[0001] Die Erfindung betrifft die Konstruktion eines Wärmepumpengehäuses einer innenstehenden
Wärmepumpe. Bei der Nutzung eines brennbaren Kältemittels, wie beispielsweise R290,
R32, R1270, R600a oder R454C, muss ein druckdichtes Gehäuse genutzt werden, um sicherzustellen,
dass kein brennbares Kältemittel in den Aufstellungsraum austreten kann.
[0002] Eine solche Druckdichtigkeit des Gehäuses wird üblicherweise nach herkömmlichem Stand
der Technik dadurch erreicht, dass man mehrere oder alle Seiten miteinander verschweißt
oder verklebt. So beschreibt die
DE 195 36 925 A1 ein verklebbares Rahmengestell für einen Schaltschrank, das aus Rahmenschenkeln und
Eckverbindern zusammengesetzt ist, wobei die Rahmenschenkel als offene oder geschlossene
Hohlprofilabschnitte ausgebildet sind und Steckaufnahmen für an den Eckverbindern
angebrachte Steckelemente tragen. Die
DE 298 00 540 U1 beschreibt ein quaderförmiges Gehäuse mit schwenkbar angelenkter Tür bzw. klappbar
angelenkter Abdecklappe. Hiermit können flexibel verwendbare Lager- und Verriegelungselemente
für Türen und Abdeckklappen zum Einsatz kommen und die Türen müssen nicht der Öffnung
des Gehäuses genau entsprechen.
[0003] Eine weitere Möglichkeit ist, zwei tiefe Gehäusehälften mit Dichtelementen zu verschrauben.
Im Falle einer Leckage eines brennbaren Kältemittels aus dem Kältekreis besteht dann
aber einerseits das Problem, dass sich erheblicher Druck in dem dichten Gehäuse aufbauen
kann und andererseits, dass das Gehäuse nicht mehr gefahrlos geöffnet oder abtransportiert
werden kann. Da der Kältekreis dann nicht mehr zugänglich ist, kann er nicht mehr
repariert werden.
[0004] Als Wärmepumpengehäuse im Sinne der Erfindung sind dabei alle Gehäuseteile anzusehen,
in denen Vorrichtungen angeordnet sind, die Kältemittel führen oder im Leckagefall
führen könnten. Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass eine Vielzahl von Kapselungen
üblich ist. So können die Wärmeübertrager separate Gehäuse haben, ebenso die Steuerungselektronik
mit ihrer Kühlung, ebenso kann sich der gesamte Kältekreis in einem Gehäuse befinden,
es können Gehäuse getrennt von Belüftungsvorrichtungen oder auch Gehäuse, die mit
Außeneinheiten verbunden sind, oder Gehäuse, die ineinander verschachtelt sind, Wärmepumpengehäuse
im Sinne dieser Erfindung sein. Auch reine Außenhülle für Warmwasserbehälter und Heizkreisanschlüsse
zählt hierbei als Wärmepumpengehäuse, wenn sich darin eine Wärmepumpe befindet.
[0005] Im Servicefall oder im Reparaturfall muss der Kältekreis allseitig zugänglich sein.
Dies gilt für alle Gehäuse oder Kapselungen, die mit dem Kältekreis in Verbindung
stehen, damit im Zweifelsfall alle möglicherweise von Leckagen betroffenen Teile zugänglich
sind. Hierdurch ergibt sich ein Dilemma. Wenn eine Leckage vorliegt, könnte sich im
Inneren des jeweiligen Gehäuses bereits eine entzündliche Mischung aus Kältemittel
und Luft eingestellt haben. Methoden zur Öffnung des Gehäuses, die das Risiko von
Funkenbildung tragen, können dann nicht angewendet werden. Das kann aber dazu führen,
dass innerhalb des Gehäuses durch Austritt des unter Überdruck stehenden Kältemittels
ein Überdruck im Gehäuse entsteht, der sich im Moment des Öffnens schlagartig entlädt
und das Servicepersonal gefährdet.
[0006] Die daraus entstehenden Probleme sind seit langem bekannt. So lehrt die
WO 2015/032905 A1, dass ein Generator für elektrischen Strom in die Öffnung bzw. deren Verriegelung
dieses Raums integriert wird und bei deren Betätigung in einem ersten Schritt die
elektrische Energie erzeugt und bereitstellt, mit der ein Sensor aktiviert wird, und
der im Alarmfall die Verriegelung dann nicht freigibt, sondern eine Lüftung des abgeschlossenen
Raums veranlasst, und erst in einem zweiten Schritt eine Entriegelung und Öffnung
zulässt.
