| (19) |
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(11) |
EP 4 359 709 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.2026 Patentblatt 2026/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.2022 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (52) |
Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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F24C 15/322 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2022/065156 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2022/268479 (29.12.2022 Gazette 2022/52) |
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| (54) |
GARGERÄT, UMFASSEND EINEN GARRAUM UND EIN GEBLÄSE ZUR UMWÄLZUNG VON GARRAUMLUFT, UND
VERFAHREN ZU DESSEN BETRIEB
COOKING APPLIANCE COMPRISING A COOKING CHAMBER AND A FAN FOR CIRULATING COOKING CHAMBER
AIR, AND METHOD FOR OPERATING SAME
APPAREIL DE CUISSON COMPRENANT UNE CHAMBRE DE CUISSON ET UN VENTILATEUR POUR LA CIRCULATION
D'AIR DE CHAMBRE DE CUISSON, ET SON PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.06.2021 BE 202105486
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.05.2024 Patentblatt 2024/18 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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25166369.6 / 4566496 |
| (73) |
Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEINZ, Volker
31683 Obernkirchen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 838 086 DE-A1- 102016 115 529 FR-A1- 2 396 244 US-A- 5 526 734
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DE-A1- 102015 109 854 DE-A1- 2 460 294 JP-A- 2006 283 584
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät, umfassend einen Garraum und ein Gebläse zur
Umwälzung von Garraumluft, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art
sowie ein Verfahren zu dessen Betrieb.
[0002] Derartige Gargeräte sowie Verfahren zu deren Betrieb sind aus dem Stand der Technik
in einer Vielzahl von Ausführungsformen vorbekannt. So zeigt die Druckschrift
JP 2006 283 584 A ein gattungsgemäßes Gargerät.
[0003] Allgemein umfassen Gargeräte ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten und von
Garraumwänden des Gehäuses begrenzten Garraum, eine Garraumtür zum Verschließen einer
Garraumöffnung des Garraums in einer Schließlage der Garraumtür, mindestens eine Heizung
zur Beheizung des Garraums, ein Gebläse zur Umwälzung von in dem Garraum befindlicher
Garraumluft, wobei ein Lüfterrad des Gebläses in dem Garraum und ein Motor des Gebläses
außerhalb des Garraums an dem Gehäuse angeordnet sind, und wobei das Lüfterrad mittels
einer durch eine Antriebswellenöffnung in einer der Garraumwände hindurchgeführte
Antriebswelle mit dem Motor drehmomentübertragend verbunden ist, und eine Steuerung
zur Ansteuerung der Heizung und des Gebläses. Derartige Gargeräte sind beispielsweise
aus den Druckschriften
DE 10 2016 115 529 A1,
DE 10 2015 109 854 A1,
US 5 526 734 A,
DE 24 60 294 A1,
EP 3 838 086 A1 und
FR 2 396 244 A1 bekannt.
[0004] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Gargerät, umfassend einen Garraum
und ein Gebläse zur Umwälzung von Garraumluft, und ein Verfahren zu dessen Betrieb
zu verbessern.
[0005] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Gargerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Bei dem erfindungsgemäßen Gargerät kann es sich beispielsweise um einen
Backofen, ein Mikrowellengerät, einen Dampfgarer oder ein Kombinationsgerät mit einer
Mehrzahl von voneinander verschiedenen Beheizungsarten handeln. Auch kann das erfindungsgemäße
Gargerät als ein Haushaltsgerät wie auch als ein gewerbliches Gerät, also ein Gargerät
für den professionellen Einsatz, ausgebildet sein. Ferner wird dieses Problem durch
ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0006] Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht insbesondere darin, dass ein Gargerät,
umfassend einen Garraum und ein Gebläse zur Umwälzung von Garraumluft, und ein Verfahren
zu dessen Betrieb verbessert sind. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Gargeräts
und des Verfahrens, nämlich durch die unterschiedliche Positionierung des Lüfterrads
des Gebläses in dem Garraum axial zu der Antriebswelle, ist eine Durchspülung des
Garraums einstellbar und damit ein in dem Garraum des erfindungsgemäßen Gargeräts
ablaufender Garvorgang in gewünschter Weise beeinflussbar. Entsprechend kann die Wärmeverteilung
in dem Garraum und damit das Garergebnis eines in dem Garraum des erfindungsgemäßen
Gargeräts ablaufenden Garvorgangs wesentlich besser in gewünschter Weise beeinflusst
werden. Somit ist der Garvorgang nicht lediglich mittels einer Drehzahl des Gebläses
zur Umwälzung der Garraumluft, sondern zusätzlich durch die Position des Lüfterrads
in dem Garraum axial zu der Antriebswelle, beispielsweise hinter einer in den Garraum
eingestellten Rückwand, in gewünschter Weise steuerbar oder regelbar.
[0007] Grundsätzlich ist das erfindungsgemäße Gargerät nach Art, Funktionsweise, Material
und Dimensionierung in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar. Siehe hierzu auch die
obigen Ausführungen in der Beschreibungseinleitung.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor,
dass die Verschiebevorrichtung derart ausgebildet ist, dass das Lüfterrad in Abhängigkeit
eines Betriebszustands des Gargeräts und/oder eines an dem Gargerät ausgewählten Garprogramms
und/oder eines Garvorgangs in dem Garraum mittels der Verschiebevorrichtung mindestens
in einer Zwischenlage des Lüfterrads zwischen der ersten Endlage und der zweiten Endlage
automatisch positionierbar ist. Auf diese Weise ist die Einstellbarkeit der Position
des Lüfterrads axial zu der Antriebswelle weiter verbessert, so dass die Umwälzung
der Garraumluft noch variabler gestaltbar sind.
[0009] Entsprechend sieht eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
vor, dass die Verschiebevorrichtung das Lüfterrad in Abhängigkeit eines Betriebszustands
des Gargeräts und/oder eines an dem Gargerät ausgewählten Garprogramms und/oder eines
Garvorgangs in dem Garraum mindestens in einer Zwischenlage des Lüfterrads zwischen
der ersten Endlage und der zweiten Endlage automatisch positioniert.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor,
dass das Gargerät mindestens einen mit der Steuerung signalübertragend verbundenen
Sensor zur automatischen Erfassung mindestens eines Garparameters des Garvorgangs
aufweist, bevorzugt, dass der mindestens eine Sensor als eine Garraumkamera zur Beobachtung
eines in dem Garraum befindlichen Garguts und/oder ein Feuchtesensor zur Ermittlung
einer in dem Garraum herrschenden Garraumfeuchte und/oder ein Temperatursensor zur
Ermittlung einer Garraumtemperatur in dem Garraum und/oder einer Garguttemperatur
eines in dem Garraum befindlichen Garguts ausgebildet ist. Hierdurch ist eine Positionierung
des Lüfterrads axial zu der Antriebswelle in Abhängigkeit eines in dem Garraum des
erfindungsgemäßen Gargeräts ablaufenden Garvorgangs auf besonders wirkungsvolle Weise
umsetzbar. Mittels des mindestens einen Sensors zur automatischen Erfassung mindestens
eines Garparameters des Garvorgangs ist die Position des Lüfterrads des Gebläses axial
zu der Antriebswelle auf die Erfordernisse des jeweiligen Einzelfalls geeignet einstellbar.
Dies gilt insbesondere für die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung. Die
Garraumkamera kann dabei für sichtbares Licht und/oder für Infrarotstrahlung geeignet
ausgebildet sein.
