Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Terrassenaufbau mit Sichtprofilen, wobei Profilträger,
auf welcher die Sichtprofile an einer oberseitigen Stützfläche abgestützt sind, mit
Abstand zueinander angeordnet sind, wobei weiter ein Profilträger eine Längserstreckung
aufweist und sich zwei benachbarte Profilträger in einem quer zu der Längserstreckung
betrachteten Abstand erstrecken, welcher Abstand sich zwischen aufeinander zu weisenden
Träger-Seitenwänden ergibt, wobei sich zwischen zwei Profilträgern in einer Richtung
quer zu der Längserstreckung und über den Abstand ein Unterfangträger erstreckt, wobei
weiter an dem Profilträger ein Abstützteil befestigt ist, auf welchem sich der Unterfangträger
jeweils endseitig abstützt.
Stand der Technik
[0002] Ein Aufbau der in Rede stehenden Art, wie dieser beispielsweise aus der
EP 3 246 489 B1 bekannt ist, findet insbesondere Anwendung zur Gestaltung im Wesentlichen horizontaler
Flächen, wie beispielsweise Gehweg- oder Terrassenflächen. Bei den über eine durch
die Profilträger gebildeten Unterkonstruktion abgestützten Sichtprofilen kann es sich
weiter beispielsweise um Platten aus Steinzeug, Holz oder Keramik handeln, darüber
hinaus gegebenenfalls aber auch um beispielsweise Dielen aus Holz oder Hartkunststoff
oder auch um Platten oder Dielen aus Wood Plastic Composite (WPC). Die Unterkonstruktion
setzt sich dabei im Wesentlichen zusammen aus einer Mehrzahl an Profilträgern, die
über Anbauteile miteinander verbunden sein können. Dabei können die Profilträger auch
unter Einschluss eines Winkels (mit Bezug auf einen Grundriss) zueinander angeordnet
sein. Auch können zwei oder mehr Profilträger im Wesentlichen in paralleler Ausrichtung
zueinander verlaufen, wobei insbesondere bei einer solchen Anordnung zwischen zwei
nebeneinander verlaufenden Profilträgern ein quer zu der Längsrichtung der Profilträger
betrachteter Abstand verbleibt. Bevorzugt werden Profilträger aus einem metallischen
Material, beispielsweise Aluminium, weiter bevorzugt hergestellt in einem Strangpressverfahren.
[0003] Weiter ist aus der
DE 195 38 366 A1 ein Balkonaufbau bekannt, bei welchem an einem aus Profilträgern bestehenden Profilrahmen
seitlich über einen an dem Profilträger angeschlossenen Abstandshalter ein Unterboden
abgestützt ist, der ein alleiniges unmittelbares Auflager für einen aus Platten bestehenden
Balkonboden bildet. Der Balkonboden verläuft mit Bezug auf eine Projektion in Vertikalrichtung
(bezogen auf den Nutzungszustand) seitlich versetzt zu dem die Lasten aufnehmenden
Profilrahmen.
Zusammenfassung der Erfindung
[0004] Ausgehend von dem dargelegten Stand der Technik stellt sich der Erfindung die Aufgabe,
eine Unterkonstruktion der genannten Art vorteilhaft auszugestalten.
[0005] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungsgedanken bei einem
Terrassenaufbau gegeben, bei dem darauf abgestellt ist, dass die Sichtprofile zur
Abstützung an den Profilträgern in Überdeckung zu den Profilträgern verlaufen.
[0006] Zufolge der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist ein Terrassenaufbau geschaffen, der
sich bei konstruktiv günstiger Ausgestaltung durch eine hohe Sicherheit auszeichnet.
Der im Bereich der durch die Profilträger im Wesentlichen gebildeten Unterkonstruktion
vorgesehene Unterfangträger erstreckt sich unterseitig der Sichtprofile, unterfängt
dabei zumindest einen Bereich der Sichtprofile, der sich in einer Richtung quer zu
der Längserstreckung frei zwischen zwei Profilträgern erstreckt. Der Abstand zwischen
den Profilträgern ist durch den sich jeweils endseitig an dem zugeordneten Profilträger
abstützenden Unterfangträger überbrückt.
[0007] Hierdurch kann, wie auch bevorzugt, eine Sicherung gegen ein übermäßiges Durchbiegen
oder auch eine Durchbruchsicherung erreicht sein, die insbesondere das Durchbrechen
einer Person durch ein Sichtprofil verhindern kann. Ein solches Durchbrechen einer
Person kann ohne eine solche Absicherung beispielsweise bei einem Bruch eines Sichtprofils,
weiter beispielsweise aufgrund einer Materialermüdung oder Verwitterung, oder auch
bei einer Überlast des Sichtprofils zu erheblichen Verletzungen führen.
[0008] Durch die Anordnung eines Unterfangträgers ist sichergestellt, dass das Sichtprofil
sich auch bei einem Bruch des Sichtprofils auf dem Unterfangträger abstützen kann.
Dabei kann der Unterfangträger das Sichtprofil in einem im Nutzungszustand vertikalen
Abstand zwischen der Unterfangträger-Oberseite und der Sichtprofil-Unterseite unterfangen,
welcher Abstand bevorzugt gleich oder kleiner ist als die in der selben Richtung betrachtete
Sichtprofil-Dicke. Dieser Abstand kann auch im Wesentlichen gleich Null sein. Gegebenenfalls
kann die Abstützung der Sichtprofile auch im Sinne von zusätzlich durch den Unterfangträger
und das Abstützteil gegeben sein.
[0009] Bevorzugt sind zunächst statisch allein die Profilträger zur Abstützung der Sichtprofile
ausreichend. Das an dem Profilträger gehalterte Abstützteil und der darauf wiederum
abgestützte Unterfangträger ermöglicht aber eine zusätzlich erforderliche statische
Sicherheit etwa gegen Durchbruch. Weitestgehend unabhängig von einem Aufbau und/oder
einem Material eines verwendeten Sichtprofils ist ein statischer Sicherheitsnachweis
möglich, der eine ansonsten für jede individuelle Ausführung einer Terrasse oder eines
Balkons gegebenenfalls erforderliche Bauartzulassung überflüssig machen kann. Praktisch
alle markterhältlichen Sichtprofile können verbaut werden. Es bedarf keiner Bauartzulassung
etwa im Hinblick auf die Sichtprofile.
[0010] Bevorzugt ist weiter, das die Sichtprofile zur Abstützung an den Profilträgern -
mit Bezug auf eine Vertikalprojektion in der üblichen Nutzungsstellung - in Überdeckung
zu den Profilträgern verlaufen. Die Abstützkraft für die Sichtprofile kann zufolge
dieser überdeckenden Anordnung im Wesentlichen allein und unmittelbar in die Profilträger
abgeleitet werden.
[0011] Die Lehre der Erfindung kann alternativ oder kombinativ weiter auch darin bestehen,
dass die Sichtprofile unmittelbar an den Profilträgern abgestützt sind. Bevorzugt
ergibt sich in der üblichen Nutzungsstellung ausschließlich eine Abstützung der Sichtprofile
an der Profilträgern, wobei auch eine mögliche Zwischenlage eines bevorzugt dauerelastischen
Stützprofils, beispielsweise in Form eines Gummi- oder Elastomerstreifens, zwischen
der Abstützfläche des Profilträgers und der dieser Abstützfläche zugewandten Unterseite
des Sichtprofils, eine unmittelbare Abstützung im Sinne der Erfindung bedeutet.
