GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf elektrische Instrumente, Audioverstärker
und Musikgeräte. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Modular-Modding-System
zur Gestaltung der Klangfarbe.
HINTERGRUND UND KURZE BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
[0002] Von dem Tonabnehmer bis zum Lautsprecher wird der elektromagnetische Impuls eines
elektrischen Instruments über jede Stufe der Signalkette "geformt". Die Grundlagen
der Klangregler Schaltungen sind in der Technik gut bekannt und erfordern hier keine
Wiederholung. Es genügt zu sagen, dass die Klangfarbe durch die Wahl der eingebauten
elektronischen Komponenten von dem Instrumentenbauer und Audiodesigner bestimmt wird.
[0003] Der Spieler eines elektrischen Instruments sieht sich heute einer umfassenden Auswahl
an Instrumenten, Verstärkern und Musikgeräten gegenübergestellt. Das breite Angebot
der Musikindustrie reicht von höchst komplexen Geräten bis hin zu den einfachsten
Designs. Doch muß der Musiker sich entweder zum Ton eines einzigen Geräts limitieren
oder eine Mehrzahl von Geräten anschaffen.
[0004] Aus der
US 6,376,761 ist ein "Modulares Musikinstrumenten-Verstärkungssystem" bekannt, das dem Musiker
ermöglicht, Vorverstärkungsmodule bei Bedarf hinzuzufügen um unterschiedliche "Klänge"
zu erzielen. Dieses Verfahren hat jedoch eine begrenzte Anwendbarkeit aufgrund der
Limitierung, dass die Vorverstärker Module nur im Block austauschbar sind und dass
viele der Module nur die Verstärkungs- und Klangprofile von beliebten traditionellen
Verstärkern nachbilden.
[0005] US 2019/0051273 offenbart ein "Modulares Musikinstrumenten-Verstärkungssystem mit einstellbarem Reaktionsverhalten
der Eingangsverstärkungsstufe". Obwohl dieses Verfahren erweiterte Klangmöglichkeiten
bietet, ist die Einstellauswahl auf die Kombinationen der vorhandenen, eingebauten
Schaltkreise begrenzt.
[0006] Weiterhin beschreibt ein Bericht auf dem Gitec Forum einen "
Modular Röhren-Gitarrenverstärker" von Prof. Zollner, der eine umschaltbare Auswahl zum direkten Vergleich zwischen Röhren, Transformatoren,
Schaltungen und Einstellungen bereitstellt. Obwohl dieses Gerät die Klanggestaltung
vom Instrument vor dem Vorverstärker eneingang bis zum Lautsprecher ermöglicht, ist
die Auswahl weiter von den vorhandenen eingebauten Schaltkreisen begrenzt. Zum Beispiel
können damit nur jede periodenkorrekte Fender-, Vox- oder Marshall-Klangregelung emuliert
werden. Außerdem, so faszinierend und interessant dieser experimentelle Verstärker
auch ist, ist dieses System, wie im Schluss des Artikels erwähnt, aufgrund des zu
komplizierten Transportierens und Aufbaues, weder für Bühne noch Studio geeignet.
[0007] Parallel zur Weiterentwicklung von elektrischen Instrumenten und Verstärkern, hat
das Modifizieren (modding) von Musikgeräten im Laufe der Jahre beträchtliche Aufmerksamkeit
erlangt, mit dem Ziel, entweder periodenkorrekte Klangfarben zu erzielen oder neue
innovative Sounds zu entwickeln.
[0008] Nach dem Stand der Technik wäre eine Verbiegung von Schaltkreisen (circuit bending)
ohne einem technischem Eingriff nicht möglich. Das Ändern von Komponentenwerten und
das Hinzufügen oder Entfernen von elektronischen Teilen wäre nur den Fachleuten vorbehalten
gewesen.
[0009] Beim Modifizieren von Geräten, Verbiegung von Schaltkreisen und generell bei einer
DIY Tätigkeit an der Signalkette ist das Ergebnis offensichtlich abhängig von den
Fähigkeiten des Benutzers. Ohne eine professionelle Struktur kann so ein Eingriff
tatsächlich zu klanglichen Verlust- und Störungsproblemen führen.
Aufgabenstellung
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0010] In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung werden die Beschränkungen des Standes
der Technik durch die Bereitstellung eines Verfahrens und eines Systems, das dem Benutzer
die Verbiegung von Schaltkreisen ermöglicht um die Klangfarbe eines elektrischen Instruments,
Verstärkers oder Musikgeräts zu gestalten, überwunden.
