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(11) |
EP 4 357 535 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.2026 Patentblatt 2026/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.10.2023 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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SEITENGREIFER ZUM ERGREIFEN UND EINTREIBEN EINES RAMMGUTES
SIDE GRIPPER FOR GRIPPING AND DRIVING A PILE
PINCE LATÉRALE POUR SAISIR ET ENFONCER UN PRODUIT À ENFONCER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT
NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.10.2022 DE 102022127205
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.2024 Patentblatt 2024/17 |
| (73) |
Patentinhaber: terra infrastructure GmbH |
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45127 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schäfer, Karsten
36151 Burghaun (DE)
- Spohr, Jochen
34582 Borken-Kleinenglis (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoener, Matthias |
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Meissner Bolte
Patentanwälte Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2013/124525 WO-A1-2017/018951
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WO-A1-2013/132138 DE-U1- 202018 106 039
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Seitengreifer zum Ergreifen und Eintreiben eines Rammgutes
gemäß dem Anspruch 1.
[0002] Zum Eintreiben eines Rammgutes, wie beispielsweise einen Pfahl, einen Mast, ein Profil,
eine Spundwand oder dergleichen, in einen Untergrund ist es bekannt, dass dieses Rammgut
von einem Greifer ergriffen wird und unter Beaufschlagungen von Stößen bzw. Vibrationen
in den Untergrund getrieben wird. Dabei ist der Greifer über einen oder mehrere verfahrbare
Arme oder Ausleger mit einer Arbeitsmaschine verbunden, über welche sich der Greifer
mitsamt des Rammgutes manövrieren lässt. Über die Arbeitsmaschine erfolgt außerdem
eine Versorgung des Greifers mit Energie, insbesondere mit hydraulischer Energie.
Der Greifer, der auch als Seitengreifer bezeichnet werden kann, da das Rammgut seitlich
ergriffen wird und grundsätzlich aus der Schrift
WO 2013/124525 A1 bekannt ist, verfügt über Beißbacken, die an Spannarmen befestigt sind. Die Spannarme
werden über Aktuatoren derart bewegt, dass mit den Beißbacken das Rammgut ergriffen
wird. Außerdem verfügt der Greifer über eine Vibrationseinrichtung, mit der Vibrationen
auf die Beißbacken und somit auf das Rammgut übertragbar sind. Zum Eintreiben des
Rammguts wird dieses von dem Greifer ergriffen und in der vorgesehenen Ausrichtung
auf den Untergrund gedrückt, wobei durch die Vibrationen des Greifers, welche sich
auf das Rammgut übertragen, dieses schrittweise in den Untergrund getrieben werden.
[0003] Insbesondere für das Ergreifen und das Eintreiben des Rammguts ist es von herausragender
Bedeutung, dass der Anpressdruck des Greifers an das Rammgut groß genug ist. Dies
wird vor allem durch die Vibrationen, die während des Eintreibens auf das gesamte
System wirken, erschwert. Oftmals reicht bei bekannten Greifern der Kraftübertrag
auf die Spannarme nicht aus, um das Rammgut mit dem notwendigen Druck zu beaufschlagen.
Dies führt sodann zu einem ungenügenden Ergebnis bzw. ist der vorzunehmende Einbau
des Rammguts nicht möglich.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Seitengreifer zu schaffen, mit dem
ein Rammgut auf eine zuverlässige Art und Weise ergriffen und in einen Untergrund
eintreibbar ist.
[0005] Ein Seitengreifer zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
Demnach ist es vorgesehen, dass der Seitengreifer zum Ergreifen und Eintreiben eines
Rammguts in einen Untergrund ein Federjoch, eine Erregerzelle und mindestens eine
Spannvorrichtung aufweist. Dabei ist die Erregerzelle gefedert innerhalb des Federjochs
angeordnet und die Spannvorrichtung um mindestens eine, vorzugsweise zwei, Achsen
verschwenkbar in der Erregerzelle gelagert. Die Spannvorrichtung weist zwei Spannarme
auf, die jeweils mit einem einzigen Hydraulikzylinder verbunden sind. Durch diese
Hydraulikzylinder lassen sich die Spannarme gegeneinander verschwenken. Der Seitengreifer
setzt sich somit im Wesentlichen aus drei Einheiten zusammen, die ineinander verschachtelt
angeordnet sind. Während das Federjoch als eine Art Rahmen für die anderen beiden
Einheiten gilt, dient die Erregerzelle der Erzeugung von Vibrationen und überträgt
diese über entsprechende Lager an die Spannvorrichtung. Andererseits ist die Erregerzelle
gegenüber dem Federjoch mittels Federelementen abgestützt, sodass sich die Vibrationen
nicht auf das Federjoch übertragen. Durch diese spezielle Anordnung lässt sich die
Kraft bzw. der Druck der Spannvorrichtung besonders effizient und zuverlässig auf
das Rammgut übertragen. Gleichzeitig lassen sich die Vibrationen bzw. die Schwingungen
der Erregerzelle gegenüber dem Federjoch durch Gummifedern entkoppeln, was in erster
Linie dem Schutz der Arbeitsmaschine dient.