[0012] Die Ausgestaltung kann so gewählt sein, dass bei üblicher Nutzung des Aufbaus die
Belastungen über die Sichtprofile im Wesentlichen unter Umgehung der Abstützteile
beziehungsweise der Unterfangträger unmittelbar in die Profilträger abgeleitet werden.
Alternativ kann die Unterfang-Konstruktion aber auch bei entsprechender Anordnung
permanent die Sichtprofile unterseitig (mit-) abstützen, sodass auch über diese Unterfang-Konstruktion
Belastungen teilweise abgeleitet werden können.
[0013] Während sich das Sichtprofil in einer bevorzugten Ausgestaltung an einer an dem Profilträger
nach oben gerichteten, im üblichen Nutzungszustand bevorzugt horizontalen Stützfläche
abstützt, ergibt sich weiter bevorzugt eine Halterung des Abstützteils außenseitig
an einer zu dieser Stützfläche in einem Querschnitt quer zu der Längserstreckung ausgerichteten
Seitenwand.
[0014] Auch kann die Unterfangträger-Oberseite sich im Wesentlichen in derselben, im üblichen
Nutzungszustand horizontalen Ebene erstrecken wie die Profilträger-Oberseite, so dass
sich ein diesbezüglicher vertikaler Abstand zwischen der Unterfangträger-Oberseite
und der Sichtprofil-Unterseite gegebenenfalls allein durch die in vertikaler Richtung
betrachtete Dicke eines Montagemittels zur Befestigung des Sichtprofils an dem Profilträger
ergibt.
[0015] Bevorzugt sind alle oder zumindest annähernd alle sich über den Abstand zwischen
zwei Profilträgern ergebenden Abstände, die von Sichtprofilen überdeckt sind, durch
die Anordnung von Unterfangträgern überbrückt. Die Unterfangträger können sich dabei
in einer gemeinsamen zweiten Ebene unterhalb der in einer gemeinsamen ersten Ebene
angeordneten Sichtprofile erstrecken. Die vorbezeichneten Ebenen können jeweils durch
die im Nutzungszustand nach oben weisenden Flächen der Sichtprofile beziehungsweise
der Unterfangträger definiert sein.
[0016] Der Unterfangträger kann mittelbar oder unmittelbar mit dem Profilträger verbunden
sein. Insbesondere ist hierdurch eine Lastableitung - insbesondere im Bruchfall -
aus dem Unterfangträger in den oder die Profilträger gegeben.
[0017] Auch kann der Unterfangträger, wie bevorzugt auch dessen Abstützung an den Profilträgern,
so ausgebildet und gewählt sein, dass eine Nachrüstung einer bereits bestehenden Unterkonstruktion
- nach einer vorübergehenden Entfernung der Sichtprofile - erreichbar ist.
[0018] Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung ist eine Systemlösung für eine konstruktiv
einfach realisierbare und statisch nachweisbare Sichtprofil-Absicherung geschaffen.
[0019] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung,
oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruchs 1 und/oder eines
oder mehreren der weiteren unabhängigen Ansprüche oder zu Merkmalen weiterer Ansprüche
erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des
Anspruchs 1 und/oder eines oder mehreren der weiteren unabhängigen Ansprüche oder
des jeweiligen weiteren Anspruchs oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
[0020] Bevorzugt stützen sich die Sichtprofile ohne Vermittlung durch einen Unterfangträger
nur auf den Profilträgern ab. Im üblichen Nutzungszustand ergibt sich bevorzugt eine
Lastableitung allein über die Auflagebereiche der Sichtprofile auf den oberseitigen
Stützflächen der Profilträger. Eine diesbezügliche Belastung über die Sichtprofile
auf die Unterfangträger ergibt sich entsprechend weiter bevorzugt beispielsweise erst
in einem Bruchfall. Der Unterfangträger kann auch ein Stützprofil zur Anlage von unten
an die Sichtprofile aufweisen. Das Stützprofil kann, wie bevorzugt, aus einem Gummi-
oder Elastomermaterial bestehen.
[0021] Weiter kann das Abstützteil rinnenartig profiliert sein. Hierdurch ist es möglich,
etwa durch den Unterfangträger zu dem Abstützteil, bevorzugt bei entsprechender Schrägausrichtung
einer diesbezüglichen Leitungsfläche des Unterfangträgers, abgeleitetes Wasser, insbesondere
Regenwasser, über das Abstützteil als weiteres Leitungsteil abzuleiten und etwa in
eine Regenrinne oder Regenabflussleitung zu überführen.
[0022] Bei einer Anordnung zweier Profilträger, die mit Bezug auf einen Grundriss des Terrassenaufbaus
einen Winkel zueinander einschließen, beispielsweise einen Winkel von 90, 60 oder
45 Grad, können diese Profilträger mittels eines Anbauteils miteinander verbunden
sein. Das Anbauteil kann stirnseitig des einen Profilträgers steckgehaltert sein und
kann darüber hinaus an dem weiteren Profilträger, bevorzugt im Bereich der Träger-Seitenwand,
halterbar sein.
[0023] In einer möglichen Ausgestaltung kann das Abstützteil zweigeteilt ausgebildet sein
und aus einem - bezogen auf den üblichen Nutzungszustand - oberen Überfangteil und
einem unteren Stützteil bestehen. Das Stützteil kann, wie bevorzugt, von dem Überfangteil
zur Halterung an dem Profilträger übergriffen sein. Ein solches Stützteil kann entsprechend
so ausgebildet sein, dass dieses Stützteil nur in Zusammenwirkung mit dem Überfangteil
in der den Unterfangträger abstützenden Stellung gehalten ist. Das Stützteil kann
demgemäß in einer bevorzugten Ausgestaltung nur in Zusammenwirkung mit dem Überfangteil
genutzt werden. Ein, mehrere oder alle Abschnitte des Stützteils können als Hohlprofile
ausgebildet sein.
[0024] Das (einteilige oder auch zweiteilige) Abstützteil des Unterfangträgers kann in weiterer
Ausgestaltung austauschbar zu dem Anbauteil mit dem Profilträger steckverbindbar sein.
Bevorzugt ist eine im Bereich der Träger-Seitenwand vorgesehene Steckaufnahme zugleich
geeignet zur Steckhalterung eines Anbauteils wie auch alternativ eines Abstützteils
des Unterfangträgers.
[0025] Um bei einer möglichen Anordnung von Anbauteil und Abstützteil an demselben Profilträger
und der Ausbildung nur einer Steckaufnahme für beide Teile an dem Profilträger keine
Ausklinkung oder dergleichen in dem Abstützteil und/ oder dem Anbauteil zum Durchgriff
eines Abschnitts des Abstützteils beziehungsweise des Anbauteils ausbilden zu müssen,
kann die vorbeschriebene Zweiteilung des Abstützteils vorgesehen sein, bei welcher
Zweiteilung das untere Stützteil durch das obere Überfangteil übergriffen und in der
Wirkstellung gehalten sein kann.
[0026] Das Abstützteil kann zudem einen Befestigungsabschnitt aufweisen, zur Festlegung
des Abstützteils an dem Profilträger, und einen Stützabschnitt, auf welchem der Unterfangträger
aufsitzen kann.
[0027] Auch kann der Unterfangträger in der Abstützposition auf dem Abstützteil mit dem
Abstützteil verbunden sein, beispielsweise durch eine Schraub- oder Nietverbindung.
[0028] Weiter alternativ kann der Unterfangträger auch unmittelbar mit dem Abstützteil ausgebildet
sein.
[0029] Auch kann der Profilträger unmittelbar einen Stützabschnitt aufweisen, auf welchem
der Unterfangträger aufsetzbar ist.