[0011] Eine vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt eine Modular-Modding-Struktur
bereit, die aus einer Mehrzahl von frei anwählbaren Ein- und Ausgänge für Klangregler-Module
besteht, um das gleiche Gerät ohne das Mitwirken von Fachleuten durch das direkte
Ein- und Ausstecken einer Vielzahl von Modulen umzukonfigurieren und eine weitreichende
Flexibilität der Gestaltung der Klangfarbe zu erreichen.
[0012] Praktisch eine unbegrenzte Auswahl an Klangregler-Modulen werden in der vorliegenden
Erfindung vorgesehen, die sich nach folgenden Charakteristika differenzieren:
- 1) nach der Art der elektronischen Schaltung - Instrument "tone controls", "gain section"
Tonreglern, Vorverstärker "tonestacks", Endstufen-Tonreglern, passive oder aktive
Equalizer, Koppelkondensator-Wahlschalter, Gegenkopplung-Einstellung (negative feedback),
andere Schaltkreismethoden zur Klanggestaltung die nicht mit der Signalkette verbunden
sind, periodenkorrekte und moderne Schaltungen oder neue Schaltungen durch die Verbiegung
von Schaltkreisen erhalten;
- 2) nach den Audioanschlussoptionen - beliebige Auswahl an Standard Audio Steckverbinder;
- 3) nach der Art der Stromversorgung - DC Eingangsbuchsen- oder Batterien- Anschlussoption
für aktive Equalizer;
- 4) nach der Anzahl der Einheiten;
- 5) nach der Form.
[0013] Darüber hinaus werden gemäß der vorliegenden Erfindung Modding-Optionen mit Einsteckmöglichkeiten
nach dem Tonabnehmer des Instruments, vor dem Vorverstärker, im Vorverstärkerblock,
in der Endstufe und an anderen Stellen, die nicht Zweige der Signalkette sind, ermöglicht.
[0014] Ergänzend wird die Vielfalt der Einsteckmöglichkeiten durch die vorteilhafte Ausführungsform
des Multiplikators erweitert. Für das Anschließen der Klangregler-Module ist keine
Installation erforderlich, das Austauschen der Module kann ohne Ein- und Ausschalten
des Verstärkers erfolgen.
[0015] Der Begriff "modding", wie er in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendet wird,
bezieht sich auf:
- das Modifizieren von Geräten (modding), um eine Funktion auszuführen, die ursprünglich
nicht vom Designer konzipiert oder beabsichtigt wurde,
- die Verbiegung von Schaltkreisen (circuit bending), als experimentelles Verändern
von Geräten,
- die DIY (Do-It-Yourself) Tätigkeit,
- die Individualisierung von Geräten, um eine maßgeschneiderte Spezifikation zu erreichen,
- die Installation von neuen Technologien.
[0016] Neben der erweiterten Flexibilität durch die Bereitstellung der benutzerfreundlichen
Modular-Modding-Struktur, des Multiplikators und einer Vielzahl von Klangregler-Modulen,
bietet das erfindungsgemäße System aussagefähige A/B-Testmöglichkeiten, kombinierte
Reihen/Parallelschaltungen und Bypassfunktionen.
[0017] Es ist offensichtlich das die Verlängerung der Signalkette klangliche Verluste und
Störungen verursachen kann, selbst wenn die Verkabelung mit hochqualitativen Leitungen
durchgeführt wird. Die vorliegende Erfindung stellt ein System bereit, das den Anschluss
von Geräten, welche EIN/AUS Buchsen auf der gegenüber liegenden Seite positioniert
haben, ermöglicht, und das gleichzeitig diese klanglichen Verlust- und Störungsprobleme
löst. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform werden die Audio Geräte mit mindestens
einer durchgehenden Öffnung vorgesehen, welche zur Schirmung und Verkürzung der Signal
Leitung dient. Die Form und Größe des Querschnittes dieses durchgehenden Kabelwegs
wird nach Bedarf optimiert und zur Störungsunterdrückung Metall und/oder Ferritkern
Abschirmungen verwendet.
Ausführungsbeispiel
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0018] Die Figuren sind als veranschaulichend zu verstehen und sollen in keinster Weise
den Schutzbereich der Erfindung einschränken.
Fig.1A, Fig. 1B und Fig. 1C sind jeweils eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform von einer Modular-Modding-Struktur
die auf drei E-Instrumente exemplifiziert ist, welche die Einsteckmöglichkeiten von
verschiedenen Klangregler-Modulen in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht.