[0006] Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht es vor, dass die beiden gegeneinander
verschwenkbaren Spannarme in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind. Durch diese
Anordnung der Spannarme in einer gemeinsamen Ebene lässt sich zum einen die Wirkung
der Hydraulikzylinder besonders effizient auf die Spannarme übertragen und zum anderen
lässt sich der Anpressdruck durch die Spannarme mit einer hohen Wirksamkeit an das
Rammgut weiterleiten. Außerdem gestaltet sich durch diese spezielle Anordnung die
Positionierung der Hydraulikzylinder an den Seitengreifer als besonders einfach und
platzsparend.
[0007] Bevorzugt kann es die Erfindung außerdem vorsehen, dass die beiden Spannarme ein
erstes Ende und ein zweites Ende aufweisen, wobei an den ersten Enden jeweils ein
Beißbackenträger zur Aufnahme von Beißbacken angeordnet ist und an den zweiten Enden
jeweils einer der beiden Hydraulikzylinder angelenkt ist. Die beiden flächig ausgebildeten
Beißbacken dienen dazu, das Rammgut zu ergreifen. Beim Betätigen der beiden Hydraulikzylinder
werden die beiden Beißbacken parallel zueinander sowie öffnend zueinander bewegt.
Dadurch, dass an den gegenüberliegenden zweiten Enden der Spannarme die Hydraulikzylinder
ansetzen, lässt sich die Kraft über den großen mechanischen Hebel besonders effizient
auf die ersten Enden der Spannarme bzw. die Beißbacken übertragen.
[0008] Insbesondere sieht es die Erfindung vor, dass die beiden Spannarme durch das Federjoch
hindurch greifen, wobei die Drehachsen der beiden Spannarme innerhalb des Federjochs
positioniert und in die Erregerzelle integriert sind und die ersten und zweiten Enden
der Spannarme außerhalb des Federjochs liegen. Durch die Positionierung der Drehachsen
der beiden Spannarme innerhalb des Federjochs und die Integration in die Erregerzelle
gestaltet sich die Bauform des Greifers als besonders kompakt und auch sicher. Dadurch,
dass die Drehachsen innerhalb des Federjochs positioniert sind, lassen sich die Drehachsen
bzw. die Aufnahmen für die Drehachsen in die Form des Federjochs integrieren, sodass
keine weiteren Komponenten hierfür notwendig sind. Durch die Trennung des Federjochs
und der Erregerzelle können die hohen Vibrationskräfte zwischen den genannten Komponenten
effektiv entkoppelt werden.
[0009] Weiter kann es die Erfindung vorsehen, dass die beiden Hydraulikzylinder jeweils
mit einem Ende mit oder in den zweiten Enden der Spannarme verbunden oder gelagert
sind und mit dem anderen Ende an einer gemeinsamen Zylinderaufhängung drehbar befestigt
sind. Diese Zylinderaufhängung wiederum kann an der Erregerzelle des Seitengreifers
befestigt sein. Somit ist jedem Spannarm nur ein Hydraulikzylinder zugeordnet bzw.
ist jeder Hydraulikzylinder nur einem Spannarm zugeordnet. Durch die Befestigung der
Hydraulikzylinder an der Zylinderaufhängung erhalten die Zylinder eine Gegenstelle,
sodass bei einer Betätigung der Hydraulikzylinder die Spannarme um ihre Drehachse
verschwenkt werden. Durch diese Ausführungsform, wonach die beiden Hydraulikzylinder
einer einzigen Halterung zugeordnet ist, die wiederum an der Erregerzelle befestigt
ist, gestaltet sich der Seitengreifer als besonders kompakt. Ein weiterer Vorteil
ist darin zu sehen, dass die beiden Hydraulikzylinder sich gegenseitig beim Aufbringen
einer Spannkraft abstützen. Dadurch muss seitens der Zylinderaufhängung keine weitere
Kraft aufgebracht werden, um gegen die Spannkraft der Zylinder anzuwirken.