[0030] In weiterer und auch bevorzugter Ausgestaltung kann sich das Abstützteil, insbesondere
der Stützabschnitt des Abstützteils, in Längserstreckung des Profilteils erstrecken,
dabei weiter bevorzugt im Wesentlichen über die gesamte Länge den Stützabschnitt für
den Unterfangträger bildend.
[0031] Auch kann das Abstützteil gemäß einer möglichen Ausführungsform außenseitig an dem
Profilträger im Bereich der Profilträger-Seitenwand steckgehaltert sein. So kann weiter
das Abstützteil in einem Querschnitt quer zu der Längserstreckung eine Stecklasche
ausformen, die einer Steckaufnahme im Bereich der Profilträger-Seitenwand zuordbar
ist. Bevorzugt ist diesbezüglich eine Steckzuordnung in Vertikalrichtung, weiter bevorzugt
mit Bezug auf die übliche Nutzungsstellung von oben nach unten.
[0032] Die Steckverbindung kann, wie auch bevorzugt, reversibel ausgeführt sein. Auch kann
die Einnahme der Steckverbindungsstellung, wie auch die Aufhebung dieser Steckverbindungsstellung,
werkzeuglos erreichbar sein.
[0033] In weiterer Ausgestaltung kann das aufgesteckte Abstützteil beispielsweise durch
ein Verschlussteil gegen ein Abheben nach oben gesichert sein. Das Verschlussteil
kann hierzu in der Sicherungsstellung eine sperrende Stellung einnehmen, in welcher
Stellung sich das Verschlussteil beispielsweise zugleich an dem Abstützteil und an
dem Profilträger abstützen kann.
[0034] Hierzu kann das Verschlussteil gemäß einer möglichen Ausgestaltung zwischen einer
Freigabestellung und einer Sicherungsstellung, in der das Verschlussteil in eine Formschlussaufnahme
an dem Profilträger eingreift, bewegbar sein. Beispielsweise kann es sich hierbei
um eine Drehbewegung des Verschlussteils um eine - bezogen auf die Nutzungsstellung
- vertikale Drehachse handeln.
[0035] Der Unterfangträger kann in einem Querschnitt quer zu der Längsausrichtung des Unterfangträgers
betrachtet profilartig gebildet sein. Hierdurch kann bei vergleichsweise geringem
Gewicht des Unterfangträgers eine hohe Stabilität erreicht werden.
[0036] Dabei kann es sich beispielsweise um ein Rohr- beziehungsweise Kantrohrprofil handeln,
weiter beispielsweise aber auch um ein C- oder T-Profil. Bevorzugt wird diesbezüglich
die Verwendung eines Unterfangprofils, welches Unterfangprofil in dem Querschnitt
trapezartig profiliert ist.
[0037] Zum Anbieten einer großflächigen Durchbruchsicherung können sich zwischen zwei Profilträgern
mehrere, in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Unterfangträger erstrecken. So
kann eine derartige Mehrzahl an Unterfangträgern gewählt sein, die ein zumindest nahezu
vollständiges Ausfüllen des Abstandsbereiches zwischen den Profilträgern ermöglichen.
[0038] Die mehreren Unterfangträger können - insbesondere hinsichtlich ihrer Querschnittsgestaltung
und -abmessungen - gleich gewählt sein.
[0039] In einer möglichen und auch bevorzugten Ausgestaltung ist der Unterfangträger als
Trapezblech gebildet. Dieses Trapezblech ist bevorzugt, wie auch die mögliche Ausbildung
einzelner Unterfangträger, aus einem metallischen Werkstoff, also weiter beispielsweise
aus einem Aluminium- oder Stahlblech geformt und hinsichtlich seiner im Nutzungszustand
horizontalen Erstreckung durch Zuschneiden an die gegebenen Abstandsmaße zwischen
den Profilträgern angepasst.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0040] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert, die aber
lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Teil, das nur bezogen auf eines der
Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund
der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist
damit auch für dieses weitere Ausführungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes
Teil beschrieben. Die Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung einen Terrassenaufbau mit einer Unterkonstruktion
zur Aufnahme von Sichtprofilen, betreffend eine erste Ausführungsform;
- Fig. 2
- in perspektivischer Darstellung einen Terrassenaufbau in einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 3
- in perspektivischer Darstellung einen Terrassenaufbau in einer dritten Ausführungsform;
- Fig. 4
- in perspektivischer Darstellung einen Terrassenaufbau in einer vierten Ausführungsform;
- Fig. 5
- die Herausvergrößerung des Bereichs V in Figur 1;
- Fig. 6
- den Schnitt entlang der Linie VI - VI in Figur 3;
- Fig. 7
- den Schnitt entlang der Linie VII -VII in Figur 1;
- Fig. 8
- die Herausvergrößerung des Bereichs VIII in Figur 7;
- Fig. 9
- den Schnitt entlang der Linie IX - IX in Figur 7;
- Fig. 10
- eine Schnittdarstellung gemäß Figur 8, jedoch betreffend eine fünfte Ausführungsform;
- Fig. 11
- die Draufsicht gemäß Pfeil XI in Figur 10, eine Sicherungsstellung der dritten Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 12
- eine der Figur 9 entsprechende Schnittdarstellung, betreffend eine weitere Ausführungsform;
- Fig. 13
- in einer weiteren Ausführungsform die Unterkonstruktion in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 14
- den Schnitt entlang der Linie XIV - XIV in Figur 13;
- Fig. 15
- eine Schnittdarstellung der Unterkonstruktion mit Sichtprofilen, eine weitere Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 16
- die Vergrößerung des Bereichs XVI in Figur 15;
- Fig. 17
- eine der Figur 16 entsprechende Schnittdarstellung, betreffend eine weitere Ausführungsform;
- Fig. 18
- die Vergrößerung des Bereichs XVIII in Figur 17.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0041] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu den in den Figuren 1 bis 4
dargestellten unterschiedlichen Ausführungsformen, ein Terrassenaufbau B mit einer
Unterkonstruktion 1 zur Aufnahme beziehungsweise Abstützung von Sichtprofilen 2. Bevorzugt
handelt es sich hierbei um eine Unterkonstruktion 1 zur Abstützung von in einer gemeinsamen
horizontalen Ebene angeordneten Sichtprofilen 2 in Form von Holz- oder Kunststoffdielen
oder in Form von beispielsweise Steinzeug-, Keramik- oder Holzfliesen. Die Sichtprofile
2 sind in den Figuren 3 und 4 lediglich in strichpunktierter Linienart wiedergegeben.
[0042] Die Unterkonstruktion 1 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einer Mehrzahl von
bevorzugt im Querschnitt gleich gestalteten Profilträgern 3, 3'. Dabei kann, wie auch
bevorzugt, ein solcher Profilträger 3, 3' als Aluminium-Strangpressteil ausgebildet
sein, wodurch sich gleiche Profilträger 3, 3' in unterschiedlichen Abmessungen in
ihrer Längserstreckung L erreichen lassen.
[0043] Die Profilträger 3, 3' können mit Bezug auf einen Grundriss der Unterkonstruktion
1 gemäß Figur 1 unter Einschluss eines Winkels zueinander mittels Anbauteilen 4 miteinander
verbunden sein. So schließen Profilträger 3 und 3' zum Aufspannen einer rechteckigen
Unterkonstruktion 1 Winkel von bevorzugt 90 Grad zueinander ein. Es sind aber auch,
wie beispielsweise in Figur 3 dargestellt, konstruktiv bedingt Winkel von weniger
als 90 Grad zwischen zwei Profilträgern 3 und 3' möglich.