[0007] Die
DE 10 2019 124 531 A1 zeigt eine Sicherheitsspülvorrichtung für eine Wärmepumpe, vor allem eine Sole-Wasser-Wärmepumpe
zur sicheren Durchführung eines linksdrehenden thermodynamischen Kreisprozesses mittels
eines gefährlichen Arbeitsfluids, welches in einem geschlossenen, hermetisch dichten
Arbeitsfluidumlauf geführt wird, geeignet zur Aufstellung in einem Gebäude, aufweisend
ein Wärmepumpengehäuse, mindestens einen Verdichter für Arbeitsfluid, mindestens eine
Entspannungseinrichtung für Arbeitsfluid, mindestens zwei Wärmeübertrager für Arbeitsfluid
mit jeweils mindestens zwei Anschlüssen für Wärmeüberträgerfluide, wobei im Wärmepumpengehäuse
ein Kapselgehäuse vorgesehen wird, welches alle Apparate und Armaturen umschließt,
die von Arbeitsfluid durchströmt werden, und ein Mauerdurchbruch mit einem Luftkanal
für Spülluft vorgesehen wird, der mit dem Inneren des Kapselgehäuses verbunden ist
und an die Umwelt außerhalb des Gebäudes führt. Die vorliegende Erfindung betrifft
ein solches Kapselgehäuse, beschränkt sich aber nicht auf Sole-Wasser-Wärmepumpen.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist daher, eine wirtschaftliche Vorrichtung zur Verfügung
zu stellen, die die beschriebenen Nachteile nicht mehr aufweist. Diese Aufgabe wird
gelöst durch ein Stecksystem für ein dichtes Wärmepumpengehäuse, aufweisend
- einen rechteckigen Grundrahmen, der von Streben aus Strangprofilen und Eckverbindern
mit rechteckigem Querschnitt gebildet wird,
- und die Streben jeweils zwei Seiten aufweisen, die ins Innere des Grundrahmens weisen
und zwei Seiten, die zum Außenraum des Grundrahmens weisen,
- die Streben des Grundrahmens mit Eckverbindern verbunden sind,
- und Grundrahmen, Streben und Eckverbinder zusammen die Grundform eines Quaders bilden,
- und der Grundrahmen ein Volumen umschließt,
- die Streben an zwei benachbarten Seiten, die zum Außenraum des Grundrahmens weisen,
eine Vielzahl von nach außen gerichteten Standardverschraubungsstellen über die Länge
aufweisen,
- und in die Streben an den selben beiden benachbarten Seiten nach innen gerichtete
Aussparungen für Dichtungen vorgesehen und darin Dichtungen eingezogen sind,
- an den zum Außenraum des Grundrahmens weisenden Seiten aller Streben des Grundrahmens
Bleche anschraubbar sind, die den Inhalt des vom Grundrahmens umschlossenen Volumens
vollständig umschließen,
- die Wärmepumpenteile des Kältekreises innerhalb des Grundrahmens an den Innenseiten
der Streben befestigt sind, und
- das Gewicht des Kältekreises vom Grundrahmen an das den Grundrahmen umgebende Wärmepumpengehäuse
übertragen wird.
[0009] Vollständiges Umschließen des Inhalts des Grundrahmens durch die angeschraubten Bleche
schließt natürlich nicht aus, dass für elektrische Leitungen und für Wärmeträgeranschlüsse
Durchbrüche durch die Bleche vorgesehen werden, wobei diese im montierten Zustand
entsprechend abgedichtet sind.
[0010] Durch die Verwendung von Streben aus Strangprofilen ist es möglich, durch Anpassung
der Längen der Streben unterschiedliche Größen und Arten von Wärmepumpengehäusen in
einheitlicher Weise zu gestalten und man kann die Vorteile von Gleichteilen bei der
Fertigung ausschöpfen, was Kosten spart. Typischerweise wird der Grundrahmen aus 12
Streben gebildet, was einen Quader ergibt, beispielsweise mit je vier Streben oben
und unten sowie 4 weiteren Streben an den Seiten.
[0011] Weitere Ausgestaltungen betreffen die Streben. Hierbei wird vorgesehen, dass das
Strangprofil der Streben (2) ein Rechteckprofil aufweist, wobei
- je zwei Seiten ins Innere und zum Äußeren des Grundrahmens weisen,
- eine der Innenseiten mindestens eine Aussparungsnut mit einer Hinterschneidung aufweist,
- beide Außenseiten je eine Reihe von Gewinden für Einschraubaufnahmen aufweisen,
- beide Außenseiten je mindestens eine Aussparungsnut für die Aufnahme von Dichtungen
aufweisen, und
- im Inneren des Rechteckprofils eine Aufnahme für Eckverbinder vorgesehen ist.