[0010] Vorzugsweise ist es denkbar, dass die beiden Hydraulikzylinder unabhängig oder aufeinander
abgestimmt, insbesondere synchronisiert, betreibbar sind. Dadurch, dass die beiden
Hydraulikzylinder jeweils zwischen einem Spannarm und der Zylinderaufhängung positioniert
sind, wird der jeweils andere Spannarm beim Betätigen eines Hydraulikzylinders nicht
mitbewegt bzw. durch die Bewegung des anderen Hydraulikzylinders beeinflusst. Demnach
lassen sich beide Hydraulikzylinder anwendungsbezogen zusammen oder unabhängig voneinander
bedienen. Dabei ist es beispielsweise denkbar, dass nur einer der beiden Hydraulikzylinder
bedient wird oder unterschiedliche Anpressdrücke durch die Beißbacken auf das Rammgut
übertragen werden, um beispielsweise besonders sensible Oberflächen zu schützen.
[0011] Weiter sieht es ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung vor,
dass die Drehachse der Spannarme, vorzugsweise genau, zwischen den ersten und zweiten
Enden der Spannarme angeordnet ist. Durch diese Positionierung der Drehachse bzw.
eines Drehlagers, eines Bolzens oder eines Bolzenteils können besonders bevorzugte
Hebelkräfte durch den Spannarm erzeugt werden. So lassen sich zum einen die Beißbacken
mit einer großen Kraft zusammendrücken und zum anderen der Abstand zwischen den beiden
Beißbacken groß genug aufspannen, um auch größere Rammgüter aufnehmen zu können.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel mit einer besonders vorteilhaften Wirkung kann darin bestehen,
dass die Erregerzelle zwei parallele Lagerstellen aufweist, in denen jeweils ein Spannarm
der Spannvorrichtung mit einer Drehachse drehbar gelagert ist. Durch die Positionierung
der Drehlager bzw. Lagerstellen innerhalb der Erregerzelle lässt sich zum einen der
Seitengreifer besonders kompakt aufbauen und zum anderen die Vibrationskräfte der
Erregerzelle besonders effizient auf die Spannvorrichtung übertragen.
[0013] Darüber hinaus ist es erfindungsgemäß denkbar, dass die Erregerzelle mindestens einen
Antrieb, vorzugsweise einen Elektromotor oder einen Hydraulikmotor, zum Antreiben
von Unwuchtwellen aufweist, die eine vibratorische Wirkung auf die an der Erregerzelle
drehbar gelagerten Spannvorrichtung ausüben. Die Erregerzelle weist darüber hinaus
mindestens einen Antrieb, vorzugsweise einen Schwenkmotor, zum Verstellen eines Winkelversatzes
zwischen mehreren Unwuchten der Unwuchtwellen auf. Durch dieses Verstellen des Winkelversatzes
lassen sich die Unwuchten in relative Positionen bringen, in denen keine Vibration
oder eine maximale Vibration erzeugt wird. Der Winkelversatz lässt sich dabei vorzugsweise
kontinuierlich verändern, sodass die Vibrationskraft situationsbedingt einstellbar
ist.
[0014] Außerdem kann die Erregerzelle Federelemente aufweisen, um die erzeugten Vibrationen
gegenüber dem Federjoch abzufedern. Es wichtig, dass das Federjoch von den erzeugten
Vibrationen isoliert ist, damit eine zuverlässige und sichere Handhabung des Seitengreifers
durch die Arbeitsmaschine gewährleistet werden kann. Für diese zuverlässige und sichere
Handhabung weist das Federjoch an einem oberen Ende eine Kopplung zum Koppeln des
Seitengreifers auf, wobei an diese Kopplung eine Arbeitsmaschine angreifen kann. Diese
Kopplung kann beispielsweise ein Dreh- und/oder Schwenkgestell mit einer Drehdurchführung
aufweisen.
[0015] Zum Ergreifen weiterer Gegenstände oder zum Ergreifen des gleichen Rammguts an einer
anderen Position kann es erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass der Seitengreifer an
einer unteren Seite des Federjochs eine weitere Spannvorrichtung aufweist. Auch diese
Spannvorrichtung kann über Beißbacken verfügen, mit denen durch Druckbeaufschlagung
verschiedenartige Gegenstände handhabbar sind.