[0044] Weiter können sich die Profilträger 3 und 3' über eine in ihrer Längserstreckung
L und/oder quer hierzu bevorzugt regelmäßig zueinander beabstandet vorgesehene, gegebenenfalls
unterseitig der Profilträger 3 mit diesen rastverbundene Konstruktion aus Grundträgern
47, beispielsweise Konstruktionsträger aus Holz oder, wie dargestellt, aus Stahl auf
dem durch die Sichtprofile 2 zu überdeckenden Untergrund 6 abstützen.
[0045] Wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt, können die Grundträger 47 auf im Wesentlichen
vertikal ausgerichteten Stützen 48 aufliegen und mit diesen verbunden sein. Beispielsweise
kann so ein sogenannter Vorstellbalkon gebildet sein.
[0046] Auch kann sich die Unterkonstruktion 1, wie in Figur 4 beispielhaft dargestellt,
gegebenenfalls unter Zwischenschaltung vorbeschriebener Grundträger 47, über beispielsweise
tellerartige Füße 5 auf dem Untergrund 6 abstützen.
[0047] Auch weisen die Profilträger 3 und 3'einen im üblichen Nutzungszustand gemäß Figur
1 nach unten weisenden Trägerboden 7 auf, mit einer in Längserstreckung L durchlaufenden
Tasche 8, in welche beispielsweise Rastvorsprünge 9 zur Verbindung beispielsweise
mit den Grundträgern 47 oder gegebenenfalls mit den Füßen 5 eingreifen können.
[0048] Oberseitig, im Bereich einer Trägerdecke 10 kann eine weitere Aufnahmetasche 11 ausgebildet
sein. Auch diese ist bezüglich der Längserstreckung L durchlaufend vorgesehen und
dient zur bevorzugt rastenden Aufnahme von Halterungsmitteln 12 für das zu tragende
Sichtprofil 2. Dabei ist der Profilträger 3, 3' in bevorzugter Ausgestaltung mit Bezug
auf eine in Längserstreckungsrichtung L und im Nutzungszustand vertikal ausgerichtete
Mittenebene M spiegelsymmetrisch ausgebildet.
[0049] Die Sichtprofile 2 können, wie auch weiter bevorzugt, in vertikaler Überdeckung zu
dem abstützenden Profilträger 3, 3' unmittelbar und allein auf dem Profilträger 3,
3' abgestützt sein, dies insbesondere auf einer der Trägerdecke 10 zugeordneten, nach
oben gerichteten Stützfläche 45. "Unmittelbar" berücksichtigt hierbei auch eine Anordnung,
bei welcher ein gegebenenfalls im Bereich der vorgenannten Stützfläche 45 vorgesehenes
dauerelastisches Stützprofil 49, beispielsweise in Form eines Gummi- oder Elastomerstreifens,
vorgesehen ist, auf welchem Stützprofil 49 das Sichtprofil 2 aufliegen kann. Das Stützprofil
49 kann in einer Steckaufnahme 50 im Bereich der Stützfläche 45 gehaltert sein, sodass
das Stützprofil 49 unmittelbarer Bestandteil des Profilträgers 3 beziehungsweise 3'
ist.
[0050] Jeweils zugeordnet einer Träger-Seitenwand 13 kann der Profilträger 3, zugewandt
der Trägerdecke 10, eine im üblichen Nutzungszustand sowohl nach oben als auch seitlich
zumindest partiell offene Aufnahme A aufweisen, zum Eintritt eines Teilabschnitts
eines den Profilträger 3 mit einem weiteren Profilträger 3 und 3' verbindenden Anbauteils
4.
[0051] Diese Aufnahme A kann, wie auch weiter bevorzugt, einen gegebenenfalls in Verlängerung
der Träger-Seitenwand 13 in dem Bereich der Aufnahme A nach oben frei abragenden Steg
14 aufweisen, der nach außen eine Hintergreiftasche 15 begrenzt. Zudem kann der Trägerboden
7 seitlich über die Träger-Seitenwände 13 hinausragend ausgebildet sein und jeweils
endseitig einen in einem Querschnitt gemäß Figur 6 im Wesentlichen parallel zu der
Träger-Seitenwand 13 ausgerichteten, nach oben weisenden Einfangsteg 16 tragen. Dieser
Einfangsteg 16 weist dabei eine freie Vertikalerstreckung auf, die im Wesentlichen
dem diesbezüglichen Erstreckungsmaß des Steges 14 entsprechen kann, wobei dieses vertikale
Erstreckungsmaß des einen oder auch beider Stege etwa dem 0,1- bis 0,35-Fachen der
in selber Richtung betrachteten Höhe des Profilträgers 3 insgesamt entsprechen kann.
[0052] Der Steg 14 kann in Kombination mit dem Einfangsteg 16 zur Steckhalterung des Anbauteils
4 dienen, über welches Anbauteil 4 beispielsweise ein weiterer Profilträger 3 beziehungsweise
3' unter Einschluss eines Winkels an dem Profilträger 3 oder 3' befestigt werden kann.
[0053] Dazu ist das Anbauteil 4 zunächst und im Wesentlichen ausgebildet zur Steckhalterung
im endseitigen Stirnbereich eines Profilträgers 3 oder 3'. Hierzu kann das Anbauteil
12 einen bevorzugt an den Querschnitt des Hohlraums 17 des Profilträgers 3 beziehungsweise
3' angepassten Einsteckabschnitt 18 aufweisen.
[0054] Insbesondere zwischen zwei im Wesentlichen parallel verlaufenden Profilträgern 3
oder 3' der Unterkonstruktion 1 ergibt sich in einer Richtung quer zu der Längserstreckung
L ein Abstand a zwischen den aufeinander zu weisenden Träger-Seitenwänden 13 der beiden
Profilträger 3, 3'. Über diesen Abstand a erstrecken sich die Sichtprofile 2 im Wesentlichen
frei.
[0055] Um insbesondere bei einer Konstruktion gemäß beispielsweise Figur 1 oder 2 eine Durchbruchsicherheit
zu erreichen, können unterhalb der Sichtprofile 2, im Wesentlichen in der durch die
Unterkonstruktion 1, weiter insbesondere innerhalb der Höhe h der Profilträger 3,
3' aufgespannten Ebenenschar Unterfangprofile 21 angeordnet sein, die entsprechend
über den Abstand a die Sichtprofile 2 unterfangen (vergleiche auch Figur 7).
[0056] Dabei kann es sich, wie auch bevorzugt, um Profilbleche, weiter insbesondere Stahl-
oder Aluminiumprofilbleche handeln. Weiter bevorzugt sind, wie auch beispielsweise
in Figur 9 dargestellt, Trapezbleche T mit Hochsicken 22 und Tiefsicken 23. Sowohl
die Hochsicken 22 als auch die Tiefsicken 23 erstrecken sich jeweils im Wesentlichen,
bezogen auf den Nutzungszustand, in einer Horizontalebene. Über aufsteigende und abfallende
Abschnitte 24 und 25 ist eine Hochsicke 22 mit der in einer Richtung quer zu einer
Längsausrichtung L' des Unterfangprofils 21 folgenden Tiefsicke 23 verbunden, wobei
die Abschnitte 24 und 25 sowohl mit der anschließenden Hochsicke 22 als auch mit der
Tiefsicke 23 einen stumpfen Winkel einschließen.
[0057] Die Tiefsicken 23 bilden mit ihrer Unterseite eine Abstützfläche 26.