[0011] Entsprechend sieht eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
vor, dass das Gargerät mindestens einen mit der Steuerung signalübertragend verbundenen
Sensor aufweist, mittels dem mindestens ein Garparameter des Garvorgangs automatisch
erfasst wird, bevorzugt, dass mittels des mindestens einen Sensors ein in dem Garraum
befindliches Gargut kamerabasiert beobachtet wird und/oder eine in dem Garraum herrschende
Garraumfeuchte ermittelt wird und/oder eine Garraumtemperatur in dem Garraum und/oder
eine Garguttemperatur eines in dem Garraum befindlichen Garguts ermittelt wird.
[0012] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor,
dass die Verschiebevorrichtung den Motor umfasst, wobei der Motor derart als ein Spaltpolmotor
ausgebildet ist, dass die mit einem Läufer des Spaltpolmotors drehmomentübertragend
verbundene Antriebswelle in Abhängigkeit der Ansteuerung von einer Mehrzahl von Spulen
eines Stators des Spaltpolmotors mittels des in dem Stator gelagerten Läufers das
Lüfterrad automatisch in dessen erste Endlage oder in dessen zweite Endlage, bevorzugt
in dessen erste Endlage, in dessen mindestens eine Zwischenlage oder in dessen zweite
Endlage, überführt und positioniert. Auf diese Weise ist die Verschiebevorrichtung
auf konstruktiv, fertigungstechnisch und schaltungstechnisch besonders einfache Art
und sehr platzsparend realisierbar.
[0013] Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Gargeräts sieht vor, dass die Mehrzahl der Spulen als eine erste Spule und als eine
von der ersten Spule mittels eines elektrischen Isolators getrennte zweite Spule ausgebildet
ist, wobei die erste Spule und die zweite Spule sowie die Steuerung derart ausgebildet
sind, dass die erste Spule und die zweite Spule mittels der Steuerung in einer elektrischen
Reihenschaltung und/oder einer elektrischen Parallelschaltung miteinander elektrisch
leitend verbindbar sind. Hierdurch ist die Positionierung des Lüfterrads axial zu
der Antriebswelle schaltungstechnisch auf besonders einfache Art und Weise verwirklicht.
Dies gilt insbesondere für die Ausbildung der Verschiebevorrichtung, mittels der das
Lüfterrad zusätzlich zu dessen erster Endlage und dessen zweiter Endlage mindestens
in einer Zwischenlage des Lüfterrads zwischen der ersten Endlage und der zweiten Endlage
automatisch positionierbar ist.
[0014] Bei dem Gargerät ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass an der Antriebswelle ein Konus
und an der die Antriebswellenöffnung begrenzenden Garraumwand eine zu dem Konus korrespondierende
konusförmige Begrenzungsfläche der Antriebswellenöffnung derart ausgebildet und angeordnet
sind, dass der Konus und die Begrenzungsfläche einen Ringspalt zur Zufuhr von Frischluft
aus einer freien Umgebung in den Garraum ausbilden, wobei ein lichter Querschnitt
des Ringspalts in der ersten Endlage des Lüfterrads eine vorher festgelegte minimale
Durchtrittsfläche und in der zweiten Endlage des Lüfterrads eine vorher festgelegte
maximale Durchtrittsfläche aufweist. Auf diese Weise ist die Zuluftmenge, also die
Menge an aus der freien Umgebung mittels des Gebläses durch den Ringspalt angesaugter
Frischluft, einstellbar und damit die Wärmeverteilung in dem Garraum zusätzlich im
Wesentlichen unabhängig von der Drehzahl des Gebläses in Abhängigkeit eines Betriebszustands
des Gargeräts und/oder eines an dem Gargerät ausgewählten Garprogramms und/oder eines
Garvorgangs in dem Garraum steuerbar oder regelbar. Die Positionierung des Lüfterrads
in dem vorgenannten Bereich zwischen der ersten Endlage und der zweiten Endlage des
Lüfterrads axial zu der Antriebswelle kann dabei stufenlos, also kontinuierlich, oder
in Stufen erfolgen. Entsprechend ergibt sich dadurch eine weitere Möglichkeit der
Einflussnahme auf einen Garvorgang und damit auf das Garergebnis eines in dem Garraum
des erfindungsgemäßen Gargeräts ablaufenden Garvorgangs. In Kombination mit unterschiedlichen
Drehzahlen des Gebläses zur Umwälzung der Garraumluft und/oder mit einer gesteuerten
oder geregelten Wrasenabfuhr aus dem Garraum ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten
einer Variation einer Durchspülung des Garraums des erfindungsgemäßen Gargeräts während
eines laufenden Garvorgangs.
[0015] Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gargeräts, rückbezogen auf Patentanspruch 2, sieht vor, dass der lichte Querschnitt
des Ringspalts in der mindestens einen Zwischenlage des Lüfterrads eine Durchtrittsfläche
aufweist, deren Größe zwischen der minimalen und der maximalen Durchtrittsfläche liegt.
Die Fläche des lichten Querschnitts des Ringspalts in der mindestens einen Zwischenlage
des Lüfterrads ist also größer als die zu der ersten Endlage des Lüfterrads korrespondierende
Durchtrittsfläche des lichten Querschnitts des Ringspalts und kleiner als die zu der
zweiten Endlage des Lüfterrads korrespondierende Durchtrittsfläche des lichten Querschnitts
des Ringspalts. Hierdurch ist mittels des Ringspalts eine fein abgestufte Zufuhr von
Frischluft aus der freien Umgebung ermöglicht. Wie oben bereits erläutert, kann die
Verschiebung des Lüfterrads axial zu der Antriebswelle mittels der Verschiebevorrichtung
dabei kontinuierlich, also stetig, oder in Stufen erfolgen.
[0016] Eine vorteilhafte Weiterbildung der beiden letztgenannten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Gargeräts sieht vor, dass die Verschiebevorrichtung eine an dem Gehäuse beweglich
gehaltene Motorhalterung für den Motor und einen mit der Motorhalterung kraftübertragend
verbundenen Motorhalterungsantrieb aufweist, wobei die Motorhalterung in Abhängigkeit
der Ansteuerung des Motorhalterungsantriebs mittels der Steuerung axial zu der Antriebswelle
verfahrbar ist. Auf diese Weise ist die Verschiebevorrichtung auf konstruktiv und
fertigungstechnisch einfache Art realisierbar.
[0017] Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts gemäß Anspruch 8
sieht vor, dass die Motorhalterung eine mittels einer Längsführungsvorrichtung des
Gargeräts für die Motorhalterung an dem Gehäuse beweglich gehaltene Halteplatte aufweist,
bevorzugt, dass die Längsführungsvorrichtung eine Mehrzahl von Führungsbolzen und
dazu korrespondierende Führungsöffnungen aufweist, besonders bevorzugt, dass die Führungsbolzen
an dem Gehäuse angeordnet und die Führungsöffnungen an der Halteplatte angeordnet
oder ausgebildet sind. Hierdurch ist die Motorhalterung der Verschiebevorrichtung
auf konstruktiv und fertigungstechnisch robuste Art und Weise verwirklichbar. Dies
gilt besonders für die bevorzugte und insbesondere für die besonders bevorzugte Ausführungsform
dieser Weiterbildung.
[0018] Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts gemäß Anspruch 8
oder 9 sieht vor, dass der mittels der Steuerung ansteuerbare Motorhalterungsantrieb
ein Stirnzahnrad und die Halteplatte eine zu dem Stirnzahnrad korrespondierend ausgebildete
und mit diesem in Eingriff befindliche Zahnstange aufweisen. Auf diese Weise ist die
Kraftübertragungsverbindung zwischen dem Motorhalterungsantrieb auf der einen Seite
und der Motorhalterung auf der anderen Seite auf sehr robuste und funktionssichere
Art umgesetzt.