[0016] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Seitengreifers,
- Fig. 2
- eine weitere perspektivische Darstellung des Seitengreifers,
- Fig. 3
- eine Seitendarstellung des Seitengreifers,
- Fig. 4
- eine Frontansicht des Seitenangreifers,
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines Federjochs,
- Fig. 6
- eine Frontansicht des Federjochs,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht des Federjochs,
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung einer Erregerzelle,
- Fig. 9
- eine Frontansicht der Erregerzelle,
- Fig. 10
- eine Seitendarstellung der Erregerzelle,
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung einer Spannvorrichtung im geöffneten Zustand,
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung der Spannvorrichtung im geschlossenen Zustand,
- Fig. 13
- eine Sicht auf die Spannvorrichtung im geöffneten Zustand,
- Fig. 14
- eine Sicht auf die Spannvorrichtung im geschlossenen Zustand,
- Fig. 15
- eine Frontansicht der Spannvorrichtung im geöffneten Zustand, und
- Fig. 16
- eine Frontansicht der Spannvorrichtung im geschlossenen Zustand.
[0017] In den Fig. 1 bis 4 ist ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Seitengreifers 20
dargestellt. Dieser Seitengreifer 20 dient dazu nicht dargestelltes Rammgut, wie beispielsweise
einen Pfahl, einen Mast, ein Profil, eine Spundwand oder dergleichen, in einen Untergrund
einzutreiben bzw. einzurammen. Dazu verfügt der Seitengreifer 20 über eine Kopplung
21, mit welcher der Seitengreifer 20 an eine nicht dargestellte Arbeitsmaschine mit
einem entsprechenden Arm oder Ausleger koppelbar ist. Für eine bewegliche Handhabung
des Seitengreifers 20 weist die Kopplung 21 ein Dreh- und Schwenkgestell 22 auf. Durch
dieses Dreh- und Schwenkgestell 22 lässt sich der Seitengreifer 20 zum Ergreifen des
Rammguts manövrieren, dieses erfassen und sodann für das Eintreiben in Position bringen.
[0018] Der Seitengreifer 20 besteht im Wesentlichen aus drei miteinander verbundenen Hauptkomponenten,
nämlich einem Federjoch 23, einer Erregerzelle 24 und einer Spannvorrichtung 25. Den
Fig. 1 bis 4 ist zu entnehmen, dass das Federjoch 23, an dem das Dreh- und Schwenkgestellt
22 angeordnet ist, eine Art Rahmen oder Aufhängung für die Erregerzelle 24 darstellt.
Wie im Weiteren dargestellt werden soll, ist die Erregerzelle 24 innerhalb des Federjochs
23 und die Spannvorrichtung 25 innerhalb der Erregerzelle 24 positioniert. An einer
unteren Seite weist der Seitengreifer 20 eine weitere Spannvorrichtung 26 auf. Diese
Spannvorrichtung 26 kann durch ihre beiden Spannmittel 27, welche durch einen Hydraulikzylinder
28 relativ zueinander verfahrbar sind nahezu beliebige Gegenstände ergreifen und handhaben.
[0019] Das in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Federjoch 23 weist einen Innenraum 29 auf, innerhalb
dem die Erregerzelle 24 mitsamt der Spannvorrichtung 25 anordbar ist. Das Federjoch
23 weist an zwei seitlichen Gehäuseteilen 30, 31 jeweils zwei Aussparungen 32 auf,
durch welche die Spannvorrichtung 25 führbar ist. Des Weiteren weisen die Gehäuseteile
30, 31 an einer Oberseite Öffnungen 33 auf, durch welche die Erregerzelle 24 zugänglich
ist. Nach unten hin ist das Federjoch 23 geöffnet, sodass die Montage des Seitengreifers
20 besonders einfach gestaltet ist.
[0020] Die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Erregerzelle 24 ist im Wesentlichen quaderartig
ausgebildet und weist an den vier Eckbereichen jeweils drei Federelemente 34 auf.