Fig. 2A und Fig. 2B ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform von einer modularen Modular-Modding-Struktur
die auf einem Audioverstärker exemplifiziert ist, welche etliche Einsteckmöglichkeiten
von verschiedenen Klangregler-Modulen, an vier Stellen in der Signalkette, in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Fig. 3A und Fig. 3B sind jeweils eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform von einem Multiplikator,
welche die passive bzw. aktive Variante in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht.
Fig. 4A, Fig. 4B und Fig. 4C zeigt ein schematisches Diagram der ersten Ausführungsform Fig.1A, Fig. 1B bzw. Fig. 1C.
Fig. 5 zeigt ein schematisches Diagram der zweiten Ausführungsform Fig.2.
Fig. 6A und 6B zeigt ein schematisches Diagram der dritten Ausführungsform Fig. 3A bzw. Fig. 3B.
Fig. 7A und Fig. 7B ist eine Vorderansicht einer Beispiel Ausführungsform von einer Modular-Modding-Struktur
mit Bypass- und A/B-Switch bzw. Bypass- und Reihen/Parallelschaltung-Switch.
Fig. 8 ist eine Vorderansicht einer Beispiel Ausführungsform von einer Modular-Modding-Struktur
eines Audioverstärker in Verbindung mit einem fixen Tonregler.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0019] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, dem Benutzer eine Vielfalt von Modding-Optionen
zu ermöglichen, um die Klangregler eines Instruments, Verstärkers oder Musikgeräts
umzukonfigurieren. Die Teile, aus denen die vorliegende Erfindung besteht, sind die
folgenden:
- 1) eine Pluralität von Modular-Modding-Strukturen 1, 2, 3, 4 Multiplikator Option 5, 6;
- 2) und eine Vielzahl von Klangregler-Modulen 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17.
[0020] In der ersten Ausführungsform von
Fig. 1 werden Modular-Modding-Strukturen
1, 2, 3 gleich nach den Tonabnehmern
18, 19, 20 des E-Instruments bereitgestellt, die in drei Variationen
Fig. 1A, Fig. 1B, Fig. 1C exemplifiziert werden. Für die verschiedenen Klangregler-Module
7, 8, 9, 10 werden am Körper de Instruments passende Fräsungen ausgeführt. Zum Anschließen der
Module an der Modular-Modding-Struktur sind Klinkenstecker und -buchsen
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 abgebildet doch können auch andere Standard Audio Steckverbinder diesem Zweck dienen.
Die Form der Fräsungen und der Abstand zwischen den Audiobuchsen
25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 erlauben etliche Kombinationen von Klangregler-Modulen
7, 8, 9, 10.
[0021] Gemäß der ersten Ausführungsform werden auf
Fig. 4A, Fig. 4B, Fig. 4C verschiedene Reihen- und Parallelschaltung-Anschlussbeispiele in diversen Kombinationen
dargestellt. Das Audiosignal wird von den Tonabnehmern
18, 19, 20 durch die Buchsen
22, 23, 24, 26, 27, 28, 29, 30, 31 und Wahlschalter
25, 35 zu der Ausgangsbuchse
32, 33, 34 weitergeleitet. Die Buchsen arbeiten als Insert-Send-Return-Weg, wenn aber kein Klangregler-Modul
7, 8, 9, 10 via den männlichen Stereo Stecker eingesteckt ist, haben die weiblichen Audio Anschlüsse
22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 eine "true bypass" Funktion.
[0022] In der zweiten Ausführungsform von
Fig. 2A wird eine Modular-Modding-Struktur
4 mit Einsteck-Optionen an verschiedenen Stellen in der Signalkette eines Audioverstärkers
dargestellt: vor dem Vorverstärker
49, im Vorverstärkerblock
50 und in der Endstufe
51. Eine weitere Option
52 die nicht der Signalkette angeschloßen ist, ist daneben repräsentiert. Klinkenstecker
und -buchsen sind zum Anschließen von Klangregler-Modulen
11, 12, 13, 14 an der Modular-Modding-Struktur
4 abgebildet, doch können auch andere Standard Audio Steckverbinder diesem Zweck dienen.
[0023] Gemäß einem Aspekt der zweiten Ausführungsform so wie auf
Fig. 5 dargestellt, arbeiten die Anschlüsse als Insert-Send-Return-Weg, wenn aber kein Klangregler-Modul
11, 12, 13, 14 via den männlichen stereo Stecker eingesteckt ist, haben die weiblichen Audio Anschlüsse
49, 50, 51, 52 eine "true bypass" Funktion.