[0019] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen rein schematisch
dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- ein erstes - nicht beanspruchtes Ausführungsbeispiel eines Gargeräts in einer teilweisen,
geschnittenen Seitenansicht,
- Figur 2
- das Gebläse des ersten Ausführungsbeispiels in einer vergrößerten, perspektivischen
Einzelansicht,
- Figur 3a
- das Gebläse aus Fig. 2 in einer ersten geschnittenen Seitenansicht, mit dem Lüfterrad
in dessen ersten Endlage,
- Figur 3b
- das Gebläse aus Fig. 2 in einer zweiten geschnittenen Seitenansicht, mit dem Lüfterrad
in dessen zweiten Endlage,
- Figur 3c
- das Gebläse aus Fig. 2 in einer dritten geschnittenen Seitenansicht, mit dem Lüfterrad
in dessen Zwischenlage,
- Figur 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gargeräts zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens in einer teilweisen, geschnittenen Seitenansicht,
- Figur 5
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer rückwärtigen, perspektivischen Detailansicht
im Bereich des Motors des Gebläses,
- Figur 6a
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer ersten teilweisen, geschnittenen Seitenansicht
im Bereich des Gebläses, mit dem Lüfterrad in dessen ersten Endlage,
- Figur 6b
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer zweiten teilweisen, geschnittenen Seitenansicht
im Bereich des Gebläses, mit dem Lüfterrad in dessen Zwischenlage und
- Figur 6c
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer dritten teilweisen, geschnittenen Seitenansicht
im Bereich des Gebläses, mit dem Lüfterrad in dessen zweiten Endlage.
[0020] In den Fig. 1 bis 3c ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines nicht beanspruchten
Gargeräts rein exemplarisch dargestellt.
[0021] Das Gargerät 2 ist als ein Backofen für den Haushalt ausgebildet und umfasst ein
Gehäuse 4, einen in dem Gehäuse 4 angeordneten und von Garraumwänden 6 des Gehäuses
4 begrenzten Garraum 8, eine nicht dargestellte Garraumtür zum Verschließen einer
Garraumöffnung 10 des Garraums 8 in einer Schließlage der Garraumtür, mindestens eine
ebenfalls nicht dargestellte Heizung zur Beheizung des Garraums 8, ein Gebläse 12
zur Umwälzung von in dem Garraum 8 befindlicher Garraumluft, wobei ein Lüfterrad 14
des Gebläses 12 in dem Garraum 8 und ein Motor 16 des Gebläses 12 außerhalb des Garraums
8 an dem Gehäuse 4 angeordnet sind, und wobei das Lüfterrad 14 mittels einer durch
eine Antriebswellenöffnung 18 in einer der Garraumwände 6 hindurchgeführte Antriebswelle
20 mit dem Motor 16 drehmomentübertragend verbunden ist, und eine nicht dargestellte
Steuerung zur Ansteuerung der Heizung und des Gebläses 12. Das Lüfterrad 14 des Gebläses
12 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hinter einer in den Garraum 8 eingestellten
Rückwand 22 mit Durchtrittsöffnungen für die umgewälzte Garraumluft angeordnet. Die
in dem Garraum 8 umgewälzte Garraumluft ist in den Fig. 1 bis 3c ebenfalls nicht dargestellt.
Wie im Stand der Technik üblich, ist es auch hier der Fall, dass während eines in
dem Garraum ablaufenden Garvorgangs auf dem Fachmann an sich bekannte Weise Wrasen,
und damit ein Teil der Garraumluft, aus dem Garraum 8 in die freie Umgebung ausschleusbar
ist.
[0022] Das Lüfterrad 14 ist erfindungsgemäß in Abhängigkeit eines Betriebszustands des Gargeräts
2 und/oder eines an dem Gargerät 2 ausgewählten Garprogramms und/oder eines Garvorgangs
in dem Garraum 8 mittels einer mit der Steuerung signalübertragend verbundenen Verschiebevorrichtung
24 des Gargeräts 2 zwischen einer in der Fig. 3a dargestellten ersten Endlage und
einer in den Fig. 1 und 3b dargestellten zweiten Endlage des Lüfterrads 14 axial zu
der Antriebswelle 20 automatisch verschiebbar und in der jeweiligen Endlage positionierbar.
Die Verschiebevorrichtung 24 ist hier ferner derart ausgebildet, dass das Lüfterrad
14 in Abhängigkeit eines Betriebszustands des Gargeräts 2 und/oder eines an dem Gargerät
2 ausgewählten Garprogramms und/oder eines Garvorgangs in dem Garraum 8 mittels der
Verschiebevorrichtung 24 in einer in der Fig. 3c dargestellten Zwischenlage des Lüfterrads
14 zwischen der ersten Endlage und der zweiten Endlage automatisch positionierbar
ist. Zwecks Verschiebung des Lüfterrads 14 mittels der Verschiebevorrichtung 24 in
Abhängigkeit eines in dem Garraum 8 ablaufenden Garvorgangs kann das Gargerät 2 mindestens
einen mit der Steuerung signalübertragend verbundenen Sensor zur automatischen Erfassung
mindestens eines Garparameters des Garvorgangs aufweisen. Der mindestens eine Sensor
ist in den Fig. 1 bis 3c nicht dargestellt. Bevorzugt ist der mindestens eine Sensor
als eine Garraumkamera zur Beobachtung eines in dem Garraum 8 befindlichen Garguts
und/oder ein Feuchtesensor zur Ermittlung einer in dem Garraum 8 herrschenden Garraumfeuchte
und/oder ein Temperatursensor zur Ermittlung einer Garraumtemperatur in dem Garraum
8 und/oder einer Garguttemperatur eines in dem Garraum 8 befindlichen Garguts ausgebildet.
Das Gargut ist ebenfalls nicht dargestellt.
[0023] Bei dem vorliegenden ersten Ausführungsbeispiel umfasst die Verschiebevorrichtung
24 den Motor 16, wobei der Motor 16 derart als ein Spaltpolmotor ausgebildet ist,
dass die mit einem Läufer 26 des Spaltpolmotors 16 drehmomentübertragend verbundene
Antriebswelle 20 in Abhängigkeit der Ansteuerung von einer Mehrzahl von Spulen 28,
30 eines Stators 32 des Spaltpolmotors 16 mittels des in dem Stator 32 gelagerten
Läufers 26 das Lüfterrad 14 automatisch in dessen erste Endlage, in dessen mindestens
eine Zwischenlage oder in dessen zweite Endlage, überführt und positioniert. Die Mehrzahl
der Spulen 28, 30 sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als eine erste Spule
28 und als eine von der ersten Spule 28 mittels eines elektrischen Isolators 34 getrennte
zweite Spule 30 ausgebildet, wobei die erste Spule 28 und die zweite Spule 30 sowie
die Steuerung derart ausgebildet sind, dass die erste Spule 28 und die zweite Spule
30 mittels der Steuerung in einer elektrischen Reihenschaltung und/oder einer elektrischen
Parallelschaltung miteinander elektrisch leitend verbindbar sind. Siehe hierzu die
Fig. 3a bis 3c in einer Zusammenschau. Die Spulen 28, 30 können beispielsweise als
sogenannte Spulenpakete ausgebildet sein. Ferner ist es denkbar, dass die Spulen 28,
30 voneinander verschieden ausgelegt sind, so dass mit den Spulen 28, 30 voneinander
verschiedene Drehzahlen bei dem Motor 16 realisierbar sind. Entsprechend würde der
Läufer 26 des Motors 16 bei in der ersten Endlage befindlichen Lüfterrad 14 gemäß
der Fig. 3a mit einer ersten Drehzahl und bei in der zweiten Endlage befindlichen
Lüfterrad 14 gemäß der Fig. 3b mit einer von der ersten Drehzahl verschiedenen zweiten
Drehzahl drehen. Mittels der vorgenannten Reihenschaltung und Parallelschaltung der
beiden Spulen 28, 30 können darüber hinaus zwei weitere Drehzahlen des Läufers 26
des Motors 16 und damit der mit dem Läufer 26 drehmomentübertragend verbundenen Antriebswelle
20 realisiert werden, wobei sich das Lüfterrad 14 in der in der Fig. 3c dargestellten
Zwischenlage befindet.
