| (19) |
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(11) |
EP 4 367 445 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.02.2025 Patentblatt 2025/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.09.2022 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2022/074729 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2023/031480 (09.03.2023 Gazette 2023/10) |
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| (54) |
HEISSLUFTHANDGERÄT
HOT AIR HANDHELD DEVICE
APPAREIL PORTATIF À AIR CHAUD
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
06.09.2021 DE 202021104784 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.2024 Patentblatt 2024/20 |
| (73) |
Patentinhaber: Leister Technologies AG |
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6056 Kägiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LURATI, Stefan
6060 Sarnen (CH)
- ULRICH, Ivo
6274 Eschenbach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Witte, Weller & Partner Patentanwälte mbB |
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Postfach 10 54 62 70047 Stuttgart 70047 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 956 317 DE-A1- 102020 200 799 JP-A- S61 217 648
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DE-A1- 102019 100 850 DE-U1- 202017 103 466
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Heißlufthandgerät mit einem Gehäuse zum Aufnehmen
von mindestens einem Gebläse, einer Steuereinrichtung, Betätigungselementen und einer
Anzeige- und Bedienvorrichtung sowie einem an dem Gehäuse befindlichen Heizrohr mit
integriertem Heizelement und Temperatursensor.
[0002] Derartige Heißlufthandgeräte sind allgemein bekannt und werden in vielfältigen Ausgestaltungen
beispielsweise zum Verschweißen oder Schrumpfen von Kunststoffen, Trocknen von Gegenständen
usw. benutzt.
[0003] DE 10 2019 100 850 A1 betrifft ein Heißluftgebläse und Verfahren zum Betreiben desselben. Die Druckschrift
offenbart ein Heißluftgebläse, welches eine Gebläseeinrichtung zur Erzeugung eines
Luftstroms, eine Heizeinrichtung zum Erhitzen des Luftstroms und eine mit der Gebläseeinrichtung
und der Heizeinrichtung verbundene Steuereinheit umfasst. Die Steuereinheit ist dabei
dazu ausgebildet, die Gebläseeinrichtung derart zu regeln oder zu steuern, dass die
Gebläseeinrichtung bei einem Einschalten der Heizeinrichtung einen zu einem Betriebsluftstrom
reduzierten Anfangsluftstrom erzeugt. Ferner ist ein Verfahren zum Betreiben des Heißluftgebläses
vorgesehen, mit den Schritten Einschalten der Heizeinrichtung und Erzeugen eines zu
einem Betriebsluftstrom reduzierten Anfangsluftstroms.
[0004] DE 10 2020 200799 A1 betrifft eine Distanzheizungsvorrichtung, insbesondere einer Heißluftpistolenvorrichtung,
mit einer Wärmeabgabeeinheit zu einer Beheizung einer Oberfläche, mit einer Sensoreinheit
zu einer Ermittlung zumindest einer Information in Bezug auf die Oberfläche und mit
einer Steuereinheit zumindest zur Ansteuerung der Wärmeabgabeeinheit. Es wird vorgeschlagen,
dass die Information zumindest eine von einer Oberflächentemperatur der Oberfläche
verschiedene Komponente aufweist und die Steuereinheit in zumindest einem Betriebszustand
basierend auf der Information zumindest eine Funktion auslöst.
[0005] EP 1 956 317 A2 betrifft eine Heizvorrichtung und ein Verfahren, wobei die Heizvorrichtung, wie z.B.
eine Heißluftpistole oder eine Heizeinheit, einen Oberflächentemperatursensor zur
Messung der Oberflächentemperatur des zu erwärmenden Werkstücks aufweist.
[0006] JP S61 217648 A betrifft eine weitere Heißluftpistole mit einem Temperatursensor.
[0007] DE 20 2017 103466 U1 betrifft ein Heißlufthandgerät mit berührungsloser Benutzerkommunikationsschnittstelle.
[0008] Insbesondere beim Einsatz als Heißluftschweißgerät ist es von Bedeutung, die Temperatur
an der Stelle zu kennen, an der eine Verschweißung durchgeführt wird. Dies ist üblicherweise
in einem bestimmten Abstand vor der Austrittsöffnung des Heizrohres für die Heißluft.
