellt, auch möglich, Teilaspekte der in den Figuren erläuterten
Sachverhalte zu extrahieren und mit anderen Bestandteilen und Erkenntnissen aus der
vorliegenden Beschreibung zu kombinieren. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass
die Figuren und insbesondere die dargestellten Größenverhältnisse nur schematisch
sind. Es zeigen:
- Fig. 1:
- ein hier vorgestelltes Klimagerät, und
- Fig. 2:
- Parameterverläufe, die sich bei Durchführung eines hier vorgestellten Verfahrens einstellen
können.
[0046] Fig. 1 zeigt beispielhaft und schematisch ein hier vorgestelltes Klimagerät 1, hier
ausgeführt als eine Wärmepumpe zur Versorgung eines Gebäudes 7 mit Wärmeenergie. Das
Klimagerät 1 kann ein Außenteil 6, das Umgebungswärme (Aero-, Geo- und/oder Hydrothermie)
aufnimmt, und ein Innenteil 8 zur Abgabe der aufgenommenen Wärme in das Gebäude 7umfassen.
In einem Kältekreis 16 kann hierzu ein Kältemittel in einer Umwälzrichtung Kältekreis
15 umgewälzt werden, das in einem Verdampfer 3 des Kältekreises 16 verdampfen und
in einem Verflüssiger (Kondensator) 4 des Kältekreises 16 verflüssigt werden kann.
Zudem können in dem Kältekreis 16 ein Verdichter 2 (auch als Kompressor bezeichnet)
und ein Expansionsventil 5 vorgesehen sein, wobei der Verdichter 2 durch einen Elektromotor
9 angetrieben werden kann. Das Expansionsventil 5 kann eine einstellbare Öffnungsweite
aufweisen, die motorisch, beispielsweise mittels eines Schrittmotors, ansteuerbar
sein kann. Das Kältemittel kann im Kältekreis 16 in einer Umwälzrichtung 15 vom Verdampfer
3 über den Verdichter 2 zum Verflüssiger 4 und weiter über das Expansionsventil 5
zurück zum Verdampfer 3 transportiert werden.
[0047] Am Verflüssiger 4 des Kältekreises 16 kann ein Wärmetauscher 12 angeordnet sein,
der Wärme vom Kältekreis 16 auf einen Heizkreis 11 übertragen kann. Im Heizkreis 11
kann, angetrieben von einer Umwälzpumpe 14 ein Wärmeträgermedium in einer Umwälzrichtung
17 des Heizkreises 11 zirkulieren und dieses Verbrauchern 13 im Heizkreis 11 zuführen.
Das Wärmträgermedium kann beispielsweise Heizungswasser sein. Der Heizkreis 11 kann
einen, in Umwälzrichtung 17 gesehen, vom Wärmtauscher 12 wegführenden Vorlauf 18 und
einen zum Wärmtauscher 12 zurückführenden Rücklauf 19 aufweisen.
[0048] Das Klimagerät 1 kann ein Regel- und Steuergerät 10 aufweisen, das dazu eingerichtet
ist, den Kältekreis 16 zu regeln. Hierfür kann eine (beispielsweise auf einem Speicher
des Regel- und Steuergeräts 10 hinterlegte) Hüllkurve als Führungsgröße und zumindest
die Öffnungsweite des Expansionsventils 5 sowie eine Leistung des Verdichters 2 als
Stellgröße dienen. Das Regel- und Steuergerät 10 kann mit verschiedenen Sensoren und
Komponenten des Klimagerätes 1 elektrisch verbunden sein, beispielsweise dem Verdichter
2, dem Verdampfer 3, dem Verflüssiger 4, dem Expansionsventil 5 und der Umwälzpumpe
14 des Heizkreises 11.
[0049] Fig. 2 zeigt beispielhaft und schematische Parameterverläufe, die sich bei einem
Klimagerät 1 nach dem Stand der Technik ohne Durchführung eines hier vorgeschlagenen
Verfahrens einstellen können. Es wird ein Verlauf einer Gehäusetemperatur 25 des Verdichters
2, und ein Verlauf einer Austrittstemperatur 24 des Kältemittels aus dem Verdichter
2 in Zusammenhang mit der Zeit t gezeigt.
[0050] In der Fig. 2 ist der Kältekreis 16 zunächst in einem stabilen Zustand. Zu einem
ersten Zeitpunkt 20 kann das Steuergerät 10 des Klimagerätes 1 einen Enteisungsprozess
auslösen, einhergehend mit einer deutlichen erkennbaren Absenkung im Verlauf der Gehäusetemperatur
25 und im Verlauf der Austrittstemperatur 24 des Kältemittels aus dem Verdichter 2.