[0024] Im Nachfolgenden wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Gargeräts und das
erfindungsgemäße Verfahren gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel anhand der Fig. 1
bis 3c näher erläutert.
[0025] In den Garraum 8 des Gargeräts 2 ist das nicht dargestellte Gargut eingelegt worden
und die ebenfalls nicht dargestellte Garraumtür ist geschlossen worden. Ein nicht
dargestellter Benutzer wählt auf dem Fachmann an sich bekannte Art und Weise an dem
Gargerät 2 ein Garprogramm zur Zubereitung des Garguts aus und startet dieses Garprogramm
und damit den Garvorgang. Während des in dem Garraum 8 ablaufenden Garvorgangs wird
das Lüfterrad 14 in Abhängigkeit des an dem Gargerät 2 ausgewählten Garprogramms und
des in dem Garraum 8 ablaufenden Garvorgangs, nämlich in Abhängigkeit von mittels
des mindestens einen nicht dargestellten Sensors ermittelten mindestens einen Garparameters,
mittels der Verschiebevorrichtung 24 zwischen der ersten Endlage, der Zwischenlage
und der zweiten Endlage des Lüfterrads 14 axial zu der Antriebswelle 20 automatisch
verschoben und in der ersten Endlage, der Zwischenlage oder der zweiten Endlage positioniert.
Hierfür wird der Motor 16, nämlich der Stator 32 des Motors 16, mittels der Steuerung
des Gargeräts 2 während des in dem Garraum 8 ablaufenden Garvorgangs entsprechend
angesteuert. Beispielsweise wird der Läufer 26 axial zu der Antriebswelle 20 in die
in der Fig. 3a gezeigte und zu der ersten Endlage des Lüfterrads 14 korrespondierenden
Lage gezogen, wenn die Spule 28 bestromt wird. Wird der Motor 16 im Unterschied dazu
derart mittels der Steuerung angesteuert, dass die Spule 30 bestromt wird, so wird
der Läufer 26 axial zu der Antriebswelle 20 in die in der Fig. 3b gezeigte und zu
der zweiten Endlage des Lüfterrads 14 korrespondierenden Lage gezogen. Werden beide
Spulen 28, 30 bestromt, also angesteuert, so ergibt sich die aus der Fig. 3c ersichtliche
und zu der Zwischenlage des Lüfterrads 14 korrespondierende Lage des Läufers 26. Je
nachdem, ob es sich dabei um eine Reihenschaltung oder um eine Parallelschaltung der
beiden Spulen 28, 30 handelt, ergeben sich dabei voneinander verschiedene Drehzahlen
für die Antriebswelle 20 und damit für das Lüfterrad 14.
[0026] In den Fig. 4 bis 6c ist ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gargeräts
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens rein exemplarisch dargestellt. Das
zweite Ausführungsbeispiel wird nachfolgend lediglich im Umfang der Unterschiede zu
dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert. Ansonsten wird auf die obigen Ausführungen
zu dem ersten Ausführungsbeispiel verwiesen. Gleiche oder gleichwirkende Bauteile
sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0027] Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist der in den Fig. 4 bis 6c nicht
explizit dargestellte Läufer und damit die Antriebswelle 20 im Vergleich zu dem Rest
des Motors 16 axial zu der Antriebswelle 20 nicht beweglich. Stattdessen wird bei
dem vorliegenden zweiten Ausführungsbeispiel der gesamte Motor 16 axial zu der Antriebswelle
20 bewegt, was nachfolgend noch näher erläutert wird. Hierfür weist die Verschiebevorrichtung
24 bei dem zweiten Ausführungsbeispiel eine an dem Gehäuse 4 beweglich gehaltene Motorhalterung
36 für den Motor 16 und einen mit der Motorhalterung 36 kraftübertragend verbundenen
Motorhalterungsantrieb 38 auf, wobei die Motorhalterung 36 in Abhängigkeit der Ansteuerung
des Motorhalterungsantriebs 38 mittels der Steuerung axial zu der Antriebswelle 20
verfahrbar ist. Analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist die Steuerung hier ebenfalls
nicht dargestellt.
[0028] Die Motorhalterung 36 weist hier eine mittels einer Längsführungsvorrichtung 40 des
Gargeräts 2 für die Motorhalterung 36 an dem Gehäuse 4 beweglich gehaltene Halteplatte
42 auf, wobei die Längsführungsvorrichtung 40 vier Führungsbolzen 44 und dazu korrespondierende
Führungsöffnungen 46 aufweist, nämlich derart, dass die Führungsbolzen 44 an dem Gehäuse
4 angeordnet und die Führungsöffnungen 46 an der Halteplatte 42 ausgebildet sind.
In der Fig. 5 sind lediglich jeweils drei der Führungsbolzen 44 und der Führungsöffnungen
46 sichtbar. Der mittels der Steuerung ansteuerbare Motorhalterungsantrieb 38 weist
ein Stirnzahnrad 48 und die Halteplatte 42 eine zu dem Stirnzahnrad 48 korrespondierend
ausgebildete und mit diesem in Eingriff befindliche Zahnstange 50 auf. Siehe hierzu
die Fig. 5.
[0029] Ferner ist das zweite Ausführungsbeispiel derart ausgebildet, dass die Zufuhr von
Frischluft aus der freien Umgebung im Wesentlichen unabhängig von der Drehzahl des
Gebläses 12 einstellbar ist.
[0030] Hierfür sind an der Antriebswelle 20 ein Konus 52 und an der die Antriebswellenöffnung
18 begrenzenden Garraumwand 6 eine zu dem Konus 52 korrespondierende konusförmige
Begrenzungsfläche 54 der Antriebswellenöffnung 18 derart ausgebildet und angeordnet,
dass der Konus 52 und die Begrenzungsfläche 54 einen Ringspalt 56 zur Zufuhr von Frischluft
aus einer freien Umgebung in den Garraum 8 ausbilden, wobei ein lichter Querschnitt
des Ringspalts 56 in der in der Fig. 6a dargestellten ersten Endlage des Lüfterrads
14 eine vorher festgelegte minimale Durchtrittsfläche und in der in der Fig. 6c dargestellten
zweiten Endlage des Lüfterrads 24 eine vorher festgelegte maximale Durchtrittsfläche
aufweisen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es darüber hinaus vorgesehen,
dass der Ringspalt 56 in der Zwischenlage des Lüfterrads 14 einen lichten Querschnitt
mit einer Durchtrittsfläche aufweist, deren Größe zwischen der minimalen und der maximalen
Durchtrittsfläche des Ringspalts 56 liegt. Siehe hierzu die Fig. 6a bis 6c in einer
Zusammenschau.
[0031] Im Nachfolgenden wird die Funktionsweise des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Gargeräts und das erfindungsgemäße Verfahren gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
anhand der Fig. 4 bis 6c im Umfang der Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Ansonsten wird wiederum auf das erste Ausführungsbeispiel Bezug genommen.