[0024] In der dritten Ausführungsform von
Fig. 3A und
Fig. 3B wird ein Multiplikator
5, 6 mit einer Vielzahl von Einsteck-Optionen dargestellt, das in Verbindung mit einer
weiteren Modular-Modding-Struktur
4 funktioniert. Ein passiver
Fig. 3A und ein aktiver
Fig. 3B Multiplikator sind abgebildet die mit den passenden Anschlüsse der Klangregler-Module
15 jeweils
16, 17 paaren. Auf der Vorderseite kann der Multiplikator verschiedenen Module
11, 12, 13, 14 aufnehmen. Die aktive Variante ist mit DC Ausgangsbuchsen
57 ausgestattet die auf dem Schaltplan
Fig. 6B nicht dargestellt werden. Auf der Rückseite haben beide Multiplikatoren eine Serie
53 bzw.
55 von EIN/AUS Buchsenpaaren.
[0025] Gemäß einem Aspekt der dritten Ausführungsform so wie auf
Fig. 6A und
Fig. 6B dargestellt, arbeiten beim passiven Multiplikator die mono Anschlusspaare
54 als Insert-Send-Return-Weg bzw. haben beim aktiven Multiplikator die stereo Anschlüsse
56 jeweils die selbe Funktion. Beide Multiplikatoren haben auf der hinteren Seite mono
EIN/AUS Buchsenpaare
53, 55 vorgesehen, wodurch man sie mit Y-Splitter-Kabeln an den
49, 50, 51, 52 Anschlüssen des Audioverstärkers
Fig. 2A beliebig verbinden kann. Beim Einstecken der zwei mono Klinkenstecker des Y-Kabels,
haben die EIN Buchse und die AUS Buchse eine Entkopplungsfunktion von dem vorherigen
Kanal bzw. dem nächsten Kanal. Auf diese Weise können Nachbarkanäle gruppiert und
in unabhängigen Blöcken verwendet werden. Außerdem können die Klangregler-Module auf
der vorderen Seite
54 des Multiplikators mit ineinander steckbaren Patchkabeln (Stackcable) in diversen
Reihen und/oder Parallelschaltung Kombinationen angeschlossen werden.
[0026] Gemäß der dritten Ausführungsform wird, für den Anschluss von Geräten die EIN/AUS
Buchsen auf der gegenüber liegenden Seite positioniert haben, ein durchgehender Kabelweg
48 abgebildet. Dieser wird auf
Fig.3A, Fig. 3B, Fig. 6A und
Fig. 6B beispielsweise rohrförmig dargestellt.
[0027] Die vorliegende Erfindung weist auf eine vorteilhafte Ausführungsform von Audio Geräten
hin, die mit mindestens einer durchgehenden Öffnung, die als Kabelweg dient, vorgesehen
sind. Die Form und Größe des Querschnittes der Öffnung kann nach Bedarf optimiert
werden. Die Abschirmung des Kabelwegs kann aus Metall und/oder Ferrit hergestellt
werden. Eine Beispiel Ausführungsform wird auf
Fig.3A und
Fig. 3B aus Metallrohr
58 bzw. aus Ferritkern
59 dargestellt. Wie abgebildet kann der Ferritkern
59 in verschiedene Postionen verschoben werden. Für erhöhte Dämpfung von auftretenden
elektrischen und/oder magnetischen Störungen kann eine Mehrzahl von Ferritkernen benutzt
werden.
[0028] In der vierten Ausführungsform werden Klangregler-Module
7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 abgebildet, dessen Funktionen und Verwendung anhand der folgenden dargestellten Beispiele,
veranschaulichen:
- 1) Instrument "tone controls" 7, 8, 9, 10 nach dem Tonabnehmer 18, 19, 20 des Instruments, "gain section" Tonregler 49 vor dem Vorverstärker, "tonestacks" 50 im Vorverstärkerblock, "power amp" Tonregler 51 in der Endstufe;
- 2) andere Schaltkreise 52 mit Optionen zur Klanggestaltung die nicht mit der Signalkette verbunden sind;
- 3) nach den Audioanschlussoptionen - in der vorliegenden Erfindung werden 3,5 mm 21
und 6,35 mm 43, 44, 45, 47, stereo 21, 43, 45, 47 und mono 44 Klinkenstecker abgebildet, doch können auch andere Standard Audio Steckverbinder
verwendet werden;
- 4) passive 17 und aktive 16 Equalizer Module mit DC Eingangsbuchsen- 46 oder Batterien-Anschlussoption (nicht abgebildet) für aktive Equalizer;
- 5) Anzahl der Einheiten - "one knob" 7, 11, "two knob" 8, 12, "three knob" 9, 13 und/oder mehrknöpfige 10, 14;
- 6) verschiedene Formen 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14.