[0058] Die Mehrzahl an Unterfangprofilen 21 beziehungsweise das eine Mehrzahl derselben
darstellende Trapezblech T erstreckt sich zwischen zwei Profilträgern 3, 3', den Abstand
a überbrückend, und stützt sich auf Abstützteilen 27 ab, die wiederum an den Profilträgern
3, 3' unterhalb der Stützflächen 45 gehaltert sind.
[0059] Die Abstützteile 27 sind ausgebildet zur Steckbefestigung an den Profilträgern 3,
3', insbesondere zur Steckbefestigung in den Aufnahmen A im Bereich der Träger-Seitenwände
13. Hierzu ist ein Abstützteil 27 mit einem Befestigungsabschnitt 28 versehen, der
zur Steckzusammenwirkung mit dem Steg 14 sowie dem Einfangsteg 16 des Profilsträgers
3, 3' gleich dem Anbauteil 4 mit einem Aufsteckabschnitt 29 und einer Aufnahmenut
30 versehen sein kann (vergleiche Figur 8).
[0060] Ein von dem Befestigungsabschnitt 28 im Nutzungszustand im Wesentlichen horizontal
abragender Stützabschnitt 31 des Abstützteils 28 formt eine nach oben gerichtete,
bevorzugt ebene Auflagefläche, auf welcher Auflagefläche die Abstützfläche 26 des
Unterfangprofils 21 beziehungsweise des Trapezblechs T aufsitzt.
[0061] Die Länge eines Unterfangprofils 21 in Richtung der Längsausrichtung L' ist angepasst
an den Abstand a, entspricht darüber hinaus etwa dem 0,9- bis 0,99-Fachen des Abstandes
a.
[0062] Wie weiter insbesondere aus der Schnittdarstellung in Figur 7 zu erkennen, kann in
der Nutzungsstellung die Oberfläche 33 des Unterfangprofils 21, so etwa die Oberfläche
des Trapezprofils T im Bereich der Hochsicken 22, mit einem vertikalen Abstand b zu
der zugewandten Unterfläche 32 des Sichtprofils 2 verlaufen, welcher Abstand b kleiner
gewählt sein kann als es dem Dickenmaß c des Sichtprofils 2 entspricht. So kann zur
Unterlüftung der Sichtprofile 2 ein Abstand b gewählt sein, der beispielsweise dem
0,1- bis 0,3-Fachen des Dickenmaßes entsprechen kann. Auch sind diesbezüglich Abstandsmaße
möglich, die dem Dickenmaß c gegebenenfalls entsprechen oder etwa dem 1,5- bis 3-Fachen
des Dickenmaßes c entsprechen können.
[0063] Die Oberflächen 44 (Sichtfläche) der Sichtprofile 2 erstrecken sich bevorzugt in
eine gemeinsame erste - im üblichen Nutzungszustand horizontale - Ebene E. In einem
vertikalen Abstand d unterhalb dieser ersten Ebene E erstrecken sich die Oberflächen
33 der Unterfangprofile 21 bevorzugt in einer gemeinsamen, weiter bevorzugt im Wesentlichen
parallel zu der ersten Ebene E ausgerichteten zweiten Ebene E' (vergleiche Figur 7).
[0064] Ein bei Belastung zufolge Betreten durch den Benutzer gegebenenfalls brechendes Sichtprofil
2 führt zufolge der Anordnung der Unterfangprofile 24 nicht zum Durchbruch des Fußes
des Benutzers. Vielmehr ist zumindest in dieser Bruchsituation das Sichtprofil 2 durch
das Unterfangprofil 24 abgestützt.
[0065] Auch kann die Anordnung so gewählt sein, dass bereits in der üblichen Nutzungsstellung
eine Abstützung des Sichtprofils 2 auf dem Unterfangprofil 21 gegeben ist.
[0066] Das Abstützteil 27 kann sich in einer möglichen Ausgestaltung über die gesamte freie
Länge des Profilträgers 3, 3' in Längsrichtung L erstrecken. Alternativ kann aber
auch eine Mehrzahl einzelner Abstützteile 27 vorgesehen sein.
[0067] In den Figuren 1 bis 9 sind Ausführungsformen gezeigt, bei welchen jeweils das Abstützteil
27 an dem Profilträger 3, 3' lediglich steckgehaltert ist.
[0068] Die Figuren 10 und 11 zeigen eine Weiterbildung, bei welcher die Steckhalterungsstellung
gegen ein Abheben des Abstützteils 27 entgegen der Steckrichtung nach oben gesichert
werden kann. Hierzu kann ein Verschlussteil 34 dienen.
[0069] Das Verschlussteil 34 ist bevorzugt Teil des Anbauteils 4. Dabei kann das Verschlussteil
34 unabhängig von dem Anbauteil 4 ausgebildet sein.
[0070] Das hier als Loseteil vorliegende Verschlussteil 34 ist im Wesentlichen als drehbares
Riegelteil ausgebildet, mit einer im üblichen Nutzungszustand im Wesentlichen horizontal
ausgerichteten Riegelplatte 35, die zwei gegenüberliegende, bevorzugt gleich ausgebildete
Sicherungsflügel 36 formt. Diese Sicherungsflügel 36 ragen über einen mittigen, topfförmigen
Drehvorsprung 37 radial hinaus, welcher Drehvorsprung 37 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
eine schlitzförmige Aufnahme 38 aufweisen kann, beispielsweise zur Aufnahme der Klinge
eines Schraubendrehers oder dergleichen.
[0071] Ein Sicherungsflügel 36 ist mit Bezug auf einen Grundriss, in welchem Grundriss sich
eine Zentralachse, die zugleich auch im üblichen Nutzungszustand eine vertikale Drehachse
x bildet, punktförmig abbildet, in Drehrichtung beziehungsweise entgegen der Drehrichtung
begrenzt durch parallel zu einer Radiuslinie verlaufende Randkanten 39.
[0072] Unterseitig, der Unterfläche zugewandt, kann das Verschlussteil 34 zentral einen
Drehzapfen 40.
[0073] Zur Herbeiführung einer Sicherung der Aufsteckstellung wird bei aufgestecktem Anbauteil
12 das Verschlussteil 34 um die Drehachse x verdreht, dies bevorzugt um einen Drehwinkel
von 90 Grad, wobei die Sicherungsflügel 36 einerseits in eine taschenartig horizontal
ausgebildete Formschlussaufnahme 41 des Profilträgers 3, 3' im Bereich der Träger-Seitenwand
13 oberhalb der Aufnahme A und andererseits in eine horizontal sich nach außen öffnende
und in Längserstreckung L durchlaufende nutartige Formschlussaufnahme 42 des Abstützteils
27 sichernd eingreifen. Die Sicherungsstellung kann darüber hinaus rastgesichert sein,
beispielsweise zufolge Einfallen balliger Rasterhebungen 46 eine rinnenförmige Rastaufnahme
43, die zugleich auch den Drehzapfen 40 aufnehmen kann.
[0074] Die Sicherungsstellung ist bevorzugt nur durch Rückdrehung des Verschlussteils 34
entgegen der Eindrehrichtung wieder aufhebbar. In vorteilhafter Weise ist das Verschlussteil
34, wie das Abstützteil 27 insgesamt, auch nach Aufhebung der Sicherungsstellung wiederverwendbar.
[0075] In weiter alternativer Ausgestaltung kann ein solches verdrehbares Verschlussteil
34 auch unverlierbar an dem Abstützteil 27 gehaltert sein, beispielsweise durch eine,
eine Verdrehung zulassende Rasthalterung des Drehzapfens 40 im Bereich der Rinne 43.