[0032] In den Garraum 8 des Gargeräts 2 ist das nicht dargestellte Gargut eingelegt worden
und die ebenfalls nicht dargestellte Garraumtür ist geschlossen worden. Der nicht
dargestellte Benutzer wählt auf dem Fachmann an sich bekannte Art und Weise an dem
Gargerät 2 ein Garprogramm zur Zubereitung des Garguts aus und startet dieses Garprogramm
und damit den Garvorgang. Während des in dem Garraum 8 ablaufenden Garvorgangs wird
das Lüfterrad 14 in Abhängigkeit des an dem Gargerät 2 ausgewählten Garprogramms und
des in dem Garraum 8 ablaufenden Garvorgangs, nämlich in Abhängigkeit von mittels
des mindestens einen nicht dargestellten Sensors ermittelten mindestens einen Garparameters,
mittels der Verschiebevorrichtung 24 zwischen der ersten Endlage, der Zwischenlage
und der zweiten Endlage des Lüfterrads 14 axial zu der Antriebswelle 20 automatisch
verschoben und in der ersten Endlage, der Zwischenlage oder der zweiten Endlage positioniert.
Hierfür wird der Motorhalterungsantrieb 38 mittels der Steuerung in gewünschter Weise
angesteuert, so dass der Motorhalterungsantrieb 38 die Halteplatte 42 und damit den
auf der Halteplatte 42 befestigten Motor 16 mittels des Stirnzahnrads 48 und der Zahnstange
50 axial zu der Antriebswelle 20 in der jeweiligen Bildebene der Fig. 4 und 6a bis
6c von links nach rechts oder von rechts nach links bewegt. Dabei wird zum einen,
analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel, das Lüfterrad 14 des Gebläses 12 zwischen
der ersten Endlage, der Zwischenlage und der zweiten Endlage in gewünschter Weise,
also beispielsweise in Abhängigkeit des Garvorgangs, hin und her überführt und positioniert.
Zum anderen wird damit zusätzlich der Zustrom an Frischluft aus der freien Umgebung
mittels des Ringspalts 56 eingestellt. Während in der ersten Endlage des Lüfterrads
14 der lichte Querschnitt des Ringspalts 56 die minimale Durchtrittsfläche aufweist,
nimmt der lichte Querschnitt des Ringspalts 56 bei der vorgenannten Überführung des
Lüfterrads 14 von dessen ersten Endlage in Richtung von dessen zweiter Endlage kontinuierlich
zu, bis der lichte Querschnitt des Ringspalts 56 in der zweiten Endlage des Lüfterrads
14 die maximale Durchtrittsfläche aufweist. Analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel
ist das Lüfterrad 14 in dessen Zwischenlage, also zwischen dessen erster und dessen
zweiter Endlage, positionierbar. Im Unterschied dazu wäre es selbstverständlich auch
denkbar, dass das Lüfterrad in einer Mehrzahl von Zwischenlagen positionierbar ist.
Dabei ist sowohl eine stufenweise wie auch eine kontinuierliche Verschiebung des Lüfterrads
14 möglich.
[0033] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Gargeräts und des Verfahrens gemäß
den vorliegenden Ausführungsbeispielen, nämlich durch die unterschiedliche Positionierung
des Lüfterrads 14 des Gebläses 12 in dem Garraum 8 axial zu der Antriebswelle 20,
ist somit eine Durchspülung des Garraums 8 einstellbar und damit ein in dem Garraum
8 des Gargeräts 2 ablaufender Garvorgang in gewünschter Weise beeinflussbar. Entsprechend
kann die Wärmeverteilung in dem Garraum 8 und damit das Garergebnis eines in dem Garraum
8 des Gargeräts 2 ablaufenden Garvorgangs wesentlich besser in gewünschter Weise beeinflusst
werden. Somit ist der Garvorgang nicht lediglich mittels einer Drehzahl des Gebläses
12 zur Umwälzung der Garraumluft, sondern zusätzlich durch die Position des Lüfterrads
14 in dem Garraum 8 axial zu der Antriebswelle 20, beispielsweise hinter der in den
Garraum 8 eingestellten Rückwand 22, in gewünschter Weise steuerbar oder regelbar.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist darüber hinaus die Zuluftmenge, also die Menge
an aus der freien Umgebung mittels des Gebläses 12 durch den Ringspalt 56 angesaugten
Frischluft, einstellbar und damit die Wärmeverteilung in dem Garraum 8 zusätzlich
im Wesentlichen unabhängig von der Drehzahl des Gebläses 12 in Abhängigkeit eines
Betriebszustands des Gargeräts 2 und/oder eines an dem Gargerät 2 ausgewählten Garprogramms
und/oder eines Garvorgangs in dem Garraum 8 steuerbar oder regelbar. Die Positionierung
des Lüfterrads 14 in dem vorgenannten Bereich zwischen der ersten Endlage und der
zweiten Endlage des Lüfterrads 14 axial zu der Antriebswelle 20 kann dabei stufenlos,
also kontinuierlich, oder in Stufen erfolgen. Entsprechend ergibt sich dadurch eine
weitere Möglichkeit der Einflussnahme auf einen Garvorgang und damit auf das Garergebnis
eines in dem Garraum 8 des Gargeräts 2 ablaufenden Garvorgangs. In Kombination mit
unterschiedlichen Drehzahlen des Gebläses 12 zur Umwälzung der Garraumluft und/oder
mit einer gesteuerten oder geregelten Wrasenabfuhr aus dem Garraum 8 ergeben sich
bei dem ersten und bei dem zweiten Ausführungsbeispiel zusätzliche Möglichkeiten einer
Variation einer Durchspülung des Garraums 8 des Gargeräts 2 während eines laufenden
Garvorgangs.
[0034] Die Erfindung ist jedoch nicht auf die vorliegenden Ausführungsbeispiele beschränkt.
Beispielsweise ist das erfindungsgemäße Gargerät in weiten geeigneten Grenzen frei
wählbar, wobei der Schutzumfang durch die Ansprüche bestimmt ist. Siehe hierzu die
diesbezüglichen Ausführungen in der Beschreibungseinleitung. Insbesondere ist die
Erfindung nicht auf die konstruktiven, fertigungstechnischen und schaltungstechnischen
Details der vorliegenden Ausführungsbeispiele begrenzt. Beispielsweise ist es denkbar,
dass die beiden Ausführungsbeispiele, in den technischen Grenzen, miteinander kombiniert
werden.