Innerhalb der quaderartigen Erregerzelle 24 ist ein Antrieb 35 mit Unwuchtwellen 36
angeordnet. Während des Betriebs des Seitengreifers 20 werden die Unwuchtwellen 36
durch einen nicht dargestellten Antrieb, bei dem es sich um einen Elektromotor oder
einen Hydraulikmotor handeln kann, angetrieben. Durch den Antrieb 35 lässt sich ein
Winkelversatz zwischen Unwuchten der Unwuchtwellen 36 verstellen. Durch dieses Verstellen
des Winkelversatzes lassen sich die Unwuchten in relative Positionen bringen, in denen
keine Vibrationen erzeugt werden. Gleichermaßen lassen sich die Unwuchten durch den
Antrieb 35 derart ausrichten, dass eine maximale Vibration durch die rotierenden Unwuchtenwellen
erzeugt wird. Der Winkelversatz lässt sich dabei vorzugsweise kontinuierlich verändern,
sodass die Vibrationskraft situationsbedingt einstellbar ist. Damit diese Vibrationen
sich nicht auf das Federjoch 23 und die Arbeitsmaschine übertragen, ist die Erregerzelle
24 durch die Federelemente 34 von dem Federjoch 23 mechanisch isoliert. Die Erregerzelle
weist außerdem an zwei gegenüberliegenden Seiten Lagerstellen 37 auf. Diese Lagerstellen
37 sind trogartig ausgebildet und können eine Drehachse 46, 47 der Spannvorrichtung
25 aufnehmen. Durch die Form der Lagerstellen 37 können Vibrationskräfte auf möglichst
direktem Weg ohne unnötige Komponenten auf die Spannarme 38, 39 übertragen werden.
Das Spiel zwischen den Lagerstellen 37 an der Erregerzelle 24 und den Spannarmen 38,
39 ist darüber hinaus einstellbar, sodass immer ein Kontakt zwischen Spannarmen 38,
39 und Erregerzelle 24 besteht.
[0021] In den Fig. 11 bis 16 ist die Spannvorrichtung 25 dargestellt. Aus diesen Figuren
geht hervor, dass die Spannvorrichtung 25 im Wesentlichen aus zwei Spannarmen 38,
39 ausgebildet ist. Diese Spannarme 38, 39 weisen ein erstes Ende 40 und ein zweites
Ende 41 auf. An den ersten Enden 40 ist jeweils ein Beißbackenträger 42 mit einer
Beißbacke 43 angeordnet. Diese beiden gegenüberliegenden Beißbacken 43 dienen dazu,
das Rammgut zu erfassen und die Vibrationswirkungen auf das Rammgut zu übertragen.
[0022] An den zweiten Enden 41 der Spannarme 38, 39 ist jeweils ein Hydraulikzylinder 44,
45 angeordnet. Diese Hydraulikzylinder 44, 45 sind drehbar an den zweiten Enden 41
der Spannarme 38, 39 angeordnet. Des Weiteren verfügen die beiden Spannarme 38, 39
zwischen dem ersten Ende 40 und dem zweiten Ende 41 jeweils über eine Drehachse 46,
47. Diese Drehachsen 46, 47 befinden sich bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
vorzugsweise genau dazwischen, also in der Mitte des ersten Endes 40 und des zweiten
Endes 41. Durch die Drehachsen 46, 47 geht jeweils ein Bolzen 48, 49, welche in die
Lagerstellen 37 der Erregerzelle 24 eingreifen bzw. in diesen Lagerstellen 37 befestigt
sind. Von der Position her sind die Bolzen 48, 49 deckungsgleich mit den Öffnungen
33 in dem Federjoch 23. Dadurch sind die Bolzen 48, 49 von außen gut zugänglich und
können beispielsweise leicht gewartet werden.
[0023] Die Hydraulikzylinder 44, 45 sind gegenüber einer Horizontalen leicht versetzt zueinander
angeordnet und an einer gemeinsamen Zylinderaufhängung 50 befestigt. Diese Zylinderaufhängung
50 bildet eine Gegenstelle für die beiden Hydraulikzylinder 44, 45, sodass die beiden
Zylinder 44,45 unabhängig voneinander, aber auch gleichzeitig bzw. synchronisiert
betätigbar sind, wodurch sich die beiden Spannarme 38, 39 unabhängig voneinander bewegen
lassen. Dazu ist die Zylinderaufhängung 50 mit der Erregerzelle 24 verschraubbar (Fig.
2).
[0024] Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die beiden Spannarme 38,
39 der Spannvorrichtung 25 durch die Aussparungen 32 des Federjochs 23 geführt werden.