[0076] In Figur 12 ist eine mögliche Ausführungsform gezeigt, bei welcher das im Querschnitt
trapezartig ausgebildete Unterfangprofil 21 im Bereich der Hochsicke 22 eine in Längsausrichtung
L' des Unterfangprofils 21 beziehungsweise des Trapezbleches T linienartig verlaufende
Anlageausformung 51 ausbildet. Diese Anlageausformung 51 kann durch eine entsprechende
Prägung beziehungsweise Verformung der Hochsicke 22 gebildet sein und dient beispielsweise
zur zusätzlichen, partiellen Abstützung der Sichtprofile 2 neben der grundsätzlichen
und unmittelbaren Abstützung derselben auf den Profilträgern 3 beziehungsweise 3'.
[0077] Durch die linienartige Anlage beziehungsweise Abstützung ist eine ausreichende Unterlüftung
der Sichtprofile 2 weiterhin gegeben.
[0078] Darüber hinaus kann eine solche zusätzliche Auflage für die Sichtprofile 2 auch gemäß
den Darstellungen in den Figuren 13 und 14 durch Anordnung eines Auflageprofils 52
auf dem Unterfangprofil 21 erreicht sein. Das Auflageprofil 52 erstreckt sich dabei
bevorzugt quer zu der Längsausrichtung L' der Unterfangprofile 21 beziehungsweise
des Trapezbleches T insgesamt, liegt dabei bevorzugt auf der nach oben gerichteten
Fläche der Hochsicke 22 auf. Das Auflageprofil 52 kann weiter an dem Unterfangprofil
21 beziehungsweise mit dem Trapezblech T befestigt sein, weiter beispielsweise über
Schrauben 53. Auch ist beispielsweise eine Vernietung diesbezüglich möglich.
[0079] Das Auflageprofil 52 kann in einer Richtung quer zu der Längsausrichtung L' der Unterfangprofile
21 im Wesentlichen U-förmig gestaltet sein, mit einem blechartig gestalteten U-Steg
54, über welchem das Auflageprofil 52 auf den Hochsicken 22 aufliegt.
[0080] Die in der Nutzungsstellung nach oben weisenden Stützflächen 45' der U-Schenkel 55
erstrecken sich in dieser Nutzungsstellung bevorzugt in derselben Horizontalebene
wie die Stützflächen 45 der Profilträger 3 beziehungsweise 3' (siehe insbesondere
Figur 12).
[0081] Auch bezüglich dieser Stützflächen 45' können, wie bei den Profilträgern 3, 3', Stützprofile
49' vorgesehen sein, die in Steckaufnahmen 50' der U-Schenkel 55 des Auflageprofils
52 gehaltert sein können. Die Sichtprofile 2 können sich so gegebenenfalls zusätzlich
zu der unmittelbaren Abstützung auf den Profilträgern 3, 3' auch über die Stützprofile
49' und das Auflageprofil 52 auf den Unterfangprofilen 21 abstützen. Die Stützprofile
49' bieten dabei eine linienartige Auflage für die Sichtprofile 2, sodass auch in
dieser Ausführungsform eine ausreichende Unterlüftung weiterhin gegeben ist.
[0082] Darüber hinaus sind die Sichtprofile 2 zufolge der Abstützung auf den gummiartigen
Stützprofilen 49 beziehungsweise 49' an einem Verrutschen gehindert. Auch ansonsten
gegebenenfalls auftretende Klapper- oder Knarzgeräusche können hierdurch vermieden
werden.
[0083] Die Figuren 15 und 16 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher die Unterfangträger
21 beziehungsweise das Trapezblech T in einer Ebene unterhalb der quer verlaufenden
Profilträger 3' durchlaufend angeordnet sind.
[0084] Hierzu sind zunächst die Profilträger 3 mit einer größeren - in üblicher Nutzungsausrichtung
vertikalen - Höhe h versehen als die quer hierzu verlaufenden und mit den Profilträgern
3 über die Anbauteile 4 verbundenen Profilträger 3'. Deren geringere h' entspricht
dabei bevorzugt etwa dem 0,3- bis 0,8-Fachen, weiter beispielsweise etwa dem 0,4-
bis 0,5-Fachen der Höhe h der Profilträger 3, wobei weiter bevorzugt die Stützflächen
45 der Profilträger 3 und 3' sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken können.
[0085] Es ergibt sich entsprechend innerhalb der Höhe h der Profilträger 3 und unterhalb
der in einem Winkel hierzu verlaufenden Profilträger 3' ein Raum, in welchem die Unterfangträger
21 beziehungsweise das Trapezblech T durchlaufend angeordnet werden können. Der von
den Sichtprofilen 2 überdeckte Bereich kann so vollständig und flüssigkeitsdicht durch
die Unterfangträger 21 unterfangen sein.
[0086] Hierzu kann ein Profilträger 3 in einem oberen Abschnitt im Wesentlichen entsprechend
den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ausgebildet sein. Der sich dabei einstellende
Trägerboden 7 kann sich im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene mit den Trägerböden
der quer verlaufenden Profilträger 3' erstrecken.
[0087] Unterseitig des Trägerbodens 7 kann der Profilträger 3 einen ergänzenden Trägerabschnitt
56 aufweisen, der weiter bevorzugt einstückig und materialeinheitlich mit dem oberen
Trägerabschnitt ausgebildet sein kann.
[0088] Der dabei ausgebildete Trägerabschnittboden 57 kann, wie dargestellt, mit einer Tasche
8 zur Rastaufnahme von Rastvorsprüngen 9, ausgebildet sein.
[0089] Weiter zugordnet dem Trägerabschnittboden 57 kann an der sich auch über den Trägerabschnitt
56 erstreckenden Träger-Seitenwand 13 im Bereich einer sich unterhalb des Trägerbodens
7 ausbildenden Trägerabschnitt-Seitenwand 68 ein weiterer Einfangsteg 58 ausgebildet
sein.
[0090] Im Bereich der Trägerabschnitt-Seitenwand 68 ist ein Abstützteil 27 für das Unterfangprofil
21 festlegbar, beispielsweise, wie auch bevorzugt, durch Rastung, wozu das Abstützteil
27 gemäß den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen einen Befestigungsabschnitt 28
mit Aufsteckabschnitten 29 beziehungsweise 29' aufweisen kann. Ein Aufsteckabschnitt
29 kann zur Steckzusammenwirkung mit dem Einfangsteg 16 der Aufnahme A ausgebildet
sein (siehe insbesondere Figur 16). Gegebenenfalls kann ein weiterer, in Richtung
der Höhe versetzter Aufsteckabschnitt 29' an dem Befestigungsabschnitt ausgebildet
sein, zur Zusammenwirkung mit dem weiteren Einfangsteg 58.
[0091] Zur Anordnung der Anbauteile 4 und der damit notwendigen Zusammenwirkung von trägerseitigem
Einfangsteg 16 und anbauteilseitiger Aufnahmenut 20 können über die Länge des Abstützteils
27 betrachtet eine der Anzahl an Anbauteilen 4 entsprechende Anzahl an Ausklinkungen
im Bereich des Befestigungsabschnitts 28, insbesondere im Bereich des Aufsteckabschnitts
29 vorgesehen sein. Diese Ausklinkungen bieten den nötigen Freiraum, zum Eingriff
des Einfangstegs 16 in die Aufnahmenut 20.
[0092] Eine Weiterbildung zu der mit Bezug zu den Figuren 15 und 16 beschriebenen Ausgestaltung
zeigen die Figuren 17 und 18.
[0093] Das Abstützteil 27 ist dabei zweiteilig ausgebildet, mit einem im Einbauzustand oberen
Überfangteil 62 und einem unteren Stützteil 63.