1. Gargerät (2), umfassend
ein Gehäuse (4),
einen in dem Gehäuse (4) angeordneten und von Garraumwänden (6) des Gehäuses (4) begrenzten
Garraum (8),
eine Garraumtür zum Verschließen einer Garraumöffnung (10) des Garraums (8) in einer
Schließlage der Garraumtür,
mindestens eine Heizung zur Beheizung des Garraums (8),
ein Gebläse (12) zur Umwälzung von in dem Garraum (8) befindlicher Garraumluft, wobei
ein Lüfterrad (14) des Gebläses (12) in dem Garraum (8) und ein Motor (16) des Gebläses
(12) außerhalb des Garraums (8) an dem Gehäuse (4) angeordnet sind, und wobei das
Lüfterrad (14) mittels einer durch eine Antriebswellenöffnung (18) in einer der Garraumwände
(6) hindurchgeführte Antriebswelle (20) mit dem Motor (16) drehmomentübertragend verbunden
ist, und
eine Steuerung zur Ansteuerung der Heizung und des Gebläses (12),
wobei das Lüfterrad (14) in Abhängigkeit eines Betriebszustands des Gargeräts (2)
und/oder eines an dem Gargerät (2) ausgewählten Garprogramms und/oder eines Garvorgangs
in dem Garraum (8) mittels einer mit der Steuerung signalübertragend verbundenen Verschiebevorrichtung
(24) des Gargeräts (2) zwischen einer ersten Endlage und einer zweiten Endlage des
Lüfterrads (14) axial zu der Antriebswelle (20) automatisch verschiebbar und in der
jeweiligen Endlage positionierbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Antriebswelle (20) ein Konus (52) und an der die Antriebswellenöffnung (18)
begrenzenden Garraumwand (6) eine zu dem Konus (52) korrespondierende konusförmige
Begrenzungsfläche (54) der Antriebswellenöffnung (18) derart ausgebildet und angeordnet
sind, dass der Konus (52) und die Begrenzungsfläche (54) einen Ringspalt (56) zur
Zufuhr von Frischluft aus einer freien Umgebung in den Garraum (8) ausbilden,
wobei ein lichter Querschnitt des Ringspalts (56) in der ersten Endlage des Lüfterrads
(14) eine vorher festgelegte minimale Durchtrittsfläche und in der zweiten Endlage
des Lüfterrads (14) eine vorher festgelegte maximale Durchtrittsfläche aufweist.
2. Gargerät (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebevorrichtung (24) derart ausgebildet ist, dass das Lüfterrad (14) in
Abhängigkeit eines Betriebszustands des Gargeräts (2) und/oder eines an dem Gargerät
(2) ausgewählten Garprogramms und/oder eines Garvorgangs in dem Garraum (8) mittels
der Verschiebevorrichtung (24) mindestens in einer Zwischenlage des Lüfterrads (14)
zwischen der ersten Endlage und der zweiten Endlage automatisch positionierbar ist.
3. Gargerät (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (2) mindestens einen mit der Steuerung signalübertragend verbundenen
Sensor zur automatischen Erfassung mindestens eines Garparameters des Garvorgangs
aufweist, bevorzugt, dass der mindestens eine Sensor als eine Garraumkamera zur Beobachtung
eines in dem Garraum (8) befindlichen Garguts und/oder ein Feuchtesensor zur Ermittlung
einer in dem Garraum (8) herrschenden Garraumfeuchte und/oder ein Temperatursensor
zur Ermittlung einer Garraumtemperatur in dem Garraum (8) und/oder einer Garguttemperatur
eines in dem Garraum (8) befindlichen Garguts ausgebildet ist.
4. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebevorrichtung (24) den Motor (16) umfasst, wobei der Motor (16) derart
als ein Spaltpolmotor ausgebildet ist, dass die mit einem Läufer (26) des Spaltpolmotors
(16) drehmomentübertragend verbundene Antriebswelle (20) in Abhängigkeit der Ansteuerung
von einer Mehrzahl von Spulen (28, 30) eines Stators (32) des Spaltpolmotors (16)
mittels des in dem Stator (32) gelagerten Läufers (26) das Lüfterrad (14) automatisch
in dessen erste Endlage oder in dessen zweite Endlage, bevorzugt in dessen erste Endlage,
in dessen mindestens eine Zwischenlage oder in dessen zweite Endlage, überführt und
positioniert.
5. Gargerät (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Spulen (28, 30) als eine erste Spule (28) und als eine von der ersten
Spule (28) mittels eines elektrischen Isolators (34) getrennte zweite Spule (30) ausgebildet
ist, wobei die erste Spule (28) und die zweite Spule (30) sowie die Steuerung derart
ausgebildet sind, dass die erste Spule (28 und die zweite Spule (30) mittels der Steuerung
in einer elektrischen Reihenschaltung und/oder einer elektrischen Parallelschaltung
miteinander elektrisch leitend verbindbar sind.
6. Gargerät (2) nach dem vorangehenden Anspruch, wobei der lichte Querschnitt des Ringspalts
(56) in der mindestens einen Zwischenlage des Lüfterrads (14) eine Durchtrittsfläche
aufweist, deren Größe zwischen der minimalen und der maximalen Durchtrittsfläche liegt.
7. Gargerät (2) nach einem der beiden voangehenden Ansprüche, wobei die Verschiebevorrichtung
(24) eine an dem Gehäuse (4) beweglich gehaltene Motorhalterung (36) für den Motor
(16) und einen mit der Motorhalterung (36) kraftübertragend verbundenen Motorhalterungsantrieb
(38) aufweist, wobei die Motorhalterung (36) in Abhängigkeit der Ansteuerung des Motorhalterungsantriebs
(38) mittels der Steuerung axial zu der Antriebswelle (20) verfahrbar ist.
8. Gargerät (2) nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Motorhalterung (36) eine mittels
einer Längsführungsvorrichtung (40) des Gargeräts (2) für die Motorhalterung (36)
an dem Gehäuse (4) beweglich gehaltene Halteplatte (42) aufweist, bevorzugt, dass
die Längsführungsvorrichtung (40) eine Mehrzahl von Führungsbolzen (44) und dazu korrespondierende
Führungsöffnungen (46) aufweist, besonders bevorzugt, dass die Führungsbolzen (44)
an dem Gehäuse (4) angeordnet und die Führungsöffnungen (46) an der Halteplatte (42)
angeordnet oder ausgebildet sind.
9. Gargerät (2) nach einem der beiden vorangehenden Ansprüche, wobei der mittels der
Steuerung ansteuerbare Motorhalterungsantrieb (38) ein Stirnzahnrad (48) und die Halteplatte
(42) eine zu dem Stirnzahnrad (48) korrespondierend ausgebildete und mit diesem in
Eingriff befindliche Zahnstange (50) aufweisen.
10. Verfahren zum Betrieb eines Gargeräts (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei das Lüfterrad (14) in Abhängigkeit eines Betriebszustands des Gargeräts (2)
und/oder eines an dem Gargerät (2) ausgewählten Garprogramms und/oder eines Garvorgangs
in dem Garraum (8) mittels einer Verschiebevorrichtung (24) zwischen einer ersten
Endlage und einer zweiten Endlage des Lüfterrads (14) axial zu der Antriebswelle (20)
automatisch verschoben und in der jeweiligen Endlage positioniert wird.
11. Verfahren nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Verschiebevorrichtung (24) das
Lüfterrad (14) in Abhängigkeit eines Betriebszustands des Gargeräts (2) und/oder eines
an dem Gargerät (2) ausgewählten Garprogramms und/oder eines Garvorgangs in dem Garraum
(8) mindestens in einer Zwischenlage des Lüfterrads (14) zwischen der ersten Endlage
und der zweiten Endlage automatisch positioniert.
12. Verfahren nach einem der beiden vorangehenden Ansprüche, wobei das Gargerät (2) mindestens
einen mit der Steuerung signalübertragend verbundenen Sensor aufweist, mittels dem
mindestens ein Garparameter des Garvorgangs automatisch erfasst wird, bevorzugt, dass
mittels des mindestens einen Sensors ein in dem Garraum (8) befindliches Gargut kamerabasiert
beobachtet wird und/oder eine in dem Garraum (8) herrschende Garraumfeuchte ermittelt
wird und/oder eine Garraumtemperatur in dem Garraum (8) und/oder eine Garguttemperatur
eines in dem Garraum (8) befindlichen Garguts ermittelt wird.