[0012] In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass auf der zur Außenseite des Grundrahmens
gerichteten Seite der Streben Profile zur Aufnahme von Türen und/oder Gleitschienen
vorgesehen sind. Die Türen können zusätzlich oder anstelle der angeschraubten Bleche
vorgesehen werden, die Gleitschienen dienen dazu, das gesamte Wärmepumpengehäuse aus
einem umhüllenden Gehäuse als ganzes herausziehen zu können. Dabei werden solche Gleitschienen
in der Art von Schubladenauszügen verwendet, um den gesamten Kältekreis oder auch
Teile davon aus dem Wärmepumpengehäuse herauszuziehen. Dies kann sowohl an der Gehäusefront
als auch an allen Seiten und auf unterschiedlichen Höhen vorgesehen werden. Damit
können alle Komponenten leicht zugänglich gemacht werden, wodurch die Wartungs- und
Reparaturfreundlichkeit steigt.
[0013] Weitere Ausgestaltungen betreffen die Außenseiten der Streben. Die Streben enthalten
auf den Außenseiten in festgelegten Abständen Gewindeaufnahmen für Standardschrauben.
An denen werden die Außenbleche mit Schrauben befestigt. Weiterhin sind in den Streben
Dichtungen hin zu den Außenblechen vorgesehen. Durch Festziehen der Schrauben entsteht
die Dichtigkeit des Gehäuses.
[0014] An den Streben können in weiteren Ausgestaltungen auch Einschraubventile vorgesehen
werden. Diese sind an den Dichtungen vorbei zu führen und besitzen Öffnungen nach
außen und ins Innere des Wärmepumpengehäuses. An diese Einschraubventile können im
Leckagefall Behälter angeschlossen werden, die das Kältemittel aus dem Wärmepumpengehäuse
binden, wenn sich durch Leckagen Druck im Wärmepumpengehäuse aufgebaut haben sollte.
Sofern mindestens zwei solcher Ventile an unterschiedlichen Streben auf verschiedenen
Höhen vorgesehen werden, kann das eine Einschubventil für die Ableitung von Kältemittel,
beispielsweise in einen Adsorber oder in eine Kältefalle, und das andere für die Zufuhr
von Inertgas zum Spülen und zur Verhinderung von Entzündungsgefahr verwendet werden.
Das verringert die Gefahr für das Wartungs- und Servicepersonal beim Öffnen des Wärmepumpengehäuses
deutlich. Die Einschraubventile können in die Standardverschraubungen eingesetzt werden
und zusätzlich die Befestigungswirkung von Standardschrauben aufweisen, sie also teilweise
ersetzen. Auch Anschlüsse für ein dichtes Rohr können hierbei vorgesehen werden, wobei
es aber zusätzlich eines Spülanschlusses bedarf.
[0015] Weitere Ausgestaltungen betreffen die Eckverbinder. Diese sind entsprechend der Profile
der Streben ausgebildet. Vorzugsweise sind sie als Einsteckverbindungen mit Einrastvorrichtungen
ausgeführt. Von unten können Aussparungen außerhalb des abgedichteten Bereichs für
die Aufstellfüße des Wärmepumpengehäuses vorgesehen werden, diese tragen das Gewicht
des gesamten Gehäuses und können mit einem Gewinde für Verstellschrauben zur Ausrichtung
ausgestattet werden. Dadurch, dass das Gewicht auf den Eckverbindern ruht, bleiben
die Außenbleche frei von zu tragenden Lasten, was bewirkt, dass sie sich nicht verziehen,
sich daher keine Spalte bilden, und das Gehäuse dadurch besser abgedichtet wird.
[0016] Die Erfindung wird anhand von Fig. 1 bis Fig. 4 näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Grundrahmens,
- Fig. 2 einen Schnitt durch eine seitliche Profilstrebe mit Seitenwänden,
- Fig. 3 einen Schnitt durch eine untere Profilstrebe mit einer Gleitschiene,
- Fig. 4 eine schematische Darstellung des Grundrahmens mit einer Tür
[0017] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Grundrahmens 1 mit dem Stecksystems 3 bei
dem der Grundrahmen 1 von 12 Streben 2 aus Strangprofilen gebildet wird, die einen
Quader bilden. Alle 12 Streben sind aus demselben Strangprofil und weisen eine Vielzahl
von Standardverschraubungsstellen 10 über die Länge des Strangprofils in der Art eines
Gewindes auf. Die beiden gegenüberliegenden Flächen des Strangprofils bilden dabei
das nutzbare Gewinde. Die Standardverschraubungsstellen 10 an den Streben 2 sind dabei
an zwei über Eck benachbarten Seiten angeordnet, die jeweils die Außenseiten des Quaders
bilden, an denen die Bleche 6 angeschraubt sind.