Zusätzlich ist dabei die Heißluftmenge zu berücksichtigen, die häufig bei diesen Heißluftgeräten
variiert werden kann. Zum Erfassen der Temperatur befindet sich in dem Heizrohr ein
Temperatursensor in dem Bereich zwischen Heizelement und Austrittsöffnung, üblicherweise
direkt am Ende des Heizelements. Insbesondere bei der Verwendung derartiger temperaturgeregelter
Heißlufthandgeräte in der Industrie mit sehr hohen Anforderungen an die Prozessrückverfolgbarkeit
und -genauigkeit, beispielsweise in der Transportindustrie, und insbesondere in der
Flugzeugindustrie, ist es erforderlich, dass die an dem Heißlufthandgerät angezeigte
Temperatur auch der Temperatur entspricht, mit der tatsächlich gearbeitet (geschweißt
/ geschrumpft) wird. Beim Luftaustritt aus dem Heizrohr ist die Temperatur bedingt
durch thermische Verluste bereits tiefer als an der Messstelle im Luftstrom kurz hinter
dem Heizelement. Dazu wird in der Steuereinrichtung, mit der die Heißlufttemperatur
geregelt wird, eine Kalibrationskennlinie hinterlegt, um aus der mit dem Sensor gemessenen
Temperatur die tatsächliche Temperatur am Luftaustritt zu berechnen. Dazu wird ein
linearer Zusammenhang angenommen und es wird aus zwei Messpunkten die Steigung und
ein Offset bestimmt und hinterlegt. Auf der Anzeige des Heißlufthandgeräts wird dann
nur die ermittelte Temperatur angezeigt.
[0009] In dem Augenblick, wo auf das Heizrohr beispielsweise unterschiedliche Düsen aufgesetzt
werden, ändert sich abhängig von der Düse die Temperatur an der Stelle, an der eine
Verschweißung durchgeführt werden soll. Auch wenn eine Verschweißung an einer anderen
Stelle mit einem anderen Abstand vom Austritt des Heizrohres, aus was für Gründen
auch immer, erfolgt, deckt sich die angezeigte Temperatur nicht mit der tatsächlichen
Temperatur an der Arbeitsstelle.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit vorzuschlagen,
mit der für beliebige Anwendungsfälle die tatsächliche Temperatur an einer definierten
Stelle vor dem Heizrohr zur Anzeige gebracht werden kann.
[0011] Die beanspruchten Gegenstände sind in den unabhängigen Ansprüchen definiert. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0012] Danach sind gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung in der Steuereinrichtung
in Abhängigkeit von einer Mehrzahl von verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten für
die aus dem Heizrohr austretende Heißluft vor dem Heizrohr Kalibrationskennlinien
hinterlegt. Das Heißlufthandgerät mit der Steuereinrichtung ist dazu eingerichtet,
nach Festlegung der jeweiligen Luftführung nach dem Austritt aus dem Heizrohr erfindungsgemäß
entsprechend der Kalibrationskennlinie der Luftführung die Lufttemperatur an der der
Luftführung entsprechenden Stelle auf der Anzeige auszugeben. Diese Kalibrationskennlinien
werden beispielsweise durch entsprechende Messungen bei einer vorgegebenen Luftmenge
mittels eines unteren Temperaturwertes und eines oberen Temperaturwertes linear bestimmt
und zu der jeweiligen Luftführungsmöglichkeit abgespeichert. In der Regel geschieht
dies mit insgesamt vier Werten (oberer und unterer Temperaturwert bei oberer und unterer
Luftmenge). Damit kann eine richtige, den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechende
Anzeige der Temperatur bei verschiedenen Düsen oder in bestimmten Abständen vor dem
Heizrohr ohne Düsen angezeigt werden, nachdem der Anwender die jeweilige Anwendung
ausgewählt hat.
[0013] Entsprechend kann ein Verfahren zum Betrieb eines erfindungsgemäßen Heißlufthandgeräts
folgende Schritte aufweisen: Bereitstellen des Heißlufthandgeräts; Festlegen der Luftführung
nach dem Austritt aus dem Heizrohr, wobei (a) in der Steuereinrichtung in Abhängigkeit
von einer Mehrzahl von verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten für die aus dem Heizrohr
austretende Heißluft vor dem Heizrohr Kalibrationskennlinien hinterlegt sind oder
an Stelle der in der Steuereinrichtung gespeicherten Mehrzahl von Kalibrationskennlinien
diese auf einem mobilen Kommunikationsgerät gespeichert sind und die jeweilige ausgewählte
Kalibrationskennlinie von dem mobilen Kommunikationsgerät über eine Kommunikationsschnittstelle
auf die Steuereinrichtung ladbar ist; und Ausgeben der Lufttemperatur an der der Luftführung
entsprechenden Stelle entsprechend der Kalibrationskennlinie der Luftführung auf der
Anzeige.
[0014] Bevorzugt sind in der Steuereinrichtung in Abhängigkeit von auf dem Heizrohr aufsteckbaren
Düsen Kalbrationskennlinien hinterlegt.
[0015] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist eine Kommunikationsschnittstelle
für Drahtloskommunikation zur kabellosen Übertragung von Daten von und auf ein mobiles
Kommunikationsgerät in dem Heißlufthandgerät vorgesehen. Grundsätzlich kann die Anzeige
der Mehrzahl der Luftführungsmöglichkeit und deren Auswahl über die Anzeigeeinrichtung
erfolgen. Dabei werden die verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten auf der Anzeige
an dem mobilen Kommunikationsgerät dargestellt und sind durch den Bediener auswählbar.