1. Cooking appliance (2), comprising
a housing (4),
a cooking chamber (8) arranged in the housing (4) and delimited by cooking chamber
walls (6) of the housing (4),
a cooking chamber door for closing a cooking chamber opening (10) of the cooking chamber
(8) in a closed position of the cooking chamber door,
at least one heater for heating the cooking chamber (8),
a fan (12) for circulating cooking chamber air located in the cooking chamber (8),
an impeller (14) of the fan (12) being arranged in the cooking chamber (8) and a motor
(16) of the fan (12) being arranged outside the cooking chamber (8) on the housing
(4), and the impeller (14) being torque-transmittingly connected to the motor (16)
by means of a drive shaft (20) which passes through a drive shaft opening (18) in
one of the cooking chamber walls (6), and
a control means for controlling the heater and the fan (12),
it being possible, depending on an operating state of the cooking appliance (2), and/or
on a cooking program selected on the cooking appliance (2), and/or on a cooking procedure
in the cooking chamber (8), for the impeller (14) to be automatically displaced, axially
with respect to the drive shaft (20), between a first end position and a second end
position of the impeller (14), and to be positioned in the corresponding end position,
by means of a displacement device (24) of the cooking appliance (2), which displacement
device is signal-transmittingly connected to the control means,
characterised in that,
on the drive shaft (20), a cone (52) is formed and arranged and, on the cooking chamber
wall (6) that delimits the drive shaft opening (18), a cone-shaped delimiting surface
(54) corresponding to the cone (52) of the drive shaft opening (18) is formed and
arranged such that the cone (52) and the delimiting surface (54) form an annular gap
(56) for supplying fresh air from the open surroundings into the cooking chamber (8),
a clear cross section of the annular gap (56) having a predetermined minimum passage
area in the first end position of the impeller (14) and having a predetermined maximum
passage area in the second end position of the impeller (14).
2. Cooking appliance (2) according to claim 1, characterised in that the displacement device (24) is designed such that, depending on an operating state
of the cooking appliance (2), and/or on a cooking program selected on the cooking
appliance (2), and/or on a cooking procedure in the cooking chamber (8), the impeller
(14) can be automatically positioned, by means of the displacement device (24), at
least in one intermediate position of the impeller (14) which is between the first
end position and the second end position.
3. Cooking appliance (2) according to claim 1 or claim 2, characterised in that the cooking appliance (2) comprises at least one sensor, signal-transmittingly connected
to the control means, for automatically detecting at least one cooking parameter of
the cooking procedure, preferably in that the at least one sensor is in the form of a cooking chamber camera for observing
an item to be cooked located in the cooking chamber (8), and/or in the form of a humidity
sensor for determining a cooking chamber humidity prevailing in the cooking chamber
(8), and/or in the form of a temperature sensor for determining a cooking chamber
temperature in the cooking chamber (8) and/or an item temperature of an item to be
cooked located in the cooking chamber (8).
4. Cooking appliance (2) according to any of claims 1 to 3,
characterised in that the displacement device (24) comprises the motor (16), the motor (16) being designed
as a shaded-pole motor such that, depending on the control of a plurality of coils
(28, 30) of a stator (32) of the shaded-pole motor (16), the drive shaft (20), which
is torque-transmittingly connected to a rotor (26) of the shaded-pole motor (16),
automatically moves and positions the impeller (14), by means of the rotor (26) mounted
in the stator (32), into its first end position or into its second end position, preferably
into its first end position, into its at least one intermediate position or into its
second end position.
5. Cooking appliance (2) according to claim 4, characterised in that the plurality of coils (28, 30) is in the form of a first coil (28) and a second
coil (30) that is separated from the first coil (28) by means of an electrical insulator
(34), the first coil (28) and the second coil (30), as well as the control means,
being designed such that the first coil (28) and the second coil (30) can be electrically
conductively connected to each other in an electrical series circuit and/or an electrical
parallel circuit by means of the control means.
6. Cooking appliance (2) according to the preceding claim, wherein the clear cross section
of the annular gap (56) in the at least one intermediate position of the impeller
(14) has a passage area, the size of which is between the minimum and the maximum
passage area.
7. Cooking appliance (2) according to either of the two preceding claims, wherein the
displacement device (24) comprises a motor mount (36) for the motor (16), which motor
mount is movably held on the housing (4), and a motor mount drive (38), which is force-transmittingly
connected to the motor mount (36), wherein, depending on the control of the motor
mount drive (38), the motor mount (36) is movable axially with respect to the drive
shaft (20) by means of the control means.
8. Cooking appliance (2) according to the preceding claim, wherein the motor mount (36)
comprises, for the motor mount (36), a retaining plate (42), which is movably held
on the housing (4) by means of a longitudinal guide device (40) of the cooking appliance
(2), preferably in that the longitudinal guide device (40) comprises a plurality of
guide pins (44) and corresponding guide openings (46), particularly preferably in
that the guide pins (44) are arranged on the housing (4) and the guide openings (46)
are arranged or formed in the retaining plate (42).
9. Cooking appliance (2) according to either of the two preceding claims, wherein the
motor mount drive (38), which can be controlled by the control means, comprises a
spur gear wheel (48), and the retaining plate (42) comprises a gear rack (50) which
is designed to correspond to the spur gear wheel (48) and is located so as to engage
therewith.
10. Method for operating a cooking appliance (2) according to any of the preceding claims,
wherein, depending on an operating state of the cooking appliance (2), and/or on a
cooking program selected on the cooking appliance (2), and/or on a cooking procedure
in the cooking chamber (8), the impeller (14) is automatically displaced, axially
with respect to the drive shaft (20), between a first end position and a second end
position of the impeller (14), and is positioned in the corresponding end position,
by means of a displacement device (24).
11. Method according to the preceding claim, wherein, depending on an operating state
of the cooking appliance (2), and/or on a cooking program selected on the cooking
appliance (2), and/or on a cooking procedure in the cooking chamber (8), the displacement
device (24) automatically positions the impeller (14) at least in one intermediate
position of the impeller (14) which is between the first end position and the second
end position.
12. Method according to either of the two preceding claims, wherein the cooking appliance
(2) comprises at least one sensor signal-transmittingly connected to the control means,
by means of which sensor at least one cooking parameter of the cooking procedure is
automatically detected, preferably in that an item to be cooked located in the cooking
chamber (8) is observed by means of the at least one sensor in a camera-based manner,
and/or a cooking chamber humidity prevailing in the cooking chamber (8) is determined,
and/or a cooking chamber temperature in the cooking chamber (8) and/or an item temperature
of an item to be cooked located in the cooking chamber (8) is determined.