[0029] Obwohl die Erfindung mit Bezug auf deren spezifische, bevorzugte Ausführungsformen
beschrieben wurde, sind viele Variationen und Veränderungen sofort ersichtlich. Zum
Beispiel könnte eine Modular-Modding-Struktur mit einem fixen Tonregler eines "one
knob" Audioverstärkers
Fig. 8 in Verbindung gesetzt werden. In dieser Ausführungsform sind all dieselben Elemente
gezeigt, die in identischer Weise arbeiten, wie in
Fig. 2A beschrieben, jedoch ist ein fixer Tonregler
39 bereitgestellt. Dieser kann beim Einstecken des stereo Klinkensteckers des Y-Kabels
in Position
40 ausgeblendet werden. Weitere Darstellungen zeigen Beispiel Variationen des "one knob"
Audioverstärkers mit mono Anschlusspaare
41 als Insert-Send-Return-Weg bzw. stereo Anschlüsse mit DC Ausgangsbuchsen
42. Ein weiteres mögliches Beispiel könnte eine Fußschalter Modular-Modding-Struktur
sein
Fig. 7A und Fig. 7B. In dieser Ausführungsform sind all dieselben Elemente gezeigt, die in identischer
Weise arbeiten, wie in
Fig. 3 beschrieben, jedoch sind zum Bypass-
36, Reihen/Parallel-
37 und A/B-Testswitchen
38 Wahlschalter bereitgestellt. Es ist daher die Absicht, dass die beigefügten Ansprüche
so breit wie möglich interpretiert werden im Hinblick auf den Stand der Technik, um
all solche Variationen und Modifikationen zu beinhalten.
1. E-Instrument mit Modular-Modding-System umfassend:
eine Modular-Modding-Struktur, die eine Mehrzahl kombinierter Reihen/Parallelschaltungen
von frei anwählbaren Ein- und Ausgängen für den direkten Austausch von Reglern aufweist
und eine Vielzahl von Modding-Modulen.
2. Ein E-Instrument nach Anspruch 1, worin der Volumenregler mit einer Vielzahl von Volumen-Modding-Modulen austauschbar
ist.
3. Ein E-Instrument nach Anspruch 1, worin die Tonregler mit einer Vielzahl von Ton-Modding-Modulen austauschbar sind.
4. Musikgerät mit Modular-Modding-System umfassend:
eine Modular-Modding-Struktur, die eine Mehrzahl kombinierter Reihen/Parallelschaltungen
von frei anwählbaren Ein- und Ausgängen für den direkten Austausch von Reglern aufweist
und eine Vielzahl von Modding-Modulen.
5. Musikgerät nach Anspruch 4, worin der Volumenregler mit einer Vielzahl von Volumen-Modding-Modulen austauschbar
ist.
6. Musikgerät nach Anspruch 4, worin die Tonregler mit einer Vielzahl von Ton-Modding-Modulen austauschbar sind.
7. Musikgerät nach Anspruch 4, worin die Modular-Modding-Struktur nicht Teil der Signalkette ist, wobei die Klangfarbe
nicht durch das Filtern des Tons gestaltet wird, worin andere Schaltkreismethoden
zur Klanggestaltung, die nicht mit der Signalkette verbunden sind, bereitgestellt
sind.
8. Externes Modular-Modding-System für Musikgeräte umfassend:
eine Modular-Modding-Struktur, die eine Mehrzahl kombinierter Reihen/Parallelschaltungen
von frei anwählbaren Ein- und Ausgängen für den direkten Austausch von Reglern aufweist
und eine Vielzahl von Modding-Modulen.
9. Musikgerät mit durchgehendem Kabelweg umfassend:
eine durchgehende Öffnung, einen Metall und/oder Ferrit Kabelweg und zusätzliche verschiebbare
Ferritkerne für erhöhte Dämpfung.
10. Verfahren zum modularen Modifizieren (modding) und Verbiegen von Schaltkreisen (circuit
bending) für die Gestaltung der Klangfarbe von E-Instrumenten, Verstärkern und Musikgeräten
umfassend:
eine Modular-Modding-Struktur, die eine Mehrzahl kombinierter Reihen/Parallelschaltungen
von frei anwählbaren Ein- und Ausgängen für den direkten Austausch von Reglern aufweist
und eine Vielzahl von Modding-Modulen, für das Modifizieren und Verbiegen von Schaltkreisen
ohne Löten.