[0018] An den zur Außenseite des Grundrahmens 1 gerichteten Seiten der Streben 2 sind Profile
7 zur Aufnahme von Türen 8 und/oder Gleitschienen 9 vorgesehen. Solche Gleitschienen
tragen auch die Bodenplatte, auf der der Kältekreis montiert ist. Die Gewichtskraft
wird dadurch zunächst in die Streben geleitet. Die Streben 2 des Grundrahmens 1 sind
mit Eckverbindern 4 verbunden, über die das Gewicht des Kältekreises an das gesamte
Wärmepumpengehäuse übertragen wird. Das bedeutet, dass das Bodenblech frei von Last
gehalten wird. Die Bleche 6 ragen dabei nur auf den Seiten über die Eckverbinder 4,
die Bleche oben und unten jedoch nicht. Die unteren Streben nehmen auf ihren Unterseiten
die Gleitschienen 14 auf. Mit diesen Gleitschienen ist ein einfaches Herausziehen
des gesamten Kältekreismoduls möglich.
[0019] Dadurch, dass die Eckverbinder oben und unten frei sind, können mehrere Wärmepumpengehäuse
gestapelt werden, also beispielsweise kann unterhalb des Wärmepumpengehäuses, welches
einen Kältekreis für eine Fußbodenheizung bedient, eine weitere Wärmepumpe für Heißwasser
und ein Heißwasserbehälter angeordnet sein. Die Kräfte lassen sich dann über die Eckverbinder
übertragen, wobei an die Eckverbinder in Bodennähe einstellbare Fußteile angesteckt
sein können.
[0020] Das Stecksystem lässt somit spätere vertikale Erweiterungen und Upgrades zu, was
ein Vorteil der Erfindung ist. Typische Probleme bei der korrekten Dimensionierung
von Wärmepumpen können so vermieden werden, sollte sie anfangs zu klein dimensioniert
worden sein oder will man am Gebäude anbauen oder hat sich die Familie vergrößert,
ist eine Erweiterung relativ problemlos möglich. Man kann also sparsam ohne Sicherheitszuschläge
planen, und wenn sich später herausstellt, dass es mehr Leistung für Heizung oder
Warmwasser oder Klimatisierung oder Entfeuchtung bedarf, rüstet man preiswert nach,
indem man Module gleichen Querschnitts aufstockt.
[0021] Nicht über die Streben sind nur die Anschlussleitungen 12 für Wärmeträger und die
elektrische Energieversorgung zu besorgen. Diese erfolgen über die Seitenbleche und
müssen separat mit Dichtungssystemen ausgestattet werden.
[0022] Um eine Druckentlastung und ein Spülen im Leckagefall ohne Öffnen des Wärmepumpengehäuses
vornehmen zu können, sind Einschraubventile 11 vorgesehen. An diese können im Bedarfsfall
Behälter, Kältefallen oder sonstige Kartuschen angeschlossen werden, um anschließend
ein gefahrloses Arbeiten des Servicepersonals zu ermöglichen.
[0023] Fig. 2 zeigt hierzu eine schematische Darstellung durch eine der Streben 2, die als Profilstrebe
ausgeführt ist. Auf den Innenseiten der Streben 2 sind an den Seiten, an denen die
Standardverschraubungsstellen 10 sind, nach innen gerichtete Dichtungen 5 eingezogen.
Die Dichtwirkung wird beim Festziehen der Schrauben 10 nach Anbringen der Bleche 6
in den Gewindeaufnahmen 9 erreicht, wobei die Streben kein vollständiges Gewinde enthalten,
sondern es sind zwei Teile, die das Gewinde bilden. Außerdem werden die Aufnahmen
für Gleitschienen 13 und die Aufnahmen 7 für Türscharniere 8 gezeigt. In der Mitte
ist die Aufnahme 16 gezeigt, an deren Ende die Rastvorrichtungen für die Eckverbinder
angeordnet sind. Die gezeigte Konstruktion wird vor allem an den Seitenwänden eingesetzt.