1. Appareil de cuisson (2), comprenant
un boîtier (4),
un espace de cuisson (8) disposé dans le boîtier (4) et délimité par des parois d'espace
de cuisson (6) du boîtier (4),
une porte d'espace de cuisson pour la fermeture d'une ouverture d'espace de cuisson
(10) de l'espace de cuisson (8) dans une position de fermeture de la porte d'espace
de cuisson,
au moins un moyen de chauffage pour le chauffage de l'espace de cuisson (8),
une soufflerie (12) pour faire circuler de l'air d'espace de cuisson se trouvant dans
l'espace de cuisson (8),
dans lequel une roue de ventilateur (14) de la soufflerie (12) est disposée dans l'espace
de cuisson (8) et un moteur (16) de la soufflerie (12) est disposé à l'extérieur de
l'espace de cuisson (8) sur le boîtier (4), et dans lequel la roue de ventilateur
(14) est reliée au moteur (16) de manière à transmettre un couple au moyen d'un arbre
d'entraînement (20) guidé à travers une ouverture pour arbre d'entraînement (18) dans
l'une des parois d'espace de cuisson (6), et
une commande pour la commande du moyen de chauffage et de la soufflerie (12),
dans lequel la roue de ventilateur (14) peut être déplacée automatiquement axialement
par rapport à l'arbre d'entraînement (20) entre une première position finale et une
seconde position finale de la roue de ventilateur (14) au moyen d'un dispositif de
déplacement (24) de l'appareil de cuisson (2) connecté à la commande par transmission
de signaux en fonction d'un état de fonctionnement de l'appareil de cuisson (2) et/ou
d'un programme de cuisson sélectionné sur l'appareil de cuisson (2) et/ou d'un processus
de cuisson dans l'espace de cuisson (8), et peut être positionnée dans la position
finale respective,
caractérisé en ce que
un cône (52) est réalisé et disposé sur l'arbre d'entraînement (20) et une surface
de délimitation (54) en forme de cône de l'ouverture pour arbre d'entraînement (18),
laquelle surface de délimitation correspond au cône (52), est réalisée et disposée
sur la paroi d'espace de cuisson (6) délimitant l'ouverture pour arbre d'entraînement
(18), de telle sorte que le cône (52) et la surface de délimitation (54) forment un
interstice annulaire (56) pour l'amenée d'air frais depuis un environnement libre
dans l'espace de cuisson (8),
dans lequel une section transversale libre de l'interstice annulaire (56) présente
une surface de passage minimale prédéfinie dans la première position finale de la
roue de ventilateur (14) et une surface de passage maximale prédéfinie dans la seconde
position finale de la roue de ventilateur (14).
2. Appareil de cuisson (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de déplacement (24) est réalisé de telle sorte que la roue de ventilateur
(14) peut être positionnée automatiquement au moins dans une position intermédiaire
de la roue de ventilateur (14) entre la première position finale et la seconde position
finale au moyen du dispositif de déplacement (24) en fonction d'un état de fonctionnement
de l'appareil de cuisson (2) et/ou d'un programme de cuisson sélectionné sur l'appareil
de cuisson (2) et/ou d'un processus de cuisson dans l'espace de cuisson (8).
3. Appareil de cuisson (2) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'appareil de cuisson (2) présente au moins un capteur connecté à la commande par
transmission de signaux pour la détection automatique d'au moins un paramètre de cuisson
du processus de cuisson, de préférence, en ce que l'au moins un capteur est réalisé comme une caméra d'espace de cuisson pour observer
un aliment à cuire se trouvant dans l'espace de cuisson (8) et/ou un capteur d'humidité
pour déterminer une humidité d'espace de cuisson régnant dans l'espace de cuisson
(8) et/ou un capteur de température pour déterminer une température d'espace de cuisson
dans l'espace de cuisson (8) et/ou une température d'aliment à cuire d'un aliment
à cuire se trouvant dans l'espace de cuisson (8).
4. Appareil de cuisson (2) selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le dispositif de déplacement (24) comprend le moteur (16), dans lequel le moteur
(16) est réalisé comme un moteur à bague de déphasage de telle sorte que l'arbre d'entraînement
(20) relié à un rotor (26) du moteur à bague de déphasage (16) de manière à transmettre
un couple transfère et positionne automatiquement la roue de ventilateur (14) dans
sa première position finale ou dans sa seconde position finale, de préférence dans
sa première position finale, dans son au moins une position intermédiaire ou dans
sa seconde position finale, au moyen du rotor (26) monté dans un stator (32) en fonction
de la commande d'une pluralité de bobines (28, 30) du stator (32) du moteur à bague
de déphasage (16).
5. Appareil de cuisson (2) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la pluralité de bobines (28, 30) est réalisée sous la forme d'une première bobine
(28) et d'une seconde bobine (30) séparée de la première bobine (28) au moyen d'un
isolateur électrique (34), dans lequel la première bobine (28) et la seconde bobine
(30) ainsi que la commande sont réalisées de telle sorte que la première bobine (28)
et la seconde bobine (30) peuvent être connectées entre elles de manière électriquement
conductrice au moyen de la commande dans un circuit électrique en série et/ou un circuit
électrique en parallèle.
6. Appareil de cuisson (2) selon la revendication précédente, dans lequel la section
transversale libre de l'interstice annulaire (56) dans l'au moins une position intermédiaire
de la roue de ventilateur (14) présente une surface de passage dont la taille est
comprise entre la surface de passage minimale et la surface de passage maximale.
7. Appareil de cuisson (2) selon l'une des deux revendications précédentes, dans lequel
le dispositif de déplacement (24) présente un support pour moteur (36) pour le moteur
(16) maintenu mobile sur le boîtier (4) et un entraînement de support pour moteur
(38) relié au support pour moteur (36) de manière à transmettre une force, dans lequel
le support pour moteur (36) peut être déplacé axialement par rapport à l'arbre d'entraînement
(20) au moyen de la commande en fonction de la commande de l'entraînement de support
pour moteur (38).
8. Appareil de cuisson (2) selon la revendication précédente, dans lequel le support
pour moteur (36) présente une plaque de maintien (42) pour le support pour moteur
(36) maintenue de manière mobile sur le boîtier (4) au moyen d'un dispositif de guidage
longitudinal (40) de l'appareil de cuisson (2), de préférence, en ce que le dispositif
de guidage longitudinal (40) présente une pluralité de boulons de guidage (44) et
des ouvertures de guidage (46) correspondant à ceux-ci, de manière particulièrement
préférée, en ce que les boulons de guidage (44) sont disposés sur le boîtier (4) et
les ouvertures de guidage (46) sont disposées ou réalisées sur la plaque de maintien
(42).
9. Appareil de cuisson (2) selon l'une des deux revendications précédentes, dans lequel
l'entraînement de support pour moteur (38) pouvant être commandé au moyen de la commande
présente une roue dentée frontale (48) et la plaque de support (42) présente une crémaillère
(50) réalisée de manière à correspondre à la roue dentée frontale (48) et se trouvant
en prise avec celle-ci.
10. Procédé permettant de faire fonctionner un appareil de cuisson (2) selon l'une des
revendications précédentes, dans lequel la roue de ventilateur (14) est déplacée automatiquement
axialement par rapport à l'arbre d'entraînement (20) entre une première position finale
et une seconde position finale de la roue de ventilateur (14) au moyen d'un dispositif
de déplacement (24) en fonction d'un état de fonctionnement de l'appareil de cuisson
(2) et/ou d'un programme de cuisson sélectionné sur l'appareil de cuisson (2) et/ou
d'un processus de cuisson dans l'espace de cuisson (8), et est positionnée dans la
position finale respective.
11. Procédé selon la revendication précédente, dans lequel le dispositif de déplacement
(24) positionne automatiquement la roue de ventilateur (14) au moins dans une position
intermédiaire de la roue de ventilateur (14) entre la première position finale et
la seconde position finale en fonction d'un état de fonctionnement de l'appareil de
cuisson (2) et/ou d'un programme de cuisson sélectionné sur l'appareil de cuisson
(2) et/ou d'un processus de cuisson dans l'espace de cuisson (8).
12. Procédé selon l'une des deux revendications précédentes, dans lequel l'appareil de
cuisson (2) présente au moins un capteur connecté à la commande par transmission de
signaux, au moyen duquel au moins un paramètre de cuisson du processus de cuisson
est détecté automatiquement, de préférence en ce que, au moyen de l'au moins un capteur,
un aliment à cuire se trouvant dans l'espace de cuisson (8) est observé sur la base
d'une caméra et/ou une humidité d'espace de cuisson régnant dans l'espace de cuisson
(8) est déterminée et/ou une température d'espace de cuisson dans l'espace de cuisson
(8) et/ou une température d'aliment à cuire d'un aliment à cuire se trouvant dans
l'espace de cuisson (8) sont déterminées.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente