[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein gepanzertes Fahrzeug mit Notausstiegsluke.
Das in dieser Erfindung bezeichnete gepanzerte Fahrzeug ist dabei mit einem Fahrzeugboden
ausgestattet, bspw. in Wannenbauweise. Dieser Fahrzeugboden ist als Begrenzung des
Fahrzeugs nach außen zu verstehen und verläuft im Normalbetrieb parallel zum Boden
außerhalb des Fahrzeugs, auf welchem das Fahrzeug fährt.
[0002] Die
DE 10 2015 114 426 A1 offenbart eine Hub-/Schwenkvorrichtung für einen Lukendeckel eines geschützten Fahrzeugs.
Die Vorrichtung umfasst ein Flanschelement, das fest mit einem Dach oder einem Dachabschnitt
des Fahrzeugs verbindbar ist. Ein Hülsenelement ist drehbar und axial unverschiebbar
in dem Flanschelement gelagert. Ein Säulenelement ist in einer Längsrichtung der Vorrichtung
verschiebbar und drehfest in dem Hülsenelement gelagert und fest mit dem Lukendeckel
verbindbar. Ein Bedienelement zum Bedienen der Vorrichtung und eine Kopplungseinrichtung
zur wahlweisen Kopplung und Entkopplung mit dem Hülsenelement vervollständigen die
Vorrichtung. Dadurch, dass das Bedienelement mit dem Hülsenelement koppelbar und von
diesem entkoppelbar ist, kann dieses eine Doppelfunktion erfüllen. Im gekoppelten
Zustand kann der Lukendeckel mit Hilfe des Bedienelements zum Öffnen angehoben und
verschwenkt werden. Im entkoppelten Zustand kann der Lukendeckel mit Hilfe des Bedienelements
verriegelt werden. Eine Notausstiegsluke wird nicht offenbart.
[0003] Aus der
US 2004/0237764 A1 ist eine Luke als Zugang zu einer im Allgemeinen abgedichteten Umgebung bekannt.
Der Hauptzwecke der Luke besteht darin, die Bewegung von Militärpersonal zu erleichtern
und gleichzeitig das gleiche Schutzniveau wie der Rest der Struktur zu bieten. Die
Lukenanordnung umfasst dabei eine Grundplatte, die einen Zugang an einem Militärfahrzeug
umrahmt.
[0004] Die
US 6,435,071 B1 offenbart ein hochmanövrierbares Fahrzeug für Einsätze in der Nähe von Landminen
mit einer hydraulischen Federung zur Variierung der Bodenfreiheit. Eine Öffnung an
der Unterseite soll hierbei die Aufnahme verletzter Personen in das Fahrzeug ermöglichen.
[0006] Der Zugang dient für die Besatzung zum Besatzungsraum und befindet sich auf dem Fahrzeugdach.
Die Lukenanordnung umfasst des Weiteren einen Lukenhebemechanismus, der von der Grundplatte
getragen wird, und eine Luke, die an dem Hebemechansimus montiert ist. Die Luke wird
mittels eines Hubturms, hier einer drehbaren Teleskopanordnung, angehoben und abgesenkt,
wobei die gesamte Luke angehoben und weggedreht werden kann. Eine innere Handkurbel
und eine äußere Handkurbel, die sich an der Außenseite des Hebeturms befindet, werden
zum Betätigen der Lukenanordnung verwendet. Eine Notausstiegsluke wird nicht offenbart.
[0007] Derzeit bekannte Notausstiegsluken bei gepanzerten Rad- oder Kettenfahrzeugen lassen
den sicheren Ausstieg bei einer Notsituation, wie z.B. bei einem Unfall oder einer
Großschadenlagen wie z.B. einer Minendetonation zu.
[0008] Der Notausstieg ist vielfach als eine von einer Luke verschlossene Öffnung im Wannenboden
des Fahrzeuges ausgebildet. Der Schutzgrad dieser Luke entspricht üblicherweise dem
des Wannenbodens (erster Fahrzeugboden) des Fahrzeuges.
[0009] Dies ist die Ursache für ihre hohe Masse (>150 kg). Im Normalfall (Normallage des
Fahrzeuges stehend auf dem Boden) wird diese bei Bedarf entriegelt, fällt der Schwerkraft
folgend zu Boden und gibt eine Notausstiegsöffnung für die Evakuierung der Besatzung
frei.
[0010] Eine solche Notausstiegsluke ist bspw. aus der
DE 102018 112671 A1 bekannt. Diese Druckschrift offenbart eine solche Bodenluke in einem gepanzerten
Fahrzeug, welche als Notausstiegsluke verwendet werden kann.
[0011] Durch äußere Gewalt (Unfall, Ansprengung o. ä.) ist es möglich, dass das Fahrzeug
in einer Lage zum Stillstand kommt, dass die normalen Zugänge (Luken an der Oberseite
oder an der Seite des Fahrzeugs) nicht geöffnet werden können (beispielweise Überkopf-
oder Seitenlage). Das Öffnen der im Boden des Fahrzeuges befindlichen Notausstiegluke
ist dann mit üblichen Bordmitteln, bedingt durch deren hohen Eigenmasse, ebenfalls
nicht mehr möglich. In diesem Fall kann die Öffnung des Notausstieges nur von außen
erfolgen und bedingt fremde Hilfe. Diese Situation kann extrem lebensbedrohlich für
die eingeschlossene Besatzung sein. Es sind darüber hinaus Szenarien möglich, dass
die Evakuierung der Besatzung unter enormen Zeitdruck erfolgen muss (Überkopflage
im Wasser oder in einer Gefechtssituation).
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Notausstiegsluke für gepanzerte
Fahrzeuge derart zu gestalten, dass eine Öffnung der Notausstiegsluke auch in schwierigen
Situationen oder ungewöhnlichen Lagen möglich bleibt, um die Mannschaft des Fahrzeugs
evakuieren zu können. Die Erfindung soll darüber hinaus dazu dienen, die Öffnung der
Notausstiegsluke zu unterstützen, wenn sich diese infolge einer Deformation, hervorgerufen
durch beispielsweise eine Gewalteinwirkung, auch in Normallage nicht durch Schwerkrafteinwirkung
öffnen lässt.
[0013] Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.
[0014] Die Erfindung bezieht sich demnach auf eine Hubeinrichtung zum Anheben einer Notausstiegsluke,
die innerhalb des Chassis von einem gepanzerten Rad- oder Kettenfahrzeug im unteren
Bereich nahe des Wannenbodens eingesetzt werden kann. Die Hubeinrichtung kann dabei
ortsfest im Fahrzeug angeordnet sein oder als Zubehör mobil mitgeführt werden.
[0015] Die Notausstiegsluke ist erfindungsgemäß in den Fahrzeugboden des Fahrzeugs angeordnet.
Dazu weist der Fahrzeugboden eine Öffnung auf, in welche die Notausstiegsluke einbringbar
ist. Somit wird eine geschlossene Position der Notausstiegsluke offenbart, nämlich
wenn die Notausstiegsluke in der Öffnung gehalten wird.
[0016] Die Öffnung weist dazu eine umlaufende Schulter auf, wobei die Notausstiegsluke eine
entsprechende Gegenschulter aufweist. In der geschlossenen Position stützt sich die
Gegenschulter der Notausstiegsluke auf der Schulter der Öffnung ab.
[0017] Die Öffnung weist dadurch mindestens zwei unterschiedliche Durchmesser auf, um die
Schulter zu erzeugen. Der größere Durchmesser wird dazu zur Außenseite des Fahrzeugs
hingerichtet und der kleinere Durchmesser zur Fahrzeuginnenseite.
[0018] Die Hubeinrichtung ermöglicht es der Besatzung von Rad- und Kettenfahrzeugen, die
Notausstiegsluke in beliebiger Lage zu öffnen. Der Antrieb der Hubeinrichtung kann
sowohl elektrisch, hydraulisch oder mechanisch erfolgen.
[0019] Erfindungsgemäß ist ein Betätigungselement vorgesehen, welches als Drehkurbel ausgeführt
sein kann. Aber auch eine Ausführung als Antriebswelle ist denkbar und somit mit bekannten
Antrieben verbindbar.
[0020] Die Hubvorrichtung kann dabei als Hubzylinder ausgeführt sein, wobei bevorzugt ein
Hydraulikzylinder vorgeschlagen wird. Ebenso kann die Hubvorrichtung auch als Scherenhub
oder als Spindelhub ermöglicht werden.
[0021] Die Öffnung, in welcher sich die Notausstiegsluke in ihrer geschlossenen Position
befindet, ist im Fahrzeugboden vorgesehen. Auf der zum Fahrzeuginneren gerichteten
Seite des Fahrzeugbodens ist erfindungsgemäß eine Befestigungsvorrichtung angeordnet.
Bevorzugt befindet sich dieser an der Peripherie der Öffnung der Notausstiegsluke.
Diese Befestigungsvorrichtung kann dabei als mindestens eine Stange ausgeführt sein,
welche durch eine Grundplatte der Hubvorrichtung geführt werden kann. Ebenso kann
die Grundplatte über Rastbolzen an der Befestigungsvorrichtung befestigt werden. Auch
eine Verschraubung ist denkbar.
[0022] Durch die Befestigung der Hubvorrichtung mittels der Grundplatte an der Befestigungsvorrichtung
kann die Hubvorrichtung einen Angriffspunkt für die Kraftübertragung auf die Notausstiegsluke
bilden.
[0023] Als zweiter Angriffspunkt tritt die Hubvorrichtung in Kontakt mit der Notausstiegsluke.
Dazu weist die Hubvorrichtung bevorzugt eine Hubtischplatte auf, welche über die Hubvorrichtung
in Richtung der Notausstiegsluke und zurück bewegt werden kann. In einer besonderen
Ausführungsform beinhaltet die Notausstiegsluke mindestens eine Kugelbahn, welche
in der geschlossenen Position in Richtung des Innenraums des Fahrzeugs zeigt. Über
die Hubtischplatte kann die Hubvorrichtung dann auf die Notausstiegsluke bzw. die
Kugelbahn einwirken.
[0024] Durch diese Ausgestaltung kann die Notausstiegsluke zunächst aus der Öffnung bewegt
werden. Im liegenden Zustand des Fahrzeugs kann die Notausstiegsluke bspw. angehoben
und so aus ihrer geschlossenen Position in eine geöffnete Position überführt werden.
Dazu weist die Hubtischplatte einen Durchmesser auf, welcher gleich oder bevorzugt
kleiner als der kleinere der beiden Durchmesser der Öffnung ist.
[0025] Anschließend kann die Notausstiegsluke über die Kugelbahn von der Hubtischplatte
gleiten und so die Öffnung freigeben. Im Regelfall kann die Notausstiegsluke nach
Verlassen der Hubtischplatte an der Außenseite des Fahrzeugbodens über die Kugelbahn
weitergleiten.
[0026] Bei Bedarf kann die Hubvorrichtung also mittels der Befestigungsvorrichtung an der
Grundplatte befestigt werden. Dadurch wird die Hubvorrichtung im Bereich der Notausstiegsluke
an der Innenseite des Fahrzeugs befestigt. Durch die zwei Angriffspunkte kann die
Hubvorrichtung nun bei Betätigung oder Antrieb des Betätigungselements eine Kraft
auf die Notausstiegsluke ausüben.
[0027] Die Hubvorrichtung kann dabei als Hubzylinder, bevorzugt als Hydraulikzylinder ausgeführt
sein. Als Betätigungselement kann in diesem Fall eine Pumpe oder ein hydraulischer
Antrieb dienen. Durch das Betätigen des Betätigungselements kann der Hubzylinder dann
ausfahren und so die Notausstiegsluke aus ihrer Öffnung anheben. Bei der Verwendung
eines Hubzylinders als Hubvorrichtung wird vorgeschlagen, den Hubzylinder mit einem
Sicherheitsmittel auszustatten, welches schnelle Abwärtsbewegungen verhindert. Durch
ein solches Sicherheitsmittel kann das Versagen des Hubmittels und eine mögliche Verletzungsgefahr
verhindert werden. Dies trifft insbesondere auf die Nutzung eines Hydraulikzylinders
zu.
[0028] Die Hubvorrichtung kann auch als Spindelhub ausgeführt sein. Die Grundplatte weist
dann ein Gewinde auf, in welches der Spindelhub eingreifen und geführt werden kann.
Als Betätigungselement kann in diesem Fall eine Kurbel oder ein hydraulischer oder
elektrische Antrieb dienen. Durch das Betätigen des Betätigungselements kann der Spindelhub
dann in Richtung der Notausstiegsluke bewegt werden und so die Notausstiegsluke aus
ihrer Öffnung angehoben werden.
[0029] Die Hubvorrichtung kann auch als Scherenhub ausgeführt sein. Die Grundplatte dient
dann zur Abstützung des Scherenhubs. Als Betätigungselement kann hierzu ebenfalls
eine Kurbel oder ein hydraulischer oder elektrischer Antrieb dienen. Durch das Betätigen
des Betätigungselements kann der Scherenhub auf die Notausstiegsluke einwirken und
so die Notausstiegsluke aus ihrer Öffnung angehoben werden.
[0030] In einer besonderen Ausführungsform beinhaltet die Notausstiegsluke mindestens ein
Verriegelungsmittel, um die Notausstiegsluke in der geschlossenen Position zu halten.
Diese Verriegelungsmittel können Rastverbindungen, Schnappverbindungen oder Schraubverriegelungen
sein.
[0031] Weiterhin wird vorgeschlagen, die Notausstiegsluke mit der gleichen Panzerung zu
versehen wie das gepanzerte Fahrzeug. Damit entsteht keine Schwachstelle im Fahrzeugboden.
[0032] Bei Nichtgebrauch der Hubvorrichtung kann diese von der Befestigungsvorrichtung gelöst
werden und separat verstaut werden, bspw. in einer Verschalung des Fahrzeugbodens.
Ebenso kann die Hubvorrichtung an der Befestigungsvorrichtung angelenkt sein und bei
Nichtgebrauch zur Seite geschwenkt werden und verankert werden. Als dritte Option
kann die Hubvorrichtung dauerhaft ortsfest mit der Befestigungsvorrichtung verbunden
sein.
[0033] Infolge der Gewichtskraft der Notausstiegsluke, die die Gleitreibungskraft der Kugelbahn
des Rundtischlagers übersteigt, rollt die Notausstiegsluke von der Grundplatte, wenn
sie aus ihrer geschlossenen Position angehoben wurde. Somit ist der Fluchtweg für
die Fahrzeugbesatzung frei, nach dem die Hubvorrichtung wieder von der Öffnung wegbewegt
wurde. Durch die hohe Masse der Notausstiegsluke und der Gleiteigenschaften zwischen
der Kugelbahn und der Notausstiegsluke kann die Notausstiegsluke von der Kugelbahn
rollen. Die Richtung der Rollbewegung ist von der Lage des verunglückten Fahrzeugs
abhängig. Da die Kugelbahn an der Notausstiegsluke angeordnet ist, kann die Notausstiegsluke
anschließend an der Außenseite des Fahrzeugbodens weitergleiten.
[0034] Weitere Merkmale ergeben sich aus den Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1:
- Ansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs mit Notausstiegsluke in liegender Position;
- Fig. 2:
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Notausstiegsluke in geschlossener Position;
- Fig. 3:
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Notausstiegsluke in geöffneter Position;
- Fig. 4:
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Notausstiegsluke in geöffneter Position und
von der Öffnung wegbewegt;
- Fig. 5:
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Hubvorrichtung als Hubzylinder ausgeführt;
- Fig. 6:
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Hubvorrichtung als Spindelhub ausgeführt;
- Fig. 7:
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Hubvorrichtung als Scherenhub ausgeführt.
[0035] Die Figuren zeigen eine ortsfeste oder mobile Hubvorrichtung zum Anheben einer Notausstiegsluke
10, die innerhalb des Chassis von einem gepanzerten Rad - oder Kettenfahrzeug 1 im
unteren Bereich nahe des Fahrzeugbodens 20 eingesetzt werden kann.
[0036] Die Hubvorrichtung ermöglicht es der Besatzung von Rad - und Kettenfahrzeugen 1,
die Notausstiegsluke 10 in beliebiger Fahrzeuglage zu öffnen. Der Antrieb der Vorrichtung
kann sowohl hydraulisch, elektrisch oder mechanisch erfolgen.
[0037] Figur 1 zeigt dazu zunächst ein erfindungsgemäßes, gepanzertes Fahrzeug 1, welches
einen Fahrzeugboden 20 aufweist, welcher bevorzugt in wannenbauweise ausgeführt ist.
In dem Fahrzeugboden ist eine Notausstiegsluke 10 vorgesehen, welche sich im geschlossenen
Zustand in einer Öffnung in dem Fahrzeugboden 20 befindet.
[0038] Figur 2 zeigt dazu eine erfindungsgemäße Notausstiegsluke 10, welche sich in einer
geschlossenen Position befindet. Dies bedeutet, dass die Notausstiegsluke 10 sich
in einer Öffnung im Fahrzeugboden 20 befindet.
[0039] Die Öffnung weist dabei zwei unterschiedlichen Durchmesser auf, so dass die Öffnung
eine Schulter bildet. Die Notausstiegsluke 10 wiederum weist ebenfalls zwei unterschiedliche
Durchmesser auf, welche eine Gegenschulter bilden und den Durchmessern der Öffnung
entsprechen.
[0040] Derart ausgebildet, kann die Notausstiegsluke 10 sich mit der Gegenschulter auf der
Schulter abstützen.
[0041] Der Fahrzeugboden 20 weist auf seiner der Fahrzeuginnenseite zugewandten Seite mindestens
eine Befestigungsvorrichtung 40 auf. Diese ist in der Nähe der Öffnung angeordnet
und kann durch starre Stangen, Rastmittel oder Verschraubung ausgeführt sein. Dazu
kann die Befestigungsvorrichtung an mindestens einer Stelle in der Nähe der Öffnung
an dem Fahrzeugboden 20 angeordnet sein oder auch vollumfänglich um die Öffnung herum.
[0042] Figur 3 zeigt die Notausstiegsluke 10 aus Figur 1, nun allerdings in angehobener
Position, in welcher die Notausstiegsluke 10 sich nicht mehr in der geschlossenen
Position befindet. Auch hier ist die Befestigungsvorrichtung zu sehen.
[0043] Das Anheben der Notausstiegsluke 10 wird im Normalfall durch die Schwerkraft, welche
auf die Notausstiegsluke 10 wirkt, bewirkt. Dazu werden Verriegelungsmittel (nicht
gezeigt) vorgeschlagen, um die Notausstiegsluke 10 in der geschlossenen Position zu
halten. Im Falle einer Deformation des Fahrzeugboden 20 oder einer nicht der normalen
Fahrsituation entsprechenden Lage des Fahrzeugs wird das Anheben durch die erfindungsgemäße
Hubvorrichtung gewährleistet.
[0044] Nach Anheben der Notausstiegsluke 10 kann diese nach Figur 4 in einer Bewegung parallel
zum Fahrzeugboden von der Öffnung entfernt werden. Je nach Lage des Fahrzeugs kann
dies durch die Schwerkraft geschehen oder bevorzugt über mindestens eine Rollenbahn,
welche die Notausstiegsluke 10 beinhaltet. Über die Kugelbahn kann die Notausstiegsluke
10 dann über die Außenseite der Fahrzeugwand gleiten. Figur 5 zeigt dazu das Zusammenwirken
der vorbeschriebenen Notausstiegsluke 10 mit der erfindungsgemäßen Hubvorrichtung.
[0045] Die Hubvorrichtung besteht dabei aus einer Grundplatte 60, über welche die Hubvorrichtung
an der Befestigungsvorrichtung 40 lösbar befestigt werden kann. Die Hubvorrichtung
beinhaltet weiterhin ein Hubwerkzeug, welches in die Grundplatte 60 aufgenommen werden
kann. Die Hubvorrichtung beinhaltet weiterhin eine ebene Hubtischplatte 50, welche
mit der Notausstiegsluke 10 oder im Falle von einer vorhandenen Kugelbahn mit dieser
in Kontakt treten kann.
[0046] Im Bedarfsfall wird die Hubvorrichtung über die Grundplatte 60 mit der Befestigungsvorrichtung
40 des Fahrzeugbodens 20, beispielsweise durch Schnappbolzen oder Stangen oder Rohre,
fest mit diesem verbunden.
[0047] Die Notausstiegsluke 10 ist in Figur 5 mit einer Kugelbahn 30 verbunden, die die
richtungsunabhängige Bewegung parallel zum Fahrzeugboden 20 ermöglicht. Diese erfolgt
nach Anheben der Notausstiegsluke zunächst auf der Hubtischplatte 50 und wird außerhalb
der Öffnung direkt auf dem Fahrzeugboden 20 weitergeführt. Die Bewegungskraft parallel
zum Fahrzeugboden 20 wird entweder durch die Gewichtskraft der Notausstiegsluke 10
erzeugt (Schräglage des Fahrzeugs) oder wird erforderlichenfalls durch ein von einem
Besatzungsmitglied geführten Werkzeug (Stange, Rohr etc.) unterstützt.
[0048] Die Hubvorrichtung der Figur 5 ist als Hubzylinder, bevorzugt als Hydraulikzylinder
70 ausgeführt. Der Hydraulikzylinder weist weiterhin ein Betätigungselement auf, über
welchem der Hubzylinder betätigt werden kann, so dass der Hubzylinder mit der Hubtischplatte
50 in Richtung der Notausstiegsluke 10 bewegt wird. Das Betätigungselement, hier als
Hebel gezeigt, kann dabei manuell oder durch einen Antrieb betätigt werden.
[0049] Der Hubzylinder 70 stützt sich dabei auf oder an der Grundplatte 60 ab.
[0050] Ist der Hubzylinder soweit ausgefahren, dass er mit der Hubtischplatte in Kontakt
mit der Notausstiegsluke 10 bzw. der Kugelbahn 30 tritt, entstehen zwei Kraftangriffspunkte,
nämlich zum einen durch die Befestigung der Hubvorrichtung mittels der Grundplatte
60 an der Befestigungsvorrichtung 40 und zum anderen durch den Kontakt an der Notausstiegsluke
10 bzw. der Kugelbahn 30. Durch diese Angriffspunkte kann bei weiterem Ausfahren des
Hubzylinders die Notausstiegsluke 10 aus der Öffnung gehoben werden. Die Hubvorrichtung
der Figur 6 ist als Spindelhub 71 ausgeführt. Der Spindelhub 71 weist weiterhin ein
Betätigungselement auf, über welchem der Spindelhub 71 betätigt werden kann, so dass
die Hubtischplatte 50 in Richtung der Notausstiegsluke 10 ausgefahren wird. Das Betätigungselement,
hier als Kurbel gezeigt, kann dabei manuell oder durch einen Antrieb betätigt werden.
[0051] Der Spindelhub 71 greift dabei in ein entsprechendes Gewinde bzw. Führung in der
Grundplatte 60 ein.
[0052] Ist der Spindelhub 71 soweit ausgefahren, dass er mit der Hubtischplatte in Kontakt
mit der Notausstiegsluke 10 bzw. der Kugelbahn 30 tritt, entstehen zwei Kraftangriffspunkte,
nämlich zum einen durch die Befestigung der Hubvorrichtung mittels der Grundplatte
60 an der Befestigungsvorrichtung 40 und zum anderen durch den Kontakt an der Notausstiegsluke
10 bzw. der Kugelbahn 30. Durch diese Angriffspunkte kann bei weiterem Ausfahren des
Spindelhubs 71 die Notausstiegsluke 10 aus der Öffnung gehoben werden.
[0053] Die Hubvorrichtung der Figur 7 ist als Scherenhub 72 ausgeführt. Der Scherenhub 72
weist weiterhin ein Betätigungselement auf, über welchem der Scherenhub 72 betätigt
werden kann, so dass die Hubtischplatte 50 in Richtung der Notausstiegsluke 10 ausgefahren
wird. Das Betätigungselement, hier als Drehachse gezeigt, kann dabei manuell oder
durch einen Antrieb betätigt werden.
[0054] Der Scherenhub 72 stützt sich dabei auf der Grundplatte 60 ab.
[0055] Ist der Scherenhub 72 soweit ausgefahren, dass er mit der Hubtischplatte in Kontakt
mit der Notausstiegsluke 10 bzw. der Kugelbahn 30 tritt, entstehen zwei Kraftangriffspunkte,
nämlich zum einen durch die Befestigung der Hubvorrichtung mittels der Grundplatte
60 an der Befestigungsvorrichtung 40 und zum anderen durch den Kontakt an der Notausstiegsluke
10 bzw. der Kugelbahn 30.
[0056] Durch diese Angriffspunkte kann bei weiterem Ausfahren des Scherenhubs 72 die Notausstiegsluke
10 aus der Öffnung gehoben werden.
[0057] Im Sinne der Erfindung ist die Verwendung einer Rollenbahn mit einem Rundtischlager
zur Ausführung einer Drehbewegung möglich. Hierzu wird auf eine Abbildung verzichtet.
Dabei wird die Rollenbahn als erfindungsgemäße Kugelbahn 30 verstanden. Hierbei ist
dann anstatt der herkömmlichen Kugelbahn mindestens eine Rollenbahn auf einem Rundtisch
angeordnet. Dieser Rundtisch wird dann über ein Lager drehbar mit der Notausstiegsluke
10 verbunden, dass der Rundtisch zum Innenbereich des Fahrzeugs bei einer Notausstiegsluke
10 in geschlossener Position gerichtet ist. Nach Anheben der Notausstiegsluke 10 kann
diese dann über das Lager gedreht werden oder aufgrund der Schwerkraft sich drehen.
Anschließend gleitet die Notausstiegsluke über die Rollenbahn und gibt die Öffnung
frei. Hierzu ist es vorteilhaft, wenn der Rundtisch außermittig gelagert wird.
[0058] Die Verbindung zwischen Hubvorrichtung und Hubtischplatte 50 kann ein Kippgelenk
enthalten, wenn dies erforderlich wird. Ein solches Kippgelenk kann das gleiten der
Notausstiegsluke 10 fördern.
[0059] Wird eine Evakuierung der Besatzung in einer ungünstigen Fahrzeuglage erforderlich,
kann zunächst eine Verriegelung der Notausstiegsluke 10 durch mindestens ein Verriegelungselement
gelöst werden. Dem folgt die Installation der Hubvorrichtung und somit die Befestigung
der Hubvorrichtung mittels der Grundplatte 60 an der Befestigungsvorrichtung 40.
[0060] Durch die Hubvorrichtung wird die Notausstiegsluke 10 erst aus der Öffnung des Fahrzeugbodens
20 herausbewegt und dann parallel zum Fahrzeugboden 20 verschoben. Nach der anschließenden
Entnahme der Hubvorrichtung kann der Ausstieg der Besatzung erfolgen.
[0061] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorgenannten Merkmale beschränkt. Vielmehr
sind weitere Ausführungen denkbar. So kann der Hubzylinder als elektrischer oder pneumatische
Hubzylinder ausgeführt sein. Ebenfalls können Stangen und Hebel vorgesehen sein, welche
die Bewegung einer verklemmten Notausstiegsluke in der Folge von Verformungen beheben
können. Weiterhin kann auch eine pyrotechnische Hubvorrichtung verwendet werden, bei
welcher dann durch pyrotechnische Krafterzeugung diese Kraft auf die Notausstiegsluke
wirkt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0062]
- 1
- Fahrzeug
- 10
- Notausstiegsluke
- 20
- Fahrzeugboden
- 30
- Kugelbahn
- 40
- Befestigungsvorrichtung
- 50
- Hubtischplatte
- 60
- Grundplatte
- 70
- Hydraulikzylinder
- 71
- Spindelhub
- 72
- Scherenhub
1. Gepanzertes Fahrzeug (1) mit einer Notausstiegsluke (10), wobei das Fahrzeug (1) einen
Fahrzeugboden (20) aufweist, wobei die Notausstiegsluke (10) in einer geschlossenen
Position in einer Öffnung des Fahrzeugbodens (20) im Fahrzeug (1) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (1) eine Hubvorrichtung zur Öffnung der Notausstiegsluke (10) beinhaltet,
dass ein Betätigungselement vorgesehen ist, dass eine Befestigungsvorrichtung (40)
an einer Seite des Fahrzeugbodens (20) angeordnet ist, welche zu einem Innenraum des
Fahrzeugs (1) gerichtet ist, dass die Hubvorrichtung mit der Befestigungsvorrichtung
(40) verbindbar ist und dass mittels des Betätigungselements die Hubvorrichtung auf
die Notausstiegsluke (10) einwirken kann, derart, dass die Notausstiegsluke (10) aus
der Öffnung bewegt wird und somit in eine geöffnete Position überführbar ist.
2. Gepanzertes Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement als Kurbel ausgeführt ist.
3. Gepanzertes Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement hydraulisch, elektrisch oder mechanisch betrieben werden kann.
4. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung als Hydraulikzylinder (70) ausgeführt ist.
5. Gepanzertes Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder (70) ein Sicherheitsmittel umfasst, um schnelle Absenkbewegungen
des Hydraulikzylinders (70) zu verhindern.
6. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung als Spindelhub (71) ausgeführt ist.
7. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung als Scherenhub (72) ausgeführt ist.
8. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung eine Grundplatte (60) beinhaltet, mittels welcher die Hubvorrichtung
an der Befestigungsvorrichtung (40) verbindbar ist.
9. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung eine Hubtischplatte (50) beinhaltet, welche mit der Notausstiegsluke
(10) in Kontakt treten kann.
10. Gepanzertes Fahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Notausstiegsluke (10) mindestens eine Kugelbahn (30) beinhaltet, über welche
die Hubtischplatte (50) mit der Notausstiegsluke (10) in Kontakt treten kann.
11. Gepanzertes Fahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubtischplatte (50) drehbar an der Hubvorrichtung montiert ist und die Notausstiegsluke
(10) mindestens eine Rollenbahn beinhaltet, über welche die Hubtischplatte (50) mit
der Notausstiegsluke (10) in Kontakt treten kann.
12. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (40) und die Rollenbahn oder Kugelbahn (30) Angriffspunkte
zur Kraftübertragung der Hubvorrichtung bilden.
13. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Notausstiegsluke (10) Verriegelungsmittel aufweist, um die Notausstiegsluke (10)
in der geschlossenen Position verriegeln zu können.
14. Gepanzertes Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Notausstiegsluke (10) gepanzert ausgeführt ist.
1. Armored vehicle (1) with an emergency exit hatch (10), the vehicle (1) having a vehicle
floor (20), the emergency exit hatch (10) being arranged in a closed position in an
opening of the vehicle floor (20) in the vehicle (1), characterized in that the vehicle (1) contains a lifting device for opening the emergency exit hatch (10),
in that an actuating element is provided, in that a fastening device (40) is arranged on one side of the vehicle floor (20), which
is directed towards an interior of the vehicle (1), in that the lifting device can be connected to the fastening device (40) and in that the lifting device can act on the emergency exit hatch (10) by means of the actuating
element in such a way that the emergency exit hatch (10) is moved out of the opening
and can thus be transferred into an open position.
2. Armored vehicle according to claim 1, characterized in that the actuating element is designed as a crank.
3. Armored vehicle according to claim 1 or 2, characterized in that the actuating element can be operated hydraulically, electrically, or mechanically.
4. Armored vehicle according to one of claims 1 to 3, characterized in that the lifting device is designed as a hydraulic cylinder (70).
5. Armored vehicle according to claim 4, characterized in that the hydraulic cylinder (70) comprises a safety means to prevent rapid lowering movements
of the hydraulic cylinder (70).
6. Armored vehicle according to one of claims 1 to 3, characterized in that the lifting device is designed as a screw jack (71).
7. Armored vehicle according to one of claims 1 or 3, characterized in that the lifting device is designed as a scissor lift (72).
8. Armored vehicle according to one of claims 1 to 7, characterized in that the lifting device includes a base plate (60) by means of which the lifting device
can be connected to the fastening device (40).
9. Armored vehicle according to one of claims 1 to 8, characterized in that the lifting device includes a lifting table plate (50) which can come into contact
with the emergency exit hatch (10).
10. Armored vehicle according to claim 9, characterized in that the emergency exit hatch (10) includes at least one ball track (30) via which the
lifting table plate (50) can come into contact with the emergency exit hatch (10).
11. Armored vehicle according to claim 9, characterized in that the lifting table plate (50) is rotatably mounted on the lifting device and the emergency
exit hatch (10) includes at least one roller track via which the lifting table plate
(50) can come into contact with the emergency exit hatch (10).
12. Armored vehicle according to one of claims 9 to 11, characterized in that the fastening device (40) and the roller track or ball track (30) form points of
application for force transmission of the lifting device.
13. Armored vehicle according to one of claims 1 to 12, characterized in that the emergency exit hatch (10) has locking means for being able to lock the emergency
exit hatch (10) in the closed position.
14. Armored vehicle according to one of claims 1 to 13, characterized in that the emergency exit hatch (10) is armored.
1. Véhicule blindé (1) avec une trappe de sortie de secours (10), le véhicule (1) présentant
un plancher de véhicule (20), la trappe de sortie de secours (10) étant disposée dans
une position fermée dans une ouverture du plancher de véhicule (20) dans le véhicule
(1), caractérisé en ce que le véhicule (1) comprend un dispositif de levage pour l'ouverture de la trappe de
sortie de secours (10), en ce qu'un élément d'actionnement est prévu, en ce qu'un dispositif de fixation (40) est disposé sur un côté du plancher du véhicule (20)
qui est orienté vers un espace intérieur du véhicule (1), en ce que le dispositif de levage peut être relié au dispositif de fixation (40) et en ce qu'au moyen de l'élément d'actionnement, le dispositif de levage peut agir sur la trappe
de sortie de secours (10) de telle sorte que la trappe de sortie de secours (10) est
déplacée hors de l'ouverture et peut ainsi être transférée dans une position ouverte.
2. Véhicule blindé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement est réalisé sous forme de manivelle.
3. Véhicule blindé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement peut être actionné hydrauliquement, électriquement ou mécaniquement.
4. Véhicule blindé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de levage est réalisé sous forme de vérin hydraulique (70).
5. Véhicule blindé selon la revendication 4, caractérisé en ce que le vérin hydraulique (70) comprend un moyen de sécurité pour empêcher des mouvements
rapides de descente du vérin hydraulique (70).
6. Véhicule blindé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de levage est réalisé sous forme de vérin à vis (71).
7. Véhicule blindé selon l'une des revendications 1 ou 3, caractérisé en ce que le dispositif de levage est réalisé sous forme de levage à ciseaux (72).
8. Véhicule blindé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de levage comprend une plaque de base (60) au moyen de laquelle le
dispositif de levage peut être relié au dispositif de fixation (40).
9. Véhicule blindé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif de levage comprend un table de levage (50) qui peut entrer en contact
avec la trappe de sortie de secours (10).
10. Véhicule blindé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la trappe de sortie de secours (10) comprend au moins un chemin de billes (30) par
lequel le plateau de la table de levage (50) peut entrer en contact avec la trappe
de sortie de secours (10).
11. Véhicule blindé selon la revendication 9, caractérisé en ce que le plateau de la table de levage (50) est monté de manière rotative sur le dispositif
de levage et en ce que la trappe de sortie de secours (10) comprend au moins un chemin de roulement par
lequel le plateau de la table de levage (50) peut entrer en contact avec la trappe
de sortie de secours (10).
12. Véhicule blindé selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (40) et le chemin de roulement ou le chemin de billes (30)
constituent des points d'application pour la transmission de la force du dispositif
de levage.
13. Véhicule blindé selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la trappe de sortie de secours (10) comporte des moyens de verrouillage pour pouvoir
verrouiller la trappe de sortie de secours (10) en position fermée.
14. Véhicule blindé selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la trappe de sortie de secours (10) est blindée.