Die den Luftführungsmöglichkeiten entsprechenden Kalibrationskennlinien können bereits
in der Steuereinrichtung des Heißlufthandgeräts gespeichert sein und werden über das
Kommunikationsgerät ausgewählt. Alternativ sind die Kalibrationskennlinien auf dem
mobilen Kommunikationsgerät gespeichert, werden dort ausgewählt und die ausgewählte
Kalibrationskennlinie wird zu der Steuereinrichtung übertragen und dort für diesen
Anwendungsfall hinterlegt. Vorzugsweise werden gemäß einer weiteren Ausbildung auf
dem mobilen Kommunikationsgerät gespeicherten Kalibrationskennlinien von dem mobilen
Kommunikationsgerät auf die Steuereinrichtung geladen.
[0016] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausbildung des Heißlufthandgeräts ist es möglich,
eine neue Kalibrationskennlinie aus gemessenen Temperaturwerten an einer für die jeweilige
Luftführung relevanten Position bei entsprechend zugeordneter Luftmenge über eine
in dem Kommunikationsgerät hinterlegte Formel zu berechnen. Diese kann dann, wie vorstehend
geschrieben, zu der Steuereinrichtung übertragen und dort für diesen Anwendungsfall
hinterlegt werden. Diese Ausgestaltung ist besonders dann vorteilhaft, wenn entweder
eine neue Düse, für die keine Kalibrationskennlinie vorhanden ist, verwendet werden
soll oder die Temperatur an einer ganz bestimmten Stelle vor dem Heizrohr von Bedeutung
ist und deshalb einstellbar sein und angezeigt werden soll. Alternativ ist es auch
möglich, dass die Formel in der Steuereinrichtung hinterlegt ist und nur die Messwerte
vom Kommunikationsgerät an die Steuereinrichtung übertragen werden.
[0017] Hierzu kann mittels einer externen Temperatursonde, die entweder mit einer entsprechenden
Anzeige verbunden ist, sodass die Daten in das mobile Kommunikationsgerät für die
Berechnung der Kalibrationskennlinie eingegeben werden können oder direkt mit dem
mobilen Kommunikationsgerät verbunden ist, die Temperatur an der gewünschten Stelle
ermittelt werden. Durch dieses Merkmal ist es auch möglich, dass ein Anwender seine
Kalibrationskennlinie genau für den Temperaturbereich festlegt, in dem er üblicherweise
das Heißlufthandgerät betreibt.
[0018] Das erfindungsgemäße Heißlufthandgerät erlaubt es somit auf einfache Weise, eine
Anpassung auf unterschiedliche Anwendungsfälle, unabhängig davon, ob diese Anwendungsfälle
bei der Auslieferung des Heißlufthandgeräts bereits berücksichtigt waren. Entweder
kann auf die bereits vorhandenen Kalibrationskennlinien zugegriffen werden oder es
kann mittels zusätzlicher Messungen eine neue Kalibrationskennlinie erstellt werden.
[0019] Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar.
Auch können einzelne Merkmale der unabhängigen Ansprüche durch andere offenbarte Merkmale
oder Merkmalskombinationen ersetzt werden. Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung
oder der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und/oder Vorteile, einschließlich konstruktiver
Einzelheiten, räumliche Anordnung und Verfahrensschritte können sowohl für sich als
auch in verschiedenen Kombinationen erfindungswesentlich sein. Die nachfolgenden Figuren
stellen dar:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Heißlufthandgeräts mit einer auf das Heizrohr aufgesetzten
Düse, das mit einem mobilen Telekommunikationsgerät kommuniziert;
- Figur 2
- eine Schnittdarstellung durch das Heißlufthandgerät gemäß Figur 1 mit einer schematischen
Darstellung der elektrischen Kommunikationswege als Blockschaltbild; und
- Figur 3
- die Anordnung bei der Aufnahme einer neuen Kalibrationskennlinie;
- Figur 4
- ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betrieb eines Heißlufthandgeräts.
[0020] Das in der Figur 1 dargestellte Heißlufthandgerät 1 ist ein äußerlich übliches Heißlufthandgerät
1 mit einem Gehäuse 2, Handgriff 3 sowie einer Anzeige- und Bedienvorrichtung 4 in
Form eines Eingabebildschirms sowie einem Einschalter 5 (Figur 2) am Gehäuse 2. Im
Inneren des Gehäuses 2 befindet sich ein Gebläse 6 (Figur 2), über das Luft durch
das Heizrohr 7 über eine auf das Heizrohr 7 aufgesteckte Düse 8 ausgebracht wird.
Im Inneren befindet sich, wie in Figur 2 gezeigt, ein Heizelement 9. Das Ausführungsbeispiel
zeigt die Bedienung des Heißlufthandgeräts 1 mittels eines mobilen Telekommunikationsgeräts
10 mit Anzeigebildschirm 14. Ohne dieses kann das Heißlufthandgerät über die Anzeige
4, die ebenfalls als Eingabebildschirm ausgebildet ist, entsprechend bedient werden.
[0021] In der Figur 2 ist schematisch ein Steuerungsschaltkreis mit einer Steuereinrichtung
11 dargestellt, die Signale von einem Sensor 12 am heißluftseitigen Ende des Heizelements
9 erhält. In die Steuereinrichtung 11 sind lineare Kalibrationskennlinien hinterlegt,
die dem jeweiligen Messwert vom Sensor 12 einen tatsächlichen, auf der Anzeige 4 dargestellten
Temperaturwert zuordnen. Die Kalibrationskennlinie wird noch beeinflusst durch die
jeweilige Luftmenge, sodass abhängig von der Luftmenge sich eine andere Kalibrationskennlinie
ergibt. Die Steuereinrichtung 11 steuert und regelt damit auch das Gebläse 6 und gibt
die jeweilige Temperatur an der Anzeige 4 aus. Die Steuereinrichtung 11 steuert und
regelt auch das Heizelement 9. Bei der Anwendung mit dem mobilen Telekommunikationsgerät
10 weist die Steuereinrichtung 11 noch eine Telekommunikationsschnittstelle auf, die
mit dem mobilen Telekommunikationsgerät 10 kommuniziert. Damit können anstelle der
Anzeige auf dem Eingabebildschirm 4 auf dem Telekommunikationsgerät 10 alle möglichen
gespeicherten Kalibrationskennlinien, beispielsweise durch das entsprechende Symbol
der Düse oder eines Abstandes von dem Austrittsende des Heizrohres 7, für den Bediener
auswählbar dargestellt werden. Dieser wählt dann für den Anwendungsfall die in der
Steuereinrichtung 11 hinterlegte Kalibrationskennlinie aus und das Auswahlsignal wird
zu der Telekommunikationsschnittstelle übertragen. Dies Ausgestaltung des Heißluftgeräts
mit Kommunikationsschnittstelle erlaubt auch, die entsprechenden Kalibrationskennlinien
nicht alle in der Steuereinrichtung 11, sondern auf dem mobilen Telekommunikationsgerät
10 zu speichern und nur die jeweilige Anwendung zu der Steuereinrichtung 11 zu übertragen
und dort zu hinterlegen.
[0022] In der Figur 3 ist ein weiterer Temperatursensor 13 dargestellt, mit dem die Temperatur
im Falle einer neuen Düse 8 ermittelt und zu dem mobilen Telekommunikationsgerät 10
übertragen wird. Durch Aufnahme von Temperaturwerten bei bestimmten Luftmengen kann
mittels einer auf dem mobilen Telekommunikationsgerät 10 hinterlegten Berechnungsformel
die für diesen Anwendungsfall notwendige Kalibrationskennlinie berechnet und zu der
Steuereinrichtung 11 übertragen und dort hinterlegt werden. Damit können neue Anwendungsfälle
ebenfalls mit einer genauen Temperaturanzeige bedacht werden. Grundsätzlich ist auch
denkbar, dass die Temperaturmesswerte vom Sensor 13 manuell ins Telekommunikationsgerät
10 eingegeben werden.
[0023] In der Figur 4 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens 100 zum Betrieb eines Heißlufthandgeräts
dargestellt. In einem ersten Schritt S101 wird ein Heißlufthandgerät 1 bereitgestellt.
Dabei kann es sich um ein vorstehend beschriebenes Heißlufthandgerät handelt. In Schritt
S102 wird die Luftführung nach dem Austritt aus dem Heizrohr 7 festgelegt (bzw. vorgegeben
oder bestimmt), wobei (a) in der Steuereinrichtung 11 in Abhängigkeit von einer Mehrzahl
von verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten für die aus dem Heizrohr 7 austretende
Heißluft vor dem Heizrohr 7 Kalibrationskennlinien hinterlegt sind oder (b) an Stelle
der in der Steuereinrichtung 11 gespeicherten Mehrzahl von Kalibrationskennlinien
diese auf einem mobilen Kommunikationsgerät 10 gespeichert sind und die jeweilige
ausgewählte Kalibrationskennlinie von dem mobilen Kommunikationsgerät 10 über einen
Kommunikationsschnittstelle auf die Steuereinrichtung 11 ladbar ist. Mit anderen Worten
sind die Kalibrationskennlinien alternativ auf dem mobilen Kommunikationsgerät gespeichert,
werden dort ausgewählt und die ausgewählte Kalibrationskennlinie wird zu der Steuereinrichtung
übertragen und dort für diesen Anwendungsfall hinterlegt. In Schritt S103 wird die
Lufttemperatur an der der Luftführung entsprechenden Stelle entsprechend der Kalibrationskennlinie
der Luftführung auf der Anzeige 4 ausgegeben.