[0024] Fig. 3 zeigt eine weitere schematische Darstellung durch eine der Streben 2, die für die
Unterseite verwendet wird. Außerdem wird die Aufnahme für Gleitschienen 13 mit einer
Gleitschiene 14 und die Aufnahme 7 für Türscharniere 8 gezeigt.
[0025] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des Grundrahmens mit einer links angeschlagenen
Tür 15, bei der die Türscharniere 8 in die Aufnahmen 7 eingesetzt sind, in denen auch
die Dichtungen 5 eingesetzt sind.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Grundrahmen
- 2
- Streben
- 3
- Stecksystem
- 4
- Eckverbinder
- 5
- Dichtung
- 6
- Bleche
- 7
- Aufnahmen
- 8
- Türscharniere
- 9
- Gewinde
- 10
- Schraube
- 11
- Ventilanschluss
- 12
- Anschlussleitungen
- 13
- Führung für Gleitschiene
- 14
- Gleitschiene
- 15
- Tür
- 16
- Aufnahme
1. Stecksystem für ein dichtes Wärmepumpengehäuse, aufweisend
- einen rechteckigen Grundrahmen (1), der von Streben (2) aus Strangprofilen und Eckverbindern
(4) mit rechteckigem Querschnitt gebildet wird,
- und die Streben (2) jeweils zwei Seiten aufweisen, die ins Innere des Grundrahmens
(1) weisen und zwei Seiten, die zum Außenraum des Grundrahmens (1) weisen,
- die Streben (2) des Grundrahmens (1) mit Eckverbindern (4) verbunden sind,
- und Grundrahmen (1), Streben (2) und Eckverbinder (4) zusammen die Grundform eines
Quaders bilden,
- und der Grundrahmen ein Volumen umschließt,
- die Streben (2) an zwei benachbarten Seiten, die zum Außenraum des Grundrahmens
(1) weisen, eine Vielzahl von nach außen gerichteten Standardverschraubungsstellen
(10) über die Länge aufweisen,
- und in die Streben (2) an den selben beiden benachbarten Seiten nach innen gerichtete
Aussparungen für Dichtungen vorgesehen und darin Dichtungen (5) eingezogen sind,
- an den zum Außenraum des Grundrahmens (1) weisenden Seiten aller Streben (2) des
Grundrahmens (1) Bleche (6) anschraubbar sind, die den Inhalt des vom Grundrahmens
(1) umschlossenen Volumens vollständig umschließen,
- die Wärmepumpenteile des Kältekreises innerhalb des Grundrahmens (1) an den Innenseiten
der Streben (2) befestigt sind, und
- das Gewicht des Kältekreises vom Grundrahmen (1) an das den Grundrahmen umgebende
Wärmepumpengehäuse übertragen wird.
2. Stecksystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Strangprofil der Streben (2) ein Rechteckprofil aufweist, wobei
- je zwei Seiten ins Innere und zum Äußeren des Grundrahmens weisen,
- eine der Innenseiten mindestens eine Aussparungsnut (13) mit einer Hinterschneidung
aufweist,
- beide Außenseiten je eine Reihe von Gewinden (9) für Einschraubaufnahmen (10) aufweisen,
- beide Außenseiten je mindestens eine Aussparungsnut für die Aufnahme (7) von Dichtungen
(5) aufweisen, und
- im Inneren des Rechteckprofils eine Aufnahme (16) für Eckverbinder (4) vorgesehen
ist.
3. Stecksystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der zur Außenseite des Grundrahmens (1) gerichteten Seite der Streben (2) Profile
(7) zur Aufnahme von Türen (8) und/oder Gleitschienen (9) vorgesehen sind.
4. Stecksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Streben (2) Einschraubventile (11) mit Öffnungen nach außen und ins Innere
des Wärmepumpengehäuses vorgesehen sind, wobei die Einschraubventile (11) in die Standardverschraubungsstellen
(10) einsetzbar sind.
5. Stecksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckverbinder (4) entsprechend der Profile der Streben (2) mit Einsteckverbindungen
mit Einrastvorrichtungen ausgebildet sind.
6. Stecksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Unterseiten der unteren Streben (2) Aussparungen für Gleitschienen (14) und
darin eingepasste Gleitschienen (14) vorgesehen werden, auf denen der Grundrahmen
(1) nach Lösen der Anschlüsse aus dem es umgebenden Wärmepumpengehäuses herausgezogen
werden kann.
7. Stecksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle von Blechen (6) an mindestens einer Seite mindestens eine Tür (15) vorgesehen
wird, wobei die Türscharniere in die Aufnahmen (7) der Dichtungen eingepasst sind.