Nach Beendigung des Enteisungsprozesses zum zweiten Zeitpunkt 21 kann das Steuergerät
10 den Verdichter 2 wieder anfahren und gleichzeitig das Expansionsventil 5 schrittweise
schließen, um einen Betriebspunkt innerhalb der Hüllkurve anzufahren. So kann zu einem
dritten Zeitpunkt 22 eine kritische Temperaturspitze im Verlauf der Gehäusetemperatur
25 auftreten, die über einer Grenztemperatur 23 des Verdichters 2 liegen kann. Derartige
Temperaturspitzen können durch ein hier vorgeschlagenes Verfahren vermieden werden.
[0051] Zur Vermeidung einer kritischen Temperatur im Gehäuse des Verdichters 2 und/ oder
des Kältemittels beim Austritt aus dem Verdichter 2 zum dritten Zeitpunkt 22 kann
ein Volumenstrom im Heizkreis 11 gemindert werden. Dies kann erfolgen, indem das Regel-
und Steuergerät 10 die Umwälzpumpe 14 des Heizkreises 11 mit geminderter Leistung
ansteuert. In Folge sinkt der über den Wärmetauscher 12 übertragene Wärmestrom und
somit die Wärmeentnahme aus dem Kältekreis 16 am Verflüssiger 4, wodurch der Umwälzprozess
im Kältekreis 16 stabilisiert und Temperaturspitzen im Verdichter 2 gedämpft werden
kann.
[0052] Vorsorglich sei angemerkt, dass die hier verwendeten Zahlwörter ("erste", "zweite",
...) vorrangig (nur) zur Unterscheidung von mehreren gleichartigen Gegenständen, Größen
oder Prozessen dienen, also insbesondere keine Abhängigkeit und/oder Reihenfolge dieser
Gegenstände, Größen oder Prozesse zueinander zwingend vorgeben. Sollte eine Abhängigkeit
und/oder Reihenfolge erforderlich sein, ist dies hier explizit angegeben oder es ergibt
sich offensichtlich für den Fachmann beim Studium der konkret beschriebenen Ausgestaltung.
Soweit ein Bauteil mehrfach vorkommen kann ("mindestens ein"), kann die Beschreibung
zu einem dieser Bauteile für alle oder ein Teil der Mehrzahl dieser Bauteile gleichermaßen
gelten, dies ist aber nicht zwingend.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Klimagerät
- 2
- Verdichter
- 3
- Verdampfer
- 4
- Verflüssiger
- 5
- Expansionsventil
- 6
- Außenteil
- 7
- Gebäude
- 8
- Innenteil
- 9
- Elektromotor
- 10
- Steuergerät
- 11
- Heizkreis
- 12
- Wärmetauscher
- 13
- Verbraucher
- 14
- Umwälzpumpe
- 15
- Umwälzrichtung Kältekreis
- 16
- Kältekreis
- 17
- Umwälzrichtung Heizkreis
- 18
- Vorlauf
- 19
- Rücklauf
- 20
- erster Zeitpunkt
- 21
- zweiter Zeitpunkt
- 22
- dritter Zeitpunkt
- 23
- Grenztemperatur
- 24
- Austrittstemperatur
- 25
- Gehäusetemperatur
1. Verfahren zum Betreiben eines Klimagerätes (1), aufweisend einen Kältekreis (16) und
einen Heizkreis (11), dazu eingerichtet Wärme vom Kältekreis (16) auf den Heizkreis
(11) zu übertragen, wobei eine Steuerung eines im Heizkreis (11) zirkulierenden Volumenstromes
Wärmeträger zur Beeinflussung von Betriebsparametern des Kältekreises (16) genutzt
wird und dabei der im Heizkreis (11) zirkulierende Volumenstrom derart gemindert wird,
dass eine Temperatur des Verdichters (2) eine Grenztemperatur (23) nicht überschreitet.
2. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei im Anschluss an einen Enteisungsprozess
des Kältekreises (16) der im Heizkreis (11) zirkulierende Volumenstrom Wärmeträger
gemindert wird und nach einem vorgegebenen Zeitraum der Volumenstrom im Heizkreis
(11) wieder in einen Normalbetrieb übergeht.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zur Festlegung der Minderung
des Volumenstromes im Heizkreis (11) weitere Betriebsdaten des Klimagerätes (1) einbezogen
werden.
4. Regel- und Steuergerät (10) eines Klimagerätes (1), eingerichtet zur Durchführung
eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3.
5. Klimagerät (1) mit einem Kältekreislauf (16) und Mitteln, die so angepasst sind, dass
sie die Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ausführen.
6. Computerprogramm, umfassend Befehle, die bewirken, dass das Klimagerät (1) des Anspruchs
5 ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ausführt.
7. Verwendung einer Leistungsminderung einer Umwälzpumpe (14) eines Heizkreises (11)
zum Absenken einer Gehäusetemperatur (25) eines Verdichters (2) eines mit dem Heizkreis
(11) verbundenen Kältekreises (16).