1. Heißlufthandgerät (1) mit einem Gehäuse (2) zum Aufnehmen von mindestens einem Gebläse
(6), einer Steuereinrichtung (11), Betätigungselementen und einer Anzeige- (4) und
Bedienvorrichtung sowie einem an dem Gehäuse (2) befindlichen Heizrohr (7) mit integriertem
Heizelement (9) und Temperatursensor (12), dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuereinrichtung (11) in Abhängigkeit von einer Mehrzahl von verschiedenen
Luftführungsmöglichkeiten für die aus dem Heizrohr (7) austretende Heißluft vor dem
Heizrohr (7) Kalibrationskennlinien hinterlegt sind, und das Heißlufthandgerät (1)
mit der Steuereinrichtung (11) dazu eingerichtet ist, nach Festlegung der jeweiligen
Luftführung nach dem Austritt aus dem Heizrohr (7) entsprechend der Kalibrationskennlinie
der Luftführung die Lufttemperatur an der der Luftführung entsprechenden Stelle auf
der Anzeige (4) auszugeben.
2. Heißlufthandgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuereinrichtung (11) in Abhängigkeit von auf dem Heizrohr (7) aufsteckbaren
Düsen (8) Kalibrationskennlinien hinterlegt sind, und das Heißlufthandgerät (1) mit
der Steuereinrichtung (11) dazu eingerichtet ist, nach Festlegung der verwendeten
Düse (8) entsprechend der Kalibrationskennlinie der verwendeten Düse (8) die Lufttemperatur
am Ausgang der Düse (8) auf der Anzeige (4) auszugeben.
3. System mit einem Heißlufthandgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2 und einem mobilen Kommunikationsgerät
(10), dadurch gekennzeichnet, dass das Heißlufthandgerät (1) eine Kommunikationsschnittstelle für drahtlose Kommunikation
zum kabellosen Übertragen von Daten von und zu dem mobilen Kommunikationsgerät (10)
aufweist, wobei die den Luftführungsmöglichkeiten entsprechenden Kalibrationskennlinien
auf eine Anzeige (4) an dem mobilen Kommunikationsgerät (10) erscheinen und auswählbar
sind.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem mobilen Kommunikationsgerät (10) gespeicherte Kalibrationskennlinien von
dem mobilen Kommunikationsgerät (10) auf die Steuereinrichtung (11) ladbar sind.
5. System mit einem Heißlufthandgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2 und einem mobilen Kommunikationsgerät
(10), dadurch gekennzeichnet, dass das Heißlufthandgerät (1) eine Kommunikationsschnittstelle für drahtlose Kommunikation
zum kabellosen Übertragen von Daten von und zu dem mobilen Kommunikationsgerät (10)
aufweist, wobei gemessene Temperaturwerte an einer für die jeweilige Luftführung relevanten
Position bei entsprechende zugeordneter Luftmenge von einem mobilen Kommunikationsgerät
(10) auf die Steuereinrichtung (11) ladbar sind, die aufgrund einer dort hinterlegten
Formel eine neue Kalibrationskennlinie berechnet und speichert.
6. System mit einem Heißlufthandgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2 und einem mobilen Kommunikationsgerät
(10), dadurch gekennzeichnet dass an Stelle der in der Steuereinrichtung (11) des Heißlufthandgeräts (1) gespeicherten
Mehrzahl von Kalibrationskennlinien diese auf einem mobilen Kommunikationsgerät (10)
gespeichert sind und die jeweilige ausgewählte Kalibrationskennlinie von dem mobilen
Kommunikationsgerät (10) über einen Kommunikationsschnittstelle auf die Steuereinrichtung
(11) ladbar ist.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mobile Kommunikationsgerät (10) eine neue Kalibrationskennlinie aus gemessenen
Temperaturwerten an einer für die jeweilige Luftführung relevanten Position bei entsprechende
zugeordneter Luftmenge über eine in dem Kommunikationsgerät (10) hinterlegte Formel
berechnet und abspeichert.