Dies ist beispielsweise in der Fig. 1 dargestellt. Dabei sind die beiden Drehachsen
46, 47 in den seitlichen Gehäuseteilen 30, 31 des Federjochs 23 positioniert, wodurch
die ersten Enden 40 und die zweiten Enden 41 der Spannarme 38, 39 außerhalb des Federjochs
23 liegen. Dadurch lässt sich eine besonders hohe Hebelkraft durch die Hydraulikzylinder
44, 45 auf die Beißbacken 43 ausüben. Gleichzeitig ist der Weg der Kraftübertragung
der Vibrationskräfte zwischen Unwuchtwellen 36, wo die Vibrationskräfte erzeugt werden,
und den Lagerstellen 37 der Spannarme 38, 39 sehr kurz und direkt.
[0025] Da jedem einzelnen Spannarm 38, 39 jeweils genau nur ein Hydraulikzylinder 44, 45
zugeordnet ist, gestaltet sich die Ansteuerung der Spannarme 38, 39 bzw. die Handhabung
des Seitengreifers 20 als besonders flexibel. Durch diese spezielle Ausbildung lassen
sich die beiden Spannarme 38, 39 individuell ansteuern. Für die Ansteuerung bzw. Betätigung
der Hydraulikzylinder 44, 45 ist eine nicht dargestellte Steuereinrichtung vorgesehen,
durch welche sich der Seitengreifer 20 bedienen lässt. Eine derartige Bedienung ist
an die Arbeitsmaschine gekoppelt und kann beispielsweise als kabelgebundenes oder
kabelloses Steuersystem ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste:
| 20 |
Seitengreifer |
46 |
Drehachse |
| 21 |
Kopplung |
47 |
Drehachse |
| 22 |
Dreh- und Schwenkgestell |
48 |
Bolzen |
| 23 |
Federjoch |
49 |
Bolzen |
| 24 |
Erregerzelle |
50 |
Zylinderaufhängung |
| 25 |
Spannvorrichtung |
|
|
| 26 |
Spannvorrichtung |
|
|
| 27 |
Spannmittel |
|
|
| 28 |
Hydraulikzylinder |
|
|
| 29 |
Innenraum |
|
|
| 30 |
Gehäuseteil |
|
|
| 31 |
Gehäuseteil |
|
|
| 32 |
Aussparung |
|
|
| 33 |
Öffnung |
|
|
| 34 |
Federelement |
|
|
| 35 |
Antrieb |
|
|
| 36 |
Unwuchtwelle |
|
|
| 37 |
Lagerstelle |
|
|
| 38 |
Spannarme |
|
|
| 39 |
Spannarme |
|
|
| 40 |
erstes Ende |
|
|
| 41 |
zweites Ende |
|
|
| 42 |
Beißbackenträger |
|
|
| 43 |
Beißbacke |
|
|
| 44 |
Hydraulikzylinder |
|
|
| 45 |
Hydraulikzylinder |
|
|
1. Seitengreifer (20) zum Ergreifen und Eintreiben eines Rammgutes in einen Untergrund
mit einem Federjoch (23), einer in dem Federjoch (23) gefedert angeordneten Erregerzelle
(24) und mindestens einer Spannvorrichtung (25) mit zwei Spannarmen (38, 39), wobei
die beiden Spannarme (38, 39) jeweils um eine Achse (46, 47) verschwenkbar an der
Erregerzelle (24) gelagert sind und die Spannarme (38, 39) jeweils mit einem einzigen
Hydraulikzylinder (44, 45) verbunden sind, durch welche die Spannarme (38, 39) gegeneinander
verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spannarme (38, 39) durch das Federjoch (23) hindurchgreifen, wobei die
Drehachsen (46, 47) der Spannarme (38, 39) innerhalb des Federjochs (23) positioniert
und in die Erregerzelle (24) integriert sind und die ersten und zweiten Enden (40,
41) der Spannarme (38, 39) außerhalb des Federjochs (23) liegen.
2. Seitengreifer (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegeneinander verschwenkbaren Spannarme (38, 39) in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet sind.
3. Seitengreifer (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spannarme (38, 39) ein erstes Ende (40) und ein zweites Ende (41) aufweisen,
wobei an den ersten Enden (40) jeweils ein Beißbackenträger (42) zur Aufnahme von
Beißbacken (43) angeordnet ist und an den zweiten Enden (41) jeweils einer der beiden
Hydraulikzylinder (44, 45) angelenkt ist.
4. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hydraulikzylinder (44, 45) jeweils mit einem Ende mit oder in den zweiten
Enden (41) der Spannarme (38, 39) verbunden oder gelagert sind und mit dem anderen
Ende an einer gemeinsamen Zylinderaufhängung (50) drehbar befestigt sind.