[0094] Das Überfangteil 62 weist einen im Einbauzustand im Wesentlichen horizontal ausgerichteten
Überfangabschnitt 64 auf, der im Einbau- und Nutzungszustand das Unterfangprofil 21
überfängt, um so das Unterfangprofil 21 in eine Richtung nach vertikal oben - beispielsweise
bei Wind - zu sichern.
[0095] Ein so gestaltetes zweiteiliges Abstützteil 27 ist bevorzugt - mit Bezug auf die
Längserstreckung L des Profilträgers 3 - zwischen zwei, jeweils querlaufende Profilträger
3' halternden Anbauteilen 4 positioniert.
[0096] Auch kann in einer weiter möglichen Ausgestaltung der querlaufende Profilträger 3'
auf dem vorbeschriebenen Überfangabschnitt 64 aufliegen.
[0097] Der die Aufnahmenut 20 zur Zusammenwirkung mit dem Einfangsteg 16 aufweisende, vertikal
verlaufende und den Überfangabschnitt 64 tragende Steg ist im Einbauzustand nach unten
über den Überfangabschnitt 64 hinaus zur Ausbildung eines Übergreifabschnitts 65 verlängert
(siehe auch Figur 18).
[0098] Das Stützteil 63 ist mit Bezug auf den in den Figuren 17 und 18 dargestellten Vertikalquerschnitt
im Wesentlichen als ein Hohlprofil gebildet, so insbesondere bezüglich des Befestigungsabschnitts
28 und des Stützabschnitts 31. Dabei ist das Stützteil 63 lediglich zur Einsteckhalterung
mit der im Einbauzustand unteren Aufnahme des Profilträgers 3 ausgebildet, weist entsprechend
lediglich einen unteren Aufsteckabschnitt 29' auf, zur Zusammenwirkung mit dem profilseitigen
Einfangsteg 58.
[0099] Der kammerartig gestaltete Befestigungsabschnitt 28 kann an der zugewandten Fläche
der sich über den Trägerboden 7 hinaus nach unten erstreckenden Trägerabschnitt-Seitenwand
68 flächig anliegen, wobei der im Einbauzustand obere freie Endabschnitt des Befestigungsabschnitts
28, einen Anlageabschnitt 66 bildend, eine in horizontaler Richtung betrachtete größere
Dicke aufweisen kann als der Befestigungsabschnitt 28 im Übrigen (siehe Figur 18).
[0100] Gegebenenfalls allein zur vorrübergehenden Fixierung kann eine Verschraubung zwischen
dem Befestigungsabschnitt 28 und der Trägerabschnitt-Seitenwand 68 vorgenommen werden.
[0101] An dem Anlageabschnitt 66 liegt in der üblichen Einbaustellung der Übergreifabschnitt
65 des Überfangteils 62 an, so dass über das steckgehalterte Überfangteil 62 das Stützteil
63 in der Anlagestellung an der zugewandten Trägerabschnitt-Seitenwand 68 sicher gehaltert
ist.
[0102] Es bedarf zufolge dieser weiter vorgeschlagenen Ausgestaltung keiner Ausklinkungen
oder dergleichen.
[0103] Der Stützabschnitt 31 des Abstützteils 27 beziehungsweise des unteren Stützteils
63 verläuft mit Bezug auf den Querschnitt in den Figuren 13 und 14 beziehungsweise
17 und 18 rinnenartig, dabei zunächst ausgehend von dem Befestigungsabschnitt 28 einen
im Wesentlichen rechtwinklig und in der Nutzungsstellung etwa in einer Horizontalebene
verlaufenden Rinnenabschnitt 59 aufweisend, der über eine Vertikalstufe 60, der den
Rinnenabschnitt 59 seitlich begrenzt, in eine in einem spitzen Winkel α von etwa 10
bis 45 Grad zu dem Rinnenabschnitt 59 verlaufenden Ableitabschnitt 61 übergeht.
[0104] Unmittelbar auf dem Ableitabschnitt 61 oder auf einem sich an dem Ableitabschnitt
61 noch anschließenden Horizontalabschnitt 67 (siehe Figur 17) liegt abgestützt das
Unterfangprofil 21 beziehungsweise das gesamte Trapezblech T randseitig auf.
[0105] Unter Anordnung der die Profilträger 3' vollständig und geschlossen unterfangenden
Unterfangprofile 21 beziehungsweise des Trapezblechs T mit einem üblichen Gefälle
von beispielsweise 1 oder 2 Prozent in Längsausrichtung L' der Unterfangprofile 21
kann eine zuverlässige Entwässerung unterhalb der Sichtprofilebene erreicht werden.
Beispielsweise Regenwasser kann so über das Trapezblech T in die endseitig vorgesehenen
Rinnen der Abstützteile 27 und über diese - bei entsprechendem Gefälle der Rinnenabschnitte
59 in Richtung ihrer Längserstreckung - in weiter beispielsweise endseitige Dachrinnen
abgeleitet werden. Der Bereich unter der Unterkonstruktion 1 und somit auch sich darunter
befindliche Personen sind somit vor Flüssigkeiten und Schmutz von oben geschützt.
[0106] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils auch eigenständig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinationen
auch kombiniert sein können, nämlich:
[0107] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Sichtprofile 2
zur Abstützung an den Profilträgern 3, 3' in Überdeckung zu den Profilträgern 3, 3'
verlaufen.
[0108] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abstützteil 27
außenseitig an dem Profilträger 3, 3', unterhalb der Stützfläche 45 und im Bereich
der Träger-Seitenwand 13 gehaltert ist.
[0109] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Sichtprofile 2
nur auf den Profilträgern 3, 3' ohne Vermittlung durch einen Unterfangträger 21 abgestützt
sind.
[0110] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei einen Winkel zueinander
einschließende Profilträger 3, 3' mittels eines Anbauteils 4 miteinander verbunden
sind.
[0111] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abstützteil 27
zweigeteilt ausgebildet ist und aus einem oberen Überfangteil 62 und einem unteren
Stützteil 63 besteht, wobei, bevorzugt, das Stützteil 63 von dem Überfangteil 62 zur
Halterung an dem Profilträger 3, 3' übergriffen ist, und/oder ein mehrere oder alle
Abschnitte des Stützteils 63 als Hohlprofil ausgebildet sind.
[0112] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abstützteil 27
oder ein Unterfangträger 21 austauschbar zu dem Anbauteil 4 mit dem Profilträger 3,
3' steckverbindbar ist.
[0113] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass sich das Abstützteil
27 in Längserstreckung L des Profilträgers 3, 3' erstreckt.
[0114] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das aufgesteckte Abstützteil
27 durch ein Verschlussteil 34 gegen ein Abheben nach oben gesichert ist.
[0115] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Verschlussteil
34 zwischen einer Freigabestellung und einer Sicherungsstellung, in der das Verschlussteil
34 in eine Formschlussaufnahme 41 des Profilträgers 3, 3' eingreift, bewegbar ist.
[0116] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Unterfangträger
21 in einem Querschnitt quer zu einer Längsausrichtung L' des Unterfangträgers 21
profilartig gebildet ist.
[0117] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass sich zwischen zwei
Profilträgern 3, 3' mehrere, in Längsrichtung L nebeneinander angeordnete Unterfangträger
21 erstrecken.
[0118] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Unterfangträger
21 in dem Querschnitt trapezartig profiliert ist.
[0119] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Unterfangträger
21 als Trapezblech gebildet ist.
[0120] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abstützteil 27
an einem ersten Profilträger 3 größerer vertikaler Höhe h angebracht ist und unterhalb
eines zweiten, in einem Winkel zu ersten Profilträger 3 angeordneten Profilträgers
3' mit geringerer vertikaler Höhe h' verläuft.
[0121] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Abstützteil 27
rinnenartig profiliert ist.
[0122] Einen Terrassenaufbau B, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Unterfangträger
21 ein Stützprofil 49' zur Anlage von unten an dem Sichtprofil 2 aufweist.
[0123] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale
eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische
Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche
Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich
ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern
versehene und/ oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Erfindung
betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorstehenden Beschreibung
genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbesondere soweit sie erkennbar für
den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende
Mittel ersetzt werden können.
Liste der Bezugszeichen
| 1 |
Unterkonstruktion |
28 |
Befestigungsabschnitt |
| 2 |
Sichtprofil |
29 |
Aufsteckabschnitt |
| 3 |
Profilträger |
29' |
Aufsteckabschnitt |
| 3' |
Profilträger |
30 |
Aufnahmenut |
| 4 |
Anbauteil |
31 |
Stützabschnitt |
| 5 |
Fuß |
32 |
Unterfläche |
| 6 |
Untergrund |
33 |
Oberfläche |
| 7 |
Trägerboden |
34 |
Verschlussteil |
| 8 |
Tasche |
35 |
Riegelplatte |
| 9 |
Rastvorsprung |
36 |
Sicherungsflügel |
| 10 |
Trägerdecke |
37 |
Drehvorsprung |
| 11 |
Aufnahmetasche |
38 |
Aufnahme |
| 12 |
Halterungsmittel |
39 |
Randkante |
| 13 |
Träger-Seitenwand |
40 |
Drehzapfen |
| 14 |
Steg |
41 |
Formschlussaufnahme |
| 15 |
Hintergreiftasche |
42 |
Formschlussaufnahme |
| 16 |
Einfangsteg |
43 |
Rinne |
| 17 |
Hohlraum |
44 |
Oberfläche |
| 18 |
Einsteckabschnitt |
45 |
Stützfläche |
| 19 |
Aufsteckabschnitt |
45' |
Stützfläche |
| 20 |
Aufnahmenut |
46 |
Rasterhebung |
| 21 |
Unterfangprofil |
47 |
Grundträger |
| 22 |
Hochsicke |
48 |
Stütze |
| 23 |
Tiefsicke |
49 |
Stützprofil |
| 24 |
aufsteigender Abschnitt |
49' |
Stützprofil |
| 25 |
absteigender Abschnitt |
50 |
Steckaufnahme |
| 26 |
Abstützfläche |
51 |
Anlageausformung |
| 27 |
Abstützteil |
52 |
Auflageprofil |
| 53 |
Schraube |
|
|
| 54 |
U-Steg |
A |
Aufnahme |
| 55 |
U-Schenkel |
B |
Terrassenaufbau |
| 56 |
Trägerabschnitt |
E |
erste Ebene |
| 57 |
Trägerabschnittboden |
E' |
zweite Ebene |
| 58 |
Einfangsteg |
L |
Längserstreckung |
| 59 |
Rinnenabschnitt |
L' |
Längsausrichtung |
| 60 |
Vertikalstufe |
M |
Mittelebene |
| 61 |
Ableitabschnitt |
T |
Trapezblech |
| 62 |
Überfangteil |
|
|
| 63 |
Stützteil |
α |
Winkel |
| 64 |
Überfangabschnitt |
|
|
| 65 |
Übergreifabschnitt |
|
|
| 66 |
Anlageabschnitt |
|
|
| 67 |
Horizontalabschnitt |
|
|
| 68 |
Trägerabschnitt-Seitenwand |
|
|
| |
|
|
|
| a |
Abstand |
|
|
| b |
Abstand |
|
|
| c |
Dickenmaß |
|
|
| d |
Abstand |
|
|
| h |
Höhe |
|
|
| h' |
Höhe |
|
|
| x |
Drehachse |
|
|
1. Terrassenaufbau (B) mit Sichtprofilen (2), wobei Profilträger (3, 3'), auf welcher
die Sichtprofile (2) an einer oberseitigen Stützfläche (45) abgestützt sind, mit Abstand
zueinander angeordnet sind, wobei weiter ein Profilträger (3 oder 3') eine Längserstreckung
(L) aufweist und sich zwei benachbarte Profilträger (3 oder 3') in einem quer zu der
Längserstreckung (L) betrachteten Abstand (a) erstrecken, welcher Abstand (a) sich
zwischen aufeinander zu weisenden Träger-Seitenwänden (13) ergibt, wobei sich zwischen
zwei Profilträgern (3 oder 3') in einer Richtung quer zu der Längserstreckung (L)
und über den Abstand (a) ein Unterfangträger (21) erstreckt, wobei weiter an dem Profilträger
(3, 3') ein Abstützteil (27) befestigt ist, auf welchem sich der Unterfangträger (21)
jeweils endseitig abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtprofile (2) zur Abstützung an den Profilträgern (3, 3') in Überdeckung zu
den Profilträgern (3, 3') verlaufen.
2. Terrassenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (27) außenseitig an dem Profilträger (3, 3'), unterhalb der Stützfläche
(45) und im Bereich der Träger-Seitenwand (13) gehaltert ist.
3. Terrassenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtprofile (2) nur auf den Profilträgern (3, 3') ohne Vermittlung durch einen
Unterfangträger (21) abgestützt sind.
4. Terrassenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einen Winkel zueinander einschließende Profilträger (3, 3') mittels eines Anbauteils
(4) miteinander verbunden sind.
5. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (27) zweigeteilt ausgebildet ist und aus einem oberen Überfangteil
(62) und einem unteren Stützteil (63) besteht, wobei, bevorzugt, das Stützteil (63)
von dem Überfangteil (62) zur Halterung an dem Profilträger (3, 3') übergriffen ist,
und/oder ein mehrere oder alle Abschnitte des Stützteils (63) als Hohlprofil ausgebildet
sind.
6. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (27) oder ein Unterfangträger (21) austauschbar zu dem Anbauteil
(4) mit dem Profilträger (3, 3') steckverbindbar ist.
7. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Abstützteil (27) in Längserstreckung (L) des Profilträgers (3, 3') erstreckt.
8. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aufgesteckte Abstützteil (27) durch ein Verschlussteil (34) gegen ein Abheben
nach oben gesichert ist.
9. Terrassenaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussteil (34) zwischen einer Freigabestellung und einer Sicherungsstellung,
in der das Verschlussteil (34) in eine Formschlussaufnahme (41) des Profilträgers
(3, 3') eingreift, bewegbar ist.
10. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterfangträger (21) in einem Querschnitt quer zu einer Längsausrichtung (L')
des Unterfangträgers (21) profilartig gebildet ist.
11. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen zwei Profilträgern (3, 3') mehrere, in Längsrichtung (L) nebeneinander
angeordnete Unterfangträger (21) erstrecken.
12. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterfangträger (21) in dem Querschnitt trapezartig profiliert ist.
13. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterfangträger (21) als Trapezblech gebildet ist.
14. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (27) an einem ersten Profilträger (3) größerer vertikaler Höhe (h)
angebracht ist und unterhalb eines zweiten, in einem Winkel zu dem ersten Profilträger
(3) angeordneten Profilträgers (3') mit geringerer vertikaler Höhe (h') verläuft,
und/oder, bevorzugt, dass das Abstützteil (27) rinnenartig profiliert ist.
15. Terrassenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterfangträger (21) ein Stützprofil (49') zur Anlage von unten an dem Sichtprofil
(2) aufweist.