8. Heißlufthandgerät (1) mit einem Gehäuse (2) zum Aufnehmen von mindestens einem Gebläse
(6), einer Steuereinrichtung (11), Betätigungselementen und einer Anzeige- (4) und
Bedienvorrichtung sowie einem an dem Gehäuse (2) befindlichen Heizrohr (7) mit integriertem
Heizelement (9) und Temperatursensor (12), dadurch gekennzeichnet, dass das Heißlufthandgerät (1) mit der Steuereinrichtung (11) dazu eingerichtet ist, nach
Festlegung der jeweiligen Luftführung nach dem Austritt aus dem Heizrohr (7) entsprechend
einer Kalibrationskennlinie der Luftführung die Lufttemperatur an der der Luftführung
entsprechenden Stelle auf der Anzeige (4) auszugeben, wobei das Heißlufthandgerät
(1) eine Kommunikationsschnittstelle für drahtlose Kommunikation zum kabellosen Übertragen
von Daten von und zu einem mobilen Kommunikationsgerät (10) aufweist, wobei in Abhängigkeit
von einer Mehrzahl von verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten für die aus dem Heizrohr
(7) austretende Heißluft vor dem Heizrohr (7) Kalibrationskennlinien auf dem mobilen
Kommunikationsgerät (10) gespeichert sind und das Heißlufthandgerät (1) dazu ausgebildet
ist, die jeweilige ausgewählte Kalibrationskennlinie von dem mobilen Kommunikationsgerät
(10) über die Kommunikationsschnittstelle auf die Steuereinrichtung (11) zu laden.
9. Verfahren (100) zum Betrieb eines Heißlufthandgeräts (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 7, mit den Schritten:
- Bereitstellen des Heißlufthandgeräts (1) (S101);
- Festlegen der Luftführung nach dem Austritt aus dem Heizrohr (7), wobei in der Steuereinrichtung
(11) in Abhängigkeit von einer Mehrzahl von verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten
für die aus dem Heizrohr (7) austretende Heißluft vor dem Heizrohr (7) Kalibrationskennlinien
hinterlegt sind (S102); und
- Ausgeben der Lufttemperatur an der der Luftführung entsprechenden Stelle entsprechend
der Kalibrationskennlinie der Luftführung auf der Anzeige (4) (S103).
10. Verfahren (100) zum Betrieb eines Heißlufthandgeräts (1) nach einem der vorstehenden
Ansprüche, mit den Schritten:
- Bereitstellen des Heißlufthandgeräts (1) (S101);
- Festlegen der Luftführung nach dem Austritt aus dem Heizrohr (7), wobei in Abhängigkeit
von einer Mehrzahl von verschiedenen Luftführungsmöglichkeiten für die aus dem Heizrohr
(7) austretende Heißluft vor dem Heizrohr (7) Kalibrationskennlinien auf einem mobilen
Kommunikationsgerät (10) gespeichert sind und die jeweilige ausgewählte Kalibrationskennlinie
von dem mobilen Kommunikationsgerät (10) über eine Kommunikationsschnittstelle auf
die Steuereinrichtung (11) ladbar ist (S102); und
- Ausgeben der Lufttemperatur an der der Luftführung entsprechenden Stelle entsprechend
der Kalibrationskennlinie der Luftführung auf der Anzeige (4) (S103).
1. Hand-held hot air device (1) with a housing (2) for at least a fan (6), a control
device (11), actuating elements and a display (4) and operating device as well as
a heating tube (7) arranged at the housing (2) with an integrated heating element
(9) and temperature sensor (12), characterized in that in the control device (11) as a function of a plurality of different air guide options
for the hot air emerging from the heating tube (7) after the heating tube (7) there
are provided calibration curves, and the hand-held hot air device (1) with the control
device (11) is configured to, after setting the respective air guide at the outlet
from the heating tube (7), output the air temperature at the location corresponding
with the air guide on the display (4) in accordance with the calibration curve of
the air guide.
2. Hand-held hot air device (1) according to claim 1, characterized in that in the control device (11) calibration curves as a function of nozzles (8) to be
attached to the heating tube (7) are provided, and the hand-held hot air device (1)
with the control device (11) is configured to, after setting the nozzle (8) used,
output the air temperature at the outlet of the nozzle (8) on the display (4) in accordance
with the calibration curve of the nozzle (8) used.
3. System comprising a hand-held hot air device (1) according to claim 1 or 2 and a mobile
communication device (10), characterized in that the hand-held hot air device (1) comprises a communication interface for wireless
communication for wireless transmission of data from and to the mobile communication
device (10), wherein the calibration curves corresponding to the air guide options
are provided on a display (4) on the mobile communication device (10) and are selectable.
4. System according to claim 3, characterized in that calibration curves stored on the mobile communication device (10) can be loaded from
the mobile communication device (10) to the control device (11).
5. System comprising a hand-held hot air device (1) according to claim 1 or 2 and a mobile
communication device (10), characterized in that the hand-held hot air device (1) comprises a communication interface for wireless
communication for wireless transmission of data from and to the mobile communication
device (10), wherein measured temperature values at a relevant location for the respective
air guide at a corresponding assigned air volume can be loaded from a mobile communication
device (10) to the control device (11), which calculates and stores a new calibration
curve based on a formula stored therein.
6. System comprising a hand-held hot air device (1) according to claim 1 or 2 and a mobile
communication device (10), characterized in that instead of the plurality of calibration curves being stored in the control device
(11) of the hand-held hot air device (1) these are stored on the mobile communication
device (10) and the respective selected calibration curve can be loaded from the mobile
communication device (10) to the control device (11) via a communication interface.
7. System according to claim 6, characterized in that the mobile communication device (10) calculates and stores a new calibration curve
from measured temperature values at a position relevant for the respective air guide
at a corresponding assigned air volume based on a formula stored in the communication
device (10).
8. Hand-held hot air device (1) with a housing (2) for at least a fan (6), a control
device (11), actuating elements and a display (4) and operating device as well as
a heating tube (7) arranged at the housing (2) with an integrated heating element
(9) and temperature sensor (12), characterized in that the hand-held hot air device (1) with the control device (11) is configured to, after
setting the respective air guide at the outlet from the heating tube (7), output the
air temperature at the location corresponding with the air guide on the display (4)
in accordance with a calibration curve of the air guide, wherein the hand-held hot
air device (1) comprises a communication interface for wireless communication for
wireless transmission of data from and to a mobile communication device (10), wherein
as a function of a plurality of different air guide options for the hot air emerging
from the heating tube (7) after the heating tube (7) calibration curves are stored
on the mobile communication device (10) and the hand-held hot air device (10) is configured
to load the respective selected calibration curve from the mobile communication device
(10) to the control device (11) via the communication interface.
9. Method (100) for operating a hand-held hot air device (1) according to any of the
preceding claims, comprising the steps of:
- providing the hand-held hot air device (1) (S101);
- setting the air guide at the outlet from the heating tube (7), wherein in the control
device (11) as a function of a plurality of different air guide options for the hot
air emerging from the heating tube (7) after the heating tube (7) there are provided
calibration curves (S102); and
- outputting the air temperature at the location corresponding with the air guide
on the display (4) in accordance with the calibration curve of the air guide (S103).
10. Method (100) for operating a hand-held hot air device (1) according to any of the
preceding claims, comprising the steps of:
- providing the hand-held hot air device (1) (S101);
- setting the air guide at the outlet from the heating tube (7), wherein as a function
of a plurality of different air guide options for the hot air emerging from the heating
tube (7) after the heating tube (7) calibration curves are stored on a mobile communication
device (10) and the respective selected calibration curve can be loaded from the mobile
communication device (10) to the control device (11) via a communication interface
(S102); and
- outputting the air temperature at the location corresponding with the air guide
on the display (4) in accordance with the calibration curve of the air guide (S103).
1. Appareil portatif à air chaud (1) comportant un boîtier (2) destiné à recevoir au
moins une soufflante (6), un dispositif de commande (11), des éléments d'actionnement
et un moyen d'affichage (4) et de manipulation, ainsi qu'un tube de chauffage (7)
se trouvant sur le boîtier (2) et comportant un élément chauffant (9) intégré et un
capteur de température (12), caractérisé en ce que des caractéristiques de calibrage sont enregistrées dans le dispositif de commande
(11) en fonction d'une pluralité de possibilités de guidage d'air différentes pour
l'air chaud sortant du tube de chauffage (7) en amont du tube de chauffage (7), et
l'appareil portatif à air chaud (1) comportant le dispositif de commande (11) est
configuré pour, après la détermination du guidage d'air respectif après la sortie
du tube de chauffage (7), émettre sur l'affichage (4), conformément à la caractéristique
de calibrage du guidage d'air, la température de l'air à l'endroit correspondant au
guidage d'air.
2. Appareil portatif à air chaud (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que des caractéristiques de calibrage sont enregistrées dans le dispositif de commande
(11) en fonction de buses (8) pouvant être enfichées sur le tube de chauffage (7),
et l'appareil portatif à air chaud (1) comportant le dispositif de commande (11) est
configuré pour, après la détermination de la buse (8) utilisée, émettre sur l'affichage
(4) la température de l'air à la sortie de la buse (8) conformément à la caractéristique
de calibrage de la buse (8) utilisée.
3. Système comportant un appareil portatif à air chaud (1) selon la revendication 1 ou
2 et un appareil de communication mobile (10),
caractérisé en ce que l'appareil portatif à air chaud (1) présente une interface de communication pour
la communication sans fil pour la transmission sans fil de données depuis l'appareil
de communication mobile (10) et vers celui-ci, dans lequel les caractéristiques de
calibrage correspondant aux possibilités de guidage d'air apparaissent sur un affichage
(4) sur l'appareil de communication mobile (10) et peuvent y être sélectionnées.
4. Système selon la revendication 3, caractérisé en ce que des caractéristiques de calibrage mémorisées sur l'appareil de communication mobile
(10) peuvent être chargées sur le dispositif de commande (11) depuis l'appareil de
communication mobile (10).
5. Système comportant un appareil portatif à air chaud (1) selon la revendication 1 ou
2 et un appareil de communication mobile (10),
caractérisé en ce que l'appareil portatif à air chaud (1) présente une interface de communication pour
la communication sans fil pour la transmission sans fil de données depuis l'appareil
de communication mobile (10) et vers celui-ci, dans lequel des valeurs de température
mesurées à une position pertinente pour le guidage d'air respectif pour une quantité
d'air associée correspondante peuvent être chargées sur le dispositif de commande
(11) depuis un appareil de communication mobile (10), lequel dispositif de commande
calcule et mémorise une nouvelle caractéristique de calibrage sur la base d'une formule
qui y est enregistrée.
6. Système comportant un appareil portatif à air chaud (1) selon la revendication 1 ou
2 et un appareil de communication mobile (10),
caractérisé en ce qu'au lieu de la pluralité de caractéristiques de calibrage mémorisées dans le dispositif
de commande (11) de l'appareil portatif à air chaud (1), celles-ci sont mémorisées
sur un appareil de communication mobile (10) et la caractéristique de calibrage respective
sélectionnée peut être chargée sur le dispositif de commande (11) depuis l'appareil
de communication mobile (10) par l'intermédiaire d'une interface de communication.
7. Système selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'appareil de communication mobile (10) calcule et mémorise une nouvelle caractéristique
de calibrage à partir de valeurs de température mesurées à une position pertinente
pour le guidage d'air respectif pour une quantité d'air associée correspondante par
l'intermédiaire d'une formule enregistrée dans l'appareil de communication (10).
8. Appareil portatif à air chaud (1) comportant un boîtier (2) destiné à recevoir au
moins une soufflante (6), un dispositif de commande (11), des éléments d'actionnement
et un moyen d'affichage (4) et de manipulation, ainsi qu'un tube de chauffage (7)
se trouvant sur le boîtier (2) et comportant un élément chauffant (9) intégré et un
capteur de température (12), caractérisé en ce que l'appareil portatif à air chaud (1) comportant le dispositif de commande (11) est
configuré pour, après la détermination du guidage d'air respectif après la sortie
du tube de chauffage (7), émettre sur l'affichage (4), conformément à une caractéristique
de calibrage du guidage d'air, la température de l'air à l'endroit correspondant au
guidage d'air, dans lequel l'appareil portatif à air chaud (1) présente une interface
de communication pour la communication sans fil pour la transmission sans fil de données
depuis un appareil de communication mobile (10) et vers celui-ci, dans lequel des
caractéristiques de calibrage sont mémorisées sur l'appareil de communication mobile
(10) en fonction d'une pluralité de possibilités de guidage d'air différentes pour
l'air chaud sortant du tube de chauffage (7) en amont du tube de chauffage (7) et
l'appareil portatif à air chaud (1) est configuré pour charger la caractéristique
de calibrage respective sélectionnée sur le dispositif de commande (11) depuis l'appareil
de communication mobile (10) par l'intermédiaire de l'interface de communication.
9. Procédé (100) permettant de faire fonctionner un appareil portatif à air chaud (1)
selon l'une des revendications 1 à 7, comportant les étapes consistant à :
- fournir l'appareil portatif à air chaud (1) (S101) ;
- déterminer le guidage d'air après la sortie du tube de chauffage (7), dans lequel
des caractéristiques de calibrage sont enregistrées dans le dispositif de commande
(11) en fonction d'une pluralité de possibilités de guidage d'air différentes pour
l'air chaud sortant du tube de chauffage (7) en amont du tube de chauffage (7) (S102)
; et
- émettre la température de l'air à l'endroit correspondant au guidage d'air conformément
à la caractéristique de calibrage du guidage d'air sur l'affichage (4) (S103).
10. Procédé (100) permettant de faire fonctionner un appareil portatif à air chaud (1)
selon l'une des revendications précédentes, comportant les étapes consistant à :
- fournir l'appareil portatif à air chaud (1) (S101) ;
- déterminer le guidage d'air après la sortie du tube de chauffage (7), dans lequel
des caractéristiques de calibrage sont mémorisées sur un appareil de communication
mobile (10) en fonction d'une pluralité de possibilités de guidage d'air différentes
pour l'air chaud sortant du tube de chauffage (7) en amont du tube de chauffage (7)
et la caractéristique de calibrage respective sélectionnée peut être chargée sur le
dispositif de commande (11) depuis l'appareil de communication mobile (10) par l'intermédiaire
d'une interface de communication (S102) ; et
- émettre la température de l'air à l'endroit correspondant au guidage d'air conformément
à la caractéristique de calibrage du guidage d'air sur l'affichage (4) (S103).


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