5. Seitengreifer (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Hydraulikzylinder (44, 45) jeweils mit einem Ende an der Zylinderaufhängung
(50) gegenseitig abstützen.
6. Seitengreifer (20) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderaufhängung (50) an der Erregerzelle (24) befestigt ist.
7. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hydraulikzylinder (44, 45) unabhängig oder aufeinander abgestimmt, insbesondere
synchronisiert, betreibbar sind.
8. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (46, 47) der Spannarme (38, 39), vorzugsweise genau, zwischen den ersten
und zweiten Enden (40, 41) angeordnet ist.
9. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerzelle (24), insbesondere innerhalb ihrer Geometrie, zwei parallele Lagerstellen
(37) aufweist, in denen jeweils ein Spannarm (38, 39) mit einer Drehachse (46, 47)
drehbar gelagert ist.
10. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerzelle (24) mindestens einen Antrieb (35), vorzugsweise einen Schwenkmotor,
zum Verstellen eines Winkelversatzes zwischen mehreren Unwuchten von Unwuchtwellen
(36) aufweist, die eine vibratorische Wirkung auf die an der Erregerzelle (24) drehbar
gelagerten Spannvorrichtung (25) ausüben.
11. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerzelle (24) Federelemente (34) aufweist, um das Federjoch (23) von den
erzeugten Vibrationen zu entkoppeln.
12. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Federjoch (23) eine Kopplung (21) zum Koppeln des Seitengreifers (20) mit
einer Arbeitsmaschine befestigt ist, wobei diese Kopplung (21) ein Dreh- und Schwenkgestell
(22) mit einer Drehdurchführung aufweist.
13. Seitengreifer (20) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federjoch (23) an einer unteren Seite eine Spannvorrichtung (26) zum Ergreifen
weiterer Gegenstände oder zum Ergreifen des gleichen Rammguts an einer anderen Position
aufweist.
1. Side gripper (20) for gripping a piling element and driving it into a substrate, having
a spring yoke (23), having an exciter cell (24) which is arranged in a sprung manner
in the spring yoke (23), and having at least one clamping device (25) with two clamping
arms (38, 39), wherein the two clamping arms (38, 39) are mounted on the exciter cell
(24) so as to be pivotable around a pin (46, 47) in each case and the clamping arms
(38, 39) are each connected to a single hydraulic cylinder (44, 45) by way of which
the clamping arms (38, 39) are pivotable in relation to one another, characterized in that in that the two clamping arms (38, 39) pass through the spring yoke (23), wherein the pivot
pins (46, 47) of the clamping arms (38, 39) are positioned within the spring yoke
(23) and are integrated into the exciter cell (24), and the first and second ends
(40, 41) of the clamping arms (38, 39) are situated outside the spring yoke (23).
2. Side gripper (20) according to Claim 1, characterized in that the two clamping arms (38, 39) pivotable in relation to one another are arranged
in a common plane.
3. Side gripper (20) according to Claim 1 or 2, characterized in that the two clamping arms (38, 39) have a first end (40) and a second end (41), wherein,
on the first ends (40), there is arranged in each case one biting-jaw carrier (42)
for receiving biting jaws (43) and, on the second ends (41), there is articulated
in each case one of the two hydraulic cylinders (44, 45).
4. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the two hydraulic cylinders (44, 45), in each case at one end, are connected to or
mounted in the second ends (41) of the clamping arms (38, 39) and, at the other end,
are fastened rotatably to a common cylinder suspension means (50).
5. Side gripper (20) according to Claim 4, characterized in that the two hydraulic cylinders (44, 45), in each case at one end, are supported on one
another at the cylinder suspension means (50).
6. Side gripper (20) according to Claim 5, characterized in that the cylinder suspension means (50) is fastened to the exciter cell (24).
7. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the two hydraulic cylinders (44, 45) are operable independently or in a manner coordinated
with one another, in particular in a synchronized manner.
8. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the rotary pin (46, 47) of the clamping arms (38, 39) is arranged, preferably exactly,
between the first and second ends (40, 41).
9. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the exciter cell (24), in particular within its geometry, has two parallel bearing
points (37) in which in each case one clamping arm (38, 39) is mounted rotatably at
a rotary pin (46, 47).
10. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the exciter cell (24) has at least one drive (35), preferably a swivel motor, for
adjusting an angular offset between multiple eccentrics of eccentric shafts (36),
which exert a vibrational action on the clamping device (25) that is mounted rotatably
on the exciter cell (24).
11. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the exciter cell (24) has spring elements (34) in order to decouple the spring yoke
(23) from the vibrations that are generated.
12. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that a coupling (21) for coupling the side gripper (20) to a working machine is fastened
to the spring yoke (23), wherein said coupling (21) has a rotary and pivoting mount
(22) with a rotary leadthrough.
13. Side gripper (20) according to one of the preceding claims, characterized in that the spring yoke (23) has on a lower side a clamping device (26) for gripping further
objects or for gripping the same piling element at a different position.
1. Système de préhension latérale (20) destinée à saisir et enfoncer un matériau de battage
dans un sol, avec un étrier à ressort (23), une cellule d'excitation (24) disposée
sur ressorts dans l'étrier à ressort (23) et au moins un dispositif de serrage (25)
avec deux bras de serrage (38, 39), les deux bras de serrage (38, 39) étant montés
chacun sur la cellule d'excitation (24) de manière à pouvoir être pivotés autour d'un
axe (46, 47) et les bras de serrage (38, 39) étant reliés chacun à un vérin hydraulique
(44, 45) unique, par lequel les bras de serrage (38, 39) peuvent être pivotés l'un
par rapport à l'autre, caractérisé en ce que les deux bras de serrage (38, 39) traversent l'étrier à ressort (23), les axes de
rotation (46, 47) des bras de serrage (38, 39) étant positionnés à l'intérieur de
l'étrier à ressort (23) et étant intégrés dans la cellule d'excitation (24), et les
première et seconde extrémités (40, 41) des bras de serrage (38, 39) étant situées
à l'extérieur de l'étrier à ressort (23).
2. Système de préhension latérale (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux bras de serrage (38, 39) pouvant être pivotés l'un par rapport à l'autre
sont disposés dans un plan commun.
3. Système de préhension latérale (20) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux bras de serrage (38, 39) comportent une première extrémité (40) et une seconde
extrémité (41), un support de mâchoire (42) destiné à recevoir des mâchoires (43)
étant disposé sur les premières extrémités (40) et respectivement l'un des deux vérins
hydrauliques (44, 45) étant articulé sur les secondes extrémités (41).
4. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux vérins hydrauliques (44, 45) sont reliés respectivement par une extrémité
aux secondes extrémités (41) des bras de serrage (38, 39) et y sont montés et sont
fixés par l'autre extrémité de manière rotative sur une suspension de vérin (50) commune.
5. Système de préhension latérale (20) selon la revendication 4, caractérisé en ce que les deux vérins hydrauliques (44, 45) prennent appui chacun mutuellement par une
extrémité sur la suspension de vérin (50).
6. Système de préhension latérale (20) selon la revendication 5, caractérisé en ce que la suspension de vérin (50) est fixée sur la cellule d'excitation (24).
7. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux vérins hydrauliques (44, 45) peuvent fonctionner indépendamment ou de manière
coordonnée l'un par rapport à l'autre, en particulier de manière synchronisée.
8. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe de rotation (46, 47) des bras de serrage (38, 39) est disposé, de préférence
exactement, entre les première et seconde extrémités (40, 41).
9. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cellule d'excitation (24) comporte, en particulier dans sa géométrie, deux points
d'appui parallèles (37), dans lesquels est monté respectivement un bras de serrage
(38, 39) de manière à pouvoir tourner avec un axe de rotation (46, 47).
10. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cellule d'excitation (24) comporte au moins un entraînement (35), de préférence
un moteur pivotant, pour régler un décalage angulaire entre plusieurs balourds d'arbres
de balourd (36), qui exercent une action de vibration sur le dispositif de serrage
(25) monté de manière à pouvoir tourner sur la cellule d'excitation (24) .
11. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cellule d'excitation (24) comporte des éléments de ressort (34) pour découpler
l'étrier à ressort (23) des vibrations produites.
12. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un accouplement (21) pour accoupler le système de préhension latérale (20) à une machine
de travail est fixé à l'étrier à ressort (23), ledit accouplement (21) comportant
un cadre rotatif et pivotant (22) avec un passage rotatif.
13. Système de préhension latérale (20) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étrier à ressort (23) comporte, sur une face inférieure, un dispositif de serrage
(26) pour saisir d'autres objets ou pour saisir le même matériau de battage sur une
autre position.
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